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Kurs Nr. 659 Philosophie - Wissenschaftslehre


On wrong science / philosophy and how to improve

"Wenn Aristoteles dazu auffordert, sich eines solchen Verhaltens würdig zu halten, so besteht die Würdigkeit, die sich das Bewusstsein gibt, eben darin, das besondere Meinen und Dafürhalten fahren zu lassen und die Suche in sich walten zu lassen." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Sind die Denkbestimmungen mit einem festen Gegensatze behaftet, d.i. sind sie nur endlicher Natur, so sind sie der Wahrheit, die absolut an und für sich ist, unangemessen, so kann die Wahrheit nicht in das Denken eintreten." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

Andrea Solario, Madonna lactans

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:
 
 

1. Wissenschaftslehre; oberflächliche Wissenschaft wie sie heute duch "verdorbene Köpfe" und "unreifes Denken" praktiziert wird, und die daher fast ohne Moralität auskommt und Genmanipulation in der Medizin als natürlich deklariert; eine alles verknöchernde Denkkraft, "in einem kranken Zustande des Geistes"; frei erfundene Wahrheiten, "unendlicher Unverstand" und "absolute Unfähigkeit sich zu belehren"

Die Geschichte der Rechts- und Sittenlehre leitet zur christlichen Lehre als ein allgemeingeltender Kanon, wie Fichte dargelegt hat. Neuerdings entwickelt sich die Sittenlehre allerdings in eine falsche Richtung, nämlich zur Glückseligkeitslehre, wie sie auch bei Kant anzutreffen ist. So schreibt Kant z.B. in seiner "Kritik der praktischen Vernunft" (1788): "Glücklich zu sein, ist notwendig das Verlangen jedes vernünftigen aber endlichen Wesens, und also ein unvermeidlicher Bestimmungsgrund seines Begehrungsvermögens." und "Nun ist aber das Bewusstsein eines vernünftigen Wesens von der Annehmlichkeit des Lebens, die ununterbrochen sein ganzes Dasein begleitet, die Glückseligkeit." (S. 40 ff., 222 f.) Dies kritisiert Fichte u.a. an der Kant'schen Philosophie: "Von eigentlicher Sittlichkeit ... war in der herrschenden und geltenden Schule gar nicht mehr die Rede. Es herrscht die Glückseligkeitslehre... Das zeigt sich schlagend daran, dass es denn doch, ausser dem bloßen Gehorchen, noch eine Glückseligkeit, eben einen Genuss jenes entgegengesetzten Lebens geben soll: etwa in einer anern Ordnung der Dinge, im Himmel, nachdem wir auf der Erde leider uns aufopfern müssten. Dieser wirklich sehr faule Fleck kommt zu meinem innigsten Bedauern, auch in der Kantischen Philosophie vor: da wird um dieser Glückseligkeit willen ein Gott postuliert, als Geber derselben. Unglückliche Philosophie, die also gegen den Atheismus sich verwahren muss."  [1]

Die meisten Menschen leben gar kein "wahres sondern nur ein Scheinleben und Wissen: Sie sind nicht da, dass sie erscheinen, sondern dass an ihnen etwas andres erscheine." Sittlichkeit und Religiosität seien zwar in dunkler Ahnung möglich ohne das wahre Christentum oder die Wissenschaftslehre, aber nur in leeren Begriffen ohne Klarheit.  [2]

Diejenigen, die einem "leeren Schattenbegriffe" folgen, werden allerdings "um nichts gebessert, und bleiben, von Gott, ebenso entfernt, als je." Dies betrifft auch eine oberflächliche Wissenschaft wie sie heute durch "verdorbene Köpfe" und "unreifes Denken" praktiziert wird, und die daher fast ohne Moralität auskommt und Genmanipulation in der Medizin als natürlich deklariert. Fichte spricht von der eigentlichen Kluft, "welche die wissenschaftlichen und die für Wissenschaft durchaus verdorbenen Köpfe scheidet." Die christliche Religion ist zwar ohne Wissenschaft ein unerschütterlicher Glaube, aber erst durch echte Wissenschaft verwandelt sich der Glaube in "Schauen". Diese echte Wissenschaft muss allerdings erst entwickelt werden. "Dennoch aber gehört die Anforderung, diese Wissenschaft in uns, und anderen zu realisieren, in das gebiet der höhren Moralität." Es handelt sich um eine "Sichtbarmachung des göttlichen Lebens im Ich". Die meisten Wissenschaftler bleiben allerdings in ihrer zeitlich begrenzten, materialistischen Welt gefangen, "abergläubisch an sie, als an ein Ding an sich, glaubend, und ihre leidenden Sklaven bleibend." [3]

Philosophie und Wissenschaftslehre, als die eigentliche Wahrheitslehre hat zur Voraussetzung "Misstrauen in das gewöhnliche Wissen. Also - daraus, dass etwas im Wissen vorkommt, unter den Tatsachen desselben, folgt nicht seine Wahrheit" auch wenn heutige Mediziner und Pharmafirmen dies anders sehen und zweifelhafte genmanipulierte Medikamente und Impfstoffe (mRNA- und Vektor-Impfstoffe) entwickeln, zulassen und anwenden. Fichte attestiert diesen Wissenschaftlern "unreifes Denken", was nicht zuletzt auch auf Kant, die Kantianer und die Spinozisten zurückgeht: "Alle übrigen, auch die Kantianer, die sogar über das sinnliche Sein nicht hinaus können, nicht ausgenommen."  [4]

"Das wissenschaftliche Wissen dagegen ist dasjenige, welches über die Wahrnehmung hinaus auf den Grund der Erscheinung gerichtet ist... Grund im höchsten und eigentlichen Sinne des Wortes ist das Unsichtbare, Übersinnliche und Ewige, welches sich an dem Sichtbaren Sinnlichen und Zeitlichen offenbart." - Johann Gottlieb Fichte, Einleitung in die Philosophie, 1810
Wenn man sich heutige Professoren ansieht, die an Universitäten über genmanipulierte Arzneimittel und Impfstoffe dozieren wie die türkischen Pseudowissenschaftler und Biotech-Mediziner Özlem Türeci und Ugur Sahin von Biontech, so kann man Fichte verstehen, wenn er meint, es gebe "nämlich Menschen von einer so sehr alles verkörpernden und verknöchernden Denkkraft, dass sie, kaum durch die Frage nach dem Grunde über das Feld der Wahrnehmung hinausgegangen das jenseits gefundene doch gerne wieder in dieses herabziehen mögten; die daher fragen, wie z.B. die Seele aussehe, wo sie sein möge."  [5]

Auch wird ihnen attestiert, dass sie sich "in einem kranken Zustande des Geistes" befinden. Für Kinder ist es normal und angemessen, wenn sie ihre Umgebung wahrnehmen ohne viel nachzudenken. Für erwachsene Menschen "bei Geistiger Gesundheit" reicht dies nicht aus, und es zeugt von "einem kranken Zustande des Geistes", wenn man, statt auf den Grund der Wahrnehmungen zu gehen, sich einer kindlichen Einbildungskraft hingibt. Die Krankheit derartiger Wissenschaftler kann sich sogar bis zum Wahnsinn steigern: "Wurzelt die Krankheit so tief ein, dass im Anhalten jenes Stromes ein Wenden der Attention auf die äußere Wahrnehmung, und eine Entgegensetzung derselben mit der Einbildung ganz und gar nicht mehr möglich ist, so heißt sie Wahnsinn". Derartige Wissenschaftler und Philosophen erfinden sich ihre eigene Welt und Wahrheit und verschließen sich damit den Eintritt in wirkliche Philosophie und Wissenschaft. Was bleibt, ist bur, dass ihr "krasser Materialismus in die Augen springt".  [6]

"Ihr heißt Denken soviel als sich etwas denken; und, da auch nicht einmal auf ein Vorbild in der äußern Wahrnehmung gesehen wird, sich etwas ausdenken; und dies ist denn auch der Begriff vom Denken überhaupt, der unter dem philosophierenden Publikum herrschend geworden, und der ihm den Eintritt in wirkliche Philosophie durchaus verschließt." - Johann Gottlieb Fichte, Die Tatsachen des Bewusstseins, 1810/1811
Normalerweise wird durch das Denken die äußere Wahrnehmung in einen höheren Zusammenhang aufgenommen, manch ein Wissenschaftler oder Philosoph versteht das aber falsch, indem er sagt "wir bilden uns die Dinge bloß ein". Es ist klar, dass er damit nur seinen "unendlichen Unverstand" zur Schau legen würde, "seine absolute Unfähigkeit sich zu belehren und in irgendeine Vorstellung einzugehen, die er nicht schon hat, und zwei Gedanken hinter einander zu fassen, so dass er den ersten noch wisse, wenn er zum zweiten kommt." Der gesunde Wissenschaftler erschafft ein neues Bewusstsein, "freilich ein Erschaffen nach einer Regel, keineswegs aber blind und gesetzlos, wie diejenigen nehmen, die uns so verstehen: man bilde sich die Dinge bloß ein." [7]
 

2.  Durch Materialismus falsche Prämissen in der Biotech-Medizin; "Gewebe von Erdichtungen"; "eure Phantasmata sind Hirngespinste, deren ihr klüger euch enthieltet"; durch innere Blindheit und "Unvermögen des Denkens" gescheitert, trotz Orden und Ehrendoktorwürde; Kantianer

Wir hatten gezeigt wie Professoren an Universitäten über genmanipulierte Arzneimittel und Impfstoffe dozieren und wie sie im Materialismus gefangen sind, in einem "Gewebe von Erdichtungen", was auf "einem kranken Zustande des Geistes" zurückzuführen ist; sogar GesundheitsministerInnen und Impfkommissionen lassen sich davon beeinflussen. Ein derartiger Professor sagt, "Es sind Dinge" Dazu Fichte: "Dies sagen wir mit ihm, und behaupten es auf eine so strenge Weise, dass er es nicht strenger verlangen kann." Weiter sagt der Biotech-Professor: "Drum sind diese Dinge zugleich der Grund unserer Vorstellungen von ihnen." Mit Fichte kann man nun die falschen Prämissen in der Biotech-Medizin und den daraus resultierenden genmanipulierten Arznei- und Impfstoffen, darlegen: "Hier erblicken wir ein Gewebe von Erdichtungen. Sie sind freilich, aber woher wisst ihr denn, dass sie zugleich auch Grund sind? Ferner setzt ihr, dass wir von ihnen nur Vorstellungen hätten," was natürlich ziemlich widersprüchlich ist und wohl auch an der absoluten "Unfähigkeit sich zu belehren" liegt. Doch nun weiter: "Endlich setzt ihr diese beiden Erdichtungen durch ein gleichfalls nur erdichtetes Verhältnis an einander, indem ihr das eine zum Grunde des anderen macht; eine überdies völlig unverständliche Erdichtung, denn wie ein Ding zu einem vom Dinge wesentliche verschiedenen Bilde in einer andern vom Dinge abgesonderten, und gleichfalls wesentlich verschiedenen Kraft werden könne, darüber habt ihr noch niemals ein verständliches Wort vorgebracht, noch werdet ihr jemals ein solches vorzubringen vermögen." [8]

Auf den Punkt gebracht kann man sagen:"eure Phantasmata sind Hirngespinste, deren ihr klüger euch enthieltet". Sind die Biotech-Mediziner der Zulassungs- und Kontrollinstitutionen wie FDA und EMA denn mit absoluter Blindheit ausgestattet? Fehlt ihnen die innere Einsicht wie dem Blinden die äußere Sicht? Und das obwohl sie guten Willen zeigen und versuchen aufmerksam zu sein? Also noch einmal ganz langsam: "Um das sichtbare zu erblicken, muss man freilich hinsehen, d.h. attendiren; dies aber lässt sich nur demjenigen zumuten, der da Augen hat. Nicht anders mit der inneren Einsicht. Denn obwohl auf diesem Gebiete eine absolute Blindheit sich nicht voraussetzen lässt, so entwickelt sich doch das Denkvermögen nur allmählich, und durch Übung zu seinen höheren Stufen herauf, und so kann es sehr wohl geschehen, dass für jemanden bei allem guten Willen und aller versuchten Aufmerksamkeit eine allgemeingültige Wahrheit doch nicht geltend werde, weil sein Vermögen bis zum Denken in der Region, wo diese liegt, überhaupt noch nicht entwickelt ist."  [9]

Was passiert denn nun mit den quasi gescheiterten Pseudo-Philosophen und Wissenschaftlern der Biotech.Medizin? Sie erhalten natürlich den Bundesverdienstorden, den sie von den ebenfalls in der Sache gescheiterten Politikern angeheftet bekommen. Doch welches Denkmal wird ihnen, geistig gesehen, errichtet? So wie es aussieht werden sie dort überhaupt nicht mit eingerechnet: "In die zweite Welt schon, vielmehr noch in die unendliche Reihe der folgenden haben den Eintritt nur solche Individuen, die in der ersten sich losgerissen haben von der unsittlichen Natur, und einen heiligen Willen in sich erzeugt. Was bei seinem hiesigen Leben bloße Erscheinung der Natur bleibt, vergeht mit derselben. Da aber kein Individuum, sonach auch nicht die vergehenden, ohn sittliche Bestimmung ist, da ferner der sittliche Gesammtzweck dieser Welt erreicht werden muss, so bleibt der unter Bestimmung des Endzwecks stehenden Natur nichts übrig, als statt derer, die die Bestimmung nicht erfüllen, andere Individuen mit derselben individuellen Aufgabe zu erschaffen." Trotz Verdienstorden und Ehrendoktorwürden, haben die Biotech-Mediziner also keine Zukunft: "Nur das Individuum, in dem der Wille zu einem festen und unwandelbaren Sein geworden ist, schreitet über in die künftigen Welten... In den künftigen Welten sind drum immerfort, eben so wie hier, Aufgaben und ArbeitenM aber es ist in ihnen durchaus kein sinnlicher, sondern nur guter und heiliger Wille." [10]

Dieses "Unvermögen des Denkens" hat inzwischen Philosophie und Wissenschft weitgehend vernichtet. "Auch hat das grundstürzende und die absolute Vernichtung der Philosophie durch dieses Unvermögen des Denkens sich schon zur Genüge dargetan." Auch Philosophen wie Kant haben nicht das Problem gelöst, sondern sind Teil des Problems. In seinen Schriften "bleiben ein Menge von Widersprüchen" und man fragt sich wie einige Kantianer "bei diesem Zustande ihres Denkvermögens in jener Lehre Weisheit finden, und sich zu Erklärern und Verbreitern derselben aufwerfen konnten", was auch für Fichte "freilich ein Rätsel" bleibt. Von Kant haben die Biotech-Wissenschaftler wissentlich oder unwissentlich gelernt, denn sonst könnte man sich ihre "müßigen Träume" nicht erklären: "Ja wenn man, sobald das Wort Wissen genannt wird, nichts dabei sich zu denken vermag, als seine müßigen Träume; wiederum, wenn man keine andere Realität sich zu denken vermag, als die materielle, die man mit Händen greift: dann möchte ein solcher Zweifel an seinem Orte sein." Die, welche die wahre Wissenschaft oder die "Wissenschaftslehre missverstanden, taten dies." [11]
 

3. Wissenschaftlehre, Metaphysik; "Fake-News" oder "Schlimme Wahrheit, die durch den Menschen gemacht würde!"; Verflachung und Rückschreiten der Wissenschaft

Seine Wissenschaftslehre bezeichnet Fichte als "die eigentliche wissenschaftliche Philosophie, dasselbe, was ehedem Metaphysik genannt wurde." Er wendet sie an "zur Erzeugung besonderer philosophischer Wissenschaften" wie Rechtslehre, Sittenlehre, Philosophie der Natur. Verständlich, dass er sich nicht auf die "kindischen Vorstellungen" der Moslems oder Kantianer einlassen will. Denn das "Vermögen der Freiheit" ist  die Voraussetzung. Ohne auf den christlichen Gott zu fußen "hat eine sonst scharfsinnige Theorie des Bewusstseins keinen Grund und Boden; wie dies z.B. mit der Kantischen der Fall ist... Weil Gott überhaupt nur in der Freiheit angeschaut werden kann. (Ohne Gott ist alle Theorie des Bewusstseins bodenlos)".  [12]

Eine Philosophie ohne den wahren Gott erklärt auch, wie es nicht nur früher durch den Mohammedanismus sondern auch heute noch zu den berüchtigten "Fake-News" kommen konnte, also zu scheinbaren Wahrheiten, die in Wirklichkeit Lügen sind. Dazu Fichte: "Der Mensch kann nicht etwa die Wahrheit sich machen, und durch Denken sie erzeugen; die Wahrheit muss in ihm sich machen, ja sie muss ihn machen. Schlimme Wahrheit, die durch den Menschen gemacht würde!" Natürlich kann jeder Mensch, der sich in scheinbaren Wahrheiten verheddert hat, sich ändern, schließlich vertritt man ja keinen Türken-Glaube oder Fatalismus: "Wie ist denn Änderung des Menschen überhaupt möglich? Wozu lehren wir? Behaupten wir einen Fatalismus: wir die eigentlichen Freiheits Lehrer? Keineswegs! sich, sein eigenes Grundsein, kann er durch absolute Freiheit ändern, und sodann ändert sich ihm eben seine Ansicht von selbst." Wem Gott nur "als leerer Begriff" vorschwebt, wie den Kantianern oder Mohammedanern, wird ohne Religion, ohne Wissenschaftslehre und ohne Metaphysik nur zu scheinbaren Wahrheiten kommen. [13]
 

"Der Mensch kann nicht etwa die Wahrheit sich machen, und durch Denken sie erzeugen; die Wahrheit muss in ihm sich machen, ja sie muss ihn machen. Schlimme Wahrheit, die durch den Menschen gemacht würde!" - Johann Gottlieb Fichte, Die Wissenschaftslehre 1811

"Nicht die sinnliche Weltordnung schafft die sittliche, sondern umgekehrt. Das faktische Urbild Gottes ist die Sittlichkeit: - und die Sinnenwelt ist bloß der durch seine eigenen aufgezeigten Gesetze bestimmte Widerschein derselben. So allein erhält die Welt, und erhalten die Individuen, Realität."   - Johann Gottlieb Fichte, Die Wissenschaftslehre 1811
 

Heutige Wissenschaftler wissen oft gar nicht mehr, was "wissenschaftliches Wissen" bedeutet; sie glauben herumwursteln, herumdoktern, Gene zerschneiden und wieder zusammenbasteln, aus Unwissenheit Empfehlungen für die Politik geben, heiße Wissenschaft; das alles hat mit Wissenschaft aber nichts zu tun, weshalb auch die meisten Universitäten, Elite-Universitäten eingeschlossen, keine wirkliche Wissenschaft vorweisen können. Was ist also Wissenschaft? Das "wissenschaftliche Wissen" ist ganz anderer Natur: "Es frägt nach dem Grunde der Wahrnehmungen. Es ist die Welt der Gründe, des Übersinnlichen, dasjenige um dessenwillen alle Wahrnehmungen da sind." An den Universitäten weltweit ist es so zu Verflachung und Rückschreiten der Wissenschaft gekommen; Es ist kaum noch etwas übrig von dem, was einst die Gründer der Universitäten sich vorgestellt hatten, ein indiz ist das Herumdoktern in der grünen und roten Gentechnik. Daher kann man sagen, wenn einzelne Mitglieder einer Universität oder eines Staates "behaupten, mit voller Evidenz den Grund schon zu besitzen, nach welchem diese Hypothese gelangen will, so ist nun dergleichen hypothetisches Meinen völlig verwerflich und trägt zu nichts als zur Verflachung und zum Rückschreiten der Wissenschaft bei." Diese Verflachung lässt sich diese Tage gut an den Virologen wie Drosten, Wieler etc. studieren, die aus dem Nichtwissen heraus falsche Empfehlungen an die Politik geben und das wirtschaftliche und kulturelle Leben ruinieren. Sie verhalten sich wie Kinder, die sich der Sinnlichkeit hingeben; im Kinde gibt es aber kein Bewusstsein dieses Wissens. Echte Wissenschaft gibt es nur im freien Menschen, es ist die Aufgabe der Philosophie, der Wissenschaftslehre. [14]

Heutige Wissenschaftler und Virologen wie Drosten, Wieler, Özlem Türeci und Ugur Sahin von Biontech werden wegen ihrer Originalität hoch gepriesen und erhalten Bundesverdienstorden; auch die dazugehörigen Wissenschaftsjournalisten wie Joachim-Müller Jung von der FAZ werden gepriesen. Dazu wusste schon Fichte passend zu antworten: "So wird nicht selten die Tollheit als Originalität hoch gepriesen. Es ist aber der große Unterschied dass Genialität über der Menschheit steht, dem Göttlichen näher. Tollheit aber unter derselben an das Tierische genzend." Um zur Genialität zu gelangen "muss man erst durch die vollendete Menschheit hindurch gehen." Davon sind diese Wissenschaftler meilenweit entfernt. [15]
 

4.  System der Wissenschaft / Phänomenologie des Geistes

Man kann also nach Fichte und Hegel heute den meisten Wissenschaftlern und Philosophen die Fähigkeit absprechen im eigentlichen Sinne Wissenschaftler zu sein. Wie hatte alles angefangen? Wie für Leibniz und Fichte liegt auch für Hegel der Anfang der wahren Philosophie bei den Griechen. Früher musste das Auge des Geistes mit Zwang auf das Irdische gerichtet werden, heute ist das Gegenteil der Fall; der Mensch richtet seine Aufmerksamkeit nur noch auf das Irdische und verliert das Wesentliche aus dem Blick. Die heutige "materialistische Phantastik" glaubt nämlich, dass der Mensch hervorgegangen sei aus dem Grobmateriellen, und dass aus diesen die geistigen Fähigkeiten sich herausgebildet haben. [16]
"Sonst hatten sie einen Himmel mit weitläufigem Reichtume von Gedanken und Bildern ausgestattet. Von allem, was ist, lag die Bedeutung in dem Lichtfaden, durch den es an den Himmel geknüpft war; an ihm, statt in dieser Gegenwart zu verweilen, glitt der Blick über sie hinaus, zum göttlichen Wesen, zu einer, wenn man so sagen kann, jenseitigen Gegenwart hinauf. Das Auge des Geistes mußte mit Zwang auf das Irdische gerichtet und bei ihm festgehalten werden; und es hat einer langen Zeit bedurft, jene Klarheit, die nur das Überirdische hatte, in die Dumpfheit und Verworrenheit, worin der Sinn des Diesseitigen lag, hineinzuarbeiten, und die Aufmerksamkeit auf das Gegenwärtige als solches, welche Erfahrung genannt wurde, interessant und geltend zu machen. – Jetzt scheint die Not des Gegenteils vorhanden, der Sinn so sehr in das Irdische festgewurzelt, dass es gleicher Gewalt bedarf, ihn darüber zu erheben. Der Geist zeigt sich so arm, dass er sich, wie in der Sandwüste der Wanderer nach einem einfachen Trunk Wasser, nur nach dem dürftigen Gefühle des Göttlichen überhaupt für seine Erquickung zu sehnen scheint. An diesem, woran dem Geiste genügt, ist die Größe seines Verlustes zu ermessen."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede
Das wird bei den meisten heutigen Wissenschaftlern nicht berücksichtigt, weshalb sie auch zu vollkommen falschen Schlussfolgerungen kommen, weil sie auch von falsche Prämissen ausgehen. Nicht nur die Biotech-Wissenschaftler fallen durch Achtlosigkeit und Gedankenlosigkeit auf. Durch Gewohnheit verharren sie im materialistischen Denken. [17]
"Der Gewohnheit, an Vorstellungen fortzulaufen, ist die Unterbrechung derselben durch den Begriff ebenso lästig als dem formalen Denken, das in unwirklichen Gedanken hin und her räsoniert. Jene Gewohnheit ist ein materielles Denken zu nennen, ein zufälliges Bewusstsein, das in den Stoff nur versenkt ist, welchem es daher sauer ankömmt, aus der Materie zugleich sein Selbst rein herauszuheben und bei sich zu sein." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede
Die heutige Wissenschaft ist hauptsächlich auf Mathematik aufgebaut, weshalb das Wissen nur an der Oberfläche bleibt; dies betrifft letztlich auch die Medizin, die heute vorwiegend mechanistisch vorgeht:
"Die Evidenz dieses mangelhaften Erkennens, auf welche die Mathematik stolz ist, und womit sie sich auch gegen die Philosophie brüstet, beruht allein auf der Armut ihres Zwecks und der Mangelhaftigkeit ihres Stoffs, und ist darum von einer Art, die die Philosophie verschmähen muß. – Ihr Zweck oder Begriff ist die Größe. Dies ist gerade das unwesentliche, begrifflose Verhältnis. Die Bewegung des Wissens geht darum auf der Oberfläche vor, berührt nicht die Sache selbst, nicht das Wesen oder den Begriff, und ist deswegen kein Begreifen."  - Hegel, Ib.

"Statt des innern Lebens und der Selbstbewegung seines Daseins wird nun eine solche einfache Bestimmtheit von der Anschauung, das heißt hier dem sinnlichen Wissen, nach einer oberflächlichen Analogie ausgesprochen und diese äußerliche und leere Anwendung der Formel die Konstruktion genannt. – Es ist mit solchem Formalismus derselbe Fall als mit jedem. Wie stumpf müßte der Kopf sein, dem nicht in einer Viertelstunde die Theorie, dass es asthenische, sthenische und indirekt asthenische Krankheiten und ebenso viele Heilplane gebe, beigebracht, und der nicht, da ein solcher Unterricht noch vor kurzem dazu hinreichte, aus einem Routinier in dieser kleinen Zeit in einen theoretischen Arzt verwandelt werden könnte?" - Hegel, Ib.

Ohne Philosophie und echte Wissenschaftslehre sind die Wissenschaftler unfähig etwas brauchbares herauszufinden. "Gesunder Menschenverstand" reicht bei weitem nicht aus; man will ja nicht "eine Rhetorik trivialer Wahrheiten zum besten" geben oder die "Wurzel der Humanität mit füßen treten", zum Beispiel wenn Wissenschaftler durch falsche Prämissen verleitet, eine mechanistische Medizin postulieren und diese auch anwenden durch Biotech-Medikamente und Impfstoffe. [18]
"Sosehr als das räsonierende Verhalten ist dem Studium der Philosophie die nicht räsonierende Einbildung auf ausgemachte Wahrheiten hinderlich, auf welche der Besitzer es nicht nötig zu haben meint zurückzukommen, sondern sie zugrunde legt und sie aussprechen zu können glaubt, sowie durch sie richten und absprechen. Von dieser Seite tut es besonders Not, dass wieder ein ernsthaftes Geschäfte aus dem Philosophieren gemacht werde. Von allen Wissenschaften, Künsten,  Geschicklichkeiten, Handwerken gilt die Überzeugung, dass, um sie zu besitzen, eine vielfache Bemühung des Erlernens und Übens derselben nötig ist. In Ansehung der Philosophie dagegen scheint itzt das Vorurteil zu herrschen, dass, wenn zwar jeder Augen und Finger hat, und wenn er Leder und Werkzeug bekommt, er darum nicht imstande sei, Schuhe zu machen, jeder doch unmittelbar zu philosophieren und die Philosophie zu beurteilen verstehe, weil er den Maßstab an seiner natürlichen Vernunft dazu besitze – als ob er den Maßstab eines Schuhes nicht an seinem Fuße ebenfalls besäße. – Es scheint gerade in den Mangel von Kenntnissen und von Studium der Besitz der Philosophie gesetzt zu werden und diese da aufzuhören, wo jene anfangen. Sie wird häufig für ein formelles inhaltsleeres Wissen gehalten, und es fehlt sehr an der Einsicht, dass, was auch dem Inhalte nach in irgendeiner Kenntnis und Wissenschaft Wahrheit ist, diesen Namen allein dann verdienen kann, wenn es von der Philosophie erzeugt worden; dass die andern Wissenschaften, sie mögen es mit Räsonieren ohne die Philosophie versuchen, soviel sie wollen, ohne sie nicht Leben, Geist, Wahrheit in ihnen zu haben vermögen." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede

"In Ansehung der eigentlichen Philosophie sehen wir für den langen Weg der Bildung, für die ebenso reiche als tiefe Bewegung, durch die der Geist zum Wissen gelangt, die unmittelbare Offenbarung des Göttlichen und den gesunden Menschenverstand, der sich weder mit andrem Wissen noch mit dem eigentlichen Philosophieren bemüht und gebildet hat, sich unmittelbar als ein vollkommenes Äquivalent und so gutes Surrogat ansehen, als etwa die Cichorie ein Surrogat des Coffees zu sein gerühmt wird. Es ist nicht erfreulich, zu bemerken, dass die Unwissenheit und die form- wie geschmacklose Roheit selbst, die unfähig ist, ihr Denken auf einen abstrakten Satz, noch weniger auf den Zusammenhang mehrerer festzuhalten, bald die Freiheit und Toleranz des Denkens, bald aber Genialität zu sein versichert. Die letztere, wie itzt in der Philosophie, grassierte bekanntlich einst ebenso in der Poesie; statt Poesie aber, wenn das Produzieren dieser Genialität einen Sinn hatte, erzeugte es triviale Prose oder, wenn es über diese hinausging, verrückte Reden. So itzt ein natürliches Philosophieren, das sich zu gut für den Begriff und durch dessen Mangel für ein anschauendes und poetisches Denken hält, bringt willkürliche Kombinationen einer durch den Gedanken nur desorganisierten Einbildungskraft zu Markte – Gebilde, die weder Fisch noch Fleisch, weder Poesie noch Philosophie sind." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede

"Dagegen im ruhigern Bette des gesunden Menschenverstandes fortfließend gibt das natürliche Philosophieren eine Rhetorik trivialer Wahrheiten zum besten. Wird ihm die Unbedeutenheit derselben vorgehalten, so versichert es dagegen, dass der Sinn und die Erfüllung in seinem Herzen vorhanden sei, und auch so bei andern vorhanden sein müsse, indem es überhaupt mit der Unschuld des Herzens und der Reinheit des Gewissens und dergleichen letzte Dinge gesagt zu haben meint, wogegen weder Einrede stattfinde noch etwas weiteres gefodert werden könne. Es war aber darum zu tun, dass das Beste nicht im Innern zurückbliebe, sondern aus diesem Schachte zutage gefördert werde. Letzte Wahrheiten jener Art vorzubringen, diese Mühe konnte längst erspart werden, denn sie sind längst etwa im Katechismus, in den Sprichwörtern des Volks u.s.f. zu finden. – Es ist nicht schwer, solche Wahrheiten an ihrer Unbestimmtheit oder Schiefheit zu fassen, oft die gerade entgegengesetzte ihrem Bewußtsein in ihm selbst aufzuzeigen. Es wird, indem es sich aus der Verwirrung, die in ihm angerichtet wird, zu ziehen bemüht, in neue verfallen und wohl zu dem Ausbruche kommen, dass ausgemachtermaßen dem so und so, jenes aber Sophistereien seien – ein Schlagwort des gemeinen Menschenverstandes gegen die gebildete Vernunft, wie den Ausdruck Träumereien die Unwissenheit der Philosophie sich für diese ein für allemal gemerkt hat. – Indem jener sich auf das Gefühl, sein inwendiges Orakel, beruft, ist er gegen den, der nicht übereinstimmt, fertig; er muß erklären, dass er dem weiter nichts zu sagen habe, der nicht dasselbe in sich finde und fühle – mit andern Worten, er tritt die Wurzel der Humanität mit Füßen. Denn die Natur dieser ist, auf die Übereinkunft mit andern zu dringen, und ihre Existenz nur in der zustande gebrachten Gemeinsamkeit der Bewußtsein. Das Widermenschliche, das Tierische besteht darin, im Gefühle stehenzubleiben und nur durch dieses sich mitteilen zu können." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede

Derartige Wissenschaftler meinen zwar, sie wären keiner Aurorität untergeordnet und könnten so die Wahrheit herausfinden, in Wirklichkeit sind sie aber der Autorität ihrer Überzeugung, ihres "Dafürhaltens" untergeordnet und statt Wahrheit fördern sie nur Irrtum über Irrtum hervor ohne auch nur aus den Irrtümern zu lernen; aus Eitelkeit hängen sie im "Systeme des Meinens und des Vorurteils" fest. [19]
"Der eigenen Überzeugung folgen, ist allerdings mehr als sich der Autorität ergeben; aber durch die Verkehrung des Dafürhaltens aus Autorität, in Dafürhalten aus eigener Überzeugung, ist nicht notwendig der Inhalt desselben geändert und an die Stelle des Irrtums Wahrheit getreten. Auf die Autorität anderer oder aus eigener Überzeugung im Systeme des Meinens und des Vorurteils zu stecken, unterscheidet sich von einander allein durch die Eitelkeit, welche der letzteren Weise beiwohnt. " - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Einleitung
Unsere mechanistischen Wissenschaftler kennen noch nicht einmal die anorganische Materie, wollen aber schon in den Genen herumpfuschen. Was ist die Wahrheit und Gewissheit der Realität der sinnlichen Gegenstände, was sind die Eleusischen Mysterien der Ceres? Viele unsere modernen Wissenschaftler verstehen noch nicht einmal ansatzweise, was Materie wirklich ist [20].
"Bei dieser Berufung auf die allgemeine Erfahrung kann es erlaubt sein, die Rücksicht auf das Praktische zu antizipieren. In dieser Rücksicht kann denjenigen, welche jene Wahrheit und Gewißheit der Realität der sinnlichen Gegenstände behaupten, gesagt werden, dass sie in die unterste Schule der Weisheit, nämlich in die alten Eleusischen Mysterien der Ceres und des Bacchus zurückzuweisen sind, und das Geheimnis des Essens des Brotes und des Trinkens des Weines erst zu lernen haben; denn der in diese Geheimnisse Eingeweihte gelangt nicht nur zum Zweifel an dem Sein der sinnlichen Dinge, sondern zur Verzweiflung an ihm; und vollbringt in ihnen teils selbst ihre Nichtigkeit, teils sieht er sie vollbringen. Auch die Tiere sind nicht von dieser Weisheit ausgeschlossen, sondern erweisen sich vielmehr am tiefsten in sie eingeweiht zu sein, denn sie bleiben nicht vor den sinnlichen Dingen als an sich seienden stehen, sondern verzweifelnd an dieser Realität und in der völligen Gewißheit ihrer Nichtigkeit langen sie ohne weiteres zu und zehren sie auf; und die ganze Natur feiert wie sie diese offenbare Mysterien, welche es lehren, was die Wahrheit der sinnlichen Dinge ist."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes I
Über das falsche Verständnis von Wissenschaft und worum es eigentlich geht, war für Hegel und Fichte klar, falsche Prämissen, die sich durch "Gedankenlosigkeit" und das "inhaltslose Denken" in der heutigen Biotech-Wissenschaft ausgebreitet haben, führen zu "Träumereien" und Medikamenten und Impfstoffen mit gravierenden Nebenwirkungen. Übrig bleibt nur eine verworrene, "bewusstlose Faselei" der Wissenschaftsjournalisten wie Joachim-Müller Jung oder PolitikerInnen wie Annalena B. und Jens S., also "nur eine schlechthin zufällige Verwirrung, der Schwindel einer sich immer erzeugenden Unordnung". [21]
"In diesem innern Wahren, als dem absolut Allgemeinen, welches vom Gegensatze des Allgemeinen und Einzelnen gereinigt und für den Verstand geworden ist, schließt sich erst über der sinnlichen als der erscheinenden Welt nunmehr eine übersinnliche als die wahre Welt auf, über dem verschwindenden Diesseits das bleibende Jenseits; ein An-sich, welches die erste und darum selbst unvollkommene  Erscheinung der Vernunft, oder nur das reine Element ist, worin die Wahrheit ihr Wesen hat. Unser Gegenstand ist hiemit nunmehr der Schluß, welcher zu seinen Extremen, das Innere der Dinge, und den Verstand, und zu seiner Mitte die Erscheinung hat; die Bewegung dieses Schlusses aber gibt die weitere Bestimmung dessen, was der Verstand durch die Mitte hindurch im Innern erblickt, und die Erfahrung, welche er über dieses Verhältnis des Zusammengeschlossenseins macht. Noch ist das Innere reines Jenseits für das Bewußtsein, denn es findet sich selbst in ihm noch nicht; es ist leer, denn es ist nur das Nichts der Erscheinung und positiv das einfache Allgemeine. Diese Weise des Innern zu sein, stimmt unmittelbar denjenigen bei, welche sagen, dass das Innre der Dinge nicht zu erkennen sei; aber der Grund würde anders gefaßt werden müssen. Von diesem Innern, wie es hier unmittelbar ist, ist allerdings keine Kenntnis vorhanden, aber nicht deswegen, weil die Vernunft zu kurzsichtig, oder beschränkt, oder wie man es sonst nennen will, wäre; worüber hier noch nichts bekannt ist, denn so tief sind wir noch nicht eingedrungen; sondern um der einfachen Natur der Sache selbst willen, weil nämlich im Leeren nichts erkannt wird, oder von der andern Seite ausgesprochen, weil es eben als das Jenseits des Bewußtseins bestimmt ist. – Das Resultat ist freilich dasselbe, wenn ein Blinder in den Reichtum der übersinnlichen Welt – wenn sie einen hat, er sei nun eigentümlicher Inhalt derselben, oder das Bewußtsein selbst sei dieser Inhalt – und wenn ein Sehender in die reine Finsternis, oder wenn man will, in das reine Licht, wenn sie nur dieses ist, gestellt wird; der Sehende sieht in seinem reinen Lichte so wenig als in seiner reinen Finsternis, und gerade so viel als der Blinde in der Fülle des Reichtums, der vor ihm läge. Wenn es mit dem Innern und dem Zusammengeschlossensein mit ihm durch die Erscheinung weiter nichts wäre, so bliebe nichts übrig, als sich an die Erscheinung zu halten, das heißt, etwas als wahr zu nehmen, von dem wir wissen, daaa es nicht wahr ist; oder damit doch in dem leeren, welches zwar erst als Leerheit von gegenständlichen Dingen geworden, aber, als Leerheit an sich, auch für die Leerheit aller geistigen Verhältnisse und der Unterschiede des Bewußtseins als Bewußtseins genommen werden muss – damit also in diesem so ganz Leeren, welches auch das Heilige genannt wird, doch etwas sei, es mit Träumereien, Erscheinungen, die das Bewußtsein sich selbst erzeugt, zu erfüllen; es müsste sich gefallen lassen, dass so schlecht mit ihm umgegangen wird, denn es wäre keines bessern würdig, indem Träumereien selbst noch besser sind als seine Leerheit. Das Innere oder das übersinnliche Jenseits ist aber entstanden, es kommt aus der Erscheinung her, und sie ist seine Vermittlung; oder die Erscheinung ist sein Wesen, und in der Tat seine Erfüllung. Das Übersinnliche ist das Sinnliche und  Wahrgenommene gesetzt, wie es in Wahrheit ist; die Wahrheit des Sinnlichen und Wahrgenommenen aber ist, Erscheinung zu sein. Das Übersinnliche ist also die Erscheinung als Erscheinung. – Wenn dabei gedacht wird, das Übersinnliche sei also die sinnliche Welt, oder die Welt, wie sie für die unmittelbare sinnliche Gewißheit und Wahrnehmung ist, so ist dies ein verkehrtes Verstehen; denn die Erscheinung ist vielmehr nicht die Welt des sinnlichen Wissens und Wahrnehmens als seiende, sondern sie als aufgehobene oder in Wahrheit als innere gesetzt. Es pflegt gesagt zu werden, das Übersinnliche sei nicht die Erscheinung; dabei wird aber unter der Erscheinung nicht die Erscheinung verstanden, sondern vielmehr die sinnliche Welt, als selbst reelle Wirklichkeit. ... Dies Reich der Gesetze ist zwar die Wahrheit des Verstandes, welche an dem Unterschiede, der in dem Gesetze ist, den Inhalt hat; es ist aber zugleich nur seine erste Wahrheit, und füllt die Erscheinung nicht aus."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes III
"Die Bestimmungen im abstrakten Denken aber sind Begriffe der Wissenschaft, in welche sich das inhaltslose Denken ausbreitet, und den Begriff auf eine in der Tat nur äußerliche Weise an das ihm selbstständige Sein, das seinen Inhalt ausmacht, hängt und nur bestimmte Begriffe als geltende hat, es sei, dass sie auch reine Abstraktionen sind. ... Das skeptische Selbstbewußtsein erfährt also in dem Wandel alles dessen, was sich für es befestigen will, seine eigne Freiheit als durch es selbst sich gegeben und erhalten; es ist sich diese Ataraxie des Sich-selbst-denkens, die unwandelbare und wahrhafte Gewißheit seiner selbst. Sie geht nicht aus einem Fremden, das seine vielfache Entwicklung in sich zusammenstürzte, als ein Resultat hervor, welches sein Werden hinter sich hätte; sondern das Bewußtsein selbst ist die absolute dialektische Unruhe, dieses Gemische von sinnlichen und gedachten Vorstellungen, deren Unterschiede zusammenfallen, und deren Gleichheit sich ebenso – denn sie ist selbst die Bestimmtheit gegen das Ungleiche – wieder auflöst. Dies Bewußtsein ist aber eben hierin in der Tat, statt sichselbstgleiches Bewußtsein zu sein, nur eine schlechthin zufällige Verwirrung, der Schwindel einer sich immer erzeugenden Unordnung. Es ist dies für sich selbst; denn es selbst erhält und bringt diese sich bewegende Verwirrung hervor. Es bekennt sich darum auch dazu, es bekennt, ein ganz zufälliges, einzelnes Bewußtsein zu sein – ein Bewußtsein, das empirisch ist, sich nach dem richtet, was keine Realität für es hat, dem gehorcht, was ihm kein Wesen ist, das tut und zur Wirklichkeit bringt, was ihm keine Wahrheit hat. Aber ebenso wie es sich auf diese Weise als einzelnes, zufälliges und in der Tat tierisches Leben, und verlornes Selbstbewußtsein gilt, macht es sich im Gegenteile auch wieder zum allgemeinen sichselbstgleichen; denn es ist die Negativität aller Einzelnheit und alles Unterschieds. Von dieser Sich-selbst-gleichheit oder in ihr selbst vielmehr fällt es wieder in jene Zufälligkeit und Verwirrung zurück, denn eben diese sich bewegende Negativität hat es nur mit Einzelnem zu tun, und treibt sich mit Zufälligem herum. Dies Bewußtsein ist also diese bewußtlose Faselei, von dem einen Extreme des sichselbstgleichen Selbstbewußtseins zum andern des zufälligen, verworrenen, und verwirrenden Bewußtseins hinüber und herüber zu gehen. Es selbst bringt diese beiden Gedanken seiner selbst nicht zusammen; es erkennt seine Freiheit einmal als Erhebung über alle Verwirrung und alle Zufälligkeit des Daseins, und bekennt sich ebenso das andremal wieder als ein Zurückfallen in die Unwesentlichkeit und als ein Herumtreiben in ihr. Es läßt den unwesentlichen Inhalt in seinem Denken  verschwinden, aber eben darin ist es das Bewußtsein eines Unwesentlichen; es spricht das absolute Verschwinden aus, aber das Aussprechen ist, und dies Bewußtsein ist das ausgesprochne Verschwinden; es spricht die Nichtigkeit des Sehens, Hörens, und so fort, aus, und es sieht, hört und so fort, selbst; es spricht die Nichtigkeit der sittlichen Wesenheiten aus, und macht sie selbst zu den Mächten seines Handelns. Sein Tun und seine Worte widersprechen sich immer, und ebenso hat es selbst das gedoppelte widersprechende Bewußtsein der Unwandelbarkeit und Gleichheit, und der völligen Zufälligkeit und Ungleichheit mit sich. Aber es hält diesen Widerspruch seiner selbst auseinander; und verhält sich darüber wie in seiner rein negativen Bewegung überhaupt. Wird ihm die Gleichheit aufgezeigt, so zeigt es die Ungleichheit auf; und indem ihm diese, die es eben ausgesprochen hat, itzt vorgehalten wird, so geht es zum Aufzeigen der Gleichheit über; sein Gerede ist in der Tat ein Gezänke eigensinniger Jungen, deren einer A sagt, wenn der andere B, und wieder B, wenn der andere A, und die sich durch den Widerspruch mit sich selbst die Freude erkaufen, miteinander im Widerspruche zu bleiben."   - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes IV
 

3. "Der Geist ist Künstler"; Wann die Vernunft verwirklicht ist und wann "Verrücktheit" und "Verkehrtheit"; "groß von einer leeren Aufgeblasenheit"; offenbare Religion und Wissenschaft

Eigentlich sollte man annehmen, in einem freien Staat wie Deutschland oder anderen Ländern der EU ist die "Vernunft verwirklicht", doch gerade die neuste Pandemie zeigt, wie man durch Gedankenlosigkeit Ursache und Wirkung verwechselt, und versucht "mancherlei Verhältnisse von Ursache und Wirkung, von Zeichen, Organ usw., die hier keinen Sinn haben, einzumischen, und durch Unterscheidungen, die von ihnen hergenommen sind, die Grelle des Satzes zu verstecken". Man kommt sich fast vor wie in einem islamischen Land mit "fanatischen Priestern" und "schwelgenden Despoten", mit einer allgemeine Ordnung, die "für ihre Erniedrigung hinabwärts durch Erniedrigen und Unterdrücken sich entschädigenden Dienern derselben" bedient und "zum namenlosen Elende der betrogenen Menschheit gehandhabte Verkehrung des Gesetzes des Herzens und seines Glückes" führt, also zu "Verrücktheit" und "Verkehrtheit". Wenn die Vernunft verwirklicht ist, hört man nicht mehr diese "pomphaften Reden vom Besten der Menschheit, und der Unterdrückung derselben, von der Aufopferung fürs Gute, und dem Missbrauch der Gaben". Niemand muss mehr große Reden schwingen wie Annalena B. und sich asl "vortreffliches Wesen" darstellen, eine "Aufschwellung, welche sich und andern den Kopf groß macht, aber groß von einer leeren Aufgeblasenheit." Man wird die "Nichtigkeit jener Rednerei" sofort erkennen  [22]
"In einem freien Volke ist darum in Wahrheit die Vernunft verwirklicht; sie ist gegenwärtiger lebendiger Geist, worin das Individuum seine Bestimmung, das heißt, sein allgemeines und einzelnes Wesen, nicht nur ausgesprochen und als Dingheit vorhanden findet, sondern selbst dieses Wesen ist, und seine Bestimmung auch erreicht hat."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes V

"Der Geist ist Künstler" - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes VII

"Die Hoffnungen und Erwartungen der vorhergehenden Welt drängen sich allein auf diese Offenbarung hin, anzuschauen, was das absolute Wesen ist, und sich selbst in ihm zu finden; diese Freude wird dem Selbstbewusstsein und ergreift die ganze Welt, im absoluten Wesen sich zu schauen". - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes VII

Die Verwirklichung des Geistes auch in der Kunst, und "die Religion des sittlichen Geistes" kann nicht dort sein, wo immer noch verbreitet ist "das rastlose Verzehren sich hassender Völker, - noch die Unterjochung derselben zu Kasten, die zusammen den Schein der Organisation eines vollendeten Ganzen ausmachen, dem aber die allgemeine Freiheit der Individuen fehlt". Ein aktuelles Beispiel ist Afghanistan, das gerde wieder von Islamisten überrollt wurde. Aber auch in anderen islamischen Ländern wie der Türkei sieht es nicht besser aus; auch hier sind Islamisten an der Regierung und der Geist hat keine Chance sich zu verwirklichen.  [23] 

In Ländern, die die "absolute" oder "offenbare" Religion angenommen haben, kann sich der Geist verwirklichen. Der Geist "erscheint nun so, dass es der Glauben der Welt ist, dass der Geist als ein Selbstbewusstsein d.h. als ein wirklicher Mensch da ist, dass er für die unmittelbare Gewissheit ist, dass das glaubende Bewusstsein diese Göttlichkeit sieht und fühlt und hört." Es ist keine Einbildung, wie es im Islam der Fall ist, sondern "dieser Gott wird unmittelbar als Selbst, als ein wirklicher einzelner Mensch, sinnlich angeschaut." Dies hat es nur in der offenbare Religion des Christentums gegeben. "Diese Menschwerdung des göttlichen Wesens, oder dass es wesentlich und unmittelbar die Gestalt des Selbstbewusstseins hat, ist der einfache Inhalt der absoluten Religion... In dieser Religion ist das göttliche Wesen geoffenbart." [24] 

Wo der Geist sich verwirklichen kann, blüht auch die Wissenschaft. In der westlichen Welt inkl. Russland und zunehmend auch in asiatischen Ländern, die das Christentum angenommen haben, kann sich die Wissenschaft entwickeln; unter Atheisten oder Muslimen entsteht nur eine verfälschte Wissenschaft wie die rote und grüne Gentechnik. In Ländern der geoffenbarten Religion kann der Geist sich verwirklichen, "oder was hier dasselbe ist, darin von ihnm hervorgebracht, ist die Wissenschaft." [25] 
 

"Was aber das Dasein dieses Begriffs betrifft, so erscheint in der Zeit und Wirklichkeit die Wissenschaft nicht eher, als bis der Geist zu diesem Bewusstsein über sich gekommen ist... Der Inhalt der Religion spricht darum früher in der Zeit, als die Wissenschaft, es aus, was der Geist ist, aber diese ist allein sein wahres Wissen von ihm selbst." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes VIII 

4. Fundament der Wissenschaftlichen Erkenntnis

Wahrhafte Philosophie und Wissenschaft können nie ohne Religion sein, also nie ohne "die wahrhafte Religion, die Religion des Geistes". Heutige Wissenschaftler und neuere theologische Erkenntnistheoretiker haben davon noch nichts mitbekommen, sie sind nur damit beschäftigt ihre "jämmerlichen Einsichten" zu sortieren. "Verharrt die Religiosität bei ihrer expansions- und damit geistlosen Intensität, so weiß sie freilich nur von dem Gegensatze dieser ihrer bornierten und bornierenden Form gegen die geistige Expansion religiöser Lehre als solcher, wie philosophischer." Theologen, Päpste, Kardinäle und Bischöfe, die für die Ergebnisse der vatikanischen Konzile verantwortlich sind, haben das Christentum soweit zusammengestutzt, dass sich ihre "jämmerlichen Einsichten" kaum noch von denen ihrer islamischen Kollegen unterscheiden. [26] 
"Das Fundament der Wissenschaftlichen Erkenntnis ist der innere Gehalt, die inwohnende Idee und deren im Geiste rege Lebendigkeit, wie nicht weniger die Religion ein durchgearbeitetes Gemüt, ein zur Besinnung erwachter Geist, ausgebildeter Gehalt ist. In der neueren Zeit hat die Religion immer mehr die gebildete Ausdehnung ihres Inhalts zusasmmengezogen und sich in das Intensive der Frömmigkeit oder des Gefühls, und zwar oft eines solchen, das einen sehr dürftigen und kahlen Gehalt manifestiert, zurückgezogen."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften, Vorrede zur zweiten Ausgabe
Hegel kritisiert auch pietistische Theologen wie Friedrich August Gottreu Tholuck (1799-1877), der in Breslau Orientalistik und in Berlin evangelische Theologie studiert und später an der Universiät Halle lehrt. Dieser Theologe versucht sogar die Trinitätslehre kleinzureden, indem er sich fragt, ob sie sich im Koran finden lässt, ähnlich wie es von heutigen Islamwissenschaftlern teilweise behauptet wird. Dazu Hegel: "Herr Tholuck führt seine Leser z.B. immer nur bis zum Leiden und Tod Christi, aber nicht zu seiner Auferstehung und Erhebung zur Rechten des Vaters, noch bis zur Ausgießung des heiligen Geistes." Der Theologe zeigt eine gewisse "Gleichgültigkeit gegen die Trinitätslehre"; daher kritisiert Hegel das Gefasel des Theologen und verweist auf Anselm von Canterbury und Franz von Baader. Viele heutige Theologen könnte man ebenso kritisieren, weshalb Hegel aus Franz von Baaders Fermentis Cognitionis zitiert: "So lange, sagt er, der Religion, ihren Lehren, nicht wieder von Seite der Wissenschaft eine auf freies Forschen und sohin wahrhafte Überzeugung gegründete Achtung verschafft worden sein wird, ... so lange werdet ihr, Fromme und Nichtfromme, mit all euren Geboten und Verboten, mit all eurem Gerede und Tun ... dem Übel nicht abhelfen, und so lange wird auch diese nicht geachtete Religion nicht geliebt werden, weil man doch nur herzhaft und aufrichtig lieben kann, was man aufrichtig geachtet sieht und als achtbar unbezweifelt erkennt, so wie der Religion auch nur mit einem solchen amor generosus gedient sein kann ... Mit anderen Worten: wollt ihr, dass die Praxis der Religion wieder gedeihe, so sorgt dafür, dass wir wieder zu einer vernünftigen Theorie derselben gelangen, und räumt nicht euren Gegnern (den Atheisten) vollends das Feld mit jener unvernünftigen und blasphemischen Behauptung: dass an eine solche Religionstheorie, als an eine unmögliche Sache, ganz nicht zu denken, dass die Religion bloße Herzenssache se, bei der man des Kopfs sich füglich entäußern könne, ja müsse." Fehlt nur noch dass die Theologen wieder anfangen die Köpfe abzuhacken wie die Taliban. Hegel und Baader stellen sich der "inhaltsleeren Kahlheit der Aufklärerei asl der nur intensiv bleiben wollenden Frömmigkeit entgegen," der "Seichtigkeit", der "Leerheit an Ideen". [27] 
 
"Wie die rechte Ordnung verlangt, dass wir die Tiefen des christlichen Glaubens zuerst glauben, bevor wir uns erkühnen, sie mit der Vernunft zu erörtern: so scheint es mir Nachlässigkeit, wenn wir, nachdem wir im Glauben gefestigt sind, uns nicht zu verstehen bemühen, was wir glauben."  - Anselm von Canterbury, Cur Deus homo

"Gelehrsamkeit ist noch nicht Wissenschaft." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften, Vorrede zur dritten Ausgabe

 

5. Denken, Logik, Metaphysik, Aristoteles; Wissenschaftler und Pseudo-Wissenschaftler und ihre Grundtäuschung; Kant und der Empirismus, Inhalt der Religion erscheint als etwas Zufälliges, Herder, Spinoza, Wolff, Kant; "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft

Selbstdenken ist eigentlich ein Pleonasmus, denn keiner kann für den anderen denken. "In dem Denken liegt unmittelbar die Freiheit" (Hegel). Man kann sagen, das Lykeion des Aristoteles wurde die erste weltbürgerlich orientierte Universität der Welt. Es stand auf dem Boden eines ehemaligen Heiligtums, das dem Apollon Lykeios geweiht war, dem Apollon, der "den Wolf von der Herde vertreibt". Aristoteles vertrieb tatsächlich "den Wolf des Materialismus" von seiner Herde. Hier in den Wandelgängen (peripatos), schritt er sprechend mit seinen Studenten, die deshalb die Peripatetiker genannt wurden. Im Gegensatz zu Platon erwies sich die Aristotelische Philosophie als ein bedeutender Wegweiser für die Inspiration der abendländischen Künstler. Aristoteles sprach von einer dreifachen Aufgabe der Kunst. erstens die Erzeugung von Freude und Wohlgefallen durch das Gefühl der Harmonie; zweitens die Katharsis, die Läuterung der Seele und drittens die sittliche Vollendung. Wahre Kunst ist Erziehung zur Tugend (Arete). Durch aktives Denken bereitete Aristoteles den Weg zum Begreifen der Seele. Sein Begriff des nus poitikos ist das Erfassen des Willens im Denken. Es ist aktives Denken, eine Art "Seelen-Gymnastik", im Gegensatz zu dem nus pathetikos, dem passiven Denken. [28] 
"Das Denken an sich geht auf das, was an sich das Beste ist, und Denken im höchsten Sinne an sich auf das, was im höchsten Sinne das Beste an sich ist. Sich selbst denkt die Vernunft, indem sie am Gedachten Anteil hat. Gedacht nämlich wird sie selbst, indem sie Gedachtes berührt und denkt, so dass Vernunft und Gedachtes dasselbe sind. Denn die Vernunft ist das, was für das Gedachte und das Wesen aufnahmefähig ist, und sie verwirklicht, indem sie über das Gedachte verfügt. Also ist der Besitz des Gedachten in höherem Masse göttlich als das, was die Vernunft als Göttliches zu beinhalten scheint; und die Betrachtung ist das Angenehmste und Beste. Wenn sich aber der Gott immer so wohl befindet, wie wir uns nur zuweilen, so ist dies bewundernswert. Wenn er sich aber in noch höherem Maße wohlbefindet, so ist dies noch bewundernswerter. So aber befindet er sich. Und auch Leben kommt ihm zu; denn die Verwirklichung der Vernunft ist Leben, jener aber ist die Verwirklichung. Seine Verwirklichung aber an sich ist bestes und ewiges Leben. Wir sagen also, dass der Gott ein lebendes, ewiges und bestes Wesen sei. Dem Gott kommt demnach ununterbrochenes, fortdauerndes und ewiges Leben zu; denn das ist eben der Gott.... Denn dass es nun ein ewiges, unbewegliches und von den Sinnesdingen abgetrenntes Wesen gibt, ist aus dem Gesagten klar ersichtlich."  - Aristoteles, Met. XII, 7

