Akademie der Kunst und Philosophie | Academy of Arts and Philosophy
 Académie des sciences | Academia de Artes y Filosofía | Accademia del Arte e Filosofia
 

 

Nr. 579 St. Albertus Magnus / San Alberto Magno / Hl. Albert der Große / doctor universalis


On wrong Philosophy / Science and how to improve

Die Schule von Chartres, Cusanus, Albertus Magnus, Johannes Scotus Eriugena kannten durchaus den Begriff des Ökosystems, über die Verbindung von Höherem und Niederem, das auf "bestmögliche Weise" funktioniert, was später von Leibniz und Goethe aufgegriffen wurde und im krassen Gegensatz zur heutigen Gen- und Klontechnik steht

Albertus Magnus, Painting by Joos van Gent

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:

Die Christgläubigen ("Christfideles") werden zu dem Berg geführt, der Christus ist; aber ihn zu berühren hindert uns unsere sinnenhafte Natur; und sobald wir versuchen, ihn mit unseren geistigen Augen ("oculi intellectuali") zu sehen, geraten wir in Dunkelheit, wissend, dass in ihr jener Berg ist, auf dem allein es für alle, die starken Geistes sind, schön ist zu wohnen. Wenn wir ihm mit der Standhaftigkeit größeren Glaubens nahen, werden wir den Augen jener, die im Sinnlichen verweilen, entrückt; dann vernehmen wir mit innerem Ohr die Stimme, den Donner und die furchterregenden Zeichen seiner Majestät und erkennen sogleich, dass er allein der Herr ist, dem das Universum gehorcht; allmählich gelangen wir zu einigen seiner unvergänglichen Fußspuren, sozusagen zu gewissen Zeichen des Göttlichen ("divinissimos characteres"). Dort hören wir nicht mehr die Stimme sterblicher Geschöpfe, sondern in heiligen Werken und Zeichen von Propheten
und Heiligen ("signis prophetarum et sanctorum audientes")" vernehmen wir die Stimme Gottes selbst und sehen ihn wie durch eine weniger dichte Wolke deutlicher. Dann werden die Christgläubigen, die in brennendem Verlangen unaufhörlich emporstreben, zur vollkommen einfachen Geistigkeit oder Vernunftschau ("intellectualitatem simplicem") entrückt, indem sie alles Sinnliche überschreitend, vom Schlaf zum Wachen, vom Hören zum Sehen gelangen; dort schauen sie, was nicht geoffenbart werden kann, da es jenseits allen Vernehmens und aller Belehrung der Sprache steht. In der Skala der gedanklich und brgrifflich unterschiedenen Erkenntnisvermögen sind folgende zu nennen: sinnliches Wahrnehmungsvermögen (sensus), Vorstellungs- und Erinnerungsvermögen (imagination, memoria), diskursives Verstandesdenken (ratio), abstraktes Vernunftdenken (intellectus) und Intelligenzdenken, Geistigkeit (intelligentia, intellectio, intellectualitas oder intellectibilitas). [1]

