Akademie der Kunst und Philosophie
Akademie der Wissenschaften | Académie des sciences
 

 

Kurs Nr. 325 (Studienfahrt)

Kunst und Architektur der Gothik


Studienfahrten  zu den bedeutendsten Bauwerken der Gothik in Europa
Kathedrale von Reims

 

 
 
 
 
 

 

Diese Studienfahrt führt uns zu bedeutendsten Kathedralen der Gothik in Europa. (Genauere Infos für Mitglieder und eingeschriebene Studenten. Auch als Einleitung für Nr. 330 bis Nr. 335)

Jan van Eyck's Madonna in der Kirche, ein Frühwerk des 1390 geborenen Künstlers, das die Kathedrale, diesen höchsten Inbegriff gotischer Baukunst, nicht nur als bergenden Schrein der gekrönten Madonna und des göttlichen Kindes deutet, sondern zum Schauplatz überirdischen Geschehens, zum himmlischen Jerusalem erhebt. 

Eine Gegend im Nordosten Frankreichs bringt einen neuen Stil, die Gothik, hervor. An einem Bauproblem, der früher flachgedeckten Basilika durch ein festes und schwungvolles Kreuzgewölbe aus Stein Ewigkeitscharakter zu verleihen, entzündet sich eine Wandlung im geistigen Schaffen, die dem Einheitsstreben im Denken und Fühlen der Völker Europas Weltgelung gewinnt. Als steinerne Zeugen dieser ersten Wandlung zur Einheit im Geistesleben Europas ragen die Kirchen der Gotik durch alle Länder des Abendlandes. [1]
 

"Die damalige Architektur Frankreichs ist das Ergebnis des innigsten Bundes, der zwischen den zwei reifsten und edelsten Stilen der Christenheit, der französischen Gothik und der italienischen Renaissance, je geschaffen wurde." [2]


Eine grenzenlose Opferwilligkeit zur Errichtung neuer Kirchen entstand überall in Europa. Die Romanik macht nur wenig Worte, um so mehr aber weiss sie die Phantasie zu beschäftigen, denn in den Mauern wogt und strömt es von ornamentalen Dingen, die noch im Schlummer liegen. Darum geht die romanische Baukunst auch nicht zum Grüstbau über wie die Gothik. [3]

In der Romanik und noch mehr in der Gothik war man sich bewusst, dass wer sich Christus und seinem Heileswillen verschlossen hat, "wird den Mächten verfallen bleiben, denen er sich zuwandte und die nun ebenfalls sich offenbaren - in ihrer Fratzenhaftigkeit, in ihrer Verzerrung des Menschenantlitzes, in ihrer Tierhaftigkeit." [4]

In gothischen Kathedralen wie Chartres kann man in den Archivolten der Portale einerseits sehen wie Selige in Abrahams Schoss von Engeln geleitet werden, andrerseits wie Verdammte, Heiden und Mohammedaner von Teufeln gepackt werden. Die Ikonographie der Portale und Kapitelle romanischer Kirchen und später gothischer Kathedralen ist aufschlussreich. Manche Skulpturen erzählen von den unheimlichen Feinden, die es besonders auf die Kirchenschätze der Klöster abgesehen haben. Eines der interessantesten derartigen Zeugnisse bietet ein Detail im marmornen Portalschmuck von Oloron-Sainte-Marie, wo gefesselte Mohammedaner als Atlanten die Last des Tympanons tragen müssen. [5]

Der römische Materialismus und die römische Lebensart ähnelte dem, was man heute "the American way of life" nennt. "Der Mensch hat zu essen, zu trinken, kann in den Zirkus gehen. Er selbst ist jedoch nur eine Ertragsmaschine. Das drückt sich in den römischen Bauten aus: gigantisch, doch ohne Seele. Was man an manueller Fertigkeit gelernt hatte, war in den Bauten erhalten. Mehr nicht." Doch dann, um das Jahr tausend, ändert sich plötzlich alles. Ein Mönch aus Dijon meint dazu: "Als das dritte Jahr nach Tausend begann, machte man sich in der ganzen Christenheit und besonders in Italien und Gallien daran, die Kirchen zu erneuern. Selbst die, die nicht renoviert werden mussten, wurden von den Christen durch neue, schönere ersetzt. Es schien, als ob die Welt den Staub von ihrer alten Hülle abschütteln wollte, um überall das weisse Kleid ihrer neuen Kirchen anzuziehen ..." [6]
 

"Christ zu sein hatte einmal den Sinn, sich von keiner Macht der Welt imponieren zu lassen, schon gar nicht von den arroganten, gewalttätigen und amoralischen römischen Gottkaisern, deren religionspolitische Manöver nur allzu durchschaubar waren.... Die Verkörperungskraft der frühchristlichen Religion war so stark, dass sie am Ende das grösste Machtgefüge der Alten Welt auf ihre Seite zog. Sie hatte ihre Wurzeln in dem Bewusstsein der Freiheit. ... Um 500 n. Chr. eroberte das Christentum die nordeuropäischen neuen Machtgruppen, als es Remigius von Reims gelang, den fränkischen Merowingerhäuptling Chlodwig (Clovis) zu taufen, weshalb die französische Kirche sich noch heute stolz fille ainée de l'eglise (älteste Tochter der Kirche) nennt.... Es entstehen die grossen Ordensbewegungen des westlichen Mönchtums, die seit Benedikt von Nursia die Synthese von Gebet und Arbeit vrantrugen, später auch in den kontemplativen und asketischen Welten des Hochmittelalters." [7] 


Nach dem Jahr tausend blüht die Romanik und später die Gothik mit aussergewöhnlicher Kraft auf. Zwischen 1000 und 1300 wurden in Frankreich alle wichtigen Kathedralen, Kirchen und Abteien gebaut. Fast alle wurden mehrmals gebaut oder wiederaufgebaut. "Wie viele Generationen von Maurern, Steinmetzen und Zimmerleuten brauchten wir heute, damit die Generation heranwächst, die fähig ist, etwas Gleichwertiges wie Chartres oder Amiens zu schaffen?!" [8]

Möglich gemacht haben es Orden wie die Benediktiner, Zisterzienser und vor allem der Templerorden. Während der zweihundert Jahre, die der Templerorden existierte, wurden allein in Frankreich mehr als zweihundert Kirchen gebaut, romanische wie gotische, unter ihnen jene gewaltigen Bauten, die uns auch nocht heute beeindrucken. Der Templerorden nimmt an der ganzen Mittelmeerküste die Verteidigung gegen die Raubzüge der Barbaren, insbesondere Mohammedaner, in die Hand. Im Jahr 1270 besassen die Templer in Frankreich rund tausend Komtureien und unzählige Ordenshäuser. 1307 besitzen sie das Doppelte. Im Orient ist der Orden eine Kampfarmee; im Abendland ist der Orden eine mönchische Organisation, deren Mitglieder bewaffnet sind, aber nur, um sich verteidigen zu können. Sie beteiligen sich an keinem Kampf oder Krieg im Abendland, ausser gegen die Muslelmanen in Spanien und Portugal. [9]
 

