Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung
 

 

Jetzt Fördermitglied werden oder eine Bienenpatenschaft  übernehmen und damit die Ausbildungs- und Forschungsarbeit des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung fördern. Die Bienen danken es Ihnen mit einem Wabenhonig. Mehr Infos

Natürliche
Bienentherapie - Wie funktioniert's? Mehr Infos...

Bezugsquellen für Bienenprodukte, die für naturliche Bienentherapie geeignet sind, und Produktliste der zertifizierten Partner-Imkereien des Zentrums f. wesensgemaesse Bienenhaltung. Mehr Infos...

ImkerIn werden und Honig erzeugen, der besser ist als jeder Biohonig
Mehr Infos...

Bienenprodukte:
Kraft und Energie des Honigs
Wabenhonig / Scheibenhonig
Propolis
Bienenwachs
Gelée Royale
Manuka Honig
Biohonig
Honig
Vorteile des Honigs
 

Expertisen
Home
 
 
 
 

 

Biohonig und soziale Medizin / natürliche Bienentherapie / Apitherapie


Biohonig - Wie verhält es sich mit der in Supermäkten für wenig Geld abgegebenen Massenware? Über die Denaturierung von Biohonig. 

Biohonig - können Honig und sogar Biohonig mit Pestiziden und Antibiotika belastet sein? Wird eine natürliche,  artgerechte oder wesensgemaesse Bienenhaltung vorgegaukelt?

 
 
 
 
 

Biohonig - Wie verhält es sich mit der in Supermäkten für wenig Geld abgegebenen Massenware? Über die Denaturierung von Biohonig

Wie verhält es sich mit der in Supermäkten für wenig Geld abgegebenen Massenware? Für ihre Herstellung nutzt man heute das gesamte Repertoire lebensmitteltechnischer Kunstgriffe. Bei Honig und teilweise auch bei Biohonig zum Beispiel: Reifungsautomaten, doppelwandig beheizte Rührwerke zur Aufbereitung und Homogenisierung des Honigs, Heizspiralen (Melitherm), Ultrafiltration, Honigpulver.

Anders als bei der auch im Supermarkt abgegebenen Massenware Biohonig oder der "wesensgemäßen" Bienenhaltung zum Beispiel im Sinne von mellifera e.V. (beegood, Bienenkiste usw.), verwenden die Imker des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung keine künstlichen Wabenteile, keinen Rauch oder functional food für die Bienen. Der Wabenhonig wird wie vor zweitausend Jahren gewonnen; der Tropfhonig aus Naturbauwaben ohne Mittelwände.

Wußten Sie, daß viele Honige - auch Biohonige, die im Supermarkt als „Imkerhonig", "reine Imkerauslese", "Flotte Biene" oder „wabenecht" angepriesen werden, in der Regel zu 99 Prozent zusammengemischte Importhonige sind - zumeist aus China?  Auf dem Etikett steht dann der wenig aussagekräftige Schriftzug: "Mischung von Honig aus EG-Ländern mit Honig aus Nicht-EG-Ländern." Nicht selten findet man Kunsthonig, rückverflüssigtes Honigpulver  oder andere kommerziell interessante Schummeleien wie Honig aus Reifungsautomaten.

Wußten Sie, daß Lebensmittel (Schweine-, Geflügel-, Kaninchenfleisch, Milchprodukte und Bienenerzeugnisse wie Honig, Propolis, Perga usw.) aus China zum Teil so mit Umweltchemikalien und Tierarzneimittelrückständen  wie Chloramphenicol (zerstört das Knochenmark der Kinder), Tetracyclinen und Sulfonamiden belastet sind, daß die EU zeitweise ein Importverbot für tierische Erzeugnisse verhängt? Wußten Sie, daß der Verbraucher damit ein gesundheitliches Risiko eingehen kann? Ähnliches gilt für Wabenhonige und Bio-Wabenhonige, die inzwischen auch in Supermärkten angeboten werden - hinzu kommt, daß das Wachs mit Paraffin verunreinigt sein kann. [3]