"Denn wenn das dort Geoffenbarte gesagt werden sollte, würde das Unsagbare gesagt, das Unhörbare gehört, wie dort das Unsichtbare gesehen wird. Der in Ewigkeit gebenedeite Jesus nämlich, Ziel aller geistigen Schau, weil er die Wahrheit ist, Ziel aller sinnenhafter Erkenntnis, weil er das Leben ist, schliesslich Ziel allen Seins, weil er Gott und Mensch ist, die Vollkommenheit jeder Kreatur ist, wird dort als die Ziel-Grenze jeden Wortes auf unbegreifliche Weise vernommen. Jedes Wort nimmt von ihm seinen Ausgang und findet in ihm sein Ziel. Was an Wahrheit in ihm ist, stammt von ihm. Jedes Wort ist auf Wissen hingeordnet: also auf den, der die Weisheit selbst ist. «Alles was geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben.» Die Worte werden mit Hilfe der Schrift dargestellt. «Im Wort des Herrn sind die Himmel begründet.» Alles Geschaffene ist also Zeichen von Gottes Wort. Jedes körperlich hervorgebrachte Lautwort ist Zeichen des geistigen Wortes. Der Grund jeden geistigen Wortes, das vergänglich ist, ist das unvergängliche Wort, der Bestimmungs- und Vernunftgrund (verbum incorruptible, quod es ratio). Als fleischgewordenes Wort ist Christus der inkarnierte Vernunftgrund aller Gründe (incarnata ratio omnium rationum). Er ist das Ziel von allem."  - Nicolaus Cusanus, De docta III, 11
Die Schule von Chartres, Cusanus, Albertus Magnus, Johannes Scotus Eriugena kannten durchaus den Begriff des Ökosystems, über die Verbindung von Höherem und Niederem, das auf "bestmögliche Weise" funktioniert, was später von Leibniz und Goethe aufgegriffen wurde und im krassen Gegensatz zur heutigen Gen- und Klontechnik steht. Der Gedanke, Gott als Ursprung und Ziel von allem, geht zurück auf die Heilige Schrift und Johannes Scotus Eriugena.  [2] 
"Es gibt sowohl für die Arten und die Gattungen als auch für das Universum nur eine Grenze; sie ist Mittelpunkt, Umkreis und Verbindung von allem. Auch schöpft das Universum nicht jene unbegrenzte und auf absolute Weise größte Macht Gottes aus, so dass es das schlechthin Größte wäre, das die Macht Gottes begrenzt. Es berührt darum nicht einmal die Grenze der absoluten Große; noch erreichen die Gattungen die Grenze des Universums, noch die Arten die Grenze der Gattungen und die Individuen die Grenze der Arten, so dass alles auf bestmögliche Weise zwischen dem Größten und Kleinsten als das existiert, was es ist, und Gott als Ursprung, Mitte und Ziel des Universums und der einzelnen Dinge, auf dass alles zu Gott gelangt, mag es nun aufsteigen oder absteigen oder zur Mitte streben. Die Verbindung aller Dinge geschieht durch ihn, so dass alles, wiewohl getrennt, auch verbunden ist. Daher ist die Verbindung zwischen den das eine Universum bildenden, eingeschränkten Gattungen nach oben und unten eine derartige, dass diese in der Mitte koinzidieren; ebenso besteht zwischen den verschiedenen Arten eine Ordnung derart, dass die oberste Art einer Gattung mit der untersten Art der unmittelbar übergeordneten Gattung koinzidiert, so dass ein eines kontinuierliches, vollkommenes Universum existiert." - Nicolaus Cusanus, De docta III, 1
Weil zum Beispiel bei den Menschen jedoch die geistige Natur gegenüber der andern hervortritt, nennt man sie besser Geistwesen als Lebewesen, wenngleich sie von den Platonikern für geistige Lebewesen gehalten werden. Aus diesem Grunde wird gefolgert, dass die Arten geordnet sind ganz so wie die in geordneter Progression aufsteigende Zahl, die notwendigerweise begrenzt ist, so dass Ordnung, Harmonie und Proportion in der Unterschiedenheit herrscht ("ordo, harmonia ac proportio sit in diversitate"). [3] 
"Darum gibt es auch nichts im Universum, das sich nicht einer gewissen Einzigkeit (Singularitate) erfreute, die sich in keinem andern findet, so dass kein Ding ein anderes in allem übertrifft oder das Verschiedene in gleicher Weise hervortreten lässt, wie es auch niemals mit irgend etwas anderem in irgendeiner Beziehung gleich sein kann. Auch wenn es zu der einen Zeit kleiner als dieses und zur andern größer sein würde, macht es diesen Übergang in einer gewissen Einzigkeit, so dass es eine präzise Gleichheit nie erreicht." -  Nicolaus Cusanus, De docta III, 1
Die Individuationsprinzipien ("principia individuantia") können in keinem Individuum in derselben harmonischen Proportion zusammentreffen, wie in einem andern Individuum, so dass jedwedes durch sich eins und auf die relativ beste Weise vollkommen ist. Weil aber die Verschiedenheit der Meinungen gemäß der Verschiedenheit von Religionen, Sekten und Regionen Urteile vergleichsweise verschieden ausfallen lassen, so dass das nach der einen Auffassung Lobenswerte nach einer anderen tadelnswert ist, und da sie, über den Erdkreis verstreut, uns unbekannte Menschen gibt, so wissen wir also nicht, wer im Vergleich mit den übrigen Menschen der Welt sich besonders auszeichnet, weil wir nicht einmal einen aus ihnen allen vollkommen zu erkennen vermögen. Dies ist von Gott so eingerichtet worden, damit jeder, mag er auch die anderen bewundern, in sich selbst sein Genüge finde und in seinem Vaterland, so dass ihm sein Geburtsort anziehend erscheint in den Landessitten, in der Sprache und den übrigen Gegebenheiten, damit Einheit und Friede herrsche, soweit dies möglich ist; da Einheit und Friede jedweder Art nur durch diejenen vollkommen sein können, die im Geiste dessen herrschen, der unser alle sinnliche Vorstellung übersteigender Friede ist. [4] 
 