"Wenn Aristoteles dazu auffordert, sich eines solchen Verhaltens würdig zu halten, so besteht die Würdigkeit, die sich das Bewusstsein gibt, eben darin, das besondere Meinen und Dafürhalten fahren zu lassen und die Suche in sich walten zu lassen." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

Da das aktive Denken auf das im "höchsten Sinne" Beste geht, fällt nach Aristoteles und Hegel die Logik mit der Metaphysik zusammen, "der Wissenschaft der Dinge in Gedanken gefasst, welche dafür galten, die Wesenheiten der Dinge auszudrücken" (Hegel). Pseudo-Wissenschaftler und Philosophen, die die Metaphysik ausschließen wie die heutigen Gentechniker, sind nicht in der Lage die Wahrheit in ihr Denken einschließen und können damit nicht als wirkliche Wissenschaftler bezeichnet werden. Wenn das Denken nur "endlichen Bestimmungen hervorbringend und in solchen sich bewegend" existiert, kann der Mensch nur mit seinem Verstand Dinge ausklügeln ohne Anspruch auf Wahrheit. Die Logik und damit die Metaphysik betrachtete die Denkbestimmungen als die "Grundbestimmungen der Dinge"; sie stand durch diese Voraussetzung "höher als das spätere kritische Philosophieren." [29] 
"Sind die Denkbestimmungen mit einem festen Gegensatze behaftet, d.i. sind sie nur endlicher Natur, so sind sie der Wahrheit, die absolut an und für sich ist, unangemessen, so kann die Wahrheit nicht in das Denken eintreten." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Die konsequente Durchführung des Empirismus, insofern er dem Inhalte nach sich auf Endliches beschränkt, leugnet aber das Übersinnliche überhaupt oder wenigstens die Erkenntnis und Bestimmtheit desselben, und lässt dem Denken nur die Abstraktion und formelle Allgemeinheit  und Identität zu." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

Warum sind die heutigen Biotech-Wissenschaftler in der Regel Pseudo-Wissenschaftler? Weil sie nur in ihrem Verstand Dinge ausklügeln ohne Bezug zur Realität, "so kann die Wahrheit nicht in das Denken eintreten." Das ist die sogenannte "Grundtäuschung im wissenschaftlichen Empirismus". Betroffen sind allerdings nicht nur Wissenschaftler, sondern alle, die in ähnlicher Weise ihr Denken anwenden, also auch JournalistInnen, SchriftstellerInnen, InfluencerInnen, TheologInnen, PhilosophInnen, PolitikerInnen. So erscheint zum Beispiel die christliche Religion "als etwas Zufälliges" deren "Objektivität und innere Wahrheit aufgegeben ist." Man setzt sie mit dem Islam auf eine Stufe, Ministerpräsidenten wie Armin L., Volker B. , Winfried K. oder Kanzlerkandidaten wie Annalena B. erkennen den Islam als Religion an und lassen Tausende Moscheen bauen und in Staatsschulen sogar Islamisten der türkischen Ditib, der Muslimbrüder oder Taliban für ihre Pseudo-Religion werben. Das Denken soll weitgehend ausgeschaltet werden, man solle nur glauben, egal ob an Christus oder Mohammed; zurück geht das auf den Kant'schen Dualismus. Damals wie heute will man nur glauben und meint es sei alles gleich und ist stolz "mit solchen leer gewordenen Unterschieden sehr Wichtiges gesagt und behauptet zu haben... Der Ausdruck Glauben jedoch führt den besonderen Vorteil mit sich, dass er an den christlich religiösen Glauben erinnert, diesen einzuschließen oder gar leicht dasselbe zu sein scheint, so dass dieses glübige Philosophieren wesentlich fromm und christlich-fromm aussieht und auf den Grund dieser Frömmigkeit hin sich die Freiheit gibt, um so mehr mit Prätension und Autorität seine beliebigen Versicherungen zu machen. Man muss sich aber vom Scheine nicht über das, was sich durch die bloße Gleichheit der Worte einschleichen kann, täuschen lassen." Man lässt sich von der Gleichheit der Worte täuschen, so wie es den meisten Politikern passiert, die den islamischen Pseudo-Glauben oder sonstige Abstraktionen fördern. Dabei ist "jener christliche Glaube ein objektiver, in sich reicher Inhalt, ein System der Lehre und der Erkenntnis." Die leere Abstraktion der neueren Philosophen, Theologen und Islamwissenschaftler ist "nichts als das trockene Abstraktum des unmittelbaren Wissens, eine ganz formelle Bestimmung, die nicht mit der geistigen Fülle des christlichen Glaubens, weder nach der Seite des gläubigen Herzens und des ihm innewohnenenden heilgen Geistes, noch nach der Seite der inhaltsvollen Lehre, zu verwechseln noch für diese Fülle zu nehmen ist." Für Fichte und für Hegel ist daher klar, dass eine islamische Erziehung in Europa und der westlichen Welt nicht durch staatlichen islamischen Religionsunterricht gefördert werden darf, das müsse "zum Bewusstsein gebracht" werden, nämlich dass "wesentlich Erziehung, Entwicklung (auch zur platonischen Erinnerung) erforderlich sei  (- die christliche Taufe, obgleich ein Sakrament, enthält selbst die fernere Verpflichtung einer christlichen Erziehung)" Auch ein späteres "unmittelbares Wissen" hat christliche Entwicklung, Erziehung und Bildung zur Voraussetzung, also dass in den Schulen "eine christliche oder religiöse Erziehung notwendig sei" im Gegensatz zur heute betriebenen pseudo-religiöse Erziehung durch an heutigen Unis ausgebildeten islamischen Pseudo-ReligionslehrerInnen.  [30] 
"Eine wichtige Konsequenz hiervon ist, dass in dieser empirischen Weise die rechtlichen und sittlichen Bestimmungen und Gesetze sowie der Inhalt der Religion als etwas Zufälliges erscheinen und deren Objektivität und innere Wahrheit aufgegeben ist." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Der Materialismus, Naturalismus ist das konsequente System des Empirismus."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Dem Allgemeinen gibt sie die Einseitigkeit einer Abstraktion, so dass Gott zum bestimmungslosen Wesen wird; Geist aber kann Gott nur heißen, insofern er als sich als sich in sich selbst mit sich vermittelnd gewusst wird. Nur so ist er konkrte, lebendig und Geist."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I, Wissenschaft der Logik

Es ist also klar, dass eine islamische Erziehung in Europa und der westlichen Welt nicht durch staatlichen islamischen Religionsunterricht gefördert werden darf. Denn das Endliche wird als Absolut gesetzt, d.h. wenn der islamische Pseudo-Gott durch "Einseitigkeit einer Abstraktion" zum "bestimmungslosen Wesen" wird, ist er "gegen jeden Inhalt gleichgültig und eben damit jeden Inhalts empfänglich", also "abgöttischen und unmoralischen ebensogut" als den entgegengesetzten Inhalt. Das ist für unsere Pseudo-Politiker und Theologen, die islamischen Unterricht in Staatsschulen einführen wollen, scheinbar schwer verstandlich, obwohl Anselm von Canterbury es klar ausgedrückt hatte, weshalb Hegel schreibt: "Anselm hat dabei an dem konkrten Inhalte der Christlichen Lehre eine ganz andere schwere Aufgabe für das Erkennen als das, was jener moderne Glaube enthält."  [31] 

Ähnlich wie durch Abstraktion der islamische Gott zum Pseudo-Gott wird, so führen auch andere Auffassungen in die Verwirrung, z.B. "Gott als Kraft aufzufassen, eine Verwirrung, an der Herders 'Gott' vornehmlich leidet... Die Erklärung einer Erscheinung aus einer Kraft ist deswegen eine leere Tautologie." Muslime sind also Jahrhundertelang ihren "Gelehrten" gefolgt, was aber nichts anderes war als "leere Tautologie" oder "leere Form". Daher sagt Hegel über islamische Geschichtsschreiber und "Geistliche": "Aber der Scharfsinn des leeren Verstandes gefällt sich am meisten in dem hohlen Ersinnen von Möglichkeiten und recht vielen Möglichkeiten." Da einige christliche Theologen mit den Ansichten der islamischen Gelehrten viel gemein haben, gilt auch für sie: "Das Handeln, Frömmigkeit usf. ist ebenso mechanisch, insofern dem Menschen durch Zeremonial-Gesetze, einen Gewissensrat usf. bestimmt wird, was er tut, und sein eigener Geist und Wille nicht in seinen Handlungen ist, sie in ihm selbst somit äußerliche sind." [32] 

All das ist für das "philosophische Erkennen" unbrauchbar: Formalismus, Pedantismus, Verstandes-Metaphysik, "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft. Das gilt auch für Spinoza, Kant und die Wolffische Philosophie. "Bei Spinoza, der die geometrische Methode vornehmlich, und zwar durch spekulative Begriffe gebrauchte, macht sich der Formalismus derselben sogleich auffallend. Die Wolffische Philosophie, welche sie zum weitesten Pedantismus ausgebildet, ist auch ihrem Inhalte nach Verstandes-Metaphysik. - An die Stelle des Missbrauchs, der mit dem Formalismus dieser Methode in der Philosophie und in den Wissenschaften getrieben worden, ist in neueren Zeiten der Missbrauch mit der sogenannten Konstruktion getreten. Durch Kant war die Vorstellung in Umlauf gebracht worden, dass die Mathematik ihre Begriffe konstruiere; dies sagte nichts anderes, als dass sie es mit keinen Begriffen, sondern mit abstrakten Bestimmungen sinnlicher Anschauungen zu tun hat."  Es sollen also "philosophische und wissenschaftliche Gegenstände nach einem vorausgesetzten Schema tabellarisch, übrigens nach Willkür und Gutdünken, zu klassifizieren, - eine Konstruktion der Begriffe genannt werde." [33] 
 

6.  Eine "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft, man könnte auch sagen eine "gleich schlechte Beschaffenheit des Schließens, Folgerns und Beweisens aus jenen unreinen empirischen Daten"; "Theorie der Medizin"

Eine "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft, man könnte auch sagen eine "gleich schlechte Beschaffenheit des Schließens, Folgerns und Beweisens aus jenen unreinen empirischen Daten", wurde seinerzeit Newton zum Vorwurf gemacht, weil er meinte, seine Theorie beruhe auf etwas Mathematischem.  Einen ähnlichen Vorwurf könnte man heute den Wissenschaftlern machen, die an gentechnisch veränderten Arzneimitteln und Impfstoffen forschen. Man will die gravierenden Nebenwirkungen nicht eingestehen, "weil die Gedankenlosigkeit und Einfältigkeit, die man eingestehen sollte, gar zu groß ist." Man hat sich notdürftig eine "Theorie der Medizin" zusammengeschustert, die auf "dürren Verstandesbestimmungen aufgebaut ist" , die zwar viele Anhänger fand, die Menschen aber letztlich noch kranker zurücklässt. Schon Goethe hat sich in seinen naturwissenschaftlichen Schriften über eine "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft geschrieben und kritisiert, "dass man das Falsche in Cours bringt." [34] 
"Ein Hauptgrund, warum die, ebenso klare als gründliche, auch sogar gelehrte, Goethesche Beleuchtung dieser Finsternis im Lichte nicht eine wirksamere Aufnahme gefunden hat, ist ohne Zweifel dieser, weil die Gedankenlosigkeit und Einfältigkeit, die man eingestehen sollte, gar zu groß ist." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften II, Naturphilosophie

"Ein großes Übel in den Wissenschaften, ja überall, entsteht daher, dass Menschen, die kein Ideenvermögen haben, zu theoretisieren sich vermessen, weil sie nicht begreifen, dass noch so vieles Wissen hierzu nicht berechtigt."  - Johann Wolfgang von Goethe

"Der eigentliche Obskurantismus ist nicht, dass man die Ausbreitung des Wahren, Klaren, Nützlichen hindert, sondern dass man das Falsche in Cours bringt." - Johann Wolfgang von Goethe
"Gewinnt aber auch in der Wissenschaft das Falsche die Oberhand, so wird doch immer eine Minorität für das Wahre übrigbleiben, und wenn sie sich in einen einzigen Geist zurückzöge, so hätte das nichts zu sagen. Er wird im stillen, im verborgenen fortwaltend wirken, und eine Zeit wird kommen, wo man nach ihm und seinen Überzeugungen fragt, oder wo diese sich, bei verbreitetem allgemeinem Licht, auch wieder hervorwagen dürfen." - Johann Wolfgang von Goethe

"Eine Theorie der Medizin, die auf diesen dürren Verstandesbestimmungen aufgebaut ist, ist mit einem halben Duzend Sätze vollendet, und es ist kein Wunder, wenn sie schnelle Ausbreitung und viele Anhänger fand."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften II, Naturphilosophie


Bei den neuen Theorien in Medizin und Politik muss man immer an den Kindergarten denken. Im Kindergarten war früher der Tag beliebt, an dem immer das Gegenteil von dem galt, was man gesagt hatte. Die deutsche Bundeskanzlerin fand diesen Tag so schön, dass sie ihn auf ihre gesamte Zeit als Bundeskanzlerin ausgedehnt hat. Wenn sie also Sätze sagt wie: "Der Islam gehört zu Deutschalnd" oder  „Niemand ist in irgendeiner Form ein Versuchskaninchen“, so heißt das in Wirklichkeit: "Der Islam gehört selbstverständlich nicht zu Deutschland" und "Ja natürlich, Jeder, der mit gentechnisch veränderten Impfstoffen geimpft wurde ist in irgendeiner Form ein Versuchskaninchen". [35]

Dass Jeder, der mit gentechnisch veränderten Impfstoffen geimpft wurde, in irgendeiner Form ein Versuchskaninchen ist, dürfte klar sein, wenn man sich die ganze Reihe der Nebenwirkungen anschaut. Es sind ja nicht nur die Trombosen, die das Gehirn verändern, im Blut leichter Blutgerinsel entstehen können, sondern auch, dass Frauen schneller unfruchtbar werden, also die Menopause eher eintritt und vermehrt Menstruationsstörungen auftreten.  "In Deutschland haben bisher mehr als 54 Millionen Personen mindestens eine Impfung erhalten. Wie viele davon Frauen sind, ist nicht bekannt. Dem Paul-Ehrlich-Institut wurde bis Ende Juli über 310 Frauen mit Zyklusstörungen im Zusammenhang mit der Impfung berichtet. Beschrieben wurden 368 Symptome. Am häufigsten nannten die Frauen eine verstärkte Regelblutung und Zwischenblutungen, daneben unregelmäßige, zu lange, zu kurze, zu späte oder gar keine Periode, ein zu langer oder zu kurzer Zyklus oder Blutungen nach der Menopause. Der Arzneimittelbehörde MHRA in Großbritannien wurden bis zur vierten Augustwoche 33 221 Meldungen mit verschiedensten Zyklusstörungen berichtet. Bisher wurden in dem Land 47 Millionen Dosen an Frauen verimpft. Auch der Sicherheitsausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA diskutierte das Thema in seiner letzten Sitzung Anfang August." Wie lautet wohl das Fazit der EMA, die übrigens in Sachen Gentechnik einen ähnlich schlechten Sachverstand in Sachen Gentechnik an Tag legt wie die berüchtigte EFSA? Natürlich sagt sie: "Es gebe bisher keine Belege für einen kausalen Zusammenhang." Wenn sie es zugeben würde, müssten alle Beschäftigten der EMA als Kriminelle verhaftet werden, weil sie die EU nicht sicherer, sondern an den Rand des Ruins gebracht haben. [36]

Dabei ist diese Nebenwirkung gar nicht so abwegig. "Schon 1898 postulierte ein italienischer Forscher einen Zusammenhang zwischen Sexualhormonen und Immunsystem. Er beobachtete Größenveränderungen des Thymus von Kaninchen, nachdem diese kastriert worden waren. Im Thymus bildet sich die spezifische Abwehr aus T-Lymphozyten aus. Aber erst als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auffiel, dass Frauen häufiger Autoimmunkrankheiten bekommen, begannen sich Forscher weiter dafür zu interessieren. Heute ist bekannt, dass Östrogene die Konzentration von proinflammatorischen Botenstoffen ändern, dass Frauen ein anderes Verhältnis von Lymphozyten-Typen und mehr Immunglobuline im Blut haben als Männer und anders auf bestimmte Impfungen reagieren. So bilden sie beispielsweise nach einer Grippeimpfung mehr neutralisierende Antikörper. Auch Impfungen gegen Hepatitis A und B scheinen bei Frauen besser zu wirken und vermutlich auch die Covid-19-Impfung. Forscher vom Universitätsklinikum San Raffaele in Mailand zeigten nämlich in einer Studie mit 3318 Krankenhaus-Mitarbeitern, dass Frauen nach der Biontech/Pfizer-Impfung in allen Altersgruppen mehr Antikörper bildeten als Männer. Weibliche Hormone beeinflussen also das Immunsystem. Kann womöglich auch anders herum die Impfung den Hormonhaushalt durcheinanderbringen und Zyklusstörungen verursachen?" [37]

"Nach Willkür und Gutdünken" wird eine Wissenschaft konstruiert, und entsprechend arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler in den Prüforganisationen EMA und FDA sowie der ständigen Impfkommission (STIKO). Es heißt dann einfach: Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat sich generell für eine Corona-Impfung von Schwangeren und Stillenden ausgesprochen. „Nach eingehender Beratung und Bewertung der vorhandenen Evidenz“ empfehle die STIKO eine Impfung für "Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und für Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs", teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Marianne Röbl-Mathieu, Frauenärztin und STIKO-Mitglied, erklärt ihre unreife "Theorie der Medizin": Es gebe „null Hinweise“ darauf, dass eine Impfung Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Es scheint, dass der "Gegenteiltag" nicht nur im Kindergarten und bei der Bundeskanzlerin beliebt ist, sondern auch bei Ärzten, Vertretern der Wissenschaft und Prüforganisationen wie EMA, FDA, RKI, insbesondere RKI-Chef Wieler und beim verantwortlichen Redakteur Politik-online der FAZ, Thomas Holl. Sie meinen sie hätten ihre "Theorie der Medizin" mit all ihren Nebenwirkungen gut kommuniziert: "An sachlicher Information und Aufklärung auf allen Kanälen zum Thema Impfen, in Talkshows und in sozialen Netzwerken hat es wahrlich nicht gefehlt." Auch hier gilt also, das Gegenteil ist richtig:  "An sachlicher Information und Aufklärung auf allen Kanälen zum Thema Impfen, in Talkshows und in sozialen Netzwerken hat es wahrlich gefehlt." Sachliche Informationen zu den Nebenwirkungen hat es auch tatsächlich nie gegeben, stattdessen nur dumme Sprüche wie "Pandemie der Ungeimpften" oder "klug wäre es, ... mit dem 2-G-Modell einen ganz praktischen Grund zur Impfung zu geben. In Restaurants, Kinos oder Klubs kommt nur rein, wer geimpft ist" oder "Was hält die Politik von einer härteren Gangart ab?" Statt aufzuklären ist man so verzweifelt, dass man schon fast vergammelte genmanipulierte Impfstoffe "vor Supermärkten, in Fußgängerzonen und Shoppingmalls" verimpfen will. Niemand interessiert sich mehr für die Desinformationen rund um das Thema Impfen "in allen seriösen Medien", denn über Risiken und Nebenwirkungen der neuen Impfstoffe wurde nicht berichtet. Die trotteligen Impfbefürworter, die alles glauben, was ihnen vorgegaukelt wird, "die den Drosten-Podcast hören und fast jede Woche bei „Illner“ in Dauerschleife von Wissenschaftsjournalisten, Virologen und Politikern alle Argumente für mehr Impftempo serviert bekamen, sind nicht die Zielgruppe". Erweisen sich Bildungsferne Schichten ausnahmsweise als schlauer? Herr Holl fragt sich: "Wo sind die auf migrantische Milieus und junge Menschen aus bildungsfernen Elternhäusern zielenden Aufklärungs- und Werbekampagnen? Eine vom Bundespresseamt in Auftrag gegebene Kampagne mit fünf beliebten Influencern in den sozialen Netzwerken erwies sich jedenfalls als Flop." Schlauer sind auch die Menschen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen, "wo die Impfquote am niedrigsten und die Vorbehalte vieler gegen Corona-Maßnahmen am größten sind". Diese Leute sollen nun durch eine Art paramilitärische Einheit,  "von der Politik seit Monaten beschworenen unkomplizierten Impfgelegenheiten im Vorübergehen" irgendwie geimpft werden, "etwa mit mobilen Impfteams vor Clubs, Einkaufszentren, Sportstadien, Biergärten oder anderen beliebten Treffpunkten vor allem junger Leute", auch im Gebüsch, hinter Hecken oder auf öffentlichen Toiletten könnten sie lauern. Die Grünen als die neue Gentechnik-Partei beschäftigen sich nur noch mit Menschen, die durch genmanipulierte Impfstoffe verseucht sind: "Nur das grün-schwarz regierte Baden-Württemberg plant harte 2-G-Regeln, wonach Ungeimpfte auch mit Corona-Test vom öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen sind". Herr Holl freut sich: "Arbeitnehmern, die sich hätten impfen lassen können, im Falle einer vierzehntägigen Quarantäne die Lohnfortzahlung zu verweigern, weist auf eine geplante härtere Gangart im Umgang mit Impfunwilligen hin." Die pure Willkür herrscht bei den Arzneimittelherstellern und Prüforganisationen: "Besonders Kinder stehen dabei im Mittelpunkt der Diskussion. Ende Mai konnten der Mainzer Hersteller BioNTech und sein amerikanischer Kooperationspartner Pfizer diesbezüglich eine wichtige Nachricht bekannt geben: Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA beurteilte die Anwendung von Comirnaty, des ersten überhaupt in der EU zugelassenen Covid-Impfstoffs, auch für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren als positiv. Damit erhielt das mRNA-Vakzin in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union für besagte Teenager eine bedingte Marktzulassung. BioNTech-Chef und -Mitgründer Ugur Sahin sprach damals von einem „wichtigen Meilenstein in unseren gemeinsamen Bemühungen, die Impfstoffkampagnen auf so viele Menschen wie möglich zu erweitern“. Die Bereitstellung von Impfstoff für Jugendliche werde die Öffnung von Schulen und die Rückkehr zum alltäglichen Leben unterstützen. Jetzt deutet sich der nächste Schritt an. BioNTech will in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragen." Da in den Behörden in aller Welt die gleiche Art Wissenschaftler sitzen, werden demnächst auch Kinder mit genmanipulierten Impfstoffen verseucht.  [38]
 
 

7. Erkenntnis des Geistes, Immaterialität der Natur, Schlaf des Geistes

Die Erkenntnis des Geistes gilt als die "konkreteste, darum höchste und schwerste." Sie wird selbst von Philosophen heute kaum betrieben, schon gar nicht von Wissenschaftlern. Dabei drängt alle Bildung und Philosophie, alle Religion und Wissenschaft dorthin. "Aus diesem Drang allein ist die Weltgeschichte zu begreifen. - Das Wort und die Vorstellung des Geistes ist früh gefunden, und der Inhalt der christlichen Religion ist, Gott als Geist zu erkennen." Warum die islamische Pseudo-Religion dazu nicht in der Lage ist, wird weiter unten erläutert. "Was an sich das Wesen ist, in seinem eigenen Elemente, dem Begriffe, zu fassen, ist die Aufgabe der Philosophie, welche so lange nicht wahrhaft und immanent gelöst ist, als der Begriff und die Freiheit nicht ihr Gegenstand und ihre Seele ist." [39]
"Der Geist ist die existierende Wahrheit der Materie, dass die Materie selbst keine Wahrheit hat." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III, Philosophie des Geistes

"Die Seele ist nicht nur für sich immateriell, sondern die allgemeine Immaterialität der Natur, deren einfaches ideelles Leben. Sie ist die Substanz, so die absolute Grundlage aller Besonderung und Vereinzelung des Geistes... aber in dieser noch abstrakten Bestimmung ist sie nur der Schlaf des Geistes; - swe passive Nus des Aristoteles, welcher der Möglichkeit nach Alles ist." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III

Hegel spricht von der Immaterialität der Natur, die eine Art "Schlaf des Geistes" ist, oder nach Aristoteles der passive Nus. Man kann feststellen, dass sogar den Physikern "in neuern Zeiten die Materie unter den Händen dünner geworden; sie sind auf imponderable Stoffe als Wärme, Licht usf. gekommen". Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass in Philosophie und Wissenschaft Denken gefragt ist und für "Offenbarungen" nicht somnambule, träumerische oder schlafähnliche Zustände genutzt werden, wie sie der Pseudo-Prophet Mohammed genutzt hatte und so vielen Täuschungen erlegen war. "Wissenschaftliche Erkenntnisse oder philosophische Begriffe und allgemeine Wahrheiten erfordern einen anderen Boden, das zum freien Bewusstsein aus der Dumpfheit des fühlenden Lebens entwickelte Denken; es ist röricht, Offenbarungen über Ideen vom somnambulen Zustand zu erwarten." Daher ist Freiheit und Denken erforderlich und nicht, wie es im Islam der Fall ist, das Denken auszuschließen: "Es ist nichts geringeres als absurd, aus der Sittlichkeit, Religiosität, Rechtlichkeit usf. das Denken ausschließen zu wollen." [40]

Wo konnte sich der freie Geist entwickeln, das "Wesen des Geistes, und zwar als seine Wirklichkeit selbst"? Sieht man sich die Weltgeschichte an, muss man sagen: "Ganze Weltteile, Afrika und der Orient, haben diese Idee nie gehabt und haben sie noch nicht"; der gesamte muslimische Orient hat sie nicht, selbst die antiken "Griechen und Römer, Plato und Aristoteles, und auch die Stoiker haben sie nicht gehabt; sie wussten im Gegenteil nur, dass der Mensch durch Geburt (als athenischer, spartanischer usf. Bürger) oder Charakterstärke, Bildung, durch Philosophie (der Weise ist auch als Sklave und in Ketten frei) wirklich frei sei.Diese Idee ist durch das Christentum in die Welt gekommen, nach welchem das Individuum als solches einen unendlichen unendlichen Wert hat, indem es Gegenstand und Zweck der Liebe Gottes, dazu bestimmt ist, zu Gott als Geist sein absolutes Verhältnis, diesen Geist in sich wohnen zu haben, d.i. dass der Mensch an sich zur höchsten Freiheit bestimmt ist." Die moralische Freiheit ist es nach Hegel "welche im europäischen Sinne Freiheit heißt. Man befolgt nicht wie im islamischen Despotismus den Vorgaben irgendeiner Autorität, sondern die Menschen haben in ihren "Herzen, Gesinnung, Gewissen, Einsicht usf. ihre Zustimmung, Anerkennung oder selbst Begründung".  [41]

"Das Christentum hat es in seinen Anhängern zu ihrer Wirklichkeit gemacht, z.B. nicht Sklave zu sein; wenn sie zu Sklaven gemacht, wenn die Entscheidung über ihr Eigentum in das Belieben, nicht in Gesetze und Gerichte gelegt würde, so fänden sie die Substanz ihres Daseins verletzt. Es ist dies Wollen der Freiheit nicht mehr ein Trieb, der seine Befriedigung fordert, sondern Charakter, - das zum trieblosen Sein gewordene geistige Bewusstsein. - Aber diese Freiheit, die den Inhalt und Zweck der Freiheit hat, ist selbst zunächst nur Begriff, Prinzip des Geistes und Herzens und sich zur Gegenständlichkeit zu entwickeln bestimmt, zur rechtlichen, sittlichen und religiösen, wie wissenschaftlichen Wirklichkeit." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III
Das Endliche ist sozusagen "das reelle sittliche Selbstbewusstsein" geworden, es hat die "in der sittlichen Welt wirklich vollbrachte Reinigung seines Wissens von der subjektiven Meinung und Befreiung seines Willens von der Selbssucht der Begierde" bewirkt. "Die wahrhafte Religion und wahrhafte Religiosität geht nur aus der Sittlichkeit hervor und ist die denkende, d. i. der freien Allgemeinheit ihres konkreten Wesens bewusstwerdende Sittlichkeit. Nur aus ihr und von ihr aus wird die Idee von Gott als freier Geist gewusst; ausserhalb des sittlichen Geistes ist es daher vergebens, wahrhafte Religion und Religiosität zu suchen." Warum Politiker neuerdings diese immer in Moscheevereinen der türkischen Ditib verwirklicht sehen ist ein Rätsel, denn in Bezug auf den Islam kann von keinem "wahrhaften Inhalt" gesprochen werden, da schon der islamische Pseudo-Gott nicht der wahrhafte Gott ist. Dazu Hegel: "Dass aber das wahrhafte Sittliche Folge der Religion sei, dazu wird erfordert, dass die Religion den wahrhaften Inhalt habe, d.i. die in ihr gewusste Idee Gottes die wahrhafte sei." Nach Hegel wäre es undenkbar, dass der Islam als Religion der Unfreiheit in Europa anerkannt würde. Das, was von einigen Wirrköpfen gefordert wird, wäre der "ungeheure Irrtum unserer Zeiten". [42]

Nach dem 11. September 2001 wurde der Islam auch von ehemaligen Moslems kritisch unter die Lupe genommen. Auch wenn in Pakistan und anderen islamistischen Ländern unmittelbar nach den Anschlägen diese gefeiert und in deren Medien Koranverse rezitiert wurden wie der Koranvers 4:78: „Wo immer ihr auch seid, wird euch der Tod erfassen, und wäret ihr auch in hochgebauten Türmen“, wendeten sich die Jugendlichen zunehmend ab vom Islam. Denn "in den folgenden zwei Jahrzehnten fielen dem Terror, der im Namen des Islams verübt wurde, weit mehr Muslime als Nichtmuslime zum Opfer – in Bürgerkriegen wie im Irak und in Syrien und durch Anschläge. Regierungen nahmen den Kampf gegen den Terror auf, und in der islamischen Welt setzte eine Debatte über die Religion mit einer Intensität ein, wie sie es im 20. Jahrhundert nicht gegeben hatte." Islamwissenschaftler und islamische Geistliche versucheten den Islam den westlichen Werten anzupassen, allerdings ohne Erfolg, denn der Islam lässt sich nicht reformieren, was auch immer mehr Jugendliche einsahen, weshalb sie die Nähe zum Christentum suchten. Nur westliche Politiker und Islamwissenschaftler glauben in Moscheevereinen der türkischen Ditib sei ein reformierter Islam verwirklicht, doch es ist so, dass  in Bezug auf den Islam von keinem "wahrhaften Inhalt" gesprochen werden kann, wie oben dargestellt. [43]

Viele Jugendliche zieht es aus islamischen Ländern in westliche Länder, weil das, was die "Substanz einer Religion", in ihrem Falle die des Islams, nicht mit der der christlichen Religion, der Freiheit, Kunst und Wissenschaft übereinstimmt, denn nach Hegel entspricht die "Natur der Sittlichkeit eines Volkes, das Prinzip seines Rechts, seiner wirklichen Freiheit und seiner Verfassung, wie seiner Kunst und Wissenschaft dem Prinzip", welches die "Substanz einer Religion" ausmacht. Die Jugendlichen merken, dass die "Geschichte der Religionen mit der Weltgeschichte zusammenfällt", der Islam aber nicht wesentlich dazu beigetragen hat, denn es wird ihnen auch zunehmend klar, dass "die schöne Kunst nur denjenigen Religionen angehören kann, in welchen die konkrete in sich frei gewordene, noch nicht aber absolute Geistigkeit Prinzip ist. In den Religionen, in welchen die Idee nicht in ihrer freien Bestimmtheit offenbar geworden und gewusst wird, tut sich wohl das Bedürfnis der Kunst hervor, um in Anschauung und Phantasie die Vorstellung des Wesens zum Bewusstsein zu bringen, ja die Kunst ist sogar das einzige Organ, in welchem der abstrakte, in sich unklare, aus natürlichen und geistigen Elementen verworrene Inhalt sich zum Bewusstsein zu bringen streben kann. Aber diese Kunst ist mangelhaft; weil sie einen so mangelhaften Gehalt hat, ist es auch die Form; denn jener ist es dadurch, dass er die Form nicht immanent in ihm selbst hat. Die Darstellung behält eine Seite von Geschmack- und Geistlosigkeit, weil das Innere selbst noch mit Geistlosigkeit behaftet ist." So sind Kunstwerke aus der osmanischen Zeit oder aus der des Timur Lenk oder Tamerlan (1336-1405, turko-mongolischer Eroberer islamischen Glaubens), der Aserbaidschan, Teile des osmanischen Reichs, Iran, Iraq, Usbekistan, Syrien eroberte, von Geschmack- und Geistlosigkeit geprägt; auch die neuere islamische Kunst und Architektur in der Türkei oder dem Iran ist nicht anders. [44]

"Die schöne Kunst hat von ihrer Seite dasselbe geleistet, was die Philosophie, - die Reinigung des Geistes von der Unfreiheit... die schöne Kunst (wie deren eigentümliche Religion) hat ihre Zukunft in der wahrhaften Religion."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III
Auch wird von Jugendlichen nicht verstanden, warum der islamische Gott neidisch auf das Christentum ist, hatte doch schon Platon (Phaidros 247 A) und Aristoteles (Metaphysik I, 2) geschrieben, Gott sei nicht neidisch. Wenn eine Religion also von Neid spricht, kann sie keine geoffenbarte sein. Vielmehr handelt es sich bei einer derartigen Religion um eine Pseudo-Religion, "in der von Gott nichts offenbar wäre, in der er sich nicht geoffenbart hätte, und die in ihr so Angehörigen 'die Heiden' wären, 'die von Gott nichts wissen'." Es ist auch wenig hilfreich, wenn sich "die Frömmigkeit, die in ihrer frommen Vornehmigkeit sich des Beweisens ohnehin entübrigt glaubt" sich einer "leeren Verstandesphilosophie, der sie so sehr entgegengesetzt sein will, in der Tat aber ganz auf dieser Bildung beruht", überlässt und an der "All-Eins-Lehre" festhält. [45]
 

8. Wissenschaft in einem Volk ohne Logik bzw. Metaphysik, "das Wissen ist zur Meinung zurückgefallen", "In diesem Verzichttun der Vernunft auf sich selbst geht der Begriff der Wahrheit verloren", es ist "kaum eine Ahnung von wissenschaftlicher Methode zu erkennen"; beschränkte Philosophie/Wissenschaft als "Polster für die Trägheit des Denkens" z.B. bei ARD, ZDF und der Bundeszentrale für politische Bildung 

Wohin die Wissenschaft steuert, wenn die Logik bzw. Metaphysik fehlt, wurde oben gezeigt; es führt mit genmanipulierten Arzneimitteln und Impfstoffen zu einer "Theorie der Medizin", die "nach Willkür und Gutdünken" ihre Wissenschaft konstruiert, indem sie eine "gleich schlechte Beschaffenheit des Schließens, Folgerns und Beweisens aus jenen unreinen empirischen Daten" betreibt.  Das, warum eigentlich geforscht wird, die Metaphysik, "ist sozusagen mit Stumpf und Stiel ausgerottet worden und aus der Reihe der Wissenschaften verschwunden." Von einer Kosmologie oder von "Untersuchungen, zum Beispiel über die Immaterialität der Seele", ist nicht mehr die Rede. Die Philosophie und Wissenschaft kann ihre "Methode nicht von einer untergeordneten Wissenschaft, wie die Mathematik ist, borgen."   [46] 
 
"So merkwürdig es ist, wenn einem Volke z.B. die Wissenschaft seines Staatsrechtes, wenn ihm seine Gesinnungen, seine sittlichen Gewohnheiten und Tugenden unbrauchbar geworden sind, so merkwürdig ist es wenigstens, wenn ein Volk seine Metaphysik verliert, wenn der mit seinem reinen Wesen sich beschäftigende Geist kein wirklichen Dasein mehr in demselben hat." - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, erste Vorrede

"Indem so die Wissenschaft und der gemeine Menschenverstand sich in die Hände arbeiten, den Untergang der Metaphysik zu bewirken, so schien das sonderbare Schauspiel herbeigeführt zu werden, ein gebildetes Volk ohne Metaphysik zu sehen: - wie einen sonst mannigfaltig ausgeschmückten Tempel ohne Allerheiligstes."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, erste Vorrede

"In diesem Verzichttun der Vernunft auf sich selbst geht der Begriff der Wahrheit verloren; sie ist darauf eingeschränkt, nur subjektive Wahrheit, nur die Erscheinung zu erkennen, nur etwas, dem die Natur der Sache selber nicht entspreche:  das Wissen ist zur Meinung zurückgefallen."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung

"Das Gehaltlose der logischen Formen liegt vielmehr allein in der Art, sie zu betrachten und zu behandeln. Indem sie als feste Bestimmungen auseinanderfallen und nicht in organischer Einheit zusammengehalten werden, sind sie tote Formen und haben den Geist in ihnen nicht wohnen, der ihre lebendige konkrete Einheit ist"  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung

"Damit, dass dieses tote Gebein der Logik durch den Geist zu Gehalt und Inhalt belebt werde, muss ihre Methode diejenige sein, wodurch sie allein fähig ist, reine Wissenschaft zu sein. In dem Zustand, in dem sie sich befindet, ist kaum eine Ahnung von wissenschaftlicher Methode zu erkennen."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung

"Die Kantische Philosophie dient so als ein Polster für die Trägheit des Denkens, die sich damit beruhigt, dass bereits alles bewiesen und abgetan sei."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung


Die ältere Metaphysik hatte einen höheren Begriff von dem Denken als er heute in der Philosophie und Wissenschaft üblich ist. "Jene legte nämlich zugrunde, das das, was durchs Denken von und an den Dingen erkannt werde, das allein an ihnen wahrhaft Wahre sei; somit nicht sie in ihrer Unmittelbarkeit, sondern sie erst in die Form des Denkens erhoben als Gedachte. Diese Metaphysik hielt somit dafür, dass das Denken und die Bestimmungen des Denkens nicht ein den Gegenständen Fremdes, sondern vielmehr deren Wesen sei." Aber zunehmend bemächtigte sich eine leere Verstandesphilosophie der Wissenschaft. "Gegen die Vernunft gekehrt, beträgt er sich als gemeiner Menschenverstand und macht seine Ansicht geltend, dass die Wahrheit auf sinnlicher Realität beruhe, dass die Gedanken nur Gedanken seien, in dem Sinne, dass erst die sinnliche Wahrnehmung ihnen gehalt und Realität gebe, dass die Vernunft, insofern sie an und für sich bleibe, nur Hirngespinste erzeuge. In diesem Verzichttun der Vernunft auf sich selbst geht der Begriff der Wahrheit verloren; sie ist darauf eingeschränkt, nur subjektive Wahrheit, nur die Erscheinung zu erkennen, nur etwas, dem die Natur der Sache selber nicht entspreche:  das Wissen ist zur Meinung zurückgefallen." Hier ist eine versteckte Kritik an Kant enthalten, der zusammen mit David Hume als der Begründer dieser neuen Wissenschaft gilt, wie Kant in seiner "Kritik der reinen Vernunft" (B 269, B 571) darlegt.  Bei der heutigen "Wissenschaft " der grünen und roten Gentechnik (z.B. mRNA- und Vektor-Impfstoffe) ist das Wissen gänzlich zur Meinung zurückgefallen und der "Begriff der Wahrheit verloren" gegangen, was von GesundheitsministerInnen und den dazugehörigen JournalistInnen und Prüf- und Beratungsorganisationen natürlich nicht verstanden wird, weshalb sie in ihrer Unwissenheit verharren und sogar für die Bevölkerung gefährlich werden können. [47] 

Somit handeln die neueren Wissenschaftler noch nicht einmal logisch, denn "ganz ohne Rücksicht auf metaphysische Bedeutung aber wird dasjenige betrachtet, was gemeinhin unter Logik verstanden wird. Diese Wissenschaft, in dem Zustand, worin sie sich noch befindet, hat freilich keinen Inhalt der Art, wie er als Realität und als eine wahrhafte Sache in dem gewöhnlichen Bewusstsein gilt. Aber sie ist nicht aus diesem Grunde eine formelle, inhaltsvoller Wahrheit entbehrende Wissenschaft. In jenem Stoffe, der in ihr vermisst, welchem Mangel das Unbefriedigende derselben zugeschrieben zu werden pflegt, ist ohnehin das Gebiet der Wahrheit nicht zu suchen. Sondern das Gehaltlose der logischen Formen liegt vielmehr allein in der Art, sie zu betrachten und zu behandeln. Indem sie als feste Bestimmungen auseinanderfallen und nicht in organischer Einheit zusammengehalten werden, sind sie tote Formen und haben den Geist in ihnen nicht wohnen, der ihre lebendige konkrete Einheit ist." Wird diese verfälschte Logik auf Pädagogik und die Wissenschaften angewandt, ersceint sie als "schal und trivial". Berüht alles auf einem äußerlichen Unterschied, wird Wissenschaft  ein "völlig analytisches Verfahren und begriffloses Kalkulieren", wie es in der heutigen analytischen Philosophie anzutreffen ist. In dieser Wissenschaft glaubt man, Denken sei nichts anderes als Rechnen. In dem Zustand, in dem sich die Logik befindet, "ist kaum eine Ahnung von wissenschaftlicher Methode zu erkennen." Kant wird als ihr großes Vorbild angesehen:  "Die Kantische Philosophie dient so als ein Polster für die Trägheit des Denkens, die sich damit beruhigt, dass bereits alles bewiesen und abgetan sei." [48] 

Diese Philosophie und Wissenschaft ist nicht nur ein "Polster für die Trägheit des Denkens", sondern sie pflegt auch viel auf die "Schranken des Denkens" zu halten; "es wird behauptet, es könne über die Schranke nicht hinausgegangen werden... Wenn jedoch bei solchen allgemeinen Sätzen des verständigen Denkens, dass über die Schranke nicht hinausgegangen werden könne, das Denken sich nicht anwenden will, um zu sehen, was im Begriff liegt, so kann an die Wirklichkeit verwiesen werden, wo denn solche Sätze sich als das Unwirklichste zeigen." Eine Philosophie, eine Wissenschaft, die sich nur auf das endliche Sein beschränkt, und "welche dem endlichen Dasein als solchem wahrhaftes, letztes, absolutes Sein zuschriebe", verdiente den Namen Philosophie oder Wissenschaft nicht, denn diese Wissenschaftler sind quasi beschränkt, man könnte auch sagen verblödet, was sich besonders schon bei einigen Ärzten und Politikern zeigt, die in dieser Trägheit des Denkens gefangen sind wie der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck (nennt die Gegner der genmanipulierten Arznei- und Impfstoffe "Bekloppte"), die "lame duck" Angela Merkel oder der Bundesgesundheitsminister J. Spahn.  [49] 
 

"Es ist das wahrhafte Sein: die Erhebung aus der Schranke. Bei dem Namen des Unendlichen geht dem Gemüt und dem Geiste sein Licht auf, denn er ist darin nicht nur abstrakt bei sich, sondern erhebt sich zu sich selbst, zum Lichte seines Denkens, seiner Allgemeinheit, seiner Freiheit." - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Lehre vom Sein

"Der Idealismus der Philosophie besteht in nichts anderem als darin, das Endliche nicht als ein wahrhaft Seiendes anzuerkennen. Jede Philosophie ist wesentlich Idealismus oder hat denselben wenigstens zu ihrem Prinzip, und die Frage ist dann nur, inwiefern dasselbe wirklich durchgeführt ist."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Lehre vom Sein

"Weil das Rechnen ein so sehr äußerliches, somit mechanisches Geschäft ist, haben sich Maschinen verfertigen lassen, welche die arithmetischen Operationen aufs vollkommenste vollführen. Wenn man über die Natur des Rechnens nur diesen Umstand allein kennte, so läge darin die Entscheidung, was es mit dem Einfall für eine Bewandtnis hatte, das Rechnen zum Hauptbildungsmittel des Geistes zu machen und ihn auf die Folter, sich zur Maschine zu vervollkommnen, zu legen." - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Lehre vom Sein


Hegel sieht eine idealistische Philosophie/Wissenschaft zum Beispiel eher bei bei Leibniz und Nicole Malebranche (De la recherche de la verité. Où L'on traite de la nature de l'Esprit de l'homme, & de l'usage qu'il en doit faire pour éviter l'erreur dans les Sciences. Nouvelle édition, tome second, Amsterdam 1688) zum Teil verwirklicht als bei Spinoza oder Kant, der im Dualismus gefangen bleibt. Die Wissenschaft heute bleibt bei "jener Kantischen Konstruktion" stehn und glaubt darin einen Anfang und eine Grundlage für die Wissenschaft gefunden zu haben. Dabei ist der Standpunkt Kants, der "klappernden Denk- und Rechenmaschine" (Nietzsche), nur die "gemeine Mechanik, nicht die immanente und freie Bewegung". Wenn also Philosophie und Wissenschaft nicht ein "gedankenloses, mechanisches" Geschäft werden soll, muss die Pädagogk natürlich mitziehen. Denn wenn "jene Übungen zur Hauptsache und Hauptbeschäftigung gemacht werden, kann keine andere sein, als den Geist nach Form und Inhalt auszuhöhlen und abzustumpfen." [50] 

In den Medien wie ARD, ZDF, WDR werden neuerdings am liebsten die WissenschaftsjournalistInnen eingestellt, von denen bekannt ist, dass durch Erziehung und Ausbildung ihr "Geist nach Form und Inhalt"  ausgehöhl und abgestumpft wurde. Die Rede ist z.B. von Nemi El-Hassan, die das Magazin „Quarks“ des WDR präsentieren soll. "Jüngeren könnte Nemi El-Hassan ein Begriff sein. Denn auf dem Onlineportal „funk“ von ARD und ZDF ist sie seit dessen Start im Jahr 2016 mit der von ihr mitgegründeten Satiregruppe „Datteltäter“ auf Sendung, die sich vorgenommen hat, in den, wie Nemi El-Hassan einmal sagte, „Bildungsdschihad“ zu ziehen."  Zum Moderationsteam des Formats „Jäger und Sammler“ zählt sie ebenfalls. "Aufmerksamkeit über alle Generationen hinweg erfährt sie aber erst jetzt – mit ihrer Berufung zur Moderatorin des WDR-Wissenschaftsmagazins „Quarks“ und der Entdeckung, dass sie 2014 an dem antisemitischen Al-Quds-Marsch in Berlin teilgenommen und die „Blaue Moschee“ in Hamburg besucht hat. Die „Blaue Moschee“ ist das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH), das nach Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes direkt dem iranischen Regime unterstellt ist und von dort seine Weisungen erhält. Zur iranischen Staatsdoktrin zählt bekanntlich die Vernichtung Israels. Wie kann das sein? Dass jemand mit einer solchen Vorgeschichte ins erste ARD-Programm kommt? Das fragen nicht nur die Springer-Zeitungen Bild und Welt, die Nemi El-Hassan aufs Korn genommen haben, sondern auch andere. Die jüdische WerteInitiative bittet den Westdeutschen Rundfunk in einem offenen Brief um Aufklärung, weil sich Nemi El-Hassan nicht nur mit Blick auf den Al-Quds-Marsch in Berlin fragwürdig verhalten habe. Auf dieser wurden Fahnen der Hizbullah gezeigt, eine Gruppe von Demonstranten skandierte „Israel vergasen“, Israel-Unterstützern, die zu einer Gegendemo erschienen waren, wurde „Sieg Heil“ entgegengerufen. Es kam zu einem Handgemenge, Al-Quds-Ordner griffen den damaligen Berichten zufolge Polizisten an. Nicht nur durch ihre Teilnahme an dieser Demo sei Nemi El-Hassan „durch fehlende Distanz zu Islamisten“ aufgefallen, sondern auch durch den Besuch des IZH und einen Videobeitrag für die Bundeszentrale für politische Bildung, in dem sie den Begriff „Dschihad“ auf „gefällige“ Weise interpretiert habe." Von Wissenschaft oder der "Wirklichkeit der sittlichen Idee" kann bei den gebührenfinanzierten "öffentlich-rechtlichen" Medien wie ARD und ZDF keine Rede mehr sein, wenn sie sich dieser Idee verweigern und dem islamischen Terrorismus Vorschub leisten. "Das ZDF ist zwar das größte öffentlich-rechtliche Haus im Land, bei Themen, die den Sender selbst betreffen, macht es sich aber gern ganz klein. Das war bei der Debatte über die Journalistin Nemi El-Hassan so, der antisemitische, den Islamismus verharmlosende Äußerungen vorgehalten wurden. Sie sollte Moderatorin des WDR-Magazins „Quarks“ werden – das ist in der Schwebe –, hatte für das ZDF aber schon gearbeitet. Auf Nachfrage hieß es dort, man habe sie als „engagierte“ Journalistin kennengelernt. Im Fall der Autorin Feyza-Yasmin Ayhan gibt es auch Fragen. Sie ist Ko-Autorin der Serie „Barrys Barbershop“, die das ZDF bei der Produktionsfirma Studio71 in Auftrag gegeben hat. Von ihr ist ein Satz überliefert wie: „Macht keine von Zionisten finanzierten Medien wie ein Großteil des Landes“ – das habe ihr ein Freund geraten. Auf einer Veranstaltung der der Hamas nahestehenden Organisation „Deutsche Jugend für Palästina“ sagte Ayhan am Jerusalemtag 2015: „Keiner, der kontern könnte, wenn ich sage, eine Zwei-Staaten-Lösung ist nicht fair.“ Und: „Das, was Israel in Palästina vernichtet hat, wird nicht sterben, und das, was Israel in Palästina errichtet hat, wird keine Sekunde leben.“ Eine Karikatur mit einem hakennasigen Juden/Israeli teilte sie auch. Die Einlassung „wird keine Sekunde leben“ muss man als Leugnung des Existenzrechts Israels, wenn nicht als Aufruf zu dessen Vernichtung werten. Auf Nachfrage von Journalisten hieß es beim ZDF zunächst, Ayhan arbeite als Autorin für die Comedy „Barrys Barbershop“. Und: „Grundsätzlich gilt: Alle vom ZDF beauftragten Produktionen werden redaktionell abgenommen und geprüft.“ Das ZDF hat geprüft und festgestellt, islamischer Extremismus sei vertretbar und könne im ZDF beworben werden wie genmanipulierte Lebens- und Arzneimittel. Nemi El-Hassan ist nicht die einzige Islamistin, die das ZDF beschäftigt, so schreibt z.B. auch die Autorin Feyza-Yasmin Ayhan für die ZDF-Comedy „Barrys Barbershop“. Sie hatte sich im Internet wiederholt antisemitisch geäußert (F.A.Z. vom 14. Oktober), so dass sogar der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sich beim ZDF beschwerte.  "So ist von ihr der Satz überliefert „Macht keine von Zionisten finanzierten Medien wie ein Großteil des Landes“ – womit sie einen Freund zitierte. Auf einer Veranstaltung der der Hamas nahestehenden Organisation „Deutsche Jugend für Palästina“ hatte Ayhan am Jerusalemtag 2015 mit Blick auf Israel gesagt, „eine Zwei-Staaten-Lösung ist nicht fair“. Und: „Das, was Israel in Palästina vernichtet hat, wird nicht sterben, und das, was Israel in Palästina errichtet hat, wird keine Sekunde leben.“ Eine Karikatur mit einem hakennasigen Juden/Israeli hatte sie ebenfalls geteilt." So hat das ZDF nicht für antisemitische, diskriminierende und rassistische Inhalte extra einen Platz im Programm, der von Islamisten gern genutzt wird, sondern fördert auch die Diskriminierung Ungeimpfter sowie Kritiker der Merkel'schen Willkommenskultur für Islamisten. "Die Anfrage der F.A.Z. in dieser Sache hatte das ZDF – ebenso wie die Nachfrage zu der Journalistin Nemi El-Hassan – abwiegelnd behandelt. Feyza-Yasmin Ayhan sei als „Junior-Gag-Autorin“ an der Comedy „Barrys Barbershop“ beteiligt, hieß es." [51] 

Warum der Terror der genmanipulierten Impfstoffe im öffentlich-rechtlichen Rundfunk so verbreitet ist, liegt nicht zuletzt an Journalisten, die gänzlich ohne Vernunft an exponierter Stelle im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen und solche Ansichten vertreten. Nemi El-Hassan hat Medizin studiert und ist dem WDR „als engagierte Journalistin bei Funk und ZDF aufgefallen“, weshalb man der Medizinjournalistin die Moderation von „Quarks“ angeboten hat.  Da es dem Sender nur darauf ankommt, genmanipulierten Impfstoffe zu bewerben, ist es ihm nur recht, wenn die Wissenschaftsjournalisten ohne Denken arbeiten, weshalb sie unbedingt eingestellt werden soll: "Es wiegt aber auch schwer, einer jungen Journalistin eine berufliche Entwicklung zu verwehren." Dass eine falsche Toleranz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beim Thema Islamismus herrscht, kümmert den Sender nicht. [52] 

Wie weit die beschränkte Philosophie/Wissenschaft geht zeigt sich an den sogenannten Prüf- und Sicherheits-Organisationen wie EMA, STIKO und FDA, die Versuche an Kindern erlauben und denen Studien mit wenigen Tausend Kindern genügen, um die Sicherheit der genmanipulierten Impfstoffe wie der mRNA-Impftstoff von Biontech/Pfizer zu proklamieren, obwohl diese noch nicht einmal für Erwachsene gewährleistet ist. Der Biontech Gründer Ugur Sahin freut sich, dass er trotz Demokratie soviele menschliche Versuchskaninchen zugewiesen bekommt. [53]
 

9. Tod durch Impfung; undeklarierte Bestandteile der Covid-19-Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson, Astra Zeneca, Moderna; die Ärzte kommen zu dem Schluss, dass diese Impfstoffe nicht nur für Kinder sondern generell verboten werden müssen und die EMA die Zulassung widerrufen müsse; statt den Paul Ehrlich-Preis, der als der wichtigste Medizinpreis in Deutschland gilt, an die Forscher von Biontech zu verleihen, sollte das Paul Ehrlich-Institut lieber seine Standards überprüfen, denn diese reichen nicht aus bzw. führen zu falschen Ergebnissen, wie das Beispiel der mRNA-Impfstoffe zeigt

Im pathologischen Institut in Reutlingen wurden am 20. 09. 2021 die Ergebnisse der Obduktionen von nach der Impfung mit Covid-19-Impfstoffen (Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson, Astra Zeneca, Moderna) Verstorbenen vorgestellt. Von den Obduzierten Leichnamen, "die binnen zwei Wochen nach der Covid-19-Impfung gestorben sind", war "circa. ein Drittel kausal an der Impfung verstorben". Auch Untersuchungen aus Österreich, den USA und Japan deckten sich mit diesen Ergebnissen. Im Gewebe der mit Biontech/Pfizer und Astra Zeneca Geimpften haben sich undeklarierte spitze abgeplattete metallische Bestandteile feststellen lassen aus Chrom, Nickel oder Aluminium. Ausgelöst werden können Krankheiten wie Trombosen, Lungenembolie, Hyperplasie, Autoimmunerkrankungen (überschießende Immunreaktion, Depletion (Entspeicherung) wie sie bei Aids-Patienten vorkommt. Die Ärzte kommen zu dem Schluss, dass diese Impfstoffe nicht nur für Kinder sondern generell verboten werden müssen und die EMA die Zulassung widerrufen müsse. Zudem sollten alle Geimpften nach ihrem Tod obduziert und auf Impfschäden in der Pathologie untersucht werden.  [54]

Statt den Paul Ehrlich-Preis, der als der wichtigste Medizinpreis in Deutschland gilt, an die Forscher von Biontech zu verleihen, sollte das Paul Ehrlich-Institut lieber seine Standards überprüfen, denn diese reichen nicht aus bzw. führen zu falschen Ergebnissen, wie das Beispiel der mRNA-Impfstoffe zeigt. Nach der Pathologie Konferenz wird daher der Schluss gezogen: "Aus den Untersuchungsergebnissen resultieren rechtliche und politische Forderungen, so zum Beispiel nach unverzüglicher Informationssammlung durch die Behörden, um die gesundheitliche Gefährdungslage der Bevölkerung durch die Covid-19-Impfstoffe bewerten zu können. Z.B. können durch Einsichtnahme in die IVF-Register frühe Signale eingeschränkter Fruchtbarkeit der Geimpften geprüft werden. Über das Krebsregister können Erkenntnisse über das Entstehen von Krebs durch die gentechnischen Veränderungen der Virus-RNA gewonnen werden. Eine Aussetzung der Covid-19-Impfungen ist zu erwägen." [55]
 