Wußten Sie, daß der Schriftzug  "kalt geschleudert" auf Honig oder Biohonig im Supermarkt reine Verbrauchertäuschung ist und in Wirklichkeit "heiß abgefüllt" bedeutet? Wenn Alnatura schreibt: "Bio-Honige sind kaltgeschleudert und werden lediglich durch Filtern von Wachsresten befreit und dann abgefüllt", heißt das soviel wie: nach dem Schleudern beginnt die eigentliche Prozedur der Denaturierung der Biohonige: Der Biohonig wird durch ein ausgeklügeltes Pump- und Rohrleitungs- system in  doppelwandig beheizte Rührwerke zur Aufbereitung und Homogenisierung des Biohonigs geleitet oder man läßt ihn wahlweise durch Heizspiralen (Melitherm) laufen.  Übrigens verkaufen nicht nur Supermärkte wie Aldi, Lidl & Co sondern auch Bio-Supermärkte wie Alnatura, DM & Co, Honig und Biohonig von Imkereien, deren Ziel es ist, auf Kosten der Bienengesundheit möglichst hohe Erträge zu erzielen und aus diesem Grund für die Bienen schädliche Praktiken anwenden: künstliche Besamung der Bienenkönigin, Massentierzucht (Umlarven), Zuckerfütterung, Verwendung von gedrahteten und mit künsrlichen Wabenteilen versehenen Rähmchen, Zerteilung des Brutnestes durch Magazinimkerei. Damit der Verbraucher dies nicht gleich durchschaut, wird zum Beispiel eine Spendenaktion gestartet: mit jedem gekauften Glas könne man die "Natur erhalten & Genuss erleben" oder "gut sein zu den Bienen (beegood)". Tatsache ist jedoch, daß derartigen Aktionen den Bienen eher schaden als helfen. Mehr Infos...
 

Biohonig - wird eine natürliche Bienenhaltung, artgerechte oder wesensgemaesse Bienenhaltung vorgegaukelt?

Bio- oder Demeterhonige und andere Bio-Bienenerzeugnisse halten nicht, was sie versprechen. Es wird eine natürliche Bienenhaltung, teilweise sogar artgerechte oder wesensgemaesse Bienenhaltung vorgegaukelt, es wird mit Bildern von Strohkörben geworben, obwohl es fast keinen Unterschied zwischen Bio- und nicht Bio-Bienenhaltung gibt. Die Bienen werden weder bei den Bio-Imkern noch bei ihren konventionellen Kollegen artgerecht oder wesensgemäß gehalten.  Durch die auch bei Demeter - Imkern übliche Rähmchen- und Magazinimkerei kann ein Bioimker inzwischen genau so viel Honig ernten wie etwa ein Imker des Deutschen Imkerbundes (DIB). Höhere Preise für Biohonig sind also nicht gerechtfertigt, da diese Art der "biologischen, ökologischen oder natürlichen" Bienenhaltung das weltweite Bienensterben fördert.  In den Api Review Letters wird immer wieder über sogenannte Bio-Imker berichtet und ihre Betriebsweisen, die bei näherem Hinschauen in den wichtigsten Punkten eigentlich nicht viel mit der wesensgemäßen Bienenhaltung zu tun haben. Hier einige Beispiele: "Bienenforum", "Bienenwerkstatt", "Vereinigung wesensgemäße Bienenhaltung / mellifera e.V.", "De Immen e.V - Verein für wesensgemäße Bienenhaltung". Derartige Vereine reden gerne von wesensgemäßer Bienenhaltung und davon, daß Sie frei von Dogmen und Vorurteilen bleiben möchten. In Wirklichkeit halten sie aber am Dogma der industriellen Bienenzucht fest. [5]
 

Biohonig - Honig und sogar Biohonig mit Pestiziden und Antibiotika belastet?

So ist zum Beispiel auch ein ausgiebiges Wandern mit den Bienenvölkern selbst bei Bioimkern sehr verbreitet, weshalb Produkte wie Biohonig, Bio-Perga  und Bio-Propolis mitunter stark mit Pestiziden und Antibiotika belastet sein können. Allein in Baden-Württemberg wurden mehr als 11.000 ha Erwerbsobstbau-Anlagen mit Streptomyzin behandelt. Da die Hauptinfektionszeit in der Blüte liegt, wurden leider auch entsprechend große Honigmengen durch Streptomycin verunreinigt. In Baden-Württemberg enthielten mehr als 8.000 kg Honig Streptomycin-Verunreinigungen von mehr als 0,02 mg/kg. Dieser gesetzliche deutsche Rückstandshöchstwert galt noch bis September 2008. In der Saison 2009 gilt der neue europäische Höchstwert von 0,01 mg/kg. Flächendeckender Befall ist bisher nur in Baden-Württemberg und Bayern zu verzeichnen. Streptomyzin darf von den Betrieben nur mit strengen Auflagen und nach Warnaufrufen verwendet werden; diese Warnaufrufe können jedoch nur kurzfristig ergehen, da sie witterungsabhängig sind. Bioimker achten zwar darauf, daß ihre Bienenkästen auf Flächen des Ökologischen Landbaus stehen, nicht aber darauf, daß die Bienen auch konventionelle Felder in der Nähe anfliegen; gerade bei Wanderimkern wird dies wenig berücksichtigt.
 

