Akademie der Kunst und Philosophie | Academy of Arts and Philosophy
 Académie des sciences | Academia de Artes y Filosofía | Accademia del Arte e Filosofia
 

 

Kurs Nr. 659 Philosophie - Wissenschaftslehre


On wrong science / philosophy and how to improve

"Wenn Aristoteles dazu auffordert, sich eines solchen Verhaltens würdig zu halten, so besteht die Würdigkeit, die sich das Bewusstsein gibt, eben darin, das besondere Meinen und Dafürhalten fahren zu lassen und die Suche in sich walten zu lassen." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Sind die Denkbestimmungen mit einem festen Gegensatze behaftet, d.i. sind sie nur endlicher Natur, so sind sie der Wahrheit, die absolut an und für sich ist, unangemessen, so kann die Wahrheit nicht in das Denken eintreten." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

Andrea Solario, Madonna lactans

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:
 
 

1. Wissenschaftslehre; oberflächliche Wissenschaft wie sie heute duch "verdorbene Köpfe" und "unreifes Denken" praktiziert wird, und die daher fast ohne Moralität auskommt und Genmanipulation in der Medizin als natürlich deklariert; eine alles verknöchernde Denkkraft, "in einem kranken Zustande des Geistes"; frei erfundene Wahrheiten, "unendlicher Unverstand" und "absolute Unfähigkeit sich zu belehren"

Die Geschichte der Rechts- und Sittenlehre leitet zur christlichen Lehre als ein allgemeingeltender Kanon, wie Fichte dargelegt hat. Neuerdings entwickelt sich die Sittenlehre allerdings in eine falsche Richtung, nämlich zur Glückseligkeitslehre, wie sie auch bei Kant anzutreffen ist. So schreibt Kant z.B. in seiner "Kritik der praktischen Vernunft" (1788): "Glücklich zu sein, ist notwendig das Verlangen jedes vernünftigen aber endlichen Wesens, und also ein unvermeidlicher Bestimmungsgrund seines Begehrungsvermögens." und "Nun ist aber das Bewusstsein eines vernünftigen Wesens von der Annehmlichkeit des Lebens, die ununterbrochen sein ganzes Dasein begleitet, die Glückseligkeit." (S. 40 ff., 222 f.) Dies kritisiert Fichte u.a. an der Kant'schen Philosophie: "Von eigentlicher Sittlichkeit ... war in der herrschenden und geltenden Schule gar nicht mehr die Rede. Es herrscht die Glückseligkeitslehre... Das zeigt sich schlagend daran, dass es denn doch, ausser dem bloßen Gehorchen, noch eine Glückseligkeit, eben einen Genuss jenes entgegengesetzten Lebens geben soll: etwa in einer anern Ordnung der Dinge, im Himmel, nachdem wir auf der Erde leider uns aufopfern müssten. Dieser wirklich sehr faule Fleck kommt zu meinem innigsten Bedauern, auch in der Kantischen Philosophie vor: da wird um dieser Glückseligkeit willen ein Gott postuliert, als Geber derselben. Unglückliche Philosophie, die also gegen den Atheismus sich verwahren muss."  [1]

Die meisten Menschen leben gar kein "wahres sondern nur ein Scheinleben und Wissen: Sie sind nicht da, dass sie erscheinen, sondern dass an ihnen etwas andres erscheine." Sittlichkeit und Religiosität seien zwar in dunkler Ahnung möglich ohne das wahre Christentum oder die Wissenschaftslehre, aber nur in leeren Begriffen ohne Klarheit.  [2]

Diejenigen, die einem "leeren Schattenbegriffe" folgen, werden allerdings "um nichts gebessert, und bleiben, von Gott, ebenso entfernt, als je." Dies betrifft auch eine oberflächliche Wissenschaft wie sie heute durch "verdorbene Köpfe" und "unreifes Denken" praktiziert wird, und die daher fast ohne Moralität auskommt und Genmanipulation in der Medizin als natürlich deklariert. Fichte spricht von der eigentlichen Kluft, "welche die wissenschaftlichen und die für Wissenschaft durchaus verdorbenen Köpfe scheidet." Die christliche Religion ist zwar ohne Wissenschaft ein unerschütterlicher Glaube, aber erst durch echte Wissenschaft verwandelt sich der Glaube in "Schauen". Diese echte Wissenschaft muss allerdings erst entwickelt werden. "Dennoch aber gehört die Anforderung, diese Wissenschaft in uns, und anderen zu realisieren, in das gebiet der höhren Moralität." Es handelt sich um eine "Sichtbarmachung des göttlichen Lebens im Ich". Die meisten Wissenschaftler bleiben allerdings in ihrer zeitlich begrenzten, materialistischen Welt gefangen, "abergläubisch an sie, als an ein Ding an sich, glaubend, und ihre leidenden Sklaven bleibend." [3]

Philosophie und Wissenschaftslehre, als die eigentliche Wahrheitslehre hat zur Voraussetzung "Misstrauen in das gewöhnliche Wissen. Also - daraus, dass etwas im Wissen vorkommt, unter den Tatsachen desselben, folgt nicht seine Wahrheit" auch wenn heutige Mediziner und Pharmafirmen dies anders sehen und zweifelhafte genmanipulierte Medikamente und Impfstoffe (mRNA- und Vektor-Impfstoffe) entwickeln, zulassen und anwenden. Fichte attestiert diesen Wissenschaftlern "unreifes Denken", was nicht zuletzt auch auf Kant, die Kantianer und die Spinozisten zurückgeht: "Alle übrigen, auch die Kantianer, die sogar über das sinnliche Sein nicht hinaus können, nicht ausgenommen."  [4]

"Das wissenschaftliche Wissen dagegen ist dasjenige, welches über die Wahrnehmung hinaus auf den Grund der Erscheinung gerichtet ist... Grund im höchsten und eigentlichen Sinne des Wortes ist das Unsichtbare, Übersinnliche und Ewige, welches sich an dem Sichtbaren Sinnlichen und Zeitlichen offenbart." - Johann Gottlieb Fichte, Einleitung in die Philosophie, 1810
Wenn man sich heutige Professoren ansieht, die an Universitäten über genmanipulierte Arzneimittel und Impfstoffe dozieren wie die türkischen Pseudowissenschaftler und Biotech-Mediziner Özlem Türeci und Ugur Sahin von Biontech, so kann man Fichte verstehen, wenn er meint, es gebe "nämlich Menschen von einer so sehr alles verkörpernden und verknöchernden Denkkraft, dass sie, kaum durch die Frage nach dem Grunde über das Feld der Wahrnehmung hinausgegangen das jenseits gefundene doch gerne wieder in dieses herabziehen mögten; die daher fragen, wie z.B. die Seele aussehe, wo sie sein möge."  [5]

Auch wird ihnen attestiert, dass sie sich "in einem kranken Zustande des Geistes" befinden. Für Kinder ist es normal und angemessen, wenn sie ihre Umgebung wahrnehmen ohne viel nachzudenken. Für erwachsene Menschen "bei Geistiger Gesundheit" reicht dies nicht aus, und es zeugt von "einem kranken Zustande des Geistes", wenn man, statt auf den Grund der Wahrnehmungen zu gehen, sich einer kindlichen Einbildungskraft hingibt. Die Krankheit derartiger Wissenschaftler kann sich sogar bis zum Wahnsinn steigern: "Wurzelt die Krankheit so tief ein, dass im Anhalten jenes Stromes ein Wenden der Attention auf die äußere Wahrnehmung, und eine Entgegensetzung derselben mit der Einbildung ganz und gar nicht mehr möglich ist, so heißt sie Wahnsinn". Derartige Wissenschaftler und Philosophen erfinden sich ihre eigene Welt und Wahrheit und verschließen sich damit den Eintritt in wirkliche Philosophie und Wissenschaft. Was bleibt, ist bur, dass ihr "krasser Materialismus in die Augen springt".  [6]

"Ihr heißt Denken soviel als sich etwas denken; und, da auch nicht einmal auf ein Vorbild in der äußern Wahrnehmung gesehen wird, sich etwas ausdenken; und dies ist denn auch der Begriff vom Denken überhaupt, der unter dem philosophierenden Publikum herrschend geworden, und der ihm den Eintritt in wirkliche Philosophie durchaus verschließt." - Johann Gottlieb Fichte, Die Tatsachen des Bewusstseins, 1810/1811
Normalerweise wird durch das Denken die äußere Wahrnehmung in einen höheren Zusammenhang aufgenommen, manch ein Wissenschaftler oder Philosoph versteht das aber falsch, indem er sagt "wir bilden uns die Dinge bloß ein". Es ist klar, dass er damit nur seinen "unendlichen Unverstand" zur Schau legen würde, "seine absolute Unfähigkeit sich zu belehren und in irgendeine Vorstellung einzugehen, die er nicht schon hat, und zwei Gedanken hinter einander zu fassen, so dass er den ersten noch wisse, wenn er zum zweiten kommt." Der gesunde Wissenschaftler erschafft ein neues Bewusstsein, "freilich ein Erschaffen nach einer Regel, keineswegs aber blind und gesetzlos, wie diejenigen nehmen, die uns so verstehen: man bilde sich die Dinge bloß ein." [7]
 

2.  Durch Materialismus falsche Prämissen in der Biotech-Medizin der genmanipulierten Arznei- und Impfstoffe; "Gewebe von Erdichtungen"; "eure Phantasmata sind Hirngespinste, deren ihr klüger euch enthieltet"; durch innere Blindheit und "Unvermögen des Denkens" gescheitert, trotz Orden und Ehrendoktorwürde; Kantianer

Wir hatten gezeigt wie Professoren an Universitäten über genmanipulierte Arzneimittel und Impfstoffe dozieren und wie sie im Materialismus gefangen sind, in einem "Gewebe von Erdichtungen", was auf "einem kranken Zustande des Geistes" zurückzuführen ist; sogar GesundheitsministerInnen und Impfkommissionen lassen sich davon beeinflussen. Ein derartiger Professor sagt, "Es sind Dinge" Dazu Fichte: "Dies sagen wir mit ihm, und behaupten es auf eine so strenge Weise, dass er es nicht strenger verlangen kann." Weiter sagt der Biotech-Professor: "Drum sind diese Dinge zugleich der Grund unserer Vorstellungen von ihnen." Mit Fichte kann man nun die falschen Prämissen in der Biotech-Medizin und den daraus resultierenden genmanipulierten Arznei- und Impfstoffen, darlegen: "Hier erblicken wir ein Gewebe von Erdichtungen. Sie sind freilich, aber woher wisst ihr denn, dass sie zugleich auch Grund sind? Ferner setzt ihr, dass wir von ihnen nur Vorstellungen hätten," was natürlich ziemlich widersprüchlich ist und wohl auch an der absoluten "Unfähigkeit sich zu belehren" liegt. Doch nun weiter: "Endlich setzt ihr diese beiden Erdichtungen durch ein gleichfalls nur erdichtetes Verhältnis an einander, indem ihr das eine zum Grunde des anderen macht; eine überdies völlig unverständliche Erdichtung, denn wie ein Ding zu einem vom Dinge wesentliche verschiedenen Bilde in einer andern vom Dinge abgesonderten, und gleichfalls wesentlich verschiedenen Kraft werden könne, darüber habt ihr noch niemals ein verständliches Wort vorgebracht, noch werdet ihr jemals ein solches vorzubringen vermögen." [8]

Auf den Punkt gebracht kann man sagen:"eure Phantasmata sind Hirngespinste, deren ihr klüger euch enthieltet". Sind die Biotech-Mediziner der Zulassungs- und Kontrollinstitutionen wie FDA und EMA denn mit absoluter Blindheit ausgestattet? Fehlt ihnen die innere Einsicht wie dem Blinden die äußere Sicht? Und das obwohl sie guten Willen zeigen und versuchen aufmerksam zu sein? Also noch einmal ganz langsam: "Um das sichtbare zu erblicken, muss man freilich hinsehen, d.h. attendiren; dies aber lässt sich nur demjenigen zumuten, der da Augen hat. Nicht anders mit der inneren Einsicht. Denn obwohl auf diesem Gebiete eine absolute Blindheit sich nicht voraussetzen lässt, so entwickelt sich doch das Denkvermögen nur allmählich, und durch Übung zu seinen höheren Stufen herauf, und so kann es sehr wohl geschehen, dass für jemanden bei allem guten Willen und aller versuchten Aufmerksamkeit eine allgemeingültige Wahrheit doch nicht geltend werde, weil sein Vermögen bis zum Denken in der Region, wo diese liegt, überhaupt noch nicht entwickelt ist."  [9]

Was passiert denn nun mit den quasi gescheiterten Pseudo-Philosophen und Wissenschaftlern der Biotech.Medizin? Sie erhalten natürlich den Bundesverdienstorden, den sie von den ebenfalls in der Sache gescheiterten Politikern angeheftet bekommen. Doch welches Denkmal wird ihnen, geistig gesehen, errichtet? So wie es aussieht werden sie dort überhaupt nicht mit eingerechnet: "In die zweite Welt schon, vielmehr noch in die unendliche Reihe der folgenden haben den Eintritt nur solche Individuen, die in der ersten sich losgerissen haben von der unsittlichen Natur, und einen heiligen Willen in sich erzeugt. Was bei seinem hiesigen Leben bloße Erscheinung der Natur bleibt, vergeht mit derselben. Da aber kein Individuum, sonach auch nicht die vergehenden, ohn sittliche Bestimmung ist, da ferner der sittliche Gesammtzweck dieser Welt erreicht werden muss, so bleibt der unter Bestimmung des Endzwecks stehenden Natur nichts übrig, als statt derer, die die Bestimmung nicht erfüllen, andere Individuen mit derselben individuellen Aufgabe zu erschaffen." Trotz Verdienstorden und Ehrendoktorwürden, haben die Biotech-Mediziner also keine Zukunft: "Nur das Individuum, in dem der Wille zu einem festen und unwandelbaren Sein geworden ist, schreitet über in die künftigen Welten... In den künftigen Welten sind drum immerfort, eben so wie hier, Aufgaben und ArbeitenM aber es ist in ihnen durchaus kein sinnlicher, sondern nur guter und heiliger Wille." [10]

Dieses "Unvermögen des Denkens" hat inzwischen Philosophie und Wissenschft weitgehend vernichtet. "Auch hat das grundstürzende und die absolute Vernichtung der Philosophie durch dieses Unvermögen des Denkens sich schon zur Genüge dargetan." Auch Philosophen wie Kant haben nicht das Problem gelöst, sondern sind Teil des Problems. In seinen Schriften "bleiben ein Menge von Widersprüchen" und man fragt sich wie einige Kantianer "bei diesem Zustande ihres Denkvermögens in jener Lehre Weisheit finden, und sich zu Erklärern und Verbreitern derselben aufwerfen konnten", was auch für Fichte "freilich ein Rätsel" bleibt. Von Kant haben die Biotech-Wissenschaftler wissentlich oder unwissentlich gelernt, denn sonst könnte man sich ihre "müßigen Träume" nicht erklären: "Ja wenn man, sobald das Wort Wissen genannt wird, nichts dabei sich zu denken vermag, als seine müßigen Träume; wiederum, wenn man keine andere Realität sich zu denken vermag, als die materielle, die man mit Händen greift: dann möchte ein solcher Zweifel an seinem Orte sein." Die, welche die wahre Wissenschaft oder die "Wissenschaftslehre missverstanden, taten dies." [11]
 

3. Wissenschaftlehre, Metaphysik; "Fake-News" oder "Schlimme Wahrheit, die durch den Menschen gemacht würde!"; Verflachung und Rückschreiten der Wissenschaft

Seine Wissenschaftslehre bezeichnet Fichte als "die eigentliche wissenschaftliche Philosophie, dasselbe, was ehedem Metaphysik genannt wurde." Er wendet sie an "zur Erzeugung besonderer philosophischer Wissenschaften" wie Rechtslehre, Sittenlehre, Philosophie der Natur. Verständlich, dass er sich nicht auf die "kindischen Vorstellungen" der Moslems oder Kantianer einlassen will. Denn das "Vermögen der Freiheit" ist  die Voraussetzung. Ohne auf den christlichen Gott zu fußen "hat eine sonst scharfsinnige Theorie des Bewusstseins keinen Grund und Boden; wie dies z.B. mit der Kantischen der Fall ist... Weil Gott überhaupt nur in der Freiheit angeschaut werden kann. (Ohne Gott ist alle Theorie des Bewusstseins bodenlos)".  [12]

Eine Philosophie ohne den wahren Gott erklärt auch, wie es nicht nur früher durch den Mohammedanismus sondern auch heute noch zu den berüchtigten "Fake-News" kommen konnte, also zu scheinbaren Wahrheiten, die in Wirklichkeit Lügen sind. Dazu Fichte: "Der Mensch kann nicht etwa die Wahrheit sich machen, und durch Denken sie erzeugen; die Wahrheit muss in ihm sich machen, ja sie muss ihn machen. Schlimme Wahrheit, die durch den Menschen gemacht würde!" Natürlich kann jeder Mensch, der sich in scheinbaren Wahrheiten verheddert hat, sich ändern, schließlich vertritt man ja keinen Türken-Glaube oder Fatalismus: "Wie ist denn Änderung des Menschen überhaupt möglich? Wozu lehren wir? Behaupten wir einen Fatalismus: wir die eigentlichen Freiheits Lehrer? Keineswegs! sich, sein eigenes Grundsein, kann er durch absolute Freiheit ändern, und sodann ändert sich ihm eben seine Ansicht von selbst." Wem Gott nur "als leerer Begriff" vorschwebt, wie den Kantianern oder Mohammedanern, wird ohne Religion, ohne Wissenschaftslehre und ohne Metaphysik nur zu scheinbaren Wahrheiten kommen. [13]
 

"Der Mensch kann nicht etwa die Wahrheit sich machen, und durch Denken sie erzeugen; die Wahrheit muss in ihm sich machen, ja sie muss ihn machen. Schlimme Wahrheit, die durch den Menschen gemacht würde!" - Johann Gottlieb Fichte, Die Wissenschaftslehre 1811

"Nicht die sinnliche Weltordnung schafft die sittliche, sondern umgekehrt. Das faktische Urbild Gottes ist die Sittlichkeit: - und die Sinnenwelt ist bloß der durch seine eigenen aufgezeigten Gesetze bestimmte Widerschein derselben. So allein erhält die Welt, und erhalten die Individuen, Realität."   - Johann Gottlieb Fichte, Die Wissenschaftslehre 1811
 

