Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung

Mehr Ernährungskrisen und Hunger in der Welt durch grüne Gentechnik I-III

Giftige Nahrung - nicht nur für Kühe, Schafe und Honigbienen - made by Monsanto, Bayer, BASF & Co

More Food Crisis and Hunger in the World due to Agro Genetic Engineering - Toxic Food - not only for Cows, Sheeps and Honeybees - made by Monsanto, Bayer, BASF & Co; Turning away from Dinosaur-Technologies such as "green Biotechnology" or Agro Genetic Engineering, Factory Farming and Dangerous Pesticides

Abstract: except a few ancient nobel price winners such as Norman Borlaug and Christiane Nüsslein-Volhard and some retired scientist, no reasonable person supports agro genetic engineering. There are reasons why agro genetic engineering is rejected in Europe, Asia and USA. These reasons are no pure invention but scientifically prooved in many studies, expertises and publications. What does it mean "green Revolution" and "new green Revolution" or "green economy"? Advocates of "green Revolution" and "green genetic engineering" guard their Dogma of harmlessness

Rejecting materialism. Rejecting agro genetic engineering also in Germany. But also worldwide rejecting of agro-biotechnology and hybride-technologies. Many asian farmers want to care about their fields themselves again, and they have become more self-confident. "Local rice seeds and organic fertilizer bring us prosperity". Of course there are still advocates of agro-biotechnology such as Robert Zeigler, Director of the International Rice research institute on Pilippines (IRRI), Achim Dobermann, chief of research in IRRI, Steen Riisgaard, largest producer of genetically modified enzymes and leader of danish World Wide Fund for Nature (WWF), Ingo Potrykus and Peter Beyer from ETH Zurich, Bill Gates and his Gates Foundation etc; but here is all what you can hear mainly echo out of emty heads. Until now philippine farmers refuse to grow hybride and genetically modified seeds from Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer - despite of lavish subventions. They complain about too small prices, no demand for it and poor quality. The same apply to "golden rice", which was created with gentic engineering by Ingo Potrykus and Peter Beyer from ETH Zurrich 10 years ago. It contains more  provitamine A, iron and essential amino acids as normal rice is said to prevent deficiency symtoms. Nowadays it is well known that artificially added vitamins or those added by genetic engineering can cause heavy diseases. This is a fact that should be known by all interested human beings with ability to take things in. Bill Gates is not one of this group. His Gates foundation supports the spread of these kind of genetically modified seeds. Green, red, and white biotechnology not suitable for global eco-management. Michael Braungart: We are sitting on the titanic, spoon the water with a tablespoon instead with a teaspoon and say, the direction is correct. Instead of romanticizing nature, we should take nature as an example

Toxic milk from Monsanto's rbGH-cows in USA and elsewhere. Milk from rbGH-treated cows may increase risk of cancer. World renowned biologist Pushpa M. Bhargava goes one step further. After reviewing more than 600 scientific journals, he concludes that genetically modified organisms (GMOs) are a major contributor to the sharply deteriorating health of Americans. More and more doctors are already prescribing GM-free diets. Dr. Amy Dean, a Michigan internal medicine specialist, and board member of AAEM says, “I strongly recommend patients eat strictly non-genetically modified foods.” Ohio allergist Dr. John Boyles says “I used to test for soy allergies all the time, but now that soy is genetically engineered, it is so dangerous that I tell people never to eat it.” Pregnant women and babies at great risk. Eating a corn chip produced from Bt corn might transform our intestinal bacteria into living pesticide factories, possibly for the rest of our lives. When evidence of gene transfer is reported at medical conferences around the US, doctors often respond by citing the huge increase of gastrointestinal problems among their patients over the last decade. GM foods might be colonizing the gut flora of North Americans. Grassroot-movement against agro genetic engineering. The Greens, SPD and CSU against agro-genetic engineering

Obwohl die gentechnisch verseuchten Pflanzen von Bayer (Baumwolle, Raps, Gemüse, Sojabohnen, Reis, Weizen) niemand haben will und der Konzern daher 1600 Stellen streichen muß (davon 300 in Monheim und Frankfurt ), will Bayer die grüne Gentechnik weiter ausbauen.  Weltwirtschaftskrise und Nahrungsmittelknappheit hängt mit der grünen Gentechnik zusammen. Spätestens seit dem schlagzeilenträchtigen Verbot von Genmais in Deutschland dürfte sich der Name Monsanto nun bei vielen Verbrauchern "als Quelle von gefährlichen Lebensmitteln" festsetzen. "Grüne Gentechnik, die keiner braucht, hat auch auf unseren Feldern nichts verloren. Wer das nicht zur Kenntnis nehmen will, gerät in Gefahr, die Bindung an die Menschen zu verlieren"

Schon 1978 schrieb das Wall Street Journal in einem Leitartikel auf der ersten Seite: "Der grünen Revolution sind die Tricks und Kunstgriffe endgültig ausgegangen. Ja, die Revolution wendet sich inzwischen gegen sich selbst." Die grüne Revolution mit ihren Hochertragssorten und der "grünen Gentechnik" hat letztlich nichts anderes hervorgebracht als die vielfältigen Landwirtschaftssysteme der Dritten Welt und die sie umgebenden Sozialstrukturen aus den Angeln gehoben, vernichtet und durch ein westliches Modell ersetzt zu haben. "Sowohl die Nutzpflanzen wie die Ökonomien Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sind unter dem Vorwand, daß die Hungernden mit Nahrung versorgt werden müßten, mit Gewalt in die westliche Marktwirtschaft einbezogen worden. Der dritten Welt wird ein Ernährungssystem aufgedrängt, das nicht einmal in der ersten Welt gut funktioniert und die Gefahr in sich birgt, die alternativen Möglichkeiten der armen Länder zu vernichten. Es gibt aber inzwischen eine neue grüne Revolution, die mit der alten grünen Revolution mit ihren verheerenden Auswirkungen nichts gemein hat. Die neue grüne Revolution ist eine weltweite Ökologie-Bewegung. Man setzt sich für ökologischen Landbau ohne Gentechnik ein, artgerechte Tierhaltung wie wesensgemäße Bienenhaltung, natürliche und spirituelle Heilverfahren wie natürliche Bienentherapie, für regenerative Energietechnik statt fossile und nukleare Energietechnik, für Elektro- und Wasserstoffautos, Umweltschutztechnologien usw. Eine Vorreiterrolle kommt Kalifornien und - wenn Bremsklötze wie Annette Schavan gewechselt werden - auch Deutschland zu ("Jobmaschine Greentech", "grüne Wirtschaft")

