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Kurs Nr. 614 Sittenlehre III



"Ein nicht unwichtiger Bestandteil des Lebens ist das Denken. ... Zu dem Entschlusse aber, dieses Denken nun auch einmal an seiner eigenen Person zu versuchen, wird es nicht leicht kommen." - J.G.Fichte

"Den ausgestorbenen Trieb des Denkens wieder in Anregung zu bringen." - J.G.Fichte

Rubens, Madonna im Blumenkranz

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:
 

1. "Den ausgestorbenen Trieb des Denkens wieder in Anregung zu bringen"

Wie schon in Band I der Sittenlehre erwähnt, schrieb Fichte: "Ein nicht unwichtiger Bestandteil des Lebens ist das Denken. ... Zu dem Entschlusse aber, dieses Denken nun auch einmal an seiner eigenen Person zu versuchen, wird es nicht leicht kommen." Warum eigentlich? Ist die "historische Flachheit, Zerstreutheit in die mannigfaltigsten und widersprechendsten Ansichten, Unentschlossenheit über alle zusammen, und absolute Gleichgültigkeit gegen Wahrheit" so verbreitet? Und versichert jeder, "dass er in diesem Bilde sich nicht erkenne"? Worum geht es denn in den Kursen der Akademie der Kunst und Philosophie? Doch um nichts anderes, als "den ausgestorbenen Trieb des Denkens wieder in Anregung zu bringen." Das funktioniert natürlich nicht mit Werken, die "keinen einzigen wertvollen Gedanken" enthalten. Nach Schopenhauer, Voltaire, Goethe, Novalis, Thomas von Aquin, Cusanus, Cervantes Calderón, Lope de Vega, Johannes von Damaskus, St. Petrus Venerabilis und vielen anderen ist der Koran beispielsweise dazu nicht geeignet. Denn es geht ja nicht darum sich Etwas auszudenken und eine Pseudowahrheit zu erfinden wie Fichte es nennt: "Ich glaube sie am Besten charakterisieren zu können durch folgenden Grundzug: ihr heisst Denken soviel als sich Etwas ausdenken; und Selbstdenken soviel als sich für seine eigene Person und auf seinen eigenen Leib eine Wahrheit erdenken." [1]

Schon Hegel wusste was passiert wenn das Denken fehlt, weshalb der Islam als eine fanatische Sekte gilt, und die Neigungen der Muslime beschreibt er - bedingt durch ihre Sekte - "um so wilder, ungebändigter, weil die Reflexion ihnen fehlt". Der Mensch behalte in dieser Sekte keine Eigentümlichkeit für sich. "Der Mensch, indem er existiert, partikularisiert sich allerdings in seinen Neigungen, Interessen, und diese sind hier um so wilder, ungebändigter, weil die Reflexion ihnen fehlt, aber damit ist auch das vollkommene Gegenteil, alles fallen zu lassen, Gleichgültigkeit gegen jeden Zweck, absoluter Fatalismus, Gleichgültigkeit gegen das Leben.".Daher sei die mohammedanische Sekte "wesentlich fanatisch", so Hegel. Die Sekte des Islam taugt also nichts und ruiniert die Menschen. Der große Dichter des Don Quijote, Miguel de Cervantes Saavedra, bringt es in seiner Komödie LOS BAÑOS DE ARGEL auf den Punkt.  "un alma de Dios sedienta" (eine durstige Seele Gottes) kann nicht durch den "el trompo" (Hohlkopf) Muhammad befriedigt werden. [2]

Heute gibt es sogar Leute, die sich Philosophen nennen und trotzdem versäumt haben das Denken in Anregung zu bringen. Das betrifft zum Beispiel einige FDP-Politiker und den "Musikphilosoph und protestantischen Theologen" Rainer Bayreuther, wenn er über "Eine Theologie des Muezzinrufs" schreibt. Von einer "Theologie" kann im Islam keine Rede sein, auch ist der Muezzinruf nicht mit dem christlichen Glockenläuten vergleichbar. Aus gutem Grund ist den Moscheen in Deutschland eine derartige Beschallung des öffentlichen Raums untersagt. Dennoch rief in Krefeld ein Muezzin zum Ramadan. Vom Minarett der Yunus-Emre-Moschee im Stadtteil Stahldorf erscholl im muslimischen Fastenmonat des Jahres 2021 weithin hörbar der Ruf. In ein Mikrofon sang er arabische Textzeilen und rief die Muslime zum Tagesgebet, wie es offiziell heißt, in Wirklichkeit erinnert er an den Dschihad mit Worten wie „Allahu akbar“. Was war passiert? Einige Moscheegemeinden hatten den Antrag gestellt, wenigstens für die Zeit des Ramadans öffentlich zum Abendgebet bzw. Dschihad aufrufen zu dürfen. "Das von einem SPD-Bürgermeister regierte Krefeld gab, gegen den Widerstand von CDU und AfD, dem Ersuchen statt. Die FDP unterstützte den Antrag und wartete mit Hinweis auf das Grundrecht der freien Religionsausübung überdies mit der Forderung auf, den Muezzinruf dem Läuten der christlichen Kirchenglocken gleichzustellen." Der fehlgeleitete Philosoph Bayreuther schwärmt von dem Muezzinruf als "das schiere materielle Schwingungsereignis von Schall- oder Lichtwellen" und vom Islam, dem "theologische Überzeugungen und konkrete religiöse Absichten zugrunde" liegen würden, von einer "Allah-Akustik", die man keinesfalls verbieten dürfe. "Sie zu verbieten würde ... übers Ziel hinausschießen. Es wäre eine eklatante Beschränkung der Freiheit." Mit den Begriffen Freiheit und Religion hat sich dieser Philosoph also genauso wenig beschäftigt wie mit dem Denken. [3]

Weitere Theologen und Islamwissenschaftler, die mit einem verkorksten Meinungensystem herumlaufen und versäumt haben den "ausgestorbenen Trieb des Denkens wieder in Anregung zu bringen", sind "Karl-Josef Kuschel, der sich intensiv in Hans Küngs „Stiftung Weltethos“ engagiert hat", die Islamwissenschaftler Stefan Weidner und der iranisch-amerikanische Islamwissenschaftler Hamid Dabashi. Sie schwärmen über die "kosmopolitischen Aspekte des Islams" und von einer  tausendjährigen Tradition des  „persischsprachigen literarischen Humanismus“ - von Humanismus kann in islamischen Ländern allerdings nicht die Rede sein. Weidner und Kuschel verfälschen in einzigartiger Weise Goethes Sicht auf den Islam. Goethe war zwar der erste bedeutende europäische Literat, der begriff, dass Hafis ein bedeutender Dichter ist, er kann aber nicht auf einer Stufe mit Shakespeare, Dante, Cervantes, Calderón, Homer, stehen. Sachlich falsch ist auch die Behauptung dieser Theologen und Pseudowissenschaftler, Goethe habe einen "radikal anderen Akzent" setzen wollen als Voltaire oder dass dessen „Mahomet“-Tragödie eine "gezielte Verleumdung des Propheten" sei. Goethe war begeistert von Voltaires Drama "Mahomet der Lügenprophet", weshalb er es auch übersetzte. Herzog Carl-August verlangte 1799 sogar von Goethe, er solle Voltaires "Mahomet der Lügenprophet" in Weimar inszenieren. Leute, die eine ähnlich falsche Sicht auf den Islam hatten wie Karl-Josef Kuschel und Stefan Weidner, gab es auch damals, nämlich die Familie Herder; diese waren natürlich nicht erfreut über die Inszenierung: „Eine solche Versündigung gegen die Historie – er machte Mahomet zum groben, platten Betrüger, Mörder und Wollüstling – und gegen die Menschheit habe ich Goethe nie zugetraut“, schrieb Karoline Herder am 31.1.1800 in ihr Tagebuch. Voltaires "Mahomet der Lügenprophet" wurde in ganz Europa rezipiert und übersetzt, so auch von Johann Wolfgang von Goethe; Mahomet gaukelt den Menschen vor, "dass nur die Muselmannen tugendhaft" seien, und zwingt ihnen seinen Wahn auf; doch wer "den freien Blick empor" hebt, merkt schnell dass Allah kein Gott ist ("Ist das ein Gott, der Hass gebietet?") Im ersten Aufzug des Trauerspiels in fünf Aufzügen, nach Voltaire von Johann Wolfgang von Goethe wird Mahomet als "Lügenkünstler" oder "trügrisch Ungeheuer" und "Barbar", als "Frevler" und  "Missetäter" bezeichnet. Er spricht vom "Gift des Wahnes", von den "Fesseln Mahomets" und "dem Lärm des Lagers" sowie "der Wüste Schrecknis". Mahomets Markenzeichen sind "Schwert und Trug". Der Mohammedanismus oder Islam, wie er sich heute scheinbar harmlos nennt, sei nichts als "falscher Heuchelwahn", damit "Räuberhände sich bereicherten". Nicht Königreiche hat Mahomet gegründet, sondern "Kronen sich erlog". Mahomet, "ein roher Knecht ..., betrügt, durch Heucheldienst und Schwärmerei" und ist "in des Aberglaubens festen Banden." [4]
 

2. „Liaisons dangereuses"

Wer das von Fichte und Hegel gesagte nicht bedenkt, findet sich bald in einer der „Liaisons dangereuses" wieder, die die Gesellschaft an den Rande des Ruins bringen können. Pierre-Alain Taguieff, Soziologe, Philosoph und Ideenhistoriker, befasst sich schon lange mit dem Antisemitismus und den „Liaisons dangereuses". In den Achtzigerjahren diagnostizierte er in Frankreich eine „nouvelle judéophobie“. Zu Beginn des Jahrtausends prägte er den Begriff des „Islamgauchismus“, der vor ein paar Monaten in Frankreich zum politischen Schlagwort wurde, nachdem linken Universitäten geistige Komplizenschaft mit dem islamistischen Terrorismus und „Separatismus in der Republik“ vorgeworfen wurde. "In seinem Buch „Liaisons dangereuses: islamo-nazisme, islamo-gauchisme“ werden die Beziehungen der Nationalsozialisten und der zeitgenössischen Linken zum Islam behandelt. Zur Ideologie sei der „Islamgauchismus“ durch den Zusammenschluss von Linksradikalen und Islamisten geworden. Der Linken habe er neue revolutionäre Hoffnungen eröffnet. Die Causa der Palästinenser hatten die (vielfach jüdischen) Maoisten der „Gauche Prolétarienne“ im Visier, sie ersetzten die Proletarier der Kommunistischen Partei durch die muslimischen Einwanderer aus den ehemaligen Kolonien. Doch die Algerier, Tunesier, Marokkaner wollten nicht vereint kämpfen. Mit den Palästinensern konnten sie sich hingegen identifizieren, die Religion und der Antizionismus beflügelten das Engagement, dem Antisemitismus wurde die „Islamophobie“ entgegengesetzt. Inzwischen hält Taguieff den Begriff „islamo-décolonial“ für treffender. Er hat der „Intersektionalität“ – der Verknüpfung von Feminismus, Antirassismus und Antikolonialismus – die Studie „L’Imposture décoloniale“ gewidmet. Schon im Titel steckt die These: Es handele sich um eine „imaginäre Wissenschaft“. Taguieff prangert die Auswüchse der „dekolonialen Ideologie“ an und zeichnet ihre Genealogie nach: Für ihn geht sie auf die Vulgarisierung der französischen Philosophie der Postmoderne zurück. Der Kampf der Geschlechter und Rassen habe den Klassenkampf abgelöst. Die Anfälligkeit der französischen Intellektuellen für Ideologien – nach dem Marxismus der Antirassismus – analysiert er mit Tocqueville." [5]
 

