Akademie der Kunst und Philosophie
Akademie der Wissenschaften | Académie des sciences
 

 

Kurs Nr. 500 

St. Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic Period

Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles 


"Questi, che m'è a destra più vicino,
Frate e maestro fummi; ed esso Alberto
E' di Cologna, ed io Thomas d' Aquino."
Dante, Il Paradiso X, 97–99

"Des Weisen Amt ist: ordnen" - Thomas von Aquin

Die islamische Lehre vom Menschen und der geistigen Seele sollten für das christliche Abendland verhängnisvoll sein; Averroes und seine Schüler behaupteten, sie sei eine in allen, wodurch folgerichtig die menschliche Persönlichkeit und die Unsterblichkeit aufgehoben wurden. Die Philosophie des Thomas von Aquin als Bollwerk gegen die islamische Ideologie
 

 


 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:
 
"Des Weisen Amt ist: ordnen" - Thomas von Aquin
Unmittelbar nach seinem frühen Tod setzte ein erbittertes Ringen um die führende Stellung des Thomismus im Orden und in der ganzen katholischen Welt ein. Der Widerstand kam vor allem von der franziskanischen Theologie, mit der Thomas schon während seines Lebens heftige Kämpfe ausgefochten hatte. Doch seine Schüler verstanden seine Lehre durchzusetzen. Sein Lehrer Albertus Magnus, der ihn überlebte, erklärte ihn für ein "Licht der Kirche". Der Thomismus wurde zur offiziellen Philosophie des Dominikanerordens. 1322 wurde Thomas heiliggesprochen. 1879 wurde der Thomismus zur offiziellen Philosophie der katholischen Kirche erhoben.

Anfang des 13. Jahrhunderts verbreiteten sich in Europa die arabischen Wissenschaften, die den Werken der Griechen entlehnt waren. Islamische Gelehrte wie Avicenna, Avempace, Avicebron, Algacel und Averroes führten in Europa den Aristotelismus ein. Damals erregte eine ganze Gruppe, "die den Arabern blind bis in ihre tollsten Verirrungen hinein folgte, sehr starke Bedenken. Viele von den Parisern, sagte Albert der Grosse, sind nicht der Philosophie gefolgt, sondern den Sophismen." Die Lehre vom Menschen und der geistigen Seele sollten für das christliche Abendland verhängnisvoll sein; "Averroes und seine Schüler behaupteten, sie sei eine in allen, wodurch folgerichtig die menschliche Persönlichkeit und die Unsterblichkeit aufgehoben wurden." [1]

In islamischen "Staaten", besser gesagt Despotien, gab und gibt es keine Freiheit und Spiritualität. Thomas von Aquin konnte nachweisen, dass islamische Philosophen wie Averroes, Menschen nicht als Menschen sondern als Tiere definierten.

Die "Summa contra Gentiles" war nicht nur gegen Averroes, wohl aber wie vorbereitend gegen die Gesamtheit der Häresie gerichtet, vor allem aber gegen die Araber und Sarazenen, d.h. die Moslems. "Die Grundfesten der Mauer zu errichten, galt es, dem Islam Aristoteles zu entringen und ihn darzustellen, wie er wirklich ist und nicht, wie ihn die Araber meinen sehen zu sollen; denn Averroes ist nicht der Erklärer, sondern der Verderber des Aristoteles." Nach Averroes bis in die heutige Zeit hat es noch viele derartige islamische Philosophen gegeben, die antike Schriften und sogar die Geschichte verfälscht haben. Heute handelt es sich um muslimische Studenten an Europäischen oder Amerikanischen Elite-Schulen - von Studenten an islamischen Hochschulen ganz zu schweigen -, die mit ihrer Dissertation oder Habilitation versuchen den Islam in einem rosigen Licht erscheinen zu lassen, indem sie zum Beispiel islamfreundliche oder neutrale Textstellen von Europäischen Dichtern und Denkern zitieren, die in Wirklichkeit massive Kritik am Islam geäussert hatten. [2]

Es war selbstverständlich, dass die aus dem Arabischen genommene Übersetzung, die bisher allein vorlag und die islamische Tendenzen in sich barg, durch eine neue ersetzt werden musste. Der gewaltigen Arbeit einer neuen Aristoteles-Übersetzung unterzog sich der Ordensbruder und Freund Thomas von Aquins, Wilhelm von Moerbaeke. Von nun an wurde Aristoteles in das christliche Lehrsystem einbezogen ("Taufe des Aristoteles"). Der Schrecken vor dem Heiden Aristoteles wich allmählich und offenbarte sich als das, was die Furcht eigentlich war: "ein berechtigter Schreck vor Mohammed und dem Islam, der wie ein alles Leben verdorrender Wind aus der Wüste wehte." [3]

Nur die Fallibilisten unter den heutigen Philosophen wie Carlos Fraenkel, die hauptsächlich an islamischen Hochschulen lehren, können der Meinung sein, die mittelalterlichen arabischen Übersetzungen von Averroes & Co seien den christlichen vorzuziehen. [4]

Man wehrte sich gegen die islamische Verführung durch Bann und Verurteilung von höchster kirchlicher Stelle, und ehe Thomas den Aristoteles "getauft" hatte, standen die beiden Dominikaner-Mönche Albertus Magnus und Thomas von Aquin immer in der Gefahr, verurteilt zu werden, "hatte doch die islamische Verirrung bereits weite Kreise des christlichen Abendlandes durch die Dürre des Nominalismus getroffen." [5]
 

