Zentrum für soziale Medizin und Bienentherapie
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Unbelastetes Bienenwachs und soziale Medizin / natürliche Bienentherapie


Unbelastetes und rückstandsfreies Bienenwachs statt mit Paraffinen und Chemikalien belastetes Bienenwachs 

Unbelastetes Bienenwachs und Wellness Bienenwachskerzen - in Pharmazie und Kosmetik, alternativer Medizin, Naturheilkunde, Wellness und Naturkosmetik

 
 
 
 
 

Unbelastetes Bienenwachs - Kann  Bienenwachs mit Chemikalien belastet sein?

Untersuchungen zeigen immer wieder, daß Landwirtschaft und Umwelt das Bienenwachs relativ wenig belasten. Die Imkerei selbst ist die Kontaminationsquelle. Die größte Bedeutung fällt dabei den Varroabekämpfungsmitteln zu und dem Wachsmottenmittel Paradichlorbenzol (PDCB). Eine erhöhte Coumaphos-Konzentration im Wachs kann auf Königinnen sogar toxisch wirken. Ungünstige Auswirkungen auf Brut und Bienengesundheit sind auch bei niedrigen Konzentrationen im Bienenwachs nicht auszuschließen. Die Anhäufung von Varroaziden im Wabenwachs führt zu einer Art von „Dauerbehandlung" der Varroa, die Resistenzen verursachen kann. Hinzu kommt, daß im Handel und bei ebay angebotene Bienenprodukte wie Bienenwachs, Bienenwachs-Mittelwände, Wabenhonig und Propolis, Paraffin enthalten können. 

In manchen Betrieben - auch Bio-Imkereien - werden Nelkenöl und Fabi Spray als Ersatz für Rauch eingesetzt. Sogenannte "Fachberater für Imkerei" hatten Faby Spray bedenkenlos in ihren Anfängerkursen empfohlen; teilweise wird es immer noch eingesetzt. Der Wirkstoff DEET wandert sehr leicht in den Honig ein und führt dort bereits in sehr niedrigen Konzentrationen zu Vermarktungsproblemen. Das Wachs dieser Betriebe ist komplett kontaminiert. Laborversuche haben gezeigt, dass beispielsweise der Wirkstoff DEET aus dem Fabi Spray bereits ab einer Bienenwachsbelastung von 0,5 mg/kg den Honig in den kontaminierten Waben so beeinflußt, dass die Verkehrsfähigkeit gefährdet wird. Ähnliches gilt für das Paradichlorbenzol aus der Wachsmottebekämpfung. Fettlösliche Akarizide, Pestizide zur Wachsmottenkontrolle (z.B. "Imker-Globol") oder Repellents bei der Honigernte (z.B. Nelkenöl, Fabi-Spray) kontaminieren Bienenwachs, Propolis und Bienenkasten für immer. Propolis und Bienenwachs neigen dazu, fettlösliche Schadstoffe aufzunehmen. Selbst in der Propolis- und Bienenwachsverarbeitung werden die Wirkstoffe nicht zerstört. [1]
 

Unbelastetes Bienenwachs statt Bienenwachs mit Genmais-Pollen oder mit Paraffinen gepanschtes Bienenwachs 

Langjährige Untersuchungen aus der Schweiz haben ergeben, dass dort nur wenige Pflanzenarten am häufigsten zu den wichtigsten Pollenquellen der Bienen zählen. Überraschender Weise lag Mais an erster Stelle. Wenn man bedenkt, dass in vielen Ländern wie den USA zum Beispiel noch der Anbau von Genmais von der Regierung gefördert wird, kann man sich vorstellen, wieviel Genmais-Pollen in derartigen Bienenprodukten, vor allem Pollen, Bienenbrot, Propolis und Bienenwachs, enthalten ist. Mittlerweile ist es allgemein bekannt, dass Lebensmittel, die Genmais oder Bestandteile anderer gentechnisch veränderter Pflanzen enthalten, giftig sind, wie neue Studien belegen.  [1]

Kontaminiertes und mit Paraffinen, Palmitin- und Stearinsäuren oder Mikrowachsen gepanschtes Bienenwachs wird auch oft "pestizid- oder rückstandsarm" genannt, zum Teil auch "Bio-Bienenwachs"