3. Maria Lactans und die Sittenlehre oder Philosophie der Religion

Heute ist die Philosophie weit entfernt von einer echten Philosophie. Nach Schelling gab es eine Zeit, "wo Religion, abgesondert vom Volksglauben, gleich einem heiligen Feuer, in Mysterien bewahrt wurde, und Philosophie mit ihr ein gemeinschaftliches Heiligtum hatte. Die allgemeine Sage des Altertums nennt die frühesten Philosophen als Urheber der Mysterien, wie die trefflichsten unter den späteren, Plato vornehmlich, gern von ihnen ihre göttlichen Lehren ableiteten. Damals hatte die Philosophie noch den Mut und das Recht zu den einzig großen Gegenständen, um deren willen allein es wert ist zu philosophieren und sich über das gemeine Wissen zu erheben." [6]

Die Philosophie der Freiheit, eine wichtige Voraussetzung der Religion, hat sich in Europa entwickelt und muss von hier aus in solche Länder getragen werden, die diese Freiheit noch nicht haben wie die muslimischen Länder. Schelling sagt, ein neues, breites Tor müsse sich öffnen, "durch welches euroäische Sitte, Wissenschaft und Bildung, vor allem christliche Religion über eine bisher von ihnen ganz unberührte Welt sich ergießen werden, - ist es verstattet, zu denken, dass die Weltgeschichte sich aufs neue dem Orient zuwende, und die letzten Bestimmungen der Menschheit und des Christentum dort sich zu erfüllen eilen." Schelling sieht es als die Mission Europas ("christliche, durch Wissenschaft erhobene Europa"), den islamisierten Orient wieder zu christianisieren, denn ohne Christentum gibt es keine Freiheit. Wie in Dantes Paradiso XXIII geschildert muss man sich auf Maria Lactans und die geistige Nahrung besinnen, wie es von vielen Künstlern dargestellt wurde.  [7]

Ein erster Schritt, um den Islam zu verlassen, ist zum Beispiel vorerst an gar nichts mehr zu glauben, ggf. Nietzscheaner werden, zumindest nicht an die Lügen, wie sie im Koran aufgetischt werden von einer "verdumpften" Pseudo-Theologie. "Es musste einmal tabula rasa gemacht, der Boden völlig eingeebnet werden werden, wenn das Christentum ein frei erkanntes und frei angenommenes werden, an die Stelle einer verdumpften Theologie ein von der freien Luft der Wissenschaft durchwehtes und darum allen Stürmen gewachsenes, dauerhaftes System treten sollte, ein System, das die im Christentum von Anfang enthaltenen, so viele Jahrhunderte wie in einem Schrein verschlossenen Schätze zu allgemeiner Geltung und Erkenntnis brächte. Es dürfte von diesem Standpunkt sogar der Wunsch gerechtfertigt sein, dass der öffentliche Abfall von dem Christentum durch kein äußeres Mittel verhindert, überall ohne Gefahr geschehen könnte. Es selbst will, ja es leidet keinen Zwang mehr, stark und mächtig will es sein nur durch sich selbst, jede äußere Hilfe verschmähend." [8]

Die Aufgabe der Philosophie ist natürlich nicht, das Christentum in abstrakte Begriffe zu gießen, quasi zu entmythologisieren, wie es evangelische und auch katholische Theologen heute vielfach unternehmen, die nur noch von Gläubigen reden, egal ob nun der christliche Gott oder der islamische Pseudo-Gott gemeint ist. "Mit der Offenbarung sich beschäftigen, um sie nur wieder in Philosophie, d.h. in das, was unabhängig von ihr schon gewusst ist, aufzulösen, wäre ein der Philosophie unwürdiges Treiben, da sie vielmehr immer auf Erweiterung des menschlichen Wissens bedacht sein soll." Manchen könnte man vorwerfen, "dass sie unter Denkfreiheit die Freiheit nicht zu denken verstehen, und dass sie von dieser einen ungebührlichen Gebrauch machen. Freilich, was man nicht begreift und ebensowenig erfahren hat, kann man auch nicht annehmen."  [9]

Wer das Denken nicht gänzlich aufgegeben hat, wird erkennen, "dass das Christentum zu seiner Voraussetzung keine anderen Verhältnisse hat, als durch welche auch die Welt besteht, dass der Grund des Christentums gelegt ist, ehe der Welt Grund gelegt war, dass Christus in diesem Sinne der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte ist." Daher steckt auch in vielen vorchristlichen Religionen viel Wahrheit, nicht jedoch in der islamischen Pseudo-Religion. Manche Philosophen und Theologen wissen gar nicht, was das ewig Wahre der Religion ist und versuchen krampfhaft Islam und Christentum zu vergleichen und verwechseln das Nichtige mit dem Ewigen: "Es gibt noch immer viele, die sich bemühen, ja sich plagen, das ewig Wahre im Christentum zu entdecken; ihr Unglück ist, dass sie unter dem ewig Wahren alles das meinen, was keines Nachdenkens bedarf, was jeder von selbst weiß, wie ihnen Vernunft der Verstand ist, den jeder hat. Es geht ihnen mit dem Ewigen wie mit dem Allgemeinen, das sie mit dem Nichtigen verwechseln, wonach das allgemeinste Beknntnis das ist, das nichts bekennt." Schelling sagt ähnlich wie Augustinus: "Das Christentum ist selbst älter als das Christentum, nämlich als das jener Bücher" [10]

Wer Länder gesehen hat, in denen das Christentum nahezu ausgelöscht wurde, wie in denen des nahen Ostens und der Türkei, stellt mit Schelling fest, "welche trostlose Öde und Langeweile der völlige Untergang des Christentums über alle menschlichen Verhältnisse verbreiten müsste, welche moralische Wüste, in der kein Mensch und am Ende selbst die nicht leben möchten, die sie herbeigeswünscht hatten".  [11]
 

4. Kant als Atheist, seine Sittenlehre unvollständig; "Reflexionspunkt", von dem aus die anderen Wissenschaften berichtigt werden

Ähnlich wie für Schelling und Hegel gibt es auch für Fichte keine Sittenlehre ohne Geist. Kant sei in dieser Beziehung nicht weit gekommen: "Das Beste in Kant ist die Sittenlehre, weiter ist er nicht gekommen, sein höchstes ist der kategorische Imperativ (ein großes Wort, das aber, wie sich zeigen wird, nicht braucht an die Spitze der Wissenschaft gestellt zu werden.) Darum konnte auch Kant nichts von Gott wissen." [12]
"Geist ist das erste und wahre, aus dem erst folgt die Welt. Wie man ohne dies auch nur von Sittlichkeit prechen könne, weiß ich nicht." - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812
Für Fichte ist in der Sittenlehre die Welt des Geistes "die erste, einzige wahre." Kant und seine Nachfolger stützen sich zu sehr auf die Kant'sche Sittenlehre und klammern den Geist aus. Dabei vergessen sie Fichtes Wort: "Wer dies nicht fürs erste zugibt, (sittlich = geistig und im Geiste) für den hat das Wort Sittlichkeit gar keinen Sinn." Die Sittenlehre nimmt in der Reihe der besonderen Wissenschaften einen hohen Rang ein, über sich nur die Religionslehre (es ist klar, dass die islamische Lehre ausgeschlossen ist, da es sich nicht um Religion sondern um eine Sekte handelt ohne jeden Bezug zum Geist), unter sich die Rechts- und Naturlehre. Eine echte Sittenlehre stellt einen "Reflexionspunkt" dar, von dem aus die anderen Wissenschaften, die sich nicht an die "Wahrheiten der allgemeinen Wissenschaftslehre" gehalten haben, berichtigt werden, zum Beispiel wenn sie meinen, sie könnten als Biotechnologen mit einer Genschere beliebig am Erbgut herumpfuschen. [13]

Gerade was die Gentechnik, das Herumpfuschen mit Hilfe der Genschere, das Erfinden von Scheinmedikamenten wie mRNA- oder Vektor-Impfstoffen, betrifft, was inzwischen sogar von "Ethikkommissionen", grünen und liberalen Parteien befürwortet wird, muss man zugeben, dass von falschen Prämissen ausgegangen wird, dass "gerade die Prämisse dieses Schlusses die eigentliche Grundverkehrtheit" ist. Schon Augustinus (De trinitate) hatte Zweifel, dass herkömmliche Philosophen in der Lage wären, Abhilfe zu schaffen, waren sie doch vielfach wie heute die Positivisten, nur in der Lage, andere "zu ihren Irrtümern zu verführen". Nur echte Philosophen im Sinne von Fichte und Augustinus sind in der Lage zuzuhören, nämlich "dass die Wahrheit von überall her klingt, den Gläubigen zur Hilfe, den Gottlosen zur Überführung." [14]

"Das eben heißts, was ich immer sagte: Philosophie ist ein reines Denken; das aber vernehmen die Menschen in der Regel gar nicht, drum verstehen sie keine Philosophie." - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812

"Bei Kant sieht es zuweilen aus, (wie er selbst darüber gedacht, möchte schwer auszumitteln sein) auch ist es fast allenthalben also verstanden worden, als ob jener Begriff eben ein kategorischer Imperativ sei, und damit vollendet. Dies ist ganz unrichtig, und wenn man tiefer nachsieht, ohne Sinn. Drum wurde es ... die Aufgabe der Philosophie, auf eine reale Sittenlehre zu denken, jenem leeren Begriffe einen Inhalt zu verschaffen." - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812
 

5. Praktische und pragmatische Kunstlehre der Sittlichkeit

Bei vielen heutigen Pseudo-Philosophen, die im Ethikrat für die Gentechnik und mRNA-Impfung stimmen, handelt es sich um Personen, die "kein wahres Ich, sondern nur ein leeres und nichtiges Bild desselben" haben. Ihre Philosophie ist nichts als das "lautere Nichts", was mit der Sittenlehre nichts mehr zu tun hat, eher mit einer Lehre der Unsittlichkeit: "Unsittlichkeit ist drum in einer solchen Lehre das wahre lautere Nichts." Manche berufen sich sogar scheinbar auf das Christentum ("Verleugnung der Welt, Absterben der Welt"). Dabei heißt es bei Johannes "Das Wort wird Fleisch", d.h. ein Philosoph, ein Selbstbewusstsein das sich außerhalb des echten Christentums befindet, "wäre insofern nicht das wahre, sondern das bloße Schein-Ich". In derartigen Ethikkommissionen sitzen entweder Atheisten oder bloße Schein-Iche, kein Wunder, dass sie seltsame Empfehlungen geben. Dabei sagt Fichte: "Das ganze Christentum hat keinen Sinn ohne diese Erkenntnis".   [15]

Fichte will aber keine Geschichte der Schein-Iche schreiben, sondern: "Unsere Aufgabe ist die Erscheinungslehre des wahrhaftigen und realen Ich... Wie wird das bloß scheinbare Ich zum wahrhaftigen: und wenn die Untersuchung von Nutzen sein soll, wie lässt es sich dazu machen. Dieses gäbe eine eigentlich praktische und pragmatische Kunstlehre der Sittlichkeit."  Fichte spricht von einer "Erziehungslehre des Menschengeschlechts, Pädagogik, im höchsten und allgemeinsten Sinne". Nur so könne die Sittenlehre zu einer "Kraft in der Welt" werden. [16]