"Durch diese Mönche, also noch vor den muselmanischen Quellen, kennen wir Platon, Aristoteles, Pythagoras und die hellenistischen Alexandriner. Sie sind es, die vor den letzten römischen Handwerkern, die eine Mauer hochziehen konnten, und von den Byzantinern in Süditalien, ja von Byzanz selbst Prinzipien des Steinbaus übernehmen und den romanischen Baustil entwickeln. Auch plegen die Mönche von Monte Cassino stilrein jene Musik, die ihren Namen von dem benediktinischen Papst Gregor erhielt: die gregorianische. Durch den heiligen Benedikt und dessen Nachfolger kam griechisches Geistesgut ins Christentum.... Der wesentliche Teil der Grundgedanken für diese Bauten geht auf die klassische griechische Wissenschaft zurück." [10]

"In der muselmanischen Welt gab es keine Ritterschaft, die der Templerritterschaft entsprochen hätte. ... Es ist unbestritten einzig und allein das Verdienst dieses Ordens, den Vorstoss des Islams nach Europa in Spanien gestoppt zu haben. ...Dass der wissenschaftliche Aufschwung in der christlichen Welt weniger sprunghaft erfolgt, liegt daran, dass schon eine höhere Basis existiert, die auf Resten der lateinischen, byzantinischen und griechischen Zivilisation ruht. ... Fraglos ist die abendländische Zivilisation nach den Kreuzzügen erst richtig erblüht. Im Gegensatz dazu stirbt die islamische Zivilisation an den Kreuzzügen. Langsam aber sicher. So, als wäre sie von ihren Grundlagen getrennt worden. Die christliche Zivilisation verdorrt nach dem Verlust Jerusalems und besonders nach dem Untergang des Templerordens." [11]
 

1099 wird Jerusalem erobert. Das was für die christliche Zivilisation wichtig war, bereitete sich in Cluny vor. Es war das Ergebnis einer langen, mühevollen Arbeit. Es ging von den Zisterziensern aus und wird in Clairvaux in Bewegung gebracht und von der christlich-europäischen Templerorganisation in die Tat umgesetzt. [12]

Es heisst, dass die Gotik aus dem Zisterzienserorden hervorgegangen ist oder dass die Zisterzienser zumindest die "Handlungsreisenden der Gotik" waren. Durch den heiligen Bernhard wird der Templerorden zu einer Art Nachkomme der Zisterzienser. Schon aus diesem Grund ist der Templerorden sehr eng mit der Gotik verbunden. An vielen Kirchen, Klöstern und Kathedralen haben die Templer mitgewirkt - nicht nur an den Rundkirchen wie in Cambridge oder London ("Temple Church (London) of the Knights Templar, Commandery headquarters"). [13]

Der Mönchskönig Ludwig IX (1214-1270), der Thron-Amt und Nachfolge Christi weitgehend miteinander zur Deckung brachte, ist deshalb ins Gedächtnis der Franzosen als "der Heilige" eingegangen. Später als die Templer verfolgt wurden und die Franziskaner in den Prozessen gegen die Templer aussagten und sogar ein Grosser des Dominikanerordens wie Meister Eckart gegen Häresie-Vorwürfe ankämpfen musste, entsteht eine zunehmende Unruhe, "um von der Gehässigkeit franzikanischer Denunzianten gegen die Geistigkeit Eckartscher Aufschwünge nicht zu reden." [14]

Mit 800 ausgemalten Kirchen zählt Slowenien zu den an Fresken reichsten Ländern Europas. Äusserst charakteristisch für Slowenien sind die vielen Berg- und Höhenkirchen, die manchmal auch als Festungen gegen die Türken gedient haben. Wenige Kilometer von Ljubljana entfernt, inmitten einer freundlichen Hügellandschaft, liegt die 1136 gegründete Zisterzienserabtei Sticna (Sittich), im Mittelalter kultureller Mittelpunkt von ganz Unterkrain. Diesem "Typ Sittich" gebührt - verglichen mit den gleichzeitigen französischen Bauten, zum Beispiel Fontenay, 1147 - wegen seiner archaischen Grundrisslösung sogar eine Schlüsselstellung in der frühen Baukunst dieses Ordens. Der frühgotisch gewölbte Kreuzgang mit zwei romanischen Doppelfenstern des ursprünglichen Kapitelsaales und den gotischen Wandmalereien ist nicht nur der älteste erhaltene Kreuzgang in Slowenien, sondern immer noch, seit 800 Jahren nun, das pulsierende Herz des Klosters Sticna. Auf einer Insel im Fluss Gurk, unweit der kroatischen Grenze, liegt eine der kleinsten Städte Sloweniens, Kostanjevica (Landstrass). Zur Sicherung dieses Gebietes, das die Grenze des mittelalterlichen Deutschen Reiches bildete, gründete das Kärntner Geschlecht im Jahre 1234 das Zisterzienserkloster St. Maria a Fontis in der märchenhaften Landschaft unter dem Uskokengebirge (Gorjanci). [15]

Die Schule von Edessa, ein Vorbild der Benedictiner-Schulen von Monte-Cassino und Salerno, erweckte die naturwissenschaftliche Untersuchung der Heilstoffe aus dem Mineral und  Pflanzenreiche. Als durch christlichen Fanatismus unter Zeno dem Isaurier sie aufgelöst wurde, zerstreuten sich die Nestorianer nach Persien: wo sie bald eine politische Wichtigkeit erlangten und ein neues, vielbesuchtes medicinisches Institut zu Dschondisapur in Khusistan stifteten. Es gelang ihnen ihre Kenntnisse und ihren Glauben gegen die Mitte des siebenten Jahrhunderts bis nach China unter der Dynastie der Thang zu verbreiten, 572 Jahre nachdem der Buddhismus dort aus Indien eingedrungen war. Der Samen bendländischer Cultur, in Persien durch gelehrte Mönche und durch die von Justinian verfolgten Philosophen der letzten platonischen Schule von Athen ausgestreuet, hatte einen wohlthätigen Einfluß auf die Araber während ihrer ersten asiatischen Feldzüge ausgeübt. Auf demselben Wege und durch dieselben Verhältnisse, welche den Arabern die Kenntniß der indischen Algebra zuführten, erhielten diese auch in Persien und am Euphrat die indischen Zahlzeichen im neunten Jahrhundert. Perser waren damals als Zollbediente am Indus angestellt, und der Gebrauch der indischen Zahlen hatte sich allgemein in die Zollämter der Araber im nördlichen Afrika (den Küsten von Sicilien gegenüber)
verpflanzt. Dennoch machen die wichtigen und überaus gründlichen historischen Untersuchungen, zu welchen ein ausgezeichneter Mathematiker, Herr Chasles, durch seine richtige Interpretation der sogenannten pythagorischen Tafel in der Geometrie des Boethius veranlaßt worden ist, es mehr als wahrscheinlich, daß die Christen im Abendlande selbst früher als die Araber mit den indischen Zahlen vertraut waren und daß sie unter dem Namen des Systems des Abacus den
Gebrauch der neun Ziffern nach ihrem Stellenwerthe kannten. Man hat mehrmals in der Völkergeschichte die Frag aufgeworfen, welche Folge die Weltbegebenheiten würden gehabt haben, wenn Carthago Rom besiegt und das europäische Abendland beherrscht hätte? »Man kann mit gleichem Rechte fragen«, sagt Wilhelm von Humboldt, »in welchem Zustande sich unsere heutige Cultur befinden würde, wenn die Araber, wie sie es eine lange Zeit hindurch waren, im alleinigen Besitz der Wissenschaft geblieben wären und sich über das Abendland dauernd verbreitet hätten? Ein weniger günstiger Erfolg scheint mir in beiden Fällen nicht zweifelhaft. Derselben Ursache, welche die römische Weltherrschaft hervorbrachte: dem römischen Geist und Charakter, nicht äußeren mehr zufälligen Schicksalen, verdanken wir den Einfluß der Römer auf unsere bürgerlichen Einrichtungen, auf unsere Gesetze, Sprache und Cultur. Durch diesen wohlthätigen Einfluß und durch innere Stammverwandtschaft wurden wir für griechischen Geist und griechische Sprache empfänglich: da die Araber vorzugsweise nur an den wissenschaftlichen Resultaten griechischer Forschung (den naturbeschreibenden, physischen, astronomischen, rein mathematischen) hingen.« Die Araber haben, bei sorgsamer Bewahrung der reinsten heimischen Mundart und des Scharfsinnes ihrer bildlichen Reden, dem Ausdruck der Gefühle und edeln Weisheitssprüchen allerdings die Anmuth dichterischer Färbung zu geben gewußt; "aber sie würden, nach dem zu urtheilen, was sie unter den Abbassiden waren, auch auf der Grundlage desselben Alterthums, mit dem wir sie vertraut finden, wohl nie vermocht haben die Werke erhabener Dichtung und bildend-schaffenden Kunstsinnes ins Leben zu rufen, deren sich in harmonischer Verschmelzung die Blüthezeit unserer europäischen Cultur zu rühmen hat." [16]

