Akademie der Kunst und Philosophie | Academy of Arts and Philosophy
 Académie des sciences | Colégio des Artes | Accademia del Arte e Filosofia
 

 
 

Kurs Nr. 642

Félix Lope de Vega Carpio III 

Lyriker, Romancier,  Dramatiker und Philosoph

Dramatist, Poet, and Novellist


"Gallardo como alemán, alegre como un romano, como un francés generoso, como un español brioso" - Lope de Vega

"Era famosa ocasión
la que ha dado el doctorando
solo en parecer capón,
y es en la parte que ando
más frío que ellos lo son.
En lo que es su habilidad
le digo algunas mentiras,
pues, si dijera verdad,
ninguno más hábil miras,
Pánfilo, en esta ciudad...
¡Que de doctor tenga el grado
antes de apuntarle el bozo!"  - Lope de Vega, El EL ALCALDE MAYOR 

"El amor todo es poesía." - Lope de Vega, EL BOBO DEL COLEGIO

Sebastiano Piombo, La Madonna del velo, 1533-35, Museo di Capodimonte, Napoli

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:

Heute würde Lope de Vega vermutlich die Doktoren, Historiker und Islamwissenschaftler satirisch verewigen, die Geschichtsklitterung betreiben, indem sie die Zeit der Mauren- bzw. Türkenherrschaft in Europa verharmlosen. Seit der Einnahme Konstantinopels 1453 durch Sultan Mehmed II. Fatih (1431-1481) war die osmanische Flotte die bestimmende Macht im Mittelmeer geworden. Sie bot Spanien kräftig Paroli, auch mit Hilfe jener muslimischen Vasallen, die nach den Eroberungszügen unter Sultan Selim und seinem Nachfolger Suleyman dem Prächtigen nach 1517 in Nordafrika der Hohen Pforte dienten. Maler wie Albrecht Dürer und Schriftsteller wie Lope de Vega nahmen die Türken fortan aufs Korn und verewigten sie als grausame und lächerliche Figuren in ihren Werken. Spätestens seit der Schlacht von Mohács am 29.August 1526 wurden die Expansionsbestrebungen der Osmanen in Mitteleuropa zunehmend als Bedrohung empfunden. Der Entsatz Wiens im Jahre 1683 brachte die endgültige Wende, und im Frieden von Karlowitz 1699 musste das Osmanische Reich schließlich auch umfangreiche Gebietsabtretungen hinnehmen. Die Erleichterung über das Ende der osmanischen Expansion schlug sich in ganz Europa nicht nur in einer Flut von Flugblättern und Druckschriften nieder,sondern auch in zahlreichen Festen und Theateraufführungen. Am spanischen Hof in Madrid wurden schon lange die Antiislamischen Komödien von Lope de Vega aufgeführt. Der Sieg über die Türken 1683 wurde mit einer zweiteiligen Comedia von Pedro de Arce gefeiert, die unter dem Titel Elsitiode Viena das aktuelle Thema der Belagerung und des Entsatzes von Wien thematisierte. Nach der neuerlichen Konfrontation der spanischen Truppen mit den Osmanen während der Belagerung von Malta (1565) und vor allem in der Seeschlacht von Lepanto (1571) erweckten ‘los turcos’ auch in Spanien immer größeres Interesse, was sich nicht nur in zahlreichen Chroniken und Reisebeschreibungen, sondern auch in einer deutlichen Zunahme von ‘türkischen’ Stoffen in der spanischen Literatur manifestierte. Die ersten Dramatiker, die sich derartigen Themen zuwandten, bezogen sich dabei jedoch nicht auf die rezenten Feldzüge, sondern auf länger zurückliegende Ereignisse: Gabriel Lobo Lasso de la Vega wählte als Sujet für La destrucción de Constantinopla (1587) den Fall Konstantinopels 1453, und der valencianische Kanoniker Francisco Agustín Tárrega nahm die Belagerungen von Rhodos in den Jahren 1481 und 1522 zum Ausgangspunkt der Handlung seines Dramas El cerco de Rodas; beide Autoren reicherten die historischen Ereignisse mit den für die zeitgenössischen comedias charakteristischen Liebesintrigen an. Anders als Gabriel Lobo Lasso de la Vega oder Francisco Agustín Tárrega konnte Miguel de Cervantes in seinen Werken ganz persönliche Erfahrungen in der Begegnung mit dem islamisierten Orient verarbeiten, denn er war als Soldat an der Schlacht von Lepanto beteiligt gewesen und 1575 in die Gefangenschaft nordafrikanischer Korsaren geraten. Während er in seinen Dramen Los tratos de Argel und Los baños de Argel reale Erlebnisse während seiner fünfjährigen Gefangenschaft in Algier einfließen ließ, entspringt das ‘türkische’ Milieu von La gran sultana Doña Catalina de Oviedo weitgehend seiner Phantasie. Auch in der überaus reichen Dramenproduktion Lope de Vegas finden sich mindestens zwanzig Dramen mit ‘türkisch’ inspirierten Sujets sowie eine noch weit größere Anzahl von comedias mit ‘maurischen’ Themen; in El cerco de Viena por Carlos V stellt den Kaiser als Idealbild eines Verteidigers der Christenheit dar und stellte ihn dem "Perro" Sultan Süleyman gegenüber, den er als grausamen Despoten charakterisierte, der aus purer Willkür schreckliche Gräueltaten angeordnet hat. Turcos, moros, moriscos waren in der Regel Sammelbegriffe für alle Muslime, gleichgültig, ob sie aus Nordafrika, dem arabischen Raum oder aus dem Osmanischen Reich stammten - eine gewisse Gefährlichkeit, weil sie wie Muhammad von Dämonen besessen waren, könnte man ihnen nicht absprechen, weshalb sie in den Komödien auch entsprechend verewigt wurden, außer denen, die sich durch Einsicht vom Islam abwandten. Vgl. Science Review Letters 2020, 19, Nr. 1146 und comedias wie La santa Liga (Kurs Nr. 637, I, 4), El villano en su rincón (I,4), San Isidro (I,5), El mejor alcalde, el rey (I,6), Las cortes de la muerte (I,7), Los cautivos de Argel, El labrador venturoso (I,8), La vida de san Pedro Nolasco (I,9), Las famosas asturianas (I,11), El Hamete de Toledo (Kurs Nr. 638, II, 1), La imperial de Otón (II, 2), El último godo / EL POSTRER GODO DE ESPAÑA (II, 4), La fianza satisfecha (II, 5), Pedro Carbonero (II, 6), El sol parado (II, 9), EL CUERDO LOCO (II,12), EL ALCAIDE DE MADRID (II, 17), EL AMIGO HASTA LA MUERTE, El bastardo Mudarra (III, 2), El castigo sin venganza (Kurs Nr. 642, III,7), EL DESPRECIO AGRADECIDO (III,8), EL HALCÓN DE FEDERICO (III, 11), EL PREMIO DEL BIEN HABLAR (III, 13), El galán Castrucho (III, 14), EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO (III, 15-18), EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA (III, 19f.), EL VALIENTE CÉSPEDES (III, 20), JORGE TOLEDANO (III, 21), LA BOBA PARA LOS OTROS, Y DISCRETA PARA SÍ (III, 23), LA BUENA GUARDA (III, 24)
 
 

1. Nicht immer hilft die Astrologie weiter; Doktoranden als Kapaune

ROSARDA sagt, sie interessiere sich für die Sterne.  BEATRIZ meint, es sei aber eine Menge Astrologie für eine Frau: "Pero es mucha astrología para una mujer." ROSARDA sagt, sie habe tausend Bücher gelesen, sie wisse ein wenig über Latein, und von ihnen lerne sie, kurz gesagt, dass es elf schöne Himmel gebe, und das schaue sie sich an, und nichts anderes: "leo mil libros curiosos, / que sé un poco de latín, / y de ellos aprendo, en fin, / que hay once cielos hermosos / ...y esto miro, y no otra cosa." BEATRIZ meint, es sei ja ganz schön, dass sie in lustigen Büchern lebe, alles, was Toledo wisse, aber heute Nachmittag gab es keine Sterne und zum Fenster sei sie herausgekommen: "Que eres en libros curiosa, / todo Toledo lo sabe, / pero esta tarde no había / estrellas, y a la ventana salías." [1]
 
"FIGURAS DE LA COMEDIA: DINARDO, MAURICIO, CAMILO, BELTRÁN, ROSARDA, BEATRIZ, VERINO, PÁNFILO, ANDRONIO, MARCELINO, PINABELO, LAURENCIA, SALUSTIO, FULGENCIO, UN RECTOR, DON JUAN, DON PEDRO, TEODORA, URBANO, FABRICIO, BERNARDO, DOS ALGUACILES, UN CRIADO, DOS ESBIRROS
...
ROSARDA
La noche, Beatriz, contemplo
y divirtiéndome en mirar
la labor de sus estrellas.
BEATRIZ
Bien hay que mirar en ellas,
que mirar y que alabar.
Pero es mucha astrología
para una mujer.
ROSARDA
No es;
bien sabes tú que después
que dejo la labor mía,
leo mil libros curiosos,
que sé un poco de latín,
y de ellos aprendo, en fin,
que hay once cielos hermosos
en esta máquina grave;
y esto miro, y no otra cosa.
BEATRIZ
Que eres en libros curiosa,
todo Toledo lo sabe,
pero esta tarde no había
estrellas, y a la ventana
salías." Félix Lope de Vega Carpio, EL ALCALDE MAYOR I


VERINO sieht recht humorvoll auf seinen neuen Doktortitel und meint: "Sospecho / que cuanto le digo es aire / y no hay cosa de provecho. / Era famosa ocasión / la que ha dado el doctorando / solo en parecer capón, / y es en la parte que ando / más frío que ellos lo son. / En lo que es su habilidad / le digo algunas mentiras, / pues, si dijera verdad, / ninguno más hábil miras, / Pánfilo, en esta ciudad." (Verdächtigter, alles, was ich dir sage, ist Luft und gibt keinen Nutzen. Es war ein berühmter Anlass die des Doktorats, nur in der Ausschau wie ein Kapaun, und es ist der Teil, auf dem ich gehe, kälter als die anderen. In was besteht seine Fähigkeit, ausser in einigen Lügen, wenn ich also die Wahrheit sagen würde, kein geschickterer Blick, könnte es sagen, in dieser Stadt). PÁNFILO meint dazu: "Por Dios, que tenéis razón; / no ha venido a Salamanca / tal ingenio." (Um Gottes willen hast du Recht; es ist nicht nach Salamanca gekommen solcher Witz). [2]

Was heute einige Dorktortitelträger von sich geben, z.B. in Medizin und Politik, hat durchaus Ähnlichkeit mit dem, was PÁNFILO und VERINO vorbringen: Viel Luft und wenig Nutzen. Solche Doktoren können sich besonders im offenen und freien Europa ausbreiten: "Su nación anda liberal y franca" wie hervorgehoben wird. Diese Art Gelehrsamkeit werde geschätzt, man müsse sich vorstellen, ein Professor hier, wecke Erstaunen an diesem Ort: "Estima su erudición, / que debe de imaginar / un catedrático en él, / asombro de este lugar." [3]

Um die Wichtigkeit zu unterstützen, sei entweder ein Bart von Vorteil, oder der Doktorand müsse sehr schön sein: "Esperanzas tienen de él / por ingenio singular; / que esto de no haber barbado / debe de ser que es muy mozo." Auch solle man einen Doktortitel haben bevor man nur auf ein Milchgesicht mit Flaumbart zeige: "¡Que de doctor tenga el grado / antes de apuntarle el bozo!" [4]

Schließlich treten die Ärzte mit ihren Kapirotes und Quasten auf; und die Keulenträger der Universität, und ROSARDA, als Rechtsanwalt mit Umhang und Mütze. BELTRÁN tritt als Anwalt und Arzt auf und meint, Wenn er in irgendetwas gut sei, dann darin: "Si en algo os sirvo, aquí estoy". TEODORA schmilzt dahin: "¡Qué gentilhombre letrado!" (Was für ein sanfter Anwalt!). BELTRÁN meint: ¿pensáis que soy licenciado? / Pues también soy graduado." (glauben Sie nun, dass ich ein Absolvent bin? Nun, ich bin auch Ein Absolvent). Sie fragt, ob er in Salamanca graduiert wurde.  BELTRÁN meint, nicht dort sondern in Tejares. Ob es auch so geschätzt werde wie Salamanca. "¿Es allá muy estimado..." Nun, er habe nur in sechs Jahren gelernt Kuh in Latein zu bestellen: "Pues solo aprendí en seis años a pedir vaca en latín." TEODORA fragt, ob er schon verheiratet sei. Ein Mann von so vielen Teilen sei sicher gut verheirat: "Un hombre de tantas partes
casarase bien, sospecho." [5]

"VERINO
Sospecho
que cuanto le digo es aire
y no hay cosa de provecho.
Era famosa ocasión
la que ha dado el doctorando
solo en parecer capón,
y es en la parte que ando
más frío que ellos lo son.
En lo que es su habilidad
le digo algunas mentiras,
pues, si dijera verdad,
ninguno más hábil miras,
Pánfilo, en esta ciudad.
PÁNFILO
Por Dios, que tenéis razón;
no ha venido a Salamanca
tal ingenio.
VERINO
Su nación
anda liberal y franca.
PÁNFILO
Estima su erudición,
que debe de imaginar
un catedrático en él,
asombro de este lugar.
VERINO
Esperanzas tienen de él
por ingenio singular;
que esto de no haber barbado
debe de ser que es muy mozo.
PÁNFILO
¡Que de doctor tenga el grado
antes de apuntarle el bozo!
Verino ¿Qué hará sin barba, y letrado?" Félix Lope de Vega Carpio, EL ALCALDE MAYOR II

"BELTRÁN
Si en algo os sirvo, aquí estoy...
TEODORA
¡Qué gentilhombre
letrado!
BELTRÁN
Mucho lo soy.
TEODORA
Al doctor digo.
BELTRÁN
Pues yo,
¿pensáis que soy licenciado?
Pues también soy graduado.
TEODORA
¿Por Salamanca?
BELTRÁN
Eso no.
TEODORA
¿Pues por dónde?
BELTRÁN
Por Tejares,
que es media legua de allí...
Pues solo aprendí en seis años
a pedir vaca en latín.
TEODORA
¿Es ya casado el doctor?...
Un hombre de tantas partes
casarase bien, sospecho." Félix Lope de Vega Carpio, EL ALCALDE MAYOR II
 

2. "Entre sierpes" (Zwischen Schlangen); rasierte Seelen; "sospecha de traición" (Verdacht auf Landesverrat), turco insolente

Auch heute kann man sich etwas Schöneres vorstellen, als nach Algier zu reisen; damals grenzte es an Wahnsinn, freiwillig ins muslimische Algier zu reisen: "¡Linda locura!" (Schöner Wahnsinn!). BERNARDO meint, er solle mit ihm gehen. GUZMÁN erwidert entsetzt: "¿Entre moros?" (Zwischen Mauren?). BERNARDO meint: "Entre sierpes" (zwischen Schlangen). [6]

Es geht darum, einen "un verdadero amigo" (wahren Freund), der von muslimischen Piraten (Korsaren) gefangen wurde, auszulösen. Er wird  von einem barbarischen Feind in Tetüán (heute Marokko) gefangen gehalten: "un bárbaro enemigo, cautivo en Tetüán". Dort angekommen fragt der Gefangene: "¿Guzmán en este lugar?" (Guzmán an diesem Ort?). BERNARDO will versuchen ihn zu befreien: "Bien dices. Tratemos, don Sancho, tu libertad."  [7]

SANCHO erzählt, wie es passiert ist, dass er von Korsaren gefangen wurde. Auf dem Weg nach Lissabon sei er von Korsaren gefangen worden. Und so lebe er so hoffnungslos im Gefängnis; vor den spanischen Küsten seien sie von Korsaren bedrängt und nicht gerettet worden. [8]

Die Maurin ARLAJA will wissen: ¿De qué apellido te honras en España? (Welchen Nachnamen ehren Sie in Spanien?). Hier lässt Lope de Vega bezeichnenderweise BERNARDO antworten: "mi apellido era Chaves y Cervantes" (mein Nachname war Chaves und Cervantes). [9]

BERNARDO muss nun statt Don Sancho in islamischer Gefangenschaft bleiben; er meint: "Y yo quedo, en tu ausencia, más triste que un pinar cuando anochece." (Und ich bleibe, in Ihrer Abwesenheit, trauriger als ein Pinienwald, wenn es dunkel wird). [10]

GUZMÁN meint zur Maurin: "Señora, ya que estamos en tu casa / –o cautivos, o huéspedes, o prendas– / sábete que, pues somos prendas vivas, / que habemos de comer." (da wir bei Ihnen sind - Gefangene, Gäste oder Kleidungsstücke -
wisst, dass wir lebendige Kleider sind, dass wir essen müssen). Die Maurin ARLAJA meint dazu: "Eso es forzoso. / No os faltarán regalos en mi casa, / que a don Bernardo no le llamo esclavo, / sino del amistad la quinta esencia. / Y así, con afición y cortesía / le haré tratar, y de la gente mía." (Das ist erzwungen. Es wird nicht an Geschenken in meinem Haus fehlen, dass ich Don Bernardo nicht einen Sklaven nenne, aber Freundschaft die fünfte Essenz. Und so, mit Liebe und Höflichkeit werde ich ihn behandeln lassen, und mein Volk). [11]

Probleme sieht GUZMÁN aber darin, wie Mauren ihren Lebensunterhalt bestreiten: "Yo, si verdad te digo, no es posible / que me aplique al sustento de tus moros, / porque esto de alcuzcuz, cabra y aceite / es como darme el alma del afeite" (wenn ich es dir wirklich sage, ist es mir nicht möglich mich auf den Lebensunterhalt Ihrer Mauren anzuwenden, weil dies aus Alcuzcuz, Ziege und Öl besteht und es ist, als würde ich der Seele eine Rasur geben). Die Maurin ARLAJA fragt erstaunt: "¿Alma de afeite?" (rasierte Seele?). [12]

GUZMÁN meint, der Sultan Suleiman rasiere nicht nur die Seelen, sondern töte sie auch in Sichtweite: "Solimán te digo, que aun a la vista mata." Daher habe er "dos cochinitos en sal" (zwei gesalzene Ferkel) mitgebracht und ob er sie in ihrem Haus aufhängen könne, niemand solle davon erfahren. Die Muslimin ARLAJA ist entsetzt: "¡Ay Mahoma! ¿qué has hecho?... ¡Español loco! / ¡Al instante, al momento, al punto luego / los lleva con secreto a tu navío!, / que, si lo saben moros, te prometo / que te quemen con ellos." (Oh Muhammad! Was hast du getan?... Verrücktes Spanisch! Sofort, bringt sie sofort heimlich zu deinem Schiff!, wenn die Mauren das sehen, verspreche ich, sie verbrennen euch mit ihnen). [13]

Auf diese Weise konnte GUZMÁN ihn von den Korsaren befreien; dank seiner Industrie habe er ihn, in Schweine-Speck umgewandelt, auf das Schiff gebracht und aus den Händen der Mauren geholt: "Gracias a la industria mía, / por quien estás libre agora, / que, transformado en tocino, / te saqué de entre los moros." [14]

Auch JULIA ist froh, dass er heile aus den Fängen der Korsaren zurück ist, denn sonst hätte sie noch den närrischen Otavio heiraten müssen, der ihr Leben tyrannisieren würde: "Yo le estoy agradecida / pues, aunque me hizo agravio, / estorbó que el necio Otavio / tiranizase mi vida. / Mas ¿cómo te va con él? / ¿Hácese ya el casamiento?" [15]
 

"Hablan en ella las personas siguientes: Federico, Julia, Leonor, Liranzo, Don Sancho, Doña Ángela, Don Bernardo, Camilo, Otavio, Guzmán, Felisardo, Ribera, Ricardo, Arlaja (mora), Jacimín, Florisán (criado), Rodrigo, El Duque de Medina, Un Alcaide, Dos escribanos, Un Tiniente, Un Alguacil, Una criada de Ángela, Criados del Alcaide, Acompañamiento, Gente
...
"BERNARDO
Guzmán, hoy me parto a Argel.
GUZMÁN
¡Linda locura!
BERNARDO
Resuelve
la duda en que has de ir conmigo.
GUZMÁN
¿Entre moros?
BERNARDO
Entre sierpes." Félix Lope de Vega Carpio, EL AMIGO HASTA LA MUERTE I

"SANCHO
¿Guzmán en este lugar?...
BERNARDO
Bien dices. Tratemos,
don Sancho, tu libertad." Félix Lope de Vega Carpio, EL AMIGO HASTA LA MUERTE II

"SANCHO
Estar su esposo cautivo
en Lisboa. Y así vivo
tan sin remedio en prisión;
que el Rey, por ser un cosario
que las costas españolas
con cuatro fragatas solas
no tienen mayor contrario,
no le deja rescatar
menos que por cien cristianos,
los treinta nobles." Félix Lope de Vega Carpio, EL AMIGO HASTA LA MUERTE II

"BERNARDO
Y yo quedo, en tu ausencia,
más triste que un pinar cuando anochece...
GUZMÁN
Señora, ya que estamos en tu casa
–o cautivos, o huéspedes, o prendas–
sábete que, pues somos prendas vivas,
que habemos de comer.
ARLAJA
Eso es forzoso.
No os faltarán regalos en mi casa,
que a don Bernardo no le llamo esclavo,
sino del amistad la quinta esencia.
Y así, con afición y cortesía
le haré tratar, y de la gente mía.
GUZMÁN
Yo, si verdad te digo, no es posible
que me aplique al sustento de tus moros,
porque esto de alcuzcuz, cabra y aceite
es como darme el alma del afeite.
ARLAJA
¿Alma de afeite?
GUZMÁN
Solimán te digo,
que aun a la vista mata.
ARLAJA
Pues ¿qué quieres?...
GUZMÁN
Tengo miedo.
Hablando con perdón, dos cochinitos
en sal, de a seis arrobas cada uno.
ARLAJA
¡Ay Mahoma! ¿qué has hecho?
GUZMÁN
Da licencia
para que los colguemos en tu casa,
que no lo sabrá nadie.
ARLAJA
¡Español loco!
¡Al instante, al momento, al punto luego
los lleva con secreto a tu navío!,
que, si lo saben moros, te prometo
que te quemen con ellos." Félix Lope de Vega Carpio, EL AMIGO HASTA LA MUERTE II

"GUZMÁN
Gracias a la industria mía,
por quien estás libre agora,
que, transformado en tocino,
te saqué de entre los moros." Félix Lope de Vega Carpio, EL AMIGO HASTA LA MUERTE II

"JULIA
Yo le estoy agradecida
pues, aunque me hizo agravio,
estorbó que el necio Otavio
tiranizase mi vida.
Mas ¿cómo te va con él?
¿Hácese ya el casamiento?" Félix Lope de Vega Carpio, EL AMIGO HASTA LA MUERTE III


Ähnlich wie der heutige türkische Präsident Griechenland provoziert, indem er Kriegsschiffe an die Genze entsendet, so hatte damals der Sultan ALMANZOR zwei Kapitäne an die Grenze geschickt um Kastilien zu ärgern: "Dicen que el rey Almanzor / dos capitanes envía / a molestar las fronteras / de Castilla." Man wolle natürlich Widerstand leisten, schließlich kenne man die islamischen Mauren, so wie man heute die Türken kenne. [16]

ALMANZOR versucht, ähnlich wie der türkische Präsident heute, christliche Ritter wie RUY VELÁZQUEZ auf seine Seite zu ziehen und zu korrumpieren, indem er dem Verräter viel Gold, Schmuck und Waffen verspricht und andere Reichtümer aus seinem Land, die RUY VELÁZQUEZ gut gebrauchen könne, da er viele Ausgaben habe. [17]

RUY VELÁZQUEZ lässt durch den Mauren ALÍ einen Vertrag mit ALMANZOR aufsetzen:  Hier sei Tinte und Papier. Nun, auf Arabisch solle er schreiben: "Aquí está tinta y papel... Pues en arábigo, luego, escribe tales razones." Er wolle ihm Kastilien versprechen, die Verteidigung von Kastilien schwächen, so dass ALMANZOR mit starker Armee leichtes Spiel habe:  «Ruy Velázquez, castellano, / a ti, Almanzor, Rey supremo / de España, salud envía.» Er fährt fort: «Que de siete caballeros, / los mejores de Castilla, / y de más gallardo esfuerzo, / es padre, a quien de los hombros / quita la cabeza luego, / para que Garci Fernández / pierda el mejor consejero. / A los campos de Almenar / llevar los siete prometo, / con engaño y poca gente. / ... Que a estos / yo se los pondré en las manos; / y está seguro que, muertos, / podrás entrar en Castilla / sin defensa, y está cierto / que otro conde Julián / rinde a tu servicio el pecho.» [18]
 

"Personas: ÁLVAR SÁNCHEZ, MENDO, DOÑA SANCHA, DOÑA ALAMBRA, GONZALO BUSTOS, RUY VELÁZQUEZ, LOPE, DIEGO BUSTOS, FERNÁN BUSTOS, GONZALO GONZÁLEZ, GARCI FERNÁNDEZ, NUÑO, SALIDO, ESTÉBAÑEZ, DOÑA CONSTANZA, ALÍ (moro), ALBENDARI, ALMENDAR, ALMANZOR, VIARA, GALVE, ARLAJA (mora), SOLDADOS, MÚSICOS, MUDARRA, ZAYDE, NUÑO, PÁEZ, ORTUÑO, ÍÑIGO, DOÑA CLARA
...
ALAMBRA
Dicen que el rey Almanzor
dos capitanes envía
a molestar las fronteras
de Castilla...
Luego querría
que volviese a recoger
vasallos con que servir
al Conde, que resistir
sabrán del moro el poder.
CONSTANZA
¿Quién iba en su compañía?
ALAMBRA
Gonzalo Bustos." Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra I

"RUY VELÁZQUEZ
Pues oye atento, que me importa mucho.
El cordobés Almanzor, ...
me prometió seis mil doblas
de buen oro de Marruecos.
Sin estas, veinte caballos,
potros famosos de aquellos
que en las gamenosas pacen
de Guadalquivir el heno;
doce alfombras mequinesas
y doce alfanjes de acero
toledano, guarnecido
en damasco de oro y hierro;
diez jaeces tunecíes,
de filigrana los frenos,
con otras riquezas tales
de los africanos reinos.
Ya estoy, como véis, casado;
vos sabéis si pobre quedo
de los gastos que hice en Burgos
siete semanas arreo.
Fiestas, joyas, mesas, plato,
honra y pobreza me dieron;
si quiero salir al campo,
un caballo apenas tengo.
No hay en mi casa vajilla;
ayer empeñé a un hebreo,
por buen logro, el oro y plata;
verdad es, ¡por Dios eterno!" Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra I

"ALÍ
Aquí está tinta y papel.
RUY
Pues en arábigo, luego,
escribe tales razones...
¿De qué me miras suspenso?
ALÍ
¿En arábigo, señor?
RUY
Escribe:
ALÍ
Di.
RUY
Mientras cierro
la puerta, dobla el papel.
ALÍ
Comienza.
RUY
[Aparte.]
¡Ah, qué bien me vengo!
«Ruy Velázquez, castellano,
a ti, Almanzor, Rey supremo
de España, salud envía.»
ALÍ
«Salud envía...»
RUY
«Hoy te quiero
dar a Castilla.»
ALÍ
«A Castilla...»
RUY
«Porque ese valiente viejo
es Gonzalo Bustos.»
ALÍ
«Bustos...»
RUY
«Que de siete caballeros,
los mejores de Castilla,
y de más gallardo esfuerzo,
es padre, a quien de los hombros
quita la cabeza luego,
para que Garci Fernández
pierda el mejor consejero.
A los campos de Almenar
llevar los siete prometo,
con engaño y poca gente.»
ALÍ
«Poca gente...»
RUY
¿Está ya puesto?
ALÍ
Sí, señor.
RUY
«Tus capitanes
envía con grueso ejército,
y sean Viara y Galve.»
ALÍ
«Viara y Galve...»
RUY
«Que a estos
yo se los pondré en las manos;
y está seguro que, muertos,
podrás entrar en Castilla
sin defensa, y está cierto
que otro conde Julián
rinde a tu servicio el pecho.» " Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra I


Die Maurin ARLAJA fragt den Gefangenen BUSTOS, ob er Christ sei, durch Glückseligkeit, der Gefangene des Königs, ihres Bruders? Er antwortet: "Por dicha soy el cristiano, / y el preso soy por desdicha." (Durch Glückseligkeit bin ich der Christ, und der Gefangene ist für das Elend). [19]

Ritter und Politiker, die nicht korrumpiert sind, kämpfen weiter gegen den "turco insolente" (unverschämten Türken) bzw. "contra este moro insolente" (gegen diesen unverschämten Mauren). Korrumpierte islamfreundliche PolitikerInnen wie 
RUY VELÁZQUEZ fragen sich, warum man nicht härter gegen nicht korrumpierte Politiker vorgehen könne; daher fragt RUY: "¿Por qué no le ha cortado la cabeza..?" (Warum hast du ihm nicht den Kopf abgeschnitten?). GALVE meint: "Parte ha sido piedad, parte nobleza, / pero él está bien preso y maltratado: / no dudes que le mate la tristeza." (Teil war Mitleid, teils Adel, aber er ist gut eingesperrt und misshandelt, zweifelt nicht daran, dass die Traurigkeit ihn tötet). [20]

NUÑO hat früh erkannt, dass es sich um den "sospecha de traición" (Verdacht auf Landesverrat) handelt, wenn gemeinsame Sache mit islamischen Türken oder Mauren gemacht werde. Statt dass die Mauren bekämpft werden, sehen die Verräter weg und greifen nicht in den Kampf ein: "Ya el moro sale a la vega / del pinar de aquellos montes. / ... ¡Oh, cuánta blanca bandera / por entre las ramas sale! / ¡Oh, cuánta lanza jineta! / ...  (Der Maure geht schon auf die Vega des Pinienwaldes dieser Berge... Oh, wie viel weiße Flaggen zwischen den Zweigen herauskommen! Oh, wie viele Jineta Speere! ... Bei Gott, der weggeht ist Velzquez und es sieht aus als wenn sie nicht kämpfen!). [21]

ARLAJA solle sich taufen lassen. In Cordoba gebe es gefangene Priester, die ihr die Taufe geben können, damit der Himmel ihr helfe: "En Córdoba hay cautivos sacerdotes; / dale bautismo, así te ayude el cielo." [22]

Was hat der Verrat angerichtet? In von Arabern eroberter Landschaft starb die große Kavallerie für den Verrat von Ruy Velzquez... Die sieben Infanten starben, die die Blume Kastiliens waren; ihre Köpfe tragen die Mauren davon: "En campos de Arabiana / murió gran caballería / por traición de Ruy Velázquez, ... / Siéntese el viejo. / Murieron los siete Infantes, / que eran la flor de Castilla; / Sus cabezas lleva el moro, / en polvo y sangre teñidas." [23]

Der Maure ZAYDE erzählt, wie oft diese Berge, von seinen Mauren mit den Waffen bezwungen wurden, um katholische Schätze zu stehlen. Hier seien diese Bäume, und die Erde, deren grüne Poren das edle kastilische Blut trank durch seine afrikanischen Schwerter: Estos montes... muchas veces pasaron con las armas nuestros moros, / haciendo a sus caballos los jaeces, / robando los católicos tesoros. / Aquí son estos árboles jüeces, / y hasta la tierra, cuyos verdes poros / bebió la sangre noble castellana / de la espada belígera africana." [24]

Der Hauptinitiator der Verrätrei bleibt natürlich der Sultan Almanzor, bzw. in Bezug auf die Türken, der türkische Präsident, weshalb er auch beschimpft wird mit: "¡Maldito sea Almanzor, caduco viejo... ¡Oh, Almanzor, moro traidor..." (Verdammter Almanzor, du vergammelter, ausgedienter ... Oh, Almanzor, maurischer Verräter). [25]
 

"ARLAJA
¿Eres, cristiano, por dicha,
el preso del Rey, mi hermano?
BUSTOS
Por dicha soy el cristiano,
y el preso soy por desdicha." Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra II

RUY
¿Por qué no le ha cortado la cabeza
vuestro rey Almanzor a mi cuñado?
GALVE
Parte ha sido piedad, parte nobleza,
pero él está bien preso y maltratado:
no dudes que le mate la tristeza, ..." Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra II

"DIEGO
Ya el moro sale a la vega
del pinar de aquellos montes...
LOPE
¡Oh, cuánta blanca bandera
por entre las ramas sale!
¡Oh, cuánta lanza jineta!...
DIEGO
Y ¡vive Dios, que se aleja
Velázquez y que parece
que los suyos no pelean!" Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra II

"PÁEZ
En campos de Arabiana
murió gran caballería
por traición de Ruy Velázquez, ...
Siéntese el viejo.
Murieron los siete Infantes,
que eran la flor de Castilla;
Sus cabezas lleva el moro,
en polvo y sangre teñidas." Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra III

"ZAYDE
Estos montes, Mudarra, muchas veces
pasaron con las armas nuestros moros,
haciendo a sus caballos los jaeces,
robando los católicos tesoros.
Aquí son estos árboles jüeces,
y hasta la tierra, cuyos verdes poros
bebió la sangre noble castellana
de la espada belígera africana." Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra III

"ALAMBRA
¡Maldito sea Almanzor,
caduco viejo atrevido,
que para darme dolor
te dejó vivo! ...
¡Oh, Almanzor, moro traidor..." Félix Lope de Vega Carpio, El bastardo Mudarra III
 

3. Gallardo como alemán, alegre como un romano, como un francés generoso, como un español brioso

Der Teufel wurde damals nicht nur bei den Mauren und Türken verortet, sondern generell bei den Herzlosen: "Lleve el diablo el desalmado que camina con mujer." (Bringen Sie den Teufel zu den Herzlosen die mit einer Frau gehen). [26]

DON JUAN DE GUZMÁN gibt seinem Diener TOLEDO die Hand. Daraufhin lobt der Diener sich selbst: Er sei Loyal wie ein Kastilier, ein Ritter wie ein Navarrese, freigebig wie ein Venezianer, wie ein bizarrer Genueser und fröhlich wie ein Römer. Wie ein luftiger Spanier, ...wie ein großzügiger Franzose ... und stark wie ein Hunne, tapfer und galant wie ein Deutscher, hart wie ein Katalane, wie ein starker Aragonier, und alle bis zum Tod, um Ihnen zu dienen, Don Juan: "Leal como un castellano, / hidalgo como un navarro, / franco como un veneciano, / como un genovés bizarro / y alegre como un romano. / Como un español brioso, / ... como un francés generoso, / ... y fuerte como un tudesco. / Gallardo como alemán, / duro como catalán, / como un aragonés fuerte, / y todo hasta la muerte, / para serviros, don Juan." [27]

DOÑA BÁRBARA schildert einen Mann wie er sein sollte: "Partes tienes de hombre honrado; / que es muy noble caballero, / muy discreto y bien criado, / blando en paz y en guerra fiero, / que es un león enojado." (Sie haben Teile eines ehrlichen Mannes; der ein sehr edler Herr ist, sehr diskret und gut erzogen, weich im Frieden und erbittert im Krieg, wo er ein zorniger Löwe ist). [28]
 

"Personas: CHAVES DE VILLALBA, DON JUAN DE GUZMÁN, TOLEDO, criado, CAMILO, criado, DOÑA BÁRBARA, dama, DOROTEA, en hábito de hombre, MOSIUR DE AUBENÍ, generale, MOSIUR NAMURCIO, general
EL GRAN CAPITÁN, DIEGO GARCÍA DE PAREDES, DON DIEGO DE MENDOZA, PEDRO NAVARRO, ARIAS, MENDOZA, ADOLFO, GUILLERMO, DOÑA ISABEL DE ARAGÓN, ORLANDO, ASPRAMONTE, tudesco (Hunne), UN TROMPETA, ALGUNA GENTE, UN PAJE, CUATRO SOLDADOS ARCABUCEROS, EL EMBAJADOR DE ESPAÑA

"DOÑA BÁRBARA
¡Jesús! Tengo de caer.
TOLEDO
Tan recio te has apeado
que no te pude tener.
Lleve el diablo el desalmado
que camina con mujer." Félix Lope de Vega Carpio, EL BLASÓN DE LOS CHAVES DE VILLALBA I

"DON JUAN DE GUZMÁN
¡Oh, buen Toledo!
Dadme esa mano.
TOLEDO
Bien puedo,
que hombre soy.
DON JUAN DE GUZMÁN
Apretad bien.
TOLEDO
Leal como un castellano,
hidalgo como un navarro,
franco como un veneciano,
como un genovés bizarro
y alegre como un romano.
Como un español brioso,
como un esguízaro fresco,
como un francés generoso,
como un numancio animoso
y fuerte como un tudesco.
Gallardo como alemán,
duro como catalán,
como un aragonés fuerte,
y todo hasta la muerte,
para serviros, don Juan." Félix Lope de Vega Carpio, EL BLASÓN DE LOS CHAVES DE VILLALBA I

"Doña Bárbara
Partes tienes de hombre honrado;
que es muy noble caballero,
muy discreto y bien criado,
blando en paz y en guerra fiero,
que es un león enojado." Félix Lope de Vega Carpio, EL BLASÓN DE LOS CHAVES DE VILLALBA I
 

4. El amor todo es poesía; estudiantes en Salamanca; Donde la sabiduría está en su trono

Garcerán meint, Oh, Maron, kommen Sie dorthin, wo sie gut studieren können: "¡Ay, Marín, que viene de donde se estudia bien!" Marín fragt, ob einige der Studenten bei den Frauen bleiben oder ob sie mit ihren Praktikanten in den Kursen sind: "Pues, ¿pégase a las mujeres / algo de los estudiantes, / o son con ellos pasantes / de sus cursos?" [29]

Garcerán erklärt weiter den Studienbetrieb in Salamanca: "Necio eres. / Salamanca encierra en sí / todo lo bueno del mundo; / es un liceo segundo: / Atenas se cifra allí./ De su luz el resplandor / también en las casas da, / como donde el fuego está / alcanza en torno el calor. / Donde la sabiduría / está en su trono, Marín. / ¿Quién ha de ignorar que, en fin, / vemos hablar cada día / mil aves la lengua humana / porque están entre la gente?" (Du bist ein Narr. Salamanca umschließt in sich selbst all die guten Dinge in der Welt; es ist eine zweites Gymnasium: nach Athen ist dort alles nummeriert. Von seinem Licht die Blendung auch in den Häusern, wo das Feuer die Hitze erreicht. Wo Weisheit ist auf seinem Thron, Maron. Wer sollte das ignorieren, kurz gesagt, wir sehen jeden Tag tausend Vögel mit der menschlichen Zunge reden, weil sie unter den Menschen sind). [30]

Marín spielt auf die Liebschaften von Garceran an und meint: "El amor todo es poesía." (Liebe ist Poesie), spricht von Cicero und seinen Gedichten, von Anacreon. Garcerán fragt ihn: "¿Búrlaste ya como sueles?" (Machen Sie sich über sie lustig, wie Sie es normalerweise tun?) [31]

Schließlich will Marín seinem Herrn in das stürmische Studentenleben von Salamanca folgen: "¡Adiós, dulce malvasía, / ...que voy siguiendo a mi amo / al Tormes salamanquino, / donde, sin ser estudiante, / me den algún beneficio!" (Auf Wiedersehen, süße Malvasia, ... Ich folge meinem Meister zu den Salamanquine Tormes, wo sie mir, ohne Student zu sein, einen Vorteil geben!) [32]
 

"Personas:Don Juan, Tristán, Octavio, Garcerán, Marín, lacayo, Fulgencia, Riselo, Lucindo, Lisarda, Celia, Fermín, lacayo, Chinchilla, escudero, Reinel, Fabio, Gerardo, Músicos, Rodrigo

"Garcerán
¡Ay, Marín, que viene
de donde se estudia bien!
Marín
Pues, ¿pégase a las mujeres
algo de los estudiantes,
o son con ellos pasantes
de sus cursos?
Garcerán
Necio eres.
Salamanca encierra en sí
todo lo bueno del mundo;
es un liceo segundo:
Atenas se cifra allí.
De su luz el resplandor
también en las casas da,
como donde el fuego está
alcanza en torno el calor.
Donde la sabiduría
está en su trono, Marín.
¿Quién ha de ignorar que, en fin,
vemos hablar cada día
mil aves la lengua humana
porque están entre la gente?...
¿Búrlaste ya como sueles?
Marín
El amor todo es poesía.
De cuando yo fui gorrón,
(que llaman aquí, en Valencia,
“machucas”) esta sentencia
aprendí de Cicerón,
que dijo que la poesía
era de amores un monte.
Hablando de Anacreonte,
tan dulces versos hacía." Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO I

"Marín
¡Adiós, dulce malvasía,
congrets, vipocras, mariscos,
que voy siguiendo a mi amo
al Tormes salamanquino,
donde, sin ser estudiante,
me den algún beneficio!" Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO I


Viele Berühmtheiten haben in Salamanca studiert. Vier Hochschulen gebe es dort; gegründet wurden sie von den Ältesten und dem Erzbischof von Cuenca und Oviedo; Und das sei genug, dass einer der vier sagt, er wisse, dass sie übereinstimmen. Von Heiligen werden sie begleitet, von Magdalena, der Heiligen Maria, St. Thomas und das in mehreren Sprachen. Garcerán ist begeistert: "¡Qué de personas famosas, / qué insignes, qué celebradas, / ya en los Consejos del rey, / ya en las religiones santas, / habrán salido de ahí!" (Was für berühmte Menschen, was für ein Zeichen, was sie feierten, bereits in den Königlichen Räten, bereits in heiligen Religionen, sie müssen da rausgekommen sein!) [33]

Von den "Las órdenes militares" (militärisch-christliche Orden) wurden vier hier ausgerufen, Santiago, San Juan, Alcantara und Calatrava; zudem ist es durch den Fluss Tormes eine fruchtbare Gegend, "reverencia Tormes besando sus plantas" (der verehrte Tormes küsst seine Pflanzen). "Los monasterios famosos" (Berühmte Klöster) wurden gegründet, die so edel sind, dass sie über die Grenzen hinaus bekannt sind; also eine heiligen Gesellschaft, deren Namen die Höllen erschrecken: "de la compañía sacra, / de aquel dulcísimo nombre / que los infiernos espanta". Hinzu kommen weitere Orden wie Trinidad, Carmen, Merced, mit ihren Schutzpatroninnen St. Elizabeth, St. Clare, Santa Maria de las Dueaas, Hl. Anna, Karmeliter und Augustiner. Es gibt drei Schulen dort, die griechische, die italienische, und die der alten "divinos maestros" (göttlichen Meister); geehrt werden Johannes Scotus Eriugena, Thomas von Aquin, Hippokrates 
und Aristoteles. [34]

Allerdings gab es eine Pause ca. 300 Jahren in der Gelehrsamkeit der Universitäten von Salamanca, nämlich als Spanien von den barbarischen und islamischen Mauren überrannt wurde. Erst im Zuge der Reconquista konnten die Universitäten ihre reguläre Arbeit wieder aufnehmen und zwar noch großartiger als vorher: "pues puede decir España / que ha tres siglos que por ellas / entra muda la ignorancia / y sale con mil laureles, / docta, ilustre, eterna y sabia." (weil man von Spanien sagen kann, dass drei Jahrhunderte die stumme Unwissenheit herrschte und danach aber mit tausend Lorbeeren herauskommt, mit illustren, ewigen und weisen Doktoren. [35]

Ähnlich wie die Universitäten zur Zeit der Maurenherrschaft nur verfälschte Wahrheiten verbreiteten, oder wie die türkischen und die Sufi-Narren immer mit einer Brillanz auftreten und die Dinge fälschen, wie nur Bösewichte es können, so tritt Marín nun als gefälschter Student auf: "Tan bien fingiste / que mil sospechas me dieron / que ya habías hecho otras veces / esta figura de bobo. / ... ¿Qué te parece del brío / con que el villano fingí? / Bien ganáramos partido / los dos en una comedia." [36]
 

"Fabio
Esta máquina levantan
al cielo cuatro colegios,
que aquí los mayores llaman:
el Viejo, el del Arzobispo,
de Cuenca y Oviedo; y basta,
que uno de los cuatro dicen,
para saber que se igualan.
Tiene el de la Magdalena,
que los que digo acompañan,
Verdes y santa María,
santo Tomás, y el de varias
lenguas con Monte Olivete,
sin otros…
Garcerán
¡Oh, Fabio, para!
¡Qué de personas famosas,
qué insignes, qué celebradas,
ya en los Consejos del rey,
ya en las religiones santas,
habrán salido de ahí!" Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO II

"Fulgencia...
Las órdenes militares
con otros cuatro la ensalzan,
que son: Santiago, San Juan,
Alcántara y Calatrava;
el del Rey, al de Santiago
llaman; es insigne fábrica,
a quien hace reverencia
Tormes besando sus plantas.
Los monasterios famosos
son tan nobles que pasan
los límites que el ingenio
puede hallar en su alabanza....
de la compañía sacra,
de aquel dulcísimo nombre
que los infiernos espanta;
Trinidad, Carmen, Merced,
y otras órdenes descalzas.
Insignes son los de monjas:
Santa Isabel, Santa Clara,
Santa María de las Dueñas,
la Penitencia, Santa Ana,
Carmelitas y Agustinas, ...
Hay tres escuelas que exceden
las de Grecia y las de Italia,
de tan divinos maestros
y cátedras adornadas,
que Escoto, Hipócrates, Baldo
y Aristóteles se honraran
de oponerse a quien las rige....
pues puede decir España
que ha tres siglos que por ellas
entra muda la ignorancia
y sale con mil laureles,
docta, ilustre, eterna y sabia..." Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO II

Marín
Tan bien fingiste
que mil sospechas me dieron
que ya habías hecho otras veces
esta figura de bobo.
Garcerán
Tú verás que a todos robo
la voluntad.
Marín
Tú mereces
ser bobo del gran Sofí.
Garcerán
Y tú del Gran Turco, tío.
Marín
¿Qué te parece del brío
con que el villano fingí?
Bien ganáramos partido
los dos en una comedia." Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO II
 

5. Himmelskörper und naturaleza angélica; En hábito de estudiante

Garcerán überlegt, was er machen soll, ob er sich verkleiden soll oder ob das unsinnig sei. Der Vergleich mit den Himmelskörpern wird herangezogen, die letztendlich auch verkleidet seien, wie die Alten sagen: "Digo que de los cuerpos celestiales han dudado, Riselo, los antiguos. Utrum sint animata, an on." (Ich sage, dass die Alten bezüglich der Himmelskörper gezweifelt haben, Riselo, ob sie beseelt sind oder nicht). [37]

Gerardo meint, Diejenigen, die dachten, dass die Himmelskörper animiert waren, stellten sich vor, dass ihre Bewegung von der Seele kam: "Los que pensaron que animados eran / imaginaron que, efectivamente, / su movimiento procedía del ánima. Was sagen Aristoteles, Thomas von Aquin, Origenes, Basilius, Damascenus, Augustinus dazu? Origenes (1 Periarch. c. 7.) und Hieronymus (in Ekkl. 1, 6.) scheinen die Himmelskörper für belebt zu halten. Basilius (hom. 3. in Hexaëm.) und Damascenus (2. de orth. fide cap. 6.) aber nehmen an, sie seien leblos. Augustinus (2. sup. Gen. ad litt. 18.; et Enchir. c. 58.) lässt die Frage ungelöst und sagt: „Sollten jene Körper belebt sein, so gehören ihre Seelen zu den Chören der Engel.“ Da also hier die Meinungen so sehr auseinander gehen, berücksichtigen wir zuvörderst, dass die Verbindung von Leib und Seele nicht wegen des Körpers sich vollzieht, sondern wegen des höheren Elementes, also wegen der Seele. Denn der Stoff ist da, damit die Wesensform dargestellt werden könne; nicht besteht die Wesensform wegen des Stoffes. Der Stein ist für den Künstler wegen der Kunstform da; nicht das Ideal im Künstler wegen des Steines. Nun kann man auf die Kraft und die Natur der Seele schließen aus ihrer Tätigkeit, die ja gewissermaßen auch Zweck der Seele ist. Der Körper aber ist unserer Seele notwendig auf Grund einer doppelten Tätigkeit der Seele, die sie vermittelst des Körpers ausübt: Nämlich 1. behufs der Nahrung und Fortpflanzung: und 2. behufs der sinnlichen Auffassung. Also muss eine solche Seele mit dem Körper verbunden sein, um diese Tätigkeiten auszuüben. Zu einer Tätigkeit jedoch bedarf unsere Seele des Leibes nicht, wenn die Natur und das Wesen dieser Tätigkeit in Betracht kommt; das ist die vernünftige Tätigkeit. Da bedarf sie des Leibes nur insoweit, als ihr vermittelst des Körpers Phantasiebilder vorgestellt werden, in denen die Vernunft dann die Wesenheiten der Dinge selbständig auffaßt; wie z. B. der Lesende eines Buches bedarf, um zu lesen, wenn auch das Buch nicht die Fertigkeit des Lesens gibt oder vermehrt, sondern letztere ganz unabhängig dasteht. Nun ist es offenbar, dass die Himmelskörper weder sich nähren noch sich fortpflanzen; weder hören noch sehen. Das erste nicht, weil sie von Natur unvergänglich sind; das zweite nicht, weil alle Sinne sich auf den Gefühlssinn gründen, dieser aber nur die Eigenschaften der irdischen Elemente erfasst, nämlich das Warme, Kalte, Dicke, Dünne, welche in den Himmelskörpern nicht existieren. Zudem erfordern alle Sinnesorgane ein ganz bestimmtes Verhältnis in der Mischung der verschiedenen Elemente oder Bestandteile, von deren Natur bereits die Himmelskörper fern sind. Nur also zwei Tätigkeiten unserer Seele könnten den Seelen der Himmelskörper zukommen: Erkennen und Bewegen. Denn das Begehren folgt immer der Art und Weise der Auffassung, kommt also hier nicht in Frage. Vernünftiges Erkennen aber bedarf seiner Natur nach keines Körpers; sondern nur in uns, die wir mit den Sinnen naturgemäß verbunden sind. So bleibt also nur das Bewegen übrig. Dazu aber ist es nicht nötig, dass eine Seele in den Himmelskörpern als Wesensform sei; sondern nur dass die Kraft des Bewegers das Bewegliche beeinflusse und beherrsche. Deshalb zeigt Aristoteles (8 Physic.), dass das Erst-Bewegliche, welches sich selbst bewegt, aus zwei Teilen bestehe, von denen der eine bewege und der andere bewegt sei; und nachher tut er dar, wie diese beiden Teile verbunden sein müssen. Sind es nämlich zwei Körper, so sind sie so verbunden, dass beide wechselseitig sich beeinflussen; ist ein Teil ein Körper, der andere nicht, so ist bloß der letztere beeinflussend, der Körper empfängt dann und leidet oder wird rein bestimmt. Die Platoniker aber nahmen überhaupt an, dass alle Seelen mit den Körpern nur verbunden seien wie der Beweger mit dem Beweglichen, nicht wie Wesensform und Stoff. Und so will auch Plato, der die Himmelskörper als belebte bezeichnet, nur das damit sagen, dass die geistigen Substanzen die Himmelskörper bewegen. Dass aber letztere von einer geistig auffassenden Substanz bewegt werden und nicht bloß von Natur wie die schweren und leichten Körper; geht daraus hervor, dass die Natur nur immer nach etwas Bestimmten hin bewegt und ist dieses erreicht, der Körper ruht; alle Natur des rein irdisch Stofflichen ist ja träge. Dies erscheint aber nicht in den Himmelskörpern. Also werden letztere bewegt von einer geistig auffassenden Substanz. Deshalb sagt Augustinus (3. de Trin, cap. 4.): „Gott leite alle Körper durch den Geist des Lebens.“ So ist offenbar, dass nach allen die Himmelskörper nicht beseelt sind wie Pflanzen und Tiere. Und demnach ist zwischen denen, die sie als beseelt betrachten und jenen, die das nicht tun, keine oder eine sehr geringe Meinungsverschiedenheit und zwar mehr dem Ausdrucke wie der Sache nach. [38]

