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Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung

 

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Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung

Was heißt fruchtbare und wesensgemäße Bienenzucht

gemäß Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung und natürliche Bienentherapie?



Sinnvoll für Bienen und Imker, Sinnvoll für Mensch und Erde. Fruchtbare Bienenzucht im Solarzeitalter -
ohne Tierquälerei, d.h. ohne künstliche Königinnenzucht, Magazine, verdrahtete Rähmchen,
künstliche Wabenteile und fossile Energie
 

"Der Edle ist freundlich zu Tieren" Menzius (372 - 289 v. Chr.)

"Was vor allem nötig ist, ist, daß man die Dinge beim rechten Namen nennen kann." Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

"Angenommen, ein Mann stiehlt täglich seinem Nachbarn ein Huhn. Und es sagt jemand zu ihm: 'Das schickt sich nicht für einen anständigen Menschen.' Jener aber sagt: 'Ich will es einschränken und nur jeden Monat ein Huhn stehlen. Im nächsten Jahr dann will ich's aufgeben.' - Wenn man erkannt hat, daß etwas ungerecht ist, so muß man es sofort sein lassen und nicht bis zum nächsten Jahr warten." Menzius (372 - 289 v. Chr.)

„Überhaupt wenn sich Leute einmal solche Ideen in den Kopf gesetzt haben, so kriegt man sie so leicht nicht wieder heraus. Das beste was sie tun können ist, daß sie eine gesunde Logik vor sich nehmen und einmal ihr ganzes Meinungen System von Stück zu Stück durchputzen" (Lichtenberg)

„Wer sich nicht zu erregen vermag, wo es am Platze wäre, kann als blöde angesehen werden" (Aristoteles)


 

1. Eine harmonische Entwicklung des Bienenvolkes im Jahreslauf

Es ist die Art und Weise der Bienenhaltung; die Förderung einer harmonischen bzw. natürlichen Entwicklung des Bienenvolkes im Jahreslauf. Darauf wird in der wesensgemäßen Bienenhaltung ein besonderes Augenmerk gerichtet. Leider wird in vielen Imkereien (auch Bio-Imkereien) dieser Punkt vernachlässigt. In den USA sind Imkerei-Betriebe mit 50.000 Völkern keine Seltenheit. Die Bienenvölker werden in Einheiten von 500 Völkern auf LKWs verladen und mit offenen Fluglöchern tagelang zum Teil mehr als 4.000 km weit transportiert. Die Haltungsbedingungen in Europa und speziell Deutschland sind ähnlich; die Rähmchen- und Magazinimkerei, die das Gegenteil einer artgerechten Bienenhaltung darstellt, ist weit verbreitet - auch unter Bio Imkern(!); ebenfalls wird ausgiebig mit den Bienen gewandert; 30.000 km pro Jahr sind für eine derartige Imkerei keine Seltenheit - weshalb CCD auch in Deutschland auftreten kann.

Ein ausgiebiges Wandern mit den Bienenvölkern ist leider auch bei Bio Imkern sehr verbreitet, weshalb Bio-Bienenprodukte mitunter stark mit Pestiziden und Antibiotika belastet sein können. Mehr...

Wir brauchen nicht irgendeine weitere Form der industriellen Bienenhaltung, sondern wesensgemäße Bienenhaltung im Zeitalter der "Solar Economy". Magazin-Imkerei und künstliche Zuchtmethoden sind Wirtschaftsformen aus dem vergangenen Zeitalter der fossilen Energie, das durch Raubbau an der Natur gekennzeichnet ist. "Solar Economy" heißt von Goethe und Beuys lernen; auf die Bienen bezogen heißt es, auf Tierquälerei verzichten (Apicultural Review letters 6, Nr. 195).

Eine "industrielle" Magazinimkerei wie sie leider auch bei Bio-Imkern zur Erzeugung von Bio-Honig anzutreffen ist, eine hohe Insekizidbelastung und gentechnisch veränderter Pollen führen mehr und mehr zu seltsamen Erkrankungen der Bienen weltweit. In der Regel bricht das Kommunikationssystem eines Bienenvolkes zusammen. "Colony Collapse Disorder" (CCD) und neuerdings IBDS (Idiopathic Brood Disease Syndrome) sind die Folgen. Zudem können sich durch die Industrielle Bienenzucht neue Parasiten wie der kleine Beutenkäfer ungebremst vermehren und komplette Imkereien in den Ruin treiben wie dies in den USA vielfach der Fall ist.  (Api Review Letters, 6, Nr. 116-121 und 10, Nr. 601).

Film und Linkliste zum Thema Bienensterben im WDR bei der bemerkenswerten Sendung Quarks & Co:
Quarks & Co.
Weitere Links: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/0715/linktipps_bienen.jsp
Apimondia Konferenz Ökologische Bienenhaltung

Weiterbildung und Imkereibedarf:
Bienen einfach und natürlich halten - Imkerei Kurse zur artgerechten und wesensgemaessen Bienenhaltung ohne Magazine,  Rähmchen und künstliche Mittelwände: Man/Frau beginnt mit praktischen Imkereikursen für Anfänger, dem Fernkurs Nr. 48 und Crashkursen Nr. 38. Mehr Infos...

Wer gar nicht mehr warten kann, beginnt sofort mit dem Fernkurs zur wesensgemaessen Bienenhaltung in Obertraegerbeuten: Anmeldeformular ausfüllen, ausdrucken und per Post oder e-mail an unten angegebene Adresse absenden!

Für Berufsimker oder Diejenigen, die es werden möchten, ist eine Weiterbildung im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung möglich. Zudem können Beuten wie der Top-bar-hive, die nach den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung entworfen wurden, erworben werden.
Ausbildung/ Fortbildung zur  "Imkerei des Zentrums für wesensgemaesse Bienenhaltung"

Weitere Literatur:
Thiele, M. 2013: Neues zu Bienenkiste, Warré und Top bar hive / Oberträgerbeute - welcher Bienenkasten ist für Anfänger, Hobbyimker und Hobbygärtner am besten geeignet? Kritische Anmerkungen Presse Mitteilung

Förderung der alternativen Imkerei ohne Tierquälerei: Werden Sie Mitglied im Club der wesensgemäßen Bienenzüchter oder
beantragen Sie eine Bienenpatenschaft. Die Imker des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung sorgen für die von Ihnen adoptierten Bienen. Und Sie unterstützen damit die Ausbildungs- und Forschungsarbeit des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung. Die Bienen danken Ihnen das jedes Jahr mit einem Wabenhonig. Mehr Infos...