"Bei dem, was bisher mit den Menschen durch ihre Erzieher und Lehrer vorgenommen worden ist, kann man, ohne lieblos zu sein, wohl urteilen, dass eine klare Erkenntnis jenes Ziels, und ein kräftiges Wollen desselben, nicht die erste Triebfeder gewesen ist."  - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812
Wenn in Europa an Staatsschulen zum Beispiel islamischer Religionsunterricht abgehalten wird, also die Lügen, wie sie im Koran aufgetischt werden von einer "verdumpften" Pseudo-Theologie (Schelling), dann führt dies bei den Kindern zu Irrtum und "Täuschung in ihrem Urteile", gebilligt vom Staat, der die Kinder eigentlich schützen sollte. Großer Vorreiter darin ist die Hessische Regierung unter Volker Bouffier und seinem Einflüsterer, dem Grünen Spitzenpolitiker und Muslim Al Wazir. [17]
"Eine Lehre von diesem Standpunkte aus kann nun sein, entweder Erscheinungslehre; wenn sie weiß, dass sie vom Erscheinen spricht, und die Wahrheit im Hintergrunde kennt,oder Schein-Lehre: wenn sie das nicht kennt, und die Erscheinung für die Sache nimmt. Dann entsteht der Schein, der  Irrtum und die Täuschung in ihrem Urteile." - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812

6. Unter dem Scheine der Religion und Sittlichkeit; "Das Grundgesetz aber eines Ich ist Freiheit"

"Unter dem Scheine der Religion und Sittlichkeit" widerspreche man, so Fichte, seiner Sittenlehre "mit großer Irreligiosität und Unsittlichkeit". Gemeint sind nicht nur "verdumpfte" islamische Pseudotheologen, sondern auch abergläubische Pseudo-Christen, denen die islamische Pseudo-Philosophie mit ihrem Allah ("mechanisch wirkendes Ding, welches zu denken wahre Abgötterei ist und Lästerung") ganz gelegen kommt. "Die Andächtigen dieser Art heben immer mit einer öffentlichen Beichte ihrer eigenen Sündhaftigkeit und der tiefen Greuel an... und sie können um ihrer Maxime willen, dass man Gott gefalle, wenn man sich recht niederträchtig vor ihm mache, sich selbst unrecht tun... ihr Verderben sei ja nicht etwa Gebrechlichkeit ihrer individuellen Natur, sondern das allgemeine Gesetz. Sie sind also bescheiden, nicht auf ihre Kosten, sondern auf die des menschlichen Geschlechts... Aber sie ganz zu leugnen, um das vergebne Streben zu unterdrücken, und die Menschen hahin zu bringen, dass sie mit ihrer Erbärmlichkeit, als dem allgemeinenLoose zufrieden sind, und noch dazu glauben, Gott ein Opfer der Demut zu bringen, das halte ich für verderblich." [18]
"Gott aber wirkt gemäß den Gesetzen der Erscheinung eines Ich, ... nicht als ein unbegreifliches, mechanisch wirkendes Ding, welches zu denken wahre Abgötterei ist und Lästerung. Das Grundgesetz aber eines Ich ist Freiheit: was Gott wirkt, oder der Begriff, muss drum unmittelbar erscheinen, als gewirkt durch eigene Freiheit... Du musst eben an die selbst arbeiten auf verständige Art, dann arbeitet an dir Gott, und treibt sein Werk. Von dieser Freiheit und Verständigkeit aber sie abziehen und sie an den Gebrauch von Mitteln weisen, die auf eine geheimnisvolle und schlechthin unbegreifliche Art die Heiligung hervorbringen sollen, dies ist verkehrt, dies bestärkt den Menschen in seiner Trägheit, und nimmt ihm die Klarheit, die das Vehikulum ist aller Sittlichkeit: unter welcher heiligen Autorität, und Vorwande es auch getrieben werde. Was unverständlich ist und gegen die Freiheit, ist sündlich und unsittlich, wo man auch es gefunden zu haben glaube." - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812
Man könne "tolerant sein gegen den Aberglauben solange er bloße leere Spekulation" bleibe; wenn er aber praktisch werde und "von dem Gebrauche des rechten und wahren Mittels abhält", d.h. wenn die Ministerpräsidenten der Länder (Armin Laschet, Volker Bouffier, Winfried Kretschmann, Annalena Baerbock usw.) in NRW, Hessen, Baden Württemberg, Niedersachsen, Berlin, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hamburg, Bremen,  die Kinder dazu ermuntern am islamischen Unterricht, quasi "Zauberbildung" an Staatsschulen teilzunehmen, islamische Zeichen, Symbole und zweifelhafte Texte zu verwenden, "wäre die Duldung Verrat an der Sache der Menschheit... Dass dies Unwesen noch kein Ende nehmen will - kommt daher, weil man nicht versteht." Was für die Kinder übrig bleibe sei "Gleichgültigkeit, Erstorbenheit für das Gute." Statt die Kinder zur Freiheit und Kritikfähigkeit zu erziehen, werden sie so "blinde Werkzeuge, irgend eines einzelnen Begriffs.... Muhammad: Enthusiast für den Begriff der Einheit Gottes, voll bitteren Hasses gegen die Vielgötterei, wo er sie anzutreffen glaubte, der mit Feuer und Schwert dies Bekenntnis der Einheit einführt: andere, die mit Feuer und Schwert die Menschen nötigen frei zu sein (z.B. Robespierre während der franz. Revolution)". Die Kinder sollen also zur "inneren Erstorbenheit" geführt werden damit sie ein "blindes sich selbst unklares Werkzeug" werden. [19]

Dies gilt nicht nur für die oben erwähnten Ministerpräsidenten der Länder sondern auch für die grüne Kanzlerkandidatin; gerade bei ihr kann man fragen: Ist die "historische Flachheit, Zerstreutheit in die mannigfaltigsten und widersprechendsten Ansichten, Unentschlossenheit über alle zusammen, und absolute Gleichgültigkeit gegen Wahrheit" bei ihr schon so verbreitet (III,1)? Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock bekräftigte "Pläne, ein neues Ministerium für Einwanderung zu schaffen. Die Einwanderungspolitik müsse „aus dem Innenministerium herausgelöst werden“, sagte Baerbock in einem Video, das nun auf der Internetseite der Türkischen Gemeinde Berlin veröffentlicht wurde. Grund für den Vorstoß ist, dass die Grünen Einwanderung nicht mehr als ein Sicherheitsthema betrachten wollen, sondern als Thema der Gleichstellung und Teilhabe. Es müsse „die Vielfaltspolitik, die Teilhabepolitik in den Mittelpunkt eines gebündelten Ministeriums gestellt werden“, sagte Baerbock. Es gehe nicht mehr darum, dass Deutschland ein Einwanderungsland sei, sondern darum, die Einwanderungsgesellschaft zu gestalten." Fehlt nur noch, dass sie den Islam als Religionsgemeinschaft anerkennt und sich für ein türkisches Moscheegemeinden-Ministerium einsetzt, das den Übergang von einer christlichen zu einer islamisch-türkischen Mehrheitsgesellschaft "in einem Ministerium gebündelt" überwacht. Auch Bürgermeister und alle anderen Ämter sollen nach Baerbock durch Muslime ersetzt werden. Offiziell soll das Gesetz „Bundespartizipationsgesetz“ heißen,  es soll gewährleisten, dass im öffentlichen Dienst mehr Muslime, vor allem Türken eingestellt werden. „Gerade in Führungspositionen, in einigen Berufsgruppen, in der Politik, in der Öffentlichkeit sind eben nicht alle gleichberechtigt repräsentiert“, sagte Baerbock. Türken und andere Mitglieder der "Insch’allah-Muslim-Mafia" dürften "nicht länger als Bedrohung und Regulierungsproblem betrachtet werden. Deshalb müsse Migrationspolitik vom Bundesinnenministerium „als dem Sicherheitsressort abgekoppelt werden“. Auch hier äußert sich Baerbocks "historische Flachheit", wenn sie die Integration der Muslime bzw. Türken anspricht: "Baerbock äußerte sich anlässlich des sechzigsten Jahrestags des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik und der Türkei. Die türkische Einwanderungsgeschichte sei eine „große Erfolgsgeschichte für unser Land“, die bisher „kaum angemessen gewürdigt“ werde. Sie müsse in Schulbüchern und „in unserem gemeinsamen geschichtlichen Erinnerungsgedächtnis“ mehr Aufmerksamkeit finden." Von einer Erfolgsgeschichte kann man wohl kaum sprechen, es sei denn man nennt den Aufbau einer türkisch-islamischen Parallelgesellschaft einen Erfolg.  [20]
 

7. Freie und bewusste Sittlichkeit, "nicht durch Zwang oder Trug", Gott will ja "den Menschen frei haben, nicht ihn zum Sklaven machen der Furcht, oder irgendeines Irrtums"

Auf dem Wege zur "Bildung der Menschheit zur Sittlichkeit" ist klar, dass diese nur mit einer freien und bewussten Sittlichkeit erreicht werden kann, nicht dass irgendjemand auf die Idee kommt, "die Menschen wider ihren Willen und ohne ihr Bewusstsein sittlich" machen zu können, denn das wäre, so Fichte, "widersittlich"und nur eines Mohammed und seiner Anhänger würdig, die Menschen "mit Feuer und Schwert zu einem gewissen Bekenntnisse, in eine gewisse Verfassung und dergl. hineinzuzwingen." Das erinnert in Zeiten der Pandemie auch an gewisse Politiker selbst ernannte Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach, die die Menschen fälschlicherweise zu ihrem "Glück" zwingen wollen, zweifelhafte Medikamente zu nehmen. Diese Leute täuschen sich jedoch,  "denn dergl. kann nie geboten werden der freien und sittlichen Kraft." [21]

Also weder der Begründer der islamischen Sekte noch seltsame Gesundheitsapostel vom Schlage eines Karl Lauterbach können den Menschen zwingen "durch Zwang oder Trug". Der Mensch soll sich durch Erkenntnis und Liebe bessern; Gott will ja "den Menschen frei haben, nicht ihn zum Sklaven machen der Furcht, oder irgendeines Irrtums." [22]

Für das physische Wohlsein aller wurde die Rechtslehre bestimmt, die nur in freiheitlichen Ländern Gültigkeit hat, in muslimischen Despotien dagegen wird den Menschen fast alles genommen und er wird "beinahe zum Tier hernieder " gedrückt. Dass neuerdings auch in Europa diese Gesinnung immer mehr Verbreitung findet, verdorbene Politiker durch islamischen Religionsunterricht die Kinder verführen, ist nach Fichte völlig unangebracht; und er empfiehlt diesen Heuchlern, sich lieber zu verstecken als damit auch noch an die Öffentlichkeit zu treten. Ihnen wirft Fichte "wissentliche Unwahrheit" vor. [23]
 

"Für das physische Wohlsein aller , für Ordnung, die sie umgebe, für die Rechtlichkeit ihrer Verfassung, für ihre Freiheit, wie wir diese Begriffe alle in der Rechtslehre bestimmt haben. Denn er weiß, dass nur in einer solchen Lage sie ihren Blick erheben können auf das geistige, und höhere, und dass äußerer Druck in der Regel, und nach dem gemeinen Maasstabe dem Menschen fast alles sein höheres nimmt, und ihn beinahe zum Tier hernieder drückt." - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812