Die Vertreter der alten grünen Revolution hüten dagegen das Dogma der Unbedenklichkeit. Wie kommt eigentlich dieses sogenannte "Dogma der Unbedenklichkeit" zustande? Studien, die sich außerhalb des Dogmas der Unbedenklichkeit bewegen, werden entweder ignoriert oder abgewatscht. Ist das nicht möglich, werden mit Industriegeldern aufwendige Gegenstudien lanciert, mit dem Ziel, die missliebigen Ergebnisse zu widerlegen oder sie unter dem Wust neuer Zahlen zu begraben." So gibt es nur noch wenige, die wirklich die Risiken der Gentechnik ergründen. "Wer in dieser Ecke arbeitet, bekommt es mit der geballten Macht des Forschungsapparates zu tun: Kurz nach der Entscheidung der Ministerin Aigner protestierten in einer gemeinsamen Erklärung die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Frauenhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibnis-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft sowie der Wissenschaftsrat." Wer also etwas wissen will fragt besser woanders nach. Der Ruf nach Unabhängigkeit wird in der Tat lauter. "In den Vereinigten Staaten haben 26 Experten für Maisschädlinge aus 16 Ländern kürzlich eine Erklärung abgegeben, in der sie Knebelverträge mit den Agrarkonzernen beklagen. Ohne Vertrag erhalte man kein Saatgut, schreiben sie. Mit den Verträgen aber sichern sich die Unternehmen Einflußmöglichkeiten auf Versuchsabläufe. Bei vielen kritischen Fragen ist eine wirklich unabhängige und legale Forschung nicht mehr möglich. Materialistische Auslegung der Welt taugt nichts. Ablehnung der grünen Gentechnik auch in Deutschland. Aber auch weltweit Ablehnung der grünen Gentechnik und der Hybridsorten. Viele asiatische Bauern wollen ihre Felder wieder selbst in die Hand nehmen, und sie sind dabei selbstbewußter geworden. "Lokale Reissorten und Biodünger bringen uns Wohlstand". Gentechnik-Befürworter: Robert Zeigler, Direktor des Internationalen Reisforschungsinstituts auf den Philippinen (IRRI), Achim Dobermann, Forschungsleiter des IRRI, Steen Riisgaard, größter Hersteller von gentechnisch veränderten Enzymen und Leiter des dänischen World Wide Fund for Nature (WWF), Ingo Potrykus und Peter Beyer von der ETH Zürich, Bill Gates und seine Gates Foundation usw.

Bis heute weigern sich die philippinischen Farmer hartnäckig, Hybride und Biotech-Sorten von Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer anzubauen - trotz  üppiger Subventionen. Sie beklagen sich über zu niedrige Preise, geringe Nachfrage und schlechte Qualität. Nicht anders sieht es mit dem "goldenen Reis" aus, den Ingo Potrykus und Peter Beyer von der ETH Zürich durch Genübertragung entwickelt haben.

Herr Potrykus ist mittlerweile so verzweifelt über den Widerstand gegen seinem goldenen Reis, dass er schon versucht den Papst mit ins Boot zu holen. Ausserdem hat er alle Wissenschaftler, denen man im Sinne von Thomas Nagel einen gewissen Aberglauben nicht absprechen kann, hinter sich aufgestellt. Mit dieser kuriosen Truppe geht er auf Bauernfängerei in den asiatischen Ländern. Die Bauern wissen aber genau, dass der goldene Reis nichts anderes ist als das Trojanische Pferd der Gentechniklobby. Neuerdings versucht sogar der Kanadier Patrick Moore, ehemaliger Umweltschützer und Mitbegründer von Greenpeace den goldenen Reis anzupreisen. Er hat all seine Prinzipien über Bord geworfen und kämpft nun nicht mehr gegen sondern für Gentechnik, Atomkraft und das Abschlachten der Wale.

Ärzte empfehlen ihren Patienten auf eine gentechnikfreie Diät umzustellen, da Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten, nachweislich giftig sind
 
 

I

Außer ein paar vergreisten Nobelpreisträgern wie Norman Borlaug und Christiane Nüsslein-Volhard oder dem Präsidenten der Deutschen Landwirtschafts Gesellschaft (DLG), Carl-Albrecht Bartmer und vergleichbaren Veteranen, die nur auf ihre Ablösung warten, setzt sich kein vernünftiger Mensch für die grüne Gentechnik ein. Daß die grüne Gentechnik in Europa, Asien und USA mehr und mehr auf Ablehnung stößt, hat seine Gründe - und die sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern wissenschaftlich in zahlreichen Studien, Gutachten und Berichten nachgewiesen.

Nach Griechenland, Frankreich, Österreich, Luxemburg und Deutschland wollen nun auch die Balearen sich zur gentechnikfreien Zone erklären. Tausende Spanier haben auch in Saragossa, der Hauptstadt der Region Aragón, gegen den Anbau von Genmais demonstriert. Sie forderten die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Zapatero auf, dem Beispiel Deutschlands, Frankreichs und anderer Partnerländer zu folgen und die Aussaat zu verbieten. Gruppen von Umweltschützern, die Anhänger aus ganz Spanien zu dem Protest aufgerufen hatten, begründeten dies mit negativen Auswirkungen des Genmais auf die Gesundheit von Menschen und Tieren sowie mit Umweltschäden. Spanien ist in der EU - neben Portugal - einer der größten Genmais-Produzenten mit einer Anbauflächen von ca. 80.000 ha. [1]

Ebenfalls in asiatischen Ländern und Indien demonstrieren die Menschen gegen den Anbau von Gensaat. Nicht zuletzt hängt die aktuelle Weltwirtschaftskrise und Nahrungsmittelknappheit mit der grünen Gentechnik zusammen. Wie das? Soll die grüne Gentechnik Lebensmittelknappheit und Armut doch gerade bekämpfen, oder etwa nicht? Das Gegenteil ist der Fall: Grüne Gentechnik steht für eine Verarmung der Landbevölkerung und Mangel an brauchbaren Lebensmitteln. Die asiatischen Länder sehen sich im "Würgegriff Amerikas". Amerika profitiere von der Monopolisierung des Saatgutes. [10]

"Seit nur noch die genmanipulierte Sorte "BTCotton" der Firma Monsanto erhältlich ist, seien die Preise für Samen, aber auch für die dazu passenden Düngemittel und Pestizide explodiert." Amerika habe aus der Baumwolle eine "Killerpflanze" für die indischen Bauern gemacht. Im Bauernsterben, das vor mehr als zehn Jahren begann, habe man "ein frühes Lehrbeispiel einer aus den Fugen geratenen Ökonomie, einen Vorboten der aktuellen Weltwirtschaftskrise. Die hirnlose Deregulierung von allem und jedem und der Glaube an die Kraft des Marktes mündeten in der Krise der Welt, die schließlich auch Wall Street getroffen hat. ... Aber von Krise spricht man eben erst, wenn es die Nadelstreifenanzüge trifft." Die Bauern sind wütend über "Beschiss-Pakete, bürokratischer Schlendrian und Korruption", sagt ein westlicher Wirtschaftsexperte in Delhi. Er spricht von "neofeudalen Strukturen, die Hand in Hand gehen mit politischer Macht und Patronage. Bis in höchste Staats- und Regierungsämter führen die Spuren dunkler Machenschaften - zu Agrarminister Sharad Pawar, der mit Monsanto geschäftlich verbunden ist, und zur Staatspräsidentin Pratibha Patil, die als Bankgründerin in Maharashtra in fragwürdige Kreditgeschäfte verwickelt war". [2]