 

10. Die Natur hilft uns bei Kunst und Wissenschaft

Die Kunst kann sogar zu gesicherteren Erkenntnissen kommen als die Wissenschaft. Letztere führt bei falschen Prämissen zu falschen Ergebnissen und so zu einer verfälschten Wissenschaft wie die über die Manipulation der Gene, die sogenannte grüne oder rote Gentechnik mit den berüchtigten genmanipulierten Arzneimitteln und mRNA-Impfstoffen. Schopenhauer nennt als verfälschte Wissenschaft eine falsche Farbenlehre, die statt der unverfälschten Goethe'schen in Europa eingeführt wurde. [56] 

Nach Schopenhauer und Augustinus hilft die Natur uns bei Kunst und Wissenschaft, "dieses Entgegenkommen der Natur, die Bedeutsamkeit und Deutlichkeit ihrer Formen, aus denen die in ihnen individualisirten Ideen uns leicht ansprechen" (Schopenhauer), auch wenn viele Menschen, insbesondere Pseudowissenschaftler vom RKI, sich leicht täuschen lassen und eine gewisse "Freude in Geistesgestörtheit" empfinden, obwohl außer dem Menschen keinem anderen sterblichen Lebewesen eine wunderbare Geistesgabe gegeben wurde. Aber sie nutzen sie nicht und jenes umkörperliche Licht vermögen sie nicht zu erfassen. [57] 

"Wie sehr man nun erst das Wissen liebt und welchen Widerwillen die menschliche Natur gegen die Täuschung hat, lässt sich schon daraus erkennen, dass jedermann Trauer bei gesundem Geiste der Freude in Geistesgestörtheit vorzieht. Diese mächtige und wunderbare Geistesgabe ist unter allen sterblichen Lebewesen allein dem Menschen eigen; wenn auch manche von ihnen einen viel schärferen Gesichtssinn haben zum Schauen des körperlichen Lichtes, zu dem unkörperlichen Licht vermögen sie doch nicht vorzudringen, durch das unser Geist gleichsam bestrahlt wird, so dass wir über all das richtig urteilen können. Denn insoweit wir dieses Licht erfassen, sind wir zu solchem Urteil fähig. Jedoch findet sich in den Sinnen der vernunftlosen Lebewesen, wenn auch kein Wissen in irgendeiner Weise, so doch immerhin etwas dem Wissen Ähnliches. Die übrigen körperhaften Wesen aber heißen nur deshalb Sinneswesen, weil sie auf die Sinne einwirken, nicht als ob sie selbst Sinne hätten. Unter ihnen zeigt sich wiederum bei den Pflanzen insofern etwas den Sinnen Ähnliches, als sie sich nähren und fortpflanzen. Übrigens haben sie und alle körperlichen Dinge ihre in der Natur verborgenen Ursachen; ihre Formen jedoch, durch die der sichtbare Bau dieser Welt sich formenschön gestaltet, bieten sie den Sinnen zur Wahrnehmung dar, so dass sie, wie zum Ersatz für das ihnen mangelnde Wissen, Gegenstand des Wissens sein zu wollen scheinen. Wir aber erfassen sie zwar mit dem leiblichen Sinne, urteilen aber darüber nicht mit dem leiblichen Sinne. Denn wir besitzen noch einen anderen, über diesen weit erhabenen Sinn, den Sinn des inneren Menschen, kraft dessen wir das Rechte und das Unrechte empfinden, das Rechte an der Übereinstimmung mit der übersinnlichen Form, das Unrechte an der Abweichung davon. Dieser Sinn betätigt sich, ohne dass er der Schärfe des Auges bedürfte oder der Ohröffnung oder des Einatmens durch die Nase oder des Geschmackes im Gaumen oder irgendeiner körperlichen Berührung. In ihm bin ich gewiß, dass ich bin, dass ich das weiß; in ihm liebe ich Sein und Bewusstsein und bin ich auch darüber gewiss, dass ich dies liebe." -  Augustinus, De civ. Dei, XI, 27
Nach Schopenhauer und Augustinus tritt das Versetzen in den Zustand des reinen Anschauens am leichtesten ein, wenn die Gegenstände demselben entgegenkommen, "d. h. durch ihre mannigfaltige und zugleich bestimmte und deutliche Gestalt leicht zu Repräsentanten ihrer Ideen werden, worin eben die Schönheit, im objektiven Sinne, besteht. Vor Allem hat die schöne Natur diese Eigenschaft und gewinnt dadurch selbst dem Unempfindlichsten wenigstens ein flüchtiges ästhetisches Wohlgefallen ab: ja, es ist so auffallend, wie besonders die Pflanzenwelt zur ästhetischen Betrachtung auffordert und sich gleichsam derselben aufdringt, dass man sagen möchte, dieses Entgegenkommen stände damit in Verbindung, dass diese organischen Wesen nicht selbst, wie die thierischen Leiber, unmittelbares Objekt der Erkenntnis sind, daher sie des fremden verständigen Individuums bedürfen, um aus der Welt des blinden Wollens in die der Vorstellung einzutreten, weshalb sie gleichsam nach diesem Eintritt sich sehnten, um wenigstens mittelbar zu erlangen, was ihnen unmittelbar versagt ist. Ich lasse übrigens diesen gewagten und vielleicht an Schwärmerei grenzenden Gedanken ganz und gar dahingestellt sein, da nur eine sehr innige und hingebende Betrachtung der Natur ihn erregen oder rechtfertigen kann Um so mehr erfreut und überrascht mich jetzt, 40 Jahre nachdem ich obigen Gedanken so schüchtern und zaudernd hingeschrieben habe, die Entdeckung, dass schon der heilige Augustinus ihn ausgesprochen hat: Arbusta formas suas varias, quibus mundi hujus visibilis structura formosa est, sentiendas sensibus praebent; ut, pro eo quod nosse non possunt, quasi innotescere velle videantur. (De civ. Dei, XI, 27.). Solange nun dieses Entgegenkommen der Natur, die Bedeutsamkeit und Deutlichkeit ihrer Formen, aus denen die in ihnen individualisirten Ideen uns leicht ansprechen, es ist, die uns aus der dem Willen dienstbaren Erkenntnis bloßer Relationen in die ästhetische Kontemplation versetzt und eben damit zum willensfreien Subjekt des Erkennens erhebt: so lange ist es bloß das Schöne, was auf uns wirkt, und Gefühl der Schönheit was erregt ist. Wenn nun aber eben jene Gegenstände, deren bedeutsame Gestalten uns zu ihrer reinen Kontemplation einladen, gegen den menschlichen Willen überhaupt, wie er in seiner Objektität, dem menschlichen Leibe, sich darstellt, ein feindliches Verhältniß; haben, ihm entgegen sind, durch ihre allen Widerstand aufhebende Uebermacht ihn bedrohen, oder vor ihrer unermeßlichen Größe ihn bis zum Nichts verkleinern; der Betrachter aber dennoch nicht auf dieses sich aufdringende feindliche Verhältniß zu seinem Willen seine Aufmerksamkeit richtet; sondern, obwohl es wahrnehmend und anerkennend, sich mit Bewußtsein davon abwendet, indem er sich von seinem Willen und dessen Verhältnissen gewaltsam losreißt und allein der Erkenntnis hingegeben, eben jene dem Willen furchtbaren Gegenstände als reines willensloses Subjekt des Erkennens ruhig kontemplirt, ihre jeder Relation fremde Idee allein auffassend, daher gerne bei ihrer Betrachtung weilend, folglich eben dadurch über sich selbst, seine Person, sein Wollen und alles Wollen hinausgehoben wird: – dann erfüllt ihn das Gefühl des Erhabenen, er ist im Zustand der Erhebung, und deshalb nennt man auch den solchen Zustand veranlassenden Gegenstand erhaben. Was also das Gefühl des Erhabenen von dem des Schönen unterscheidet, ist dieses: beim Schönen hat das reine Erkennen ohne Kampf die Oberhand gewonnen, indem die Schönheit des Objekts, d. h. dessen die Erkenntnis seiner Idee erleichternde Beschaffenheit, den Willen und die seinem Dienste fröhnende Erkenntnis der Relationen, ohne Widerstand und daher unmerklich aus dem Bewußtsein entfernte und dasselbe als reines Subjekt des Erkennens übrig ließ, so dass selbst keine Erinnerung an den Willen nachbleibt: hingegen bei dem Erhabenen ist jener Zustand des reinen Erkennens allererst gewonnen durch ein bewußtes und gewaltsames Losreißen von den als ungünstig erkannten Beziehungen desselben Objekts zum Willen, durch ein freies, von Bewußtsein begleitetes Erheben über den Willen und die auf ihn sich beziehende Erkenntnis. Diese Erhebung muss mit Bewußtsein nicht nur gewonnen, sondern auch erhalten werden und ist daher von einer steten Erinnerung an den Willen begleitet, doch nicht an ein einzelnes, individuelles Wollen, wie Furcht oder Wunsch, sondern an das menschliche Wollen überhaupt, sofern es durch seine Objektität, den menschlichen Leib, allgemein ausgedrückt ist. Träte ein realer einzelner Willensakt ins Bewußtsein, durch wirkliche, persönliche Bedrängniß und Gefahr vom Gegenstände: so würde der also wirklich bewegte individuelle Wille alsbald die Oberhand gewinnen, die Ruhe der Kontemplation unmöglich werden, der Eindruck des Erhabenen verloren gehen, indem er der Angst Platz macht, in welcher das Streben des Individuums, sich zu retten, jeden andern Gedanken verdrängte. – Einige Beispiele werden sehr viel beitragen, diese Theorie des Aesthetisch-Erhabenen deutlich zu machen und außer Zweifel zusetzen; zugleich werden sie die Verschiedenheit der Grade jenes Gefühls des Erhabenen zeigen. Denn da dasselbe mit dein des Schönen in der Hauptbestimmung, dem reinen, willensfreien Erkennen und der mit demselben notwendig eintretenden Erkenntnis der außer aller durch den Satz des Grundes bestimmten Relation stehenden Ideen, Eines ist und nur durch einen Zusatz, nämlich die Erhebung über das erkannte feindliche Verhältniß; eben des kontemplirten Objekts zum Willen überhaupt, sich vom Gefühl des Schönen unterscheidet; so entstehen, je nachdem dieser Zusatz stark, laut, dringend, nah, oder nur schwach, fern, bloß angedeutet ist, mehrere Grade des Erhabenen, ja Uebergänge des Schönen zum Erhabenen. Ich halte es der Darstellung angemessener, diese Uebergänge und überhaupt die schwächeren Grade des Eindrucks des Erhabenen zuerst in Beispielen vor die Augen zu bringen, obwohl Diejenigen, deren ästhetische Empfänglichkeit überhaupt nicht sehr groß und deren Phantasie nicht lebhaft ist, bloß die später folgenden Beispiele der höheren, deutlicheren Grade jenes Eindrucks verstehen werden, an welche allein sie sich daher zu halten und die zuerst anzuführenden Beispiele der sehr schwachen Grade des besagten Eindrucks auf sich beruhen zu lassen haben. Wie der Mensch zugleich ungestümer und finsterer Drang des Wollens (bezeichnet durch den Pol der Genitalien als seinen Brennpunkt) und ewiges, freies, heiteres Subjekt des reinen Erkennens (bezeichnet durch den Pol des Gehirns) ist; so ist, diesem Gegensatz entsprechend, die Sonne zugleich Quelle des Lichtes, der Bedingung zur vollkommensten Erkenntnisart, und eben dadurch des erfreulichsten der Dinge, – und Quelle der Wärme, der ersten Bedingung des Lebens, d. i. aller Erscheinung des Willens auf den höheren Stufen derselben. Was daher für den Willen die Wärme, das ist für die Erkenntnis das Licht. Das Licht ist eben daher der größte Demant in der Krone der Schönheit und hat auf die Erkenntnis jedes schönen Gegenstandes den entschiedensten Einfluß: seine Anwesenheit überhaupt ist unerläßliche Bedingung; seine günstige Stellung erhöht auch die Schönheit des Schönsten. Vor allem Andern aber wird das Schöne der Baukunst durch seine Gunst erhöht, durch welche jedoch selbst das Unbedeutendste zum schönsten Gegenstande wird. – Sehen wir nun im strengen Winter, bei der allgemeinen Erstarrung der Natur, die Strahlen der niedrig stehenden Sonne von steinernen Massen zurückgeworfen, wo sie erleuchten, ohne zu wärmen, also nur der reinsten Erkenntnisweise, nicht dem Willen günstig sind; so versetzt die Betrachtung der schönen Wirkung des Lichtes auf diese Massen, uns, wie alle Schönheit, in den Zustand des reinen Erkennens, der jedoch hier durch die leise Erinnerung an den Mangel der Erwärmung durch eben jene Strahlen, also des belebenden Princips, schon ein gewisses Erheben über das Interesse des Willens verlangt, eine leise Aufforderung zum Verharren im reinen Erkennen, mit Abwendung von allem Wollen, enthält, eben dadurch aber ein Uebergang vom Gefühl des Schönen zu dem des Erhabenen ist. Es ist der schwächste Anhauch des Erhabenen am Schönen, welches letztere selbst hier nur in geringem Grade hervortritt. Ein fast noch eben so schwaches Beispiel ist folgendes. Versetzen wir uns in eine sehr einsame Gegend, mit unbeschränktem Horizont, unter völlig wolkenlosem Himmel, Bäume und Pflanzen in ganz unbewegter Luft, keine Tiere, keine Menschen, keine bewegte Gewässer, die tiefste Stille; – so ist solche Umgebung wie ein Aufruf zum Ernst, zur Kontemplation, mit Losreißung von allem Wollen und dessen Dürftigkeit: eben dieses aber gibt schon einer solchen, bloß einsamen und tiefruhenden Umgebung einen Anstrich des Erhabenen. Denn weil sie für den des steten Strebens und Erreichens bedürftigen Willen keine Objekte darbietet, weder günstige noch ungünstige, so bleibt nur der Zustand der reinen Kontemplation übrig, und wer dieser nicht fähig ist, wird der Leere des nichtbeschäftigten Willens, der Quaal der Langenweile, mit beschämender Herabsetzung Preis gegeben. Sie gibt insofern ein Maaß unseres eigenen intellektualen Werthes, für welchen überhaupt der Grad unserer Fähigkeit zum Ertragen, oder Lieben der Einsamkeit ein guter Maaßstab ist. Die geschilderte Umgebung gibt also ein Beispiel des Erhabenen in niedrigem Grad, indem in ihr dem Zustand des reinen Erkennens, in seiner Ruhe und Allgenugsamkeit, als Kontrast, eine Erinnerung an die Abhängigkeit und Armsäligkeit des einen steten Treibens bedürftigen Willens beigemischt ist. – Dies ist die Gattung des Erhabenen, welche dem Allblick der endlosen Prärien im Innern Nord-Amerikas nachgerühmt wird. Lassen wir nun aber eine solche Gegend auch der Pflanzen entblößt sein und nur nackte Felsen zeigen; so wird, durch die gänzliche Abwesenheit des zu unserer Subsistenz nöthigen Organischen, der Wille schon geradezu beängstigt: die Oede gewinnt einen furchtbaren Charakter; unsere Stimmung wird mehr tragisch: die Erhebung zum reinen Erkennen geschieht mit entschiedenerem Losreißen vom Interesse des Willens, und indem wir im Zustande des reinen Erkennens beharren, tritt das Gefühl des Erhabenen deutlich hervor. In noch höherem Grade kann es folgende Umgebung veranlassen. Die Natur in stürmischer Bewegung: Helldunkel, durch drohende schwarze Gewitterwolken; ungeheure, nackte, herabhängende Felsen, welche durch ihre Verschränkung die Aussicht verschließen; rauschende schäumende Gewässer; gänzliche Oede; Wehklage der durch die Schluchten streichenden Luft. Unsere Abhängigkeit, unser Kampf mit der feindlichen Natur, unser darin gebrochener Wille, tritt uns jetzt anschaulich vor Augen: so lange aber nicht die persönliche Bedrängniß die Oberhand gewinnt, sondern wir in ästhetischer Beschauung bleiben, blickt durch jenen Kampf der Natur, durch jenes Bild des gebrochenen Willens, das reine Subjekt des Erkennens durch und faßt ruhig, unerschüttert, nicht mitgetroffen ( unconcerned), an eben den Gegenständen, welche dem Willen drohend und furchtbar sind, die Ideen auf. In diesem Kontrast eben liegt das Gefühl des Erhabenen. Aber noch mächtiger wird der Eindruck, wenn wir den Kampf der empörten Naturkräfte im Großen vor Augen haben, wenn in jener Umgebung ein fallender Strom durch sein Toben uns die Möglichkeit die eigene Stimme zu hören benimmt; – oder wenn wir am weiten, im Sturm empörten Meere stehen: häuserhohe Wellen steigen und sinken, gewaltsam gegen schroffe Uferklippen geschlagen, spritzen sie den Schaum hoch in die Luft, der Sturm heult, das Meer brüllt, Blitze aus schwarzen Wolken zucken und Donnerschläge übertönen Sturm und Meer. Dann erreicht im unerschütterten Zuschauer dieses Auftritts die Duplicität seines Bewußtseins die höchste Deutlichkeit: er empfindet sich zugleich als Individuum, als hinfällige Willenserscheinung, die der geringste Schlag jener Kräfte zertrümmern kann, hülflos gegen die gewaltige Natur, abhängig, dem Zufall Preis gegeben, ein verschwindendes Nichts, ungeheuren Mächten gegenüber; und dabei nun zugleich als ewiges ruhiges Subjekt des Erkennens, welches, als Bedingung des Objekts, der Träger eben dieser ganzen Welt ist und der furchtbare Kampf der Natur nur seine Vorstellung, es selbst in ruhiger Auffassung der Ideen, frei und fremd allem Wollen und allen Nöthen. Es ist der volle Eindruck des Erhabenen. Hier veranlasst ihn der Anblick einer dem Individuo Vernichtung drohenden, ihm ohne allen Vergleich überlegenen Macht. Auf ganz andere Weise kann er entstehen bei der Vergegenwärtigung einer bloßen Größe in Raum und Zeit, deren Unermeßlichkeit das Individuum zu Nichts verkleinert. Wir können die erstere Art das Dynamisch-, die zweite das Mathematisch-Erhabene nennen, Kants Benennungen und seine richtige Eintheilung beibehaltend, obgleich wir in der Erklärung des innern Wesens jenes Eindrucks ganz von ihm abweichen und weder moralischen Reflexionen, noch Hypostasen aus der scholastischen Philosophie einen Antheil dabei zugestehen. Wenn wir uns in die Betrachtung der unendlichen Größe der Welt in Raum und Zeit verlieren, den verflossenen Jahrtausenden und den kommenden nachsinnen, – oder auch, wenn der nächtliche Himmel uns zahllose Welten wirklich vor Augen bringt, und so die Unermeßlichkeit der Welt auf das Bewußtsein eindringt, – so fühlen wir uns selbst zu Nichts verkleinert, fühlen uns als Individuum, als belebter Leib, als vergängliche Willenserscheinung, wie ein Tropfen im Ocean, dahin schwinden, ins Nichts zerfließen. Aber zugleich erhebt sich gegen solches Gespenst unserer eigenen Nichtigkeit, gegen solche lügende Unmöglichkeit, das unmittelbare Bewußtsein, dass alle diese Welten ja nur in unserer Vorstellung dasind, nur als Modifikationen des ewigen Subjekts des reinen Erkennens, als welches wir uns finden, sobald wir die Individualität vergessen, und welches der notwendige, der bedingende Träger aller Welten und aller Zeiten ist. Die Größe der Welt, die uns vorher beunruhigte, ruht jetzt in uns: unsere Abhängigkeit von ihr wird aufgehoben durch ihre Abhängigkeit von uns. – Dieses Alles kommt jedoch nicht sofort in die Reflexion, sondern zeigt sich als ein nur gefühltes Bewusstsein, dass man, in irgend einem Sinne (den allein die Philosophie deutlich macht), mit der Welt Eines ist und daher durch ihre Unermesslichkeit nicht niedergedrückt, sondern gehoben wird. Es ist das gefühlte Bewusstsein Dessen, was die Upanischaden der Veden m so mannigfaltigen Wendungen wiederholt aussprechen, vorzüglich in dem schon oben beigebrachten Spruch: Hae omnes creaturae in totum ego sum, et praeter me aliud ens non est - Alle diese Geschöpfe insgesamt bin ich, und außer mir ist kein anderes Wesen. ( Oupnek'hat, Bd. 1, S. 122). Es ist Erhebung über das eigene Individuum, Gefühl des Erhabenen. Auf eine ganz unmittelbare Weise erhalten wir diesen Eindruck des Mathematisch-Erhabenen schon durch einen Raum, der zwar gegen das Weltgebäude betrachtet klein ist, der aber dadurch dass er uns unmittelbar ganz wahrnehmbar geworden ist, nach allen drei Dimensionen mit seiner ganzen Größe auf uns wirkt, welche hinreicht, das Maaß unsers eigenen Leibes fast unendlich klein zu machen. Dies kann ein für die Wahrnehmung leerer Raum nie, daher nie ein offener, sondern nur ein durch die Begränzung nach allen Dimensionen unmittelbar wahrnehmbarer, also ein sehr hohes und großes Gewölbe, wie das der Peterskirche in Rom, oder der Paulskirche in London. Das Gefühl des Erhabenen entsteht hier durch das Innewerden des verschwindenden Nichts unsers eigenen Leibes vor einer Größe, die andererseits selbst wieder nur in unserer Vorstellung liegt und deren Träger wir als erkennendes Subjekt sind, also hier wie überall durch den Kontrast der Unbedeutsamkeit und Abhängigkeit unseres Selbst als Individuums, als Willenserscheinung, gegen das Bewußtsein unserer als reinen Subjekts des Erkennens. Selbst das Gewölbe des gestirnten Himmels wirkt, wenn es ohne Reflexion betrachtet wird, nur eben so wie jenes steinerne Gewölbe, und nicht mit seiner wahren, sondern nur mit seiner scheinbaren Größe. – Manche Gegenstände unserer Anschauung erregen den Eindruck des Erhabenen dadurch, dass, sowohl vermöge ihrer räumlichen Größe, als ihres hohen Alters, also ihrer zeitlichen Dauer, wir ihnen gegenüber uns zu Nichts verkleinert fühlen, und dennoch im Genüsse ihres Anblicks schwelgen: der Art sind sehr hohe Berge, Aegyptische Pyramiden, kolossale Ruinen von hohem Alterthume. Ja, auch auf das Ethische läßt unsere Erklärung des Erhabenen sich übertragen, nämlich auf Das, was man als den erhabenen Charakter bezeichnet. Auch dieser nämlich entspringt daraus, dass der Wille nicht erregt wird durch Gegenstände, welche allerdings geeignet wären, ihn zu erregen; sondern das Erkennen auch dabei die Oberhand behält. Ein solcher Charakter wird demnach die Menschen rein objektiv betrachten, nicht aber nach den Beziehungen, welche sie zu seinem Willen haben könnten: er wird z. B. ihre Fehler, sogar ihren Hass und ihre Ungerechtigkeit gegen ihn selbst, bemerken, ohne dadurch seinerseits zum Hass erregt zu werden; er wird ihr Glück ansehen, ohne Neid zu empfinden; er wird ihre guten Eigenschaften erkennen, ohne jedoch nähere Verbindung mit ihnen zu wünschen; er wird die Schönheit der Weiber wahrnehmen, ohne ihrer zu begehren. Sein persönliches Glück oder Unglück wird ihn nicht stark affiziren, vielmehr wird er sein, wie Hamlet den Horatio beschreibt." [58] 
 
"For thon hast been
As one, in suffering all, tat suffers noting;
A man, tat fortune's beffets and rewards
Hast ta'en with equal thanks" - William Shakespeare, Hamlet III, 2 

(Denn du warst stets als hättest,
Indem dich Alles traf, du nichts zu leiden:
Des Schicksals Schläge und Geschenke hast
Mit gleichem Dank du hingenommen, u. s. w.)


 

11. Wissenschaft, die bei falschen Prämissen zu falschen Ergebnissen führt; Zuverlässigkeit der Biontech-mRNA-Impfstoffe weiterhin nicht geklärt; Genesene haben den besten Schutz gegen Covid-19, die mit dem Frankenstein-Biontech mRNA-Impfstoff behandelten den schlechtesten; die größere Gefahr geht inzwischen von nur 2x Geimpften aus; Impfdurchbrüche

Wenn man sich manche Wissenschaftler heute ansieht, muss man sagen, die Kunst kann zu gesicherteren Erkenntnissen kommen als die Wissenschaft. Letztere führt bei falschen Prämissen zu falschen Ergebnissen und so zu einer verfälschten Wissenschaft wie die über die Manipulation der Gene, die sogenannte grüne oder rote Gentechnik mit den berüchtigten genmanipulierten Arzneimitteln und mRNA-Impfstoffen. Die deutsche Bundesregierung, die durch die Wahlen kräftig abgestraft wurde, hatte immer die Frankenstein-Biontech mRNA-Impfung gefördert und die Erfinder der mRNA-Impfung ausgezeichnet - zu unrecht wie sich nun herausstellt. Die so geimpften müssen sich alle paar Monate erneut impfen lassen, während die Genesenen dauerhaften Schutz genießen. Von Gesundheitsministern und "Gesundheitsexperten" wurde immer behauptet, Genesene seien nur wenige Monate gegen das Virus geschützt und müssten sich trotzdem impfen lassen. Diese frei erfundene Behauptung, die vor allem von Biontech-Wissenschaftlern in Umlauf gebracht wurde, und zur offiziellen Annahme der Gesundheitsbehörden vieler Länder wurde, ist vollkommen falsch, wie fast alles, was mit Frankenstein-Biontech mRNA-Impfstoffen zu tun hat. [59]

Eine Studie aus Israel belegt, dass eine "Durchbruchsinfektion bei Genesenen ohne Impfung" nur halb so groß ist wie bei Personen, die vor sechs Monaten zum zweiten Male mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech geimpft wurden. Untersucht wurden jüngere Personen unter 65 Jahren ohne Hinweise für eine Immunschwäche. "Eine überstandene Sars-Cov-2-Infesktion gebe diesen nicht nur einen langanhaltenden, sognifikanten Schutz gegen eine Infektion mit Wildtyp Alpha oder Delta, so die Forscher: Sie wiesen demnach auch ein geringeres Risiko für eine symptomatische Infektion oder eine Hospitalisation auf als Geimpfte." Genesene sind noch nach 18 Monaten besser geschützt als Geimpfte nach 6 Monaten, weshalb die größere Gefahr inzwischen von Geimpften ausgeht: Es zeichnet sich ab, "dass gerade auf längere Sicht eine überstandene Infektion deutlich besseren Schutz im Vergleich zur Impfung bietet: So seien Genesene, deren Infektionen bis zu 18 Monate zurückliegt, noch immer sechs- bis siebenfach besser gegen die Delta-Variante geschützt als Menschen, die sechs Monate zuvor mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech geimpft wurden." Genesene müssen daher besser gestellt werden als Geimpfte, da sie ein geringeres Risiko für die Allgemeinheit darstellen als Geimpfte, die ohnehin wegen der Gefahrenstoffe durch die Impfung nach ihrem Tod obduziert werden müssen. [60]

Die Zahl der Impfdurchbrüche allein in Deutschland könnte weit höher liegen als die vom RKI angegebenen rund 70.000. "Dass eine vollständig abgeschlossene Impfserie nicht automatisch vor einer Corona-Infektion schützt, mussten in den vergangenen Monaten viele lernen. Zahlen dazu liefert das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem wöchentlichen Covid-19-Lagebericht. Für das gesamte Bundesgebiet sind demnach seit März mehr als 67 500 Impfdurchbrüche, also Infektionen mit dem Coronavirus trotz einer abgeschlossenen Impfserie, identifiziert worden." [61]

Durch falsche Prämissen ist die Zuverlässigkeit der Biontech-mRNA-Impfstoffe weiterhin nicht geklärt. Es ist klar dass dann die Impfbereitschaft gering ist z.B. bei Menschen, die "anthroposophisch denken". Wegen der Impfdurchbrüche geht die größere Gefahr inzwischen von nur 2x Geimpften aus: "Doch es sind nicht nur die Ungeimpften und die sinkenden Ressourcen der Krankenhäuser, die diesen Corona-Herbst wohl wieder zu einem Problem machen werden...  Da die Wirkung selbst einer vollständigen Impfung, die aus zwei Spritzen besteht, gerade bei den früh geimpften Älteren mit der Zeit nachlässt und inzwischen bei vielen bereits verblasst sein dürfte, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Auffrischungen für Personen, die 70 Jahre oder älter sind, sowie für medizinisches und pflegerisches Personal. Die dritte Spritze sei demnach frühestens ein halbes Jahr nach der Zweitimpfung sinnvoll. Insgesamt wurden bislang jedoch nur 1,5 Millionen sogenannte Booster gespritzt, wie das RKI mitteilt. Bei mehr als 13 Millionen Menschen, die 70 Jahre oder älter sind und von denen mehr als 80 Prozent doppelt geimpft sind, dürften viele derzeit nicht mehr ausreichend geschützt sein... Schon jetzt registrieren die Behörden vermehrt sogenannte Impfdurchbrüche – also symptomatische Ansteckungen, zu denen es erst nach der Zweitimpfung gekommen ist. In der Zeit zwischen Ende September und Mitte Oktober hing der Anteil der Durchbrüche unter allen Erkrankten, bei denen der Impfstatus bekannt war, laut RKI klar mit dem Alter der Betroffenen zusammen. Unter Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren wurden drei Prozent der Fälle als Impfdurchbrüche identifiziert, bei den Erwachsenen zwischen 18 und 59 Jahren waren es bereits knapp 35 Prozent. Und in der Gruppe der über Sechzigjährigen waren 57 Prozent der Erkrankten geimpft." [62]

Immer wenn Prominente, wie der Bayern-Profi Joshua Kimmich, sich nicht als Versuchskaninchen für mRNA-Impfstoffe hergeben wollen, treten die Pseudo-Wissenschaftler und -Virologen, wie Lauterbach, Merkel, Spahn, Drosten oder Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, auf den Plan, die ihr Halbwissen an Gentechnik-Universitäten gelernt oder 1:1 von der Biotech-Industrie übernommen haben. "Jetzt, da Kimmich sich ausführlich geäußert hat, ist aus einer privaten Entscheidung eine öffentliche Diskussion geworden. Eine, die mehrere Ebenen hat – und für den Spitzensport in Deutschland Folgen haben könnte, die über den Fall Kimmich hinausgehen." Kimmich sagt, er habe sich nicht impfen lassen , „weil ich für mich persönlich Bedenken habe, was fehlende Langzeitstudien angeht“.  Zudem weist er auf „Impfdurchbrüche“ hin. Es ist klar, dass nun scheinbar Gelehrte ihr Halbwissen verbreiten möchten: "Am Tag danach kam Widerrede aus der Wissenschaft. Zum Beispiel von Carsten Watzl, dem Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie." Er sagt, dass "eine Nebenwirkung auftritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gegeben und wird auch bei der Covid-19-Impfung nicht auftreten.“ Es war sein Mitspieler Thomas Müller, der passende Worte fand. Als „Freund“ sei die Entscheidung Kimmichs „absolut akzeptabel“. In den Vereinigten Staaten wird noch mehr Druck aufgebaut; dort hat der Basketball-Profiklub Brooklyn Nets Spieler Kyrie Irving vom Spielbetrieb ausgeschlossen, weil er sich nicht impfen lassen will. Das Problem: In der Stadt New York, wo die Nets spielen, müssen alle Spieler der Heimmannschaft laut Gesetz geimpft sein." Sogar die (noch) Bundeskanzlerin Merkel, die in Fragen des Islamismus, Antisemitismus (Förderung der Ditib) und Pandemiebekämpfung durch Heuchelei und Unreflektiertheit aufgefallen ist, übt Druck auf den Bayern-Profi aus. "Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in die Debatte um Joshua Kimmich eingeschaltet, der zu jener relevanten Minderheit von Bürgern gehört, die sich bisher nicht impfen lässt: 'Vielleicht macht sich Joshua Kimmich darüber ja auch noch Gedanken. Er ist ja als sehr reflektierter Fußballer bekannt.'" [63]
 

12. Verirrung der Naturwissenschaft; die heutige Wissenschaft versteht "vom innern Wesen eines Tieres" wenig, sie meint, "dass der Organismus nur ein Aggregat von Erscheinungen physischer, chemischer und mechanischer Kräfte sei, die hier, zufällig zusammengekommen, den Organismus zu Stande brächten, als ein Naturspiel ohne weitere Bedeutung", an dem man beliebig herum experimentieren könne

Die Wissenschaft hatte sich schon im 19. Jahrhundert zum rohen Materialismus "unter stupider Ableugnung der Lebenskraft" entwickelt, der die Erscheinungen des Lebens aus physikalischen und chemischen Kräften erklären will, diese aber wieder aus dem mechanischen Wirken der Materie. Daran hat sich bis heute nichts geändert, vor allem was die Medizin betrifft mit ihren neuartigen gentechnisch veränderten Medikamenten und Impfstoffen einem Phantom nachjagt. "Ganz dieser Art ist endlich der eben jetzt, in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder aufgewärmte, aus Unwissenheit sich original dünkende, rohe Materialismus, welcher zunächst, unter stupider Ableugnung der Lebenskraft, die Erscheinungen des Lebens aus physikalischen und chemischen Kräften erklären, diese aber wieder aus dem mechanischen Wirken der Materie, Lage, Gestalt und Bewegung erträumter Atome entstehen lassen und so alle Kräfte der Natur auf Stoß und Gegenstoß zurückführen möchte... Dergleichen krasse, mechanische, demokritische, plumpe und wahrhaft knollige Theorien sind ganz der Leute würdig, die, funfzig Jahre nach dem Erscheinen der Goetheschen Farbenlehre, noch an Newtons homogene Lichter glauben und sich nicht schämen es zu sagen. Sie werden erfahren, dass was man dem Kinde (dem Demokrit) nachsieht, dem Manne nicht verziehen wird. Sie könnten sogar einst schmählich enden: aber dann schleicht Jeder davon, und thut als wäre er nicht dabei gewesen. Wir werden auf diese falsche Zurückführung ursprünglicher Naturkräfte auf einander bald nochmals zu reden kommen." Schon die Scholastiker wussten in dieser Beziehung mehr als die heutigen Wissenschaftler, denn sie hatten Dies im Wesentlichen richtig erkannt und als forma substantialis bezeichnet. (Suarez, Disput. metaph., disp. XV, sect. 1.) [64]

Deshalb geht es den Tieren heute so schlecht, weil man "vom innern Wesen eines Tieres" so wenig versteht. Weder Bienen noch andere Haustiere sind verstanden, weshalb man glaubt, man könne sie nach den absurden Vorstellungen der materialistischen Wissenschaftler in Massen zusammenpferchen und die Bienen über pestizid-verseuchte Felder fliegen lassen. "Es ist ein ebenso großer, wie gewöhnlicher Irrtum, dass die Häufigsten, allgemeinsten und einfachsten Erscheinungen es wären, die wir am besten verständen; da sie doch vielmehr nur diejenigen sind, an deren Anblick und unsere Unwissenheit darüber wir uns am meisten gewöhnt haben. Es ist uns ebenso unerklärlich, dass ein Stein zur Erde fällt, als dass ein Tier sich bewegt. Man hat, wie oben erwähnt, vermeint, dass man, von den allgemeinsten Naturkräften (z. B. Gravitation, Kohäsion, Undurchdringlichkeit) ausgehend, aus ihnen die seltener und nur unter kombinirten Umständen wirkenden (z. B. chemische Qualität, Elektricität, Magnetismus) erklären, zuletzt aus diesen wieder den Organismus und das Leben der Tiere, ja des Menschen Erkennen und Wollen verstehen würde. Man fügte sich stillschweigend darin, von lauter qualitates occultae auszugehen, deren Aufhellung ganz aufgegeben wurde, da man über ihnen zu bauen, nicht sie zu unterwühlen vorhatte. Dergleichen kann, wie gesagt, nicht gelingen. Aber abgesehen davon, so stände solches Gebäude immer in der Luft. Was helfen Erklärungen, die zuletzt aus ein eben so Unbekanntes, als das erste Problem war, zurückführen? Versteht man aber am Ende vom innern Wesen jener allgemeinen Naturkräfte mehr, als vom innern Wesen eines Tieres? Ist nicht eines so unerforscht, wie das andere? Unergründlich, weil es grundlos, weil es der Inhalt, das Was der Erscheinung ist, das nie aus ihre Form, aus das Wie, auf den Satz vom Grunde, zurückgeführt werden kann. Wir aber, die wir hier nicht Aetiologie, sondern Philosophie, d. i. nicht relative, sondern unbedingte Erkenntnis vom Wesen der Welt beabsichtigen, schlagen den entgegengesetzten Weg ein und gehen von Dem, was uns unmittelbar, was uns am vollständigsten bekannt und ganz und gar vertraut ist, was uns am nächsten liegt, aus, um Das zu verstehen, was uns nur entfernt, einseitig und mittelbar bekannt ist: und aus der mächtigsten, bedeutendsten, deutlichsten Erscheinung wollen wir die unvollkommenere, schwächere verstehen lernen. Mir ist von allen Dingen, meinen eigenen Leib ausgenommen, nur eine Seite bekannt, die der Vorstellung: ihr inneres Wesen bleibt mir verschlossen und ein tiefes Geheimnis, auch wenn ich alle Ursachen kenne, aus die ihre Veränderungen erfolgen. Nur aus der Vergleichung mit Dem, was in mir vorgeht, wenn, indem ein Motiv mich bewegt, mein Leib eine Aktion ausübt, was das innere Wesen meiner eigenen durch äußere Gründe bestimmten Veränderungen ist, kann ich Einsicht erhalten in die Art und Weise, wie jene leblosen Körper sich auf Ursachen verändern, und so verstehen, was ihr inneres Wesen sei, von dessen Erscheinen mir die kenntnis der Ursache die bloße Regel des Eintritts in Zeit und Raum angiebt und weiter nichts. Dies kann ich darum, weil mein Leib das einzige Objekt ist, von dem ich nicht bloß die eine Seite, die der Vorstellung, kenne, sondern auch die zweite, welche Wille heißt. Statt also zu glauben, ich würde meine eigene Organisation, dann mein Erkennen und Wollen und meine Bewegung auf Motive, besser verstehen, wenn ich sie nur zurückführen könnte auf Bewegung aus Ursachen, durch Elektricität, durch Chemismus, durch Mechanismus; muss ich, sofern ich Philosophie, nicht Aetiologie suche, umgekehrt auch die einfachsten und gemeinsten Bewegungen des unorganischen Körpers, die ich auf Ursachen erfolgen sehe, zuvörderst ihrem innern Wesen nach verstehen lernen aus meiner eigenen Bewegung auf Motive, und die unergründlichen Kräfte, welche sich in allen Körpern der Natur äußern, für der Art nach als identisch mit Dem erkennen, was in mir der Wille ist, und für nur dem Grade nach davon verschieden. Dies heißt: die in der Abhandlung über den Satz vom Grund aufgestellte vierte Klasse der Vorstellungen muss mir der Schlüssel werden zur Erkenntnis des innern Wesens der ersten Klasse, und aus dem Gesetz der Motivation muss ich das Gesetz der Kausalität, seiner innern Bedeutung nach, verstehen lernen." [65]

Gegenüber den heutigen Wissenschaftlern, die in der roten und grünen Gentechnik forschen, waren die Scholastiker weiter entwickelt. Sie besaßen eine Grundlage und kamen der Wahrheit näher als unsere Wissenschaftler, die sich ihre eigene Grundlage entziehen, und "nur Irrtum statt Wahrheit geben" können. Die Wissenschaft meint, "dass der Organismus nur ein Aggregat von Erscheinungen physischer, chemischer und mechanischer Kräfte sei, die hier, zufällig zusammengekommen, den Organismus zu Stande brächten, als ein Naturspiel ohne weitere Bedeutung," an dem man beliebig herum experimentieren könne: "Der Gehalt der Natur wird jetzt durch die Form verdrängt, den einwirkenden Umständen wird Alles, dem innern Wesen der Dinge nichts zugeschrieben. Gelänge es wirklich auf dem Wege, so würde, wie schon gesagt, zuletzt ein Rechnungsexempel das Rätsel der Welt lösen. Diesen Weg aber geht man, wenn, wie schon erwähnt, alle physiologische Wirkung auf Form und Mischung, also etwa auf Elektricität, diese wieder auf Chemismus, dieser aber auf Mechanismus zurückgeführt werden soll. Letzteres war z. B. der Fehler des Cartesius und aller Atomistiker, welche die Bewegung der Weltkörper auf den Stoß eines Fluidums, und die Qualitäten auf den Zusammenhang und die Gestalt der Atome zurückführten und dahin arbeiteten, alle Erscheinungen der Natur für bloße Phänomene der Undurchdringlichkeit und Kohäsion zu erklären. Obgleich man davon zurückgekommen ist, so thun doch auch dasselbe in unsern Tagen die elektrischen, chemischen und mechanischen Physiologen, welche hartnäckig das ganze Leben und alle Funktionen des Organismus aus der »Form und Mischung« seiner Bestandteile erklären wollen. dass das Ziel der physiologischen Erklärung die Zurückführung des organischen Lebens auf die allgemeinen Kräfte, welche die Physik betrachtet, sei, findet man noch ausgesprochen in Meckels Archiv für Physiologie, 1820, Bd. 5, S. 185.– Auch Lamarck, in seiner Philosophie zoologique, Bd. 2, Kap. 3, erklärt das Leben für eine bloße Wirkung der Wärme und Elektricität: le calorique et la matière électrique suffisent parfaitement pour composer ensemble cette cause essentielle de la vie (S. 16). Danach wären eigentlich Wärme und Elektricität das Ding an sich und die Tier- und Pflanzenwelt dessen Erscheinung. Das Absurde dieser Meinung tritt S. 306 ff. jenes Werkes grell hervor. Es ist allbekannt, dass in neuester Zeit alle jene so oft explodierten Ansichten mit erneuerter Dreistigkeit wieder aufgetreten sind. Ihnen liegt, wenn man es genau betrachtet, zuletzt die Voraussetzung zum Grunde, dass der Organismus nur ein Aggregat von Erscheinungen physischer, chemischer und mechanischer Kräfte sei, die hier, zufällig zusammengekommen, den Organismus zu Stande brächten, als ein Naturspiel ohne weitere Bedeutung. Der Organismus eines Tieres, oder des Menschen, wäre demnach, philosophisch betrachtet, nicht Darstellung einer eigenen Idee, d. h. nicht selbst unmittelbar Objektität des Willens, auf einer bestimmten höhern Stufe; sondern in ihm erschienen nur jene Ideen, welche in der Elektricität, im Chemismus, im Mechanismus den Willen objektiviren: der Organismus wäre daher aus dem Zusammentreffen dieser Kräfte so zufällig zusammengeblasen, wie die Gestaltung von Menschen und Tieren aus Wolken oder Stalaktiten, daher an sich weiter nicht interessant. – Wir werden indessen sogleich sehen, inwiefern dennoch jene Anwendung physischer und chemischer Erklärungsarten auf den Organismus innerhalb gewisser Gränzen gestattet und brauchbar sein möchte; indem ich darlegen werde, dass die Lebenskraft die Kräfte der unorganischen Natur allerdings benutzt und gebraucht, jedoch keineswegs aus ihnen besteht; so wenig wie der Schmid aus Hammer und Ambos. Daher wird nie auch nur das so höchst einfache Pflanzenleben aus ihnen, etwan aus der Haarröhrchenkraft und der Endosmose (Säfteaustausch), erklärt werden können, geschweige das Tierische Leben."  [66]
 

13.  Forma substantialis (wesentliche Form) nach Aristoteles und den Scholastikern; generatio aequivoca (Urzeugung)

Es ist nach Schopenhauer eine "Verirrung der Naturwissenschaft", wenn sie die höheren Stufen zurückführen will auf niedere; das Verkennen und Leugnen ursprünglicher und für sich bestehender Naturkräfte ist eben so fehlerhaft, wie die grundlose Annahme eigentümlicher Kräfte, wo bloß eine besondere Erscheinungsart schon bekannter statt findet. "Die Scholastiker, welche Dergleichen keinesfalls verstattet hätten, würden ganz recht gesagt haben, es wäre ein gänzliches Wegleugnen der forma substantialis und ein Herabwürdigen derselben zur forma accidentalis. Denn des Aristoteles forma substantialis bezeichnet genau Das, was ich den Grad der Objektivation des Willens in einem Dinge nenne. – Andererseits nun aber ist nicht zu übersehen, dass in allen Ideen, d. h. in allen Kräften der unorganischen und allen Gestalten der organischen Natur, einer und derselbe Wille es ist, der sich offenbart, d. h. in die Form der Vorstellung, in die Objektität, eingeht. Seine Einheit muss sich daher auch durch eine innere Verwandtschaft zwischen allen seinen Erscheinungen zu erkennen geben. Diese nun offenbart sich auf den höheren Stufen seiner Objektität, wo die ganze Erscheinung deutlicher ist, also im Pflanzen- und Tierreich, durch die allgemein durchgreifende Analogie aller Formen, den Grundtypus, der in allen Erscheinungen sich wiederfindet: dieser ist deshalb das leitende Princip der vortrefflichen, in diesem Jahrhundert von den Franzosen ausgegangenen, zoologischen Systeme geworden und wird am vollständigsten in der vergleichenden Anatomie nachgewiesen, als l'unité de plan, l'uniformité de l'élément anatomique. Ihn aufzufinden ist auch ein Hauptgeschäft, oder doch gewiß die löblichste Bestrebung der Naturphilosophen der Schellingischen Schule gewesen, welche sogar darin manches Verdienst haben; wenn gleich in vielen Fällen ihre Jagd nach Analogien in der Natur zur bloßen Witzelei ausartet. Mit Recht aber haben sie jene allgemeine Verwandtschaft und Familienähnlichkeit auch in den Ideen der unorganischen Natur nachgewiesen, z. B. zwischen Elektricität und Magnetismus, deren Identität später konstatirt wurde, zwischen chemischer Anziehung und Schwere u.dgl.m. Sie haben besonders darauf aufmerksam gemacht, dass die Polarität, d. h. das Auseinandertreten einer Kraft in zwei qualitativ verschiedene, entgegengesetzte und zur Wiedervereinigung strebende Thätigkeiten, welches sich meistens auch räumlich durch ein Auseinandergehen in entgegengesetzte Richtungen offenbart, ein Grundtypus fast aller Erscheinungen der Natur, vom Magnet und Krystall bis zum Menschen ist. In China ist jedoch diese Erkenntnis seit den ältesten Zeiten gangbar, in der Lehre vom Gegensatz des Yin und Yang. – Ja, weil eben alle Dinge der Welt die Objektität des einen und selben Willens, folglich dem innern Wesen nach identisch sind; so muss nicht nur jene unverkennbare Analogie zwischen ihnen sein und in jedem Unvollkommeneren sich schon die Spur, Andeutung, Anlage des zunächst liegenden Vollkommeneren zeigen; sondern auch, weil alle jene Formen doch nur der Welt als Vorstellung angehören, so läßt sich sogar annehmen, dass schon in den allgemeinsten Formen der Vorstellung, in diesem eigentlichen Grundgerüst der erscheinenden Welt, also in Raum und Zeit, der Grundtypus, die Andeutung, Anlage alles Dessen, was die Formen füllt, aufzufinden und nachzuweisen sei. Es scheint eine dunkle Erkenntnis hievon gewesen zu sein, welche der Kabbala und aller mathematischen Philosophie der Pythagoreer, auch der Chinesen, im Y-king, den Ursprung gab: und auch in jener Schellingischen Schule finden wir, bei ihren mannigfaltigen Bestrebungen die Analogie zwischen allen Erscheinungen der Natur an das Licht zu ziehen, auch manche, wiewohl unglückliche Versuche, aus den bloßen Gesetzen des Raumes und der Zeit Naturgesetze abzuleiten.... Wenn von den Erscheinungen des Willens, auf den niedrigeren Stufen seiner Objektivation, also im Unorganischen, mehrere unter einander in Konflikt gerathen, indem jede, am Leitfaden der Kausalität, sich der vorhandenen Materie bemächtigen will: so geht aus diesem Streit die Erscheinung einer höhern Idee hervor, welche die vorhin dagewesenen unvollkommeneren alle überwältigt, jedoch so, dass sie das Wesen derselben auf eine untergeordnete Weise bestehen läßt, indem sie ein Analogon davon in sich aufnimmt; welcher Vorgang eben nur aus der Identität des erscheinenden Willens in allen Ideen und aus seinem Streben zu immer höherer Objektivation begreiflich ist. Wir sehen daher z. B. im Festwerden der Knochen ein unverkennbares Analogon der Krystallisation, als welche ursprünglich den Kalk beherrschte, obgleich die Ossifikation nie auf Krystallisation zurückzuführen ist. Schwächer zeigt sich die Analogie im Festwerden des Fleisches. So auch ist die Mischung der Säfte in Tierischen Körper und die Sekretion ein Analogon der chemischen Mischung und Abscheidung, sogar wirken die Gesetze dieser dabei noch fort, aber untergeordnet, sehr modifizirt, von einer höhern Idee überwältigt; daher bloß chemische Kräfte, außerhalb des Organismus, nie solche Säfte liefern werden; sondern "Encheiresin naturae nennt es die Chemie, / Spottet ihrer selbst und weiß nicht wie." (Goethe, Faust I, 1940f.). Die aus solchem Siege über mehrere niedere Ideen, oder Objektivationen des Willens, hervorgehende vollkommenere gewinnt, eben dadurch, dass sie von jeder überwältigten, ein höher potenzirtes Analogon in sich aufnimmt, einen ganz neuen Charakter: der Wille objektiviert sich auf eine neue deutlichere Art: es entsteht ursprünglich durch generatio aequivoca (Urzeugung), nachher durch Assimilation an den vorhandenen Keim, organischer Saft, Pflanze, Tier, Mensch. Also aus dem Streit niedrigerer Erscheinungen geht die höhere, sie alle verschlingende, aber auch das Streben aller in höherm Grade verwirklichende hervor. – Es herrscht demnach schon hier das Gesetz: serpens, nisi serpentem comederit, non fit draco ("die Schlange kann nur dadurch zum Drachen werden, dass sie eine Schlange verschlingt." - Baco von Verulam, Serm. fideles 38, De fortuna)" [67]

Die Welt hat sich entwickelt bis hin zum besonnenen, erkenntnisfähigen Wesen, dem Menschen, sogar bis hin zum Wissenschaftler, bei dem der Irrtum seine Äußerungen verfälschen kann, "indem dann Wahnmotive gleich wirklichen einfließen und diese aufheben." Die Scholastiker bezeichneten solche Wissenschaftler so: "Causa finalis movet non secundum suum esse reale, sed secundum esse cognitum" (Die Endursache wirkt nicht nach ihrem wirklichen, sondern nach ihrem erkannten Wesen - Suarez, Disp. metaph. disp. XXIII, sect. 7 et 8).  "Von Stufe zu Stufe sich deutlicher objektivirend, wirkt dennoch auch im Pflanzenreich, wo nicht mehr eigentliche Ursachen, sondern Reize das Band seiner Erscheinungen sind, der Wille doch noch völlig erkenntnislos, als finstere treibende Kraft, und so endlich auch noch im vegetativen Teil der Tierischen Erscheinung, in der Hervorbringung und Ausbildung jedes Tieres und in der Unterhaltung der innern Oekonomie desselben, wo immer nur noch bloße Reize seine Erscheinung notwendig bestimmen. Die immer höher stehenden Stufen der Objektität des Willens führen endlich zu dem Punkt, wo das Individuum, welches die Idee darstellt, nicht mehr durch bloße Bewegung auf Reize seine zu assimilirende Nahrung erhalten konnte; weil solcher Reiz abgewartet werden muss, hier aber die Nahrung eine specieller bestimmte ist, und bei der immer mehr angewachsenen Mannigfaltigkeit der Erscheinungen das Gedränge und Gewirre so groß geworden ist, dass sie einander stören, und der Zufall, von dem das durch bloße Reize bewegte Individuum seine Nahrung erwarten muss, zu ungünstig sein würde... Der Wille, der bis hieher im Dunkeln, höchst sicher und unfehlbar, seinen Trieb verfolgte, hat sich auf dieser Stufe ein Licht angezündet, als ein Mittel, welches notwendig wurde, zur Aufhebung des Nachteils, der aus dem Gedränge und der komplizierten Beschaffenheit seiner Erscheinungen eben den vollendetesten erwachsen würde. Die bisherige unfehlbare Sicherheit und Gesetzmäßigkeit, mit welcher er in der unorganischen und bloß vegetativen Natur wirkte, beruhte darauf, dass er allein in seinem ursprünglichen Wesen, als blinder Drang, Wille, tätig war, ohne Beihilfe, aber auch ohne Störung von einer zweiten ganz andern Welt, der Welt als Vorstellung, welche zwar nur das Abbild seines eigenen Wesens, aber doch ganz anderer Natur ist und jetzt eingreift in den Zusammenhang seiner Erscheinungen. Dadurch hört nunmehr die unfehlbare Sicherheit derselben auf. Die Tiere sind schon dem Schein, der Täuschung ausgesetzt. Sie haben indessen bloß anschauliche Vorstellungen, keine Begriffe, keine Reflexion, sind daher an die Gegenwart gebunden, können nicht die Zukunft berücksichtigen. – Es scheint als ob diese vernunftlose Erkenntnis nicht in allen Fällen hinreichend zu ihrem Zweck gewesen sei und bisweilen gleichsam einer Nachhilfe bedurft habe. Denn es bietet sich uns die sehr merkwürdige Erscheinung dar, dass das blinde Wirken des Willens und das von der Erkenntnis erleuchtete, in zwei Arten von Erscheinungen, auf eine höchst überraschende Weise, eines in das Gebiet des andern hinübergreifen. Einmal nämlich finden wir, mitten unter dem von der anschaulichen Erkenntnis und ihren Motiven geleiteten Tun der Tiere, ein ohne diese, also mit der notwendigkeit des blindwirkenden Willens vollzogenes, in den Kunsttrieben, welche, durch kein Motiv, noch Erkenntnis geleitet, das Ansehen haben, als brächten sie ihre Werke sogar auf abstrakte, vernünftige Motive zu Stande. Der andere diesem entgegengesetzte Fall ist der, wo umgekehrt das Licht der Erkenntnis in die Werkstätte des blindwirkenden Willens eindringt und die vegetativen Funktionen des menschlichen Organismus beleuchtet: im magnetischen Hellsehen. – Endlich nun da, wo der Wille zum höchsten Grade seiner Objektivation gelangt ist, reicht die den Tieren aufgegangene Erkenntnis des Verstandes, dem die Sinne die Data liefern, woraus bloße Anschauung, die an die Gegenwart gebunden ist, hervorgeht, nicht mehr zu: das komplizierte, vielseitige, bildsame, höchst bedürftige und unzähligen Verletzungen ausgesetzte Wesen, der Mensch, musste, um bestehen zu können, durch eine doppelte Erkenntnis erleuchtet werden, gleichsam eine höhere Potenz der anschaulichen Erkenntnis musste zu dieser hinzutreten, eine Reflexion jener: die Vernunft als das Vermögen abstrakter Begriffe. Mit dieser war Besonnenheit da, enthaltend Ueberblick der Zukunft und Vergangenheit, und, in Folge derselben, Ueberlegung, Sorge, Fähigkeit des prämeditirten, von der Gegenwart unabhängigen Handelns, endlich auch völlig deutliches Bewusstsein der eigenen Willensentscheidungen als solcher. Trat nun schon mit der bloß anschauenden Erkenntnis die Möglichkeit des Scheines und der Täuschung ein, wodurch die vorige Unfehlbarkeit im erkenntnislosen Treiben des Willens aufgehoben wurde, deshalb Instinkt und Kunsttrieb, als erkenntnislose Willensäußerungen, mitten unter den von Erkenntnis geleiteten, ihm zu Hülfe kommen mussten; so geht mit dem Eintritt der Vernunft jene Sicherheit und Untrüglichkeit der Willensäußerungen (welche am andern Extrem, in der unorganischen Natur, sogar als strenge Gesetzmäßigkeit erscheint) fast ganz verloren: der Instinkt tritt völlig zurück, die Ueberlegung, welche jetzt Alles ersetzen soll, gebiert (wie im ersten Buche ausgeführt) Schwanken und Unsicherheit: der Irrtum wird möglich, welcher in vielen Fällen die adäquate Objektivation des Willens durch taten hindert. Denn, wenn gleich der Wille schon im Charakter seine bestimmte und unveränderliche Richtung genommen hat, welcher entsprechend das Wollen selbst unfehlbar, nach Anlass der Motive, eintritt; so kann doch der Irrtum die Aeußerungen desselben verfälschen, indem dann Wahnmotive gleich wirklichen einfließen und diese aufheben Die Scholastiker sagten daher recht gut: Causa finalis movet non secundum suum esse reale, sed secundum esse cognitum. Siehe Suarez, Disp. metaph. disp. XXIII, sect. 7 et 8." [68]
 