Im Zeitalter der Gothik hatte der italienische Philosoph Thomas von Aquin über die gesamte Ordnung der Welt dargestellt, vom Bösen bis zum höchsten Guten, dem "summum bonum", das zugleich das "summum pulchrum", das höchste Schöne ist. Auch über das Schlechte in der Welt, zum Beispiel den Islam, hat Thomas von Aquin aufgeklärt  [17]:
 

“Die aber, welche die verschiedenen Richtungen des Irrtums aufgebracht haben, sind auf entgegengesetztem Wege vorgegangen, wie offenbar ist bei Mohammed, der die Völker verlockt hat durch Versprechung fleischlicher Genüsse, zu deren Verlangen die fleischliche Begierde anstachelt. Auch hat er, der fleischlichen Lust die Zügel lassend, Gebote gegeben, die zu diesen Versprechungen passen und denen fleischliche Menschen leicht gehorchen. Auch Belege für die Wahrheit hat er nicht beigebracht, außer solchen, die leicht von jedem halbwegs Weisen durch natürliche Geisteskraft erkannt werden können. Ja, sogar das Wahre, das er lehrte, hat er mit vielen Fabeln und grundfalschen Lehren vermischt. Auch hat er in den Dienst der Sache keine übernatürlich gewirkten Zeichen gestellt, durch die allein der göttlichen Eingebung ein angemessenes Zeugnis gegeben wird, wo die sichtbare Tat, die nicht anders als göttlich sein kann, den auf unsichtbare Weise geisterfüllten Lehrer der Wahrheit erweist. Er hat vielmehr gesagt, er sei in der Macht der Waffen gesandt: Zeichen, die auch Räubern und Tyrannen nicht fehlen. Auch haben ihm am Anfang nicht irgendwelche in göttlichen und menschlichen Dingen geübte Weise geglaubt, sondern tierische Menschen, die in Wüsten lebten, jeder göttlichen Lehre durchaus unkundig, durch deren Menge er andere mit Waffengewalt unter sein Gesetz gezwungen hat. Auch legten für ihn keine göttlichen Weissagungen vorausgehender Propheten Zeugnis ab; alle Belege des Alten und des Neuen Testaments entstellt er vielmehr durch fabelndes Erzählen, wie dem deutlich wird, der sein Gesetz liest; deswegen überließ er auch mit listiger Berechnung die Bücher des Alten und des Neuen Testaments seinen Gefolgsleuten nicht zum Lesen, damit er durch sie nicht der Unwahrheit überführt werde. Daher ist offenbar, daß die, die seinen Ansprüchen Glauben schenken, leichtfertig glauben.” - Thomas von Aquin, Summa contra gentiles (Gegen die Heiden), Buch I, Kapitel 6 


Die Philosophie des Thomas von Aquin wurde mehr und mehr bekannt. Die Charakterisierung der muslimischen Türken und Sarazenen fällt ähnlich negativ aus wie später in der Renaissance die der Osmanen und Mauren - hat aber von ihrer Aktualität bis heute nichts verloren; ihre Denkweise schlug sich in Dichtung und Sprichwörtern der damaligen Zeit nieder: 
 

"Dich und die Mutter räche, o heilger Jungfrau Kind,
An allen, die da euers  Erblandes Feinde sind,
Den Christen wie den Heiden sei nicht im Zorn gelind!
Es sind nicht nur die Heiden, die Ärgernis dir geben,
An allen räch dich, Heiland, die übel dir gesinnt.
Die Heiden sinds, die offen sich wider dich erheben,
Doch sie gestehn es frei, daß sie für dich nicht leben:
Viel schlimmer sind, die heimlich nach Heidenfreundschaft streben!" [18] 

»Es wäre wohl wert, zu erwägen, ob sich aus einem Teile der kleinasiatischen Länder, die jetzt von den Türken verwüstet werden, ein großes Reich bilden ließe? ... Allerdings müßte es von dem heiligen römischen Reiche ins Schlepptau genommen werden, würde aber unter dem Regiment eines Gottfried von Bouillon an der Spitze seiner siegreichen Franken ein Bollwerk abgeben können.« [19] 

"Die Nachricht von dem Herannahen des gewaltigen Völkerheeres und seiner Absicht, nach Palästina zu ziehen, verbreitete sich nun mit wachsender Eile in der Hauptstadt. Wie immer bei solchen Anlässen, mischte sich Wahrheit und Dichtung. Manche wollten wissen, Zweck des fränkischen Zuges sei die Eroberung Arabiens und die Zerstörung des Prophetengrabes; andere behaupteten, daß für die Franken, doch Konstantinopel das nächstliegende Plünderungsobjekt sei; noch andere behaupteten, der griechische Patriarch solle gezwungen werden, sich der päpstlichen Oberhoheit zu unterwerfen, die Form des lateinischen Kreuzes anzunehmen und das Kirchenschisma fallen zu lassen." [20]

"Mir soll jeder Türke recht sein und hoffentlich stoße ich auf sie in der Front sowohl als bei der Fahne, damit ich Ihnen als Feinden der heiligen Jungfrau, aller Heiligen und meiner selbst gehörig zu Leibe rücken kann!" [21]

Mohammed wird von den Christen nicht als Prophet anerkannt, allenfalls wird er als "Kameltreiber von Mekka" in einem Atemzug mit Satan und Teufelsanbetern genannt: »Nun, bei Unserer lieben Frau, Sarazene, wagst Du den Kameltreiber von Mekka in einem Atem zu nennen mit – « »Ich bin Theodorich von Engaddi, der Wanderer der Wüste – Freund des Kreuzes und Geißel aller Ungläubigen, Ketzer und Teufelsanbeter. Hütet Euch – hütet Euch! Nieder mit Mohammed, Satan und ihren Anhängern!« [22]