Anmerkungen

[1] Ib.; Nicolaus Cusanus, De docta III; Plato, Staat VII 533d; Boethius, cons. Phil. V; Albertus Magnus, Super Dionysium De myst. theol. 5; vgl. Kurse Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher II, Nr. 579 Albertus Magnus, Nr. 531 Plato. Ib. 
[2] Nicolaus Cusanus, De docta III; Johannes Scotus Eriugena, de div. nat I; Albertus Magnus, Super Dionysium De div. nom. 7; zur bestmöglichen Welt im Gegensatz zur Gen- und Klontechnik vgl. Kurse Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher II, Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 579 Albertus Magnus, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Ib. ; zur verdorbenen Wissenschaft der Genetiker, vergifteten und krankmachenden Lebensmitteln vgl. Kurse Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 501 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period II: Summa Theol., Nr. 502 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period III, Nr. 532 Philosophie der Wissenschaften. Ib. sowie Zentrum für wesensgemaesse Bienenhaltung / Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Gefährliche Suessigkeiten. Pressemitteilung;  Ders. 2021: Mechanistische Sichtweise in der Schulmedizin und unvorhersehbare Folgen der personalisierten Medizin, korrumpierte Wissenschaft. Ib.; Ders. 2021, Mechanistische Medizin III, Ib.; Ders.  2021: Natürliche Bienentherapie. Ib.
[3] Ib.; vgl. auch Wilhelm von Conches, Philosophia I; Thomas von Aquin S. th. I, 115; vgl. Kurse Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher II, Nr. 501 Thomas von Aquin II, Nr. 580 Wilhelm von Conches. Ib. 
[4] Ib.
 
 