Riselo meint, dafür widerspreche ihm die Wahrheit; dass weder vegetativ, sensitiv, noch rationale Tugend ihnen helfe: Pues eso la verdad lo contradice; / que ni vegetativa, sensitiva, / ni racional virtud asiste en ellos." Im Sinne von Thomas von Aquin und Aristoteles sagt Gerardo: "Si por agentes intelectuales, / inteligencias digo, movedoras, / animados parecen, no me espanto." (Wenn sie von intellektuellen Agenten, Ich meine Intelligenzen, Beweger, animiert scheinen,  erschrecke ich mich nicht). [39]

Riselo entgegnet wieder: "Esas inteligencias no se juntan / a los orbes celestes como al cuerpo / se juntan, por unión formal, el alma, / y sustancial información." (Diese Intelligenzen kommen nicht zusammen mit den Himmelskörper wie bei dem Körper durch formelle Vereinigung mit der Seele und umfangreichen Informationen). Gerardo sagt zum intellektuellen Charakter der Engel, dass er kraftvoll und klar und mit der Materie eine Sache sei, denn zwischen der rationalen Seele, und der Illustren engelhaften, gebe es einen Unterschied. Mit Thomas von Aquin kann man sagen, dass in jedem Körper bei der Geburt ein "naturaleza angélica" (individueller oder engelhafter Geist) inkarniert ist und nicht der gleiche Geist in allen Körpern wie die muslimischen Philosophen annahmen. Thomas von Aquin konnte nämlich die Position retten, für die der heilige Albertus Magnus gefochten hatte. Renaissance-Maler schufen Altarbilder, die den Triumpf des heiligen Thomas von Aquin darstellen. Dabei hält der Heilige sein Buch in der Hand und setzt seinen Fuß auf einen vor ihm niedergestreckten Mann, den sein Turban als einen Mohammedaner kenntlich macht. Es ist Averroes, der arabische Philosoph und Jurist. Was Mohammedaner und ihre Sympathisanten betrifft, spricht Thomas in seinem anti-averroistischen Traktat 1270 von der "Unverschämtheit der Irrlehrer" (errantium impudentia).  Sein Gegenüber ist ein Pariser Kollege - Siger von Brabant - , einer jener christlichen Professoren, die den Arabern zu sehr entgegenkamen - ähnlich wie heute die sog. Islamwissenschaftler. Auch Averroes wurde bei dieser Gelegenheit scharf angegangen und als Kommentator des Aristoteles die Kompetenz bestritten. Er verdrehe den Aristoteles, statt ihn auszulegen. Averroes sollte seine Schlüsselstellung als der Aristoteles-Erklärer verlieren. Aristoteles sagt ganz klar, allein der tätige Intellekt sei unsterblich und zeitüberlegen. Thomas stellt fest, die Lehre von der Einheit des Intellekts für alle Menschen widerspreche offensichtlich dem Christentum. Das Ziel seiner Schrift sei es darüber hinaus zu beweisen, dass diese Theorie auch den Grundsätzen der Philosophie widerspreche. Mit großer Sorgfalt und Textkenntnis erreicht Thomas sein Ziel, Aristoteles von Averroes zu trennen. Thomas argumentiert, wenn der Intellekt als Seelenvermögen, also als ein Teil der Seele angesehen werde, einer Seele, die wesenhaft Körperform sei, dann könne er dennoch mit Aristoteles als getrennt bezeichnet und seine Unzerstörbarkeit gesichert werden. Die organfreie Denkkraft sei Teil einer Seele, deren Hauptaufgabe die Gestaltung eines menschlichen Leibes sei. Diese Seele sei individuell, also auch ihre Denkkraft. Die Geistseele sollte, Aristoteles und Thomas zufolge, unzerstörbar sein. Thomas von Aquin wendet sich mit seinem Sermo "Attendite a falsis prophetis (hütet euch vor falschen Propheten)" noch vor 1272 in Paris gegen solche Philosophen und Wissenschaftler, die dem Christentum widersprechende Ansichten vortragen, wie die Nominalisten und Averroisten um Siger von Brabant. An heutigen Universitäten dagegen wimmelt es schon von "falschen Wissenschaftlern". Ein solcher Philosoph, Wissenschaftler oder Mediziner sei nach Thomas von Aquin ein falscher Prophet oder ein falscher Doktor (falsus propheta sive falsus doctor), denn es sei dasselbe, eine zweifelhafte Ansicht zu erörtern und sie nicht aufzulösen wie ihr zuzustimmen. Die Gegner des Thomas argumentieren immer der Sache nach mit Aristoteles und Averroes gegen Positionen des Christentums. Die These von der Einheit des Intellekts gehört zu den zentralen Thesen des sogenannten lateinischen Averroismus. Dieser Monopsychismus ist die zentrale Lehre des averroistischen Kreises um Siger gewesen. Ein Averroist (averroista) ist ein Vertreter der Lehre von der unitas intellectus gewesen. Thomas zufolge ist die Geistseele die Seinsform des ganzen Menschen. Averroes dagegen meint, es gebe nur einen einzigen Intellekt in allen Menschen (quod unus sit intellectus in omnibus). Siger folgt uneingeschrängt der Aristoteles-Interpretation des Averroes. Eine persönliche Unsterblichkeit wie sie das Christentum lehrt, ist nach der Theorie der Averroisten nicht mehr denkbar und kann nur noch geglaubt, nicht aber mehr mit der Vernunft begründet werden - eine Ansicht, die zur Kant'schen Philosophie führt. Die Frage, ob dem Intellekt die Erkenntnis einiger geistig wahrnehmbarer Dinge angeboren sei, wird von Siger - und später Kant - schlicht verneint; unserem Intellekt sei keinerlei Erkenntnis von geistig wahrnehmbaren Dingen angeboren. [40] 

Riselo fragt nun, wie bringe man den Beweger und den Himmelskörper zusammen? Gerardo meint, "Júntase al orbe que se mueve, y tócale / solo con su virtud, y no se puede / decir que el cuerpo celestial tiene alma / más que a la nave, que moverse vemos / porque hay dentro el piloto que la rige." (sie schließen sich der beweglichen Kugel an und berühren sie nur mit ihrer Tugend, und man könne nicht sagen, dass der Himmelskörper eine Seele habe, es sei mehr wie bei einem Schiff, wir sehen wie es sich bewegt weil sich der Pilot oder Kapitän darin befindet). Dazu Riselo: "Bien habéis declarado lo que os dije" (Sie haben gut erklärt, was ich Ihnen gesagt habe). [41]

Marín will keinen Lehrvortrag sondern eine Diskussion mit den Studenten: "Para que te acredites mayormente / con estudiantes, llega ahora y háblalos." (Um am meisten anerkannt zu werden von den Schülern, kommen Sie jetzt und sprechen Sie mit ihnen). Garcerán spielt den Professor: "¿Qué estáis diciendo? ¿Necedades? ¡Hola!" (Was sagst du? Unsinn? Hallo!). Die anderen staunen und halten es nicht für möglich, dass so ein Schul- bzw.Universitätsbetrieb ablaufen könnte: 
"¡Qué figura! ... Notable... Nueva... Extraña... ¿Qué bobo es este?" (Welche Figur ... bemerkenswert ... neu ... exotisch ... Was ist das für ein Narr?). Marín sagt über ihn: "Es del colegio... Señores, no le piquen, por su vida; / que si se enoja es un demonio suelto." (Er ist von der Hochschule, ... meine Herren, beißt ihn nicht für sein Leben; denn wenn er wütend wird, ist er ein lockerer Dämon). [42] 

Garcerán kommt noch einmal auf die Philosophie über die Himmelskörper zurück: "¿No dejistes que el cielo era una cosa / que por sus diligencias se movía, / y que andaban por él algunas ánimas?" (Hast du den Himmel nicht eine Sache sein lassen der durch seine Besorgungen sich bewegt, und dass einige Seelen für ihn gingen?). Gerardo meint dazu: "Oh, qué gracioso bobo" (Oh, das ist lustig). Garcerán: "Pues, borrachos; / ¿cómo llamastes desalmado al cielo" (nun, ihr  Betrunkenen; Was habt ihr den Himmel herzlos bezeichnet). Riselo findet den neuen Professor großartig:"El tonto es gran persona" (Der Narr ist ein großartiger Mensch). [43] 

Der Begriff "hábito" (Habitus) war ein wichtiger Begriff in der Scholastik, besonders bei Thomas von Aquin; hier wird er ironisch angewendet: "En hábito de estudiante / sirve en Salamanca ya" (Im studentischen Habitus dient er jetzt in Salamanca). [44] 

Wichtig sei der "hábito de estudiante", ob man nun in der Uni anwesend sei oder nicht; so können sich auch die Studenten wiederfinden: Marín: "En tu busca vengo." (Ich suche dich). Garcerán: "Aquí siempre, Marín, me hallarás." (Hier immer, Maron, du wirst mich finden), Marín: "¿Cómo al colegio no vas; / que se me quejan de ti?" (Wie geht man nicht zur Schule, ohne dass sie sich über dich beschweren?) [45] 

"Gerardo
Digo que de los cuerpos celestiales
han dudado, Riselo, los antiguos.
Utrum sint animata, an on...
Los que pensaron que animados eran
imaginaron que, efectivamente,
su movimiento procedía del ánima.
Riselo
Pues eso la verdad lo contradice;
que ni vegetativa, sensitiva,
ni racional virtud asiste en ellos.
Gerardo
Si por agentes intelectuales,
inteligencias digo, movedoras,
animados parecen, no me espanto.
Riselo
Esas inteligencias no se juntan
a los orbes celestes como al cuerpo
se juntan, por unión formal, el alma,
y sustancial información.
Gerardo
Repugna
a la intelectual naturaleza
angélica, como es potente y clara,
cum materia componere rem unam,
porque entre el alma racional, Riselo,
y la naturaleza ilustre angélica,
hay esta diferencia, que es unible
el alma al cuerpo: quanvis etiam possit,
separatim subsistere, y nacida
con él, sola una cosa componerse,
pero poder naturaleza angélica,
al cuerpo, o la materia unible,
nequaquam, porque solo per se nata
est subsistere.
Riselo
¿Pues cómo se le junta?
Gerardo
Júntase al orbe que se mueve, y tócale
solo con su virtud, y no se puede
decir que el cuerpo celestial tiene alma
más que a la nave, que moverse vemos
porque hay dentro el piloto que la rige.
Riselo
Bien habéis declarado lo que os dije.
Marín
Para que te acredites mayormente
con estudiantes, llega ahora y háblalos.
Garcerán
¿Qué estáis diciendo? ¿Necedades? ¡Hola!...
Riselo
¿Qué bobo es este?...
Marín
Es del colegio...
Señores, no le piquen, por su vida;
que si se enoja es un demonio suelto...
Garcerán...
¿No dejistes que el cielo era una cosa
que por sus diligencias se movía,
y que andaban por él algunas ánimas?
Gerardo
Oh, qué gracioso bobo.
Garcerán
Pues, borrachos;
¿cómo llamastes desalmado al cielo,...
Riselo
El tonto es gran persona." Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO II

"Celia
En hábito de estudiante,
sirve en Salamanca ya... " Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO III

"Marín
En tu busca vengo.
Garcerán
Aquí
siempre, Marín, me hallarás.
Marín
¿Cómo al colegio no vas;
que se me quejan de ti?"  Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO III
 

6. Carlomagno (Karl der Große)

In seinem Spanienfeldzug gegen die islamischen Mauren wollte Karl der Große eigentlich Spanien von den Mauren befreien: "¡Oh España nuestra! ¡Oh venturosa España, / que tan gloriosa tuvo un tiempo a Roma! / Yo echaré de tus márgenes indignas / al Moro que te oprime y señorea, / y del alcázar fuerte de Toledo / las lunas quitaré, y pondré las lises, / éstas del cielo, aquéllas de Mahoma.." (Oh unser Spanien! O abenteuerliches Spanien, wie herrlich hatte es eine Zeit nach Rom! Ich werde Ihre unwürdigen Ränder auswerfen, den Mauren, der dich unterdrückt und beherrscht, und aus Toledos starkem Alcazar werde ich die Monde des Muhammad entfernen und die Fahnen des Himmels hissen ...). [46] 

Karl der Große, nachdem ihm die Gegenden in Spanien beschrieben wurden, träumt schon von einem großen Imperium: "¡Oh, cuán alegre historia nos ofrece / la rica España y su famoso imperio! / Entonces sí que puedo dignamente / llamarme Magno por dos reinos tales." (Oh, wie fröhlich sich uns die Geschichte bietet, reiches Spanien und sein berühmtes Imperium! Dann kann ich würdig mich nennen der Große durch zwei solche Königreiche). MONTESINOS erinnert ihn, dass er als freundlicher Ritter nach Spanien kommen wollte: "Señor, aquí ha llegado, según dicen, de España un caballero." [47]

Schließlich kommt ein Bote aus Spanien und überbringt die Nachricht, dass der spanische König mit den Mauren gemeinsame Sache machen und gegen Kar den Großen kämpfen will. MONTESINOS sagt, er habe in seinem Leben nicht einen Botschafter gesehen, der so arrogant und verrückt sei:"No vi en mi vida / embajador tan arrogante y loco". Karl der Große fragt den Boten: "¿Qué dices?" (Was sagst du?). Der Bote BERNARDO meint, Karl der Große werde nicht gebraucht: "ya el Moro y el Cristiano están amigos" (schon sind der Maure und der Christ Freunde). Dazu Karl der Große: "¡Oh Alfonso vil, engañoso!" (O abscheulich, trügerischer Alfonso!) [48]

Dadurch, dass der spanische König mit den Mauren oder Sarazenen zusammen kämpfte "ésta es gente de otra ley; al fin moros sarracenos." (das sind Menschen eines anderen Gesetzes; endlich Sarazenen-Mauren), verlor Karl der Große nicht nur die Schlacht, sondern es wurden auch viele Kirchen zerstört. DUDÓN kommt wieder heraus mit einem Christus und einem Bild der Muttergottes und verwundet: "Vuelve a salir DUDÓN con un Cristo y una imagen de Nuestra Señora, y herido". DUDON hat die Bilder aus einer Kirche gerettet und will sie vor den Mauren verstecken: "¿A dónde os esconderé, / Hijo y Madre soberanos?" (Wo werde ich dich verstecken, Souveräner Sohn und Mutter?). [49]

"CELIO, paje, CELIO, pastor, HERNÁN DÍAZ, RODRIGO RASURA, DON GARCÍA, DON RAMIRO, DON ALONSO / REY ALFONSO, BERNARDO DEL CARPIO (Bote des spanischen Königs), DOÑA JIMENA, BELERMA, FLORDELÍS, MARCELIO, pastor, BRAVONEL, moro, MARSILIO, rey moro, CARLOMAGNO, ROLDÁN, REINALDOS, OLIVEROS, DUDÓN, DON BELTRÁN, MONTESINOS, DURANDARTE, BRANDIMARTE, DON SANCHO DÍAZ, ALCAIDE, PORTERO, MONJA, SOLDADO

"CARLOMAGNO...
¡Oh España nuestra! ¡Oh venturosa España,
que tan gloriosa tuvo un tiempo a Roma!
Yo echaré de tus márgenes indignas
al Moro que te oprime y señorea,
y del alcázar fuerte de Toledo
las lunas quitaré, y pondré las lises,
éstas del cielo, aquéllas de Mahoma..."  Félix Lope de Vega Carpio, EL CASAMIENTO EN LA MUERTE I 

"CARLOMAGNO
¡Oh, cuán alegre historia nos ofrece
la rica España y su famoso imperio!
Entonces sí que puedo dignamente
llamarme Magno por dos reinos tales.
MONTESINOS
Señor, aquí ha llegado, según dicen,
de España un caballero.
CARLOMAGNO
Todo viene
de la suerte que yo lo deseaba."  Félix Lope de Vega Carpio, EL CASAMIENTO EN LA MUERTE I 

"MONTESINOS
(No vi en mi vida
embajador tan arrogante y loco;
mudado trae el color.)...
CARLOMAGNO
¿Qué dices?
BERNARDO
Lo que escuchas; y si acaso
jornada tienes prevenida a España,
ya el Moro y el Cristiano están amigos,
y pienso que le quiere rendir parias...
CARLOMAGNO
¡Oh Alfonso vil, engañoso!"  Félix Lope de Vega Carpio, EL CASAMIENTO EN LA MUERTE I 

"DUDÓN
¿A dónde os esconderé,
Hijo y Madre soberanos?"  Félix Lope de Vega Carpio, EL CASAMIENTO EN LA MUERTE III 
 
 

7. Linda burla (schöner Spott); toda es sueño; osmanisch-türkischer Pirat "barba roja", "El de las mentiras vaya" (Der mit den Lügen geht)

In der Komödie ist  "¡Linda burla!" (schöner Spott) erlaubt, auch wenn er etwas extremer ausfällt. Dem EL DUQUE DE FERRARA wird er selbst vorgeführt. Er meint dazu: "Que no me conozcan temo" (ich fürchte, ich kenne mich nicht). RICARDO sagt, unter dem Kostüm gebe es eine Lizenz für alles:"Debajo de ser disfraz / hay licencia para todo" [50]

EL DUQUE DE FERRARA sagt dazu: ¡Ya comienzas desatinos! (Beginnt mit dem Unsinn). FEBO sagt, "¿No lo ha pensado poeta / déstos de la nueva seta / que se imaginan divinos?" (Habe ich nicht so poetisch gedacht über die neue Sekte, die sich als göttlich vorstellt?) Von Lope de Vega und anderen Dichtern seiner Zeit werden sowohl der Islam als auch die Lutheraner bzw. die evangelische Kirche als Sekte bezeichnet. Sieht man sich die Taten der evangelischen Kirche heute an, Ablegen der Kreuze wenn ihre Bischöfe eine Moschee betreten, Förderung des islamischen Sektenunterrichts, Bau von Moscheen, Einschleusen weiterer islamischer Kämpfer nach Europa etc., unterscheidet sie sich kaum noch von der islamischen Sekte. Mit Steuergeldern wird der Betrieb eines Schleuser-Schiffes finanziert. Zu den Schleuseraktivitäten meint die ev. Kirche: damit hätten sie "mit der Kirche im Rücken einen starken Fürsprecher mit guten Kontakten in die Politik." Für den EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sind die Bundeskanzlerin Merkel und ihre politischen Gefolgsleute die großen Vorbilder, denn in Sachen Schleuserkriminalität gibt es kaum einen Schleuser, der ihr etwas vormachen könnte, zumindest was die Anzahl der ins Land geschleusten Muslime betrifft und die dafür aufgewendeten Steuergelder; allein 2015/ 2016 hatten sie Millionen Muslime erfolgreich nach Deutschland geschleust. Folgerichtig ist nun das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterstützte Rettungsschiff Sea-Watch 4 zu seinem ersten Einsatz ausgelaufen. Das unter deutscher Flagge fahrende Schiff verließ kürzlich den spanischen Hafen Burriana und steuert nun die Gewässer vor Libyen an, um dort Hand in Hand mit kommerziellen Schleppern arbeiten zu können. Schlepperei solle wieder salonfähig werden. „Europa soll sehen, dass die Politik des Wegsehens nicht mehr tatenlos hingenommen wird“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und kritisierte die Zusammenarbeit der Europäischen Union mit der libyschen Küstenwache, die gerettete Personen in das Land zurückbringe. Der Einsatz des Schiffes sei ein "ein politisches Zeichen", wohl auch dafür, dass der evangelischen Kirche die Mitglieder scharenweise davonlaufen, auch gerade wegen der Verhaltensweisen de evangelischen Kleriker. Bei der Sea-Watch 4 handelt es sich um ein ehemaliges deutsches Forschungsschiff, das im Januar 2020 von dem zivilgesellschaftlichen Bündnis „United 4 Rescue“ für 1,3 Millionen Euro ersteigert wurde. "Das Bündnis war zuvor von der EKD initiiert worden. Nach dem Kauf des Schiffes, für den neben Spendengeldern indirekt auch Kirchensteuermittel flossen, wurde das Schiff für seine künftigen Rettungseinsätze umgebaut. [51]

Was sagen die Narren noch? "Bien dicen que nuestra vida / es sueño, y que toda es sueño, / pues que no sólo dormidos, / pero aun estando despiertos, / cosas imagina un hombre / que al más abrasado enfermo / con frenesí no pudieran / llegar a su entendimiento" (Nun, sie sagen, dass unser Leben ein Traum ist, und es ist alles Traum, nicht nur weil alle eingeschlafen sind, sondern selbst wenn sie wach sind, stellen sich die Dinge einen Mann so vor, dass die Raserei eines am meisten verachteten Kranken ihr Verständnis nicht erreichen konnte). [52]

EL CONDE FEDERICO kann dem durchaus etwas abgewinnen: Jesus, mein Gott! Verrückte Konzepte der Wach-Träume! Stellen Sie sich vor, so ein Gedanke, wie verspreche ich, wie sage ich,  eine solche Herstellung, ein solches Ausleihen? Nicht mehr, seltsamer Wahnsinn!: "¡Jesús! ¡Dios me valga! ¡Afuera, / desatinados conceptos / de sueños despiertos! Yo / ¿tal imagino, tal pienso, / tal me prometo, tal digo, / tal fabrico, tal emprendo? / ¡No más, estraña locura!" [53] 

Bei manchen ist der Mangel an Gesundheit in ihrem Gesicht sichtbar, aber nicht die Gelegenheit, die sie hätten ergreifen können um es zu ändern: "La falta de salud se ve en mi cara, pero no la ocasión." Manch einer wundert sich dann: 
"¡Aun apenas el Duque me ha mirado! / ¡Desprecio estraño y vil descortesía! (Sobald der Herzog mich angeschaut hat! Seltsame Verachtung und abscheuliche Unhöflichkeit!). Aber man kann sich sagen: "Si no te ha visto, no será culpado" (Wenn er dich nicht gesehen hat, wird er nicht beschuldigt). [54] 

EL CONDE FEDERICO fragt BATÍN, wie er antworten bzw. was er machen solle. Darauf BATÍN: "Si un cisne no sufre al lado / otro cisne, y se remonta / con su prenda muchas veces / a las estranjeras ondas; / y un gallo, si al de otra casa / con sus gallinas le topa / con el suyo le deshace / los picos de la corona, / y, encrespando su turbante / turco por la barba roja, / celoso vencerle intenta / hasta en la nocturna solfa, / ¿cómo sufres que el Marqués / a quitarte se disponga / prenda que tanto quisiste?" Was bedeutet das? Seinen Meister vergleicht er mit dem Schwan und dem Hahn, die im Gegensatz zu Friedrich seinen Partner vor anderen liebevollen Konkurrenten verteidigen. So fliegt der Schwan (geht zurück) in andere Gewässer mit seinem Paar (sein Kleidungsstück), um sich von seinem Rivalen zu entfernen; und der Hahn wiederum greift den Eindringling (aus einem anderen Haus) an, der (toppa) mit seinen Hühnern begegnet. Im Kampf blutet sein Wappen (sein Turban), das türkisch ist, wie das Spiel durch den roten Bart bestätigt: es bezieht sich doppelt auf den Bart dieser Farbe, die aus dem Kiefer des Hahns hängt, und auf die Barbarossa-Brüder, berüchtigte türkische Piraten des frühen sechzehnten Jahrhunderts. [55] 

Bei dem hier erwähnten Türken "barba roja" handelt es sich um die Barbarossa-Brüder Oruç und Khair ad-Din; das waren berüchtigte türkische Piraten, die maßgeblich an der Ausweitung des Osmanischen Reiches beteiligt waren; das gesamte osmanische Reich wurde als Piraten-Reich angesehen, mit der roten Halbmond-Piratenflagge, die immer noch überall gezeigt werden darf, insbesondere auf türkischen "Kreuzfahrt- und Forschungsschiffen". Noch heute steht ein Denkmal Khair ad-Dins im Istanbuler Stadtteil Besiktas; Khair ad-Din bzw. Chaireddin, von den christlichen Europäern Barbarossa genannt, arabisch Chair ad-Din, eigentlich Khizir, türkisch Hizir, Barbaros Hayreddin Pasa, wird um 1478 im von Türken besetzten Mytilini auf Lesbos geboren; gestorben ist er am 4. Juli 1546 in Kostantinopel/Istanbul); er war ein osmanischer Korsar im Mittelmeer, Herrscher von Algier und Admiral des Osmanischen Reiches. Unter der Führung von Oruç verstanden sie es, sich in kürzester Zeit eine eigene schlagkräftige Korsarenflotte aufzubauen, mit der sie das westliche Mittelmeer heimsuchten. Schwerpunkte ihrer erfolgreichen Raubzüge, die sie vom Golf von Tunis aus unternahmen, waren die Meerenge von Sizilien sowie die Küsten Kalabriens, Sardiniens sowie Korsikas. Khair ad-Din und sein Bruder Oruç gehörten im Jahre 1510 zu den reichsten Männern des Mittelmeeres und befehligten insgesamt acht Galeoten. Basierend auf ihrem Erfolg als Korsaren eroberte er mit seinem Bruder Arudsch 1516 Algerien und wurde nach dessen Tod 1518 Bey von Algier (1518–1546), dessen Hafen fortan als Ausgangspunkt für die Kontrolle und Beherrschung der ostwestlichen Seewege im westlichen Mittelmeer diente. Khair ad-Din erkannte die Oberhoheit der Osmanen an und wurde im Gegenzug vom osmanischen Sultan Süleyman I. zum Pascha ernannt. Fortan galt er als Generalgouverneur von Algier, was gleichbedeutend damit war, dass die Besetzung dieser Gebiete an der nordafrikanischen Küste von der Hohen Pforte in Istanbul zum ersten Mal als Tatsache anerkannt wurde. Khair ad-Din konnte mit osmanischer Militärhilfe 1529 die Spanier aus Bône und Constantine vertreiben. Aus diesem Grund heißt das aktuelle türkische Forschungsschiff "Oruc Reis"; es dient eigentlich dazu, das Mittelmeer zurückzuerobern. Karl V. konnte damals die Besetzung Tunis seitens der Osmanen auf keinen Fall akzeptieren, da zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Stadt weniger als einhundert Seemeilen liegen und die Insel somit der permanenten Gefahr ausgesetzt gewesen wäre, seitens der Korsaren überfallen zu werden, ohne sie effektiv beschützen zu können. Ende Mai 1535 brach er mit seiner Flotte von Barcelona aus auf und traf am 14. Juni mit rund sechshundert Schiffen in Tunis ein. Noch am selben Tag begann die Belagerung der Stadt, an der auch die Ritter des Johanniterordens von der Insel Malta beteiligt waren. Als am 20. Juni zwölftausend christliche Gefangene in Tunis meuterten und die Situation für Khair ad-Din immer hoffnungsloser wurde, sah er sich gezwungen, die Stadt aufzugeben und sich nach Bône abzusetzen. Zwar war die Meuterei der Sklaven ausschlaggebend für den Sieg Karls, doch muss ausdrücklich auf die Johanniterritter hingewiesen werden, deren Einsatz im Kampf um die Stadt erheblich zum Sieg beigetragen hat. Dank seiner erfolgreichen Raubzüge wurde "barba roja" im August 1533 von Süleyman dem Prächtigen, auch "Perro" genannt ("¡Muera el perro Solimán!" - Lope de Vega, la Santa Liga), zum Oberbefehlshaber der osmanischen Mittelmeermarine (Kaptan-i Derya) ernannt. Den Winter 1533/34 verbrachte er in Istanbul, wo er sein Augenmerk auf die Reorganisation der hauptstädtischen Werft am Goldenen Horn richtete. Mit der Unterstützung des Großwesirs Makbul Ibrahim Pascha machte sich Khair ad-Din daran, die Werften der osmanischen Marine umzugestalten, auf deren Gelände er sich den ganzen Winter über aufhielt, um somit keine Zeit zu verlieren. Das hierbei verfolgte Ziel war die Neugestaltung der osmanischen Kriegsflotte sowie das Entwerfen und Planen neuer Schiffe. Nachdem den ganzen Winter hindurch gearbeitet wurde, stach Khair ad-Din als Großadmiral der erneuerten osmanischen Kriegsflotte im Juli 1534 mit insgesamt vierundachtzig Galeeren und Galeoten vom Goldenen Horn aus in See. Ziel der Flotte war es, zunächst einmal brandschatzend die südliche Westküste Italiens bei Reggio beginnend nordwärts durch das Tyrrhenische Meer bis hin nach Sperlonga zu ziehen, um anschließend beladen mit Sklaven und anderen Beutestücken in die Hauptstadt des Osmanischen Reiches zurückzufahren. Noch bis in den Spätherbst 1534 suchten die osmanischen Schiffe die Gewässer und Küsten Italiens heim. Khair ad-Din selber wandte sich jedoch nach Südwesten mit Kurs auf den Golf von Tunis, wo es ihm im August 1534 unter Beihilfe der ihm zur Seite gestellten Janitscharen gelang, unter geringem Widerstand die Stadt einzunehmen und sie somit in den Herrschaftsbereich der Osmanen einzugliedern. Karl hatte zwar sein Ziel erreicht, Tunis zugunsten Spaniens zurückzuerobern, so dass dieses keine Gefahr für den christlichen Schiffsverkehr durch die Meerenge von Sizilien mehr darstellte, er versäumte es jedoch, Khair ad-Din nachzusetzen und ihn mit der überlegenen spanischen Flotte auf dem Schlachtfeld zu stellen, die türkische Flotte zu versenken und die Osmanen entscheidend zu schlagen (erst 1571 wurde die türkische Flotte bei Lepanto von der Santa Liga versekt). Doch anstatt sich, wie seitens der Spanier vermutet, in die Levante zurückzuziehen, stach Khair ad-Din zum Gegenschlag mit fünfzehn Galeoten aus Bône auf nordwestlichem Kurs in Richtung der Balearen in See. Während Andrea Doria auf Befehl Karls V. die nordafrikanische Küste nach ihm absuchte, griff er mit seinen Flotten die im Norden der Insel Menorca gelegene Hafenstadt Maó an, nahm sechstausend Soldaten gefangen und eignete sich noch eine Menge an Geschützen an, als Ersatz für die in der Schlacht um Tunis verloren gegangenen Kanonen. Trotz des vorläufigen Verlustes von Tunis, das 1574 wieder von den Osmanen zurückerobert werden sollte, gelang es Khair ad-Din, sich in Algerien zu behaupten und die Stämme des Hinterlands zu unterwerfen sowie seine Piraterie im Mittelmeer fortzusetzen. [56] 

Für die früheren türkischen Korsaren wie "barba roja" (Barbarossa-Brüder Oruç und Khair ad-Din) gilt das Gleiche wie für die heutigen, die sich als "Forschungsschiff" oder Frachtschiff (Waffenschmuggel) tarnen; sie sind: "bendiablado: parece que tenga el diablo en el cuerpo, está fuera de sí" (teuflisch: "Es scheint, dass er den Teufel in seinem Körper hat, er ist aus seinem Geist"). [57] 
 

"PERSONAS: EL DUQUE DE FERRARA, EL CONDE FEDERICO, ALBANO, RUTILIO, FLORO, LUCINDO, EL MARQUÉS DE GONZAGA, CASANDRA, AURORA, LUCRECIA, BATÍN, CINTIA, FEBO, RICARDO.

RICARDO 
¡Linda burla!
FEBO 
¡Por estremo!
Pero, ¿quién imaginara 
que era el duque de Ferrara...? 
DUQUE 
Que no me conozcan temo. 
RICARDO 
Debajo de ser disfraz 
hay licencia para todo...
DUQUE 
¡Ya comienzas desatinos! 
FEBO 
¿No lo ha pensado poeta 
déstos de la nueva seta 
que se imaginan divinos?"  Félix Lope de Vega Carpio, El castigo sin venganza I

"FEDERICO 
¡Qué necia imaginación! 
BATÍN 
¿Cómo necia? ¿Qué tenemos? 
FEDERICO 
Bien dicen que nuestra vida 
es sueño, y que toda es sueño, 
pues que no sólo dormidos, 
pero aun estando despiertos, 
cosas imagina un hombre 
que al más abrasado enfermo 
con frenesí no pudieran 
llegar a su entendimiento...
(¡Jesús! ¡Dios me valga! ¡Afuera, 
desatinados conceptos 
de sueños despiertos! Yo 
¿tal imagino, tal pienso, 
tal me prometo, tal digo, 
tal fabrico, tal emprendo? 
¡No más, estraña locura!)"  Félix Lope de Vega Carpio, El castigo sin venganza I 

"FEDERICO 
¿Qué quieres que te responda? 
BATÍN 
Si un cisne no sufre al lado 
otro cisne, y se remonta 
con su prenda muchas veces 
a las estranjeras ondas; 
y un gallo, si al de otra casa 
con sus gallinas le topa 
con el suyo le deshace 
los picos de la corona, 
y, encrespando su turbante 
turco por la barba roja, 
celoso vencerle intenta 
hasta en la nocturna solfa, 
¿cómo sufres que el Marqués 
a quitarte se disponga 
prenda que tanto quisiste?"  Félix Lope de Vega Carpio, El castigo sin venganza II 


Wie oben gesehen, ist in Komödien schöner Spott erlaubt, selbst wenn er etwas extemer ausfällt. Zum Beispiel kann ein Narr auftreten und über einen türkischen Sultan sagen: "Ya de vuestra edad / (perdonad que nombre / animal tan feo) / parecéis lechones: / que todo es gruñir (Schon Ihr Alter - Verzeihen Sie diesen Namen, das Tier ist so hässlich - Sie sehen aus wie ein Ferkel, das immerzu grunzt). Während der Sultan die christlichen Ländereien durch seine Koranschüler, Korsaren und Janitscharen ausrauben lässt,  werden in Europa die Wissenschaften studiert: "Volví, Mendo, de estudiar, / graduado en esta ciencia / y con los años que os dije, / de Salamanca a mi tierra" (Ich kam zurück, Mendo, um zu studieren, und in dieser Wissenschaft zu graduieren, und mit den Jahren, die ich euch gesagt habe, bin ich von Salamanca in mein Land gekommen) . [58] 

MONDRAGÓN beginnt von sich zu erzählen, er sei der Herr Akademiker dieser Stadt; und er sei ein Sohn edler Eltern: "Yo soy, señor licenciado, / de esta ciudad; y soy hijo / de padres nobles." LEONARDO meint: "En vos se ve su retrato mismo." (In dir sehen wir sein Porträt selbst). MONDRAGÓN sagt: "Estudié, por su contento, / Gramática y los principios / de Lógica; y por su gusto / a ser clérigo me aplico." (Ich habe zu Ihrer Zufriedenheit studiert, Grammatik und die Prinzipien der Logik; und um nach ihrem Geschmack ein Geistlicher zu sein, habe ich mich selbst beworben). [59] 

Es ist ihm peinlich, aber auf dem "sehr heiligen" Weg gab es eine Frau. MONDRAGÓN erzählt: "¡Sabe Dios / que con vergüenza lo digo!, / me desvía (al fin, soy hombre) / de este tan santo camino. / Hay aquí cierta mujer, / ojos zarcos, lindo pico, / largas cejas, boca grande, / dientes de marfil bruñido, / largas manos, alto cuello… / Aunque no sé quién me dijo / que era la pierna derecha / más que la izquierda, tantico; / mas no es cosa que la afea (Gott weiß, ich sage es mit Scham! Ich bin (schlussendlich bin ich ein Mann) von diesem sehr heiligen Weg abgewichen. Es gibt eine bestimmte Frau hier, blauäugig, schöne Nase, lange Augenbrauen, großer Mund, Zähne aus geschliffenem Elfenbein, lange Hände, hoher Hals... Obwohl ich nicht weiß, wer mir gesagt hat es war das rechte Bein länger als das Linke, aber es ist nicht eine Sache, die sie verunziert). [60] 

LEONARDO fragt, ob es für die Klage eine Rolle spiele, dass ein Bein länger sei als das andere?: "¿Importa al pleito haber sido / más larga una pierna que otra?" MONDRAGÓN meint, es sei wichtig für den Maler, dass er die Zeichen zu nehmen habe: "Es que la verdad os pinto, / y que han de importar las señas". [61] 

Viele haben ein so verottetes Meinungensystem, dass ersteinmal gründlich durchgeputzt werden müsste: "¡Tenéis villana opinión!" (Sie haben eine abscheuliche Meinung!). Solchen Leuten fällt es auch nicht auf, wenn sie mit den Lügen gehen: "El de las mentiras vaya." (Der mit den Lügen geht). [62] 

In einem Lügenwettstreit geht es darum wer die besten Lügen auftischen kann. TORINDO beginnt damit, dass er sagt, Poeten und Musiker singen mit Geld und ohne Neid: "Digo que vi dos tinajas / volar encima del Sol, / y que vi dos calabazas, / todas llenas de poetas / y músicos, que cantaban, / con dinero y sin envidia." (Ich sage, ich habe zwei Gläser gesehen, die über die Sonne fliegen, und zwei Kürbisse sah ich, alle voller Dichter und Musiker, die sangen, mit Geld und ohne Neid). [63] 

TORINDO tischt eine weitere Lüge auf: "Vi más: que dos arrogantes, / en paz y concordia estaban; / y vi un reino en que ninguno / quería oficios." (Ich sah noch mehr: dass zwei Arrogante in Frieden und Harmonie waren; und ich sah ein Königreich, in dem keiner Arbeit haben wollte). MENDO sagt, er habe bestanden, aber eine sollte er sagen. "Ya pasas / de una mentira. Di tú."  [64] 

Zum Schluss bringt INÉS eine ganze Reihe von Lügen vor, nicht zuletzt, dass z.B. schwachköpfige Politiker und die dazu gehörigen Fake-News-Institute die Klappe hielten und zugeben würden, dass sie schwachsinnig sind: "yo vi un sabio venturoso, / y vi un hombre que guardaba / de su mujer sus secretos; / y vi un discreto sin canas…/ Yo vi que callaba un necio, / y que un tonto confesaba / que era tonto." (Ich sah einen waghalsigen Weisen, und ich sah einen Mann, der seiner Frau seine Geheimnisse anvertraute; und ich sah einen Diskreten, ohne graue Haare... Ich sah, dass ein dusseliger Schwachkopf schwieg, und dass ein Schwachkopf gestand, dass er dumm und schwachköpfig war). [65] 

LEONARDO sagt: "De nada nacistes, Mendo; / para siempre seréis nada." (Du bist überhaupt nicht geboren, Mendo; für immer wirst du nichts sein). Darauf MENDO: "Pues sed vos cuerdo en la vuestra, / que yo soy loco en mi casa." (Dann sei du in deinem gesund, ich bin in meinem Haus verrückt). [66] 
 
 

"Personas:MENDO, LEONARDO, SANCHO, ANTONA, INÉS, DOÑA ELVIRA, DON FERNANDO, DON ENRIQUE, MONDRAGÓN, LEONOR, LUCÍA

LEONARDO
Volví, Mendo, de estudiar,
graduado en esta ciencia
y con los años que os dije,
de Salamanca a mi tierra." Félix Lope de Vega Carpio, EL CUERDO EN SU CASA I

"LEONARDO
Informadme vos.
MONDRAGÓN
Sí haré.
Yo soy, señor licenciado,
de esta ciudad; y soy hijo
de padres nobles.
LEONARDO
En vos
se ve su retrato mismo.
MONDRAGÓN
Estudié, por su contento,
Gramática y los principios
de Lógica; y por su gusto
a ser clérigo me aplico.
Amor…
LEONARDO
Decid.
MONDRAGÓN
¡Sabe Dios
que con vergüenza lo digo!,
me desvía (al fin, soy hombre)
de este tan santo camino.
Hay aquí cierta mujer,
ojos zarcos, lindo pico,
largas cejas, boca grande,
dientes de marfil bruñido,
largas manos, alto cuello…
Aunque no sé quién me dijo
que era la pierna derecha
más que la izquierda, tantico;
mas no es cosa que la afea.
LEONARDO
¿Importa al pleito haber sido
más larga una pierna que otra?
MONDRAGÓN
Es que la verdad os pinto,
y que han de importar las señas." Félix Lope de Vega Carpio, EL CUERDO EN SU CASA II

"LEONARDO
¡Tenéis villana opinión!...
INÉS
El de las mentiras vaya." Félix Lope de Vega Carpio, EL CUERDO EN SU CASA II

"TORINDO
Digo que vi dos tinajas
volar encima del Sol,
y que vi dos calabazas,
todas llenas de poetas
y músicos, que cantaban,
con dinero y sin envidia.
LEONARDO
¡Notable mentira!
MENDO
¡Extraña!
TORINDO
Vi más: que dos arrogantes,
en paz y concordia estaban;
y vi un reino en que ninguno
quería oficios.
MENDO
Ya pasas
de una mentira. Di tú.
INÉS...
yo vi un sabio venturoso,
y vi un hombre que guardaba
de su mujer sus secretos;
y vi un discreto sin canas…
Yo vi que callaba un necio,
y que un tonto confesaba
que era tonto.
MENDO
¡Bien está!" Félix Lope de Vega Carpio, EL CUERDO EN SU CASA II

"LEONARDO
De nada nacistes, Mendo;
para siempre seréis nada.
MENDO
Pues sed vos cuerdo en la vuestra,
que yo soy loco en mi casa." Félix Lope de Vega Carpio, EL CUERDO EN SU CASA II

"Ansí también tanta cría como un enjambre de abejas.(Ich sehnte mich auch nach so viel Zucht wie ein Bienenschwarm)." Félix Lope de Vega Carpio, EL CUERDO EN SU CASA III
 

8. Don Quijote; bencerrajes, esos bárbaros perros

Ab und zu gibt es in seinen Komödien einen kleinen Seitenhieb auf Cervantes.  So fragt SANCHO, was sie ihm rate, falls er nicht einschlafe: "Y a mí, por si no me duermo, ¿qué me dais?". INÉS empfiehlt ihm Don Quijote: "A Don Quijote, / porque vós y vuestro dueño / imitáis sus aventuras." (Don Quijote, weil du und dein Arbeitgeber ihre Abenteuer nachahmen). DON BERNARDO meint, er solle die Wahrheit sagen: "Dice verdad." SANCHO: "Y aun sospecho / que habemos de ser más locos / si Dios no nos guarda el seso." (Und ich vermute immer noch dass wir verrückter sein müssen wenn Gott unser Gehirn nicht schützt). [67] 

SANCHO fragt DON BERNARDO ob und wie schnell er auf dem Weg zur Hölle sei: "¿Al demonio ... Tan presto?" DON BERNARDO meint, er hätte Schwierigkeiten mit einer Frau. In diesem Zusammenhang erinnert sich SANCHO an manche Empanadas, die auch nicht immer das seien für das sie sich ausgeben: "No te quejes, que no es bueno / verlas en paños menores, / adonde lo más es menos, / que en mujeres y empanadas / del figón, hay mucho queso. / Una vez compré un besugo / tan pequeño, en pan tan hueco, / que dije, alzando la capa: / «¿qué haces aquí, pigmeo?», / y me respondió con risa: / «Soy engaña-majaderos, / que compran lo que no ven, / y afirman lo que no vieron.» (Beschwere dich nicht, es ist nicht gut, sieh sie in kleinen Tüchern, wo mehr weniger ist, wie bei Frauen und Empanadas, wo von der Figur viel Käse enthalten sein müsste. Ich habe einmal eine Seebrasse gekauft so klein, in Brot so hohl, ich sagte als ich den Umhang hob: Was machst du hier, Zwerg? und er antwortete mit Gelächter: «Ich bin eine Mogelpackung, für die Dummköpfe, die kaufen, was sie nicht sehen, und die bestätigen, was sie nicht gesehen haben." [68] 

SANCHO erzählt eine seltsame Geschichte über die islamischen Mauren im algerischen Oran. Es gebe dort einige Mauren oder Türken, die sie bencerrages nennen, und die in dieser ersten Hochzeitsnacht die Braut nackt hinlegen, und statt sie zu Lieben, sie auspeitschen mit Zügeln. Ein dort Gefangener Christ fragte nach der Ursache. Ein Mohr sagte zu ihm: «Cristiano, Dies erfolgt als Probe von Mut und Tapferkeit, denn wenn sie die so heftig behandeln, die sie am meisten lieben, sie verletzen, was sie am meisten wollen; Was werden sie mit ihren Feinden tun? wenn sie in den Krieg ziehen?:  "Hay en los campos de Orán / unos moros, Inés bella, / a quien llaman bencerrajes, / que aquella noche primera / que se casan, a la novia, / ya que desnuda se acuesta, / en vez de dulces amores / azotan con unas riendas; / y preguntando la causa / un cautivo de mi tierra, / le dijo un moro: «Cristiano, / esto se hace por muestra / de valor y valentía, / porque si con tal fiereza / tratan lo que más adoran, / hieren lo que más desean, / ¿qué harán con sus enemigos / cuando vayan a la guerra?» [69] 

INÉS ist entsetzt über das, was SANCHO von den Mauren, "esos bárbaros perros" (diesen barbarischen Hunden) erzählt: "Malditos sean los moros / y las moras, que se emplean / en esos bárbaros perros. / ¡Yo azotes! ¡Y con sus riendas! / No me casara en mi vida / a ser mora, y me anduviera / cinamoma por los montes, / como en las Indias las negras / cuando se van de sus amos; / o me fuera, Sancho, a Meca / a meter monja moruna. / ¡Mal año quien tal supiera! / Desposadas y azotadas / y desnudas las desuellan." (Verdammt sind die Mauren und die weiblichen Mauren, die verwendet werden von diesen barbarischen Hunden. Ich verprügele! Und mit seinen Zügeln! Ich würde in meinem Leben nicht heiraten, wenn ich Maurin wäre, und ich würde laufen in die Berge, wie schwarze Frauen in Indien wenn sie ihre Herren verlassen; oder ich ging, Sancho, nach Mekka um maurische Nonne zu werden. Schlechtes Jahr, wie ich wusste! Verlobt und ausgepeitscht und nackt häuten sie sie). SANCHO meint nur, sie solle die Mauren deswegen nicht diskriminieren, ob sie nicht sehe, dass es ihr Brauch sei?: "¿Pues tú no ves que es costumbre?" [70] 

Als "monja moruna" (maurische Nonne) nach Mekka zu gehen ist aber keine gute Idee, denn islamische Frauenklöster gab es eher nicht, stattdessen landeten sie in den Harems der Sultane; sie kamen also vom Regen in die Traufe. Sie konnten zwar sagen: Malditos sean los moros y turcos (Verdammt sind die Mauren und Türken), entschieden sie sich jedoch nicht zum Christentum zu konvertieren, konnte man auch über sie sagen: "Su engaño, su falsa fe, / me helaron y me abrasaron." (Deine Täuschung, dein falscher Glaube, sie erstarrten und verbrannten mich). [71] 

Die arabische Wüste und ihre Bewohner, inkl. Mauren und Türken, mussten zur Strafe immer als Vergleich herhalten, wenn es um die grausamsten Bestien, das Übel schlechthin oder Verrat ging.  LISARDA sagt daher: "¿En qué Arabia, en qué desierto / de Libia nacen más fieras, / fieras que en tu pecho fiero? / ¿Hay tal maldad, tal traición?" (In welchem Arabien, in welcher Wüste Libyens werden wildere Bestien geboren, als die Bestie in deiner Brust? Gibt es so ein Übel, so einen Verrat?) [72] 

SANCHO tritt durchaus mit dem Witz des Sancho Pansa aus Don Quijote auf, wenn er sagt DON BERNARDO solle ihn gut behandeln, denn er sei beleidigt; zudem soller er sich einen beschämenden Namen geben, quasi aus einem ausgezeichnetes Vokabular, wie es unter Teufeln üblich ist, wofür es keine Entschuldigung gebe: "Trátame bien, que me ofendo / dese nombre vergonzoso... Entre los usos del diablo, ese no ha tenido escusa." Zum schluss meint er noch: "¡Chistoso! ¿Qué diferencia / de cualquier afrenta tiene?" (Komisch! Was für ein Unterschied, hast du noch irgendwelche Beleidigungen?) [73]
 