“Die aber, welche die verschiedenen Richtungen des Irrtums aufgebracht haben, sind auf entgegengesetztem Wege vorgegangen, wie offenbar ist bei Mohammed, der die Völker verlockt hat durch Versprechung fleischlicher Genüsse, zu deren Verlangen die fleischliche Begierde anstachelt. Auch hat er, der fleischlichen Lust die Zügel lassend, Gebote gegeben, die zu diesen Versprechungen passen und denen fleischliche Menschen leicht gehorchen. Auch Belege für die Wahrheit hat er nicht beigebracht, außer solchen, die leicht von jedem halbwegs Weisen durch natürliche Geisteskraft erkannt werden können. Ja, sogar das Wahre, das er lehrte, hat er mit vielen Fabeln und grundfalschen Lehren vermischt. Auch hat er in den Dienst der Sache keine übernatürlich gewirkten Zeichen gestellt, durch die allein der göttlichen Eingebung ein angemessenes Zeugnis gegeben wird, wo die sichtbare Tat, die nicht anders als göttlich sein kann, den auf unsichtbare Weise geisterfüllten Lehrer der Wahrheit erweist. Er hat vielmehr gesagt, er sei in der Macht der Waffen gesandt: Zeichen, die auch Räubern und Tyrannen nicht fehlen. Auch haben ihm am Anfang nicht irgendwelche in göttlichen und menschlichen Dingen geübte Weise geglaubt, sondern tierische Menschen, die in Wüsten lebten, jeder göttlichen Lehre durchaus unkundig, durch deren Menge er andere mit Waffengewalt unter sein Gesetz gezwungen hat. Auch legten für ihn keine göttlichen Weissagungen vorausgehender Propheten Zeugnis ab; alle Belege des Alten und des Neuen Testaments entstellt er vielmehr durch fabelndes Erzählen, wie dem deutlich wird, der sein Gesetz liest; deswegen überließ er auch mit listiger Berechnung die Bücher des Alten und des Neuen Testaments seinen Gefolgsleuten nicht zum Lesen, damit er durch sie nicht der Unwahrheit überführt werde. Daher ist offenbar, daß die, die seinen Ansprüchen Glauben schenken, leichtfertig glauben.” - Thomas von Aquin, Summa contra gentiles, Buch I, Kapitel 6 
Wie wichtig es gerade heute ist, die Werke des Thomas von Aquin neu zu rezipieren, zeigt die zunehmende Verbreitung des Islams unter Jugendlichen in Europäischen Ländern. Das Problem sind nicht die Hassprediger (diese kann man leicht erkennen; sie werden nach Saudi Arabien abgeschoben, wo sie in der Regel eine Karriere als Grossmufti beginnen). Problematisch sind sogenannte moderate Islamverbände, Moscheevereine, Internetportale wie islam.de und Koranverteilungsaktionen in Europa. Dort konvertieren die Jugendlichen zum Islam und reisen dann mit Freunden und Geschwistern in den islamischen Staat um dort zu kämpfen oder zu "helfen". Das Problem ist der Islam überhaupt, weshalb überlegt wird, Islamverbände, Moscheegemeinden ähnlich wie andere staatsgefährdende Sekten und Vereine zu verbieten. Schon im Mittelalter hat es ähnliche Probleme gegeben. [6]

Thomas von Aquin hatte für den König des Kreuzfahrerstaates auf Zypern eine Instruktionsschrift verfasst. Darin warnt er, dass, wenn zu viele - in diesem Fall meist muslimische Kaufleute - aufgenommen würden, die Stadt oder der Staat verderben könnte. Heute gilt dies auch für Länder wie die USA, in dem ein Bekenntnis zum Christentum als kriminell gelte ("Kriminalisierung des Christentums") und Gewinnmaximierung auf Kosten der Umwelt als normal. Damals wurden die Templer durch den "Scheinchristen" Philipp IV. kriminalisiert, heute werden die wahren Christen durch Atheisten in Kooperation mit Moslems kriminalisiert [7]: 
 