"Im Vorbeigehen, und um des Gegensatzes willen: der unsittliche, und unreine tut recht wohl daran, dass er sich versteckt, denn sein Anblick würde nur ärgern und verführen. Hat er es nicht zur innern Herzensreinigkeit gebracht, so ist das schlimm; nur begehe er nicht noch ärgers Übel, stecke nicht an und verführe, und mache sich nicht zum Teufel ... er füge der innern Unsittlichkeit nicht noch die Unverschämtheit hinzu, sie darzulegen. - Er wird zum Heuchler!" - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812

"Wissentliche Unwahrheit ist absolute unbedingte Unsittlichkeit; denn sie benimmt dem anderen das, was wir als das einzige Mittel zur Sittlichkeit in ihm eben ansteben sollen, die richtige Erkenntnis." - Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812 
 

8.  Sittlicher Glaube; eine Philosophie, die die gesamte sittliche Erkenntnis enthält im Gegensatz zur Philosophie als Räsonier-Vermögen; Pseudo-Denker und PolitikerInnen, die "in den Tag" hineinreden

In Bezug auf echte Philosophie spricht Fichte vom sittlichen Glauben, der "in das faktische Dasein nur durch Offenbarung, Inspiration" komme. Alle Philosophie gehe daher, "obwohl sie in Absicht der Form weghebt durchaus über alle Kirche, ... aus von der Kirche und ihrem Prinzip der Offenbarung." Nicht schwammiger Ethik- oder Islamunterricht in den Schulen, wie er von oberflächlichen Politikern gefordert wird  (Armin Laschet, Volker Bouffier, Winfried Kretschmann, Annalena Baerbock usw.) hilft weiter, sondern christliche Philosophie. Denn nach Fichte bleibe der echte Philosoph "Mitglied der Kirche, denn er ist im Schooße der Kirche notwendig erzeugt und von ihr ausgegangen... Enthält die Philosophie die gesamte sittliche Erkenntnis, als den möglichen Inhalt aller Offenbarungen, aller Symbole und Kirchenglaubens, in organischer Einheit, in vollendeter Klarheit, so leidet es keinen Zweifel, dass die, die dies ist,  höchste Richterin ist, und dass alles, was ihr widerspricht, irrig sei und durch den Fortschritt allmählich aufgegeben und losgelöst werden muss. Insofern ist die Lehre der Philosophie über das übersinnliche der reine lautere Glaube, zu welcher herauf alle Kirchenlehre und alles Symbol, im Fortlaufe der Zeiten gehoben werden muss. Die diesem Satze widersprechen, nehmen entweder ihn, besonders das Wort Philosophie und Vernunft in ihm, in einer anderen Bedeutung. Ihnen ist Vernunft und Philosophie das bloße Räsonier-Vermögen über die Sinnenwelt, weil eine andere Art des Räsonement ihnen noch garnicht vorgekommen ist." [24]

Peinlich wird es oft, wenn materialistische Philosophen oder PolitikerInnen Bücher schreiben, wie z.B. die grüne Kanzlerkanditatin Annalena Baerbock, und mitunter versuchen eigene Gedanken vorzubringen aber über ein "in den Tag" hineinreden nicht hinauskommen. Diesen Pseudo-Denkern könnte man mit Fichte entgegenhalten: "Darin aber, dass Philosophie nichts sei als jenes Kombinieren des sinnlichen Begriffs, sind wir mit ihnen uneinig und können sie bloß bitten, darüber sich bessere Kenntnisse anzuschaffen, und nicht immerfort in den Tag hineinzureden von dem ihnen schlechterdings fremden."  [25]
 
 

9. Ewiger Tod des Nichtseins; "abergläubische Superstition"; nachdem die Unnatur zur Natur geworden, erscheint ihnen die Natur als Unnatur; "Fanatismus der Verkehrtheit"

Viele hasten materiellen Gutern nach und hoffen, dass sie dadurch irgendwann einmal zufrieden gestellt werden. Das kann man allerdings mit Fichte getrost bezweifeln: "fänden sie einmal ein endliches Objekt, das sie völlig zufriedenstellte, so wären sie eben dadurch unwiderbringlich ausgestoßen von der Gottheit., und hingeworfen, in den ewigen Tod des Nichtseins. So sehnen sie, und ängstigen, ihr Leben hin; in jeder Lage, in der sie sich befinden, denkend, wenn es nur anders mit ihnen werden möchte, so würde ihnen besser werde, und nachdem es anders geworden ist, sich doch nicht besser befindend; an jeder Stelle, an der sie stehen, meinend, wenn sie nur dort, auf der Anhöhe, die ihr Auge fasst, angelangt sein würden, würde ihre Beängstigung weichen; - treu jedoch wiederfindend, auch  auf der Anhöhe, ihren alten Kummer. Gehen sie etwa, bei reiferen Jahren, nachdem der frische Mut, und die fröhliche Hoffnung der Jugend, geschwunden sind, mit sich zu Rate; überblicken sie etwa ihr ganzes bisheriges Leben, und wagen eine entscheidende Lehre daraus zu ziehen; wagen es etwa, sich zu gestehen, dass durchaus kein irdisches Gut zu befriedigen vermöge: was tun sie nun? Sie leisten vielleicht entschlossen Verzicht auf alle Glückseligkeit und allen Frieden; - das denn doch fortdauernde unaustigbare Sehnen ertötend, und abstumpfend, soviel sie vermögen; und nennen nun diese Dumpfheit die einzige wahre Weisheit, dieses Verzweifeln am Heile das einzige wahre Heil, und die vermeinte Erkenntnis, dass der Mensch gar nicht zur Glückseligkeit, sondern nur zu diesem Treiben im Nichts, um des Nichts, bestimmt sei, den wahren Verstand." Diese Menschen befinden sich in einer "bejammernswerten Täuschung", denn durch das "bloße Sichbegrabenlassen" komme man nicht in die Seligkeit; "und sie werden, im künftigen Leben, und in der unendlichen Reihe aller künftigen Leben, die Seligkeit ebenso vergebens suchen, als sie dieselbe in dem gegenwärtigen Leben vergebens gesucht haben." Wie kann man nun die Seligkeit erlangen? Der erste Schritt ist nach Fichte folgender: "Im Geiste, in der sich selber, gegründeten Lebendigkeit des Gedankens, ruhet das Leben, denn es ist außer dem Geiste gar nichts wahrhaftig da. Wahrhaftig leben, heißt wahrhaftig denken, und die Wahrheit erkennen."  [26]

Wer also nicht zum Denken, "zur wahren inneren Selbstständigkeit des Geistes" kommt, wie heute viele islamische SchriftstellerInnen und InfluencerInnen, die die islamische Despotie loben, der "bleibt anheim gegeben dem Meinen, und ist, alle Tage seines Lebens hindurch, gar kein eigener Verstand, sondern nur ein Anhang zu fremdem Verstande."  Solche Leute glauben an eine "abergläubische Superstition, durch welche höchstens eine mangelhafte Polizei ergänzt wird, das Innere des Menschen aber so schlecht bleibt, als vorher, oft sogar noch schlechter wird." Sie wollen zurückkehren in die "alte Zeit des Heidentums" statt sich mit dem eigentlichen Geist der Zeit, dem Neuen Testament zu beschäftigen. Fichte nimmt sogar an, "dass diese Erkenntnis, in aller der Lauterkeit, und Reinheit, welche auch wir auf keine Weise zu übertreffen vermögen, vom Ursprunge des Christentums an, in jedem Zeitalter, wenn auch von der herrschenden Kirche größtenteils verkannt, und verfolgt, dennoch, hier und da, im Verborgenen, gewaltet, und sich fortgepflanzt habe,"  [27]

Auch an Universitäten wird nur noch eine Sicht der Dinge zugelassen, alles andere wird im Namen der "cancel culture" und "political correctness" verbannt. Ist das an islamischen Koranschulen seit jeher so gewesen, macht sich diese Sichtweise, unter Philosophen, Wissenschaftlern, Politikern und neueren Kirchenlehrern, hierzulande breit. Sogar die Grünen, die sich die Erhaltung der Natur und der Gesundheit der Menschen und Tiere auf die Fahnen geschrieben haben, vertreten hier einen besonders schlimmen "Fanatismus der Verkehrtheit"; Genmanipulation (z.B. genmanipulierte Impfstoffe und Medizin) erscheint ihnen als die neue Natur: "Es ist daher gar kein Wunder, wenn, nachdem die Unnatur und zur Natur geworden" ihnen die Natur als Unnatur erscheint. Mit Fichte könnte man ihnen vorhalten: "Sie können nicht anders, als jene, sie beschämende, Überzeugung von einem Höheren im Menschen, und alle Erscheinungen, die diese Überzeugung bestätigen wollen, wütend anzufeinden... Eins der gebräuchlichsten und beliebtesten Kunststücke mit dieser Zunge ist dieses, dass sie der, nur ihnen verhassten Sache, einen allgemein verhassten Namen beilegen, um dadurch sie zu verschreien, und verdächtig zu machen." [28]

"Diese Philosophie bemächtigte sich, so wie alle geltende Philosophie, der Katechismen, und aller Schulbücher, der öffentlichen religiösen Vorträge, der gelesenen Schriften. Unser aller jugendliche Bildung fällt in diese Epoche. Es ist daher gar kein Wunder, wenn, nachdem die Unnatur und zur Natur geworden, die Natur uns erscheint als Unnatur; und wenn, nachdem wir alle Dinge zuerst auf dem Kopfe stehend erblickt haben, wir glauben, die in ihre rechte Lage gerückten Dinge ständen verkehrt. Dies ist nun ein Irrtum, der mit der Zeit wohl wegfallen wird: denn wir, die wir den Tod aus dem Leben ableiten, und den Körper aus dem Geiste, nicht aber umgekehrt, wie die Modernen - wir sind die eigentlichen Nachfolger der Alten, nur dass wir klar einsehen, was für sie dunkel blieb; die vorher erwähnte Philosophie aber ist eigentlich gar kein Fortschritt in der Zeit, sondern nur ein possenhaftes Zwischenspiel, als ein kleiner Anhang zur völligen Barbarei." - Johann Gottlieb Fichte, Anleitung zum seligen Leben II, 1806
Der "Fanatismus der Verkehrtheit" geht nicht nur so weit, dass Genmanipulation (z.B. genmanipulierte Impfstoffe und Medizin) ihnen als die neue Natur erscheint, sondern auch die islamische Weltanschauung als Religion, die überall in Europa verbreitet und gelehrt werden müsste. Dabei gilt für die "Erkenntnis des Seins" so wie Fichte es versteht: "jedweder Christ, der nur in seiner Kindheit eines gründlichen Religionsunterrichts genossen, hat schon damals, bei der Erklärung des göttlichen Wesens, - unsern Begriff vom Sein erhalten." [29]
 
 

10. Höhere Moralität, Wissenschaft im Gegensatz zum "Werk des Teufels"; "totale Verkehrtheit des Zeitalters, in Bezug auf Religion"; Superstition (Aberglaube), "cancel culture" und "political correctness"