"Hablan en ella las personas siguientes: DON BERNARDO, OTAVIO, LISARDA, FLORELA, INÉS, LUCINDO, SANCHO, DON ALEJANDRO, MENDO

SANCHO
Y a mí, por si no me duermo,
¿qué me dais?
INÉS
A Don Quijote,
porque vós y vuestro dueño
imitáis sus aventuras.
DON BERNARDO
Dice verdad.
SANCHO
Y aun sospecho
que habemos de ser más locos
si Dios no nos guarda el seso." Félix Lope de Vega Carpio, EL DESPRECIO AGRADECIDO I

"SANCHO
¿Al demonio?
DON BERNARDO
Sí, y aun más.
SANCHO
¿Tan presto?...
No te quejes, que no es bueno
verlas en paños menores,
adonde lo más es menos,
que en mujeres y empanadas
del figón, hay mucho queso.
Una vez compré un besugo
tan pequeño, en pan tan hueco,
que dije, alzando la capa:
«¿qué haces aquí, pigmeo?»,
y me respondió con risa:
«Soy engaña-majaderos,
que compran lo que no ven,
y afirman lo que no vieron.» ." Félix Lope de Vega Carpio, EL DESPRECIO AGRADECIDO I

"SANCHO
Hay en los campos de Orán
unos moros, Inés bella,
a quien llaman bencerrajes,
que aquella noche primera
que se casan, a la novia,
ya que desnuda se acuesta,
en vez de dulces amores
azotan con unas riendas;
y preguntando la causa
un cautivo de mi tierra,
le dijo un moro: «Cristiano,
esto se hace por muestra
de valor y valentía,
porque si con tal fiereza
tratan lo que más adoran,
hieren lo que más desean,
¿qué harán con sus enemigos
cuando vayan a la guerra?»
INÉS
Malditos sean los moros
y las moras, que se emplean
en esos bárbaros perros.
¡Yo azotes! ¡Y con sus riendas!
No me casara en mi vida
a ser mora, y me anduviera
cinamoma por los montes,
como en las Indias las negras
cuando se van de sus amos;
o me fuera, Sancho, a Meca
a meter monja moruna.
¡Mal año quien tal supiera!
Desposadas y azotadas
y desnudas las desuellan.
SANCHO
¿Pues tú no ves que es costumbre?" Félix Lope de Vega Carpio, EL DESPRECIO AGRADECIDO II

"LISARDA...
¿En qué Arabia, en qué desierto
de Libia nacen más fieras,
fieras que en tu pecho fiero?
¿Hay tal maldad, tal traición?" Félix Lope de Vega Carpio, EL DESPRECIO AGRADECIDO III

"SANCHO
Trátame bien, que me ofendo
dese nombre vergonzoso.
DON BERNARDO
Antes agora se usa
por excelente vocablo.
SANCHO
Entre los usos del diablo,
ese no ha tenido escusa.
¡Chistoso! ¿Qué diferencia
de cualquier afrenta tiene?" Félix Lope de Vega Carpio, EL DESPRECIO AGRADECIDO III

9. Aristóteles, con la divina luz

Die Studenten GERARDO und  LAVINIO, sein Bruder, unterhalten sich über Aristoteles. GERARDO meint zwar, sein Bruder solle das Buch weglegen, er wolle mit ihm über etwas anderes reden, doch zum Schluss kommt er selbst wieder auf Aristoteles und seinen Kommentator oder Interpreten Averroes zu sprechen; er meint trotz des Buches und dessen idiotischen Interpreten, werde man auf See Schwierigkeiten bekommen: "¡Oh, pese al libro y al bellaco intérprete! / En la mar hallará dificultades." Doch werden Aristoteles und die "los graves filósofos antiguos" (schweren antiken Philosophen) richtig übersetzt und z.B. im Sinne von Thomas von Aquin interpretiert, erstrahlen sie "con la divina luz" (mit einem göttlichen Licht) und es können mit ihrer Hilfe Steine von der Seele gewälzt werden: "¡Qué cosa, pues, es ver las opiniones / de los graves filósofos antiguos! / Oye, por vida tuya, la de Thales, / que casi llama piedra imán el alma." [74]

Viele, die die Philosophie des Aristoteles missverstehen, wie die muslimischen Philosophen und Studenten, geraten an eine falsche Philosophie; statt die Werke der wahren Philosophen zu studieren, kommen sie auf Abwege wie die "pasión de hombres fingida" (vorgetäuschte Männerleidenschaft). Sie landen in der Politik und wie der türkische Präsident haben sie nichts im Sinn als "necios discursos" (dummen Reden) zu schwingen, die man sich auch noch anhören bzw. gegen die man wieder vorgehen muss: "¡Qué necios discursos tiene! Harto haré si lo resisto." (Welche dummen Reden hat er! Ich werde genug tun, wenn ich mich dagegen wehre). [75]

Wenn der Sultan oder der türkische Präsident vernünftige Reden hört, sagt er so etwas wie: "Como en Salamanca habláis, / todo es para mí latín" (Wie in Salamanca sprechen Sie, alles ist lateinisch für mich). Wie an der Universität, so auch in der Praxis läuft es darauf hinaus, dass er nichts versteht: "Vos nos reprehendéis, al fin, / de que ha rato que escucháis, / y cosas que no entendéis." (Sie tadeln uns endlich, dass du schon lange zugehört hast, und das bei Dingen, die du nicht verstehst). [76]

Wieder andere schücken sich mit den Büchern: "Que olvidado no me queda, / traigo libros exquisitos / de Humanidad, extremados / y no mal encuadernados." (Das habe ich vergessen, Ich bringe exquisite Bücher über die Menschheit, extrem und nicht schlecht gebunden). [77]

Was Freundschaft bedeutet kann man in der Nikomachischen Ethik des Aristoteles nachlesen. Bei denen, die Aristoteles eher nicht lesen oder missverstehen wie die türkischen Sultane bzw. der heutige türkische Präsident, geht es daher mehr um Feindschaft, um das auskundschaften der Feinde in europäischen Ländern, um Wartelisten, damit auch alle Kriterien der Feindschaft erfüllt werden: "Ya podrás por la ciudad / saber de tus enemigos / ... ¿qué importa su enemistad? (Jetzt können Sie die Stadt erkunden, ich weiß über deine Feinde Bescheid ... Was macht ihre Feindschaft aus?) [78]

Ein solcher türkischer Sultan könnte auch nicht verstehen, warum es in christlichen Ländern Frauen gibt, die frei herumlaufen; in der Türkei wurden Frauen im Harem wie Pferde gehalten in einem Reitstall (Lord Byron). Nicht auszudenken, wenn einzelnen Frauen plötzlich in den Sinn käme, den Spieß umzudrehen und nun selbst Einhundertdrei Männer begehrten, statt dass immer nur der Sultan Einhundertdrei Frauen besäße. In seinem Werk "die satanischen Verse" hatte S. Rushdie die Situation an den Haremsfrauen des Mohammed durchgespielt. Auch Lope de Vega thematisiert immer wieder die Unfreiheit der Frauen in muslimischen Ländern: "¿Desde anoche? ¿Tú eres sabio, / siendo principal mujer? /  ¡Vive el Cielo, que es hacer / a cuantas lo son agravio! / Si una mujer libre fuera / de las que quieren a dos, / no dudara yo, ¡por Dios! / ... yo he conocido mujer / que quiso ciento y tres hombres." (Seit letzter Nacht? Bist du weise? sie ist die Hauptfrau? Es lebe der Himmel, was ist zu tun? wie viele sind falsch! Wenn eine freie Frau wäre von denen, die zwei lieben, ich werde nicht zweifeln, bei Gott! ... Ich habe eine Frau getroffen die wollte hundertdrei Männer). [79]

Viele Moslems, die frisch aus einem islamischen Land nach Europa flüchten, glauben man könne in Europa Frauen rauben, wie es einst die türkischen Sultane praktiziert hatten; auf diese Weise sind selbst in der heutigen Zeit viele Frauen in Europa entführt worden und zu Tode gekommen. Diese Mauren, Türken oder Kurden wussten nicht, dass es in Europa gesetzlich nicht erlaubt ist, gegen Frauen Gewalt anzuwenden; schon damals gab es den "el Códice declara De raptu virginum." (der Codex, der die Vergewaltigungen der Frauen und Jungfrauen betrifft). In Bezug auf diese Leute, die auch den türkischen Sultan und die türkischen Korsaren Oruç und Khair ad-Din mit einschließen, gilt der Satz: "¡Miente quien no dijere que es un necio!" (Wer nicht sagt, dass er ein Dummkopf ist, lügt!). [80]

Personas: LAURENCIA, PINABELO, LAVINIO, ARDENIO, DURANTE, GERARDO,CLEARCO, FELICIANA, CINTIA, GOBERNADOR, BASILIO, FINEO, RUFINO, DORISTO, ALGUACIL, ESCRIBANO
 

"GERARDO
Pues fue tanta ventura hallarte, hermano,
deja el libro, ¡por Dios!; óyeme atento.
LAVINIO
¡Qué altamente discurre aquí Aristóteles,
Gerardo hermano, rastreando el ánima
con la divina luz de aquel ingenio!...
¡Qué cosa, pues, es ver las opiniones
de los graves filósofos antiguos!
Oye, por vida tuya, la de Thales,
que casi llama piedra imán el alma...
Escucha.
Tú que poco latín, hermano, sabes,
habías de leer lo que Aristóteles
escribe de diversos animales,
y aun pienso que entendiera lo de Coelo.
GERARDO
¡Oh, pese al libro y al bellaco intérprete!
En la mar hallará dificultades." Félix Lope de Vega Carpio, EL ENEMIGO ENGAÑADO I

"LAVINIO
¡Qué necios discursos tiene!
Harto haré si lo resisto." Félix Lope de Vega Carpio, EL ENEMIGO ENGAÑADO I

"PINABELO
Que olvidado no me queda,
traigo libros exquisitos
de Humanidad, extremados
y no mal encuadernados." Félix Lope de Vega Carpio, EL ENEMIGO ENGAÑADO II

"LAVINIO
Ya podrás por la ciudad
saber de tus enemigos.
PINABELO
Siendo yo y Lavinio amigos,
¿qué importa su enemistad?" Félix Lope de Vega Carpio, EL ENEMIGO ENGAÑADO II

"PINABELO
¿Desde anoche? ¿Tú eres sabio,
siendo principal mujer?
¡Vive el Cielo, que es hacer
a cuantas lo son agravio!
Si una mujer libre fuera
de las que quieren a dos,
no dudara yo, ¡por Dios!,
que aquesta mudanza hiciera;
que, aunque de aquesto te asombres,
en menos que desde ayer
yo he conocido mujer
que quiso ciento y tres hombres.
LAVINIO
¡Bendígala Dios, amén!" Félix Lope de Vega Carpio, EL ENEMIGO ENGAÑADO II

10. Fiero y pestilente

Im osmanischen Reich und in den umkämpften Gebieten hatten Moslems (Mauren und Türken) die Unsitte, ihre zum Teil mit der Pest verseuchten gestorbenen Anführer in der Stadt zu behalten, wodurch sich die Pestilenz weiter ausbreiten konnte. Kein osmanischer bzw. arabischen Geruch war grimmiger und pestilenter: "no da olor sabio ni arabio, / antes fiero y pestilente". Es war unmöglich in pestverseuchten türkischen Gebieten eine Stadt zu durchqueren ohne sich anzustecken: "Es imposible, sospecho, / que en esta ciudad entremos, / si no es que ya aventuremos / a tanto peligro el pecho; / porque toda contagiosa / de pestilencia se abrasa / ...  Unos dicen que es un sabio, / otros que es un cuerpo muerto / cuyo monumento abierto / no da olor sabio ni arabio, / antes fiero y pestilente, / y tal, que en esta ciudad / de común enfermedad, / se muere toda la gente. / La Casa Real ha hecho / una Troya de abrasada, / que fue su primer posada / su rico y dorado techo." [81]

Aber auch Verbrecher, Zuhälter, türkische Clans und andere, die auch für die Türken arbeiten, sollen, um die Pest einzudämmen, verbannt werden. So wie heute türkisch-kurdische Clans die Corona-Pandemie weiter ausbreiten (vor allem in den Städten in denen sie besonders stark vertreten sind wie in Frankfurt, Offenbach, Ruhrgebiet, Bielefeld, Berlin, Bremen etc), gab es damals Clans, die auf diese Weise die Pest weiter verbreiteten. So sagt z.B. eine Frau, sie veranstalte viele Feste, ein Mann habe es besonders auf Hab und Gut abgesehen und meint, die Leute würden sagen, dass er für Geld jedem Menschen den Tod gebe: "Soy un hombre / que dicen que obras y nombre / me dio la muerte en herencia. / 
Algunos me hacen tan fuerte, / que dicen que por dineros / doy a cualquier hombre muerte." Ein anderes Clanmitglied meint, nun, er erhebe, was fällt, und auch das, was sie aufbewahrt haben: "Bien alzo lo que se cae, / y aun lo que guardado trae / el más guardado jubón." Wie heute auch, sind einige Türken im Zuhältergeschäft tätig; einer sagt: "Dicen que alcahuete soy / de los humanos placeres, / y por ello vengo y voy / con recaudos a mujeres. / Y a fe que todo es fingido, / que sola una vez lo he sido / de personas principales / por unos ciertos reales / y la tela de un vestido." (Sie sagen, ich bin ein Zuhälter der menschlichen Freuden, und deshalb komme ich und gehe mit Behutsamkeit zu den Frauen. Und im Glauben, dass alles gefälscht ist...). Zum Schluss wird der Gerichtsvollzieher gerufen, damit er all diese abscheulichen Schurken aus der Stadt werfe: "Ahora bien. ¡Hola! Alguacil, / toda esta canalla vil / echalda de la ciudad."  [82]

Manche versuchen die Lüge in Wahrheit umzumünzen, so wie es der heutige türkische Präsident immer wieder versucht: "Tu disparate me admira. / Mas pensamientos ligeros / hacen verdad la mentira. / ¿Este ilustre caballero / se te antoja que es Belardo, / pastor rústico y grosero?" (Dein Unsinn bewundert mich. Mehr leichte Gedanken verwandeln die Lüge in Wahrheit. Dieser illustre Gentleman fühlt sich wie Belardo, tölpelhaft und unhöflich). [83]
 
 

TANCREDO.
Es imposible, sospecho,
que en esta ciudad entremos,
si no es que ya aventuremos
a tanto peligro el pecho;
porque toda contagiosa
de pestilencia se abrasa,
desde la más pobre casa
hasta la más poderosa.
PEREGRINO.
¿Qué dicen que es la ocasión?
TANCREDO.
Una luz o encantamento,
cuya llama, envuelta en viento,
dicen que sale un dragón.
Unos dicen que es un sabio,
otros que es un cuerpo muerto
cuyo monumento abierto
no da olor sabio ni arabio,
antes fiero y pestilente,
y tal, que en esta ciudad
de común enfermedad,
se muere toda la gente.
La Casa Real ha hecho
una Troya de abrasada,
que fue su primer posada
su rico y dorado techo." Félix Lope de Vega Carpio, El ganso de oro II

"HORACIO.
De la ciudad van saliendo.
Tu justo decreto alaben...
CONDE.
Ahora bien. ¡Hola! Alguacil,
toda esta canalla vil
echalda de la ciudad.
ALGUACIL.
¡Ea! gente, caminad." Félix Lope de Vega Carpio, El ganso de oro II

"LISENA.
Tu disparate me admira.
Mas pensamientos ligeros
hacen verdad la mentira.
¿Este ilustre caballero
se te antoja que es Belardo,
pastor rústico y grosero?" Félix Lope de Vega Carpio, El ganso de oro III
 

11. Cosa tan aguda; Psychologie, Melancolía pertinaz y fiera (hartnäckige und heftige Melancholie), locura su afición (Wahnsinn sein Hobby); cobarde, infame, gallina y loco? (Feigling, berüchtigt, Huhn und Verrückter?)

Fabio sei definitiv ein Narr, was er auch bestätigt mit "Ich denke schon... So ist es." Fabio wird aufgeklärt, warum er ein Narr sei; er sagt, eine Sache müsse man einschätzen und erobern, wie Obst und eine Frau, das Gestohlene ist am leckersten und erinnert an die Fabel von Midas, dass alles, was man berühre zu Gold werde: "La estimación de una cosa, / el conquistarla ha de ser, / que la fruta y la mujer, / la hurtada es la más sabrosa. / ... No ha dicho la Antigüedad / en cuanto tengo leídas, / a la fábula de Midas / cosa que tenga igualdad. / Todo aquello que tocaba, / en oro se convertía, / oro comía y bebía, / y hasta el oro se acostaba. / Lo mismo deben de ser / los gustos de los casados, / pues estando en casa atados, / cuanto tocan es mujer." [84] 

Fabio meint zum Frauenraub a la turca, er hätte In seinem Leben noch nicht so etwas scharfes gehört: "En mi vida, Federico, / cosa tan aguda oí." Beim türkischen Frauenraub handelt es sich schon um eine besondere Qualität des Bösen: "la calidad del mal." [85] 

JULIA ist erstaunt über diese Ansichten, vor allem als FEDERICO als wilder Türke oder verkappter Nietzscheaner auftritt und ausruft: "El cómo, porque estoy loco, / y el así, porque estoy ciego; / Julia, todo soy de fuego. / ¡Ay de las cosas que toco!" (Wie, weil ich verrückt bin, und so, weil ich blind bin; Julia, alles ist Feuer bei mir. Oh, die Dinge, die ich anfasse!). [86] 

Narren, Komiker, Kabarettisten sagen immer die Wahrheit, man könne das Publikum in der Stadt befragen, nur wenige würden es leugnen: "¡Qué bien dicen que los locos / dicen siempre la verdad! / ... Preguntadlo a la ciudad, / que a fe que lo nieguen pocos." [87] 

Allein auf einem kleinen Stück Land habe er schon zwei verrückte Leute gesehen: "Solo en un palmo de tierra / he visto dos locos". Federico: Zwei? PEROTE: "Sí, dos digo" (Ja, zwei sage ich). Federico: Wer?. Perote:"Yo y vos" (Ich und du). Federico: "Acierta, ¡por Dios!" (richtig, um Gottes willen!). [88] 

An heutigen Elite-Universitäten studieren, kann den Studenten schon verrückt machen; man sieht es besonders an Fächern wie Theologie oder Islamwissenschaft und Biologie oder Medizin. Viele Studenten sind danach so verdorben, dass sie sich nur noch in Gentechnik, Genmanipulation und Klonen auskennen oder nicht mehr beurteilen können, was eine Sekte, was eine Religion bzw. Religionsfreiheit bedeutet, Juristen nicht mehr wissen, dass islamische Zeichen und Symbole als Provokationen in christlichen Ländern verboten werden müssen und jeden Bezug zur Realität verloren haben. PEROTE meint daher: "De estudiar / he venido a enloquecer, / una ciencia que solía / decirme algún buen suceso" (Zum Studium bin ich gekommen, um verrückt zu werden, eine Wissenschaft, die früher, sagt man, einige gute Veranstaltungen bot). [89] 

Noch krasser geht es nur an türkischen bzw. islamischen Universitäten (Koranhochschulen) zu. Hier wird man angeleitet sich selbst das Lügen beizubringen, sei es nun in Geschichte (Geschichtsklitterei), Kunst, Theologie oder Philosophie (falsche bzw. fingierte Philosophie). JULIA sagt daher: "¡Quién pudiera conoceros / para enseñarse a mentir!" (Wer könnte dich kennen lernen? sich selbst das Lügen beizubringen!). [90] 

Am ersten Studientag heißt es für diese Studenten dann: "¡Gran mal comienza este día!" (Das große Böse beginnt heute!), was man kommentieren könnte mit: "¿Hay frenesí semejante?" (Gibt es so einen Wahnsinn?). Wer nur lange genug an einer derartigen Uni studiert, kommt schließlich zu aussagen wie: "dudo la verdad que miro, / confirmo el mal que sospecho; / persigo mi propio gusto, / niego lo mismo que creo, / adoro mi perdición, / aborrezco mi remedio" (Ich bezweifle die Wahrheit, die ich ansehe, Ich bestätige das Böse, das ich vermute; Ich verfolge meinen eigenen Geschmack, Ich leugne dasselbe, was ich denke, Ich liebe meinen Untergang, Ich verabscheue mein Heilmittel). Sollte trotzdem einmal die Wahrheit gefunden werden, versucht man zu fliehen: "inquiriendo la verdad; si hallara lo cierto, huyera" (Wenn er die Wahrheit fände, würde er fliehen). [91] 

Auch eine ganz neue Psychologie muss für diese Unis erfunden werden. Denn es wird dann Leute geben, die andere wegen ihrer Verrücktheiten beneiden, auf ihre "locos pensamientos" (verrückten Gedanken) eifersüchtig sind. CAMILO meint: "De tu perdido sentido / fío el silencio en mi mal, / porque con un cuerdo igual / nunca me hubiera atrevido; / que tú, con las variedades / de tus locos pensamientos, / no dirás de mis tormentos / las confesadas verdades. / Celoso estoy." (Von deinem verlorenen Sinn vertraue ich dem Schweigen in meinem Übel, denn mit einem Gesunden verglichen, hätte ich es nie gewagt; dass du mit den Sorten deiner verrückten Gedanken, nicht von meinen Qualen sagen wirst, dass es gestandene Wahrheiten sind. Ich bin eifersüchtig). Auch FEDERICO bestätigt: "¿Qué dices, Fabio? Mira que estás loco." (Was sagst du, Fabio? Schauen Sie sich an, sie sind verrückt). [92] 

AURELIANO, der sich mit der Heilkunst auskennt, will die Verrückten sehen: "Deja que le vea y hable" (Lassen Sie mich ihn sehen und reden). CELIA meint: "Cualquiera cosa con rigor le altera, / no hay sombra que no diga que es gigante" (Alles mit Strenge ärgert ihn, es gibt keinen Schatten, der nicht sagt, dass er riesig ist). AURELIANO diagnostiziert: "Melancolía pertinaz y fiera... En fin, ¿quieres probar de esta mi ciencia los secretos?" (hartnäckige und heftige Melancholie ... Wie auch immer, Sie wollen dass ich es beweise durch meine Wissenschaftsgeheimnisse?) [93] 

CAMILO meint, es sei grausam, er sei die Eifersucht und die Hölle selbst: "Oh, cruel, ... soy mis celos y el infierno mismo!" Er habe den Verdacht, dass bestimmte Wahrheiten nur durch Verbrechen zustande kommen. AURELIANO diagnostiziert abschließend: "Esta locura es mortal, / ningún remedio imagino; / hazle, señora, llevar / a la cama." (Dieser Wahnsinn ist tödlich, kein Heilmittel, das ich mir vorstelle; tragen sie ihn ins Bett). [94] 

Was lässt sich abschließend sagen? Manche Politiker wie z.B. der türkische Sultan bzw. Präsident, haben ein seltsames Hobby: "que es locura su afición" (Wahnsinn ist sein Hobby). PEROTE ergänzt: "Siempre a los locos veréis / entre los grandes señores" (Du wirst immer die verrückten Leute sehen unter den großen Herren). [95] 
 

"Personas: FABIO, criado, FELICIANO, criado, LUDOVICO, caballero, CAMILO, caballero, JULIA, dama, CELIA, mujer de Camilo, PEROTE, loco, LIDIO, criado, CLAVELA, RISELO, AURELIANO, EL CAPITÁN RUTILIO, SOLDADOS, CAJA, BANDERA, UN ALCALDE VILLANO, ELIANO, [hermano de Celia], LELIO, [hermano de Celia], CÉSAR, [hijo de Celia], UN CASERO LABRADOR, En la lista de personajes, Lelio aparece como Celio por error.

FEDERICO
Eres necio.
FABIO
Eso imagino.
FEDERICO
Pues es sin duda.
FABIO
Es así.
FEDERICO
La estimación de una cosa,
el conquistarla ha de ser,
que la fruta y la mujer,
la hurtada es la más sabrosa.
Si el oro que te he contado
de Celia tuviera yo,
del bien que nunca me dio,
Fabio, estuviera cansado.
No ha dicho la Antigüedad
en cuanto tengo leídas,
a la fábula de Midas
cosa que tenga igualdad.
Todo aquello que tocaba,
en oro se convertía,
oro comía y bebía,
y hasta el oro se acostaba.
Lo mismo deben de ser
los gustos de los casados,
pues estando en casa atados,
cuanto tocan es mujer.
Fabio
En mi vida, Federico,
cosa tan aguda oí." Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO I

"JULIA
¿Cómo así?
FEDERICO
El cómo, porque estoy loco,
y el así, porque estoy ciego;
Julia, todo soy de fuego.
¡Ay de las cosas que toco!" Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO I

"FABIO
¡Qué bien dicen que los locos
dicen siempre la verdad!
PEROTE
Preguntadlo a la ciudad,
que a fe que lo nieguen pocos." Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO I

"PEROTE
Erráis también,
porque yo os digo que hay tantos,
que hierve el mundo de locos,
y son los cuerdos tan pocos,
que se puede saber cuántos.
Solo en un palmo de tierra
he visto dos locos.
FEDERICO
¿Dos?
PEROTE
Sí, dos digo.
FEDERICO
¿Quién?
PEROTE
Yo y vos.
FEDERICO
Acierta, ¡por Dios!...
PEROTE
De estudiar
he venido a enloquecer,
una ciencia que solía
decirme algún buen suceso." Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO I

"FELICIANO
¡Gran mal comienza este día!...
CLAVELA
¿Hay frenesí semejante?...
CAMILO...
dudo la verdad que miro,
confirmo el mal que sospecho;
persigo mi propio gusto,
niego lo mismo que creo,
adoro mi perdición,
aborrezco mi remedio." Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO II

AURELIANO
Deja que le vea y hable.
CELIA
Cualquiera cosa con rigor le altera,
no hay sombra que no diga que es gigante.
AURELIANO
Melancolía pertinaz y fiera...
En fin, ¿quieres
probar de esta mi ciencia los secretos?" Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO II

"CAMILO
¡Celia! ¡Oh, cruel,
tú sola mi muerte has sido;
tú, que hiciste mis sospechas
verdades con tus delitos!
¡Afuera, afuera digo,
que soy mis celos y el infierno mismo!...
AURELIANO
Esta locura es mortal,
ningún remedio imagino;
hazle, señora, llevar
a la cama." Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO II

PEROTE
Siempre a los locos veréis
entre los grandes señores; " Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO III

Problematisch ist, wenn sich bei manchen Politikern wie z.B. dem türkischen Sultan bzw. Präsident sein Hobby mit Dummheit paart; also wenn Wahnsinn sein Hobby ist, wie oben festgestellt wurde, und man seine Taten ansieht, so kann man sagen: "y pues es esto verdad, / ya no es primer necedad" (Und so ist es wahr, es ist nicht mehr die erste Dummheit).  Mit HORACIO kann man sagen, dass es wenig Sinn macht jede einzelne Dummheit aufzuzählen, nach und nach werden seine Dummheiten ohnehin zum Vorschein kommen: "Él irá su poco a poco / haciendo la necedad." [96] 

Wenn es nur der Sultan alleine wäre, aber betroffen ist auch ein ganzer Stab von Mitarbeitern; diese kann man nun z.B. auf dem türkischen Forschungsschiff Oruc finden, leicht erkennbar an der türkischen Piratenflagge mit Halbmond und Venus auf dem Schiff: "¿Y no ves que a dos esclavos / perros de turca nación...? (Und siehst du nicht, dass zwei sklavische Hunde der türkischen Nation ...). [97] 

FLORINDA spricht von "Extremados hombres topo" (Extreme Maulwurf Männer), worunter einerseits türkisch-islamistische Spione in europäischen Institutionen wie Gerichten, Anwaltskanzleien, Polizei, Bürgermeister, Schulen, Universitäten, gemeint sind, andererseits aber einfach nur Studenten, die die Universitäten bevölkern und nachher als Studenten und Rechtsanwälte scharenweise auf der Wiese zu finden sind, weil sie Arbeit zum Beispiel in der Landwirtschaft suchen: "No entiendo tales primores, / pues están llenos los prados / de estudiantes y letrados / en forma de labradores." Dazu LEONARDO: "¿A quién no haréis estudiante / y le daréis ciencia infusa" (Wer wird kein Student und lässt sich in die Wissenschaft einführen). [98] 

Wenn solche "Extremados hombres topo" (Extreme Maulwurf Männer), also z.B. türkisch-islamistische Spione in europäischen Institutionen wie Gerichten, Anwaltskanzleien, Bundeswehr, Polizei, Bürgermeister, Schulen, Universitäten, auftauchen und dort ihr Unwesen treiben, indem sie zum Beispiel als Erzieher oder Lehrer den Kindern islamische Unsitten wie Ramadan oder Kriegsspiele beibringen, als Bürgermeister den Bau von Moscheen fördern, als Anwalt Islamisten verteidigen, als Richter diese freisprechen, als Polizist ihre türkischen Clan-Mitglieder vor einer Razzia warnen,  als Soldat bzw. Offizier die Waffensysteme ausspionieren, als Universitätsprofessor den Islam schönfärben und eine falsche Philosophie verbreiten usw., dann kann man mit ARCELIO wohl sagen, es wurde eine Auswahl getroffen gegen Gerechtigkeit und Vernunft: "Aquesta elección se ha hecho / contra justicia y razón."  [99] 

Gesetzt den Fall, der türkische Präsident würde einen Offizier fragen: "¿Conócesme?" (Kennen Sie mich?), so würde dieser, wenn er für Gerechtigkeit und Vernunft eintritt, im Sinne von LAMBERTO sagen: "Impertinente, la necia arrogancia enfrena..." (Impertinent, töricht arrogantes Gesicht). [100] 
 

"CLARA, dama, SERAFINA, dama, MAURICIO, galán, HORACIO, galán, COTALDO, padre de Laura, FRANCINO, hermano de Cotaldo, LAURA, hija de Cotaldo, UN ESCUDERO, viejo, BELARDO, pastor, CELIO, pastor, ROSARDO, galán, FLORINDA, dama, VENTUROSO, LAVINIO, criado de Florinda, BELISA, pastora, LEONARDO, caballero, LUCINDO, su criado, FIRMIANO, padre de Florinda, FILUPO, labrador, TIRSENIO, labrador, CANDIANO, labrador , HABERIO, labrador, DINARTE, capitán, ARCELIO, soldado, RICARDO, soldado, POLICIO, soldado, CLARICIO, soldado, OLIMPIO, soldado, LAMBERTO, soldado, UN GENERAL, francés, BELISA, pastora, CLARICIO

HORACIO.
Él irá su poco a poco
haciendo la necedad." Félix Lope de Vega Carpio, EL HIJO VENTUROSO I

"FLORINDA.
Extremados hombres topo.
Este, sin duda, es el año
que hablan, o yo me engaño,
los animales de Isopo.
No entiendo tales primores,
pues están llenos los prados
de estudiantes y letrados
en forma de labradores.
LEONARDO.
¿A quién no haréis estudiante
y le daréis ciencia infusa, " Félix Lope de Vega Carpio, EL HIJO VENTUROSO II

"ARCELIO.
Aquesta elección se ha hecho
contra justicia y razón." Félix Lope de Vega Carpio, EL HIJO VENTUROSO III

"OLIMPIO.
¿Conócesme?
LAMBERTO.
Impertinente,
la necia arrogancia enfrena..." Félix Lope de Vega Carpio, EL HIJO VENTUROSO III

SANCHO als LEONORA verkleidet, meint, es sei nichts gewesen, ausser dass ein Küken bewegt wurde. Der Burgvogt fragt: "¿No me viniste a decir / que había movido un pollino, / ladrón?" (Du bist nicht gekommen, um mir zu sagen, dass 
der ein Küken bewegt hatte, Dieb?). SANCHO meint, das sei Unsinn, den ein Esel hervorgebracht habe: "¿Un asno había de parir? / ¡Qué hermoso entendimiento! / ¡Pues aunque fuera ella burra!" (Was für ein schönes Verständnis! Nun, auch wenn sie ein Esel war!). [101] 

Der König fragt ihn über seinen Vater aus. SANCHO sagt, sein Vater sei ein hervorragendes Genie gewesen, nützlich in Frieden und im Krieg: "Es un ingenio eminente / y útil mucho en paz y en guerra."  Der König fragt: "¿Útil en qué?" (Nützlich in was?) SANCHO: "En cuanto importa a un reino (Sobald es darauf ankommt, für ein Königreich). [102] 

Dem Burgvogt reicht es langsam. Er meint, man solle diesen Teufel ins Schlepptau nehmen, was für ein geheimer Einsatz: "traer este diablo a cuestas." Ein Küken wurde bewegt, hat es je einen größeren Donner in der Welt gegeben? "Siguiera el diablo el camino / como aquel ladrón siguió. / ¡Diz que un pollino movió, / y era que apartó un pollino! / ¿Hubo en el mundo tal trueco? / ¿Pensó el diablo tal novela? .../ maldito el hombre ha de haber / que no sea hijo de puta." (Folgen Sie dem Weg des Teufels wie dieser Dieb folgte. Sie sagen, ein Küken wurde bewegt, und dass er ein Küken beiseite legte! Gab es so einen Donner in der Welt? Hat der Teufel einen solchen Roman gedacht? ... Verdammt muss der Mann sein der nicht ein Sohn einer Hündin ist). [103] 

Als dieser Teufel ins Schlepptau genommen wird, meint LEONARDO: "¡Todo vaya con el diablo!" (Alles geht mit dem Teufel! ). Worüber wird noch gespochen, etwa über einen türkischen Sultan? "¿No me llama ella cobarde, / infame, gallina y loco?" (Nennt sie mich nicht einen Feigling, berüchtigt, Huhn und Verrückter?). Könnte das seine Tochter gesagt haben? [104] 

SANCHO sagt, wenn er in die Hölle gehe, habe er das Ticket mit dem er passieren könne: "Si va al infierno el billete / y lo llevo, ha de entrar dentro." [105] 

SANCHO fragt, wen er gesehen habe, ohne Gott und ohne Gesetz, doch nicht etwa den türkischen Sultan: "¿Dónde, sin Dios y sin ley?... ¿Qué habéis visto?" (Wo, ohne Gott und ohne Gesetz?... Was haben Sie gesehen?). Der ALCAIDE bzw. Wächter sagt: "¡A Bercebú! ¿Pues no basta haberos visto? " (Beelzebub! Nun, reicht es nicht aus, Sie gesehen zu haben?). SANCHO: "¿Y a un ángel hacéis la cruz? " (Und ein Engel, dem du das Kreuz machst?). ALCAIDE:"Ángel con pies de avestruz, / como aquel que tentó a Cristo." (Engel mit Straußenfüßen, wie derjenige, der Christus in Versuchung geführt hat). [106] 

Der ALCAIDE ertappt sich dabei, wie er im Stile eines türkischen Sultans, den Teufel, der nie schläft, austricksen will: "Por Dios, que no es de provecho / después que acá el diablo os trujo. / Teníala yo que apenas / el aire no la tocaba". [107] 

Im Folgenden ist die Rede von einem "rey alcahuete" (Zuhälterkönig), worunter man damals nicht nur die Sultane verstanden hatte, sondern generell die, die das Böse personifizierten, und die z.B. einem armen Mann die Schuld geben, als Verräter auftreten: "Ahí verás la maldad, / que sabiendo la verdad, / echen la culpa a un pobrete. /  No la echarían, yo fío, / al traidor que la vendió."  Die Rede ist auch von den Mitläufern des Zuhälterkönig bzw. Sultans, z.B. den Höflingen, den Professoren und Historikern wie Ebubekir Sofuoglu von der Sakaya University, der nicht nur die Abdeckung der Mosaike in der Hagia Sophia gefordert hatte, sondern deren Zerstörung; den Beratungsfirmen, die in der Türkei für den türkischen Präsidenten tätig sind wie BCG und Mc Kinsey und die den Islamismus des türkischen Präsidenten fördern, indem sie europäische Firmen in die Türkei locken. Die Rede ist von den Dieben des Marquis, den Verrätern, ohne Gott und ohne Gesetz, nur um gut mit dem Zuhälterkönig zu sein: "Aquel ladrón del Marqués, / traidor, sin Dios y sin ley, / por estar bien con el Rey. "  [108] 

SANCHO sagt zum ALCAIDE, es gebe niemanden, der sich so gut darum kümmert: "Hombre sois, por vos mirad, / que no hay a quien más le importe" Der ALCAIDE sagt: "¡Juro a Dios de ir a la corte, / y dilatar la verdad!" (Ich schwöre bei Gott, ich gehe zum Gericht um die Wahrheit zu verdünnen!).  [109] 

Das, was der GENERAL von sich sagt, könnte auch von einem türkischen Mitläufer-General oder Chef einer türkischen Rüstungsfirma stammen : "¿Qué hijo de puta soy? / ¡No pensé tal, juro a Dios!" (Welcher Sohn einer Hündin bin ich? Ich habe nicht so gedacht, ich schwöre Gott!)  [110] 

Heute kann man in Städten viel Zeit durch Staus verlieren. Auch damals gab es ähnliche Proleme; dazu SANCHO: "Tiempo pierdo en la ciudad; / yo también, señor, me voy." (Zeitverlust in der Stadt; ich auch, Herr, ich gehe). Der Zeitverlust soll natürlich nicht durch überhastetes Sprechen oder Denken ausgeglichen werden, wehalb ROSARDA sagt: Yo le hablaré despacio (Ich werde langsam mit ihm sprechen). Auch SANCHO sagt: "Eso solo es lo que quiero, / que en su vida ha estado él / tan de prisa como ahora." (Das ist genau das, was ich will, denn er war in seinem Leben so voreilig wie jetzt). [111] 

Wovon der türkische Präsident weit entfernt ist: "¡Credo in Deum como cristiano... / Mi vida pongo en tu mano."  (Glaubensbekenntnis in Gott als Christ, mein Leben habe ich in deine Hand gelegt). Zum türkischen Präsident und seinen Mitläufern kann man daher sagen: "Pues decid, hijo de puta, / ¿todos son hijos de putas?" (Nun, sagen sie, Sie Sohn einer Hündin, Sind sie alle Söhne von Hündinnen?). Selbsterkenntnis wird bei den Türken des Präsidenten allerdings besonders klein geschrieben, d.h. ihre eigene Barbarei werden sie nicht erkennen: "¿Hay tal barbarismo, / que hemos todos de mentir?" (Gibt es eine solche Barbarei, dass wir alle gelogen haben?) [112] 
 

"LOS QUE HABLAN EN ELLA SON
EL REY DE FRANCIA. 
LA REINA,   su mujer. 
LEONARDO,   galán. 
EL MARQUÉS,   Arnasto. 
ROSARDA,   dama. 
EL DUQUE,   Rosimundo. 
LEONORA,   dama, que es SANCHO. 
ELEANDRO,   su criado. 
UN HIJO,  de ELEANDRO, UN MAYORDOMO, UN ALCAIDE, UN CONDE, UN GENERAL, UN PAJE, UN VILLANO, UNA VILLANA, DOS GUARDAS. 

ALCAIDE... 
¿No me viniste a decir 
que había movido un pollino, 
ladrón?
SANCHO 
¡Lindo desatino!
¿Un asno había de parir? 
¡Qué hermoso entendimiento! 
¡Pues aunque fuera ella burra! 
ALCAIDE 
¡Mirad, el diablo me aburra 
si os cojo!" Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido I

"REY 
¿Y quién os trujo a esta tierra? 
SANCHO 
Mi padre, que está presente. 
Es un ingenio eminente 
y útil mucho en paz y en guerra. 
REY 
¿Útil en qué?
SANCHO 
En cuanto importa
a un reino.
REY 
¿Qué tanto sabe?" Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido I

"ALCAIDE 
Solo me faltaba ya 
traer este diablo a cuestas.
Sancho en casa: ¡por aquestas, 
cual secreto a riesgo está! 
Siguiera el diablo el camino 
como aquel ladrón siguió. 
¡Diz que un pollino movió, 
y era que apartó un pollino! 
¿Hubo en el mundo tal trueco? 
¿Pensó el diablo tal novela? ...
maldito el hombre ha de haber 
que no sea hijo de puta." Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido I

"LEONARDO 
¡Todo vaya con el diablo! 
¿Qué hablas, hombre?
SANCHO 
Lo que hablo. 
LEONARDO 
¿Hay tan galano entender? 
No sabe mucho ni poco 
lo que dice; si no, aguarde: 
¿No me llama ella cobarde, 
infame, gallina y loco?" Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido II 

"SANCHO 
Si va al infierno el billete 
y lo llevo, ha de entrar dentro." Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido II 

"SANCHO 
¿Dónde, sin Dios y sin ley? 
ALCAIDE 
Domine, memento mei. 
SANCHO 
¿Qué habéis visto?
ALCAIDE 
¡A Bercebú! 
¿Pues no basta haberos visto? 
SANCHO 
¿Y a un ángel hacéis la cruz? 
ALCAIDE 
Ángel con pies de avestruz, 
como aquel que tentó a Cristo... 
Por Dios, que no es de provecho 
después que acá el diablo os trujo. 
Teníala yo que apenas 
el aire no la tocaba..." Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido II 

"SANCHO 
Ahí verás la maldad, 
que sabiendo la verdad, 
echen la culpa a un pobrete. 
No la echarían, yo fío, 
al traidor que la vendió. 
ALCAIDE 
Por Dios, eso no sé yo. 
¿Quién la vendió al Rey?
SANCHO 
Su tío.
Aquel ladrón del Marqués, 
traidor, sin Dios y sin ley, 
por estar bien con el Rey... 
Hombre sois, por vos mirad, 
que no hay a quien más le importe. 
ALCAIDE 
¡Juro a Dios de ir a la corte, 
y dilatar la verdad!" Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido II 

"GENERAL 
¿Qué hijo de puta soy? 
¡No pensé tal, juro a Dios!" Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido III 

"SANCHO 
Tiempo pierdo en la ciudad; 
yo también, señor, me voy...
ROSARDA 
Yo le hablaré despacio. 
SANCHO 
Eso solo es lo que quiero, 
que en su vida ha estado él 
tan de prisa como ahora." Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido III 

"ALCAIDE 
Credo in Deum como cristiano... 
Mi vida pongo en tu mano... 
Pues decid, hijo de puta, 
¿todos son hijos de putas?" Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido III 

12. Schlecht durchdachte Wissenschaft; verrückte Träume und klare Wahrheiten

Die islamischen Attentäter von Paris, von Offenbach und die, die auf türkischen Kriegsschiffen unterwegs sind, hatten und haben noch "dos mil locos pensamientos" (zweitausend verrückte Gedanken), und nur Bösewichter können denken, dass es sich dabei um Lügengebäude handelt: "Que juzgas, villano, creo / mis verdades por mentiras." Zu den verrückten Gedanken gibt es natürlich die entprechenden türkischen bzw. maurischen Tänze und Kopfbedeckungen, die in Europa allerdings eher in die unterste Schublade gehören: "La baja os enseñaré, / aunque no sufre mi fe / imaginar cosa baja. / Bailes hay mil y, entre todos, / la morisca, y mil tocados." Ist denn alles, was auf den Koran aufbaut, eine bekannte Lüge? "Es mentira conocida" [113] 

Belardo spricht von einer so neuen Philosophie; und er sei schon weit voraus für die erste Lektion: "Digna es de saber, por cierto, / tan nueva filosofía; / pero estás muy adelante / para primera lección." [114] 

In Europa können Frauen studieren, sich mit Poesie, Kunst und Wissenschaft / Philosophie beschäftigen; bei den türkischen bzw. osmanischen Frauen sieht es etwas anders aus, wie schon Lord Byron zu berichten wusste: Unterdrückung, keine Freiheit, sie wurden behandelt wie Pferde; manchmal wurden diese Methoden auch in Europa angewendet, so sagt z.B. Andronio: " ¿No pudieras con amenazas fieras reprimille?" (Konntest du nicht mit heftigen Unterdrückungsdrohungen?) [115] 

Ob als Christ in Gefangenschaft im islamischen Algerien oder als Frau im osmanischen Reich, wird am meisten vermisst, dass man dort die Freiheit und den Verstand verliert, ob man auf Allah und den Tyrannen schimpft oder nicht: "¡No es posible, por Dios; gran mal es este! / ¡Ya se perdió lo más, perdido el juicio! / Andronio, ¿qué he de hacer? / ... ¡Oh, maldígate Dios, amor tirano, / pues el que viene a dar en tu Argel preso / pierde la libertad y pierde el seso!" (Es ist nicht möglich, um Gottes willen; großes Übel ist das! Was er am am meisten vermisst, er hast seinen Verstand verloren! Andronio, was soll ich tun? ... Oh, verdammter Gott, Tyrannenliebe, für den, der kommt, um in euren Algier ins Gefängnis zu gehen verliert die Freiheit und verliert seinen Verstand!) [116] 

Wenn es sich um arrogantes Verhalten, Verrat oder Verletzung in der Liebe handelt wird das gerne mit einer unter islamischen Mauren bzw. Türken üblichen "berberisca lanza" (Berber-Lanze) verglichen: "¡Que me hiciese tanto daño / la fe de un hombre traidor! ¡Si él hiciere otra mudanza / de la que en mi bien ha hecho, / me pase a traición el pecho / una berberisca lanza!" (Dass er mich so sehr verletzt hat, der Glaube eines tückischen Menschen! Wenn er einen weiteren Schritt von dem, was ich in meinem Guten getan habe, um meine Brust zu verraten mit einem berberisca Speer!). Oder es wird ironisch kommentiert mit "¡Jesús! Tanta cortesía" (Jesus! So viel Höflichkeit) [117] 

Sieht man sich die Ergebnisse der höheren Koranschulen (islamischen Universitäten) an, kann man in vielen Bereichen von einer "ciencia mal pensada" (schlecht durchdachten Wissenschaft) sprechen. Ginge es nur um falsche Tanzschritte,  wäre es vielleicht noch tolerierbar, eine schlecht durchdachte Wissenschaft in anderen Bereichen wie Philosophie, Kunst, Geschichte, Religion etc dagegen nicht, obwohl es heute sogar in Europa bzw. in nicht-islamischen Ländern zunehmend toleriert wird. Auch eine "lección enmienda" (Verbesserung der Lektionen) ist an solchen Unis kaum zu erwarten. [118] 
 

"Aldemaro, galán
Belardo, su criado
Ricaredo, primo suyo
Alberigo, viejo
Florela, dama
Feliciana, su hermana
Tebano, galán
Bandalino, galán
Cornejo, escudero
Lisena, criada
Andronio, criado
Julio, criado

Belardo
Digna es de saber, por cierto,
tan nueva filosofía;
pero estás muy adelante
para primera lección." Félix Lope de Vega Carpio, EL MAESTRO DE DANZAR I

"Andronio
¿No pudieras
con amenazas fieras reprimille?" Félix Lope de Vega Carpio, EL MAESTRO DE DANZAR II

"Ricaredo
¡No es posible, por Dios; gran mal es este!
¡Ya se perdió lo más, perdido el juicio!
Andronio, ¿qué he de hacer? ...
Andronio
¡Oh, maldígate Dios, amor tirano,
pues el que viene a dar en tu Argel preso
pierde la libertad y pierde el seso!" Félix Lope de Vega Carpio, EL MAESTRO DE DANZAR II

Bandalino
¡Jesús! Tanta cortesía…
Ayer cuando en mi posada
me mostraste una lección,
vi que la vuelta a traición
era mudanza engañada.
Después, probando en el huerto
a hacer la lección, hallé
que no estaba firme el pie
de aquella gallarda, Alberto.
Y deshecha la mudanza,
ya que del huerto salí,
esta mañana entendí
que viene errada la danza.
Que mi lección contrahecha
y muy diferente dada,
de tu ciencia mal pensada
averigüé la sospecha.
Mirarás de aquí adelante
cómo enseñas, porque entienda
que hay en tu lección enmienda." Félix Lope de Vega Carpio, EL MAESTRO DE DANZAR III

DON SANCHO, der als neuer Prinz gehandelt wird, möchte ein Wohltäter oder Gutmensch werden. Er fragt wem er Gnade schulde: "Querría hacerme bienquisto. / ¿A quién debo, don Martín, / hacer merced?" DON MARTÍN meint, er solle allen Gutes tun, die auf unterschiedliche Weise ihn ehren: "Señor, haced bien a todos, / que por diferentes modos / a todos honra debéis." [119] 

Die Königin DOÑA ELVIRA ist nicht begeistert von dem neuen Prinzen und fragt, warum er überhaupt nominiert wurde und dem rechtmäßigen König, der gegen die muslimisch-afrikanischen Armeen gekämpft habe, vorgezogen werde; sie spricht sogar von einer "sol eclipsado" (Sonnenfinsternis) : "¡Caballeros bien nacidos, / generosos hijosdalgo, / reliquias de aquellos godos / por el mundo celebrados! / ¡Valerosos defensores / del nombre de Cristo santo, / victoriosos en mil partes / de ejércitos africanos! / Y por decir mucho en poco, / ¡oh, caballeros navarros!, / que basta solo este nombre / para nombre eterno daros. / ¿Qué consejo contra mí / es este que habéis tomado? / ¿Qué acuerdo ha sido tan loco? / ¿Qué intento tan temerario? / ¿Qué interés os ha movido, / siendo, como sois, cristianos, / a quitar el reino al Rey / y dar el cetro a don Sancho? / ¿Cómo ya le obedecéis? / ¿Cómo le besáis la mano? / ¿Cómo le llamáis señor? / ¿Cómo os llamáis sus vasallos?" (Gutgeborene Herren, großzügige Kinder, Relikte dieser Gothen, von der Welt gefeiert! Mutige Verteidiger des Namens des heiligen Christus, siegreich in tausend Teilen gegen die Afrikanischen Armeen! Und in kurzer Zeit viel zu sagen, Oh, Navarrese Herren! dass genau dieser Name ausreicht für ewigen Namen. Was für ein Ratschlag gegen mich ist dies? Welcher Handel war so verrückt? Welcher rücksichtslose Versuch? Welches Interesse hat Sie bewegt, wie Ihr, Christen, um dem König das Königreich wegzunehmen und Don Sancho das Zepter geben? Wie gehorcht ihr ihm? Wie küssen Sie seine Hand? Wie nennen Sie ihn Sir? Wie nennst du deine Vasallen?)  [120] 