 

14. Die Idee des Menschen

Es gilt, wie oben gesehen, "die tiefe Bedeutsamkeit der Musik zu ergründen", wenn man den Menschen erkennen will. "Die Idee des Menschen durfte, um in der gehörigen Bedeutung zu erscheinen, nicht allein und abgerissen sich darstellen, sondern musste begleitet sein von der Stufenfolge abwärts durch alle Gestaltungen der Tiere, durch das Pflanzenreich, bis zum Unorganischen: sie alle erst ergänzen sich zur vollständigen Objektivation des Willens; sie werden von der Idee des Menschen so vorausgesetzt, wie die Blüthen des Baumes Blätter, Aeste, Stamm und Wurzel voraussetzen: sie bilden eine Pyramide, deren Spitze der Mensch ist. Auch kann man, wenn man an Vergleichungen Wohlgefallen hat, sagen: ihre Erscheinung begleitet die des Menschen so notwendig, wie das volle Licht begleitet ist von den allmäligen Gradationen aller Halbschatten, durch die es sich in die Finsterniß verliert: oder auch man kann sie den Nachhall des Menschen nennen und sagen: Tier und Pflanze sind die herabsteigende Quint und Terz des Menschen, das unorganische Reich ist die untere Oktav. Die ganze Wahrheit dieses letzten Gleichnisses wird uns aber erst deutlich werden, wenn wir, im folgenden Buche, die tiefe Bedeutsamkeit der Musik zu ergründen suchen und sich uns zeigen wird, wie die durch hohe leichtbewegliche Töne im Zusammenhang fortschreitende Melodie, in gewissem Sinn, als das durch Reflexion Zusammenhang habende Leben und Streben des Menschen darstellend, anzusehen ist, wo dann dagegen die unzusammenhängenden Ripienstimmen (Stimmen der begleitenden Instrumente) und der schwerbewegliche Bass, aus denen die zur Vollständigkeit der Musik notwendige Harmonie hervorgeht, die übrige Tierische und erkenntnislose Natur abbilden. Doch davon an seinem Orte, wo es nicht mehr so paradox klingen wird. – Wir finden aber auch jene innere, von der adäquaten Objektität des Willens unzertrennliche Notwendigkeit der Stufenfolge seiner Erscheinungen, in dem Ganzen dieser selbst, durch eine äußere Notwendigkeit ausgedrückt, durch diejenige nämlich, vermöge welcher der Mensch zu seiner Erhaltung der Tiere bedarf, diese stufenweise eines des andern, dann auch der Pflanzen, welche wieder des Bodens bedürfen, des Wassers, der chemischen Elemente und ihrer Mischungen, des Planeten, der Sonne, der Rotation und des Umlaufs um diese, der Schiefe der Ekliptik u. s. f. ... Die innere Zweckmäßigkeit tritt nun folgendermaaßen in den Zusammenhang unserer Betrachtung. Wenn, dem Bisherigen zufolge, alle Verschiedenheiten der Gestalten in der Natur und alle Vielheit der Individuen nicht dem Willen, sondern nur seiner Objektität und der Form dieser angehört; so folgt notwendig, dass er untheilbar und in jeder Erscheinung ganz gegenwärtig ist, wiewohl die Grade seiner Objektivation, die (Platonischen) Ideen, sehr verschieden sind. Wir können, zu leichterer Faßlichkeit, diese verschiedenen Ideen als einzelne und an sich einfache Willensakte betrachten, in denen sein Wesen sich mehr oder weniger ausdrückt: die Individuen aber sind wieder Erscheinungen der Ideen, also jener Akte, in Zeit und Raum und Vielheit. – Nun behält, auf den niedrigsten Stufen der Objektität, ein solcher Akt (oder eine Idee) auch in der Erscheinung seine Einheit bei; während er auf den höhern Stufen, um zu erscheinen, einer ganzen Reihe von Zuständen und Entwicklungen in der Zeit bedarf, welche alle zusammengenommen erst den Ausdruck seines Wesens vollenden. So z. B. hat die Idee, welche sich in irgend einer allgemeinen Naturkraft offenbart, immer nur eine einfache Aeußerung wenn gleich diese nach Maaßgabe der äußeren Verhältnisse sich verschieden darstellt: sonst könnte auch ihre Identität gar nicht nachgewiesen werden, welches eben geschieht durch Absonderung der bloß aus den äußeren Verhältnissen entspringenden Verschiedenheit. Ebenso hat der Krystall nur eine Lebensäußerung, sein Anschießen, welche nachher an der erstarrten Form, dem Leichnam jenes momentanen Lebens, ihren völlig hinreichenden und erschöpfenden Ausdruck hat. Schon die Pflanze aber drückt die Idee, deren Erscheinung sie ist, nicht mit einem Male und durch eine einfache Aeußerung aus, sondern in einer Succession von Entwickelungen ihrer Organe, in der Zeit. Das Tier entwickelt nicht nur auf gleiche Weise, in einer Succession oft sehr verschiedener Gestalten (Metamorphose) seinen Organismus; sondern diese Gestalt selbst, obwohl schon Objektität des Willens auf dieser Stufe, reicht doch nicht hin zur vollständigen Darstellung seiner Idee, vielmehr wird diese erst ergänzt durch die Handlungen des Tieres, in denen sein empirischer Charakter, welcher in der ganzen Species derselbe ist, sich ausspricht und erst die vollständige Offenbarung der Idee ist, wobei sie den bestimmten Organismus als Grundbedingung voraussetzt. Beim Menschen ist schon in jedem Individuo der empirische Charakter ein eigentümlicher."  [69]
 
 

15. Erkenntnis, Urdenken; es gibt Bücher durch die keine wirklich neue Erkenntnis in die Welt kommt; Dialektik liefert keine sicheren Resultate; die eigentliche Weisheit ist etwas Intuitives, nicht etwas Abstraktes; Wissenschaftler ohne intuitive Erkenntnis bringen nur Balourdisen (Tölpeleien) und Missgriffe hervor und sehen "oft so einfältig, albern und schafmäßig drein"; fuga vacui (Flucht vor der Leere), der Gedankenleere ihres eigenen Kopfes; Bei Biotech-Schulmedizinern schleicht sich mit dem neuen Stoff zugleich die fremde Ansicht und Behandlung desselben in den Kopf, und zwar um so mehr, "als Trägheit und Apathie anraten, sich die Mühe des Denkens zu ersparen und das fertige Gedachte anzunehmen und gelten zu lassen; dies nistet sich jetzt ein, und fortan nehmen die Gedanken darüber, gleich den in Gräben geleiteten Bächen, stets den gewohnten Weg", d.h. man will nur noch genmanipulierte Medikamente und Impfstoffe; "falsche Urteile stets an der Tagesordnung"; Journalisten verteilen diese falschen Urteile und geborgten Meinungen, die sie begierig aufraffen, wo sie ihrer habhaft werden; andere borgen sie wieder von ihnen und machen es damit eben so; dies erklärt die schnelle und weite Verbreitung der Irrtümer, wie auch den Ruhm des Schlechten"

Nach Aristoteles und den Scholastikern unterscheidet man zwischen substantias primas (primäre Wesenheiten), und den Begriffen substantias secundas (sekundäre Wesenheiten). "Da nun, wie gezeigt worden, die Begriffe ihren Stoff von der anschauenden Erkenntnis entlehnen, und daher das ganze Gebäude unserer Gedankenwelt auf der Welt der Anschauungen ruht; so müssen wir von jedem Begriff, wenn auch durch Mittelstufen, zurückgehen können auf die Anschauungen, aus denen er unmittelbar selbst, oder aus denen die Begriffe, deren Abstraktion er wieder ist, abgezogen worden: d. h. wir müssen ihn mit Anschauungen, die zu den Abstraktionen im Verhältnis des Beispiels stehen, belegen können. Diese Anschauungen also liefern den realen Gehalt alles unsers Denkens, und überall, wo sie fehlen, haben wir nicht Begriffe, sondern bloße Worte im Kopfe gehabt. In dieser Hinsicht gleicht unser Intellekt einer Zettelbank, die, wenn sie solide sein soll, Kontanten in Kassa haben muss, um erforderlichenfalls alle ihre ausgestellten Noten einlösen zu können: die Anschauungen sind die Kontanten, die Begriffe die Zettel. – In diesem Sinne könnten die Anschauungen recht passend primäre, die Begriffe hingegen sekundäre Vorstellungen benannt werden: nicht ganz so treffend nannten die Scholastiker, auf Anlass des Aristoteles ( Metaph. VI, 11; XI, 1) die realen Dinge substantias primas, und die Begriffe substantias secundas. – Bücher teilen nur sekundäre Vorstellungen mit. Bloße Begriffe von einer Sache, ohne Anschauung, geben eine bloß allgemeine kenntnis derselben. Ein durchaus gründliches Verständniß von Dingen und deren Verhältnissen hat man nur, sofern man fähig ist, sie in lauter deutlichen Anschauungen, ohne Hülfe der Worte, sich vorstellig zu machen. Worte durch Worte erklären, Begriffe mit Begriffen vergleichen, worin das meiste Philosophieren besteht, ist im Grunde ein spielendes Hin- und Herschieben der Begriffssphären; um zu sehen, welche in die andere geht und welche nicht. Im glücklichsten Fall wird man dadurch zu Schlüssen gelangen: aber auch Schlüsse geben keine durchaus neue Erkenntnis, sondern zeigen uns nur, was Alles in der schon vorhandenen lag und was davon etwan auf den jedesmaligen Fall anwendbar wäre. Hingegen anschauen, die Dinge selbst zu uns reden lassen, neue Verhältnisse derselben auffassen, dann aber dies Alles in Begriffe absetzen und niederlegen, um es sicher zu besitzen: das gibt neue Erkenntnisse. Allein, während Begriffe mit Begriffen zu vergleichen so ziemlich Jeder die Fähigkeit hat, ist Begriff mit Anschauungen zu vergleichen eine Gabe der Auserwählten: sie bedingt, je nach dem Grade der Vollkommenheit, Witz, Urtheilskraft, Scharfsinn, Genie. Bei jener erstern Fähigkeit hingegen kommt nie viel mehr heraus, als etwan vernünftige Betrachtungen. – Der innerste Kern jeder ächten und wirklichen Erkenntnis ist eine Anschauung; auch ist jede neue Wahrheit die Ausbeute aus einer solchen. Alles Urdenken geschieht in Bildern: darum ist die Phantasie ein so notwendiges Werkzeug desselben, und werden phantasielose Köpfe nie etwas Großes leisten, – es sei denn in der Mathematik. – Hingegen bloß abstrakte Gedanken, die keinen anschaulichen Kern haben, gleichen Wolkengebilden ohne Realität. Selbst Schrift und Rede, sei sie Lehre oder Gedicht, hat zum letzten Zweck, den Leser zu derselben anschaulichen Erkenntnis hinzuleiten, von welcher der Verfasser ausging: hat sie den nicht, so ist sie eben schlecht. Eben darum ist Betrachtung und Beobachtung jedes Wirklichen, sobald es irgend etwas dem Beobachter Neues darbietet, belehrender als alles Lesen und Hören. Denn sogar ist, wenn wir aus den Grund gehen, in jedem Wirklichen alle Wahrheit und Weisheit, ja, das letzte Geheimnis der Dinge enthalten, freilich eben nur in concreto (im besonderen Fall), und so wie das Gold im Erze steckt: es kommt darauf an, es herauszuziehen. Aus einem Buche hingegen erhält man, im besten Fall, die Wahrheit doch nur aus zweiter Hand, öfter aber gar nicht."  [70]

Die Bücher, die heute geschrieben werden, sind in Regel mittelmäßig, ohne Intuition, d.h. es kommt keine wirklich neue Erkenntnis in die Welt. "Bei den meisten Büchern, von den eigentlich schlechten ganz abgesehen, hat, wenn sie nicht durchaus empirischen Inhalts sind, der Verfasser zwar gedacht aber nicht geschaut: er hat aus der Reflexion, nicht aus der Intuition geschrieben; und dies eben ist es, was sie mittelmäßig und langweilig macht. Denn was Jener gedacht hat, hatte der Leser, bei einiger Bemühung, allenfalls auch denken können: es sind nämlich eben vernünftige Gedanken, nähere Auseinandersetzungen des im Thema implizite Enthaltenen. Aber dadurch kommt keine wirklich neue Erkenntnis in die Welt: diese wird nur im Augenblick der Anschauung, der unmittelbaren Auffassung einer neuen Seite der Dinge, erzeugt. Wo daher, im Gegenteil, dem Denken eines Autors ein Schauen zum Grunde lag; da ist es, als schriebe er aus einem Lande, wo der Leser nicht auch schon gewesen ist; da ist Alles frisch und neu: denn es ist aus der Urquelle aller Erkenntnis unmittelbar geschöpft. Ich will den hier berührten Unterschied durch ein ganz leichtes und einfaches Beispiel erläutern. Jeder gewöhnliche Schriftsteller wird leicht das tiefsinnige Hinstarren, oder das versteinernde Erstaunen, dadurch schildern, dass er sagt: »Er stand wie eine Bildsäule«; aber Cervantes sagt: »wie eine bekleidete Bildsäule: denn der Wind bewegte seine Kleider.« (DQ, B. 6, Kap. 19.) Solchermaaßen haben alle große Köpfe stets in Gegenwart der Anschauung gedacht und den Blick unverwandt auf sie geheftet, bei ihrem Denken. Man erkennt dies, unter Anderm, daran, dass auch die heterogensten unter ihnen doch im Einzelnen so oft übereinstimmen und wieder zusammentreffen; weil sie eben Alle von derselben Sache reden, die sie sämmtlich vor Augen hatten: die Welt, die anschauliche Wirklichkeit: ja, gewissermaßen sagen sie sogar alle das Selbe, und die Andern glauben ihnen nie. Man erkennt es ferner an dem Treffenden, Originellen, und der Sache stets genau Angepassten des Ausdrucks, weil ihn die Anschauung eingegeben hat, an dem Naiven der Aussagen, an der Neuheit der Bilder, und dem Schlagenden der Gleichnisse, welches Alles, ohne Ausnahme, die Werke großer Köpfe auszeichnet, denen der Andern hingegen stets abgeht; weshalb diesen nur banale Redensarten und abgenutzte Bilder zu Gebote stehen und sie nie sich erlauben dürfen, naiv zu sein, bei Strafe ihre Gemeinheit in ihrer traurigen Blöße zu zeigen: statt dessen sind sie preziös. Darum sagte Büffon: le style est l'homme même (Der Stil ist der Mensch selbst; Discours prononcé 25.8.1753). Wenn die gewöhnlichen Köpfe dichten, haben sie einige traditionelle, ja konventionelle, also in abstracto überkommene Gesinnungen, Leidenschaften, noble Sentiments u. dgl., die sie den Helden ihrer Dichtungen unterlegen, welche hiedurch zu einer bloßen Personifikation jener Gesinnungen werden, also gewissermaßen selbst schon Abstrakta und daher fade und langweilig sind. Wenn sie philosophieren, haben sie einige weite abstrakte Begriffe überkommen, mit denen sie, als gelte es algebraische Gleichungen, hin und her werfen, und hoffen, es werde daraus etwas hervorgehen: höchstens sieht man, dass sie Alle das Selbe gelesen haben. Ein solches Hin- und Herwerfen mit abstrakten Begriffen, nach Art der algebraischen Gleichungen, welches man heut zu Tage Dialektik nennt, liefert aber nicht, wie die wirkliche Algebra, sichere Resultate; weil hier der durch das Wort vertretene Begriff keine fest und genau bestimmte Größe ist, wie die durch den Buchstaben der Algebra bezeichnete, sondern ein Schwankendes, Vieldeutiges, der Ausdehnung und Zusammenziehung Fähiges. Genau genommen hat alles Denken, d. h. Kombinieren abstrakter Begriffe, höchstens Erinnerungen aus dem früher Angeschauten zum Stoff, und auch noch indirekt, sofern nämlich Dieses die Unterlage aller Begriffe ausmacht: ein wirkliches, d. h. unmittelbares Erkennen hingegen ist allein das Anschauen, das neue frische Perzipieren selbst. Nun aber können die Begriffe, welche die Vernunft gebildet und das Gedächtnis aufbehalten hat, nie alle zugleich dem Bewusstsein gegenwärtig sein, vielmehr nur eine sehr kleine Anzahl derselben zur Zeit. Hingegen die Energie, mit welcher die anschauliche Gegenwart, in der eigentlich immer das Wesentliche aller Dinge überhaupt virtualiter enthalten und repräsentiert ist, aufgefasst wird, erfüllt, mit ihrer ganzen Macht, das Bewusstsein in Einem Moment. Hierauf beruht das unendliche Ueberwiegen des Genies über die Gelehrsamkeit: sie verhalten sich zu einander wie der Text des alten Klassikers zu seinem Kommentar. Wirklich liegt alle Wahrheit und alle Weisheit zuletzt in der Anschauung. Aber leider lässt diese sich weder festhalten, noch mittheilen: allenfalls lassen sich die objektiven Bedingungen dazu, durch die bildenden Künste und schon viel mittelbarer durch die Poesie, gereinigt und verdeutlicht den Andern vorlegen; aber sie beruht eben so sehr auf subjektiven Bedingungen, die nicht Jedem und Keinem jederzeit zu Gebote stehen, ja die, in den höhern Graden der Vollkommenheit, nur die Begünstigung Weniger sind. Unbedingt mittheilbar ist nur die schlechteste Erkenntnis, die abstrakte, die sekundäre, der Begriff, der bloße Schatten eigentlicher Erkenntnis. Wenn Anschauungen mittheilbar wären, da gäbe es eine der Mühe lohnende Mitteilung: so aber muss am Ende Jeder in seiner Haut bleiben und in seiner Hirnschaale, und Keiner kann dem Andern helfen. Den Begriff aus der Anschauung zu bereichern, sind Poesie und Philosophie unablässig bemüht. – Inzwischen sind die wesentlichen Zwecke des Menschen praktisch; für diese aber ist es hinreichend, dass das anschaulich Aufgefasste Spuren in ihm hinterlässt, vermöge deren er es, beim nächsten ähnlichen Fall, wiedererkennt: so wird er weltklug. Daher kann der Weltmann, in der Regel, seine gesammelte Wahrheit und Weisheit nicht lehren, sondern bloß üben: er fasst jedes Vorkommende richtig auf und beschließt, was demselben gemäß ist. – dass Bücher nicht die Erfahrung, und Gelehrsamkeit nicht das Genie ersetzt, sind zwei verwandte Phänomene: ihr gemeinsamer Grund ist, dass das Abstrakte nie das Anschauliche ersetzen kann. Bücher ersetzen darum die Erfahrung nicht, weil Begriffe stets allgemein bleiben und daher auf das Einzelne, welches doch gerade das im Leben zu Behandelnde ist, nicht herab gelangen: hierzu kommt, dass alle Begriffe eben aus dem Einzelnen und Anschaulichen der Erfahrung abstrahiert sind, daher man dieses schon kennen gelernt haben muss, um auch nur das Allgemeine, welches die Bücher mittheilen, gehörig zu verstehen. Gelehrsamkeit ersetzt das Genie nicht, weil auch sie bloß Begriffe liefert, die geniale Erkenntnis aber in der Auffassung der (Platonischen) Ideen der Dinge besteht, daher wesentlich intuitiv ist. Beim ersten Phänomen fehlt demnach die objektive Bedingung zur anschauenden Erkenntnis; beim zweiten die subjektive: jene läßt sich erlangen; diese nicht."  [71]

Erkenntnis und Weisheit ist etwas Intuitives, nichts Abstraktes. Wissenschaftler ohne intuitive Erkenntnis bringen nur Balourdisen (Tölpeleien) und Missgriffe hervor, wie man an heutigen Universitäten beobachten kann, insbesondere wenn es um Fächer wie Gentechnik, Schulmedizin, Dogmatik, Ökumene, Islamwissenschaft, geht.  "Weisheit und Genie, diese zwei Gipfel des Parnassus menschlicher Erkenntnis, wurzeln nicht im abstrakten, diskursiven, sondern im anschauenden Vermögen. Die eigentliche Weisheit ist etwas Intuitives, nicht etwas Abstraktes. Sie besteht nicht in Sätzen und Gedanken, die Einer als Resultate fremder oder eigener Forschung im Kopfe fertig herumtrüge: sondern sie ist die ganze Art, wie sich die Welt in seinem Kopfe darstellt. Diese ist so höchst verschieden, dass dadurch der Weise in einer andern Welt lebt, als der Thor, und das Genie eine andere Welt sieht, als der Stumpfkopf. dass die Werke des Genies die aller Andern himmelweit übertreffen, kommt bloß daher, dass die Welt, die es sieht und der es seine Aussagen entnimmt, so viel klarer, gleichsam tiefer herausgearbeitet ist, als die in den Köpfen der Andern, welche freilich die selben Gegenstände enthält, aber zu jener sich verhält, wie ein Chinesisches Bild, ohne Schatten und Perspektive, zum vollendeten Oelgemälde. Der Stoff ist in allen Köpfen der selbe; aber in der Vollkommenheit der Form, die er in jedem annimmt, liegt der Unterschied, auf welchem die so vielfache Abstufung der Intelligenzen zuletzt beruht: dieser ist also schon in der Wurzel, in der anschauenden Auffassung, vorhanden und entsteht nicht erst im Abstrakten. Daher eben zeigt die ursprüngliche geistige Ueberlegenheit sich so leicht bei jedem Anlass, und wird augenblicklich den Andern fühlbar und verhasst.... Ein Anderer mag alle dreihundert Klugheitsregeln des Gracian auswendig wissen; dies wird ihn nicht vor Balourdisen (Tölpeleien) und Missgriffen schützen, wenn jene intuitive Erkenntnis ihm abgeht. Denn alle abstrakte Erkenntnis gibt zuvörderst bloß allgemeine Grundsätze und Regeln; aber der einzelne Fall ist fast nie genau nach der Regel zugeschnitten: sodann soll diese nun erst das Gedächtnis zu rechter Zeit vergegenwärtigen; was selten pünktlich geschieht: dann soll aus dem vorliegenden Fall die propositio minor gebildet und endlich die Konklusion gezogen werden. Ehe das Alles geschehen, wird die Gelegenheit uns meistens schon das kahle Hinterhaupt zugekehrt haben, und dann dienen jene trefflichen Grundsätze und Regeln höchstens, uns hinterher die Größe des begangenen Fehlers ermessen zu lassen. Freilich wird hieraus, mittelst Zeit, Erfahrung und Uebung, die Weltklugheit langsam erwachsen; weshalb, in Verbindung mit diesen, die Regeln in abstracto allerdings fruchtbar werden können. Hingegen die intuitive Erkenntnis, welche stets nur das Einzelne auffasst, steht in unmittelbarer Beziehung zum gegenwärtigen Fall: Regel, Fall und Anwendung ist für sie Eins, und diesem folgt das Handeln auf den Fuß. Hieraus erklärt sich, warum, im wirklichen Leben, der Gelehrte, dessen Vorzug im Reichtum abstrakter Erkenntnisse liegt, so sehr zurücksteht gegen den Weltmann, dessen Vorzug in der vollkommenen intuitiven Erkenntnis besteht, die ihm ursprüngliche Anlage verliehen und reiche Erfahrung ausgebildet hat... Daher sagt Vauvenargue: Personne n'est sujet à plus de fautes, que ceux qui n'agissent que par réflexion (Niemand ist mehr in Gefahr, Fehler zu begehen, als der, welcher nur nach verstandesmäßiger Überlegung handelt). – Ist es hingegen unmittelbar die Anschauung der zu behandelnden Objekte und ihrer Verhältnisse, die unser Tun leitet; so schwanken wir leicht bei jedem Schritt: denn die Anschauung ist durchweg modifikabel, ist zweideutig, hat unerschöpfliche Einzelnheiten in sich, und zeigt viele Seiten nach einander: wir handeln daher ohne volle Zuversicht. Allein die subjektive Unsicherheit wird durch die objektive Sicherheit kompensiert: denn hier steht kein Begriff zwischen dem Objekt und uns, wir verlieren dieses nicht aus dem Auge: wenn wir daher nur richtig sehen, was wir vor uns haben und was wir tun; so werden wir das Rechte treffen. – Vollkommen sicher ist demnach unser Tun nur dann, wann es von einem Begriffe geleitet wird, dessen richtiger Grund, Vollständigkeit und Anwendbarkeit auf den vorliegenden Fall völlig gewiss ist. Das Handeln nach Begriffen kann in Pedanterie, das nach dem anschaulichen Eindruck in Leichtfertigkeit und Thorheit übergehen."  [72]

Das Gesicht manches Wissenschaftlers trägt von seinen vielen Studien keine anderen Spuren, als die der Erschöpfung und Abnutzung, durch übermäßige, erzwungene Anstrengung des Gedächtnisses zu widernatürlicher Anhäufung toter Begriffe der roten und grünen Gentechnik: dabei sieht ein solcher Biotech-Schulmediziner "oft so einfältig, albern und schafmäßig drein". Auch eine fuga vacui (Flucht vor der Leere), der Gedankenleere ihres eigenen Kopfes lässt sich feststellen. Bei Biotech-Schulmedizinern schleicht sich mit dem neuen Stoff zugleich die fremde Ansicht und Behandlung desselben in den Kopf, und zwar um so mehr, "als Trägheit und Apathie anraten, sich die Mühe des Denkens zu ersparen und das fertige Gedachte anzunehmen und gelten zu lassen. Dies nistet sich jetzt ein, und fortan nehmen die Gedanken darüber, gleich den in Gräben geleiteten Bächen, stets den gewohnten Weg", d.h. man will nur noch genmanipulierte Medikamente und Impfstoffe. Die Anschauung ist nicht nur die Quelle aller Erkenntnis, sondern sie selbst ist die Erkenntnis schlechthin, ist allein die unbedingt wahre, die echte, die ihres Namens vollkommen würdige Erkenntnis: "denn sie allein erteilt eigentliche Einsicht, sie allein wird vom Menschen wirklich assimiliert, geht in sein Wesen über und kann mit vollem Grunde sein heißen; während die Begriffe ihm bloß ankleben. Im vierten Buche sehen wir sogar die Tugend eigentlich von der anschauenden Erkenntnis ausgehen: denn nur die Handlungen, welche unmittelbar durch diese hervorgerufen werden, mithin aus reinem Antriebe unserer eigenen Natur geschehen, sind eigentliche Symptome unsers wahren und unveränderlichen Charakters; nicht so die, welche aus der Reflexion und ihren Dogmen hervorgegangen, dem Charakter oft abgezwungen sind, und daher keinen unveränderlichen Grund und Boden in uns haben. Aber auch die Weisheit, die wahre Lebensansicht, der richtige Blick und das treffende Urteil, gehen hervor aus der Art, wie der Mensch die anschauliche Welt auffasst; nicht aber aus seinem bloßen Wissen, d. h. nicht aus abstrakten Begriffen. Wie der Fonds oder Grundgehalt jeder Wissenschaft nicht in den Beweisen, noch in dem Bewiesenen besteht, sondern in dem Unbewiesenen, auf welches die Beweise sich stützen und welches zuletzt nur anschaulich erfasst wird; so besteht auch der Fonds der eigentlichen Weisheit und der wirklichen Einsicht jedes Menschen nicht in den Begriffen und dem Wissen in abstracto, sondern in dem Angeschauten und dem Grade der Schärfe, Richtigkeit und Tiefe, mit dem er es aufgefasst hat. Wer hierin exzelliert, erkennt die (Platonischen) Ideen der Welt und des Lebens: jeder Fall, den er gesehen, repräsentiert ihm unzählige; er fasst immer mehr jedes Wesen seiner wahren Natur nach auf, und sein Tun, wie sein Urteil, entspricht seiner Einsicht. Allmählig nimmt auch sein Antlitz den Ausdruck des richtigen Blickes, der wahren Vernünftigkeit und, wenn es weit kommt, der Weisheit an. Denn die Ueberlegenheit in der anschauenden Erkenntnis ist es allein, die ihren Stempel auch den Gesichtszügen aufdrückt; während die in der abstrakten dies nicht vermag. Dem Gesagten gemäß finden wir unter allen Ständen Menschen von intellektueller Ueberlegenheit, und oft ohne alle Gelehrsamkeit. Denn natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. Der Gelehrte hat vor Solchen allerdings einen Reichtum von Fällen und tatsachen (historische Kenntnis) und Kausalbestimmungen (Naturlehre), Alles in wohlgeordnetem, übersehbarem Zusammenhange, voraus: aber damit hat er doch noch nicht die richtigere und tiefere Einsicht in das eigentlich Wesentliche aller jener Fälle, Tatsachen und Kausalitäten... Hingegen ist das viele Wissen der gewöhnlichen Gelehrten tot; weil es, wenn auch nicht, wie oft der Fall ist, aus bloßen Worten, doch aus lauter abstrakten Erkenntnissen besteht: diese aber erhalten ihren Wert allein durch die anschauliche Erkenntnis des Individuums, auf die sie sich beziehen, und die zuletzt die sämmtlichen Begriffe realisieren muss. Ist nun diese sehr dürftig; so ist ein solcher Kopf beschaffen, wie eine Bank, deren Assignationen den baaren Fonds zehnfach übersteigen, wodurch sie zuletzt bankrott wird. Daher, während manchem Ungelehrten die richtige Auffassung der anschaulichen Welt den Stempel der Einsicht und Weisheit auf die Stirne gedrückt hat, trägt das Gesicht manches Gelehrten von seinen vielen Studien keine anderen Spuren, als die der Erschöpfung und Abnutzung, durch übermäßige, erzwungene Anstrengung des Gedächtnisses zu widernatürlicher Anhäufung toter Begriffe: dabei sieht ein solcher oft so einfältig, albern und schafmäßig darein, dass man glauben muss, die übermäßige Anstrengung der dem Abstrakten zugewendeten, mittelbaren Erkenntniskraft bewirke direkte Schwächung der unmittelbaren und anschauenden, und der natürliche, richtige Blick werde durch das Bücherlicht mehr und mehr geblendet. Allerdings muss das fortwährende Einströmen fremder Gedanken die eigenen hemmen und ersticken, ja, auf die Länge, die Denkkraft lähmen, wenn sie nicht den hohen Grad von Elastizität hat, welcher jenem unnatürlichen Strom zu widerstehen vermag. Daher verdirbt das unaufhörliche Lesen und Studieren geradezu den Kopf; zudem auch dadurch, dass das System unserer eigenen Gedanken und Erkenntnisse seine Ganzheit und stetigen Zusammenhang einbüßt, wenn wir diesen so oft willkürlich unterbrechen, um für einen ganz fremden Gedankengang Raum zu gewinnen. Meine Gedanken verscheuchen, um denen eines Buches Platz zu machen, käme mir vor, wie was Shakespeare an den Touristen seiner Zeit tadelt, dass sie ihr eigen Land verkaufen, um Anderer ihres zu sehen (As you like it, IV,1). Jedoch ist die Lesewut der meisten Gelehrten eine Art fuga vacui (Flucht vor der Leere) der Gedankenleere ihres eigenen Kopfes, welche nun das Fremde mit Gewalt hereinzieht: um Gedanken zu haben, müssen sie welche lesen, wie die leblosen Körper nur von außen Bewegung erhalten; während die Selbstdenker den lebendigen gleichen, die sich von selbst bewegen. Es ist sogar gefährlich, früher über einen Gegenstand zu lesen, als man selbst darüber nachgedacht hat. Denn da schleicht sich mit dem neuen Stoff zugleich die fremde Ansicht und Behandlung desselben in den Kopf, und zwar um so mehr, als Trägheit und Apathie anraten, sich die Mühe des Denkens zu ersparen und das fertige Gedachte anzunehmen und gelten zu lassen. Dies nistet sich jetzt ein, und fortan nehmen die Gedanken darüber, gleich den in Gräben geleiteten Bächen, stets den gewohnten Weg: einen eigenen, neuen zu finden ist dann doppelt schwer. Dies trägt viel bei zum Mangel an Originalität der Gelehrten. Dazu kommt aber noch, dass sie vermeinen, gleich anderen Leuten, ihre Zeit zwischen Genuss und Arbeit teilen zu müssen. Nun halten sie das Lesen für ihre Arbeit und eigentlichen Beruf, überfressen sich also daran, bis zur Unverdaulichkeit...  Daher sagte schon Herakleitos multiscitia non dat intellectum (Vielwisserei bildet den Verstand nicht, bei Diogenes Laertius IX, 1): mir aber scheint die Gelehrsamkeit mit einem schweren Harnisch zu vergleichen, als welcher allerdings den starken Mann völlig unüberwindlich macht, hingegen dem Schwachen eine Last ist, unter der er vollends zusammensinkt."  [73] 

Die Erkenntnis der (Platonischen) Ideen, als der höchsten dem Menschen erreichbaren und zugleich als einer durchaus anschauenden, ist ein Beleg dazu, dass nicht im abstrakten Wissen, sondern in der richtigen und tiefen anschaulichen Auffassung der Welt die Quelle wahrer Weisheit liegt. "Daher auch können Weise in jeder Zeit leben, und die der Vorzeit bleiben es für alle kommenden Geschlechter: Gelehrsamkeit hingegen ist relativ: die Gelehrten der Vorzeit sind meistens Kinder gegen uns und bedürfen der Nachsicht. Dem aber, der studiert, um Einsicht zu erlangen, sind die Bücher und Studien bloß Sprossen der Leiter, auf der er zum Gipfel der Erkenntnis steigt: sobald eine Sprosse ihn um einen Schritt gehoben hat, lässt er sie liegen. Die Vielen hingegen, welche studieren, um ihr Gedächtnis zu füllen, benutzen nicht die Sprossen der Leiter zum Steigen, sondern nehmen sie ab und laden sie sich auf, um sie mitzunehmen, sich freuend an der zunehmenden Schwere der Last. Sie bleiben ewig unten, da sie das tragen, was sie hätte tragen sollen."  [74] 

Bei solchen degenerierten Wissenschaftlern, die von falschen Prämissen ausgehen und so auch die verkehrten Experimente durchführen, sind natürlich  "falsche Urteile stets an der Tagesordnung", denn urteilen ist schwer. Journalisten verteilen diese falschen Urteile und geborgten Meinungen, "die sie begierig aufraffen, wo sie ihrer habhaft werden, und dann, sie für eigen ausgebend, damit herumstolzieren. Andere borgen sie wieder von ihnen und machen es damit eben so. Dies erklärt die schnelle und weite Verbreitung der Irrtümer, wie auch den Ruhm des Schlechten", d.h. Präsidenten verleihen Verdienstorden. "Daher ist es dieses Vermögen, welches die festen Grundlagen aller Wissenschaften, als welche stets im unmittelbar Erkannten, nicht weiter Abzuleitenden bestehen, aufzustellen hat. Hier in den Grundurtheilen liegt daher auch die Schwierigkeit derselben, nicht in den Schlüssen daraus. Schließen ist leicht, urtheilen schwer. Falsche Schlüsse sind eine Seltenheit, falsche Urteile stets an der Tagesordnung. Nicht weniger hat die Urteilskraft im praktischen Leben, bei allen Grundbeschlüssen und Hauptentscheidungen, den Ausschlag zu geben; wie denn der richterliche Ausspruch, in der Hauptsache, ihr Werk ist. Bei ihrer Thätigkeit muss, – auf ähnliche Art, wie das Brennglas die Sonnenstrahlen in einen engen Fokus zusammenzieht, – der Intellekt alle Data, die er über eine Sache hat, so eng zusammenbringen, dass er sie mit Einem Blick erfasst, welchen er nun richtig fixiert und dann mit Besonnenheit das Ergebnis sich deutlich macht. Zudem beruht die große Schwierigkeit des Urteils in den meisten Fällen darauf, dass wir von der Folge auf den Grund zu gehen haben, welcher Weg stets unsicher ist; ja, ich habe nachgewiesen, dass hier die Quelle alles Irrtums liegt. Dennoch ist in allen empirischen Wissenschaften, wie auch in den Angelegenheiten des wirklichen Lebens, dieser Weg meistens der einzige vorhandene. Das Experiment ist schon ein Versuch, ihn in umgekehrter Richtung zurückzulegen: daher ist es entscheidend und bringt wenigstens den Irrtum zu Tage; vorausgesetzt, dass es richtig gewählt und redlich angestellt sei, nicht aber wie die Newtonischen Experimente in der Farbenlehre; aber auch das Experiment muss wieder beurteilt werden. Die vollkommene Sicherheit der Wissenschaften a priori, also der Logik und Mathematik, beruht hauptsächlich darauf, dass in ihnen uns der Weg vom Grunde auf die Folge offen steht, der allemal sicher ist. Dies verleiht ihnen den Charakter rein objektiver Wissenschaften, d. h. solcher, über deren Wahrheiten Alle, welche dieselben verstehen, auch übereinstimmend urteilen müssen; welches um so auffallender ist, als gerade sie auf den subjektiven Formen des Intellekts beruhen, während die empirischen Wissenschaften allein es mit dem handgreiflich Objektiven zu tun haben. Aeußerungen der Urteilskraft sind auch Witz und Scharfsinn: in jenem ist sie reflektirend, in diesem subsumirend tätig. Bei den meisten Menschen ist die Urtheilskraft bloß nominell vorhanden: es ist eine Art Ironie, dass man sie den normalen Geisteskräften beizählt, statt sie allein den monstris per excessum (natürlichen Ausnahmeerscheinungen) zuzuschreiben. Die gewöhnlichen Köpfe zeigen selbst in den kleinsten Angelegenheiten Mangel an Zutrauen zu ihrem eigenen Urteil; eben weil sie aus Erfahrung wissen, dass es keines verdient. Seine Stelle nimmt bei ihnen Vorurteil und Nachurteil ein; wodurch sie in einem Zustand fortdauernder Unmündigkeit erhalten werden, aus welcher unter vielen Hunderten kaum Einer losgesprochen wird. Eingeständlich ist sie freilich nicht; da sie sogar vor sich selber zum Schein urteilen, dabei jedoch stets nach der Meinung Anderer schielen, welche ihr heimlicher Richtpunkt bleibt. Während Jeder sich schämen würde, in einem geborgten Rock, Hut oder Mantel umherzugehen, haben sie Alle keine anderen, als geborgte Meinungen, die sie begierig aufraffen, wo sie ihrer habhaft werden, und dann, sie für eigen ausgebend, damit herumstolzieren. Andere borgen sie wieder von ihnen und machen es damit eben so. Dies erklärt die schnelle und weite Verbreitung der Irrtümer, wie auch den Ruhm des Schlechten: denn die Meinungsverleiher von Prosession, also Journalisten u. dgl., geben in der Regel nur falsche Ware aus, wie die Ausleiher der Maskenanzüge nur falsche Juwelen."  [75] 
 

16. Zur Wissenschaftslehre; petitio principii (Erschleichung des Beweisgrundes) und Deductio ad absurdum (Nachweisung der Widersinnigkeit); Wissenschaften ohne Philosophie blind; "Verstehen des Wesens der Erscheinungen"; mechanistische Medizin 

Im Bereich der roten und grünen Gentechnik haben wir es eigentlich immer mit einer petitio principii (Erschleichung des Beweisgrundes) und Deductio ad absurdum (Nachweisung der Widersinnigkeit) zu tun. Doch der Reihe nach: "Aus der in sämmtlichen vorhergegangenen Kapiteln gegebenen Analyse der verschiedenen Funktionen unseres Intellekts erhellt, dass zu einem regelrechten Gebrauch desselben, sei es in theoretischer oder in praktischer Absicht, Folgendes erforderlich ist: 1) die richtige anschauende Auffassung der in Betracht genommenen realen Dinge und aller ihrer wesentlichen Eigenschaften und Verhältnisse, also aller Data. 2) Die Bildung richtiger Begriffe aus diesen, also die Zusammenfassung jener Eigenschaften unter richtige Abstrakta, welche jetzt das Material des nachfolgenden Denkens werden. 3) Die Vergleichung dieser Begriffe, theils mit dem Angeschauten, theils unter sich, theils mit dem übrigen Vorrath von Begriffen; so dass richtige, zur Sache gehörige und diese vollständig befassende und erschöpfende Urteile daraus hervorgehen: also richtige BeUrteilung der Sache. 4) Die Zusammenstellung, oder Kombination dieser Urteile zu Prämissen von Schlüssen: diese kann nach Wahl und Anordnung der Urteile sehr verschieden ausfallen und doch ist das eigentliche Resultat der ganzen Operation zunächst von ihr abhängig. Es kommt hiebei darauf an, dass, aus so vielen möglichen Kombinationen jener verschiedenen zur Sache gehörigen Urteile, die freie Ueberlegung gerade die zweckdienlichen und entscheidenden treffe. – Ist aber bei der ersten Funktion, also bei der anschauenden Auffassung der Dinge und Verhältnisse, irgend ein wesentlicher Punkt übersehen worden; so kann die Richtigkeit aller nachfolgenden Operationen des Geistes doch nicht verhindern, dass das Resultat falsch ausfalle: denn dort liegen die Data, der Stoff der ganzen Untersuchung. Ohne die Gewissheit, dass diese richtig und vollständig beisammen seien, soll man sich, in wichtigen Dingen, jeder definitiven Entscheidung enthalten. – Ein Begriff ist richtig; ein Urteil wahr; ein Körper real; ein Verhältnis evident. – Ein Satz von unmittelbarer Gewissheit ist ein Axiom. Nur die Grundsätze der Logik und die aus der Anschauung a priori geschöpften der Mathematik, endlich auch das Gesetz der Kausalität, haben unmittelbare Gewissheit. – Ein Satz von mittelbarer Gewissheit ist ein Lehrsatz, und das dieselbe Vermittelnde ist der Beweis. – Wird einem Satz, der keine unmittelbare Gewissheit hat, eine solche beigelegt; so ist er eine petitio principii. – Ein Satz, der sich unmittelbar aus die empirische Anschauung beruft, ist eine Assertion: seine Konfrontation mit derselben verlangt Urteilskraft. – Die empirische Anschauung kann zunächst nur einzelne, nicht aber allgemeine Wahrheiten begründen: durch vielfache Wiederholung und Bestätigung erhalten solche zwar auch Allgemeinheit, jedoch nur eine komparative und prekäre, weil sie immer noch der Anfechtung offen steht. – Hat aber ein Satz absolute Allgemeingültigkeit; so ist die Anschauung, auf die er sich beruft, keine empirische, sondern a priori. Vollkommen sichere Wissenschaften sind demnach allein Logik und Mathematik: sie lehren uns aber auch eigentlich nur, was wir schon vorher wussten. Denn sie sind bloße Verdeutlichungen des uns a priori Bewussten, nämlich der Formen unseres eigenen Erkennens, die eine der des denkenden, die andere der des anschauenden. Wir spinnen sie daher ganz aus uns selbst heraus. Alles andere Wissen ist empirisch. Ein Beweis beweist zu viel, wenn er sich auf Dinge oder Fälle erstreckt, von denen das zu Beweisende offenbar nicht gilt, daher er durch diese apagogisch widerlegt wird. – Die Deductio ad absurdum besteht eigentlich darin, dass man, die aufgestellte falsche Behauptung zum Obersatze nehmend und eine richtige Minor hinzufügend, eine Konklusio erhält, welche erfahrungsmäßigen Tatsachen oder unbezweifelbaren Wahrheiten widerspricht. Auf einem Umwege aber muss eine solche für jede falsche Lehre möglich sein; sofern der Verfechter dieser doch wohl irgend eine Wahrheit erkennt und zugibt: denn alsdann müssen die Folgerungen aus dieser und andererseits die aus der falschen Behauptung sich so weit fortführen lassen, bis zwei Sätze sich ergeben, die einander geradezu widersprechen. Von diesem schönen Kunstgriff echter Dialektik finden wir im Plato viele Beispiele."  [76] 

Auch an Zeitungen, heute würde man auch YoutuberInnen und InstagrammerInnen dazurechnen, die selbt innerhalb von Demokratien zum Sprachrohr der Regierungen geworden sind, lässt Schopenhauer kein gutes Haar: "Wer keiner neuen Gedanken fähig ist, will wenigstens neue Worte zu Markte bringen, und jeder Tintenklexer hält sich berufen, die Sprache zu verbessern. Am unverschämtesten treiben es die Zeitungsschreiber, und da ihre Blätter, vermöge der Trivialität ihres Inhalts, das allergrößte Publikum, ja ein solches haben, das größtenteils nichts Anderes liest; so droht durch sie der Sprache große Gefahr; daher ich ernstlich anrate, sie einer orthographischen Zensur zu unterwerfen, oder sie für jedes ungebräuchliche, oder verstümmelte Wort eine Strafe bezahlen zu lassen: denn was könnte unwürdiger sein, als dass Sprachumwandelungen vom allerniedrigsten Zweige der Litteratur ausgingen? Die Sprache, zumal eine relative Ursprache, wie die Deutsche, ist das köstlichste Erbtheil der Nation und dabei ein überaus komplizirtes, leicht zu verderbendes und nicht wieder herzustellendes Kunstwerk, daher ein noli me tangere (Rühre mich nicht an!). Andere Völker haben dies gefühlt und haben gegen ihre, obwohl viel unvollkommneren Sprachen große Pietät bewiesen: daher ist Dante's und Petrarcas Sprache nur in Kleinigkeiten von der heutigen verschieden, Montaigne noch ganz lesbar, und so auch Shakespeare in seinen ältesten Ausgaben." [77] 

Wissenschaften ohne Philosophie sind blind bzw. operieren außerhalb der eigentlichen Weisheit, wie man an den Biontech-Wissenschaftlern sehen kann, die an "minderwertigen Disziplinen ihre Kräfte" vergäuden und so zu falschen Ergebnissen kommen. "Wie in der Musik jede einzelne Periode dem Ton entsprechen muss, zu welchem der Grundbass eben fortgeschritten ist; so wird jeder Schriftsteller, nach Maßgabe seines Faches, das Gepräge der zu seiner Zeit herrschenden Philosophie tragen. – Ueberdies aber hat jede Wissenschaft noch ihre spezielle Philosophie: daher man von einer Philosophie der Botanik, der Zoologie, der Geschichte u. s. w. redet. Hierunter ist vernünftigerweise nichts Anderes zu verstehen, als die Hauptresultate jeder Wissenschaft selbst, vom höchsten, d. h. allgemeinsten Standpunkt aus, der innerhalb derselben möglich ist, betrachtet und zusammengefasst. Diese allgemeinen Ergebnisse schließen sich unmittelbar an die allgemeine Philosophie an, indem sie ihr wichtige Data liefern und sie der Mühe überheben, diese im philosophisch unbearbeiteten Stoffe der Spezialwissenschaften selbst zu suchen. Diese Spezialphilosophien stehen demnach vermittelnd zwischen ihren speziellen Wissenschaften und der eigentlichen Philosophie. Denn da diese die allgemeinsten Aufschlüsse über das Ganze der Dinge zu erteilen hat; so müssen solche auch auf das Einzelne jeder Art derselben herabgeführt und angewandt werden können. Die Philosophie jeder Wissenschaft entsteht inzwischen unabhängig von der allgemeinen Philosophie, nämlich aus den Datis ihrer eigenen Wissenschaft selbst: daher sie nicht zu warten braucht, bis jene endlich gefunden worden; sondern schon vorher ausgearbeitet, zur wahren allgemeinen Philosophie jedenfalls passen wird. Diese hingegen muss Bestätigung und Erläuterung erhalten können aus den Philosophien der einzelnen Wissenschaften: denn die allgemeinste Wahrheit muss durch die spezielleren belegt werden können. Ein schönes Beispiel der Philosophie der Zoologie hat Goethe geliefert an seinen Reflexionen über Dalton's und Pander's Skelette der NageTiere. (Hefte zur Morphologie, 1824.) Aehnliche Verdienste um dieselbe Wissenschaft haben Kielmayer, Delamark, Geoffroy St. Hilaire, Cüvier u. a. m., sofern sie Alle die durchgängige Analogie, die innere Verwandtschaft, den bleibenden Typus und den gesetzmäßigen Zusammenhang der Tierischen Gestalten hervorgehoben haben. – Empirische Wissenschaften, rein ihrer selbst wegen und ohne philosophische Tendenz betrieben, gleichen einem Antlitz ohne Augen. Sie sind inzwischen eine passende Beschäftigung für gute Kapazitäten, denen jedoch die höchsten Fähigkeiten abgehen, welche auch eben den minutiösen Forschungen solcher Art hinderlich sein würden. Solche konzentrieren ihre ganze Kraft und ihr gesammtes Wissen auf ein einziges abgestecktes Feld, in welchem sie daher, unter der Bedingung gänzlicher Unwissenheit in allem Uebrigen, die möglichst vollständige Erkenntnis erlangen können; während der Philosoph alle Felder übersehen, ja, in gewissem Grad darauf zu Haufe sein muss; wobei diejenige Vollkommenheit, welche man nur durch das Detail erlangt, notwendig ausgeschlossen bleibt. Dafür aber sind Jene den Genfer Arbeitern zu vergleichen, deren Einer lauter Räder, der Andere lauter Federn, der Dritte lauter Ketten macht; der Philosoph hingegen dem Uhrmacher, der aus dem Allen erst ein Ganzes hervorbringt, welches Bewegung und Bedeutung hat. Auch kann man sie den Musicis im Orchester vergleichen, jeder von welchen Meister aus seinem Instrument ist, den Philosophen hingegen dem Kapellmeister, der die Natur und Behandlungsweise jedes Instruments kennen muss, ohne jedoch sie alle, oder auch nur eines, in großer Vollkommenheit, zu spielen. Skotus Erigena begreift alle Wissenschaften unter dem Namen Scientia, im Gegensatz der Philosophie, welche er Sapientia nennt. Die selbe Distinktion haben schon die Pythagoreer gemacht; wie zu ersehen ist aus Stobäos ( Floril. Vol. I, pag. 20), wo sie sehr klar und artig auseinandergesetzt ist. Aber ein überaus glückliches und pikantes Gleichnis des Verhältnisses beider Arten geistiger Bestrebungen zu einander haben die Alten so oft wiederholt, dass man nicht mehr weiß, wem es angehört. Diogenes Laertius ( II, 79) schreibt es dem Aristippos zu, Stobäos ( Floril. tit. IV, 110) dem Ariston Chios, dem Aristoteles sein Scholiast (S. 8 der Berliner Ausgabe), Plutarch aber ( De puer. educ. c. 10) dem Bion, qui ajebat, sicut Penelopes proci, quum non possent cum Penelope concumbere, rem cum ejus ancillis habuisssent; ita qui philosophiam nequeunt apprehendere, eos in aliis nullius pretii disciplinis sese conterere (wie die Freier, da sie der Penelope nicht beikommen konnten, sich mit ihren Mägden einließen, so verbrauchen diejenigen, welche der Philosophie nicht habhaft werden können, in den anderen minderwertigen Disziplinen ihre Kräfte). In unserm überwiegend empirischen und historischen Zeitalter kann die Erinnerung daran nicht schaden." [78] 

Wenn Wissenschaften ohne Philosophie sich auf die Mathematik stürzen, kommt eine mechanistische Wissenschaft oder Medizin heraus, wie sie uns seit Jahrzehnten in der grünen und roten Gentechnik vorliegt, die gefährliche Medikamente, Impfstoffe und gentechnisch veränderte Lebensmittel verbreitet. Dabei ist neben der Mechanisierung der Welt, der einzige unmittelbare Nutzen, welcher der Mathematik von Experten gelassen wird, der, "dass sie unstäte und flatterhafte Köpfe gewöhnen kann, ihre Aufmerksamkeit zu fixiren. – Sogar Kartesius, der doch selbst als Mathematiker berühmt war, urteilte eben so über die Mathematik. In der Vie de Descartes par Baillet, 1693, heißt es, Liv. II, ch. 6, p. 54: Sa propre expérience l'avait convaincu du peu d'utilité des mathématiques, surtout lorsqu' on ne les cultive que pur elles mêmes.– – – Il ne voyait rien de moins solide, que de s'occuper de nombres tout simples et de figures imaginaires u. s. f. (Seine eigene Erfahrung hatte ihn von dem geringen Nutzen der Mathematik überzeugt, zumal wenn man sie nur ihrer selbst willen treibt ... Er fand, keine Beschäftigung sei weniger gediegen als die mit bloßen Zahlen und eingebildeten Figuren.)" [79] 

Dass es in den oben angeführten Wissenschaften, sobald es nicht mehr auf bloße Größen, sondern auf das "Verstehen des Wesens der Erscheinungen" ankommt, nicht ausreicht, von geprüfter Sicherheit zu reden, beweist das Gefasel über mRNA Mechanismus, Genschere oder wenn etwas schief läuft von: das sei „mechanistisch nicht erklärbar", welches mit der ganzen atomistischen Betrachtungsweise und "überhaupt mit ihrer fixen Idee, Alles in der Natur auf bloß mechanische Wirkungen zurückführen zu wollen, zusammenhängt." Man kann auch sagen: "Hierauf beruht die Schlauheit der Dummen und das Paradoxon: Il y a un mystère dans l'esprit des gens qui n'en ont pas (Es waltet ein Geheimnis über dem Geist der Leute, die keinen haben)." [80] 

Wenn die Biotech-Mediziner Özlem Türeci und Ugur Sahin von Biontech die mRNA-Technik mit stoischer Ruhe loben und darauf hinweisen, dass ihre mechanistische Wissenschaft gut durchdacht und sicher sei, und ihre Patienten keine Versuchskaninchen seien, obwohl das Gegenteil zutrifft, muss man wissen, was es mit der stoischen Moral auf sich hat. Der Stoischen Moral kommt es nicht auf ein metaphysisches Verständnis, auf ein "Verstehen des Wesens der Erscheinungen" an, sondern sie ist nur eine "besondere Art des Eudämonismus... Sie hat nicht, wie die Indische, die Christliche, selbst die Platonische Ethik, eine metaphysische Tendenz, einen transscendenten Zweck, sondern einen völlig immanenten, in diesem Leben erreichbaren", d.h. sie wollen eine ungetrübte Glückseligkeit auf der Erde, möglichst ohne Denken und Kritik.  [81] 
 

17. Über das metaphysische Bedürfnis des Menschen, "animal metaphysicum" (metaphysisches Lebewesen); "bescheidene Burschen", die mit geringer Kost zufrieden sind; mechanistische Medizin "für die Ethik zerstörend"