2. Standorte mit artenreicher Flora, keine Agro-Gentechnik und andere Umweltbelastungen

Die Bienenvölker befinden sich auf Standorten mit natürlicher und artenreicher Flora, außerhalb von Gebieten der Agro-Gentechnik. Länder, die großflächig agrobiotechnisch veränderte Nutzpflanzen anbauen wie die USA, Kanada, China, Philippinen, Rumänien, Tschechei, Slovakei, Polen, Mexiko, Brasilien, Süd Afrika, Australien, Indien, Uruguay, Paraguay, Argentinien, Spanien, Portugal sind kaum noch in der Lage Bio-Honig, zertifizierte A-Klasse Bienen-Produkte sowie Apitherapie-Produkte zu erzeugen - vor allem wenn der Anbau genmanipulierter Feldfrüchte wie Raps, Soja und Mais außer Kontrolle gerät, wie dies zur Zeit in fast allen großen Honig-Exportländern der Fall ist (inklusive Rumänien, USA und Kanada). Bienenerzeugnisse aus Ländern, die in der Nähe von radioaktiv verseuchten Regionen oder aus Gebieten mit intensivem Obstanbau stammen, können ebenfalls nicht für apitherapeutische Zwecke verwendet werden.

Weitere Literatur:

Weltweite Abkehr von Dinosaurier-Technologien wie der grünen Gentechnik. Science Review Letters 2011, 10, Nr. 406

US-Landwirtschaft droht der Kollaps durch grüne Gentechnik und Pestizide (Glyphosat / Roundup). Zudem löst Glyphosat bei Mensch und Tier schwere Krankheiten aus.  Science Review Letters 2011, 10, Nr. 381

Neonicotinoide bis zu 7000 mal giftiger als DDT - Jahrelang behaupteten staatlich geförderte Bieneninstitute in Deutschland und hauseigene Bayer-Wissenschaftler Neonicotinoide wie Imidacloprid, Thiacloprid oder Clothianidin seien nicht nur für Bienen unbedenklich. Auf Brunnenvergiftung, Vergiftung von Mensch und Tier stand früher die Todesstrafe. Heute können sich die Verantwortlichen auf Gefängnisstrafen und saftige Geldbußen einstellen. Api Review letters 2011, 10, Nr. 485

Saatgut, das die Bienen fördert statt gentechnisch verändertes Saatgut, das die Bienen tötet. Science Review Letters 2011, 10, Nr. 383

Die fünf wichtigsten gentechnisch veränderten Pflanzen sind Soja, Mais, Baumwolle, Raps und Zuckerrüben. Produkte die aus diesen Gentech-Pflanzen hergestellt werden wie Sirup, Zuckerteig (Apifonda), Zucker, Lecithine usw. sind giftiger als erwartet. Sogar FDA und EFSA haben über Jahre falsche Empfehlungen gegeben; sie haben kläglich versagt zusammen mit führenden Politikern. Siehe engl. Ausgabe der Science Review Letters 2009, 8, Nr. 309

Globales Ökomanagement - Weltweite Abkehr von Dinosaurier-Technologien wie Biotechnologie, insbesondere grüne Gentechnik. Science Review Letters 2009, 8, Nr. 286

Gentechnik-Desaster: Die US Regierung zahlt jährlich Milliarden $ an Farmer wegen der grünen Gentechnik. Farmer, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen, können sich nur über Wasser halten durch die hohen Subventionen der US Regierung. Die gentechnische Verschmutzung durch heutige GVOs könnte theoretisch den Effekt der Globalen Erwärmung und des nuklearen Abfalls überdauern. Gentechnisch veränderte Zuckerrüben. Auch kleine Verunreinigungen können sehr schädlich sein, wie ein Beispiel zeigt. Eine Sorte tötete über 100 Amerikaner und hinterließ 5.000-10.000 Kranke und dauerhaft Geschädigte. Science Review Letters 2008, 7, Nr. 202

Biosicherheit? Unwissenschaftliche Annahmen die Basis für Zulassungen gentechnisch veränderter Organismen? Sind möglicherweise giftige GMOs in die Umwelt freigesetzt worden? Reine Propaganda für die Biotechnologie wird als Wissenschaft verkauft. Science Review Letters 2007, 6, Nr. 183

Presse-Mitteilungen zur Gefährlichkeit der grünen Gentechnik:

Gentechnisch veränderte Lebensmittel und Saaten gesundheitsschädlich und unsicher
Unabhängige Wissenschaftler entlarven das Versagen der zuständigen Behörden und zeigen die wirklichen, für Natur und Umwelt und die Gesundheit des Menschen schädigenden Wirkungen der Gentechnik auf. Die zuständigen Behörden in den USA werden gerichtlich gezwungen, geheime Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Danach hätte nie ein gentechnisch verändertes Samenkorn im Freiland ausgesät werden dürfen - weder zu wissenschaftlichen noch zu kommerziellen Zwecken. Erst recht hätten nie gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in die menschliche Nahrungskette gelangen dürfen. Mehr...
Mehr Ernährungskrisen und Hunger in der Welt durch grüne Gentechnik I-III - Giftige Nahrung - nicht nur für Kühe, Schafe und Honigbienen - made by Monsanto, Bayer, BASF & Co
Wer gentechnisch manipulierte Pflanzen oder Tiere in die Landschaft freisetzt, oder dies zu verantworten hat, handelt grob fahrlässig
Grüne Gentechnik - der langfristige Abschwung in der Landwirtschaft
Gentechnik-Strategen auf krummen Pfaden
Fakten der Agro-Gentechnik
Gravierende Nebenwirkungen der grünen Gentechnik auf Bienen siehe Zentrum für Lebensmittelsicherheit und Graswurzelbewegung "Zivilcourage":
Risiken der Agro-Biotechnologie
Graswurzelbewegung in Bayern und anderen Bundesländern gegen die grüne Gentechnik.
http://www.zivilcourage-miesbach.de/Wichtige-Informationen.html
http://www.zivilcourage-miesbach.de/Bienen.html
 

3. Schwarmtrieb als natürliche Vermehrungsgrundlage, keine künstliche Königinnenzucht

Wußten Sie, daß die meisten Imker, auch Bio-Imker (biologische/ ökologische Bienenhaltung nach EG-Öko-Verordnung und Richtlinien der meisten Bio-Verbände) ihre Bienenköniginnen aus Arbeiterinnen - larven großziehen lassen (sogenanntes "Umlarven")* obwohl dies gegen jede Vernunft und aus Sicht des Bienenwesens selbstverständlich ist, daß eine Königin nur eine gute Königin wird, die schon als Ei in einer speziellen runden Königinnenzelle gelegen hat und von Anfang an mit Gelee Royale, dem Königinnen-Futtersaft ernährt wurde? Zudem ist diese Technik nicht ganz ungefährlich. Wenn einzelne wenige Tiere tausendfach vermehrt werden, ist das nichts anderes als Massentierhaltung. Bei der Biene können durch Umlarven Tausende Königinnen jährlich von einer einzigen "Zuchtmutter" nachgezogen werden. Kommt dann noch die künstliche Besamung hinzu, hat die Natur keine Chance mehr, die züchterisch bedingte genetische Verarmung und damit Degeneration der Bienenvölker aufzuhalten.
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*) Dr. Gerhard Liebig praktiziert das Umlarven schon in seinen Anfängerkursen und nennt es "kommunale Völkervermehrung: gemeinsam macht es mehr Spaß: Auch das Umlarven kann man zusammen organisieren". Auch die Schwarmkontrolle ist alles andere als naturgemäß: "Sicherheitshalber schneide ich bei jeder Königin etwa drei Millimeter von der Flügelspitze eines großen Flügels ab. Falls ich die Weiselzelle übersehe und ein Schwarm ausziehen will, kann die Königin nur im Kreis fliegen und stürzt ab."
Liebig, G. 2009: Royaler Nachwuchs ohne Ende. Dbj 17, p. 226-228
Dbj 17, p. 211
 