Biohonig - Erzeugung

Aber nicht nur ein ausgiebiges Wandern mit den Bienenvölkern wirkt sich ungünstig auf die Erzeugung von Biohonig aus. Viele Autoren, die über einfach imkern, ökologische Bienenhaltung, Biohonig schreiben, besitzen oft viel Phantasie und Erfindungsgabe, können aber die Besonderheiten des Biohonigs und die Art und Weise der Erzeugung nicht richtig benennen. So schreibt Claudia Bentzien zum Beispiel: Vergessen dürfe man allerdings auch nicht, dass bei der Bioimkerei "vor allem die wesensgemäße Bienenhaltung der Bienen durch den Imker und ihre Stärkung die wichtigsten Ziele sind"  - schön wär's wenn das die wichtigsten Ziele der Bioimkerei wären! Die Hauptziele der Bioimkerei bleiben eben doch die Rationalisierung und Ertragsmaximierung auf Kosten der Bienengesundheit. Frau Bentzien beschreibt die Bioimkerei sehr phantasiereich in den rosigsten Farben; die Wirklichkeit sieht aber so aus: wer das Biosiegel auf seinen Biohonig klebt, darf die Wirtschaftsvölker mit Zucker füttern, den Biohonig erhitzen, die Königin künstlich besamen - es sollte allerdings "eine verletzungsarme Besamung der Königin" gewährleistet sein - , künstliche Königinnenzucht betreiben ("Umlarven"), künstlich erzeugte Wabenteile einbauen (was die Kommunikation innerhalb des Bienenvolkes empfindlich stört), diese mit Drähten umwickeln, sogar die Pressing-Methode sowie die Magazin- und Drehrahmenbeute wird für die Erzeugung von Biohonig nicht ausdrücklich verboten; Manche Bioimker beschneiden sogar die Flügel der Königin - eine Technik, die von vielen Fachberatern, Imkermeistern und Wissenschaftlern gutgeheißen wird.

Selbst eine Bienenkiste, die von Mellifera e.V. entwickelt wurde, hat mit wesensgemäßer Bienenhaltung oder "einfach imkern" nicht viel zu tun. Sie ist durchaus eine Verbesserung gegenüber der Rähmchenbetriebsweise; schwere Lasten heben und eine komplizierte Technik beherrschen muß der Imker auch hier. Um beispielsweise in diese Kiste hineinzuschauen, muß sie samt Volk und Honigvorräten erst hochgewuchtet und auf den Kopf gestellt werden; wenn das Brutnest zu Inspektionszwecken komplett geöffnet wird, gerät das gesamte Volk in Aufruhr, weshalb ausgiebig Rauch in das Volk hineingeblasen werden muß, damit die Bienen nicht zu aggressiv werden. Die Anwendung von Rauch in der Imkerei kann aber grundsätzlich als Tierquälerei bezeichnet werden, da den Bienen jedesmal ein Buschbrand vorgegaukelt wird: die Bienen bereiten alles vor, um in der Not den Kasten als Schwarm verlassen zu können. Eine derartige Betriebsweise ist gerade für Anfänger oder Hobbyimker völlig ungereeignet. Zudem muß eine Imkerei, die auf die Anwendung von Rauch angewiesen ist, für die Gewinnung von Apitherapie-Produkten ausgeschlossen werden, da der Honig, Biohonig und andere Bienen-Produkte Geschmack und Schadstoffe annehmen. Ähnliches gilt für die sogenannte Warré-Beute: auch hier wird mit künstlichen Wabenteilen, Magazinen, Rauch, Drehung des Brutnestes ähnlich wie bei der Drehrahmenbeute gearbeitet. Zudem können Bienenkrankheiten bei der Stabilbau-Betriebsweise nicht rechtzeitig erkannt werden. [3]

Leider unterscheiden sich Demeter-Imker von anderen Bio-Imkern hauptsächlich dadurch, daß sie noch mehr über artgerechte und wesensgemäße Bienenhaltung reden, tatsächlich aber der Honigertrag im Vordergrund steht. Man rudert daher zurück und spricht lieber von "ertragreichen Ernten" und "möglichst artgerechte Haltung der Bienen." [5]