Der Mensch ist eigentlich ein "animal metaphysicum" (metaphysisches Lebewesen). Daher sagt auch Aristoteles im Eingang seiner Metaphysik: "Propter admirationem enim et nunc et primo inceperunt homines philosophari" (Denn wegen des Verwunderns haben die Menschen sowohl jetzt wie ehedem zu philosophieren begonnen). Natürlich gibt es auch "bescheidene Burschen" wie unsere Biotech-Mediziner, die mit geringer Kost zufrieden sind. Grundsätzlich aber "besteht die eigentliche philosophische Anlage zunächst darin, dass man über das Gewöhnliche und Alltägliche sich zu verwundern fähig ist, wodurch man eben veranlaßt wird, das Allgemeine der Erscheinung zu seinem Problem zu machen; während die Forscher in den Realwissenschaften sich nur über ausgesuchte und seltene Erscheinungen verwundern, und ihr Problem bloß ist, diese auf bekanntere zurückzuführen. Je niedriger ein Mensch in intellektueller Hinsicht steht, desto weniger Rätselhaftes hat für ihn das Dasein selbst: ihm scheint vielmehr sich Alles, wie es ist, und dass es sei, von selbst zu verstehen. Dies beruht darauf, dass sein Intellekt seiner ursprünglichen Bestimmung, als Medium der Motive dem Willen dienstbar zu sein, noch ganz treu geblieben und deshalb mit der Welt und Natur, als integrirender Teil derselben, eng verbunden, folglich weit entfernt davon ist, sich vom Ganzen der Dinge gleichsam ablösend, demselben gegenüber zu treten und so einstweilen als für sich bestehend, die Welt rein objektiv aufzufassen. Hingegen ist die hieraus entspringende philosophische Verwunderung im Einzelnen durch höhere Entwickelung der Intelligenz bedingt, überhaupt jedoch nicht durch diese allein; sondern ohne Zweifel ist es das Wissen um den Tod, und neben diesem die Betrachtung des Leidens und der not des Lebens, was den stärksten Anstoß zum philosophischen Besinnen und zu metaphysischen Auslegungen der Welt gibt. Wenn unser Leben endlos und schmerzlos wäre, würde es vielleicht doch Keinem einfallen zu fragen, warum die Welt da sei und gerade diese Beschaffenheit habe; sondern eben auch sich Alles von selbst verstehen. Dem entsprechend finden wir, dass das Interesse, welches philosophische, oder auch religiöse Systeme einflößen, seinen allerstärksten Anhaltspunkt durchaus an dem Dogma irgend einer Fortdauer nach dem Tode hat: und wenn gleich die letzteren das Dasein ihrer Götter zur Hauptsache zu machen und dieses am eifrigsten zu verteidigen scheinen; so ist dies im Grunde doch nur, weil sie an dasselbe ihr Unsterblichkeitsdogma geknüpft haben und es für unzertrennlich von ihm halten: nur um dieses ist es ihnen eigentlich zu Tun. Denn wenn man ihnen dasselbe anderweitig sicher stellen könnte; so würde der lebhafte Eifer für ihre Götter alsbald erkalten, und er würde fast gänzlicher Gleichgültigkeit Platz machen, wenn, umgekehrt, die völlige Unmöglichkeit einer Unsterblichkeit ihnen bewiesen wäre: denn das Interesse am Dasein der Götter verschwände mit der Hoffnung einer nähern Bekanntschaft mit ihnen, bis auf den Rest, der sich an ihren möglichen Einfluss auf die Vorfälle des gegenwärtigen Lebens knüpfen möchte. Könnte man aber gar die Fortdauer nach dem Tode, etwan weil sie Ursprünglichkeit des Wesens voraussetzte, als unverträglich mit dem Dasein von Göttern nachweisen; so würden sie diese bald ihrer eigenen Unsterblichkeit zum Opfer bringen und für den Atheismus eifern. Auf demselben Grunde beruht es, dass die eigentlich materialistischen Systeme, wie auch die absolut skeptischen, niemals einen allgemeinen, oder dauernden Einfluss haben erlangen können." In der Medizin halten sich die "materialistischen Systeme" allerdings hartnäckig. [82] 

Die Biotech-Mediziner Özlem Türeci und Ugur Sahin sind letztlich auch durch den Koran geprägt. Dazu Schopenhauer: "Freilich könnte wer satirisch gelaunt ist hinzufügen, dass dasselbe ein bescheidener Bursche sei, der mit geringer Kost vorlieb nehme. An plumpen Fabeln und abgeschmackten Mährchen lässt er sich bisweilen genügen: wenn nur früh genug eingeprägt, sind sie ihm hinlängliche Auslegungen seines Daseins und Stützen seiner Moralität. Man betrachte z. B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Uebersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können. Dergleichen beweist, dass mit dem metaphysischen Bedürfnis die metaphysische Fähigkeit nicht Hand in Hand geht. Doch will es scheinen, dass in den frühen Zeiten der gegenwärtigen Erdoberfläche diesem anders gewesen sei und dass Die, welche der Entstehung des Menschengeschlechts und dem Urquell der organischen Natur bedeutend näher standen, als wir, auch noch teils größere Energie der intuitiven Erkenntniskräfte, teils eine richtigere Stimmung des Geistes hatten, wodurch sie einer reineren, unmittelbaren Auffassung des Wesens der Natur fähig und dadurch im Stande waren, dem metaphysischen Bedürfnis auf eine würdigere Weise zu genügen: so entstanden in den Urvätern der Brahmanen, den Rischis, die fast übermenschlichen Konzeptionen, welche später in den Upanischaden der Veden niedergelegt wurden." [83] 

Eine echte Philosophie hat die Verpflichtung, "in Allem, was sie sagt, sensu stricto et proprio (im strengen und eigentlichen Sinne) wahr zu sein: denn sie wendet sich an das Denken und die Ueberzeugung. Eine Religion hingegen, für die Unzähligen bestimmt, welche, der Prüfung und des Denkens unfähig, die tiefsten und schwierigsten Wahrheiten sensu proprio nimmermehr fassen würden, hat auch nur die Verpflichtung sensu allegorico (im übertragenen Sinne) wahr zu sein. Nackt kann die Wahrheit vor dem Volke nicht erscheinen. Ein Symptom dieser allegorischen Natur der Religionen sind die vielleicht in jeder anzutreffenden Mysterien, nämlich gewisse Dogmen, die sich nicht ein Mal deutlich denken lassen, geschweige wörtlich wahr sein können." Auf dem Verkennen der allegorischen Natur jeder Religion beruht auch der in Schopenhauers Tagen so anhaltend geführte Streit zwischen Supernaturalisten und Rationalisten. Beide nämlich wollen das Christentum sensu proprio wahr haben: "in diesem Sinne wollen die ersteren es ohne Abzug, gleichsam mit Haut und Haar, behaupten; wobei sie, den Kenntnissen und der allgemeinen Bildung des Zeitalters gegenüber, einen schweren Stand haben. Die anderen hingegen suchen alles eigentümlich Christliche hinauszuexegesieren; wonach sie etwas übrig behalten, das weder sensu proprio noch sensu allegorico wahr ist, vielmehr eine bloße Platitüde". Heute versuchen die Oberen der Kirchen wie der Vorsitzende der Bischofskonferenz Bätzing, das Christentum auf den Islam oder höchstens seichten Pelagianismus zu reduzieren. [84] 

Unsere mechanistische Medizin, die "für die Ethik zerstörend" wirkt, oder "eine Physik, welche behauptete, dass ihre Erklärungen der Dinge, – im Einzelnen aus Ursachen und im Allgemeinen aus Kräften, – wirklich ausreichten und also das Wesen der Welt erschöpften, wäre der eigentliche Naturalismus. Von Leukippos, Demokritos und Epikuros an, bis herab zum Système de la nature, dann zu Delamark, Cabanis und zu dem in diesen letzten Jahren wieder aufgewärmten Materialismus können wir den fortgesetzten Versuch verfolgen, eine Physik ohne Metaphysik aufzustellen, d. h. eine Lehre, welche die Erscheinung zum Dinge an sich machte. Aber alle ihre Erklärungen suchen den Erklärern selbst und Andern zu verbergen, dass sie die Hauptsache, ohne Weiteres, voraussetzen. Sie bemühen sich zu zeigen, dass alle Phänomene, auch die geistigen, physisch sind: mit Recht; nur sehen sie nicht ein, dass alles Physische andererseits zugleich ein Metaphysisches ist." Aristoteles, so sehr er auch zur Empirie geneigt und von Platonischer Hyperphysik entfernt war, hat sich von jener beschränkten Ansicht frei gehalten: er sagt: "Si igitur non est aliqua alia substantia, praeter eas, quae natura consistunt, physica profecto prima scientia esset: quodsi autem est aliqua substantia immobilis, haec prior et philosophia prima, et universalis sic, quod prima; et de ente, prout ens est, speculari hujus est" (Wenn es nun keine andere Wesenheit gibt außer den in der Natur vorkommenden, so würde die Physik die erste Wissenschaft sein; wenn es aber eine unwandelbare Wesenheit gibt, so ist diese die frühere und die Philosophie über sie die erste und darum die allgemeinste, weil sie die erste ist; und ihre Aufgabe würde es sein, nach dem Seienden als solchem zu forschen), Metaph., V, 1. Eine solche absolute Physik oder mechanistische Medizin, wie oben beschrieben, "welche für keine Metaphysik Raum ließe, würde die Natura naturata zur Natura naturans machen: sie wäre die auf den Thron der Metaphysik gesetzte Physik, würde jedoch, auf dieser hohen Stelle, sich fast so ausnehmen, wie Holbergs theatralischer Kannengießer, den man zum Burgemeister gemacht. Sogar hinter dem an sich abgeschmackten, auch meistens boshaften Vorwurf des Atheismus liegt, als seine innere Bedeutung und ihm Kraft ertheilende Wahrheit, der dunkle Begriff einer solchen absoluten Physik ohne Metaphysik. Allerdings müsste eine solche für die Ethik zerstörend sein, und wie man fälschlich den Theismus für unzertrennlich von der Moralität gehalten hat, so gilt Dies in Wahrheit nur von einer Metaphysik überhaupt d. h. von der Erkenntnis, dass die Ordnung der Natur nicht die einzige und absolute Ordnung der Dinge sei. Daher kann man als das notwendige Credo aller Gerechten und Guten dieses aufstellen: »ich glaube an eine Metaphysik«. In dieser Hinsicht ist es wichtig und notwendig, dass man sich von der Unhaltbarkeit einer absoluten Physik überzeuge; um so mehr, da diese, der eigentliche Naturalismus, eine Ansicht ist, die sich dem Menschen von selbst und stets von Neuem aufdringt und nur durch tiefere Spekulation vernichtet werden kann, als deren Surrogat, in dieser Hinsicht, allerlei Systeme und Glaubenslehren, insofern und so lange sie gelten, freilich auch dienen. dass aber eine grundfalsche Ansicht sich dem Menschen von selbst aufdringt und erst künstlich entfernt werden muss, ist daraus erklärlich, dass der Intellekt ursprünglich nicht bestimmt ist, uns über das Wesen der Dinge zu belehren, sondern nur ihre Relationen, in Bezug auf unsern Willen, uns zu zeigen: er ist, wie wir im zweiten Buche finden werden, das bloße Medium der Motive. dass nun in diesem die Welt sich auf eine Weise schematisirt, welche eine ganz andere, als die schlechthin wahre Ordnung der Dinge darstellt, weil sie uns eben nicht den Kern, sondern nur die äußere Schale derselben zeigt, geschieht accidentaliter und kann dem Intellekt nicht zum Vorwurf gereichen; um so weniger, als er doch wieder in sich selbst die Mittel findet, jenen Irrtum zu rektifizieren, indem er zur Unterscheidung zwischen Erscheinung und Wesen an sich der Dinge gelangt, welche Unterscheidung im Grunde zu allen Zeiten dawar, nur meistens sehr unvollkommen zum Bewusstsein gebracht und daher ungenügend ausgesprochen wurde, sogar oft in seltsamer Verkleidung auftrat. Schon die Christlichen Mystiker z. B. erklären den Intellekt, indem sie ihn das Licht der Natur nennen, für unzulänglich, das wahre Wesen der Dinge zu erfassen. Er ist gleichsam eine bloße Flächenkraft, wie die Elektrizität, und dringt nicht in das Innere der Wesen." [85] 
 

18. "Unser heutiger Mode-Materialismus", die mechanistische Biotech-Medizin mit ihrer "Apotheker-Lehrlings-Philosophie", die meint "Tiegel und Retorte seien die wahre und einzige Quelle aller Weisheit" steht im Gegensatz zur Metaphysik oder "Geistesphilosophie"

Unser heutiger "Mode-Materialismus", die mechanistische Biotech-Medizin mit ihrer "Apotheker-Lehrlings-Philosophie", also ein Naturalismus, oder eine rein physikalische Betrachtungsart, wird nie ausreichen: "sie gleicht einem Rechnungsexempel, welches nimmermehr aufgeht. End- und Anfangslose Kausalreihen, unerforschliche Grundkräfte, unendlicher Raum, anfangslose Zeit, endlose Teilbarkeit der Materie, und dieses Alles noch bedingt durch ein erkennendes Gehirn, in welchem allein es dasteht, so gut wie der Traum, und ohne welches es verschwindet, – machen das Labyrint aus, in welchem sie uns unaufhörlich herumführt. Die Höhe, zu welcher in unsern Zeiten die Naturwissenschaften gestiegen sind, stellt in dieser Beziehung alle früheren Jahrhunderte in tiefen Schatten, und ist ein Gipfel, den die Menschheit zum ersten Mal erreicht. Allein, wie große Fortschritte auch die Physik (im weiten Sinn der Alten verstanden) je machen möge: so wird damit noch nicht der kleinste Schritt zur Metaphysik geschehen sein; so wenig, wie eine Fläche, durch noch so weit fortgesetzte Ausdehnung, je Kubikinhalt gewinnt. Denn solche Fortschritte werden immer nur die kenntnis der Erscheinung vervollständigen; während die Metaphysik über die Erscheinung selbst hinausstrebt, zum Erscheinenden. Und wenn sogar die gänzlich vollendete Erfahrung hinzukäme; so würde dadurch in der Hauptsache nichts gebessert sein. Ja, wenn selbst Einer alle Planeten sämmtlicher Fixsterne durchwanderte; so hätte er damit noch keinen Schritt in der Metaphysik getan. Vielmehr werden die größten Fortschritte der Physik das Bedürfnis einer Metaphysik immer fühlbarer machen; weil eben die berichtigte, erweiterte und gründlichere Kenntnis der Natur einerseits die bis dahin geltenden metaphysischen Annahmen immer untergräbt und endlich umstößt, andererseits aber das Problem der Metaphysik selbst deutlicher, richtiger und vollständiger vorlegt, dasselbe von allem bloß Physischen reiner absondert, und eben auch das vollständiger und genauer erkannte Wesen der einzelnen Dinge dringender die Erklärung des Ganzen und Allgemeinen fordert, welches, je richtiger, gründlicher und vollständiger empirisch erkannt, nur desto rätselhafter sich darstellt. Dies Alles wird freilich der einzelne, simple Naturforscher, in einem abgesonderten Zweige der Physik, nicht sofort deutlich inne: vielmehr schläft er behaglich bei seiner erwählten Magd im Hause des Odysseus, sich aller Gedanken an die Penelopeia entschlagend (siehe Kap. 12). Daher sehen wir heut zu Tage die Schale der Natur auf das genaueste durchforscht, die Intestina der Intestinalwürmer und das Ungeziefer des Ungeziefers haarklein gekannt: kommt aber Einer, wie z. B. ich, und redet vom Kern der Natur, so hören sie nicht hin, denken eben es gehöre nicht zur Sache und klauben an ihren Schalen weiter. Jene überaus mikroskopischen und mikrologischen Naturforscher findet man sich versucht, die Topfkucker der Natur zu nennen." [86] 

Die Leute aber, welche vermeinen, "Tiegel und Retorte seien die wahre und einzige Quelle aller Weisheit", sind in ihrer Art eben so verkehrt, wie die nominalistischen oder materialistischen Scholastiker waren. "Wie nämlich diese, ganz und gar in ihre abstrakten Begriffe verstrickt, mit diesen sich herumschlugen, nichts außer ihnen kennend, noch untersuchend; so sind Jene ganz in ihre Empirie verstrickt, lassen nichts gelten, als was ihre Augen sehen, und vermeinen damit bis auf den letzten Grund der Dinge zu reichen, nicht ahndend, dass zwischen der Erscheinung und dem sich darin Manifestierenden, dem Dinge an sich, eine tiefe Kluft, ein radikaler Unterschied ist, welcher nur durch die Erkenntnis und genaue Grenzbestimmung des subjektiven Elements der Erscheinung aufgeklärt wird, und durch die Einsicht, dass die letzten und wichtigsten Aufschlüsse über das Wesen der Dinge allein aus dem SelbstBewusstsein geschöpft werden können; – ohne welches Alles man nicht einen Schritt über das den Sinnen unmittelbar Gegebene hinauskann, also nicht weiter gelangt, als bis zum Problem. – Jedoch sei auch andererseits bemerkt, dass die möglichst vollständige Naturerkenntnis die berichtigte Darlegung des Problems der Metaphysik ist: daher soll Keiner sich an diese wagen, ohne zuvor eine, wenn auch nur allgemeine, doch gründliche, klare und zusammenhängende Kenntnis aller Zweige der Naturwissenschaft sich erworben zu haben. Denn das Problem muss der Lösung vorhergehen. Dann aber muss der Blick des Forschers sich nach innen wenden: denn die intellektuellen und ethischen Phänomene sind wichtiger, als die physischen, in demselben Maße, wie z. B. der animalische Magnetismus eine ungleich wichtigere Erscheinung, als der mineralische ist. Die letzten Grundgeheimnisse trägt der Mensch in seinem Innern, und dieses ist ihm am unmittelbarsten zugänglich; daher er nur hier den Schlüssel zum Rätsel der Welt zu finden und das Wesen aller Dinge an Einem Faden zu erfassen hoffen darf. Das eigenste Gebiet der Metaphysik liegt also allerdings in Dem, was man Geistesphilosophie genannt hat." [87] 
 

19. Der Geist oder Wille als das Ursprüngliche und daher Metaphysische, der Intellekt als ein Sekundäres und Physisches; Vis inertiae (Kraft der Trägheit) im Gegensatz zur vis naturae medicatrix (Heilkraft der Natur), Güte des Herzens; Krankheiten selbst als ein Heilprozess der Natur, "den sie einleitet, um eine irgendwie im Organismus eingerissene Unordnung durch Ueberwindung der Ursachen derselben zu beseitigen"; durch die mit "falschem Dünkel verbundene Oberflächlichkeit" der mechanistischen Biotech-Medizin werden "Fortschritte des menschlichen Wissens wieder rückgängig gemacht", selbst wenn "noch hundert Tiere mehr zu Tode" gemartert werden

Der Geist bzw. der Willen ist das Ursprüngliche und daher Metaphysische, der Intellekt hingegen ist ein Sekundäres und Physisches. "Denn als solches ist dieser, wie alles Physische, der Vis inertiae (Kraft der Trägheit) unterworfen, mithin erst tätig, wenn er getrieben wird von einem Andern, vom Willen, der ihn beherrscht, lenkt, zur Anstrengung aufmuntert, kurz, ihm die Tätigkeit verleiht, die ihm ursprünglich nicht einwohnt. Daher ruht er willig, sobald es ihm gestattet wird, bezeugt sich oft träge und unaufgelegt zur Tätigkeit: durch fortgesetzte Anstrengung ermüdet er bis zur gänzlichen Abstumpfung, wird erschöpft, wie die Volta'sche Säule durch wiederholte Schläge. Darum erfordert jede anhaltende Geistesarbeit Pausen und Ruhe: sonst erfolgt Stumpfheit und Unfähigkeit; freilich zunächst nur einstweilige. Wird aber diese Ruhe dem Intellekt anhaltend versagt, wird er übermäßig und unausgesetzt angespannt; so ist die Folge eine bleibende Abstumpfung desselben, welche im Alter übergehen kann in gänzliche Unfähigkeit, in Kindischwerden, in Blödsinn und Wahnsinn. Nicht dem Alter an und für sich, sondern der lange fortgesetzten tyrannischen Ueberanstrengung des Intellekts, oder Gehirns, ist es zuzuschreiben, wenn diese Uebel in den letzten Jahren des Lebens sich einfinden." Dies trifft Schriftsteller, Philosophen und Professoren wie Hans Peter Bull, der öffentliches Recht an der Universität Hamburg lehrte und Innenminister von Schleswig-Holstein war und nun, dem Wahnsinn nahe, unsinnige Artikel in der FAZ schreibt, z.B. über die Pflicht, eine nicht ausreichend geprüfte mechanistische Medizin (mRNA-Technik) anzuwenden; Artikel, die von dem verantwortlichen Redakteur Politik-online der FAZ, Thomas Holl, zugelassen werden, weil er selbst schon in seinen jungen Jahren an dieser Krankheit leidet. [88] 

Goethe, der ein Kritiker der mechanistischen Weltanschauung war, ist bis an sein Ende klar, geisteskräftig und geistestätig geblieben; nicht zuletzt auch weil er, der stets Welt- und Hofmann war, niemals seine geistigen Beschäftigungen mit Selbstzwang getrieben hat. "Das Selbe gilt von Wieland und dem einundneunzigjährigen Knebel, wie auch von Voltaire. Dieses Alles nun aber beweist, wie sehr sekundär, physisch und ein bloßes Werkzeug der Intellekt ist. Eben deshalb auch bedarf er, auf fast ein Drittel seiner Lebenszeit, der gänzlichen Suspension seiner Tätigkeit, im Schlafe, d. h. der Ruhe des Gehirns, dessen bloße Funktion er ist, welches ihm daher eben so vorhergängig ist, wie der Magen der Verdauung, oder die Körper ihrem Stoß, und mit welchem er, im Alter, verwelkt und versiegt. – Der Wille hingegen, als das Ding an sich, ist nie träge, absolut unermüdlich, seine Tätigkeit ist seine Essenz, er hört nie auf zu wollen, und wann er, während des tiefen Schlafs, vom Intellekt verlassen ist und daher nicht, auf Motive, nach außen wirken kann, ist er als Lebenskraft tätig, besorgt desto ungestörter die innere Oekonomie des Organismus und bringt auch, als vis naturae medicatrix (Heilkraft der Natur), die eingeschlichenen Unregelmäßigkeiten desselben wieder in Ordnung. Denn er ist nicht, wie der Intellekt, eine Funktion des Leibes; sondern der Leib ist seine Funktion: daher ist er diesem ordine rerum (nach Ordnung der Dinge) vorgängig, als dessen metaphysisches Substrat, als das Ansich der Erscheinung desselben. Seine Unermüdlichkeit teilt er, auf die Dauer des Lebens, dem Herzen mit, diesem primum mobile (ersten Beweggrund)  des Organismus, welches deshalb sein Symbol und Synonym geworden ist. Auch schwindet er nicht, im Alter, sondern will noch immer was er gewollt hat, ja wird fester und unbiegsamer, als er in der Jugend gewesen, unversöhnlicher, eigensinniger, unlenksamer, weil der Intellekt unempfänglicher geworden. ... Auch die durchgängige Schwäche und Unvollkommenheit des Intellekts, wie sie in der Urteilslosigkeit, Beschränktheit, Verkehrtheit, Thorheit der allermeisten Menschen zu Tage liegt, wäre ganz unerklärlich, wenn der Intellekt nicht ein Sekundäres, Hinzugekommenes, bloß Instrumentales, sondern das unmittelbare und ursprüngliche Wesen der sogenannten Seele, oder überhaupt des innern Menschen wäre; wie alle bisherigen Philosophen es angenommen haben." [89] 

Diese Philosophie und Wissenschaft steht den neuen mechanistischen Grundansichten in den Wissenschaften und allen ihren Irrtümern, die von Journalisten in Zeitungen und Sendern wie ZDF, ARD, 3Sat, WDR, SWR verbreitet werden, entgegen: "denn nicht leicht wird Einer die Richtigkeit Dessen einsehen, was ihn unglaublicher Gedankenlosigkeit überführt. Hieraus allein ist es erklärlich, dass die so klaren und einfachen Wahrheiten der Goethe'schen Farbenlehre von den Physikern noch immer geleugnet werden; wodurch denn selbst Goethe hat erfahren müssen, einen wie viel schwereren Stand man hat, wenn man den Menschen Belehrung, als wenn man ihnen Unterhaltung verheißt; daher es viel glücklicher ist, zum Poeten, als zum Philosophen geboren zu sein. Je hartnäckiger nun aber andererseits ein Irrtum festgehalten wurde, desto beschämender wird nachher die Ueberführung. Bei einem umgestoßenen System, wie bei einer geschlagenen Armee, ist der Klügste, wer zuerst davonläuft." Kritiker der neuen mechanistischen Grundansichten in den Wissenschaften mit allen ihren Irrtümern in der Biotech-Medizin werden von oben genannten Sendern entlassen, wie kürzlich beim SWR geschehen. [90] 

Das Herz erfüllt eine wichtige Funktion: "Man könnte Das, was diesem Hergange zum Grunde liegt, das Gedächtnis des Herzens nennen: dasselbe ist viel intimer, als das des Kopfes... Der Intellekt, als bloßes Werkzeug des Willens, ist von ihm so verschieden, wie der Hammer vom Schmid. So lange, bei einer Unterredung, der Intellekt allein tätig ist, bleibt solche kalt. Es ist fast als wäre der Mensch selbst nicht dabei. Auch kann er dann sich eigentlich nicht kompromittieren, sondern höchstens blamieren. Erst wann der Wille ins Spiel kommt, ist der Mensch wirklich dabei: jetzt wird er warm, ja, es geht oft heiß her. Immer ist es der Wille, dem man die Lebenswärme zuschreibt: hingegen sagt man der kalte Verstand, oder eine Sache kalt untersuchen, d. h. ohne Einfluss des Willens denken. – Versucht man das Verhältnis umzukehren und den Willen als Werkzeug des Intellekts zu betrachten; so ist es, als machte man den Schmid zum Werkzeug des Hammers... Glänzende Eigenschaften des Geistes erwerben Bewunderung, aber nicht Zuneigung: diese bleibt den moralischen, den Eigenschaften des Charakters, vorbehalten. Zu seinem Freunde wird wohl Jeder lieber den Redlichen, den Gutmüthigen, ja selbst den Gefälligen, Nachgiebigen und leicht Beistimmenden wählen, als den bloß Geistreichen. Vor diesem wird sogar durch unbedeutende, zufällige, äußere Eigenschaften, welche gerade der Neigung eines Andern entsprechen, Mancher den Vorzug gewinnen. Nur wer selbst viel Geist hat, wird den Geistreichen zu seiner Gesellschaft wünschen; seine Freundschaft hingegen wird sich nach den moralischen Eigenschaften richten: denn auf diesen beruht seine eigentliche Hochschätzung eines Menschen, in welcher ein einziger guter Charakterzug große Mängel des Verstandes bedeckt und auslischt. Die erkannte Güte eines Charakters macht uns geduldig und nachgiebig gegen Schwächen des Verstandes, wie auch gegen die Stumpfheit und das kindische Wesen des Alters. Ein entschieden edler Charakter, bei gänzlichem Mangel intellektueller Vorzüge und Bildung, steht da, wie Einer, dem nichts abgeht; hingegen wird der größte Geist, wenn mit starken moralischen Fehlern behaftet, noch immer tadelhaft erscheinen. – Denn wie Fackeln und Feuerwerk vor der Sonne blaß und unscheinbar werden, so wird Geist, ja Genie, und ebenfalls die Schönheit, überstrahlt und verdunkelt von der Güte des Herzens. Wo diese in hohem Grade hervortritt, kann sie den Mangel jener Eigenschaften so sehr ersetzen, dass man solche vermißt zu haben sich schämt. Sogar der beschränkteste Verstand, wie auch die grotteske Häßlichkeit, werden, sobald die ungemeine Güte des Herzens sich in ihrer Begleitung kund gethan, gleichsam verklärt, umstrahlt von einer Schönheit höherer Art, indem jetzt aus ihnen eine Weisheit spricht, vor der jede andere verstummen muss. Denn die Güte des Herzens ist eine transscendente Eigenschaft, gehört einer über dieses Leben hinausreichenden Ordnung der Dinge an und ist mit jeder andern Vollkommenheit inkommensurabel. Wo sie in hohem Grade vorhanden ist, macht sie das Herz so groß, dass es die Welt umfasst, so dass jetzt Alles in ihm, nichts mehr außerhalb liegt; da sie ja alle Wesen mit dem eigenen identificirt. Alsdann verleiht sie auch gegen Andere jene gränzenlose Nachsicht, die sonst Jeder nur sich selber widerfahren läßt. Ein solcher Mensch ist nicht fähig, sich zu erzürnen: sogar wenn etwan seine eigenen, intellektuellen oder körperlichen Fehler den boshaften Spott und Hohn Anderer hervorgerufen haben, wirft er, in seinem Herzen, nur sich selber vor, zu solchen Aeußerungen der Anlaß gewesen zu sein, und fährt daher, ohne sich Zwang anzuTun, fort, Jene aus das liebreichste zu behandeln, zuversichtlich hoffend, dass sie von ihrem Irrtum hinsichtlich seiner zurückkommen und auch in ihm sich selber wiedererkennen werden."  [91] 

Sinn und Zweck des Lebens ist weniger ein intellektualer, als ein moralischer. Der durchgreifende Unterschied zwischen den geistigen und den moralischen Eigenschaften gibt sich endlich auch dadurch zu erkennen, dass der Intellekt höchst bedeutende Veränderungen durch die Zeit erleidet, während der Wille und Charakter von dieser unberührt bleibt. "Allein während diese psychische, auf Hülfe von außen beruhende Ausbildung noch im Wachsen ist, fängt die innere physische Energie des Gehirns bereits an wieder zu sinken. Diese nämlich hat, vermöge ihrer Abhängigkeit vom Blutandrang und der Einwirkung des Pulsschlages auf das Gehirn, und dadurch wieder vom Uebergewicht des arteriellen Systems über das venöse, wie auch von der frischen Zartheit der Gehirnfasern, zudem auch durch die Energie des Genitalsystems, ihren eigentlichen Kulminationspunkt um das dreißigste Jahr: schon nach dem fünfunddreißigsten wird eine leise Abnahme derselben merklich, die durch das allmälig herankommende Uebergewicht des venösen Systems über das arterielle, wie auch durch die immer fester und spröder werdende Konsistenz der Gehirnfasern, mehr und mehr eintritt und viel merklicher sein würde, wenn nicht andererseits die psychische Vervollkommnung, durch Uebung, Erfahrung, Zuwachs der Kenntnisse und erlangte Fertigkeit im Handhaben derselben, ihr entgegenwirkte; welcher Antagonismus glücklicherweise bis ins späte Alter fortdauert, indem mehr und mehr das Gehirn einem ausgespielten Instrumente zu vergleichen ist. Aber dennoch schreitet die Abnahme der ursprünglichen, ganz auf organischen Bedingungen beruhenden Energie des Intellekts zwar langsam, aber unaufhaltsam weiter: das Vermögen ursprünglicher Konzeption, die Phantasie, die Bildsamkeit, das Gedächtnis, werden merklich schwächer, und so geht es Schritt vor Schritt abwärts, bis hinab in das geschwätzige, gedächtnislose, halb Bewusstlose, endlich ganz kindische Alter... Wie nun also der Charakter sich fertig einstellt, so bleibt er auch bis ins späte Alter unverändert. Der Angriff des Alters, welcher die intellektuellen Kräfte allmälig verzehrt, lässt die moralischen Eigenschaften unberührt. Die Güte des Herzens macht den Greis noch verehrt und geliebt, wann sein Kopf schon die Schwächen zeigt, die ihn dem Kindesalter wieder m nähern anfangen. Sanftmut, Geduld, Redlichkeit, Wahrhaftigkeit, Uneigennützigkeit, Menschenfreundlichkeit u. s. w. erhalten sich durch das ganze Leben und gehen nicht durch Altersschwäche verloren: in jedem hellen Augenblick des abgelebten Greises treten sie unvermindert hervor, wie die Sonne aus Winterwolken. Und andererseits bleibt Bosheit, Tücke, Habsucht, Hartherzigkeit, Falschheit, Egoismus und Schlechtigkeit jeder Art auch bis ins späteste Alter unvermindert. Wir würden Dem nicht glauben, sondern ihn auslachen, der uns sagte: »In frühern Jahren war ich ein boshafter Schurke, jetzt aber bin ich ein redlicher und edelmüthiger Mann.« Recht schön hat daher Walter Scott in Nigels fortunes am alten Wucherer gezeigt, wie brennender Geiz, Egoismus und Ungerechtigkeit noch in voller Blüte stehen, gleich den Giftpflanzen im Herbst, und sich noch heftig äußern, nachdem der Intellekt schon kindisch geworden. Die einzigen Veränderungen, welche in unsern Neigungen vorgehen, sind solche, welche unmittelbare Folgen der Abnahme unserer Körperkräfte und damit der Fähigkeiten zum Genießen sind: so wird die Wollust der Völlerei Platz machen, die Prachtliebe dem Geiz, und die Eitelkeit der Ehrsucht; eben wie der Mann, welcher, ehe er noch einen Bart hatte, einen falschen anklebte, späterhin seinen grau gewordenen Bart braun färben wird. Während also alle organischen Kräfte, die Muskelstärke, die Sinne, das Gedächtnis, Witz, Verstand, Genie, sich abnutzen und im Alter stumpf werden, bleibt der Wille allein unversehrt und unverändert: der Drang und die Richtung des Wollens bleibt die selbe. Ja, in manchen Stücken zeigt sich im Alter der Wille noch entschiedener: so, in der Anhänglichkeit am Leben, welche bekanntlich zunimmt; sodann in der Festigkeit und Beharrlichkeit bei Dem, was er ein Mal ergriffen hat, im Eigensinn; welches daraus erklärlich ist, dass die Empfänglichkeit des Intellekts für andere Eindrücke und dadurch die Beweglichkeit des Willens durch hinzuströmende Motive abgenommen hat."  [92] 

Das Gehirn und mit ihm das Erkennen, pausiert im tiefen Schlafe ganz. "Denn es ist bloß das Ministerium des Aeußern, wie das Gangliensystem das Ministerium des Innern ist. Das Gehirn, mit seiner Funktion des Erkennens, ist nichts weiter, als eine vom Willen, zu seinen draußen liegenden Zwecken, aufgestellte Vedette (Wachtposten), welche oben, auf der Warte des Kopfes, durch die Fenster der Sinne umherschaut, aufpasst, von wo Unheil drohe und wo Nutzen abzusehen sei, und nach deren Bericht der Wille sich entscheidet. Diese Vedette ist dabei, wie jeder im aktiven Dienst Begriffene, in einem Zustande der Spannung und Anstrengung, daher sie es gern sieht, wenn sie, nach verrichteter Wacht, wieder eingezogen wird; wie jede Wache gern wieder vom Posten abzieht. Dies Abziehn ist das Einschlafen, welches daher so süß und angenehm ist und zu welchem wir so willfährig sind: hingegen ist das Aufgerütteltwerden unwillkommen, weil es die Vedette plötzlich wieder auf den Posten ruft: man fühlt dabei ordentlich die nach der wohltätigen Systole wieder eintretende beschwerliche Diastole, das Wiederauseinanderfahren des Intellekts vom Willen. Einer sogenannten Seele, die ursprünglich und von Hause aus ein erkennendes Wesen wäre, musste, im Gegenteil, beim Erwachen zu Mute sein, wie dem Fisch, der wieder ins Wasser kommt. Im Schlafe, wo bloß das vegetative Leben fortgesetzt wird, wirkt der Wille allein nach seiner ursprünglichen und wesentlichen Natur, ungestört von außen, ohne Abzug seiner Kraft durch die Tätigkeit des Gehirns und Anstrengung des Erkennens, welches die schwerste organische Funktion, für den Organismus aber bloß Mittel, nicht Zweck ist: daher ist im Schlafe die ganze Kraft des Willens auf Erhaltung und, wo es nötig ist, Ausbesserung des Organismus gerichtet; weshalb alle Heilung, alle wohltätigen Krisen, im Schlaf erfolgen; indem die vis naturae medicatrix erst dann freies Spiel hat, wann sie von der Last der Erkenntnisfunktion befreit ist. Der Embryo, welcher gar erst den Leib noch zu bilden hat, schläft daher fortwährend und das Neugeborene den größten Teil seiner Zeit. In diesem Sinne erklärt auch Burdach (Physiologie, Bd. 3, S. 484) ganz richtig den Schlaf für den ursprünglichen Zustand." Allerdings kann übermäßiger Schlaf eine gewisse Dumpfheit des Bewusstseins bewirken, nämlich in Folge einer einstweiligen Hypertrophie des Gehirns, welche, bei habituellem Uebermaß des Schlafes, auch zu einer dauernden werden und Blödsinn erzeugen kann."  [93] 

In der Naturheilkunde gelten die Krankheiten selbst als ein Heilprozess der Natur, "den sie einleitet, um eine irgendwie im Organismus eingerissene Unordnung durch Ueberwindung der Ursachen derselben zu beseitigen, wobei sie, im entscheidenden Kampf, der Krisis, entweder den Sieg davonträgt und ihren Zweck erreicht, oder aber unterliegt. Ihre ganze Rationalität gewinnt diese Ansicht erst von unserm Standpunkt aus, welcher in der Lebenskraft, die hier als vis naturae medicatrix auftritt, den Willen erkennen lässt, der im gesunden Zustand allen organischen Funktionen zum Grunde liegt, jetzt aber, bei eingetretenen, sein ganzes Werk bedrohenden Unordnungen, sich mit diktatorischer Gewalt bekleidet, um durch ganz außerordentliche Maßregeln und völlig abnorme Operationen (die Krankheit) die rebellischen Potenzen zu dämpfen und Alles ins Gleis zurückzuführen."  [94] 

Schon zu Schopenhauers Zeit war eine mechanistische Weltanschauung wie sie heute unter den Schulmedizinern und Biotech-Wissenschaftlern vorherrschend ist, überholt. Wagte es dennoch jemand, sich als Cartesianer zu outen, wurde er gnadenlos ausgepfiffen: "Herr Flourens ist nämlich seines Glaubens ein Kartesianer, und ihm ist, noch im Jahre 1858, Descartes »le philosophe par excellence« (der Philosoph schlechthin). – Nun ist allerdings Kartesius ein großer Mann, jedoch nur als Bahnbrecher: an seinen sämmtlichen Dogmen hingegen ist kein wahres Wort; und sich heut zu Tage auf diese als Auktorität zu berufen, ist geradezu lächerlich. Denn im 19. Jahrhundert ist ein Kartesianer in der Philosophie eben Das, was ein Ptolemäianer in der Astronomie, oder ein Stahlianer in der Chemie sein würde. Für Herrn Flourens nun aber sind die Dogmen des Kartesius Glaubensartikel. Kartesius hat gelehrt: les volontés sont des pensées (die Willensakte sind Gedanken): also ist es so; wenngleich Jeder in seinem Innern fühlt, dass Wollen und Denken verschieden sind, wie weiß und schwarz... Vor Allem aber gibt es, nach Kartesius, dem Orakel des Herrn Flourens, zwei grundverschiedene Substanzen, Leib und Seele: folglich sagt Herr Flourens, als rechtgläubiger Kartesianer: Le premier point est de séparer, même par les mots, ce qui est du corps de ce qui est de l'âme - als erstes kommt es auf die Trennung, auch durch die Worte, des zum Körper Gehörigen von dem zur Seele Gehörigen an (I, 72). Er belehrt uns ferner, dass diese âme réside uniquement et exclusivement dans le cerveau -Seele einzig und allein im Gehirn wohne (II, 137); von wo aus sie, nach einer Stelle des Kartesius, die spiritus animales (Lebensgeister) als Kouriere nach den Muskeln sendet, selbst jedoch nur vom Gehirn affizirt werden kann." [95] 

Früher wie heute geht es um die Widerlegung dieses Grundirrtums der mechanistischen Medizin. Schopenhauer fährt fort: "Herr Flourens hingegen wird nicht müde, eben diesen als eine große Wahrheit und den Gall als ihren Entdecker zu preisen: z. B. S. 147: Si j'en étais à classer les services que nous a rendu Gall, je dirais que le premier a été de rammener les qualités morales au cerveau (Wenn es an mir wäre, die Verdienste Galls aufzuzählen, so würde ich als erstes die Verlegung der moralischen Eigenschaften ins Gehirn nennen). – S. 153: Le cerveau seul est l'organe de l'âme, et de l'âme dans toute la plénitude de ses fonctions (das Gehirn allein ist das Organ der Seele, und zwar der Seele in der ganzen Fülle ihrer Funktionen), man sieht, die Kartesianische einfache Seele steckt, als Kern der Sache, noch immer dahinter; il est le siège de toutes les facultés morales, comme de toutes les facultés intellectuelles.– – – Gall a rammené le moral à l'intellectuel, il a rammené les qualités morales au même siège, au même organe, que les facultés intellectuelles (Gall hat das Moralische auf das Intellektuelle zurückgeführt, er hat die moralischen Eigenschaften auf den gleichen Sitz, das gleiche Organ zurückgeführt wie die intellektuellen)... zu erleben, dass tief verborgene, schwer und spät errungene, wichtige Wahrheiten wieder herabgerissen und der alte, platte, spät besiegte Irrtum abermals an ihre Stelle gesetzt werden soll; ja, fürchten zu müssen, dass durch solches Verfahren die so schweren Fortschritte des menschlichen Wissens wieder rückgängig gemacht werden! Aber beruhigen wir uns: denn magna est vis veritatis et praevalebit (groß ist die Macht der Wahrheit, und sie wird den Sieg behalten, Esra 3, 4,41)." Gerade die wichtigsten Wahrheiten sind nicht durch Experimente herauszubringen, sondern allein durch Nachdenken. So wird die mechanistische Medizin keine große Wahrheit zu Tage fördern, sie können mit ihren "experimentalen Bemühungen" als Mechanisten und echte und konsequente Kartesianer, "noch hundert Tiere mehr zu Tode" martern. Dies zeigt aber nur die Vermessenheit z.B. eines Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, "wie nur die mit falschem Dünkel verbundene Oberflächlichkeit sie verleiht" und "Alte-Weiber-Ueberzeugungen". [96] 
 

20. Falschheit, "empörende Absurdität" der mechanistischen Anschauung und Atomistik; Grundfehler des Materialismus; mechanistische Biotech-Medizin "unverschämt genug, sich heut zu Tage als ausgemachte Sache zu gerieren, wodurch sie erlangt hat, dass sie von tausend pinselhaften Skribenten aller Fächer, denen jede Kenntnis von solchen Dingen abgeht, rechtgläubig nachgebetet und wie ein Evangelium geglaubt wird" 

Vor allem die Biotech-Wissenschaftler haben einen natürlichen Hang, jede Naturerscheinung wo möglich mechanisch zu erklären. "Hingegen ist die Anwendung mechanischer Erklärungshypothesen, über das nachweisbar Mechanische, wohin z. B. noch die Akustik gehört, hinaus, durchaus unberechtigt, und nimmermehr werde ich glauben, dass jemals auch nur die einfachste chemische Verbindung, oder auch die Verschiedenheit der drei Aggregationszustände sich wird mechanisch erklären lassen, viel weniger die Eigenschaften des Lichts, der Wärme und der Elektrizität. Diese werden stets nur eine dynamische Erklärung zulassen, d. h. eine solche, welche die Erscheinung aus ursprünglichen Kräften erklärt, die von denen des Stoßes, Druckes, der Schwere u. s. w. gänzlich verschieden und daher höherer Art, d. h. deutlichere Objektivationen jenes Willens sind, der in allen Dingen zur Sichtbarkeit gelangt. Ich halte dafür, dass das Licht weder eine Emanation, noch eine Vibration ist: beide Ansichten sind der verwandt, welche die Durchsichtigkeit durch Poren erklärt, und deren offenbare Falschheit beweist, dass das Licht keinen mechanischen Gesetzen unterworfen ist. Um hiervon die unmittelbarste Ueberzeugung zu erhalten, braucht man nur den Wirkungen eines Sturmwindes zuzusehen, der Alles beugt, umwirft und zerstreut, während dessen aber ein Lichtstrahl, aus einer Wolkenlücke herabschießend, so ganz unerschüttert und mehr als felsenfest dasteht, dass er recht unmittelbar zu erkennen gibt, er gehöre einer andern, als der mechanischen Ordnung der Dinge an: unbeweglich steht er da, wie ein Gespenst. Aber nun gar die von den Franzosen ausgegangenen Konstruktionen des Lichts aus Molekülen und Atomen sind eine empörende Absurdität. Als einen schreienden Ausdruck derselben, wie überhaupt der ganzen Atomistik, kann man einen im Aprilheft der Annales de chimie et physique von 1835 befindlichen Aufsatz über Licht und Wärme, von dem sonst so scharfsinnigen Ampère, betrachten. Da besteht Festes, Flüssiges und Elastisches aus den selben Atomen, und aus deren Aggregation allein entspringen alle Unterschiede: ja, es wird gesagt, dass zwar der Raum ins Unendliche teilbar sei, aber nicht die Materie; weil, wenn die Teilung bis zu den Atomen gelangt sei, die fernere Teilung in die Zwischenräume der Atome fallen müsse! Da sind dann Licht und Wärme Vibrationen der Atome, der Schall hingegen eine Vibration der aus den Atomen zusammengesetzten Molekülen. – In Wahrheit aber sind die Atome eine fixe Idee der französischen Gelehrten, daher diese eben von ihnen reden, als hätten sie sie gesehen. Außerdem müsste man sich wundern, dass eine so empirisch gesinnte Nation, eine solche matter of fact nation (Tatsachen-Nation), wie die Franzosen, so fest an einer völlig transszendenten, alle Möglichkeit der Erfahrung überfliegenden Hypothese halten und darauf getrost ins weite Blaue hineinbauen kann. Dies ist nun eben eine Folge des zurückgebliebenen Zustandes der von ihnen so sehr vermiedenen Metaphysik, welche durch den, bei allem guten Willen, seichten und mit Urteilskraft sehr dürftig begabten Herrn Cousin schlecht vertreten wird. Sie sind, durch den frühern Einfluss Condillac's, im Grunde noch immer Lockianer." [97] 

Die Scholastiker sagten: materia appetit formam (Der Stoff strebt nach der Form, nach Thomas von Aquin, Sth I). "Dass der Ursprung aller Gestalten der Lebendigen ein solcher war, ist nicht zu bezweifeln: es lässt sich nicht ein Mal anders denken. Ob aber noch jetzt, da die Wege zur Perpetuirung der Gestalten offen stehen und von der Natur mit grenzenloser Sorgfalt und Eifer gesichert und erhalten werden, die generatio aequivoca (Urzeugung) Statt finde, ist allein durch die Erfahrung zu entscheiden; zumal da das natura nihil facit frustra (die Natur macht nichts vergebens, Aristoteles, De incessu animalium, 2), mit Hinweisung auf die Wege der regelmäßigen Fortpflanzung, als Argument dagegen geltend gemacht werden könnte. Doch halte ich die generatio aequivoca auf sehr niedrigen Stufen, der neuesten Einwendungen dagegen ungeachtet, für höchst wahrscheinlich, und zwar zunächst bei Entozoen und Epizoen, besonders solchen, welche in Folge spezieller Kachexien (Kräfteverfallserscheinungen) der Tierischen Organismen auftreten; weil nämlich die Bedingungen zum Leben derselben nur ausnahmsweise Statt finden, ihre Gestalt sich also nicht auf dem regelmäßigen Wege fortpflanzen kann und deshalb, bei eintretender Gelegenheit, stets von Neuem zu entstehen hat... Der seit 10 15 Jahren geführte Krieg gegen die generatio aequivoca, mit seinem voreiligen Siegesgeschrei, war das Vorspiel zum Ableugnen der Lebenskraft, und diesem verwandt." [98] 
 

"Man lasse sich nur ja nicht durch Machtsprüche und mit dreister Stirn gegebene Versicherungen, dass die Sachen entschieden, abgemacht und allgemein anerkannt wären, übertölpeln. Vielmehr geht die ganze mechanische und atomistische Naturansicht ihrem Bankrott entgegen, und die Verteidiger derselben haben zu lernen, dass hinter der Natur etwas mehr steckt, als Stoß und Gegenstoß." Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung II, Buch 2, 24
Das unausweichbar Falsche des Materialismus besteht, dem Gesagten zufolge, zunächst darin, dass er von einer petitio principii (Erschleichung des Beweisgrundes) ausgeht, welche näher betrachtet, sich sogar als ein erster falscher Schritt ausweist, "nämlich von der Annahme, dass die Materie ein schlechthin und unbedingt Gegebenes, nämlich unabhängig von der Erkenntnis des Subjekts Vorhandenes, also eigentlich ein Ding an sich sei. Er legt der Materie (und damit auch ihren Voraussetzungen, Zeit und Raum) eine absolute, d. h. vom wahrnehmenden Subjekt unabhängige Existenz bei: dies ist sein Grundfehler. Nächstdem muss er, wenn er redlich zu Werke gehen will, die den gegebenen Materien, d. h. den Stoffen, inhärierenden Qualitäten, sammt den in diesen sich äußernden Naturkräften, und endlich auch die Lebenskraft, als unergründliche qualitates occultas der Materie, unerklärt dastehen lassen und von ihnen ausgehen; wie dies Physik und Physiologie wirklich tun, weil sie eben keine Ansprüche darauf machen, die letzte Erklärung der Dinge zu sein. Aber gerade um dies zu vermeiden, verfährt der Materialismus, wenigstens wie er bisher aufgetreten, nicht redlich: er leugnet nämlich alle jene ursprünglichen Kräfte weg, indem er sie alle, und am Ende auch die Lebenskraft, vorgeblich und scheinbar zurückführt auf die bloß mechanische Wirksamkeit der Materie, also auf Aeußerungen der Undurchdringlichkeit, Form, Kohäsion, Stoßkraft, Trägheit, Schwere u. s. w., welche Eigenschaften freilich das wenigste Unerklärliche an sich haben, eben weil sie zum Teil auf dem a priori Gewissen, mithin auf den Formen unsers eigenen Intellekts beruhen, welche das Prinzip aller Verständlichkeit sind. Den Intellekt aber, als Bedingung alles Objekts, mithin der gesammten Erscheinung, ignoriert der Materialismus gänzlich. Sein Vorhaben ist nun, alles Qualitative auf ein bloß Quantitatives zurückzuführen, indem er jenes zur bloßen Form, im Gegensatz der eigentlichen Materie zählt: dieser lässt er von den eigentlich empirischen Qualitäten allein die Schwere, weil sie schon an sich ein Quantitatives, nämlich als das alleinige Maß der Quantität der Materie auftritt. Dieser Weg führt ihn notwendig auf die Fiktion der Atome, welche nun das Material werden, daraus er die so geheimnisvollen Aeußerungen aller ursprünglichen Kräfte aufzubauen gedenkt. Dabei hat er es aber eigentlich gar nicht mehr mit der empirisch gegebenen, sondern mit einer Materie zu Tun, die in rerum natura nicht anzutreffen, vielmehr ein bloßes Abstraktum jener wirklichen Materie ist, nämlich mit einer solchen, die schlechthin keine andern, als jene mechanischen Eigenschaften hätte, welche mit Ausnahme der Schwere, sich so ziemlich a priori konstruiren lassen, eben weil sie auf den Formen des Raums, der Zeit und der Kausalität, mithin auf unserm Intellekt, beruhen: auf diesen ärmlichen Stoff also sieht er sich bei Aufrichtung seines Luftgebäudes reduziert. Hiebei wird er unausweichbar zum Atomismus; wie es ihm schon in seiner Kindheit, beim Leukippos und Demokritos, begegnet ist, und ihm jetzt, da er vor Alter zum zweiten Male kindisch geworden, abermals begegnet:" Man muss wahrlich unerhört leichtgläubig sein, um sich einreden zu lassen, die Behauptungen eines Ugur Sahin (Biontech) oder Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, zur mechanistisch-materialistischen Biotech-Medizin, insbesondere mRNA-Technik, beruhten auf irgendeiner Wahrheit; dabei ist die Atomistik und Biotech-Medizin "nicht nur ein Hirngespinst, sondern tut es an täppischer Plumpheit den ärgsten Demokritischen gleich, ist aber unverschämt genug, sich heut zu Tage als ausgemachte Sache zu gerieren, wodurch sie erlangt hat, dass sie von tausend pinselhaften Skribenten aller Fächer, denen jede Kenntnis von solchen Dingen abgeht, rechtgläubig nachgebetet und wie ein Evangelium geglaubt wird." In Zeitungen wie der FAZ oder in Wissenschaftssendungungen wie Nano (3Sat) berichten "tausend pinselhafte Skribenten" wie Joachim Müller-Jung, Thomas Holl usw. über die Vorzüge der mRNA-Technik, dabei sind die so gewonnenen Impfstoffe nicht mal in der Lage ein paar Monate sicher zu schützen, selbst nach zwei Impfungen sterben die Geimpften in den Alters- und Pflegeheimen wie die Fliegen. Dennoch sind diese "Skribenten" unverschämt genug, diese Technik als ausgemachte Sache darzustellen, so dass es von JournalistInnen, NachrichtensprecherInnen und Politikern, denen jede Kenntnis von solchen Dingen abgeht, "rechtgläubig nachgebetet und wie ein Evangelium geglaubt wird." Sogar die Suchmaschine Google, die von sich behauptet, man könne bei ihr  "Verlässliche Nachrichten... verschiedene Perspektiven zu einem Thema finden", listet in erster Linie "wissenschaftliche" Pro-Gentechnik Artikel und blendet Kritik an der mechanistischen mRNA-Technik aus. [99] 
 

21. Was die Klimakrise und Tierquälerei hervorgerufen hat, ist die materialistisch-mechanistische Wissenschaft und grüne und rote (z.B. mRNA-Technik) Gentechnik: dadurch werden die Rechte der Tiere nicht weiter berücksichtigt; sie sind "vogelfrei, sind bloße 'Sachen', bloße Mittel zu beliebigen Zwecken, also etwa zu Vivisektionen", Massentierhaltung, Genmanipulationen; Kants Moraltheologie, Theismus; bei der Genmanipulation von Pflanzen und Tieren, dem Raubbau an Natur und Klima, und der Einführung genmanipulierter Impfstoffe (mRNA und Vektor-Technik) lässt sich beobachten: Schnell werden Ethik- und Impfkommissionen gebildet, staatliche Institute wie das RKI oder das PEI mit ins Boot geholt, "um, zu materiellen Zwecken, dem Falschen und Schlechten Eingang und Geltung zu verschaffen; wobei es notwendig wird, das entgegenstehende Wahre, Echte und Wertvolle zu unterdrücken"; "Parasiten der Philosophie"; "Vorsatz, mit dem kleinstmöglichen Aufwand von Gedanken auszukommen"; sie hassen alles, "was auch nur das leichteste Nachdenken erfordert" 


Sieht man sich in Zeitungen wie der FAZ oder in Wissenschaftssendungungen wie Nano (3Sat) die "pinselhaften Skribenten" (Schopenhauer) wie Joachim Müller-Jung, Thomas Holl (Politik-Redakteur der FAZ, der Ungeimpfte "ein paar Millionen Unvernünftige" nennt und sie am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen, zumindest aber wegsperren will), Ingolf Baur (Wissenschaftssendung Nano auf 3sat, der wie Frank Ulrich Montgomery gern von der "Tyranei der Ungeimpften" spricht), usw. an, ist das zu recht für Schopenhauer und  das ganze "nicht-islamisierte" Asien "empörend und abscheulich", wie sie sich für den Klima- und Tierschutz einsetzen aber auf der anderen Seite, all das befürworten, was diese Klimakrise und Tierquälerei hervorgerufen hat. Denn durch die materialistisch-mechanistische Wissenschaft und grüne und rote (z.B. mRNA-Technik) Gentechnik werden die Rechte der Tiere nicht weiter berücksichtigt; sie sind "vogelfrei, sind bloße 'Sachen', bloße Mittel zu beliebigen Zwecken, also etwa zu Vivisektionen", Massentierhaltung, Genmanipulationen; inzwischen ist man dazu übergegangen sogar Menschen zu Versuchskaninchen zu machen; Biontech freut sich über Millionen menschlicher Versuchskaninchen; das hätten sie in einer Demokratie nie zu träumen gewagt. Dafür bekommen Ugur Sahin (Biontech) und seine Frau sogar das Bundesverdienstkreuz. Auch Ärzte und Virologen wie Christian Drosten, Carsten Watzl oder Frank Ulrich Montgomery sind zu zweifelhaftem Ruhm gekommen weil sie genmanipulierte Impfstoffe propagieren. Boethius würde sagen: "Der Ruhm nun, wie trügerisch, wie schimpflich ist er oft! Deshalb ruft der Tragiker nicht mit Unrecht aus: „O Ruhm, Ruhm, wieviel Tausenden von nichtsnutzigen Sterblichen hast du das Leben zu Großem aufgeblasen.“ Viele nämlich haben oft einen großen Namen durch die falschen Meinungen der Menge davongetragen. Was kann man sich Schimpflicheres ausdenken; denn die fälschlich gepriesen werden, müssen bei ihrem Lob erröten. Ist er aber durch Verdienste erworben, was kann dies dem Bewusstsein des Weisen hinzufügen, der sein Gut nicht nach dem·Gerede der Menge, sondern nach der Wahrheit des Gewissens misst? Und wenn es nun schön erscheint, seinem Namen Dauer zu geben, so müsste es folglich schimpflich genannt werden, ihn nicht auszubreiten. Aber wenn, wie ich kurz vorher erörtert habe, es viele Völker gibt,·zu denen der Ruf eines einzelnen Menschen nicht dringen kann, so ergibt sich daraus, dass der, den du für ruhmvoll hältst, für den größten Teil der Länder ruhmlos ist. Die Volksgunst endlich halte ich nicht einmal der Erwähnung wert, die weder aus richtigem Urteil herrührt, noch jemals lange dauert." [100] 