Innerhalb der Menschheitsgeschichte entwickelt sich der Mensch zur wahren und höheren Sittlichkeit. Dies ist keine abstrakte sondern eine "reale Idee". Die Menschheit soll "in dem, von ihm Ergriffenen, und, durch ihn, in andern, in der Wirklichkeit zu dem machen, was sie, ihrer Bestimmung nach, ist, - zum getroffenen Abbilde, Abdrucke, und zur Offenbarung, - des innern göttlichen Wesens." Es wird nicht blind einer abstrakten Idee gefolgt, sondern "das wahrhaft Reale und Selbstständige ist ihr das Heilige, Gute, Schöne." Diese höhere Moralität zeigt sich in alten Religionen, nicht jedoch dort, wo der Begriff von Gott ein "gehaltloser Schattenbegriff" ist wie bei Kant oder im Islam. Innerhalb der Menschengeschichte ist es manchmal schwer, diese  "höhere Moralität" zu entdecken. Derjenige, der ein Auge dafür habe, könne sie entdecken. [30]
"Durch die höhere Moralität allein, und durch die von ihr Ergriffenen, ist Religion, und insbesondere die christliche Religion, - ist Weisheit und Wissenschaft, ist Gesetzgebung und Kultur, ist alles Gute und Achtungswürdige, das wir besitzen, in die Welt gekommen.." - Johann Gottlieb Fichte, Anleitung zum seligen Leben V, 1806
Diejenigen, die einem "leeren Schattenbegriffe" folgen, werden allerdings "um nichts gebessert, und bleiben, von Gott, ebenso entfernt, als je." Dies betrifft auch eine oberflächliche Wissenschaft, wie sie heute praktiziert wird, und die daher fast ohne Moralität auskommt und Genmanipulation als natürlich deklariert. Die christliche Religion ist zwar ohne Wissenschaft ein unerschütterlicher Glaube, aber erst durch echte Wissenschaft verwandelt sich der Glaube in "Schauen". Diese echte Wissenschaft muss allerdings erst entwickelt werden. "Dennoch aber gehört die Anforderung, diese Wissenschaft in uns, und anderen zu realisieren, in das gebiet der höhren Moralität." Damit bekommt auch Religion einen anderen Sinn und bedeutet nicht nur den Kirchgang. Die christliche Religion "ist überhaupt nicht ein für sich bestehendes Geschaft, das man abgesondert von andern Geschäften, etwa in gewissen Tagen und Stunden treiben könnte; sondern sie ist der innere Geist, der alles unser, übrigens seinen Weg ununterbrochen fortsetzendes, Denken und Handeln, durchdringt, belebt und in sich eintaucht." [31]

Fichte wendet sich natürlich auch gegen den aufkommenden Materialismus in der Wissenschaft und Philosophie, "gegen diejenigen unter unseren Zeitgenossen, welche bei halber Philosophie, und ganzer Verworrenheit, sich für aufgeklärt halten, wenn sie die Fortdauer der hier wirklichen Individuen, in höheren Sphären, leugnen."   [32] 

Höhere Moralität hat auch mit einem gewissen Gutmenschentum oder der zwanghaften Almosengeberei der Muslime nichts zu tun. Der echten Menschenliebe ist nach Fichte "nichts entfernter, als jenes gepriesene Gutsein, und immer gut sein und alles gut sein lassen. Die letzte Denkart, weit entfernt, die Lebe Gottes zu sein, ist vielmehr die, in einer früheren Rede sattsam geschilderte, absolute Flachheit und innere Zerflossenheit, eines Geistes, der weder zu lieben vermag, noch zu hassen." Als echter Christ ist man auch weit entfernt von dem "Bestreben derselben erwähnten Flachheit, sich über die Zeitumgebungen etwas aufzubinden, damit man eben in jener behaglichen Stimmung bleiben könne; sie umzudeuten, und ins Gute, ins Schöne, herüber zu erklären." Christus wollte aber nicht "eben jenes Gutseinlassen alles dessen, was ist"; sondern er will sehen wie sie in Wahrheit sind, "er urteilt streng und scharf, aber richtig, und dringt in die Prinzipien der herrschenden Denkart." Seinen eigentlichen Hass erregt der oben erwähnte "Fanatismus der Verkehrtheit", der von Muslimen auf die Spitze getrieben wird, "welcher sich nicht damit begnügt, selbst in seiner eigenen Person nichtswürdig zu sein, sondern, soweit er zu reichen vermag, alles ebenso nichtswürdig zu machen strebt, als er selbst ist, und den jeder Anblick eines Bessern ausser ihm, innig empört, und zum Hasse aufreizt." Diese Art zu denken findet sich nicht nur in der islamischen Welt. Fichte nennt es das "Werk des Teufels; denn auch der Teufel hasset das Gute, nicht schlechthin darum, weil es gut ist, wodurch derselbe völlig undenkbar würde: sondern aus Neid, und weil er selbst es nicht an sich zu bringen vermag." Der echte Christ, der vom wahren Gott Begeisterte, will, "dass ihm, und allen seinen Brüdern, von allen Seiten und in allen Richtungen, ewig fort nur Gott entgegenstrahle, wie er ist in ihm selber." Anders sieht es aus mit denen, die dem "Fanatismus der Verkehrtheit" anhängen: "so will umgekehrt der, von sich selbst Begeisterte, dass ihm, und allen seinenMitmenschen, von allen Seiten, und in allen Richtungen, ewig fort, nur das Bild seiner eigenen Nichtswürdigkeit entgegenstrahle. Er überschreitet durch dieses Heraustreten aus seiner Individualität, die natürliche, und menschliche Grenze des Egoismus, und macht sich zum allgemeinen Ideale und Gotte, welches alles eben also, der Teufel auch tut."  [33] 

Die "totale Verkehrtheit des Zeitalters, in Bezug auf Religion", diagnostiziert Fichte; er kritisiert den Skeptizismus seines Zeitalters, so wie man heute die "cancel culture" und "political korrectness" des materialistischen Humanismus kritisieren könnte: Er habe in seinen Vorlesungen gezeigt, "dass die herrschende Denkart des Zeitalters die Begriffe von Ehre und Schande geradezu umkehre, und das wahrhaft Entehrende, sich zum Ruhme, die wahre Ehre hingegen, sich zur Schande, anrechne. So ist, wie jedem, der nur ruhig gehört hat, unmittelbar eingeleuchtet haben muss, der oben erwähnte Skeptizismus, den unter Benennung des Schafrsinns das Zeitalter sich zur Ehre anzurechnen pflegt, offenbarer Stumpfsinn, Flachheit und Schwäche des Verstandes. Ganz besonders aber und vorzüglich, gilt diese totale Verkehrtheit des Zeitalters, in Bezug auf Religion. Ich müsste durchaus alle meine Worte an ihnen verloren haben, wenn ich Ihnen nicht wenigstens so viel einleuchtend gemacht hätte, dass alle Irreligiosität auf der Oberfläche der Dinge, und in leeren Scheine, befangen bleibt, und eben darum, einen Mangel an Kraft und Energie des Geistes voraussetzt, somit notwendig Schwäche, des Kopfes sowohl, als des Charakters, verrät." Im Gegensatz zur unechten Pseudo-Religion des Islam erhebt sich die echte Religion des Christentums über den Schein und, eindringend in das Wesen der Dinge, entdeckt sie "notwendig den glücklichsten Gebrauch der Geisteskräfte, den höchsten Tiefsinn, und Scharfsinn, und die davon unabtrennliche höchste Stärke des Charakters." Im heutigen materialistischen Humanismus wird Religion nur als eine Art Aberglaube betrachtet, weshalb dort das Christentum auf die Stufe des Islams gestellt wird. Das englische Königshaus bildet da keine Ausnahme. Hatte Prinz Charles schon seinerzeit die Islamisten gegen S. Rushdie unterstützt, so sind er und seine Mitarbeiter dabei, berühmte Orden wie "CBE" (Commander of the British Empire) und "OBE" (Officer of  the British Empire) an Islamisten gegen Geld zu vergeben. So bemühte sich der saudische Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz seit 2011 um einen solchen Orden. Den "OBE" hat er schon erhalten. Mafouz traf Charles in einem seiner Paläste in Schottland, "bevor er 2016 den CBE in einer privaten Zeremonie im Buckingham Palace verliehen bekam."  [34]

"Denn zuvörderst ist es gar nicht wahr, dass das Zeitalter über die Superstition hinweg sei; das Zeitalter ist, wie man bei jeder Gelegenheit mit Augen sehen kann, innerlich noch davon ausgefüllt, denn es erschrickt und zittert bei jeder kräftigen Berührung der Wurzel des Aberglaubens: sodann aber, und was die Hauptsache ist, ist die Superstition selbst der absolute Gegensatz zur Religion, sie ist auch nur Irreligiosität, nur in einer anderen Form; sie ist die schwermütige Irreligiosität, dagegen dasjenige, was das Zeitalter gern an sich brächte, wenn es könnte, nur als Befreiung von jener Schwermütigkeit  - die leichtsinnige Irreligiosität sein würde." - Johann Gottlieb Fichte, Anleitung zum seligen Leben XI, 1806

11. Von "cancel culture" und "political correctness" zur Geschichtsklitterei, Harvard- und Yale ProfessorInnen; Osmanen, steckbrieflich gesuche Terroristen als Innen- und Verteidigungsminister; islamische Antisemiten sehen sich als Opfer, gewaltfreier Islamismus in Europa versteckt sich hinter einer Fassade der Menschenrechte und des Antirassismus, Islamic Human Rights Committee (IHRC), Erdogan-nahen Seta-Stiftung; Frankreich wundert sich über Muezzinrufe in Deutschland, EU-Grenzen für islamische Terroristen und Kriminelle durchlässig wie ein Sieb

Die "totale Verkehrtheit des Zeitalters, in Bezug auf Religion", zeigt sich nicht nur in Afghanistan, Iran oder Pakistan, sondern auch in Europa und Amerika, auch hier wird von Harvard- und Yale ProfessorInnen der Schritt von "cancel culture" und "political correctness" zur Geschichtsklitterei  unternommen. Ähnlich wie früher im osmanischen Reich und der heutigen Türkei wurden nun auch im von den islamistischen Taliban eroberten Afghanistan, Islamisten und international gesuche Terroristen zu Innen- und Verteidigungsministern. " Eine Woche nach Abzug der letzten ausländischen Truppen aus Afghanistan haben die Taliban eine Übergangsregierung benannt. Das Amt des Regierungschefs werde Mullah Hassan Akhund übernehmen, sagte Taliban-Sprecher Zabihullah Mudschahid am Dienstag in Kabul. Akhund leitet seit rund 20 Jahren den obersten Führungsrat der Taliban, galt bisher aber eher als religiöser Führer und trat nach außen wenig in Erscheinung. Mullah Abdul Ghani Baradar, der als Chef des Politischen Büros den Friedensvertrag mit den Vereinigten Staaten unterzeichnet hatte, soll Akhunds Stellvertreter werden. Wichtige Funktionen übernehmen auch zwei mächtige Taliban-Führer der zweiten Generation: Mullah Yaqoob, der Sohn des ersten Taliban-Emirs Mullah Omar, soll Verteidigungsminister werden, Siradschuddin Haqqani Innenminister. Haqqani wird vom amerikanischen FBI steckbrieflich gesucht und führt das von seinem Vater gegründete Haqqani-Netzwerk, das für zahlreiche Selbstmordanschläge verantwortlich gemacht wird und enge Beziehungen zu Al-Qaida unterhalten soll. Trotz vieler Appelle wurden Frauen bei der Regierungsbildung nicht berücksichtigt."  [35]