Heutige Wissenschaftler wissen oft gar nicht mehr, was "wissenschaftliches Wissen" bedeutet; sie glauben herumwursteln, herumdoktern, Gene zerschneiden und wieder zusammenbasteln, aus Unwissenheit Empfehlungen für die Politik geben, heiße Wissenschaft; das alles hat mit Wissenschaft aber nichts zu tun, weshalb auch die meisten Universitäten, Elite-Universitäten eingeschlossen, keine wirkliche Wissenschaft vorweisen können. Was ist also Wissenschaft? Das "wissenschaftliche Wissen" ist ganz anderer Natur: "Es frägt nach dem Grunde der Wahrnehmungen. Es ist die Welt der Gründe, des Übersinnlichen, dasjenige um dessenwillen alle Wahrnehmungen da sind." An den Universitäten weltweit ist es so zu Verflachung und Rückschreiten der Wissenschaft gekommen; Es ist kaum noch etwas übrig von dem, was einst die Gründer der Universitäten sich vorgestellt hatten, ein indiz ist das Herumdoktern in der grünen und roten Gentechnik. Daher kann man sagen, wenn einzelne Mitglieder einer Universität oder eines Staates "behaupten, mit voller Evidenz den Grund schon zu besitzen, nach welchem diese Hypothese gelangen will, so ist nun dergleichen hypothetisches Meinen völlig verwerflich und trägt zu nichts als zur Verflachung und zum Rückschreiten der Wissenschaft bei." Diese Verflachung lässt sich diese Tage gut an den Virologen wie Drosten, Wieler etc. studieren, die aus dem Nichtwissen heraus falsche Empfehlungen an die Politik geben und das wirtschaftliche und kulturelle Leben ruinieren. Sie verhalten sich wie Kinder, die sich der Sinnlichkeit hingeben; im Kinde gibt es aber kein Bewusstsein dieses Wissens. Echte Wissenschaft gibt es nur im freien Menschen, es ist die Aufgabe der Philosophie, der Wissenschaftslehre. [14]

Heutige Wissenschaftler und Virologen wie Drosten, Wieler, Özlem Türeci und Ugur Sahin von Biontech werden wegen ihrer Originalität hoch gepriesen und erhalten Bundesverdienstorden; auch die dazugehörigen Wissenschaftsjournalisten wie Joachim-Müller Jung von der FAZ werden gepriesen. Dazu wusste schon Fichte passend zu antworten: "So wird nicht selten die Tollheit als Originalität hoch gepriesen. Es ist aber der große Unterschied dass Genialität über der Menschheit steht, dem Göttlichen näher. Tollheit aber unter derselben an das Tierische genzend." Um zur Genialität zu gelangen "muss man erst durch die vollendete Menschheit hindurch gehen." Davon sind diese Wissenschaftler meilenweit entfernt. [15]
 

4.  System der Wissenschaft / Phänomenologie des Geistes

Man kann also nach Fichte und Hegel heute den meisten Wissenschaftlern und Philosophen die Fähigkeit absprechen im eigentlichen Sinne Wissenschaftler zu sein. Wie hatte alles angefangen? Wie für Leibniz und Fichte liegt auch für Hegel der Anfang der wahren Philosophie bei den Griechen. Früher musste das Auge des Geistes mit Zwang auf das Irdische gerichtet werden, heute ist das Gegenteil der Fall; der Mensch richtet seine Aufmerksamkeit nur noch auf das Irdische und verliert das Wesentliche aus dem Blick. Die heutige "materialistische Phantastik" glaubt nämlich, dass der Mensch hervorgegangen sei aus dem Grobmateriellen, und dass aus diesen die geistigen Fähigkeiten sich herausgebildet haben. [16]
"Sonst hatten sie einen Himmel mit weitläufigem Reichtume von Gedanken und Bildern ausgestattet. Von allem, was ist, lag die Bedeutung in dem Lichtfaden, durch den es an den Himmel geknüpft war; an ihm, statt in dieser Gegenwart zu verweilen, glitt der Blick über sie hinaus, zum göttlichen Wesen, zu einer, wenn man so sagen kann, jenseitigen Gegenwart hinauf. Das Auge des Geistes mußte mit Zwang auf das Irdische gerichtet und bei ihm festgehalten werden; und es hat einer langen Zeit bedurft, jene Klarheit, die nur das Überirdische hatte, in die Dumpfheit und Verworrenheit, worin der Sinn des Diesseitigen lag, hineinzuarbeiten, und die Aufmerksamkeit auf das Gegenwärtige als solches, welche Erfahrung genannt wurde, interessant und geltend zu machen. – Jetzt scheint die Not des Gegenteils vorhanden, der Sinn so sehr in das Irdische festgewurzelt, daß es gleicher Gewalt bedarf, ihn darüber zu erheben. Der Geist zeigt sich so arm, daß er sich, wie in der Sandwüste der Wanderer nach einem einfachen Trunk Wasser, nur nach dem dürftigen Gefühle des Göttlichen überhaupt für seine Erquickung zu sehnen scheint. An diesem, woran dem Geiste genügt, ist die Größe seines Verlustes zu ermessen."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede
Das wird bei den meisten heutigen Wissenschaftlern nicht berücksichtigt, weshalb sie auch zu vollkommen falschen Schlussfolgerungen kommen, weil sie auch von falsche Prämissen ausgehen. Nicht nur die Biotech-Wissenschaftler fallen durch Achtlosigkeit und Gedankenlosigkeit auf. Durch Gewohnheit verharren sie im materialistischen Denken. [17]
"Der Gewohnheit, an Vorstellungen fortzulaufen, ist die Unterbrechung derselben durch den Begriff ebenso lästig als dem formalen Denken, das in unwirklichen Gedanken hin und her räsoniert. Jene Gewohnheit ist ein materielles Denken zu nennen, ein zufälliges Bewusstsein, das in den Stoff nur versenkt ist, welchem es daher sauer ankömmt, aus der Materie zugleich sein Selbst rein herauszuheben und bei sich zu sein." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede
Die heutige Wissenschaft ist hauptsächlich auf Mathematik aufgebaut, weshalb das Wissen nur an der Oberfläche bleibt; dies betrifft letztlich auch die Medizin, die heute vorwiegend mechanistisch vorgeht:
"Die Evidenz dieses mangelhaften Erkennens, auf welche die Mathematik stolz ist, und womit sie sich auch gegen die Philosophie brüstet, beruht allein auf der Armut ihres Zwecks und der Mangelhaftigkeit ihres Stoffs, und ist darum von einer Art, die die Philosophie verschmähen muß. – Ihr Zweck oder Begriff ist die Größe. Dies ist gerade das unwesentliche, begrifflose Verhältnis. Die Bewegung des Wissens geht darum auf der Oberfläche vor, berührt nicht die Sache selbst, nicht das Wesen oder den Begriff, und ist deswegen kein Begreifen."  - Hegel, Ib.

"Statt des innern Lebens und der Selbstbewegung seines Daseins wird nun eine solche einfache Bestimmtheit von der Anschauung, das heißt hier dem sinnlichen Wissen, nach einer oberflächlichen Analogie ausgesprochen und diese äußerliche und leere Anwendung der Formel die Konstruktion genannt. – Es ist mit solchem Formalismus derselbe Fall als mit jedem. Wie stumpf müßte der Kopf sein, dem nicht in einer Viertelstunde die Theorie, daß es asthenische, sthenische und indirekt asthenische Krankheiten und ebenso viele Heilplane gebe, beigebracht, und der nicht, da ein solcher Unterricht noch vor kurzem dazu hinreichte, aus einem Routinier in dieser kleinen Zeit in einen theoretischen Arzt verwandelt werden könnte?" - Hegel, Ib.

Ohne Philosophie und echte Wissenschaftslehre sind die Wissenschaftler unfähig etwas brauchbares herauszufinden. "Gesunder Menschenverstand" reicht bei weitem nicht aus; man will ja nicht "eine Rhetorik trivialer Wahrheiten zum besten" geben oder die "Wurzel der Humanität mit füßen treten", zum Beispiel wenn Wissenschaftler durch falsche Prämissen verleitet, eine mechanistische Medizin postulieren und diese auch anwenden durch genmanipulierte Medikamente und Impfstoffe. [18]
"Sosehr als das räsonierende Verhalten ist dem Studium der Philosophie die nicht räsonierende Einbildung auf ausgemachte Wahrheiten hinderlich, auf welche der Besitzer es nicht nötig zu haben meint zurückzukommen, sondern sie zugrunde legt und sie aussprechen zu können glaubt, sowie durch sie richten und absprechen. Von dieser Seite tut es besonders Not, daß wieder ein ernsthaftes Geschäfte aus dem Philosophieren gemacht werde. Von allen Wissenschaften, Künsten,  Geschicklichkeiten, Handwerken gilt die Überzeugung, daß, um sie zu besitzen, eine vielfache Bemühung des Erlernens und Übens derselben nötig ist. In Ansehung der Philosophie dagegen scheint itzt das Vorurteil zu herrschen, daß, wenn zwar jeder Augen und Finger hat, und wenn er Leder und Werkzeug bekommt, er darum nicht imstande sei, Schuhe zu machen, jeder doch unmittelbar zu philosophieren und die Philosophie zu beurteilen verstehe, weil er den Maßstab an seiner natürlichen Vernunft dazu besitze – als ob er den Maßstab eines Schuhes nicht an seinem Fuße ebenfalls besäße. – Es scheint gerade in den Mangel von Kenntnissen und von Studium der Besitz der Philosophie gesetzt zu werden und diese da aufzuhören, wo jene anfangen. Sie wird häufig für ein formelles inhaltsleeres Wissen gehalten, und es fehlt sehr an der Einsicht, daß, was auch dem Inhalte nach in irgendeiner Kenntnis und Wissenschaft Wahrheit ist, diesen Namen allein dann verdienen kann, wenn es von der Philosophie erzeugt worden; daß die andern Wissenschaften, sie mögen es mit Räsonieren ohne die Philosophie versuchen, soviel sie wollen, ohne sie nicht Leben, Geist, Wahrheit in ihnen zu haben vermögen." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede

"In Ansehung der eigentlichen Philosophie sehen wir für den langen Weg der Bildung, für die ebenso reiche als tiefe Bewegung, durch die der Geist zum Wissen gelangt, die unmittelbare Offenbarung des Göttlichen und den gesunden Menschenverstand, der sich weder mit andrem Wissen noch mit dem eigentlichen Philosophieren bemüht und gebildet hat, sich unmittelbar als ein vollkommenes Äquivalent und so gutes Surrogat ansehen, als etwa die Cichorie ein Surrogat des Coffees zu sein gerühmt wird. Es ist nicht erfreulich, zu bemerken, daß die Unwissenheit und die form- wie geschmacklose Roheit selbst, die unfähig ist, ihr Denken auf einen abstrakten Satz, noch weniger auf den Zusammenhang mehrerer festzuhalten, bald die Freiheit und Toleranz des Denkens, bald aber Genialität zu sein versichert. Die letztere, wie itzt in der Philosophie, grassierte bekanntlich einst ebenso in der Poesie; statt Poesie aber, wenn das Produzieren dieser Genialität einen Sinn hatte, erzeugte es triviale Prose oder, wenn es über diese hinausging, verrückte Reden. So itzt ein natürliches Philosophieren, das sich zu gut für den Begriff und durch dessen Mangel für ein anschauendes und poetisches Denken hält, bringt willkürliche Kombinationen einer durch den Gedanken nur desorganisierten Einbildungskraft zu Markte – Gebilde, die weder Fisch noch Fleisch, weder Poesie noch Philosophie sind." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede

"Dagegen im ruhigern Bette des gesunden Menschenverstandes fortfließend gibt das natürliche Philosophieren eine Rhetorik trivialer Wahrheiten zum besten. Wird ihm die Unbedeutenheit derselben vorgehalten, so versichert es dagegen, daß der Sinn und die Erfüllung in seinem Herzen vorhanden sei, und auch so bei andern vorhanden sein müsse, indem es überhaupt mit der Unschuld des Herzens und der Reinheit des Gewissens und dergleichen letzte Dinge gesagt zu haben meint, wogegen weder Einrede stattfinde noch etwas weiteres gefodert werden könne. Es war aber darum zu tun, daß das Beste nicht im Innern zurückbliebe, sondern aus diesem Schachte zutage gefördert werde. Letzte Wahrheiten jener Art vorzubringen, diese Mühe konnte längst erspart werden, denn sie sind längst etwa im Katechismus, in den Sprichwörtern des Volks u.s.f. zu finden. – Es ist nicht schwer, solche Wahrheiten an ihrer Unbestimmtheit oder Schiefheit zu fassen, oft die gerade entgegengesetzte ihrem Bewußtsein in ihm selbst aufzuzeigen. Es wird, indem es sich aus der Verwirrung, die in ihm angerichtet wird, zu ziehen bemüht, in neue verfallen und wohl zu dem Ausbruche kommen, daß ausgemachtermaßen dem so und so, jenes aber Sophistereien seien – ein Schlagwort des gemeinen Menschenverstandes gegen die gebildete Vernunft, wie den Ausdruck Träumereien die Unwissenheit der Philosophie sich für diese ein für allemal gemerkt hat. – Indem jener sich auf das Gefühl, sein inwendiges Orakel, beruft, ist er gegen den, der nicht übereinstimmt, fertig; er muß erklären, daß er dem weiter nichts zu sagen habe, der nicht dasselbe in sich finde und fühle – mit andern Worten, er tritt die Wurzel der Humanität mit Füßen. Denn die Natur dieser ist, auf die Übereinkunft mit andern zu dringen, und ihre Existenz nur in der zustande gebrachten Gemeinsamkeit der Bewußtsein. Das Widermenschliche, das Tierische besteht darin, im Gefühle stehenzubleiben und nur durch dieses sich mitteilen zu können." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Vorrede