"Denn eine Stadt, die zu ihrem Lebensunterhalt eine Menge von Kaufleuten nötig hat, muss auch ein fortwährendes Zusammenleben mit Ausländern dulden. Der Verkehr mit Ausländern aber verdirbt zumeist den Charakter der Bürger; so ist auch die Ansicht des Aristoteles, wie er sie in seiner Politik äussert. Da die Ausländer unter anderen Gesetzen und Gebräuchen aufgewachsen sind, muss es dazu kommen, dass sie in vielen Dingen anders handelt, als es der Sitte der Einheimischen entspricht. So gerät, da nun diese wieder durch das Beispiel zu ähnlichem handeln veranlasst werden, das staatliche Leben in arge Verwirrung. Sind andererseits wieder die Bürger selbst mit dem Handel beschäftigt, so ist einer ganzen Zahl von Lastern der Weg in die Stadt offen. Da das Streben der Kaufleute sich vor allem auf den Gewinn richtet, wird durch den Betrieb des geschäftlichen Verkehrs die Begehrlichkeit in den Seelen der Bürger erweckt. Die nächste Folge daraus ist, dass im Staate alles käuflich wird, sich alles Vertrauen verliert und für jeden Betrug Platz ist, dass jeder in Verachtung des Gemeinwohls nur seinen persönlichen Vorteil folgt." - Thomas von Aquin, de reg. prin. II, 3 
Zudem lebten die Moslems der damaligen Zeit - zum grössten Teil auch der heutigen Zeit (Iran, Saudi Arabien, vereinigte Arabische Emirate, Qatar) - unter tyrannischer Herrschaft, was sich letztlich im Charakter der Menschen widerspiegelt, die nicht mehr "den Geist zu grossen Taten fassen" können. Viele versuchen diesem Teufelskreis zu entgehen, indem sie nach Europa fliehen; die deutsche Bundeskanzlerin wird als "mitfühlende Mutter" oder "Heilige" bezeichnet. Niemand will mehr in einem unfreien Land wie Saudi-Arabien leben; sie wollen Freiheit und Sicherheit - beides ist nur in christlichen Ländern möglich. Wenn der saudische König sich als "der Hüter der beiden Heiligen Stätten des Islams" anreden lässt, interessiert das keinen einzigen Flüchtling, denn es handelt sich nicht mehr um heilige Stätten sondern um eine Art goldenes bzw. steinernes Kalb  - die Kaaba in Mekka ist nichts weiter als ein Meteorit ohne jede weitere Bedeutung. Die einzige Hilfe, die Saudi-Arabien den syrischen Flüchtlingen zukommen lassen will, ist die Ankündigung 200 Moscheen in Deutschland zu bauen; dies wird aber nicht nötig sein, da sich kaum noch jemand für den Islam interessiert; wer will sich schon dem Urteil irgendeines seltsamen islamischen Theologen unterwerfen, der Apostasie mit dem Tode bestrafen will? Die junge muslimische Gemeinde in den Jahren nach dem Tod ihres Propheten Mohammed im Jahr 632 war ebenfalls damit konfrontiert, dass sich einzelne Gruppen wieder vom Islam lossagten, weil sie die ewigen Spitzbübereien satt hatten [8]: 
 
"Es liegt aber in der Natur des Menschen, dass die, die unter dem Druck einer steten Furcht aufwachsen, zu knechtischer Gesinnung entarten und schliesslich zu kleinmütig werden, überhaupt noch eine männliche und grosse Tat zu tun." - Thomas von Aquin, de reg. prin. I, 3 
Vor allem muslimische Tyrannen bezeichnet nicht nur Thomas von Aquin als Toren und Ungläubige, die ohne Christentum auch nicht in der Lage seien gerecht zu herrschen. Auch die Flüchtlinge aus den arabischen Diktaturen sehen das ähnlich: "Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen, die Araber sind die Ungläubigen." Deutlich wird der Widerwille, der sich gegen die arabischen Golfstaaten artikuliert, an einer Karikatur: Sie zeigt einen Mann im weissen Golf-Gewand, der mit der einen Hand ein Boot voller Flüchtlinge zurückweist. Mit der anderen gibt er einem bärtigen Rebellenkämpfer das Daumen-hoch-Zeichen. [9]

Muslimische Tyrannen waren damals wie heute "wahrhaft im Irrtum", wenn sie "irgendwelcher irdischen Vorteile willen von der Gerechtigkeit ablassen".  Im Iran, in Saudi Arabien und anderen Ländern unter muslimischer Gewaltherrschaft muss die Regierung grosse Geschenke an sogenannte Trabanten zahlen, da sie in der Bevölkerung keinen Rückhalt hat:

 
"Da die Herrschaft des Tyrannen dem unterworfenen Volke missliebig ist, so haben sie es nötig, viele Trabanten zu halten, um vor ihren Untertanen sicher zu sein. Für diese müssen sie nun mehr ausgeben, als sie von den Untertanen rauben können." - Thomas von Aquin, de reg. prin. I, 10 

"Dort straft die göttliche Gerechtigkeit
den Attila, die Geissel vieler Völker" - Dante


Allerdings wenn von Gewinnmaximierung die Rede ist, sollte man auch erwähnen, dass nicht nur die Moslems sondern auch "dem Anschein nach christliche Könige" wie der französische König Philipp IV (der Schöne), auch als "Falschmünzerkönig" bezeichnet, gegen die Templer vorgegangen ist: Misshandlung des Papstes Bonifaz VIII. durch abgesandte Philipps des Schönen im Jahr 1303, aus Geldgier Misshandlung und Auflösung des Templerordens (1314) durch Philipp den Schönen, was letztlich zum Fall von Konstantinopel und dem Aufstieg des osmanischen Reiches führte. Dazu Dante Alighieri (1265 - 1321) und die Geschichte der Templer:
 

»Das alt und neue Weh zu überbieten,
seh ich das Lilienbanner in Anagni
und Christum selbst in seinem Stellvertreter
zum zweitenmal erhascht, verhöhnt, getränkt
mit Essig und mit Galle, zwischen Schächern
gekreuzigt, und so ruchlos ist der zweite 
Pilatus, dass er gierig, ohne Rechtsspruch
zum Tempel gar die Räuberschiffe schickt.«
- Dante Alighieri (1265 - 1321)
Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt) war ein geistlicher Ritterorden, der von 1118 bis 1312 bestand. Der Ritterorden wurde 1118 infolge des Ersten Kreuzzugs gegründet. Sein voller Name lautete "Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem" ("Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosolymitanis"). Er war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche vereinte, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. In diesem Sinne war er der erste Ritterorden und während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. [10]
 