In Teil II des Kurses Nr. 545 wurde über unreflektierte Islamkunde und Geschichtsklitterung bei der Harvard-Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel berichtet; unter dem Deckmantel der objektiven Wissenschaftlichkeit propagiert die Orientalistik-Professorin unverhüllt die Ideologie des islamischen Fundamentalismus. Die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels sollte 1995 der Höhepunkt ihrer akademischen Karriere werden - und stürzte die Orientalistin von Weltruf in ein Fegefeuer der Kritik, das ihr Renommee aufzehrte. Zum Verhängnis war der deutschen Harvard-Islamwissenschaftlerin ihre Äußerung geworden, mit seinem Roman "Die satanischen Verse" habe der von muslimischen Fanatikern mit dem Tode bedrohte Autor S. Rushdie auf eine "sehr üble Art die Gefühle" gläubiger Muslime verletzt. Damit rechtfertigte sie die menschenverachtenden Auswüchse des islamischen Fundamentalismus, was sie aber nicht einsehen wollte. Sie entschuldigte sich damit, "absolut unpolitisch" zu sein. Vor allem über die Mystik des Islam lehrte sie in Marburg, Bonn, Ankara und Harvard und lockte dort Islamisten an die Universitäten und ließ sie Dorktorarbeiten schreiben; seitdem war der Begriff der Geschichtsklitterung nicht nur an islamischen Universitäten präsent, sondern breitete sich auch in Harvard, Bonn und anderen Städten aus. [36]

Bevor wir uns mit Alan Mikhail, der an der Yale-Universität lehrt, und sich bislang hauptsächlich mit der Umwelt- und Wirtschaftsgeschichte des Osmanischen Reichs beschäftigt hat und der wie A. Schimmel ein "prominenter Beispielfall für tendenziöse und verfälschende Geschichtsschreibung" ist, auseinandersetzen, soll noch einmal auf die Professorin eingegangen werden, die versucht hat den Islamismus salonfähig zu machen. Annemarie Schimmel ist mehr als nur "naiv und unpolitisch", sie ist Mitarbeiterin bei staatlichen iranischen Propaganda-Organen und überzeugte Islamistin. Bundespräsident Herzog verlieh ihr in der Paulskirche zu Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Proteste gab es aus dem In- und Ausland, darunter Elisabeth Badinter, die deutschen Autorinnen Ralph Giordano, Herta Müller und Johannes Mario Simmel. Am 5. August 1995 meldete die "Süddeutsche Zeitung", der Aachener Buchhändler Peter Klein habe eidesstattlich erklärt, dass sich Annemarie Schimmel 1989 in einem ausführlichen Gespräch mit ihm "vorbehaltlos für die Fatwa gegen Salman Rushdie ausgesprochen" hatte: "Sie hat mir im Laufe des Abends unmissverständlich deutlich gemacht: sie unterstützt, befürwortet diesen Mordaufruf." Gleichzeitig berichtete die SZ, dass der Geschäftsführer des Schriftstellerverbandes PEN, Manfred Schlösser, Frau Schimmel aufgefordert hat, den Preis abzugeben: "Wir sind der Meinung, dass es dem Frieden enorm dienen würde, wenn Frau Schimmel diesen Preis weiterreichen würde an diejenigen, die wegen ihrer Religionsauffassung in Gefängnisse gesperrt werden oder wie Salman Rushdie vom Tode bedroht werden." Die Originaltexte der umstrittenen Friedenspreiskandidatin zeigen, dass Schimmels Sympathie-Erklärung für die Rushdie-Killer keineswegs ein "Ausrutscher" war, sondern Teil ihres Universums ist. Aus diesem Denken hatte die als "naiv und schwärmerisch" geltende Orientalistin bisher kein Geheimnis gemacht. Das zeigt nicht nur ihr so entwaffnend offenes Gespräch mit dem Buchhändler, sondern auch ihre "Einführung in den Islam", die sie 1990 in der Reihe "Reclam-Wissen" veröffentlichte. "Unter dem Deckmantel der objektiven Wissenschaftlichkeit propagiert die Orientalistik-Professorin darin unverhüllt die Ideologie des islamischen Fundamentalismus: Sie bekennt sich als schriftgläubige Anhängerin Mohammeds. Für den "Umschwung im Iran" oder andere totalitäre Regimes und terroristische Gotteskrieger findet sie kein einziges kritisches Wort. Dafür wirbt sie wortreich um Verständnis für den "Fundamentalismus" (den sie grundsätzlich in Anführungsstriche setzt). Seit 1989, dem Jahr der Rushdie-Fatwa, gibt die iranische Botschaft eine "Zeitschrift für islamisch-iranische Kultur" heraus, in der die in Bonn wohnende deutsche Professorin regelmäßig veröffentlicht." Zum 70. Geburtstag erschien ein l0-seitiger Jubelbericht in dem staatlichen Propaganda-Organ der Folterdiktatur Iran über Schimmel.  "Wer im Frühjahr 1989 die Zeitungsveröffentlichungen verfolgte, die sich mit Salman Rushdies Satanischen Versen befassten, bemerkte, dass kaum je der Grund für die Empörung nicht nur Ayatollah Khomeinis und weiterer muslimischer Kreise richtig verstanden wurde", schrieb Schimmel in einem ihrer Bücher. Die Friedenspreisträgerin billigt die Todesstrafe für sogenannte "Gotteslästerer" ebenso wie die Klitorisverstümmelung für Frauen. In ihrem  Buch "Die Zeichen Gottes" erwähnt sie die von Frauen in der ganzen Welt verzweifelt bekämpfte Klitorisverstümmelung: "Beschneidung von Frauen wird in gewissen Kreisen praktiziert, weil ein Hadith von der 'gegenseitigen Berührung der beiden beschnittenen Teile' spricht, wonach Vollwaschung erfolgt. Sie (...) wird als öffentliches Fest gefeiert." Und zur Scharia, dem mörderischen "Gottesgesetz", zitiert sie einen gewissen Kaschani, für den die Scharia ein "Gewand" ist, das "die hässlichen Züge der rationalen Seele in Ordnung bringt". Der Islamismus scheint auch der deutschen Professorin die zwingende Antwort auf die "übertriebene Modernisierung" und die "Zerrbilder, die von der westlichen Zivilisation ausgehen". Die "Rettung" kann nur von einer "Rückkehr zu den altehrwürdigen Zeiten des Propheten" kommen. So manchem Mitglied der Friedenspreis-Jury ist schon seit längerem flau bei dem Gedanken an die eigene Entscheidung. Einige der insgesamt elf Jurymitglieder versuchen seit Wochen, die Preisjury des deutschen Buchhandels zu einem zweiten Treffen und zum Überdenken der Entscheidung zu bewegen vergebens. Kein Wunder, outete sich doch Gerhard Kurtze - Vorsitzender des Börsenvereins und Geschäftsführer des Hamburger Grossohauses Wegner & Co. (ein Buch-Grossist) und Vorsitzender der Preisjury - in der "Zeit" als Schimmel-Befürworter. Zwei weitere sind die als "erzkonservative Katholiken" bekannten Professor Hans Maier (Ex-CSU-Minister und langjähriger Vorsitzender des "Zentralrats deutscher Katholiken") und Professor Wolfgang Frühwald (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und langjähriges Mitglied des Auswahlgremiums der Bischöflichen Begabtenförderung Cusanuswerk). Beide Professoren haben einen Lehrstuhl in München. Die bayerische Metropole wiederum gilt nicht nur als Hochburg des konservativen Katholizismus, sondern unter Kennern auch als "Hochburg der Islamisierung" in Deutschland. Auch kritische Christen sind über den Schulterschluss beunruhigt. Ein katholischer Pater, der - wie fast alle Gesprächspartner im Zusammenhang mit der Schimmel-Nominierung - nicht genannt werden möchte, spricht im Zusammenhang mit Maier und Frühwald von der "katholischen Mafia". Er hält den Ex-CSU-Minister und Schimmel-Freund für "einen Scheinliberalen, der in Wahrheit ein Anti-Modernist ist und vermutlich dem Opus Dei nahe steht". Dem katholischen Geheimbund Opus Dei nahe stehen soll auch Frühwald. Beide Herren verteidigten Schimmel nach der Nominierung im "Rheinischen Merkur", Forum des konservativen Katholizismus, gegen die "Hexenjagd" und priesen ihren Schützling als "zutiefst unpolitischen und zutiefst religiösen" Menschen. KennerInnen der Szene beobachten seit geraumer Zeit und mit wachsender Sorge den Zusammenschluss der Gotteskrieger aller Couleur zu einem "gemeinsamen Kampf gegen den Unglauben und gegen die Aufklärung" (so ein katholischer Geistlicher). Als 1989 der Gottesdiktator Khomeini starb, schickte der Papst aus dem Vatikan einfühlsame Worte des Beileids. Fünf Jahre später, zur Weltbevölkerungskonferenz 1994 in Kairo, agierten die Ayatollahs und Woytila, also Papst Johannes Paul II.(später soll er bereut haben, mit Islamisten zusammen gearbeitet zu haben), erstmals offen zusammen, was später Papst Franziskus weiterführen sollte (ohne zu bereuen). [37]