 

4. Keine instrumentelle Besamung, kein Flügel-Beschneiden der Bienenkönigin oder andere künstliche Züchtungsmethoden, Bio-Imker

Wußten Sie, daß in vielen Fällen die Imker, auch Bio-Imker die Bienenköniginnen nicht mehr auf ihren traditionellen Hochzeitsflug ausfliegen lassen, sondern sie künstlich besamen? Damit sie nicht mehr ausschwärmen können, werden ihnen die Flügel beschnitten - eine Technik, die von vielen Ausbildern empfohlen wird*. Um dem Ganzen einen natürlicheren Anstrich zu geben, sprechen sie auch von "handbesamt" oder nehmen die Natur als Vorbild und meinen damit eine bestimmte Haltung der Königin im Schraubstock des Besamungsgerätes.
_______________________
*) Dr. Pia Aumeier zum Beispiel ist Beirätin für Umwelt- und Naturschutz beim Deutschen Imkerbund; ihr Verhältnis zur grünen Gentechnik ist mit dem von Dr. Elke Genersch und Dr. Liebig zu vergleichen (also Pro-Gentechnik); sie bietet zum Beispiel billige Kurse für Anfänger an ("geprüfter Freizeitimker", "Sachkundenachweis"); in ihrer Monatsbetrachtung für den Anfänger schreibt sie:"Iro Gnaden stechen nicht. Locker zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten, wird der Königin etwa ein Drittel eines Vorderflügels beschnitten." Nach Aumeier & Co "erleichtert das Zeichnen und Flügel-Beschneiden das Imkern und ist...für ihre Majestät kein schlimmer Eingriff." Das Verkleben der Antennen und Augen beim Kennzeichnen sei möglichst zu vermeiden - und wenn, sei dies auch nicht weiter tragisch; schließlich werde die Königin ohnehin nach einem Jahr "human" entsorgt: man solle sie nicht ertränken oder vergraben, sondern "zwischen den Fingern zerdrücken oder einfrieren."  (db 6/2008, p. 4-6, db 9/2008, p. 4-6, db 12/2008, p.4-6) in: Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 265 und Thiele, M. 2008: Schöne neue Bienenwelt. Staatliche Bieneninstitute, Bayer, BASF & Co. und das Bienenmonitoring. Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 276, 302 ), Siehe auch Artikel in Api Review Letters 2009, Vol. 8Nr. 325
 
 

5. Honig-, Wabenhonig-, Scheibenhonig-, Propolis- und Bienenwachsqualität: Keine Honigverfälschung durch Ultrafiltration, keine Wärmebehandlung bei Honigernte und Abfüllung


Seit August 2003 ist die Ultrafiltration* auch in der EU und in Deutschland erlaubt. Was heißt das? Laut Gesetz ist es erlaubt, durch Ultrafiltration honigtypische Bestandteile aus dem Honig zu entfernen - wodurch der Honigverfälschung Tür und Tor geöffnet sind. Gemäß den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung ist weder die Ultrafiltration noch eine Wärmebehandlung bei Ernte und Abfüllung erlaubt.

Wußten Sie schon, daß Wabenhonig /Scheibenhonig ein Produkt ist, das keinerlei mechanische und thermische Behandlung (wie Schleudern, Rühren, "Schmelzen, Auftauen") erfahren hat und somit ein besonders hochwertiges Produkt ist?

Wabenhonig erfreut sich deshalb zunehmender Beliebtheit. Allerdings werden immer wieder Testreihen durchgeführt, in denen zum Teil 90 Prozent des Wabenhonigs beanstandet werden.  Meistens handelt es sich um Importhonig, der Mittelwände (manchmal mit Paraffin verunreinigt) enthält oder mit Antibiotika und Bienenabwehrmitteln belastet ist.

Aber auch einheimischer Wabenhonig ist betroffen, wenn er nicht nach den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung erzeugt und gewonnen wurde. Laut EU-Gesetzgebung sind Plastikrahmen mit integrierten "Plastik-Kassetten" (z.B. "Bee-O-Pac-System" oder "Ross-Rounds") für die Wabenhoniggewinnung erlaubt - Methoden, die für die Bienen übrigens nichts anderes als Tierquälerei bedeuten - , ja sogar künstliche Mittelwände  im Wabenhonig selbst sind erlaubt, die auch bei deutschen Imkern mit Paraffin belastet sein können.

Leider sind nicht nur Milchpulver und Glyzerin (wird für Hustensaft und Hustentabletten verwendet) aus China vergiftet, sondern auch Bienenprodukte wie Propolis, Gelée Royale, Perga, Bienenwachs, Honig, die vielfach über Drittländer aus China bezogen werden. Über 500 Tote soll es schon gegeben haben. (Siehe auch Kap. 9)

Auch Propolis, Pollen und Bienenbrot kann sehr stark belastet sein, vor allem wenn die Betriebsweise des Imkers nicht den Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung entspricht. Zudem sind die Methoden der Propolis-Gewinnung oft alles andere als bienengemäß. In manchen Ländern, zum Beispiel Brasilien, werden immer wieder Löcher in die Beutenwand gebohrt, die von den Bienen innerhalb weniger Wochen mit Propolis verschlossen werden, da sie natürlich das eindringende Licht und den Luftzug erheblich stören. Dies führt zu den in der Literatur beschriebenen Stress-Symptomen innerhalb eines Bienenvolkes. [1][2][3]

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*) durch Ultrafiltration ist es besonders leicht, Honig zu verfälschen, zum Beispiel mit Glucosesirupen. Solche Verschnitte lassen sich mit dem analytischen Instrumentarium der meisten staatlichen Untersuchungsämter nicht mehr erkennen. Manchmal entdecken Fachleute auch vollsynthetischen Honig. Er wird von den Fälschern sogar speziell für die Analytiker präpariert, etwa durch Zugabe von Pollen und bestimmten Enzymen, an denen nichts ahnende Chemiker dann die Qualität des vermeintlichen Honigs messen. "Gehäuft traten derartige Verstöße", kommentiert ein chemisches Untersuchungsamt die Lage, "beim ambulanten Verkauf an der Straße, an Parkplätzen von touristischen Zentren oder in Andenkenläden auf" Vergl. Pollmer, U. 2007: Wohl bekomm's. Was sie vor dem Einkauf über Lebensmittel Wissen sollten. Köln, KiWi und Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 265
[1] Thiele, M. 2008: Propolis als Schadstoffspeicher und Bioindikator? Wie gewinne ich unbelastetes Roh-Propolis aus Naturbau nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung? Api Review Letters 2008, 7, Nr. 292
[2] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Alte Traditionen in Imkerei und Weinbau. Pressemitteilung
[3] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Qualität der Bienenprodukte (Quality of Beeswax from naturally built combs, raw honey, comb in the comb, comb honey, pollen, beesbread and propolis) Pressemitteilung
 
 

6. Bienenwohnungen aus natürlichen Materialien, Keine Fütterung mit Zuckersirup (Maisstärkesirup), Zuckerteigen, Sojamehl, Milchpulver oder Functional Food, kein "Abräumen"


Entweder aus Stroh, Lehm oder Holz.