"Es ist unbestritten einzig und allein das Verdienst dieses Ordens, den Vorstoss des Islams nach Europa in Spanien gestoppt zu haben. Über die Gründe, warum der Französische König Philipp der Schöne den Prozess gegen sie erzwang, mit den perfidesten Tricks erzwang, gibt es nur Mutmassungen. Vorher war noch kein Orden aufgelöst worden, weder durch den Papst noch durch eine weltliche Macht. Erst die Einrichtung der Inquisition machte dies möglich. Sie brauchte nicht einmal vor dem Papst Rechenschaft für ihre Taten abzugeben." [11]

"Dass der wissenschaftliche Aufschwung in der christlichen Welt weniger sprunghaft erfolgt, liegt daran, dass schon eine höhere Basis existiert, die auf Resten der lateinischen, byzantinischen und griechischen Zivilisation ruht. ... Fraglos ist die abendländische Zivilisation nach den Kreuzzügen erst richtig erblüht. Im Gegensatz dazu stirbt die islamische Zivilisation an den Kreuzzügen. Langsam aber sicher. So, als wäre sie von ihren Grundlagen getrennt worden. Die christliche Zivilisation verdorrt nach dem Verlust Jerusalems und besonders nach dem Untergang des Templerordens." [12]


Der Name „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels“ rührt von dem Umstand her, dass König Balduin II. dem Orden einen Flügel seines Palastes, der heutigen Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem, wo bis zur Zerstörung durch den persischen Sassanidenherrscher Chosrau II. im Jahre 614 eine Basilika  St. Maria gestanden hatte, als Quartier angeboten hatte, welcher auf den Grundmauern des salomonischen Tempels gebaut worden war. Die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem hat dort also nicht das geringste zu suchen. Die zahlreichen Pilger in den bergigen Regionen der Strecke von Jaffa über Ramla nach Jerusalem zogen Räuber an. Da die Straßen von der Küste ins Landesinnere sehr unsicher waren und der Großteil des Kreuzritterheeres nach Europa zurückgekehrt war, weshalb kaum Schutz vor Überfällen bestand, war es bei der Gründung des Templerordens um 1118 seine erste und ursprüngliche Aufgabe, die Straßen des heiligen Landes für die christlichen Reisenden zu sichern. Im Jahre 1125 erlebte der Orden den ersten Aufschwung durch den Beitritt des Grafen Hugo I. von Champagne, der ein Freund des Abtes Bernhard von Clairvaux gewesen war. Bernhard war einer der wichtigsten Kleriker seiner Zeit. Er setzte sich ab 1129 für die Unterstützung des Templerordens ein. 1127 reiste Hugo von Payens in Begleitung mit anderen Gründungsmitgliedern (Zahl steht nicht fest; man spricht von acht bis dreißig Mitgliedern) nach Europa zurück, um für den Orden neue Mitglieder zu werben. Außerdem hatte die Idee der Vereinigung von Kriegern und Mönchen Streitfragen aufgeworfen, die die Templer den geistlichen Größen der Christenheit vorlegen wollten. Ab 1127 sind zunehmend Schenkungen von Landbesitz an den Orden zu verzeichnen, insbesondere in Frankreich, doch auch in England, Spanien, Portugal und Italien. Ein nicht geringer Teil der Schenkungen wird auf den Einfluss von Bernhard von Clairvaux zurückgeführt, der Abt des Zisterzienserklosters von Clairvaux war. Am 13. Januar 1129 fand das Konzil von Troyes statt. Anwesend waren laut der Präambel zur Ordensregel Kardinal Matthias von Albano, einige Bischöfe, die Äbte Hugo von Mâcon von Pontigny, Bernhard von Clairvaux, Stephan Harding von Cîteaux sowie weitere Kleriker und Laien; von den Templern wohnten Hugo von Payens, Andreas von Montbard und möglicherweise weitere Ordensmitglieder der Zusammenkunft bei. Die Ordensregeln wurden schriftlich festgelegt. Sie waren augustinisch geprägt, doch sind auch zisterziensische Einflüsse erkennbar, was für manche darauf hindeutet, dass Bernhard bei der Festlegung der Regeln beteiligt war. Mit zahlreichen weiteren Beitritten ging auch ein Wachstum der Spendeneinkünfte einher. Im Heiligen Land gehörten die Burgen Baghras (ab 1134 oder 1137), Roche Roussel und Darbsak zu den frühesten Besitzungen der Templer. Am 29. März 1139 wurde die Organisation der Templer von Papst Innozenz II. durch die Bulle „Omne datum optimum erneut bestätigt und der Orden direkt dem Papst unterstellt. Dadurch bildete der Orden faktisch einen Staat im Staat und war für weltliche Herrscher nahezu unantastbar. [13]

