Akademie der Kunst und Philosophie
Akademie der Wissenschaften | Académie des sciences

 


 

Kurs Nr. 562 

Dante Alighieri - Poet und Philosoph


"Questi, che m'è a destra più vicino,
Frate e maestro fummi; ed esso Alberto
E' di Cologna, ed io Thomas d' Aquino."
Dante, Il Paradiso X, 97–99

"Und hieraus entsteht jene Glückseligkeit, die Aristoteles im ersten Buch der Ethik definiert, wenn er sagt, daß sie der Tugend entsprechendes Handeln im vollkommenen Leben ist" - Dante Alighieri

"Wenn man daher sagt, dass der Mensch lebt, muss man darunter verstehen, dass der Mensch die Vernunft gebraucht ... und deswegen lebt, wer sich von der Vernunft trennt und nur die Sinnesseite benützt, nicht wie ein Mensch, sondern er lebt wie ein Tier, oder wie der hervorragende Boethius sagt: Er lebt wie ein Esel." Dante Alighieri

Die islamische Lehre vom Menschen und der geistigen Seele sollten für das christliche Abendland verhängnisvoll sein; Averroes und seine Schüler behaupteten, sie sei eine in allen, wodurch folgerichtig die menschliche Persönlichkeit und die Unsterblichkeit aufgehoben wurden. Die Philosophie des Aristoteles und Thomas von Aquin sind ein wichtiger Ausgangspunkt für Dante
 

 

Dante Alighieri von Botticelli

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:

Dante meinte, die Philosophie sei etwas, das alle Menschen angeht, nicht nur den Philosoph. Dantes Philosophie versteht sich als Nahrung auch jener, die nicht zur Gemeinschaft der Gelehrten und Doktoren gehören. Dantes philosophisches Gastmahl will niemanden ausschliessen:
 

"Wer immer aus Sorge für die Familie oder das Gemeinwesen in seinem Hunger zurückgeblieben ist, der möge kommen und an einen Tisch sich setzen mit all den andern, die in ähnlicher Weise abgehalten waren." - Dante Alighieri


Im Gegensatz zu den Schulphilosophen, die er beschuldigt, Wissenschaft nur aus ökonomischem Antrieb oder nur als Erfüllung einer Amtspflicht zu betreiben, veranstaltet Dante eine philosophische Speisung der Menge. Dabei nimmt er Aristoteles beim Wort, der gesagt hat, dass die Menschen von Natur aus dazu bestimmt sind, sich durch das Aneignen von Wissenschaft zu vervollkommnen. Dante gründete seine eigene Universität für das höfische Publikum und machte deutlich, dass der wahre Adel nicht im Besitz von Reichtümern und Herrschaft besteht, sondern als Ursache der moralischen Tugenden eine ganz bestimmte Funktion im Weg des Menschen zum Glück ausübt. Der Mensch ist für Dante nicht nur ein politisches, sondern ein kosmopolitisches Lebewesen; er sagt von sich, dass ihm "die Welt Vaterland ist, wie den Fischen das Meer."  Als höchste moralische Autorität gilt ihm Aristoteles, der "Führer der menschlichen Vernunft".
 

"Und hieraus entsteht jene Glückseligkeit, die Aristoteles im ersten Buch der Ethik definiert, wenn er sagt, daß sie der Tugend entsprechendes Handeln im vollkommenen Leben ist" - Dante Alighieri


In seiner Divina Commedia bezeichnete Dante den Aristoteles als "den Meister aller, die da wissen". Durch alle Jahrhunderte des Mittelalters blieb Aristoteles "ille philosophus", der Philosoph par excellence. Aristoteles, der wie Thomas von Aquin von Dante verehrt wurde, hatte die Unsterblichkeit der Seele angenommen, und da Averroes sie leugnete, konnte Thomas von Aquin von ihm mit vollem Recht reden als von dem "Verfälscher, Verderber, nicht Kommentator des Aristoteles." Aristoteles war durch seine arabischen Kommentatoren wie ein Schreckgespenst im Osten erschienen, das seinen langen, hageren Schatten in der Tracht der islamischen Philosophie über das Abendland verdunkelnd zu werfen drohte. [1]

 
"Dort straft die göttliche Gerechtigkeit
den Attila, die Geissel vieler Völker" - Dante Alighieri


Das antike Wissen über die Himmelsweiten wurde in die Sprache des Mythos und des künstlerischen Bildes gekleidet. Es handelt sich um eine Art "Mysterien-Astronomie", um Götterwesen, die man im Kosmos schaute und die noch im Mittelalter als "Intelligenzen" der Planeten und Fixsterne von Thomas von Aquin bis hin zu Agrippa von Nettesheim beschrieben wurden. Dante spricht vom "Empyreum", dem Feuerhimmel, in den die Seelen von allen Schlacken befreit und geläutert, eingehen; nicht nur in Dantes "Divina Commedia" ist es der Aufenthaltsort der Seligen. Die Christen setzten ausserhalb der anderen Himmel den Himmel des Empyreums. Dies ist der Ort der Glückseligen Geister. "Aristoteles scheint, wenn er richtig verstanden wird, im ersten Buch Über den Himmel und die Erde dasselbe zu sagen."
 