Den "Säbeln der Ungläubigen" Türken wurde seit der Christianisierung der Levante der Kampf angesagt: »Hörst Du nicht das Klirren und Klingeln? Bei Gott, die Türken sind im Lager. Ich höre ihr Kriegsgeschrei! ... Aber geh, bitte! und bringe mir Nachricht, was für Fremde im Lager sind; denn dieses Getöse rührt nicht von Christen her.« [23]

Christen verstehen nicht, wie selbst tapfere Herrscher an den "Hunde von Propheten" glauben können: "Richard nahm das Pergament und las: »Der Segen Allahs und seines Propheten Mohammed...« – »Hinaus mit dem Hunde!« rief Richard, verächtlich ausspuckend – »Saladin, König der Könige, Sultan von Aegypten und Syrien, das Licht und die Zuflucht der Erde, entbeut dem großen Richard von England seinen Gruß. – Da uns berichtet worden, daß die Hand der Krankheit schwer auf Dir, unserem königlichen Bruder, ruht, ... Und möge daher der heilige – « »Genug! genug!« rief Richard. »Ich will nichts mehr hören von diesem Hunde von Propheten! Es kränkt mich, wenn ich denke, daß der tapfere, ehrenwerte Sultan an einen toten Hund glaubt! [24]

Christinnen und Muslime? das geht gar nicht: »Ha! Was sagst Du?« rief Kenneth, »welcher Christ würde solch unnatürliche Verbindung einer Christin mit einem Sarazenen billigen?« »Du glaubst, Muselmann, daß Richard seine Blutsverwandte, eine edelgeborene, tugendsame Prinzessin, in den Harem eines Ungläubigen liefern werde? Der gemeinste Christ wiese solch glänzende Schande mit Verachtung von sich.« [25]

Verhandlungen mit muslimischen Herrschern taugte früher genauso wenig wie heute (zum Beispiel mit der Türkei wegen der Flüchtlingskrise): "Durch schlaue, schmeichelnde Beredsamkeit, Gewandte Sitten, feine Huldigungen und einen Geist, zum Truge stets bereit; Stark in der Kunst, Verleumdung vorzubringen, die Schmähung ist und scheint wie Lob zu klingen". Von den Muslimen, also Mahomet und seinen Anhängern, kann kein Heil für die Welt ausgehen. Ganz im Gegenteil sie tun so "Als wär' es – Thor! – ein Leichtes nur, zu streiten den großen Kampf mit Gottes heil'ger Macht; Thor! der den Himmel wagt herauszufodern, vergessend schon, wie Gottes Blitze lodern."  Die Mohammedaner, also "die von Gott sich wandten" schliessen sich gegen die Christen zusammen, Araber, islamisierte Afrikaner und Asiaten. Muslime fordern Toleranz von den Christen, in Wirklichkeit steht "Die halbe Welt in Waffen", bereit, weiterhin gegen Christen zu kämpfen. Seitdem Ägypten "zum Islam überschritt" geht es bis heute in diesem Land bergab. Das Gleiche betrifft weitere Länder der Levante, Afrikas und Asiens. Ergriffen wurde die Herrschaft von Barbaren aus "aus Mahoms Blut" [26]

"Wie kömmt es, daß ihr Christi Lehensleute
Ermordet und ihr Lehen an euch reißt
Und nicht Jerusalem von jener Meute
Befreit habt und die Räuberbrut zerschmeißt,
Und daß Constantinopel und den besten
Theil dieser Welt der Türke darf verpesten?" [27]

"Es kommt mir vor, Anselmo, du zeigest jetzt dieselbe Denkweise wie stets die Mauren, denen man den Irrweg ihrer Sekte weder mit Stellen aus der Heiligen Schrift begreiflich machen kann noch mit Gründen, die auf Vernunftschlüssen beruhen oder sich auf Glaubensartikel stützen; vielmehr muß man ihnen handgreifliche, verständliche, bündige, unzweifelhafte Beispiele beibringen nebst mathematischen Beweisen, die nicht zu leugnen sind, wie wenn man den Satz aufstellt: ›Wenn wir von zwei gleichen Größen gleiche Größen abziehen, so sind die übriggebliebenen ebenfalls gleich.‹ Und wenn sie dies in Worten nicht verstehen – und sie verstehen es wirklich nicht –, muß man sie es mit den Händen greifen lassen und es ihnen vor Augen stellen; und mit all diesem kann dennoch niemand sie von den Wahrheiten unsres heiligen Glaubens überzeugen. Dieselbe Art und Weise werde ich bei dir anwenden müssen; denn das Verlangen, das in dir entstanden, ist eine solche Verirrung und liegt so abseits von allem, was nur eine Spur vom Vernünftigen an sich hat, daß es meiner Meinung nach Zeitverschwendung wäre, dir deine Einfalt – denn ich will ihr für jetzt keinen andern Namen geben – begreiflich zu machen." [28]

"Auch dieser ist ein Ritter, einer von Christi Heerscharen, er heisst Don Santiago der Maurentöter, einer der streitbarsten Heiligen und Ritter, welche die Welt besessen hat und der Himmel jetzt besitzt.... Bedenke, diesen mächtigen Ritter vom roten Kreuze hat Gott unserem Spanien als Schutzheiligen gegeben, zumal in den harten Kampfesnöten, die die Spanier mit den Mauren bestanden; und darum rufen sie ihn an und schreien zu ihm als ihrem Verteidiger in allen Schlachten, die sie schlagen, in denen man ihn oft mit Augen gesehen, wie er die Heerhaufen der Araber niederwarf, zu Boden trat, vernichtete und in den Tod schickte." [29]

Kirchenburgen in Osteuropa zum Schutz gegen Tataren und Türken

Wie wichtig diese Kirchenburgen waren, sieht man an den Türkeneinfällen, nicht zuletzt an der Katastrophe von Mohacs 1526, die den Türken den Weg ins Abendland freigab - durch Versäumnisse, die das christliche Europa zu verantworten hatte. "Dieser Verbindung von irdischer Sicherung und himmlischem Versichertsein begegnen wir in einzelnen Fällen auch sonst im Abendland. Die vereinzelten Ausnahmen sind in Siebenbürgen die allgemeine Regel. Die Burg - es fehlt eigentlich nichts: Ringmauern so hoch und fest wie mittelalterliche Stadtmauern, Basteien, Türme mit Pechnasen und Schießscharten, Fallgatter und Fluchtgänge, alles ist da. Was fehlt ist der Wohnsitz des Burgherrn; wo der zu sein pflegt, steht die Kirche." Bei feindlichen Einfällen war diese Burg Wohnsitz der gesamten Dorfgemeinschaft, die rundum an der an der Innenseite der Ringmauern ihre "Wohnstübchen" hatte. [30]

Im Jahr 1241 traf der Einfall der Tataren, die mit Feuer und Schwert wüteten, die Stadt Klausenburg wie ein Blitzschlag. Beim Wiederaufbau legten die deutschen Ansiedler aus der Rheingegend durch ihre planvolle Arbeit die Grundstruktur der Stadt fest. Die Szekler oder "siculi" hatten einen wichtigen Beruf damals: Grenzwache im Osten des mittelalterlichen ungarischen Reiches. Eine Inschrift in der Kirche zu Kronstadt aus dem Jahre 1233 berichtet von dem ersten grossen Tatarenangriff. 1236: Wieder ein Tatarenangriff; Szekler, Rumänen, Sachsen verteidigen sich gemeinsam. 1423 fallen die Türken in Siebenbürgen ein. 1520 werden in der Schlacht von Mohacs die Ungarn von den Osmanen besiegt; bis 1699 steht Siebenbürgen unter türkischer Hoheit. Dann vertreiben die Heere Habsburgs unter Prinz Eugen den Halbmond. Siebenbürgen wird Fürstehtum der Donaumonarchie. [31]
 