Die Templer nahmen an allen größeren militärischen Aktionen im Heiligen Land teil. Wie die anderen Orden blieben die Templer vom Königreich Jerusalem unabhängig und wurden zu einer eigenständigen politischen Kraft. Später zog sich der Orden nach Zypern zurück. Der Orden beteiligte sich auch aktiv an der Vertreibung der Mauren (Reconquista) aus der Iberischen Halbinsel. [14]

Die Templer beschäftigten sich aber nicht nur mit dem Kriegshandwerk: Die Einkünfte der europäischen Komtureien mussten nach den Staaten im heiligen Land transportiert werden. Diese Transporte begründeten die Finanzaktivitäten des Tempels. Zunächst dienten die Tempelhäuser im Osten nur als Tresore und Schatzkammern des Landes, aber schon für das Jahr 1135 sind erste Verleihgeschäfte verbürgt. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts machten die Templer Geldanleihen zu einer regulären geschäftlichen Betätigung. Die Templer erfanden eine eigene Art der Kreditbriefe  (Vorläufer der heutigen Reiseschecks) sowie fortschrittliche Techniken der Buchführung. Etwa 15.000 Ordensmitglieder verwalteten um die 9.000 über ganz Europa verstreute Besitzungen (von denen aber nur ein geringer Teil eigenständige Komtureien waren). Ihre Aufgabe war es, Gewinne zur Finanzierung des Kampfes in Palästina zu erwirtschaften. Zu den bekanntesten zählen die beiden „Hauptquartiere der Temple in Paris und die Temple Church in London sowie die Siedlung "Tempelhoffe" (1290), das heutige Berlin-Tempelhof, wo die burgartig erhöhte und ummauerte Dorfkirche Tempelhof im Alten Park das letzte Überbleibsel dieser alten Templer-Komturei darstellt. Auch Tempelhof war mehr Landgut als Burgfeste. Heute gibt es – wird von der Wehr-Klosteranlage Convento de Cristo im portugiesischen Tomar abgesehen – nur noch eine Burg des alten Templerordens in Europa (Burg von Ponferrada in Spanien), alle anderen wurden zwischenzeitlich zerstört. [15]

Augustinus, ein häufig von Thomas von Aquin zitierter Autor, die Templeisen in Wolfram von Eschenbachs Parzival und die Templer wussten, Erfolg und Wohlstand allein machen noch lange nicht glücklich. Wie man zu echter Erfüllung findet, zeigen nicht nur die Beispiele des Parzival und Feirefiss aus der Gralssage sondern auch das Beispiel des Augustinus. Niemand dürfte damit gerechnet haben, dass aus dem smarten weltlichen Erfolgsredner später einmal ein Bischof, gar ein grosser Theologe werden würde. Erfolg hatte er auf seinem bisherigen Weg gehabt, sein Beruf war angesehen und erträglich, er besaß gute Freunde. Alles schien in Ornung. Und dennoch zufrieden war Augustinus nicht. Sein Beruf brachte ihn in innere Not. Er sollte, das brachte seine Funktion mit sich, eine Rede auf einen Kaiser halten, den jungen, überforderten Valentinian II. Er musste dafür lügen. Augustinus wusste, dass er nicht den richtigen Weg verfolgte. Seinen Erfolg erlebte er als Scheitern auf der Suche nach Glück. Was Augustinus beschreibt, erinnert an moderne Befindlichkeiten. Man führt ein Leben des Erfolgs, des Wohlstands und hält es doch für ungenügend. Man ist sich bewusst, dass man auf dem falschen Weg ist, und vermag doch nichts zu ändern. Mitten in Erfolg und Wohlstand erlebt man sich als Gescheiterten, wenn es um das wirklich Wichtige geht. Nur wenige - eben Parzival und Feirefiss-Naturen - wagen einen Ausbruch aus dem bisherigen Leben. Der glanzvollen beruflichen Karriere sollte Augustinus bald entsagen. Er ging den Gralsweg, der ihm die Nichtigkeit seiner bisherigen Ambitionen vor Augen führte, beeinflusst durch Ambrosius und durch seine Mutter. Das ganze Scheitern seiner bisherigen Lebensplanung sah er in den Römerbriefen des Paulus in Worte gefasst. Er musste sein Leben ändern. Das Scheitern Augustinus mündete in eine Bekehrung zum christlichen Glauben. Augustinus, legte den Grundstein für die christliche Theologie als Wissenschaft. Am 13. November 354 wird Augustinus in der wohlhabenden römischen Provinzstadt Tagaste in Numidien geboren. Die Region zählt heute zu Algerien. Sein Vater ist der Stadtrat Patricius, seine Mutter die Christin Monica. Patricius schickt seinen Sohn zur Ausbildung in die etwa 24 km entfernte Stadt Madaura. 370  beginnt er in Karthago das Studium der Rhetorik. Dort schließt sich er sich dem Manichäismus an. Die in der Oberschicht Karthagos verbreitete Glaubenslehre geht auf ihren persischen Gründer Mani zurück. 384  nimmt Augustinus in Mailand die Stelle eines Magisters der Rhetorik an. Dort lernt er Bischof Ambrosius kennen, dessen Predigten und Liturgie ihn mit dem Leben von Jesus und dem Christentum als Religion in Berührung bringen. Ambrosius hatte das christliche Ritual durch die Einführung des Gemeindegesangs gestärkt.Im August 386 hat er ein Bekehrungserlebnis. Er hört eine Kinderstimme, die ihm die Worte "Nimm und lies!" einflüstert. Er bezieht diese Eingebung auf die Paulus-Briefe und beginnt sie zu studieren. Auf dem Landgut Cassiciacum beginnt er mit seinen ersten theologischen Schriften "Contra Academicos", "De beata vita" (vom glücklichen Leben) und "Soliloquia" (Selbstgespräche). Ostern 387 lässt sich Augustinus zusammen mit seinem Sohn Adeodatus und dem Freund Alypius von Bischof Ambrosius taufen. Im Herbst 388 tritt Augustinus seine Heimreise nach Numidien an. Mit Freunden bezieht er in Tagaste das väterliche Haus und beginnt mit ihnen ein klösterliches Leben. 390 entsteht die Schrift "De vera religione", in der er sich gegen die Manichäer wendet und den Glauben an den christlichen Gott verteidigt. Der hochbetagte Bischof Valerius von Hippo Regius nimmt Augustinus als seinen Gehilfen. Augustinus lässt sich zum Presbyter (griech: der Erste) weihen und beginnt sein Amt zu Ostern. 395 ist Augustinus Bischof mit Valerius.397 verfasst Augustinus  seine Autobiographie "Confessiones" (Bekenntnisse). 399 beginnt Augustinus mit seinem insgesamt 15 Bücher umfassenden Hauptwerk "De Trinitate", das er 419 vollendet. 410 erobern die Goten Rom. Augustinus schreibt das Buch "De unico baptismo contra Petilianum". Zentraler Gedanke ist die Einmaligkeit der Taufe, die darum nicht wiederholt werden kann. 413 verfasst Augustinus, als Reaktion auf die Eroberung Roms, seine Vision von der gerechten Stadt in "De civitate Dei". [16]
 