Zunehmend werden Mittelwandhersteller verklagt, die mit Paraffin und Stearin gestreckte Mittelwände verkaufen. Analysen hatten eindeutig die Streckung des Bienenwachses belegt und Studien den negativen Einfluss von Stearin auf die Bienenbrut nachgewiesen. Ob herkömmliche Bienenprodukte, wie sie in einigen Api-Zentren in Deutschland, der Türkei oder von Spezialisten für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verwendet werden, auch einen negativen Einfluss auf die menschliche Fruchtbarkeit haben, wird noch untersucht. [12]

Dr. Lidija Svecnjak von der Universität Zagreb kommt auf "erschreckende Zahlen". Sie untersuchte von 2014 bis 2016 insgesamt 236 Mittelwandproben aus 14 europäischen und fünf Ländern außerhalb der EU. "In jedem Jahr waren mindestens 70 % der Proben mit Paraffin versetzt." Für Sachverständige ist weder dies verwunderlich, noch dass die Mittelwände direkt von den Herstellern oder aus dem Imkereifachhandel stammten und es sich dabei "nicht um verdächtige Ware, sondern um zufällig ausgewählte Mittelwände" handelte, was die Ergebnisse für den Normalverbraucher besonders beunruhigend macht. Wissenschaftler vermuten zudem, dass Bienen, die in Zellen aus stark kontaminiertem Wachs heranwachsen, die Wirkstoffe in ihr Körpergewebe aufnehmen und später belastetes Wachs ausschwitzen.  Bei einer Bio-Imkerin wurden 11 verschiedene Pestizidrückstände im Bienenwachs gefunden. Dennoch hat die Bioimkerin von ihrer Kontrollstelle "schließlich die Zertifizierung für ihre Bioimkerei erhalten." [12]

In Rückstandsanalysen von "Bienenwachs"-Mittelwänden wurden bis zu 30 verschiedene Substanzen, vor allem Pestizide, gefunden, die dort nicht hingehören; darunter 15 Substanzen, die weder in Deutschland noch in der EU zugelassen sind. Darüberhinaus waren fast alle Proben mit Paraffin, Stearin oder zugesetzten Kohlenwasserstoffen verfälscht.  Rähmchen- und Bienenkistenimker haben es schwer, festzustellen, ob ihr Bienenwachs mit Paraffin gepanscht wurde. "Es gibt leider auch keinen Test, mit dem Imker überprüfen könnten, ob ihre Mittelwände betroffen sind. Auch die Bienen sind kein Indikator, da sie sogar Mittelwände aus reinem Paraffin ausbauen." Allerdings zeigen Feldstudien, dass allein Stearin ausreicht, um die Bienenbrut zu schädigen. Schon bei 15 % Stearin-Zusatz beobachteten die Forscher, dass im Schnitt die Hälfte der Brut abstarb. Eine kleinere Menge beigefügtes Stearin oder eine Kombination von Stearin und weiteren Rückständen führt daher zu "noch höheren Verlusten." Zudem enthalten Mittelwände ein giftiges Trennmittel. "Schließlich gibt es eine wissenschaftliche Publikation, die zeigt, dass das Mittel Kakerlaken umbringen kann." [12]