DOÑA ELVIRA schimpft: "Sancho, todo eso es malicia" (Sancho, das ist alles Bosheit). DON SANCHO widerspricht nicht, gibt aber zu bedenken, dass es immer noch genug Mauren bzw. Türken gebe, die jeden Tag Spanien verunsichern,  und sie müsse sich gegen "tanta canalla enemiga" (so viele feindliche Schurken) verteidigen und das mit einem Kind im Bauch; es könne unter seinem Schutz geboren werden und aufwachsen: "Todo eso, Elvira, es verdad. / Vete con Dios, y no intentes / alborotar a Navarra, / que el castillo, león y barra / y la lis, son mis parientes. / Y cuando del reino aquí / no fuera voluntad clara / que yo su cetro heredara, / puedo tomártelo a ti. / ¡Gentil cosa que a la puerta / esté el moro cada día, / que según cansa y porfía, / la ha de entrar, rota o abierta, / y que quieras defender / tanta canalla enemiga / con un niño en la barriga / que llamas sol por nacer! / Nazca y críese a mi amparo"  [121] 

DON SANCHO berühigt sie, indem er das Schreckbild des türkischen Sultans an die Wand malt, der einen ganzen Harem an Frauen zur Auswahl habe, was man wirklich als "reinando en tinieblas, más parece del infierno" (in der Finsternis herrschend, mehr wie die Hölle) bezeichnen könne: "Mucho todas las mujeres / os parecéis en la boca. / Ni importa calificadas / para que, con pesadumbre, / ya con natural costumbre / dejéis de ser libertadas. / Rey de entrañas con gobierno, / sol que tú mismo le nieblas, / porque, reinando en tinieblas, / más parece del infierno" [122] 

DOÑA ELVIRA ist noch nicht restlos überzeugt, sagt aber, weil DON SANCHO sie mit einem Engel vergleicht: "Serás el primer demonio / que haya un ángel defendido" (Du wirst der erste Dämon sein, der einen Engel verteidigt). [123] 

Auf türkischen Schein-Forschungsschiffen im Mittelmeer könnte man die Politiker und Wissenschaftler fragen: "¿El villano no miras? / Allá les va a contar dos mil mentiras" (sieht du nicht aus wie ein Bösewicht? Er wird ihnen zweitausend Lügen dort erzählen). [124] 

Was DON MARTÍN sagt, trifft haargenau auf den türkischen Präsidenten zu: "Deja esas cosas, acaba; / basta, que por sueños locos / encubres verdades claras" (Legen Sie diese Dinge nieder, es ist vorbei; genug, dass Sie durch verrückte Träume verschleiern klare Wahrheiten). Da der türkische Präsident als Förderer des islamischen Terrorismus mit "un vasallo traidor" (einem tückischen Vasall) zusammenarbeitet, ausserhalb des Gesetzes und der Ehre steht, kann man ihm diese Präsidentschaft auch wieder nehmen, ohne dass er an Ehre verlieren würde: "No tienen los reyes ley, / ni pueden quitar honor." Mit anderen Worten könnte man ihm auch zurufen: "¡Oh, fiera bestia, espera! ¿Dónde huyes?" (Oh, grimmige Bestie, warte! Wo laufen Sie?" [125] 

Damals musste Sizilien vor den Türken verteidigt werden, so wie heute Europa, insbesondere Griechenland vor den Türken geschützt werden muss. Damals fürchteten sich die Türken vor den Schwertern der Christen und davor, dass sie die türkischen Flaggen vernichteten, heute muss man die Türken mit Flugzeugträgern und anderen Kriegsschiffen aus dem Mittelmeer verdrängen, türkische Moscheen schließen, Halbmond und türkische Flagge in Europa verbieten und ihnen so das Fürchten lehren:"haberlas de los turcos defendido. / Aquí temieron su famosa espada / sus lunas, sus banderas y faroles, / resplandeciendo su persona armada / ya en almena y ya en estanteroles. / Aquí más de una flámula colgada / de las turcas entenas y penoles" [126] 

"LOS QUE HABLAN: DON REMÓN, MENDO ÍÑIGUEZ, ARISTA, FORTUNIO, DON MARTÍN, ÁLVARO LAÍN, FERNÁN, caballero navarro, PERALTA, caballero navarro, DOÑA ELVIRA, reina, DON SANCHO, rey de Navarra, DANTEO, FILENO, BRISENO, villano viejo, ELISA, villana, [hija de Briseno], LA GUARDA O PORTERA, DOÑA BLANCA, mujer de don Martín, CRIADOS, VILLANOS, FIDENO, escudero, CELIO, FABIO
...
DON SANCHO
Querría hacerme bienquisto.
¿A quién debo, don Martín,
hacer merced?...
DON MARTÍN
Señor, haced bien a todos,
que por diferentes modos
a todos honra debéis." Félix Lope de Vega Carpio, EL PRÍNCIPE DESPEÑADO I

"DOÑA ELVIRA
¡Caballeros bien nacidos,
generosos hijosdalgo,
reliquias de aquellos godos
por el mundo celebrados!
¡Valerosos defensores
del nombre de Cristo santo,
victoriosos en mil partes
de ejércitos africanos!
Y por decir mucho en poco,
¡oh, caballeros navarros!,
que basta solo este nombre
para nombre eterno daros.
¿Qué consejo contra mí
es este que habéis tomado?
¿Qué acuerdo ha sido tan loco?
¿Qué intento tan temerario?
¿Qué interés os ha movido,
siendo, como sois, cristianos,
a quitar el reino al Rey
y dar el cetro a don Sancho?
¿Cómo ya le obedecéis?
¿Cómo le besáis la mano?
¿Cómo le llamáis señor?
¿Cómo os llamáis sus vasallos?
¿Cómo no veis, caballeros,
vuestro Rey, que está enviando
desde mi vientre a mi lengua
estas palabras que os hablo?
Presente tenéis el Rey,
que no se llama engañado
quien tiene joya en su caja
o el ámbar fino en su vaso.
Aunque la noche no os deja
ver este sol eclipsado,
basta que sepáis que soy
la mañana que le traigo.
Aquí, de vuestro Rey muerto
tenéis el vivo retrato,
con la cortina del tiempo
y el natural velo humano." Félix Lope de Vega Carpio, EL PRÍNCIPE DESPEÑADO I

"DOÑA ELVIRA
Sancho, todo eso es malicia.
DON SANCHO
Todo eso, Elvira, es verdad.
Vete con Dios, y no intentes
alborotar a Navarra,
que el castillo, león y barra
y la lis, son mis parientes.
Y cuando del reino aquí
no fuera voluntad clara
que yo su cetro heredara,
puedo tomártelo a ti.
¡Gentil cosa que a la puerta
esté el moro cada día,
que según cansa y porfía,
la ha de entrar, rota o abierta,
y que quieras defender
tanta canalla enemiga
con un niño en la barriga
que llamas sol por nacer!
Nazca y críese a mi amparo,
y en tanto, el pleito se vea
sobre cuál de los dos sea,
aunque mi derecho es claro,
que no le quitaré yo
lo que le tocare a él...
Mucho todas las mujeres
os parecéis en la boca.
Ni importa calificadas
para que, con pesadumbre,
ya con natural costumbre
dejéis de ser libertadas.
Rey de entrañas con gobierno,
sol que tú mismo le nieblas,
porque, reinando en tinieblas,
más parece del infierno;...
DOÑA ELVIRA
Serás el primer demonio
que haya un ángel defendido." Félix Lope de Vega Carpio, EL PRÍNCIPE DESPEÑADO I

"DON REMÓN
¿El villano no miras?
Allá les va a contar dos mil mentiras." Félix Lope de Vega Carpio, EL PRÍNCIPE DESPEÑADO II

"DON MARTÍN
Deja esas cosas, acaba;
basta, que por sueños locos
encubres verdades claras." Félix Lope de Vega Carpio, EL PRÍNCIPE DESPEÑADO III

"ARISTA
No tienen los reyes ley,
ni pueden quitar honor." Félix Lope de Vega Carpio, EL PRÍNCIPE DESPEÑADO III


 

13. Die Mutter der Finsternis; razón prudente (umsichtige Vernunft); Grenzsicherung; "gracias a Mahoma"

Ein kleiner Versprecher konnte bei den Menschen damals Entsetzen hervorufen: FELICIANO fragt: ¿De qué nación? (Welche Nation?), darauf MARTÍN: "Turco soy" (Türkisch bin ich). FELICIANO fällt aus allen Wolken: "¿Turco?" (Türkisch?). Zum Glück hatte sich MARTÍN nur versprochen, er meinte: "Digo de Turín" (Ich meine Turin). Doch auch heute ist man nicht unbedingt erfreut, einen Türken vor sich zu haben, zumindest wenn es sich um einen unberechenbaren Islamisten handelt. [127] 

Die deutsche Bundeskanzlerin, die sich als Neo-Osmanin gerne an die Seite des türkischen Präsidenten stellt und ihn vor harten Sanktionen schützt, die immerhin 115 Milliarden Euro von 2015 bis 2020 für islamisch-türkische Kämpfer bzw. Flüchtlinge ausgegeben hat, sich für die Grenzsicherung nicht zuständig fühlt, Griechenland keine Entschädigung zahlen will, die griechische Hochseeflotte nicht unterstützen will, damit sie im Ernstfall die türkische Kriegsflotte versenken kann, und die von Moslems gerne als "Mama-Merkel" bezeichnet wird, und ihnen als ein so großartiger Vertreter des Gutmenschentum erscheint, diese Neo-Osmanin, die zwar Nazi-Symbole verbietet, osmanische Zeichen, Flaggen und Symbole aber erlaubt, ist in Bezug auf die Sicherheit in Europa nichts anderes als "La madre de las tinieblas / en la silla de su imperio" (Die Mutter der Finsternis auf dem Stuhl ihres Imperiums). [128] 

Reicht es für die Sicherheit in Europa aus, als "La madre de las tinieblas / en la silla de su imperio" (Die Mutter der Finsternis auf dem Stuhl ihres Imperiums) zu sitzen und "comer alcuzcuz" (alcuzcuz essen, eine islamisch-afrikanische Spezialität); wohl kaum, denn nicht nur an den Grenzen zu Griechenland müssen Türken zurückgedrängt werden; generell geht es darum, islamische Mauren bzw. Türken auch in Europa zu bekämpfen: "a pelear con los moros". Man darf auch nicht, wenn eine Frau an der Spitze des Staates steht und die Welt mit Lügen abspeist, davon ausgehen, dass alle Frauen lügen. Das wäre allerdings eine Dummheit. Deshalb sagt MARTÍN: "No, sino razón prudente, / que si alguna mujer miente, / veinte mil tratan verdad." (Nein, aber umsichtige Vernunft, dass, wenn eine Frau lügt, Zwanzigtausend behandeln die Wahrheit). [129] 
 

"Personas que hablan en ella: LEONARDA, dama, DON JUAN DE CASTRO, DON ANTONIO, viejo, MARTÍN, lacayo, DON PEDRO, ÁNGELA, dama, FELICIANO, RAMIRO, huésped, RUFINA, esclava, CAMILO, criado, CARRILLO
...
FELICIANO
¿De qué nación?
MARTÍN
Turco soy.
FELICIANO
¿Turco?
MARTÍN
Digo de Turín.
FELICIANO
¿Piamontés?
MARTÍN
Sí, piamontín.
En grande peligro estoy.
FELICIANO
¿De qué país del Piamonte?
MARTÍN
De Illescas.
FELICIANO
¿De Illescas?, ¿cómo?..." Félix Lope de Vega Carpio, EL PREMIO DEL BIEN HABLAR II

"LEONARDA
La madre de las tinieblas
en la silla de su imperio." Félix Lope de Vega Carpio, EL PREMIO DEL BIEN HABLAR III

"DON JUAN
¿No sería necedad?
MARTÍN
No, sino razón prudente,
que si alguna mujer miente,
veinte mil tratan verdad." Félix Lope de Vega Carpio, EL PREMIO DEL BIEN HABLAR III

Demnächst geht es in Europa so zu wie seinerzeit in Granada, wo alle aufsässigen islamischen Mauren und Türken die Stadt und das Land verlassen mussten. Der Maure bzw. Türke ALBORÁN berichtet: Der Christ habe bereits überall die Kreuzflagge gehisst. Überall feiern die christlichen Helden, die Mendozas und Guzmanes, Leivas, Toledos, Bazanes, Enréquez, Rojas, Girones, Pachecos, Lasos, Quiones, Pimenteles und Lujanes; sie singen mit ihren Waffen und feiern Feste. Die Musik halle durch die Plätze und Hallen. Die Mauren und Türken, die Bencerrajes, Zegrés, Zaros, Muzas, Alfaquées, Abenabes, Albenzaides, Mazas, Gomeles und Zaides, seien gefangen: "Ya el cristiano ha recogido / sobre la pica ferrada / el tafetán descogido / de la bandera cruzada. / Ya Mendozas y Guzmanes, / Leivas, Toledos, Bazanes, / Enríquez, Rojas, Girones, / Pachecos, Lasos, Quiñones, / Pimenteles y Lujanes / truecan las armas por galas, / por música el atambor, / y por las plazas las salas, / y a Belona por Amor, / a quien nacen nuevas alas. / Ya Bencerrajes, Zegríes, / Zaros, Muzas, Alfaquíes, / Abenabós, Albenzaides, / Mazas, Gomeles y Zaides, / Hacenes y Almoradíes / dejan lanzas, toman varas, / juegan cañas, corren yeguas, / que se escuchan a dos leguas / los relinchos y algazaras / con que celebran las treguas." [130] 

Die ein oder andere Maurin entscheidet sich, zum Christentum zu konvertieren. Bis dahin galten die Maurinnen allerdings als "perra mora" (maurische Hündin) oder "zancarrón de Mahoma" (Stelze des Muhammad). [131] 

Interessiert sich ein Christ für eine mit einem Mauren "verheiratete" Maurin, war es in der Regel das geringste Problem, sich mit dem islamischen Ehemann zu einigen, hatte doch genug andere Frauen in seinem Harem. Daher sagt NUÑO auch: "Creo que con su marido / más presto se negociara" (Ich denke mit ihrem Mann wird schneller verhandelt). [132] 

NARVÁEZ, der sich für die Maurin interessiert, sagt, er müsse als Christ seine Meinung sagen. ARRÁEZ sagt dazu: Er gebe ihr nicht nur Freiheit sondern auch gesündere Beratung: "No solo das libertad, / mas saludables consejos" [133] 

Als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl für europäische Regierungen, die gerade dabei sind Millionen islamische Kämpfer nach Europa einreisen zu lassen: NUÑO, "en hábito de moro" (als Maure verkleidet) testet die Aufmerksamkeit, Abwehrbereitschaft und Grenzsicherung, indem er plötzlich bei seinen christlichen Kollegen auftaucht. Er ruft: "¿Hay acaso algún soldado, / que no tenga fuerzas flacas, / que quiera luchar conmigo? (gibt es einen Soldaten, der kein Schwächling ist und mit mir kämpfen will?). NARVÁEZ kann nicht glauben, dass sich ein Maure oder Türke hierher gewagt hat: "¿Por dónde este moro entró? / ¿Quién puerta y licencia dio / en mi casa a mi enemigo?" (Wie kam dieser Maure hinein? Wer öffnete die Tür und gab die Lizenz, einen Feind in mein Haus zu lassen?). NUÑO sagt "Yo me entré solo a probar / mis fuerzas o en paz o en guerra." (Ich ging allein hinein, um zu versuchen, meine Stärke entweder in Frieden oder im Krieg). Dazu ALVARADO: "¡Bravo moro! En esta tierra / suelen desafíos usar. / Yo quiero luchar contigo." (Bravo Maure! Auf dieser Erde Herausforderungen zu nutzen. Ich will dich bekämpfen). Auch die anderen beginnen aufzurüsten. PÁEZ sagt: "Y yo, con adarga y lanza." (Und ich, mit Schild und Speer). ESPINOSA zieht sein Schwert. [134] 

NUÑO treibt noch ein bischen seine Späße mit den christlichen Kollegen, er sagt er sei der Maure Marfuz "Soy el moro Marfuz" und ob man ihn kenne; er sei Muhammads Neffe und sei hier um NARVÁEZ  zu töten: "Soy sobrino de Mahoma.
Vengo a matarte". Zum Schluss gibt er sich zu erkennen und überbringt eine Nachricht bezüglich der Maurin. [135] 

Die Maurin ALARA bemängelt, dass sie von den Christen immer verachtet werde: "¡Que me despreciéis así! / ¡Oh, riguroso cristiano!". Dafür könne man sich wohl bei Muhammad bedanken: "gracias a Mahoma". Denn verrückt ist nicht nur Muhammad sondern alle, die ihm im Glauben folgen. [136] 

NARVÁEZ durch den als Mauren verkleideten NUÑO sensibilisiert, kommt zusammen mit Soldaten hervor, die bis an die Zähne bewaffnet sind, und will illegale Mauren aufstöbern, die heimlich die Rinderherden der christlichen Bauernhöfe melken und zu Quark und Käse verarbeiten. Die Schamlosigkeit dieser barbarischen Schurken sei gewachsen: "Todo hombre esté atento y surto, / que apenas nos oiga el viento, / con tan poco movimiento / como el lobo cuando al hurto / camina solo y atento, / que si en los montes o llanos / de los ganados cercanos / hacen en las piedras rüido / con las manos, de corrido, / se muerde las mismas manos. / Creció ya la desvergüenza / de esta bárbara canalla."  [137] 

Damals wurde von der "Schamlosigkeit dieser barbarischen Schurken" in Spanien gesprochen, und war entsetzt, wenn "Vengan diez mil moros fieros" (Zehntausend wilde Mauren kommen). Von 2015 bis 2020 wurden allein 1,6 Millionen Mauren bzw. Türken nach Deutschland geschleust, größtenteils Moslems im Wehrfähigen Alter, zum Teil Kriminelle, die vor Mord und Brandschatzung nicht zurückschrecken, die, wie kürzlich auf der Griechischen Insel Lesbos passiert, ihre eigene Flüchtlingsunterkunft anzünden und die Feuerwehr auch noch behindern, in der Hoffnung schneller auf das Festland zu gelangen bzw, ihre Kampfgefährten in Deutschland zu erreichen. Linksradikale Politiker von den Grünen, der SPD und der EKD wollen diese Kriminellen auch noch unterstützen indem sie sie nach Deutschland schleusen wollen. [138] 

Wer es mit Moslems zu tun hatte, wollte eigentlich nur noch "diese barbarischen Schurken" bekämpfen oder man schämte sich von ihnen abzustammen: "¡Ah, fiero Bencerraje, / deshonra de mi honor y mi linaje!" (Ah, grimmiger Bencerraje,
Schande meiner Ehre und meiner Abstammung!). Auch ALARA will ihren Namen ändern und Christ werden: "Ya no es aquese nombre el propio suyo, / que yo, señor, me he de volver cristiana." NARVÁEZ meint dazu, sie werde nichts versäumen, wenn sie den Islam und die dazugehörigen Namen verliere: "donde no os faltará lo que perdistes." [139] 
 

"Personas: ABINDARRÁEZ, JARIFA, ZORAIDE, ALBORÁN, NARVÁEZ, NUÑO, ALARA, DARÍN, PÁEZ, BAJAMED, ARRÁEZ, ESPINOSA, ALVARADO, CABRERA, ORTUÑO, PERALTA, ZARA, MANILORO, CELINDO, MENDOZA, ARDINO, ZARO, SOLDADOS, MÚSICOS, MOROS
...
ALBORÁN
Ya el cristiano ha recogido
sobre la pica ferrada
el tafetán descogido
de la bandera cruzada.
Ya Mendozas y Guzmanes,
Leivas, Toledos, Bazanes,
Enríquez, Rojas, Girones,
Pachecos, Lasos, Quiñones,
Pimenteles y Lujanes
truecan las armas por galas,
por música el atambor,
y por las plazas las salas,
y a Belona por Amor,
a quien nacen nuevas alas.
Ya Bencerrajes, Zegríes,
Zaros, Muzas, Alfaquíes,
Abenabós, Albenzaides,
Mazas, Gomeles y Zaides,
Hacenes y Almoradíes
dejan lanzas, toman varas,
juegan cañas, corren yeguas,
que se escuchan a dos leguas
los relinchos y algazaras
con que celebran las treguas." Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA I

"NARVÁEZ
Aunque soy cristiano, en fin,
te he de dar mi parecer...
ARRÁEZ
No solo das libertad,
mas saludables consejos." Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA I

"NUÑO
¿Hay acaso algún soldado,
que no tenga fuerzas flacas,
que quiera luchar conmigo?
NARVÁEZ
¿Por dónde este moro entró?
¿Quién puerta y licencia dio
en mi casa a mi enemigo?
NUÑO
Yo me entré solo a probar
mis fuerzas o en paz o en guerra.
ALVARADO
¡Bravo moro! En esta tierra
suelen desafíos usar.
Yo quiero luchar contigo.
PÁEZ
Y yo, con adarga y lanza.
ESPINOSA
Yo, con espada, si alcanza
la suya a igualar conmigo...
NUÑO
Soy el moro Marfuz...
Soy sobrino de Mahoma.
Vengo a matarte." Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA II

"ALARA
¡Que me despreciéis así!
¡Oh, riguroso cristiano!" Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA II

"NARVÁEZ
Todo hombre esté atento y surto,
que apenas nos oiga el viento,
con tan poco movimiento
como el lobo cuando al hurto
camina solo y atento,
que si en los montes o llanos
de los ganados cercanos
hacen en las piedras rüido
con las manos, de corrido,
se muerde las mismas manos.
Creció ya la desvergüenza
de esta bárbara canalla, " Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA II

"Nuño
Vengan diez mil moros fieros,
que en diez hay para diez mil.
Narváez
Habla con voz más sutil." Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA II

"Zoraide
¡Ah, fiero Bencerraje,
deshonra de mi honor y mi linaje!
NARVÁEZ
Ya que en Alora estáis, mi dulce Alara,
pruebe vuestro cruel fiero marido
el gusto de escuchar estos requiebros,
pues no quiso sufrir celos injustos.
ALARA
Ya no es aquese nombre el propio suyo,
que yo, señor, me he de volver cristiana...
NARVÁEZ
Si vos cristiana habéis de ser, señora,
darele libertad, y a Coín se vuelva.
Y vos podréis quedaros en Alora,
donde no os faltará lo que perdistes." Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA III
 
 

14. Suleiman der Prächtige; Eine Vereidigung auf Muhammad oder den Koran wie ein Fluch einer alter Hure

Es wurde ja schon bemängelt, dass muslimische Frauen, womöglich mit Kopftuch oder Burka von den Christen immer verachtet werden und dass man sich dafür bei Muhammad und seinen Nachfolgern bedanken könne: "gracias a Mahoma". Denn verrückt ist nicht nur Muhammad und alle, die ihm im Glauben folgen, sondern die ganze islamisch-osmanische Geschichte ist mit Lügen angefüllt: "toda tu historia de mentiras llena". [140] 

Verständlich, wenn Christen ihre Witze darüber machen. So sagen sie z.B. als Frau solle man sich Muhammad wie ein Pferd auf den Hinterbeinen nähern. Auch Lord Byron hatte erkannt, dass bei den Türken die Frauen wie Pferde gehalten werden. [141] 

Inzwischen werden nicht nur Witze und Karikaturen über Muhammad gemacht, sondern er wird auch als Schimpfwort verwendet. So sagt CASTRUCHO zum Beispiel: "¡Toma, vieja mahoma!... Ya has abierto, agora quéjate al viento" (Nimm, alte Schachtel Muhammad!... Sie haben sie bereits geöffnet, beschweren Sie sich beim Wind). Zudem zeigt sich, dass ein Eid auf Muhammad oder seinen Koran null und nichtig ist: "No hay juramento" (Es gibt keinen Eid). TEODORA hatte ihn wohl, wie der Bürgermeister von London auch, auf den Koran schwören lassen und sagt daher: "¿Y el juramento?... ¡Ay, traidor! Ruego al Señor que no te logres, amén. " (Was ist mit dem Eid?... ¡Oh, Verräter! Ich bete zum Herrn, dass du es nicht machst, amen). CASTRUCHO meint, das sei alles in Ordnung, eine Vereidigung auf Muhammad oder den Koran sei wie ein Fluch einer alter Hure: "Está bien, que maldición de puta vieja." [142] 

Dadurch, dass die ganze islamisch-osmanische Geschichte mit Lügen angefüllt ist, und an osmanischen Universitäten falsches Denken gelehrt wird, kann man die Kritiker verstehen, die sagen: "mal pensar nos provoque" (Falsches Denken provoziert uns). [143] 

Damals machte man sich lustig über Suleiman den Prächtigen, indem man sagte, der Teufel ist auf freiem Fuß: "Creo que el diablo anda suelto", oder Hast du nicht den Unteroffizier gesagt, auf Befehl des Kapitäns, wollte er mir Suleiman geben?: "¿No dijiste que el Sargento, / por orden del Capitán, / me quiso dar solimán?" Ähnlich könnte man heute vom türkischen Präsidenten sprechen. Der Leutnant DON JORGE beschreibt Suleiman den Prächtigen so: "¡Hi de puta, mentiroso, / sucio, infame, fanfarrón! / Si no fuera por manchar / de tan vil sangre la espada, / te diera una cuchillada." (Hure, Lügner, schmutzig, berüchtigt, bluffend! Damit nicht das Schwert von solchem abscheulichen Blut besudelt wird, würde Ich dir ein Messer geben). [144] 

Der "Mut" der türkischen Soldaten ist ja schon sprichwörtlich. Solange nur Frauen und Kinder vor Ort sind, wird tapfer gekämpft, stehen sie jedoch christlichen Soldaten gegenüber, flüchten sie sofort. CASTRUCHO will einen türkischen Soldaten nachmachen: "Que a un turco dé" und sagt: "¡Bravamente me escapé!" (Ich bin tapfer weggelaufen!). [145] 

 
"FIGURAS: ESCOBARILLO,   que es BRISENA, dama, FORTUNA, BELTRANICO,   que es LUCRECIA, TEODORA,   vieja, CASTRUCHO, DON HÉCTOR,   capitán, DON JORGE,   alférez, DON ÁLVARO,   sargento, CAMILO,   criado, BELARDO,   soldado, PRADELO,   soldado, GUZMÁN,   soldado, MENDOZA,   soldado, EL GENERAL DEL EJÉRCITO, UN PAJE DEL GENERAL, DON RODRIGO,   maese de campo.
...
CASTRUCHO 
¡Toma,
vieja mahoma!...
Ya has abierto, 
agora quéjate al viento. 
TEODORA 
¿Y el juramento? 
CASTRUCHO 
No hay juramento.
TEODORA 
¡Ay, traidor!
Ruego al Señor 
que no te logres, amén. 
CASTRUCHO 
Está bien, 
que maldición de puta vieja..." Félix Lope de Vega Carpio, El galán Castrucho II

"CASTRUCHO 
Creo que el diablo anda suelto... 
JORGE 
¿No dijiste que el Sargento, 
por orden del Capitán, 
me quiso dar solimán? 
CASTRUCHO 
En eso es verdad que miento 
¿mas no veis que soy burlón 
y me tiene por gracioso? 
JORGE 
¡Hi de puta, mentiroso, 
sucio, infame, fanfarrón! 
Si no fuera por manchar 
de tan vil sangre la espada, 
te diera una cuchillada." Félix Lope de Vega Carpio, El galán Castrucho III 

"CASTRUCHO 
¡Bravamente me escapé!
ÁLVARO 
¿Qué dices?
CASTRUCHO 
Que a un turco dé
esas gracias tan pesadas." Félix Lope de Vega Carpio, El galán Castrucho III 
 

15. Desdicha otomano (osmanisches Elend), sarraceno enemigo, turco fiero (feindliche Sarazenen, grimmiger Türke); Ich bin erstaunt über Muhammad, sterben soll der Tyrann und sein Koran!

Die Spanier sind gerade dabei, ein türkisches Korsaren bzw. Piratenschiff zu erobern. Im Heck der Galeere, tritt ein schwarzer Türke und Korsar auf (der später zum Christentum konvertiert und sogar ein Heiliger wird), der anfangs noch die Türken anfeuert, diese Spanier sollen sterben, auch wenn sie in der Welt die Berühmtesten! : "¡Ea, turcos, valerosos, / de las hazañas crisoles, / mueran esos españoles, / del mundo los más famosos!" [146]

DON PEDRO PORTOCARRERO fragt warum sie sich als Türken der Herrlichkeit Spaniens widersetzen?: "¿Por qué resistes la gloria / que a España está concedida?" Die Türken werden ohnehin besiegt und zur Aufgabe gezwungen: "¡Rendíos, canalla vencida! / ¡Victoria, España, victoria!" (Gebt auf, ihr Schuken, ihr seid besiegt! Sieg, Spanien, Sieg!). Der Türke Rosambuco ist unglücklich wegen seines osmanischen Elends: "¡Ah, Rosambuco infeliz, / por tu desdicha otomano" und will sich ins Meer stürzen. [147]

Als er sich ins Meer stürzen will, hält Christus in der Gestalt eines Kindes ihn mit seinem Arm fest, und sagt: "Rosambuco, espera, aguarda... Yo soy... No te desesperes, / que Dios del cielo te guarda / para que asombres al mundo" (Rosambuco, warte, warte ... Ich bin... Verzweifeln Sie nicht, dass der Gott des Himmels euch hält um die Welt in Erstaunen zu versetzen). [148]

DON PEDRO PORTOCARRERO feiert den Sieg für Sizilien und Spanien und will den Türken dahin schicken wo er normalerweise hingehört: "¡Victoria / por Sicilia y por España! / Date a prisión, turco fiero." (Sieg für Sizilien und Spanien! Geh ins Gefängnis, grimmiger Türke). Ein Soldat ruft: "Al fuerte Portocarrero, / honra de España y asombro / del sarraceno enemigo." (Nach Fort Portocarrero, Ehre Spaniens und Staunen des feindlichen Sarazenen). [149] 

Der Türke Rosambuco wird befragt, wer er sei, woher er komme usw.. Er sagt, er sei Korsar des Sultan Celín, dessen Imperium schwarz und rücksichtslos sei; als Kind sei er von Türken aus Ethiopien geraubt worden; nun sei er über die Jahre eine tolle Kopie dieser Türken geworden; das sei sein Wert in gewisser Weise. Sein Herr, nachdem er ihn freigelassen habe, gab ihm mit anderen, diese Galeere. Er habe in Konstantinopel die Gefängnisse mit Christen gefüllt, vom  Mamluk bis zum entfernten Deutschen, sie alle habe sein Arm erwischt. Zu der Firma gehören noch drei weitere starke Galeeren: "Soy corsario / del turco sultán Celín, / y el sol de su imperio, en fin, / aunque negro, temerario. / Nací en la adusta Etiopia, / cautiváronme pequeño / los turcos, y en este leño / anduve de años gran copia, / que es mi valor de manera / que, tras que me libertó, / el gran señor me entregó, / con otras, esta galera, / donde con aquesas manos, / temidas como divinas, / las mazmorras constantinas / he llenado de cristianos. / Y, en fin, desde el mameluco / hasta el alemán remoto, / sabe los vasos que ha roto / el brazo de Rosambuco. / Echaron las olas fieras, / tras la borrasca y porfía, / ayer de mi compañía / otras tres fuertes galeras." [150] 

Auch wenn nur ein Korsarenschiff versenkt wurde, so hat sich dieser Sieg nach DON PEDRO PORTOCARRERO doch gelohnt.  Denn dieser braune Türke und Korsar habe vor der Küste von Italien und Sizilien so oft Elend und Weinen verursacht und er habe so viele seiner Galeonen (türkisches Korsarenschiff) mit Schlachtnebenerzeugnissen gefüllt: "Una sola, señora, y aunque una sola, / es digna de estimarse esta victoria / por el mucho trabajo que ha costado. / Este turco moreno el corsario era / que en las costas de Italia y de Sicilia / tantas veces causó miserias, llantos, / y tantas sus galeotes de despojos". [151] 

EL VIRREY [CONDE DE ALBADELISTE] befragt Rosambuco nach seiner Abstammung. Er sagt: "Reyes fueron, señor, mis abuelos / de aquella gran provincia tiempos muchos" (Könige waren sie, Herr, meine Großeltern in dieser großen Provinz viele Male). [152] 

Rosambuco meint, gestern sei er Herr gewesen, heute ein Sklave: "Ayer era señor, hoy soy esclavo". Als Kapitän sei er der der höchste gewesen, nun müsse er auch trainieren, ein Gefangener zu sein, daher wolle er ihm dienen: "Servirte desde hoy será mi intento, / pues a servir mi suerte me ha traído, / que pues fui capitán el más altivo, / también me he de esmerar en ser cautivo." [153] 

Der Oberbürgermeister LESBIO kommt mit seinem neuen Sklaven Rosambuco nach hause. Dort wird er von den Frauen bewundert: "Aunque tan negro, / es noble, es capitán... Buen talle tiene ... ¡Ay, Jesús, qué negro turco! / Si quieres ser cristiano, no habrá en casa / quien como a hijo no te estime y quiera." (Obwohl so schwarz, ist er edel, er ist ein Kapitän... Er hat eine gute Größe ... Oh, Jesus, was für ein schwarzer Türke! Wenn du Christ sein willst, wird es kein Zuhause geben das dich nicht wie ein Sohn schätzt und liebt). [154] 

Nachdem ihm ein Heiliger erscheint, will EL SANTO NEGRO (Rosambuco) das Heidentum bzw. den Islam verlassen und zum Christentum konvertieren: "¡Oh, soberano Benito, / digno de inmortal corona, / por vos nueva vida gano! / Mahoma es ya bien me asombre. / ¡Muera su Alcorán tirano! / Benito ha de ser mi nombre. / ¡Señor, yo he de ser cristiano! ... Ya desprecio el paganismo" (O souveräner Benedikt, würdig der unsterblichen Krone, für sie neues Leben gewonnen!
Ich bin erstaunt über Muhammad. Sterben soll der Tyrann und sein Koran! Benito muss mein Name sein. Herr, ich muss Christ sein! ... Ich verabscheue bereits das Heidentum). [155] 

Der Bürgermeister fragt noch: "¿Que en Cristo queréis creer?" (Was wollt ihr an Christus glauben?). EL SANTO NEGRO hat sich schon entschieden, er will so schnell wie möglich die Taufe: "Mandad que el santo bautismo me den." [156] 
 

 
"FIGURAS: EL SANTO NEGRO (Rosambuco), EL VIRREY [CONDE DE ALBADELISTE], DON PEDRO PORTOCARRERO, EL CAPITÁN MOLINA, LESBIO, alguacil mayor, NISEYA, dama, LUCRECIA, negra, EL GUARDIÁN, DOS FRAILES, SAN FRANCISCO, UN PAJE, RIBERA, viejo, DOS DEMONIOS, UN GALÁN, PEDRISCO, UNA ENDEMONIADA, CRISTO, niño, LAURA, MÚSICOS, SOLDADOS, UN ÁNGEL, UNA MUJER

EL SANTO NEGRO
¡Ea, turcos, valerosos,
de las hazañas crisoles,
mueran esos españoles,
del mundo los más famosos!,
que este alfanje y brazo fuerte,
en tan furiosos ensayos,
es cielo que arroja rayos,
furor, rabia, pena y muerte.
DON PEDRO PORTOCARRERO
¿Por qué resistes la gloria
que a España está concedida?...
[Voces]
Rendíos, canalla vencida!
Todos
¡Victoria, España, victoria!...
EL SANTO NEGRO...
¡Ah, Rosambuco infeliz,
por tu desdicha otomano...
CRISTO, niño
Yo soy... No te desesperes,
que Dios del cielo te guarda
para que asombres al mundo...
DON PEDRO PORTOCARRERO
¡Victoria
por Sicilia y por España!
Date a prisión, turco fiero...
SOLDADO
Al fuerte Portocarrero,
honra de España y asombro
del sarraceno enemigo...
DON PEDRO PORTOCARRERO
¿Quién eres?...
EL SANTO NEGRO
Soy corsario
del turco sultán Celín,
y el sol de su imperio, en fin,
aunque negro, temerario.
Nací en la adusta Etiopia,
cautiváronme pequeño
los turcos, y en este leño
anduve de años gran copia,
que es mi valor de manera
que, tras que me libertó,
el gran señor me entregó,
con otras, esta galera,
donde con aquesas manos,
temidas como divinas,
las mazmorras constantinas
he llenado de cristianos.
Y, en fin, desde el mameluco
hasta el alemán remoto,
sabe los vasos que ha roto
el brazo de Rosambuco.
Echaron las olas fieras,
tras la borrasca y porfía,
ayer de mi compañía
otras tres fuertes galeras." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO I

"DON PEDRO PORTOCARRERO
Una sola, señora, y aunque una sola,
es digna de estimarse esta victoria
por el mucho trabajo que ha costado.
Este turco moreno el corsario era
que en las costas de Italia y de Sicilia
tantas veces causó miserias, llantos,
y tantas sus galeotes de despojos..." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO I

"EL SANTO NEGRO
Servirte desde hoy será mi intento,
pues a servir mi suerte me ha traído,
que pues fui capitán el más altivo,
también me he de esmerar en ser cautivo." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO I

"LAURA
Álzate. ¡Ay, Jesús, qué negro turco!
Si quieres ser cristiano, no habrá en casa
quien como a hijo no te estime y quiera." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO I

"EL SANTO NEGRO
¡Oh, soberano Benito,
digno de inmortal corona,
por vos nueva vida gano!
Mahoma es ya bien me asombre.
¡Muera su Alcorán tirano!
Benito ha de ser mi nombre.
¡Señor, yo he de ser cristiano!...
LESBIO
¿Que en Cristo queréis creer?
EL SANTO NEGRO
Ya desprecio el paganismo...
Mandad que el santo bautismo
me den." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO I
 

16. SAN FRANCISCO und EL SANTO NEGRO: Den pervertierten Koran, mit den erfundenen Fabeln und Märchen ("pervertido Alcorán, / dejar tu fábula intento!") und den falschen Muhammad ("el falso Mahoma") hinter sich lassen

Es ist eher selten, dass türkische Korsaren zum Christentum konvertieren. Eher läuft es so ab wie RIBERA berichtet: Eines Tages sei er gefesselt neben diesem Hund, der ihn gehäutet habe und nach Pest rieche und die Cholera verbreite: "Un día ha que estoy atado / al lado de esta perruna / que me tiene desollado; / huele a peste y a porcuna, / que de miedo creo le ha dado / cólica pasa.." [157] 

Der zum Christentum bekehrte EL SANTO NEGRO hat nun ganz andere Gedanken, er schimpft auf die Märchen im pervertierten Koran und freut sich, dass seine Seele nun weiß, auch wenn der Körper schwarz sei: "Ya dentro del pecho siento / nuevos gustos que me dan / valor, ánimo y aliento. / ¡Ah, pervertido Alcorán, / dejar tu fábula intento! / Ya mi gloria solicito / y a ser cristiano me incito; / ya con esta ley me alegro. / Blanca el alma, el cuerpo negro, / por vos aguardo, Benito. / Mientras que en la ley me enseño, / me dilata el bautizarme, / y con gran razón, mi dueño; / mas ¿qué es esto? Quiero echarme, / que me ha dado un dulce sueño." (Schon in der Brust fühle ich neue Geschmäcker, die mir Mut, Geist und Ermutigung geben. Ah, pervertierter Koran, mit den erfundenen Fabeln und Märchen! Schon für meinen Ruhm erbete ich Christ zu sein, und rmutig; schon mit diesem Gesetz bin ich froh, denn nun ist meine Seele weiß, auch wenn der Körper schwarz ist, Benito. Während ich im Gesetz unterrichtet werde, bin erweitert, indem ich getauft werde, und mit gutem Grund, mein Besitzer; aber was ist das? Ich will mich hinlegen, das hat mir einen süßen Traum gegeben). [158] 

Dem EL SANTO NEGRO, der den pervertierten Koran schon verlassen hat, erscheint im Schlaf SAN FRANCISCO. Auch er empfielt ihm, den falschen Muhammad zu verlassen, sich taufen zu lassen und Franziskaner zu werden: "A bautizarte disponte / y deja el falso Mahoma, / y luego en Jesús del Monte, / que es mi monasterio, toma / la cuerda, el hábito ponte."  [159] 

EL SANTO NEGRO ist etwas ungeduldig und zweifelhaft, ob er der Aufgabe gewachsen sei. SAN FRANCISCO beruhigt ihn und sagt: "Aguarda, pues, y verás / cómo tendrás ciencia y luz / de nuestra fe desde hoy más; / en tu boca haga la cruz. / Ya docto en mi luz estás. / Quédate con Dios, amigo, / que ya infinito me alegro / de que he de llevar conmigo / un fraile santo, aunque negro. / Haz lo que te mando y digo." (Warten Sie also, und Sie werden sehen, wie Sie Wissenschaft und Licht bekommen unseres Glaubens von heute an mehr; Ich habe schon in meinem Licht gelernt, dass du es bist. Bleib bei Gott, mein Freund, wie ich, der ich schon in der Ewigkeit bin; du wirst ein heiliger Mönch, wenn auch schwarz. Tun Sie, wie ich Ihnen befehle und ich sage). [160] 

EL SANTO NEGRO wacht auf und sagt: der göttliche Heilige solle warten, er brauche noch Zeit, damit die Seele alles empfangen könne, die sakrosankte Taufe. Er zweifelt, aber er kennt ja das Paternoster, das AveMaria, das Glaubensbekenntnis und die Gebote. Er wisse alles durch ein Wunder und ein Christ zu sein, riskiere er, er werde getauft werden, weil er eingerichtet ist, das heilige Gesetz verdiene er; heute müsse er Christ sein. Seine Glückseligkeit beginne heute: "Aguarda, divino santo; / santo venturoso, aguarda, / pues ya mis venturas canto, / ya el alma en recibir tarda / el bautismo sacrosanto. / Mas si son encantamientos / estos de mis pensamientos... / Mas no, el Paternóster sé,
el Avemaría diré, / el Credo y los Mandamientos. / ... A que me bauticen voy, / pues instituido estoy / en la ley santa que gano; / hoy tengo de ser cristiano. / Mi dicha empieza desde hoy." [161] 

Nach der Taufe tritt er als Christ auf und sagt, für die Gnade empfing er das göttliche Wasser, dass sein lebendiger Glaube erwache, und da der Himmel auf dem Weg sei, seine Glückseligkeit bisher ungewiss; seit der gesegneten Taufe habe er ihn von der Schuld befreit, und das verfluchte Herz, und der Vorname, über den er gestolpert sei, Rosambuco wurde in Benito umbenannt. Und obwohl er von seinem Herrn in diesem Obstgarten geschickt wurde, schickt Christus ihn zur Muttergottes, die die Tür sei von Christus; er bete das Avemaría, dass sein Glaube ungewiss sei. Der Heilige, der ihm im Traum erschienen ist, sage, Gott rette dich, Maria, in der das Ewige Wort Fleisch wurde, Gnade, Segen und volle Herrlichkeit, denn ihr seid eine Quelle voller Gnade... Sie sei gesegnet, und in ihrem heiligen Schoß ihre Frucht. Bete für alle, im geplagten Tod und befreie uns vovon dem gerissenen Feind: "Ya que de la gracia cierta / recibí el agua divina / 
que mi fe viva despierta, / y ya que el cielo encamina / mi dicha hasta ahora incierta; / ya que el bautismo bendito / de la culpa me ha librado, / y del corazón maldito, / y el primer nombre he trocado / de Rosambuco en Benito, / aunque a labrar esta huerta / mi señor y amo me envía, / a la Virgen, que es la puerta / de Cristo, el Avemaría / rezalle mi fe concierta. / Híncase de rodillas el SANTO, y dice: / Dios te salve, María, en quien se espacia / el Verbo Eterno como en selva amena, / de gracia, bendición y gloria llena, / pues eres fuente que rebosa gracia... / Dios, Señora, es contigo, eres bendita / en las mujeres, sin pagar tributo / de culpa alguna, pues en ti no habita; / bendita tú, tu sacro vientre y fruto. / Ruega por todos, en la muerte aflita / y líbranos del enemigo astuto." [162] 
 

"EL SANTO NEGRO
Ya dentro del pecho siento
nuevos gustos que me dan
valor, ánimo y aliento.
¡Ah, pervertido Alcorán,
dejar tu fábula intento!
Ya mi gloria solicito
y a ser cristiano me incito;
ya con esta ley me alegro.
Blanca el alma, el cuerpo negro,
por vos aguardo, Benito.
Mientras que en la ley me enseño,
me dilata el bautizarme,
y con gran razón, mi dueño;
mas ¿qué es esto? Quiero echarme,
que me ha dado un dulce sueño." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II

"SAN FRANCISCO...
A bautizarte disponte
y deja el falso Mahoma,
y luego en Jesús del Monte,
que es mi monasterio, toma
la cuerda, el hábito ponte." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II

"SAN FRANCISCO
Aguarda, pues, y verás
cómo tendrás ciencia y luz
de nuestra fe desde hoy más;
en tu boca haga la cruz.
Ya docto en mi luz estás.
Quédate con Dios, amigo,
que ya infinito me alegro
de que he de llevar conmigo
un fraile santo, aunque negro.
Haz lo que te mando y digo...
EL SANTO NEGRO
Aguarda, divino santo;
santo venturoso, aguarda,
pues ya mis venturas canto,
ya el alma en recibir tarda
el bautismo sacrosanto.
Mas si son encantamientos
estos de mis pensamientos...
Mas no, el Paternóster sé,
el Avemaría diré,
el Credo y los Mandamientos.
Todo lo sé por milagro
y a ser cristiano me arrisco,
pues es fácil lo más agro.
A vuestro nombre, Francisco,
mi alma y vida consagro.
A que me bauticen voy,
pues instituido estoy
en la ley santa que gano;
hoy tengo de ser cristiano.
Mi dicha empieza desde hoy." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II

"EL SANTO NEGRO
Ya que de la gracia cierta
recibí el agua divina
que mi fe viva despierta,
y ya que el cielo encamina
mi dicha hasta ahora incierta;
ya que el bautismo bendito
de la culpa me ha librado,
y del corazón maldito,
y el primer nombre he trocado
de Rosambuco en Benito,
aunque a labrar esta huerta
mi señor y amo me envía,
a la Virgen, que es la puerta
de Cristo, el Avemaría
rezalle mi fe concierta.
Híncase de rodillas el SANTO, y dice:
Dios te salve, María, en quien se espacia
el Verbo Eterno como en selva amena,
de gracia, bendición y gloria llena,
pues eres fuente que rebosa gracia...
Dios, Señora, es contigo, eres bendita
en las mujeres, sin pagar tributo
de culpa alguna, pues en ti no habita;
bendita tú, tu sacro vientre y fruto.
Ruega por todos, en la muerte aflita
y líbranos del enemigo astuto." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II


 

17. Psalm "Laudate Dominum omnes gentes"

Sein Herr, LESBIO, wundert sich: "Parece / que te haces predicador. / ¿Cómo no has labrado nada? (Es scheint, Sie werden ein Prediger. Wie kommt es, dass Sie nichts getan haben? EL SANTO NEGRO erwidert: "Suelo, señor, ocupar / 
el alma en Dios elevada; / suelo a la Virgen rezar, / y después hallo labrada / la huerta tuya. Hora es / de vísperas, y no ves / que me disculpa mi celo. / Si quieres oír del cielo / vísperas, pon esos pies / con estos." (Der Boden, Herr, ist besetzt, die Seele in Gott auferweckt; Normalerweise bete ich zur Muttergottes, und dann finde ich Arbeit in Ihrem Garten. Es ist Zeit für die Vesper, und sehen Sie nicht, das entschuldigt meinen Eifer. Wenn Sie vom Himmel hören wollen, setzen Sie diese Füße mit diesen).  [163] 

LESBIO staunt: "¡Qué escucho, Dios!" (Was höre ich, Gott!). EL SANTO NEGRO will ihn mit in die Göttliche Kapelle nehmen: "Eterno Monarca, a vos / mi fe y corazón camina; / hoy la Capilla divina / habremos de oír los dos. / wir müssen beide hören." Dort singen Sie den Psalm "Laudate Dominum omnes gentes" und LESBIO wirft sich auf die Füße vor den neuen Heiligen und sagt, dass er nun der Herr in seinem Haus sei, auch könne er ihn nach seinem Ganzen Nachlass fragen, er wolle, dass die Welt verstehe,  er habe einen Heiligen in seinem Haus; er solle nicht sagen, dass er gefangen sei; er bekomme die Hälfte seines Nachlasses, denn ohne Kinder sei er und er habe seine Heiligkeit gesehen,: "Dame aquestos pies, Benito, / que pues el cielo sagrado / te hace bien tan infinito, / razón es que esté postrado / a tus pies, santo bendito. / Ya de conocerte acabo, / ya tu santidad alabo / ya te estimo y tengo amor; / de mi casa eres señor, / no te llames más esclavo. / Pídeme toda mi hacienda; / de mí y mi casa dispón, / que quiero que el mundo entienda / que tengo un santo varón / en mi casa... / No diga que eres cautivo / tu lengua discreta y santa. / De mi hacienda la mitad, / 
pues que sin hijos estoy / y he visto tu santidad, / desde aquí, santo, te doy " [164] 