"Sie haben keineswegs Lügenpropheten und wahre Propheten unterschiedslos gewähren lassen und durcheinander gemengt, sondern als wahrhaftig nur diejenigen Verfasser heiliger Schriften anerkannt und festgehalten, die untereinander einhellig waren und in keinem Stücke voneinander abwichen. Nur sie galten ihnen als Philosophen, das ist als Liebhaber der Weisheit, nur sie als Weise, als Theologen, als Propheten, als Lehrer der Rechtschaffenheit."  - Augustinus, civ. 18, 41


Ähnlich wie Aristoteles und Augustinus hat auch Thomas von Aquin die Verwandtschaft zwischen dem menschlichen Innern und dem Göttlichen immer wieder dargestellt. Dieses Verhältnis kann natürlich gestört sein, dann geben wir den Mut auf und anstatt dass wir uns selbst entwickeln, werden wir entwickelt. "Eine Entwicklung ist nur dann rechtmäßig, wenn diese sich in völliger Harmonie mit ihrer Umgebung entfaltet, und wenn wir selber die Sicherheit über unsere moralischen Impulse handhaben. Unsere Umgebung diktiert uns nicht, wie wir zu handeln haben, wir tun selber das Gute, weil wir das wollen." [17]:
 

"Zweitens können wir aus dem Dargelegten erschließen, dass das Wort immer in einem lebendigen Denkvorgang aus dem Geist hervorgeht, und weiter, dass das Wort stets der Begriff und ein Abbild des gedachten Gegenstandes ist. Wenn das Denkende und das Gedachte dasselbe sind, dann ist das Wort der Begriff und ein Abbild des Geistes, aus dem es hervorgeht; wenn jedoch das Denkende und das Gedachte etwas Verschiedenes sind, dann ist das Wort kein Abbild und nicht der Begriff des denkenden Geistes, sondern des gedachten Gegenstandes, wie die Vorstellung, die jemand von einem Stein hat, lediglich ein Abbild des Steines ist. Wenn aber der Geist sich selbst denkt, dann handelt es sich bei einem solchen Wort um ein Abbild und um den Begriff des Geistes. Deshalb nimmt Augustinus ein Abbild der Dreieinigkeit in der menschlichen Seele an, sofern der Geist sich selbst denkt, nicht aber, sofern er etwas anderes denkt. Demnach ist deutlich, dass man das Wort in jedem geistigen Wesen voraussetzen muß, dass der Geist durch das Denken etwas bildet: dessen Bildung wird Wort genannt. Aus diesem Grunde muß man in allem Denkenden das Wort annehmen." [18] - Thomas von Aquin, Super Evangelium S. Joannis  I, 1-11 