Wie kann das sein? Der neue, eigentlich schon alte, Skandal um gepansches Bienenwachs zeigt, dass Rähmchen- und Bienenkistenimker (auch Bio-Imker) jahrelang mit gepanschten Mittelwänden gearbeitet haben. Selbst schweizer Imker, die in scheinbar heiler Natur imkern sind davon betroffen.  Paraffine oder Rückstände von Varroa-Behandlungsmitteln sind im Bienenwachs enthalten. Das im Handel erhältliche "pestizidarme" oder "Bio-Bienenwachs" zum Beispiel, denn die Verwendung von sogenannten künstlichen Mittelwänden ist auch in der Bio-Imkerei erlaubt. Die herkömmlichen Siegel wie "Gewähr für reines Bienenwachs" oder "Bienenwachs aus ökologischer Imkerei" taugen nichts. Bioimker müssen nicht einmal Biowachs verwenden; sie dürfen herkömmliche Mittelwände nicht nur im Ausnahmefall gemäß Art. 44 der VO(EG) 889/2008 in der ökologischen Imkerei einsetzen, wenn auf dem Markt kein Biowachs zur Verfügung steht (was ohnehin ebenfalls mit Paraffinen gestreckt sein kann). Da Bienenwachs kein landwirtschaftliches Erzeugnis gemäß EG-Öko-Verordnung ist, fällt es nicht unter die dort festgehaltenen Regelungen. Als Konsequenz werden Unregelmäßigkeiten bei "Mittelwänden aus Wachs aus ökologischer Imkerei" von Kontrollstellen und Behörden in Deutschland, der Schweiz und anderswo geduldet. Bio-Imker müssen zudem nicht die verseuchten Holzbienenkästen austauschen. Wie oben beschrieben setzen sich die Varroazide aber für immer im Holz der Bienenkästen fest und kontaminieren von dort aus das Bienenwachs. Zudem können Händler "pestizidarmes" bzw. chinesisches Bienenwachs oder mit Paraffinen und Mikrowachsen gepanschtes Bienenwachs anbieten. Bei einer geschickten Mischung des Bienenwachses mit Paraffinen und Mikrowachsen ändert sich dabei nicht einmal der Schmelzpunkt des Wachses, so daß Imker von dem Betrug kaum etwas mitbekommen; diese verkaufen ihr Wachs weiter an Händler, Bio-Kosmetikfirmen und Mittelwandfabriken und kontaminieren so den gesamten Wachskreislauf im Land. Dazu ein Chemiker: "Wenn die Imker ihre Waben aus gepanschten Mittelwänden einschmelzen und dann ihr Wachs verkaufen, erhalten es schließlich andere Betriebe. Geschieht das im größeren Maßstab, wird der gesamte Wachskreislauf in Deutschland verfälscht." [11]

Neuerdings werden nicht nur die Mittelwände, sondern das gesamte Wabenwerk (Honigwaben und Brutwaben) künstlich vom Menschen (aus gepanschtem Bienenwachs) hergestellt und den Bienen statt ihrer natürlich gebauten Waben ins Bienenvolk gehängt. [1]

Leider wurde seit Jahrzehnten versäumt, sich von der industriellen Bienenhaltung zu distanzieren. Nun sind durch gefälschtes Bienenwachs und mit Giften verseuchte Mittelwände auch Bio-, Bioland- und Demeter-Imker betroffen. Der Unterschied zur konventionellen Imkerei ist verschwindend gering, dennoch wird ihre Art zu imkern fälschlicherweise wesensgemäß genannt. [1]

Mit wesensgemäßer Bienenhaltung hat die Bio-und Demeterhaltung nichts zu tun. Neue Untersuchungen zu Bienenwachsverfälschungen haben gezeigt, dass Bienenbrut durch Stearinzusätze von 7,5 % deutlich geschädigt wird. Auch schon bei geringeren Beimischungen von 2-5 % waren Effekte zu erkennen. Stearin ist vornehmlich ein Gemisch aus Palmitin- und Stearinsäure und kann in geringen Mengen weitere Bestandteile enthalten. "Die Untersuchung der Testwachse zeigte zudem noch einmal, dass einige der Kennzahlen, die für die Echtheitsbestimmung von Bienenwachs verwendet werden, alleine nicht ausreichen, um eine Verfälschung mit Stearin nachzuweisen. Die Untersuchungen wurden vom belgischen Institut für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung durchgeführt." Von den Wachsverfälschungen sind nicht nur Belgien und Deutschland betroffen, sondern alle Länder, in denen Mittelwände für die Imkerei verwendet werden. Inwieweit derartige Bienenprodukte auch Einfluss auf die Fruchtbarkeit des Menschen haben, ist noch nicht abschließend geklärt. [11]

Auch in der Bienenkiste kommen mit Kunstwachs, Paraffin und anderen Giften verunreinigte Mittelwände zum Einsatz: "Anders als im Brutbereich geben Sie den Bienen im Erntebereich aber nicht nur eine Bauvorgabe mit einem Wachsleitstreifen, sondern komplette Mittelwände. Dies erhöht den Honigertrag... Wenn Sie ein Kilogramm Mittelwände kaufen, kann es sein, dass Sie nur 13 statt 14 Platten erhalten." [1]