Spätestens seit dem schlagzeilenträchtigen Verbot von Genmais in Deutschland dürfte sich der Name Monsanto nun bei vielen Verbrauchern "als Quelle von gefährlichen Lebensmitteln" festsetzen. Monsanto sieht sich nicht nur der Diskussion um mögliche Risiken durch genveränderte Lebensmittel gegenüber. "Auch die Geschäftspraktiken des Unternehmens geraten immer wieder ins Zwielicht. So ist Monsanto im Umgang mit Bauern als wenig zimperlich bekannt. Das Unternehmen verbietet Bauern zum Beispiel, geerntete Produkte als Saatgut für die nächste ernte zu verwenden. Viele Bauern wurden wegen unautorisierter Saatgutnutzung von Monsanto unter Druck gesetzt und verklagt." Mit dem Verbot des Anbaus einer Genmaissorte in Deutschland setzt sich eine Serie von Niederlagen in europäischen Ländern fort, die das Saatgut der Amerikaner aus ihrer Landwirtschaft fernhalten wollen. [3]

Mit welchen Praktiken der Saatgutkonzern Monsanto arbeitet, zeigt sich auch in folgender Episode: Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfuhr, "kündigte der Monsanto-Konzern dem Agrarministerium schon vor dem Verbot seiner Genmaissorte an, nicht nur Schadensersatzforderungen zu erheben, sondern auch rechtliche Schritte gegen die Landwirtschaftsministerin zu ergreifen. Wie es im Ministerium hieß, hat ein führender Monsanto-Vertreter wenige Tage vor der Entscheidung bei einem Gespräch mit einem Abteilungsleiter des Kanzleramtes ein mögliches Verfahren wegen Amtspflichtverletzung angekündigt. Dies wurde im Ministerium als unzulässiger Versuch gewertet, die Politikerin zu beeinflussen." [4]

Seltsam, daß ein derart korruptes Verhalten seitens Monsanto und anderer Gentechnik-Befürworter auf so viel Wohlwollen seitens einiger CDU- und FDP-Politiker stößt. Noch als Ministerpräsident von Niedersachsen sagt Christian Wulf: Man wolle es nicht zulassen, daß den Saatgutunternehmen wie Monsanto auch nur ein Haar gekrümmt werde und fordere die "Bundesregierung zu einem klaren Bekenntnis zur Gentechnologie auf." Als Zukunftstechnologie müsse diese ohne wenn und aber "ihren Platz in Deutschland haben" - wenn nötig auch gegen den Willen der Bevölkerung, wie dies in Niedersachsen ja auch praktiziert werde. Ähnlich äußerte sich der sächsische Landwirtschaftsminister Frank Kuper: Auf Dauer habe nur genmanipuliertes Saatgut in der Landwirtschaft etwas zu suchen. Auswirkungen auf die Umwelt könne und werde er sich nicht vorstellen; das sei alles "Hysterie". Annette Schavan, stellvertretende CDU-Vorsitzende nimmt Hugh Grant, den Vorstandsvorsitzenden von Monsanto in Schutz: Mon810 sei ganz harmlos; der gute Herr Grant und auch die Geschäftsführerin der Monsanto Agrar Deutschland mit Sitz in Düsseldorf, hätten ihr mehrfach versichert "daß es keine Sicherheitsbedenken gegen diese Maissorte gebe". Sie kämpfe zwar tapfer mit dem Beginn einer Demenz, die sich bei ihr in ständigen Wiederholungen des ewig Gleichen ausdrücke, aber dennoch müsse sie es nocheinmal sagen: "Mitten in einer schweren Wirtschaftskrise setze ich besonders auf die Hochtechnologie wie die grüne Gentechnik" Warum? "Es geht hier um eine mögliche Quelle künftigen Wohlstands" für die Mitarbeiter und Freunde von Monsanto. Winand von Petersdorff gilt bei der FAZ / FAS neben Joachim Müller-Jung als Gentechnik-Befürworter. Ihn hat es schwer getroffen: "Keiner mag Monsanto leiden. Die Genpflanzen-Firma aus St. Luis beutet arme Bauern aus" behaupten doch einfach die Gentechnikgegner - lächerlich! Nur weil Monsanto eine "Saatgutpolizei" über die Felder laufen lasse und die Bauern reihenweise in den Selbstmord getrieben werden? In Ihren Veröffentlichungen versuchen Joachim Müller-Jung, Winand von Petersdorff, Deichmann & Co die Gefahren, die von der grünen Gentechnik ausgehen, herunterzuspielen. Die Gentech-Innovationen durch Monsanto & Co werden von ihnen gefeiert ("warum Angst vor der grünen Gentechnik?")  und die Kritiker mit Nationalsozialisten (!) verglichen. [1][4][5][6][7][8][9][23]

Ja, man glaubt gar nicht, was in Deutschland los war, nur weil Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner eine gute Entscheidung getroffen hatte - eine Entscheidung, die übrigens längst überfällig war, und die seinerzeit Horst Seehofer schon hätte treffen müssen. Zusätzlich sprach sich Frau Aigner auch für ein Verbot von Patenten in der Schweinezucht aus. "Die Zucht von landwirtschaftlichen Nutztieren durch Kreuzung und Selektion muss patentfreie Zone bleiben. Es wäre nicht hinnehmbar, dass eine Firma sich eine gentechnische Veränderung bei einem Tier patentieren lässt und anschließend Patentgebühren von jedem Züchter verlangt, bei dessen Tieren dieses Gen auftaucht." Aber es gab natürlich auch viel Lob für die Ministerin aus den Reihen der CSU: CSU-Generalsekretär Dobrindt verteidigte die CSU-Ministerin. "Wer sich nur der Forschung unterwirft und sie nicht in Einklang mit Mensch und Natur bringt, der wird den harten Widerstand der CSU erfahren. Uns ist die Bewahrung der Schöpfung wichtig, das sollte eigentlich zum selbstverständlichen Gedankengut einer C-Partei gehören. Frau Aigner habe die einzig richtige und verantwortbare Entscheidung getroffen." Dobrindt verwies auf die große Zustimmung bei den Bürgern. "Grüne Gentechnik, die keiner braucht, hat auch auf unseren Feldern nichts verloren. Wer das nicht zur Kenntnis nehmen will, gerät in Gefahr, die Bindung an die Menschen zu verlieren", sagte Dobrindt  [1]

Auch der Deutsche Bauernverband (DBV) teilte mit, er rate unabhängig von der Entscheidung der Ministerin weiterhin vom Anbau von Pflanzen aus grüner Gentechnik ab, weil die Verbraucher diese nicht wollten. Die Umweltschutzverbände lobten die Ministerin sowieso: "Die Verdachtsmomente, dass der Genmais Natur und insbesondere die Tierwelt schädige, seien so zahlreich, dass ein Verbot zwingend gewesen sei." [11]