In der Regel ist die Philosophie dieser Wissenschaftler materialistisch-mechanistisch, bestenfalls orientiert sie sich an Kants Moraltheologie bzw. am Theismus. Der Theismus gibt zwar der Moral eine Stütze, "jedoch eine von der rohesten Art, ja , eine, durch welche die wahre und reine Moralität des Handelns im Grunde aufgehoben wird... vielmehr wird das Innere einer solchen Tugend auf klugen und wohl überlegenden Egoismus zurücklaufen." Auch Kants Moraltheologie untergräbt eigentlich die Moral, sie ist wie der Theismus "ebenfalls mit der Moral im Widerstreit; weil er Freiheit und Zurechnungsfähigkeit aufhebt."  Ethik-Kommissionen, Wissenschaftsakademien wie die Leopoldina, die sich für die grüne und rote Gentechnik aussprechen, sind eigentlich "Parasiten der Philosophie", die der eigenlichen, echten Philosophie "feindlich entgegentreten, ja sich gegen sie verschwören, um nur was ihre Sache fördert zur Geltung zu bringen." Dies lässt sich bei der Genmanipulation von Pflanzen und Tieren, dem Raubbau an Natur und Klima, und der Einführung genmanipulierter Impfstoffe (mRNA und Vektor-Technik) beobachten: Schnell werden Ethik- und Impfkommissionen gebildet, staatliche Institute wie das RKI, das PEI und die Bundesärztekammer mit ins Boot geholt, "um, zu materiellen Zwecken, dem Falschen und Schlechten Eingang und Geltung zu verschaffen; wobei es notwendig wird, das entgegenstehende Wahre, Echte und Wertvolle zu unterdrücken." Kritik an diesen "Parasiten der Philosophie" wird kleingeredet und ignoriert. Die oberste Maxime und Richtschnur dieser Journalisten wie Thomas Holl ist der "Vorsatz, mit dem kleinstmöglichen Aufwand von Gedanken auszukommen; weil ihnen das Denken eine Last und Beschwerde ist." Sie hassen alles, "was auch nur das leichteste Nachdenken erfordert"; Schopemhauer nennt sie daher mit recht "ernsthafte Bestien"  [101] 

Was soll man von einer Schulmedizin, die sich heute "Lebenswissenschaft" nennt, erwarten, deren oberste Vertreter, wie Frank Ulrich Montgomery (Vizepräsident der Bundesärztekammer) "dem Falschen und Schlechten Eingang und Geltung" verschafft und gegen Kritiker der genmanipulierten mRNA-Technik hetzt ("Tyranei der Ungeimpften")? Risiken werden außer Acht gelassen, nur Geld spielt noch eine Rolle: BioNTech entwickelte einen genmanipulierten Impfstoff. "Damit machte das Unternehmen allein von Januar bis September dieses Jahres einen Vorsteuergewinn von 10,3 Milliarden Euro – bei einem Umsatz von 13,4 Milliarden. Die Gewerbesteuer in Mainz hat sich durch BioNTech mehr als verfünffacht." Die daran beteiligten Institute werden gern als "gemeinnützig" bezeichnet, so auch das Institut für Molekulare Biologie (IMB) auf dem Uni-Campus. "Das Institut ist eine gemeinnützige GmbH der Universität. Etwa 200 Wissenschaftler aus aller Welt forschen hier zu Genaktivität und Genomstabilität. Sie gehen etwa der Frage nach, warum Menschen Krebs oder andere, oft altersbedingte Krankheiten bekommen... Ralf Dahm, Direktor für Wissenschaftsmanagement am IMB, ist seit der Gründung dabei. Der schmale Mann mit den dunklen Haaren gerät ins Schwärmen, wenn er die Freiheiten und die Ressourcen beschreibt, die die Wissenschaftler am Institut haben. In Mainz, sagt Dahm, habe sich in den vergangenen zehn Jahren im Bereich der Lebenswissenschaften wahnsinnig viel getan. „Wir mausern uns.“ Bei Wissenschaftlern gehe es bei der Entscheidung für oder gegen einen Standort doch meistens um die Frage, wer sonst noch da sei, sagt Dahm. „Und in Mainz sind mittlerweile viele sehr gute Forscher da.“ Im Bereich der angewandten Biotechnologie sieht er den Standort aber erst am Anfang – jedoch mit vielen Möglichkeiten. Klar, mit BioNTech habe man einen riesigen Erfolg gelandet, sagt Dahm. Aber mit den großen Biotech-Hubs wie Cambridge, San Francisco, aber auch München sei Mainz noch nicht zu vergleichen." Gute Leute heißt so viel wie skrupellose mechanistische Gentechniker, die durch Ruhm zu "Großem aufgeblasen“ wurden; sie werden untergebracht widersinniger Weise im "Leibniz-Instituts für Resilienzforschung und des Helmholtz-Instituts für Translationale Onkologie... Zudem gab es in der Zeit in der Biologie einen Generationswechsel: 18 von 22 der Professuren in Mainz wurden mit neu besetzt. So ließen sich auf einmal viele gute Leute holen und Schwerpunkte setzen – was von der Universitätsleitung geschickt getan wurde." Wie an anderen Universitäten wurde auch an dieser Uni "Tausenden von nichtsnutzigen" Gentechnikern, die durch Ruhm zu "Großem aufgeblasen“ wurden, ein Lehrplatz angeboten..  [102] 

Das "falsche und Schlechte" hat schon vor langer Zeit Eingang in Mainz gefunden, wie Georg Krausch, der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität bestätigt. "Krausch sagt, seit zehn Jahren sei in Mainz natürlich viel Geld investiert worden im Bereich der Lebenswissenschaften, es habe sich viel bewegt." Der Erfolg von BioNTech sei angelegt worden mit der Berufung Christoph Hubers 1990 nach Mainz. Huber ist ein mittlerweile emeritierter österreichischer Arzt, 2001 gründete Huber zusammen mit dem Ehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci die Firma Ganymed, die später wegen der vielen Pannen verkauft wurde, 2008 gründeten sie dann BioNTech. Mainz soll nun ein „Biotech-Hub“, ein weltweit führender "Biotechnologiestandort" werden. "Für die Ansiedlung neuer Unternehmen und für die Erweiterung von BioNTech sind aktuell rund dreißig Hektar eingeplant. Unter anderem auf dem Gelände einer früheren Kaserne unmittelbar hinter dem BioNTech-Hauptsitz. In den kommenden zehn Jahren erhofft sich die Stadt rund 5000 neue Arbeitsplätze im Biotech-Sektor. Und auch das Land will zusätzlich rund 100 Millionen Euro in eine Biotech-Offensive investieren – mit Schwerpunkt Mainz." [103] 

Auch die rot-rote Koalition der neuen Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern will sich für Gentechnik einsetzen mit Manuela Schwesig an der Spitze, die neuerdings "mit dem kleinstmöglichen Aufwand von Gedanken auszukommen" versucht. „Der wissensbasierte Einsatz neuer Züchtungsmethoden ist in Zeiten des Klimawandels notwendig“, stellen SPD und Linke auf Seite 35 von 77 des Koalitionsvertrags fest. Und weiter: „Wir fordern die Zulassung neuer Züchtungstechniken beim Bund und der EU ein.“ Man muss dazu wissen, dass der Begriff „neue Züchtungstechniken“ seit Jahren ein Reizwort unter Agrarpolitikern, Verbraucherverbänden und Landwirten ist. Dahinter verbergen sich Verfahren wie die Gen-Schere CRISPR/Cas, mit der eine Sequenz aus dem Erbgut von Pflanzen geschnitten wird, und damit die Pflanze gentechnisch manipuliert wird. "In Ländern wie den Vereinigten Staaten oder Japan wird mit derart veränderten Kartoffeln oder Tomaten schon experimentiert, in der EU ist der Einsatz der sogenannten „grünen Gentechnik“ bislang tabu." Im Frühjahr dieses Jahres erregte eine Gruppe von europäischen Agrarwissenschaftlern Aufsehen, als sie offensiv für grüne Gentechnik warb, darunter "Pseudowissenschaftler" Matin Qaim von der Universität Göttingen, der sich sogar den Klimawandel als Ausrede hat einfallen lassen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert dagegen, wie sich die rot-rote Landesregierung im Nordosten positioniert. „Wollen ausgerechnet die SPD und die Linken den rot-roten Teppich für die Gentechnik-Industrie ausrollen?“, kommentierte Helmut Peters, Ackerbauer aus der Nähe von Rostock und dortiger Sprecher des Verbands. Er hält klassische Züchtungsmethoden für besser geeignet, um anpassungsfähige Pflanzen zu entwickeln. Eine Art Rote Armee Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern will nun den Aufwind für Gentechnik aus der Corona-Zeit nutzen, denn "auch die mRNA-Impfstoffe beruhen auf einem gentechnischen Verfahren. Noch sind nicht alle Menschen überzeugt, dass der Nutzen größer ist als die Risiken." [104] 
 

22. Gentechnik bleibt Gentechnik, auch die neuen Genomtechnologien wie CRISPR-Cas9, mRNA, Vektor-Technik; Verharmlosung der Gentechnik, Leugnung der berechtigten Kritik durch abgehalfterte Biochemiker, Unionspolitiker und ehemalige Stasi-Mitarbeiter

Biochemiker wie Ernst-Ludwig Winnacker versuchen die rote und grüne Gentechnik schönzureden. Es stimmt zwar, einerseits werden viele Lebensmittel mit dem Label „Ohne Gentechnik“ gekennzeichnet, um damit besonders qualitätsbewusst zu sein, "andererseits werden die neuartigen Impfstoffe gegen das Coronavirus begrüßt, wenn nicht sogar gefeiert. Dabei sind sie Gentechnik pur. Derart kontrovers ist die Lage schon seit Jahrzehnten. Anwendungen in der Medizin sind hoch erwünscht, Anwendungen in der Landwirtschaft vom Übel." Das heisst aber nicht, dass man nun die Genschere CRISPR-Cas9 für sinnvoll erachtet: Seit knapp einem Jahrzehnt gibt es Verfahren zur Editierung von Genomen, also zum gezielten Austausch einzelner Bausteine aus dem Erbgut von Nutzpflanzen aller Art. "Hierbei geht es in erster Linie um die Genschere CRISPR-Cas9, für deren Entwicklung Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna im vergangenen Jahr den Nobelpreis für Chemie erhielten." Diese Entdeckung ist nicht wirklich eine Weiterentwicklung der klassischen Gentechnik, sie hebt auch nicht unsere Möglichkeiten der Modifikation von Genomen auf eine völlig neue Ebene. Also all das, was früher an der Gentechnik kritisiert wurde, hat sich mit der Genschere nicht erledigt. Veränderungen am Genom werden trotzdem vorgenommen.  Es ist klar, dass die großen Gentechnik-Befürworter wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina dies anders sehen. Dennoch Gentechnik bleibt Gentechnik. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat dies in einem Grundsatzurteil aus dem Jahr 2018 bestätigt und auch die neuen Genomtechnologien als Gentechnik bewertet, denn auch diese bergen ein Risikopotential, schließlich gilt: "die Genschere CRISPR-Cas9 funktioniert nämlich überall, in allen lebenden Organismen."  [105] 

Was für seltsame Leute sind das denn, die die rote und grüne Gentechnik schönreden? Neben abgehalfterten Biochemiker wie Ernst-Ludwig Winnacker oder Dinosaurier-Politiker, die sogenannten Unions-Politiker wie Markus Söder, Peter Gauweiler, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban („Wir brauchen eine De-facto-Impfpflicht und einen Lockdown für Ungeimpfte“), die also sogar eine Pflicht für gentechnisch veränderte Arzneimittel und Impfstoffe fordern, sind das zum Beispiel auch Ehemalige Stasi-Mitarbeiter, was natürlich ein „Hohn für die Opfer der DDR-Diktatur“ ist. Zu recht wird Schwesigs Bündnis mit Linke-Politiker Koplin kritisiert. "Die Opferbeauftragte des Bundestages, Evelyn Zupke, hat die Beteiligung eines Linkspartei-Politikers und früheren Informellen Mitarbeiters (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) der DDR an der neuen rot-roten Koalition in Mecklenburg-Vorpommern scharf kritisiert. Das sei für die Opfer ein Hohn, sagte Zupke mit Blick auf den Linke-Landesvorsitzenden Torsten Koplin am Mittwoch im Deutschlandfunk. Es sei natürlich die Entscheidung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), äußerte Zupke, mit einer Partei zu koalieren, die einen solchen Vorsitzenden habe. Aber es stimme sie und alle Opfer  des Stasi-Regimes mehr als nachdenklich, dass eine Ministerpräsidentin, die das Wort „Unrechtsstaat“ nicht aussprechen könne, nun mit einem ehemaligen Stasi-Spitzel zusammenarbeite. Das sei für viele nur schwer zu ertragen, sagte sie. Die Linkspartei hat im neuen rot-roten Kabinett in Schwerin zwei von acht Ministerien erhalten, sie stellt sowohl die Bildungs- als auch die Justizministerin. Koplin war am Dienstag zum Parlamentarischen Geschäftsführer der Linke-Fraktion gewählt worden. Torsten Koplin ist seit 2017 Vorsitzender der Linkspartei in Mecklenburg-Vorpommern. Lange schon ist bekannt, dass der heute 59 Jahre alte Politiker in den Achtzigerjahren als IM für die Stasi gearbeitet hatte... Nach seinem Dienst im Stasi-Wachregiment wurde Koplin laut seiner Stasi-Akte im Januar 1987 in seiner Wohnung in Neubrandenburg als IM „Martin“ angeworben. Koplin ist bereits seit 1998 Mitglied des Landtages im Nordosten, er hatte schon dem Sozial- und später auch dem Finanzausschuss vorgesessen. Als Landesvorsitzender nahm er in den vergangenen Wochen auch teil an den Verhandlungen zwischen SPD und Linkspartei. Das hatte auch schon Eckhardt Rehberg kritisiert, der kommissarisch den CDU-Landesverband führt. Koplin habe in der DDR Schuld auf sich geladen, äußerte er. Seine Stasi-Akte sei „voller widerwärtiger Details“. Bis heute habe Koplin keine glaubwürdige Reue gezeigt. Zupke sagte im Deutschlandfunk, es sei bekannt, dass Koplin sich immer wieder mit Verbänden ehemaliger Stasi-Mitarbeiter getroffen habe. Er stehe nicht für Aufarbeitung, sondern für Verharmlosung." So wie die rot-rote Koalition der neuen Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern für Verharmlosung der Gentechnik steht. [106] 

Von Medizin und Naturwissenschaft haben die heutigen Virologen wie Carsten Watzl und Christian Drosten keine Ähnung; statt auf die Kritiker der genmanipulierten Arzneimittel und Impfstoffe zu hören, die vor den gefährlichen mRNA (Biontech) und den noch gefährlicheren Vektor-Impfstoffen (Astra-Z., Johnson&Johnson) warnen, halten sie an einer verkorksten Sichtweise in der Medizin fest und schwören auf die "Leukippo-Demokrito-Cartesianische und atomistische Physik" und vergessen Okens Ausspruch: "dass nichts, durchaus nichts im Universum, was ein Weltphänomen ist, durch mechanistische Prinzipien vermittelt sei" und leugnen jede berechtigte Kritik genauso wie die Lebenskraft, obwohl "die Lebenskraft es ist, welche die Krankheiten überwätigt und die Heilungen herbeiführt, für welche jene Herren nachmals das Geld einstreichen und quittieren... bei weitem die meisten Genesungen sind bloß das Werk der Natur, für welches der Arzt die Bezahlung einstreicht" (Schopenhauer) Die Allopathie oder Schulmedizin gießt praktisch das Kind mit dem Bade aus und wirkt den Heilkräften der Natur entgegen. Im Gegensatz zur Naturheilkunde hat sich die Schulmedizin in die mechanistische mRNA-Technik verrannt und fordert von ihren Kunden Glaubenseifer und Gehorsam ohne lästiges Fragen. "Die Kunden der Ärzte sehen ihren Leib an, wie eine Uhr, oder sonstige Maschine, die, wenn etwas an ihr in Unordnung geraten ist, nur dadurch wieder hergestellt werden kann, dass der Mechanikus sie repariert."  [107] 
 

23. Warnung vor den Nebenwirkungen der mRNA und Vektor-Technik; Novavax, „Zwang zur unerforschten Gentherapie“ 

Obwohl die Dinosaurier-Politiker, die sogenannten Unions-Politiker wie Angela Merkel, Volker Bouffier, Markus Söder, Peter Gauweiler, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban längst abgewählt sind, versuchen sie eine Impfpflicht wie in Österreich durchzuboxen; das liegt vor allem daran, dass ihr ohnehin schon geringes Denkvermögen, nun gänzlich versagt, davon betroffen sind auch parteiübergreifende Verehrer der Merkel-Politik wie der Baden-Würtembergische Ministerpräsident W. Kretschmann. Da es inzwischen von vielen Ärzten wie Dr. Wodarg berechtigte Kritik an den neuen Genomtechnologien wie CRISPR-Cas9, mRNA, Vektor-Technik gibt, sie aber weder von den Politikern noch der Bevölkerung gehört wird, weil es eben keine normal funktionierende Presse mehr gibt, wird auch nur ein geringer Prozentsatz der Nebenwirkungen gemeldet und besprochen. Zudem sind für die meisten Ärzte und Kliniken Impfnebenwirkungen nicht interessant, weil sie nur für Corona-Fälle viel Geld bekommen; dies wurde kürzlich aufgestockt um die Impffreudigkeit der Ärzte zu erhöhen. Deshalb haben die Ärzte auch kein Interesse daran, dass die Nebenwirkungen wie Mikotrombosen im Gehirn, Blindarmentzündung, Darmdurchbrüche, Darmentzündung, Krebserkrankungen, Schäden an Hoden, Eierstöcken, Thymusdrüse, Herz-Kreislauf- und neurologische Erkranungen, usw. herauskommen. Dabei steigt das Risiko der Nebenwirkungen mit jeder Impfung exponentiell an, und trotzdem wird der Körper nicht wirklich fit gegen das Virus. Geimpfte bekommen trotz Impfung Corona, da ihre lokale Immunreaktion nicht ausgebildet wurde. Normal kommen die Viren in den Rachen, nicht in die Blutbahn; durch die Impfung gelangt die mRNA oder Impfstoff in die Venen, was sogar tödlich sein kann, oder wird durch die Lymphe verteilt, wodurch es zu einer Anreicherung in den Organen wie Hoden und Eierstöcken kommt; bei Tierversuchen ist es zu Fehlalarm bzw. Zytokinsturm gekommen wie er auch bei einem schweren Verlauf einer Covid 19 Erkrankung vorkommen kann. Obwohl nicht ausreichend getestet wurde, hat man nun an Millionen menschlicher Versuchskaninchen die Tests fortgesetzt, mit katastrophalen Folgen. Bei anderen Impfstoffen wie Novavax wird unter der Maske der Totimpfstoffe quasi eine Gentherapie betrieben, was insgesamt als eine hochriskante Technik gilt. [108] 

Kein Wunder, dass immerhin "Zehntausende Menschen gegen Lockdown und Impfpflicht in Österreich" demonstrieren. "Der Zug, der sich aus mehreren unterschiedlichen angemeldeten Demonstrationen zusammensetzte, reichte nahezu rund um die Ringstraße um die Wiener Innenstadt und umfasste nach Angaben der Behörden 40.000 Teilnehmer." Die FPÖ, die eine der Kundgebungen angemeldet hatte, sprach von 100.000 Demonstranten. "Die Zahl überschritt die ursprünglichen Erwartungen bei Weitem. Grund war, dass Regierung und Bundesländer tags zuvor als Notmaßnahmen gegen die Höchstwerte der Ansteckungszahlen und die drohende Überlastung der Krankenhäuser beschlossen hatten, dass von Montag an wieder Geschäfte schließen müssen und Ausgangsbeschränkungen verhängt werden. Außerdem soll per Gesetz eine allgemeine Pflicht zur Covid-Impfung eingeführt werden, die im Februar 2022 in Kraft treten soll. Die Stimmung der Demonstranten war, nach dem Augenschein und einzelnen Gesprächen zu schließen, teils emotional und wütend. Ziel der Kritik war vor allem die Impfpflicht, die vielfach als „Zwang zur unerforschten Gentherapie“ bezeichnet wurde. Vorgedruckte Plakate warnten vor einer angeblich drohenden Diktatur, auf handgemalten Transparenten wurde Bundeskanzler Alexander Schallenberg mit dem NS-Verbrecher Josef Mengele gleichgesetzt... Insgesamt wirkte der Demonstrationszug nicht gewaltbereit. Er war vielfältig zusammengesetzt. Viele Teilnehmer waren nach eigenen Angaben aus ländlichen Gegenden angereist, nicht wenige auch aus Nachbarländern, vor allem aus Deutschland. Einige gaben sich als Anhänger der FPÖ zu erkennen, einige unterstützten auch die Anti-Corona-Partei MFG, die kürzlich in Oberösterreich überraschend in den Landtag eingezogen ist; viele Befragte waren erklärtermaßen parteifrei. Vereinzelt wurden christliche oder esoterische Symbole oder die Regenbogenfahne getragen."  [109] 
 

24. Scheinsicherheit durch vollständige Impfung mit der mRNA- und Vektor-Impfung; angebliche Schutzwirkung von 95% sinkt innerhalb weniger Monate auf 0%, die Nebenwirkungen bleiben jedoch

Wer auf die echten Virologen und Wissenschaftler gehört hat, weiß, dass die mRNA- und Vektor-Impfung "nur scheinbar sicher" ist. Viele vollständig Geimpfte werden trotzdem krank und können das Virus verbreiten; so hat sich auch "Frankreichs Premierminister trotz Impfung infiziert". Der französische Premierminister Jean Castex hat sich nach einem positiven PCR-Testergebnis in Quarantäne begeben. "Der belgische Premierminister Alexander De Croo sowie vier weitere belgische Minister müssen sich als Kontaktpersonen ebenfalls isolieren, nachdem sie am Montagvormittag mit Castex zusammengekommen waren. Die Selbstisolierung betrifft ebenso die französische Verteidigungsministerin Florence Parly, Innenminister Gérald Darmanin, Justizminister Éric Dupond-Moretti und Europastaatssekretär Clément Beaune. Letzterer ließ ein Foto von Montag löschen, auf dem er ohne Maske an der Seite des Premierministers zu sehen ist... Seine Covid-19-Erkrankung hat in Frankreich die Debatte über die „Scheinsicherheit“ durch vollständige Impfung neu aufflammen lassen. Castex war doppelt mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft."  In einem TV-Interview des Premierministers vom 21. Juli 2021 forderte er seine Landsleute zur Impfung auf: „Die Impfung funktioniert. Analysen zeigen, dass, wer doppelt geimpft ist, kein Risiko mehr zu erkranken hat." [110] 

Diese Scheinsicherheit wird in Pseudo-Wissenschaftssendungen z.B. im gebührenfinanzierten Sender 3sat (Ingolf Baur und sein Nano-Team; Kulturzeit) heruntergespielt, so dass Politiker, die sich das Denken abgewöhnt haben, darauf hereinfallen. Natürlich werden von Hernn Baur nur Befürworter der Biotech-Medizin eingeladen und interviewt wie der Medizin-Ethiker Philipp Osten oder die Virologin Prof. Ulrike Prozer (TUM). Denkfaule Politiker, die das Geschwätz für bare Münze nehmen, sind vor allem die sogenannten Unions-Politiker wie Angela Merkel, Wolfgang Scheuble, Volker Bouffier, Markus Söder, Peter Gauweiler, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban. Dabei hatten diese Politiker ihr Denken anfangs noch nicht ganz ausgeschaltet: "Dass eine Corona-Impfpflicht niemals kommen werde, war nicht nur eine Zusage. Es war das zentrale Versprechen vieler Parteien in der Corona-Pandemie... „Es wird aus meiner Sicht keine Impfpflicht geben“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Frühjahr 2020. Ein Jahr später unterstrich er sein Wort. „Keiner muss geimpft werden“, sagte Söder im Mai nach Beratungen von Bund und Ländern. „Wir wollen Impfangebote machen, aber es gibt keine Impfpflicht.“ Nun, nachdem er das Denken völlig aufgegeben hat, spricht er sich für die Pflicht aus. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble schloss eine Impfpflicht vor einem Jahr ebenfalls aus. „Wir brauchen die Bereitschaft der Menschen, sich impfen zu lassen“, sagte der CDU-Politiker. „Aber eine Impfpflicht wird es nicht geben. Das will niemand, der Verantwortung trägt.“ Im Februar sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der F.A.Z., sie rate ab, über die Pflicht überhaupt nachzudenken: „Wir haben zugesagt, dass es keine Impfpflicht geben wird.“ Und auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) legte sich fest: „Ich habe im Bundestag mein Wort gegeben: In dieser Pandemie wird es keine Impfpflicht geben“, betonte er im Februar 2021. "Inzwischen hat sein Ministerium den Hinweis, dass keine Pflicht komme, von der Website gelöscht. In der SPD war die Pflicht ebenfalls nicht gut gelitten. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil lehnte eine Impfpflicht für Pflegekräfte strikt ab. „Im Moment über eine Impfpflicht zu spekulieren, verbietet sich“, sagte Heil im Januar." Den Pseudowissenschaftlern eilen die Pseudo-Psychologen und -Philosophen zu hilfe wie Sabine Döring und Ulrich Wagner (Professor für Sozialpsychologe an der Universität Marburg). Beide leben außerhalb der eigentlichen Philosophie und Psychologie, nur in ihrem eigenen "Überzeugungssystem" und haben sich in ihrer Position "verrammelt", eine Position, in der sie, verlassen vom Geist der echten Philosophie, sich für verkorkste Weltanschungen einsetzen, die Impfpflicht mit gentechnisch veränderten Impfstoffen fordern und Kritiker der Gentechnik als "Unwillige" bezeichnen. [111] 

Sogar dem Harvard Center for Population and Development Studies in der Zeitschrift European Journal of Epidemiology.ist klar, dass  „in manchen Ländern die Infektionszahlen mit einer höheren Impfquote steigen – statt zu sinken... Sehr valide sind etwa Zweifel an der Dauer des Impfschutzes." Die Impfung hilft nur scheinbar und nur kurze Zeit nach der Impfung. Zuletzt hat ein internationales Team von Medizinern unter Federführung von Wissenschaftlern am Texas Biomedical Research Institute in San Antonio bei der "Auswertung von 32 Studien mit dem BioNTech/Pfizer-Impfstoff gezeigt, was sie vorher an 787 Klinikmitarbeitern in Verona selbst gefunden hatten: Nach etwa sechs Monaten ist gut die Hälfte der nach Zweifachimpfung aufgebauten Antikörper verloren – bei Männern über 65 Jahren schwinden sie im Schnitt doppelt so schnell wie bei jüngeren Männern und bei Frauen generell etwas weniger schnell als bei den Männern. Eine Auswertung der schwedischen Register mit immerhin mehr als 1,6 Millionen Probanden bestätigte das: Die Wirksamkeit gegen Erkrankung ist vier bis sechs Monate nach der Zweifachimpfung bei den zugelassenen Vakzinen auf vierzig bis sechzig Prozent reduziert." Pseudo-Forscher von BioNTech/Pfizer haben in ihren Booster-Studien publiziert, dass die Wirkung mindestens Wochen anhalte. Aber natürlich heißt es trotzdem: "Impfdurchbrüche sind weiterhin möglich – und bei anhaltend hohen Infektionszahlen auch nicht hochgradig selten." Die angerichteten Impfschäden werden später den Nutzen bei weitem übersteigen; durch die Impfung gelangt die mRNA oder Impfstoff in die Venen, was sogar tödlich sein kann, oder wird durch die Lymphe verteilt, wodurch es zu einer Anreicherung in den Organen wie Hoden und Eierstöcken kommt; bei Tierversuchen ist es zu Fehlalarm bzw. Zytokinsturm gekommen. Die echten Ärzte und Wissenschaftler warnen daher: "Lassen Sie sich nicht mit diesen Covid-Impfstoffen impfen! Und wenn sie bereits geimpft sind: Nehmen sie auf keinen Fall noch eine Spritze! Seine Gesundheit bekommt man, wenn überhaupt, nur noch schwer zurück."  [112]
 

25. Falsche Empfehlungen der Wissenschaft bei Sars-Cov-2; Rassismus gegen Kritiker der roten Gentechnik; neue Regierungen in Deutschland und Österreich kennzeichnen sich durch Hysterie und Panik bei der Pandemie-Bekämpfung; sogenannte Entwicklungsländer wie Kenia erreichen Herdenimmunität ohne Impfung und vor allem ohne Impfpflicht 

Leibniz verzichtete gerne auf das Urteil eines "bornierten Gelehrten", so wie man heute gern auf das Urteil der Wissenschaftler verzichten kann, die im Rahmen von Sars-Cov-2, sozusagen wie Abschaum an die Oberfläche gespült wurden und dort nun die rote Gentechnik als großen Ausweg proklamieren, was dann wieder von gebührenfinanzierten Sendern wie ZDF (Heute, Heute-Show, die Anstalt, Maybrit Illner), 3sat (Nano und Kultuzeit) und Extra3 aufgeschnappt und verbreitet wird. Wurde diesen Sendern früher schon Antisemitismus nachgewiesen, so entwickelten sie im Rahmen von Sars-Cov-2 einen Rassismus gegen Kritiker der roten Gentechnik wie er außer bei Journalisten wie Thomas Holl, Reinhard Müller und Jasper von Altenbockum (FAZ) oder bei Kirchenvertretern, die diesen Kritikern sogar den Eintritt in Kirchen verweigern, einzigartig ist. Diese Kritiker werden von ihnen als "Impfgegner", "Unwillige", "gewollt Ungeimpfte" usw. bezeichnet und diskriminiert, die man nur mit einer Impfpflicht "genaralstabsmäßig" in die Knie zwingen könne. Nachgeplappert wird das von Millionen geimpften Hausmütterchen, die die "gewollt Ungeimpften" für die Krise verantwortlich machen.  [113]

Dabei sind die Empfehlungen der "bornierten Gelehrten" in Bezug auf Sars-Cov-2 nachweislich falsch. Denn im Gegensatz zu Ländern wie Kenia haben die Industrie-Nationen auf die Impfung mit mRNA oder Vektor-Technik gesetzt und vergeblich versucht dem Ziel einer Herdenimmunität näher zu kommen. Kenia hat bereits Herdenimmunität erreicht mit einer Impfquote unter 5 Prozent! In den Räumen der Intensivmedizin herrscht dort gähnende Leere. Sicher müssen vulnarable Personen, also diejenigen, deren Immunsystem durch Medikamente wie Cortison und monoklonale Antikörper, Gentherapie usw. geschwächt ist,  geschützt werden. Stattdessen wurde aber durch falsche Impfungen, falsche Empfehlungen der Wissenschaft in den Industrie-Nationen die Wirtschaft heruntergefahren fast bis zum völligen Lockdown, Ärzte haben die Bevölkerung dumm und dusselig geimpft, ohne dass es auch nur irgendetwas gebracht hätte, außer dass wir weiter von einer Herdenimmunität entwernt sind denn je. Die borniertesten Gelehrten und Politiker fordern sogar eine völlig sinnlose Impfpflicht und Impfung der Kleinkinder. Erwachsene sollen sogar schon das dritte Mal ("boostern") geimpft werden: "das sogenannte Boostern von 30 Millionen vollständig Geimpften bis Weihnachten halten die Forscher der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina für unbedingt erforderlich," und ob sie gegen die neue Omikron-Variante hilt, ist mehr als fraglich  Wie viele staatliche Institutionen, ist die Leopoldina zu einem Hort der "bornierten Gelehrten" geworden, die alle Formen der Gentechnik befürworten. Viele machen mit beim Wettstreit, jeder will den anderen überbieten. Keiner soll ausgelassen werden, eine Liste der "bornierten Gelehrten" und was sie fordern, muss für die Geschichtsbücher festgehalten werden: "In ihrer zehnten Ad-hoc-Stellungnahme, die unter anderen vom Direktor des Instituts für Virologie der Charité in Berlin, Christian Drosten, von der Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Göttingen, Jutta Gärtner, sowie von dem Bochumer Rechtswissenschaftler und Gesundheitsrechtler Stefan Huster und dem Vorstandsvorsitzenden der Berliner Charité, Heyo Kroemer, unterzeichnet ist, hatte die Leopoldina eine sofortige Beschleunigung der Auffrischimpfungskampagne durch impfende Hebammen, Amtsärzte, Zahnärzte und Pflegekräfte gefordert. Auch für die rasche Einführung einer Impfpflicht für medizinisches Personal, für eine allgemeine Impfpflicht sowie für strenge Kontaktbeschränkungen hat sie sich ausgesprochen... Für Kinder empfiehlt die Leopoldina noch vor der Ständigen Impfkommission die Impfung von fünf Jahren an. In Schulen sollten von Lehrern und Schülern ausnahmslos Masken getragen werden, außerdem seien drei Tests in der Woche nötig sowie ein Vorziehen der Weihnachtsferien." Zu denen, die wie die Hausmütterchen alles nachplappern und zu Hysterie und „Kurzschlussreaktionen“ neigen, zählen auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der Vorsitzende der MPK, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD), der Politologe Bijan Moini und weitere Unions-Politiker wie Bayern Ministerpräsident M. Söder und Sachsens Ministerpräsident M. Kretschmar. [114]

Die Hysterie der Virologen vom Schlage eines Christian Drosten haben in Deutschland sogar das Bundesverfassungsgericht beeinflusst. Auch hier entschieden die Richter im Sinne Millionen geimpfter und hysterischer Hausmütterchen, die ihre Entscheidungen aus dem Bauch heraus fällen. Diese Hysterie setzt sich fort und erfasst die Politiker der Ampelkoalition in Deutschland: Der besonnen erscheinende Olaf Scholz lässt die Maske fallen und zeigt sein wahres Gesicht, verzerrt durch Panik-Attacken und Rassismus gegen die Kritiker der roten Gentechnik. Nachrichtensender wie ZDF (Heute, Heute-Show, die Anstalt, Maybrit Illner), 3sat (Nano und Kultuzeit) sind froh, dass das Bundesverfassungsgericht ihren Kurs bestätigt hat, und sie nun weiter den Hysterikern eine Stimme geben können um die Wenigen, die sich an die Wahrheit halten, zu bekämpfen. Der neue zukünftige Bundeskanzler Olaf Schol ist gut darin, einen besonnenen Eindruck zu machen, geht es jedoch um vernünftiges Handeln, ist von Besonnenheit keine Spur mehr zu finden, so beim G20 Gipfel in Hamburg, so bei der Corona-Krise. Auch der Österreichische Gesundheitsminister Mückstein (Grüne) dreht jetzt völlig durch. Für ihn gehört der Ungeimpfte "in ein Eck gestellt" , schließlich ist er der Hauptfeind, weshalb er auch mit drastischen Freiheitsstrafen und Geldbußen bestraft werden müsse. Auch Minderjährige sollen bestraft werden. Dabei hat der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus vor einer Überreaktion gewarnt. Wie es auch ohne Impfung und vor allem ohne Impfpflicht funktioniert zeigen die sogenannten Entwicklungsländer, insbesondere Kenia mit einer Impfquote von unter 5 Prozent.  [115]
 

26. Giftige und unwirksame Pillen und Impfstoffe; neue Regierung fällt wie die alte auf sog. "Schrott-Wissenschaftler" herein; eine Impfpflicht führt nicht aus der Pandemie heraus, sondern weiter in die Pandemie hinein und zur Spaltung der Gesellschaft; Länder wie Indien haben die Pandemie hinter sich gelassen - ohne Impfung 

Auch wenn der Redakteur Thomas Holl die FAZ zu "einer Plattform für Hass und Hetze" gegen Kritiker der roten Gentechnik gemacht hat, sich selbst trotzdem zu den "Vernünftigen im Land" zählt, obwohl er seine Hassobjekte "Impfzauderer, Impffaule und Impfgegner" nennt, Maybrit Illner für vergangene und zukünftige Gesundheitsminister schwärmt, der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Patrick Schnieder, zu jeder unsinnigen Corona-Politik mit Impfpflicht und Herunterfahren der Wirtschaft sagt: "Die Union wird hierzu ihre Hand reichen", so täuscht das nicht darüber hinweg, dass die bisherigen Impfstoffe weder wirksam noch sicher oder nötig sind, eine Herdenimmunität zu erreichen. [116]

Sowohl die mRNA- und Vektor-Impfstoffe als auch die gentechnisch veränderten Pillen gegen Covid-19  wie Remdesivir oder Molnupiravir taugen nichts und haben den ohnehin schon angeschlagenen Ruf der Schulmedizin weiter geschädigt. Denn wer heute zum Arzt geht, muss damit rechnen, mit gentechnisch veränderten Mitteln behandelt zu werden. Seit Mitte November 2021 sind sogar die gefährlichen "neutralisierenden monoklonalen Antikörper-Infusionen zur Behandlung von Covid-19 zugelassen: Regdanvimab des südkoreanischen Herstellers Celltrion und REGN-Cov2 von Roche, ... mit den Präparaten Casirivimab und Imdevirmab." Die Mittel sind zwar weitgehend wirkungslos, eine stationäre Behandlung  kostet aber mindestens 10.000 Euro. Wahlweise gibt es das berüchtigte Molnupiravir (mindestens 40 Pillen müssen in fünf Tagen geschluckt werden), dem von der amerikanischen Arzneimittelbehörder FDA am 30. November 2021 eine Notfallzulassung erteilt wurde. Bei Frettchen soll es geholfen haben und kostet nur 700 Dollar pro Behandlung. Nebenwirkungen und Todesfälle der Impfstoffe und Pillen werden möglichst kleingeredet, so dass sie in der Statistik kaum auftauchen und man sagen kann es gebe kaum Nebenwirkungen. So werden letztendlich wohl weniger als 1 Prozent der Nebenwirkungen und Todesfälle statistisch erfasst. Immerhin zu den Nebenwirkungen der Vektor-Impfstoffe von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson heißt es, es gibt "eine gestörte Blutgerinnung, die bei Betroffenen bereits zu verstopften Adern im Hirn führte. In Deutschland wurden gemäß des Paul Ehrlich-Institutes bis Ende Oktober für Vaxveria von Astra-Zeneca 189 Fälle einer Thrombose mit gleichzeitiger Thrombozytopenie gemeldet." [117]

Sogar die Wissenschaftsabteilung der FAZ muss zugeben, dass die mRNA-Impfstoffe "wenig Abwehr" gegen Varianten haben und der "Impfschutz bei Omikron wohl deutlich reduziert" ist. Jahrelang ist die Regierung von Pseudowissenschaftlern aus der Leopoldina, Biontech, von seltsamen Virologen wie Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (der "Booster"-Impfstoff werde zwei bis drei Jahre Schutz bieten), Cristian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité in Berlin, oder von der Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Göttingen, Jutta Gärtner, beraten worden. Nun ist die Regierung, nach Dauerbeschallung durch die Scharlatane und die entsprechenden Medien, sogar bereit mit einer kontraproduktiven Impfpflicht die Gesellschaft zu spalten; dabei ist inzwischen klar, dass die mRNA-Impfung nicht aus der Pandemie herausführt, sondern weiter in sie hinein; schon nach wenigen Monaten sinkt die Schutzwirkung der Impfung auf Null. [118]

Wissenschaftliche Daten geben Hinweise darauf, wie die neue Coronavirusvariante Omikron bei Geimpften und Genesenen wirkt. "Die Ergebnisse legen nahe, dass die hohen Fallzahlen auf die besondere Fähigkeit der Variante zurückgehen, den Immunschutz zu unterlaufen – die vorhandenen Antikörper also an Wirkung verlieren. Dass Omikron die Geimpften ebenso wie früher Infizierte anstecken kann, ist inzwischen durch zahlreiche Befunde gezeigt worden. Die Frankfurter Forschergruppe um die Virologin Sandra Ciesek hat nun mit Blutproben von Geimpften einige aussagekräftige Tests in der Petrischale vorgenommen. ... Getestet wurde, wie wirksam die jeweils im Blutplasma vorhandenen Antikörper der Geimpften dabei sind, die Omikron-Viren unschädlich zu machen." Das Fazit lautet: "Die Immunflucht ist beachtlich, verglichen mit der aktuell dominanten Delta-Variante ist die Antikörperwirkung im Schnitt um das 37-Fache verringert. Egal welche der in Deutschland verwendeten Impfstoffe getestet wurden – nach einem halben Jahr war der mit dem Labortest simulierte Schutz nach einer Zweifachimpfung quasi auf null gesunken. Selbst bei einer Dreifachimpfung mit dem Impfstoff von Biontech-Pfizer hat man bei den Neutralisationstests schon drei Monate nach der Impfung eine Abschwächung der Immunität auf 25 Prozent festgestellt... Der leitende südafrikanische Virologe Alex Sigal hat ebenfalls Ergebnisse von Neutralisationstests öffentlich gemacht und seine ersten Daten mit dem Blutplasma von bisher erst sechs Biontech-Pfizer-Impflingen auf einen Preprint-Server gestellt. Sein Fazit: Der Immunitätsverlust ist offenbar sehr variabel, die Kapazität der mit der Impfung generierten wirksamen Antikörper ist im Mittel um das Zwanzig- bis Vierzigfache reduziert – verglichen zumindest mit der Wirkung gegen das Ursprungsvirus. „Ein starker Abfall der Wirkung“, sagt Sigal."  [119]

Dabei gibt es genügend Länder, die die Pandemie durch Herdenimmunität überwunden haben wie Kenia und Indien - ohne Impfstoffe und Impfpflicht. Nur in Ländern, in denen die Schulmedizin zur Gentechnik-Medizin geworden ist wie in Österreich, Deutschland und anderen Industrieländern, ist die Pandemie weiter auf dem Vormarsch. Durch Pseudo-Wissenschaftler bzw. die Vertreter der sogenannten "Schrottwissenschaft" verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in Wissenschaft und Medizin. Die "Schrottwissenschaftler" selbst sprechen dann von "Wissenschaftsfeindlichkeit" bestimmter Bevölkerungsgruppen, reden von einer Impfpflicht und drohen im Verein mit Verfassungsrechtlern und Politikern sogar Strafen an; dabei haben sie in ihrem Leben noch nie einen vernünftigen Gedanken gefasst. Viele dieser Kandidaten finden sich in der Union, betroffen sind  aber auch die Grünen oder die ÖVP und SPÖ; eine herausragende Rolle spielen der österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und die Verfassungsministerin Karoline Edstadler (ÖVP), die ebenfalls versucht ohne einen vernünftigen Gedanken auszukommen indem sie sagt, man könne sich ja "in tätiger Reue herausimpfen". Im Wettstreit der Gedankenlosesten in Deutschland haben die CDU-Ministerpräsidenten wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und  Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) die Nase vorn. [120]
 

27. Seit Befürwortung der "Junk Science" durch Wissenschaftsakademien wie Leopoldina verlieren Wissenschaft und Medizin an Glaubwürdigkeit; Der neue deutsche Gesundheitsminister spaltet als Demagoge die Gesellschaft und formt die Demokratie zur orientalischen Despotie um, in der statt Bildung Dressur herrscht; Stigmatisierung von Ungeimpften; rassistische 2G-Regel und Impfpflicht nicht das zweckmäßige Mittel gegen das Coronavirus; geringe Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe, die Substanzen enthalten, die sich im Körper anreichern können und die vor allem überhaupt nicht für den Gebrauch außerhalb der Labore zugelassen sind; Lächerlichkeit der Biotech-Medizin, für Bösewichter geeignet

Seit Befürwortung der "Junk Science" (Schrott-Wissenschaft, die sich mit roter und grüner Gentechnik beschäftigt) durch Wissenschaftsakademien wie Leopoldina verlieren auch echte Wissenschaft und Medizin an Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung. Urpsrünglich vernünftige Parteien wie die FDP hatten vor der Wahl versprochen, es werde keine Impfpflicht geben, weshalb Viele für diese Partei gestimmt hatten. Nun erweist sich aber der, der es versprochen hatte, Christian Lindner, als größter Umfaller aller Zeiten. Es ist klar, dass das Vertrauen der Bürger in Politiker der CDU, SPD und Grünen erschüttert ist, nicht erst seit Karl Lauterbach die Politik als Gesundheitsminister aufmischt. Er wurde kürzlich von der Opposition im Bundestag als "Demagoge" bezeichnet, der die Impfpflicht als Beitrag für die Gemeinschaft verkaufe, was weder wissenschaftlich haltbar noch durch irgendetwas begründet werden könnte, außer dass die Regierung den Gentechnik-Firmen noch mehr Geld zukommen lassen möchte. Die Spaltung der Gesellschaft, die Merkel begonnen hatte, wird nun durch die neue Regierung fortgesetzt. Der "Demagoge" Lauterbach bedient sich der sog.  "Schrott-Wissenschaft" und der Medien wie ZDF  (Heute, Heute-Show, die Anstalt, Maybrit Illner), 3sat (Nano und Kultuzeit) um seine Ziele durchzusetzen. Ihn unterstützen nicht nur die Talk-Show Tratschtanten wie Maybrit Illner und die sogenannten "junk scientists" der Gentechnik, sondern auch  fehlgeleitete ProfessorInnen wie Veronika Grimm, Professorin für Wirtschaftstheorie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg und Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auch für sie ist Impfzwang selbstverständlich, also dass nach "mehreren Impf-Aufforderungen Bußgelder verhängt werden, die wiederholt anfallen, solange keine Impfung nachgewiesen wird." Demagogie geht heute weniger von Studenten als von Politikern und ProfessorInnen aus. [121] 

Zur Demagogie gehört auch, dass das Geld der Steuerzahler den Gentechnik-Firmen bereitgestellt wird. Joachim Kreuzberg, Vorstandsvorsitzender des Biotech-Laborausrüsters und Dax-Neuling Sartorius, rechnet vor, "warum sein Unternehmen besser ist als Apple und Google". Mit Biontech und anderen Biotech-Impfstoffherstellern ist er dabei sich dumm und dusselig zu verdienen. Er könne gar nicht verstehen wie jemand als Impfgegner seine Gewinnmaximierung boykottieren wolle; das sei unsolidarisch (wörtlich: "ein Stück gesellschaftlicher Unsolidarität") den Krisen-Gewinnern gegenüber. Er ist für die Impfpflicht, denn das kann den Gewinn seines Unternehmens noch einmal steigern, und überhaupt sei es unerhört, das das Vertrauen in die Gentechnik-Wissenschaft ("Schrottwissenschaft") schwinde. [122] 

Der Gesundheitsminister Karl Lauterbach spaltet als Demagoge nicht nur die Gesellschaft sondern er formt die Demokratie zur orientalischen Despotie um, in der statt Bildung die Idiologie der "junk scientists" vorherrscht und  die Menschen durch hohe Strafen zu unsinnigen Handlungen gezwungen werden sollen, z.B. zu einer schädlichen und unwirksamen Impfung. Dabei hatte Fichte doch klar und deutlich gesagt: "Dies also ist das Kriterium des Staats sich zu unterscheiden von der Despotie: ob Bildung in ihm herrscht, oder Dressur."  Die neue Regierung sagt zwar, sie sei "für umfassendere Einsichten", aber nur innerhalb der eigenen Ideologie. "Der neue Expertenrat der Bundesregierung soll den Blick auf die Pandemie und ihre Bekämpfung weiten", sofern die Bürger weiter dressiert werden und Kritik nicht zugelassen ist. Im Unterschied zur bisherigen Politikberatung des Kanzleramts durch einige "junk scientists", zu denen nicht nur der Leiter des Virologischen Instituts der Charité, Christian Drosten, gehörte, sondern auch der Leiter der Abteilung Systemimmunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, Michael Meyer-Hermann, sollen nun weitere folgen. Die Virologin Melanie Brinkmann (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig), und ihr Kollege Meyer-Hermann haben sich "seit jeher für harte staatliche Eingriffe ausgesprochen. Brinkmann wollte sogar eine No-Covid-Strategie nach australischem Vorbild – ähnlich wie die Physikerin und Modelliererin am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen Viola Priesemann. Auch sie gehört dem Expertenrat an. Zu den bekannten Gesichtern des Expertenrats, die ihm aufgrund ihrer Funktion angehören, zählen der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler", der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, der immerhin seine Kinder nicht impfen lassen will, und die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, die Medizinethikerin Alena Buyx. Wesentlich stärker als bisher sind Fachleute für Kinder- und Jugendmedizin vertreten. Dazu gehört der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Köln, Jörg Dötsch, der gemeinsam mit Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig an einer Metastudie zum Infektionsgeschehen an Schulen arbeitet, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Gegen Kritiker soll nun mit Psychologen vorgegangen werden: "Eine Perspektive, die bisher nicht in Expertengremien berücksichtigt wurde, ist die des Direktors des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, Ralph Hertwig... Von ihm wird sich die neue Bundesregierung Hinweise darauf erhoffen, wie sie Menschen mit einer geringen Neigung zum Impfen bewegen kann, welche Anreize von politischer Seite wirken könnten. Hertwig, der sich auch schon zur Risikobereitschaft von Spitzenpolitikern äußerte, hat schon im Sommer davor gewarnt, dass sich radikale Impfgegner durch Strafen oder eine Impfpflicht möglicherweise noch weiter radikalisieren." Wie in jeder Despotie werden einige natürlich auch zu nicht gewaltlosem Widerstand bereit sei, weil sie es leid sind, sich die Falschinformationen in den Medien wie ZDF anzuhören. Statt Falschinformationen und Aktionismus der Politiker und Medien wie ZDF vorzubeugen, soll der Expertenrat aber nur die Kritiker der Impfpflicht verunglimpfen.  [123] 

Eine der unsinnigsten Vorschriften der neuen orientalischen Despotie des Gesundheitsministers ist die 2G-Regel, die eine klare "Stigmatisierung von Ungeimpften" darstellt. Nur Geimpfte sind "mit Respekt zu behandeln", alle anderen sind "Quacksalber" und "Gurus", wie das männliche Versuchskaninchen Reinhard Müller (FAZ) behauptet. Er will dass alle Menschen als Versuchskaninchen genutzt werden, denn "Dieser Staat führt ja keine Menschenversuche an Minderheiten durch". Eigentlich müssten alle Versuchskaninchen zuhause eingesperrt werden, allen voran Karl Lauterbach, ein besonders gefährliches männliches Versuchskaninchen, ein sog. Rammler, der gerade wegen dieser Fähigkeiten von Quatschtanten wie Maybrit Illner (ZDF) angehimmelt wird ("Gesundheitsminister der Herzen"); erst wenn die Impfstoffe regulär die Phase III durchlaufen und zugelassen sind, können sie freigesetzt werden. [124] 

Es ist klar, dass nun Tausende protestieren, weil die Politiker die Tatsachen verkennen, nämlich weil die Ungeimpften eingesperrt werden sollen statt die Geimpften. Dabei müssen gerade die Geimpften weggesperrt werden, vor allem wenn sie so aggressiv sind wie Karl Lauterbach, Reinhard Müller oder Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der die Ungeimpften „Aasgeier der Pandemie“ nennt. Die Demonstranten wehren sich dagegen, als Versuchskaninchen missbraucht zu werden, zu Not mit Händen und Füßen. Aus Erfahrung wissen die Demonstranten, dass gegen aggressive und ideologisch verbohrte Versuchskaninchen "Argumente da nichts nützten." [125] 

Die allerdümmsten Versuchskaninchen haben sogar eine Werbeagentur beauftragt, "die die gemeinsame Impfkampagne vieler Unternehmen initiiert hat". Sven Dörrenbächer, Chef der Agentur Antoni und Initiator der Kampagne bekennt: „Ich wäre ein schlechter Chef, wenn ich keine Sorge hätte, ins Visier von Impfgegnern zu geraten". Besser man bleibt als Geimpfter zuhause und wartet bis die Impfstoffe regulär zugelassen sind. "Für die Kampagne, die seit dem 7.Dezember unter dem Hashtag #ZusammengegenCorona läuft, haben deutlich mehr als 1000 Unternehmen ihre Werbeslogans geändert. BMW hat nun „Freude am Impfen“, Ritter Sport wirbt mit „Quadratisch. Praktisch. Geimpft“ und einer Schokoladenverpackung, die aussieht wie ein gelber Impfpass. „Wir impfen uns den Weg frei“ lautet der veränderte Spruch der Volksbanken. Beim Kondomhersteller Durex heißt es: „Geimpft fühlt es sich besser an.“ Weitere Firmen sind Schell, Kaufland, Persil ("Impfen: da weiss man was man hat"), Vodaphone, Ehrmann ("geimpft sein macht mich mehr an"), C&A, Rügenwalder Mühle, Kühne, Condor, Burger King, Lidl ("Impfen lohnt sich"), toom ("respekt, wer sich impfen lässt"), yello, Netto ("dann geh doch zum impfen"), Hornbach, MC Donalds, Müller ("Alle impfen oder was"), Mercedes, Porsche, Sparkasse, WWF, DB, usw. Auch NGOs treten der sog. Versuchskaninchen-Initiative bei wie Greenpeace, WWF, NABU, DNR, Campact, Fridays for Future, Welt Hunger Hilfe. Dörrenbächer ist einer der etabliertesten Manager und Versuchskaninchen der deutschen Werbebranche. Nach der Jahrtausendwende baute er die digitale Werbung von Mercedes auf. Von dort wechselte er als Geschäftsführer Beratung zur Großagentur Jung von Matt. 2015 gründete er die Agentur Antoni, die laut Dörrenbächer 170 Mitarbeiter hat und seit einigen Monaten zu Omnicom gehört, einem der weltgrößten Werbekonzerne. Antoni ist vor allem für die Arbeit für Mercedes bekannt. [126] 

Wer hätte gedacht, dass die neue Regierung die Bevölkerung durch unsachgemäße Regelungen wie 2G und Impfpflicht noch stärker spalten würde als die alte. Dabei wurde die 2g-Regel, die nur Geimpften und Genesenen Zugang ermöglicht, gerade vom Gericht gekippt. Die Richter begründeten dies so: "Die Maßnahme sei zur weiteren Eindämmung des Coronavirus nicht notwendig und nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz vereinbar." Auch eine Impfpflicht ist nicht das zweckmäßige Mittel gegen das Coronavirus. Die FDP-Gruppierung um Kubicki hat als erste einen Antrag vorgelegt gegen die Impfpflicht. Darin heißt es, "eine allgemeine Impfpflicht, die etwa für die Masern-Impfung gilt, sei gegen das Coronavirus nicht das zweckmäßige Mittel, da die bei der Masernimpfung bestehende Motivation, die Krankheit gänzlich auszurotten, auf die Corona-Pandemie nicht übertragbar sei. Das liege vor allem an der geringen Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe."  [127] 

Zur geringen Wirksamkeit der Biontech-Impfstoffe wie Comirnaty, kommen die Inhaltsstoffe, die im Vakzin enthalten sind wie Salzsäure, die gefährlichen Polyethylenglykole (PEGs), die für die Verwendung im Menschen nicht geeignet sind und sogar für die äußerliche Anwendung in Kosmetika zweifelhaft und schädlich sind. Also enthält Comirnaty mit den Stoffen ALC-0315 und ALC-0159 gefährliche Substanzen, die sich im Körper anreichern können und die vor allem überhaupt nicht für den Gebrauch außerhalb der Labore zugelassen sind. Die Liste der sonstigen Bestandteile können bei der EMA eingesehen werden: ((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315), 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159), Colfoscerilstearat (DSPC), Cholesterol, Kaliumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat Dihydrat, Sucrose, Wasser für Injektionszwecke, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Salzsäure (zur pH-Einstellung). [128]

Wie die Lemminge sich in die Tiefe stürzen so die Menschen auf die gefährliche mRNA-Impfung, allen voran Politiker, Journalisten, NGO's, denen Sinn und Verstand, Logik und Denken abhanden gekommen sind wie Karl Lauterbach, Robert Habeck, der nur noch wenige Dinge im Kopf hat: "impfen, impfen, impfen" und wie Otto in "Otto Fröhliche" es ausdrückt: "Ich bin Robin Hood, der Retter der Entnervten...nein, Robert Habeck, der Stecher der grünen Flittchen", oder Alaida Assmann und der FAZ-Redakteur Johannes Pennekamp, der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, der wie kein anderer für die weitere Entfremdung zwischen den Kirchen und der Gesellschaft steht, weil er den Islam und Antisemitismus mehr fördert als das Christentum und der über die Biotech-Medizin und 2G-Regel sagt: „Impfen ist für mich aber ganz klar eine moralische und solidarische Pflicht“. Wenn ein Kollege die Impfung kritisch sieht, sagt er, es seien "abstruse Ansichten", die "Spaltung befördern". Es darf keine Spaltung zwischen den Lemmingen geben, alle zusammen sollen sich impfen lassen, da sei er sich mit den Politikern einig genau wie er Pseudo-Religiosität und Antisemitismus fördern will durch die Zustimmung zum Bau weiterer Moscheen und zur Genehmigung von Muezzinrufen. [129]