Nicht zugelassen gemäß Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung sind:
Bienenkästen aus Styropor, Rähmchen, Mittelwände und Waben aus Plastik,
Gedrahtete Holzrähmchen,
künstlich hergestellte Mittelwände aus Bienenwachs,
Mittelwände aus Kunstwachs,
Bienenkästen aus Fiber-Zement (Zement und Asbest),
Polystyrene, Aluminium-Trennwände, Aluminium auf der Beuteninnenseite (um Bienen vom Ankauen der Styroporbeuten abzuhalten),  „Wolkenkratzerbienenkästen",
Drehrahmenbeuten,
Beuten, die das Bienenvolk in mehrere Partitionen aufteilen (Magazinbeuten),
Bausperre aus Holz oder Plastik (verhindert Naturbau der Bienen)

Keine Fütterung mit Zucker (aus Gen- Zuckerrüben), Zuckersirup (Stärkesirup aus Gen-Mais oder Gen-Weizen), Zuckerteigen, Sojamehl, Milchpulver oder functional food, kein "Abräumen"

Wußten Sie, daß den meisten Nutztieren in Deutschland Futter aus gentechnisch verändertem Roundup ready Soja (zählt wegen Glyphosat zu den giftigsten Futtermitteln überhaupt) verfüttert wird und somit auch Gentechnik in Fleisch und Milchprodukten enthalten ist? [10]

Wußten Sie, daß Bienen nicht nur in Deutschland mit Zucker aus gentechnisch veränderten Zuckerrüben, Sirup aus gentechnisch verändertem Mais oder Weizen gefüttert werden? Gifte wie Glyphosat sind dann auch im Honig enthalten. [10]

Wußten Sie, daß die meisten Imker den Bienen den ganzen Honig wegnehmen - auch die Randwaben des Brutraums? Sie nennen es "das Abräumen"!

Wußten Sie, daß die meisten Imker den Bienen den ganzen Honig wegnehmen - auch die Randwaben des Brutraums? Sie nennen es "das Abräumen"!

Im Gegensatz zur biologischen Bienenhaltung - und der meisten Imkerverbände wie Deutscher Berufsimkerbund (DBIB), Bioland, Deutscher Imkerbund (DIB) oder Vereine wie mellifera e.V., De Immen e.V. , die nach Demeter-Richtlinien arbeiten - ist in der wesensgemäßen Bienenhaltung nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung die Fütterung der Wirtschaftsvölker mit Zucker, Zuckersirup oder Zuckerteigen sowie functional food nicht zulässig. Die Bienen behalten genügend Vorräte für den Winter. Die Fütterung mit Sojamehl und Milchpulver ist ebenfalls nicht zugelassen. [4][5][6][7][9]

Im Übrigen enthalten Zuckersirup und Zuckerteige wie sie von der Mehrzahl der Imker als Winterfutter verwendet und von staatl. Bieneninstituten in Lehrgängen oder preiswerten Kursen (Dr. Pia Aumeier von der Uni Bochum) empfohlen werden, "unschlagbar billigen" Maisstärkesirup bzw. Glucosesirup, der aus Gentechnisch veränderten Rohstoffen mit Hilfe von Salzsäure gewonnen wird. Hinzu kommt, daß Enzyme (Fermente) wie Dextranasen und Pullulanasen zur Herstellung von Kristallzucker oder Glucosesirup inzwischen auch gentechnisch aus Mikroorganismen hergestellt werden.[1][2]

Viele Imker - auch Bioimker - füttern übrigens nicht nur Zuckersirup sondern auch Sojamehl und Trockenmagermilch bzw. Milchpulver - und zwar nicht nur nach der Honigernte, sondern auch als Trachtlückenfütterung unmittelbar vor einer Honigernte (Ein Österreichischer Imker schreibt allen Ernstes: "Ich füttere etwa 2 Liter Zuckerwasser pro trachtlose Woche"). Selbst wenn nach der Honigernte gefüttert wurde, lassen sich sowohl Reste der Zuckerfütterung als auch Reste von Sojamehl und Milchpulver in den Bienenprodukten (Honig, Wabenhonig, "Perga", Propolis) nachweisen, ganz egal ob sie nun mit Melamin oder gentechnisch verseuchten Substanzen verunreinigt sind oder nicht. [3][8][9]

Der Imker - von Natur aus ein Gegner der Gentechnik - schwächt also nicht nur die Honigbiene sondern  fördert mit der künstlichen Fütterung sowohl die Lemon-Markets als auch die Gentechnik-Industrie! [5]

Zudem stammt konventioneller Zucker, Sirup oder Zuckerteig (Apifonda) inzwischen von gentechnisch veränderten Zuckerrüben oder genmodifiziertem Weizen oder Mais, der in Deutschland legal verkauft werden darf. [5]
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[1] Pollmer, U. et al. 2007: Lexikon der populären Ernährungsirrtümer. Frankfurt/Main, Eichborn
[2] Thiele, M. 2008: "Schrottprodukte" auch in Bio-Supermärkten? Neues von den "Lemon-Markets". Science Review Letters 2008, 7,Nr. 256
[3] Thiele, M. 2009: Über die Folgen des "Abräumens". Die unter Imkern übliche Fütterung der Bienen mit Zuckersirup, Sojamehl und Milchpulver fördert nicht nur die Gentechnik- Industrie. Api Review Letters 2009, 8, Nr. 327
[4] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und natürliche Bienentherapie 2012: Natürliche Bienentherapie statt Medical Wellness - A-Klasse-Wabenhonig statt Functional Food. Pressemitteilung
[5] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Honig statt Zucker, gefährliche Süßigkeiten aus gentechnisch erzeugten Rohstoffen. Pressemitteilung
[6] Thiele, M. 2009: Functional Food für Bienen? Künstlich zugesetzte Vitamine, Proteine, Eisen usw. sind für Menschen nachweislich schädlich. Api Review Letters 2009, 8, Nr. 328, db 3/2009, p. 30
[7] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Ausbildung / Fortbildung zum natürlichen Bienenzüchter des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung. Presse-Mitteilung
[8] Gritsch, H. 2009: Imkern im Mai. Absperrgitter, Schwarmverhinderung, Trachtlückenfütterung. Die Biene 145, p.4-6
[9] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Alte Traditionen in Imkerei und Weinbau. Pressemitteilung
[10] Thiele, M. 2012: Gentechnik in Fleisch, Milchprodukten und Honig. Honig mit der Aufschrift: "Ohne Gentechnik" enthält Pollen von gentechnisch verändertem Roundup ready Soja. Api Review Letters 2012, 11, Nr. 632 und Dbj 2012, 20, p. 55
 