Derartige Wissenschaftler meinen zwar, sie wären keiner Aurorität untergeordnet und könnten so die Wahrheit herausfinden, in Wirklichkeit sind sie aber der Autorität ihrer Überzeugung, ihres "Dafürhaltens" untergeordnet und statt Wahrheit fördern sie nur Irrtum über Irrtum hervor ohne auch nur aus den Irrtümern zu lernen; aus Eitelkeit hängen sie im "Systeme des Meinens und des Vorurteils" fest. [19]
"Der eigenen Überzeugung folgen, ist allerdings mehr als sich der Autorität ergeben; aber durch die Verkehrung des Dafürhaltens aus Autorität, in Dafürhalten aus eigener Überzeugung, ist nicht notwendig der Inhalt desselben geändert und an die Stelle des Irrtums Wahrheit getreten. Auf die Autorität anderer oder aus eigener Überzeugung im Systeme des Meinens und des Vorurteils zu stecken, unterscheidet sich von einander allein durch die Eitelkeit, welche der letzteren Weise beiwohnt. " - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes, Einleitung
Unsere mechanistischen Wissenschaftler kennen noch nicht einmal die anorganische Materie, wollen aber schon in den Genen herumpfuschen. Was ist die Wahrheit und Gewissheit der Realität der sinnlichen Gegenstände, was sind die Eleusischen Mysterien der Ceres? Viele unsere modernen Wissenschaftler verstehen noch nicht einmal ansatzweise, was Materie wirklich ist [20].
"Bei dieser Berufung auf die allgemeine Erfahrung kann es erlaubt sein, die Rücksicht auf das Praktische zu antizipieren. In dieser Rücksicht kann denjenigen, welche jene Wahrheit und Gewißheit der Realität der sinnlichen Gegenstände behaupten, gesagt werden, daß sie in die unterste Schule der Weisheit, nämlich in die alten Eleusischen Mysterien der Ceres und des Bacchus zurückzuweisen sind, und das Geheimnis des Essens des Brotes und des Trinkens des Weines erst zu lernen haben; denn der in diese Geheimnisse Eingeweihte gelangt nicht nur zum Zweifel an dem Sein der sinnlichen Dinge, sondern zur Verzweiflung an ihm; und vollbringt in ihnen teils selbst ihre Nichtigkeit, teils sieht er sie vollbringen. Auch die Tiere sind nicht von dieser Weisheit ausgeschlossen, sondern erweisen sich vielmehr am tiefsten in sie eingeweiht zu sein, denn sie bleiben nicht vor den sinnlichen Dingen als an sich seienden stehen, sondern verzweifelnd an dieser Realität und in der völligen Gewißheit ihrer Nichtigkeit langen sie ohne weiteres zu und zehren sie auf; und die ganze Natur feiert wie sie diese offenbare Mysterien, welche es lehren, was die Wahrheit der sinnlichen Dinge ist."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes I
Über das falsche Verständnis von Wissenschaft und worum es eigentlich geht, war für Hegel und Fichte klar, falsche Prämissen, die sich durch "Gedankenlosigkeit" und das "inhaltslose Denken" in der heutigen Biotech-Wissenschaft ausgebreitet haben, führen zu "Träumereien" und Medikamenten und Impfstoffen mit gravierenden Nebenwirkungen. Übrig bleibt nur eine verworrene, "bewusstlose Faselei" der Wissenschaftsjournalisten wie Joachim-Müller Jung oder PolitikerInnen wie Annalena B. und Jens S., also "nur eine schlechthin zufällige Verwirrung, der Schwindel einer sich immer erzeugenden Unordnung". [21]
"In diesem innern Wahren, als dem absolut Allgemeinen, welches vom Gegensatze des Allgemeinen und Einzelnen gereinigt und für den Verstand geworden ist, schließt sich erst über der sinnlichen als der erscheinenden Welt nunmehr eine übersinnliche als die wahre Welt auf, über dem verschwindenden Diesseits das bleibende Jenseits; ein An-sich, welches die erste und darum selbst unvollkommene  Erscheinung der Vernunft, oder nur das reine Element ist, worin die Wahrheit ihr Wesen hat. Unser Gegenstand ist hiemit nunmehr der Schluß, welcher zu seinen Extremen, das Innere der Dinge, und den Verstand, und zu seiner Mitte die Erscheinung hat; die Bewegung dieses Schlusses aber gibt die weitere Bestimmung dessen, was der Verstand durch die Mitte hindurch im Innern erblickt, und die Erfahrung, welche er über dieses Verhältnis des Zusammengeschlossenseins macht. Noch ist das Innere reines Jenseits für das Bewußtsein, denn es findet sich selbst in ihm noch nicht; es ist leer, denn es ist nur das Nichts der Erscheinung und positiv das einfache Allgemeine. Diese Weise des Innern zu sein, stimmt unmittelbar denjenigen bei, welche sagen, daß das Innre der Dinge nicht zu erkennen sei; aber der Grund würde anders gefaßt werden müssen. Von diesem Innern, wie es hier unmittelbar ist, ist allerdings keine Kenntnis vorhanden, aber nicht deswegen, weil die Vernunft zu kurzsichtig, oder beschränkt, oder wie man es sonst nennen will, wäre; worüber hier noch nichts bekannt ist, denn so tief sind wir noch nicht eingedrungen; sondern um der einfachen Natur der Sache selbst willen, weil nämlich im Leeren nichts erkannt wird, oder von der andern Seite ausgesprochen, weil es eben als das Jenseits des Bewußtseins bestimmt ist. – Das Resultat ist freilich dasselbe, wenn ein Blinder in den Reichtum der übersinnlichen Welt – wenn sie einen hat, er sei nun eigentümlicher Inhalt derselben, oder das Bewußtsein selbst sei dieser Inhalt – und wenn ein Sehender in die reine Finsternis, oder wenn man will, in das reine Licht, wenn sie nur dieses ist, gestellt wird; der Sehende sieht in seinem reinen Lichte so wenig als in seiner reinen Finsternis, und gerade so viel als der Blinde in der Fülle des Reichtums, der vor ihm läge. Wenn es mit dem Innern und dem Zusammengeschlossensein mit ihm durch die Erscheinung weiter nichts wäre, so bliebe nichts übrig, als sich an die Erscheinung zu halten, das heißt, etwas als wahr zu nehmen, von dem wir wissen, daaa es nicht wahr ist; oder damit doch in dem leeren, welches zwar erst als Leerheit von gegenständlichen Dingen geworden, aber, als Leerheit an sich, auch für die Leerheit aller geistigen Verhältnisse und der Unterschiede des Bewußtseins als Bewußtseins genommen werden muss – damit also in diesem so ganz Leeren, welches auch das Heilige genannt wird, doch etwas sei, es mit Träumereien, Erscheinungen, die das Bewußtsein sich selbst erzeugt, zu erfüllen; es müsste sich gefallen lassen, dass so schlecht mit ihm umgegangen wird, denn es wäre keines bessern würdig, indem Träumereien selbst noch besser sind als seine Leerheit. Das Innere oder das übersinnliche Jenseits ist aber entstanden, es kommt aus der Erscheinung her, und sie ist seine Vermittlung; oder die Erscheinung ist sein Wesen, und in der Tat seine Erfüllung. Das Übersinnliche ist das Sinnliche und  Wahrgenommene gesetzt, wie es in Wahrheit ist; die Wahrheit des Sinnlichen und Wahrgenommenen aber ist, Erscheinung zu sein. Das Übersinnliche ist also die Erscheinung als Erscheinung. – Wenn dabei gedacht wird, das Übersinnliche sei also die sinnliche Welt, oder die Welt, wie sie für die unmittelbare sinnliche Gewißheit und Wahrnehmung ist, so ist dies ein verkehrtes Verstehen; denn die Erscheinung ist vielmehr nicht die Welt des sinnlichen Wissens und Wahrnehmens als seiende, sondern sie als aufgehobene oder in Wahrheit als innere gesetzt. Es pflegt gesagt zu werden, das Übersinnliche sei nicht die Erscheinung; dabei wird aber unter der Erscheinung nicht die Erscheinung verstanden, sondern vielmehr die sinnliche Welt, als selbst reelle Wirklichkeit. ... Dies Reich der Gesetze ist zwar die Wahrheit des Verstandes, welche an dem Unterschiede, der in dem Gesetze ist, den Inhalt hat; es ist aber zugleich nur seine erste Wahrheit, und füllt die Erscheinung nicht aus."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes III
"Die Bestimmungen im abstrakten Denken aber sind Begriffe der Wissenschaft, in welche sich das inhaltslose Denken ausbreitet, und den Begriff auf eine in der Tat nur äußerliche Weise an das ihm selbstständige Sein, das seinen Inhalt ausmacht, hängt und nur bestimmte Begriffe als geltende hat, es sei, dass sie auch reine Abstraktionen sind. ... Das skeptische Selbstbewußtsein erfährt also in dem Wandel alles dessen, was sich für es befestigen will, seine eigne Freiheit als durch es selbst sich gegeben und erhalten; es ist sich diese Ataraxie des Sich-selbst-denkens, die unwandelbare und wahrhafte Gewißheit seiner selbst. Sie geht nicht aus einem Fremden, das seine vielfache Entwicklung in sich zusammenstürzte, als ein Resultat hervor, welches sein Werden hinter sich hätte; sondern das Bewußtsein selbst ist die absolute dialektische Unruhe, dieses Gemische von sinnlichen und gedachten Vorstellungen, deren Unterschiede zusammenfallen, und deren Gleichheit sich ebenso – denn sie ist selbst die Bestimmtheit gegen das Ungleiche – wieder auflöst. Dies Bewußtsein ist aber eben hierin in der Tat, statt sichselbstgleiches Bewußtsein zu sein, nur eine schlechthin zufällige Verwirrung, der Schwindel einer sich immer erzeugenden Unordnung. Es ist dies für sich selbst; denn es selbst erhält und bringt diese sich bewegende Verwirrung hervor. Es bekennt sich darum auch dazu, es bekennt, ein ganz zufälliges, einzelnes Bewußtsein zu sein – ein Bewußtsein, das empirisch ist, sich nach dem richtet, was keine Realität für es hat, dem gehorcht, was ihm kein Wesen ist, das tut und zur Wirklichkeit bringt, was ihm keine Wahrheit hat. Aber ebenso wie es sich auf diese Weise als einzelnes, zufälliges und in der Tat tierisches Leben, und verlornes Selbstbewußtsein gilt, macht es sich im Gegenteile auch wieder zum allgemeinen sichselbstgleichen; denn es ist die Negativität aller Einzelnheit und alles Unterschieds. Von dieser Sich-selbst-gleichheit oder in ihr selbst vielmehr fällt es wieder in jene Zufälligkeit und Verwirrung zurück, denn eben diese sich bewegende Negativität hat es nur mit Einzelnem zu tun, und treibt sich mit Zufälligem herum. Dies Bewußtsein ist also diese bewußtlose Faselei, von dem einen Extreme des sichselbstgleichen Selbstbewußtseins zum andern des zufälligen, verworrenen, und verwirrenden Bewußtseins hinüber und herüber zu gehen. Es selbst bringt diese beiden Gedanken seiner selbst nicht zusammen; es erkennt seine Freiheit einmal als Erhebung über alle Verwirrung und alle Zufälligkeit des Daseins, und bekennt sich ebenso das andremal wieder als ein Zurückfallen in die Unwesentlichkeit und als ein Herumtreiben in ihr. Es läßt den unwesentlichen Inhalt in seinem Denken  verschwinden, aber eben darin ist es das Bewußtsein eines Unwesentlichen; es spricht das absolute Verschwinden aus, aber das Aussprechen ist, und dies Bewußtsein ist das ausgesprochne Verschwinden; es spricht die Nichtigkeit des Sehens, Hörens, und so fort, aus, und es sieht, hört und so fort, selbst; es spricht die Nichtigkeit der sittlichen Wesenheiten aus, und macht sie selbst zu den Mächten seines Handelns. Sein Tun und seine Worte widersprechen sich immer, und ebenso hat es selbst das gedoppelte widersprechende Bewußtsein der Unwandelbarkeit und Gleichheit, und der völligen Zufälligkeit und Ungleichheit mit sich. Aber es hält diesen Widerspruch seiner selbst auseinander; und verhält sich darüber wie in seiner rein negativen Bewegung überhaupt. Wird ihm die Gleichheit aufgezeigt, so zeigt es die Ungleichheit auf; und indem ihm diese, die es eben ausgesprochen hat, itzt vorgehalten wird, so geht es zum Aufzeigen der Gleichheit über; sein Gerede ist in der Tat ein Gezänke eigensinniger Jungen, deren einer A sagt, wenn der andere B, und wieder B, wenn der andere A, und die sich durch den Widerspruch mit sich selbst die Freude erkaufen, miteinander im Widerspruche zu bleiben."   - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes IV
 

3. "Der Geist ist Künstler"; Wann die Vernunft verwirklicht ist und wann "Verrücktheit" und "Verkehrtheit"; "groß von einer leeren Aufgeblasenheit"; offenbare Religion und Wissenschaft

Eigentlich sollte man annehmen, in einem freien Staat wie Deutschland oder anderen Ländern der EU ist die "Vernunft verwirklicht", doch gerade die neuste Pandemie zeigt, wie man durch Gedankenlosigkeit Ursache und Wirkung verwechselt, und versucht "mancherlei Verhältnisse von Ursache und Wirkung, von Zeichen, Organ usw., die hier keinen Sinn haben, einzumischen, und durch Unterscheidungen, die von ihnen hergenommen sind, die Grelle des Satzes zu verstecken". Man kommt sich fast vor wie in einem islamischen Land mit "fanatischen Priestern" und "schwelgenden Despoten", mit einer allgemeine Ordnung, die "für ihre Erniedrigung hinabwärts durch Erniedrigen und Unterdrücken sich entschädigenden Dienern derselben" bedient und "zum namenlosen Elende der betrogenen Menschheit gehandhabte Verkehrung des Gesetzes des Herzens und seines Glückes" führt, also zu "Verrücktheit" und "Verkehrtheit". Wenn die Vernunft verwirklicht ist, hört man nicht mehr diese "pomphaften Reden vom Besten der Menschheit, und der Unterdrückung derselben, von der Aufopferung fürs Gute, und dem Missbrauch der Gaben". Niemand muss mehr große Reden schwingen wie Annalena B. und sich asl "vortreffliches Wesen" darstellen, eine "Aufschwellung, welche sich und andern den Kopf groß macht, aber groß von einer leeren Aufgeblasenheit." Man wird die "Nichtigkeit jener Rednerei" sofort erkennen  [22]
"In einem freien Volke ist darum in Wahrheit die Vernunft verwirklicht; sie ist gegenwärtiger lebendiger Geist, worin das Individuum seine Bestimmung, das heißt, sein allgemeines und einzelnes Wesen, nicht nur ausgesprochen und als Dingheit vorhanden findet, sondern selbst dieses Wesen ist, und seine Bestimmung auch erreicht hat."  - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes V

"Der Geist ist Künstler" - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes VII

"Die Hoffnungen und Erwartungen der vorhergehenden Welt drängen sich allein auf diese Offenbarung hin, anzuschauen, was das absolute Wesen ist, und sich selbst in ihm zu finden; diese Freude wird dem Selbstbewusstsein und ergreift die ganze Welt, im absoluten Wesen sich zu schauen". - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes VII

Die Verwirklichung des Geistes auch in der Kunst, und "die Religion des sittlichen Geistes" kann nicht dort sein, wo immer noch verbreitet ist "das rastlose Verzehren sich hassender Völker, - noch die Unterjochung derselben zu Kasten, die zusammen den Schein der Organisation eines vollendeten Ganzen ausmachen, dem aber die allgemeine Freiheit der Individuen fehlt". Ein aktuelles Beispiel ist Afghanistan, das gerde wieder von Islamisten überrollt wurde. Aber auch in anderen islamischen Ländern wie der Türkei sieht es nicht besser aus; auch hier sind Islamisten an der Regierung und der Geist hat keine Chance sich zu verwirklichen.  [23] 

In Ländern, die die "absolute" oder "offenbare" Religion angenommen haben, kann sich der Geist verwirklichen. Der Geist "erscheint nun so, dass es der Glauben der Welt ist, dass der Geist als ein Selbstbewusstsein d.h. als ein wirklicher Mensch da ist, dass er für die unmittelbare Gewissheit ist, dass das glaubende Bewusstsein diese Göttlichkeit sieht und fühlt und hört." Es ist keine Einbildung, wie es im Islam der Fall ist, sondern "dieser Gott wird unmittelbar als Selbst, als ein wirklicher einzelner Mensch, sinnlich angeschaut." Dies hat es nur in der offenbare Religion des Christentums gegeben. "Diese Menschwerdung des göttlichen Wesens, oder dass es wesentlich und unmittelbar die Gestalt des Selbstbewusstseins hat, ist der einfache Inhalt der absoluten Religion... In dieser Religion ist das göttliche Wesen geoffenbart." [24] 

Wo der Geist sich verwirklichen kann, blüht auch die Wissenschaft. In der westlichen Welt inkl. Russland und zunehmend auch in asiatischen Ländern, die das Christentum angenommen haben, kann sich die Wissenschaft entwickeln; unter Atheisten oder Muslimen entsteht nur eine verfälschte Wissenschaft wie die rote und grüne Gentechnik. In Ländern der geoffenbarten Religion kann der Geist sich verwirklichen, "oder was hier dasselbe ist, darin von ihnm hervorgebracht, ist die Wissenschaft." [25] 
 

"Was aber das Dasein dieses Begriffs betrifft, so erscheint in der Zeit und Wirklichkeit die Wissenschaft nicht eher, als bis der Geist zu diesem Bewusstsein über sich gekommen ist... Der Inhalt der Religion spricht darum früher in der Zeit, als die Wissenschaft, es aus, was der Geist ist, aber diese ist allein sein wahres Wissen von ihm selbst." - G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes VIII 

4. Fundament der Wissenschaftlichen Erkenntnis

Wahrhafte Philosophie und Wissenschaft können nie ohne Religion sein, also nie ohne "die wahrhafte Religion, die Religion des Geistes". Heutige Wissenschaftler und neuere theologische Erkenntnistheoretiker haben davon noch nichts mitbekommen, sie sind nur damit beschäftigt ihre "jämmerlichen Einsichten" zu sortieren. "Verharrt die Religiosität bei ihrer expansions- und damit geistlosen Intensität, so weiß sie freilich nur von dem Gegensatze dieser ihrer bornierten und bornierenden Form gegen die geistige Expansion religiöser Lehre als solcher, wie philosophischer." Theologen, Päpste, Kardinäle und Bischöfe, die für die Ergebnisse der vatikanischen Konzile verantwortlich sind, haben das Christentum soweit zusammengestutzt, dass sich ihre "jämmerlichen Einsichten" kaum noch von denen ihrer islamischen Kollegen unterscheiden. [26] 
"Das Fundament der Wissenschaftlichen Erkenntnis ist der innere Gehalt, die inwohnende Idee und deren im Geiste rege Lebendigkeit, wie nicht weniger die Religion ein durchgearbeitetes Gemüt, ein zur Besinnung erwachter Geist, ausgebildeter Gehalt ist. In der neueren Zeit hat die Religion immer mehr die gebildete Ausdehnung ihres Inhalts zusasmmengezogen und sich in das Intensive der Frömmigkeit oder des Gefühls, und zwar oft eines solchen, das einen sehr dürftigen und kahlen Gehalt manifestiert, zurückgezogen."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften, Vorrede zur zweiten Ausgabe
Hegel kritisiert auch pietistische Theologen wie Friedrich August Gottreu Tholuck (1799-1877), der in Breslau Orientalistik und in Berlin evangelische Theologie studiert und später an der Universiät Halle lehrt. Dieser Theologe versucht sogar die Trinitätslehre kleinzureden, indem er sich fragt, ob sie sich im Koran finden lässt, ähnlich wie es von heutigen Islamwissenschaftlern teilweise behauptet wird. Dazu Hegel: "Herr Tholuck führt seine Leser z.B. immer nur bis zum Leiden und Tod Christi, aber nicht zu seiner Auferstehung und Erhebung zur Rechten des Vaters, noch bis zur Ausgießung des heiligen Geistes." Der Theologe zeigt eine gewisse "Gleichgültigkeit gegen die Trinitätslehre"; daher kritisiert Hegel das Gefasel des Theologen und verweist auf Anselm von Canterbury und Franz von Baader. Viele heutige Theologen könnte man ebenso kritisieren, weshalb Hegel aus Franz von Baaders Fermentis Cognitionis zitiert: "So lange, sagt er, der Religion, ihren Lehren, nicht wieder von Seite der Wissenschaft eine auf freies Forschen und sohin wahrhafte Überzeugung gegründete Achtung verschafft worden sein wird, ... so lange werdet ihr, Fromme und Nichtfromme, mit all euren Geboten und Verboten, mit all eurem Gerede und Tun ... dem Übel nicht abhelfen, und so lange wird auch diese nicht geachtete Religion nicht geliebt werden, weil man doch nur herzhaft und aufrichtig lieben kann, was man aufrichtig geachtet sieht und als achtbar unbezweifelt erkennt, so wie der Religion auch nur mit einem solchen amor generosus gedient sein kann ... Mit anderen Worten: wollt ihr, dass die Praxis der Religion wieder gedeihe, so sorgt dafür, dass wir wieder zu einer vernünftigen Theorie derselben gelangen, und räumt nicht euren Gegnern (den Atheisten) vollends das Feld mit jener unvernünftigen und blasphemischen Behauptung: dass an eine solche Religionstheorie, als an eine unmögliche Sache, ganz nicht zu denken, dass die Religion bloße Herzenssache se, bei der man des Kopfs sich füglich entäußern könne, ja müsse." Fehlt nur noch dass die Theologen wieder anfangen die Köpfe abzuhacken wie die Taliban. Hegel und Baader stellen sich der "inhaltsleeren Kahlheit der Aufklärerei asl der nur intensiv bleiben wollenden Frömmigkeit entgegen," der "Seichtigkeit", der "Leerheit an Ideen". [27] 
 
"Wie die rechte Ordnung verlangt, dass wir die Tiefen des christlichen Glaubens zuerst glauben, bevor wir uns erkühnen, sie mit der Vernunft zu erörtern: so scheint es mir Nachlässigkeit, wenn wir, nachdem wir im Glauben gefestigt sind, uns nicht zu verstehen bemühen, was wir glauben."  - Anselm von Canterbury, Cur Deus homo

"Gelehrsamkeit ist noch nicht Wissenschaft." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften, Vorrede zur dritten Ausgabe

 

5. Denken, Logik, Metaphysik, Aristoteles; Wissenschaftler und Pseudo-Wissenschaftler und ihre Grundtäuschung; Kant und der Empirismus, Inhalt der Religion erscheint als etwas Zufälliges, Herder, Spinoza, Wolff, Kant; "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft

Selbstdenken ist eigentlich ein Pleonasmus, denn keiner kann für den anderen denken. "In dem Denken liegt unmittelbar die Freiheit" (Hegel). Man kann sagen, das Lykeion des Aristoteles wurde die erste weltbürgerlich orientierte Universität der Welt. Es stand auf dem Boden eines ehemaligen Heiligtums, das dem Apollon Lykeios geweiht war, dem Apollon, der "den Wolf von der Herde vertreibt". Aristoteles vertrieb tatsächlich "den Wolf des Materialismus" von seiner Herde. Hier in den Wandelgängen (peripatos), schritt er sprechend mit seinen Studenten, die deshalb die Peripatetiker genannt wurden. Im Gegensatz zu Platon erwies sich die Aristotelische Philosophie als ein bedeutender Wegweiser für die Inspiration der abendländischen Künstler. Aristoteles sprach von einer dreifachen Aufgabe der Kunst. erstens die Erzeugung von Freude und Wohlgefallen durch das Gefühl der Harmonie; zweitens die Katharsis, die Läuterung der Seele und drittens die sittliche Vollendung. Wahre Kunst ist Erziehung zur Tugend (Arete). Durch aktives Denken bereitete Aristoteles den Weg zum Begreifen der Seele. Sein Begriff des nus poitikos ist das Erfassen des Willens im Denken. Es ist aktives Denken, eine Art "Seelen-Gymnastik", im Gegensatz zu dem nus pathetikos, dem passiven Denken. [28] 
"Das Denken an sich geht auf das, was an sich das Beste ist, und Denken im höchsten Sinne an sich auf das, was im höchsten Sinne das Beste an sich ist. Sich selbst denkt die Vernunft, indem sie am Gedachten Anteil hat. Gedacht nämlich wird sie selbst, indem sie Gedachtes berührt und denkt, so dass Vernunft und Gedachtes dasselbe sind. Denn die Vernunft ist das, was für das Gedachte und das Wesen aufnahmefähig ist, und sie verwirklicht, indem sie über das Gedachte verfügt. Also ist der Besitz des Gedachten in höherem Masse göttlich als das, was die Vernunft als Göttliches zu beinhalten scheint; und die Betrachtung ist das Angenehmste und Beste. Wenn sich aber der Gott immer so wohl befindet, wie wir uns nur zuweilen, so ist dies bewundernswert. Wenn er sich aber in noch höherem Maße wohlbefindet, so ist dies noch bewundernswerter. So aber befindet er sich. Und auch Leben kommt ihm zu; denn die Verwirklichung der Vernunft ist Leben, jener aber ist die Verwirklichung. Seine Verwirklichung aber an sich ist bestes und ewiges Leben. Wir sagen also, dass der Gott ein lebendes, ewiges und bestes Wesen sei. Dem Gott kommt demnach ununterbrochenes, fortdauerndes und ewiges Leben zu; denn das ist eben der Gott.... Denn dass es nun ein ewiges, unbewegliches und von den Sinnesdingen abgetrenntes Wesen gibt, ist aus dem Gesagten klar ersichtlich."  - Aristoteles, Met. XII, 7

"Wenn Aristoteles dazu auffordert, sich eines solchen Verhaltens würdig zu halten, so besteht die Würdigkeit, die sich das Bewusstsein gibt, eben darin, das besondere Meinen und Dafürhalten fahren zu lassen und die Suche in sich walten zu lassen." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

Da das aktive Denken auf das im "höchsten Sinne" Beste geht, fällt nach Aristoteles und Hegel die Logik mit der Metaphysik zusammen, "der Wissenschaft der Dinge in Gedanken gefasst, welche dafür galten, die Wesenheiten der Dinge auszudrücken" (Hegel). Pseudo-Wissenschaftler und Philosophen, die die Metaphysik ausschließen wie die heutigen Gentechniker, sind nicht in der Lage die Wahrheit in ihr Denken einschließen und können damit nicht als wirkliche Wissenschaftler bezeichnet werden. Wenn das Denken nur "endlichen Bestimmungen hervorbringend und in solchen sich bewegend" existiert, kann der Mensch nur mit seinem Verstand Dinge ausklügeln ohne Anspruch auf Wahrheit. Die Logik und damit die Metaphysik betrachtete die Denkbestimmungen als die "Grundbestimmungen der Dinge"; sie stand durch diese Voraussetzung "höher als das spätere kritische Philosophieren." [29] 
"Sind die Denkbestimmungen mit einem festen Gegensatze behaftet, d.i. sind sie nur endlicher Natur, so sind sie der Wahrheit, die absolut an und für sich ist, unangemessen, so kann die Wahrheit nicht in das Denken eintreten." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Die konsequente Durchführung des Empirismus, insofern er dem Inhalte nach sich auf Endliches beschränkt, leugnet aber das Übersinnliche überhaupt oder wenigstens die Erkenntnis und Bestimmtheit desselben, und lässt dem Denken nur die Abstraktion und formelle Allgemeinheit  und Identität zu." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

Warum sind die heutigen Biotech-Wissenschaftler in der Regel Pseudo-Wissenschaftler? Weil sie nur in ihrem Verstand Dinge ausklügeln ohne Bezug zur Realität, "so kann die Wahrheit nicht in das Denken eintreten." Das ist die sogenannte "Grundtäuschung im wissenschaftlichen Empirismus". Betroffen sind allerdings nicht nur Wissenschaftler, sondern alle, die in ähnlicher Weise ihr Denken anwenden, also auch JournalistInnen, SchriftstellerInnen, InfluencerInnen, TheologInnen, PhilosophInnen, PolitikerInnen. So erscheint zum Beispiel die christliche Religion "als etwas Zufälliges" deren "Objektivität und innere Wahrheit aufgegeben ist." Man setzt sie mit dem Islam auf eine Stufe, Ministerpräsidenten wie Armin L., Volker B. , Winfried K. oder Kanzlerkandidaten wie Annalena B. erkennen den Islam als Religion an und lassen Tausende Moscheen bauen und in Staatsschulen sogar Islamisten der türkischen Ditib, der Muslimbrüder oder Taliban für ihre Pseudo-Religion werben. Das Denken soll weitgehend ausgeschaltet werden, man solle nur glauben, egal ob an Christus oder Mohammed; zurück geht das auf den Kant'schen Dualismus. Damals wie heute will man nur glauben und meint es sei alles gleich und ist stolz "mit solchen leer gewordenen Unterschieden sehr Wichtiges gesagt und behauptet zu haben... Der Ausdruck Glauben jedoch führt den besonderen Vorteil mit sich, dass er an den christlich religiösen Glauben erinnert, diesen einzuschließen oder gar leicht dasselbe zu sein scheint, so dass dieses glübige Philosophieren wesentlich fromm und christlich-fromm aussieht und auf den Grund dieser Frömmigkeit hin sich die Freiheit gibt, um so mehr mit Prätension und Autorität seine beliebigen Versicherungen zu machen. Man muss sich aber vom Scheine nicht über das, was sich durch die bloße Gleichheit der Worte einschleichen kann, täuschen lassen." Man lässt sich von der Gleichheit der Worte täuschen, so wie es den meisten Politikern passiert, die den islamischen Pseudo-Glauben oder sonstige Abstraktionen fördern. Dabei ist "jener christliche Glaube ein objektiver, in sich reicher Inhalt, ein System der Lehre und der Erkenntnis." Die leere Abstraktion der neueren Philosophen, Theologen und Islamwissenschaftler ist "nichts als das trockene Abstraktum des unmittelbaren Wissens, eine ganz formelle Bestimmung, die nicht mit der geistigen Fülle des christlichen Glaubens, weder nach der Seite des gläubigen Herzens und des ihm innewohnenenden heilgen Geistes, noch nach der Seite der inhaltsvollen Lehre, zu verwechseln noch für diese Fülle zu nehmen ist." Für Fichte und für Hegel ist daher klar, dass eine islamische Erziehung in Europa und der westlichen Welt nicht durch staatlichen islamischen Religionsunterricht gefördert werden darf, das müsse "zum Bewusstsein gebracht" werden, nämlich dass "wesentlich Erziehung, Entwicklung (auch zur platonischen Erinnerung) erforderlich sei  (- die christliche Taufe, obgleich ein Sakrament, enthält selbst die fernere Verpflichtung einer christlichen Erziehung)" Auch ein späteres "unmittelbares Wissen" hat christliche Entwicklung, Erziehung und Bildung zur Voraussetzung, also dass in den Schulen "eine christliche oder religiöse Erziehung notwendig sei" im Gegensatz zur heute betriebenen pseudo-religiöse Erziehung durch an heutigen Unis ausgebildeten islamischen Pseudo-ReligionslehrerInnen.  [30] 
"Eine wichtige Konsequenz hiervon ist, dass in dieser empirischen Weise die rechtlichen und sittlichen Bestimmungen und Gesetze sowie der Inhalt der Religion als etwas Zufälliges erscheinen und deren Objektivität und innere Wahrheit aufgegeben ist." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Der Materialismus, Naturalismus ist das konsequente System des Empirismus."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I

"Dem Allgemeinen gibt sie die Einseitigkeit einer Abstraktion, so dass Gott zum bestimmungslosen Wesen wird; Geist aber kann Gott nur heißen, insofern er als sich als sich in sich selbst mit sich vermittelnd gewusst wird. Nur so ist er konkrte, lebendig und Geist."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I, Wissenschaft der Logik

Es ist also klar, dass eine islamische Erziehung in Europa und der westlichen Welt nicht durch staatlichen islamischen Religionsunterricht gefördert werden darf. Denn das Endliche wird als Absolut gesetzt, d.h. wenn der islamische Pseudo-Gott durch "Einseitigkeit einer Abstraktion" zum "bestimmungslosen Wesen" wird, ist er "gegen jeden Inhalt gleichgültig und eben damit jeden Inhalts empfänglich", also "abgöttischen und unmoralischen ebensogut" als den entgegengesetzten Inhalt. Das ist für unsere Pseudo-Politiker und Theologen, die islamischen Unterricht in Staatsschulen einführen wollen, scheinbar schwer verstandlich, obwohl Anselm von Canterbury es klar ausgedrückt hatte, weshalb Hegel schreibt: "Anselm hat dabei an dem konkrten Inhalte der Christlichen Lehre eine ganz andere schwere Aufgabe für das Erkennen als das, was jener moderne Glaube enthält."  [31] 

Ähnlich wie durch Abstraktion der islamische Gott zum Pseudo-Gott wird, so führen auch andere Auffassungen in die Verwirrung, z.B. "Gott als Kraft aufzufassen, eine Verwirrung, an der Herders 'Gott' vornehmlich leidet... Die Erklärung einer Erscheinung aus einer Kraft ist deswegen eine leere Tautologie." Muslime sind also Jahrhundertelang ihren "Gelehrten" gefolgt, was aber nichts anderes war als "leere Tautologie" oder "leere Form". Daher sagt Hegel über islamische Geschichtsschreiber und "Geistliche": "Aber der Scharfsinn des leeren Verstandes gefällt sich am meisten in dem hohlen Ersinnen von Möglichkeiten und recht vielen Möglichkeiten." Da einige christliche Theologen mit den Ansichten der islamischen Gelehrten viel gemein haben, gilt auch für sie: "Das Handeln, Frömmigkeit usf. ist ebenso mechanisch, insofern dem Menschen durch Zeremonial-Gesetze, einen Gewissensrat usf. bestimmt wird, was er tut, und sein eigener Geist und Wille nicht in seinen Handlungen ist, sie in ihm selbst somit äußerliche sind." [32] 

All das ist für das "philosophische Erkennen" unbrauchbar: Formalismus, Pedantismus, Verstandes-Metaphysik, "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft. Das gilt auch für Spinoza, Kant und die Wolffische Philosophie. "Bei Spinoza, der die geometrische Methode vornehmlich, und zwar durch spekulative Begriffe gebrauchte, macht sich der Formalismus derselben sogleich auffallend. Die Wolffische Philosophie, welche sie zum weitesten Pedantismus ausgebildet, ist auch ihrem Inhalte nach Verstandes-Metaphysik. - An die Stelle des Missbrauchs, der mit dem Formalismus dieser Methode in der Philosophie und in den Wissenschaften getrieben worden, ist in neueren Zeiten der Missbrauch mit der sogenannten Konstruktion getreten. Durch Kant war die Vorstellung in Umlauf gebracht worden, dass die Mathematik ihre Begriffe konstruiere; dies sagte nichts anderes, als dass sie es mit keinen Begriffen, sondern mit abstrakten Bestimmungen sinnlicher Anschauungen zu tun hat."  Es sollen also "philosophische und wissenschaftliche Gegenstände nach einem vorausgesetzten Schema tabellarisch, übrigens nach Willkür und Gutdünken, zu klassifizieren, - eine Konstruktion der Begriffe genannt werde." [33] 
 

6.  Eine "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft, man könnte auch sagen eine "gleich schlechte Beschaffenheit des Schließens, Folgerns und Beweisens aus jenen unreinen empirischen Daten"; "Theorie der Medizin"

Eine "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft, man könnte auch sagen eine "gleich schlechte Beschaffenheit des Schließens, Folgerns und Beweisens aus jenen unreinen empirischen Daten", wurde seinerzeit Newton zum Vorwurf gemacht, weil er meinte, seine Theorie beruhe auf etwas Mathematischem.  Einen ähnlichen Vorwurf könnte man heute den Wissenschaftlern machen, die an gentechnisch veränderten Arzneimitteln und Impfstoffen forschen. Man will die gravierenden Nebenwirkungen nicht eingestehen, "weil die Gedankenlosigkeit und Einfältigkeit, die man eingestehen sollte, gar zu groß ist." Man hat sich notdürftig eine "Theorie der Medizin" zusammengeschustert, die auf "dürren Verstandesbestimmungen aufgebaut ist" , die zwar viele Anhänger fand, die Menschen aber letztlich noch kranker zurücklässt. Schon Goethe hat sich in seinen naturwissenschaftlichen Schriften über eine "nach Willkür und Gutdünken" konstruierte Wissenschaft geschrieben und kritisiert, "dass man das Falsche in Cours bringt." [34] 
"Ein Hauptgrund, warum die, ebenso klare als gründliche, auch sogar gelehrte, Goethesche Beleuchtung dieser Finsternis im Lichte nicht eine wirksamere Aufnahme gefunden hat, ist ohne Zweifel dieser, weil die Gedankenlosigkeit und Einfältigkeit, die man eingestehen sollte, gar zu groß ist." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften II, Naturphilosophie

"Ein großes Übel in den Wissenschaften, ja überall, entsteht daher, dass Menschen, die kein Ideenvermögen haben, zu theoretisieren sich vermessen, weil sie nicht begreifen, dass noch so vieles Wissen hierzu nicht berechtigt."  - Johann Wolfgang von Goethe

"Der eigentliche Obskurantismus ist nicht, dass man die Ausbreitung des Wahren, Klaren, Nützlichen hindert, sondern dass man das Falsche in Cours bringt." - Johann Wolfgang von Goethe
"Gewinnt aber auch in der Wissenschaft das Falsche die Oberhand, so wird doch immer eine Minorität für das Wahre übrigbleiben, und wenn sie sich in einen einzigen Geist zurückzöge, so hätte das nichts zu sagen. Er wird im stillen, im verborgenen fortwaltend wirken, und eine Zeit wird kommen, wo man nach ihm und seinen Überzeugungen fragt, oder wo diese sich, bei verbreitetem allgemeinem Licht, auch wieder hervorwagen dürfen." - Johann Wolfgang von Goethe

"Eine Theorie der Medizin, die auf diesen dürren Verstandesbestimmungen aufgebaut ist, ist mit einem halben Duzend Sätze vollendet, und es ist kein Wunder, wenn sie schnelle Ausbreitung und viele Anhänger fand."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften II, Naturphilosophie


Bei den neuen Theorien in Medizin und Politik muss man immer an den Kindergarten denken. Im Kindergarten war früher der Tag beliebt, an dem immer das Gegenteil von dem galt, was man gesagt hatte. Die deutsche Bundeskanzlerin fand diesen Tag so schön, dass sie ihn auf ihre gesamte Zeit als Bundeskanzlerin ausgedehnt hat. Wenn sie also Sätze sagt wie: "Der Islam gehört zu Deutschalnd" oder  „Niemand ist in irgendeiner Form ein Versuchskaninchen“, so heißt das in Wirklichkeit: "Der Islam gehört selbstverständlich nicht zu Deutschland" und "Ja natürlich, Jeder, der mit gentechnisch veränderten Impfstoffen geimpft wurde ist in irgendeiner Form ein Versuchskaninchen". [35]

Dass Jeder, der mit gentechnisch veränderten Impfstoffen geimpft wurde, in irgendeiner Form ein Versuchskaninchen ist, dürfte klar sein, wenn man sich die ganze Reihe der Nebenwirkungen anschaut. Es sind ja nicht nur die Trombosen, die das Gehirn verändern, im Blut leichter Blutgerinsel entstehen können, sondern auch, dass Frauen schneller unfruchtbar werden, also die Menopause eher eintritt und vermehrt Menstruationsstörungen auftreten.  "In Deutschland haben bisher mehr als 54 Millionen Personen mindestens eine Impfung erhalten. Wie viele davon Frauen sind, ist nicht bekannt. Dem Paul-Ehrlich-Institut wurde bis Ende Juli über 310 Frauen mit Zyklusstörungen im Zusammenhang mit der Impfung berichtet. Beschrieben wurden 368 Symptome. Am häufigsten nannten die Frauen eine verstärkte Regelblutung und Zwischenblutungen, daneben unregelmäßige, zu lange, zu kurze, zu späte oder gar keine Periode, ein zu langer oder zu kurzer Zyklus oder Blutungen nach der Menopause. Der Arzneimittelbehörde MHRA in Großbritannien wurden bis zur vierten Augustwoche 33 221 Meldungen mit verschiedensten Zyklusstörungen berichtet. Bisher wurden in dem Land 47 Millionen Dosen an Frauen verimpft. Auch der Sicherheitsausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA diskutierte das Thema in seiner letzten Sitzung Anfang August." Wie lautet wohl das Fazit der EMA, die übrigens in Sachen Gentechnik einen ähnlich schlechten Sachverstand in Sachen Gentechnik an Tag legt wie die berüchtigte EFSA? Natürlich sagt sie: "Es gebe bisher keine Belege für einen kausalen Zusammenhang." Wenn sie es zugeben würde, müssten alle Beschäftigten der EMA als Kriminelle verhaftet werden, weil sie die EU nicht sicherer, sondern an den Rand des Ruins gebracht haben. [36]

Dabei ist diese Nebenwirkung gar nicht so abwegig. "Schon 1898 postulierte ein italienischer Forscher einen Zusammenhang zwischen Sexualhormonen und Immunsystem. Er beobachtete Größenveränderungen des Thymus von Kaninchen, nachdem diese kastriert worden waren. Im Thymus bildet sich die spezifische Abwehr aus T-Lymphozyten aus. Aber erst als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auffiel, dass Frauen häufiger Autoimmunkrankheiten bekommen, begannen sich Forscher weiter dafür zu interessieren. Heute ist bekannt, dass Östrogene die Konzentration von proinflammatorischen Botenstoffen ändern, dass Frauen ein anderes Verhältnis von Lymphozyten-Typen und mehr Immunglobuline im Blut haben als Männer und anders auf bestimmte Impfungen reagieren. So bilden sie beispielsweise nach einer Grippeimpfung mehr neutralisierende Antikörper. Auch Impfungen gegen Hepatitis A und B scheinen bei Frauen besser zu wirken und vermutlich auch die Covid-19-Impfung. Forscher vom Universitätsklinikum San Raffaele in Mailand zeigten nämlich in einer Studie mit 3318 Krankenhaus-Mitarbeitern, dass Frauen nach der Biontech/Pfizer-Impfung in allen Altersgruppen mehr Antikörper bildeten als Männer. Weibliche Hormone beeinflussen also das Immunsystem. Kann womöglich auch anders herum die Impfung den Hormonhaushalt durcheinanderbringen und Zyklusstörungen verursachen?" [37]