Reconquista in Portugal, romanische und gotische Kathedralen

Die Reconquista war 300 Jahre lang nur eine Serie von Scharmützeln mehrerer untereinander zerstrittener Kleinkönige mit den Mauren. Erst die Erstürmung des Maurenkastells von Lamego um 1050 brachte die Wende. Die Kathedrale mit einem romanischen Turm und einer gotischen Fassade. In der Nähe Wallfahrtsort Nossa Senhora dos Remediios, zu dem eine Granittreppe mit 480 Stufen hinaufführt. Èvora, 715 von den Mauren besetzt, 1165 von Geraldo Sempavor (Ohnefurcht) zurückerobert. Es wurde unter Alfons III: Residenz. Die Romanisch-gotische Kathedrale wurde 1186 begonnen. Beja im Alentejo war ein Zentrum der Mauren. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde es von den Porugiesen entgültig zurückerobert. Die Kapelle Santo Amaro, eine der vier erhaltenen vorromanischen Kirchen Portugals, haben die Besetzung durch die Mauren überdauert. [32]

Tomar, Stadt der Templer - nach Aufhebung des Ordens - der Christusritter. Die Burg, ein Kreuzgang sowie die Rotunde stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Palast, ein zweigeschossiger Arkadenhof und zwei weitere Kreuzgänge stammen aus der Zeit Heinrichs des Seefahrers. Unter Manuel I. dann Bau der neuen Kirche, des neuen Kapitelhauses mit dem berühmten manuelinischen Fenster sowie des Kreuzgangs Santa Barbara; unter Joao III. und den Spaniern Bau vier weiterer Kreuzgänge und des Klosters, Portugals grösstes Renaissance-Bauwerk. Eine der schönsten Renaissancekirchen auf der iberischen Halbinsel ist die Nossa Senhora da Conceicao. Die alte Kathedrale von Coimbra (Sé Velha, um 1170) ist eine der bedeutendsten romanischen Kirchenbauten des Landes [33]
 

Reconquista in Spanien, vorromanische (westgotische, asturische), romanische und gotische Kathedralen

In Valencia riegelten sich die beiden ethnisch-religiösen Gemeinschaften voneinander ab und hielten immer auf Distanz. Dieser Widerstand gegen jede Verschmelzung erklärt auch, warum sich später die muselmanischen Spuren im valencianischen Raum schneller verwischten. Im Mittelalter wird die Stadt Alicante Grenze und damit dauernder Zankapfel zwischen den Mauren in Murcia und den Königreichen von Kastilien und Aragón. Beim Abstieg über den Südhang gelangt man in Barrio de Santa Cruz, wo im Mittelalter die Mauren lebten; heute ist es ein Wohnviertel armer Leute. In vielen Städten werden noch heute Feste gefeiert, die den Sieg der Christen über die Mohammedaner feiern. "Im April - am Sankt-Georgs-Tag - feiert Alcoy das Fest der Mauren und Christen, ein mittelalterliches Kampfspiel, das den Bürgern Gelegenheit gibt, in prächtigen Gewändern und zu Pferd, den christlichen Sieg über die Mohammedaner darzustellen." In Caravaca findet jährlich eine Fiesta statt, deren Motiv die Legende des Heiligen Kreuzes von 1232 ist. 1224 fiel Murcia an Kastilien. Die gotische Kathedrale Santa Maria wurde 1358 über einer Moschee erbaut. Die Burg von Aledo, südwestlich von Murcia, war im 11. Jahrhundert ein Hauptstützpunkt der Kastilier gegen die Mauren. Ferdinand der Heilige eroberte Cartagena 1242, bis dahin war sie im Besitz der Mauren. Die Kathedrale Santa Maria la Vieja stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Rückeroberungen wurden gefeiert zum Beispiel die Valencias in der Romanze des Cid. [34]
 
"Angekommen in Valencia,
Angelangt nach langer Trennung
In der schönen Stadt, gewonnen
Durch die Tapferkeit des Cid,
Lebten jetzt Doña Ximena,
Sie, die Mutter, und die Töchter
Mit dem Cid, der hoch sie liebte,
In Verehrung, Freud und Glück,

Als schnell eine Botschaft ankam:
Miramamolin der Große
Nahe sich mit mächt'gen Heeren;
Funfzigtausend Mann auf Rossen,
Die zu Fuße nicht zu zählen;
Ihm Valencia zu entreißen,
Nah er mächtig sich dem Cid.

Wohlerfahren in den Waffen,
Rüstet dieser stracks die Festen
Aus mit Vorrat und mit Volk,
Muntert' auf dann seine Ritter
Freudig, auf gewohnte Weise,
Führte dann Doña Ximena,
Sie und seine beiden Töchter
Auf des Schlosses höchsten Turm.

Allda sahen sie zum weiten
Meer hinaus die Mauren kommen,
Sahn mit großer Eil und Sorgfalt
Sie aufschlagen ihre Zelte
Unter Kriegsgeschrei und Trommeln,
Kriegsgeschrei und Paukenhall.

Großes Schrecken faßt die Mutter
Wie die Töchter; denn sie hatten
Solche Heere nie zu Felde,
Nie auf einem Platz gesehn.
»Fürchtet nichts, ihr Lieben alle«,
Sprach der Cid, »solang ich lebe,
Nah euch keine Sorg und Angst!
Morgen – und ihr sehet alle
Diese Mauren überwunden;
Töchter, und von ihrer Habe
Mehrt sich euer Heiratsgut.
Je mehr ihrer, desto besser,
Desto reicher wird die Beute
Für die Kirche zu Valencia,
Die, dem Volk zu hoher Freude,
Morgen euch zu Füßen liegt.«

Jetzt bemerkend, daß die Mauren
Nah sich an die Tore drängten,
Sonder Ordnung, im Gewühl,
Sprach er: »Alvar Salvadorez,
Leget an Euch Eure Rüstung,
Nehmt mit Euch zweihundert Reiter,
Wohlgeübt auf ihren Rossen,
Und macht auf die Heiden Jagd,
Daß Ximene und die Mädchen
An dem Jagen sich erfreun!«

Kaum gesprochen, so geschah es:
Im Getümmel, im Getrappel
Flohn die Mauren zu den Zelten;
Wer nicht fliehen konnte, blieb;
Doch hier wandten sie sich alle,
Und weil Alvar Salvadorez
Vorwärts sich zu weit gewagt,
Fiel er in die Hand der Mauren,
Bis ihn tages drauf mit reichem
Ruhm befreiete der Cid....

Dankend Gott und San Jago
Für den Schutz, den sie ihm schenkten,
Für die Kraft, die sie ihm liehen,
Auszufechten solche Schlachten,
Zu bezwingen soviel Mauren,
Zu gewinnen Städt und Festen,
Wie kein andrer sie gewann –
Denn Gott und der Erzapostel
Hielten ob ihm ihre Hand –,

Lebte Cid jetzt, hochgefürchtet,
Hochgefürchtet und verehrt,
In Valencia mit Ximenen
Und mit seinen beiden Töchtern,
Doña Sol und Doña Elvira,
Die er über alles liebt'....