EL SANTO NEGRO weiß nicht was er sagen soll: "No engrandezcas mi humildad, / no me des nombre de santo, / que para ensalzarme tanto / soy pecador no pequeño; / tú eres mi señor y dueño. / Tu magnificencia canto. / No quiero hacienda o riqueza, / una merced sola espero / que me haga tu largueza. / ¿Otorgarla quieres?... ¡No digas tal libertad! / Pido, señor, que me des / licencia, que en religión / del seráfico varón / que en Palermo y su horizonte / se llama Jesús del Monte, / entre en aquesta ocasión. / ¿Quiéresme este bien hacer?" (Vergrößern Sie nicht meine Demut, gib mir nicht den Namen des Heiligen, das erschreckt mich zu sehr. Ich bin ein nicht kleiner Sünder; Du bist mein Herr und Besitzer. Deine Pracht singt. Ich will keine Landwirtschaft oder Reichtum, eine Barmherzigkeit allein, hoffe ich machen sie mir Ihre Sehnsucht. Gewähren Sie es, oder?... Sagen Sie nicht diese Freiheit! Ich bitte, Herr, mir Lizenz zu geben, ins Männerkloster in Palermo zu gehen, dessen Name ist Jesus vom Berg. Willst du etwas gutes tun?) [165] 

LESBIO will ihn ins Kloster geleiten: "¡Qué divino proceder!... / Tu humildad me maravilla.../ Vamos, santo negro, / que Dios honra al que se humilla." (Was für ein Göttliches! ... Deine Demut erstaunt mich... Komm, Heiliger, dass Gott den ehrt, der sich selbst demütigt). [166] 

Inzwischen ist er Franziskaner-Bruder geworden: "Ya queda armado / Benito con el hábito sagrado." (Er, Benito, ist bereits bewaffnet und zwar mit der heiligen Gewohnheit). LAURA fragt, wem der Hut gehöre: "¿Qué sombrero es aqueste?". Er sei von Benito, der bereits Franziskanerbruder sei:"De Benito, / que ya es fraile franciscano."  LAURA kann es kaum glauben: "¿Quién?, ¿mi esclavo el negro? (Wer, mein Sklave, der Schwarze?). LESBIO: "El santo, aquel negro bendito." (Der Heilige, der gesegnet ist). DON PEDRO PORTOCARRERO: "Y ¿cuándo lo tomó?" (Und wann haben Sie es gemacht?) LESBIO: "Con infinito / gusto, los frailes hoy, señor, le dieron / el hábito, y la cuerda le ciñeron." (Mit unendlichem Geschmack, die Mönche heute, Herr, gaben ihm die Ausstattung und das Seil). LAURA erfährt, dass er im Kloster "Jesús del Monte" zum Franziskaner wurde. Sie sagt: "En él espero / una vida ejemplar." (In ihm hoffe ich, ein vorbildliches Leben). LESBIO will sogar schon seinen Hut als Relique verehren: "Quiérole tanto, / que por reliquia traigo este sombrero, / que fue suyo." DON PEDRO PORTOCARRERO gibt zu bedenken, so heilig sei er noch nicht: "Aún no es, Lesbio, tan santo." [167] 

Im Kloster regt sich ein Klosterbruder über EL SANTO NEGRO auf, er würde seine Arbeiten nicht verrichten, die ihm aufgetragen wurden. EL SANTO NEGRO sagt dazu: Wenn er ihm jemals Ärger bereitet habe, möge er ihm verzeihen, geliebter Bruder: "Si algún enojo le he dado, / perdóneme, hermano amado". Ein Klosterbruder schimpft über ihn, er solle aufstehen, das Feigengesicht, und er solle sich anschauen, dass der Wächter ihm Schrubben befohlen habe. EL SANTO NEGRO meint, er habe sich schon geschrubbt, er müsse jetzt gehen. Der Klosterbruder ist bedient und sagt, der Hund lüge, und wer er überhaupt sei, doch nichts als ein "Perro turco" (türkischer Hund). EL SANTO NEGRO bleibt ruhig und sagt: Nun, Bruder, seien Sie gehorsam und murren Sie nicht, es ist eine Sache für hasserfüllte Ordensleute. Es sei um Gottes willen: "Sea por amor de Dios". [168] 
 
 

"LESBIO
Parece
que te haces predicador.
¿Cómo no has labrado nada?
EL SANTO NEGRO
Suelo, señor, ocupar
el alma en Dios elevada;
suelo a la Virgen rezar,
y después hallo labrada
la huerta tuya. Hora es
de vísperas, y no ves
que me disculpa mi celo.
Si quieres oír del cielo
vísperas, pon esos pies
con estos...
LESBIO
¡Qué escucho, Dios!
EL SANTO NEGRO
Eterno Monarca, a vos
mi fe y corazón camina;
hoy la Capilla divina
habremos de oír los dos...
Canten el salmo “Laudate Dominum omnes gentes” y después vuelvan a bajar por su invención, como subieron, y arrójese LESBIO a los pies del SANTO, y diga:
LESBIO
Dame aquestos pies, Benito,
que pues el cielo sagrado
te hace bien tan infinito,
razón es que esté postrado
a tus pies, santo bendito.
Ya de conocerte acabo,
ya tu santidad alabo
ya te estimo y tengo amor;
de mi casa eres señor,
no te llames más esclavo.
Pídeme toda mi hacienda;
de mí y mi casa dispón,
que quiero que el mundo entienda
que tengo un santo varón
en mi casa...
No diga que eres cautivo
tu lengua discreta y santa.
De mi hacienda la mitad,
pues que sin hijos estoy
y he visto tu santidad,
desde aquí, santo, te doy.
EL SANTO NEGRO
No engrandezcas mi humildad,
no me des nombre de santo,
que para ensalzarme tanto
soy pecador no pequeño;
tú eres mi señor y dueño.
Tu magnificencia canto.
No quiero hacienda o riqueza,
una merced sola espero
que me haga tu largueza.
¿Otorgarla quieres?... 
¡No digas tal libertad!
Pido, señor, que me des
licencia, que en religión
del seráfico varón
que en Palermo y su horizonte
se llama Jesús del Monte,
entre en aquesta ocasión.
¿Quiéresme este bien hacer?
LESBIO
¡Qué divino proceder!...
Tu humildad me maravilla...
Vamos, santo negro,
que Dios honra al que se humilla." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II

"LESBIO
Ya queda armado
Benito con el hábito sagrado.
DON PEDRO PORTOCARRERO
¡Oh, Lesbio noble!...
LAURA
¿Qué sombrero es aqueste?
LESBIO
De Benito,
que ya es fraile franciscano.
LAURA
¿Quién?, ¿mi esclavo
el negro?
LESBIO
El santo, aquel negro bendito.
DON PEDRO PORTOCARRERO
Y ¿cuándo lo tomó?
LESBIO
Con infinito
gusto, los frailes hoy, señor, le dieron
el hábito, y la cuerda le ciñeron.
LAURA
¿Dónde?
LESBIO
En Jesús del Monte.
LAURA
En él espero
una vida ejemplar.
LESBIO
Quiérole tanto,
que por reliquia traigo este sombrero,
que fue suyo.
DON PEDRO PORTOCARRERO
Aún no es, Lesbio, tan santo." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II
 
 

18. Leben im Kloster

Im Kloster regt sich ein Klosterbruder über EL SANTO NEGRO auf, er würde seine Arbeiten nicht verrichten, die ihm aufgetragen wurden. EL SANTO NEGRO sagt dazu: Wenn er ihm jemals Ärger bereitet habe, möge er ihm verzeihen, geliebter Bruder: "Si algún enojo le he dado, / perdóneme, hermano amado". Ein Klosterbruder schimpft über ihn, er solle aufstehen, das Feigengesicht, und er solle sich anschauen, dass der Wächter ihm Schrubben befohlen habe. EL SANTO NEGRO meint, er habe sich schon geschrubbt, er müsse jetzt gehen. Der Klosterbruder ist bedient und sagt, der Hund lüge, und wer er überhaupt sei, doch nichts als ein "Perro turco" (türkischer Hund). EL SANTO NEGRO bleibt ruhig und sagt: Nun, Bruder, seien Sie gehorsam und murren Sie nicht, es ist eine Sache für hasserfüllte Ordensleute. Es sei um Gottes willen: "Sea por amor de Dios". [168] 

EL GUARDIÁN, der Wächter im Kloster, fragt EL SANTO NEGRO, was mit dem Klosterbruder los sei, er sei ja so aufgeregt, wie man es nicht sein sollte; EL SANTO NEGRO sagt, Pater, es sei nichts gewesen: "Padre, no ha sido nada", er selbst sei ein Narr, ein Ungläubiger. Es seinen seine Arme schuld: "Yo soy un tonto, un infiel. / La culpa tienen mis brazos."  EL GUARDIÁN nimmt ihn in schutz und befiehlt Disziplinarmaßnahmen für den armen Klosterbruder: "Y dele una disciplina / de un entero “Miserere”. Der Klosterbruder murmelt noch seine Drohungen und Flüche: "¡Ah, negro de Barrabás!"  (Ah, schwarzer Bösewicht!) oder "¡Lleve el diablo quien sufriere, / negro, tu cara malina!" (Nehmt den Teufel, der leiden wird, der Schwarze, mit seinem Himbeergesicht!). [169] 

EL SANTO NEGRO sagt zum EL GUARDIÁN: "Padre guardián, / soy un bruto. ¿Qué dirán / los hombres cuando tal haga? / No soy digno de barrer / la tierra de aquesas plantas, / ¿para qué mercedes tantas / me quiere el convento hacer? / 
Yo capilla, no, que es mucho; / basta el ser donado, y sobra." (Wächtervater, Ich bin ein brachialer Mensch. Was werden sie sagen? was sagen die Männer, wenn ich solchees tue? Ich bin nicht würdig zu fegen oder das Land für die Pflanzen zu beackern, warum erhalte ich so viel Gnade. Will das Kloster, dass ich das tue? Ich Kapelle, nein, das ist viel; es ist genug, um gespendet zu werden, und es gibt noch viel übrig). Der Wächtervater ist begeistert von seiner Demut: "Nuevo gozo el alma cobra / cuando su humildad escucho. / Tome." EL SANTO NEGRO sagt, er sei ein ungerechter Sünder: "Soy un pecador injusto". Der Wächter ist auch dafür, dass man gehorsam sei, und wenn er nicht würdig sei für die Kapelle, dann werde er es eben machen. Dazu EL SANTO NEGRO: "Señor, ¿con qué pagaré / tanta merced? ¡Yo capilla, / una humilde criaturilla! / ¡Oh, gran santidad y fe!" (Nun, wer wird leugnen so souveräne Tugend? Gehorsam ist meine Gesundheit). [170] 

EL CAPITÁN MOLINA war so schwer verletzt, dass alle glaubten er würde sterben. Aber LESBIO hatte ihm den Hut des Benito übergestülbt, nachdem er ihn vorher als Reliquie entdeckt hatte. Darauf ist er tatsächlich genesen. Das erzält EL CAPITÁN MOLINA mit den Worten: "Padre, la salud y vida / me ha sido restituida / por Benito; su sombrero / me puse estando a la muerte, / y al momento me sentí / sano, y de mortal, me vi / robusto, contento y fuerte" (Vater, Gesundheit und Leben wurde mir wiederhergestellt von Benito; sein Hut, ich stand kurz vor dem Tode, und in dem Moment fühlte ich mich gesund und tödlich sah ich mich, selbst robust, zufrieden und stark). [171] 

Der degradierte Klosterbruder schimpft immer noch über EL SANTO NEGRO: "¡Que a un negro de Manicongo, / idiota, simple, sin ciencia, / de mala lengua y prudencia, / que no se harta de mondongo, / esclavo de un capitán, / 
sin celo ni entendimiento, / los frailes de este convento / le elijan por guardián! (Dass ein schwarzer Mann aus Manicongo, Idiot, einfach, keine Wissenschaft, von schlechter Zunge und Umsicht, der nicht die Nase voll hat von Gedärmeklümpchen, einer arabischen Spezialität, Sklave eines Kapitäns, ohne Eifer oder Verständnis, dass die Mönche dieses Klosters ihn wählen als Wächter!). [172] 

Die Kritik des Klosterbruders an EL SANTO NEGRO ist nicht zutreffend, da er ja tatsächlich und ernsthaft zum Christentum konvertiert ist. Berechtigt wäre Kritik nur, wenn es Geistliche gäbe, die kampfbereite und brandschatzende "Muslim-Horden" in christliche Länder schleusen würden, extemistische Halbmondflaggen, Moscheen, Burka, Muezzinrufe etc. tolerieren, wie es heute von vielen Bischöfen und sogar vom Papst selbst praktiziert wird. Diese Geistlichen könnte man wirklich als barbarische und hündische ("bárbara y perra") Mohammedaner ("de Mahoma") oder falsche Christen bezeichnen. Das sieht der Klosterbruder später auch ein und erkennt EL SANTO NEGRO als Heiligen, bzw. Prälat des Klosters an. [173] 

Inzwischen werden sich schon Heiligenlegenden über EL SANTO NEGRO erzählt. EL VIRREY [CONDE DE ALBADELISTE] spricht von seltsamen Wundern, die sie ihm von dem Heiligen erzählen: "Extraños milagros son / los que me cuentan del Santo." Der Herr eines solchen himmlischen Sklaven, wird sogar als Oberbürgermeister vorgeschlagen: "Ya vuestra ventura alabo, / pues vos, alguacil mayor, / merecistes ser señor / de tan celestial esclavo." EL CAPITÁN MOLINA erzählt, wie er einen Toten auferweckt habe, wie er Krankheiten entferne. Er sei für alle offen, alle lieben ihn und jubeln: "Veralo vuestra Excelencia; / tanta fe en Benito tengo, / que si importara agotar / las fuentes y el ancho mar, / en que los secara vengo. / Él los muertos resucita; / si algún vaso en el mar corre / tormenta, él va y le socorre, / y él enfermedades quita. / Él para todos es franco, / a todos quiere y alegra."  [174] 

Alle bestaunen seine "soberana humildad" (souveräne Demut), wenn er sagt: "Yo a vos, mi señor y amo, / pues que soy vuestro cautivo" (Ich liebe dich, meinen Herrn und Meister, denn ich bin dein Gefangener). Nun soll er sogar eine Teufelsaustreibung vollbringen. EL VIRREY bringt ein "una NIÑA endemoniada" (dämonisiertes Kind), das geheilt werden soll: "Padre, vuestra caridad / se ha de mostrar hoy aquí; / aquesta niña, hija mía, / no hay en todo el año día / que un furioso frenesí / o un gran mal de corazón, / no la ponga en mortal trance; / vuestro ha de ser este lance. / Sanadla, santo varón" (Vater, deine Nächstenliebe muss heute hier gezeigt werden; dieses Mädchen, mein Kind, hat nicht das ganze Jahr über einen wütenden Rausch oder ein großes Böses des Herzens, sie liegt nicht in sterblicher Trance; Heile sie, heiliger Junge). [175] 

EL SANTO NEGRO ziert sich erst, EL VIRREY ermuntert ihn mit den Worten: "Padre, vuestras oraciones / de Dios alcanzan favor; / será inmortal mi dolor / si decís esas razones" (Vater, deine Gebete, vor Gott erlangen sie Gunst; mein Schmerz wird unsterblich sein wenn Sie diese Gründe nennen). Schließlich beginnt EL SANTO NEGRO mit der Teufelsaustreibung: "Por aquí / anda sin duda el demonio. / Ya os conozco, ángel escaso, / de las estrellas caído, / vil, ¿por qué os habéis metido / en este cristiano vaso? / Yo os sacaré" (Hier lang, der Teufel geht bestimmt. Ich kenne dich, kleiner Engel, der gefallenen Sterne, abscheulich, warum bist du in diesem christlichen Gefäß? Ich werde dich rausholen). [176] 

 
"EL SANTO NEGRO
Si algún enojo le he dado,
perdóneme, hermano amado...
Sea por amor de Dios." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II

"EL GUARDIÁN
Y dele una disciplina
de un entero “Miserere”...
EL SANTO NEGRO
Padre guardián,
soy un bruto. ¿Qué dirán
los hombres cuando tal haga?
No soy digno de barrer
la tierra de aquesas plantas,
¿para qué mercedes tantas
me quiere el convento hacer?
Yo capilla, no, que es mucho;
basta el ser donado, y sobra.
EL GUARDIÁN
Nuevo gozo el alma cobra
cuando su humildad escucho.
Tome...
EL SANTO NEGRO
Soy un pecador injusto.
EL GUARDIÁN
Yo lo mando en obediencia.
EL SANTO NEGRO
Ahora, ¿quién negará
tan soberana virtud?
La obediencia es mi salud...
Señor, ¿con qué pagaré
tanta merced? ¡Yo capilla,
una humilde criaturilla!
¡Oh, gran santidad y fe!" Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II

"EL CAPITÁN MOLINA
Padre, la salud y vida
me ha sido restituida
por Benito; su sombrero
me puse estando a la muerte,
y al momento me sentí
sano, y de mortal, me vi
robusto, contento y fuerte." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO II

"EL VIRREY [CONDE DE ALBADELISTE]
Extraños milagros son
los que me cuentan del Santo...
Ya vuestra ventura alabo,
pues vos, alguacil mayor,
merecistes ser señor
de tan celestial esclavo...
EL CAPITÁN MOLINA
Veralo vuestra Excelencia;
tanta fe en Benito tengo,
que si importara agotar
las fuentes y el ancho mar,
en que los secara vengo.
Él los muertos resucita;
si algún vaso en el mar corre
tormenta, él va y le socorre,
y él enfermedades quita.
Él para todos es franco,
a todos quiere y alegra." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO III

"EL SANTO NEGRO
Yo a vos, mi señor y amo,
pues que soy vuestro cautivo.
EL VIRREY
¡Qué soberana humildad!...
Padre, vuestra caridad
se ha de mostrar hoy aquí;
aquesta niña, hija mía,
no hay en todo el año día
que un furioso frenesí
o un gran mal de corazón,
no la ponga en mortal trance;
vuestro ha de ser este lance.
Sanadla, santo varón...
Padre, vuestras oraciones
de Dios alcanzan favor;
será inmortal mi dolor
si decís esas razones.
EL SANTO NEGRO
Por aquí
anda sin duda el demonio.
Ya os conozco, ángel escaso,
de las estrellas caído,
vil, ¿por qué os habéis metido
en este cristiano vaso?
Yo os sacaré.
EL VIRREY
¡Cielo santo! ¿Aquesto hay más?
El espíritu malino
era el que le atormentaba." Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO III
 
 

19. Magnifikat; la profunda ciencia (fundierte Wissenschaft) und supersticiones (Aberglauben); Islamisch-türkische Korsaren (Piraten); in Konstantinopel herrscht der Gott der Eitelkeit (Allah)

Der Sohn des Prinzen TREBACIO, FILIPO spricht zu seinen Rittern, sie sollen nicht murren und schwärmt von einem christlichen Reich, das Rom und Konstantinopel umschließt, ohne die Türken natürlich. Als Christ, esse er das Brot, das er säe; dazu brauche er die Reiche der Welt, Konstantinopel und Rom. Vor allem in Konstantinopel herrsche der Gott der Eitelkeit (Allah), das sei Wahnsinn und Dummheit; als Christ dürfe man nicht nur sich selbst retten, sondern als christlicher König müsse man in einem Reich der Ewigkeit sitzen: "Y en ser cristiano, aunque coma / el pan que siembre, más fundo / mi honor que el cetro que toma / de los imperios del mundo, / de Constantinopla y Roma; / que el ser Dios de vanidad / es locura y necedad; / que el ser cristiano y salvarse, / es ser rey para sentarse / en reino de eternidad". REMUNDO meint dazu: "¡Prudente humildad!" (Stolze Demut) [177]

EL PRÍNCIPE TREBACIO fragt, wie der General hierhergekommen sei: "¿Que vino el General?" Der Ritter LANSPERGIO sagt: "Con la vitoria / más próspera, señor, que César tuvo, / cuando el ver y el vencer le dieron gloria" (Mit dem Sieg, wohlhabender, Herr, wie Caesar als er kam, sah und siegte, was ihm Ruhm gab). EL REY DE MACEDONIA, der König von Macedonien sei gefangen genommen worde. [178]

Der General wird angekündigt: "Hier kommt der galante POLDERIGO, Ihr Admiral des Meeres, mit einer Beute eines kosarischen Piraten, deines Feindes." POLDERIGO sagt, er habe von den islamisch-türkischen Korsaren (Piraten) eine Fundgrube von Juwelen, Stoffen, oder andere Diebstähle, die die Piraten aus dem Meer oder den Küsten erbeutet haben. [179]

EL PRÍNCIPE TREBACIO fragt: ¿Qué cantan? (Was singen sie?). dazu FELISARDA etwas genervt: "¿Pues no la oíste?" (Nun, haben Sie es nicht gehört?) und FILIPO: "La Magnificat, señor. / Oye un verso de aquel tiple ... Fecit potentiam in brachio suo, / dispersit superbos mente cordis sui." (Das Magnificat, Herr, Hören Sie einen Vers von diesem Tiple...) [180]

FELISARDA sagt, man müsse keine Angst bezüglich des Aberglauben der Menschen haben, es sei so ähnlich wie mit der fundierten Wissenschaft und der Vorherrschaft von der Macht; die Macht hat das sagen, nicht die Wissenschaft: "No tengas miedo / a las supersticiones de los hombres, / que cuanto alcanza la profunda ciencia / deshace del poder la preeminencia." [181]

Auch in Konstantinopel gibt es Aberglauben und Macht ohne Wissenschaft. Bezüglich des Sultans kann man sagen: "Él era monstruo del suelo." (Er war ein Monster oder Wurm auf dem Boden). Christlichen Königen dagegen war das Imperium von Gott gegeben: "Reina tú, pues que Dios fue / quien el imperio te ha dado." [182]

ARNESTO sagt daher, der Pontifex gebe ihm den Titel des Königs von Albanien, gegen das Votum Deutschlands, Frankreich, Schottland und Ungarn: "El Pontífice te envía / título de Rey de Albania, / contra el voto de Alemania, / de Francia, Escocia y Hungría." [183]

 
"HABLAN EN ELLA LAS PERSONAS SIGUIENTES: EL PRÍNCIPE TREBACIO, FILIPO su hermano, ARNESTO Conde, REMUNDO caballero, LANSPERGIO caballero, FELISARDA, CELIO criado, ELISA criada, EL REY DE MACEDONIA, ISBELLA su hija, EL DUQUE RODULFO, POLDERIGO General, LOPE lacayo, MANFREDO, Capitán, LISENA, labradora, UNA PASTORCILLA, LIRANO, villano, TORINDO,villano, SIMUNDO, villano, LISEO, villano, SILVIO, villano, FENISO, villano, NISE, carbonera, PILÓN, carbonero, UN PAJE, SOLDADOS

FILIPO
Caballeros,
cese la murmuración,
que sacaré los aceros
que envainaba la razón...
Y en ser cristiano, aunque coma
el pan que siembre, más fundo
mi honor que el cetro que toma
de los imperios del mundo,
de Constantinopla y Roma;
que el ser Dios de vanidad
es locura y necedad;
que el ser cristiano y salvarse,
es ser rey para sentarse
en reino de eternidad.
REMUNDO
¡Prudente humildad!" Félix Lope de Vega Carpio, EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA I

"EL PRÍNCIPE TREBACIO
¿Que vino el General?
LANSPERGIO
Con la vitoria
más próspera, señor, que César tuvo,
cuando el ver y el vencer le dieron gloria." Félix Lope de Vega Carpio, EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA I

"EL PRÍNCIPE TREBACIO
¿Qué cantan?
FELISARDA
¿Pues no la oíste?
FILIPO
La Magnificat, señor.
Oye un verso de aquel tiple.
[Voces]
Fecit potentiam in brachio suo,
dispersit superbos mente cordis sui." Félix Lope de Vega Carpio, EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA I

"FELISARDA
No tengas miedo
a las supersticiones de los hombres,
que cuanto alcanza la profunda ciencia
deshace del poder la preeminencia." Félix Lope de Vega Carpio, EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA II

"ARNESTO
Él era monstruo del suelo.
Reina tú, pues que Dios fue
quien el imperio te ha dado." Félix Lope de Vega Carpio, EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA III

"ARNESTO
El Pontífice te envía
título de Rey de Albania,
contra el voto de Alemania,
de Francia, Escocia y Hungría.
FILIPO
¡A Dios las gracias se den,
que mi humildad levantó!" Félix Lope de Vega Carpio, EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA III
 
 

20. Imperien, die zu Beschwerden führten: Tamerlan oder Timur der Schreckliche, verrückte Türken und Derwische bzw. Sufismus; ¡Fuera, gallinas barbados! (Raus, bärtige Hühner), ¡Ah, perros barbiponientes!" (Ah, bärtige Hunde!); Imperien ohne Beschwerden: "Grecia un imperio famoso" (Griechenland ein berühmtes Imperium)

In Europa ging es immer darum, den türkischen Sultan zu besiegen oder in Schach zu halten. Ein Wagenbauer meint, der Bürgermeister möchte, dass diese Hände sehr rau seien damit sie den türkischen Sultan Suleiman und seinen türkischen Oberst unterwerfen können: "Como quisiere el alcalde, / que estas manos son muy rudas / para rendirse a las mudas / del solimán y albayalde." [184]

Auch was Liebe und Eifersucht betrifft, gelten der Sultan und Muhammad als Negativbeispiele, nichts könne schlimmer ist sein als die Eifersucht des Muhammad: "y el zancarrón de los celos, / que es peor que el de Mahoma, / ¿quién habrá que no le coma?" [185]

Ein Trottel hat aus versehen eine Bleikugel verschluckt, mit wem wird er verglichen? Natürlich mit einem Türken, für den diese Bleikugel eigentlich bestimmt war: "La baqueta, por lo menos, / dice que ha comido el plomo / que tenga el Turco en el cuerpo." [186]

Wenn Türken in Sicht waren oder andere Moslems bzw. Feinde des Christentums, riefen die Herrscher zu den Waffen, wie EL EMPERADOR: "¡Al arma, caballeros! / ¡Viva la Iglesia, mueran sus contrarios!" (An die Waffe, meine Herren! Es lebe die Kirche, es sterben deine Feinde!). Es galt die Devise, in diesem Zeichen wirst du siegen, was in Westeuropa gut geklappt hat - natürlich immer begleitet von derben Sprüchen der Soldaten, die von den Frauen angefeuert wurden, z.B. von DOÑA MARÍA DE CÉSPEDES, die ruft: "¡Sacude fuerte, don Juan, que son herejes!... ¡Fuera, gallinas barbados!" (nehmt sie hart ran, die Heretiker... Raus, bärtige Hühner!) oder TEODORA: "¡Por Dios, / que ensarto de dos en dos / con ánimo de un Roldán!... Muy bien van descalabrados." (Spießt sie zu zweit auf im Geist eines Roland ... Gut, sie sind kaputt). Dagegen klingen die Soldaten schon fast harmlos: "¡Ah, perros barbiponientes!" (Ah, bärtige Hunde!) oder "¡Marranos, infames!" (Schweine, berüchtigt!). [187]

 
"FIGURAS DE LA TRAGICOMEDIA: DOS CARRETEROS (Wagenbauer), DOÑA MARÍA DE CÉSPEDES, INÉS, criada, DON DIEGO, caballero, MENDO, criado, CÉSPEDES, BELTRÁN, UN CORREGIDOR, UN ALGUACIL, DOÑA ANA, DOÑA FELICIA, EL CAPITÁN DON HUGO, EL ALFÉREZ LORENZANA, EL SARGENTO ENCINAS, CARPIO, soldado, ROSALES, soldado, SALCEDO, rufián, ORTIGOSA, rufián, SAAVEDRA, rufián, ORTÚN, rufián, TEODORA, REINOSO, ANGULO, EL CAPITÁN DUARTE, FERNANDO, RAMIRO, TRISTÁN, BRÍGIDA, labradora, EL DUQUE DE ALBA, EL EMPERADOR, EL DUQUE JUAN FEDERICO, CUATRO VILLANOS, ALBERTO, capitán, UN CAPITÁN , UNA LABRADORA, CUATRO SOLDADOS, UN LABRADOR, En el texto, Ortún alterna con Ortuño.

CARRETERO 2º
Como quisiere el alcalde,
que estas manos son muy rudas
para rendirse a las mudas
del solimán y albayalde." Félix Lope de Vega Carpio, EL VALIENTE CÉSPEDES I

"BELTRÁN
Digo que es verdad, señor,
pero si amor es quimera,
¿sabes cómo yo quisiera
comer los gustos de amor?
Sin hacer pleito civil,
como pesa un carnicero
una pierna de carnero
para un señor alguacil.
Él le quita la faldilla,
capadura y zancarrón,
y, como el sastre el jabón,
va en redondo la cuchilla.
Esto digo yo de amor,
que lo superfluo quitado,
la faldilla del cuidado,
lo que sobra del rigor,
y el zancarrón de los celos,
que es peor que el de Mahoma,
¿quién habrá que no le coma?" Félix Lope de Vega Carpio, EL VALIENTE CÉSPEDES I

"CÉSPEDES
¿Qué dices?
BELTRÁN
La baqueta, por lo menos,
dice que ha comido el plomo
que tenga el Turco en el cuerpo." Félix Lope de Vega Carpio, EL VALIENTE CÉSPEDES II

"EL EMPERADOR
¡Al arma, caballeros!
¡Viva la Iglesia, mueran sus contrarios!" Félix Lope de Vega Carpio, EL VALIENTE CÉSPEDES III

"DOÑA MARÍA DE CÉSPEDES
¡Sacude fuerte, don Juan,
que son herejes!
TEODORA
¡Por Dios,
que ensarto de dos en dos
con ánimo de un Roldán!
SOLDADO 1º
¡Ah, perros barbiponientes!
DOÑA MARÍA DE CÉSPEDES
¡Fuera, gallinas barbados!
TEODORA
Muy bien van descalabrados.
SOLDADO 2º
¡Marranos, infames!" Félix Lope de Vega Carpio, EL VALIENTE CÉSPEDES III
 

Unter Christen galt die Devise, in diesem Zeichen wirst du siegen, was auch meistens geschah, auch wenn die Ritter sich den einen oder anderen guten Tropfen Wein genehmigten. Im fortgeschrittenen Weingenuss wurden natürlich auch die Sprüche deftiger:  Der CONDE DE SALDAÑA meint: "Ya la furia manifiesta" (Schon manifestiert sich die Wut), ÍÑIGO ist erstaunt, dass alles um ihn herumläuft: "Todo el mundo se me anda", VELASCO fordert ein Pferd an: "Tráiganme un caballo a mí." Vollkommen besoffen rufen sie: "Yo soy el Gran Tamarlán" (Ich bin der Große Tamorlan. Tamerlan oder Timur der Schreckliche, islamischer Eroberer, turco-mongolisch aus Samarkand, Ende des 14. Jahrhunderts, geboren in Usbekistan, gest. in Kasachstan, Mausoleum in Samarkand, Usbekistan), FERNANDO sagt, er der große Türke, der durch den Verzehr von zu viel türkischem Honig verrückt geworden ist und der in Konstantinopel herrscht zusammen mit dem Gott der Eitelkeit (Allah): "Yo el Gran Turco" und VELASCO sagt er sei der Sufi: "Yo el Sufí" (Dem Sufi-Orden gehören die sogenannten Derwische an, die sich in ihren Tänzen wie Verrückte oder Besoffene um sich selbst drehen; ein Sufi oder Derwisch ist ein asketischer und mystischer Muslim; es handelt sich um eine islamische Sekte, die auf den Mystiker Rumi zurückgeht. Vertreter des Derwisch-Ordens bzw. Sufismus, hatten sich besonders für die Vertreibung der Christen, nicht zuletzt der Armenier, aus der Türkei, eingesetzt). [188]

Die Infantin MARINA wünscht sich, dass er mit ihr über Philosophie bzw. Wissenschaft spreche, eine Nacht in Reinheit, über Cicero und Virgil, zudem könne er ihre Unschuld betrachten: "Hablome con tanta ciencia / una noche en puridad. / Díjome que Cicerón / y Virgilio lo decían ... / Yo te ruego, / con lo que puedo obligarte, / que mires por mi inocencia." FERNANDO findet das in Ordnung: "Descuida, y déjame hacer" (Mach dir keine Sorgen, und lass mich das tun). [189]

DOÑA ANA philosophiert über die Geschichte, über Griechenland und Troja: "¡Cómo eso el tiempo ha mudado! / Troya era fuerte ciudad, / Grecia un imperio famoso, / gran maravilla el coloso / en aquella antigua edad; / y de todos no ha quedado / sino solo la memoria." (Wie sich diese Zeit verändert hat! Troja war eine starke Stadt, Griechenland ein berühmtes Imperium, großes Wunder der Koloss in diesem antiken Zeitalter, und es ist nicht verlassen worden sondern nur in der Erinnerung). Niemand habe sich über das Imperium der Griechen beschwert, wie man sich z.B. heute über das türkische Pseudoimperium beschwert:"No dirás que agravio ha sido"  [190]

Die Tapferkeit der christlichen Ritter und Soldaten wurde an der Menge der besiegten Türken bzw. Mauren festgemacht. Der CAPITÁN fragt FERNANDO ganz ungläubig, ob er überhaupt Soldat sei. FERNANDO sagt, er habe schon Mauren getötet, da sei er noch gar nicht geboren gewesen: "Yo lo he sido, / y puedo afirmar más cierto, / que había ya moros muerto / primero que vos nacido." Wie könne er mitreden, wenn er die Mauren nur von weitem gesehen habe: "¿Vos, que solo en relación / moros habéis visto hablar?" [191]

Die einfachen Leute, die gegen die Mauren in den Krieg zogen, wussten, was sie erwartet, daher ihr Rat: "Tomaos vos vuestros tesoros, / que en ser guerra contra moros / no habrá vino ni tocino." (Nehmen Sie Ihre Schätze, denn im Krieg gegen Mauren wird es keinen Wein oder Speck geben). [192]

MARINA wünscht dem "valiente soldado" (tapferen Soldat), Antón, dem CONDE DE SALDAÑA, alles Gute für den Kampf. Der CONDE DE SALDAÑA, meint, was für einen Mauren müsse er als Souvenir mitbringen, damit er zu Hause passen könne!: ¡Oh, qué moro he de traeros, / que en casa no ha de caber!. Er bittet um ihren Segen: "Vuestra bendición me dad, / Marina, no me olvidéis" (Dein Segen gib mir, Marina, vergiss mich nicht). MARINA: "La de san Blas te acompañe" (Saint Blas' wird mit Ihnen sein). [193]

Der christliche König, EL EMPERADOR, bedauert, dass dort, wo in Spanien noch die Mauren und ihre Verbündeten herrschen, es keinen kirchlichen Segen gibt; die Mauren und die falschen Christen wollen, dass Spanien verloren gehe. Der Maure verleugnet natürlich eine so klare Wahrheit, so wie heute der Muslim in Europa und seine Verbündeten abstreiten, dass Europa verloren geht, wenn der Islam mit seinen Zeichen weiter auf dem Vormarsch ist.  Der König sagt daher, er  gehe mit seinen roten Kreuzen um ihre weißen Monde zu brechen: "Sin bendición de la Iglesia / la vida en Toledo pasan, / donde pienso que otra vez / quieren que se pierda España. / Al Moro escribo, y el Moro / me niega verdad tan clara, / 
que voy con mis cruces rojas / a romper sus lunas blancas." [194]

 
"HABLAN EN ELLA LAS PERSONAS SIGUIENTES: CONDE DE SALDAÑA (Antón), FERNANDO, guarda, ÍÑIGO, VELASCO, LUCINDA, pastora, ARSINO, pastor, DON FERNANDO, caballero viejo, DOÑA ANA, su hija, MARINA, Infanta, CELIO, criado, DON BERMUDO, Rey de León, CONDE DE CASTILLA, RODULFO, criado, UN SECRETARIO, TIRRENO, villano gracioso, DON FÉLIX, UN SOLDADO, DON JUAN, UN CAPITÁN, UN ALFÉREZ, DOS CAZADORES, El Conde de Saldaña actúa también de Antón.

FERNANDO
¡Qué bien el vino enarbola!
VELASCO
¡Bravamente alegra el casco!
Empiezan a estar borrachos.
¡Oh, cómo me arde la testa!
ÍÑIGO
Todo el mundo se me anda.
CONDE DE SALDAÑA
Ya la furia manifiesta.
FERNANDO
Háganme una cama blanda
en medio de esta floresta.
VELASCO
Tráiganme un caballo a mí.
ÍÑIGO
Yo soy el Gran Tamarlán.
FERNANDO
Yo el Gran Turco.
VELASCO
Yo el Sufí." Félix Lope de Vega Carpio, EL VAQUERO DE MORAÑA I

"MARINA
Hablome con tanta ciencia
una noche en puridad.
Díjome que Cicerón
y Virgilio lo decían,
que cuando dos se querían,
estaba puesto en razón;
y que él era nigromante,
que me llevaría a una tierra
que más plata y oro encierra
que hay trigo en año abundante.
Y que si no le quería,
que me llevaría a la cueva
de Proserpina...
Yo te ruego,
con lo que puedo obligarte,
que mires por mi inocencia.
FERNANDO
Descuida, y déjame hacer." Félix Lope de Vega Carpio, EL VAQUERO DE MORAÑA II

"DOÑA ANA
¡Cómo eso el tiempo ha mudado!
Troya era fuerte ciudad,
Grecia un imperio famoso,
gran maravilla el coloso
en aquella antigua edad;
y de todos no ha quedado
sino solo la memoria...
No dirás que agravio ha sido... " Félix Lope de Vega Carpio, EL VAQUERO DE MORAÑA III

"CAPITÁN
¿Vos, soldado?
FERNANDO
Yo lo he sido,
y puedo afirmar más cierto,
que había ya moros muerto
primero que vos nacido.
¿Vos, que hoy por la ciudad
tenéis nombre de soldado,
con un caballero honrado
habláis con tal libertad?
¿Vos, que solo en relación
moros habéis visto hablar?" Félix Lope de Vega Carpio, EL VAQUERO DE MORAÑA III

"MARINA
Disimula. ¡Ea, cuñado,
adiós, y mira qué hagáis,
pues así a la guerra vais,
como valiente soldado!
CONDE DE SALDAÑA (Antón)
¡Oh, qué moro he de traeros,
que en casa no ha de caber!...
Vuestra bendición me dad,
Marina, no me olvidéis.
MARINA
La de san Blas te acompañe." Félix Lope de Vega Carpio, EL VAQUERO DE MORAÑA III

"DON BERMUDO, Rey de León ...
Sin bendición de la Iglesia
la vida en Toledo pasan,
donde pienso que otra vez
quieren que se pierda España.
Al Moro escribo, y el Moro
me niega verdad tan clara,
que voy con mis cruces rojas
a romper sus lunas blancas.
Vete, que me causas pena
y con la vista me matas,
que soy de tu rostro espejo
y eres cristal de su infamia." Félix Lope de Vega Carpio, EL VAQUERO DE MORAÑA III
 
 

21. Korsaren (muslimische Piraten) auf Beutezug bei Castellón (Valencia), der Sultan als weltliche Schutzmacht, Allah als übergeordnete Schutzmacht der Räuber; Zeichen des Islam für Feiglinge und Dummköpfe; Liebe des türkischen Sultans, Allah schützt ihn vor der Wahrheit, sonst hat er im Universum nicht viel zu sagen, er sei leichtsinnig und liederlich, durch seine Hand bleibt die Welt rückständig und das Berüchtigte habe er zumindest gewollt

Ein beliebtes Thema in Lope de Vegas Komödien sind die Beutezüge der Korsaren; für die Betroffenen, die entführt wurden, war es allerdings eher eine Tragödie. Die Mauren ISMAEL, CELIMO, MALAFO, ARGÁN, ARAFE sind in Spanien gelandet und planen einen Überfall auf einzelne Christen. Ihr Motto: "hablen bajo, porque el hurto / se deleita en la voz baja" (und sprecht leise, weil Diebstahl schwelgt in der tiefen Stimme). CELIMO sagt, Jeder sei auf dem Laufenden. Und sie wissen, dass sie schweigen sollten: "Todos vienen avisados y saben que han de callar". ARAFE: "¿Qué señas diste a Alí?" (Welche Zeichen hast du Ali gegeben?). MALAFO: "El eco de una escopeta" (Das Echo einer Schrotflinte). Nach einer Überlegung ob sie lieber aus Algerien fliehen sollten, fragt ARAFE: ¿Hay alguna cosa? (Gibt es etwas?). ISMAEL: Gente (Menschen). ARAFE: ¿Qué gente? (Welche Leute?). ISMAEL: "De a pie" (sie sind zu Fuß). ARAFE:
"Pues este es el capitán / y su gente, que ya van / la vuelta de Castellón. / ¿Son muchos? (Nun, das ist der Kapitän und seine Leute, die nach Castellón zurückkehren. Gibt es viele von ihnen?) ISMAEL: Tres hombres son (Drei Männer sind es). [195]

Der Beutezug der Korsaren wird ein Erfolg aus Sicht der Mauren. Der Maure ARGÁN verliebt sich in die geraubte LAUDOMIA; er verspricht ihr die Freiheit, wenn sie seine Frau würde. LAUDOMIA sagt sogar: "Si no tardáis, aquí quiero esperaros" (Wenn du nicht lange weg bist, möchte ich hier auf dich warten). ARGÁN: "Alá quede con vos, señora mía. / Tenedme en la memoria por si acaso / volviere a veros otra vez." (Allah bleibt bei dir, meine Frau. Halten Sie mich im Gedächtnis nur für den Fall, dass Ich dich wiedersehen werde). LAUDOMIA gibt ihm noch eine Kette mit. ARGÁN bedankt sich höflich, und sagt, sie sei für Allah, der sie genommen habe; schließlich ist das ganze Raubgut für Allah, die übergeordnete Schutzmacht der Korsaren - wie der Sultan die weltliche Schutzmacht der Räuber ist; er raube ja nicht aus persönlichem Interesse an dem Raubgut: "Por Alá que la tomo por ser vuestra, / que no por interés." Der entführte RIBERIO fragt noch: "¿No vienes?" (Kommen Sie nicht?). ARGÁN nimmt die Entführten mit  Raubgut und sagt: "Vamos" (Auf geht es). [196]

Der Harem des Königs von Algier, EL REY DE ARGEL, besteht schon aus lauter geraubten Frauen, die er natürlich nicht für sich sondern für Allah rauben ließ. Diese Frauen haben ihn schon fast verrückt gemacht: Eine Frau beschwert sich darüber, dass er ständig Fake-News verbreitet: "tus fingidas verdades / las del arsénico en mí. / ¡Iránseme al corazón!" (und deine gefälschten Wahrheiten sind das Arsen in mir. Verlasse mein Herz!). EL REY DE ARGEL ruft seinen Beschützer an: "¡Por Alá que pierdo el seso / si tan dudoso me dejas! / Mira que en vano te quejas." (Für Allah, verliere ich den Verstand, wenn du mich so zweifelhaft lässt! Schauen Sie, wie Sie sich vergeblich beschweren). [197]

Der Maure ARAFE betont nocheinmal, dass es nicht diese "hazañas tan viles" (abscheulichen Leistungen) sind, die Algier beunruhigen. Raub und Zuhälterei sind dort ehrenwerte Geschäftsmodelle, die von ganz oben gedeckt werden: "que cuando Argel se inquieta / no es para hazañas tan viles. / ¿Desembarcó aquel esclavo?" (denn, wenn Algier unruhig wird, dann wegen solcher abscheulichen Leistungen. Stieg dieser Sklave aus?). [198]

Die von den Mauren geraubte Christin CELIMA verliert bald den Verstand, wenn sie nicht langsam von Christen gerettet werde: "¡Con eso más pierdo el seso!". Der König von Algier ist wütend, weil der Maure ARGÁN die geraubte LAUDOMIA nicht für ihn mitgebracht hat. [199]

Der Maure ARAFE hat die Bedeutung des Propheten Muhammad für islamische Länder erkannt: Um sich zu tarnen oder zu schützen, solle man sich an Muhammad und seine Zeichen halten, dann würden die Moslems annehmen, man sei ein Feigling wie sie auch: "Mejor Mahoma te guarde, / que han sido aquestos indicios / presumir que eres cobarde." [200]

ARAFE erzählt auch, wie er zu einem arroganten Moslem und Korsar geworden ist, welche Schätze er für den König von Algier aufgetürmt und wieviele Sklaven er ihm gebracht habe: "me has visto entrar arrogante, / ni con las presas fiel, / 
poderoso ni triunfante. / No quiero contarte hazañas / en tierras propias ni extrañas, / aunque estén mal satisfechos / moros que envidian mis hechos / y de quien tú te acompañas. / No que te he dado en tres años / un millón de esclavos y oro, / de que están llenos tus baños; / ni que a tu causa soy moro / y defensor de tus daños." (Du hast gesehen, wie ich arrogant wurde, noch mit treuer Beute, mächtig oder triumphierend. Ich möchte Ihnen keine Kunststücke erzählen. Auf ihrem eigenen oder fremden Land, auch wenn sie unzufrieden sind, es gibt Mauren, die meine Taten beneiden und die dem Unternehmen beitreten wollen. Nicht das, was ich dir in drei Jahren gegeben habe, eine Million Sklaven und Gold,
dass Ihre Badezimmer voll sind; noch, dass in Ihrer Sache maurisch bin und Verteidiger Ihrer Schäden). Der König solle ihm einfach CELIMA geben, sie sei bereits ein Jahr seine Freundin. [201]

EL REY DE ARGEL sagt, er solle aufhören zu brillieren, d.h. wieviel Gold er als Korsar aufgehäuft und wieviele Millionen Christen er versklavt habe und gibt Einsicht in seine verkorkste Philosophie: Die Gunst oder das Privileg dürfe nicht Grund der Freiheit sein, denn ist es notwendig, mehr Respekt und Demut entgegen bringen zu können als etwas zu missbilligen. Für Allah müsse man so dumm sein, dass Sie meine Verachtung verdienen. Sei Jemand ein Eigentümer, gebe es kein Gesetz um den Geschmack eines Mauren-Königs zu erzwingen, in dem was unbezahlbar sei: "Paso, no más brío. / La privanza no ha de ser / causa de la libertad, / que entonces es menester / más respeto y humildad / que el disfavor puede hacer. / Por Alá que andas tan necio / que mereces mi desprecio./ ¿Es nadie dueño ni hay ley / que obligue al gusto de un rey / en lo que no tiene precio?" [202]

EL REY DE ARGEL versteht nicht wie man besser lieben könne als ein Sultan, wo gebe es so etwas heutzutage noch? Seine Liebe sei schließlich fast göttlich: "mi amor casi divino", so niedrig sei seine Rasur. Er könne nicht verstehen warum ARAFE sich mit so einer niedrigen Sache beschäftige. ARAFE erklärt dem türkischen Sultan, wie Liebe sein müsse, nämlich fürsorglich, und damit sei die Liebe genau das, was er, der Sultan, leugnen würde: "Tanto su amor encareces, / que lo que vieras negaras." Der Sultan sagt: "¡Ciego estoy si en esto paras!" (Ich bin blind, wenn ich nicht eine Sonnenblende bekomme!). [203]

Der Sultan ahnt, dass es um eine Liebe geht, wie sie nur in einem christlichen Land möglich ist. Er fragt daher, mit wem er es zu tun habe? Für wen er sterbe? ARAFE antwortet: Mit Christen von guter Gestalt und Taille (im Gegensatz zu der des Sultans): "Con cristianos de buen talle". Darauf der Sultan: Es lebe Allah und seine Ungehaltenheit und sein Unwille, dieser abscheuliche christliche und berüchtigte Maure, das musste ja ins Auge gehen, Allah beschütze mich damit ich die Wahrheit nicht sehe!: "¡Vive Alá que estos enojos, / vil cristiano y moro infame, / te han de salir a los ojos, / y que he de hacer que derrame / tu sangre si son antojos! / ¡Guarda que verdad no sea!". Der Sultan kommt zu dem Schluss, dass seine Seele sich in einem Haar befinde, wenn so viel Elend sei! "Y mi alma en un cabello / cuando tal desdicha sea!" [204]

Der Christ JORGE, der an Celima interessiert ist, gibt sich als Sklave aus, hat aber seine Bedenken: "Tengo miedo / si una vez con ella estoy, / que esclavo en Argel me quedo / para siempre desde hoy." (Ich hab Angst wenn ich einmal bei ihr bin, dass ich Sklave in Algier bleibe und zwar für immer ab heute). ARGÁN beschwichtigt und meint, es gehe hier mehr darum, diese Frau zu erweichen. Der Preis sei, dass Ihm Freundschaft verliehen werde. Allah könne ihn nicht zum reichsten Mann machen, auch gebe es im Universum nichts, was Allah bestimmen könnte; er, Jorge, sei ein wahrer Freund und ein gut geborener Spanier: "Pues, Jorge, el premio te den / que a la amistad se concede. / Ninguna cosa le da /
al hombre más rico Alá / ni hay en el universo / si en lo próspero y adverso / igual y conforme está. / En lo incierto he conocido / como eres amigo cierto / y un español bien nacido." [205]

Der Maure ARAFE hat nicht nur die Bedeutung des Propheten Muhammad für islamische Länder erkannt, nämlich dass man sich dort durch islamische Zeichen als Feigling und Dummkopf tarnen könne, sondern auch die des Dämons Allah, welcher so liederlich und leichtsinnig sei, dass man seine Unachtsamkeit für eine Weile genießen könne, z.B. mit Alkohol, Frauen und Gesang: "gozarás de su descuido un rato" , es sei ein großes Geheimnis bezüglich seiner Fahrlässigkeit, seinem Schlendrian, seiner Unachtsamkeit: "tiene grande secreto en su descuido". EL REY DE ARGEL stimmt ihm zu und sagt: "¡Por Alá que es hermosa descuidada..." (Für Allah, der schön sorglos und leichtsinnig ist). [206]