St. Albertus Magnus, Painting by Karl-Ballenberger
 


Delacroix, La Barque de Dante

In seinem Epos schildert Dante eine visionäre Reise durch die Hölle, das Fegfeuer - den „Läuterungsberg“ - und den Himmel. Sein Hauptanliegen ist die Bekehrung der durch Sünde vom rechten Weg abgeirrten Seelen, die, geläutert durch den Anblick höllischer Strafen, über den Berg der Läuterung zur ewigen Seligkeit emporsteigen sollen. Als Führer durch die Hölle wählt Dante den Dichter Vergil. Die drei Reiche sind in "Cantica-Gesänge" behandelt, untergliedert in 33 canti, so dass sich zusammen mit dem einleitenden „Gesang“ 100 „Gesänge“ ergeben. Streng wie die Form gliedert Dante auch den Inhalt: "Die Hölle" umfasst ausser dem Vorhof neun Höllenkreise, die wie ein Trichter im Mittelpunkt der Erde zusammenlaufen, dem Sitz Luzifers. Je tiefer die Seelen der Verdammten, umso größer ihre Verfehlungen und umso größer auch ihre Strafen. Dantes Mahnungen und Warnungen stehen in vollem Einklang mit der Lehre der Kirche, der er sich als Autorität immer unterworfen hat. Grunddogma ist für ihn der Glaube an die Dreieinigkeit Gottes. Thomas von Aquin und Albertus Magnus befinden sich im Paradies; Dante begegnet Mohammed, "der Zwietrachtstifter Mohammed" oder "Mahom" genannt, im tiefsten Höllenschlund; auch die islamischen Gelehrten Averroes, Avicenna und der berüchtigte Sultan Saladin gehören zu denen, die unter falschen, lügnerischen Göttern lebten. Mohammed klagt sich selber an, seinen gerechten Lohn erhalten zu haben. In dem berümten Canto XXVIII und Bolgia 9 werden die Säer der Zwietracht in die Mangel genommen: In der neunten Bolgia werden die Zwietrachtsäer für alle Ewigkeit von einem großen Dämon mit einem blutigen Schwert zerhackt und verstümmelt; ihre Körper sind geteilt, da ihre Sünde im Leben darin bestand, zu zerreißen, was Gott als Einheit vorgesehen hatte; dies sind die Sünder, die bereit sind, das ganze Gefüge der christlichen Gesellschaft zu zerreißen, um einen sektiererischen Egoismus zu befriedigen. Die Seelen müssen ihre zerstörten Körper durch den Graben schleppen, wobei ihre Wunden im Laufe des Kreislaufs heilen, nur damit der Dämon sie erneut zerreißt. Diese werden in drei Kategorien eingeteilt: 1. religiöse Spaltung und Zwietracht, 2. zivile Unruhen und politische Zwietracht und 3. Familienzwietracht oder Zwietracht zwischen Verwandten. Zur ersten Kategorie gehört Mohammed, der Gründer des Islam: Sein Körper ist von der Leiste bis zum Kinn aufgerissen, und seine Eingeweide hängen heraus. Dante sah in Mohammed die Ursache für eine Spaltung innerhalb des Christentums, nämlich als er und seine Anhänger sich abspalteten und gegen das Christentum kämpften. Am Eingang der Hölle heißt es: „Das sind die Stifter falscher Lehren / und allerlei sektiererischer Anhang. / Viel voller als du denkst, sind diese Gräber. / In Massen liegen Gleichgesinnte drin, / und eingebettet in gestufte Gluten" - Dante, Göttliche Komödie IX Inferno, , vgl. Kurse Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 500 St. Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 579 Albertus Magnus, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


Tizian, Sisyphos, 1548-49, Museo del Prado, Madrid

Tizians, Sisyphos entstand 1548-49 im Auftrag der Königin Maria von Ungarn für ein Schloss in der Nähe von Brüssel. Tizian hatte durchaus eine Ahnung von der Aktualität des verlorenen, vom Geist und Kosmos abgeschnürten Menschen, der sich heute zum Beispiel in die mechanistische Biotech-Medizin oder Biotech-Landwirtschaft verirrt hat. Nicht eine Kirche, die selbst zum Problem geworden ist, kann ihn retten, sondern nur der Christus kann zum Erlöser werden, weshalb auch Richard Wagner in seinem Parsifal den Chor singen lässt: "Erlösung dem Erlöser".

In Tizians Bild trägt Sisyphos den Stein an der Stelle, wo eigentlich der Kopf sein sollte. Der schwere Stein kann somit als Bild für einen Menschen mit mit einem überproportional großen Verstand aufgefasst werden. Dass Sisyphos es nie schafft den Stein auf den Gipfel zu tragen, liegt daran, dass dieser Verstand dauernd versucht mechanistisch, quantifizierend, reduzierend, rationalisierend vorzugehen ohne Seele und Geist zu berücksichtigen; es kommt zu Konstruckten, Gedankengebäuden oder Biotech-Produkten, die immer wieder in sich zusammenfallen, weil sie nicht Lebensfähig sind. Schon Tizian erlebte, wie das Universum entseelt und entgeistet wurde. Die Erde schrumpfte zusammen zu einem unbedeutenden Staubkorn in der entgeisteten und entseelten Welt. Der Blick zwischen dem Menschen und dem Kosmos wurde verstellt. So wie die moderne Naturwissenschaft von den Biotech-Strategen genutzt wird, um biotechnologisch optimierte Menschen, Tiere und Pflanzen zu erzeugen, könnte sie in Verruf geraten und letztlich so dastehen wie Sisyphos mit seinem mühsamen und sinnlosen Unterfangen. Wissenschaftler könnten sich zu Pseudo-Wissenschaftlern entwickeln, die mit Genen und mRNA experimentieren und Wirkungen hervorrufen, die sie nicht durchschauen und die hergestellten Produkte und Medikamente als gut verkaufen; Zu den Aussagen unserer heutigen Politiker und den von ihnen alimentierten Wissenschaftlern und Journalisten, meint ein Komiker, es könne leicht passieren, dass man die Lüge für die Wahrheit, und die Wahrheit für eine Lüge halte: "passar con facilidad  / la mentira por verdad,  / y la verdad por mentira". Biotech-Wissenschaftler sind dann keine "Amante de las ciencias" (Liebhaber der Wissenschaft) sondern "monstro en ciencias" (Monster in der Wissenschaft). 