"Dies scheint Dionysios, wo er über die Himmlische Hierarchie spricht, klar genug zu behandeln. Und deswegen heisst es im Buch über die Ursachen: 'Jede Intelligenz ist voller Formen.' Es ist also deutlich, wie die Vernunft zeigt, dass das göttliche Licht, das heisst göttliche Güte, Weisheit und Vermögen, überall erstrahlt. ... Der Heilige Geist nämlich sagt durch Jeremias: "Himmel und Erde erfülle ich"... Und nachdem er diese Wahrheit vorausgeschickt hat, fährt er fort, indem er das Paradies umschreibt. Und er sagt, dass er in jenem Himmel gewesen ist, der im Überfluss von der Herrlichkeit Gottes oder von der Liebe empfängt. Diesbezüglich ist zu wissen, dass jener Himmel der höchste Himmel ist, der sämtliche Körper enthält und in keinem enthalten ist; in ihm bewegen sich alle Körper, er verharrt im Ersten in ewiger Ruhe; er wirkt auch auf alles, was er enthält, und empfängt von keiner körperlichen Substanz Wirkkraft. Und er wird Empyreum genannt, das heisst, der durch das Feuer seiner Hitze brennende Himmel; nicht weil in ihm Feuer oder Hitze stofflicher Art wären, sondern geistiger Art, das heisst heiliges Verlangen oder Liebe." [2]  - Dante Alighieri


Zur Mysterienweisheit gehört auch das Wissen um die Tatsache, dass die Welt nicht einschichtig ist. Sie besteht nicht nur aus dem materiellen Sein, das uns die Sinnesorgane erschliessen, sondern umfasst noch eine ganze Reihe anderer Seins-Schichten, Sphären und Ebenen. Noch im Mittelalter war diese Anschauung von der Vielschichtigkeit des Seins bekannt. So schildert Dante in der "Divina Commedia" die Plantensphären und die verschiedenen Schichten der Hölle mit ihren spezifischen Eigenheiten. Paulus berichtet, dass er im dritten Himmel gewesen sei. [3]

Mit der Verfolgung und Vernichtung der Katharer durch Papst Innozenz III. und Templer durch Clemenz V. ging dieses Wissen mehr und mehr verloren. Stattdessen: Misshandlung des Papstes Bonifaz VIII. durch abgesandte Philipps des Schönen im Jahr 1303, aus Geldgier Misshandlung und Auflösung des Templerordens (1314) durch Philipp den Schönen, was letztlich zum Fall von Konstantinopel und dem Aufstieg des osmanischen Reiches führte. Dazu Dante Alighieri (1265 - 1321) und die Geschichte der Templer [4]:
 

»Das alt und neue Weh zu überbieten,
seh ich das Lilienbanner in Anagni
und Christum selbst in seinem Stellvertreter
zum zweitenmal erhascht, verhöhnt, getränkt
mit Essig und mit Galle, zwischen Schächern
gekreuzigt, und so ruchlos ist der zweite 
Pilatus, dass er gierig, ohne Rechtsspruch
zum Tempel gar die Räuberschiffe schickt.«
- Dante Alighieri (1265 - 1321)


Bei Dante wird der Drache als Satan oder Mohammed oder Antichrist gedeutet, Philipp der Schöne von Frankreich, der den Papst in das Exil nach Avignon brachte und durch die Verfolgung der Templer das Christentum schwächte und so den Moslems in die Hände spielte, als Riese [5]:
 