Der Dämon Allah sei nicht nur liederlich und leichtsinnig, sondern durch seine Hand bleibt die Welt rückständig und das Berüchtigte hat er zumindest gewollt, wie EL REY DE ARGEL zugibt: "Por el supremo Alá, de cuya mano / está pendiente el mundo, Arafe amigo, / que ha querido la infame cuando menos". ARAFE ergänzt: "¿Debo más a fiel y buen privado / que decirte verdad, contra tu gusto, / y huir de la mentira y la lisonja?" (Ich sage dir treu und privat die Wahrheit, was gegen seinen Geschmack ist, aber sollte man der Lüge und der Schmeichelei davonlaufen?) [207]

Der Christ JORGE, eigentlich Sklave des Sultans, hat sich als König verkleidet. Dazu sagt EL REY DE ARGEL, es sei begeistert von dem neuen König, es regiere ein Mann aus Toledo, sein Zepter und Krone, wenn nicht für Ihre Loyalität, so doch durch die hohe Qualität seines Adels und seiner Person, mit Geringschätzung teurer Kleider; dies sei ein klares Signal, dass er viel besser als der Sultan sei, wie könne man das Eis brechen? Welches Feuer habe er entfacht? Aus welchem Berg sei er geboren? Welcher Weg oder welcher Himmel? Ist es möglich?: "reina un hombre de Toledo. / Tuyo es mi cetro y corona, / cuando no por tu lealtad, / por la mucha calidad / de tu nobleza y persona, / que quien ansí despreció / prenda de un Rey y tan cara, / señal es, y señal clara, / que es mucho mejor que yo. / ¿Dónde detienes el hielo / con que su fuego venciste? / ¿De qué montaña naciste? / ¿Hacia qué parte o qué cielo? / ¿Es posible?" ARAFE meint, der Sultan solle ihn nicht mit Worten verletzen, seine Brust sei von so hohem Wert. Darauf EL REY DE ARGEL: "¿Esclavo? El Rey le verás, / por Mahoma, si soy vivo." (Sklave? Der König wird dich sehen, bei Muhammad, wenn ich lebe). JORGE gibt zu bedenken, dass er nur sein Gefangener sei. EL REY DE ARGEL: "¿Mi cautivo? Eres mi rey. / ¿Cómo mi rey? Mi Mahoma." (Mein Gefangener? Du bist mein König. Wie mein König? Mein Muhammad). [208]

Die geraubte Christin CELIMA sagt, sie sei Christ in der Seele und habe den Glauben noch nicht verloren; auch wenn sie hier etwas verrückt geworden sei, liebe sie die Dinge ihres Gesetzes: "No dudes, aunque así estoy, / cristiana en el alma soy, / que aún no he perdido la fe; / y ansí, do quiera que veo / cosas de mi ley, las amo." EL REY DE ARGEL bemerkt, dass dies wohl der Grund sei warum sie die von Moslems und Allah so ersehnte laszive, bzw. unzüchtige und schlüpfrige, Liebe verbergen wollte: "¿Con esa razón encubres / tan lascivo amor? ¡Oh, Alá!" [209]
 
 

"FIGURAS DE LA COMEDIA: ARGÁN, ARAFE, SERVIO, RIBERIO, ANTONIO, JORGE, SOLDADOS, LAUDOMIA, BELARDO, CELIMA, EL REY DE ARGEL, TOSIRO, ISMAEL, CELIMO, MALAFO, LEONOR, PALADIO, TRES CAUTIVOS

ARGÁN...
y hablen bajo, porque el hurto
se deleita en la voz baja.
CELIMO
Todos vienen avisados
y saben que han de callar;
diestros son y ejercitados,
que es bueno para la mar...
ARAFE
¿Qué señas diste a Alí?
MALAFO
El eco de una escopeta..." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO I

"LAUDOMIA
Si no tardáis, aquí quiero esperaros.
ARGÁN
Alá quede con vos, señora mía.
Tenedme en la memoria por si acaso
volviere a veros otra vez.
LAUDOMIA
El cielo
te pague tanto bien, y porque puedas
tenerme por mujer agradecida,
llévate de camino esta cadena.
ARGÁN
Por Alá que la tomo por ser vuestra,
que no por interés.
RIBERIO
¿No vienes?
ARGÁN
Vamos." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO I

"EL REY DE ARGEL
¡Por Alá que pierdo el seso
si tan dudoso me dejas!
Mira que en vano te quejas." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO I

"ARAFE
Como tengo de venir.
No se toquen añafiles
ni se dispare escopeta,
que cuando Argel se inquieta
no es para hazañas tan viles.
¿Desembarcó aquel esclavo?" Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO I

"ARAFE
¡Extremado!
Ya, pues, que solo has quedado,
quiero otra vez persuadirte.
No con ponerte delante
las veces que por Argel
me has visto entrar arrogante,
ni con las presas fiel,
poderoso ni triunfante.
No quiero contarte hazañas
en tierras propias ni extrañas,
aunque estén mal satisfechos
moros que envidian mis hechos
y de quien tú te acompañas.
No que te he dado en tres años
un millón de esclavos y oro,
de que están llenos tus baños;
ni que a tu causa soy moro
y defensor de tus daños.
Sino que porque concluya
vuelvas el hacienda suya
al que la pierde y estima.
Dame, señor, a Celima,
pues sabes que no era tuya.
Si te pido lo que es mío,
¿a qué grandeza te obliga
este amor y desvarío?
Un año ha sido mi amiga,
y yo...
EL REY DE ARGEL
Paso, no más brío.
La privanza no ha de ser
causa de la libertad,
que entonces es menester
más respeto y humildad
que el disfavor puede hacer.
Por Alá que andas tan necio
que mereces mi desprecio.
¿Es nadie dueño ni hay ley
que obligue al gusto de un rey
en lo que no tiene precio?...
ARAFE
Tanto su amor encareces,
que lo que vieras negaras.
EL REY DE ARGEL
¡Ciego estoy si en esto paras!...
¿Con quién trata? ¿Por quién muere?
ARAFE
Con cristianos de buen talle.
EL REY DE ARGEL
¡Vive Alá que estos enojos,
vil cristiano y moro infame,
te han de salir a los ojos,
y que he de hacer que derrame
tu sangre si son antojos!
¡Guarda que verdad no sea!
ARAFE
Cuando tu Alteza no vea
lo que digo, aquí está el cuello.
EL REY DE ARGEL
¡Y mi alma en un cabello
cuando tal desdicha sea!" Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO II

"JORGE
Tengo miedo
si una vez con ella estoy,
que esclavo en Argel me quedo
para siempre desde hoy.
ARGÁN
Pues, Jorge, el premio te den
que a la amistad se concede.
Ninguna cosa le da
al hombre más rico Alá
ni hay en el universo
si en lo próspero y adverso
igual y conforme está.
En lo incierto he conocido
como eres amigo cierto
y un español bien nacido." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO II

"ARAFE
Ponte, señor, detrás de estos jazmines,
que hacen sombra aquestas frescas fuentes,
y gozarás de su descuido un rato,
que la mujer hermosa estando a solas
tiene grande secreto en su descuido.
EL REY DE ARGEL
Dices muy bien que su descuido goce.
¡Por Alá que es hermosa descuidada,
que más bien pareciera en Chipre Venus
que ahora entre estas flores su hermosura!...
Por el supremo Alá, de cuya mano
está pendiente el mundo, Arafe amigo,
que ha querido la infame cuando menos..." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO II

"EL REY DE ARGEL...
reina un hombre de Toledo.
Tuyo es mi cetro y corona,
cuando no por tu lealtad,
por la mucha calidad
de tu nobleza y persona,
que quien ansí despreció
prenda de un Rey y tan cara,
señal es, y señal clara,
que es mucho mejor que yo.
¿Dónde detienes el hielo
con que su fuego venciste?
¿De qué montaña naciste?
¿Hacia qué parte o qué cielo?
¿Es posible?
ARAFE
No lastimes
con tus palabras, señor,
pecho de tanto valor
ni tanto un esclavo estimes.
EL REY DE ARGEL
¿Esclavo? El Rey le verás,
por Mahoma, si soy vivo.
JORGE
Yo, señor, soy tu cautivo,
que no es razón que sea más.
EL REY DE ARGEL
¿Mi cautivo? Eres mi rey.
¿Cómo mi rey? Mi Mahoma." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO II

"CELIMA
¿Yo, por qué?
No dudes, aunque así estoy,
cristiana en el alma soy,
que aún no he perdido la fe;
y ansí, do quiera que veo
cosas de mi ley, las amo." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO II
 

22. Selbsterkenntnis; "¡Oh, infames moros, bárbaros jenízaros, / mal nacidos, cobardes e infieles, / injustos, atrevidos, codiciosos!" (Berüchtigte Mauren, barbarische Janitscharen, schlecht erzogen, feige und untreu, ungerecht, gewagt, gierig!); "¡Por Alá, que me engañó!" (Bei Allah, der mich getäuscht hat!)

Bisher hat EL REY DE ARGEL ganz gut mitgespielt; nun soll er versteckt werden und der neue König Krone und Zepter erhalten. ARGÁN: "Esta corona es digna, español fuerte, / de tus ilustres sienes, y este cetro / de esas reales e invencibles manos" (Diese Krone ist würdig, für den starken Spanier, für seine illustre Schläfe, und dieses Zepter für diese realen, unbesiegbaren Hände). [210]

Als aber vom neuen (spanischen) König von Algier gesagt wird, er solle tausend Jahre leben und der alte König, EL REY DE ARGEL, sogar sterben werde, weil er aus Algerien komme und ein unwürdiges Leben führe, platzt ihm der Kragen: "¡Oh, infames moros, bárbaros jenízaros, / mal nacidos, cobardes e infieles, / injustos, atrevidos, codiciosos! / ¿Ansí matáis a vuestro rey legítimo / y dais el reino a un extranjero mozo? / ¿He sido yo tirano, por ventura, / o fue este cetro de Celín, mi abuelo, / y cuatro siglos antes descendiente / de padre a hijo, de real linaje?" (Oh, berüchtigte Mauren, barbarische Janitscharen, schlecht erzogen, feige und untreu, ungerecht, gewagt, gierig! Sehnen Sie sich danach, dass Ihr legitimer König getötet wird? und du gibst das Königreich einem ausländischen Kellner? Bin ich ein Tyrann gewesen, durch Abenteuer, oder war es dieses Zepter des Celin, meines Großvaters, und vier Jahrhunderte vor dem Nachkommen
vom Vater zum Sohn, von echter Abstammung?). [211]

ARGÁN berühigt ihn und sagt, um festzustellen, was er wirklich liebe, müsse er sein Denken besser kennen lernen, oder besser gesagt, sich selbst erkennen; dann könne er überprüfen, ob es stimme, wenn er sage: "Ich bin Essig", zumindest wenn er später den ganzen Fall kenne: "Para dar a entender lo que le amas / y conocer mejor su pensamiento, / o por mejor decir saber el suyo, / se ha hecho la invención que estás mirando, / que apenas él dijera: “Yo lo aceto”, / cuando luego supieras todo el caso." [210]

Der neue König JORGE will nun die Versprechungen des alten Königs einlösen, nämlich die christlichen Gefangenen zu befreien. Dazu EL REY DE ARGEL: "¡Por Alá, que me engañó! / ¡Oh, Jorge, cuanto supiste / la libertad te enseñó! / 
Pero hacerte yo mi igual, / mi amigo, mi general, / ¿no es libertad?" (Bei Allah, der mich getäuscht hat! Oh, Jorge, wie viel du wusstest. Die Freiheit hat dich gelehrt! Aber um euch zu meines Gleichen zu machen, mein Freund, mein General,
Ist das nicht Freiheit?) JORGE meint, wenn er denn Freiheit hätte und zwar die "de otro poder celestial" (einer anderen himmlischen Macht). [211]

EL REY DE ARGEL hat mit dem neuen König Freundschaft geschlossen und nimmt ihn nun als Vorbild: "Basta, satisfecho estoy. / Bien el alma me ha llegado, / mas por ser cosa de amor / conmigo estás excusado. / Rey dejas por rey mayor, / de servicio más medrado. / Pero mira cuán de asiento / y con qué gusto y contento / a tus virtudes me inclino, / que quiero ser el padrino / de tu alegre casamiento. / Ir contigo es cosa clara." (Hören Sie auf, ich bin zufrieden. Nun, die Seele ist zu mir gekommen, mehr für eine Liebessache. Du bist mit mir entschuldigt. Der König verlässt Sie für den höheren König, mehr angemessener Service. Aber schauen Sie sich an, wie sitzend und mit welchem Geschmack und welchem Inhalt zu deinen Tugenden verneige ich mich. Ich will der beste Mann sein bei deiner freudigen Hochzeit. Mit ihnen zu gehen ist eine klare Sache).  [212]

JORGE will nun das tun, was auch in anderen muslimischen Ländern wie Türkei, Syrien, Libanon usw. getan werden müsste, nämlich das christliche Gesetz in Algier einführen: "A permitillo mi ley / no dudes que lo aceptara, / que ya yo me he visto rey, / y era bien que un rey me honrara / para mí y aun para él" (Lassen Sie mich mein Gesetz zulassen. Zögern Sie nicht, es zu akzeptieren, dass ich mich schon als König gesehen habe, und es war gut für einen König, mich zu ehren für mich und sogar für ihn). EL REY DE ARGEL fragt ihn, ob er einen besseren König von Algier wolle, als den, der in seiner Brust herrsche?: "¿Quieres mejor Rey de Argel / que aquel que en mi pecho reina?" Dazu meint JORGE, so zu regieren würde bei ihm kein Interesse wecken: "Para reinar por tal modo / ningún interés me mueve" [213]

EL REY DE ARGEL will nur noch sein Diener und Nachlassverwalter sein: "Pues mira, Jorge, de todo / lo que más tu gusto apruebe / para llevar a Valencia, / que solo soy mayordomo / de tu hacienda en esta ausencia" (Nun, schau, Jorge, alles was auch immer Ihr Geschmack am meisten gutheißt, nimm es mit  nach Valencia. Ich bin nur ein Diener Ihres Nachlasses in dieser Abwesenheit). Zum Abschied will JORGE den versprochenen Nachlass mitnehmen: "Solo, señor, tu licencia / de toda tu hacienda tomo" (Allein, Herr, Ihre Lizenz von Ihrem gesamten Nachlass nehme ich).  EL REY DE ARGEL ist einverstanden: "Pues quieres que yo te dé. / ciento y veinte mil ducados / en monedas te daré, / y seis bajeles cargados / de cuanto en Argel se ve" (Nun, wie Sie wollen, einhundertzwanzigtausend Dukaten in Münzen gebe ich ihnen, und sechs geladene Schiffe so viele wie sie in Algier sehen). [214]

 
"ARGÁN
Esta corona es digna, español fuerte,
de tus ilustres sienes, y este cetro
de esas reales e invencibles manos.
ARAFE
Hoy serás nuestro Rey, y darás muerte
al que es de Argel y de la vida indigno.
CELIMO
¡Viva mil años, caballeros! ¡Viva
el nuevo Rey de Argel!
Todos
¡Viva mil años!
EL REY DE ARGEL
¡Oh, infames moros, bárbaros jenízaros,
mal nacidos, cobardes e infieles,
injustos, atrevidos, codiciosos!
¿Ansí matáis a vuestro rey legítimo
y dais el reino a un extranjero mozo?
¿He sido yo tirano, por ventura,
o fue este cetro de Celín, mi abuelo,
y cuatro siglos antes descendiente
de padre a hijo, de real linaje?
ARGÁN
Para dar a entender lo que le amas
y conocer mejor su pensamiento,
o por mejor decir saber el suyo,
se ha hecho la invención que estás mirando,
que apenas él dijera: “Yo lo aceto”,
cuando luego supieras todo el caso." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO III

"EL REY DE ARGEL
¡Por Alá, que me engañó!
¡Oh, Jorge, cuanto supiste
la libertad te enseñó!
Pero hacerte yo mi igual,
mi amigo, mi general,
¿no es libertad?...
Basta, satisfecho estoy.
Bien el alma me ha llegado,
mas por ser cosa de amor
conmigo estás excusado.
Rey dejas por rey mayor,
de servicio más medrado.
Pero mira cuán de asiento
y con qué gusto y contento
a tus virtudes me inclino,
que quiero ser el padrino
de tu alegre casamiento.
Ir contigo es cosa clara.
JORGE
A permitillo mi ley
no dudes que lo aceptara,
que ya yo me he visto rey,
y era bien que un rey me honrara
para mí y aun para él." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO III

"EL REY DE ARGEL
Pues mira, Jorge, de todo
lo que más tu gusto apruebe
para llevar a Valencia,
que solo soy mayordomo
de tu hacienda en esta ausencia.
JORGE
Solo, señor, tu licencia
de toda tu hacienda tomo.
EL REY DE ARGEL
Pues quieres que yo te dé.
ciento y veinte mil ducados
en monedas te daré,
y seis bajeles cargados
de cuanto en Argel se ve." Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO III

23. Wenn Leute ihre Lügen mit einer solchen Freiheit in die gute Luft und den guten Geschmack posaunen, dass man nicht mehr glaubt, es sei fair, jederzeit die Wahrheit zu sagen; Türken trinken eine Weinfass aus, wo Muhammad es nicht sieht


Der Ausdruck "LA BOBA PARA LOS OTROS, Y DISCRETA PARA SÍ" (Der Dumme für die anderen, und der Geistreiche und rücksichtsvolle für ihn selbst) trifft nicht auf den türkischen Präsidenten zu, denn dieser ist unter dem Schutzschild Allahs sowohl für andere als auch für sich blöde; er ist sozusagen in seinem Schurkenzustand: "En tu condición villana". Auch ein großer Palast täuscht nicht darüber hinweg. Wenn gesagt wird: "Es el palacio de vuestra alteza" (Es ist der Palast Ihrer Hoheit), so könnte man mit Diana sagen: "El lugar puede todo aposentar / su grande y vistoso espacio / con ovejas y borricos" (An dem Ort können sich alle niederlassen, sein großer und auffälliger Raum mit Schafen und Eseln).
[215]

Diana sagt, die ganze Seele habe sie beunruhigt, weil sie Ihm zugehört habe. Das passiert, wenn Leute ihre Lügen mit einer solchen Freiheit in die gute Luft und den guten Geschmack posaunen, dass man nicht mehr glaubt, es sei fair, jederzeit die Wahrheit zu sagen: "Apenas creerte puedo. / Toda el alma me has turbado, / porque de haberte escuchado / no tengo seguro el miedo; / de quien con tal libertad / miente de buen aire y gusto, / que no le crean es justo / cuando dijere verdad." [216]

Diana sagt, es habe große Frauen gegeben und hat dem Türken einen Brief geschrieben, er solle das heilige Haus (Hagia Sophia und Felsendom) zurückgeben, aber er sagt er wolle nicht. Octavian, sehr dumm wie er ist, rate ihr, den Türken nicht zu verwirren bzw. sich mit mit dem Türken anzulegen. Der Türke rüstet aber auf, und Diana sagt,: zehn Fahnen kommen heraus mit dreitausend oder sechstausend Mann! "Tengo tanta inclinación / a las cosas de la guerra, / después que en un libro vi / lo que las historias cuentan / de mujeres valerosas, / que, por serlo como ellas, / escribí una carta al Turco: / que luego como la vea / me entregue la casa santa; / y esta que ves es respuesta / en que dice que no quiere: / con que pienso hacer gran leva / de gente, y llevarla al Cairo / por el mar o por la tierra. / Esto consultaba a Octavio, / y muy necio me aconseja / no me meta con el Turco... ¡Ea, salgan diez banderas / con tres mil o seis mil hombres!" [217]

Auf den türkischen Präsidenten gemünzt, könnte man heute mit Teodora sagen: "De boba a loca / hay muy poca la diferencia" (Von dumm bis verrückt gibt es nur einen sehr geringen Unterschied). [218]

Laura kündigt einen Botschafter des Türken an, oben halb blind, unten halb Eidechse, mit maurischem Almalafa, und, was noch ernster sei, an den Knien den Krummsäbel, er wolle mit Ihnen sprechen: "Un embajador del Turco, / persiano de medio arriba, / de medio abajo, lagarto, / con almalafa morisca, / y, por mayor gravedad, / ceñido por las rodillas / la cimitarra anchicorta, / la guarnición de ataujía, / quiere hablarte." [219]

Fabio, als Türke gekleidet sagt: "Alá guarde a vuestra alteza" (Allah schütztt deine Hoheit). Diana: "Venga vuestra turquería con salud" (Komm schon, deine Turqueria bzw. Truthahn mit der Gesundheit). Fabio als Türke: "Pues me mandáis que prosiga: / el gran Mahometo, sultán, / emperador de la China, / de Tartaria y de Dalmacia, / de Arabia y Fuenterrabía, / señor de todo el Oriente, / y desde Persia a Galicia, / con Mostafá, que soy yo, / salud, duquesa, te envía" (Der große Sultan Mahometo sendet mich, Kaiser von China, Tartaria und Dalmatien, von Arabien und Fuenterraba, Herr aus dem ganzen Osten, und von Persien nach Galizien, mit Mostafa, das bin ich, Gesundheit, Herzogin, schickt dich). Diana sagt dazu: "De que en tan largo camino / no se os perdiese, me admira, / esa salud que decís, / y viniendo tan aprisa" (Das Sie auf einem so langen Weg es nicht verlieren, bewundere ich, dass die Gesundheit, von der Sie reden, so schnell kommt). [220]

Diana fragt ihn: "¿Comen los moros tocino?" (Essen die Mauren bzw. Türken Speck?). Fabio: "Y se beben una pipa / donde no lo ve Mahoma" (Und sie trinken eine Weinfass aus, wo Muhammad es nicht sieht). Speck essen sie nicht, aber Kirschen und Haselnüsse. [221]

Fabio erzählt weite, dass der Sultan befürchtet, die Christen würden nicht nur Konstantinopel und Jerusalem zurückerobern sondern auch Mekka zerstören: "Al salir de la mezquita, / sultán recibió tu carta / en presencia de Jarifa, / donde dices que es tu intento / conquistar a Palestina, / tierra santa, de tu ley, / para cuya acción le avisas / que haces gente en tus Estados, / y que tus banderas cifras / con una “C” y una “T”, / que dicen “contra Turquía”; / que derriba luego a Meca, /adonde cuelga en cecina / un pernil de su profeta" (als der Sultan die Moschee verlassen hatte, erhielt Ihren Brief in Gegenwart von Jarifa, wo Sie sagen, es ist Ihr Versuch Eroberung Palästinas, heiliges Land, deines Gesetzes, für deren Handeln Sie ihn warnen du machst Menschen in deinen Staaten, und dass Ihre Flaggen Zahlen mit einem "C" und einem "T", die "gegen die Türkei" sagen; der dann Mekka niederschlägt, wo es in cecina hängt ein Parnile seines Propheten). [222]

Laura sagt noch, wie bizarr der Krieg ist, vor allem wenn es sich um türkische Feiglinge handelt: "¡Qué bizarra es la guerra! ¡Qué valiente / esfuerzo ponen cajas y trompetas!" [223]
 
 

"Personas: Diana, Alejandro, Julio, Camilo, Fabio, Liseno, Marcelo, Teodora, Laura, Fenisa, Albano, Criados, Riselo

Diana
Apenas creerte puedo.
Toda el alma me has turbado,
porque de haberte escuchado
no tengo seguro el miedo;
de quien con tal libertad
miente de buen aire y gusto,
que no le crean es justo
cuando dijere verdad." Félix Lope de Vega Carpio, LA BOBA PARA LOS OTROS, Y DISCRETA PARA SÍ II

"Diana
Tengo tanta inclinación
a las cosas de la guerra,
después que en un libro vi
lo que las historias cuentan
de mujeres valerosas,
que, por serlo como ellas,
escribí una carta al Turco:
que luego como la vea
me entregue la casa santa;
y esta que ves es respuesta
en que dice que no quiere:
con que pienso hacer gran leva
de gente, y llevarla al Cairo
por el mar o por la tierra.
Esto consultaba a Octavio,
y muy necio me aconseja
no me meta con el Turco...
¡Ea, salgan diez banderas
con tres mil o seis mil hombres!" Félix Lope de Vega Carpio, LA BOBA PARA LOS OTROS, Y DISCRETA PARA SÍ II

"Laura
Un embajador del Turco,
persiano de medio arriba,
de medio abajo, lagarto,
con almalafa morisca,
y, por mayor gravedad,
ceñido por las rodillas
la cimitarra anchicorta,
la guarnición de ataujía,
quiere hablarte...
Fabio (de turco vestido graciosamente)
Alá guarde a vuestra alteza.
Diana
Venga vuestra turquería
con salud...
Fabio
Pues me mandáis que prosiga:
el gran Mahometo, sultán,
emperador de la China,
de Tartaria y de Dalmacia,
de Arabia y Fuenterrabía,
señor de todo el Oriente,
y desde Persia a Galicia,
con Mostafá, que soy yo,
salud, duquesa, te envía.
Diana
De que en tan largo camino
no se os perdiese, me admira,
esa salud que decís,
y viniendo tan aprisa...
¿Comen los moros tocino?
Fabio
Y se beben una pipa
donde no lo ve Mahoma...
Al salir de la mezquita,
sultán recibió tu carta
en presencia de Jarifa,
donde dices que es tu intento
conquistar a Palestina,
tierra santa, de tu ley,
para cuya acción le avisas
que haces gente en tus Estados,
y que tus banderas cifras
con una “C” y una “T”,
que dicen “contra Turquía”;
que derriba luego a Meca,
adonde cuelga en cecina
un pernil de su profeta." Félix Lope de Vega Carpio, LA BOBA PARA LOS OTROS, Y DISCRETA PARA SÍ III
 
 

24. Bedeutung der Messe; der türkische Sultan Suleiman der Prächtige wie ein Affe auf Kokain, seine Brust wie eine Küchenanrichte aus der der Geruch von Verbranntem aufsteigt, seine Kopfbedeckung wie der "el pabellón de Holofernes" (Pavillion des Holofernes)


DOÑA LUISA fragt den Pastor ob es eine Messe gibt: "Dígame, hermano Carrizo, ¿habrá misa?" Daraufhin erklärt der Pastor CARRIZO, die Bedeutung einer Messe. Ersteinmal fragt er, warum sie so spät aufstehen, denn das erste, was der Christ, nach dem Morgengrauen tun sollte, ist die Messe zu hören, um Gott früh zu fragen dass die Schritte dieses Tages zu seinen Diensten sind, und um das auch loszuwerden, was von jenem Verräter stammt, dem hässlichen, der wie ein blutiger Löwe unsere Unschuld verschlingen will (worunter man früher durchaus auch den türkischen Sultan Suleiman den Prächtigen vertand: "¿Por qué se levantan tarde? / ¡Que las valga Dios, amén! / Digan, hermanas, ¿es bien / que la misa las aguarde? /  Lo primero que el cristiano, / luego que el alba le avisa, / ha de hacer, es oír misa, / por pedirle a Dios temprano /   que los pasos de aquel día / en su servicio se den, / y por librarse también / de aquel traidor que porfía, / como sangriento león, / devorar nuestra inocencia." [224]

Pastor CARRIZO verdeutlicht das Gesagte noch einmal anschaulich, indem er sagt, dass sie ihre Zeit nicht mit einer aufwendigen Schmink- und Ankleideprozedur verplempern sollten wie beispielsweise Suleiman der Prächtige, der stundenlang vor dem Spiegel verbringt und Grimassen schneidet wie ein Affe auf Kokain, mehrere "capas de solimán" (Schichten Suleiman) um sich herumbindet bis sein Kopf aussieht wie der Pavillion des Holofernes: "y la primera oración / es consultar el espejo, / con notable sobrecejo / de ver su misma visión; /   y luego, abriendo la boca, / hacer tres o cuatro gestos / más locos y descompuestos / que una mona cuando coca; /   y con un paño de dientes / acicalar las espadas / que el sueño tuvo envainadas, / en manjares diferentes; /  dalle con polvos al hueso / y con la sangre de drago / o aceite de azufre, en pago / de algún hurtado suceso; /   y si tras esto limpiáis / la cera y la palomina / que hizo el labio clavellina, / mientras vos os engañáis; /   y si luego hay lavatorio, / y la redoma enjuagáis / para que aljófar hagáis / lo que Dios hizo abalorio; /  y tras esto, echáis encima / dos capas de solimán, / que los ciegos las verán, / aunque os preciéis de más prima; / si luego (y no es maravilla), / como veis que es carne falsa, / porque se coma con salsa, / calentáis la salserilla, / y os ponéis, con más primor / que una gata que se afeita, / ese color que deleita, / aunque fingido color; /   y en tierra como ceniza / sembráis claveles, y luego / sacáis cabellos que el fuego / o el cordel quiebra y enriza, / hebras por fuerza doradas, / de que es el sol buen jüez, / y que pueden ser tal vez / canas mal disimuladas; /  y gastáis en la cabeza / otras dos horas, tejiendo / lazos en que va cayendo / la ignorancia y la simpleza; /   y por uno y otro lado / andáis tomando consejo / tan prolijas, que el espejo / da bostezos de cansado; /   si luego viene el vestido, / y encima os ponéis el dote, / aunque el pueblo se alborote / y no se alegre el marido; /   si luego hacéis con el oro / vuestro pecho aparador, / y luego el quemado olor / os inciensa el bajo coro, /   y salís que parecéis / el pabellón de Holofernes, / y como el domingo, el viernes / en esto os entretenéis, /   ¿qué misa a buscar venís / a las dos, pues no a mirar / salís el divino altar; / que a ser miradas salís? /   Y aunque tanta pepitoria / os cuesta cuidado eterno, / considerad que hay infierno, / muerte y vida, pena y gloria." (zuerst geht es darum, den Spiegel zu konsultieren, um mit bemerkenswertem Stirnrunzeln seine eigene Erscheinung zu sehen; und dann, indem er seinen Mund öffnet, macht er drei oder vier Gesten, sehr  verrückt und verzerrt wie ein Affe auf Kokain; und mit einem Zahntuch pflegt er seine Schwerter, damit er sie im Traum in seine Scheide stecken kann, verschiedene Delikatessen; mit Pülverchen auf den Knochen vom Drachenblutbaum, Schwefelöl, gegen Bezahlung eines gestohlenen Ereignisses; ... Und danach legt er oben zwei Schichten Suleiman, so dass auch die Blinden ihn sehen können, bei näherm Hinsehen entpuppt sich alles als gefälschtes Fleisch, es werden  Haare gezogen, ... und er verbringt auf seinem Kopf weitere zwei Stunden, Weben von Krawatten, in denen zusammenfällt Unwissenheit und Einfachheit; und auf beiden Seiten wird er beraten, und zwar so ordentlich, dass der Spiegel gähnt vor Müdigkeit; wenn dann das Kleid kommt, und obendrein setzt er die Mitgift auf, auch wenn sich die Stadt aufregt und der Mann nicht fröhlich ist; wenn er dann mit dem Gold seine Brust zeigt wie eine Küchenanrichte und dann der verbrannte Geruch herauskommt, so dass er aussiet wie der Pavillon des Holofernes. Sie sollten also nicht so viele Zeit wie Suleimann verbringen sonst hätten sie keine Zeit für die Messe, was ihnen die ewige Fürsorge kosten könnte, so dass sie wie Suleiman in der Hölle landen). [225] 

LEONARDA meint, er solle aufhören, das sei genug Satire: "Basta, hermano, que se ha hecho satírico." DOÑA LUISA sieht es entspannt, es sei ja nicht gegen die Frauen gerichtet gewesen sondern gegen den türkischen Sultan und Seinesgleichen: "No creyera / que contra mujeres era / de tan riguroso pecho. / ¡Jesús! ¡Qué cosas nos dice!"  [226] 

Nicht nur der türkische Sultan gibt genug Zeugnis dafür, dass der Teufel ihn anstachelt, der schlau ist und nie schläft: "que basta por testimonio / de que os incita el demonio, que es astuto y nunca duerme". Nicht zuletzt hat er in seiner "malquisto" (Verdorbenheit) die Schönheit, insbesondere die schönen christlichen Ländereien, verschandelt und ist weit entfernt dafür Buße zu tun:  "y alguna más penitencia, / por afear la hermosura." [227] 

Bei FÉLIX ist vielleicht noch nicht alles verloren, obwohl er sagt, er wüsste nicht ob sein beten, fasten und Selbstkasteiung ausgereicht hätten; zumindest wüsste er, dass er zusammengebrochen sei: "No sé lo que te decía, / si va a decir la verdad. / Llego a tal temeridad, / que he de matarme este día." DOÑA CLARA macht ihm klar, dass sinnloses Beten wie Menschen ohne Glauben (Moslems), es tun, keinen Erfolg habe. Was nützte das Gebet, wenn das Verlangen unsauber sei oder "Algún demonio te incita" (ein Dämon dich anregt)?: "¿Qué dices, hombre sin fe? / Si tú a Dios te encomendaras, / y orando perseveraras, / Dios te ayudara. ¿Qué dudas? / Mas tú sus auxilios mudas, / porque en deleites reparas. / Si no llevas intención / y casto y limpio deseo, / ¿de qué sirve la oración? (Was sagst du, Mensch ohne Glauben?  Wenn du dich Gott anvertrauen und beharrlich beten würdest, dann könnte Gott dir helfen. Welche Zweifel? Aber du verschiebst seine Hilfe, denn in Freude reparieren Sie. Wenn Sie nicht beabsichtigen, strebsam zu sein und ein sauberes Verlangen zu haben, Was nützt das Gebet?) [228] 

Pastor CARRIZO sagt, man könne mit Wasser als Medizin fasten, müsse man aber nicht. Als Poet könne man es in der Dämmerung auch mit zwei Sanmartiniegos Getränken und zwei Manchego-Happen aushalten, was Muhammed natürlich ignorieren würde, schließlich geben sich Muhammad und die türkischen Sultane mit solchen Happen nicht zufrieden, zusammen mit dem Beelzebub greifen sie nach Algier oder Konstantinopel: "Tome un poeta al aurora / dos tragos sanmartiniegos, / con dos bocados manchegos / desto que Mahoma ignora / Belcebú le lleve presto / a Argel o a Constantinopla". [229] 
 
 

"Figuras de la comedia: Leonarda, Doña Luisa, Un escudero, Don Juan, Don Luis, El hermano Carrizo, sacristán, Félix, mayordomo, Doña Clara, Doña Elena, Don Pedro, su padre, Ricardo, viejo, Don Carlos, Los músicos, Un ángel, Carrizo fingido, Un pastor, Un huésped, Una voz, Ginés, La portera, Tres bandoleros, Liseno, Cosme, villano, Dos damas, Dos galanes, Dos nadadores, La hortelana, Un platero

DOÑA LUISA
Dígame, hermano Carrizo,
¿habrá misa?
CARRIZO
Misa habrá,
aunque por milagro ya,
que un extranjero le hizo;
  que si agora no viniera
de camino, como digo,
no había con Ciudad-Rodrigo
quien decírsela pudiera.
  ¿Por qué se levantan tarde?
¡Que las valga Dios, amén!
Digan, hermanas, ¿es bien
que la misa las aguarde?
  Lo primero que el cristiano,
luego que el alba le avisa,
ha de hacer, es oír misa,
por pedirle a Dios temprano
  que los pasos de aquel día
en su servicio se den,
y por librarse también
de aquel traidor que porfía,
  como sangriento león,
devorar nuestra inocencia.
LEONARDA
¡Qué santidad!" Félix Lope de Vega Carpio, LA BUENA GUARDA I

"CARRIZO...
  y la primera oración
es consultar el espejo,
con notable sobrecejo
de ver su misma visión;
  y luego, abriendo la boca,
hacer tres o cuatro gestos
más locos y descompuestos
que una mona cuando coca;
  y con un paño de dientes
acicalar las espadas
que el sueño tuvo envainadas,
en manjares diferentes;
  dalle con polvos al hueso
y con la sangre de drago
o aceite de azufre, en pago
de algún hurtado suceso;
  y si tras esto limpiáis
la cera y la palomina
que hizo el labio clavellina,
mientras vos os engañáis;
  y si luego hay lavatorio,
y la redoma enjuagáis
para que aljófar hagáis
lo que Dios hizo abalorio;
  y tras esto, echáis encima
dos capas de solimán,
que los ciegos las verán,
aunque os preciéis de más prima;
  si luego (y no es maravilla),
como veis que es carne falsa,
porque se coma con salsa,
calentáis la salserilla,
  y os ponéis, con más primor
que una gata que se afeita,
ese color que deleita,
aunque fingido color;
  y en tierra como ceniza
sembráis claveles, y luego
sacáis cabellos que el fuego
o el cordel quiebra y enriza,
  hebras por fuerza doradas,
de que es el sol buen jüez,
y que pueden ser tal vez
canas mal disimuladas;
  y gastáis en la cabeza
otras dos horas, tejiendo
lazos en que va cayendo
la ignorancia y la simpleza;
  y por uno y otro lado
andáis tomando consejo
tan prolijas, que el espejo
da bostezos de cansado;
  si luego viene el vestido,
y encima os ponéis el dote,
aunque el pueblo se alborote
y no se alegre el marido;
  si luego hacéis con el oro
vuestro pecho aparador,
y luego el quemado olor
os inciensa el bajo coro,
  y salís que parecéis
el pabellón de Holofernes,
y como el domingo, el viernes
en esto os entretenéis,
  ¿qué misa a buscar venís
a las dos, pues no a mirar
salís el divino altar;
que a ser miradas salís?
  Y aunque tanta pepitoria
os cuesta cuidado eterno,
considerad que hay infierno,
muerte y vida, pena y gloria.
LEONARDA
Basta, hermano, que se ha hecho
satírico.
DOÑA LUISA
No creyera
que contra mujeres era
de tan riguroso pecho.
¡Jesús! ¡Qué cosas nos dice!
CARRIZO
Menos he dicho que siento.
No tardé en el monumento
que el año pasado hice,
lo que ellas hoy se han tardado
en componer para ser
vistas.
LEONARDA
Ya de bachiller
se nos hace licenciado." Félix Lope de Vega Carpio, LA BUENA GUARDA I

FÉLIX
No sé lo que te decía,
si va a decir la verdad.
Llego a tal temeridad,
que he de matarme este día...
DOÑA CLARA
¿Qué dices, hombre sin fe?
Si tú a Dios te encomendaras,
y orando perseveraras,
Dios te ayudara. ¿Qué dudas?
Mas tú sus auxilios mudas,
porque en deleites reparas.
Si no llevas intención
y casto y limpio deseo,
¿de qué sirve la oración?...
Algún demonio te incita." Félix Lope de Vega Carpio, LA BUENA GUARDA I

