Apicultural Review Letters
(Kritische Apikultur Briefe)

717. Brief
22. November 2012

Natuerliche Bienentherapie bei Multiple Sklerose (MS) statt monoklonale Antikörper


Genmanipulierte Medikamente wie der monoklonale Antikörper Alemtuzumab (Lemtrada, MabCampath) sollen nach neueren Studien besser sein als herkömmliche Medikamente gegen Multiple Sklerose wie Interferon oder Glatiramer. Die harmloseren Nebenwirkungen werden laut Studienleiter Alastair Coles von der Universität in Cambridge mit Kopfschmerzen, Hautausschlägen, gestörter Autoimmun- und Schilddrüsenfunktion, Fieberschüben und vermehrten Infektionen angegeben. Die schweren Nebenwirkungen der monoklonalen Antikörper werden als bekannt vorausgesetzt und besser nicht erwähnt.

Schulmedizinische Medikamente gegen Multiple Sklerose - einer Erkrankung des Zentralnervensystems, an der rund zweieinhalb Millionen Menschen weltweit leiden -  greifen tief in das Immunsystem ein und reduzieren die Zahl der weißen Blutkörperchen. Fingolimod beispielsweise sperrt die Lymphozyten in den Lymphknoten ein, Cladribin stört den Stoffwechsel der Lymphozyten und ist daher ein spezifisches Zellgift. Dass Wirkstoffe, die in das Immunsystem eingreifen, schwerwiegende Nebenwirkungen erzeugen können, hat sich auch mit dem rekombinanten Antikörper Natalizumab gezeigt: es kann eine virusbedingte Schädigung des Gehirns hervorrufen, die nicht selten tödlich endet. Weitere bekannte Nebenwirkungen sind: Infekte mit Herpesviren, Gehirnentzündung, Tuberkulose, Erhöhung des Blutdrucks, Erkrankungen der Netzhaut, Krebs.

Es werden also Medikamente erfunden, die weit schlimmer sind als die Krankheit selbst - die man ohnehin mit natürlicher Bienentherapie und Sonnenlicht ganz gut therapieren kann (siehe Kurpackung  Nr. 8 zum Schutz gegen Multiple Sklerose). Nicht hilfreich sind dagegen künstliche Vitaminpräparate. Forscher der University of Wisconsin und Madison haben festgestellt, daß allein schon die konsequente Bestrahlung mit ultravioletter Strahlung die Krankheitsschübe an den Nervenhüllen zu unterdrücken vermag. Wie sie in den "Proceedings" der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften schreiben, war der therapeutische Effekt schon zu beobachten, wenn die durch Lichteinwirkung ausgelöste Vitamin-D-Bildung noch nicht voll in Gang gekommen war. Unterversorgung mit Vitamin D gilt seit langem als Risikofaktor bei Multipler Sklerose.

Obwohl unter den neu zugelassenen Mitteln schon 60 % biotechnologisch erzeugt wurden, und unter den Präparaten an denen geforscht wird, schon 75 %, taugen sie im Grunde nichts. Beispielsweise wird versucht Multiple Sklerose mit adulten Stammzellen zu behandeln. Sowohl der Preis ist hoch (bis zu 25.000 € pro Behandlung) als auch die Nebenwirkungen, die in der Regel direkt zum Tode des Patienten führen. Bedenklich ist, daß aus dem Knochenmark gewonnene Zellen normalerweise nicht im Gehirn oder im Nervenwasser des Rückenmarks schwimmen; "dort hineingespritzt könnten ihre Abbauprodukte die Nerven sogar schädigen. Es bestehe außerdem die Gefahr, dass die Injektion körpereigener Zellen bei manchen Patienten eine Autoimmunkrankheit auslöst." Weltweit bieten schon mehr als 100 Kliniken eine experimentelle Behandlung gegen Bezahlung an. Schwerkranke reisen deshalb nach China, Thailand oder in die Ukraine.

 
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Die Gesamtausgabe der Briefe erscheint in der Fachzeitschrift "Apikultur"

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