"Dann war's, als täte sich die Erde auf 
zwischen den Rädern, und ein Drache stiess
nach oben durch den Wagen seinen Schweif.
Und wie die Wespe, die den Stachel einzieht,
zog er den tückischen Schweif zurück und riss
die Trümmer mit und wandelt schnöd von dannen. 
...
Das so entheiligte Gebilde reckte
an allen Seiten Köpfe aus sich vor:
drei aus der Deichsel, aus den Ecken vier.
Die ersten drei mit Hörnern wie die Ochsen,
die vier ein einziges Horn auf jeder Stirn.
Es war ein nie gesehenes Ungeheuer.
Keck wie auf hohem Berge eine Burg
sass eine ausgeschämte Hure drauf
und äugt aus flinken Wimpern hin und her.
An ihrer Seite sah ich einen Riesen
(es sollte wohl kein andrer sie entführen),
und hin und wieder küssten sich die beiden.
Doch als auf mich ihr lüstern schweifend Schauen
sich richtete, da geisselte der wilde
Geliebte sie vom Haupt bis an die Sohlen.
Voll Argwohn und gar grimmig band er dann
das Ungeheuer los vom Baum und zerrte 
es in den Wald so tief hinein, dass mir
die Hure und das Ungetüm verschwanden."
- Dante Alighieri
Viele Länder und Städte des nahen Ostens fielen in die Hände der Mohammedaner / Sarazenen, so auch Akre in Syrien im Jahre 1291:
 
"Der Fürst der neuen Pharisäer führte
nicht gegen Sarazenen oder Juden,
nur gegen Christen Krieg im eigenen Haus.
Beim Lateran, dort kämpfte er und nicht
gegen die Heiden, die bei Akre siegten." 
- Dante Alighieri


"Der Zwietrachtstifter Mohammed" und Ali, der Kalif, der die Mohammedaner in zwei Sekten spaltete [6]:
 

"Und Ärgernis und Zwiespalt haben alle,
die du hier siehst, erregt in ihrem Leben" 
- Dante Alighieri
Dante meint "Wer aufmerksam Philosophie studiert" und den Aristoteles in unverfälschter Form verinnerlicht, erhält die richtige Geistesnahrung [7].
 
"Schlag nach in deinem Buche Physica,
so findest du nach kurzem Blättern schon,
dass eure Kunst der Meisterin Natur,
so weit sie es vermag, als Schülerin nachfolgt...
Von diesen zwei, Natur und Kunst, bedenk, wie's in der Genesis am Anfang heisst,
soll sich der Mensch ernähren und sich mehren.
Der Wucherer jedoch geht andere Wege,
hegt andere Hoffnung und verschmäht Natur
in ihrem Wesen wie in ihrer Schülerin." - Dante Alighieri
Mit seinem Wort: "Wir dürfen nicht denen folgen, die uns Menschen raten, über menschliche Dinge zu denken, sondern wir müssen, soweit wir nur immer können, Unsterbliche werden" verkündet Aristoteles das zentrale Mysterien-Prinzip der Einweihung, welche die Seele aus der Todgebundenheit in das Licht der Unsterblichkeit führt. [8]

Die Hauptinhalte der Mysterienweisheit umfassen zehn Wissensgebiete. Aristoteles hat diese zehn "Fakultäten" der alten Mysterienschulen zu seinen zehn Kategorien abstrahiert: 1. Raum (Astronomie, Seelen nach ihrem Tod und vor ihrer Geburt), 2. Zeit (Geschichte, Welt- und Menschheitsevolution), 3-4. Tun, Leiden (Urschöpfung, das Böse als hemmende Mächte, Schmerz), 5. Habitus (durchgeistigte Aura), 6. Quantität (Harmonie der Welt), 7. Situs (Weltensphären, Schichtenlehre), 8. Qualität (Elementenlehre), 9. Substanz (Hierarchien), 10. Relation (Zusammenwirken der Wesen). [9]

Goethe hat dieses Miteinander und Ineinander der geistigen Wesen in den Worten ausgedrückt [10]:

"Wie alles sich zum Ganzen webt,
Eins in dem andern wirkt und lebt!
Wie Himmelskräfte auf und nieder steigen
Und sich die goldnen Eimer reichen!
Vom Himmel durch die Erde dringen,
Harmonisch all das All durchklingen." - Goethe
Ähnlich lässt sich die aristotelische Kategorienlehre auch auf die christliche Logosweisheit beziehen. So können zum Beispiel die Kategorien Passio (Leiden) und Actio (Tun) auf Karfreitag und Ostern bezogen werden. Christus, der "neue Adam" bereitet die neue Schöpfung vor, in die der Mensch durch seine Verbindung zu Christus einbezogen wird. Wie die "Vater-Schöpfung" als "Schöpfung aus dem Nichts" die höchste Tat einer vergangenen Welt darstellt (obwohl manche Sekten wie der Islam immer noch krampfhaft daran festhalten), so ist die Auferstehung die höchste Tat der neuen Welt. Ostern bedeutet Aktivität als ein höchstes Tun, von dem alles andere Tun ausgeht. Die Kategorie Situs kann auf das Fest Christi Himmelfahrt bezogen werden. Christus steigt zu einer höheren Daseinsphäre auf. "Er sitzt zur Rechten Gottes". Die aristotelische Kategorie Habitus, Bekleidetsein oder Anhaben kann auf Pfingsten bezogen werden. Paulus spricht es deutlich aus: "Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit." Weiter könnte man Epiphanias auf die Kategorie Qualität beziehen: Christus bringt die wahren Qualitäten des Menschen auf die Erde. [11]
 
"Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden aber auch erfunden als falsche Zeugen Gottes, daß wir wider Gott gezeugt hätten, er hätte Christum auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn so die Toten nicht auferstehen, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden. So sind auch die, so in Christo entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun ist aber Christus auferstanden von den Toten und der Erstling geworden unter denen, die da schlafen. Sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt. Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden. Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: der Erstling Christus; darnach die Christo angehören, wenn er kommen wird; danach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt. Er muß aber herrschen, bis daß er "alle seine Feinde unter seine Füße lege". Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod. ... Was machen sonst, die sich taufen lassen über den Toten, so überhaupt die Toten nicht auferstehen? Was lassen sie sich taufen über den Toten? Und was stehen wir alle Stunde in der Gefahr? Bei unserm Ruhm, den ich habe in Christo Jesu, unserm Herrn, ich sterbe täglich. Habe ich nach menschlicher Meinung zu Ephesus mit wilden Tieren gefochten, was hilft's mir? So die Toten nicht auferstehen, "laßt uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!"  Lasset euch nicht verführen! Böse Geschwätze verderben gute Sitten. Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande. Möchte aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferstehen, und mit welchem Leibe werden sie kommen? Du Narr: was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn. Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, etwa Weizen oder der andern eines. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, und einem jeglichen von den Samen seinen eigenen Leib. Nicht ist alles Fleisch einerlei Fleisch; sondern ein anderes Fleisch ist der Menschen, ein anderes des Viehs, ein anderes der Fische, ein anderes der Vögel. Und es sind himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen Körper und eine andere die irdischen. Eine andere Klarheit hat die Sonne, eine andere Klarheit hat der Mond, eine andere Klarheit haben die Sterne; denn ein Stern übertrifft den andern an Klarheit. Also auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich, und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Unehre, und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Ist ein natürlicher Leib, so ist auch ein geistlicher Leib. Wie es geschrieben steht: der erste Mensch, Adam, "ward zu einer lebendigen Seele", und der letzte Adam zum Geist, der da lebendig macht. Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; darnach der geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der andere Mensch ist der Herr vom Himmel. Welcherlei der irdische ist, solcherlei sind auch die irdischen; und welcherlei der himmlische ist, solcherlei sind auch die himmlischen. Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, also werden wir auch tragen das Bild des himmlischen. Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut nicht können das Reich Gottes ererben; auch wird das Verwesliche nicht erben das Unverwesliche. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und dasselbe plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. Wenn aber das Verwesliche wird anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: "Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus! Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unbeweglich, und nehmet immer zu in dem Werk des Herrn, sintemal ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn. [12]
Für die damalige Zeit war es revolutionär, zu fordern, die Gelehrten sollten in ihrer Muttersprache schreiben statt in Latein. Dante warf den Gelehrten seiner Zeit vor, dass sie das Wissen nicht zu ihrem Gebrauch erlangen, sondern "um dadurch Geld und Ehre zu erwerben". Sie würden "so sehr zum Geiz neigen, dass sie von jener Erhabenheit der Seele entfernt sind." Daraus resultiere letztlich eine "Blindheit des Unterscheidungsvermögens" und eine "Feigheit des Geistes (Kleinmut)". Es betrifft auch jene, die sich spezialisiert haben auf einen bestimmten Beruf zum Broterwerb wie manche Politiker, "und sich nicht darum sorgen, andere Dinge unterscheidend wahrzunehmen"; darum ist es ihnen unmöglich, Unterscheidungsvermögen zu haben. [13]
 