Man spricht von der "heiligen Allianz" der Gotteskrieger, an der auch die Oberen der evangelischen und katholischen Kirche beteiligt sind. Seit einigen Jahren nun ist der "christlich-islamische Dialog" auch in Deutschland angesagt. Dabei geht es den Dialogisierenden vor allem um eine "Islamisierung der Moderne". Führend bei dieser "Annäherung" sind fundamentalistische Christen und Linke. Ihre "verordnete Fremdenliebe" (so Araber und Islam-Experte Bassam Tibi) und "pathologische Umarmung" (so Ralph Giordano) hat auch in Deutschland längst beklemmende Züge angenommen. Jede Fundamentalismuskritik wird als "rassistisch" mundtot gemacht. Eine Art von Meinungsterror, der in der Geschichte immer Vorbote physischen Terrors war. Das Bündnis zwischen totalitären Fundamentalisten, übereifrigen Christen und linken Autonomen scheint bereits geknüpft zu sein und wirksam zu funktionieren. Deutsche Intellektuelle wagen es kaum noch, zu reden; Uni-Professoren baten eingeschüchtert um das Verschweigen ihrer Namen. Denn wenn sie es wagen, den Fundamentalismus zu kritisieren, hagelt es Rassismus-Vorwürfe, Vorlesungsboykotte, Denunzierungs-Flugblätter. Wie nun geriet die als "versponnen", "weltfremd" und "unpolitisch" geltende deutsche Professorin Schimmel in diese Kreise? Der Lebenslauf gibt einige Hinweise. Annemarie Brigitte Schimmel wird am 7.4.1922 in Erfurt "als Tochter des Obertelegrapheninspektors Paul Schimmel und seiner Ehefrau Anna" geboren, von der die Tochter an anderer Stelle sagt, sie komme "aus rigider protestantischer Tradition". Bereits im Alter von zehn Jahren verschlingt die Früherweckte sehnsüchtig "Gottes Wort in vielen Sprachen" der "British Bible Society". Ab 15 nimmt das romantisierende Mädchen Privatunterricht in Arabisch. Mit 16 macht sie Abitur. Danach absolviert sie den üblichen "Arbeitsdienst". 1940 beginnt die 18jährige, in Berlin Arabistik und Islamwissenschaft zu studieren. Bereits anderthalb Jahre später, mit 19, legt sie ihre Doktorarbeit vor: 171 Seiten über "Die Stellung des Kalifen und der Kadis am Ausgang der Mamelukenzeit". Die Mameluken sind zum Islam bekehrte türkisch-kaukasische Kauf-Sklaven im Ägypten des 9. Jh. (nach christlicher Zeitrechnung). Es fällt der jungen Frau auch nicht schwer, wie so viele aus ihrem Fach in den Jahren 1941 bis 1945 für Hitlers Aussenministerium als Übersetzerin zu arbeiten. In einem 1993 für Amerika geschriebenen autobiographischen Text, "A Life of learning", blickt Schimmel zurück: "Die dunklen Wolken des Krieges wurden immer schrecklicher, der Bombenhagel verstärkte sich ich erinnere mich daran, wie ich einmal vier Stunden durch brennende Häuser stolperte auf der Suche nach einem vermissten Kollegen (...). Doch in jeder freien Minute blieb ich meinen Mameluken treu, über die ich habilitierte." Genau dieses Wegsehen, Verdrängen und die Flucht in verklärte Vergangenheit praktiziert Schimmel bis heute. So wie sie die Verbrechen der Hitlerzeit, mit denen sie in Berlins und im Aussenministerium reichlich konfrontiert gewesen sein muss, nicht sehen wollte und lieber in die Schwärmerei für persische Gedichte flüchtete; so will sie bei Vortragsreisen durch den Iran nichts wissen von der Entrechtung der Frauen, der Verletzung der Menschenrechte, dem Terror der im Namen Gottes Folternden ("Ich hatte im Iran nie Probleme als Frau"). Doch in den 80er Jahren geht Annemarie Schimmel noch einen Schritt weiter. Nun verschreibt sie sich offen der Politik: Die bis dahin als "weltfremd" geltende Professorin schlägt sich auf die Seite der Islamisten. 1989 schreibt sie eine als "wissenschaftlich" verbrämte Eloge auf den Islamismus und veröffentlicht regelmäßig im "Spektrum Iran", herausgegeben von der iranischen Botschaft. 1992 preist sie in ihrem Vorwort das Buch "Der Islam als Alternative", dessen Autor, der zum Islam konvertierte deutsche Ex-Botschafter Murad Hofmann, gegen die Demokratie und für den Gottesstaat, die Scharia, für Polygamie und die Prügelstrafe für Frauen plädiert. An der Universität Bonn lehrte sie von 1961 bis 67; noch heute ist Bonn eine Hochburg der Islamisten in Deutschland. "Danach war die in Mystik spezialisierte Orientalistin bis zum Ruhestand Dozentin in Harvard (ein reicher Inder hatte Geld für die Dozentur gestiftet). In Pakistan wird Schimmel hoch verehrt, da sie die Schriften des pakistanischen Mystikers Iqbal (Dichter u. Politiker, 1873/77-1938) besser kennen soll als die Pakistani selbst. Sogar eine prächtige Allee in Lahore ist nach der Deutschen benannt... Im Herzen Gott und Mohammed. Jedem, der wagt, den Propheten zu kritisieren, pflegt Annemarie Schimmel zu antworten: "Ich liebe ihn!" Interessant ist übrigens auch, wie Frau Schimmel es mit den Frauen hält. Auch hier nimmt sie den schönen Schein für Wirklichkeit und übersieht geflissentlich die garstige Realität. Männer verehrt die Schleier-Freundin ("uralter Brauch") ehrfürchtig als Propheten oder Lehrer und hat auf ihren Reisen in den Orient selbst immer wie ein Mann gelebt. Aber so richtig herzlich wird der Ton in ihren Berichten nur, wenn es um Frauen geht: um "Mama", mit der sie Jahrzehnte lang auf Abenteuerreisen geht, oder um eine der wunderschönen Freundinnen, die in ihren Büchern abgebildet sind. Probleme der Frauen im heutigen Islam, im Iran oder anderen fundamentalistischen Diktaturen? Nein, davon will Annemarie Schimmel nur wenig wissen." Der Friedenspreis für Annemarie Schimmel ist nicht nur eine Ohrfeige für alle Frauen! Er ist auch eine Verhöhnung aller demokratischen Kräfte, die weltweit kämpfen, um dem totalitären Islamismus, der oft im Gewand des gemäßigten Islam daherkommt, Einhalt zu gebieten. In ihrer Autobiographie "Morgenland und Abendland. Mein west-östliches Leben" hält sie Rückschau auf ein Gelehrtenleben, das sich in mehr als hundert Buchpublikationen, darunter viele den Islam verherrlichende, geschichtsklitternde Werke, und zahllosen nationalen wie internationalen Ehrungen erfüllt. Einem breiteren Publikum wurde sie bekannt, als sie 1995 den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erhielt und wegen strittiger Äusserungen der Preisträgerin zum Fall Rushdie ein öffentlicher Wirbel entstand, der bisweilen an ein regelrechtes Kesseltreiben erinnerte. Es ist keine Autobiographie, die Geheimnisse enthüllte oder gar als individuelle Beichte gedacht wäre, sondern eine typische Gelehrtenbiographie. Allzu Persönliches ist ihr "haram - tabu", wie die Muslime sagen. Im munteren Plauderton beschreibt die Orientalistin die Stationen ihres Lebenswegs. Die Tochter eines Beamten, 1922 in Erfurt geboren, erwies sich schon früh als hochbegabt, wurde im protestantischen Elternhaus durch typisch bildungsbürgerliche Anregungen auf den Feldern Literatur und Musik gefördert, bewahrte sich eine Abneigung gegen Bach, begann mit fünfzehn Arabisch zu lernen, promovierte mit neunzehn und war mit dreiundzwanzig Jahren schon Professorin und jünger als die meisten ihrer Studenten. Während des Krieges war sie im Auswärtigen Amt als Übersetzerin tätig. Für immer geprägt wurde die Gelehrte, als sie 1953 nach Ankara gerufen wurde. Für den Rezensenten sind ihre Schilderungen der Türkei in jenen Jahren fast der interessanteste Teil dieser Memoiren. Die junge, in rapider Säkularisierung begriffene Republik scheute nicht davor zurück, eine Frau und Christin als Dozentin für Religionswissenschaft an die frisch gegründete Theologische Fakultät (Ilahiyat Fakültesi) der Universität Ankara zu berufen. Vor allem die Stadt Konya (das antike Ikonium) wird sie nicht zu beschreiben müde, wandelte sie dort doch auf den Spuren eines ihrer Favoriten, des mystischen Dichters und Denkers Maulana, Mevlana Celalettin Rumi (1207 bis 1273), der dort unter der türkisfarbenen Kuppel ruht. Im Kontakt mit den einfachen Leuten verstand sie konkret, was Mystik und Volksislam miteinander verbindet. Was die Adeptin des Religionswissenschaftlers Friedrich Heiler und des Orientalisten und Kulturphilosophen Hans Heinrich Schaeder zunächst theoretisch erworben hatte, wurde nun einsichtig. Für Orientalisten interessant sind ihre Begegnungen mit der konservativen Dichterin Samiha Ayverdi, mit dem progressiven Lyriker Behçet Necatigil, mit den Romanciers und Erzählern Samim Kocagöz und Hasan Ali Yücel, mit dem Maler und Dichter Bedri Rahmi Eyüboglu, dem Mystik-Forscher Abdülbaki Gölpinarli und vielen anderen. Für die Türkei waren diese fünfziger Jahre eine Zeit größerer demokratischer Öffnung, in der man wieder begann, die unter Atatürk eingeschränkten, zuweilen auch unterdrückten Traditionen unbefangener zu sehen, ja sie teilweise wiederzubeleben. Seit den sechziger Jahren bis zu ihrer Emeritierung 1991 wirkte Annemarie Schimmel als Professorin in Bonn und Harvard. Ihre Schüler lehren auf fast allen Kontinenten und verbreiten dort ihren als Mystik getarnten Islamismus, bzw. unter dem Deckmantel der objektiven Wissenschaftlichkeit unverhüllt die Ideologie des islamischen Fundamentalismus. [38]