"CARRIZO
Tome un poeta al aurora
dos tragos sanmartiniegos,
con dos bocados manchegos
desto que Mahoma ignora
Belcebú le lleve presto
a Argel o a Constantinopla..." Félix Lope de Vega Carpio, LA BUENA GUARDA II
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Anmerkungen
[1] Félix Lope de Vega Carpio, EL ALCALDE MAYOR I; Texto utilizado para esta edición digital: De Vega, Lope, El alcalde mayor, Obras de Lope de Vega. Tomo XI, Madrid, Real Academia Española, 1929. Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope)
[2] II; zu: VERINO sieht recht humorvoll auf seinen neuen Doktortitel und meint: "Sospecho / que cuanto le digo es aire / y no hay cosa de provecho. / Era famosa ocasión / la que ha dado el doctorando / solo en parecer capón, / y es en la parte que ando / más frío que ellos lo son. / En lo que es su habilidad / le digo algunas mentiras, / pues, si dijera verdad, / ninguno más hábil miras, / Pánfilo, en esta ciudad." (Verdächtigter, alles, was ich dir sage, ist Luft und gibt keinen Nutzen. Es war ein berühmter Anlass die des Doktorats, nur in der Ausschau wie ein Kapaun, und es ist der Teil, auf dem ich gehe, kälter als die anderen. In was besteht seine Fähigkeit, ausser in einigen Lügen, wenn ich also die Wahrheit sagen würde, kein geschickterer Blick, könnte es sagen, in dieser Stadt). PÁNFILO meint dazu: "Por Dios, que tenéis razón; / no ha venido a Salamanca / tal ingenio." (Um Gottes willen hast du Recht; es ist nicht nach Salamanca gekommen solcher Witz), vgl. Kurse Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 641 Lope de Vega III, Akademie der Kunst und Philosophie
[3] Ib.; zu: Was heute einige Dorktortitelträger von sich geben, z.B. in Medizin und Politik, hat durchaus Ähnlichkeit mit dem, was PÁNFILO und VERINO vorbringen: Viel Luft und wenig Nutzen. Solche Doktoren können sich besonders im offenen und freien Europa ausbreiten: "Su nación anda liberal y franca" wie hervorgehoben wird, vgl. Anm. 2
[4] Ib.; zu: Um die Wichtigkeit zu unterstützen, sei entweder ein Bart von Vorteil, oder der Doktorand müsse sehr schön sein: "Esperanzas tienen de él / por ingenio singular; / que esto de no haber barbado / debe de ser que es muy mozo." Auch solle man einen Doktortitel haben bevor man nur auf ein Milchgesicht / Flaumbart zeige: "¡Que de doctor tenga el grado / antes de apuntarle el bozo!" Vgl. Anm. 3
[5] Ib.
[6] Félix Lope de Vega Carpio, EL AMIGO HASTA LA MUERTE (Der Freund bis zum Tode), Texto utilizado para esta edición digital:Edición de Josefa Badía Herrera para la Base de Datos Artelope. Basada en la edición de Badía Herrera para Prolope: Lope de Vega, “Comedia famosa del amigo hasta la muerte” en Comedias de Lope de Vega. Parte XI, Vol. II, Madrid, Gredos, 2012. Marcación digital para Artelope: Souto, Luz Celestina (Artelope)
[7] II
[8] Ib.
[9] Ib.; zu: Hier lässt Lope de Vega bezeichnenderweise BERNARDO antworten: "mi apellido era Chaves y Cervantes" (mein Nachname war Chaves und Cervantes), vgl. Kurs Nr. 563 Miguel de Cervantes, Ib.
[10] Ib.
[11] Ib.
[12] Ib.
[13] Ib.; zu: GUZMÁN meint, der Sultan Suleiman rasiere nicht nur die Seelen, sondern töte sie auch in Sichtweite: "Solimán te digo, que aun a la vista mata." Daher habe er "dos cochinitos en sal" (zwei gesalzene Ferkel) mitgebracht und ob er sie in ihrem Haus aufhängen könne, niemand solle davon erfahren. Die Muslimin ARLAJA ist entsetzt: "¡Ay Mahoma! ¿qué has hecho?... ¡Español loco! / ¡Al instante, al momento, al punto luego / los lleva con secreto a tu navío!, / que, si lo saben moros, te prometo / que te quemen con ellos." (Oh Muhammad! Was hast du getan?... Verrücktes Spanisch! Sofort, bringt sie sofort heimlich zu deinem Schiff!, wenn die Mauren das sehen, verspreche ich, sie verbrennen euch mit ihnen), vgl. Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 641 Lope de Vega III, Nr. 632 Ginés Pérez de Hita, Nr. 633 Luis Vaz de Camões, Ib.
[14] Ib.
[15] III
[16] Lope de vega, El bastardo Mudarra, Tragicomedia I; zu: Ähnlich wie der heutige türkische Präsident Griechenland provoziert, indem er Kriegsschiffe an die Genze entsendet, so hatte damals der Sultan ALMANZOR zwei Kapitäne an die Grenze geschickt um Kastilien zu ärgern: "Dicen que el rey Almanzor / dos capitanes envía / a molestar las fronteras / de Castilla." Man wolle natürlich Widerstand leisten, schließlich kenne man die islamischen Mauren, so wie man heute die Türken kenne. Vgl. Texto utilizado para esta edición digital: Vega y Carpio, Félix Lope de. El bastardo Mudarra, Tragicomedia. Editada por Ruxandra Stoica para la colección EMOTHE (Early Modern European Theatre). Adaptación digital para EMOTHE: Stoica, Ruxandra (Artelope) sowie Kurse Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III, Ib.
[17] Ib.; zu: ALMANZOR versucht, ähnlich wie der türkische Präsident heute, christliche Ritter wie RUY VELÁZQUEZ auf seine Seite zu ziehen und zu korrumpieren, indem er dem Verräter viel Gold, Schmuck und Waffen verspricht und andere Reichtümer aus seinem Land, die RUY VELÁZQUEZ gut gebrauchen könne, da er viele Ausgaben habe, vgl. Anm. 16
[18] Ib.
[19] II
[20] Ib.; zu: Ritter und Politiker, die nicht korrumpiert sind, kämpfen weiter gegen den "turco insolente" (unverschämten Türken) bzw. "contra este moro insolente" (gegen diesen unverschämten Mauren). Korrumpierte islamfreundliche PolitikerInnen wie RUY VELÁZQUEZ fragen sich, warum man nicht härter gegen nicht korrumpierte Politiker vorgehen könne; daher fragt RUY: "¿Por qué no le ha cortado la cabeza..?" (Warum hast du ihm nicht den Kopf abgeschnitten?). GALVE meint: "Parte ha sido piedad, parte nobleza, / pero él está bien preso y maltratado: / no dudes que le mate la tristeza." (Teil war Mitleid, teils Adel, aber er ist gut eingesperrt und misshandelt, zweifelt nicht daran, dass die Traurigkeit ihn tötet), vgl. Anm. 16 f
[21] Ib.; zu: NUÑO hat früh erkannt, dass es sich um den "sospecha de traición" (Verdacht auf Landesverrat) handelt, wenn gemeinsame Sache mit islamischen Türken oder Mauren gemacht werde. Statt dass die Mauren bekämpft werden, sehen die Verräter weg und greifen nicht in den Kampf ein: "Ya el moro sale a la vega / del pinar de aquellos montes. / ... ¡Oh, cuánta blanca bandera / por entre las ramas sale! / ¡Oh, cuánta lanza jineta! / ...  (Das Mauregeht schon auf die Vega des Pinienwaldes dieser Berge... Oh, wie viel weiße Flaggen zwischen den Zweigen herauskommen! Oh, wie viele Jineta Speere! ... Bei Gott, der weggeht ist Velzquez und es sieht aus als wenn sie nicht kämpfen!). Vgl. Anm. 20
[22] Ib.
[23] III
[24] Ib.
[25] Ib.
[25] Félix Lope de Vega Carpio, EL BLASÓN DE LOS CHAVES DE VILLALBA I; Texto utilizado para esta edición digital: De Vega, Lope: El blasón de los Chaves de Villalba, Obras completas de Lope de Vega, Madrid, Turner, Colección Biblioteca Castro, 1993, Vol. VI. Adaptación digital para EMOTHE:  Durá Celma, Rosa (Artelope)
[26] Ib.
[27] Ib.
[28] Ib.
[29] Félix Lope de Vega Carpio, EL BOBO DEL COLEGIO (Der Hochschulnarr) I ; Texto utilizado para esta edición digital:Lope de Vega, El bobo del colegio. Edición de Purificació Mascarell para el proyecto ARTELOPE. Valencia, Biblioteca Digital ARTELOPE, 2015. Marcación digital para Artelope: Mascarell, Purificación (Artelope)
[30] Ib.
[31] Ib.
[32] Ib.
[33] II
[34] Ib.; zu: Von den "Las órdenes militares" (militärisch-christliche Orden) wurden vier hier ausgerufen, Santiago, San Juan, Alcantara und Calatrava; zudem ist es durch den Fluss Tormes eine fruchtbare Gegend, "reverencia Tormes besando sus plantas" (der verehrte Tormes küsst seine Pflanzen). "Los monasterios famosos" (Berühmte Klöster) wurden gegründet, die so edel sind, dass sie über die Grenzen hinaus bekannt sind; also eine heiligen Gesellschaft, deren Namen die Höllen erschrecken: "de la compañía sacra, / de aquel dulcísimo nombre / que los infiernos espanta". Hinzu kommen weitere Orden wie Trinidad, Carmen, Merced, mit ihren Schutzpatroninnen St. Elizabeth, St. Clare, Santa Maria de las Dueaas, Hl. Anna, Karmeliter und Augustiner. Es gibt drei Schulen dort, die griechische, die italienische, und die der alten "divinos maestros" (göttlichen Meister); geehrt werden Johannes Scotus Eriugena, Thomas von Aquin, Hippokrates und Aristoteles, vgl. Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas: Summa Theologica I., Nr. 502 St.Thomas Aquinas, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas Aquinas, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas Aquinas, Sth. III, Ib.
[35] Ib.; zu: Allerdings gab es eine Pause von ca. 300 Jahren in der Gelehrsamkeit der Universitäten von Salamanca bzw. denen von fast ganz Spanien, nämlich als Spanien von den barbarischen und islamischen Mauren überrannt wurde. Erst im Zuge der Reconquista konnten die Universitäten ihre reguläre Arbeit wieder aufnehmen und zwar noch großartiger als vorher: "pues puede decir España / que ha tres siglos que por ellas / entra muda la ignorancia / y sale con mil laureles, / docta, ilustre, eterna y sabia." (weil man von Spanien sagen kann, dass drei Jahrhunderte die stumme Unwissenheit herrschte und danach aber mit tausend Lorbeeren herauskommt, mit illustren, ewigen und weisen Doktoren. Vgl. Kurse Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Ib.
[36] Ib.; zu: Ähnlich wie die Universitäten zur Zeit der Maurenherrschaft nur verfälschte Wahrheiten verbreiteten, oder wie die türkischen und die Sufi-Narren immer mit einer Brillanz auftreten und die Dinge fälschen, wie nur Bösewichte es können, so tritt Marín nun als gefälschter Student auf, vgl. Anm. 35 und Kurse Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III, Ib.
[37] Ib. 
[38] Ib.; zu: Gerardo meint, Diejenigen, die dachten, dass die Himmelskörper animiert waren, stellten sich vor, dass ihre Bewegung von der Seele kam: "Los que pensaron que animados eran / imaginaron que, efectivamente, / su movimiento procedía del ánima. Was sagen Aristoteles, Thomas von Aquin, Origenes, Basilius, Damascenus, Augustinus dazu? vgl. Thomas von Aquin, Sth. I q. 70 und Kurse Nr. 533 Aristoteles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas: Summa Theologica I., Nr. 627 St. Basilius der Große, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von PoitiersNr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Ib.
[39] Ib.
[40] Ib.; zu: Riselo entgegnet wieder: "Esas inteligencias no se juntan / a los orbes celestes como al cuerpo / se juntan, por unión formal, el alma, / y sustancial información." (Diese Intelligenzen kommen nicht zusammen mit den Himmelskörper wie bei dem Körper durch formelle Vereinigung mit der Seele und umfangreichen Informationen). Gerardo sagt zum intellektuellen Charakter der Engel, dass er kraftvoll und klar und mit der Materie eine Sache sei, denn zwischen der rationalen Seele, und der Illustren engelhaften, gebe es einen Unterschied. Mit Thomas von Aquin kann man sagen, dass in jedem Körper bei der Geburt ein "naturaleza angélica" (individueller oder engelhafter Geist) inkarniert ist und nicht der gleiche Geist in allen Körpern wie die muslimischen Philosophen annahmen. Thomas von Aquin konnte nämlich die Position retten, für die der heilige Albertus Magnus gefochten hatte. Renaissance-Maler schufen Altarbilder, die den Triumpf des heiligen Thomas von Aquin darstellen. Dabei hält der Heilige sein Buch in der Hand und setzt seinen Fuß auf einen vor ihm niedergestreckten Mann, den sein Turban als einen Mohammedaner kenntlich macht. Es ist Averroes, der arabische Philosoph und Jurist. Was Mohammedaner und ihre Sympathisanten betrifft, spricht Thomas in seinem anti-averroistischen Traktat 1270 von der "Unverschämtheit der Irrlehrer" (errantium impudentia).  Sein Gegenüber ist ein Pariser Kollege - Siger von Brabant - , einer jener christlichen Professoren, die den Arabern zu sehr entgegenkamen - ähnlich wie heute die sog. Islamwissenschaftler. Auch Averroes wurde bei dieser Gelegenheit scharf angegangen und als Kommentator des Aristoteles die Kompetenz bestritten. Er verdrehe den Aristoteles, statt ihn auszulegen. Averroes sollte seine Schlüsselstellung als der Aristoteles-Erklärer verlieren. Aristoteles sagt ganz klar, allein der tätige Intellekt sei unsterblich und zeitüberlegen. Thomas stellt fest, die Lehre von der Einheit des Intellekts für alle Menschen widerspreche offensichtlich dem Christentum. Das Ziel seiner Schrift sei es darüber hinaus zu beweisen, dass diese Theorie auch den Grundsätzen der Philosophie widerspreche. Mit großer Sorgfalt und Textkenntnis erreicht Thomas sein Ziel, Aristoteles von Averroes zu trennen. Thomas argumentiert, wenn der Intellekt als Seelenvermögen, also als ein Teil der Seele angesehen werde, einer Seele, die wesenhaft Körperform sei, dann könne er dennoch mit Aristoteles als getrennt bezeichnet und seine Unzerstörbarkeit gesichert werden. Die organfreie Denkkraft sei Teil einer Seele, deren Hauptaufgabe die Gestaltung eines menschlichen Leibes sei. Diese Seele sei individuell, also auch ihre Denkkraft. Die Geistseele sollte, Aristoteles und Thomas zufolge, unzerstörbar sein. Thomas von Aquin wendet sich mit seinem Sermo "Attendite a falsis prophetis (hütet euch vor falschen Propheten)" noch vor 1272 in Paris gegen solche Philosophen und Wissenschaftler, die dem Christentum widersprechende Ansichten vortragen, wie die Nominalisten und Averroisten um Siger von Brabant. An heutigen Universitäten dagegen wimmelt es schon von "falschen Wissenschaftlern". Ein solcher Philosoph, Wissenschaftler oder Mediziner sei nach Thomas von Aquin ein falscher Prophet oder ein falscher Doktor (falsus propheta sive falsus doctor), denn es sei dasselbe, eine zweifelhafte Ansicht zu erörtern und sie nicht aufzulösen wie ihr zuzustimmen. Die Gegner des Thomas argumentieren immer der Sache nach mit Aristoteles und Averroes gegen Positionen des Christentums. Die These von der Einheit des Intellekts gehört zu den zentralen Thesen des sogenannten lateinischen Averroismus. Dieser Monopsychismus ist die zentrale Lehre des averroistischen Kreises um Siger gewesen. Ein Averroist (averroista) ist ein Vertreter der Lehre von der unitas intellectus gewesen. Thomas zufolge ist die Geistseele die Seinsform des ganzen Menschen. Averroes dagegen meint, es gebe nur einen einzigen Intellekt in allen Menschen (quod unus sit intellectus in omnibus). Siger folgt uneingeschrängt der Aristoteles-Interpretation des Averroes. Eine persönliche Unsterblichkeit wie sie das Christentum lehrt, ist nach der Theorie der Averroisten nicht mehr denkbar und kann nur noch geglaubt, nicht aber mehr mit der Vernunft begründet werden - eine Ansicht, die zur Kant'schen Philosophie führt. Die Frage, ob dem Intellekt die Erkenntnis einiger geistig wahrnehmbarer Dinge angeboren sei, wird von Siger - und später Kant - schlicht verneint; unserem Intellekt sei keinerlei Erkenntnis von geistig wahrnehmbaren Dingen angeboren. Vgl. Anm. 38, 74 und Thomas von Aquin, De unitate intellectus contra Averroistas, Paris 1270 sowie Kurse  Nr. 500 St. Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas: Summa Theologica I., Nr. 579 Albertus Magnus, Ib.
[41] Ib.
[42] Ib.
[43] Ib.
[44] Ib.
[45] Ib.
[46] Félix Lope de Vega Carpio, EL CASAMIENTO EN LA MUERTE I; Texto utilizado para esta edición digital: Biblioteca Castro (Ed.), Obras completas de Lope de Vega, 4, Madrid, Turner Libros, 1993, Adaptación digital para EMOTHE: Martínez Fernández, Ángela (Artelope)
[47] Ib.
[48] Ib.
[49] III
[50] Félix Lope de Vega Carpio, El castigo sin venganza, Tragedia; zu: In der Komödie ist  "¡Linda burla!" (schöner Spott) erlaubt, auch wenn er etwas extremer ausfällt. Dem EL DUQUE DE FERRARA wird er selbst vorgeführt. Er meint dazu: "Que no me conozcan temo" (ich fürchte, ich kenne mich nicht). RICARDO sagt, unter dem Kostüm gebe es eine Lizenz für alles:"Debajo de ser disfraz / hay licencia para todo" vgl. Ediciones modernas: El castigo sin venganza, ed. C. F. A. Van Dam, Noordhoof, Groningen, 1928; Castalia, Madrid, 1968; ed. J. M.ª Díez Borque, Espasa-Calpe, Madrid, 1987; ed. A. Carreño, Cátedra, Madrid, 1990; ed. F. B. Pedraza Jiménez, Octaedro, Barcelona, 1999; ed. A. García-Reidy, Crítica, Barcelona, 2009; edición de Prolope, PPU, Barcelona, 2011. und Anm. 51
[51] Ib.; zu: EL DUQUE DE FERRARA sagt dazu: ¡Ya comienzas desatinos! (Beginnt mit dem Unsinn). FEBO sagt, "¿No lo ha pensado poeta / déstos de la nueva seta / que se imaginan divinos?" (Habe ich nicht so poetisch gedacht über die neue Sekte, die sich als göttlich vorstellt?) Von Lope de Vega und anderen Dichtern seiner Zeit werden sowohl der Islam als auch die Lutheraner bzw. die evangelische Kirche als Sekte bezeichnet. Sieht man sich die Taten der evangelischen Kirche heute an, Ablegen der Kreuze wenn ihre Bischöfe eine Moschee betreten, Förderung des islamischen Sektenunterrichts, Bau von Moscheen, Einschleusen weiterer islamischer Kämpfer nach Europa etc., unterscheidet sie sich kaum noch von der islamischen Sekte. Mit Steuergeldern wird der Betrieb eines Schleuser-Schiffes finanziert. Zu den Schleuseraktivitäten meint die ev. Kirche: damit hätten sie "mit der Kirche im Rücken einen starken Fürsprecher mit guten Kontakten in die Politik." Für den EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sind die Bundeskanzlerin Merkel und ihre politischen Gefolgsleute die großen Vorbilder, denn in Sachen Schleuserkriminalität gibt es kaum einen Schleuser, der ihr etwas vormachen könnte, zumindest was die Anzahl der ins Land geschleusten Muslime betrifft und die dafür aufgewendeten Steuergelder; allein 2015/ 2016 hatten sie Millionen Muslime erfolgreich nach Deutschland geschleust. Folgerichtig ist nun das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterstützte Rettungsschiff Sea-Watch 4 zu seinem ersten Einsatz ausgelaufen. Das unter deutscher Flagge fahrende Schiff verließ kürzlich den spanischen Hafen Burriana und steuert nun die Gewässer vor Libyen an, um dort Hand in Hand mit kommerziellen Schleppern arbeiten zu können. Schlepperei solle wieder salonfähig werden. „Europa soll sehen, dass die Politik des Wegsehens nicht mehr tatenlos hingenommen wird“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und kritisierte die Zusammenarbeit der Europäischen Union mit der libyschen Küstenwache, die gerettete Personen in das Land zurückbringe. Der Einsatz des Schiffes sei ein "ein politisches Zeichen", wohl auch dafür, dass der evangelischen Kirche die Mitglieder scharenweise davonlaufen, auch gerade wegen der Verhaltensweisen de evangelischen Kleriker. Bei der Sea-Watch 4 handelt es sich um ein ehemaliges deutsches Forschungsschiff, das im Januar 2020 von dem zivilgesellschaftlichen Bündnis „United 4 Rescue“ für 1,3 Millionen Euro ersteigert wurde. "Das Bündnis war zuvor von der EKD initiiert worden. Nach dem Kauf des Schiffes, für den neben Spendengeldern indirekt auch Kirchensteuermittel flossen, wurde das Schiff für seine künftigen Rettungseinsätze umgebaut. Vgl. Anm. 50 und Science Review Letters 2020, 19, Nr. 1085 und FAZ 2020, Nr. 30; Nr. 29; Nr. 27; Nr. 22; Nr. 21, Nr. 190; FAS 2020, Nr. 4 sowie Kurse Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[52] Ib.
[53] Ib.
[54] II
[55] Ib.
[56] Ib.; zu: Bei dem hier erwähnten Türken "barba roja" handelt es sich um die Barbarossa-Brüder Oruç und Khair ad-Din; das waren berüchtigte türkische Piraten, die maßgeblich an der Ausweitung des Osmanischen Reiches beteiligt waren; das gesamte osmanische Reich wurde als Piraten-Reich angesehen, mit der roten Halbmond-Piratenflagge, die immer noch überall gezeigt werden darf . Noch heute steht ein Denkmal Khair ad-Dins im Istanbuler Stadtteil Besiktas; Khair ad-Din bzw. Chaireddin, von den christlichen Europäern Barbarossa genannt, (arabisch Chair ad-Din, eigentlich Khizir, türkisch Hizir, Barbaros Hayreddin Pasa, um 1478 im von Türken besetzten Mytilini auf Lesbos geboren; gestorben ist er am 4. Juli 1546 in Kostantinopel/Istanbul); er war ein osmanischer Korsar im Mittelmeer, Herrscher von Algier und Admiral des Osmanischen Reiches. Unter der Führung von Oruç verstanden sie es, sich in kürzester Zeit eine eigene schlagkräftige Korsarenflotte aufzubauen, mit der sie das westliche Mittelmeer heimsuchten. Schwerpunkte ihrer erfolgreichen Raubzüge, die sie vom Golf von Tunis aus unternahmen, waren die Meerenge von Sizilien sowie die Küsten Kalabriens, Sardiniens sowie Korsikas. Khair ad-Din und sein Bruder Oruç gehörten im Jahre 1510 zu den reichsten Männern des Mittelmeeres und befehligten insgesamt acht Galeoten. Basierend auf ihrem Erfolg als Korsaren eroberte er mit seinem Bruder Arudsch 1516 Algerien und wurde nach dessen Tod 1518 Bey von Algier (1518–1546), dessen Hafen fortan als Ausgangspunkt für die Kontrolle und Beherrschung der ostwestlichen Seewege im westlichen Mittelmeer diente. Khair ad-Din erkannte die Oberhoheit der Osmanen an und wurde im Gegenzug vom osmanischen Sultan Süleyman I. zum Pascha ernannt. Fortan galt er als Generalgouverneur von Algier, was gleichbedeutend damit war, dass die Besetzung dieser Gebiete an der nordafrikanischen Küste von der Hohen Pforte in Istanbul zum ersten Mal als Tatsache anerkannt wurde. Khair ad-Din konnte mit osmanischer Militärhilfe 1529 die Spanier aus Bône und Constantine vertreiben. Aus diesem Grund heißt das aktuelle türkische Forschungsschiff "Oruc Reis"; es dient eigentlich dazu, das Mittelmeer zurückzuerobern. Karl V. konnte damals die Besetzung Tunis seitens der Osmanen auf keinen Fall akzeptieren, da zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Stadt weniger als einhundert Seemeilen liegen und die Insel somit der permanenten Gefahr ausgesetzt gewesen wäre, seitens der Korsaren überfallen zu werden, ohne sie effektiv beschützen zu können. Ende Mai 1535 brach er mit seiner Flotte von Barcelona aus auf und traf am 14. Juni mit rund sechshundert Schiffen in Tunis ein. Noch am selben Tag begann die Belagerung der Stadt, an der auch die Ritter des Johanniterordens von der Insel Malta beteiligt waren. Als am 20. Juni zwölftausend christliche Gefangene in Tunis meuterten und die Situation für Khair ad-Din immer hoffnungsloser wurde, sah er sich gezwungen, die Stadt aufzugeben und sich nach Bône abzusetzen. Zwar war die Meuterei der Sklaven ausschlaggebend für den Sieg Karls, doch muss ausdrücklich auf die Johanniterritter hingewiesen werden, deren Einsatz im Kampf um die Stadt erheblich zum Sieg beigetragen hat. Dank seiner erfolgreichen Raubzüge wurde "barba roja" im August 1533 von Süleyman dem Prächtigen, auch "Perro" genannt ("¡Muera el perro Solimán!" - Lope de Vega, la Santa Liga), zum Oberbefehlshaber der osmanischen Mittelmeermarine (Kaptan-i Derya) ernannt. Den Winter 1533/34 verbrachte er in Istanbul, wo er sein Augenmerk auf die Reorganisation der hauptstädtischen Werft am Goldenen Horn richtete. Mit der Unterstützung des Großwesirs Makbul Ibrahim Pascha machte sich Khair ad-Din daran, die Werften der osmanischen Marine umzugestalten, auf deren Gelände er sich den ganzen Winter über aufhielt, um somit keine Zeit zu verlieren. Das hierbei verfolgte Ziel war die Neugestaltung der osmanischen Kriegsflotte sowie das Entwerfen und Planen neuer Schiffe. Nachdem den ganzen Winter hindurch gearbeitet wurde, stach Khair ad-Din als Großadmiral der erneuerten osmanischen Kriegsflotte im Juli 1534 mit insgesamt vierundachtzig Galeeren und Galeoten vom Goldenen Horn aus in See. Ziel der Flotte war es, zunächst einmal brandschatzend die südliche Westküste Italiens bei Reggio beginnend nordwärts durch das Tyrrhenische Meer bis hin nach Sperlonga zu ziehen, um anschließend beladen mit Sklaven und anderen Beutestücken in die Hauptstadt des Osmanischen Reiches zurückzufahren. Noch bis in den Spätherbst 1534 suchten die osmanischen Schiffe die Gewässer und Küsten Italiens heim. Khair ad-Din selber wandte sich jedoch nach Südwesten mit Kurs auf den Golf von Tunis, wo es ihm im August 1534 unter Beihilfe der ihm zur Seite gestellten Janitscharen gelang, unter geringem Widerstand die Stadt einzunehmen und sie somit in den Herrschaftsbereich der Osmanen einzugliedern. Karl hatte zwar sein Ziel erreicht, Tunis zugunsten Spaniens zurückzuerobern, so dass dieses keine Gefahr für den christlichen Schiffsverkehr durch die Meerenge von Sizilien mehr darstellte, er versäumte es jedoch, Khair ad-Din nachzusetzen und ihn mit der überlegenen spanischen Flotte auf dem Schlachtfeld zu stellen, die türkische Flotte zu versenken und die Osmanen entscheidend zu schlagen (erst 1571 wurde die türkische Flotte bei Lepanto von der Santa Liga versekt). Doch anstatt sich, wie seitens der Spanier vermutet, in die Levante zurückzuziehen, stach Khair ad-Din zum Gegenschlag mit fünfzehn Galeoten aus Bône auf nordwestlichem Kurs in Richtung der Balearen in See. Während Andrea Doria auf Befehl Karls V. die nordafrikanische Küste nach ihm absuchte, griff er mit seinen Flotten die im Norden der Insel Menorca gelegene Hafenstadt Maó an, nahm sechstausend Soldaten gefangen und eignete sich noch eine Menge an Geschützen an, als Ersatz für die in der Schlacht um Tunis verloren gegangenen Kanonen. Trotz des vorläufigen Verlustes von Tunis, das 1574 wieder von den Osmanen zurückerobert werden sollte, gelang es Khair ad-Din, sich in Algerien zu behaupten und die Stämme des Hinterlands zu unterwerfen sowie seine Piraterie im Mittelmeer fortzusetzen. Vgl. Anm. 55 ff. und Science Review Letters 2020, 19, Nr. 1146 sowie Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[57] III; zu: Für die früheren türkischen Korsaren wie "barba roja" (Barbarossa-Brüder Oruç und Khair ad-Din) gilt das Gleiche wie für die heutigen, die sich als "Forschungsschiff Oruç" oder Frachtschiff (Waffenschmuggel) tarnen; sie sind: "bendiablado: parece que tenga el diablo en el cuerpo, está fuera de sí" (teuflisch: "Es scheint, dass er den Teufel in seinem Körper hat, er ist aus seinem Geist"). Vgl. Anm. 55 ff., 72, 76
[58] Félix Lope de Vega Carpio, EL CUERDO EN SU CASA I; Texto utilizado para esta edición digital:Cotarelo y Mori, Emilio (Ed.), Obras de Lope de Vega, XXXIX, Madrid, RAE, 1916-1930, Adaptación digital para EMOTHE: Martínez Fernández, Ángela (Artelope)
[59] II
[60] Ib. 
[61] Ib. 
[62] Ib. 
[63] Ib. 
[64] Ib. 
[65] Ib. 
[66] Ib. 
[67] Félix Lope de Vega Carpio, EL DESPRECIO AGRADECIDO (Die dankbare Verachtung) comedia I; Texto utilizado para esta edición digital: El desprecio agradecido. Alicante, Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes, 2003. Edición digital a partir de: Parte veinticinco perfecta y verdadera de las comedias de Lope de Vega Carpio. Zaragoza, viuda de Pedro Verges, 1647 [en Base de Datos Teatro Español del Siglo de Oro (TESO)]. Marcación digital para Artelope: Soler Sasera, Eva (Artelope)
[68] Ib. 
[69] II; zu: SANCHO erzählt eine seltsame Geschichte über die islamischen Mauren im algerischen Oran. Es gebe dort einige Mauren oder Türken, die sie bencerrages nennen, und die in dieser ersten Hochzeitsnacht die Braut nackt hinlegen, und statt sie zu Lieben, sie auspeitschen mit Zügeln. Ein dort Gefangener Christ fragte nach der Ursache. Ein Mohr sagte zu ihm: «Cristiano, Dies erfolgt als Probe von Mut und Tapferkeit, denn wenn sie die so heftig behandeln, die sie am meisten lieben, sie verletzen, was sie am meisten wollen; Was werden sie mit ihren Feinden tun? wenn sie in den Krieg ziehen?:  "Hay en los campos de Orán / unos moros, Inés bella, / a quien llaman bencerrajes, / que aquella noche primera / que se casan, a la novia, / ya que desnuda se acuesta, / en vez de dulces amores / azotan con unas riendas; / y preguntando la causa / un cautivo de mi tierra, / le dijo un moro: «Cristiano, / esto se hace por muestra / de valor y valentía, / porque si con tal fiereza / tratan lo que más adoran, / hieren lo que más desean, / ¿qué harán con sus enemigos / cuando vayan a la guerra?», vgl. Anm. 72 
[70] Ib. 
[71] III; zu: Als "monja moruna" (maurische Nonne) nach Mekka zu gehen ist aber keine gute Idee, denn islamische Frauenklöster gab es eher nicht, stattdessen landeten sie in den Harems der Sultane; sie kamen also vom Regen in die Traufe. Sie konnten zwar sagen: Malditos sean los moros y turcos (Verdammt sind die Mauren und Türken), entschieden sie sich jedoch nicht zum Christentum zu konvertieren, konnte man auch über sie sagen: "Su engaño, su falsa fe, / me helaron y me abrasaron." (Deine Täuschung, dein falscher Glaube, sie erstarrten und verbrannten mich). Vgl. Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 629 Voltaire, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Ib. 
[72] Ib.; zu: Die arabische Wüste und ihre Bewohner, inkl. Mauren und Türken, mussten zur Strafe immer als Vergleich herhalten, wenn es um die grausamsten Bestien, das Übel schlechthin oder Verrat ging.  LISARDA sagt daher: "¿En qué Arabia, en qué desierto / de Libia nacen más fieras, / fieras que en tu pecho fiero? / ¿Hay tal maldad, tal traición?" (In welchem Arabien, in welcher Wüste Libyens werden wildere Bestien geboren, als die Bestie in deiner Brust? Gibt es so ein Übel, so einen Verrat?), vgl. Anm. 63 und Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Ib. 
[73] Ib. 
[74] Félix Lope de Vega Carpio, EL ENEMIGO ENGAÑADO (Der betrogene Feind), comedia I; zu: Die Studenten GERARDO und  LAVINIO, sein Bruder, unterhalten sich über Aristoteles. GERARDO meint zwar, sein Bruder solle das Buch weglegen, er wolle mit ihm über etwas anderes reden, doch zum Schluss kommt er selbst wieder auf Aristoteles und seinen Kommentator oder Interpreten Averroes zu sprechen; er meint trotz des Buches und dessen idiotischen Interpreten, werde man auf See Schwierigkeiten bekommen: "¡Oh, pese al libro y al bellaco intérprete! / En la mar hallará dificultades." Doch werden Aristoteles und die "los graves filósofos antiguos" (schweren antiken Philosophen) richtig übersetzt und z.B. im Sinne von Thomas von Aquin interpretiert, erstrahlen sie "con la divina luz" (mit einem göttlichen Licht) und es können mit ihrer Hilfe Steine von der Seele gewälzt werden: "¡Qué cosa, pues, es ver las opiniones / de los graves filósofos antiguos! / Oye, por vida tuya, la de Thales, / que casi llama piedra imán el alma." Vgl. Texto utilizado para esta edición digital:Cotarelo y Mori, Emilio (ed.), Obras de Lope de Vega, V. Madrid, RAE, 1916, Adaptación digital para EMOTHE: Martínez Fernández, Ángela (Artelope) sowie Anm. 40 und Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 500 St. Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Ib.
[75] Ib. 
[76] II; zu: Wenn der Sultan oder der türkische Präsident vernünftige Reden hört, sagt er so etwas wie: "Como en Salamanca habláis, / todo es para mí latín" (Wie in Salamanca sprechen Sie, alles ist lateinisch für mich). Wie an der Universität, so auch in der Praxis läuft es darauf hinaus, dass er nichts versteht: "Vos nos reprehendéis, al fin, / de que ha rato que escucháis, / y cosas que no entendéis." (Sie tadeln uns endlich, dass du schon lange zugehört hast, und das bei Dingen, die du nicht verstehst), vgl. Anm. 56 f.
[77] Ib.
[78] Ib.
[79] Ib.; zu: Ein solcher türkischer Sultan könnte auch nicht verstehen, warum es in christlichen Ländern Frauen gibt, die frei herumlaufen; in der Türkei wurden Frauen im Harem wie Pferde gehalten in einem Reitstall (Lord Byron). Nicht auszudenken, wenn einzelnen Frauen plötzlich in den Sinn käme, den Spieß umzudrehen und nun selbst Einhundertdrei Männer begehrten, statt dass immer nur der Sultan Einhundertdrei Frauen besäße. In seinem Werk "die satanischen Verse" hatte S. Rushdie die Situation an den Haremsfrauen des Mohammed durchgespielt. Auch Lope de Vega thematisiert immer wieder die Unfreiheit der Frauen in muslimischen Ländern: "¿Desde anoche? ¿Tú eres sabio, / siendo principal mujer? /  ¡Vive el Cielo, que es hacer / a cuantas lo son agravio! / Si una mujer libre fuera / de las que quieren a dos, / no dudara yo, ¡por Dios! / ... yo he conocido mujer / que quiso ciento y tres hombres." (Seit letzter Nacht? Bist du weise? sie ist die Hauptfrau? Es lebe der Himmel, was ist zu tun? wie viele sind falsch! Wenn eine freie Frau wäre von denen, die zwei lieben, ich werde nicht zweifeln, bei Gott! ... Ich habe eine Frau getroffen die wollte hundertdrei Männer). Vgl. Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 545 Sittenlehre I-II. Ib.
[80] III; zu: Viele Moslems, die frisch aus einem islamischen Land nach Europa flüchten, glauben man könne in Europa Frauen rauben, wie es einst die türkischen Sultane praktiziert hatten; auf diese Weise sind selbst in der heutigen Zeit viele Frauen in Europa entführt worden und zu Tode gekommen. Diese Mauren, Türken oder Kurden wussten nicht, dass es in Europa gesetzlich nicht erlaubt ist, gegen Frauen Gewalt anzuwenden; schon damals gab es den "el Códice declara De raptu virginum." (der Codex, der die Vergewaltigungen der Frauen und Jungfrauen betrifft). In Bezug auf diese Leute, die auch den türkischen Sultan und die türkischen Korsaren Oruç und Khair ad-Din mit einschließen, gilt der Satz: "¡Miente quien no dijere que es un necio!" (Wer nicht sagt, dass er ein Dummkopf ist, lügt!), vgl. Anm. 56 f., 79 und Kurse Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[81] Félix Lope de Vega Carpio, El ganso de oro, comedia II; zu: Im osmanischen Reich und in den umkämpften Gebieten hatten Moslems (Mauren und Türken) die Unsitte, ihre zum Teil mit der Pest verseuchten gestorbenen Anführer in der Stadt zu behalten, wodurch sich die Pestilenz weiter ausbreiten konnte. Kein osmanischer bzw. arabischen Geruch war grimmiger und pestilenter: "no da olor sabio ni arabio, / antes fiero y pestilente". Es war unmöglich in pestverseuchten türkischen Gebieten eine Stadt zu durchqueren ohne sich anzustecken, vgl. Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 629 Voltaire, Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 557 Ariosto, Ib.
[82] Ib.
[83] III
[84] Félix Lope de Vega Carpio, EL HALCÓN DE FEDERICO (der Falke des Friedrich), Comedia I; Texto utilizado para esta edición digital:De Vega, Lope, “El halcón de Federico”, en Obras completas de Lope de Vega. Turner: Madrid. Colección Biblioteca Castro, 1997, Vol. 13, Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope)
[85] Ib.
[86] Ib.
[87] Ib.
[88] Ib.
[89] Ib.; zu: An heutigen Elite-Universitäten studieren, kann den Studenten schon verrückt machen; man sieht es besonders an Fächern wie Theologie oder Islamwissenschaft und Biologie oder Medizin. Viele Studenten sind danach so verdorben, dass sie sich nur noch in Gentechnik, Genmanipulation und Klonen auskennen oder nicht mehr beurteilen können, was eine Sekte, was eine Religion bzw. Religionsfreiheit bedeutet, Juristen nicht mehr wissen, dass islamische Zeichen und Symbole als Provokationen in christlichen Ländern verboten werden müssen und jeden Bezug zur Realität verloren haben. PEROTE meint daher: "De estudiar / he venido a enloquecer, / una ciencia que solía / decirme algún buen suceso" (Zum Studium bin ich gekommen, um verrückt zu werden, eine Wissenschaft, die früher, sagt man, einige gute Veranstaltungen bot), vgl. Anm. 90 f. und Kurse Nr. 533 Aristoteles, Nr. 511 J.G.Fichte, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[90] Ib.; zu: Noch krasser geht es nur an türkischen bzw. islamischen Universitäten (Koranhochschulen) zu. Hier wird man angeleitet sich selbst das Lügen beizubringen, sei es nun in Geschichte (Geschichtsklitterei), Kunst, Theologie oder Philosophie (falsche bzw. fingierte Philosophie). JULIA sagt daher: "¡Quién pudiera conoceros / para enseñarse a mentir!" (Wer könnte dich kennen lernen? sich selbst das Lügen beizubringen!), vgl. Anm. 89 ff. und Kurse Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Ib.
[91] II; zu: Am ersten Studientag heißt es für diese Studenten dann: "¡Gran mal comienza este día!" (Das große Böse beginnt heute!), was man kommentieren könnte mit: "¿Hay frenesí semejante?" (Gibt es so einen Wahnsinn?). Wer nur lange genug an einer derartigen Uni studiert, kommt schließlich zu aussagen wie: "dudo la verdad que miro, / confirmo el mal que sospecho; / persigo mi propio gusto, / niego lo mismo que creo, / adoro mi perdición, / aborrezco mi remedio" (Ich bezweifle die Wahrheit, die ich ansehe, Ich bestätige das Böse, das ich vermute; Ich verfolge meinen eigenen Geschmack, Ich leugne dasselbe, was ich denke, Ich liebe meinen Untergang, Ich verabscheue mein Heilmittel). Sollte trotzdem einmal die Wahrheit gefunden werden, versucht man zu fliehen: "inquiriendo la verdad; si hallara lo cierto, huyera" (Wenn er die Wahrheit fände, würde er fliehen), vgl. Anm. 90 und Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Ib.
[92] Ib.; zu: Auch eine ganz neue Psychologie muss für diese Unis erfunden werden. Denn es wird dann Leute geben, die andere wegen ihrer Verrücktheiten beneiden, auf ihre "locos pensamientos" (verrückten Gedanken) eifersüchtig sind. CAMILO meint: "De tu perdido sentido / fío el silencio en mi mal, / porque con un cuerdo igual / nunca me hubiera atrevido; / que tú, con las variedades / de tus locos pensamientos, / no dirás de mis tormentos / las confesadas verdades. / Celoso estoy." (Von deinem verlorenen Sinn vertraue ich dem Schweigen in meinem Übel, denn mit einem Gesunden verglichen, hätte ich es nie gewagt; dass du mit den Sorten deiner verrückten Gedanken, nicht von meinen Qualen sagen wirst, dass es gestandene Wahrheiten sind. Ich bin eifersüchtig). Auch FEDERICO bestätigt: "¿Qué dices, Fabio? Mira que estás loco." (Was sagst du, Fabio? Schauen Sie sich an, sie sind verrückt), vgl. Anm. 91
[93] Ib.
[94] Ib.
[95] III; zu: Was lässt sich abschließend sagen? Manche Politiker wie z.B. der türkische Sultan bzw. Präsident, haben ein seltsames Hobby: "que es locura su afición" (Wahnsinn ist sein Hobby). PEROTE ergänzt: "Siempre a los locos veréis / entre los grandes señores" (Du wirst immer die verrückten Leute sehen unter den großen Herren), vgl. Anm. 96 
[96] Félix Lope de Vega Carpio, EL HIJO VENTUROSO, Comedia I; zu: Problematisch ist, wenn sich bei manchen Politikern wie z.B. dem türkischen Sultan bzw. Präsident sein Hobby mit Dummheit paart; also wenn Wahnsinn sein Hobby ist, wie oben festgestellt wurde, und man seine Taten ansieht, so kann man sagen: "y pues es esto verdad, / ya no es primer necedad" (Und so ist es wahr, es ist nicht mehr die erste Dummheit).  Mit HORACIO kann man sagen, dass es wenig Sinn macht jede einzelne Dummheit aufzuzählen, nach und nach werden seine Dummheiten ohnehin zum Vorschein kommen: "Él irá su poco a poco / haciendo la necedad." Vgl. Texto utilizado para esta edición digital: Cotarelo y Mori, Emilio (Ed.), Obras de Lope de Vega., I, Madrid, RAE, 1916, Adaptación digital para EMOTHE: Burgos Segarra, Gemma (Artelope) sowie Anm. 95 und Kurse Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[97] II; zu: Wenn es nur der Sultan alleine wäre, aber betroffen ist auch ein ganzer Stab von Mitarbeitern; diese kann man nun z.B. auf dem türkischen Forschungsschiff Oruc finden, leicht erkennbar an der türkischen Piratenflagge mit Halbmond und Venus auf dem Schiff: "¿Y no ves que a dos esclavos / perros de turca nación...? (Und siehst du nicht, dass zwei sklavische Hunde der türkischen Nation ...), vgl. Anm. 96 und Kurse Nr. 561 Sir Walter Scott, Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Ib. 
[98] Ib.
[99] III; zu: Wenn solche "Extremados hombres topo" (Extreme Maulwurf Männer), also z.B. türkisch-islamistische Spione in europäischen Institutionen wie Gerichten, Anwaltskanzleien, Bundeswehr, Polizei, Bürgermeister, Schulen, Universitäten, auftauchen und dort ihr Unwesen treiben, indem sie zum Beispiel als Erzieher oder Lehrer den Kindern islamische Unsitten wie Ramadan oder Kriegsspiele beibringen, als Bürgermeister den Bau von Moscheen fördern, als Anwalt Islamisten verteidigen, als Richter diese freisprechen, als Polizist ihre türkischen Clan-Mitglieder vor einer Razzia warnen,  als Soldat bzw. Offizier die Waffensysteme ausspionieren, als Universitätsprofessor den Islam schönfärben und eine falsche Philosophie verbreiten usw., dann kann man mit ARCELIO wohl sagen, es wurde eine Auswahl getroffen gegen Gerechtigkeit und Vernunft: "Aquesta elección se ha hecho / contra justicia y razón." Vgl. Kurse Nr. 505 Arthur Schopenhauer, Nr. 512 Novalis, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[100] Ib.; zu: Gesetzt den Fall, der türkische Präsident würde einen Offizier fragen: "¿Conócesme?" (Kennen Sie mich?), so würde dieser, wenn er für Gerechtigkeit und Vernunft eintritt, im Sinne von LAMBERTO sagen: "Impertinente, la necia arrogancia enfrena..." (Impertinent, töricht arrogantes Gesicht), vgl. Anm. 99
[101] Félix Lope de Vega Carpio, El lacayo fingido, Famosa comedia I; Edición a cargo de Irina Ionescu. Grupo de investigación DICAT. Proyecto TC/12. Para esta edición se ha tenido en cuenta el texto incluido en Cuatro comedias de diversos autores (Córdoba, Francisco de Cea, 1613), ejemplar manejado de la BNE, signatura R/11181; y el texto incluido en Cuatro comedias famosas de don Luis de Góngora, y Lope de Vega Carpio (Madrid, Luis Sánchez, 1617)
[102] Ib.
[103] Ib.
[104] II; zu: Als dieser Teufel ins Schlepptau genommen wird, meint LEONARDO: "¡Todo vaya con el diablo!" (Alles geht mit dem Teufel! ). Worüber wird noch gespochen, etwa über einen türkischen Sultan? "¿No me llama ella cobarde, / infame, gallina y loco?" (Nennt sie mich nicht einen Feigling, berüchtigt, Huhn und Verrückter?). Könnte das seine Tochter gesagt haben? Vgl. Anm. 95 ff., 108 
[105] Ib.
[106] Ib.
[107] Ib.
[108] Ib.; zu: Im Folgenden ist die Rede von einem "rey alcahuete" (Zuhälterkönig), worunter man damals nicht nur die Sultane verstanden hatte, sondern generell die, die das Böse personifizierten, und die z.B. einem armen Mann die Schuld geben, als Verräter auftreten usw.: "Ahí verás la maldad, / que sabiendo la verdad, / echen la culpa a un pobrete. /  No la echarían, yo fío, / al traidor que la vendió."  Die Rede ist auch von den Mitläufern des Zuhälterkönigs bzw. Sultans, z.B. den Höflingen, den Professoren und Historikern wie Ebubekir Sofuoglu von der Sakaya University, der nicht nur die Abdeckung der Mosaike in der Hagia Sophia gefordert hatte, sondern deren Zerstörung; den Beratungsfirmen, die in der Türkei für den türkischen Präsidenten tätig sind wie BCG und Mc Kinsey und die den Islamismus des türkischen Präsidenten fördern, indem sie europäische Firmen in die Türkei locken. Die Rede ist von den Dieben des Marquis, den Verrätern, ohne Gott und ohne Gesetz, nur um gut mit dem Zuhälterkönig zu sein: "Aquel ladrón del Marqués, / traidor, sin Dios y sin ley, / por estar bien con el Rey." Vgl. Kurs Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib. 
[109] Ib.; zu: SANCHO sagt zum ALCAIDE, es gebe niemanden, der sich so gut darum kümmert: "Hombre sois, por vos mirad, / que no hay a quien más le importe" Der ALCAIDE sagt: "¡Juro a Dios de ir a la corte, / y dilatar la verdad!" (Ich schwöre bei Gott, ich gehe zum Gericht um die Wahrheit zu verdünnen!). Vgl. Kurse Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[110] III; Das, was der GENERAL von sich sagt, könnte auch von einem türkischen Mitläufer-General oder Chef einer türkischen Rüstungsfirma stammen : "¿Qué hijo de puta soy? / ¡No pensé tal, juro a Dios!" (Welcher Sohn einer Hündin bin ich? Ich habe nicht so gedacht, ich schwöre Gott!) Vgl. Anm. 97, 108, 112
[111] Ib.
[112] Ib.; zu: Wovon der türkische Präsident weit entfernt ist: "¡Credo in Deum como cristiano... / Mi vida pongo en tu mano."  (Glaubensbekenntnis in Gott als Christ, mein Leben habe ich in deine Hand gelegt). Zum türkischen Präsident und seinen Mitläufern kann man daher sagen: "Pues decid, hijo de puta, / ¿todos son hijos de putas?" (Nun, sagen sie, Sie Sohn einer Hündin, Sind sie alle Söhne von Hündinnen?). Selbsterkenntnis wird bei den Türken des Präsidenten allerdings besonders klein geschrieben, d.h. ihre eigene Barbarei werden sie nicht erkennen: "¿Hay tal barbarismo, / que hemos todos de mentir?" (Gibt es eine solche Barbarei, dass wir alle gelogen haben?) Vgl. Anm. 108 ff. und Kurse Nr. 505 Arthur Schopenhauer, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Ib.
[113] Félix Lope de Vega Carpio, EL MAESTRO DE DANZAR, Comedia I; zu: Die islamischen Attentäter von Paris, von Offenbach und die, die auf türkischen Kriegsschiffen unterwegs sind, hatten und haben noch "dos mil locos pensamientos" (zweitausend verrückte Gedanken), und nur Bösewichter können denken, dass es sich dabei um Lügengebäude handelt: "Que juzgas, villano, creo / mis verdades por mentiras." Zu den verrückten Gedanken gibt es natürlich die entprechenden türkischen bzw. maurischen Tänze und Kopfbedeckungen, die in Europa allerdings eher in die unterste Schublade gehören: "La baja os enseñaré, / aunque no sufre mi fe / imaginar cosa baja. / Bailes hay mil y, entre todos, / la morisca, y mil tocados." Ist denn alles, was auf den Koran aufbaut, eine bekannte Lüge? "Es mentira conocida". Vgl. Anm. 112 und Texto utilizado para esta edición digital: Lope de Vega. «El maestro de danzar» en Obras completas de Lope de Vega. Madrid. Colección Biblioteca Castro, 1993, vol. I. Marcación digital para Artelope: Durá Celma, Rosa sowie Kurs Nr. 557 Ludovico Ariosto, Ib.
[114] Ib.
[115] II; zu: In Europa können Frauen studieren, sich mit Poesie, Kunst und Wissenschaft / Philosophie beschäftigen; bei den türkischen bzw. osmanischen Frauen sieht es etwas anders aus, wie schon Lord Byron zu berichten wusste: Unterdrückung, keine Freiheit, sie wurden behandelt wie Pferde; manchmal wurden diese Methoden auch in Europa angewendet, so sagt z.B. Andronio: " ¿No pudieras con amenazas fieras reprimille?" (Konntest du nicht mit heftigen Unterdrückungsdrohungen?) Vgl. Kurs Nr. 621 Lord Byron, Ib.
[116] Ib.
[117] III
[118] Ib.; zu: Sieht man sich die Ergebnisse der höheren Koranschulen (islamischen Universitäten) an, kann man in vielen Bereichen von einer "ciencia mal pensada" (schlecht durchdachten Wissenschaft) sprechen. Ginge es nur um falsche Tanzschritte,  wäre es vielleicht noch tolerierbar, eine schlecht durchdachte Wissenschaft in anderen Bereichen wie Philosophie, Kunst, Geschichte, Religion etc dagegen nicht, obwohl es heute sogar in Europa bzw. in nicht-islamischen Ländern zunehmend toleriert wird. Auch eine "lección enmienda" (Verbesserung der Lektionen) ist an solchen Unis kaum zu erwarten. Vgl. Anm. 126 und Kurse Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Ib. 
[119] Félix Lope de Vega Carpio, EL PRÍNCIPE DESPEÑADO (Der entwirrte Prinz) Comedia famosa I; Texto utilizado para esta edición digital:Menéndez Pelayo, Marcelino (ed.), “Obras de Lope de Vega”, Madrid, Atlas (BAE, CXCVII), 1966. Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope)
[120] Ib.
[121] Ib.; zu: DOÑA ELVIRA schimpft: "Sancho, todo eso es malicia" (Sancho, das ist alles Bosheit). DON SANCHO widerspricht nicht, gibt aber zu bedenken, dass es immer noch genug Mauren bzw. Türken gebe, die jeden Tag Spanien verunsichern,  und sie müsse sich gegen "tanta canalla enemiga" (so viele feindliche Schurken) verteidigen und das mit einem Kind im Bauch; es könne unter seinem Schutz geboren werden und aufwachsen: "Todo eso, Elvira, es verdad. / Vete con Dios, y no intentes / alborotar a Navarra, / que el castillo, león y barra / y la lis, son mis parientes. / Y cuando del reino aquí / no fuera voluntad clara / que yo su cetro heredara, / puedo tomártelo a ti. / ¡Gentil cosa que a la puerta / esté el moro cada día, / que según cansa y porfía, / la ha de entrar, rota o abierta, / y que quieras defender / tanta canalla enemiga / con un niño en la barriga / que llamas sol por nacer! / Nazca y críese a mi amparo" Vgl. Anm. 122 und Kurse Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Ib. 
[122] Ib.; zu: DON SANCHO berühigt sie, indem er das Schreckbild des türkischen Sultans an die Wand malt, der einen ganzen Harem an Frauen zur Auswahl habe, was man wirklich als "reinando en tinieblas, más parece del infierno" (in der Finsternis herrschend, mehr wie die Hölle) bezeichnen könne: "Mucho todas las mujeres / os parecéis en la boca. / Ni importa calificadas / para que, con pesadumbre, / ya con natural costumbre / dejéis de ser libertadas. / Rey de entrañas con gobierno, / sol que tú mismo le nieblas, / porque, reinando en tinieblas, / más parece del infierno" Vgl. Anm. 108 ff.
[123] Ib.
[124] II
[125] III; zu: Was DON MARTÍN sagt, trifft haargenau auf den türkischen Präsidenten zu: "Deja esas cosas, acaba; / basta, que por sueños locos / encubres verdades claras" (Legen Sie diese Dinge nieder, es ist vorbei; genug, dass Sie durch verrückte Träume verschleiern klare Wahrheiten). Da der türkische Präsident als Förderer des islamischen Terrorismus mit "un vasallo traidor" (einem tückischen Vasall) zusammenarbeitet, ausserhalb des Gesetzes und der Ehre steht, kann man ihm diese Präsidentschaft auch wieder nehmen, ohne dass er an Ehre verlieren würde: "No tienen los reyes ley, / ni pueden quitar honor." Mit anderen Worten könnte man ihm auch zurufen: "¡Oh, fiera bestia, espera! ¿Dónde huyes?" (Oh, grimmige Bestie, warte! Wo laufen Sie?" Vgl. Anm. 108 ff., 126
[126] Félix Lope de Vega, EL PODER EN EL DISCRETO, Comedia famosa I; zu: Damals musste Sizilien vor den Türken verteidigt werden, so wie heute Europa, insbesondere Griechenland vor den Türken geschützt werden muss. Damals fürchteten sich die Türken vor den Schwertern der Christen und davor, dass sie die türkischen Flaggen vernichteten, heute muss man die Türken mit Flugzeugträgern und anderen Kriegsschiffen aus dem Mittelmeer verdrängen, türkische Moscheen schließen, Halbmond und türkische Flagge in Europa verbieten und ihnen so das Fürchten lehren:"haberlas de los turcos defendido. / Aquí temieron su famosa espada / sus lunas, sus banderas y faroles, / resplandeciendo su persona armada / ya en almena y ya en estanteroles. / Aquí más de una flámula colgada / de las turcas entenas y penoles" Vgl. Anm. 118, 122, 125 und Texto utilizado para esta edición digital: Vega, Lope de. El poder en el discreto Editado por Cotarelo y Mori, Emilio Obras de Lope de Vega, publicadas por la Real Academia Española (Nueva Edición). Obras Dramáticas, Tomo II, Madrid: Tipografía de la <Revista de Arch., Bibl. y Museos, 1916, Adaptación digital para EMOTHE: Martínez Fernández, Ángela (Artelope) sowie Kurse Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 629 Voltaire, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib. 
[127] Félix Lope de Vega Carpio, EL PREMIO DEL BIEN HABLAR, Comedia famosa I; Texto utilizado para esta edición digital: El premio del bien hablar. Alicante, Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes, 2002. Edición digital a partir de: Veintiuna parte verdadera de las comedias de Lope Felix de Vega Carpio. Madrid, viuda de Alonso Martin, 1635 [en Base de Datos Teatro Español del Siglo de Oro (TESO). Adaptación digital para EMOTHE: Romeu Guallart, Luis María (Artelope)
[128] III; zu: Die deutsche Bundeskanzlerin, die sich als Neo-Osmanin gerne an die Seite des türkischen Präsidenten stellt und ihn vor harten Sanktionen schützt, die immerhin 115 Milliarden Euro von 2015 bis 2020 für islamisch-türkische Kämpfer bzw. Flüchtlinge ausgegeben hat, sich für die Grenzsicherung nicht zuständig fühlt, Griechenland keine Entschädigung zahlen will, die griechische Hochseeflotte nicht unterstützen will, damit sie im Ernstfall die türkische Kriegsflotte versenken kann, und die von Moslems gerne als "Mama-Merkel" bezeichnet wird, und ihnen als ein so großartiger Vertreter des Gutmenschentum erscheint, diese Neo-Osmanin, die zwar Nazi-Symbole verbietet, osmanische Zeichen, Flaggen und Symbole aber erlaubt, ist in Bezug auf die Sicherheit in Europa nichts anderes als "La madre de las tinieblas / en la silla de su imperio" (Die Mutter der Finsternis auf dem Stuhl ihres Imperiums).  Vgl. Anm. 126 und Kurs Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[129] Ib.; zu: Reicht es für die Sicherheit in Europa aus, als "La madre de las tinieblas / en la silla de su imperio" (Die Mutter der Finsternis auf dem Stuhl ihres Imperiums) zu sitzen und "comer alcuzcuz" (alcuzcuz essen, eine islamisch-afrikanische Spezialität); wohl kaum, denn nicht nur an den Grenzen zu Griechenland müssen Türken zurückgedrängt werden; generell geht es darum, islamische Mauren bzw. Türken auch in Europa zu bekämpfen: "a pelear con los moros". Man darf auch nicht, wenn eine Frau an der Spitze des Staates steht und die Welt mit Lügen abspeist, davon ausgehen, dass alle Frauen lügen. Das wäre allerdings eine Dummheit. Deshalb sagt MARTÍN: "No, sino razón prudente, / que si alguna mujer miente, / veinte mil tratan verdad." (Nein, aber umsichtige Vernunft, dass, wenn eine Frau lügt, Zwanzigtausend behandeln die Wahrheit) Vgl. Anm. 128
[130] Félix Lope de Vega Carpio, EL REMEDIO EN LA DESDICHA, Comedia famosa I; Texto utilizado para esta edición digital: De Vega, Lope, “El remedio en la desdicha”, en “Obras completas de Lope de Vega”, Madrid, Turner, Colección Biblioteca Castro, 1993, Vol. 4, Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope)
[131] Ib.
[132] Ib.
[133] Ib.
[134] II; zu: Als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl für europäische Regierungen, die gerade dabei sind Millionen islamische Kämpfer nach Europa einreisen zu lassen: NUÑO, "en hábito de moro" (als Maure verkleidet) testet die Aufmerksamkeit, Abwehrbereitschaft und Grenzsicherung, indem er plötzlich bei seinen christlichen Kollegen auftaucht. Er ruft: "¿Hay acaso algún soldado, / que no tenga fuerzas flacas, / que quiera luchar conmigo? (gibt es einen Soldaten, der kein Schwächling ist und mit mir kämpfen will?). NARVÁEZ kann nicht glauben, dass sich ein Maure oder Türke hierher gewagt hat: "¿Por dónde este moro entró? / ¿Quién puerta y licencia dio / en mi casa a mi enemigo?" (Wie kam dieser Maure hinein? Wer öffnete die Tür und gab die Lizenz, einen Feind in mein Haus zu lassen?). NUÑO sagt "Yo me entré solo a probar / mis fuerzas o en paz o en guerra." (Ich ging allein hinein, um zu versuchen, meine Stärke entweder in Frieden oder im Krieg). Dazu ALVARADO: "¡Bravo moro! En esta tierra / suelen desafíos usar. / Yo quiero luchar contigo." (Bravo Maure! Auf dieser Erde Herausforderungen zu nutzen. Ich will dich bekämpfen). Auch die anderen beginnen aufzurüsten. PÁEZ sagt: "Y yo, con adarga y lanza." (Und ich, mit Schild und Speer). ESPINOSA zieht sein Schwert. Vgl. Anm. 129
[135] Ib.; zu: NUÑO treibt noch ein bischen seine Späße mit den christlichen Kollegen, er sagt er sei der Maure Marfuz "Soy el moro Marfuz" und ob man ihn kenne; er sei Muhammads Neffe und sei hier um NARVÁEZ  zu töten: "Soy sobrino de Mahoma.Vengo a matarte". Zum Schluss gibt er sich zu erkennen und überbringt eine Nachricht bezüglich der Maurin. Vgl. Anm. 134
[136] Ib.; zu: Die Maurin ALARA bemängelt, dass sie von den Christen immer verachtet werde: "¡Que me despreciéis así! / ¡Oh, riguroso cristiano!". Dafür könne man sich wohl bei Muhammad bedanken: "gracias a Mahoma". Denn verrückt ist nicht nur Muhammad sondern alle, die ihm im Glauben folgen, vgl. Anm. 89 ff. und Kurse Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 557 Ludovico Ariosto, Ib.
[137] Ib.
[138] Ib.; zu: Damals wurde von der "Schamlosigkeit dieser barbarischen Schurken" in Spanien gesprochen, und war entsetzt, wenn "Vengan diez mil moros fieros" (Zehntausend wilde Mauren kommen). Von 2015 bis 2020 wurden allein 1,6 Millionen Mauren bzw. Türken nach Deutschland geschleust, größtenteils Moslems im Wehrfähigen Alter, zum Teil Kriminelle, die vor Mord und Brandschatzung nicht zurückschrecken, die, wie kürzlich auf der Griechischen Insel Lesbos passiert, ihre eigene Flüchtlingsunterkunft anzünden und die Feuerwehr auch noch behindern, in der Hoffnung schneller auf das Festland zu gelangen bzw, ihre Kampfgefährten in Deutschland zu erreichen. Linksradikale Politiker von den Grünen, der SPD und der EKD wollen diese Kriminellen auch noch unterstützen indem sie sie nach Deutschland schleusen wollen. Vgl. Anm. 128 und Kurs Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib. 
[139] III
[140] Félix Lope de Vega Carpio, El galán Castrucho, Famosa comedia I; Edición a cargo de Julián Molina. Grupo de investigación PROLOPE. Proyecto TC/12. 
[141] Ib.
[142] II; zu: Inzwischen werden nicht nur Witze und Karikaturen über Muhammad gemacht, sondern er wird auch als Schimpfwort verwendet. So sagt CASTRUCHO zum Beispiel: "¡Toma, vieja mahoma!... Ya has abierto, agora quéjate al viento" (Nimm, alte Schachtel Muhammad!... Sie haben sie bereits geöffnet, beschweren Sie sich beim Wind). Zudem zeigt sich, dass ein Eid auf Muhammad oder seinen Koran null und nichtig ist: "No hay juramento" (Es gibt keinen Eid). TEODORA hatte ihn wohl, wie der Bürgermeister von London auch, auf den Koran schwören lassen und sagt daher: "¿Y el juramento?... ¡Ay, traidor! Ruego al Señor que no te logres, amén. " (Was ist mit dem Eid?... ¡Oh, Verräter! Ich bete zum Herrn, dass du es nicht machst, amen). CASTRUCHO meint, das sei alles in Ordnung, eine Vereidigung auf Muhammad oder den Koran sei wie ein Fluch einer alter Hure: "Está bien, que maldición de puta vieja." Vgl. Kurse Nr. 505 Arthur Schopenhauer, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Ib.
[143] III
[144] Ib.; zu: Damals machte man sich lustig über Suleiman den Prächtigen, indem man sagte, der Teufel ist auf freiem Fuß: "Creo que el diablo anda suelto", oder Hast du nicht dem Unteroffizier gesagt, auf Befehl des Kapitäns, wollte er mir Suleiman geben?: "¿No dijiste que el Sargento, / por orden del Capitán, / me quiso dar solimán?" Ähnlich könnte man heute vom türkischen Präsidenten sprechen. Der Leutnant DON JORGE beschreibt Suleiman den Prächtigen so: "¡Hi de puta, mentiroso, / sucio, infame, fanfarrón! / Si no fuera por manchar / de tan vil sangre la espada, / te diera una cuchillada." (Hure, Lügner, schmutzig, berüchtigt, bluffend! Damit nicht das Schwert von solchem abscheulichen Blut besudelt wird, würde Ich dir ein Messer geben). Vgl. Kurs Nr. 637 Lope de Vega I, Ib.
[145] Ib.
[146] Félix Lope de Vega Carpio, EL SANTO NEGRO ROSAMBUCO DE LA CIUDAD DE PALERMO I; Texto utilizado para esta edición digital: De Vega, Lope: “El santo negro Rosambuco de la ciudad de Palermo”, en “Obras completas de Lope de Vega”, Madrid, Turner, Colección Biblioteca Castro, 1998, Vol. 14, Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope)
[147] Ib.
[148] Ib.
[149] Ib.
[150] Ib.
[151] Ib.; zu: Auch wenn nur ein Korsarenschiff versenkt wurde, so hat sich dieser Sieg nach DON PEDRO PORTOCARRERO doch gelohnt.  Denn dieser braune Türke und Korsar habe vor der Küste von Italien und Sizilien so oft Elend und Weinen verursacht und er habe so viele seiner Galeonen (türkisches Korsarenschiff) mit Schlachtnebenerzeugnissen gefüllt: "Una sola, señora, y aunque una sola, / es digna de estimarse esta victoria / por el mucho trabajo que ha costado. / Este turco moreno el corsario era / que en las costas de Italia y de Sicilia / tantas veces causó miserias, llantos, / y tantas sus galeotes de despojos". Vgl. Anm. 56, 144
[152] Ib.
[153] Ib.
[154] Ib.; zu: Der Oberbürgermeister LESBIO kommt mit seinem neuen Sklaven Rosambuco nach hause. Dort wird er von den Frauen bewundert: "Aunque tan negro, / es noble, es capitán... Buen talle tiene ... ¡Ay, Jesús, qué negro turco! / Si quieres ser cristiano, no habrá en casa / quien como a hijo no te estime y quiera." (Obwohl so schwarz, ist er edel, er ist ein Kapitän... Er hat eine gute Größe ... Oh, Jesus, was für ein schwarzer Türke! Wenn du Christ sein willst, wird es kein Zuhause geben das dich nicht wie ein Sohn schätzt und liebt). Vgl. Anm. 142 
[155] Ib.; zu: Nachdem ihm ein Heiliger erscheint, will EL SANTO NEGRO (Rosambuco) das Heidentum bzw. den Islam verlassen und zum Christentum konvertieren: "¡Oh, soberano Benito, / digno de inmortal corona, / por vos nueva vida gano! / Mahoma es ya bien me asombre. / ¡Muera su Alcorán tirano! / Benito ha de ser mi nombre. / ¡Señor, yo he de ser cristiano! ... Ya desprecio el paganismo" (O souveräner Benedikt, würdig der unsterblichen Krone, für sie neues Leben gewonnen! Ich bin erstaunt über Muhammad. Sterben soll der Tyrann und sein Koran! Benito muss mein Name sein. Herr, ich muss Christ sein! ... Ich verabscheue bereits das Heidentum). Vgl. Anm. 154
[156] Ib.
[157] II
[158] Ib.; zu: Der zum Christentum bekehrte EL SANTO NEGRO hat nun ganz andere Gedanken, er schimpft auf die Märchen im pervertierten Koran und freut sich, dass seine Seele nun weiß, auch wenn der Körper schwarz sei: "Ya dentro del pecho siento / nuevos gustos que me dan / valor, ánimo y aliento. / ¡Ah, pervertido Alcorán, / dejar tu fábula intento! / Ya mi gloria solicito / y a ser cristiano me incito; / ya con esta ley me alegro. / Blanca el alma, el cuerpo negro, / por vos aguardo, Benito. / Mientras que en la ley me enseño, / me dilata el bautizarme, / y con gran razón, mi dueño; / mas ¿qué es esto? Quiero echarme, / que me ha dado un dulce sueño." (Schon in der Brust fühle ich neue Geschmäcker, die mir Mut, Geist und Ermutigung geben. Ah, pervertierter Koran, mit den erfundenen Fabeln und Märchen! Schon für meinen Ruhm erbete ich Christ zu sein, und rmutig; schon mit diesem Gesetz bin ich froh, denn nun ist meine Seele weiß, auch wenn der Körper schwarz ist, Benito. Während ich im Gesetz unterrichtet werde, bin erweitert, indem ich getauft werde, und mit gutem Grund, mein Besitzer; aber was ist das? Ich will mich hinlegen, das hat mir einen süßen Traum gegeben), vgl. 142 und Kurse Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Ib.
[159] Ib.; zu: Dem EL SANTO NEGRO, der den pervertierten Koran schon verlassen hat, erscheint im Schlaf SAN FRANCISCO. Auch er empfielt ihm, den falschen Muhammad zu verlassen, sich taufen zu lassen und Franziskaner zu werden: "A bautizarte disponte / y deja el falso Mahoma, / y luego en Jesús del Monte, / que es mi monasterio, toma / la cuerda, el hábito ponte." Vgl. Anm. 158
[160] Ib. 
[161] Ib. 
[162] Ib. 
[163] Ib. 
[164] Ib. 
[165] Ib. 
[166] Ib. 
[167] Ib. 
[168] Ib. 
[169] Ib. 
[170] Ib. 
[171] Ib. 
[172] Ib. 
[173] Ib.; zu: Die Kritik des Klosterbruders an EL SANTO NEGRO ist nicht zutreffend, da er ja tatsächlich und ernsthaft zum Christentum konvertiert ist. Berechtigt wäre Kritik nur, wenn es Geistliche gäbe, die kampfbereite und brandschatzende "Muslim-Horden" in christliche Länder schleusen würden, extemistische Halbmondflaggen, Moscheen, Burka, Muezzinrufe etc. tolerieren, wie es heute von vielen Bischöfen und sogar vom Papst selbst praktiziert wird. Diese Geistlichen könnte man wirklich als barbarische und hündische ("bárbara y perra") Mohammedaner ("de Mahoma") oder falsche Christen bezeichnen. Das sieht der Klosterbruder später auch ein und erkennt EL SANTO NEGRO als Heiligen, bzw. Prälat des Klosters an. Vgl. Anm. 155, 158 ff. und Kurse Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib. 
[174] III 
[175] Ib. 
[176] Ib. 
[177] Félix Lope de Vega Carpio, EL TRIUNFO DE LA HUMILDAD Y SOBERBIA ABATIDA I; zu: Der Sohn des Prinzen TREBACIO, FILIPO spricht zu seinen Rittern, sie sollen nicht murren und schwärmt von einem christlichen Reich, das Rom und Konstantinopel umschließt, ohne die Türken natürlich. Als Christ, esse er das Brot, das er säe; dazu brauche er die Reiche der Welt, Konstantinopel und Rom. Vor allem in Konstantinopel herrsche der Gott der Eitelkeit (Allah), das sei Wahnsinn und Dummheit; als Christ dürfe man nicht nur sich selbst retten, sondern als christlicher König müsse man in einem Reich der Ewigkeit sitzen: "Y en ser cristiano, aunque coma / el pan que siembre, más fundo / mi honor que el cetro que toma / de los imperios del mundo, / de Constantinopla y Roma; / que el ser Dios de vanidad / es locura y necedad; / que el ser cristiano y salvarse, / es ser rey para sentarse / en reino de eternidad". REMUNDO meint dazu: "¡Prudente humildad!" (Stolze Demut). Vgl. Anm. 144, 182 und Texto utilizado para esta edición digital: De Vega, Lope, El triunfo de la humildad y soberbia abatida, Emilio Cotarelo y Mori (ed.), Obras de Lope de Vega, X. Obras dramáticas, Madrid, RAE, 1930, Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope) sowie Kurs Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Ib. 
[178] Ib. 
[179] Ib. 
[180] Ib. 
[181] II 
[182] III; zu: Auch in Konstantinopel gibt es Aberglauben und Macht ohne Wissenschaft. Bezüglich des Sultans kann man sagen: "Él era monstruo del suelo." (Er war ein Monster oder Wurm auf dem Boden). Christlichen Königen dagegen war das Imperium von Gott gegeben: "Reina tú, pues que Dios fue / quien el imperio te ha dado." Vgl. Anm. 144, 177
[183] Ib. 
[184] Félix Lope de Vega Carpio, EL VALIENTE CÉSPEDES I; Texto utilizado para esta edición digital: De Vega, Lope, “El valiente Céspedes”, Marcelino Menéndez Pelayo (ed.), “Obras de Lope de Vega XXVI, Madrid, Atlas, (BAE, CCXXIV), 1969, Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope)
[185] Ib.
[186] II
[187] III; zu: Wenn Türken in Sicht waren oder andere Moslems bzw. Feinde des Christentums, riefen die Herrscher zu den Waffen, wie EL EMPERADOR: "¡Al arma, caballeros! / ¡Viva la Iglesia, mueran sus contrarios!" (An die Waffe, meine Herren! Es lebe die Kirche, es sterben deine Feinde!). Es galt die Devise, in diesem Zeichen wirst du siegen, was in Westeuropa gut geklappt hat - natürlich immer begleitet von derben Sprüchen der Soldaten, die von den Frauen angefeuert wurden, z.B. von DOÑA MARÍA DE CÉSPEDES, die ruft: "¡Sacude fuerte, don Juan, que son herejes!... ¡Fuera, gallinas barbados!" (nehmt sie hart ran, die Heretiker... Raus, bärtige Hühner!) oder TEODORA: "¡Por Dios, / que ensarto de dos en dos / con ánimo de un Roldán!... Muy bien van descalabrados." (Spießt sie zu zweit auf im Geist eines Roland ... Gut, sie sind kaputt). Dagegen klingen die Soldaten schon fast harmlos: "¡Ah, perros barbiponientes!" (Ah, bärtige Hunde!) oder "¡Marranos, infames!" (Schweine, berüchtigt!) Vgl. Anm. 194 und Kurse Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 557 Ludovico Ariosto, Ib.
[188] Félix Lope de Vega Carpio, EL VAQUERO DE MORAÑA I; zu: Unter Christen galt die Devise, in diesem Zeichen wirst du siegen, was auch meistens geschah, auch wenn die Ritter sich den einen oder anderen guten Tropfen Wein genehmigten. Im fortgeschrittenen Weingenuss wurden natürlich auch die Sprüche deftiger:  Der CONDE DE SALDAÑA meint: "Ya la furia manifiesta" (Schon manifestiert sich die Wut), ÍÑIGO ist erstaunt, dass alles um ihn herumläuft: "Todo el mundo se me anda", VELASCO fordert ein Pferd an: "Tráiganme un caballo a mí." Vollkommen besoffen rufen sie: "Yo soy el Gran Tamarlán" (Ich bin der Große Tamorlan. Tamerlan oder Timur der Schreckliche, islamischer Eroberer, turco-mongolisch aus Samarkand, Ende des 14. Jahrhunderts, geboren in Usbekistan, gest. in Kasachstan, Mausoleum in Samarkand, Usbekistan), FERNANDO sagt, er der große Türke, der durch den Verzehr von zu viel türkischem Honig verrückt geworden ist und der in Konstantinopel herrscht zusammen mit dem Gott der Eitelkeit (Allah): "Yo el Gran Turco" und VELASCO sagt er sei der Sufi: "Yo el Sufí" (Dem Sufi-Orden gehören die sogenannten Derwische an, die sich in ihren Tänzen wie Verrückte oder Besoffene um sich selbst drehen; ein Sufi oder Derwisch ist ein aketischer und mystischer Muslim; es handelt sich um eine islamische Sekte, die auf den Mystiker Rumi zurückgeht. Vertreter des Derwisch-Ordens bzw. Sufismus, hatten sich besonders für die Vertreibung der Christen, nicht zuletzt der Armenier, aus der Türkei, eingesetzt), vgl. Anm. 177; Texto utilizado para esta edición digital:Lope de Vega, “El vaquero de Moraña”, “Obras de Lope de Vega, XVII. Madrid, Atlas (BAE, CXCVI), 1966, Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope) und Kurse Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Ib. 
[189] II 
[190] III; zu: DOÑA ANA philosophiert über die Geschichte, über Griechenland und Troja: "¡Cómo eso el tiempo ha mudado! / Troya era fuerte ciudad, / Grecia un imperio famoso, / gran maravilla el coloso / en aquella antigua edad; / y de todos no ha quedado / sino solo la memoria." (Wie sich diese Zeit verändert hat! Troja war eine starke Stadt, Griechenland ein berühmtes Imperium, großes Wunder der Koloss in diesem antiken Zeitalter, und es ist nicht verlassen worden sondern nur in der Erinnerung). Niemand habe sich über das Imperium der Griechen beschwert, wie man sich z.B. heute über das türkische Pseudoimperium beschwert:"No dirás que agravio ha sido" Vgl. Anm. 188 und Kurse Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Ib.
[191] Ib.
[192] Ib.
[193] Ib.
[194] Ib.; zu: Der christliche König, EL EMPERADOR, bedauert, dass dort, wo in Spanien noch die Mauren und ihre Verbündeten herrschen, es keinen kirchlichen Segen gibt; die Mauren und die falschen Christen wollen, dass Spanien verloren gehe. Der Maure verleugnet natürlich eine so klare Wahrheit, so wie heute der Muslim in Europa und seine Verbündeten abstreiten, dass Europa verloren geht, wenn der Islam mit seinen Zeichen weiter auf dem Vormarsch ist.  Der König sagt daher, er  gehe mit seinen roten Kreuzen um ihre weißen Monde zu brechen: "Sin bendición de la Iglesia / la vida en Toledo pasan, / donde pienso que otra vez / quieren que se pierda España. / Al Moro escribo, y el Moro / me niega verdad tan clara, / que voy con mis cruces rojas / a romper sus lunas blancas." Vgl. Anm. 187 und Kurs Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib. 
[195] Félix Lope de Vega Carpio, JORGE TOLEDANO, Comedia famosa I; Texto utilizado para esta edición digital:De Vega, Lope, Jorge Toledano, Emilio Cotarelo (ed.), Obras de Lope de Vega, IV. Obras dramáticas, Madrid, RAE, 1928, Adaptación digital para EMOTHE: Durá Celma, Rosa (Artelope)
[196] Ib.; zu: Der Beutezug der Korsaren wird ein Erfolg aus Sicht der Mauren. Der Maure ARGÁN verliebt sich in die geraubte LAUDOMIA; er verspricht ihr die Freiheit, wenn sie seine Frau würde. LAUDOMIA sagt sogar: "Si no tardáis, aquí quiero esperaros" (Wenn du nicht lange weg bist, möchte ich hier auf dich warten). ARGÁN: "Alá quede con vos, señora mía. / Tenedme en la memoria por si acaso / volviere a veros otra vez." (Allah bleibt bei dir, meine Frau. Halten Sie mich im Gedächtnis nur für den Fall, dass Ich dich wiedersehen werde). LAUDOMIA gibt ihm noch eine Kette mit. ARGÁN bedankt sich höflich, und sagt, sie sei für Allah, der sie genommen habe; schließlich ist das ganze Raubgut für Allah, die übergeordnete Schutzmacht der Korsaren - wie der Sultan die weltliche Schutzmacht der Räuber ist; er raube ja nicht aus persönlichem Interesse an dem Raubgut: "Por Alá que la tomo por ser vuestra, / que no por interés."
[197] Ib.
[198] Ib.
[199] Ib.
[200] II; zu: Der Maure ARAFE hat die Bedeutung des Propheten Muhammad für islamische Länder erkannt: Um sich zu tarnen oder zu schützen, solle man sich an Muhammad und seine Zeichen halten, dann würden die Moslems annehmen, man sei ein Feigling wie sie auch: "Mejor Mahoma te guarde, / que han sido aquestos indicios / presumir que eres cobarde." Vgl. Anm. 195 ff.
[201] Ib.
[202] Ib.; zu: EL REY DE ARGEL sagt, er solle aufhören zu brillieren, d.h. wieviel Gold er als Korsar aufgehäuft und wieviele Millionen Christen er versklavt habe und gibt Einsicht in seine verkorkste Philosophie: Die Gunst oder das Privileg dürfe nicht Grund der Freiheit sein, denn ist es notwendig, mehr Respekt und Demut entgegen bringen zu können als etwas zu missbilligen. Für Allah müsse man so dumm sein, dass Sie meine Verachtung verdienen. Sei Jemand ein Eigentümer, gebe es kein Gesetz um den Geschmack eines Mauren-Königs zu erzwingen, in dem was unbezahlbar sei: "Paso, no más brío. / La privanza no ha de ser / causa de la libertad, / que entonces es menester / más respeto y humildad / que el disfavor puede hacer. / Por Alá que andas tan necio / que mereces mi desprecio./ ¿Es nadie dueño ni hay ley / que obligue al gusto de un rey / en lo que no tiene precio?" Vgl. Anm. 195 ff. , 203 ff. und Kurs Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Ib.
[203] Ib.; zu: EL REY DE ARGEL versteht nicht wie man besser lieben könne als ein Sultan, wo gebe es so etwas heutzutage noch? Seine Liebe sei schließlich fast göttlich: "mi amor casi divino", so niedrig sei seine Rasur. Er könne nicht verstehen warum ARAFE sich mit so einer niedrigen Sache beschäftige. ARAFE erklärt dem türkischen Sultan, wie Liebe sein müsse, nämlich fürsorglich, und damit sei die Liebe genau das, was er, der Sultan, leugnen würde: "Tanto su amor encareces, / que lo que vieras negaras." Der Sultan sagt: "¡Ciego estoy si en esto paras!" (Ich bin blind, wenn ich nicht eine Sonnenblende bekomme!) Vgl. Anm. 195 ff. und Kurs Nr. 621 Lord Byron, Ib.
[204] Ib.; zu: Der Sultan ahnt, dass es um eine Liebe geht, wie sie nur in einem christlichen Land möglich ist. Er fragt daher, mit wem er es zu tun habe? Für wen er sterbe? ARAFE antwortet: Mit Christen von guter Gestalt und Taille (im Gegensatz zu der des Sultans): "Con cristianos de buen talle". Darauf der Sultan: Es lebe Allah und seine Ungehaltenheit und sein Unwille, dieser abscheuliche christliche und berüchtigte Maure, das musste ja ins Auge gehen, Allah beschütze mich damit ich die Wahrheit nicht sehe!: "¡Vive Alá que estos enojos, / vil cristiano y moro infame, / te han de salir a los ojos, / y que he de hacer que derrame / tu sangre si son antojos! / ¡Guarda que verdad no sea!". Der Sultan kommt zu dem Schluss, dass seine Seele sich in einem Haar befinde, wenn so viel Elend sei! "Y mi alma en un cabello / cuando tal desdicha sea!" Vgl. Anm. 195 ff. und Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis,Ib.
[205] Ib.; zu: Der Christ JORGE, der an Celima interessiert ist, gibt sich als Sklave aus, hat aber seine Bedenken: "Tengo miedo / si una vez con ella estoy, / que esclavo en Argel me quedo / para siempre desde hoy." (Ich hab Angst wenn ich einmal bei ihr bin, dass ich Sklave in Algier bleibe und zwar für immer ab heute). ARGÁN beschwichtigt und meint, es gehe hier mehr darum, diese Frau zu erweichen. Der Preis sei, dass Ihm Freundschaft verliehen werde. Allah könne ihn nicht zum reichsten Mann machen, auch gebe es im Universum nichts, was Allah bestimmen könnte; er, Jorge, sei ein wahrer Freund und ein gut geborener Spanier: "Pues, Jorge, el premio te den / que a la amistad se concede. / Ninguna cosa le da / al hombre más rico Alá / ni hay en el universo / si en lo próspero y adverso / igual y conforme está. / En lo incierto he conocido / como eres amigo cierto / y un español bien nacido." Vgl. Anm. 204 und Kurse Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Ib.
[206] Ib.; zu: Der Maure ARAFE hat nicht nur die Bedeutung des Propheten Muhammad für islamische Länder erkannt, nämlich dass man sich dort durch islamische Zeichen als Feigling und Dummkopf tarnen könne, sondern auch die des Dämons Allah, welcher so liederlich und leichtsinnig sei, dass man seine Unachtsamkeit für eine Weile genießen könne, z.B. mit Alkohol, Frauen und Gesang: "gozarás de su descuido un rato" , es sei ein großes Geheimnis bezüglich seiner Fahrlässigkeit, seinem Schlendrian, seiner Unachtsamkeit: "tiene grande secreto en su descuido". EL REY DE ARGEL stimmt ihm zu und sagt: "¡Por Alá que es hermosa descuidada..." (Für Allah, der schön sorglos und leichtsinnig ist). Vgl. Anm. 202 f
[207] Ib.; zu: Der Dämon Allah sei nicht nur liederlich und leichtsinnig, sondern durch seine Hand bleibt die Welt rückständig und das Berüchtigte hat er zumindest gewollt, wie EL REY DE ARGEL zugibt: "Por el supremo Alá, de cuya mano / está pendiente el mundo, Arafe amigo, / que ha querido la infame cuando menos". ARAFE ergänzt: "¿Debo más a fiel y buen privado / que decirte verdad, contra tu gusto, / y huir de la mentira y la lisonja?" (Ich sage dir treu und privat die Wahrheit, was gegen seinen Geschmack ist, aber sollte man der Lüge und der Schmeichelei davonlaufen?) Vgl. Anm. 206
[208] Ib.
[209] Ib.
[210] III
[211] Ib.; zu: Als aber vom neuen (spanischen) König von Algier gesagt wird, er solle tausend Jahre leben und der alte König, EL REY DE ARGEL, sogar sterben werde, weil er aus Algerien komme und ein unwürdiges Leben führe, platzt ihm der Kragen: "¡Oh, infames moros, bárbaros jenízaros, / mal nacidos, cobardes e infieles, / injustos, atrevidos, codiciosos! / ¿Ansí matáis a vuestro rey legítimo / y dais el reino a un extranjero mozo? / ¿He sido yo tirano, por ventura, / o fue este cetro de Celín, mi abuelo, / y cuatro siglos antes descendiente / de padre a hijo, de real linaje?" (Oh, berüchtigte Mauren, barbarische Janitscharen, schlecht erzogen, feige und untreu, ungerecht, gewagt, gierig! Sehnen Sie sich danach, dass Ihr legitimer König getötet wird? und du gibst das Königreich einem ausländischen Kellner? Bin ich ein Tyrann gewesen, durch Abenteuer, oder war es dieses Zepter des Celin, meines Großvaters, und vier Jahrhunderte vor dem Nachkommen vom Vater zum Sohn, von echter Abstammung?) Vgl. Anm. 56 ff. und Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.
[212] Ib. 
[213] Ib.; zu: JORGE will nun das tun, was auch in anderen muslimischen Ländern wie Türkei, Syrien, Libanon usw. getan werden müsste, nämlich das christliche Gesetz in Algier einführen: "A permitillo mi ley / no dudes que lo aceptara, / que ya yo me he visto rey, / y era bien que un rey me honrara / para mí y aun para él" (Lassen Sie mich mein Gesetz zulassen. Zögern Sie nicht, es zu akzeptieren, dass ich mich schon als König gesehen habe, und es war gut für einen König, mich zu ehren für mich und sogar für ihn). EL REY DE ARGEL fragt ihn, ob er einen besseren König von Algier wolle, als den, der in seiner Brust herrsche?: "¿Quieres mejor Rey de Argel / que aquel que en mi pecho reina?" Dazu meint JORGE, so zu regieren würde bei ihm kein Interesse wecken: "Para reinar por tal modo / ningún interés me mueve" Vgl. Anm. 205 ff und Kurse Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Ib.
[214] Ib. 
[215] Félix Lope de Vega Carpio, LA BOBA PARA LOS OTROS, Y DISCRETA PARA SÍ, comedia I; zu: Der Ausdruck "LA BOBA PARA LOS OTROS, Y DISCRETA PARA SÍ" (Der Dumme für die anderen, und der Geistreiche und rücksichtsvolle für ihn selbst) trifft nicht auf den türkischen Präsidenten zu, denn dieser ist unter dem Schutzschild Allahs sowohl für andere als auch für sich blöde; er ist sozusagen in seinem Schurkenzustand: "En tu condición villana". Auch ein großer Palast täuscht nicht darüber hinweg. Wenn gesagt wird: "Es el palacio de vuestra alteza" (Es ist der Palast Ihrer Hoheit), so könnte man mit Diana sagen: "El lugar puede todo aposentar / su grande y vistoso espacio / con ovejas y borricos" (An dem Ort können sich alle niederlassen, sein großer und auffälliger Raum mit Schafen und Eseln) Vgl. Anm. 213 und Texto utilizado para esta edición digital:Lope de Vega, La boba para todos, y discreta para sí, Purificació Mascarell (ed.), Valencia, Biblioteca Digital ARTELOPE, 2015. Marcación digital para Artelope: Mascarell, Purificación (Artelope) sowie Kurs Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Ib.
[216] II 
[217] Ib. 
[218] Ib.
[219] III
[220] Ib.
[221] Ib.; zu: Diana fragt ihn: "¿Comen los moros tocino?" (Essen die Mauren bzw. Türken Speck?). Fabio: "Y se beben una pipa / donde no lo ve Mahoma" (Und sie trinken eine Weinfass aus, wo Muhammad es nicht sieht). Speck essen sie nicht, aber Kirschen und Haselnüsse. Vgl. Anm. Anm. 215
[222] Ib.
[223] Ib.
[224] Félix Lope de Vega Carpio, LA BUENA GUARDA, Comedia I; Texto utilizado para esta edición digital:La buena guarda. Alicante, Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes, 1999. Edición digital a partir de: Menéndez Pelayo, Marcelino (ed.), Obras de Lope de Vega, XII: comedias de vidas de santos, IV. Madrid, Atlas (BAE, CLXXXVII), 1965, Marcación digital para Artelope: Guinart Palomares, David (Artelope)
[225] Ib.; zu: Pastor CARRIZO verdeutlicht das Gesagte noch einmal anschaulich, indem er sagt, dass sie ihre Zeit nicht mit einer aufwendigen Schmink- und Ankleideprozedur verplempern sollten wie beispielsweise Suleiman der Prächtige, der stundenlang vor dem Spiegel verbringt und Grimassen schneidet wie ein Affe auf Kokain, mehrere "capas de solimán" (Schichten Suleiman) um sich herumbindet bis sein Kopf aussieht wie der Pavillion des Holofernes: "y la primera oración / es consultar el espejo, / con notable sobrecejo / de ver su misma visión; /   y luego, abriendo la boca, / hacer tres o cuatro gestos / más locos y descompuestos / que una mona cuando coca; /   y con un paño de dientes / acicalar las espadas / que el sueño tuvo envainadas, / en manjares diferentes; /  dalle con polvos al hueso / y con la sangre de drago / o aceite de azufre, en pago / de algún hurtado suceso; /   y si tras esto limpiáis / la cera y la palomina / que hizo el labio clavellina, / mientras vos os engañáis; /   y si luego hay lavatorio, / y la redoma enjuagáis / para que aljófar hagáis / lo que Dios hizo abalorio; /  y tras esto, echáis encima / dos capas de solimán, / que los ciegos las verán, / aunque os preciéis de más prima; / si luego (y no es maravilla), / como veis que es carne falsa, / porque se coma con salsa, / calentáis la salserilla, / y os ponéis, con más primor / que una gata que se afeita, / ese color que deleita, / aunque fingido color; /   y en tierra como ceniza / sembráis claveles, y luego / sacáis cabellos que el fuego / o el cordel quiebra y enriza, / hebras por fuerza doradas, / de que es el sol buen jüez, / y que pueden ser tal vez / canas mal disimuladas; /  y gastáis en la cabeza / otras dos horas, tejiendo / lazos en que va cayendo / la ignorancia y la simpleza; /   y por uno y otro lado / andáis tomando consejo / tan prolijas, que el espejo / da bostezos de cansado; /   si luego viene el vestido, / y encima os ponéis el dote, / aunque el pueblo se alborote / y no se alegre el marido; /   si luego hacéis con el oro / vuestro pecho aparador, / y luego el quemado olor / os inciensa el bajo coro, /   y salís que parecéis / el pabellón de Holofernes, / y como el domingo, el viernes / en esto os entretenéis, /   ¿qué misa a buscar venís / a las dos, pues no a mirar / salís el divino altar; / que a ser miradas salís? /   Y aunque tanta pepitoria / os cuesta cuidado eterno, / considerad que hay infierno, / muerte y vida, pena y gloria." (zuerst geht es darum, den Spiegel zu konsultieren, um mit bemerkenswertem Stirnrunzeln seine eigene Erscheinung zu sehen; und dann, indem er seinen Mund öffnet, macht er drei oder vier Gesten, sehr  verrückt und verzerrt wie ein Affe auf Kokain; und mit einem Zahntuch pflegt er seine Schwerter, damit er sie im Traum in seine Scheide stecken kann, verschiedene Delikatessen; mit Pülverchen auf den Knochen vom Drachenblutbaum, Schwefelöl, gegen Bezahlung eines gestohlenen Ereignisses; ... Und danach legt er oben zwei Schichten Suleiman, so dass auch die Blinden ihn sehen können, bei näherm Hinsehen entpuppt sich alles als gefälschtes Fleisch, es werden  Haare gezogen, ... und er verbringt auf seinem Kopf weitere zwei Stunden, Weben von Krawatten, in denen zusammenfällt Unwissenheit und Einfachheit; und auf beiden Seiten wird er beraten, und zwar so ordentlich, dass der Spiegel gähnt vor Müdigkeit; wenn dann das Kleid kommt, und obendrein setzt er die Mitgift auf, auch wenn sich die Stadt aufregt und der Mann nicht fröhlich ist; wenn er dann mit dem Gold seine Brust zeigt wie eine Küchenanrichte und dann der verbrannte Geruch herauskommt, so dass er aussiet wie der Pavillon des Holofernes. Sie sollten also nicht so viele Zeit wie Suleimann verbringen sonst hätten sie keine Zeit für die Messe, was ihnen die ewige Fürsorge kosten könnte, so dass sie wie Suleiman in der Hölle landen) Vgl. Anm. 211
[226] Ib.
[227] Ib.; zu: Nicht nur der türkische Sultan gibt genug Zeugnis dafür, dass der Teufel ihn anstachelt, der schlau ist und nie schläft: "que basta por testimonio / de que os incita el demonio, que es astuto y nunca duerme". Nicht zuletzt hat er in seiner "malquisto" (Verdorbenheit) die Schönheit, insbesondere die schönen christlichen Ländereien, verschandelt und ist weit entfernt dafür Buße zu tun:  "y alguna más penitencia, / por afear la hermosura." Vgl. Anm. 225 und Kurse Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Ib.
[228] Ib.
[229] II; zu: Pastor CARRIZO sagt, man könne mit Wasser als Medizin fasten, müsse man aber nicht. Als Poet könne man es in der Dämmerung auch mit zwei Sanmartiniegos Getränken und zwei Manchego-Happen aushalten, was Muhammed natürlich ignorieren würde, schließlich geben sich Muhammad und die türkischen Sultane mit solchen Happen nicht zufrieden, zusammen mit dem Beelzebub greifen sie nach Algier oder Konstantinopel: "Tome un poeta al aurora / dos tragos sanmartiniegos, / con dos bocados manchegos / desto que Mahoma ignora / Belcebú le lleve presto / a Argel o a Constantinopla" Vgl. Anm. 227 
[230] III
 