"Bezüglich der ersten kann man folgendermaßen argumentieren. So wie der sinnliche Teil der Seele seine Augen hat, mit denen die Seele die Unterschiede der Dinge, insofern diese äusserlich farbig sind, wahrnimmt, so hat der vernünftige Teil der Seele sein Auge, mit dem er den Unterschied der Dinge, insofern sie auf ein Ziel hingeordnet sind, wahrnimmt; und dies ist das Unterscheidungsvermögen. Und wie der, dessen sinnliche Augen blind sind, sich immer gemäß den anderen bewegt, wenn er das Gute und das Schlechte beurteilt, so geht jener, der bezüglich des Lichtes des Unterscheidungsvermögens blind ist, in seinem Urteil immer dem Geschrei nach, entweder richtig oder falsch; falls der Führer blind ist, ist es so, dass er und der andere Blinde, der sich an ihn anlehnt, zu einem schlechten Ende kommen. Deshalb steht geschrieben, dass 'der Blinde den Blinden führen wird, und so werden beide in den Graben fallen." [14] - Dante Alighieri
Schon früher, aber vor allem jetzt ist die Menschheit belehrt worden, und zwar "vom Kaiser des Universums und dieser ist Christus, Sohn des höchsten Gottes und Kind der Jungfrau Maria.... Er war das Licht, das in der Finsternis leuchtet, wie der Evangelist Johannes sagt, und er sagte uns die Wahrheit über jene Dinge, die wir ohne ihn weder wissen noch wirklich sehen konnten." Dies betrifft alle Geschöpfe des Universums, auch die Hierarchien geistiger Geschöpfe: "Die erste Ordnung ist die der Engel, die zweite die der Erzengel, die dritte die der Throne; und diese drei Ordnungen machen die erste Hierarchie aus ... darauf folgen die Herrschaften, danach die Tugenden, schliesslich die Fürstentümer: und diese bilden die zweite Hierarchie. Über diesen sind die Mächte und die Cherubime und über allen sind die Seraphime: und diese bilden die dritte Hierarchie.... Die Zahlen, die Ordnungen und die Hierarchien erzählen die beweglichen Himmel, die neun sind, und der zehnte verkündet die Einheit und die Festigkeit Gottes. Und deshalb sagt der Psalmist: 'Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe verkündet das Werk seiner Hände."  [15]
 
"Wenn man daher sagt, dass der Mensch lebt, muss man darunter verstehen, dass der Mensch die Vernunft gebraucht ... und deswegen lebt, wer sich von der Vernunft trennt und nur die Sinnesseite benützt, nicht wie ein Mensch, sondern er lebt wie ein Tier, oder wie der hervorragende Boethius sagt: Er lebt wie ein Esel." [16] - Dante Alighieri
Die islamische Lehre vom Menschen und der geistigen Seele sollten für das christliche Abendland verhängnisvoll sein; Averroes und seine Schüler behaupteten, sie sei eine in allen, wodurch folgerichtig die menschliche Persönlichkeit und die Unsterblichkeit aufgehoben wurden. Die Philosophie des Aristoteles und Thomas von Aquin sind ein wichtiger Ausgangspunkt für Dante [17] 
 
"Ich sage, dass von allen Dummdreistigkeiten jene die dümmste, niedrigste und schädlichste ist, die nicht glaubt, dass nach diesem Leben ein anderes Leben ist; denn wenn wir die Schriften, sowohl jene der Philosophen wie auch jene der anderen weisen Schriftsteller durchgehen, so stimmen alle darin überein, dass in uns ein immerwährender Teil ist. Und dies scheint besonders Aristoteles in jenem Buch 'Über die Seele' zu denken... Weiter versichert es die allerwahrste Lehre des Christus, die der Weg, die Wahrheit und das Licht ist: Weg, weil wir durch sie ohne Hindernis zum Glück jener Unsterblichkeit gelangen; Wahrheit, weil sie an keinem Fehler leidet; Licht, weil sie uns in der Dunkelheit des weltlichen Unwissens leuchtet." [18] - Dante Alighieri
Früher wurde an Höfen Tugend und feine Sitten gepflegt, so wie "heute das Gegenteil gepflegt wird". Dieser Begriff wurde von den Höfen losgelöst und Höflichkeit zu sagen, wurde gleichbedeutend mit am Hof üblich. "Dieser Begriff, würde er heute von den Höfen abgeleitet, vor allem von den italienischen, würde nichts anderes besagen als Schändlichkeit." Heute lässt sich diese Art von Höflichkeit bei manchen Politikern und Managern beobachten.
 