Neuerdings werden nicht nur in der Bio-Imkerei die Mittelwände, sondern das gesamte Wabenwerk (Honigwaben und Brutwaben) künstlich vom Menschen (aus gepanschtem Bienenwachs) hergestellt und den Bienen statt ihrer natürlich gebauten Waben ins Bienenvolk gehängt. [5]

In der Bio-Imkerei und in der Bienenkiste kommen mit Kunstwachs und Paraffin verunreinigte Mittelwände zum Einsatz: "Anders als im Brutbereich geben Sie den Bienen im Erntebereich aber nicht nur eine Bauvorgabe mit einem Wachsleitstreifen, sondern komplette Mittelwände. Dies erhöht den Honigertrag... Wenn Sie ein Kilogramm Mittelwände kaufen, kann es sein, dass Sie nur 13 statt 14 Platten erhalten." [5]

Viele Imker - auch Bioimker - füttern übrigens nicht nur Zuckersirup sondern auch Sojamehl und Trockenmagermilch bzw. Milchpulver - und zwar nicht nur nach der Honigernte, sondern auch als Trachtlückenfütterung unmittelbar vor einer Honigernte (Ein Österreichischer Imker schreibt allen Ernstes: "Ich füttere etwa 2 Liter Zuckerwasser pro trachtlose Woche"). Selbst wenn nach der Honigernte gefüttert wurde, lassen sich sowohl Reste der Zuckerfütterung als auch Reste von Sojamehl und Milchpulver in den Bienenprodukten (Biohonig, Bio-Wabenhonig, "Bio-Perga", Bio-Propolis) nachweisen, ganz egal ob sie nun mit Melamin oder gentechnisch verseuchten Substanzen verunreinigt sind oder nicht. Ein derartiger Imker fragt doch allen Ernstes einen Fachberater für Imkerei, ob es von Nachteil sei, wenn er nachts seinen Biohonig nicht rühre, sondern stattdessen für einige Stunden schlafe? Daufhin der Fachberater: Nachts müsse der Imker zwar schlafen, aber trotzdem gelte immer die Devise: "Der Honig wird so lange gerührt, wie ich es meiner Rührmaschine zumuten will." Als Faustregel gelte, der Honig müsse tagelang erhitzt und gerührt werden: "lieber etwas zu weich als zu hart. ... Das wiederholte Erwärmen mag nicht jedem gefallen, aber es gibt keine andere Methode zum Weichmachen." [3]

Der Gipfel ist allerdings künstlicher Wabenhonig oder Bio Wabenhonig, wie er von einem Thüringer Imker empfohlen wurde: Er wird mit Hilfe des "Bee-0-Pac" oder "Ross Rounds" Systems aus Plastikrahmen mit integrierten Plastikkassetten und teilweise künstlichen Wabenteilen in der gewöhnlichen Rähmchenimkerei hergestellt. Zusätzlich kann er mit Paraffinen und Mikrowachsen verunreinigt sein. [3]

Ein Produzent von "Aktiv-Manukahonig", der vielfach für die Apitherapie verwendet wird, schreibt über das Erhitzen seines Honigs ganz unverblümt: "Der Honig aus der Schleuder und das Wachs-Honig-Gemisch aus der Entdeckelungsmaschine wurden in eine Edelstahlwanne gepumpt, in der sich ein Fleischwolf befindet. Dieser zermalmte Wachs und Honig zu einem fließfähigen Gemisch, das im sogenannten Hitzeaustauscher, der denselben Zweck wie das bei uns bekannte Melitherm erfüllt, kurz auf ca. 55° C erwärmt wurde, bevor es in die Wachszentrifuge gelangte". - Melitherm ist ein Gerät mit Heizspiralen zum "auftauen" von Honig, das auch für Biohonig zugelassen ist - also zum Beispiel  Bioland-Honige oder Honige mit dem Deutschen Biosiegel. Ein derartiger Honig hat mit dem Originalprodukt der Bienen fast nichts mehr zu tun, ähnlich wie der sogenannte "Medihoney", der zusätzlich noch mit Gammastrahlen sterilisiert ist. [5]