Für Bienenwachs, das in der Pharmazie und Kosmetik, insbesondere in der alternativen Medizin, Naturheilkunde und Naturkosmetik, verwendet wird, wird Rückstandsfreiheit gefordert. Eine sichere Umstellung zu rückstandsfreiem Bienenwachs ist nur möglich, wenn konsequent mit Naturbau gearbeitet wird oder das eigene Bienenwachs konsequent durch rückstandsfreies Bienenwachs aus Naturbau ersetzt wird. Da fast alle Imker mit künstlichen Wabenteilen (Mittelwände aus Kunststoff oder Bienenwachs) arbeiten - auch Bioland-imker oder Demeter-Imker - , gibt es auf dem europäischen Markt kein unbelastetes Bienenwachs. Wenn es aus außereuropäischen Ländern wie Afrika importiert wird, kann man nicht sicher sein, welche Stoffe im Bienenwachs wirklich enthalten sind. Bienenwachs aus Afrika ist zwar frei von Varroaziden, ist in der Regel auch nicht gepanscht, da das Paraffin dort sehr teuer ist, allerdings kann das Wachs hohe Rückstände aus der Umwelt enthalten, wie zum Beispiel DDT, das gegen Malariamücken und Heuschrecken eingesetzt wird. Weder in Europa noch in Asien, Neuseeland oder Amerika wird man auf dem freien Markt unverfälschtes Bienenwachs bekommen. Wissenschaftler und Analyseinstitute beruhigen: Sofern die Mischung stimme, sei gepanschtes Wachs für das Bienenvolk unbedenklich, schließlich sei es ja auch erlaubt, derartiges Wachs in den Handel zu bringen. [1]

Das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und die entsprechend zertifizierten Imkereien arbeiten daher komplett ohne Mittelwände und können unbelastete Bienenprodukte erzeugen. [1]

Weil die Kosmetikindustrie billige Produkte anbieten will, ist sie dazu übergegangen die guten Inhaltsstoffe mit hautpflegenden Eigenschaften wie Bienenwachs und pflanzliche Öle (aus Bioanbau) durch minderwertige und teilweise krebserregende Stoffe zu ersetzen. In den wenigsten Cremes und Lotionen ist noch Bienenwachs enthalten. Stattdessen findet man in einer derartigen Creme wie zum Beispiel Nivea creme, body milk (Baiersdorf) oder Penaten creme (Johnson & Johnson), aus klimaschädlichem Erdöl gewonnenes Paraffinöl (Paraffinum Liqu.), microcristaline wax (Mikroparaffin) oder Vaseline, aus potentiell kreberregendem Ethylenoxid hergestellte PEG-Einheiten (Polyethylenglykol), Aluminium, Benzoesäure, Glycerin (wird zusammen mit Biodiesel nach einigen Reinigungsschritten u.a. aus Friteusenfett gewonnen). Exlkussive Cremes enthalten zusätzlich tierische Fette oder sogar menschliche Fette. Selbst in modernen, teuren Puderfabrikaten steckt noch das Mineral Magnesiumsilikathydrat (Talkum), dessen feine Partikel rasch in die Lunge geraten. Weil die faserigen dieser Teilchen dem berüchtigten Asbest ähneln, steht diese Kosmetikzutat unter dem Verdacht, Tumore in den Atemwegen zu befördern. [1]

Kosmetikprodukte, Kerzen und Folgen: Weil die Kosmetikindustrie billige Produkte anbieten will, ist sie dazu übergegangen die guten Inhaltsstoffe mit hautpflegenden Eigenschaften wie Bienenwachs und pflanzliche Öle (aus Bioanbau) durch minderwertige und teilweise krebserregende Stoffe zu ersetzen. In den wenigsten Cremes und Lotionen ist noch Bienenwachs enthalten. Stattdessen findet man in einer derartigen Creme wie zum Beispiel Nivea creme, body milk (Baiersdorf) oder Penaten creme (Johnson & Johnson), aus klimaschädlichem Erdöl gewonnenes Paraffinöl (Paraffinum Liqu.), microcristaline wax (Mikroparaffin) oder Vaseline, aus potentiell kreberregendem Ethylenoxid hergestellte PEG-Einheiten (Polyethylenglykol), Aluminium, Benzoesäure, Glycerin (wird zusammen mit Biodiesel nach einigen Reinigungsschritten u.a. aus Friteusenfett gewonnen). Exlkussive Cremes enthalten zusätzlich tierische Fette oder sogar menschliche Fette. Selbst in modernen, teuren Puderfabrikaten steckt noch das Mineral Magnesiumsilikathydrat (Talkum), dessen feine Partikel rasch in die Lunge geraten. Weil die faserigen dieser Teilchen dem berüchtigten Asbest ähneln, steht diese Kosmetikzutat unter dem Verdacht, Tumore in den Atemwegen zu befördern. Zudem enthalten fast alle herkömmlichen Lotionen und Cremes Phtalat- und Parabenrückstände, die Krankheiten wie Hodenkrebs und Brustkrebs auslösen können. (Vergl. dazu auch Kurpackung Nr. 9). [1][6][7][8]