Tatsache ist, "dass niemand wirklich weiß, wie die gentechnisch veränderten Pflanzen ihre Umwelt beeinflussen und welchen Schaden sie im menschlichen Körper anrichten können." Von denaturierten Lebensmitteln weiß man allerdings sehr wohl, wie schädlich diese sein können. [12][13][14][15][16]

Durch Panschereien mit Chemikalien werden chemisch-synthetische Gifte entwickelt, die dann von sogenannten "Phytomedizinern" als Pflanzenschutzmittel bezeichnet und in der Regel bei Sicherheitsprüfungen als harmlos durchgewunken werden. Die führenden fünf Unternehmen verkaufen große Mengen hoch gefährlicher Pestizide. Die meisten Pestizid-Portfolios von BASF, Bayer Crop Science, Dow Agro-Science, Monsanto und Syngenta sind so giftig, daß sie verboten werden müßten. Wie kommt es, daß diese Pestizide überhaupt zugelassen werden? Zu diesem Zweck wurde nicht nur von den "Phytomedizinern" eine neue Art der Wissenschaft gegründet, die sogenannte groteske oder Schrott-  Wissenschaft. Diese Wissenschaft hat unbemerkt den Platz der eigentlichen, unabhängigen Wissenschaft eingenommen und liefert die passenden Ergebnisse sowohl für die Pestizid- als auch für die Biotech-Portfolios. [24][25]

Nur Gentechnik-Befürworter wie Joachim Müller-Jung glauben noch an die vom Bund geförderte Biosicherheitsforschung, die mit Hilfe von Lobbyisten aus der Gentechnik-Industrie und gekauften Wissenschaftlern die Gentechnik verharmlosen will. Kein Wunder, daß sie "keine aussagekräftigen Forschungsergebnisse liefern" und ihre Energie nur darauf verwenden, den Bürger in Sicherheit zu wiegen: keine Sorge, die Bienen werden schon nicht durch das gentechnische Bt-Toxin geschädigt und "auch der Mensch muss keine Gesundheitsgefahren fürchten." Leider ist das genaue Gegenteil der Fall und die Politik ist gut beraten eine Koexistenz von Gentechnik-Landwirtschaft und Bio-Landbau grundsätzlich abzulehnen. [26][24][25]

Die Fachwelt und die Forscher der grünen Gentechnik: Teilweise erhalten sie sogar den Nobelpreis dafür, wie zum Beispiel Norman Borlaug, der seinerzeit maßgeblich die sogenannte "grüne Revolution" wissenschaftlich begleitet hat. Aber schon 1978 schrieb das Wall Street Journal in einem Leitartikel auf der ersten Seite: "Der grünen Revolution sind die Tricks und Kunstgriffe endgültig ausgegangen. Ja, die Revolution wendet sich inzwischen gegen sich selbst." Die grüne Revolution mit ihren Hochertragssorten und der "grünen Gentechnik" hat letztlich nichts anderes hervorgebracht als die vielfältigen Landwirtschaftssysteme der Dritten Welt und die sie umgebenden Sozialstrukturen aus den Angeln gehoben, vernichtet und durch ein westliches Modell ersetzt zu haben. "Sowohl die Nutzpflanzen wie die Ökonomien Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sind unter dem Vorwand, daß die Hungernden mit Nahrung versorgt werden müßten, mit Gewalt in die westliche Marktwirtschaft einbezogen worden. Der dritten Welt wird ein Ernährungssystem aufgedrängt, das nicht einmal in der ersten Welt gut funktioniert und die Gefahr in sich birgt, die alternativen Möglichkeiten der armen Länder zu vernichten." Sogenannte "Junk scientists" und die dazugehörigen Journalisten wie Winand von Petersdorff, die von der Gentechnikindustrie immer wieder als Jounalisten des Jahres gekührt werden, fällt natürlich, hohl wie sie sind,  nichts besseres ein als von dieser grünen Revolution zu schwärmen: "Ökolandbau praktizieren die Kleinbauern in den Subsahara-Ländern übrigens schon lange und verhungern damit." Daher solle seiner Ansicht nach "der Prozess durch gentechnische Methoden" und "Einsatz von Pestiziden und Insektiziden" beschleunigt werden. "Gentechnisch modifizierte Nutzpflanzen können die Armut reduzieren, beweist die Forschung" - zumindest wenn man hohlköpfige Agrarwissenschaftler wie Herrn Qaim aus Göttingen ("Gentechnik gut für Kleinbauern") als Forscher bezeichnen will. Für Winand von Petersdorff ("mit der grünen Gentechnik lebt man gesünder") zählt Herr Quaim genauso wie der Havard-Forscher Robert Paarlberg ("Europa exportiert seine Haltung in die Welt ... Gentechnikgegner verhindern über Handelsbeschränkungen die Einfuhr gentechnisch veränderter Früchte") zur "Fachwelt".  [17][18][27]

Es gibt aber inzwischen eine neue grüne Revolution, die mit der alten grünen Revolution mit ihren verheerenden Auswirkungen nichts gemein hat. Die neue grüne Revolution ist eine weltweite Ökologie-Bewegung. Man setzt sich für ökologischen Landbau ohne Gentechnik ein, artgerechte Tierhaltung wie wesensgemäße Bienenhaltung, natürliche und spirituelle Heilverfahren wie natürliche Bienentherapie, für regenerative Energietechnik statt fossile und nukleare Energietechnik, für Elektro- und Wasserstoffautos, Umweltschutztechnologien usw. Eine Vorreiterrolle kommt Kalifornien und - wenn Bremsklötze wie Annette Schavan gewechselt werden - auch Deutschland zu ("Jobmaschine Greentech", "grüne Wirtschaft"). Mit den Beschlüssen der Bundesregierung zur Klimapolitik sollen bis 2020 Investitionen in einer Größenordnung von 400 Milliarden Euro angeschoben werden. Das wird rund 500.000 neue Jobs schaffen. [22]

Die Vertreter der alten grünen Revolution hüten dagegen das Dogma der Unbedenklichkeit. Wie kommt eigentlich dieses sogenannte "Dogma der Unbedenklichkeit" zustande, an dem die Monsanto-Getreuen (EFSA, FDA, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Julius Kühn-Institut) geschworen haben, lebenslänglich festzuhalten?