 

7. Naturwabenbau durch die Bienen selbst, keine Kunststoffwaben, kein künstliches Wachs wie Paraffin oder Syncera, keine Pressing Methode / Wolkenkratzerbienenkästen

Das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung erforscht den natürlichen Wabenbau in einfachen Bienenwohnungen. Wußten Sie, daß das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung die einzige Institution in Deutschland ist, in der die Bienen ausschließlich in Oberträgerbeuten (Top-Bar-Hives) gehalten werden - garantiert ohne Bienenkiste! - , also  ihre Waben ohne Rähmchenbegrenzung selbst bauen dürfen  im Gegensatz zu Bienen von Imkern, die Plastikwaben in Styroporkästen, verdrahtete Mittelwände, verwinkelte Holzrähmchen oder Kunstwachs vorgesetzt bekommen, oder gar in sog. "Wolkenkratzerbienenkästen" mit bis zu sechs Königinnen pro Volk (!) leben müssen (Pressing- methode")? [1]

Wußten Sie, daß selbst Bienenwachs aus Bio-Imkereien mit Paraffinen gestreckt sein kann, weil über 95% der Imkereien mit künstlichen Mittelwänden arbeiten - Bienenkistenimker eingeschlossen? Mehr...

Leider sind die Methoden der Honig-, Pollen- , Propolis- und Gelée Royal Gewinnung oft alles andere als bienengemäß. In manchen Ländern, zum Beispiel Brasilien, werden immer wieder Löcher in die Beutenwand gebohrt, die von den Bienen innerhalb weniger Wochen mit Propolis verschlossen werden, da sie natürlich das eindringende Licht und den Luftzug erheblich stören. Dies führt zu den in der Literatur beschriebenen Stress-Symptomen innerhalb eines Bienenvolkes. Der Gipfel allerdings ist die Honig- und Gelée Royal Gewinnung mittels 6-Königinnen Völkern: Vor allem in China, insbesondere in den Provinzen Jiangsu und Zhejang, läßt man bis zu 6 Bienenköniginnen in einem Volk frei herumlaufen und Eier legen. In der Natur gibt es soetwas nicht; die Königinnen würden sich gegenseitig bekämpfen. Um das auszuschließen, schneidet der chinesische Imker "Ihnen mit einer kleinen Schere ein Drittel bis zur Hälfte der beiden Kiefer ab". Jedes Jahr produzieren diese Imker mehr als 2.000 Tonnen Gelée Royal. Das entspricht 90 % der weltweiten Erntemenge. In China gibt es sogar Universitäten und Zuchtstationen, in denen gelehrt wird, wie man Bienen auf derart widernatürliche Weise halten kann. Ähnlich funktionieren sogenannte Wolkenkratzerbienenkästen: hier werden die Bienenköniginnen durch Gitter voneinander getrennt; ein deutscher Imker schreibt dazu, er halte es nicht für Tierquälerei, mehrere Königinnen in einem Volk zu halten, denn seine Art der Tierquälerei sei ja nicht so offensichtlich, was auch der Sichtweise vieler Bio-Imker entgegen kommen würde.

Die Standards des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung sind geeignet um bienentherapeutische Produkte zu erzeugen wie zum Beispiel Natur- oder Gourmet-Honig (Tropfhonig aus Naturbauwaben), Gourmet-Wabenhonig / Scheibenhonig und Wabenhonig /Scheibenhonig mit Bienenbrot (nicht zu verwechseln mit dem im Handel erhältlichen Perga) sowie 100% deutsches Bienenwachs aus Naturbau zum Beispiel für Bienenwachsknete ohne künstliche Zusatzstoffe. Mehr...

Nicht für bienentherapeutische Zwecke geeignet sind u.a.  Bio - oder Demeter-Honig) oder Honig aus der Bienenkiste.

Bienentherapeutische Produkte können sinnvoll verwendet werden für Diäten und Therapien oder eine Honig Kur.

Wußten Sie, daß das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung weltweit die einzige Institution ist, in der eine Ausbildung zum Imker / zur Imkerin möglich ist, also zum Bienenzüchter oder zur Bienenzüchterin, der/die seine/ihre Imkerei bienengemäß führt und damit zur zertifizierten "Imkerei des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung" anerkannt wird?. Wie funktioniert's? Man/Frau beginnt mit Kursen zur wesensgemäßen Bienenhaltung in Oberträgerbeuten (Top-bar-hives). [2]
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[1] Api review letters 2006, 5, 70
Thiele, M. 2010: Tierquälerei pur - vor allem in China: Honig- und Gelée Royal Gewinnung. Api Review Letters 9, Nr. 445
[2] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Fernkurs Nr. 48 "wesensgemäße Bienenhaltung in Oberträgerbeuten (Top-bar-hives) für Anfänger" / praktische Kurse zur wesensgemäßen Bienenhaltung. Pressemitteilung
 
 

8. Heilmittel für die Bienenvölker aus Stoffen, die natürliche Bestandteile des Honigs sind

Von Bieneninstituten und Fachberatern (LWG Bayern, Arno Bruder usw.) werden bis zu 6 Varroabehandlungen im Jahr durchgeführt. Die Bienen sterben dann zwar nicht mehr an der Varroamilbe, dafür aber an den Nebenwirkungen des Behandlungsmarathons. [1]

Imker des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung kommen in der Regel ohne oder mit minimaler Varroabehandlung aus. Wie funktioniert's? Hobby-Imker und Imker, die von der Rähmchenbetriebsweise auf Naturwabenbau umstellen möchten, sollten den Fernkurs Nr. 48 und Tageskurse belegen. [2]

Weiterbildung und Imkereibedarf:
Für Berufsimker oder Diejenigen, die es werden möchten, ist eine Weiterbildung im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung sinnvoll. Zudem können Top-bar-hives, die nach den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung entworfen wurden, erworben werden. (Tel. 05652-917899)

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[1] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Alte Traditionen in Imkerei und Weinbau. Pressemitteilung
[2] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Fernkurs Nr. 48 "wesensgemäße Bienenhaltung in Oberträgerbeuten (Top-bar-hives) für Anfänger" / praktische Kurse zur wesensgemäßen Bienenhaltung. Pressemitteilung
 

9. Bienentherapeutische Spezialitäten, Bienenpatenschaften - oder wie fördert man die wesensgemäße Bienenhaltung

Honig, Bienenbrot, Propolis und Bienenwachs wie es von den Bienen geliefert wird - aus wesensgemäßer Bienenhaltung:

Kulinarische und gleichzeitig bienentherapeutische Spezialitäten und Delikatessen, wie sie in keinem Delikatessen-Geschäft zu bekommen sind: echter deutscher Wabenhonig /Scheibenhonig mit natürlicher Auskristallisierung (nicht wärmebehandelt), die seltene Spezialität Wabenhonig/ Scheibenhonig mit Bienenbrot und Natur Honig (Tropfhonig / Laufhonig aus Naturbauwaben weder geschleudert und gerührt noch erhitzt vor der Abfüllung) sowie Propolis und Gelée Royale. Darüber hinaus gibt es 100% reines und rückstandsfreies, deutsches Bienenwachs von Naturbauwaben (geeignet zum plastizieren für Kinder, für kosmetische Zwecke und für die Bienentherapie) Hier geht's zur Produktliste

Neuere Untersuchungen zeigen, daß Landwirtschaft und Umwelt das Bienenwachs relativ wenig belasten. Die Imkerei selbst ist die Kontaminationsquelle. Die größte Bedeutung fällt dabei den Varroabekämpfungsmitteln zu und dem Wachsmottenmittel Paradichlorbenzol (PDCB). Eine erhöhte Coumaphos-Konzentration im Wachs kann auf Königinnen sogar toxisch wirken. Ungünstige Auswirkungen auf Brut und Bienengesundheit sind auch bei niedrigeren Wachskonzentrationen nicht auszuschließen. Die Anhäufung von Varroaziden im Wabenwachs führt zu einer Art von „Dauerbehandlung" der Varroa, die Resistenzen verursachen kann.

Für Bienenwachs, das in der Pharmazie verwendet wird, wird Rückstandsfreiheit gefordert. Eine sichere Umstellung zu rückstandsfreiem Wachs ist nur möglich, wenn das eigene Wachs konsequent durch rückstandsfreies Wachs ersetzt wird. Zurzeit gibt es auf dem europäischen Markt kein unbelastetes Wachs. Solches muß aus Afrika importiert werden - Nur im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und den entsprechend zertifizierten Imkereien ist noch unbelastetes Bienenwachs zu bekommen, da hier völlig ohne Mittelwände gearbeitet wird und das Bienenwachs aus Naturbauwaben gewonnen wird. [3]

Jeder kann mit dem Kauf der Bienenprodukte aus dem Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und mit seiner Mitgliedschaft / Bienenpatenschaft die fortdauernde Fruchtbarkeit bei der Bienenzucht im Gegensatz zum kurzfristigen Aufschwung in der künstlichen Bienenzucht unterstützen. Jetzt Mitglied werden oder eine Bienenpatenschaft übernehmen!

Jeder kann durch Tageskurse einen kleinen Einblick in die artgerechte / wesensgemäße Bienenhaltung bekommen. Und als Imker durch praktische Zertifikatkurse sich selbst aktiv an der Produktion hochwertiger Nahrungsmittel (Bienenerzeugnisse) beteiligen. Nach erfolgreichem Abschluß der Zertifikatkurse kann der Imker Bienenerzeugnisse mit unserem Label und nach unseren Kriterien erzeugen und verkaufen.

Wußten Sie, daß in China über eine Million gentechnisch veränderte Pappeln kommerziell angebaut wurden? Dies bedeutet, daß in Zukunft vor allem Propolis, Perga und Gelée Royale aus China (Fernost) belastet sein werden.

Wußten Sie, daß auch Biohonig (EG-Bio, Deutsches Bio-Siegel, Bioland usw.) vor der Abfüllung erhitzt wird? Mehr...

Wußten Sie, daß Bio-Bienenerzeugnisse wie Honig, Propolis, Perga, Wabenhonig, Bienenwachs mit Pestiziden und Antibiotika belastet sein können? Mehr...

Wußten Sie, daß in aussereuropäischen Ländern Antibiotika im Bienenfutter enthalten sein dürfen? Mehr...

Wußten Sie, daß Großstädte mit internationalen Flughäfen nicht nur für Allergiker sondern auch für Bienen und Bienenprodukte nicht zuträglich sind? Mehr...

Wußten Sie, daß selbst Bienenwachs aus Bio- oder Bienenkistenimkereien mit Paraffinen gestreckt sein kann? Mehr...

Wußten Sie, daß unter dem Siegel Demeter besonders hochwertige Lebensmittel angeboten werden? Leider trifft das auf Bienenerzeugnisse nicht zu. Bei Demeter-Imkereien kann das Bienenwachs ebenfalls mit Paraffinen gestreckt sein, weshalb es für Bio-Kosmetik nicht immer geeignet ist. Mehr...

Wußten Sie, daß viele Imker und Bioimker nachts kaum schlafen können, weil sie ihren Honig immer wieder rühren und aufwärmen müssen? Mehr...

Wußten Sie, daß daher der Slogan: "Heimischer Honig, natürlich, ökologisch" wenig aussagekräftig ist? Mehr...

Wußten Sie, daß die Aufschrift: "ohne Gentechnik" bei Honig ein Hinweis darauf sein kann, daß zum Beispiel Pollen von gentechnisch verändertem Roundup ready Soja enthalten sein kann? So von Ökotest bei Alnatura gefunden. Man argumentiert: Roundup ready Soja habe ja eine Lebensmittelzulassung! [10]

Wußten Sie, daß viele Honige - auch Biohonige, die im Supermarkt als „Imkerhonig", "reine Imkerauslese", "Flotte Biene" oder „wabenecht" angepriesen werden, in der Regel zu 99 Prozent zusammengemischte Importhonige sind - zumeist aus China?  Auf dem Etikett steht dann die wenig aussagekräftige Floskel: "Mischung von Honig aus EG-Ländern mit Honig aus Nicht-EG-Ländern." Nicht selten kamen Aluminiumschleudern zum Einsatz oder man findet neben Glyphosat und gentechnisch verändertem Pollen [9][10], Kunsthonig [1], rückverflüssigtes Honigpulver [1] oder andere kommerziell interessante Schummeleien wie Honig aus Reifungsautomaten [2]

Wußten Sie, daß Lebensmittel (Schweine-, Geflügel-, Kaninchenfleisch, Milchprodukte und Bienenerzeugnisse wie Honig, Propolis, Perga usw.) aus China zum Teil so mit Umweltchemikalien und Tierarzneimittelrückständen  wie Chloramphenicol (zerstört das Knochenmark der Kinder), Tetracyclinen und Sulfonamiden sowie gentechnisch verändertem Pollen (Propolis, Gelée Royale) belastet sind, daß die EU zeitweise ein Importverbot für tierische Erzeugnisse verhängt? Wußten Sie, daß der Verbraucher damit ein gesundheitliches Risiko eingehen kann? - Kürzlich hatte sogar ein Imker aus Deutschland Chloramphenicol verwendet -   Ähnliches gilt für Wabenhonige, die inzwischen auch in Supermärkten angeboten werden - hinzu kommt, daß das Wachs mit Paraffin verunreinigt sein kann [3][7]