"Besser wäre es für die beklagenswerten Grossen, diese Verrückten, Dummen und Lasterhaften, von niederer Herkunft zu sein, so dass sie weder in dieser Welt noch danach derart verflucht würden. Wahrhaftig an diese gewandt sagt Salomon im Prediger: 'Und ein anderes, allerschlimmstes Gebrechen sah ich unter der Sonne, nämlich Reichtum, der von seinem Herrn schlecht bewahrt wurde'" [19] - Dante Alighieri
Von den vergänglichen Dingen handelt die Physik, von den unvergänglichen Dingen handelt die Metaphysik. Die Moralphilosophie ordnet uns, wie Thomas von Aquin sagt, auf die anderen Wissenschaften hin. Wenn die Moralphilosophie aufhört ordnend einzugreifen, erhalten wir eine gewissenlose Naturwissenschaft, so wie wir sie heute in weiten Teilen schon haben, die bedenkenlos mit Atomkraft, Gentechnik, Klonen, Schul- und Biotech-Medizin etc. hantiert ohne das Ende zu bedenken. [20]
 
"Und tatsächlich wäre hier unten kein Werden und Leben von Lebewesen und von Pflanzen; es gäbe weder Nacht noch Tag, noch gäbe es Wochen, Monate und Jahre, sondern das ganze All wäre ungeordnet und die Bewegung der anderen Himmel wäre vergebens. Und nicht anders wären, würde die Moralphilosophie aufhören, die anderen Wissenschaften eine gewisse Zeitlang verborgen und es gäbe weder Werden von Glück noch glückliches Leben, und vergebens wären sie niedergeschrieben und im Altertum erfunden worden." [21] - Dante Alighieri


So ist die jene Seele, die all diese Vermögen umfasst und vollkommener ist als all die anderen, die menschliche Seele, die durch "Edelkeit des letzten Vermögens, d.h. der Vernunft, gemäß der Art der immerwährenden Intelligenz an der göttlichen Natur teilhat; denn die Seele wird in jenem höchsten Vermögen so sehr veredelt und vom Stoff befreit, dass das göttliche Licht wie in einem Engel in sie hineinstrahlt: und deswegen wird der Mensch von den Philosophen göttliches Lebewesen genannt." Natürlich gibt es viele Menschen, die bezüglich des vollkommensten Teils mangelhaft erscheinen; deshalb werden solche auf Lateinisch Geistlose (amens) und Verrückte (demens) genannt. So kann Lachen auch in "Hühnergegacker" ausarten, und der Mensch sich benehmen "beinahe wie ein beliebiges Tier nur gemäß der Erscheinung, ohne die Wahrheit zu unterscheiden." Auch dürfe man jenen nicht wahren Philosoph oder Wissenschaftler nennen, der aufgrund der Nützlichkeit Freund der Weisheit ist, so wie es die Juristen sind, die Ärzte, die nicht studieren, um zu wissen, sondern um Geld zu verdienen oder Ansehen zu erwerben. [22]

Dante lässt kein gutes Haar an Leuten, die ohne Geist durch die Welt laufen; auch hält er es für eine "überaus gefährliche Unterlassung", die schlechte Meinung Boden gewinnen zu lassen. Vor allem an Muslime und Atheisten gerichtet schreibt er: "Und ihr dümmstes und niedrigstes Viehzeug, die ihr nach Menschenart weidet, die ihr euch anmaßt, gegen unseren Glauben zu sprechen, und die ihr ... wissen wollt, was Gott, was soviel Klugheit geordnet hat. Seid verflucht und eure Anmaßung und wer an euch glaubt!" Überall in der damaligen Literatur, zum Beispiel im Alten Testament wird auf die Wurzel des Stammes Mariens hingedeutet und auf die Ankunft des Christus, nirgends jedoch ist die Rede von einem zukünftigen Propheten Mohammed und seiner Lehre, höchstens wird vor falschen Propheten gewarnt. [23]
 

"Und es wird ein Reis aufgehen von dem Stamm Jesse und eine Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen, auf welchem wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn. Und Wohlgeruch wird ihm sein die Furcht des Herrn. Er wird nicht richten, nach dem was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen, nach dem was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen." [24]

"Weh dir, Land, dessen König ein Kind ist, und dessen Fürsten in der Frühe tafeln! . Wohl dir, Land, dessen König edel ist, und dessen Fürsten zu rechter Zeit speisen, zur Stärke und nicht zur Lust!" [25]