Sisyphos ist heute vielfach ein sogenannter "Bio-Hacker", der die DNA oder mRNA der Lebewesen verändert. Es handelt sich wie oben gezeigt, eigentlich schon um kriminelle Biotechnologie bzw. Biotech-Medizin oder Biotech-Landwirtschaft. Denn die künstliche mRNA ist eine biologische Software, mit der körpereigene Zellfunktionen "gehackt" und die Zellen in effiziente Arzneimittelfabriken umgewandelt werden. Der Mensch wird, wie oben beschrieben, von den Biotechfirmen (z.B. Biontech/Phizer und Moderna) als Maschine bzw. Computer betrachtet, der nur von Zeit zu Zeit ein "Software-Update" benötigt. Seit einigen Jahren sind unterschiedliche neue gen- bzw. biotechnische Verfahren in der Entwicklung, die sowohl in der Pflanzen- und Tierzüchtung als auch im humanmedizinischen Bereich und der Grundlagenforschung eingesetzt werden. Es geht um Genom-Editierung. Im Gegensatz zur "alten" Gentechnik soll es mit diesem Verfahren, allen voran mit CRISPR/Cas, möglich sein, sehr präzise in der Erbgut von Lebewesen einzugreifen. "Auch wenn mit den neuen gentechnischen Verfahren in bestimmten Fällen nur einzelne Basen des Erbguts eingefügt oder entfernt, also sogenannte Punktmutationen erzeugt werden, kann dies Organismen stark verändern. Solche Eingriffe können zum Beispiel dazu führen, dass Proteine fehlerhaft oder gar nicht mehr erzeugt werden." Es kann also niemand abschätzen, was wirklich passiert, wenn beispielsweise mit dem CRISPR/Cas System gearbeitet wird, das aus einem synthetisch hergestellten Erkennungs- und einer Schneidekomponente besteht und nach Hacker-Art in die Zelle eingeschleust wird. "Bei der Erkennungskomponente handelt es sich um ein kleines Molekül, "guide RNA" genannt. Sie erkennt den Zielbereich auf der DNA und bindet die Schneidekomponente, also das Cas-Protein, und bringt es in Position." Das Cas-Protein spaltet die DNA im Zielbereich auf. Der "Bio-Hacker" kann nun falsche Basen einbauen, oder kleinere Bereiche der DNA herausnehmen.. "Auf diese Weise können wenige Basenpaare der DNA verändert und Gene ausgeschaltet bzw. manipuliert werden. In über 90 % der Anwendungen an Pflanzen haben Forschende CRISPR und andere Verfahren dazu genutzt, um Gene auszuschalten oder zu entfernen, und damit sogenannte Knockout-Pflanzen geschaffen, bei denen ein Gen nicht mehr aktiv ist." CRISPR/Cas ist ein einträgliches Geschäftsmodell für die Agrarindustrie und Biotech-Medizin sowie Betätigungsfeld für eine neue Art von Wissenschaftlern, den  - noch nicht kriminalisierten - Bio-Hackern. Vgl. Kurse Nr. 586 Tizian, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 659 Wissenschaftslehre I, Nr. 666 Wissenschaftslehre II, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


San Alberto Magno, Doctor de la Iglesia y Patrono de las Ciencias Naturales
 
 

St. Albertus Magnus
Akademie der Kunst und Philosophie / Academy of Arts and Philosophy
DI. M. Thiele, President and international Coordinator
M. Thiele College of Beetherapy / Academy of Arts and Philosophy / Sciences