"Nach Willkür und Gutdünken" wird eine Wissenschaft konstruiert, und entsprechend arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler in den Prüforganisationen EMA und FDA sowie der ständigen Impfkommission (STIKO). Es heißt dann einfach: Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat sich generell für eine Corona-Impfung von Schwangeren und Stillenden ausgesprochen. „Nach eingehender Beratung und Bewertung der vorhandenen Evidenz“ empfehle die STIKO eine Impfung für "Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und für Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs", teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Marianne Röbl-Mathieu, Frauenärztin und STIKO-Mitglied, erklärt ihre unreife "Theorie der Medizin": Es gebe „null Hinweise“ darauf, dass eine Impfung Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Es scheint, dass der "Gegenteiltag" nicht nur im Kindergarten und bei der Bundeskanzlerin beliebt ist, sondern auch bei Ärzten, Vertretern der Wissenschaft und Prüforganisationen wie EMA, FDA, RKI, insbesondere RKI-Chef Wieler und beim verantwortlichen Redakteur Politik-online der FAZ, Thomas Holl. Sie meinen sie hätten ihre "Theorie der Medizin" mit all ihren Nebenwirkungen gut kommuniziert: "An sachlicher Information und Aufklärung auf allen Kanälen zum Thema Impfen, in Talkshows und in sozialen Netzwerken hat es wahrlich nicht gefehlt." Auch hier gilt also, das Gegenteil ist richtig:  "An sachlicher Information und Aufklärung auf allen Kanälen zum Thema Impfen, in Talkshows und in sozialen Netzwerken hat es wahrlich gefehlt." Sachliche Informationen zu den Nebenwirkungen hat es auch tatsächlich nie gegeben, stattdessen nur dumme Sprüche wie "Pandemie der Ungeimpften" oder "klug wäre es, ... mit dem 2-G-Modell einen ganz praktischen Grund zur Impfung zu geben. In Restaurants, Kinos oder Klubs kommt nur rein, wer geimpft ist" oder "Was hält die Politik von einer härteren Gangart ab?" Statt aufzuklären ist man so verzweifelt, dass man schon fast vergammelte genmanipulierte Impfstoffe "vor Supermärkten, in Fußgängerzonen und Shoppingmalls" verimpfen will. Niemand interessiert sich mehr für die Desinformationen rund um das Thema Impfen "in allen seriösen Medien", denn über Risiken und Nebenwirkungen der neuen Impfstoffe wurde nicht berichtet. Die trotteligen Impfbefürworter, die alles glauben, was ihnen vorgegaukelt wird, "die den Drosten-Podcast hören und fast jede Woche bei „Illner“ in Dauerschleife von Wissenschaftsjournalisten, Virologen und Politikern alle Argumente für mehr Impftempo serviert bekamen, sind nicht die Zielgruppe". Erweisen sich Bildungsferne Schichten ausnahmsweise als schlauer? Herr Holl fragt sich: "Wo sind die auf migrantische Milieus und junge Menschen aus bildungsfernen Elternhäusern zielenden Aufklärungs- und Werbekampagnen? Eine vom Bundespresseamt in Auftrag gegebene Kampagne mit fünf beliebten Influencern in den sozialen Netzwerken erwies sich jedenfalls als Flop." Schlauer sind auch die Menschen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen, "wo die Impfquote am niedrigsten und die Vorbehalte vieler gegen Corona-Maßnahmen am größten sind". Diese Leute sollen nun durch eine Art paramilitärische Einheit,  "von der Politik seit Monaten beschworenen unkomplizierten Impfgelegenheiten im Vorübergehen" irgendwie geimpft werden, "etwa mit mobilen Impfteams vor Clubs, Einkaufszentren, Sportstadien, Biergärten oder anderen beliebten Treffpunkten vor allem junger Leute", auch im Gebüsch, hinter Hecken oder auf öffentlichen Toiletten könnten sie lauern. Die Grünen als die neue Gentechnik-Partei beschäftigen sich nur noch mit Menschen, die durch genmanipulierte Impfstoffe verseucht sind: "Nur das grün-schwarz regierte Baden-Württemberg plant harte 2-G-Regeln, wonach Ungeimpfte auch mit Corona-Test vom öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen sind". Herr Holl freut sich: "Arbeitnehmern, die sich hätten impfen lassen können, im Falle einer vierzehntägigen Quarantäne die Lohnfortzahlung zu verweigern, weist auf eine geplante härtere Gangart im Umgang mit Impfunwilligen hin." Die pure Willkür herrscht bei den Arzneimittelherstellern und Prüforganisationen: "Besonders Kinder stehen dabei im Mittelpunkt der Diskussion. Ende Mai konnten der Mainzer Hersteller BioNTech und sein amerikanischer Kooperationspartner Pfizer diesbezüglich eine wichtige Nachricht bekannt geben: Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA beurteilte die Anwendung von Comirnaty, des ersten überhaupt in der EU zugelassenen Covid-Impfstoffs, auch für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren als positiv. Damit erhielt das mRNA-Vakzin in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union für besagte Teenager eine bedingte Marktzulassung. BioNTech-Chef und -Mitgründer Ugur Sahin sprach damals von einem „wichtigen Meilenstein in unseren gemeinsamen Bemühungen, die Impfstoffkampagnen auf so viele Menschen wie möglich zu erweitern“. Die Bereitstellung von Impfstoff für Jugendliche werde die Öffnung von Schulen und die Rückkehr zum alltäglichen Leben unterstützen. Jetzt deutet sich der nächste Schritt an. BioNTech will in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragen." Da in den Behörden in aller Welt die gleiche Art Wissenschaftler sitzen, werden demnächst auch Kinder mit genmanipulierten Impfstoffen verseucht.  [38]
 
 

7. Erkenntnis des Geistes, Immaterialität der Natur, Schlaf des Geistes

Die Erkenntnis des Geistes gilt als die "konkreteste, darum höchste und schwerste." Sie wird selbst von Philosophen heute kaum betrieben, schon gar nicht von Wissenschaftlern. Dabei drängt alle Bildung und Philosophie, alle Religion und Wissenschaft dorthin. "Aus diesem Drang allein ist die Weltgeschichte zu begreifen. - Das Wort und die Vorstellung des Geistes ist früh gefunden, und der Inhalt der christlichen Religion ist, Gott als Geist zu erkennen." Warum die islamische Pseudo-Religion dazu nicht in der Lage ist, wird weiter unten erläutert. "Was an sich das Wesen ist, in seinem eigenen Elemente, dem Begriffe, zu fassen, ist die Aufgabe der Philosophie, welche so lange nicht wahrhaft und immanent gelöst ist, als der Begriff und die Freiheit nicht ihr Gegenstand und ihre Seele ist." [39]
"Der Geist ist die existierende Wahrheit der Materie, dass die Materie selbst keine Wahrheit hat." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III, Philosophie des Geistes

"Die Seele ist nicht nur für sich immateriell, sondern die allgemeine Immaterialität der Natur, deren einfaches ideelles Leben. Sie ist die Substanz, so die absolute Grundlage aller Besonderung und Vereinzelung des Geistes... aber in dieser noch abstrakten Bestimmung ist sie nur der Schlaf des Geistes; - swe passive Nus des Aristoteles, welcher der Möglichkeit nach Alles ist." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III

Hegel spricht von der Immaterialität der Natur, die eine Art "Schlaf des Geistes" ist, oder nach Aristoteles der passive Nus. Man kann feststellen, dass sogar den Physikern "in neuern Zeiten die Materie unter den Händen dünner geworden; sie sind auf imponderable Stoffe als Wärme, Licht usf. gekommen". Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass in Philosophie und Wissenschaft Denken gefragt ist und für "Offenbarungen" nicht somnambule, träumerische oder schlafähnliche Zustände genutzt werden, wie sie der Pseudo-Prophet Mohammed genutzt hatte und so vielen Täuschungen erlegen war. "Wissenschaftliche Erkenntnisse oder philosophische Begriffe und allgemeine Wahrheiten erfordern einen anderen Boden, das zum freien Bewusstsein aus der Dumpfheit des fühlenden Lebens entwickelte Denken; es ist röricht, Offenbarungen über Ideen vom somnambulen Zustand zu erwarten." Daher ist Freiheit und Denken erforderlich und nicht, wie es im Islam der Fall ist, das Denken auszuschließen: "Es ist nichts geringeres als absurd, aus der Sittlichkeit, Religiosität, Rechtlichkeit usf. das Denken ausschließen zu wollen." [40]

Wo konnte sich der freie Geist entwickeln, das "Wesen des Geistes, und zwar als seine Wirklichkeit selbst"? Sieht man sich die Weltgeschichte an, muss man sagen: "Ganze Weltteile, Afrika und der Orient, haben diese Idee nie gehabt und haben sie noch nicht"; der gesamte muslimische Orient hat sie nicht, selbst die antiken "Griechen und Römer, Plato und Aristoteles, und auch die Stoiker haben sie nicht gehabt; sie wussten im Gegenteil nur, dass der Mensch durch Geburt (als athenischer, spartanischer usf. Bürger) oder Charakterstärke, Bildung, durch Philosophie (der Weise ist auch als Sklave und in Ketten frei) wirklich frei sei.Diese Idee ist durch das Christentum in die Welt gekommen, nach welchem das Individuum als solches einen unendlichen unendlichen Wert hat, indem es Gegenstand und Zweck der Liebe Gottes, dazu bestimmt ist, zu Gott als Geist sein absolutes Verhältnis, diesen Geist in sich wohnen zu haben, d.i. dass der Mensch an sich zur höchsten Freiheit bestimmt ist." Die moralische Freiheit ist es nach Hegel "welche im europäischen Sinne Freiheit heißt. Man befolgt nicht wie im islamischen Despotismus den Vorgaben irgendeiner Autorität, sondern die Menschen haben in ihren "Herzen, Gesinnung, Gewissen, Einsicht usf. ihre Zustimmung, Anerkennung oder selbst Begründung".  [41]

"Das Christentum hat es in seinen Anhängern zu ihrer Wirklichkeit gemacht, z.B. nicht Sklave zu sein; wenn sie zu Sklaven gemacht, wenn die Entscheidung über ihr Eigentum in das Belieben, nicht in Gesetze und Gerichte gelegt würde, so fänden sie die Substanz ihres Daseins verletzt. Es ist dies Wollen der Freiheit nicht mehr ein Trieb, der seine Befriedigung fordert, sondern Charakter, - das zum trieblosen Sein gewordene geistige Bewusstsein. - Aber diese Freiheit, die den Inhalt und Zweck der Freiheit hat, ist selbst zunächst nur Begriff, Prinzip des Geistes und Herzens und sich zur Gegenständlichkeit zu entwickeln bestimmt, zur rechtlichen, sittlichen und religiösen, wie wissenschaftlichen Wirklichkeit." - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III
Das Endliche ist sozusagen "das reelle sittliche Selbstbewusstsein" geworden, es hat die "in der sittlichen Welt wirklich vollbrachte Reinigung seines Wissens von der subjektiven Meinung und Befreiung seines Willens von der Selbssucht der Begierde" bewirkt. "Die wahrhafte Religion und wahrhafte Religiosität geht nur aus der Sittlichkeit hervor und ist die denkende, d. i. der freien Allgemeinheit ihres konkreten Wesens bewusstwerdende Sittlichkeit. Nur aus ihr und von ihr aus wird die Idee von Gott als freier Geist gewusst; ausserhalb des sittlichen Geistes ist es daher vergebens, wahrhafte Religion und Religiosität zu suchen." Warum Politiker neuerdings diese immer in Moscheevereinen der türkischen Ditib verwirklicht sehen ist ein Rätsel, denn in Bezug auf den Islam kann von keinem "wahrhaften Inhalt" gesprochen werden, da schon der islamische Pseudo-Gott nicht der wahrhafte Gott ist. Dazu Hegel: "Dass aber das wahrhafte Sittliche Folge der Religion sei, dazu wird erfordert, dass die Religion den wahrhaften Inhalt habe, d.i. die in ihr gewusste Idee Gottes die wahrhafte sei." Nach Hegel wäre es undenkbar, dass der Islam als Religion der Unfreiheit in Europa anerkannt würde. Das, was von einigen Wirrköpfen gefordert wird, wäre der "ungeheure Irrtum unserer Zeiten". [42]

Nach dem 11. September 2001 wurde der Islam auch von ehemaligen Moslems kritisch unter die Lupe genommen. Auch wenn in Pakistan und anderen islamistischen Ländern unmittelbar nach den Anschlägen diese gefeiert und in deren Medien Koranverse rezitiert wurden wie der Koranvers 4:78: „Wo immer ihr auch seid, wird euch der Tod erfassen, und wäret ihr auch in hochgebauten Türmen“, wendeten sich die Jugendlichen zunehmend ab vom Islam. Denn "in den folgenden zwei Jahrzehnten fielen dem Terror, der im Namen des Islams verübt wurde, weit mehr Muslime als Nichtmuslime zum Opfer – in Bürgerkriegen wie im Irak und in Syrien und durch Anschläge. Regierungen nahmen den Kampf gegen den Terror auf, und in der islamischen Welt setzte eine Debatte über die Religion mit einer Intensität ein, wie sie es im 20. Jahrhundert nicht gegeben hatte." Islamwissenschaftler und islamische Geistliche versucheten den Islam den westlichen Werten anzupassen, allerdings ohne Erfolg, denn der Islam lässt sich nicht reformieren, was auch immer mehr Jugendliche einsahen, weshalb sie die Nähe zum Christentum suchten. Nur westliche Politiker und Islamwissenschaftler glauben in Moscheevereinen der türkischen Ditib sei ein reformierter Islam verwirklicht, doch es ist so, dass  in Bezug auf den Islam von keinem "wahrhaften Inhalt" gesprochen werden kann, wie oben dargestellt. [43]

Viele Jugendliche zieht es aus islamischen Ländern in westliche Länder, weil das, was die "Substanz einer Religion", in ihrem Falle die des Islams, nicht mit der der christlichen Religion, der Freiheit, Kunst und Wissenschaft übereinstimmt, denn nach Hegel entspricht die "Natur der Sittlichkeit eines Volkes, das Prinzip seines Rechts, seiner wirklichen Freiheit und seiner Verfassung, wie seiner Kunst und Wissenschaft dem Prinzip", welches die "Substanz einer Religion" ausmacht. Die Jugendlichen merken, dass die "Geschichte der Religionen mit der Weltgeschichte zusammenfällt", der Islam aber nicht wesentlich dazu beigetragen hat, denn es wird ihnen auch zunehmend klar, dass "die schöne Kunst nur denjenigen Religionen angehören kann, in welchen die konkrete in sich frei gewordene, noch nicht aber absolute Geistigkeit Prinzip ist. In den Religionen, in welchen die Idee nicht in ihrer freien Bestimmtheit offenbar geworden und gewusst wird, tut sich wohl das Bedürfnis der Kunst hervor, um in Anschauung und Phantasie die Vorstellung des Wesens zum Bewusstsein zu bringen, ja die Kunst ist sogar das einzige Organ, in welchem der abstrakte, in sich unklare, aus natürlichen und geistigen Elementen verworrene Inhalt sich zum Bewusstsein zu bringen streben kann. Aber diese Kunst ist mangelhaft; weil sie einen so mangelhaften Gehalt hat, ist es auch die Form; denn jener ist es dadurch, dass er die Form nicht immanent in ihm selbst hat. Die Darstellung behält eine Seite von Geschmack- und Geistlosigkeit, weil das Innere selbst noch mit Geistlosigkeit behaftet ist." So sind Kunstwerke aus der osmanischen Zeit oder aus der des Timur Lenk oder Tamerlan (1336-1405, turko-mongolischer Eroberer islamischen Glaubens), der Aserbaidschan, Teile des osmanischen Reichs, Iran, Iraq, Usbekistan, Syrien eroberte, von Geschmack- und Geistlosigkeit geprägt; auch die neuere islamische Kunst und Architektur in der Türkei oder dem Iran ist nicht anders. [44]

"Die schöne Kunst hat von ihrer Seite dasselbe geleistet, was die Philosophie, - die Reinigung des Geistes von der Unfreiheit... die schöne Kunst (wie deren eigentümliche Religion) hat ihre Zukunft in der wahrhaften Religion."  - G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften III
Auch wird von Jugendlichen nicht verstanden, warum der islamische Gott neidisch auf das Christentum ist, hatte doch schon Platon (Phaidros 247 A) und Aristoteles (Metaphysik I, 2) geschrieben, Gott sei nicht neidisch. Wenn eine Religion also von Neid spricht, kann sie keine geoffenbarte sein. Vielmehr handelt es sich bei einer derartigen Religion um eine Pseudo-Religion, "in der von Gott nichts offenbar wäre, in der er sich nicht geoffenbart hätte, und die in ihr so Angehörigen 'die Heiden' wären, 'die von Gott nichts wissen'." Es ist auch wenig hilfreich, wenn sich "die Frömmigkeit, die in ihrer frommen Vornehmigkeit sich des Beweisens ohnehin entübrigt glaubt" sich einer "leeren Verstandesphilosophie, der sie so sehr entgegengesetzt sein will, in der Tat aber ganz auf dieser Bildung beruht", überlässt und an der "All-Eins-Lehre" festhält. [45]
 

8. Wissenschaft in einem Volk ohne Logik bzw. Metaphysik, "das Wissen ist zur Meinung zurückgefallen", "In diesem Verzichttun der Vernunft auf sich selbst geht der Begriff der Wahrheit verloren", es ist "kaum eine Ahnung von wissenschaftlicher Methode zu erkennen"; beschränkte Philosophie/Wissenschaft als "Polster für die Trägheit des Denkens" z.B. bei ARD, ZDF und der Bundeszentrale für politische Bildung 

Wohin die Wissenschaft steuert, wenn die Logik bzw. Metaphysik fehlt, wurde oben gezeigt; es führt mit genmanipulierten Arzneimitteln und Impfstoffen zu einer "Theorie der Medizin", die "nach Willkür und Gutdünken" ihre Wissenschaft konstruiert, indem sie eine "gleich schlechte Beschaffenheit des Schließens, Folgerns und Beweisens aus jenen unreinen empirischen Daten" betreibt.  Das, warum eigentlich geforscht wird, die Metaphysik, "ist sozusagen mit Stumpf und Stiel ausgerottet worden und aus der Reihe der Wissenschaften verschwunden." Von einer Kosmologie oder von "Untersuchungen, zum Beispiel über die Immaterialität der Seele", ist nicht mehr die Rede. Die Philosophie und Wissenschaft kann ihre "Methode nicht von einer untergeordneten Wissenschaft, wie die Mathematik ist, borgen."   [46] 
 
"So merkwürdig es ist, wenn einem Volke z.B. die Wissenschaft seines Staatsrechtes, wenn ihm seine Gesinnungen, seine sittlichen Gewohnheiten und Tugenden unbrauchbar geworden sind, so merkwürdig ist es wenigstens, wenn ein Volk seine Metaphysik verliert, wenn der mit seinem reinen Wesen sich beschäftigende Geist kein wirklichen Dasein mehr in demselben hat." - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, erste Vorrede