"Der ist nicht stark, der in der Not nicht fest ist. Errette die, so man töten will; und entzieh dich nicht von denen, die man würgen will. Sprichst du: "Siehe, wir verstehen's nicht!" meinst du nicht, der die Herzen wägt, merkt es, und der auf deine Seele achthat, kennt es und vergilt dem Menschen nach seinem Werk? Iß, mein Sohn, Honig, denn er ist gut, und Honigseim ist süß in deinem Halse. Also lerne die Weisheit für deine Seele. Wo du sie findest, so wird's hernach wohl gehen, und deine Hoffnung wird nicht umsonst sein. Laure nicht als Gottloser auf das Haus des Gerechten; verstöre seine Ruhe nicht. Denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf; aber die Gottlosen versinken im Unglück. Freue dich des Falles deines Feindes nicht, und dein Herz sei nicht froh über seinem Unglück; der Herr möchte es sehen, und es möchte ihm übel gefallen und er seine Zorn von ihm wenden. Erzürne dich nicht über die Bösen und eifere nicht über die Gottlosen. Denn der Böse hat nichts zu hoffen, und die Leuchte der Gottlosen wird verlöschen." [26]

"Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte.  Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen
und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!" [27]
 

Die christliche Aussage ist stärker und sie ist die "Zerstörerin jeder Verleumdung". Dante unterscheidet "drei grässliche Krankheiten im Geist der Menschen." Die erste ist durch natürliche Prahlerei verursacht. Dagegen ist auch schon Thomas von Aquin, besonders in Hinblick auf die "Herumirrenden", die Muslime, vorgegangen: "Viele sind bezüglich ihres Talents derart anmaßend, dass sie glauben, mit ihrem Intellekt alle Dinge abmessen zu können, und sie meinen, dass alles wahr ist, was ihnen scheint, und alles falsch ist, was ihnen nicht scheint." Daher komme es, dass sie nie zu Bildung gelangen. Da sie glauben, von sich aus genügend gebildet zu sein, würden sie auch nie fragen oder zuhören, sondern sie wünschen, gefragt zu werden, und wenn die Frage vorgetragen sei, würden sie schlecht antworten. Die zweite Krankheit sei durch natürlichen Kleinmut verursacht. Viele seien so "niederträchtig hartnäckig", dass sie nicht glauben können, dass man durch sich oder durch andere Dinge wissen könne; und diese würden auch nie für sich suchen, noch überlegen oder sich um das kümmern, was andere sagen. Gegen diese wendet sich schon Aristoteles, wenn er sagt, dass sie "ungenügende Hörer der Moralphilosophie" seien. Die dritte Krankheit sei durch die natürliche Leichtigkeit verursacht. Noch ehe sie logisch folgern, hääten sie bereits den Schluss gezogen. [28]