Wußten Sie, daß der Schriftzug  "kalt geschleudert" auf Honig oder Biohonig im Supermarkt reine Verbrauchertäuschung ist und in Wirklichkeit "heiß abgefüllt" bedeutet? Wenn Alnatura schreibt: "Bio-Honige sind kaltgeschleudert und werden lediglich durch Filtern von Wachsresten befreit und dann abgefüllt", heißt das soviel wie: nach dem Schleudern beginnt die eigentliche Prozedur der Denaturierung der Biohonige: Der Biohonig wird durch ein ausgeklügeltes Pump- und Rohrleitungs- system in  doppelwandig beheizte Rührwerke zur Aufbereitung und Homogenisierung des Biohonigs geleitet oder man läßt ihn wahlweise durch Heizspiralen (Melitherm) laufen.  Übrigens verkaufen nicht nur Supermärkte wie Aldi, Lidl & Co sondern auch Bio-Supermärkte wie Alnatura, DM, Tegut & Co, Honig von Imkereien, deren Ziel es ist, auf Kosten der Bienengesundheit möglichst hohe Erträge zu erzielen und aus diesem Grund für die Bienen schädliche Praktiken anwenden: künstliche Besamung der Bienenkönigin, Massentierzucht (Umlarven), Zuckerfütterung, Verwendung von gedrahteten und mit künsrlichen Wabenteilen versehenen Rähmchen, Zerteilung des Brutnestes durch Magazinimkerei. Damit der Verbraucher dies nicht gleich durchschaut, wird zum Beispiel eine Spendenaktion gestartet: mit jedem gekauften Glas könne man die "Natur erhalten & Genuss erleben" oder "gut sein zu den Bienen (beegood)". Die GLS-Bank hat sogar eine Mitgliedsaktion gestartet: Für jedes Mitglied wird 10 Euro an Mellifera e.V. gespendet, einer Organisation die seit Jahrzehnten die gewöhnliche Rähmchenimkerei fördert. Der WWF unterstützt mit derartigen Aktionen sogar die Gentechnikindustrie. [4][5][6][8]

Wer wirklich den natürlichen Wabenbau fördern und den Bienen helfen will, sollte Bienenprodukte über das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung beziehen und statt eine "BeeGood" - Bienenpatenschaft zu übernehmen, das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung fördern:

Beantragen oder verschenken Sie eine Bienenpatenschaft. Die Imker des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung sorgen für die von Ihnen adoptierten Bienen. Und Sie unterstützen damit die Ausbildungs- und Forschungsarbeit des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung. Die Bienen danken Ihnen das jedes Jahr mit einem Wabenhonig. Mehr Infos...
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[1] Die Lebensmittelwirtschaft reagiert auf die zunehmende Wertschätzung des Honigs durch den Verbraucher. Sie bietet Produkte wie Kekse oder Schokolade "mit Honig statt Zucker" an. Anbieter nutzen das ausgeklügelte deutsche Kennzeichnungsrecht: Weil Honig klebt und deshalb schlecht zu dosieren ist, nimmt man lieber Honigpulver. Dieses enthält aber nicht selten Glucosesirup, letztlich also Zucker. Man braucht ihn, um die Trocknung des Honigs zu beschleunigen. Nach Wasserzugabe darf die Mixtur in der Zutatenliste als "Honig" deklariert werden - natürlich ohne Hinweis auf den Glucosesirup. Früher hätte man das Konstrukt als "Kunsthonig" bezeichnet. Vergl. Pollmer, U. 2007: Wohl bekomm's. Was sie vor dem Einkauf über Lebensmittel Wissen sollten. Köln, KiWi und Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 265
[2] Eine Methode, die in China weit verbreitet ist: wenn der Imker nicht warten will, bis die Bienen den Honig eingedickt und die Waben verdeckelt haben, wird dem unreif geernteten Honig überschüssiges Wasser mit Wärme entzogen. Siehe Anmerk. 1
[3] Apicultural Review Letters 2006, 5, Nr.32
[4] Thiele, M. 2008: "Schrottprodukte" auch in Bio-Supermärkten? Neues von den "Lemon-Markets". Science Review Letters 2008, 7,Nr. 256/ Nr. 284
[5] Dbj 10/2008, p. 41
[6] Alnatura 2009: Honig 03/09
[7] Dbj 1/2011, p. 5
[8] Api Review Letters 2011, 10, 553
[9] Thiele, M. 2011: Gentechnik im Honig. Api Review Letters 2011, 10, Nr. 614
[10] Thiele, M. 2012: Gentechnik in Fleisch, Milchprodukten und Honig. Honig mit der Aufschrift: "Ohne Gentechnik" enthält Pollen von gentechnisch verändertem Roundup ready Soja. Api Review Letters 2012, 11, Nr. 632 und Dbj 2012, 20, p. 55
 
 

10. Über das Wesen der Bienen

Wußten Sie, daß der Begründer der Waldorfschule und biologisch-dynamischen Landwirtschaft (Dr. Rudolf Steiner) die Bienenzucht für so wichtig erachtete, daß er 1923 einen Vortragszyklus „Über das Wesen der Bienen" startete?

Ihm ging es um „die fortdauernde Fruchtbarkeit bei der Bienenzucht" im Gegensatz zum kurzfristigen Aufschwung in der künstlichen Bienenzucht. Ähnlich wie in der übrigen Landwirtschaft gelte auch hier, daß es etwas anderes sei, ob man der Natur ihren Lauf lasse und sie nur in richtige Bahnen bringe, oder wenn man etwas künstliches in die Sache hineinbringe.

Interessante Vergleiche lassen sich finden, z.B. Arbeiterinnen und Blutzellen, Drohnen und Nervenzellen, Bienen und Wespen (Bienen als in alten Zeiten herüber gezüchtete Wespen); er spricht über die Bedeutung der Insekten im Naturhaushalt (wichtiger als die Bestäubung der Pflanzen, ist die Verteilung der Ameisensäure); über das Schwärmen, das den Bienen ein wichtiges Bedürfnis sei (steht im Zusammenhang mit dem Bienengift und den drei winzigen Augen an der Stirn, über die die Wissenschaft bisher nichts herausgefunden hat - was aber auch kein Wunder ist, da zur Zeit nur 1 % des Verhaltens der Bienen überhaupt von Wissenschaftlern entdeckt und dokumentiert ist.)

Er spricht vom Verhältnis zwischen Verstand und Ameisensäure (die ja im Honig und Bienengift enthalten ist), davon, daß zuwenig Ameisensäure im menschlichen Körper, Seele und Geist nicht mehr zusammenhalte.

Mit anderen Worten: Für die Bienenzucht müsse jeder Mensch eigentlich das allergrößte Interesse haben, „weil von der Bienenzucht wirklich mehr, als man denkt, im menschlichen Leben abhängt".

Bienen halten und Bienenweidepflanzen anbauen: Die Arbeit mit Bienen - insbesondere wenn sie nicht in der für Bienen und Bienenzüchter ungesunden Rähmchenbetriebsweise gehalten werden, ist besser als jede Diät. Zudem können natürliche Bienenprodukte (zum Beispiel Bienenbrot in Naturwaben statt Perga) gestörte organische Funktionen regulieren und geschwächte Stoffwechselvorgänge harmonisch wiederherstellen - sowohl Untergewicht oder Magerkeitszustände in allen Formen als auch Fettleibigkeit  Mehr...
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Weitere Literatur:
Apicultural Review letters 2005, 4, Nr.1
Apicultural Review letters 2007: Natur und Kunst bei Goethe und Beuys - Bienen, Wissenschaft und die Zukunft der „solar economy" (Heft 6, Nr. 195)
Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2008: Warum schwärmen die Bienen? Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 239.
 