Da sämtliche Bioimker (Bioimker mit dem deutschen Biosiegel, Bioland- , Naturland- , Demeter- oder Beegood-Imker) künstliche Wabenteile einsetzen, Zucker und functional food füttern, ausgiebige Wanderungen mit den Bienen unternehmen und den Biohonig erhitzen und ausgiebig rühren dürfen, empfiehlt sich der Kauf von Bienenerzeugnissen (Waben- oder Scheibenhonig, Bienenbrot, Propolis, Gelée Royale, Pollen und Natur Honig, also Tropfhonig aus Naturbauwaben) die aus wirklich artgerechter oder wesensgemaesser Bienenhaltung (zertifiziert nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung) gewonnen wurden. Erst diese Betriebsweise fördert eine fruchtbare Bienenhaltung. Diese Produkte sind jedoch nicht in Bioläden und schon gar nicht bei Ebay oder im Handel, also bei Aldi, Lidl & Co, Allos, CumNatura, Basic, Alnatura, Tegut, DM erhältlich, sondern nur direkt bei den zertifizierten Imkern des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung. [4]

Wer in Deutschland sich aus dem weltweit verbreiteten System der Rähmchen- und Magazinimkerei zur Erzeugung von Biohonig mit allen ihren Nachteilen, ausklinken und sich rückbesinnen möchte auf alte Traditionen in der Imkerei, also von der Industrialisierung der Imkerei loswill, hat die Möglichkeit, im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung die entsprechenden Kurse für Anfänger zu belegen (siehe zum Beispiel Crashkurse und Fernkurs) oder eine Ausbildung zur Partner-Imkerei des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung zu absolvieren.

Grundsätzlich gilt, die Qualität der Lebensmittel und Bienenerzeugnisse wie Biohonig läßt sich mit herkömmlichen Analyse Methoden nur unzureichend erfassen. Bei den üblichen Analysen wird vergleichsweise brachial vorgegangen, weshalb Betrüger bei Lebensmittelkontrollen oft leichtes Spiel haben. [3]

Daher können sogar Biohonig und andere Bio-Bienenprodukte sehr stark belastet sein, vor allem wenn die Betriebsweise des Imkers nicht bestimmten Richtlinien entspricht - die über die Standards der ökologischen Bienenhaltung hinausgehen müssen. Wichtiger als eine Analyse des Endproduktes (zum Beispiel Biohonig, Tropfhonig, Wabenhonig mit Bienenbrot) ist die Herkunft des Rohstoffes und die Betriebsweise des Imkers. Diese Tatsache wird bei Händlern und Produzenten von Biohonig mitunter übersehen.
____________
[1] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2015: Kleine Honigkunde. Presse-Mitteilung
[2] Thiele, M. et al. 2011: Biologische Krebstherapie mit Propolis. Berichte aus Wissenschaft und Praxis. Erfahrungsberichte des Zentrums für soziale Medizin und natürliche Bienentherapie. Science Review Letters 2011, 10, 392
[3] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2017: Qualität der Bienenprodukte wie Biohonig. Presse-Mitteilung
[4] Erfragen Sie: Bezugsquellen für Propolis und deutschen Wabenhonig aus Naturbau, Wabenhonig mit Bienenbrot,  Kontakt: Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung, e-mail: apitherapy@thiele-und-thiele-consult.de. Oder siehe: Produktliste
[5] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2017: Alte Traditionen in Imkerei und Weinbau. Bio-Honig Pressemitteilung
 

Weitere Literatur zu Biohonig

Zentrum für natuerliche Bienentherapie 2010: Manukahonig und Biohonig - Welche Standards sind für die soziale Medizin relevant? Api Review Letters 9, Nr. 423

Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2017: Neues zu Bienenkiste, Warré und Top bar hive. Presse Mitteilung

Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Bienenkiste oder Top bar hive? Ist die Bienenkiste wirklich so artgerecht und wesensgemäß wie immer behauptet wird? Apicultural Review Letters 2009, 8,Nr.379


Copyright: Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung | Centre for Ecological Apiculture | Natural Apitherapy Research Centre
Wichtige Kurse im Überblick:

Gesundheit, alternative Medizin Naturkosmetik, soziale Medizin / natürliche Bienentherapie / Apistherapie: Zertifizierung: Ausbildung / Fortbildung Nr. 161  BienentherapeutIn des Zentrums für natuerliche Bienentherapie. Mehr Infos...

Ökologische / wesensgemäße Bienenhaltung: Fernkurs Nr. 48: Erzeugen Sie für sich und Ihre Familie Honig, der besser ist als Bio-Honig! Mehr Infos...

Zertifizierung: Ausbildung / Fortbildung Nr. 61 wesensgemäße Bienenhaltung für Anfänger und Berufsimker. Mehr Infos...