Alvar Fañez war der erste;
Wütig stürzt er auf die Mauren,
Die Bukar hieher gelagert;
Ungeheuer war die Zahl.

Traf zuerst auf eine schwarze
Mohrin, die aus türk'schem Bogen
Gift'ge Pfeile tödlich schoß,
Also meisterhaft, daß man sie
Einen Stern des Himmels nannte;
Sie und ihre Schwestern alle,
Hundert schwarze Weiber streckte
Alvar Fañez in den Staub.

Dies gesehn, erschraken alle
Sechsunddreißig Mohrenkön'ge;
Furchterblasset stand Bukar.
Wohl sechshunderttausend Ritter
Dünkt ihnen das Heer der Christen,
Alle weiß und hell wie Schnee.
Und der Schrecklichste vor allen,
Reitend vor auf weißem Rosse,
Größer als die andern alle,
In der Hand ein' weiße Fahne,
Auf der Brust ein farbicht Kreuz,
Sein Schwert glänzete wie Feuer –
Als er anlangt bei den Mauren,
Breitet ringsum er den Tod.
Alle fliehen nach den Schiffen,
Viele stürzen sich ins Meer;
Wohl zehntausend waren ihrer,
Die die Schiffe nicht erreichten,
Die des Meeres Flut verschlang.
Von den Mohrenkön'gen blieben
Zwanzig; nur Bukar entrann." [35]
 

Madrid war ein "befestigter Morisken-Ort, eine muslimische Siedlung, als es 1083 durch Alfons VI., König von Kastilien, erobert wurde". In den maurischen Jahrhunderten hiess sie Magerit. Der Turm von San Nicolás war früher Minarett einer Moschee.

Das alte Burgos ist gotisch geprägt, in seinen Kirchen, Profanbauten und Stadttoren. In Burgos, dem Herzen Kastiliens, residierten die kastilischen Grafen und Könige. Der Cid Campeador, dessen Reiterstandbild auf dem Platz vor der Arlanzónbrücke steht, stammte aus dem nahen Vivar. Das spanische Nationalepos "Cantar de mio Cid" rühmt ihn, der im 11. Jahrhundert ritterliche Würde und Gerechtigkeit verkörperte, der seine Ehre gegenüber dem eigenen Herrn behauptete und auf eigene Faust gegen die Mauren kämpfte. Die alte Hauptstadt der Grafschaft und später des Königreiches Kastilien, wird überragt von der Kathedrale Santa Maria, einem gotischen Bauwerk. Weitere gotische Kirchen sind An Gil, San Nicolás und San Esteban. [36]

In Valladolid feierten Ferdinand II. und Isabella, die späteren Reyes Católicos, 1469 Hochzeit. Damit waren die alten Königreiche Aragón und Kastilien verbunden und konnten gemeinsam die Reconquista, die Wiedereroberung Spaniens, nach der Unterwerfung Granadas 1492 beenden. Valladolid besitzt viele Beispiele des isabellinischen Stils, des spätgotischen flammenden Stils. [37]

Man fragt sich, wie konnte es zu jener grauenvollen Einrichtung der Inquisition kommen. Anfangs bot die Ketzerbekehrung ein durchaus humanes Gesicht. Der aus Caleruega bei Aranda de Duero stammende Altkastilier Domenico de Guzmán, der Gründer des Dominikanerordens, wählte im 12. und 13. Jahrhundert noch das überzeugende Gespräch mit Irrgläubigen, nach dem augustinischen Grundsatz, dass man die Häretik hassen, den Häretiker aber lieben solle. Davon beeindruckt, übergab Papst Gegor IX. nach Domenicos Tod die Jurisdiktion über die Ketzer vor allem den Dominikanern. Doch abweichend vom ursprünglichen Konzept, schuf der Orden nach und nach jenes bekannte Instrument der Inquisition und des Großinquisitors, wie er in Schillers Don Carlos oder bei Dostojewskij beschrieben wird. "Torquemada, 1420 in Valladolid geboren, verkörperte wie kein anderer das Schreckgespenst der Inquisition." Die grosse Zeit der Inquisition in Spanien begann 1492 nach der Einnahme Granadas, der letzten islamischen Bastion auf iberischem Boden. Verdächtig machten sich vor allem die zahllosen islamischen Mauren. "Die meisten Conversos und Moriscos waren nur zum Schein übergetreten.... Moriscos bauten in einem Hausversteck eine Gebetsnische ein, wo sie sich in Richtung Mekka verneigten. Sie hielten, soweit sie es verbergen konnten, den Fastenmonat Eamadan ein." [38]

Die Kathedrale San Salvador in Ávila ist eine der ältesten gotischen Kirchen Spaniens. Zu den bemerkenswerten romanischen Kirchen Àvilas gehören San Vicente, San Andrés, San Secundo und San Pedro. Im Dominikanerkloster Santo Tomás, das 1483 gegründet wurde herrscht der spätgotische Stil vor. [39]
 