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[1] Sertillanges, A.D.1954, Saint Thomas D'Aquin, Köln und Olten
[2]  Mehr zum Thema Universalienstreit, Nominalisten-Realisten siehe auch Kurse Nr. 503 Nominalistische Weltanschauungen, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 502 Thomismus in der heutigen Zeit, Nr. 501 Summ Theol, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles. Akademie der Kunst und Philosophie
[3] Siehe Anmerk. 1 und 2 
[4] Fallibilismus ist die Ansicht, dass alle unsere Überzeugungen falsch sein könnten ausser der Skeptizismus. Eine wichtige Konsequenz hiervon ist wie zum Beispiel beim Humeschen Skeptizismus, dass die "rechtlichen und sittlichen Bestimmungen und Gesetze sowie der Inhalt der Religion als etwas Zufälliges erscheinen und deren Objektivität und innere Wahrheit aufgegeben ist." (Science Review Letters 2016, 15, Nr. 678 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2016, Nr. 46, p. 10); siehe auch Kurse Nr. 509 Philosophie der Freiheit, Nr. 551 Hegel - Philosophie der Wissenschaft, Kunst und Religion. Akademie der Kunst und Philosophie / Academy of Sciences
[5] Siehe dazu Ausführungen von Alexander von Humboldt: Als Naturwissenschaftler tendiert Alexander von Humboldt zur Weltanschauung der Nominalisten, obwohl er der naturwissenschaftlichen Anschauung Goethes auch nahe steht: Als nun, die platonische Philosophie verdrängend, die aristotelische Philosophie den entschiedensten Einfluß auf die Bewegungen des Geistes gewann, war es in zwei Richtungen zugleich: in den Forschungen der speculativen Philosophie und in der philosophischen Bearbeitung des empirischen Naturwissens. "Die erste dieser Richtungen, wenn sie auch dem Gegenstande meiner Schrift entfernter zu liegen scheint, darf hier schon deshalb nicht unberührt bleiben, weil sie mitten in der Zeit dialectischer Scholastik einige edle, hochbegabte Männer zum freien Selbstdenken in den verschiedenartigsten Gebieten des Wissens antrieb. Eine großartige physische Weltanschauung bedarf nicht bloß der reichen Fülle der  Beobachtungen, als Substrats der Verallgemeinerung der Ideen; sie bedarf auch der vorbereitenden Kräftigung der Gemüther, um in den ewigen Kämpfen zwischen Wissen und Glauben nicht vor den drohenden Gestalten zurückzuschrecken, die bis in die neuere Zeit an den Eingängen zu gewissen Regionen der Erfahrungswissenschaft auftreten und diese Eingänge zu versperren trachten. Man darf nicht trennen, was in dem Entwickelungsgange der Menschheit gleichmäßig belebt hat das Gefühl der Berechtigung zur intellectuellen Freiheit und das lange unbefriedigte Streben nach Entdeckungen in fernen Räumen. Jene freien Selbstdenker bildeten eine Reihe, welche im Mittelalter mit Duns Scotus, Wilhelm von Occam und Nicolaus von Cusa anhebt und durch Ramus, Campanella und Giordano Bruno bis zu Descartes leitet. Die unübersteiglich scheinende »Kluft zwischen dem Denken und dem Sein, die Beziehungen zwischen der erkennenden Seele und dem erkannten Gegenstande« trennten die Dialectiker in jene zwei berühmten Schulen der Realisten und Nominalisten. Des fast vergessenen Kampfes dieser mittelalterlichen Schulen muß hier gedacht werden, weil er einen wesentlichen Einfluß auf die endliche Begründung der Erfahrungswissenschaften ausgeübt hat. Die Nominalisten, welche den allgemeinen Begriffen nur ein subjectives Dasein in dem menschlichen Vorstellungsvermögen zugestanden, wurden nach vielen Schwankungen zuletzt im 14ten und 15ten Jahrhundert die siegreiche Parthei. Bei ihrer größeren Abneigung vor leeren Abstractionen drangen sie zuerst auf die Nothwendigkeit der Erfahrung, auf die Vermehrung der sinnlichen Grundlage der Erkenntniß. Eine solche Richtung wirkte wenigstens mittelbar auf die Bearbeitung des empirischen Naturwissens; aber auch schon da, wo sich nur noch realistische Ansichten geltend machten, hatte die Bekanntschaft mit der Litteratur der Araber Liebe zum Naturwissen, in glücklichem Kampfe mit der alles absorbirenden Theologie, verbreitet. So sehen wir in den verschiedenen Perioden des Mittelalters, dem man vielleicht eine zu große Charakter-Einheit zuzuschreiben gewohnt ist, auf ganz verschiedenen Wegen: auf rein ideellen und empirischen, das große Werk der Entdeckungen im Erdraume und die Möglichkeit ihrer glücklichen Benutzung zur Erweiterung des kosmischen Ideenkreises sich allmälig vorbereiten. Unter den gelehrten Arabern war das Naturwissen eng an Arzneikunde und Philosophie, im christlichen Mittelalter war es neben der Philosophie an die theologische Dogmatik geknüpft. Die letztere, ihrer Natur nach zur Alleinherrschaft strebend, bedrängte die empirische Forschung in den Gebieten der Physik, der organischen Morphologie und der, meist mit Astrologie verschwisterten Sternkunde. Das von den Arabern und jüdischen Rabbinern überkommene Studium des allumfassenden Aristoteles hatte aber die Richtung nach einer philosophischen Verschmelzung aller Disciplinen hervorgerufen; daher galten Ibn-Sina (Avicenna) und Ibn-Roschd (Averroes), Albertus Magnus und Roger Bacon für die Repräsentanten des ganzen