Das funktioniert so: "Studien, die sich außerhalb des Dogmas der Unbedenklichkeit bewegen, werden entweder ignoriert oder abgewatscht. Ist das nicht möglich, werden mit Industriegeldern aufwendige Gegenstudien lanciert, mit dem Ziel, die missliebigen Ergebnisse zu widerlegen oder sie unter dem Wust neuer Zahlen zu begraben." So gibt es nur noch wenige, die wirklich die Risiken der Gentechnik ergründen. "Wer in dieser Ecke arbeitet, bekommt es mit der geballten Macht des Forschungsapparates zu tun: Kurz nach der Entscheidung der Ministerin Aigner protestierten in einer gemeinsamen Erklärung die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Frauenhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibnis-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft sowie der Wissenschaftsrat." Wer also etwas wissen will fragt besser woanders nach. Der Ruf nach Unabhängigkeit wird in der Tat lauter. "In den Vereinigten Staaten haben 26 Experten für Maisschädlinge aus 16 Ländern kürzlich eine Erklärung abgegeben, in der sie Knebelverträge mit den Agrarkonzernen beklagen. Ohne Vertrag erhalte man kein Saatgut, schreiben sie. Mit den Verträgen aber sichern sich die Unternehmen Einflußmöglichkeiten auf Versuchsabläufe. Bei vielen kritischen Fragen ist eine wirklich unabhängige und legale Forschung nicht mehr möglich." [19][20][21]
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[1] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 91, p. 4
[2] Buchsteiner, J. 2009: Die Verzweifelten von Vangri. Fast alle dreißig Minuten nimmt sich ein Bauer das Leben. Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 85, p. 3
[3] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 88, p. 16, p. 18
[4] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 88, p. 2
[5] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 16, p. 1
[6] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 16, p. 38
[7] Zentrum für Lebensmittelsicherheit 2006: Unwahrhaftigkeit in der Wissenschaftskommunikation, Transgen, ISAAA. Science Review Letters 5, Nr. 3
[8] Zentrum für Lebensmittelsicherheit 2006: Irrlehren der Wissenschaft. Die sogenannte Wissenschaftskommunikation am Beispiel des Agro-Gentechnik-Betrugs der ISAAA-Wissenschaftler. Science Review Letters 5, Nr. 4
[9] Zentrum für soziale Medizin und natürliche Bienentherapie 2011: Natürliche Bienentherapie statt Gen-Pharming. Pressemitteilung
[10] Zentrum für Lebensmittelsicherheit 2009: Globales Ökomanagement - Weltweite Abkehr von Dinosaurier-Technologien wie Biotechnologie, insbesondere grüne Gentechnik. Science Review Letters 8, Nr. 286
[11] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009: Verbot von Mon810. Der Mais und die Risiken der Gentechnik. Umweltrisiken befürchtet. Nr. 87, p. 1-2
[12] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009: Warum brauchen wir Gentechnik? Nr. 16, p. 48
[13] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2014: Gefährliche Süßigkeiten aus gentechnisch erzeugten Rohstoffen. Pressemitteilung
[14] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und natürliche Bienentherapie 2014: Bienenwellness statt medical Wellness - Natürliche Bienentherapie und A-Klasse-Wabenhonig statt Functional Food. Pressemitteilung
[15] Vollborn, M. et al. 2006. Die Joghurtlüge. Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie. Frankfurt, New York, Campus
[16] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Global Players und die Verseuchung unserer Lebensmittel - Bienengefährliche Pestizide und "junk science". Eine Auswahl aus Api Review Letters und Science Review Letters 2002-2009 zum Thema "Lemon-Markets", Karma der Phrase und der Gedankenlosigkeit
[17] Petersdorff, W. von, 2008: Albtraum Ökolandbau. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr.17, p.14
[18] Mooney, P.R. 1979 /1981: Seeds of the earth / Saat-Multis und Welthunger. Wie die Konzerne die Nahrungsschätz er Welt plündern. Ottawa / Hamburg
[19] Albrecht, J. et al. 2009: Kleine Käfer, große Fragen. Ist Genmais gefährlich? Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 16, p. 57-59
[20] Zentrum für Lebensmittelsicherheit 2008: Die Agrobiotechnologie-Katastrophe. Pressemitteilung
[21] Centre for Foodsafety 2007: The full catastrophy of Agrobiotechnology, genetically modified (GM) foods, genetically modified organisms (GMOs) I-V. Press-release
[22] Bundesministerium für Umwelt (BMU) 2009: Arbeit und Umwelt. Deutschland auf dem Weg zur grünen Wirtschaft. Magazin des Bundesumweltministeriums 3/2009
[23] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 116, p. N2
[24] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2014: Qualität der Bienenprodukte. Presse-Mitteilung
[25] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2014: Alte Traditionen in Imkerei und Weinbau Pressemitteilung
[26] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2011, Nr. 209, p. 4
[27] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2012, Nr. 4, p. 35
 
 


II

Weltweite Abkehr von Dinosaurier-Technologien wie der grünen Gentechnik und der industriellen Landwirtschaft mit gefährlichen Pestiziden

Turning away from Dinosaur-Technologies such as "green Biotechnology" or Agro genetic engineering, factory farming and dangerous Pesticides

Mehr und mehr wehren sich die Menschen gegen eine rein materialistische und atheistische Weltauslegung. Nicht nur in den meisten europäischen Ländern wird die grüne Gentechnik komplett abgelehnt.

Markus Söder, Bayerns Umweltminister hat die Union vor einem Scheitern in der Umweltpolitik gewarnt. Die Union verliere bürgerliche Wähler, wenn sie sich in der Umweltpolitik nicht neu positioniere. Junge Familien fühlten sich nicht mehr angesprochen und gehörten nicht mehr zur Kernwählerschaft der Union. Die CDU solle die grüne Gentechnik ablehnen. [1]

Aber auch weltweit wird die grüne Gentechnik mehr und mehr abgelehnt, so zum Beispiel in Asien: Geht es nach den Bauern von Wongaya Betan, dann gibt es für die Reiskrise in Asien eine einfache Lösung: Kuhmist. Seit sie ihn auf ihre Felder bringen, sparen sie Geld, sind die meisten Schädlinge los und fahren obendrein erstaunliche Mehrerträge ein: In nur drei Jahren kletterte die Ernte in dem Dorf von fünf Tonnen Reis pro ha und Saison auf sechs oder gar sieben Tonnen. Die Bauern von Wongya Betan sind nicht die einzigen, die sich Gedanken um die Erträge machen. Seit Jahren schon geben die idyllisch geschwungenen Reisterrassen, die Bali weltberühmt gemacht haben, immer weniger her. Dank der Hochleistungssorten, die einst eine grüne Revolution eingeleitet hatten, erzielte die Insel lange Zeit die üppigsten Ernten Indonesiens. Auch auf Wongaya Betans Feldern wogt jetzt zur Trockenzeit immer noch die Sorte IR64 ("Wunderreis"). "Doch allmählich sank die Produktion", sagt Alit Arthawiguna vom landwirtschaftlichen Forschungsdienst in Denpasar, der die Biodünger-Idee nach Wongaya Betan brachte. "Die Erde war krank". [2]

Die gleichen Sorgen plagen Reisbauern in ganz Asien. Die Erträge stagnieren, Überproduktion hat die Böden erschöpft, vielerorts herrscht Wassermangel. An Hybridsorten und Gentechnik hat keiner mehr interesse. Am meisten wurmt die Bauern, dass sie die Hybridsorten jedes Jahr neu kaufen müssen. "Die Hybridtechnologie macht die Bauern abhängig von der Industrie und den Kreditgebern", sagt Riza Tjahjadi von der indonesischen NGO Biotani. "Das ist eine Falle". So kehren die Bauern zu den Methoden ihrer Großväter zurück und züchten ihr eigenes Saatgut aus alten Landsorten. [2]