_________________
[1] Siehe Kurse Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 533 Aristoteles - Philosophy of Sciences, Nr. 503 Nominalistische Weltanschauungen, Nr. 502 Thomismus in der heutigen Zeit, Nr. 501 Summ Theol, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles. Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Siehe Anmerk. 1 und Kurse Nr. 564 St. Augustine - Philosopher of Middle Ages / Augustinus von Hippo - Philosoph des Mittelalters, Nr. 565 John Scottus Eriugena - Philosopher of Middle Ages / Johannes Scottus Eriugena - Philosoph des Mittelalters, Nr. 513 Schelling: Philosophie der Mythologie. Akademie der Kunst und Philosophie
[3] Ebd
[3] Siehe Anmerk. 1 und Kurs Nr. 559 Wolfram von Eschenbach. Akademie der Kunst und Philosophie
[5] Siehe Kurse Nr. 510 Schelling - Philosophie der Offenbarung. Akademie der Kunst und Philosophie
[6] Siehe Anmerk. 2 und Kurse Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance in Italien. Akademie der Kunst und Philosophie
[7] Siehe Anmerk. 1 
[8] Eth. Nic 10, 7
[9] Hatte der Mysterienschüler eine gewisse Reife erreicht, durfte er erfahren wie sich göttliche Kräfte auf ihn herabsenkten und ihn überstrahlten. "Dies wurde zu allen Zeiten von hierzu aufgeschlossenen Beobachtern als ein Aufleuchten der Aura, insbesondere der Kopf- und Herzaura erlebt und in der Darstellung des Heiligenscheins seinen bildhaften Niederschlag gefunden. Später, als man dieses Aufleuchten der Aura nicht mehr wahrnehmen konnte, ist der Heiligenschein zu einer stereotypen Aussage geworden. Hierher gehört auch die Krone, die man Königen und Hohenpriestern aufzusetzen pflegte. Auch sie wurde ursprünglich bei hochentwickelten Persönlichkeiten geschaut als ein besonders intensives Aufglänzen der Kopfaura." (Schütze) Siehe Anmerk. 7
[10] Siehe Anmerk. 9 und Kurs Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion. Akademie der Kunst und Philosophie 
[11] Weiter könnte man die Kategorie des Raumes auf das Johannifest beziehen. Wie die Astronomie die Wissenschaft vom Weltraum ist, so ist das Hohannifest das, "das den scheinbar toten Raum wieder als durchgeistigt erfahren lässt.... Johannes der Täufer ist ein Mensch, von dem gesagt wird, dass er der größte sei, der je von einer irdischen Mutter geboren ist, aber der kleinste im Himmelreich. Er steht also zwischen der Menschheit und den göttlichen Hierarchien, die bereits in kosmische Weltbereiche hineinreichen. Nach der Aussage Christi ist er der wiederverkörperte Prophet Elias." (Schütze) Dieser wird im alten Testament als ein machtvolles Wesen dargestellt, vergleichbar mit den "Sonnenhelden" der Antike. Diese kosmische Seite des Johannifestes ist im Christentum heute wenig bekannt. Ähnlich verhält es sich mit der Michaelizeit, die mit der Kategorie der Zeit vergleichbar wäre. Der Erzengel Michael ist der Geist, dessen Offenbarungssprache jeweils auf der Höhe der Zeit steht. Dazu gehören Urteilskraft, Besonnenheit und Mut, drei michaelische Tugenden. Er will die antiquierten religiösen Formen im Sinne unserer Zeit erneuern (Christentum) oder wenn sie nichts taugen auflösen (Islam). Siehe auch Anmerk. 2 und 7
[12] 1. Kor. 15, 14ff
[13] Siehe Kurs Nr. 562 Dante Alighieri. Akademie der Kunst und Philosophie
[14] Ebd
[15] Siehe Anmerk. 2
[16] Siehe Anmerk. 1
[17] Ebd
[18] Ebd
[19] Siehe Anmerk. 13
[20] Siehe Kurse Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 564 St. Augustinus, Nr. 532 Philosophie der Wissenschaften, Nr. 533 Aristoteles - Philosophy of Sciences. Akademie der Kunst und Philosophie; vgl. auch Zentrum für natürliche Bienentherapie 2016: Mechanistische Sichtweise in der Schulmedizin. Pressemitteilung; ders. 2016: Krebs und Präkanzerosen. Pressemitteilung; ders. 2016: Brustkrebs und Darmkrebs. Pressemitteilung
[21] Ebd
[22] Ebd
[23] Ebd; vgl. Anmerk. 2 und 5
[24] Jes 11, 1-5
[25] Pred 10, 16-17
[26] Spr 24, 10-20; vgl. Kurs Nr. 564 St. Augustinus. Akademie der Kunst und Philosophie
[27] Math 7, 15-23
[28] Siehe Kurse Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles. Akademie der Kunst und Philosophie
 
 

Hier kannst Du Dich direkt für den Fernkurs registrieren 
oder Mitglied der Akademie der Kunst und Philosophie werden 
Allgemeine Infos zu den Kursen

Registration form
How to support the Academy of Arts and Philosophy
More Info
 

Folge uns in den sozialen Netzwerken:

Kunst und Architektur der Renaissance | Gothische Kunst und Architektur | Romanische Kunst und Architektur | Byzantinische Kunst und Architektur | Perugino | Raffael | Albrecht Dürer | Botticelli | Girolamo dai Libri | Ghirlandaio | Defendente Ferrari | Borgognone | Pinturicchio | Piero della Francesca | Mantegna | Fra-Angelico | Jan van Eyck | El Greco | Correggio | Murillo

Miguel de Cervantes | William Shakespeare  | Sir Walter Scott | Plato | Aristoteles | Johann Wolfgang von Goethe | Friedrich Schiller | Friedrich HölderlinNovalis | Arthur Schopenhauer | Matthias Claudius | Johann Gottlieb Fichte | Friedrich Wilhelm Joseph Schelling | Georg Wilhelm Friedrich Hegel | Wladimir Solowjew | Fjodor M. Dostojewskij | Gottfried Wilhelm Leibniz | St.Thomas Aquinas | Johannes Scottus Eriugena | St. Augustinus | Meister Eckhart | Angelus Silesius | Dante Alighieri | Torquato Tasso | Ariosto | Calderón de la Barca | Rousseau | Walter von der Vogelweide | Wolfram von Eschenbach

Save Beecolonies | Natural Apitherapy Council
Api / Science Review Letters
Akademie der Kunst und Philosophie / Academy of Arts and Philosophy
Forschungszentrum Bienentherapie | Apitherapy Research Centre
Zentrum fuer wesensgemaesse Bienenhaltung



Copyright © 2012-2017 Akademie der Kunst und Philosophie
Letzte Bearbeitung:01.11.2016