menschlichen Wissens ihrer Zeit. Der Ruhm, welcher im Mittelalter ihre Namen umstrahlte, läßt sich diesem allgemein verbreiteten Glauben beimessen. Albert der Große, aus dem Geschlechte der Grafen von Bollstädt, muß auch als Selbstbeobachter in dem Gebiete der zerlegenden Chemie genannt werden. Seine Hoffnungen waren freilich auf die Umwandlung der Metalle gerichtet; aber, um sie zu erfüllen, vervollkommnete er nicht bloß die praktischen Handgriffe in Behandlung der Erze, er vermehrte auch die Einsicht in die allgemeine Wirkungsart der chemischen Naturkräfte. Ueber den organischen Bau und die Pflanzen-Physiologie enthalten seine Werke einzelne überaus scharfsinnige Bemerkungen. Er kannte den Schlaf der Pflanzen, das periodische sich Oeffnen und Schließen der Blumen, die Verminderung des Saftes durch Verdunstung aus der Oberhaut der Blätter, den Einfluß der Theilung der Gefäßbündel auf die Ausschnitte des Blattrandes. Er commentirte alle physikalischen Schriften des Stagiriten, doch die Thiergeschichte nur nach der lateinischen Uebersetzung des Michael Scotus aus dem Arabischen. Ein Werk Alberts des Großen, welches den Titel führt: Liber cosmographicus de natura locorum , ist eine Art physischer Geographie. Ich habe darin Betrachtungen aufgefunden über die gleichzeitige Abhängigkeit der Klimate von der Breite und der Höhe des Orts, wie über die Wirkung des verschiedenen Einfallswinkels der Sonnenstrahlen auf Erwärmung des Bodens, die mich sehr überrascht haben. Daß Albert von Dante gefeiert worden ist, verdankt er vielleicht nicht so sehr sich selbst als seinem geliebten Schüler, dem heiligen Thomas von Aquino, welchen er 1245 von Cöln nach Paris und 1248 nach Deutschland zurückführte." Siehe auch Anmerk. 2 und Kurs Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion. Akademie der Kunst und Philosophie 
[6] Science Review Letters 2015, 14, Nr. 609 und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2015, Nr. 22, p. 8; siehe auch Kurse, Nr. 554 Friedrich Hölderlin, Nr. 560 - Walter von der Vogelweide, Nr. 558 - Calderon, Nr. 557 - Ariosto, Nr. 556 - Torquato Tasso. Akademie der Kunst und Philosophie
[7] Science Review Letters 2015, 14, Nr. 629 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 206, p. 8
[8] Science Review Letters 2015, 14, Nr. 631 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 208, p. 2, 8 und 10
[9] Ibid
[10] Siehe Anmerk. 7
[11] Siehe Anmerk. 2 und Kurs Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur in Frankreich. Akademie der Kunst und Philosophie
[12] Ibid
[13] Ibid
[14] Siehe Anmerk. 7 und Kurs Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance in Italien. Akademie der Kunst und Philosophie
[15] Ibid
[16] Horn, Christoph: Augustinus. München 1995; Hartmut Leppin 2016: Einfach mal das Leben ändern. Erfolg und Wohlstand allein machen noch lange nicht glücklich. Wie man zu echter Erfüllung findet, zeigt das Beispiel des Augustinus. Frankfurt a.M; mehr zu Augustinus und wie das Scheitern in die Bekehrung zum Christlichen Glauben führen kann siehe Kurse Nr. 564 St. Augustinus, Nr. 500 Thomas von Aquin, Nr. 559 Wolfram von Eschenbach, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik. Akademie der Kunst und Philosophie
[17] "Das Böse ist dann nicht mehr eine abstrakte Macht, die uns von außen verführt und die im wesentlichen nichts mit uns zu tun hat. Wir lernen es jedoch als unrechtmäßige Entwicklung kennen. Entweder hemmt es unsere Entwicklung zum Schönen, Wahren und Guten, weil wir den Mut aufgeben, diese Entwicklung trotz aller Widerstände fortzusetzen; oder es will unsere Entwicklung beschleunigen, wodurch wir unsere Freiheit in dieser Entwicklung preisgeben. Wir werden entwickelt und geben die Macht über uns selbst auf." (Mosmuller) 
[18] Zitiert nach Mosmuller 1994; was die morgenländische Philosophie und Mystik betrifft, so geht es immer um ein Auflösen des Ich und Verschmelzung mit dem All. Das Bewusstsein des Ich ist verdunkelt, das Ich scheint überwunden zu sein, doch eigentlich lebt man nun ohne Unterscheidung im niederen Ich. Faktisch verliert man damit seine Menschlichkeit und wird zu einem tierischen Bewusstsein gebracht. Es gab eine Zeit - doch die liegt Jahrtausende zurück - in der dieses Bewusstsein wirklich zeitgemäß war. In dieser Zeit waren die morgenländischen Religionen der Ägypter, Perser, Inder geistige Mysterien. Will man allerdings heute noch diese Art Mystik betreiben, wie es vor Jahrtausenden richtig war, dann gerät der Geist in Verfall. Das Denken wird geistlos, auch durch eine falsche Erziehung. (Mieke Mosmuller 2007: Der heilige Gral. Occident. Baarle Nassau; Dies.1994, Suche das Licht, das im Abendlande aufgeht, Den Haag). vgl. Kurse Nr. 564 St. Augustinus, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 511 Fichte - Philosophie der Erziehung, Nr. 509 Philosophie der Freiheit, Nr. 543 Deutscher Idealismus, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 533 Aristoteles - Philosophy of Sciences. Akademie der Kunst und Philosophie 
 
 

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Letzte Bearbeitung:15.05.2017