Viele asiatische Bauern wollen ihre Felder wieder selbst in die Hand nehmen, und sie sind dabei selbstbewußter geworden. "Lokale Reissorten und Biodünger bringen uns Wohlstand", sagt Nengah Suarsana, Reisbauer und Eierproduzent in Wongaya Betan. Was not tut ist also eine neue Grüne Revolution (siehe oben) mit ökologischem Landbau statt eine zweite grüne Revolution im Sinne von Norman Borlaug. [2]

Natürlich gibt es noch vereinzelt einige Gentechnik-Befürworter und Anhänger dieser Dinosaurier-Technologie wie Robert Zeigler, Direktor des Internationalen Reisforschungsinstituts auf den Philippinen (IRRI), Achim Dobermann, Forschungsleiter des IRRI, Steen Riisgaard, größter Hersteller von gentechnisch veränderten Enzymen und Leiter des dänischen World Wide Fund for Nature (WWF), Mike Mack Vorstandsvorsitzender des Gentechnik-Saatgut- und Pflanzenschutzherstellers Syngenta ("Ich habe auch meiner Frau gesagt, dass ich bei uns zu Hause keine Bio-Lebensmittel will ... eigentlich will man in der Welt die Gentechnik haben, es gibt kein globales Akzeptanzproblem dafür."), Ingo Potrykus und Peter Beyer von der ETH Zürich, Bill Gates und seine Gates Foundation usw. - die Melinda und Bill Gates Foundation will den gentechnisch veränderten "goldenen Reis" in den Philippinen einführen. Lichtenberg hatte Anhänger von Dinosaurier-Technologien schon immer so charakterisiert: "Was hier zu hören ist, ist hauptsächlich Widerhall aus leeren Köpfen. Das heißt, wenn man anklopft, wäre auch nicht der kleinste Gedanke der riefe: Herein". [11]

Herr Zeigler vom IRRI, dessen Labors den Wunderreis hervorbrachten, sagt: " Wir brauchen eine zweite grüne Revolution" mit neuem "Power-Reis". Um es mit dem Physiker Lichtenberg auszudrücken: "Er spricht zuweilen so einfältiges Zeug, daß man kaum glauben sollte, daß es mit dem Maule geschähe".

Natürlich versuchen auch Saatgutfirmen wie Pioneer, Bayer, Syngenta und Monsanto ihre Hybrid- und biotech-Sorten, etwa "Arize Hibrindo R-I" (Bayer) oder den "goldenen Reis" (Syngenta hat die Patente an gemeinnützige Institutionen wie die Stiftung von Melinda und Bill Gates übertragen) zu vermarkten. Doch der Reis aus dem Labor sät auch Zwietracht. In Purworejo auf Java brannten wütende Bauern im vergangenen Jahr ihre Felder ab, weil die Hybridsorte "Supertoy" massive Verluste einfuhr. Auf den Philippinen fanden 2004 zahlreiche Kleinbauern bei der Ernte des Hybrids "Magilas" nur leere Rispen vor. Erbost forderten sie vom Monsanto-Konzern ihr Geld zurück. Bis heute weigern sich die philippinischen Farmer hartnäckig, Hybride anzubauen - trotz  üppiger Subventionen. Sie beklagen sich über zu niedrige Preise, geringe Nachfrage und schlechte Qualität. [2][11]

Nicht anders sieht es mit dem "goldenen Reis" aus, den Ingo Potrykus und Peter Beyer von der ETH Zürich vor 10 Jahren durch Genübertragung entwickelt haben. Er enthält mehr Provitamin A, Eisen und essentielle Aminosäure als gewöhnlicher Reis und soll Mangelernährung vorbeugen. Dabei ist es inzwischen bekannt, daß künstlich zugesetzte oder durch gentechnische Methoden angereicherte Vitamine und Spurenelemente schwere Krankheiten auslösen können. Eine Tatsache, die mittlerweile fast jedem einigermaßen interessierten und aufnahmefähigen Menschen bekannt sein sollte. Bill Gates zählt nicht dazu. Seine Gates-Stifung fördert die Verbreitung derartiger gentechnisch veränderter Sorten. Steen Riisgaard, größter Hersteller von gentechnisch veränderten Enzymen und Leiter des dänischen World Wide Fund for Nature (WWF) zählt übrigens auch nicht dazu. Seine Firma Novozymes stellt gentechnisch veränderte Enzyme für Bierbrauer und Großbäckereien her. Zur Herstellung der Enzyme werden genetisch manipulierte Mikroorganismen verwendet. Er habe Vertrauen in die Biotechnologie und halte deren Produkte folglich für unbedenklich. [2][3][4][5][6][7][8][11]

Herr Potrykus ist mittlerweile so verzweifelt über den Widerstand gegen seinem goldenen Reis, dass er schon versucht den Papst mit ins Boot zu holen. Ausserdem hat er alle Wissenschaftler, denen man im Sinne von Thomas Nagel einen gewissen Aberglauben nicht absprechen kann, hinter sich aufgestellt. Mit dieser kuriosen Truppe geht er auf Bauernfängerei in den asiatischen Ländern. Die Bauern wissen aber genau, dass der goldene Reis nichts anderes ist als das Trojanische Pferd der Gentechniklobby. [12][13]

Neuerdings versucht sogar der Kanadier Patrick Moore, ehemaliger Umweltschützer und Mitbegründer von Greenpeace den goldenen Reis anzupreisen. Er hat all seine Prinzipien über Bord geworfen und kämpft nun nicht mehr gegen sondern für Gentechnik, Atomkraft und das Abschlachten der Wale. [14]

Globales Ökomanagement heißt Abschied von der industriellen Landwirtschaft, denn letztere hat uns nicht zuletzt durch verschiedene "grüne" Revolutionen, mit grüner Gentechnik und bienengefährlichen Pestiziden im Schlepptau, in die Öko-Krise manövriert. Selbst der deutsche Bauern-Präsident winkt ab: "Wir raten den Bauern von der Gentechnik an" [12]

Auch die rote und die weiße Biotechnologie bieten keine natürlichen Lösungen. Wer will schon Bio-Kunststoffe aus gentechnisch veränderten Pflanzen oder Ratten-Antikörper in seinem Blut? [9]