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Zur Philosophie und Kulturgeschichte von Byzanz, des Mittelalters, der Schule von Chartres, der Renaissance, des Barock, der Aufklärung, des Idealismus, der Romantik vgl. Kurse:Nr. 551 G.W.F. Hegel I, Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 510 F.W.J. Schelling II, Nr. 513 F.W.J. Schelling III, Nr. 505 Arthur Schopenhauer I-II, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Nr. 020 Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 553 Friedrich Schiller I-II, Nr. 554 Friedrich Hölderlin I-II, Nr. 512 Novalis, Nr. 667 Romantische Kunst und Philosophie I, Nr. 669 Romantische Kunst und Philosophie II, Nr. 630 Johann Ludwig Tieck, Nr. 631 Adelbert von Chamisso, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 665 Molière, Nr. 622 Victor Hugo, Nr. 629 Voltaire I-II, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 561 Sir Walter Scott, Nr. 555 Angelus Silesius, Nr. 634 Hans Sachs, Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 588 Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Nr. 550 Fjodor M. Dostojewskij I-II, Nr. 506 Wladimir Solowjew, Nr. 664 Philosophie der Kunst, Nr. 661 Philosophie der Geschichte, Nr. 659 Wissenschaftslehre I, Nr. 666 Wissenschaftslehre II, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 614 Sittenlehre III, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 618 St. Ephraim der Syrer, Nr. 617 St. Cyrill von Alexandrien, Nr. 616 St. Gregor von Nazianz, Nr. 613 St. Gregor von Nyssa, Nr. 612 St. Johannes Chrysostomos, Nr. 611 St. Johannes Cassianus, Nr. 627 St. Basilius der Große, Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 653 St. Cyprianus, Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 605 St. Irenaeus von Lyon, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 581 Bernhard von Chartres, Nr. 580 Wilhelm von Conches, Nr. 578 Pierre Abaelard, Nr. 574 Johannes von Salisbury, Nr. 577 Petrus Lombardus, Nr. 576 Gilbert de la Porrée / Gilbert von Poitiers, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 575 Thierry de ChartresNr. 571 Alanus ab Insulis, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 579 St. Albertus Magnus, Nr. 500 St. Thomas von Aquin I, ScG, Nr. 501 St.Thomas von Aquin II,  Sth I., Nr. 502 St.Thomas von Aquin III, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas von Aquin IV, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas von Aquin V, Sth. III, Nr. 566 Meister Eckhart, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 558 Calderón de la Barca, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 651 Calderón de la Barca IV, Nr. 563 Miguel de Cervantes I, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 638 Lope de Vega II, Nr. 642 Lope de Vega III, Nr. 643 Lope de Vega IV, Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 632 Ginés Pérez de Hita, Nr. 633 Luis Vaz de Camões, Nr. 557 Ludovico Ariosto I-II, Nr. 668 Ludovico Ariosto III, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 559 Wolfram von Eschenbach, Nr. 560 Walter von der Vogelweide, Nr. 662 Gottfried von Strassburg, Akademie der Kunst und Philosophie

Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 586 Tizian, Nr. 591 Paolo Veronese, Nr. 597 Correggio, Nr. 670 Annibale Carracci, Nr. 520 Rembrandt, Nr. 598 El Greco, Nr. 620 Giovanni Battista Tiepolo, Nr. 590 Giovanni Bellini, Nr. 656 Andrea Solari, Nr. 657 Bernadino Luini, Nr. 587 Andrea Mantegna, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 640 Stefan Lochner, Nr. 646 Michael Pacher, Nr. 647 Peter Paul Rubens, Nr. 649 Giotto di Bondone, Nr. 626 Luca Signorelli, Nr. 610 Piero della Francesca, Nr. 596 Perugino, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 523 Sandro Botticelli, Nr. 602 Benozzo Gozzoli, Nr. 606 Fra Angelico, Nr. 607 Pinturicchio, Nr. 608 Domenico Ghirlandaio, Nr. 593 Filippo Lippi, Nr. 594 Filippino Lippi, Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 603 Bernard van Orley, Nr. 615 Ambrogio da Fossano detto il Bergognone, Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Akademie der Kunst und Philosophie



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Letzte Bearbeitung:23.11.2022