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[1] Weitere Literatur in den Kursen Nr. 325, Nr. 330-333 Kunst und Architektur der Gothik
[2] Geymüller, Heinrich Baron von 1898: Die Baukunst der Renaissance in Frankreich. Paris, Wien, Stuttgart
[3] Siehe auch Kurse Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur und Nr. 559 - Wolfram von Eschenbach. Akademie der Kunst und Philosophie
[4] Siehe Anmerk. 1 und Richter, G. 1976: Chartres. Stuttgart
[5] Siehe Anmerk. 1 und 3 
[6] Diese römische Lebensart oder "American way of life" lässt sich heute in der modernen Architektur beobachten. Viele Architekten haben zwar ihr Handwerk gelernt, doch leider fehlt der Geist - zum Beispiel wenn ein berühmter Architekt wie Böhm eine Kölner Moschee im Auftrag einer Organisation baut, die dem islamistischen Regime in der Türkei angehört. Siehe Anmerk 1, Frankfurter Allgemeine Zeitung 2016, Nr. 74, p. 2 und Kurs Nr. 532 - Philosophie der Wissenschaften. Akademie der Kunst und Philosophie
[7] Unter den heutigen Jugendlichen machen sich die Wenigsten ihre "Gottes-Kindschaft" bewusst.Technische Geräte wie Smart-phones lenken ja auch wunderbar ab. "Zu tadeln sind sie allemal, mehr aber zu bedauern. Obschon aus bestem Hause, schlagen sie regelmäßig aus der Art. Von ihrem hohen Erbe machen sie oft bis zuletzt keinen Gebrauch. Die schwarzen Schafe in der Herde des Herrn bilden von alten Tagen her - Theologen sagen: im post-lapsarischen Zeitalter - die stärkste Mehrheit." Unfähig ihren subtilen Ursprung zu erfassen, verlieren sie sich, "Halbautomaten vergleichbar", in der Diesseitigkeit. (Sloterdijk), siehe auch Kurse Nr. 541 Europäische Philosophie, Nr. 532 - Philosophie der Wissenschaften; mehr zum Thema Freiheit und Ausbreitung des Christentums im Abendland siehe Anmerk. 3. und Nr. 509 Philosophie der Freiheit. Akademie der Kunst und Philosophie
[8] Siehe Anmerk. 4
[9] Aus der angelsächsischen Literatur über Orden der Templer: After the success of the First Crusade, the order was founded in Jerusalem in a building on the site of King Solomon’s temple.  Their mission was to protect pilgrims travelling to and from the Holy Land, but in order to do this they needed men and money. The London Temple was the Templars’ headquarters in Great Britain. The Templars’ churches were always built to a circular design to remind them of the Church of the Holy Sepulchre at Jerusalem, a round, domed building raised over the site of the sepulchre where Jesus was buried.  At first, the Templars were liked and respected.  St Bernard of Clairvaux became their patron and they gained many privileges from popes and much support from kings. The “Ancient Priesthood of Solomon” is that which the Templar Order discovered and restored from its 9 years of excavation of the Temple of Solomon (1118-1127 AD). Carrying a unique combination of these traditions, the Priesthood of the Templars constitutes the distinct religious Denomination of “Solomonic Christianity”. This unique heritage of the Knights Templar is the real substance of the legendary Temple of Solomon. The Ancient Priesthood of Solomon is compatible with the practices of Reformed Catholicism, as it is the foundation and unique form of Christianity rooted in the Biblical sacred scriptures of the 1st century Essenes and early Coptic Christians, 11th century Cathars, and 12th century Templars, including elements of 15th century Rosicrucianism as Gnostic Protestantism, and aspects of 16th century Hermetic Theosophy as part of Liberal Catholicism. The Ancient Priesthood of Solomon is maintained as a separate institution within the Templar Order. Although many Knights and Dames Templar choose to join the Priesthood, this is an optional additional activity, which is available to enhance the authentic medieval experience of Templarism. Participation in the Priesthood is not a requirement of the Order, as religious affairs are constitutionally separate from its chivalric aspects. The Ancient Priesthood of Solomon, preserved by the Templars within the Order of the Temple of Solomon, carries the original tradition which underlies the earliest form of Christianity, continued through 7 primary sources of Apostolic Succession since ca. 33 AD: the Nazarene Essene Priesthood of Jesus from ca. 33 AD, Saint Mark the Apostle, Saint Thomas the Apostle, Saint Mary Magdalene the Disciple (and Gnostic Apostle) of Jesus, Saint Thecla the Disciple (and Gnostic Apostle) of the Apostle Peter, the Gnostic Essene priesthood ca. 250 BC of the Cathars from 1054 AD; and Saint Bernard de Clairvaux the Patron Saint of the Knights Templar from 1129 AD. As a result, the Ancient Priesthood of Solomon of the Templar Order (as restored from the 12th century) is the direct continuation of the 2,200 year old Solomonic Priesthood from the Essenes, who developed the most ancient form of early Christianity in history which later became the Coptic denomination. It is well documented in the historical record that King Baldwin II gave the Knights Templar residence in his palace specifically for access to the Temple of Solomon, and that the first Templars were sent there by the Cistercians on a mission to recover the knowledge of the Temple of Solomon. Authoritative historians have confirmed that the site was in fact that of the Temple of Solomon, and that it was in fact an ancient Egyptian Temple. Historians also determined that the Biblical manuscripts of the Dead Sea Scrolls in fact came from the Library of the Temple of Solomon, copies from the Library were transported and preserved by the Essenes, and those were a particular group of Essenes who came from Egypt. These facts prove that there did exist a Library of the Temple of Solomon, which gave the first Knights Templar full access to all remaining copies (as duplicate manuscripts were common) of ancient scripture, and any artifacts, as well as the hieroglyphic and Coptic inscriptions on the walls of the Temple of Solomon itself. It is also established as a historical fact that the founding Knights Templar stayed mostly underground on the Temple Mount, conducting archaeological excavation of the Temple of Solomon for 9 full years, after which they swiftly traveled to the Vatican, which responded by almost instantly giving them unprecedented power. Therefore, it is most probably the discovery, initiation, and inheritance of the Ancient Priesthood of Solomon by the Knights Templar, which may very well be the legendary “big secret” which compelled the Vatican to immediately grant the Templar Order virtually unlimited power. Notwithstanding the formidable basis, wealth of priestly heritage, and legitimacy of the Templar Order’s ecclesiastical authority, the Knights Templar have never sought to “compete” with the Vatican or other Churches, but consistently chose only to support them. Historically, although the Knights Templar knew that the Order was vested with the ecclesiastical authority of the Ancient Priesthood of Solomon, they mostly built Churches only for the Vatican or Celtic Church. The Templars only built Churches or monasteries for themselves when necessary to serve as a working facility, to support the operations of a Commandery. The classical Gnostic teachings preserved by the Knights Templar – once feared by the Vatican Roman Church as “heretical” – are interpreted and applied in ways which actually strengthen Christian faith, and give Catholic, Orthodox, Anglican and Protestant followers even greater depth and resolve of commitment to their own denominations. This provides some flexibility of personal choice, such that ordained clergy of the Ancient Priesthood of Solomon can use their ancient title or their equivalent Christian title, alternatively and interchangeably, as appropriate in the context of their religious activities. The clergy titles authentic to the Templar Priesthood, as verified from the archaeological record, are: “Initiate” (Acolyte), “Lector Priest” (Deacon), “Priest of Purity” (Priest), “Priest of God” (Monsignor), “Scribe of the Word of God” (Doctor of Divinity), “High Priest” (Bishop), “Arch High Priest” (Archbishop), “Master High Priest” (Cardinal) and “First Master-Teacher of God” (Pontiff). Women hold all of the same titles, using the feminine form “Priestess”. Ordained clergy from classical Churches are automatically recognized at the level of their current Christian clergy title. After supplemental studies in the ancient heritage and origins of Christianity, they receive additional ordination in the Ancient Priesthood of Solomon. Through further studies learning the sacred arts of working with the Holy Spirit, clergy are then elevated to the next levels by the genuine ecclesiastical authority of the Templar Priesthood. (Collier’s Encyclopedia, 1985, “Knights Templars”; Michael Lamy, Les Templiers: Ces Grand Seigneurs aux Blancs Manteaux, p.28; Charles G. Addison, The History of the Knights Templar, 1842, p.6, citing the document De Aedificiis by historian Procopius of Caesarea as “Procopius de Oedificiis Justiniani, lib. 5.”; Keith Laidler, The Head of God: The Lost Treasure of the Templars, London (1998), p.177; Piers Paul Read, The Templars, Phoenix Press, London (2001), p.305); Siehe auch Kurse Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles. Akademie der Kunst und Philosophie