Die Biotech-Medizin mit materialistischer Weltanschauung, Gentherapie, mRNA- und Vektor-Impfstoffen galt nicht nur bei den Gründern der Universitäten wie Leibniz, Fichte usw. nicht als echte Wissenschaft, obwohl sie heute an fast allen Universitäten und Instituten gelehrt und praktiziert wird. Viele Filme und Dokumentarfilme zeigen aber die Gefährlichkeit und Lächerlichkeit der Biotech-Medizin mit Gentherapie bzw. als eine Technik, die besonders die Bösewichter anspricht, so in dem Filmen "8 Rue de L'Humanité" mit Dany Boon (2021), "Eine andere Freiheit" (2021) auf Servus.tv, "James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben" mit Daniel Craig und Léa Seydoux von 2021 oder  "James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag" mit Pierce Brosnan und Halle Berry von 2002. Im James Bond Film von 2002 ist die Gentherapie ausschließlich eine Technik der Verbrecher und Bösewichter; James Bond sprengt eine Gentherapie-Klinik in die Luft, in der sich die Bösewichter für viel Geld eine neue Identität durch Gentherapie zulegen. Sie leiden zwar an dauernder Schlaflosigkeit und müssen ab und zu künstlich zum Schlaf gezwungen werden, haben dafür aber übernatürliche Kräfte. Im neuen Bond-Film wird ebenfalls Biotech-Firmen gesprengt, die Nano-Bots zu Tötungszwecken herstellen. Wer die Nano- und Biotech-Partikel, wie sie auch in mRNA-Impfstoffen enthalten sind, bzw. Nano-Bots einmal in sich hat, wird sie nicht wieder los: "einmal Nano-Bots, immer Nano-Bots". In "8 Rue de L'Humanité" (Netflix) ist ein Biotech-Wissenschaftler auf der ständigen Suche nach Versuchskaninchen, weshalb die Haustiere in der Gegend immer weniger werden. Viele fallen ihm gläubig zu Füßen, andere bringen sich in Sicherheit vor ihm. [130]
 

28. Verfassungsfeindliche, gedankenlose Politiker und Wissenschaftler, evangelische Kirche rassistisch und antisemitisch, wodurch sie die Botschaft Christi missachtet; "Warnung vor politischem Aktionismus"; Impfpflicht heißt: „nach dem letzten Strohhalm zu greifen, von dem nicht klar ist, ob er überhaupt ein Strohhalm ist“; antivirale Antikörper, die gentechnisch hergestellt werden; auch Kassenärzte halten nichts von Corona-Impfpflicht, da wissenschaftlich nicht begründbar

Die evangelische Kirche wurde von machen Christen nie als christliche Kirche anerkannt, nicht erst seit der Corona-Pandemie hat sie sich nun zu einer rassistisch-antisemitischen Sekte entwickelt. Sie trägt nicht nur indirekt zur Verbreitung antisemitischer Einrichtungen bei, sondern sie kann, durch die Einführung der 2G-Regel in ihren Kirchen als rassistisch bezeichnet werden. Durch diesen Rassismus missachtet die evangelische Kirche die Botschaft Christi, die sie ohnehin noch nie verstanden hatte. Wenn das materialistisch-atheistische Robert-Koch-Institut (RKI) "die 2-G-plus-Regel für Weihnachtsgottesdienste gefordert" hat, ist das normal, denn das RKI steht im Register derjenigen, die zu Aktionismus neigen. "Während das Erzbistum Köln, zu dem Wuppertal gehört, und die übrigen katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen sich darauf verständigt haben, die 3-G-Regel nicht flächendeckend verpflichtend zu machen, empfehlen die Evangelische Kirche im Rheinland (EKIR) und die Evangelische Kirche von Westfalen durchgehend die 2-G-Regel. Die meisten Gemeinden orientierten sich auch an dieser Empfehlung, sagt der Sprecher der EKIR." Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, die im Grunde noch rassistischer ist als ihr Vorganger, ist sogar so unverfroren, zu sagen, Jesus hätte es so gewollt.  [131] 

Wir benötigen kein zentrales Impfregister sondern eher ein "zentrales Register für Gedankenlose Politiker und Wissenschaftler", in dem alle aufgeführt werden, die sich verfassungsfeindlich für eine 2G-Regel und die Corona-Impfpflicht ausgesprochen haben; das ist wichtig, damit man für die Zukunft weiß, dass man auf diese Politiker und Wissenschaftler nicht bauen kann. An erster Stelle stehen natürlich der Bundeskanzler mit seinem Gesundheitsminister, die Mitarbeiter des RKI, die meisten CDU/CSU-Politiker, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, der Vorstand des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, usw. Dabei haben sogar einige Mitglieder des Ethikrates eine "Warnung vor politischem Aktionismus" ausgesprochen. So haben z.B. die beiden Öffentlichrechtler Steffen Augsberg (Gießen) und Stephan Rixen (Bayreuth) sowie die Kölner Strafrechtlerin Frauke Rostalski sich gegen das „Narrativ, nur eine ,allgemeine‘ Impfpflicht helfe aus aller Not, insbesondere aus den ,Dauerschleifen‘ weiterer Covid-19-Bekämpfungsmaßnahmen“. Diese Erzählung sei „falsch und kontraproduktiv“. Dem Ethikrat werfen sie in diesem Zusammenhang vor, "der Urversuchung von Politikberatungsgremien nicht widerstanden zu haben, sich politischen Erwartungen anzupassen... Es sei ethisch aber geboten, die mit einer Impfpflicht verbundenen Unsicherheiten stärker zu betonen. Andernfalls drohe die Impfpflicht zum bloßen Symbol eines politischen Aktionismus zu werden, der sich von „Pseudoeffektivität“ beherrschen lasse. „Das aber ist geeignet, das Vertrauen der Menschen in die Maßnahmen der Pandemieregulierung insgesamt zu beschädigen.“ Im Detail monieren die Autoren „massive Kommunikations- und Wissensdefizite“ hinsichtlich der Wirksamkeit und der Wirkdauer der vorhandenen Impfstoffe, vor allem mit Blick auf Mutationen wie die Omikron-Variante. Eine Impfpflicht, die mit der Verwendung wenig wirksamer Impfstoffe einherginge, wäre daher eine Pflicht, „nach dem letzten Strohhalm zu greifen, von dem nicht klar ist, ob er überhaupt ein Strohhalm ist“. Die Kritiker verlangen, die Auswirkungen der Impfpflicht auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die fragilen demokratischen Willensbildungsprozesse stärker zu berücksichtigen. „Drohende Spaltungen und Radikalisierungen verschwinden nicht, indem man sie einfach abstreitet.“ Im Übrigen dürfe der Wille zur Differenzierung nicht davon abhängen, ob Beifall von der falschen Seite drohe. Nicht jede Person, die Impfpflichten kritisch betrachte, sei eine Impfgegnerin.  [132] 

Wegen dieser Gedankenlosigkeit der Politiker breitet sich der Corona-Protest bis in die Kleinstädte aus. "Königs Wusterhausen, Eberswalde, Bernau, Rathenow, Falkensee – das sind nur einige der Orte in Brandenburg, in denen in den vergangenen zwei Wochen Demonstrationen gegen die Corona-Politik" stattgefunden haben. Die Regionalisierung der Proteste ist ein Konzept der Bewegung gegen eine drohende Corona-Diktatur, eine Diktatur die mit hilfe der "Pharma-Lobby“ die Bürger "lebenslang boostern“ will. Sollte die Impfpflicht kommen, muss Deutschland "mit einer Welle der Gewalt rechnen – gegen Politiker, Impfzentren oder Arztpraxen, in denen geimpft wird". Die Gefahr, dass sich daraus eine terroristische Bewegung entwickeln könnte, wird noch nicht angenommen. [133] 

Auch Ärzte müssen Stellung beziehen, sonst landen sie im "zentralen Register für Gedankenlose Politiker und Wissenschaftler". Die Kinderarztpraxis in Berlin macht eine klare Ansage: "Die gewünschte Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 für die beiden Gymnasiasten werde der Arzt nicht verabreichen, schließlich gebe es dafür keine Zulassung." Tatsächlich gibt es keine eigene Zulassung für das Boostern von Minderjährigen durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA. Der Listenanfüher sagt ganz unverfroren: Die Ärzte könnten die Drittimpfungen für Kinder jetzt schon verabreichen und wie jede andere abrechnen. Auch die Haftungsfragen, die viele Mediziner vor der Injektion zurückschrecken lassen, sind längst geklärt, wie Lauterbach klarstellt: „Wenn sie vorgenommen werden, weil es sich ja um einen zugelassenen Impfstoff handelt, übernimmt der Bund die Haftung.“ Der Steuerzahler darf blechen, was der Gesundheitsminister verpulvert. Fachleute sind daher "deutlich zurückhaltender. Selbst ohne Impfung sei die Gefahr schwerer Erkrankungen unter Kindern sehr gering, noch geringer werde sie nach Verabreichung des Doppelschutzes, sagt Johannes Hübner, Professor für Kinderheilkunde an der Universitätsklinik München und ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie. Da Kinder erst seit wenigen Monaten überhaupt geimpft würden, gebe es kaum Erkenntnisse darüber, wann der Schutz nachlasse... Noch aber fehlten verlässliche Studien, weshalb die Diskussion verfrüht sei. „Bevor wir nicht belastbare Daten haben, halte ich das allgemeine Boostern von Kinder für nicht notwendig“, so Hübner. Zu überlegen sei es indes bei gefährdeten Kindern. Dazu zählen immunsupprimierte Risikopatienten, die zum Beispiel eine Chemotherapie oder hoch dosierte Kortison-Präparate erhielten." [134] 

Nicht nur die mRNA-Impftsoffe taugen nichts, auch die "Pillen" danach versprechen nichts Gutes. "Die beiden Pharmakonzern Pfizer und Merck & Co. haben von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Notfallgenehmigung für die ersten Corona-Pillen bekommen", also Pfizers Medikament Paxlovid und Mercks Mittel Molnupiravir. "Pfizer hat mit der US-Regierung schon einen Vertrag zur Belieferung von Pillen für insgesamt 10 Millionen Patienten abgeschlossen. Allein dafür soll das Unternehmen 5,3 Milliarden Dollar bekommen. Insgesamt will es im nächsten Jahr Paxlovid-Tabletten für 120 Millionen Patienten herstellen. Das Mittel dürfte dem Konzern also einen weiteren kräftigen Umsatzschub bringen. Schon für seinen gemeinsam mit dem deutschen Partner Biontech vermarkteten Impfstoff erwartet Pfizer in diesem Jahr einen Umsatz von 36 Milliarden Dollar. Auch Merck & Co. hat für Molnupiravir einen Vertrag mit der US-Regierung in Milliarden-Dollar-Höhe. Pfizer und Merck sind bei Weitem nicht die einzigen Unternehmen, die an einer Anti-Corona-Arznei arbeiten. Insgesamt werden derzeit dem Branchenverband BIO zufolge mehr als 600 solcher Medikamente erprobt. 268 direkt antivirale und 366 andere therapeutische Mittel zählte die Organisation Ende November. Im Blickpunkt steht vor allem die erste Kategorie. Die antiviralen Medikamente setzen direkt am Virus an. Sie sollen verhindern, dass SARS-CoV-2 in Körperzellen eindringt und sich dort vermehrt. Manche von ihnen zielen darauf ab, das Virus schon sehr früh in den oberen Atemwegen abzufangen. Dazu gehören zum Beispiel eine Reihe von Nasensprays. Eine weitere Kategorie setzt darauf, mit freien ACE2-Molekülen – über den menschlichen ACE2-Rezeptor dringt das Coronavirus in Zellen ein – die Virusbindestellen quasi zu verkleben. Unter anderem hat das Wiener Unternehmen Apeiron Biologics ein entsprechendes Mittel entwickelt. Die meisten Projekte, in denen Viren abgefangen werden sollen, basieren nach Angaben des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) in Berlin auf antiviralen Antikörpern, die gentechnisch hergestellt werden. Schließlich gibt es noch antivirale Medikamente, die intrazellulär die Vermehrung blockieren." Wenn es darauf ankommt, helfen die Mittel allerdings nicht, sie gelten "nur als sinnvoll binnen weniger Tage nach einer Infektion."  [135] 

Sogar der Bund Deutscher Verwaltungsrichter und Verwaltungsrichterinnen hat die Kritik des Vorstands des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, an der Rechtsprechung zu Corona-Maßnahmen als in der Sache unqualifiziert und im Ton unangemessen zurückgewiesen. Montgomery lasse den gebotenen Respekt vor gerichtlichen Entscheidungen vermissen, heißt es in einem Schreiben des Verbands. Der Weltärztevorstand hatte der „Welt“ gesagt, er „stoße“ sich daran, „dass kleine Richterlein sich hinstellen und wie gerade in Niedersachsen 2G im Einzelhandel kippen, weil sie es nicht für verhältnismäßig halten“. Als Verfassungsfeind untergräbt er das Vertrauen in den Rechtsstaat, weshalb es eine "eine Respektlosigkeit sondergleichen!" ist.  Die eigentlichen Rassisten und Verfassungsfeinde sind heute weniger auf der Straße zu suchen als an Wissenschaftsakademien wie Leopoldina, bei Ärztrvertretern wie Frank Ulrich Montgomery und Politikern wie Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne), die nicht nur die 2G-Regel sondern auch Beitragsstrafen für Ungeimpfte in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fordern, beim Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der zusammen mit dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium "hartnäckige Impfverweigerer aus dem russlanddeutschen oder anthroposophischen Milieu" bekämpfen will. Diesen Impfpflichtbefürwortern geht es nur um "Rache und Vergeltung", Vernunft ist dabei nicht mehr im Spiel. Kubicki sagte daher: „Die Menschenwürdegarantie unserer Verfassung gilt auch für Ungeimpfte.“ Wenn dieses „unverrückbare Wesenselement unseres Gemeinwesens“ auch nur zum Teil infrage gestellt werde, sei das „hochgradig besorgniserregend“. [136] 

Da es keine wissenschaftlichen Gründe für eine Impfpflicht gibt, und es Impfpflichtbefürwortern darum nur um "Rache und Vergeltung" geht, halten inzwischen auch Kassenärzte nichts von einer Corona-Impfpflicht. "Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, lehnt eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus ab." Er sagt: „Man kann den Leuten nicht ernsthaft eine Impfpflicht auferlegen und dann feststellen, dass die Wirkung des Impfstoffes immer nur ein paar Monate hält... Solange es zu den wesentlichen Fragen keine abschließende Antwort gibt, sollte sich die Politik mit Impfpflicht-Ankündigungen bedeckt halten, sonst werden einerseits unerfüllbare Erwartungen geweckt und andererseits unnötig gesellschaftliche Konflikte geschürt... Wenn am Ende des Tages nicht nennenswert mehr Leute geimpft werden, bringt die Impfpflicht außer massivem Ärger, aggressiven Demonstrationen und einer Klageflut nicht viel.“ [137] 

Die rassistischen Verfassungsfeinde, die 2G und Impfpflicht flächendeckend einführen wollen, sind heute weniger auf Demonstrationen gegen eine Impfpflicht zu finden als im Bundeskanzleramt, im ZDF oder bei der FAZ. Der Anführer der Bande der Verfassungsfeinde heißt Olaf Scholz; er hat von Merkel gelernt wie man eine unaufgeregte Miene aufsetzt, wenn man eigentlich als Schizomycet (Spaltpilz) die Gesellschaft spalten will. In seiner Neujahrsansprache fordert er die deutsche Bevölkerung auf, seine rassistischen und verfassungsfeindlichen "Corona-Beschränkungen einzuhalten und Misstrauen gegen Impfungen aufzugeben." Es sind fast vier Milliarden menschliche Versuchskaninchen auf der Erde geimpft, „ohne größere Nebenwirkungen“, d.h. sie sind nicht sofort tot umgefallen, Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe Spikevax von Moderna und Comirnaty von BioNTech/Phizer gibt es aber trotzdem und die Langzeitfolgen sind noch nicht abzuschätzen. Zu Hilfe eilen den Verfassungsfeinden Journalisten wie Jasper von Altenbockum (FAZ), der die "stärksten Wurzeln westlicher Demokratie"  beseitigen will, nämlich die "Aversion gegen staatliche Übermacht". Er sehnt sich mit 2-G-Regel und Impfpflicht nach einer Corona-Diktatur wie sie nicht einmal in China anzutreffen ist (dort gibt es kein 2G). Kritiker dieser verfassungsfeindlichen Maßnahmen nennt er "Asoziale", die "seit je ein anarchistisch angehauchtes Gedankengut" präge. Seine Verfassungsfeindlichkeit dagegen nennt er „Normalität“. Da eine Impfpflicht aber wissenschaftlich nicht begründbar ist, geht es den Befürwortern hauptsächlich darum, "staatliche Macht zu demonstrieren" und "die individuelle Freiheit zu demütigen". Sein Kollege, der Rassist und Hysteriker Rainer Hank lebt ohnehin nur in seiner Welt ("Hanks Welt"), in der FAS darf er seinen rassistischen Phantasien freien Lauf lassen, was er auch gnadenlos ausnutzt: Kritiker der Impfpflicht sind für ihn nur "chronische Impfmuffel", für die er am liebsten Scheiterhaufen und Folter wieder eingführen würde: "Da helfen wohl nur Strafen", Ungeimpfte müssten entlassen werden und das beste wäre es "Ungeimpften die Aufnahme in die Intensivstationen zu verweigern".  [138] 

Sogar die Bundesärztekammer will von Verfassungsfeinden wie Frank Ulrich Montgomery nichts mehr wissen. "Mit bemerkenswert deutlichen Worten hat die Bundesärztekammer (BÄK) ausgerechnet ihren früheren Präsidenten in die Schranken gewiesen." Das Präsidium der Kammer, so heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Erklärung, distanziere sich „ausdrücklich“ von der Kritik Frank Ulrich Montgomerys an den Urteilen der Gerichte in der Corona-Pandemie. Und dies, fügte die Kammer hinzu, „sowohl im Inhalt wie auch im Stil“. An Weihnachten hatte der Hamburger Radiologe Montgomery die deutsche Justiz dafür kritisiert, dass sie seiner Ansicht nach zu oft politische Entscheidungen zu den Corona-Maßnahmen zurücknehme. „Ich stoße mich daran, dass kleine Richterlein sich hinstellen und wie gerade in Niedersachsen 2-G im Einzelhandel kippen, weil sie es nicht für verhältnismäßig halten“, sagte Montgomery der Zeitung „Die Welt“. Montgomery stand bis vor zwei Jahren der BÄK vor und ist seitdem Ratsvorsitzender des Weltärztebunds. "In dem weltweiten Dachverband ist die deutsche Ärzteschaft über die BÄK Mitglied. Die Kammer wandte sich mit ihrer Kritik an Montgomery also nicht nur an ihren früheren Präsidenten. Sondern gewissermaßen auch an einen ihr bestens bekannten Mitstreiter, wenn es um die weltweite Interessenvertretung der Ärzteschaft geht. In der Sache hielt das Präsidium der BÄK, dem auch der gegenwärtige Ärztepräsident Klaus Reinhardt angehört, Montgomery viel Grundsätzliches entgegen. „Gewaltenteilung und Unabhängigkeit der Gerichte sind konstitutive Kernelemente unseres Rechtsstaats“, heißt es in der Erklärung. „Sie sind für die Ärzteschaft in Deutschland von zentraler und grundlegender Bedeutung und dürfen in keiner Weise infrage gestellt werden.“ Wenn Richter die Entscheidungen der Politik kontrollierten, sei dies keine Anmaßung, sondern schlicht eine Grundlage der Gewaltenteilung. Die Kammer „verwahrt sich deshalb ausdrücklich gegen eine Herabwürdigung der Arbeit von unabhängigen Richterinnen und Richtern in Deutschland“. So weit zur Sache. Doch die Ärztekammer ging noch einen Schritt weiter und nutzte ihre Widerrede für eine aus ihrer Sicht offenbar nötige Klarstellung, wie es um das Verhältnis von BÄK und Weltärztebund und ihrer jeweiligen Vorsitzenden bestellt ist. Aufgabe des Weltärztebunds sei es, „internationale medizinethische Fragen zu erörtern“, stellt die BÄK klar. Montgomery sei „keineswegs von der deutschen Ärzteschaft mandatiert, den gesundheitspolitischen Meinungs- und Willensbildungsprozess in Deutschland zu kommentieren und so den Eindruck zu erwecken, für die Ärztinnen und Ärzte in Deutschland zu sprechen“. Dieser Satz zielt auf einen aus Sicht der Kammer wohl wunden Punkt, schließlich ist Montgomery nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidium der BÄK nach wie vor stark in gesundheitspolitische Debatten in Deutschland eingebunden. Auch und gerade während der Corona-Krise äußert er sich aus ärztlicher Sicht regelmäßig zu Fragen, deren vorrangige fachliche Kommentierung die Ärztekammer für sich beanspruchen dürfte". [139] 
 

29. Hohe Impfquote und 2-G-Regel („Super Green Pass“) bringen nichts; obwohl Corona-Impfpflicht wissenschaftlich nicht begründbar ist, halten gedankenlose Politiker, in einer "Blase von Scheinwahrheiten" gefangen, daran fest und beschimpfen Ungeimpfte und Impfgegner 

Die Spaltpilze der EU hatten Italien kürzlich noch als "Erfolgsmodell für die Impfkampagne gegen das Coronavirus gepriesen: hohe Impfquote, niedrige Inzidenz. Zum Selbstlob der italienischen Regierung kam jenes der ausländischen Besucher. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hob bei seinem Antrittsbesuch in Rom am 20. Dezember die „sehr vorbildliche Impfquote“ Italiens hervor. Ministerpräsident Mario Draghi bedankte sich beim Bundeskanzler artig für das Lob. Keine zwei Wochen später kommen aus Berlin andere Töne. Pünktlich zu Neujahr hat das Robert-Koch-Institut (RKI) Italien wegen der rasch steigenden Inzidenz als Hochrisikogebiet eingestuft – wie schon kurz zuvor die beiden anderen südeuropäischen Impfmusterländer Spanien und Portugal. 89,6 Prozent der Italiener über zwölf Jahre sind mindestens einmal geimpft, zwei Dosen haben 85,6 Prozent erhalten, eine Booster-Impfung 33,1 Prozent... Besonders stark stiegen die Inzidenzen zuletzt laut der Stiftung GIMBE in Bologna, die zur evidenzbasierten Medizin forscht, ausgerechnet in Regionen wie der Toskana, der Lombardei und Latium, die zu den nationalen Spitzenreitern bei der Impfquote gehören." [140] 

Ministerpräsident Mario Draghi und Bundeskanzler Olaf Scholz, die wie der französische Präsident Emmanuel Macron als Rassisten und Spaltpilze in die Geschichte ihrer Länder eingehen werden, sorgen auch in vorbildlicher Weise für die Ruinierung der Wirtschaft und des Fremdenverkehrs: "Eine düstere Bilanz für das gesamte Tourismusjahr 2021 zog kurz vor dem Jahreswechsel auch der italienische Handelsverband Confcommercio. Danach gab es im Vergleich zum letzten pandemiefreien Reisejahr 2019 einen Rückgang um 120 Millionen Übernachtungen. „Die italienische Wirtschaft hat ohne die treibende Kraft des Tourismus keine Chance“, warnte Confcommercio-Präsident Carlo Sangalli." Der notleidende Fremdenverkehr macht gut 13 Prozent der Wirtschaftskraft des Landes aus. Die Regierung in Italien zaubert nun eine unsinnige Maßnahme nach der anderen aus dem Hut: halb Italien gilt als „gelbe Zone“ mit erhöhtem Infektionsrisiko und verschärften Maßnahmen, "etwa der Maskenpflicht auch im Freien. Neben Südtirol und der Nachbarprovinz Trient werden auch Friaul-Julisch Venetien, Kalabrien, Latium, die Lombardei und die Marken, das Piemont, Sizilien und Venetien wieder als „gelb“ eingestuft." Es wird damit gerechnet, "dass die Regierung eine Impfpflicht für das gesamte Arbeitsleben einführt: Wie schon jetzt im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich und bei den Sicherheitskräften darf dann nur noch an den Arbeitsplatz, wer geimpft oder genesen ist; ein negativer Test genügt nicht mehr. Am 10. Januar schließlich tritt in ganz Italien ein faktischer Lockdown für Ungeimpfte für das gesamte gesellschaftliche Leben in Kraft: Dann gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, einschließlich Bussen und Bahnen im Nahverkehr, dazu in Beherbergungs- und Bewirtungsbetrieben, bei öffentlichen Veranstaltungen, Ausstellungen oder Messen und auch für die Nutzung von Seilbahnen und Skiliften die 2-G-Regel. Die trägt in Italien den Namen „Super Green Pass“." Die Opposition in Italien wirft Draghi "scheitern auf ganzer Linie mit seiner Pandemiepolitik vor, welches die Regierung mit immer neuen Einschränkungen zu kaschieren suche." Ähnlich wird die Pandemiepolitik in Deutschland kritisiert. [141] 

Obwohl die Maßnahmen der Regierung wie Impfen, Kontaktbeschränkungen usw. die Pandemie nicht beenden konnten, sind für den französischen Präsident Emmanuel Macron Impfgegner keine Bürger mehr. Der Präsident sagte in einem Gespräch mit Lesern der Zeitung „Le Parisien“ kürzlich: „Ich habe große Lust, den Ungeimpften auf den Wecker zu gehen.“ Er benutzte dabei das Verb „emmerder“, dessen Ursprung im Wörterbuch der Académie Française als „mit Exkrementen bedecken“ beschrieben wird. Der Ausdruck ist nach dem Urteil der Sprachwächter „vulgär“ und kann verächtlich klingen. Macron erläutert im Interview, er werde die Ungeimpften „nicht ins Gefängnis stecken und nicht zwangsweise impfen lassen“. Er wolle ihnen aber „so weit wie möglich den Zugang zum Sozialleben verweigern“ und sie „bis zum Schluss piesacken“. Das sei die Strategie. „Vom 15. Januar an können sie nicht mehr ins Restaurant gehen, kein Gläschen (Wein) mehr einnehmen, keinen Kaffee trinken, nicht ins Theater und ins Kino gehen“, sagte Macron. Noch härter ging er mit den Impfgegnern ins Gericht. Ein Impfgegner sei "kein Bürger mehr“, sagte Macron. "Die unverblümte Attacke auf Ungeimpfte und Impfgegner ist auch als Reaktion auf die unerwarteten Schwierigkeiten der Regierung zu verstehen, das Gesetz über den neuen Impfpass in der Nationalversammlung durchzubringen. Vom 15. Januar an sollen sich Ungeimpfte nicht mehr mit einem negativen Testergebnis „freitesten“ können. Nur noch Geimpfte sollen Zugang zu Fernreisen mit Bahn, Bus und Flugzeug, ins Restaurant, Café, Kino oder den Konzertsaal erhalten." Marine Le Pen sprach von einer „absolut präzedenzlosen Gewalt und Vulgarität“ der Präsidentensprache. Macron organisiere „eine Art Krieg gegen einen Teil der Franzosen, die kein Gesetz gebrochen haben“. Der Präsident sei der Garant des nationalen Zusammenhalts, das habe er offensichtlich vergessen. Der Präsidentschaftskandidat Éric Zemmour sagte, Macron lege seine „Grausamkeit“ offen und „stolziert vor den Franzosen, denen er Verachtung entgegenbringt“. Im Südosten Frankreichs, an der Côte d’Azur bis in die Seealpen, leben die meisten ungeimpften Bürger. Auch auf Korsika und in den Überseegebieten liegt die Impfquote unter dem Landesdurchschnitt. [142] 

In Österreich dagegen werden die Maßnahmen der Regierung mehr und mehr hinterfragt. "Wackelt Österreichs Impfpflicht?" Am 1. Februar soll in Österreich eine Pflicht zur Covid-Impfung eingeführt werden. So hatten es Bund, Länder und Teile der Opposition im Dezember beschlossen, "so sehen es auch zwei im Parlament vorliegende, noch nicht verabschiedete Gesetzentwürfe von Regierung und Koalition vor. Je näher das Datum rückt, desto mehr werden Zweifel laut, und zwar nicht nur bei den notorischen Kritikern von Impfung und Corona-Maßnahmen... Aufsehen erregten Aussagen des Epidemiologen Gerald Gartlehner von der Donau-Uni Krems, der gelegentlich als Berater der Regierung hinzugezogen worden ist, im ORF-Fernsehen. Er sprach sich dafür aus, die Frage der Impfpflicht im Licht der Omikron-Welle neu zu bewerten. Es sei zu erwarten, dass durch hohe Ansteckungszahlen ein bislang unerreichtes Ausmaß an Immunität in der Bevölkerung entstehen werde. Gartlehner deutete die Möglichkeit an, die Impfpflicht zu beschließen, aber vor einer Durchsetzung der vorgesehenen Sanktionen (was bislang von Mitte März an geplant ist) die Wirkung der Omikron-Welle zu analysieren. Der burgenländische Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil sagte laut „Kronen-Zeitung“, es sei zu spüren, dass die Impfpflicht „auf Bundesebene bröckelt“. Er verwies auch auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung, wenn ein „riesiger Verwaltungsapparat“ aufgebaut werden müsse, um Tausende Bescheide wegen Verletzung der Impfpflicht auszustellen, wobei man erst Jahre später wissen werde, „was der Verfassungsgerichtshof dazu sagt." Der FPÖ-Vorsitzende Herbert Kickl, der sich als vehementer Kritiker von einschränkenden Corona-Maßnahmen profiliert, äußerte: „Die Impfung wirkt, aber sie wirkt nicht gut genug, um sie als alleinigen Ausweg aus der Krise per Gesetz vorschreiben zu können.“ Auch die „Sozialpartner“, also die in Kammern und Verbänden organisierten Arbeitnehmer- und Wirtschaftsvertreter, kritisieren das Vorgehen der Regierung. [143] 

Dass die Regierungen  jedes Maß und Ziel verloren haben und den Empfehlungen der sog. "Schrott-Wissenschaft" , also der Biotech-Wissenschaft, folgen um sich wie Gesundheitsminister Lauterbach "in eine Blase von Scheinwahrheiten zu begeben" statt sich die echten "wissenschaftlichen Erkenntnisse" zu den unzureichend geprüften mRNA- und den besonders gefährlichen sich selbst replizierenden Impfstoffen (Vektor-Impfstoffe) anzueignen,  bringt viele Gegner der Biotech-Medizin auf die Palme, zumindest aber auf die Straße. "Mehrere tausend Impfgegner und Kritiker der Corona-Maßnahmen sind am Wochenende in verschiedenen Städten auf die Straßen gegangen." Eine der größten Veranstaltungen gab es in Hamburg mit etwa 15 000 Teilnehmern und dem Motto „Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern“. In Frankfurt am Main demonstrierten nach Polizeiangaben bis zu 8000 Menschen bei einer angemeldeten Veranstaltung gegen Corona-Maßnahmen. In Düsseldorf waren es laut Polizei mehrere tausend, in Freiburg versammelten sich zu einem angemeldeten Protest nach Polizeiangaben bis zu 6000 Menschen. Auch im hessischen Wetzlar, in Trier, in Schwerin, Regensburg, Ansbach, Magdeburg versammelten sich Tausende. "Rechtsextreme Symbole wurden von den Teilnehmern nicht gezeigt; überhaupt hatten nur wenige Schilder oder Banner dabei. Darauf waren Aufschriften zu lesen wie „Nein zum Impfzwang“ oder „Zur Freiheit hat uns Christus befreit. So stehet nun fest“. Über Lautsprecher auf einem Wagen wurde Musik von Queen, Pink Floyd und Helene Fischer abgespielt. Passanten wurden aufgefordert, sich dem Protestzug anzuschließen." Radikal waren vor allem "eine kleine Gruppe von Gegendemonstranten der Satirepartei Die Partei... Während des Protestzuges versuchten sie sich immer wieder unter die Impfgegner zu mischen, wurden aber von Polizisten daran gehindert."  [144] 

In Italien unter der rassistischen Draghi-Adminstration "macht die Steuerbehörde Ungeimpfte ausfindig, um Geldbußen zu verhängen". Der sogenannte „Super Green Pass“ – so heißt in Italien der Nachweis gemäß der rassistischen 2-G-Regel – wird für sämtliche Verkehrsmittel notwendig. Auch in Hotels und Beherbergungsbetrieben, Messen und Kongressen, Kultur- und Sportveranstaltungen, Fitnessstudios und Schwimmbädern, Seilbahnen und Skiliften, Freizeit- und Kultureinrichtungen (auch im Freien) gilt die 2-G Apartheit. Auch haben die Rassisten um Draghi in Italien und damit erstmals in Europa eine allgemeine Impfpflicht für Personen über 50 Jahre aus dem Hut gezaubert. Widerstand leisten die Fünf-Sterne-Bewegung wie auch die rechtsnationale Lega. Das ganze erinnert an George Orwells 1984. Beppe Grillo, Gründer und Ehrenvorsitzender der Fünf Sterne, sprach auch von „Orwellschen Bildern“, die sich angesichts „einer obligatorischen medizinischen Behandlung sowie deren Kontrolle durch die Zentralregierung“ vor seinem inneren Auge auftäten. Italien wird zum Überwachungsstatt wie er in Reinkultur in Nordkorea noch anzutreffen ist. "Tatsächlich ist es ein Organ der Zentralregierung, dem die Überwachung der Impfpflicht obliegt. Die Steuerbehörde „Agenzia delle Entrate“ soll über den Datenabgleich mit den Impfverzeichnissen der regionalen und lokalen Gesundheitsdienste sowie der Hausärzte jene rund 2,1 Millionen Personen über 50 Jahre ausfindig machen, die sich noch nicht haben impfen lassen." Der in Italien prominente Virologe und Biotech-Mediziner Roberto Burioni will noch mehr Überwachung und nach Möglichkeit höhere Strafen und Folter, zumindest finanziell. Da alle maßgeblichen Parteien von der Linken bis zur Rechten der breiten Koalition unter dem parteilosen Rassisten und Regierungschef Draghi angehören, blieb Giorgia Meloni die einzige Politikerin von Gewicht, die Fundamentalkritik an der Einführung der Impfpflicht übte. Melonis Partei „Brüder Italiens“, die in Umfragen auf knapp "20 Prozent Zustimmung kommt, ist die einzige Oppositionskraft nennenswerter Größe. Meloni warf der Regierung vor, in der Pandemiepolitik vollständig versagt zu haben. Statt die Italiener um Entschuldigung zu bitten, erpresse die Regierung das Volk. Sie setze ihre „skandalösen Verletzungen der Bürgerrechte und des Datenschutzes“ fort, um ein „Modell der Sozialkontrolle nach chinesischem Muster“ durchzusetzen. Meloni legte bei der Datenschutzbehörde Beschwerde ein gegen die Übergabe sensibler Gesundheitsdaten durch Sanitätseinrichtungen und Arztpraxen an die Steuerbehörde." Impfgegner und -skeptiker rufen unter dem Motto „Basta Dittatura!“ (Schluss mit der Diktatur!) zu Kundgebungen in Dutzenden Städten auf. [145] 

Die Umweltministerin lehnt die EU-Taxonomie wegen „nachhaltiger“ Atomkraft ab und will der genannten Einstufung der Atomkraft „ein klares Nein“ erteilen. Damit scheint Bundesumweltministerin Steffi Lemke noch die vernünftigste Grüne zu sein.  Bei Annalena Baerbock oder Annalena Breschnew, wie sie in Osteuropa auch genannt wird, sieht es allerdings anders aus; sie zählt zu den unvernünftigsten Grünen, die fast alle Arten der neuen Gen- und Biotechnologie befürwortet, wie sie kürzlich in Italien unter Beweis stellte. „In Rom haben wir Gleichgesinnte und Verbündete". Wie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) während seines Antrittsbesuchs kurz vor Weihnachten sprach auch Baerbock dem italienischen Apartheits-Regime ihre Anerkennung für deren „sehr erfolgreiche Impfkampagne“ aus, "von der man in Deutschland lernen könne. Nach ihrem Gespräch mit Di Maio bekräftigte Baerbock ihre Unterstützung für eine Impfpflicht auch in Deutschland: „Ich glaube, dass eine Impfpflicht sinnvoll ist.“ Sie persönlich und ihre Partei hätten das mehrfach deutlich gemacht." Mit ihrer Entscheidung, die Apartheits-Politik in Deutschland und Italien mit 2-G-Regel und Impfpflicht zu befürworten, tragen die Grünen zur Spaltung der Gesellschaft bei; und statt der Gen- und Biotechnologie „ein klares Nein“ zu erteilen, haben sie sich zu einer Pro-Gen- und Biotechnologie-Partei entwickelt. [146] 
 

30. Vorsicht Geimpfte!; Corona-Zahlen "vollkommen verfälscht"; mRNA-Impfstoffe und andere Biotech-Schweinereien

Das Hauptptoblem sind nicht die Ungeimpften sondern die Geimpften. Denn nach neuesten Erkenntnissen wird bestätigt, was schon vorher vermutet wurde, nämlich dass Menschen und Tiere DNA-Partikel ausatmen und wer geimpft ist, atmet biotechnisch veränderte Partikel aus. "Was waren das noch für Zeiten, als wir uns vor exotischen Urlaubsreisen einfach so haben impfen lassen. Oder als man als Mensch ohne Allergien und Empfindlichkeiten alles gegessen hat, was einem schmeckte, ohne vorher auf die Zutatenliste zu schauen. Heute sind wir da sehr viel vorsichtiger geworden. Man will ja nicht Beliebiges kritiklos in seinen Körper aufnehmen." Also ist Impfverweigerung und Inhaltsstoffakribie ein erster Schritt in die richtige Richtung, denn "der Feind lauert auch in der Luft. Und damit sind nicht nur unbekannte Viren, Sporen, Pollen, Feinstaub, Tröpfchen und winzige Fasern gemeint, die wir mit jedem Atemzug einatmen. Es ist noch viel schlimmer, zumindest für diejenigen, die all demjenigen eine gewisse Skepsis entgegenbringen, was „mit Genen“ zu tun hat. Zwei Forschergruppen haben nun unabhängig voneinander in „Current Biology“ Studien veröffentlicht, die zeigen, dass es in der Luft von fremder DNA nur so wimmelt. Beide Gruppen filterten dafür Luft an verschiedenen Orten im Kopenhagener Zoo und im britischen Hamerton Zoological Park. In beiden Fällen konnten die Forscher daraufhin DNA nachweisen, vermehren, sequenzieren und im Vergleich mit einer umfangreichen Referenzdatenbank verschiedenen Tierarten zuordnen. Tatsächlich konnte so die DNA der sich in der Nähe befindlichen Zootiere identifiziert werden. Sogar andere Tiere wie Hausmäuse und Ratten spürten die Wissenschaftler auf. Die Methode könne künftig dafür eingesetzt werden, Tierarten in freier Wildbahn zu finden, etwa um Veränderungen der Biodiversität im Zuge des Klimawandels zu verfolgen, freuen sich die Biologen." Natürlich können auch Geimpfte aufgespürt werden, da sie Biotech-Partikel ausatmen, die nicht nur für Ungeimpfte gefährlich sein können, sondern auch für Tiere. Das Tragen einer Maske ist also für Ungeimpfte durchaus sinnvoll, nicht weil sie Geimpfte anstecken könnten, sondern um sich vor den Geimpften zu schützen. [147] 

Journalisten wie der FAZ-Redakteur Reinhard Müller, der noch nie einen interessanten Artikel beigesteuert hat, und der die Ungeimpften "Quacksalber" und "Gurus" nennt und für alle Menschen in Deutschland ein Versuchkaninchentum fordert, verstehen natürlich am allerwenigsten worum es eigentlich geht, weshalb er auch die allgemeine Impfpflicht mit der allgemeinen Schulpflicht vergleicht, also Äpfel mit Birnen. Wer würde diesem "Experten" nicht sofort glauben, wenn er sagt: "Das Risiko einer Impfung ist minimal".  So wie Reinhard Müller denken viele Politiker, allerdings bedeutet eine verkorkste Meinung nicht, dass sie richtiger wird, wenn sie von möglichst vielen vertreten wird. Die CDU fühlt sich immer noch als Regierungspartei und ihre Politiker nicken alles ab, was die Regierung in Sachen 2G-Rassismus und Impfpflicht beschließt; statt Opposition zu betreiben, kann es ihnen nicht schnell genug gehen, sei es nun der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager (CDU) oder der Parlamentarische Geschäftsführer Thorsten Frei (CDU). [148] 

Zweifel an der Corona-Statistik und der Wirksamkeit der Impfstoffe sind angebracht, insbesondere des türkischen Impfstoffs "Turkovac". Die Corona-Statistiken in Deutschland, Italien und anderswo sind "vollkommen verfälscht". Wer wegen einer Erkrankung in ein Krankenhaus eingeliefert, positiv getestet und sterbe dann im Anschluss, würde automatisch "als Covid-19-Todesfall vermerkt"; auch Patienten, die keinerlei Symtome zeigen, werden "als Covid-19-Fall verbucht". Wichtig ist, dass daran geglaubt wird, hinzu kommt der Stolz und nach Möglichkeit eine Impfpflicht, alles andere ist unwichtig, wie sich auch in der Türkei zeigt: "Die Regierung in Ankara ist stolz auf den türkischen Impfstoff Turkovac, denn damit rückt die Türkei in den Kreis der neun Staaten auf, die ein eigenes Vakzin gegen das Virus SARS-CoV-2 entwickelt haben... Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bereits versprochen, 15 Millionen des Impfstoffs an afrikanische Länder zu spenden. Den Impfstoff haben Wissenschaftler an der Erciyes-Universität in Kayseri entwickelt. Die dem Gesundheitsminister Fahrettin Koca unterstellte Medikamentenbehörde hat ihm am 22. Dezember vor dem Abschluss der dritten klinischen Testphase eine Notfallzulassung erteilt... Koca ließ sich als Erster impfen. Ihm folgte der Vorsitzende der rechtsextremen MHP, Devlet Bahceli, der die AKP-Regierung unterstützt. Er lobte den „lokalen und nationalen“ türkischen Impfstoff. Erdogan selbst rief alle nicht geimpften Türken auf, sich mit Turkovac impfen zu lassen. Denn das Vakzin sei ja vollständig von türkischen Wissenschaftlern entwickelt worden." Die Zulassung durch die Medikamentenbehörde sage zwar nichts über die Wirksamkeit aus, da sie lediglich die Einhaltung der Standards bei den Tests überprüfe, dennoch könne man daran glauben. Man glaubt ja auch, dass zähe Flüssigkeiten, die nichts mit Honig zu tun haben, als türkischer Honig ausgegeben werden. So ist es auch mit den Impfstoffen: eine "einfache Flüssigkeit, die als Impfstoff ausgegeben werde." [149] 

Der scheinbare Erfolg der mRNA-Impfung gegen Covid-19 hat der RNA-Technologie einen erheblichen Schub verschafft. Mit Nanotechnik verpackte sind synthetische Ribonukleinsäuren (RNA) sind "stabil genug, um in die Zellen des Körpers aufgenommen" und in Biotech-Proteine übersetzt zu werden. Eine aktuelle Veröffentlichung in der Biotech-Fachzeitschrift „Science“ zeigt wie ein Team um Joel Rurik von der Perelman School of Medicine an der Universität Pennsylvania mit einer einzigen Injektion einer synthetischen RNA die Immunzellen einer Maus, bei der zuvor eine Herzfibrose induziert worden war, kurzzeitig derart umprogrammiert hat, dass die Immunzellen gegen die krankhafte Versteifung des Herzens vorgingen. "Ungeklärte Fragen gibt es zur Verträglichkeit der Behandlung" und den Nebenwirkungen. Denn wenn in der CAR-Therapie  (Immuntherapie) Killer-T-Zellen des Patienten auf die Krebszellen gehetzt werden, die "im Labor mit einem antikörperähnlichen Eiweiß ausgestattet" sind, so können sie auch anderweitig Schaden anrichten, schließlich sind "die im Labor aufgerüsteten T-Zellen" lange aktiv, sie tragen das antikörperähnliche Eiweiß "monatelang auf ihrer Oberfläche". Neben der mRNA-Impfung gegen Covid-19 und der CAR-Therapie  (Immuntherapie) gibt es weitere Biotech-Schweinereien wie die Transplantation eines gentechnisch veränderten Schweineherzens: "In den Vereinigten Staaten ist es Chirurgen gelungen, erstmals ein genetisch verändertes Schweineherz einem Menschen erfolgreich zu transplantieren." Dazu musste das Schwein kräftig manipuliert werden: "insgesamt seien es zehn genetische Modifikationen  gewesen."  [150] 
 

31. Komödien wie "Le Malade imaginaire" (Der eingebildete Kranke) lassen kein gutes Haar an der Schulmedizin, die heute eine Biotech-Medizin ist; distanzieren sich die Ärzte nicht von der Biotech-Medizin, einer "der großen Irrtümer unter den Menschen", droht die gesamte Schulmedizin verteufelt zu werden; RKI, PEI, Ärztekammer dulden im Sinne der Biotech-Medizin gefälschte Statistiken; die Auswüchse kritisieren inzwischen auch Menschenrechtler

Die Komödie "Le Malade imaginaire" (Der eingebildete Kranke) ist heute wieder aktueller denn je, in einer Zeit wo Medizinstudenten in Arztkitteln vor Universitäten oder eingebildete Kranke gegen diejenigen Protestieren, die sich wie in Molières Komödien, über die Schulmedizin lustig machen. Dabei sind diese Studenten so radikal, dass sie von der Polizei vorübergehend festgenommen werden mussten. Auch in Molières Werken gelten Medizinstudenten als besonders idiotisch, ähnlich wie die Demonstranten, die heute in allen Städten für die Pharmaindustrie demonstrieren.  [151] 

In seiner Komödie "Le Malade imaginaire" will Argan nur Ärzte oder Apotheker als Schwiegersöhne. Sein Bruder Berald fragt ihn: "Ist es möglich, dass du dauernd auf Ärzte und Apotheker versessen bleibst? und den Menschen und der Natur zum Trotz krank sein willst?... dass ich niemanden kenne, der weniger krank wäre als du. Ich wünschte mir keine bessere Veranlagung als die deine. Der beste Beweis für die Gesundheit deines Körpers ist, dass du dich trotz aller Pflege wohl befindest und trotz aller Anstrengungen deine gute Natur noch nicht verdorben hast. Ja, all die Arzeneien, die man dich schlucken ließ, haben dich nicht umgebracht." Auch heute leben viele Menschen zwar noch, die in die Fänge der Schulmedizin (also Biotech-Medizin mit mRNA-Impfung, Gentherapie, und anderen Biotech-Schweinereien) geraten sind; ihnen wird aber geraten, sich nicht aus diesen Fängen zu befreien: "Weißt du denn nicht, dass sie allein mich am Leben erhalten? dass Doktor Purgon sagt, ich wäre fertig, wenn er nur drei Tage nicht auf mich achtgäbe?" Dauerhaft wird es aber ihre Gesundheit ruinieren: "Gib du nur acht, dass seine Kunst dich nicht in die andere Welt schickt!" Argan meint, man müsse an diese Medizin glauben: "Du scheinst an die Medizin nicht zu glauben?" Dabei wird diese Schulmedizin weltweit verehrt, an allen Universitäten. Letztlich ist sie aber nur eine der "größten Narrheiten... die unter den Menschen vorkommt. Es ist eine alberne Täuschung, es ist eine fratzenhafte Lächerlichkeit". Argan: "Nach deiner Ansicht verstehen die Ärzte also nichts?" Berald: "Doch. Die meisten verstehen sich ausgezeichnet auf die alten Sprachen. Sie sprechen ein klassisches Latein. Sie nennen alle Krankheiten bei ihren griechischen Namen. Sie beschreiben und teilen sie höchst ordentlich ein. Nur wie sie zu heilen sind, davon verstehen sie gar nichts... Damit kuriert man aber nicht viel. Die Herrlichkeit ihrer Wissenschaft besteht in einem hochtrabenden Galimathias, in einem blendenden Wortschwall, der statt der Diagnose Phrasen gibt und statt der Behandlung Versprechungen." Wer sich beispielsweise ständig impfen lässt, was beweist er damit? "Das ist ein Beweis für die menschliche Schwäche. Aber keineswegs für die Güte dieser Wissenschaft." Wer nach Beweisen fragt, gilt in der Schulmedizin und bei den angeschlossenen Wissenschaftsjournalisten quasi als Verbrecher: "Dem käme es wie ein Verbrechen vor, sie nachprüfen zu wollen. In der ganzen Heilkunde sieht er keinen dunklen Punkt. Nichts ist zweifelhaft, nichts ist schwierig. Mit dem ganzen Ungestüm des Vorurteils, mit der Schroffheit des Selbstvertrauens, mit der Brutalität des gewöhnlichen Menschenverstandes geht er drauf los..., und nichts bringt ihn davon ab. Man darf ihn für das Unheil, das er bei dir anrichten kann, nicht übel ansehen: er wird dich im besten Glauben erledigen. Wenn er dich umbringt, behandelt er dich nicht schlechter als seine Frau und seine Kinder, ja im Notfall schreckt er auch vor sich selbst nicht zurück... Lassen wir die Natur handeln, so hilft sie sich selbst am besten. Unsere Unruhe, unsere Ungeduld, die verdirbt alles. Die meisten Menschen sterben an ihren Arzeneien, nicht an ihren Krankheiten... Ich habe mir durchaus nicht die Aufgabe gestellt, gegen die Medizin zu kämpfen. Jeder mag auf seine Gefahr und Kosten daran glauben, soviel er will. Ich sprach nur unter uns. Und im Wunsche, dich dem richtigen Wege etwas näherzubringen. Übrigens würde ich dich, zur Sache, ganz gern einmal in eine von Molières Komödien führen." Aus guten Gründen kann man von der Schulmedizin bzw. Biotech-Medizin nichts erhoffen: "Er hofft aus guten Gründen nichts davon. Er meint, das könnten sich nur kräftige und widerstandsfähige Naturen erlauben. Nur Menschen, die stark genug sind, um außer der Krankheit auch noch die Arzeneien auszuhalten. Während er nur gerade soviel Zähigkeit habe, seine Krankheit zu überstehen." Zum Schluss der Komödie wird klar: "In Robe und Barett tut man nur den Mund auf, und jedes Geschwätz wird Gelehrsamkeit, jeder Unsinn wird Vernunft", so wie bei einigen Virologen und ihren WissenschaftsjournalistInnen heutzutage, die sich für eine 2G-Regel und die Impfpflicht einsetzen. [152] 

Die Schulmedizin, die heute eigentlich eine Biotech-Medizin ist, wird weltweit verehrt, an allen Universitäten, obwohl es sich nur um eine der "größten Narrheiten... die unter den Menschen vorkommt", handelt, "eine alberne Täuschung", eine "fratzenhafte Lächerlichkeit". Wer sich beispielsweise ständig gegen Grippe und Corona impfen lässt, was beweist er damit? "Das ist ein Beweis für die menschliche Schwäche. Aber keineswegs für die Güte dieser Wissenschaft." Wer nach Beweisen fragt, gilt in der Schulmedizin und bei den angeschlossenen Wissenschaftsjournalisten quasi als Verbrecher bzw. Corona-Leugner und Rechtsextremer. Jedes Geschwätz dieser Biotech-Schulmediziner wird zur "Gelehrsamkeit" erhoben, "jeder Unsinn wird Vernunft" und von den Politikern geglaubt, so auch in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien, wo sich eine postfaschistische "Karl-Lauterbach-Mückstein-Macron-Draghi-Trottel-Partei" gebildet hat, die der Bewegung der "Nicht-Denker" Szene zuzuordnen ist; nur Parteimitglieder dürfen an ihren rassistischen Kulturveranstaltungen nach der 2G-Regel teilnehmen. Nach heftigem Streit hat das französische Parlament die Einführung des neuen Corona-Impfpasses endgültig beschlossen. Der neue Impfpass ist auch für Besucher aus Deutschland verpflichtend. "Er entspricht der deutschen 2-G-Regel... Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat angekündigt, den Impfpass im Namen „der Freiheit“ wieder abschaffen zu wollen. Präsident Emmanuel Macron habe die Franzosen belogen, als er ihnen im Dezember versprach, er werde ihnen Wahlfreiheit überlassen. Am Samstag gingen Zehntausende Franzosen aus Protest gegen den Impfpass auf die Straße."  [153] 

Distanzieren sich die Ärzte nicht von der Biotech-Medizin, droht die gesamte Schulmedizin verteufelt zu werden. Die Auswüchse kritisieren inzwischen auch Menschenrechtler. "Die Regierung in Rom gerät wegen ihrer Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie immer mehr unter Druck. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte die von Ministerpräsident Mario Draghi geführte Koalition auf, die unverhältnismäßige Diskriminierung von Ungeimpften zu beenden. Die Regierung hatte zum Jahreswechsel eine allgemeine Impfpflicht für alle Personen über 50 Jahre eingeführt und zudem einen faktischen Lockdown für alle Ungeimpften verfügt. Nach Ansicht von Amnesty müssten auch Ungeimpfte „ohne Diskriminierung“ das Recht haben, am Arbeits- und sozialen Leben teilzuhaben, etwa durch alternative Maßnahmen wie das Maskentragen und Corona-Tests... Der bekannte Mikrobiologe Andrea Crisanti aus Padua warnte die Regierung in Rom vor geplanten Massenimpfungen mit einer vierten oder gar fünften Dosis mit dem Corona-Impfstoff. Dies würde erstens das Gesundheitswesen überfordern und zweitens die Gefahr einer dauerhaften Beeinflussung des komplexen Immunsystems der geimpften Personen mit sich bringen. Er vertritt die Meinung, die Impfstoffe hätten die Erwartungen nicht erfüllt."  [154] 

Lisette in "L’Amour Médecin" bringt es auf den Punkt, nämlich dass die Menschen eher an den Nebenwirkungen der Medikamente als an den Krankheiten sterben: "Sans doute ; et j’ai connu un homme qui prouvait, par bonnes raisons, qu’il ne faut jamais dire : « Une telle personne est morte d’une fièvre et d’une fluxion sur la poitrine » : mais « Elle est morte de quatre médecins, et de deux apothicaires. » (Ohne Zweifel ; und ich kannte einen Mann, der aus guten Gründen bewies, dass man niemals sagen sollte: „Eine solche Person starb an Fieber und einer Lungenentzündung auf der Brust“, sondern „Sie starb an vier Ärzten und zwei Apothekern."). Wichtig ist , dass Formalitäten eingehalten werden, das gilt auch für die heutige Corona-Statistik und die unsinnigen Maßnahmen, die von der Schulmedizin empfohlen wurden wie Diskriminierung durch 2G-Regel und Impfpflicht mit unwirksamen Impfstoffen: "Ein Toter ist nur ein Toter und spielt keine Rolle; aber eine vernachlässigte Formalität schadet der ganzen Ärzteschaft merklich". "Il faut toujours garder les formalités, quoi qu’il puisse arriver." (Halten Sie immer die Formalitäten ein, egal was passiert.). Ein Arzt sagt: "Pour moi j’y suis sévère en diable, à moins que ce soit entre amis, et l’on nous assembla un jour trois de nous autres avec un médecin de dehors, pour une consultation, où j’arrêtai toute l’affaire, et ne voulus point endurer qu’on opinât, si les choses n’allaient dans l’ordre. Les gens de la maison faisaient ce qu’ils pouvaient, et la maladie pressait : mais je n’en voulus point démordre, et la malade mourut bravement pendant cette contestation... Un homme mort, n’est qu’un homme mort, et ne fait point de conséquence ; mais une formalité négligée porte un notable préjudice à tout le corps des médecins" (Für mich bin ich verdammt streng, es sei denn, es ist unter Freunden, und eines Tages waren wir zu dritt mit einem externen Arzt zu einer Konsultation versammelt, wo ich die ganze Angelegenheit beendete und mich nicht mit irgendjemandes Meinung abfinden wollte wenn es nicht gut gelaufen ist. Die Leute des Hauses taten, was sie konnten, und die Krankheit drängte; aber ich rührte mich nicht, und der Patient starb tapfer während dieses Streits... Ein Toter ist nur ein Toter und spielt keine Rolle; aber eine vernachlässigte Formalität schadet der ganzen Ärzteschaft merklich). [155]