 

11. Oberträgerbeuten / Top-bar-hives konstruiert nach den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung; Kritik der Magazin- , Warrébeute und der Bienenkiste

Warum brauchen wir eine komplizierte Technik? Eine Top-bar Imkerei - zertifiziert nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung - ist eine dem Menschen angepaßte Technologie. Wir würden jedem, der über Bienenhaltung nachdenkt, empfehlen, sich mit diesem System auseinanderzusetzen als mit dem, welches üblicherweise Verwendung findet.

In den Api Review Letters wird immer wieder über sogenannte „Bio-Imker" berichtet und ihre Betriebsweisen, die bei näherem Hinschauen in den wichtigsten Punkten eigentlich nicht viel mit der wesensgemäßen Bienenhaltung zu tun haben. Hier einige Beispiele: "Bienenforum", "Bienenwerkstatt", "Vereinigung wesensgemäße Bienenhaltung / mellifera e.V.", "De Immen e.V - Verein für wesensgemäße Bienenhaltung"., "Demeter- Bienenhaltung". Derartige Vereine reden gerne von wesensgemäßer Bienenhaltung und davon, daß Sie frei von Dogmen und Vorurteilen bleiben möchten. In Wirklichkeit halten sie aber am Dogma der industriellen Bienenzucht fest. [8][10]

Nach einem Bio-Imker beruhe die Ökologische Imkerei auf drei Säulen, die „miteinander in einem inneren Zusammenhang stehen" Eine davon sei: „Es ist gute imkerliche Praxis, das Brutnest als Einheit zu betrachten." Es wird eben nicht als Einheit betrachtet, und zwar von herkömmlichen Imkern und Bio-Imkern gleichermaßen.

Die Gabe von gedrahteten Rähmchen und Mittelwänden ist generell zulässig - auch bei Demeter. Das heißt doch, in das gesamte Volk werden mit Drähten durchzogene Holzstückchen zusammen mit vorgestanzten Wachsplatten hineingehängt. Nur Demeter versucht mit längeren Waben zu arbeiten, die jedoch gänzlich unpraktisch sind und nicht ausschließlich als wesensgemäß bezeichnet werden können. Demeter schreibt zwar in seinen Richtlinien vor, daß „Waben und Brut über den Bau von Naturwaben gemäß dem Entwicklungsverlauf des Bienenvolkes wachsen können müssen, ohne von Rähmchenleisten durchtrennt zu werden", dennoch laufen die Waben nicht natürlich nach unten aus, sondern sind in Draht und Rähmchen eingefaßt. Auch die Bienenkiste, die von Mellifera e.V. entwickelt wurde und oft als "artgerechteste" Haltung bezeichnet wird und die heute viel gepriesene Warré-Beute können nicht unbedingt als bienenfreundlich oder wesensgemäß bezeichnet werden, wie kürzlich gezeigt wurde. [5][6]

Auch die Bienenkiste, die von Mellifera e.V. entwickelt wurde  und die heute viel gepriesene Warré-Beute können nicht unbedingt als bienenfreundlich oder wesensgemäß bezeichnet werden, wie kürzlich gezeigt wurde. [5][7][11]

Als wesensgemäßer oder bienengemäßer kann der natürliche Wabenbau zum Beispiel in einem Strohkorb (der allerdings auch zunehmend mit künstlichen Mittelwänden bestückt wird), einer Klotzbeute (Stabilbau) oder einer Oberträgerbeute (Mobilbau), den sogenannten Top-bar-hives, wie sie in den Imkereien des Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung zu finden sind, bezeichnet werden. Nun kommt es aber nicht darauf an, einen einzelnen Strohkorb oder Top bar hive im Garten zu haben (um sich davor womöglich freundlich lächelnd ablichten zu lassen) und die restlichen Völker nach der Rähmchenbetriebsweise zu bewirtschaften um Honig für den Supermarkt zu gewinnen, wie dies vielfach bei Bio- oder Demeter-Imkern der Fall ist. [1][2][3][4][5][6][7]

Wer sich aus dem weltweit verbreiteten System der Rähmchen- und Magazinimkerei mit allen ihren Nachteilen, ausklinken und sich rückbesinnen möchte auf alte Traditionen in der Imkerei, also von der Industrialisierung der Imkerei loswill, sollte nicht unbedingt auf die von Bio- oder Demeter - Imkern angebotenen Kurse und empfohlene Literatur zurückgreifen, sondern lieber gleich im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung die entsprechenden Kurse für Anfänger belegen (siehe zum Beispiel Tageskurse/ Intensivkurse und Fernkurs) oder eine Ausbildung zur Partner-Imkerei des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung absolvieren. [7][8][9]
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[1] Leider gibt es viele Vereine, Organisationen und Autoren, die von einer bienengemäßen Imkrei oder wesensgemäßen Bienenhaltung reden, aber nachweislich eine mehr oder weniger künstliche Bienenzucht betreiben. Dazu zählen zum Beispiel: der deutsche Imkerbund e.V., die Organic Beekeeping Society, der "Friedfertige Landbau" Mellifera e.V. mit " Bee Good ", "Bienenkiste", Demeter oder Bioland sowie Autoren wie Claudia Bentzien, Utto Baumgartner, Michael Weiler, Günther Friedmann.
[2] Thiele, M. 2008: Warum schwärmen die Bienen? Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 239.
[3] Apicultural Review letters 2005, 4,Nr. 2-4
[4] Aus Gründen der Rationalisierung arbeiten die meisten Korbimker auch schon mit künstlichen Mittelwänden; ebenso die sogenannten "Bienenkisten-Imker"
[5] Thiele, M. 2009: Bienenkiste oder Top bar hive? Ist die Bienenkiste wirklich so artgerecht und wesensgemäß wie immer behauptet wird? Apicultural Review letters 2009, 8,Nr.379
[6] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Warré Beute oder Top bar hive? Ist die Warré Beute wirklich so einfach und bienengerecht wie immer behauptet wird? Imkerei nach Warré oder nach Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung? Apicultural Review letters 2009, 8,Nr.386
[7] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Bienenkiste, Warré oder Top bar hive / Oberträgerbeute - welcher Bienenkasten ist für Anfänger, Hobbyimker und Hobbygärtner am besten geeignet? Presse Mitteilung
[8] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Alte Traditionen in Imkerei und Weinbau. Pressemitteilung
[9] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013:Bienen einfach und natürlich halten - Wie funktioniert's? Pressemitteilung
[10] Api Review letters 2012, 11, 701 und Dbj 2012, 20, p. 466
[11] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Die Bienenkiste - Bienen einfach und natürlich halten? Kritische Anmerkungen zur Bienenkiste. Apicultural Review letters 2013, 12, Nr.746