 






Filippo Lippi, Coronación de la Virgen, 1441
 


Jan van Eyck, The Ghent Altarpiece, Virgin Mary, detail - la Reina del cielo - die Königin des Himmels
 


Raffael, Die Kroenung der Jungfrau Maria, Altarretabel,1502–1504
 
 


Albrecht Dürer, Martyerdom of the Ten Thousand, 1508, detail, Kunsthistorisches Museum, Vienna

Die Zehntausend Märtyrer am Berg Ararat, getötet vom persischen König Saporat im Auftrag der römischen Herrscher Hadrian und Antonius. Dürer hat die Orientalen als Türken dargestellt, da zu seiner Zeit die Türken mehr und mehr eine Bedrohung für Europa darstellten. Seit der Einnahme Konstantinopels 1453 durch Sultan Mehmed II. Fatih (1431-1481) war die osmanische Flotte die bestimmende Macht im Mittelmeer geworden. Sie bot Spanien kräftig Paroli, auch mit Hilfe jener muslimischen Vasallen, die nach den Eroberungszügen unter Sultan Selim und seinem Nachfolger Suleyman dem Prächtigen nach 1517 in Nordafrika der Hohen Pforte dienten. Maler wie Dürer und Schriftsteller wie Lope de Vega nahmen die Türken fortan aufs Korn und verewigten sie als grausame und lächerliche Figuren in ihren Werken. In Lope de Vegas Komödien wird Suleiman der Prächtige entweder als Hund betitelt (La santa Liga) oder lächerlich gemacht (LA BUENA GUARDA); hier wird der türkische Sultan Suleiman der Prächtige als Affe auf Kokain vor dem Spiegel beschrieben: "indem er seinen Mund öffnet, macht er drei oder vier Gesten, sehr verrückt und verzerrt wie ein Affe auf Kokain; und mit einem Zahntuch pflegt er seine Schwerter, ... Und danach legt er oben zwei Schichten Suleiman ("capas de solimán"), so dass auch die Blinden ihn sehen können... und er verbringt auf seinem Kopf weitere zwei Stunden, Weben von Krawatten, in denen zusammenfällt Unwissenheit und Einfachheit; und auf beiden Seiten wird er beraten, und zwar so ordentlich, dass der Spiegel gähnt vor Müdigkeit; wenn dann das Kleid kommt, und obendrein setzt er die Mitgift auf, auch wenn sich die Stadt aufregt und der Mann nicht fröhlich ist; wenn er dann mit dem Gold seine Brust zeigt wie eine Küchenanrichte und dann der veannte Geruch herauskommt, so dass er aussiet wie "el pabellón de Holofernes" (der Pavillon des Holofernes). Zwei Frauen werden gewarnt, sie sollten nicht so viel Zeit vor dem Spiegel verbringen wie Suleimann der Prächtige sonst hätten sie keine Zeit für die Messe, was ihnen die ewige Fürsorge kosten könnte, so dass sie wie Suleiman in der Hölle landen." Vgl. Kurse Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 641 Lope de Vega III, Ib.
 
 
 


Italienischer Meister von 1580, osmanisch-türkischer Pirat bzw. Korsar "barba roja" (Barbarossa)

Bei dem von Lope de Vega in seiner Tragödie "El castigo sin venganza" erwähnten Türken "barba roja" handelt es sich um die Barbarossa-Brüder Oruç und Khair ad-Din; das waren berüchtigte türkische Piraten, die maßgeblich an der Ausweitung des Osmanischen Reiches beteiligt waren; das gesamte osmanische Reich wurde als Piraten-Reich angesehen, mit der roten Halbmond-Piratenflagge, die immer noch überall gezeigt werden darf . Noch heute steht ein Denkmal Khair ad-Dins im Istanbuler Stadtteil Besiktas; Khair ad-Din bzw. Chaireddin, von den christlichen Europäern "barba roja" oder "Barbarossa" genannt, (arabisch Chair ad-Din, eigentlich Khizir, türkisch Hizir, Barbaros Hayreddin Pasa, um 1478 im von Türken besetzten Mytilini auf Lesbos geboren; gestorben ist er am 4. Juli 1546 in Kostantinopel/Istanbul); er war ein osmanischer Korsar im Mittelmeer, Herrscher von Algier und Admiral des Osmanischen Reiches. Unter der Führung von Oruç verstanden sie es, sich in kürzester Zeit eine eigene schlagkräftige Korsarenflotte aufzubauen, mit der sie das westliche Mittelmeer heimsuchten. Schwerpunkte ihrer erfolgreichen Raubzüge, die sie vom Golf von Tunis aus unternahmen, waren die Meerenge von Sizilien sowie die Küsten Kalabriens, Sardiniens sowie Korsikas. Khair ad-Din und sein Bruder Oruç gehörten im Jahre 1510 zu den reichsten Männern des Mittelmeeres. Basierend auf ihrem Erfolg als Korsaren eroberte er mit seinem Bruder Arudsch 1516 Algerien und wurde nach dessen Tod 1518 Bey von Algier (1518–1546), dessen Hafen fortan als Ausgangspunkt für die Kontrolle und Beherrschung der ostwestlichen Seewege im westlichen Mittelmeer diente. Khair ad-Din erkannte die Oberhoheit der Osmanen an und wurde im Gegenzug vom osmanischen Sultan Süleyman I. zum Pascha ernannt. Fortan galt er als Generalgouverneur von Algier, was gleichbedeutend damit war, dass die Besetzung dieser Gebiete an der nordafrikanischen Küste von der Hohen Pforte in Istanbul zum ersten Mal als Tatsache anerkannt wurde. Khair ad-Din konnte mit osmanischer Militärhilfe 1529 die Spanier aus Bône und Constantine vertreiben. Aus diesem Grund heißt das aktuelle türkische Forschungsschiff "Oruc Reis"; es dient eigentlich dazu, das Mittelmeer zurückzuerobern. Karl V. konnte damals die Besetzung Tunis seitens der Osmanen auf keinen Fall akzeptieren, da zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Stadt weniger als einhundert Seemeilen liegen und die Insel somit der permanenten Gefahr ausgesetzt gewesen wäre, seitens der Korsaren überfallen zu werden, ohne sie effektiv beschützen zu können. Ende Mai 1535 brach er mit seiner Flotte von Barcelona aus auf und traf am 14. Juni mit rund sechshundert Schiffen in Tunis ein. Noch am selben Tag begann die Belagerung der Stadt, an der auch die Ritter des Johanniterordens von der Insel Malta beteiligt waren. Als am 20. Juni zwölftausend christliche Gefangene in Tunis meuterten und die Situation für Khair ad-Din immer hoffnungsloser wurde, sah er sich gezwungen, die Stadt aufzugeben und sich nach Bône abzusetzen. Zwar war die Meuterei der Sklaven ausschlaggebend für den Sieg Karls, doch muss ausdrücklich auf die Johanniterritter hingewiesen werden, deren Einsatz im Kampf um die Stadt erheblich zum Sieg beigetragen hat. Dank seiner erfolgreichen Raubzüge wurde "barba roja" im August 1533 von Süleyman dem Prächtigen, auch "Perro" genannt ("¡Muera el perro Solimán!" - Lope de Vega, la Santa Liga), zum Oberbefehlshaber der osmanischen Mittelmeermarine (Kaptan-i Derya) ernannt. Den Winter 1533/34 verbrachte er in Istanbul, wo er sein Augenmerk auf die Reorganisation der hauptstädtischen Werft am Goldenen Horn richtete. Mit der Unterstützung des Großwesirs Makbul Ibrahim Pascha machte sich Khair ad-Din daran, die Werften der osmanischen Marine umzugestalten, auf deren Gelände er sich den ganzen Winter über aufhielt, um somit keine Zeit zu verlieren. Das hierbei verfolgte Ziel war die Neugestaltung der osmanischen Kriegsflotte sowie das Entwerfen und Planen neuer Schiffe. Nachdem den ganzen Winter hindurch gearbeitet wurde, stach Khair ad-Din als Großadmiral der erneuerten osmanischen Kriegsflotte im Juli 1534 mit insgesamt vierundachtzig Galeeren und Galeoten vom Goldenen Horn aus in See. Ziel der Flotte war es, zunächst einmal brandschatzend die südliche Westküste Italiens bei Reggio beginnend nordwärts durch das Tyrrhenische Meer bis hin nach Sperlonga zu ziehen, um anschließend beladen mit Sklaven und anderen Beutestücken in die Hauptstadt des Osmanischen Reiches zurückzufahren. Noch bis in den Spätherbst 1534 suchten die osmanischen Schiffe die Gewässer und Küsten Italiens heim. Khair ad-Din selber wandte sich jedoch nach Südwesten mit Kurs auf den Golf von Tunis, wo es ihm im August 1534 unter Beihilfe der ihm zur Seite gestellten Janitscharen gelang, unter geringem Widerstand die Stadt einzunehmen und sie somit in den Herrschaftsbereich der Osmanen einzugliedern. Karl hatte zwar sein Ziel erreicht, Tunis zugunsten Spaniens zurückzuerobern, so dass dieses keine Gefahr für den christlichen Schiffsverkehr durch die Meerenge von Sizilien mehr darstellte, er versäumte es jedoch, Khair ad-Din nachzusetzen und ihn mit der überlegenen spanischen Flotte auf dem Schlachtfeld zu stellen, die türkische Flotte zu versenken und die Osmanen entscheidend zu schlagen (erst 1571 wurde die türkische Flotte bei Lepanto von der Santa Liga versekt). Doch anstatt sich, wie seitens der Spanier vermutet, in die Levante zurückzuziehen, stach Khair ad-Din zum Gegenschlag mit fünfzehn Galeoten aus Bône auf nordwestlichem Kurs in Richtung der Balearen in See. Während Andrea Doria auf Befehl Karls V. die nordafrikanische Küste nach ihm absuchte, griff er mit seinen Flotten die im Norden der Insel Menorca gelegene Hafenstadt Maó an, nahm sechstausend Soldaten gefangen und eignete sich noch eine Menge an Geschützen an, als Ersatz für die in der Schlacht um Tunis verloren gegangenen Kanonen. Trotz des vorläufigen Verlustes von Tunis, das 1574 wieder von den Osmanen zurückerobert werden sollte, gelang es Khair ad-Din, sich in Algerien zu behaupten und die Stämme des Hinterlands zu unterwerfen sowie seine Piraterie im Mittelmeer fortzusetzen. Für die früheren türkischen Korsaren wie "barba roja" (Barbarossa-Brüder Oruç und Khair ad-Din) gilt das Gleiche wie für die heutigen, die sich als "Forschungsschiff Oruç" oder Frachtschiff (Waffenschmuggel) tarnen; sie sind: "bendiablado: parece que tenga el diablo en el cuerpo, está fuera de sí" (teuflisch: "Es scheint, dass er den Teufel in seinem Körper hat, er ist aus seinem Geist"). Vgl. Science Review Letters 2020, 19, Nr. 1146, Nr. 1157 und FAZ Nr. 220 sowie Kurse Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 641 Lope de Vega III, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III. Ib.

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Lope de Vega
 
 
 
 


Lavinia Fontana, Autoritratto in studio, 1579, Firenze, Galleria degli Uffizi
 
 
 


Leonardo da Vinci, Kopf einer jungen Frau
 
 

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Zur Philosophie und Kulturgeschichte von Byzanz, des Mittelalters, der Schule von Chartres, der Renaissance, der Aufklärung, des Idealismus, der Romantik vgl. Kurse: Nr. 551 G.W.F. Hegel, Nr. 511 J.G.Fichte, Nr. 509 F.W.J. Schelling, Nr. 505 Arthur Schopenhauer, Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 627 St. Basilius der Große, Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 553 Friedrich Schiller I-II, Nr. 554 Friedrich Hölderlin I-II, Nr. 512 Novalis, Nr. 630 Johann Ludwig Tieck, Nr. 631 Adelbert von Chamisso, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 622 Victor Hugo, Nr. 629 Voltaire, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 561 Sir Walter Scott, Nr. 555 Angelus Silesius, Nr. 634 Hans Sachs, Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 588 Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Nr. 550 Fjodor M. Dostojewskij I-II, Nr. 506 Wladimir Solowjew. Nr. 618 St. Ephraim der Syrer, Nr. 617 St. Cyrill von Alexandrien, Nr. 616 St. Gregor von Nazianz, Nr. 613 St. Gregor von Nyssa, Nr. 612 St. Johannes Chrysostomos, Nr. 611 St. Johannes Cassianus, Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 605 St. Irenaeus von Lyon, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 581 Bernhard von Chartres, Nr. 580 Wilhelm von Conches, Nr. 579 Albertus Magnus, Nr. 578 Pierre Abaelard, Nr. 574 Johannes von Salisbury, Nr. 577 Petrus Lombardus, Nr. 576 Gilbert de la Porrée / Gilbert von Poitiers, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 575 Thierry de ChartresNr. 571 Alanus ab Insulis, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 500 St. Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas: Summa Theologica I., Nr. 502 St.Thomas Aquinas, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas Aquinas, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas Aquinas, Sth. III, Nr. 566 Meister Eckhart, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 558 Calderon de la Barca, Nr. 563 Miguel de Cervantes, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 637 Lope de Vega II, Nr. 641 Lope de Vega III, Nr. 632 Ginés Pérez de Hita, Nr. 633 Luis Vaz de Camões, Nr. 557 Ludovico Ariosto, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 559 Wolfram von Eschenbach, Nr. 560 Walter von der Vogelweide, Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 586 Tizian, Nr. 598 El Greco, Nr. 620 Giovanni Battista Tiepolo, Nr. 590 Giovanni Bellini, Nr. 587 Andrea Mantegna, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden,Nr. 640 Stefan Lochner, Nr. 626 Luca Signorelli, Nr. 610 Piero della Francesca, Nr. 596 Perugino, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 523 Sandro Botticelli, Nr. 602 Benozzo Gozzoli, Nr. 606 Fra Angelico,Nr. 607 Pinturicchio, Nr. 593 Filippo Lippi, Nr. 594 Filippino Lippi, Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 603 Bernard van Orley, Nr. 615 Ambrogio da Fossano detto il Bergognone, Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Akademie der Kunst und Philosophie



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Letzte Bearbeitung:28.09.2020