Hauptsache, die Schulmedizin, bzw. Biotech-Medizin wird positiv dargestellt, zur Not können Statistiken gefälscht, Nebenwirkungen und Tote schöngeredet bzw. in der Statistik nicht erfasst werden: "Pour raisonner... Il vaut mieux mourir selon les règles, que de réchapper contre les règles." (Zur Vernunft ... Lieber nach den Regeln sterben, als gegen die Regeln überleben). Nach einem Streit unter Medizinern über die anzuwendenden Methoden, setzt der Arzt M. Filerin mehr auf Klugheit, denn er weiß welchen "Schaden diese Art von Streitereien uns in der Welt zufügen" und ähnlich wie heute bei den Methoden der Pandemie-Bekämpfung, "dass wir uns selbst ruinieren werden, wenn wir nicht aufpassen". Streitigkeiten hätten für die Medizin keinen wert, man solle die Dummheit der Menschen "so sanft wie möglich ausnutzen". Man müsse versuchen, "die Menschen an ihrer Schwäche zu packen, um daraus einen Gewinn zu ziehen", so wie sie es heute bzgl. der Corona-Politik auch getan haben; RKI, PEI, Ärztekammer dulden im Sinne der Biotech-Medizin gefälschte Statistiken wie neue Reportagen herausgefunden haben. [156]

Im "Don Juan" wird gefragt wo er "diese lächerlichen Utensilien ausgegraben" habe. Sganarelle erzählt, er habe diesen Arztkittel erworben und seitdem er ihn habe, werde er von den Menschen, denen er begegne, begrüsst und "die Leute kommen, um mich wie einen klugen Mann zu konsultieren". Fünf oder sechs Bäuerinnen und Bauern seien gekommen, "als sie mich vorbeigehen sahen, um mich nach meiner Meinung zu verschiedenen Krankheiten zu fragen." Er habe ihnen Ratschläge gegeben. Die Kunst der Schulmediziner sei also "reine Grimasse", der Kranke heile sich selbst, trotzdem schreiben Ärzte die Erfolge ihren Heilmitteln zu; diese Schulmedizin sei für ihn eine "der großen Irrtümer unter den Menschen", was heute vor allem für die Biotech-Medizin gilt: "Et pourquoi non ? Par quelle raison n'aurais-tu pas les mêmes privilèges qu'ont tous les autres médecins ? Ils n'ont pas plus de part que toi aux guérisons des malades, et tout leur art est pure grimace. Ils ne font rien que recevoir la gloire des heureux succès ; et tu peux profiter, comme eux, du bonheur du malade, et voir attribuer à tes remèdes tout ce qui peut venir des faveurs du hasard et des forces de la nature." (Und warum nicht? Warum haben Sie nicht die gleichen Privilegien wie alle anderen Ärzte? Sie haben nicht mehr Anteil an der Heilung der Kranken als du, und all ihre Kunst ist reine Grimasse. Sie tun nichts anderes, als den Ruhm glücklicher Erfolge zu empfangen; und Sie können wie sie vom Glück des Patienten profitieren und Ihren Heilmitteln alles zuschreiben, was aus den Gunsten des Zufalls und der Naturkräfte hervorgehen kann.)  [157]
 
 
 
 
 

Anmerkungen

[1] Johann Gottlieb Fichte, Wissenschaftslehre 1810; Ders. Wissenschaftslehre 1811; Ders. Einleitung in die Philosophie, 1810; Ders. Einleitung in die Philosophie, 1811/12; Ders. Über das Wesen der Philosophie, 1811/12; Ders. Die Tatsachen des Bewusstseins, 1810/1811; vgl. Kurse Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Ib.
[3] Ib.
[4] Ib.
[5] Ib.
[6] Ib.
[7] Ib.
[8] Ib.
[9] Ib.
[10] Ib.
[11] Ib.
[12] Ib.
[13] Ib.
[14] Ib.
[15] Ib.
[16] G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes 1807; Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Mechanistische Sichtweise in der Medizin I-II. Pressemitteilung, Ders. 2021: Mechanistische Medizin III, Ib. sowie Kurse Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Ib.
[17] Ib.
[18] Ib.
[19] Ib.
[20] Ib.
[21] Ib.
[22] Ib.
[23] Ib.
[24] Ib.
[25] Ib.
[26] G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse I, 1830; vgl. Kurse Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V , Nr. 614 Sittenlehre III, Ib.
[27] Ib.
[28] Ib.
[29] Ib.
[30] Ib. 
[31] Ib. 
[32] Ib. 
[33] Ib.
[34] II; vgl. auch Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1316 und FAZ 2021, Nr. 208, Nr. 209, Nr. 210, Nr. 211; Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Mechanistische Sichtweise in der Medizin I-II. Pressemitteilung, Ders. 2021: Mechanistische Medizin III, Ib. sowie Kurse Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 020 Johann Wolfgang von Goethe I-II, Ib. 
[35] Ib. 
[36] Ib.
[37] Ib. 
[38] Ib. 
[39] III; vgl. Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 533 Aristoteles, Ib. 
[40] Ib. 
[41] Ib. 
[42] Ib. 
[43] Ib.; vgl. Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1259 und FAZ 2021, Nr. 211 
[44] Ib.; vgl. Kurs Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Ib. 
[45] Ib.; vgl. Kurse Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Ib. 
[46] G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, 1832
[47] Ib. 
[48] Ib. 
[49] Ib. 
[50] Ib. 
[51] Ib.;  vgl. Anm. 34 und Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1317, Nr. 1321 und FAZ 2021, Nr. 214, Nr. 219, Nr. 220, Nr. 240, Nr. 249; https://www.pathologie-konferenz.de ; Michael Hanfeld 2021: ZDFextrem. Frankfurt a.M.sowie Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V , Ib.
[52] Ib. 
[53] Ib. 
[54] Ib. 
[55] Ib. 
[56] Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung I, 3, §. 34-39; Augustinus, De civitate dei XI, 27; Augustinus von Hippo (354-430), De Civitate Dei,  In: Des heiligen Kirchenvaters Aurelius Augustinus zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat. Aus dem Lateinischen übers. von Alfred Schröder. Des heiligen Kirchenvaters Aurelius Augustinus ausgewählte Schriften 1-3, Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 01, 16, 28, Kempten, München 1911-16; sowie. Kurse Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Ib. 
[57] Ib. 
[58] Ib. 
[59] Vgl. Anm. 51 und Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1318, Nr. 1322 und NZZ vom 25.09.2021 und FAZ 2021, Nr. 242, Nr. 248, Nr. 254; Christopher Meltzer 2021: Unter Zugzwang. Die Erklärung von Bayern-Profi Joshua Kimmich, bislang nicht gegen Corona geimpft zu sein, löst eine breite Debatte aus über Pflichten und Rechte. Verein und Mitspieler empfehlen den Schutz nachdrücklich. Der Fall könnte Folgen für den gesamten Profisport haben, München, Frankfurt a.M.; vgl. Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Ib.
[60] Ib.
[61] Ib.
[62] Ib.
[63] Ib.
[64] Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Band I, Buch II, 24 und Kurse Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Ib.
[65] Ib.
[66] II, 27
[67] Ib.
[68] Ib.
[69] II, 28; zur  tiefen Bedeutsamkeit der Musik vgl. Anm. 21 ff.
[70] Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Band II, Buch I, 7 und Kurse Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Ib.
[71] Ib.
[72] Ib.
[73] Ib.
[74] Ib.
[75] Ib.
[76] I, 12
[77] Ib.
[78] Ib.; vgl. Kurse Nr. 533 Aristoteles, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Ib.
[79]  I, 13; vgl. Kurs Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Ib.
[80]  I, 15; zum Thema „mechanistisch nicht erklärbar" und Lebewesen als Maschinen vgl. Bernard Le Bovier de Fontenelle, Entretiens sur la pluralité des Mondes, Paris 1686; viele Naturwissenschaftler berufen sich auf Leibniz, obwohl an den meisten Universitäten auch heute noch eine mechanistisch-materialistische Weltanschauung vorherrscht; Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Mechanistisch-materialistische Sichtweise in der Schulmedizin I-II. Pressemitteilung; Ders. 2022 Mechanistische Medizin III, Ib.; Ders. 2021: Soziale Medizin / alternative Therapien statt genmanipulierte Medikamente und Vakzine I-II, Ib.; Ders. 2021: Soziale Medizin / alternative Therapien statt genmanipulierte Medikamente und Vakzine III, Ib.; sowie Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 661 Philosophie der Geschichte, Nr. 565 John Scotus Eriugena, Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion. Ib
[81]  I, 16
[82]  I, 17; vgl. Kurs Nr. 533 Aristoteles, Ib.
[83] Ib.; vgl. Kurse Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 505 Arthur Schopenhauer I-II, Ib.
[84] Ib.
[85] Ib.; vgl. Anm. 80 und Kurs Nr. 533 Aristoteles, Ib.
[86] Ib.
[87] Ib.; zur Kritik an der nominalistischen Philosophie der Scholastiker vgl. Kurse Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 579 St. Albertus Magnus, Nr. 500 St. Thomas von Aquin I, ScG, Nr. 501 St.Thomas von Aquin II,  Sth I., Nr. 502 St.Thomas von Aquin III, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas von Aquin IV, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas von Aquin V, Sth. III, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 654 St. Augustinus III, Ib.
[88] Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Band II, Buch II, 19 und Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1324; FAZ 2021, Nr. 257, Nr. 258
[89] Ib.
[90] Ib.; vgl. Anm. 88
[91] Ib.
[92] Ib.
[93] Ib.
[94] II, 20
[95] Ib.
[96] Ib.; vgl. Anm. 80 und 88
[97] II, 23
[98] II, 24; vgl. Kurse Nr. 501 St.Thomas von Aquin II,  Sth I., Nr. 533 Aristoteles, Ib.
[99] Ib.; vgl. Anm. 80 und 88
[100] Wissenschaftsbriefe / Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1325 und FAZ 2021, Nr. 265, Nr. 266, Nr. 267, Nr. 268, Nr. 269, Nr. 271, Nr. 272; Arthur Schopenhauer, Kleinere Schriften II, Wiesbaden, Zürich; Ders. Parerga und Paralipomena I, 1, Ib.; Ders.: Parerga und Paralipomena II, 1  Wiesbaden, Zürich; Anicius Manlius Severinus Boethius, consolatio philosophiae III, 6; vgl. Kurse Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Ib.
[101] Ib. 
[102] Ib. 
[103] Ib. 
[104] Ib. 
[105] Ib. 
[106] Ib. 
[107] Ib. 
[108] Ib. 
[109] Ib. 
[110] Wissenschaftsbriefe / Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1327 und FAZ 2021, Nr. 274, Nr. 275
[111] Ib.
[112] Ib. 
[113] Wissenschaftsbriefe / Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1328 und SWR2 Wissen vom 10. 11. 2021; FAZ 2021, Nr. 278, Nr. 280; vgl. Anm. 80 und Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Ib.
[114] Ib. 
[115] Ib. 
[116] Wissenschaftsbriefe / Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1329 und FAZ 2021, Nr. 282, Nr. 284, Nr. 287, Nr. 288; FAS 2021, Nr. 48; vgl. Anm. 113
[117] Ib. 
[118] Ib. 
[119] Ib. 
[120] Ib.
[121] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1283 und FAZ 2021, Nr. 288, Nr. 289, Nr. 291, Nr. 292, Nr. 294, Nr. 297; FAS 2021, Nr. 49, Nr. 50; https://www.servustv.com/aktuelles/a/dokumentarfilm-corona-impfung-kinder-eine-andere-freiheit/156925/; https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdf; vgl. Anm. 80 und Kurse Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V , Ib. 
[122] Ib. 
[123] Ib. 
[124] Ib. 
[125] Ib. 
[126] Ib. 
[127] Ib.
[128] Ib.
[129] Ib.
[130] Ib.
[131] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1286 und FAZ 2021, Nr. 300, Nr. 301, Nr. 302, Nr. 303, Nr. 305; FAS 2022, Nr. 52; Kim Björn Becker 2021: Wer für die Ärzte spricht. Kammer rügt Montgomery, Frankfurt a.M.; https://www.servustv.com/aktuelles/a/dokumentarfilm-corona-impfung-kinder-eine-andere-freiheit/156925/ vgl. auch Anm. 80, 121 und Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V , Ib. 
[132] Ib. 
[133] Ib. 
[134] Ib.
[135] Ib. 
[136] Ib. 
[137] Ib. 
[138] Ib. 
[139] Ib. 
[140] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1290 und FAZ 2022, Nr. 1, Nr. 4, Nr. 7, Nr. 8; Matthias Rüb 2022: So viele Neuinfektionen wie nie zuvor. Trotz hoher Impfquoten ist Italien nun Hochrisikogebiet. Bozen/Frankfurt a.M.
[141] Ib.
[142] Ib.
[143] Ib.
[144] Ib.
[145] Ib.
[146] Ib.
[147] Vgl. Anm. 124 und Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1292 und FAZ 2022, Nr. 9; zu einfachen Flüssigkeiten als Impfstoff vgl. Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Mechanistisch-materialistische Sichtweise in der Schulmedizin I-II. Pressemitteilung; Ders. 2022 Mechanistische Medizin III, Ib.; Ders. 2021: Soziale Medizin / alternative Therapien statt Biotech-Medikamente und -Vakzine I-II, Ib.; Ders. 2022: Soziale Medizin / alternative Therapien statt Biotech-Medikamente und -Vakzine III, Ib.; zu: Man glaubt ja auch, dass zähe Flüssigkeiten, die nichts mit Honig zu tun haben, als türkischer Honig ausgegeben werden, vgl. Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2021: Qualität der Bienenprodukte. Presse-Mitteilung,  sowie Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V , Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 661 Philosophie der Geschichte, Nr. 565 John Scotus Eriugena, Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion. Ib
[148] Ib.
[149] Ib.
[150] Ib.
[151] Molière, Der eingebildete Kranke I-III; Ders. L’Amour Médecin (die Liebe als Arzt) II, 1665; Ders. DON JUAN ou LE FESTIN DE PIERRE, Comédie, 1663 III, Jean-Baptiste Poquelin (1620-1673), alias Molière, "Oeuvres de Molière, avec des notes de tous les commentateurs", Tome Premier, Paris, Librarie de Firmin-Didot et Cie, Imprimeurs de l'Institut, rue Jacob, 56, 1890. Pages 449-512. Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1293 und FAZ 2022, Nr. 14; vgl. Kurs Nr. 665 Molière, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Ib.
[152] Ib.
[153] Ib.
[154] Ib.
[155] Ib.
[156] Ib.; zu gefälschten Statistiken und Corona-Impfopfern vgl. auch https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa1uhra88dp5IIzQs7cp/ 
[157] Ib.
 
 


Murillo, Madonna del latte

Geistige Nahrung von Maria lactans (Madonna del latte), statt mit halben Ohren hören und mit halber Denkkraft denken: Wie kommt es, dass die Menschen heute ein so geringes Denkvermögen besitzen, bzw. sich so weit von der Wahrheit entfernen? Ist doch gerade "ein nicht unwichtiger Bestandteil des Lebens" das Denken. Es ist eben diese Art des Denkens, "deren sie den größten Teil ihres Lebens hindurch warten, und pflegen, jenes leere, zerstreute Denken, wo einer sich hinsetzt, um nachzudenken, und hinterher nicht zu sagen weiß, an was er denn gedacht hat... der wundere sich doch ja nicht, warum er nicht versteht, und gebe doch ja die Schuld nicht der Sache, oder dem Vortrage." So ist natürlich klar, "wer in dieser Form hängen bleibt, der ist vom Scheine zum Sein, von dem Meinen und Wähnen zum Wissen nicht durchgedrungen." Er wird auch nicht in der Lage sein, wie die großen Gelehrten, von Maria lactans oder der Madonna del latte, geistig "genährt" zu werden wie es von vielen Künstlern dargestellt wurde. 

"Die Grundlage des Universums ist nicht Ungeist, Widergeist, dessen Verbindung mit dem Geiste sich nie begreifen ließe, sondern selbst Geist. Kein Tod, keine leblose Materie, sondern überall Leben, Geist, Intelligenz, Geisterreich, und durchaus nichts anderes."  - Johann Gottlieb Fichte, 1801
"Man wird wohl gehört haben und sich gemerkt, dass die Menschen unter Anderem auch denken können; ja, dass es wirklich mehrere gegeben, die gedacht, dass der eine so, der Zweite anders, und der Dritte und Vierte, jeder wieder anders gedacht und wie dieses ausgefallen; - zu dem Entschlusse aber, dieses Denken nun auch einmal an seiner eigenen Person zu versuchen, wird es nicht leicht kommen" - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Würde man z.B. so reden, wie ich jetzt geredet habe, die historische Flachheit, Zerstreutheit in die mannigfaltigsten und widersprechendsten Ansichten, Unentschlossenheit über alle zusammen, und absolute Gleichgültigkeit gegen Wahrheit so rügen, wie ich sie jetzt gerügt habe; so würde jeder versichern, dass er in diesem Bilde sich nicht erkenne"  - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Ganze, volle, zum Unterschiede von jener halben Aufmerksamkeit, die mit halben Ohren hört und mit halber Denkkraft denkt, unterbrochen und durchkreuzt durch allerlei hin- und herfliegende Gedanken und Einfälle, denen es denn zuletzt wohl gar gelingt, des Gemütes sich ganz zu bemächtigen, so dass der Mensch allmählich in ein Träumen und Staunen bei offenen Augen gerät, und, falls er etwa wieder zu sich kommt, sich wundert, wo er ist, und was er hört." - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Ich glaube sie am Besten charakterisieren zu können durch folgenden Grundzug: ihr heißt Denken soviel als sich Etwas ausdenken; und Selbstdenken soviel als sich für seine eigene Person und auf seinen eigenen Leib eine Wahrheit erdenken." - Johann Gottlieb Fichte, 1804
 

Wahre Philosophie und echte Wissenschaft sind ihnen nur "leerer Schall, Worthauch, bloße Lufterschütterung". Das Wesen der Historie, der Rechts- und Sittenlehre verschwindet nur für die "sich nicht Besinnenden und flach Denkenden"; heute sind dies nicht nur muslimische InfluencerInnen, die Werbung für den islamischen Despotismus machen, sondern auch viele JournalistInnnen und PolitikerInnen, die die grüne und rote Gentechnik fördern.. Vgl. Kurse Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 562 Dante Alighieri I-II, Nr. 656 Andrea Solari, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 



Jan Gossaert, The Adoration of the Kings, 1510-15, National Gallery, London

Die Attribute des am 13. Januar gefeierten Bischofs Hilarius sind Schlangen und Drachen, die auch unter dem Fuß vieler Mondsichel-Madonnen dargestellt werden. Denn Hilarius von Poitiers kämpfte gegen den Drachen des Arianismus des 4. Jahrhunderts. Auch heute nimmt der Arianismus Formen an, die von christlichen Philosophen bekämpft werden müssen, nicht zuletzt der materialistische Humanismus mit vergifteten und krankmachenden Lebens- und Arzneimitteln, der sich in der westlichen Welt breitgemacht hat. 

Mehr noch: alle Werke der Welt könnten sogar uns als Zeugen dienen, um es für unberechtigt zu halten, über Gottes Dinge und Wunder Zweifel zu erheben. "Doch gegen die Wahrheit selbst stürmt unsere Ungläubigkeit vor, und gewaltsam brechen wir zur Vernichtung der Macht Gottes vor. Wenn es verstattet wäre, würden wir Körper und Hand zum Himmel aufrecken, würden Sonne und Sterne in den Bahnen ihres jährlichen Umlaufes stören, würden An- und Abschwellen des Ozeans verwirren, würden sogar das Strömen der Quellen hemmen und den natürlichen Lauf der Flüsse umkehren, würden die Grundfesten der Erde zertrümmern, würden mit äusserster Versündigung gegen diese Werke Gottes wüten. Doch zum Glück hält uns das Gewicht der Körper innerhalb dieses maßvollen Zwanges fest. Ganz gewiss täuschen wir nicht darüber, was wir tun würden, wenn es freigestellt wäre. Denn weil wir es können, darum versuchen wir mit der Aufdringlichkeit unseres ehrfurchtslosen Willens, das Wesen der Wahrheit einzureißen; und kriegerisch bekämpfen wir Gottes Worte." Mit der Biotech-Medizin, mRNA- und den besonders gefährlichen sich selbst replizierenden Impfstoffen (Vektor-Impfstoffe), Gentherapie, Gentechnik, mit gentechnisch veränderten Schweinen zur Produktion menschlicher Organe, mit Umweltzerstörung, Mikroplastik im Ozean, Versiegen der Quellen durch Anzapfen fossilen Wassers, Verseuchung der Lebens- und Arzneimittel etc. ist schon fast alles Wirklichkeit geworden. Menschliche Klugheit versagt wenn sie das Vollkommene zu wissen glaubt; wenn man das Wesen des Menschen und der Natur nicht erkennen kann, geraten auch Wissenschaften wie Medizin, Agrar- und Umweltwissenschaften in eine Sackgasse; dies trifft heute vor allem auf die Biotech-Medizin mit mRNA- , Vektor-Technik usw. zu, die suggeriert, man könne durch sie aus der Pandemie herauskommen; das Gegenteil ist der Fall, durch diese Techniken sind wir weiter von einer Lösung entfernt als zuvor. "Der menschlichen Einsicht darf man aber nicht so weit vertrauen, dass jemand glauben könne, ein vollkommenes Wissen von dem zu haben, was er wisse; und dass er meine, die Vollendung endgültiger Einsicht sei in der Meinung beschlossen, die Einsicht gründe sich auf ihre eigene allseitige Erkenntnis der Wahrheit dessen, was sie gerade geistig durchforscht. Denn das Unvollkommene fasst nicht das Vollkommene." (St. Hilarius von Poitiers, De trinitate III). 
 
 


Claude Lorrain (Claude Gellée), Idyllische Landschaft bei untergehender Sonne, 1670, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München

2022 wird sein vierhundertster Geburtstag gefeiert. Jean Baptiste Poquelin (1622 – 1673), der sich als Schauspieler und als Dichter Molière nannte und unter diesem Namen zu verdientem Weltruhm gelangte, wurde 1622 in Paris geboren und am 15. Januar daselbst getauft, erhielt eine ausgezeichnete Jugendbildung und scheint dann die Rechte studiert und als Advokat in seiner Vaterstadt gewirkt zu haben. Gewiss ist, dass sein Vater inzwischen ein königlicher Tapezierkammerdiener geworden war und Fürsorge getroffen hatte, den Sohn als seinen Nachfolger zu sehen; Der junge Poquelin war aber frühzeitig in Theaterkreise hineingeraten und schloss sich endlich unter dem Namen Molière einer in Paris 1645 konstituierten Schauspielergesellschaft an. Er ward bald der Führer und Leiter dieser Truppe, die wegen geringen Zuspruchs 1646 Paris verlassen musste, um ihr Heil in den Provinzen Frankreichs zu suchen. Während der Dauer dieser Wanderzüge schrieb er seine ersten Theaterstücke: ein Trauerspiel, Lustspiele und kleinere Scherze, mit denen er im Herbst 1658 wieder in Paris einzog. Am 24. Oktober 1658 spielte die Gesellschaft Molières vor Ludwig XIV. und seinem Hof und erhielt infolgedessen den erbetenen Titel: "Troupe de Monsieur." Am 18. November 1659 errang Molière mit seiner gegen die litterarische Manieriertheit jener Zeit gerichteten Komödie "Die Gezierten" ("Le précieuses ridicules") als Dichter und als Theaterdirektor einen durchschlagenden Erfolg, und am 20. Januar 1661 ward das neue Theater im Palais Royal mit Stücken von ihm durch seine Truppe eröffnet. Seitdem war Molières Leben außerordentlich reich an Erfolgen aller Art, sein Ruhm als Dichter und als Schauspieler wuchs von Jahr zu Jahr, und sein Wohlstand mehrte sich dem entsprechend; aber es fehlte auch diesem äußerlich glänzenden Dasein nicht an Verbitterungen: Molière lebte seit 1662 in einer unglücklichen Ehe und hatte außerdem unter den abscheulichsten und albernsten Denunziationen seiner zahlreichen, durch die Satire seiner Lustspiele erstandenen und gereizten Feinde viel zu leiden. Oft schützte ihn die königliche Gunst Ludwigs XIV., am meisten gegen seine Ankläger in Sachen seines "Tartufe". Seit dem Jahr 1665 fort und fort brustleidend, blieb Molière dennoch schöpferisch tätig; als sein letztes Werk schrieb er das Lustspiel "Der eingebildete Kranke", das am 10. Februar 1673 auf dem Theater des Palais Royal zuerst gegeben wurde: es führt in der Person des Argan einen Gesunden vor, der den Tod fürchtet, während bei Molière selbst in der Behauptung, er sei gesund, die Einbildung lag. Am 17. Februar 1673 spielte Molière die Rolle des Argan zum vierten und letzten Male; noch in derselben Nacht starb er zufolge eines Blutsturzes im 52. Jahre seines Lebens. [1] 

Molière, den die Franzosen für den größten Lustspieldichter der Welt halten, gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Lustspieldichtern aller Zeiten; er ist zwar kein großer Erfinder, denn er benutzte mit genialer Ungebundenheit Stoffe und Situationen aus Plautus und Terenz, aus älteren italienischen und spanischen Stücken, aus Rabelais u.s.w.; aber mit vollem Recht hätte er auch die Worte sagen können, die ihm von der Tradition zugeschrieben werden: "Ich brauche nicht länger den Plautus und Terenz zu studieren und Menanders Fragmente zu zerpflücken: meine Muster sind von nun an die Welt und das Leben." Dagegen ist er wahrhaft groß in der Charakteristik, und seine Charakterkomödien, allen voran "Der Tartufe", dann "Der Misanthrop", "Der Geizige", u.s.w, sind es, die seinen großen Ruhm vollkommen rechtfertigen. Der Unterschied zwischen Charakterlustspiel und Intriguenstück besteht darin, dass dieses absichtlich die Fäden verwirrt, während das Charakterlustspiel die seinigen entwickelt. In jenem spielt der Zufall die Hauptrolle, in diesem die menschliche Natur; in jenem überstürzen sich die von außen herbeigezogenen Situationen, je bunter durcheinander, desto besser, in diesem geht die Handlung mit innerer Notwendigkeit hervor aus dem Konflikt der Charaktere unter sich, oder aus dem der Neigungen und Pflichten in jedem einzelnen. – Dieses Gesetz, bewusst oder unbewusst befolgt zu haben, ist ein Hauptverdienst Molières, über den im allgemeinen Goethe 1828 die denkwürdigsten Worte schrieb ("Französisches Schauspiel in Berlin"): "Wir ergreifen diese Gelegenheit, um unsere Herzens- und Glaubensmeinung auszusprechen, dass, wenn einmal Komödie fein soll, unter denen, welche sich darin übten und hervortaten, Molière in die erste Klasse und an einen vorzüglichen Ort zu setzen sei. Denn was kann man mehr von einem Künstler sagen, als dass vorzügliches Naturell, sorgfältige Ausbildung und gewandte Ausführung bei ihm zur vollkommensten Harmonie gelangten! Dies Zeugnis geben ihm schon über ein Jahrhundert seine Stücke, die ja noch, obschon seiner persönlichen Darstellung entbehrend, die talentvollsten, geistreichsten Künstler aufregen, ihnen durch frische Lebendigung genugzutun."

Die Komödie "Le Malade imaginaire" (Der eingebildete Kranke) ist heute wieder aktueller denn je, in einer Zeit wo Medizinstudenten in Arztkitteln vor Universitäten oder eingebildete Kranke gegen diejenigen Protestieren, die sich wie in Molières Komödien, über die Schulmedizin lustig machen. Dabei sind diese Studenten so radikal, dass sie von der Polizei vorübergehend festgenommen werden mussten. Auch in Molières Werken gelten Medizinstudenten als besonders idiotisch, ähnlich wie die Demonstranten, die heute in allen Städten für die Pharmaindustrie demonstrieren.

In seiner Komödie "Le Malade imaginaire" will Argan nur Ärzte oder Apotheker als Schwiegersöhne. Sein Bruder Berald fragt ihn: "Ist es möglich, dass du dauernd auf Ärzte und Apotheker versessen bleibst? und den Menschen und der Natur zum Trotz krank sein willst?... dass ich niemanden kenne, der weniger krank wäre als du. Ich wünschte mir keine bessere Veranlagung als die deine. Der beste Beweis für die Gesundheit deines Körpers ist, dass du dich trotz aller Pflege wohl befindest und trotz aller Anstrengungen deine gute Natur noch nicht verdorben hast. Ja, all die Arzeneien, die man dich schlucken ließ, haben dich nicht umgebracht." Auch heute leben viele Menschen zwar noch, die in die Fänge der Schulmedizin (also Biotech-Medizin mit mRNA-Impfung, Gentherapie, und anderen Biotech-Schweinereien) geraten sind; ihnen wird aber geraten, sich nicht aus diesen Fängen zu befreien: "Weißt du denn nicht, dass sie allein mich am Leben erhalten? dass Doktor Purgon sagt, ich wäre fertig, wenn er nur drei Tage nicht auf mich achtgäbe?" Dauerhaft wird es aber ihre Gesundheit ruinieren: "Gib du nur acht, dass seine Kunst dich nicht in die andere Welt schickt!" Argan meint, man müsse an diese Medizin glauben: "Du scheinst an die Medizin nicht zu glauben?" Dabei wird diese Schulmedizin weltweit verehrt, an allen Universitäten. Letztlich ist sie aber nur eine der "größten Narrheiten... die unter den Menschen vorkommt. Es ist eine alberne Täuschung, es ist eine fratzenhafte Lächerlichkeit". Argan: "Nach deiner Ansicht verstehen die Ärzte also nichts?" Berald: "Doch. Die meisten verstehen sich ausgezeichnet auf die alten Sprachen. Sie sprechen ein klassisches Latein. Sie nennen alle Krankheiten bei ihren griechischen Namen. Sie beschreiben und teilen sie höchst ordentlich ein. Nur wie sie zu heilen sind, davon verstehen sie gar nichts... Damit kuriert man aber nicht viel. Die Herrlichkeit ihrer Wissenschaft besteht in einem hochtrabenden Galimathias, in einem blendenden Wortschwall, der statt der Diagnose Phrasen gibt und statt der Behandlung Versprechungen." Wer sich beispielsweise ständig impfen lässt, was beweist er damit? "Das ist ein Beweis für die menschliche Schwäche. Aber keineswegs für die Güte dieser Wissenschaft." Wer nach Beweisen fragt, gilt in der Schulmedizin und bei den angeschlossenen Wissenschaftsjournalisten quasi als Verbrecher: "Dem käme es wie ein Verbrechen vor, sie nachprüfen zu wollen. In der ganzen Heilkunde sieht er keinen dunklen Punkt. Nichts ist zweifelhaft, nichts ist schwierig. Mit dem ganzen Ungestüm des Vorurteils, mit der Schroffheit des Selbstvertrauens, mit der Brutalität des gewöhnlichen Menschenverstandes geht er drauf los..., und nichts bringt ihn davon ab. Man darf ihn für das Unheil, das er bei dir anrichten kann, nicht übel ansehen: er wird dich im besten Glauben erledigen. Wenn er dich umbringt, behandelt er dich nicht schlechter als seine Frau und seine Kinder, ja im Notfall schreckt er auch vor sich selbst nicht zurück... Lassen wir die Natur handeln, so hilft sie sich selbst am besten. Unsere Unruhe, unsere Ungeduld, die verdirbt alles. Die meisten Menschen sterben an ihren Arzeneien, nicht an ihren Krankheiten... Ich habe mir durchaus nicht die Aufgabe gestellt, gegen die Medizin zu kämpfen. Jeder mag auf seine Gefahr und Kosten daran glauben, soviel er will. Ich sprach nur unter uns. Und im Wunsche, dich dem richtigen Wege etwas näherzubringen. Übrigens würde ich dich, zur Sache, ganz gern einmal in eine von Molières Komödien führen." Aus guten Gründen kann man von der Schulmedizin bzw. Biotech-Medizin nichts erhoffen: "Er hofft aus guten Gründen nichts davon. Er meint, das könnten sich nur kräftige und widerstandsfähige Naturen erlauben. Nur Menschen, die stark genug sind, um außer der Krankheit auch noch die Arzeneien auszuhalten. Während er nur gerade soviel Zähigkeit habe, seine Krankheit zu überstehen." Zum Schluss der Komödie wird klar: "In Robe und Barett tut man nur den Mund auf, und jedes Geschwätz wird Gelehrsamkeit, jeder Unsinn wird Vernunft", so wie bei einigen Virologen und ihren WissenschaftsjournalistInnen heutzutage, die sich für eine 2G-Regel und die Impfpflicht einsetzen. Vgl. Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


Joos van Cleve, Virgin and Child, 1525, Metropolitan Museum of Art

Ohne Philosophie und echte Wissenschaftslehre, auch dargestellt als "Virgin of the milk", sind die Wissenschaftler unfähig etwas brauchbares herauszufinden. "Gesunder Menschenverstand" reicht bei weitem nicht aus; man will ja nicht "eine Rhetorik trivialer Wahrheiten zum besten" geben oder die "Wurzel der Humanität mit füßen treten", zum Beispiel wenn Wissenschaftler durch falsche Prämissen verleitet, eine mechanistische Medizin postulieren und diese auch anwenden durch Biotech-Medikamente und Impfstoffe.

"Sosehr als das räsonierende Verhalten ist dem Studium der Philosophie die nicht räsonierende Einbildung auf ausgemachte Wahrheiten hinderlich, auf welche der Besitzer es nicht nötig zu haben meint zurückzukommen, sondern sie zugrunde legt und sie aussprechen zu können glaubt, sowie durch sie richten und absprechen. Von dieser Seite tut es besonders Not, dass wieder ein ernsthaftes Geschäfte aus dem Philosophieren gemacht werde. Von allen Wissenschaften, Künsten,  Geschicklichkeiten, Handwerken gilt die Überzeugung, dass, um sie zu besitzen, eine vielfache Bemühung des Erlernens und Übens derselben nötig ist. In Ansehung der Philosophie dagegen scheint itzt das Vorurteil zu herrschen, dass, wenn zwar jeder Augen und Finger hat, und wenn er Leder und Werkzeug bekommt, er darum nicht imstande sei, Schuhe zu machen, jeder doch unmittelbar zu philosophieren und die Philosophie zu beurteilen verstehe, weil er den Maßstab an seiner natürlichen Vernunft dazu besitze – als ob er den Maßstab eines Schuhes nicht an seinem Fuße ebenfalls besäße. – Es scheint gerade in den Mangel von Kenntnissen und von Studium der Besitz der Philosophie gesetzt zu werden und diese da aufzuhören, wo jene anfangen. Sie wird häufig für ein formelles inhaltsleeres Wissen gehalten, und es fehlt sehr an der Einsicht, dass, was auch dem Inhalte nach in irgendeiner Kenntnis und Wissenschaft Wahrheit ist, diesen Namen allein dann verdienen kann, wenn es von der Philosophie erzeugt worden; dass die andern Wissenschaften, sie mögen es mit Räsonieren ohne die Philosophie versuchen, soviel sie wollen, ohne sie nicht Leben, Geist, Wahrheit in ihnen zu haben vermögen." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede
Die Schulmedizin, die heute eigentlich eine Biotech-Medizin ist, wird weltweit verehrt, an allen Universitäten, obwohl es sich nach Molière nur um eine der "größten Narrheiten... die unter den Menschen vorkommt", handelt, "eine alberne Täuschung", eine "fratzenhafte Lächerlichkeit". Wer sich beispielsweise ständig gegen Grippe und Corona impfen lässt, was beweist er damit? "Das ist ein Beweis für die menschliche Schwäche. Aber keineswegs für die Güte dieser Wissenschaft." Wer nach Beweisen fragt, gilt in der Schulmedizin und bei den angeschlossenen Wissenschaftsjournalisten quasi als Verbrecher bzw. Corona-Leugner und Rechtsextremer. Jedes Geschwätz dieser Biotech-Schulmediziner wird zur "Gelehrsamkeit" erhoben, "jeder Unsinn wird Vernunft" und von den Politikern geglaubt, so auch in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien, wo sich eine postfaschistische "Karl-Lauterbach-Mückstein-Macron-Draghi-Trottel-Partei" gebildet hat, die der Bewegung der "Nicht-Denker" Szene zuzuordnen ist; nur Parteimitglieder dürfen an ihren rassistischen Kulturveranstaltungen nach der 2G-Regel teilnehmen. 

Distanzieren sich die Ärzte nicht von der Biotech-Medizin, droht die gesamte Schulmedizin verteufelt zu werden. Die Auswüchse kritisieren inzwischen auch Menschenrechtler. "Die Regierung in Rom gerät wegen ihrer Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie immer mehr unter Druck. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte die von Ministerpräsident Mario Draghi geführte Koalition auf, die unverhältnismäßige Diskriminierung von Ungeimpften zu beenden. Die Regierung hatte zum Jahreswechsel eine allgemeine Impfpflicht für alle Personen über 50 Jahre eingeführt und zudem einen faktischen Lockdown für alle Ungeimpften verfügt. Nach Ansicht von Amnesty müssten auch Ungeimpfte „ohne Diskriminierung“ das Recht haben, am Arbeits- und sozialen Leben teilzuhaben, etwa durch alternative Maßnahmen wie das Maskentragen und Corona-Tests... Der bekannte Mikrobiologe Andrea Crisanti aus Padua warnte die Regierung in Rom vor geplanten Massenimpfungen mit einer vierten oder gar fünften Dosis mit dem Corona-Impfstoff. Dies würde erstens das Gesundheitswesen überfordern und zweitens die Gefahr einer dauerhaften Beeinflussung des komplexen Immunsystems der geimpften Personen mit sich bringen. Er vertritt die Meinung, die Impfstoffe hätten die Erwartungen nicht erfüllt." 

Lisette in Molières "L’Amour Médecin" bringt es auf den Punkt, nämlich dass die Menschen eher an den Nebenwirkungen der Medikamente als an den Krankheiten sterben: "Sans doute ; et j’ai connu un homme qui prouvait, par bonnes raisons, qu’il ne faut jamais dire : « Une telle personne est morte d’une fièvre et d’une fluxion sur la poitrine » : mais « Elle est morte de quatre médecins, et de deux apothicaires. » (Ohne Zweifel ; und ich kannte einen Mann, der aus guten Gründen bewies, dass man niemals sagen sollte: „Eine solche Person starb an Fieber und einer Lungenentzündung auf der Brust“, sondern „Sie starb an vier Ärzten und zwei Apothekern."). Wichtig ist , dass Formalitäten eingehalten werden, das gilt auch für die heutige Corona-Statistik und die unsinnigen Maßnahmen, die von der Schulmedizin empfohlen wurden wie Diskriminierung durch 2G-Regel und Impfpflicht mit unwirksamen Impfstoffen: "Ein Toter ist nur ein Toter und spielt keine Rolle; aber eine vernachlässigte Formalität schadet der ganzen Ärzteschaft merklich". "Il faut toujours garder les formalités, quoi qu’il puisse arriver." (Halten Sie immer die Formalitäten ein, egal was passiert.). Ein Arzt sagt: "Pour moi j’y suis sévère en diable, à moins que ce soit entre amis, et l’on nous assembla un jour trois de nous autres avec un médecin de dehors, pour une consultation, où j’arrêtai toute l’affaire, et ne voulus point endurer qu’on opinât, si les choses n’allaient dans l’ordre. Les gens de la maison faisaient ce qu’ils pouvaient, et la maladie pressait : mais je n’en voulus point démordre, et la malade mourut bravement pendant cette contestation... Un homme mort, n’est qu’un homme mort, et ne fait point de conséquence ; mais une formalité négligée porte un notable préjudice à tout le corps des médecins" (Für mich bin ich verdammt streng, es sei denn, es ist unter Freunden, und eines Tages waren wir zu dritt mit einem externen Arzt zu einer Konsultation versammelt, wo ich die ganze Angelegenheit beendete und mich nicht mit irgendjemandes Meinung abfinden wollte wenn es nicht gut gelaufen ist. Die Leute des Hauses taten, was sie konnten, und die Krankheit drängte; aber ich rührte mich nicht, und der Patient starb tapfer während dieses Streits... Ein Toter ist nur ein Toter und spielt keine Rolle; aber eine vernachlässigte Formalität schadet der ganzen Ärzteschaft merklich). 

Hauptsache, die Schulmedizin, bzw. Biotech-Medizin wird positiv dargestellt, zur Not können Statistiken gefälscht, Nebenwirkungen und Tote schöngeredet bzw. in der Statistik nicht erfasst werden: "Pour raisonner... Il vaut mieux mourir selon les règles, que de réchapper contre les règles." (Zur Vernunft ... Lieber nach den Regeln sterben, als gegen die Regeln überleben). Nach einem Streit unter Medizinern über die anzuwendenden Methoden, setzt der Arzt M. Filerin mehr auf Klugheit, denn er weiß welchen "Schaden diese Art von Streitereien uns in der Welt zufügen" und ähnlich wie heute bei den Methoden der Pandemie-Bekämpfung, "dass wir uns selbst ruinieren werden, wenn wir nicht aufpassen". Streitigkeiten hätten für die Medizin keinen wert, man solle die Dummheit der Menschen "so sanft wie möglich ausnutzen". Man müsse versuchen, "die Menschen an ihrer Schwäche zu packen, um daraus einen Gewinn zu ziehen", so wie sie es heute bzgl. der Corona-Politik auch getan haben. 

In Molières "Don Juan" wird gefragt wo er "diese lächerlichen Utensilien ausgegraben" habe. Sganarelle erzählt, er habe diesen Arztkittel erworben und seitdem er ihn habe, werde er von den Menschen, denen er begegne, begrüsst und "die Leute kommen, um mich wie einen klugen Mann zu konsultieren". Fünf oder sechs Bäuerinnen und Bauern seien gekommen, "als sie mich vorbeigehen sahen, um mich nach meiner Meinung zu verschiedenen Krankheiten zu fragen." Er habe ihnen Ratschläge gegeben. Die Kunst der Schulmediziner sei also "reine Grimasse", der Kranke heile sich selbst, trotzdem schreiben Ärzte die Erfolge ihren Heilmitteln zu; diese Schulmedizin sei für ihn eine "der großen Irrtümer unter den Menschen", was heute vor allem für die Biotech-Medizin gilt: "Et pourquoi non ? Par quelle raison n'aurais-tu pas les mêmes privilèges qu'ont tous les autres médecins ? Ils n'ont pas plus de part que toi aux guérisons des malades, et tout leur art est pure grimace. Ils ne font rien que recevoir la gloire des heureux succès ; et tu peux profiter, comme eux, du bonheur du malade, et voir attribuer à tes remèdes tout ce qui peut venir des faveurs du hasard et des forces de la nature." (Und warum nicht? Warum haben Sie nicht die gleichen Privilegien wie alle anderen Ärzte? Sie haben nicht mehr Anteil an der Heilung der Kranken als du, und all ihre Kunst ist reine Grimasse. Sie tun nichts anderes, als den Ruhm glücklicher Erfolge zu empfangen; und Sie können wie sie vom Glück des Patienten profitieren und Ihren Heilmitteln alles zuschreiben, was aus den Gunsten des Zufalls und der Naturkräfte hervorgehen kann.) 

Molières Vorbilder waren auch die spanischen Dichter wie Cervantes, Pedro Calderón de la Barca mit seinen Komödien "El médico de su honra" oder "Antes que todo es mi dama" und  Félix Lope de Vega Carpio, z.B. mit seiner Komödie EL ALCALDE MAYOR. Da sie gänzlich außerhalb der echten Wissenschaft arbeiten, bleiben nach Calderón, Cervantes, Lope de Vega oder Molière selbst der klarste Kopf oder größte Erfinder aus der albernen und geistlosen Wissenschaft ("el ingenio más claro en tonta ciencia"), ein Vertreter der sogenannten Schrott-Wissenschaft ("junk-science"), worunter man heute vor allem die grüne Gentechnik und die Biotech-Medizin, z.B. die mRNA-Technik versteht. Also auch ein Biotechnologe und Erfinder der gentechnisch veränderten Medikamente gilt nicht als echter Arzt, sondern als "el médico de honor" (Ehrendoktor): "faltara la ciencia;  / y es la cura postrera  / que el médico de honor hacer intenta." (Wissenschaft wird fehlen; und es ist die letzte Heilung, die der Ehrendoktor versucht). 

Auch Politiker, die sich von dieser Schulmedizin beraten lassen, befinden sich Außerhalb der Wissenschaft / Philosophie, weshalb man zu ihnen sagte: "que necio, loco" (Was für ein verückter Idiot). Für DOÑA LEONOR, die von Einbildung und leichtfertigem Glauben spricht, was unbekömmlich ist, wäre ein solcher Wissenschaftler vergleichbar mit einem eifersüchtigen Liebhaber: "y peor cuanto haber sido  / de imaginado a creído,  / y a vós no estará bïen " Die Biotech-Medizin könnte ihre Wissenschaft so bezeichnen: "Átomos, ilusiones y desvelos;  / no más que de una esclava, una crïada,  / por sombra imaginada,  / con hechos inhumanos  / a pedazos sacara con mis manos  / el corazón, y luego,  / envuelto en sangre, desatado en fuego,  / el corazón comiera a bocados, la sangre me bebiera,  / el alma le sacara,  / y el alma, ¡vive Dios!, despedazara,  / si capaz de dolor el alma fuera.  / Pero, ¿cómo hablo yo desta manera?  (Atome, Illusionen und schlaflose Nächte; nicht mehr als ein Sklave, eine Magd, durch eingebildeten Schatten, mit unmenschlichen Taten, in Stücke werde ich mit meinen Händen herausnehmen das Herz ... und die Seele, es lebe Gott, wird zerreißen ...). 

Die Wissenschaftler der sogenannten Schrott-Wissenschaft ("junk-science") können von sich sagen: "Pues médico me llamo de mi honra,  / yo cubriré con tierra mi deshonra." (Nun, ich werde ein Arzt meiner Ehre genannt, Ich werde meine Schande mit Erde bedecken). Diese Wissenschaftler versuchen z.B. präventiv mit Hilfe der Biotech-Medizin, z.B. mRNA-Technik, Gentherapie, zu heilen, was aber nichts anderes ist als "malicia en el mal" (Bosheit im Bösen): "así, la curo / con prevención y procuro  / que esta la sane primero;  / porque si en rigor tan fiero  / malicia en el mal hubiera" (Nun, ich heile sie mit Prävention und lasse sie zuerst heilen; denn wenn man es genau nehmen würde, so wäre es heftig, als würde es Bosheit im Bösen geben). 

Wie man sich auf die gesunde Wissenschaft, so verlässt man sich auch auf die gesunde Medizin und den gesunden Arzt und nicht auf eine krankmachende Medizin mit gentechnisch veränderten Arzneien: "que nadie se cure  / con médico enfermo" (dass niemand heilt mit einem kranken Arzt). Erleichterung für die Kranken verspicht man sich vom Rat der Gesunden, der sich natürlich außerhalb der kranken Wissenschaft oder Schrott-Wissenschaft befindet. "Es falso  / que no haya alivio el enfermo  / de los consejos del sano." (es ist falsch, dass es keine Erleichterung für die Kranken gibt vom Rat der Gesunden). Da sie gänzlich außerhalb der echten Wissenschaft arbeiten, bleibt nach Calderón, Cervantes oder Molière selbst der klarste Kopf oder größte Erfinder aus der albernen oder geistlosen Wissenschaft ("el ingenio más claro en tonta ciencia"), ein Vertreter der sogenannten Schrott-Wissenschaft ("junk-science"), worunter man heute vor allem die grüne Gentechnik und die Biotech-Medizin, z.B. die mRNA-Technik versteht. Also auch ein Biotechnologe und Erfinder der gentechnisch veränderten Medikamente gilt nicht als echter Arzt, sondern als "el médico de honor" (Ehrendoktor): "faltara la ciencia;  / y es la cura postrera  / que el médico de honor hacer intenta." (Wissenschaft wird fehlen; und es ist die letzte Heilung, die der Ehrendoktor versucht).  Worin besteht also das ganze Geheimnis dieser Biotech-Schulmedizin, die den Politikern die Köpfe verdreht, so dass diese dann unsere Kinder mit Giften aus der Corona-Impfung verseuchen, was eine Straftat darstellt und wofür der Staat die Kinder dieser Eltern normalerweise in Obhut nehmen würde: "El demonio que lo entienda." (Der Teufel ist derjenige, der es versteht), so wie er auch das Geheimnis um die heutige kranke Wissenschaft oder Schrott-Wissenschaft versteht. 

Um Politik-Beratung ging es auch damals schon. Genau wie heute gab es eine Berater-Industrie mit ihrer eigenen Wissenschaft, mit Wahrheit hatte das allerdings nichts tzu tun, genausowenig wie heute Mc Kinsey oder BCG wirkliche Wahrheit und Wissenschaft für sich in Anspruch nehmen. In einer Komödie von Cervantes wird daher gesagt: "Haré cuanto mi industria y ciencia pueda...  No son muy verdaderos, / a decirte verdad, tus consejeros." (Ich werde tun, was meine Industrie und Wissenschaft können ...  Sie sind nicht sehr wahr, um die Wahrheit zu sagen, Ihre Berater). Eine Beratung, die schon "nicht sehr wahr" ist, taugt nicht für Menschen, die selbst denken können, eher "para un alma de piedra verdadera!" (für eine wahre Steinseele!). Selbst der klarste Kopf oder größte Erfinder aus der albernen oder geistlosen Wissenschaft ("el ingenio más claro en tonta ciencia"), bleibt ein Vertreter der sogenannten Schrott-Wissenschaft ("junk-science"), worunter man heute vor allem die grüne und rote Gentechnik, z.B. die mRNA-Technik versteht. Obwohl Politiker und von der Schrott-Wissenschaft beeinflusste Medien hartnäckig versuchen die Impfunfälle kleinzureden und den Zusammenhang von Todesfällen und Impfung mir mRNA-Präparaten zu bestreiten, spricht alles dafür, dass die Kritiker recht behalten, die in dem mRNA-Präparat, entwickelt von der sogenannten Schrott-Wissenschaft, einen großangelegten Menschenversuch mit zweifelhaftewer Wirkung erkennen. In vielen Ländern kommt es nicht nur zu Erkrankungen an Covid und damit zur weiteren Verbreitung der Krankheit durch die mRNA-Impfung, sondern auch zu schweren Nebenwirkungen bei geimpften Ärzten und dem Pflegepersonal, zudem weigern sich auch immer mehr Ärzte und Pfleger, Versuchskaninchen zu spielen. 

Bei Félix Lope de Vega Carpio sind Doktoren der Pseudowissenschaft Kapaune, die wie die Biotech-Medizin nutzlose Dinge und Lügen hervorbringen. Man ist aber stolz auf seinen neuen Doktortitel: "Sospecho / que cuanto le digo es aire / y no hay cosa de provecho. / Era famosa ocasión / la que ha dado el doctorando / solo en parecer capón, / y es en la parte que ando / más frío que ellos lo son. / En lo que es su habilidad / le digo algunas mentiras, / pues, si dijera verdad, / ninguno más hábil miras, / Pánfilo, en esta ciudad." (Verdächtigter, alles, was ich dir sage, ist Luft und gibt keinen Nutzen. Es war ein berühmter Anlass die des Doktorats, nur in der Ausschau wie ein Kapaun, und es ist der Teil, auf dem ich gehe, kälter als die anderen. In was besteht seine Fähigkeit, ausser in einigen Lügen, wenn ich also die Wahrheit sagen würde, kein geschickterer Blick, könnte es sagen, in dieser Stadt). PÁNFILO meint dazu: "Por Dios, que tenéis razón; / no ha venido a Salamanca / tal ingenio." (Um Gottes willen hast du Recht; es ist nicht nach Salamanca gekommen solcher Witz). 

Was heute einige Dorktortitelträger von sich geben, z.B. in Biotech-Medizin und Politik, hat durchaus Ähnlichkeit mit dem, was PÁNFILO und VERINO vorbringen: Viel Luft und wenig Nutzen. Solche Doktoren können sich besonders im offenen und freien Europa ausbreiten: "Su nación anda liberal y franca" wie hervorgehoben wird. Diese Art Gelehrsamkeit werde geschätzt, man müsse sich vorstellen, ein Professor hier, wecke Erstaunen an diesem Ort: "Estima su erudición, / que debe de imaginar / un catedrático en él, / asombro de este lugar." Um die Wichtigkeit zu unterstützen, sei entweder ein Bart von Vorteil, oder der Doktorand müsse sehr schön sein: "Esperanzas tienen de él / por ingenio singular; / que esto de no haber barbado / debe de ser que es muy mozo." Auch solle man einen Doktortitel haben bevor man nur auf ein Milchgesicht mit Flaumbart zeige: "¡Que de doctor tenga el grado / antes de apuntarle el bozo!" Vgl. Kurse Nr. 665 Molière, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Nr. 642 Lope de Vega III, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 





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Zur Philosophie und Kulturgeschichte von Byzanz, des Mittelalters, der Schule von Chartres, der Renaissance, des Barock, der Aufklärung, des Idealismus, der Romantik vgl. Kurse:Nr. 551 G.W.F. Hegel I, Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 510 F.W.J. Schelling II, Nr. 513 F.W.J. Schelling III, Nr. 505 Arthur Schopenhauer I-II, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Nr. 020 Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 553 Friedrich Schiller I-II, Nr. 554 Friedrich Hölderlin I-II, Nr. 512 Novalis, Nr. 630 Johann Ludwig Tieck, Nr. 631 Adelbert von Chamisso, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 665 Molière, Nr. 622 Victor Hugo, Nr. 629 Voltaire I-II, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 561 Sir Walter Scott, Nr. 555 Angelus Silesius, Nr. 634 Hans Sachs, Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 588 Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Nr. 550 Fjodor M. Dostojewskij I-II, Nr. 506 Wladimir Solowjew, Nr. 664 Philosophie der Kunst, Nr. 661 Philosophie der Geschichte, Nr. 659 Wissenschaftslehre I, Nr. 666 Wissenschaftslehre II, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 614 Sittenlehre III, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 618 St. Ephraim der Syrer, Nr. 617 St. Cyrill von Alexandrien, Nr. 616 St. Gregor von Nazianz, Nr. 613 St. Gregor von Nyssa, Nr. 612 St. Johannes Chrysostomos, Nr. 611 St. Johannes Cassianus, Nr. 627 St. Basilius der Große, Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 653 St. Cyprianus, Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 605 St. Irenaeus von Lyon, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 581 Bernhard von Chartres, Nr. 580 Wilhelm von Conches, Nr. 578 Pierre Abaelard, Nr. 574 Johannes von Salisbury, Nr. 577 Petrus Lombardus, Nr. 576 Gilbert de la Porrée / Gilbert von Poitiers, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 575 Thierry de ChartresNr. 571 Alanus ab Insulis, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 579 St. Albertus Magnus, Nr. 500 St. Thomas von Aquin I, ScG, Nr. 501 St.Thomas von Aquin II,  Sth I., Nr. 502 St.Thomas von Aquin III, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas von Aquin IV, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas von Aquin V, Sth. III, Nr. 566 Meister Eckhart, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 558 Calderón de la Barca, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 651 Calderón de la Barca IV, Nr. 563 Miguel de Cervantes I, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 638 Lope de Vega II, Nr. 642 Lope de Vega III, Nr. 643 Lope de Vega IV, Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 632 Ginés Pérez de Hita, Nr. 633 Luis Vaz de Camões, Nr. 557 Ludovico Ariosto, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 559 Wolfram von Eschenbach, Nr. 560 Walter von der Vogelweide, Nr. 662 Gottfried von Strassburg, Akademie der Kunst und Philosophie

Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 586 Tizian, Nr. 591 Paolo Veronese, Nr. 597 Correggio, Nr. 598 El Greco, Nr. 620 Giovanni Battista Tiepolo, Nr. 590 Giovanni Bellini, Nr. 656 Andrea Solari, Nr. 657 Bernadino Luini, Nr. 587 Andrea Mantegna, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 640 Stefan Lochner, Nr. 646 Michael Pacher, Nr. 647 Peter Paul Rubens, Nr. 649 Giotto di Bondone, Nr. 626 Luca Signorelli, Nr. 610 Piero della Francesca, Nr. 596 Perugino, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 523 Sandro Botticelli, Nr. 602 Benozzo Gozzoli, Nr. 606 Fra Angelico, Nr. 607 Pinturicchio, Nr. 608 Domenico Ghirlandaio, Nr. 593 Filippo Lippi, Nr. 594 Filippino Lippi, Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 603 Bernard van Orley, Nr. 615 Ambrogio da Fossano detto il Bergognone, Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Akademie der Kunst und Philosophie



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Letzte Bearbeitung:28.01.2022