Firmen wie Unilever, L'Oréal und Beiersdorf (Nivea) verwenden in ihren Cremes statt Bienenwachs auch krebserregende Stoffe wie Arbutin. Arbutin ist eine Hydrochinon-Glucose-Verbindung. Seine Wirkung entfaltet es erst, wenn der Körper das Arbutin in Hydrochinon umgewandelt hat. Hydrochinon kann durch die Haut aufgenommen werden, ins Blut gelangen und das Erbgut schädigen. Im schlimmsten Fall können Kinder mit Missbildungen zur Welt kommen. Hydrochinon gilt als krebserregend und wurde aus diesem Grund 2001 in der EU verboten. [1][10]

Inzwischen enthät so manche Creme statt Bienenwachs sogar versteckte Dopingmittel. Wie in der Zeitschrift "Drug testing and analysis" berichtet, enthielt ein als Gesichtspflege getarntes Produkt außer dem gewünschten Anabolikum noch weitere Verbindungen - und das in teilweise erheblichen Mengen. [1]

Grundsätzlich müssen alle verarbeiteten Lebensmittel, Kosmetika, Medizin- und Wellnessprodukte, die transgenes Soja, transgenen Raps, transgenen Mais oder Pflanzenfett aus transgenen Baumwollsamen enthalten, inzwischen als gefährlich eingestuft werden. Sogar Bio-Kosmetik - Produkte enthalten Tenside und Emulgatoren, deren Rohstoffe "fast immer aus konventionellem Anbau" stammen, was oft nichts anderes bedeutet als daß sie aus gentechnisch veränderten Organismen bestehen. Dasselbe gilt für Bio-Farben (z.B. Sojalecithin).  Auch Kerzen die nicht aus 100 % Bienenwachs gefertigt sind, können nicht nur schädliche Dämpfe (Paraffinkerzen werden aus Erdöl gewonnen) entwickeln, sondern dadurch, daß sie zunehmend aus Altspeisefetten oder sogenannten "nachwachsenden Rohstoffen", d.h. gentechnisch veränderten pflanzlichen Ölen und Fetten (Palm-, Soja-, oder Baumwollsamenöl, teilweise Rapsöl / Biodiesel / E10) bestehen, unterstützt man mit dem Kauf dieser Kerzen auch die Urwaldvernichtung, die Gentechnikindustrie und die Verwendung von Lebensmitteln zur Energiegewinnung! Hinzu kommt, daß diese Öle und Fette mit Dioxinen belastet sein und Hormon- oder Entwicklungsstörungen hervorrufen können. "Von den Furanen und Dioxinen im engeren Sinn gibt es nun 210 verschiedene Verbindungen, sogenannte Kongenere, die bei den verschiedensten Gelegenheiten entstehen. Beispielsweise bei der Produktion von Pflanzenschutzmitteln oder PCB... Allerdings könnte es bei Altspeisefetten, Tierkörpern und Schlachtabfällen sein, dass diese Produkte so vorkontaminiert sind, dass daraus bei der Biodieselproduktion tatsächlich Dioxine entstehen." In Amerika gibt es die Begriffe "grease bandits" und "grease lawyer" (Schmierenjurist). Ein Anwalt soll schon mehr als 100 Frittenöldiebe vor Gericht vertreten haben und nur einen Prozess verloren haben. 

Derartige Kerzen - teilweise mit künstlichen Duftstoffen versehen, die den unangenehmen Paraffingeruch oder Schadstoffe wie Dioxine kaschieren sollen - können nicht mehr die Atmosphäre vermitteln, die noch eine echte Wellness-Bienenwachskerze ausstrahlt (nicht zu verwechseln mit den im Handel erhältlichen Wellness-Kerzen).