"Indem so die Wissenschaft und der gemeine Menschenverstand sich in die Hände arbeiten, den Untergang der Metaphysik zu bewirken, so schien das sonderbare Schauspiel herbeigeführt zu werden, ein gebildetes Volk ohne Metaphysik zu sehen: - wie einen sonst mannigfaltig ausgeschmückten Tempel ohne Allerheiligstes."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, erste Vorrede

"In diesem Verzichttun der Vernunft auf sich selbst geht der Begriff der Wahrheit verloren; sie ist darauf eingeschränkt, nur subjektive Wahrheit, nur die Erscheinung zu erkennen, nur etwas, dem die Natur der Sache selber nicht entspreche:  das Wissen ist zur Meinung zurückgefallen."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung

"Das Gehaltlose der logischen Formen liegt vielmehr allein in der Art, sie zu betrachten und zu behandeln. Indem sie als feste Bestimmungen auseinanderfallen und nicht in organischer Einheit zusammengehalten werden, sind sie tote Formen und haben den Geist in ihnen nicht wohnen, der ihre lebendige konkrete Einheit ist"  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung

"Damit, dass dieses tote Gebein der Logik durch den Geist zu Gehalt und Inhalt belebt werde, muss ihre Methode diejenige sein, wodurch sie allein fähig ist, reine Wissenschaft zu sein. In dem Zustand, in dem sie sich befindet, ist kaum eine Ahnung von wissenschaftlicher Methode zu erkennen."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung

"Die Kantische Philosophie dient so als ein Polster für die Trägheit des Denkens, die sich damit beruhigt, dass bereits alles bewiesen und abgetan sei."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Einleitung


Die ältere Metaphysik hatte einen höheren Begriff von dem Denken als er heute in der Philosophie und Wissenschaft üblich ist. "Jene legte nämlich zugrunde, das das, was durchs Denken von und an den Dingen erkannt werde, das allein an ihnen wahrhaft Wahre sei; somit nicht sie in ihrer Unmittelbarkeit, sondern sie erst in die Form des Denkens erhoben als Gedachte. Diese Metaphysik hielt somit dafür, dass das Denken und die Bestimmungen des Denkens nicht ein den Gegenständen Fremdes, sondern vielmehr deren Wesen sei." Aber zunehmend bemächtigte sich eine leere Verstandesphilosophie der Wissenschaft. "Gegen die Vernunft gekehrt, beträgt er sich als gemeiner Menschenverstand und macht seine Ansicht geltend, dass die Wahrheit auf sinnlicher Realität beruhe, dass die Gedanken nur Gedanken seien, in dem Sinne, dass erst die sinnliche Wahrnehmung ihnen gehalt und Realität gebe, dass die Vernunft, insofern sie an und für sich bleibe, nur Hirngespinste erzeuge. In diesem Verzichttun der Vernunft auf sich selbst geht der Begriff der Wahrheit verloren; sie ist darauf eingeschränkt, nur subjektive Wahrheit, nur die Erscheinung zu erkennen, nur etwas, dem die Natur der Sache selber nicht entspreche:  das Wissen ist zur Meinung zurückgefallen." Hier ist eine versteckte Kritik an Kant enthalten, der zusammen mit David Hume als der Begründer dieser neuen Wissenschaft gilt, wie Kant in seiner "Kritik der reinen Vernunft" (B 269, B 571) darlegt.  Bei der heutigen "Wissenschaft " der grünen und roten Gentechnik (z.B. mRNA- und Vektor-Impfstoffe) ist das Wissen gänzlich zur Meinung zurückgefallen und der "Begriff der Wahrheit verloren" gegangen, was von GesundheitsministerInnen und den dazugehörigen JournalistInnen und Prüf- und Beratungsorganisationen natürlich nicht verstanden wird, weshalb sie in ihrer Unwissenheit verharren und sogar für die Bevölkerung gefährlich werden können. [47] 

Somit handeln die neueren Wissenschaftler noch nicht einmal logisch, denn "ganz ohne Rücksicht auf metaphysische Bedeutung aber wird dasjenige betrachtet, was gemeinhin unter Logik verstanden wird. Diese Wissenschaft, in dem Zustand, worin sie sich noch befindet, hat freilich keinen Inhalt der Art, wie er als Realität und als eine wahrhafte Sache in dem gewöhnlichen Bewusstsein gilt. Aber sie ist nicht aus diesem Grunde eine formelle, inhaltsvoller Wahrheit entbehrende Wissenschaft. In jenem Stoffe, der in ihr vermisst, welchem Mangel das Unbefriedigende derselben zugeschrieben zu werden pflegt, ist ohnehin das Gebiet der Wahrheit nicht zu suchen. Sondern das Gehaltlose der logischen Formen liegt vielmehr allein in der Art, sie zu betrachten und zu behandeln. Indem sie als feste Bestimmungen auseinanderfallen und nicht in organischer Einheit zusammengehalten werden, sind sie tote Formen und haben den Geist in ihnen nicht wohnen, der ihre lebendige konkrete Einheit ist." Wird diese verfälschte Logik auf Pädagogik und die Wissenschaften angewandt, ersceint sie als "schal und trivial". Berüht alles auf einem äußerlichen Unterschied, wird Wissenschaft  ein "völlig analytisches Verfahren und begriffloses Kalkulieren", wie es in der heutigen analytischen Philosophie anzutreffen ist. In dieser Wissenschaft glaubt man, Denken sei nichts anderes als Rechnen. In dem Zustand, in dem sich die Logik befindet, "ist kaum eine Ahnung von wissenschaftlicher Methode zu erkennen." Kant wird als ihr großes Vorbild angesehen:  "Die Kantische Philosophie dient so als ein Polster für die Trägheit des Denkens, die sich damit beruhigt, dass bereits alles bewiesen und abgetan sei." [48] 

Diese Philosophie und Wissenschaft ist nicht nur ein "Polster für die Trägheit des Denkens", sondern sie pflegt auch viel auf die "Schranken des Denkens" zu halten; "es wird behauptet, es könne über die Schranke nicht hinausgegangen werden... Wenn jedoch bei solchen allgemeinen Sätzen des verständigen Denkens, dass über die Schranke nicht hinausgegangen werden könne, das Denken sich nicht anwenden will, um zu sehen, was im Begriff liegt, so kann an die Wirklichkeit verwiesen werden, wo denn solche Sätze sich als das Unwirklichste zeigen." Eine Philosophie, eine Wissenschaft, die sich nur auf das endliche Sein beschränkt, und "welche dem endlichen Dasein als solchem wahrhaftes, letztes, absolutes Sein zuschriebe", verdiente den Namen Philosophie oder Wissenschaft nicht, denn diese Wissenschaftler sind quasi beschränkt, man könnte auch sagen verblödet, was sich besonders schon bei einigen Ärzten und Politikern zeigt, die in dieser Trägheit des Denkens gefangen sind wie der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck (nennt die Gegner der genmanipulierten Arznei- und Impfstoffe "Bekloppte"), die "lame duck" Angela Merkel oder der Bundesgesundheitsminister J. Spahn.  [49] 
 

"Es ist das wahrhafte Sein: die Erhebung aus der Schranke. Bei dem Namen des Unendlichen geht dem Gemüt und dem Geiste sein Licht auf, denn er ist darin nicht nur abstrakt bei sich, sondern erhebt sich zu sich selbst, zum Lichte seines Denkens, seiner Allgemeinheit, seiner Freiheit." - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Lehre vom Sein

"Der Idealismus der Philosophie besteht in nichts anderem als darin, das Endliche nicht als ein wahrhaft Seiendes anzuerkennen. Jede Philosophie ist wesentlich Idealismus oder hat denselben wenigstens zu ihrem Prinzip, und die Frage ist dann nur, inwiefern dasselbe wirklich durchgeführt ist."  - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Lehre vom Sein

"Weil das Rechnen ein so sehr äußerliches, somit mechanisches Geschäft ist, haben sich Maschinen verfertigen lassen, welche die arithmetischen Operationen aufs vollkommenste vollführen. Wenn man über die Natur des Rechnens nur diesen Umstand allein kennte, so läge darin die Entscheidung, was es mit dem Einfall für eine Bewandtnis hatte, das Rechnen zum Hauptbildungsmittel des Geistes zu machen und ihn auf die Folter, sich zur Maschine zu vervollkommnen, zu legen." - G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, Lehre vom Sein


Hegel sieht eine idealistische Philosophie/Wissenschaft zum Beispiel eher bei bei Leibniz und Nicole Malebranche (De la recherche de la verité. Où L'on traite de la nature de l'Esprit de l'homme, & de l'usage qu'il en doit faire pour éviter l'erreur dans les Sciences. Nouvelle édition, tome second, Amsterdam 1688) zum Teil verwirklicht als bei Spinoza oder Kant, der im Dualismus gefangen bleibt. Die Wissenschaft heute bleibt bei "jener Kantischen Konstruktion" stehn und glaubt darin einen Anfang und eine Grundlage für die Wissenschaft gefunden zu haben. Dabei ist der Standpunkt Kants, der "klappernden Denk- und Rechenmaschine" (Nietzsche), nur die "gemeine Mechanik, nicht die immanente und freie Bewegung". Wenn also Philosophie und Wissenschaft nicht ein "gedankenloses, mechanisches" Geschäft werden soll, muss die Pädagogk natürlich mitziehen. Denn wenn "jene Übungen zur Hauptsache und Hauptbeschäftigung gemacht werden, kann keine andere sein, als den Geist nach Form und Inhalt auszuhöhlen und abzustumpfen." [50] 

In den Medien wie ARD, ZDF, WDR werden neuerdings am liebsten die WissenschaftsjournalistInnen eingestellt, von denen bekannt ist, dass durch Erziehung und Ausbildung ihr "Geist nach Form und Inhalt"  ausgehöhl und abgestumpft wurde. Die Rede ist z.B. von Nemi El-Hassan, die das Magazin „Quarks“ des WDR präsentieren soll. "Jüngeren könnte Nemi El-Hassan ein Begriff sein. Denn auf dem Onlineportal „funk“ von ARD und ZDF ist sie seit dessen Start im Jahr 2016 mit der von ihr mitgegründeten Satiregruppe „Datteltäter“ auf Sendung, die sich vorgenommen hat, in den, wie Nemi El-Hassan einmal sagte, „Bildungsdschihad“ zu ziehen."  Zum Moderationsteam des Formats „Jäger und Sammler“ zählt sie ebenfalls. "Aufmerksamkeit über alle Generationen hinweg erfährt sie aber erst jetzt – mit ihrer Berufung zur Moderatorin des WDR-Wissenschaftsmagazins „Quarks“ und der Entdeckung, dass sie 2014 an dem antisemitischen Al-Quds-Marsch in Berlin teilgenommen und die „Blaue Moschee“ in Hamburg besucht hat. Die „Blaue Moschee“ ist das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH), das nach Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes direkt dem iranischen Regime unterstellt ist und von dort seine Weisungen erhält. Zur iranischen Staatsdoktrin zählt bekanntlich die Vernichtung Israels. Wie kann das sein? Dass jemand mit einer solchen Vorgeschichte ins erste ARD-Programm kommt? Das fragen nicht nur die Springer-Zeitungen Bild und Welt, die Nemi El-Hassan aufs Korn genommen haben, sondern auch andere. Die jüdische WerteInitiative bittet den Westdeutschen Rundfunk in einem offenen Brief um Aufklärung, weil sich Nemi El-Hassan nicht nur mit Blick auf den Al-Quds-Marsch in Berlin fragwürdig verhalten habe. Auf dieser wurden Fahnen der Hizbullah gezeigt, eine Gruppe von Demonstranten skandierte „Israel vergasen“, Israel-Unterstützern, die zu einer Gegendemo erschienen waren, wurde „Sieg Heil“ entgegengerufen. Es kam zu einem Handgemenge, Al-Quds-Ordner griffen den damaligen Berichten zufolge Polizisten an. Nicht nur durch ihre Teilnahme an dieser Demo sei Nemi El-Hassan „durch fehlende Distanz zu Islamisten“ aufgefallen, sondern auch durch den Besuch des IZH und einen Videobeitrag für die Bundeszentrale für politische Bildung, in dem sie den Begriff „Dschihad“ auf „gefällige“ Weise interpretiert habe." Von Wissenschaft oder der "Wirklichkeit der sittlichen Idee" kann bei den gebührenfinanzierten "öffentlich-rechtlichen" Medien wie ARD und ZDF keine Rede mehr sein, wenn sie sich dieser Idee verweigern und dem islamischen Terrorismus Vorschub leisten. "Das ZDF ist zwar das größte öffentlich-rechtliche Haus im Land, bei Themen, die den Sender selbst betreffen, macht es sich aber gern ganz klein. Das war bei der Debatte über die Journalistin Nemi El-Hassan so, der antisemitische, den Islamismus verharmlosende Äußerungen vorgehalten wurden. Sie sollte Moderatorin des WDR-Magazins „Quarks“ werden – das ist in der Schwebe –, hatte für das ZDF aber schon gearbeitet. Auf Nachfrage hieß es dort, man habe sie als „engagierte“ Journalistin kennengelernt. Im Fall der Autorin Feyza-Yasmin Ayhan gibt es auch Fragen. Sie ist Ko-Autorin der Serie „Barrys Barbershop“, die das ZDF bei der Produktionsfirma Studio71 in Auftrag gegeben hat. Von ihr ist ein Satz überliefert wie: „Macht keine von Zionisten finanzierten Medien wie ein Großteil des Landes“ – das habe ihr ein Freund geraten. Auf einer Veranstaltung der der Hamas nahestehenden Organisation „Deutsche Jugend für Palästina“ sagte Ayhan am Jerusalemtag 2015: „Keiner, der kontern könnte, wenn ich sage, eine Zwei-Staaten-Lösung ist nicht fair.“ Und: „Das, was Israel in Palästina vernichtet hat, wird nicht sterben, und das, was Israel in Palästina errichtet hat, wird keine Sekunde leben.“ Eine Karikatur mit einem hakennasigen Juden/Israeli teilte sie auch. Die Einlassung „wird keine Sekunde leben“ muss man als Leugnung des Existenzrechts Israels, wenn nicht als Aufruf zu dessen Vernichtung werten. Auf Nachfrage von Journalisten hieß es beim ZDF zunächst, Ayhan arbeite als Autorin für die Comedy „Barrys Barbershop“. Und: „Grundsätzlich gilt: Alle vom ZDF beauftragten Produktionen werden redaktionell abgenommen und geprüft.“ Das ZDF hat geprüft und festgestellt, islamischer Extremismus sei vertretbar und könne im ZDF beworben werden wie genmanipulierte Lebens- und Arzneimittel. Nemi El-Hassan ist nicht die einzige Islamistin, die das ZDF beschäftigt, so schreibt z.B. auch die Autorin Feyza-Yasmin Ayhan für die ZDF-Comedy „Barrys Barbershop“. Sie hatte sich im Internet wiederholt antisemitisch geäußert (F.A.Z. vom 14. Oktober), so dass sogar der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sich beim ZDF beschwerte.  "So ist von ihr der Satz überliefert „Macht keine von Zionisten finanzierten Medien wie ein Großteil des Landes“ – womit sie einen Freund zitierte. Auf einer Veranstaltung der der Hamas nahestehenden Organisation „Deutsche Jugend für Palästina“ hatte Ayhan am Jerusalemtag 2015 mit Blick auf Israel gesagt, „eine Zwei-Staaten-Lösung ist nicht fair“. Und: „Das, was Israel in Palästina vernichtet hat, wird nicht sterben, und das, was Israel in Palästina errichtet hat, wird keine Sekunde leben.“ Eine Karikatur mit einem hakennasigen Juden/Israeli hatte sie ebenfalls geteilt." So hat das ZDF nicht für antisemitische, diskriminierende und rassistische Inhalte extra einen Platz im Programm, der von Islamisten gern genutzt wird, sondern fördert auch die Diskriminierung Ungeimpfter sowie Kritiker der Merkel'schen Willkommenskultur für Islamisten. "Die Anfrage der F.A.Z. in dieser Sache hatte das ZDF – ebenso wie die Nachfrage zu der Journalistin Nemi El-Hassan – abwiegelnd behandelt. Feyza-Yasmin Ayhan sei als „Junior-Gag-Autorin“ an der Comedy „Barrys Barbershop“ beteiligt, hieß es." [51] 

Warum der Terror der genmanipulierten Impfstoffe im öffentlich-rechtlichen Rundfunk so verbreitet ist, liegt nicht zuletzt an Journalisten, die gänzlich ohne Vernunft an exponierter Stelle im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen und solche Ansichten vertreten. Nemi El-Hassan hat Medizin studiert und ist dem WDR „als engagierte Journalistin bei Funk und ZDF aufgefallen“, weshalb man der Medizinjournalistin die Moderation von „Quarks“ angeboten hat.  Da es dem Sender nur darauf ankommt, genmanipulierten Impfstoffe zu bewerben, ist es ihm nur recht, wenn die Wissenschaftsjournalisten ohne Denken arbeiten, weshalb sie unbedingt eingestellt werden soll: "Es wiegt aber auch schwer, einer jungen Journalistin eine berufliche Entwicklung zu verwehren." Dass eine falsche Toleranz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beim Thema Islamismus herrscht, kümmert den Sender nicht. [52] 

Wie weit die beschränkte Philosophie/Wissenschaft geht zeigt sich an den sogenannten Prüf- und Sicherheits-Organisationen wie EMA, STIKO und FDA, die Versuche an Kindern erlauben und denen Studien mit wenigen Tausend Kindern genügen, um die Sicherheit der genmanipulierten Impfstoffe wie der mRNA-Impftstoff von Biontech/Pfizer zu proklamieren, obwohl diese noch nicht einmal für Erwachsene gewährleistet ist. Der Biontech Gründer Ugur Sahin freut sich, dass er trotz Demokratie soviele menschliche Versuchskaninchen zugewiesen bekommt. [53]
 

9. Tod durch Impfung; undeklarierte Bestandteile der Covid-19-Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson, Astra Zeneca, Moderna; die Ärzte kommen zu dem Schluss, dass diese Impfstoffe nicht nur für Kinder sondern generell verboten werden müssen und die EMA die Zulassung widerrufen müsse; statt den Paul Ehrlich-Preis, der als der wichtigste Medizinpreis in Deutschland gilt, an die Forscher von Biontech zu verleihen, sollte das Paul Ehrlich-Institut lieber seine Standards überprüfen, denn diese reichen nicht aus bzw. führen zu falschen Ergebnissen, wie das Beispiel der mRNA-Impfstoffe zeigt