[10] Siehe Anmerk. 4
[11] Siehe Anmerk. 3 und 9
[12] Siehe Anmerk. 4
[13] Als am 14. September 1307 König Philipp IV., der Schöne befahl, alle Templer in seinem Königreich zu verhaften, "wurde die soeben begonnene Zivilisation des Abendlandes an ihren Wurzeln getroffen.... Als erstes versuchte der Hohenstaufer Kaiser Friedrich II. in seinem süditalienischen Besitzungen die Templer zu unterwerfen. Als ihm dies nicht gelang, bemächtigte er sich ihrer Güter. Ohne zu versäumen, sie zu verläumden." Die Dominikaner traten im Templerprozess als Belastungszeugen auf und erhielten einen grossen Anteil an den Gütern des Ordens zugesprochen. "Verschiedene Historiker versuchten, Philipp den Schönen als einen guten Katholiken und als vertrauenswürdig reinzuwaschen. Ausgerechnet ihn, diesen exkommunizierten König, der den Papst verhaften und durch seine Männer kaltstellen liess, ausgerechnet ihn, der die Wahl eines anderen Papstes, der ihm gelegener war, manipulierte!... Guillaume de Paris ist zweifellos der Erfinder der Verläumdungsklage. Denn dieser Guillaume de Paris, Angehöriger des Dominikanerordens, Doktor der Theologie, ist nicht nur seit 1303 Grossinquisitor von Frankreich, sondern seit 1305 auch Beichtvater des Königs. ... Kein Dokument erwähnt eine Beteiligung von Benediktinern oder Zisterziensern!" In einem Brief (aus dem Geheimarchiv des Vatikan), schreibt Papst Clemens V. am 8. September 1311 dem König von Zypern und den Bischöfen von Famagusta und Nikosia: Um die Templer zu zwingen, sei es wichtig, "dass sie durch 1,2,3,4,5 und 6 Folterknechte auf die Folter gespannt und gepeinigt werden. Jedoch vernachlässigten bedauerlicherweise die Bischöfe und Deligierten dises Mittel. Wir beauftragen sie ausdrücklich, gegen die Ritter die angemessene Tortur anzuwenden, um auf schnellstem Wege die absolute Wahrheit zu offenbaren." In Deutschland und Italien werden die Templer ohne jeden Vorbehalt von allen Anklagepunkten freigesprochen. In Portugal gründet der König eigens für sie den Christusritterorden, in den alles, was sie besassen, überging und der als Emblem das Templerkreuz beibehielt, das sich auf allen Segeln der Weltentdecker wiederfindet. Viele Templer verliessen Frankreich. Ihnen verdanken wir die meisten deutschen gotischen Kirchen. "Einige Jahr später verwüstete der Hundertjährige Krieg Frankreich ... Die Zivilisation bricht zusammen. Alle Versuche der Renaissance, zu den Ursprüngen zurückzukehren, scheitert an den Kirchen, die den Weg dorthin durch Folter und Scheiterhaufen verbarrikadierten. Das trifft für die Kirche des Petrus genauso zu wie für die Calvins." Siehe auch Anmerk. 3 und 4 sowie Genesis 31:9 und Henry Lincoln, Shadow of the Templars, documentary film, BBC London (1979)
[14] Später kam die Zeit, "als der Orden der Franziskaner schon den Ruf erworben hatte, an Verwahrlosung alle übrigen zu übertreffen" (Sloterdijk). Montaigne meinte, "keine Beschäftigung und kein Vornehmen kann einem Christen anständiger sein, als wenn alles sein Studieren und Denken auf die Verschönerung, Erweiterung, und Bestärkung der Wahrheit seines Glaubens abzielet." Er meint, zu seiner Zeit würden sogar die "Anhänger einer menschlichen Sekte" wie die des Islams, konsequenter nach "den Sitten eines Mahometaners" leben, als die Christen nach christlichen Sitten: "Demnach that weiland unser König Ludwig der Heilige Recht, daß er einen tatarischen König, der ein Christe geworden, und Willens war nach Lyon zu gehen, um dem Papst die Füsse zu küssen, und daselbst diejenige Heiligkeit zu sehen, die er in unseren Sitten zu finden hoffte, innständigst davon abmahnete, aus Furcht unsere ausgelassene Lebensart möchte ihm vielmehr einen so heiligen Glauben zuwider machen. Indessen ereignete sich doch nachgehende einmal gerade das Gegenteil bei einem anderen, der in eben dieser Absicht nach Rom gegangen war, und als er daselbst das liederliche Leben der Prälaten, und des damaligen Volks sahe, desto mehr in unserer Religion bestärkt wurde, weil er überlegte, wie viel Stärke und Göttlichkeit sie besitzen müsste, da sie ihre Hoheit und ihren Glanz unter einem so großen Verderbnisse, und unter so gottlosen Händen, erhielte." (Montaigne)  siehe auch Kurse Nr. 500 Thomas von Aquin, Nr. 561 Sir Walter Scott. Akademie der Kunst und Philosophie sowie Jacques Le Goff 2000: Ludwig der Heilige, Stuttgart
[15] Cevec, E. & Zadnikar, M. 1970: Kirchen, Klöster. In: Slovenien und Istrien, Hamburg
[16] Wilh. von Humboldt über die Kawi-Sprache/ Bd. I. S. CCLXII. Siehe auch Alexander von Humboldt in Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik und in Kurs Nr. 553 Friedrich Schiller. Akademie der Kunst und Philosophie
[17] Weitere Literatur in Kurs Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles. Akademie der Kunst und Philosophie
[18] Weitere Literatur in: Kurs Nr. 560 - Walter von der Vogelweide. Akademie der Kunst und Philosophie
[19] Weitere Literatur in  Kurs Nr. 561 Sir Walter Scott. Akademie der Kunst und Philosophie
[20] Ibid
[21] Ibid
[22] Ibid
[23] Ibid
[24] Ibid
[25] Ibid
[26] Weitere Literatur in: Kurs Nr. 556 - Torquato Tasso. Akademie der Kunst und Philosophie
[27] Weitere Literatur in: Kurs Nr. 557 - Ariosto. Akademie der Kunst und Philosophie
[28] Cervantes schreibt in seinem Don Quichote sogar "dass man Wahrheit von den Mauren nicht erwarten könne, da sie sämtlich Betrüger, Fälscher und Schwindler sind... Verlass dich auf keinen Mauren, denn sie sind alle Schurken" Mehr dazu in Kurs Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance. Akademie der Kunst und Philosophie
[29] Siehe Anmerk. 28
[30] Andreas Birkner 1969: Im Schutz der Kirchenburgen. In: Hans Joachim Bornhage et al.: Siebenbürgen, Hamburg
[31] Andràs Sütlö 1969: Szekler Meilensteine. In: Hans Joachim Bornhage et al.: Siebenbürgen, Hamburg; vgl. auch Kurs Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz. Akademie der Kunst und Philosophie
[32] René Allemann  1972: Mit dem Rücken zum Nachbarn. In: Will Keller, Peter Mayer et al.: Portugal, Hamburg; siehe auch Anmerk. 3 und Kurs Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance. Akademie der Kunst und Philosophie
[33] Ibid
[34] Gustav Faber, Hans Joachim Bornhage et al.1970: Valencia. Costa Blanca, Hamburg
[35] Aus dem spanische Nationalepos "Cantar de mio Cid"; Übersetzung von Johann Gottfried Herder
[36] Siehe Kurse Nr. 334 Vorromanische, westgotische und romanische sowie gotische Kathedralen und Klöster in Spanien I Kastilien, Valencia und Nr. 335 Vorromanische, westgotische und romanische sowie gotische Kathedralen und Klöster in Spanien II Asturien, Galicien; Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik. Akademie der Kunst und Philosophie sowie Eberhard Horst 1984: Von Stadt zu Stadt durch Altkastilien. In: Ferdinand Ranft, Hans Joachim Bornhage et al.: Madrid und Kastilien, Hamburg
[37] Ibid
[38] Siehe Anmerk 36 sowie Gustav Faber 1984: Torquemadas Schatten. In: Ders.
 
 

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Letzte Bearbeitung:12.06.2017