Bienenwachs aus Naturbau wie es von Imkern des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung angeboten wird eignet sich auch als Knetwachs für Kinder und stellt eine gute Alternative dar zu lebensbedrohlichem Kunststoff-Spielzeug aus China oder Essknete mit Schleudereiern - die in der Regel ebenfalls aus China importiert werden. [2]

Die Qualität der Lebensmittel und Bienenerzeugnisse wie Bienenwachs und Propolis läßt sich mit herkömmlichen Analyse Methoden nur unzureichend erfassen. Bei den üblichen Analysen wird vergleichsweise brachial vorgegangen, weshalb Betrüger bei Lebensmittelkontrollen oft leichtes Spiel haben. [1]

Daher können Bienenwachs und andere Bienenprodukte sehr stark belastet sein, vor allem wenn die Betriebsweise des Imkers nicht bestimmten Richtlinien entspricht - die über die Standards der ökologischen Bienenhaltung hinausgehen müssen. Wichtiger als eine Analyse des Endproduktes (zum Beispiel Bienenwachs und Produkte, die Bienenwachs enthalten wie Wabenhonig) ist die Herkunft des Rohstoffes und die Betriebsweise des Imkers. Diese Tatsache wird bei Imkern und Händlern vielfach übersehen.

Wo gibt es denn jetzt noch diese unverfälschte Spezialität der alten Griechen, Kelten und Germanen zu kaufen? Weitere Informationen und Bezugsquellen für Bienenwachs und Wellness Bienenwachskerzen sind im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung erhältlich. [2]
 

Unbelastetes Bienenwachs - Weitere Infos, Bezugsquellen und Literatur

[1] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2018: Qualität der Bienenprodukte wie Bienenwachs. Presse-Mitteilung
[2] Bezugsquellen für unbelastetes deutsches Bienenwachs aus Naturbau, Kontakt: Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung ; vgl. Anm. 8
[3] Thiele, M. 2010: Natürliches Bienenwachs in der Naturkosmetik statt Konservierungsmittel und Emulgatoren aus gentechnisch veränderten Rohstoffen. Api Review Letters 9, Nr. 485
[4] Dbj 19 (8), p. 352-353, Dbj 19 (9), p. 390ff, Dbj 19 (10), p. 438ff
[5] Api Review Letters 2012, 11, Nr. 640 und Dbj 20 (3), p. 102-103
[6] Zentrum für natürliche Bienentherapie 2018: Natürliche Apitherapie u.a. mit Bienenwachs. Pressemitteilung
[7] Zentrum für natürliche Bienentherapie 2018: Kur mit Bienenprodukten wie Bienenwachs. Pressemitteilung
[8] Zentrum für natürliche Bienentherapie 2018: Mit der Bienentherapie beginnen. Pressemitteilung
[9] Klein, E. M. 2012: Die Bienenkiste. Darmstadt
[10] In den meisten Imkereien werden Mittelwände aus verunreinigtem Bienenwachs verwendet, so auch in Bio- und Demeter-Imkereien sowie der Bienenkiste. Siehe: Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Die Bienenkiste - Bienen einfach und natürlich halten? Kritische Anmerkungen zur Bienenkiste Api Review Letters 2013, 12, Nr. 746; vgl. Ders. 2018: Die Bienenkiste. Pressemitteilung 
[11] FAS 2013, Nr.8, p. 1ff
[12] Api Review Letters 2017, 16, Nr. 1109; 2015, 14, Nr. 940 und Dbj 23 (1), p. 18-20; 25 (9), 6ff; 25 (10), 6ff vgl. Anm. 13; zu unbelastetes Bienenwachs selbst erzeugen vgl. Fernkurs zur wesensgem. Bienenhaltung (Nr. 48)
[13] Api Review Letters 2018, 17, Nr. 1171 und Dbj 26 (12); vgl. auch Anm. 12, und 1

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Gesundheit, alternative Medizin Naturkosmetik, soziale Medizin / natürliche Bienentherapie / Apistherapie: Zertifizierung: Ausbildung / Fortbildung Nr. 161  BienentherapeutIn des Zentrums für natuerliche Bienentherapie. Mehr Infos...

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