Zur Zeit werden oft nur Scheinlösungen geliefert. Ökologismus statt Ökologie. Michael Braungart sagt: Für die Zukunft brauchen wir kein Schuldmanagement, sondern positive Ziele. Ich untersuche seit 17 Jahren Muttermilchproben im Labor. Wir finden über zweieinhalbtausen Chemikalien darin, keine einzige Probe dürfte als Trinkmilch vermarktet werden. Das Ziel sollte lauten: In zehn Jahren stellen wir gar nichts mehr her, was sich in Muttermilch wiederfindet. Dann könnte jeder junge Chemiker, jeder Wissenschaftler mitmachen, die hätten Innovationsziele. Stattdessen verwalten wir den Untergang und halten die Leute ruhig. Wir sitzen auf der Titanic, löffeln das Wasser mit dem Esslöffel statt mit dem Teelöffel und sagen, es gehe in die richtige Richtung. Die Politik betreibt Ökologismus. Schauen Sie sich die Bäume im Frühling an. Die sind nicht effizient. Die sparen nicht, die verzichten nicht, die vermeiden nicht. Aber sie produzieren alle Dinge so, dass sie für andere Lebewesen förderlich sind. Statt die Natur zu romantisieren, sollten wir uns an ihr ein Beispiel nehmen. [10]

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[1] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 8, p. 4
[2] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 12, p. 58-61
[3] Zentrum für soziale Medizin und natürliche Bienentherapie 2011: Natürliche Bienentherapie statt Gen-Pharming. Pressemitteilung
[4] Zentrum für  soziale Medizin und natürliche Bienentherapie 2014: Medical Wellness - Natürliche Bienentherapie und A-Klasse-Wabenhonig statt Functional Food. Pressemitteilung
[5] Centre for Foodsafety 2009: Bush-Administration left behind nothing but contaminated land, junk scientists and junk burocrats. Science Review Letters 8, # 271. Darin: latest scientific research on health risks of GMOs: State of the science on the health risks on food and how to avoid Foods made with genetically modified organisms (GMOs) Non-GMO shopping guide
[6] Thiele, M. 2004:Farming, manifold Landscape and the socalled "third industrial Revolution" Part II, Natural Science Vol. 3, 1/2004
[7] Siehe auch Anmerkung 6. John Vidal, the Guardian's environment editor gives a note on prominent supporters of Biotech: Bill Gates wants to do public good with the immense profits of his IT empire, and over the past few years his foundation has given more than $6.5bn to global causes. The money has been well-received as socially useful and, generally, sensibly directed. But this week the Gates Foundation, the largest philanthropic organisation in the world, was strongly criticised when it gave $25m to GM research to develop vitamin and protein-enriched seeds for the world's poor. In scientific terms, this is not a lot of money, but it is expected to be just a first tranche and to stimulate what the GM companies say is the second generation of GM crops - those that are potentially of some real use to ordinary people. Gates was bitten hard by international charities, farmers' groups and academics in Europe, India and elsewhere, who argued that the money would not go to addressing poverty, the root cause of worldwide hunger, but would promote an agriculture that was of little use to the very poor. He was further accused of being captured by an industry now using the hungry as a "Trojan horse" to get its biotech into poor countries. The foundation, and the research organisations who will spend his money, deny all charges, saying that the poor are in desperate need of vitamins and micro nutrients, and arguing that GM will give the poorest a choice. But there are reasons to believe that the Gates food agenda is now being shaped by US corporate and govern ment interests. The Gates Foundation has recently appointed a Kenyan ex-Monsanto scientist to one of its boards, and last year joined Kraft foods, a subsidiary of Philip Morris, the world's largest and most profitable tobacco corporation, in a programme to add vitamins to conventionally grown foods. Gates, moreover, has chosen for his latest venture to partner the US Department of Agriculture and USAID, Washington's overseas aid organisation  - two of the most active pro-GM organisations in the world. Also helping with money or research, are several US government groups and universities who have benefited from government biotechnology grants. The other major financial partner is the World Bank, which is reviewing the costs and benefits of GM to poor countries. The Gates money, however, is directed at some of the least known but most controversial organisations on the global stage. The research will be done mainly by the International Centre for Tropical Agriculture and the International Food Policy Research Institute. Both are part of the little-known Consultative Group on International Agricultural Research (Cgiar). This family of 16 global public institutes  forms  the world's largest public plant-breeding effort for poor farmers and has immense say on the direction of world agriculture. But Cgiar is widely accused of being a creature of its two major funders - the US and the World Bank. The bank, dominated by the US, not only houses its secretariat, but provides its current chair. Cgiar is only slightly better than the WTO when it comes to accessibility. It has only once held an annual meeting outside the bank offices and, when it did - last year in Thailand - there were major demonstrations against it by international and local farmers' organisations complaining that it was promoting a top-down, one-size-fits-all approach to research that ignored the knowledge and experience of farmers and indigenous people. Cgiar's public research, say NGOs in Asia, Africa, Latin America and Europe, is being quietly corporatised, centralised in Washington and becoming remote from farmers in the developing world. They argue that having promoted the "green revolution" of the 1960s - which  introduced high-yielding, chemically dependent crops - Cgiar is now using  large amounts of public money to develop GM foods, once again without consulting the people who the technology will most affect. With hundreds of millions of small farmers around the world already in crisis because they cannot compete with US or EU subsidies which mainly go to corporate farmers, the Gates donation is seen to be supporting something irrelevant to most farmers - another kick in the teeth for those in poverty and an endorsement of a widely questioned technology dominated by vested big science interests. Cgiar says its work is for the public, by public servants and it is aware of the power of GM companies to muscle in. But its backing of GM goes well beyond honest research. Last year it controversially invited the Syngenta Foundation on to its board.  This charitable, nominally independent organisation is owned by the largest GM company in the world and run by a former British civil servant who worked at the Department for International Development. Insiders believe it is only a matter of time before the Gates foundation is offered a place, too. But why should the Gates Foundation be interested in a small, obscure organisation like Cgiar? Apart from strongly influencing the direction of world agriculture, one answer is that it is the custodian of more than 600,000 seeds, something that has been called the "collective wealth of nature and the food security of the world". Almost every crop that has ever been grown is held in trust, and the unpatented genetic bank is of immense potential wealth to life science  companies, not just for food but medicine. Already many have been investigating partnerships.  Bill Gates's foundation appears the innocent newcomer to the mucky world of global malnutrition and food security. The trouble may be that his foundation's increasing influence on the world stage makes it a prime target for those who have an agenda well beyond the public good, sayd John Vidal, the Guardian's environment editor. (the Guardian. Date: 16 October 2003)
[8] Balzter, S. 2009: Der Enzym-Spezialist. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 46, p. 16
[9] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 7, p. 57
[10] Wittman, M. 2009: Können wir unsere Erde noch retten, Herr Braungart? Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 8, p. Z6
[11] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2011, Nr. 159, p. 14
[12] Api Review Letters 12, 822 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2013, Nr. 270, p. N1
[13] Api Review Letters 12, 820
[14] Science Review Letters 13, 537 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2014, Nr. 12, p. N1
 
 


III

Mehr und mehr Wissenschaftler sagen, Monsanto sei kriminell, weil das Unternehmen nicht nur gefährliche und giftige Produkte herstelle sondern auch diese Gefahr aus wirtschaftlichen Interessen leugne. Damit müssen nach Konfuzius auch Diejenigen als kriminell eingestuft werden, die sich von Monsanto vor den Karren spannen lassen. Der charismatische Monsanto-Chef Robert Shapiro hatte sogar bei den Clintons erfolgreich den Eindruck erweckt, das Unternehmen habe wirkliche Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Monsanto schaffte es auch immer wieder, Gegner der Gentechnik als technologie- und fortschrittsfeindlich erscheinen zu lassen. Das lässt sich kein Politiker gerne nachsagen, auch in Europa nicht.