Im pathologischen Institut in Reutlingen wurden am 20. 09. 2021 die Ergebnisse der Obduktionen von nach der Impfung mit Covid-19-Impfstoffen (Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson, Astra Zeneca, Moderna) Verstorbenen vorgestellt. Von den Obduzierten Leichnamen, "die binnen zwei Wochen nach der Covid-19-Impfung gestorben sind", war "circa. ein Drittel kausal an der Impfung verstorben". Auch Untersuchungen aus Österreich, den USA und Japan deckten sich mit diesen Ergebnissen. Im Gewebe der mit Biontech/Pfizer und Astra Zeneca Geimpften haben sich undeklarierte spitze abgeplattete metallische Bestandteile feststellen lassen aus Chrom, Nickel oder Aluminium. Ausgelöst werden können Krankheiten wie Trombosen, Lungenembolie, Hyperplasie, Autoimmunerkrankungen (überschießende Immunreaktion, Depletion (Entspeicherung) wie sie bei Aids-Patienten vorkommt. Die Ärzte kommen zu dem Schluss, dass diese Impfstoffe nicht nur für Kinder sondern generell verboten werden müssen und die EMA die Zulassung widerrufen müsse. Zudem sollten alle Geimpften nach ihrem Tod obduziert und auf Impfschäden in der Pathologie untersucht werden.  [54]

Statt den Paul Ehrlich-Preis, der als der wichtigste Medizinpreis in Deutschland gilt, an die Forscher von Biontech zu verleihen, sollte das Paul Ehrlich-Institut lieber seine Standards überprüfen, denn diese reichen nicht aus bzw. führen zu falschen Ergebnissen, wie das Beispiel der mRNA-Impfstoffe zeigt. Nach der Pathologie Konferenz wird daher der Schluss gezogen: "Aus den Untersuchungsergebnissen resultieren rechtliche und politische Forderungen, so zum Beispiel nach unverzüglicher Informationssammlung durch die Behörden, um die gesundheitliche Gefährdungslage der Bevölkerung durch die Covid-19-Impfstoffe bewerten zu können. Z.B. können durch Einsichtnahme in die IVF-Register frühe Signale eingeschränkter Fruchtbarkeit der Geimpften geprüft werden. Über das Krebsregister können Erkenntnisse über das Entstehen von Krebs durch die gentechnischen Veränderungen der Virus-RNA gewonnen werden. Eine Aussetzung der Covid-19-Impfungen ist zu erwägen." [55]
 
 

10. Die Natur hilft uns bei Kunst und Wissenschaft

Die Kunst kann sogar zu gesicherteren Erkenntnissen kommen als die Wissenschaft. Letztere führt bei falschen Prämissen zu falschen Ergebnissen und so zu einer verfälschten Wissenschaft wie die über die Manipulation der Gene, die sogenannte grüne oder rote Gentechnik mit den berüchtigten genmanipulierten Arzneimitteln und mRNA-Impfstoffen. Schopenhauer nennt als verfälschte Wissenschaft eine falsche Farbenlehre, die statt der unverfälschten Goethe'schen in Europa eingeführt wurde. [56] 

Nach Schopenhauer und Augustinus hilft die Natur uns bei Kunst und Wissenschaft, "dieses Entgegenkommen der Natur, die Bedeutsamkeit und Deutlichkeit ihrer Formen, aus denen die in ihnen individualisirten Ideen uns leicht ansprechen" (Schopenhauer), auch wenn viele Menschen, insbesondere Pseudowissenschaftler vom RKI, sich leicht täuschen lassen und eine gewisse "Freude in Geistesgestörtheit" empfinden, obwohl außer dem Menschen keinem anderen sterblichen Lebewesen eine wunderbare Geistesgabe gegeben wurde. Aber sie nutzen sie nicht und jenes umkörperliche Licht vermögen sie nicht zu erfassen. [57] 

"Wie sehr man nun erst das Wissen liebt und welchen Widerwillen die menschliche Natur gegen die Täuschung hat, lässt sich schon daraus erkennen, dass jedermann Trauer bei gesundem Geiste der Freude in Geistesgestörtheit vorzieht. Diese mächtige und wunderbare Geistesgabe ist unter allen sterblichen Lebewesen allein dem Menschen eigen; wenn auch manche von ihnen einen viel schärferen Gesichtssinn haben zum Schauen des körperlichen Lichtes, zu dem unkörperlichen Licht vermögen sie doch nicht vorzudringen, durch das unser Geist gleichsam bestrahlt wird, so dass wir über all das richtig urteilen können. Denn insoweit wir dieses Licht erfassen, sind wir zu solchem Urteil fähig. Jedoch findet sich in den Sinnen der vernunftlosen Lebewesen, wenn auch kein Wissen in irgendeiner Weise, so doch immerhin etwas dem Wissen Ähnliches. Die übrigen körperhaften Wesen aber heißen nur deshalb Sinneswesen, weil sie auf die Sinne einwirken, nicht als ob sie selbst Sinne hätten. Unter ihnen zeigt sich wiederum bei den Pflanzen insofern etwas den Sinnen Ähnliches, als sie sich nähren und fortpflanzen. Übrigens haben sie und alle körperlichen Dinge ihre in der Natur verborgenen Ursachen; ihre Formen jedoch, durch die der sichtbare Bau dieser Welt sich formenschön gestaltet, bieten sie den Sinnen zur Wahrnehmung dar, so dass sie, wie zum Ersatz für das ihnen mangelnde Wissen, Gegenstand des Wissens sein zu wollen scheinen. Wir aber erfassen sie zwar mit dem leiblichen Sinne, urteilen aber darüber nicht mit dem leiblichen Sinne. Denn wir besitzen noch einen anderen, über diesen weit erhabenen Sinn, den Sinn des inneren Menschen, kraft dessen wir das Rechte und das Unrechte empfinden, das Rechte an der Übereinstimmung mit der übersinnlichen Form, das Unrechte an der Abweichung davon. Dieser Sinn betätigt sich, ohne dass er der Schärfe des Auges bedürfte oder der Ohröffnung oder des Einatmens durch die Nase oder des Geschmackes im Gaumen oder irgendeiner körperlichen Berührung. In ihm bin ich gewiß, dass ich bin, dass ich das weiß; in ihm liebe ich Sein und Bewusstsein und bin ich auch darüber gewiss, dass ich dies liebe." -  Augustinus, De civ. Dei, XI, 27
Nach Schopenhauer und Augustinus tritt das Versetzen in den Zustand des reinen Anschauens am leichtesten ein, wenn die Gegenstände demselben entgegenkommen, "d. h. durch ihre mannigfaltige und zugleich bestimmte und deutliche Gestalt leicht zu Repräsentanten ihrer Ideen werden, worin eben die Schönheit, im objektiven Sinne, besteht. Vor Allem hat die schöne Natur diese Eigenschaft und gewinnt dadurch selbst dem Unempfindlichsten wenigstens ein flüchtiges ästhetisches Wohlgefallen ab: ja, es ist so auffallend, wie besonders die Pflanzenwelt zur ästhetischen Betrachtung auffordert und sich gleichsam derselben aufdringt, dass man sagen möchte, dieses Entgegenkommen stände damit in Verbindung, dass diese organischen Wesen nicht selbst, wie die thierischen Leiber, unmittelbares Objekt der Erkenntnis sind, daher sie des fremden verständigen Individuums bedürfen, um aus der Welt des blinden Wollens in die der Vorstellung einzutreten, weshalb sie gleichsam nach diesem Eintritt sich sehnten, um wenigstens mittelbar zu erlangen, was ihnen unmittelbar versagt ist. Ich lasse übrigens diesen gewagten und vielleicht an Schwärmerei grenzenden Gedanken ganz und gar dahingestellt sein, da nur eine sehr innige und hingebende Betrachtung der Natur ihn erregen oder rechtfertigen kann Um so mehr erfreut und überrascht mich jetzt, 40 Jahre nachdem ich obigen Gedanken so schüchtern und zaudernd hingeschrieben habe, die Entdeckung, dass schon der heilige Augustinus ihn ausgesprochen hat: Arbusta formas suas varias, quibus mundi hujus visibilis structura formosa est, sentiendas sensibus praebent; ut, pro eo quod nosse non possunt, quasi innotescere velle videantur. (De civ. Dei, XI, 27.). Solange nun dieses Entgegenkommen der Natur, die Bedeutsamkeit und Deutlichkeit ihrer Formen, aus denen die in ihnen individualisirten Ideen uns leicht ansprechen, es ist, die uns aus der dem Willen dienstbaren Erkenntnis bloßer Relationen in die ästhetische Kontemplation versetzt und eben damit zum willensfreien Subjekt des Erkennens erhebt: so lange ist es bloß das Schöne, was auf uns wirkt, und Gefühl der Schönheit was erregt ist. Wenn nun aber eben jene Gegenstände, deren bedeutsame Gestalten uns zu ihrer reinen Kontemplation einladen, gegen den menschlichen Willen überhaupt, wie er in seiner Objektität, dem menschlichen Leibe, sich darstellt, ein feindliches Verhältniß; haben, ihm entgegen sind, durch ihre allen Widerstand aufhebende Uebermacht ihn bedrohen, oder vor ihrer unermeßlichen Größe ihn bis zum Nichts verkleinern; der Betrachter aber dennoch nicht auf dieses sich aufdringende feindliche Verhältniß zu seinem Willen seine Aufmerksamkeit richtet; sondern, obwohl es wahrnehmend und anerkennend, sich mit Bewußtsein davon abwendet, indem er sich von seinem Willen und dessen Verhältnissen gewaltsam losreißt und allein der Erkenntnis hingegeben, eben jene dem Willen furchtbaren Gegenstände als reines willensloses Subjekt des Erkennens ruhig kontemplirt, ihre jeder Relation fremde Idee allein auffassend, daher gerne bei ihrer Betrachtung weilend, folglich eben dadurch über sich selbst, seine Person, sein Wollen und alles Wollen hinausgehoben wird: – dann erfüllt ihn das Gefühl des Erhabenen, er ist im Zustand der Erhebung, und deshalb nennt man auch den solchen Zustand veranlassenden Gegenstand erhaben. Was also das Gefühl des Erhabenen von dem des Schönen unterscheidet, ist dieses: beim Schönen hat das reine Erkennen ohne Kampf die Oberhand gewonnen, indem die Schönheit des Objekts, d. h. dessen die Erkenntnis seiner Idee erleichternde Beschaffenheit, den Willen und die seinem Dienste fröhnende Erkenntnis der Relationen, ohne Widerstand und daher unmerklich aus dem Bewußtsein entfernte und dasselbe als reines Subjekt des Erkennens übrig ließ, so dass selbst keine Erinnerung an den Willen nachbleibt: hingegen bei dem Erhabenen ist jener Zustand des reinen Erkennens allererst gewonnen durch ein bewußtes und gewaltsames Losreißen von den als ungünstig erkannten Beziehungen desselben Objekts zum Willen, durch ein freies, von Bewußtsein begleitetes Erheben über den Willen und die auf ihn sich beziehende Erkenntnis. Diese Erhebung muss mit Bewußtsein nicht nur gewonnen, sondern auch erhalten werden und ist daher von einer steten Erinnerung an den Willen begleitet, doch nicht an ein einzelnes, individuelles Wollen, wie Furcht oder Wunsch, sondern an das menschliche Wollen überhaupt, sofern es durch seine Objektität, den menschlichen Leib, allgemein ausgedrückt ist. Träte ein realer einzelner Willensakt ins Bewußtsein, durch wirkliche, persönliche Bedrängniß und Gefahr vom Gegenstände: so würde der also wirklich bewegte individuelle Wille alsbald die Oberhand gewinnen, die Ruhe der Kontemplation unmöglich werden, der Eindruck des Erhabenen verloren gehen, indem er der Angst Platz macht, in welcher das Streben des Individuums, sich zu retten, jeden andern Gedanken verdrängte. – Einige Beispiele werden sehr viel beitragen, diese Theorie des Aesthetisch-Erhabenen deutlich zu machen und außer Zweifel zusetzen; zugleich werden sie die Verschiedenheit der Grade jenes Gefühls des Erhabenen zeigen. Denn da dasselbe mit dein des Schönen in der Hauptbestimmung, dem reinen, willensfreien Erkennen und der mit demselben notwendig eintretenden Erkenntnis der außer aller durch den Satz des Grundes bestimmten Relation stehenden Ideen, Eines ist und nur durch einen Zusatz, nämlich die Erhebung über das erkannte feindliche Verhältniß; eben des kontemplirten Objekts zum Willen überhaupt, sich vom Gefühl des Schönen unterscheidet; so entstehen, je nachdem dieser Zusatz stark, laut, dringend, nah, oder nur schwach, fern, bloß angedeutet ist, mehrere Grade des Erhabenen, ja Uebergänge des Schönen zum Erhabenen. Ich halte es der Darstellung angemessener, diese Uebergänge und überhaupt die schwächeren Grade des Eindrucks des Erhabenen zuerst in Beispielen vor die Augen zu bringen, obwohl Diejenigen, deren ästhetische Empfänglichkeit überhaupt nicht sehr groß und deren Phantasie nicht lebhaft ist, bloß die später folgenden Beispiele der höheren, deutlicheren Grade jenes Eindrucks verstehen werden, an welche allein sie sich daher zu halten und die zuerst anzuführenden Beispiele der sehr schwachen Grade des besagten Eindrucks auf sich beruhen zu lassen haben. Wie der Mensch zugleich ungestümer und finsterer Drang des Wollens (bezeichnet durch den Pol der Genitalien als seinen Brennpunkt) und ewiges, freies, heiteres Subjekt des reinen Erkennens (bezeichnet durch den Pol des Gehirns) ist; so ist, diesem Gegensatz entsprechend, die Sonne zugleich Quelle des Lichtes, der Bedingung zur vollkommensten Erkenntnisart, und eben dadurch des erfreulichsten der Dinge, – und Quelle der Wärme, der ersten Bedingung des Lebens, d. i. aller Erscheinung des Willens auf den höheren Stufen derselben. Was daher für den Willen die Wärme, das ist für die Erkenntnis das Licht. Das Licht ist eben daher der größte Demant in der Krone der Schönheit und hat auf die Erkenntnis jedes schönen Gegenstandes den entschiedensten Einfluß: seine Anwesenheit überhaupt ist unerläßliche Bedingung; seine günstige Stellung erhöht auch die Schönheit des Schönsten. Vor allem Andern aber wird das Schöne der Baukunst durch seine Gunst erhöht, durch welche jedoch selbst das Unbedeutendste zum schönsten Gegenstande wird. – Sehen wir nun im strengen Winter, bei der allgemeinen Erstarrung der Natur, die Strahlen der niedrig stehenden Sonne von steinernen Massen zurückgeworfen, wo sie erleuchten, ohne zu wärmen, also nur der reinsten Erkenntnisweise, nicht dem Willen günstig sind; so versetzt die Betrachtung der schönen Wirkung des Lichtes auf diese Massen, uns, wie alle Schönheit, in den Zustand des reinen Erkennens, der jedoch hier durch die leise Erinnerung an den Mangel der Erwärmung durch eben jene Strahlen, also des belebenden Princips, schon ein gewisses Erheben über das Interesse des Willens verlangt, eine leise Aufforderung zum Verharren im reinen Erkennen, mit Abwendung von allem Wollen, enthält, eben dadurch aber ein Uebergang vom Gefühl des Schönen zu dem des Erhabenen ist. Es ist der schwächste Anhauch des Erhabenen am Schönen, welches letztere selbst hier nur in geringem Grade hervortritt. Ein fast noch eben so schwaches Beispiel ist folgendes. Versetzen wir uns in eine sehr einsame Gegend, mit unbeschränktem Horizont, unter völlig wolkenlosem Himmel, Bäume und Pflanzen in ganz unbewegter Luft, keine Thiere, keine Menschen, keine bewegte Gewässer, die tiefste Stille; – so ist solche Umgebung wie ein Aufruf zum Ernst, zur Kontemplation, mit Losreißung von allem Wollen und dessen Dürftigkeit: eben dieses aber gibt schon einer solchen, bloß einsamen und tiefruhenden Umgebung einen Anstrich des Erhabenen. Denn weil sie für den des steten Strebens und Erreichens bedürftigen Willen keine Objekte darbietet, weder günstige noch ungünstige, so bleibt nur der Zustand der reinen Kontemplation übrig, und wer dieser nicht fähig ist, wird der Leere des nichtbeschäftigten Willens, der Quaal der Langenweile, mit beschämender Herabsetzung Preis gegeben. Sie gibt insofern ein Maaß unseres eigenen intellektualen Werthes, für welchen überhaupt der Grad unserer Fähigkeit zum Ertragen, oder Lieben der Einsamkeit ein guter Maaßstab ist. Die geschilderte Umgebung gibt also ein Beispiel des Erhabenen in niedrigem Grad, indem in ihr dem Zustand des reinen Erkennens, in seiner Ruhe und Allgenugsamkeit, als Kontrast, eine Erinnerung an die Abhängigkeit und Armsäligkeit des einen steten Treibens bedürftigen Willens beigemischt ist. – Dies ist die Gattung des Erhabenen, welche dem Allblick der endlosen Prärien im Innern Nord-Amerikas nachgerühmt wird. Lassen wir nun aber eine solche Gegend auch der Pflanzen entblößt sein und nur nackte Felsen zeigen; so wird, durch die gänzliche Abwesenheit des zu unserer Subsistenz nöthigen Organischen, der Wille schon geradezu beängstigt: die Oede gewinnt einen furchtbaren Charakter; unsere Stimmung wird mehr tragisch: die Erhebung zum reinen Erkennen geschieht mit entschiedenerem Losreißen vom Interesse des Willens, und indem wir im Zustande des reinen Erkennens beharren, tritt das Gefühl des Erhabenen deutlich hervor. In noch höherem Grade kann es folgende Umgebung veranlassen. Die Natur in stürmischer Bewegung: Helldunkel, durch drohende schwarze Gewitterwolken; ungeheure, nackte, herabhängende Felsen, welche durch ihre Verschränkung die Aussicht verschließen; rauschende schäumende Gewässer; gänzliche Oede; Wehklage der durch die Schluchten streichenden Luft. Unsere Abhängigkeit, unser Kampf mit der feindlichen Natur, unser darin gebrochener Wille, tritt uns jetzt anschaulich vor Augen: so lange aber nicht die persönliche Bedrängniß die Oberhand gewinnt, sondern wir in ästhetischer Beschauung bleiben, blickt durch jenen Kampf der Natur, durch jenes Bild des gebrochenen Willens, das reine Subjekt des Erkennens durch und faßt ruhig, unerschüttert, nicht mitgetroffen ( unconcerned), an eben den Gegenständen, welche dem Willen drohend und furchtbar sind, die Ideen auf. In diesem Kontrast eben liegt das Gefühl des Erhabenen. Aber noch mächtiger wird der Eindruck, wenn wir den Kampf der empörten Naturkräfte im Großen vor Augen haben, wenn in jener Umgebung ein fallender Strom durch sein Toben uns die Möglichkeit die eigene Stimme zu hören benimmt; – oder wenn wir am weiten, im Sturm empörten Meere stehen: häuserhohe Wellen steigen und sinken, gewaltsam gegen schroffe Uferklippen geschlagen, spritzen sie den Schaum hoch in die Luft, der Sturm heult, das Meer brüllt, Blitze aus schwarzen Wolken zucken und Donnerschläge übertönen Sturm und Meer. Dann erreicht im unerschütterten Zuschauer dieses Auftritts die Duplicität seines Bewußtseins die höchste Deutlichkeit: er empfindet sich zugleich als Individuum, als hinfällige Willenserscheinung, die der geringste Schlag jener Kräfte zertrümmern kann, hülflos gegen die gewaltige Natur, abhängig, dem Zufall Preis gegeben, ein verschwindendes Nichts, ungeheuren Mächten gegenüber; und dabei nun zugleich als ewiges ruhiges Subjekt des Erkennens, welches, als Bedingung des Objekts, der Träger eben dieser ganzen Welt ist und der furchtbare Kampf der Natur nur seine Vorstellung, es selbst in ruhiger Auffassung der Ideen, frei und fremd allem Wollen und allen Nöthen. Es ist der volle Eindruck des Erhabenen. Hier veranlasst ihn der Anblick einer dem Individuo Vernichtung drohenden, ihm ohne allen Vergleich überlegenen Macht. Auf ganz andere Weise kann er entstehen bei der Vergegenwärtigung einer bloßen Größe in Raum und Zeit, deren Unermeßlichkeit das Individuum zu Nichts verkleinert. Wir können die erstere Art das Dynamisch-, die zweite das Mathematisch-Erhabene nennen, Kants Benennungen und seine richtige Eintheilung beibehaltend, obgleich wir in der Erklärung des innern Wesens jenes Eindrucks ganz von ihm abweichen und weder moralischen Reflexionen, noch Hypostasen aus der scholastischen Philosophie einen Antheil dabei zugestehen. Wenn wir uns in die Betrachtung der unendlichen Größe der Welt in Raum und Zeit verlieren, den verflossenen Jahrtausenden und den kommenden nachsinnen, – oder auch, wenn der nächtliche Himmel uns zahllose Welten wirklich vor Augen bringt, und so die Unermeßlichkeit der Welt auf das Bewußtsein eindringt, – so fühlen wir uns selbst zu Nichts verkleinert, fühlen uns als Individuum, als belebter Leib, als vergängliche Willenserscheinung, wie ein Tropfen im Ocean, dahin schwinden, ins Nichts zerfließen. Aber zugleich erhebt sich gegen solches Gespenst unserer eigenen Nichtigkeit, gegen solche lügende Unmöglichkeit, das unmittelbare Bewußtsein, dass alle diese Welten ja nur in unserer Vorstellung dasind, nur als Modifikationen des ewigen Subjekts des reinen Erkennens, als welches wir uns finden, sobald wir die Individualität vergessen, und welches der notwendige, der bedingende Träger aller Welten und aller Zeiten ist. Die Größe der Welt, die uns vorher beunruhigte, ruht jetzt in uns: unsere Abhängigkeit von ihr wird aufgehoben durch ihre Abhängigkeit von uns. – Dieses Alles kommt jedoch nicht sofort in die Reflexion, sondern zeigt sich als ein nur gefühltes Bewußtsein, dass man, in irgend einem Sinne (den allein die Philosophie deutlich macht), mit der Welt Eines ist und daher durch ihre Unermesslichkeit nicht niedergedrückt, sondern gehoben wird. Es ist das gefühlte Bewußtsein Dessen, was die Upanischaden der Veden m so mannigfaltigen Wendungen wiederholt aussprechen, vorzüglich in dem schon oben beigebrachten Spruch: Hae omnes creaturae in totum ego sum, et praeter me aliud ens non est - Alle diese Geschöpfe insgesamt bin ich, und außer mir ist kein anderes Wesen. ( Oupnek'hat, Bd. 1, S. 122). Es ist Erhebung über das eigene Individuum, Gefühl des Erhabenen. Auf eine ganz unmittelbare Weise erhalten wir diesen Eindruck des Mathematisch-Erhabenen schon durch einen Raum, der zwar gegen das Weltgebäude betrachtet klein ist, der aber dadurch dass er uns unmittelbar ganz wahrnehmbar geworden ist, nach allen drei Dimensionen mit seiner ganzen Größe auf uns wirkt, welche hinreicht, das Maaß unsers eigenen Leibes fast unendlich klein zu machen. Dies kann ein für die Wahrnehmung leerer Raum nie, daher nie ein offener, sondern nur ein durch die Begränzung nach allen Dimensionen unmittelbar wahrnehmbarer, also ein sehr hohes und großes Gewölbe, wie das der Peterskirche in Rom, oder der Paulskirche in London. Das Gefühl des Erhabenen entsteht hier durch das Innewerden des verschwindenden Nichts unsers eigenen Leibes vor einer Größe, die andererseits selbst wieder nur in unserer Vorstellung liegt und deren Träger wir als erkennendes Subjekt sind, also hier wie überall durch den Kontrast der Unbedeutsamkeit und Abhängigkeit unseres Selbst als Individuums, als Willenserscheinung, gegen das Bewußtsein unserer als reinen Subjekts des Erkennens. Selbst das Gewölbe des gestirnten Himmels wirkt, wenn es ohne Reflexion betrachtet wird, nur eben so wie jenes steinerne Gewölbe, und nicht mit seiner wahren, sondern nur mit seiner scheinbaren Größe. – Manche Gegenstände unserer Anschauung erregen den Eindruck des Erhabenen dadurch, dass, sowohl vermöge ihrer räumlichen Größe, als ihres hohen Alters, also ihrer zeitlichen Dauer, wir ihnen gegenüber uns zu Nichts verkleinert fühlen, und dennoch im Genüsse ihres Anblicks schwelgen: der Art sind sehr hohe Berge, Aegyptische Pyramiden, kolossale Ruinen von hohem Alterthume. Ja, auch auf das Ethische läßt unsere Erklärung des Erhabenen sich übertragen, nämlich auf Das, was man als den erhabenen Charakter bezeichnet. Auch dieser nämlich entspringt daraus, dass der Wille nicht erregt wird durch Gegenstände, welche allerdings geeignet wären, ihn zu erregen; sondern das Erkennen auch dabei die Oberhand behält. Ein solcher Charakter wird demnach die Menschen rein objektiv betrachten, nicht aber nach den Beziehungen, welche sie zu seinem Willen haben könnten: er wird z. B. ihre Fehler, sogar ihren Hass und ihre Ungerechtigkeit gegen ihn selbst, bemerken, ohne dadurch seinerseits zum Hass erregt zu werden; er wird ihr Glück ansehen, ohne Neid zu empfinden; er wird ihre guten Eigenschaften erkennen, ohne jedoch nähere Verbindung mit ihnen zu wünschen; er wird die Schönheit der Weiber wahrnehmen, ohne ihrer zu begehren. Sein persönliches Glück oder Unglück wird ihn nicht stark affiziren, vielmehr wird er sein, wie Hamlet den Horatio beschreibt." [58] 
 
