Apicultural Review Letters
(Kritische Apikultur Briefe)

1118. Brief
20. November 2017

Beauty/Schönheitskur - ohne Botox, Filler, Facelifting und Schönheitsoperationen

Natuerliche Bienentherapie, spirituelle/idealistische Philosophie und holistic rejuvenation statt Facelifting, Stammzell-Facelifting, Schönheitsoperationen und Botox / Vistabel

Frauen geben in Südkorea einen doppelt so großen Anteil ihres Einkommens für Kosmetik und Hautpflege aus wie in den Vereinigten Staaten. "Das Land, in dem gerade einmal 51 Millionen Menschen leben, hat im internationalen Vergleich die dritthöchste Rate an Schönheitsoperationen und liegt direkt hinter Amerika und Brasilien, die jeweils vier mal so viele Einwohner haben." Schon Männer standen als Model für Gesichtscremes vor der Kamera, wie der Musiker Psy, der 2012 mit "Gangnam Style" einen Welthit landete. In südkoreanischen Schönheitstempeln sind "Cremes und Masken mit Schneckenschleim" der Verkaufsschlager. Er soll die Zell-Erneuerung anregen. Wenn es den Leuten nur lange genug eingeredet wird, dass Schneckenschleim und "hautstraffendes Schweinekollagen" hilfreich sind, lassen sie sich damit einbalsamieren. Vernünftiger ist es allerdings auf "faltenminderndes Bienengift" (dass es vom Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung zertifiziert sein muss, versteht sich) auszuweichen bzw. die Beauty Kur Nr. 18 zu absolvieren. [36]

Früher haben sich viele im Türkei-Urlaub ihre Nasen oder Brüste verkleinern oder vergrößern lassen und haben sich Botox spritzen lassen. "Dafür werden Sparbücher angelegt, Eltern oder Ehemänner um Geldsummen gebeten - alles für den Traumkörper." Das Schönheitsideal in der muslimischen Welt sieht etwas anders aus, wie auch unter Kunst eher ein Ästhetizismus verstanden wird: "Schön sollten wir sein, aber nicht attraktiv." Junge Mädchen mit orientalischen Wurzeln "klimpern mit ihren falschen Wimpern leidenschaftlich." Diese Begeisterung für das schöne Äußere ist nicht ganz ungefährlich, von gesundheitlichen Gefahren einmal ganz abgesehen. "Der Sog der Schönheitsindustrie zieht einen immer stärker in die Spirale nicht endender Korrekturen. Auf Instagram zum Beispiel finden sich unzählige türkisch-, arabisch- oder iranischstämmige Studentinnen, Mütter und Bloggerinnen aus Deutschland, deren Gesichter sich so ähneln, dass sie Schwestern sein könnten. Andere Instagrammerinnen mit Hunderttausenden oder Millionen Followern sind zu ihren Vorbildern geworden. Sie machen kein Geheimnis daraus, dass ihre Lippen, Wangen und Tränensäcke mit Hyaluron gepolstert sind, dass sie schon die dritte Nasenoperation hinter sich haben."  [37]

Der Umgang mit Beauty mag für einige schon eine "Ersatzreligion" sein. "Aber müssen die Produkte dazu wirklich angepriesen werden, als wären es Reliquien? Human Afschari, mit persischen Wurzeln, der Management in den Vereinigten Staaten studierte, dann nach Dubei ging und dort "sehr erfolgreiche Unternehmungen" gründete und zum entspannen buddhistische Mönche aufsuchte, gründete daraufhin "Sea Buck", stellte buddhistische Cremes her, indem er "bewährten Himalaja-Sanddorn mit moderner Wissenschaft kreuzt." Die neuen Mönche, wie die Akteure der "Achtsamkeitsbewegung" auch genannt werde, suchen sich aus einem "riesigen Pool existierender spiritueller Konzepte einfach die Rituale und Praktiken, die genau zu der jeweiligen Situation passen." Manche nehmen am Wochenende an schamanischen Natur-Ritualen ausserhalb der Stadt teil, ernähren sich ayurvedisch und verbringen ihre Urlaube im Kloster. "Und natürlich hält man dafür die passenden Produkte bereit. Im Marketing werden durch Bilder, Materialitäten und Semantiken Bezüge zu einer transzendenten Instanz hergestellt, um mit Produkten auf die Aura des Heiligen anzuspielen." Das Glücksversprechen einer Religion lasse sich so auf Produkte übertragen. In der Welt der konventionellen Kosmetik seien die Begriffe "Zen", "Nirwana", "Karma", "spiritual", "Moon" und "Magical" die Schlagwörter unserer Zeit. Bei Naturkosmetik gehe es dank "Botanicals" und "Crystals" mehr um eine Rückbesinnung auf Mutter Erde und das Selbst. Sollte Jemand auf die Idee kommen, in den nahen Osten zu fahren, gibt es inzwischen ein "Kreuzfahrerwasser" als Eau de Toilette aus der Abtei St. Severin. In der Kosmetikbranche geht es also längst nicht mehr nur um die Bekämpfung von Falten oder trockener Haut. Neue Cremes und Wässerchen sollen vor allem Balsam für die Seele sein. Es geht um die Heilung von Geist und Körper. Manche Hersteller von "schamanischer Beautycare" schwärmen zwar: "Ich rufe dann die Geister und nenne den Namen des Kunden. Das Irre: Die Spirits kennen jeden einzelnen", interessieren sich aber hauptsächlich für die Kommerzialisierung des Schamanismus und wollen in erster Linie Geld verdienen: "Das überrascht vielleicht, aber ich bin genauso sehr Kapitalistin." Man kann sich natürlich viele angesagte Produkte besorgen, worauf es ankommt ist aber eigentlich eine idealistische Philosophie im Zusammenhang mit der Bienentherapie. [38]

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Die Gesamtausgabe der Briefe erscheint in der Fachzeitschrift "Apikultur"

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