Amerikanischer Mais ist auf dem Weltmarkt kaum noch verkäuflich wegen der durchgehenden Kontamination mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Viele Bauern geraten in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil die versprochenen Erträge ausbleiben.

Hinzu kommt, daß gentechnisch veränderte Produkte nachweislich giftig sind, nicht nur für Kühe, Schafe, Honigbienen sondern auch für den Menschen. Viele Ärzte empfehlen ihren Patienten eine gentechnikfreie Diät. Dazu muß man allerdings wissen, in welchen Lebensmitteln GVOs enthalten sind. [1][2]

Das hindert aber selbst deutsche Firmen wie Bayer, BASF, KWS nicht, im Gentechnik-Geschäft kräftig mitzumischen. Obwohl die gentechnisch verseuchten Pflanzen von Bayer (Baumwolle, Raps, Gemüse, Sojabohnen, Reis, Weizen) niemand haben will und der Konzern daher 1600 Stellen streichen muß (davon 300 in Monheim und Frankfurt ), will Bayer die grüne Gentechnik weiter ausbauen. Hier wird wie immer ganz klassisch auf das falsche Pferd gesetzt! [10]

Wichtig ist jetzt, daß alle bürgerlichen Parteien sich nicht mehr von Monsanto, Syngenta, Pioneer und Bayer vor den Karren spannen lassen, sondern mindestens den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Sorten verbieten; besser ist jedoch auch alle Versuche in die Gewächshäuser zu verbannen, wie dies von der CSU gefordert wird. Nun müssen sich auch CDU und FDP in diese Richtung bewegen, wenn sie einigermaßen glaubwürdig bleiben wollen.

Dazu der bekannte Berliner Kabarettist Peter Ensikat: "Das ist das Verblüffende. Nehmen Sie die FDP, die diese Krise wesentlich befördert hat und jetzt in Meinungsumfragen zulegt. Das zeigt doch eindeutig: Die Leute wollen belogen werden. Das ist deprimierend, aber das Volk hat ein Recht auf Dummheit. Ich finde nur, dass man dieses Recht bei Politikern einschränken sollte." Es ist ja schön, wenn sich Herr Dr. Westerwelle, die selbst ernannte "Freiheitsstatue der Bundesrepublik Deutschland", für ein bedingungsloses Grundeinkommen und ein freiheitliches Bildungssystem einsetzt; das nutzt aber nichts, wenn die Menschen nur noch auf verseuchte Lebensmittel zurückgreifen können, weil man sich in der Landwirtschaft für die Ausbreitung der grünen Gentechnik eingesetzt, das heißt den kommerziellen Anbau in Deutschland nicht verhindert hat. Wenn nicht - ähnlich wie die CSU es vorgemacht hat - eine Kursänderung bei der grünen Gentechnik stattfindet, kann sich der Aufschwung der Liberalen schnell in einen jähen Absturz verwandeln! Nicht nur in Bayern, in ganz Deutschland findet zur Zeit eine Graswurzelbewegung gegen die grüne Gentechnik statt. Den Umschwung bei der CSU, die Kulturrevolution in Bayern gegen die grüne Gentechnik, hatte vor allem Christof Fischer und sein Bündnis "Zivil Courage" aus dem Landkreis Rosenheim initiiert. Es geht um die Bewahrung der Heimat und ihrer tradierten Werte, also um das, was der Stammwählerschaft der CSU am Herzen liegt. [3][5]

Niemand wird heute noch auf die Idee kommen, einer Dr. Annette Schavan ihr "Das Ergebnis soll pro Gentechnik lauten" nachzuplappern. Der bürgerliche Wähler wird zunehmend zu den Grünen und zur CSU hinübersehen, und sich anhören, was CSU-Generalsekretär Dobrindt, Umweltminister Markus Söder, Bundesagrarministerin Aigner zu sagen haben: Die kommerzielle Verwendung der grünen Gentechnik habe in Deutschland und Europa nichts zu suchen! "Der Schutz von Mensch und Umwelt muss dabei Vorrang haben vor Gewinn und Markt, sogar vor möglichem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn" [4]

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel bemerkte ganz richtig: "Es sei schön, wenn Horst Seehofer sage, dass die CSU wieder Biss habe - es gehe nur darum, die Richtigen zu beißen". Nämlich die bedingungslosen Befürworter der gedankenlosen grünen Gentechnik wie die Herren Guido Westerwelle, Roland Koch, Christian Wulff, Peter Harry Carstensens und Frau Annette Schavan. Zum Glück gibt es ja auch noch die Grünen und die SPD, die eindeutig gegen grüne Gentechnik und Atomkraft sind. [6]

Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle werde inzwischen nicht nur von CSU-Politikern für "vertrauensunwürdig" gehalten - nicht nur weil er zu allen möglichen Eseleien bereit wäre: manchmal hält er sich für die Freiheitsstatue, manchmal für einen Esel (was allerdings eine Beleidigung für alle Esel dieser Erde ist), der eine "Eselsgeduld" habe, wenn es zum Beispiel darum gehe, die Gefahren der grünen Gentechnik herunterzuspielen. Dr. Guido Westerwelle geht es vor allem um Äußerlichkeiten und Phrasen: auf Wahlkampfveranstaltungen zeigt er "ganz scheinvertraulich" immer gern seinen Ehering und ruft in die Menge: "Vertrauen Sie uns!" besonders was den Umgang mit der grünen Gentechnik anbelangt. Mit Kleinkriminellen wolle er sich nicht abgeben, Monsanto, Bayer, BASF & Co. dagegen solle genügend Handlungsspielraum gewährt werden, damit sie ohne Probleme "wertvolle Insektenvernichter", verdorbenes Saatgut und vergiftete Lebensmittel nicht illegal, sondern legal den Bürgerinnen und Bürgern unterjubeln können. "Wort halten ist auch ein Kriterium!"  [7][8][9]
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[1] Centre for Ecological Apiculture 2009: Toxic food - not only for cows, sheeps and honeybees - made by Monsanto & Co. Api Review Letters 8, # 351
[2] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2013: Gefährliche Süßigkeiten aus gentechnisch erzeugten Rohstoffen. Pressemitteilung
[3] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 99, p. 3
[4] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 117, p. 4
[5] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 22, p. 53
[6] Der Biss der Bayern. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2009, Nr. 29, p. 4
[7] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 196, p. 1-2
[8] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 219, p. 3
[9] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2009, Nr. 220, p. 18
[10] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2011, Nr. 216, p. 17
 

Weitere Literatur und Hinweise zum Thema:
Neues aus Wissenschaft, natuerlicher Bienenhaltung und Apitherapie:
Apikultur und Supplement Apicultural Review Letters,Archiv
Naturwissenschaft und Science Review Letters

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