"For thon hast been
As one, in suffering all, tat suffers noting;
A man, tat fortune's beffets and rewards
Hast ta'en with equal thanks" - William Shakespeare, Hamlet III, 2 

(Denn du warst stets als hättest,
Indem dich Alles traf, du nichts zu leiden:
Des Schicksals Schläge und Geschenke hast
Mit gleichem Dank du hingenommen, u. s. w.)


 
 
 
 
 
 
 

Anmerkungen

[1] Johann Gottlieb Fichte, Wissenschaftslehre 1810; Ders. Wissenschaftslehre 1811; Ders. Einleitung in die Philosophie, 1810; Ders. Einleitung in die Philosophie, 1811/12; Ders. Über das Wesen der Philosophie, 1811/12; Ders. Die Tatsachen des Bewusstseins, 1810/1811; vgl. Kurse Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Ib.
[3] Ib.
[4] Ib.
[5] Ib.
[6] Ib.
[7] Ib.
[8] Ib.
[9] Ib.
[10] Ib.
[11] Ib.
[12] Ib.
[13] Ib.
[14] Ib.
[15] Ib.
[16] G.W.F. Hegel, System der Wissenschaft I, die Phänomenologie des Geistes 1807; Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Mechanistische Sichtweise in der Medizin I-II. Pressemitteilung, Ders. 2021: Mechanistische Medizin III, Ib. sowie Kurse Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Ib.
[17] Ib.
[18] Ib.
[19] Ib.
[20] Ib.
[21] Ib.
[22] Ib.
[23] Ib.
[24] Ib.
[25] Ib.
[26] G.W.F. Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse I, 1830; vgl. Kurse Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V , Nr. 614 Sittenlehre III, Ib.
[27] Ib.
[28] Ib.
[29] Ib.
[30] Ib. 
[31] Ib. 
[32] Ib. 
[33] Ib. 
[34] II; vgl. auch Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1316 und FAZ 2021, Nr. 208, Nr. 209, Nr. 210, Nr. 211; Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Mechanistische Sichtweise in der Medizin I-II. Pressemitteilung, Ders. 2021: Mechanistische Medizin III, Ib. sowie Kurse Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 020 Johann Wolfgang von Goethe I-II, Ib. 
[35] Ib. 
[36] Ib.
[37] Ib. 
[38] Ib. 
[39] III; vgl. Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 533 Aristoteles, Ib. 
[40] Ib. 
[41] Ib. 
[42] Ib. 
[43] Ib.; vgl. Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1259 und FAZ 2021, Nr. 211 
[44] Ib.; vgl. Kurs Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Ib. 
[45] Ib.; vgl. Kurse Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Ib. 
[46] G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik, 1832
[47] Ib. 
[48] Ib. 
[49] Ib. 
[50] Ib. 
[51] Ib.;  vgl. Anm. 34 und Api Review Letters 2021, 20, Nr. 1317, Nr. 1321 und FAZ 2021, Nr. 214, Nr. 219, Nr. 220, Nr. 240, Nr. 249; https://www.pathologie-konferenz.de ; Michael Hanfeld 2021: ZDFextrem. Frankfurt a.M.sowie Kurse Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V , Ib.
[52] Ib. 
[53] Ib. 
[54] Ib. 
[55] Ib. 
[56] Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung I, 3, §. 34-39; Augustinus, De civitate dei XI, 27; Augustinus von Hippo (354-430), De Civitate Dei,  In: Des heiligen Kirchenvaters Aurelius Augustinus zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat. Aus dem Lateinischen übers. von Alfred Schröder. Des heiligen Kirchenvaters Aurelius Augustinus ausgewählte Schriften 1-3, Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 01, 16, 28, Kempten, München 1911-16; sowie. Kurse Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Ib. 
[57] Ib. 
[58] Ib. 
 
 




Murillo, Madonna del latte

Geistige Nahrung von Maria lactans (Madonna del latte), statt mit halben Ohren hören und mit halber Denkkraft denken: Wie kommt es, dass die Menschen heute ein so geringes Denkvermögen besitzen, bzw. sich so weit von der Wahrheit entfernen? Ist doch gerade "ein nicht unwichtiger Bestandteil des Lebens" das Denken. Es ist eben diese Art des Denkens, "deren sie den größten Teil ihres Lebens hindurch warten, und pflegen, jenes leere, zerstreute Denken, wo einer sich hinsetzt, um nachzudenken, und hinterher nicht zu sagen weiß, an was er denn gedacht hat... der wundere sich doch ja nicht, warum er nicht versteht, und gebe doch ja die Schuld nicht der Sache, oder dem Vortrage." So ist natürlich klar, "wer in dieser Form hängen bleibt, der ist vom Scheine zum Sein, von dem Meinen und Wähnen zum Wissen nicht durchgedrungen." Er wird auch nicht in der Lage sein, wie die großen Gelehrten, von Maria lactans oder der Madonna del latte, geistig "genährt" zu werden wie es von vielen Künstlern dargestellt wurde. 

"Die Grundlage des Universums ist nicht Ungeist, Widergeist, dessen Verbindung mit dem Geiste sich nie begreifen ließe, sondern selbst Geist. Kein Tod, keine leblose Materie, sondern überall Leben, Geist, Intelligenz, Geisterreich, und durchaus nichts anderes."  - Johann Gottlieb Fichte, 1801
"Man wird wohl gehört haben und sich gemerkt, dass die Menschen unter Anderem auch denken können; ja, dass es wirklich mehrere gegeben, die gedacht, dass der eine so, der Zweite anders, und der Dritte und Vierte, jeder wieder anders gedacht und wie dieses ausgefallen; - zu dem Entschlusse aber, dieses Denken nun auch einmal an seiner eigenen Person zu versuchen, wird es nicht leicht kommen" - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Würde man z.B. so reden, wie ich jetzt geredet habe, die historische Flachheit, Zerstreutheit in die mannigfaltigsten und widersprechendsten Ansichten, Unentschlossenheit über alle zusammen, und absolute Gleichgültigkeit gegen Wahrheit so rügen, wie ich sie jetzt gerügt habe; so würde jeder versichern, dass er in diesem Bilde sich nicht erkenne"  - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Ganze, volle, zum Unterschiede von jener halben Aufmerksamkeit, die mit halben Ohren hört und mit halber Denkkraft denkt, unterbrochen und durchkreuzt durch allerlei hin- und herfliegende Gedanken und Einfälle, denen es denn zuletzt wohl gar gelingt, des Gemütes sich ganz zu bemächtigen, so dass der Mensch allmählich in ein Träumen und Staunen bei offenen Augen gerät, und, falls er etwa wieder zu sich kommt, sich wundert, wo er ist, und was er hört." - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Ich glaube sie am Besten charakterisieren zu können durch folgenden Grundzug: ihr heißt Denken soviel als sich Etwas ausdenken; und Selbstdenken soviel als sich für seine eigene Person und auf seinen eigenen Leib eine Wahrheit erdenken." - Johann Gottlieb Fichte, 1804
 

Wahre Philosophie und echte Wissenschaft sind ihnen nur "leerer Schall, Worthauch, bloße Lufterschütterung". Das Wesen der Historie, der Rechts- und Sittenlehre verschwindet nur für die "sich nicht Besinnenden und flach Denkenden"; heute sind dies nicht nur muslimische InfluencerInnen, die Werbung für den islamischen Despotismus machen, sondern auch viele JournalistInnnen und PolitikerInnen, die die grüne und rote Gentechnik fördern.. Vgl. Kurse Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 562 Dante Alighieri I-II, Nr. 656 Andrea Solari, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 




Philosophie - Wissenschaftslehre
Akademie der Kunst und Philosophie / Academy of Arts and Philosophy
DI. M. Thiele, President and international Coordinator
Api Review Letters / Science Review Letters
Save the Bees, Bumblebees and Beecolonies
Zentrum fuer wesensgemaesse Bienenhaltung
Centre for Ecological Apiculture
Natural Apitherapy Research Centre
M. Thiele College of Beetherapy / Academy of Arts and Philosophy / Sciences

Allgemeine Infos zur Akademie der Kunst und Philosophie und den Kursen
Registration form

Zur Philosophie und Kulturgeschichte von Byzanz, des Mittelalters, der Schule von Chartres, der Renaissance, des Barock, der Aufklärung, des Idealismus, der Romantik vgl. Kurse: Nr. 551 G.W.F. Hegel I, Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 510 F.W.J. Schelling II, Nr. 513 F.W.J. Schelling III, Nr. 505 Arthur Schopenhauer I-II, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Nr. 020 Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 553 Friedrich Schiller I-II, Nr. 554 Friedrich Hölderlin I-II, Nr. 512 Novalis, Nr. 630 Johann Ludwig Tieck, Nr. 631 Adelbert von Chamisso, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 622 Victor Hugo, Nr. 629 Voltaire I-II, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 561 Sir Walter Scott, Nr. 555 Angelus Silesius, Nr. 634 Hans Sachs, Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 588 Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Nr. 550 Fjodor M. Dostojewskij I-II, Nr. 506 Wladimir Solowjew, Nr. 661 Philosophie der Geschichte, Nr. 659 Wissenschaftslehre, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 614 Sittenlehre III, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 618 St. Ephraim der Syrer, Nr. 617 St. Cyrill von Alexandrien, Nr. 616 St. Gregor von Nazianz, Nr. 613 St. Gregor von Nyssa, Nr. 612 St. Johannes Chrysostomos, Nr. 611 St. Johannes Cassianus, Nr. 627 St. Basilius der Große, Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 653 St. Cyprianus, Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 605 St. Irenaeus von Lyon, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 581 Bernhard von Chartres, Nr. 580 Wilhelm von Conches, Nr. 578 Pierre Abaelard, Nr. 574 Johannes von Salisbury, Nr. 577 Petrus Lombardus, Nr. 576 Gilbert de la Porrée / Gilbert von Poitiers, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 575 Thierry de ChartresNr. 571 Alanus ab Insulis, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 579 St. Albertus Magnus, Nr. 500 St. Thomas von Aquin I, ScG, Nr. 501 St.Thomas von Aquin II,  Sth I., Nr. 502 St.Thomas von Aquin III, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas von Aquin IV, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas von Aquin V, Sth. III, Nr. 566 Meister Eckhart, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 558 Calderón de la Barca, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 651 Calderón de la Barca IV, Nr. 563 Miguel de Cervantes I, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 638 Lope de Vega II, Nr. 642 Lope de Vega III, Nr. 643 Lope de Vega IV, Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 632 Ginés Pérez de Hita, Nr. 633 Luis Vaz de Camões, Nr. 557 Ludovico Ariosto, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 559 Wolfram von Eschenbach, Nr. 560 Walter von der Vogelweide, Nr. 662 Gottfried von Strassburg, Akademie der Kunst und Philosophie

Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 586 Tizian, Nr. 591 Paolo Veronese, Nr. 597 Correggio, Nr. 598 El Greco, Nr. 620 Giovanni Battista Tiepolo, Nr. 590 Giovanni Bellini, Nr. 656 Andrea Solari, Nr. 657 Bernadino Luini, Nr. 587 Andrea Mantegna, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 640 Stefan Lochner, Nr. 646 Michael Pacher, Nr. 647 Peter Paul Rubens, Nr. 649 Giotto di Bondone, Nr. 626 Luca Signorelli, Nr. 610 Piero della Francesca, Nr. 596 Perugino, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 523 Sandro Botticelli, Nr. 602 Benozzo Gozzoli, Nr. 606 Fra Angelico, Nr. 607 Pinturicchio, Nr. 608 Domenico Ghirlandaio, Nr. 593 Filippo Lippi, Nr. 594 Filippino Lippi, Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 603 Bernard van Orley, Nr. 615 Ambrogio da Fossano detto il Bergognone, Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Akademie der Kunst und Philosophie



Copyright © 2012-2021 Akademie der Kunst und Philosophie
Letzte Bearbeitung:26.10.2021