Auch der Yale-Professor Alan Mikhail ist mit seinem neuen Buch über Selim I. ein "prominenter Beispielfall für tendenziöse und verfälschende Geschichtsschreibung" Natürlich ist dieses Buch "ein großes Ärgernis." Das liegt nicht nur daran, dass es von Selim I. (1470 bis 1520) handelt, dem neunten Sultan des Osmanischen Reiches, der als Selim Yavuz, „der Gestrenge“, bis heute in der Türkei verehrt wird. Er hatte das Herrschaftsgebiet seiner Dynastie auf mehr als das Doppelte erweiterte, nachdem er das persische Reich der Safawiden und die nahöstliche Großmacht der ägyptischen Mamluken in zwei aufeinanderfolgenden Feldzügen besiegt hatte. "Indem er nach der Vernichtung der Mamlukenarmee mit der Arabischen Halbinsel auch die heiligen Stätten von Mekka und Medina in Besitz nahm", machte er das Osmanensultanat zugleich zum geistlichen Oberhaupt der 'umma', der Gemeinschaft aller Moslems im Zeichen des sunnitischen Islams. "Nach dem Tod des letzten Kalifen, den Selim aus dem eroberten Kairo nach Konstantinopel geholt hatte, übernahmen die osmanischen Herrscher dessen Titel samt Schwert und Umhang des Propheten Mohammed. Erst durch diesen Zugewinn an Legitimität machte das Reich der Hohen Pforte letztlich den Sprung von der Regional- zur Weltmacht. Fortan führte es, meist aus der Position des überlegenen Angreifers, zweieinhalb Jahrhunderte lang einen Zweifrontenkrieg gegen die europäischen Staaten der Neuzeit und das wiedererstarkte Persien, bis es durch die gemeinsamen Anstrengungen Russlands und Österreich-Ungarns wieder in die Rolle einer regionalen Größe zurückgedrängt wurde." Problematisch oder ärgerlich ist dieses Buch vor allem, weil der Autor auf die türkische Propaganda hereinfällt. Mikhail macht in seinem Buch, ähnlich wie Annemarie Schimmel in ihren Büchern und Vorlesungen, Werbung für den Islam, insbesondere den Islamismus. Er schwärmt im Sinne des türkischen Präsidenten vom Osmanischen Reich: „eine kühne neue Weltgeschichte" werde sichtbar, welche mit Irrtümern aufräume, die „seit einem Jahrtausend“ Bestand hätten – obwohl die Osmanen vor tausend Jahren noch gar nicht in die Geschichte eingetreten waren. Später heißt es, wenn man die Zeit um 1500 aus der Perspektive Selims betrachte (in die sich Alan Mikhail offenbar mühelos einfühlen kann), erkenne man, welche gewaltige Rolle die Osmanen in der globalen Entwicklung gespielt hätten – „ganz im Gegensatz zu der kulturblinden Geschichte vom europäischen Aufstieg in der Renaissance und dem sogenannten Zeitalter der Entdeckungen“. Mit diesem eifernden und anmaßenden Gestus treten fast alle historischen Schlussfolgerungen auf, die der Autor aus seiner biographischen Skizze zu ziehen versucht. Die Taten des Sultans selbst, dessen innere Motive und Sehnsüchte unser Autor stets genau zu kennen scheint, "werden vor allem am Leitfaden des Selimname aufgereiht, einer hagiografischen Dichtung, die der Hofschreiber Idris-i Bitlisî während Selims Regierungszeit begann und sein Sohn Abu’l-Fadl nach 1520 zu Ende brachte. Dabei gibt Alan Mikhail durchaus zu, dass etwa der Ausdruck „viele jasminhäutige Mädchen wurden genommen“ bedeutet, dass es „zu einer Orgie von erzwungenem Sex“ mit den weiblichen Gefangenen von Selims Heerschar kam. Gleichwohl zitiert er die triefenden Verse des Panegyrikers immer wieder in epischer Länge, zumal dort, wo es um Selims Kampf um die Herrschaft in Konstantinopel geht, der mit dem Tod seines Vaters und seiner Brüder und der Ausrottung ihrer gesamten Familien endete. Von Quellenkritik oder auch nur einem Mindestmaß an Skepsis gegenüber historischer Propaganda kann in „Gottes Schatten“, wenigstens, soweit es die osmanische Seite betrifft, keine Rede sein. Umso strenger – und umso laxer mit den Fakten – ist Mikhail in seiner Beschreibung der europäischen Expansion, die zu Selims Lebzeiten mit den Entdeckungen des Kolumbus, den Eroberungen von Cortés und Pizarro und dem Vordringen der Portugiesen in den Indischen Ozean begann. Alle diese Vorgänge seien „zweifellos die Geschichte eines Kreuzzugs“, dekretiert der Autor, denn schon als Knabe sei Kolumbus mit „Fantasien“ über die Kreuzritter aufgewachsen und als Jüngling habe er vor Tunis gegen islamische Korsaren gekämpft." Echte Fakten und mehrdeutigen Details passen nicht ins Weltbild des Autors Alan Mikhail, "das strikt manichäistisch ist: hier die fanatisierten Europäer, die ihren Hass auf den Islam in die Neue Welt exportieren, dort die toleranten Muslime, die auch ihren christlichen Untertanen „Sicherheit, weniger Steuern, weitgehende Autonomie“ garantieren. Dass diese Autonomie überall dort an ihre Grenzen stieß, wo sich eine Bevölkerung dem osmanischen Expansionsdrang widersetzte, wie etwa im süditalienischen Otranto, in dem das Heer des Sultans nicht nur „Fuß fasste“ (Mikhail), sondern auch Hunderte Zivilisten über die Klinge springen ließ, gerät in dieser Betrachtung aus dem Blick. Alan Mikhail, der an der Yale-Universität lehrt, hat sich bislang hauptsächlich mit der Umwelt- und Wirtschaftsgeschichte des Osmanischen Reichs beschäftigt. „Gottes Schatten“, sein viertes Buch, wurde in den Vereinigten Staaten mit einer großen Pressekampagne lanciert, zu der auch Statements prominenter Wissenschaftler wie Stephen Greenblatt und Natalie Zemon Davis gehörten. Die Kritik akademischer Experten, die sich erst allmählich artikulierte, warf Mikhail vor allem seinen selektiven Umgang mit der Fachliteratur vor: Während er neuere Standardwerke über die Osmanen, Kolumbus und die Renaissance ignoriere, greife er an entscheidenden Punkten seiner Argumentation auf obskure Autoren aus dem neunzehnten Jahrhundert oder aus türkischen Zeitschriften der Fünfzigerjahre zurück. In der Tat ist es seltsam, in dem Kolumbus-Kapitel des Buches die Biographie des Bestsellerautors Washington Irving von 1828 als Quelle zitiert zu sehen. Aber viel schlimmer als solche Schrullen ist Mikhails grundsätzlich tendenziöser Umgang mit historischen Fakten. Von der osmanischen Eroberung Konstantinopels etwa kann er nicht erzählen, ohne sie als „welterschütternden Sieg“ zu preisen, nach dem die christlichen Bewohner der Stadt „sich in alle Winde zerstreuten“ (in Wahrheit wurden die meisten der
Überlebenden versklavt). Dass der Islam „für die größten Fortschritte in Astronomie, Architektur und Handel in Europa verantwortlich“ war, ist für Mikhail selbstverständlich, aber bei der Verwendung des Begriffs „Rum“ (Römer), mit dem die Osmanen eben nicht, wie er behauptet, sich selbst, sondern die Griechen Europas und Kleinasiens bezeichneten, gerät er ins Straucheln... In seinem Eifer, den europäischen Kolonialismus, die geschichtlichen Umwälzungen im Gefolge der Reformation und die Kulturblüte der Renaissance kleinzureden, verkennt Mikhail auch die Gesetzmäßigkeiten, die dem Imperialismus der Muslime zugrunde lagen." Über die Versuche des türkischen Präsidenten Erdogan, den Mythos Selims für seine Zwecke zu nutzen – etwa durch die Benennung der dritten Brücke über den Bosporus nach dem osmanischen Sultan, wird kaum ein Wort verloren. "Ein Hauch jener Strenge, mit der Mikhail etwa die politische Moral Karls V. und der frühneuzeitlichen Päpste beurteilt, wäre hier durchaus am Platz gewesen. Aber unser Autor lässt seinen rhetorischen Knüppel im Schrank. Der Verdacht liegt nahe, dass er die Instrumentalisierung Selims durch Erdogan einerseits nicht übergehen konnte, andererseits die Türkei als Absatzmarkt für sein Werk auch nicht verlieren wollte."  Das Wesen der Historie, der Rechts- und Sittenlehre verschwindet nur für die "sich nicht Besinnenden und flach Denkenden" (Fichte); heute sind dies nicht nur muslimische InfluencerInnen, die Werbung für den islamischen Despotismus machen, sondern auch viele JournalistInnnen, HistorikerInnen, ProfessorInnen an Elite-Universitäten und PolitikerInnen, die Geschichtsklitterung betreiben. [39]

Nietzsche und Schopenhauer halten nichts von einer oberflächlichen "Schreib- und Schwatzseligkeit" wie sie sich im gebührenfinanzierten sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen breitgemacht hat, die den Wissenschaftsbetrieb um genmanipulierte Arzneien und Impfstoffe lobt und als große Kunstfertigkeit feiert, dass BürgermeisterInnen in Deutschland Muezzinrufe von Moscheen und Koranschulen erlauben, dass Filme bei Arte, 3sat, ARD, ZDF gezeigt werden, die den Islam verherrlichen und der Geschichtsklitterung Vorschub leisten, statt sich um echte Kunst und Wissenschaft zu kümmern und sich nicht von Islamisten vor den Karren spannen zu lassen. Dass Medienkompetenz und archaische Moral zusammengehen können, war schon vor den Tweets der Taliban bekannt. Muslime und islamische Terroristen versuchen zunehmend den Dschihad in ein positives Licht zu rücken und sagen etwa: "Dschihad kann auch moralische oder spirituelle Ertüchtigung bedeuten oder den Versuch, eine islamische Weltordnung auf gewaltlosem Weg zu errichten... Für den britischen Soziologe Salman Sayyid stand Dschihad pauschal für vom westlichen Imperialismus unterdrückte Handlungsfähigkeit. Daraus war zu schließen: Schuld am dschihadistischen Terror sind nicht die Täter, sondern ein Westen, der Muslimen grundsätzlich die schlechtesten Absichten unterstellt. Angesichts der Opferbilanz des Dschihad nicht nur in westlichen Ländern war das eine ziemliche Verharmlosung, die den expansiven Charakter der islamistischen Herrschaftsideologie ausblendete ebenso wie die Tatsache, dass der Islam global betrachtet weit weniger eine unterdrückte als unterdrückende Religion ist. An der Unterscheidung zwischen legitimer Kritik an religiöser Gewalt und pauschaler Verdächtigung von Muslimen war Sayyid gar nicht erst nicht interessiert. Ganz Europa war für ihn vom Virus der Islamophobie befallen... Die verbindende Ideologie des Dschihad kam so nicht in den Blick. Auch der politische Islam und dessen mächtigste Organisation, die Muslimbruderschaft, haben ja die Errichtung von Gottesstaaten unter Scharia-Recht zum Ziel. Weil sich dieser in der Regel gewaltfreie Islamismus in Europa hinter einer Fassade der Menschenrechte und des Antirassismus versteckt, ist seine Analyse schwieriger als die des militanten Dschihadismus... Das in London ansässige Islamic Human Rights Committee (IHRC) beispielsweise, das sich offiziell dem Menschenrechtsaktivismus verschreibt, organisierte nicht nur den antisemitischen Al-Quds-Tag, sondern gab auch Solidaritätserklärungen für Hassprediger und einen weltbekannten Terroristen ab, der Hunderte von Menschen, die er aus religiösem Hass für minderwertig hielt, in die Luft zu sprengen versucht hatte. Es wäre interessant zu erfahren gewesen, ob Salman Sayyid, ein häufiger Gast des IHRC , die Solidaritätsadressen seines Gastgebers ebenfalls zum Aufstand gegen unterdrückte Handlungsfähigkeit zählt. Der Schlussvortrag des österreichischen Politikwissenschaftlers Farid Hafez strickte die Opferlegende fort. Hafez ist einer der bekanntesten Vertreter der Islamophobie-Forschung. Mit finanzieller Unterstützung der Erdogan-nahen Seta-Stiftung hat er den European Islamophobia Report herausgegeben, ein pseudowissenschaftliches Machwerk, das ausgiebig zur Diffamierung von Kritikern des politischen Islams genutzt wird. Zu den Autoren gehört beispielsweise Arzu Merali vom IHRC... Hafez hatte in der Vergangenheit vielfach Kontakt zu Personen und Organisationen aus dem Aktionsfeld der Muslimbruderschaft und war ins Visier von Terrorfahndern geraten. Nach dem Wiener Attentat wurde seine Wohnung durchsucht. Vorgeworfen wurde ihm nun, ein führendes Mitglied der österreichischen Muslimbruderschaft und in Terrorfinanzierung verwickelt zu sein....  Der Islamophobia-Report ist dafür ein beredtes Beispiel. Als „islamophob“ wird hier schon ein Zeitungskommentar diffamiert, der Muslime dazu auffordert, Söhne und Töchter gleich zu behandeln. Über die Vordenker der Muslimbruderschaft hat Hafez eine Hagiographie verfasst, die deren Antisemitismus und NS-Sympathien übergeht. Yusuf al-Qaradawi, der aktuelle Vordenker der Bruderschaft, lobt Hitler beispielsweise für den Holocaust und hofft darauf, dass die nächste Bestrafung der Juden durch Muslime geschieht." Allah "ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unsere Verfassung. Der Dschihad ist unser Weg." Der Tod für Allah "ist unser nobelster Wunsch“, lautet das Motto der Muslimbruderschaft. [40]

Eine hohle "Schwatzseligkeit" und die "totale Verkehrtheit des Zeitalters, in Bezug auf Religion" lässt sich vor allem bei der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker finden. Frankreich hat sich schon immer über die islamfreundliche Politik der deutschen Bundeskanzlerin gewundert. "Immer wieder flackert in den französischen Medien Verwunderung über Deutschland auf. Zuletzt stand die Entscheidung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker in den Schlagzeilen, den Moscheen künftig freitags per Lautsprecher den Muezzinruf zu genehmigen. Irritiert nahm man zur Kenntnis, wie wenig sich die Domstadt um ihre christliche Identität sorge... Die Bedrohung durch den Islamismus ist im Alltag viel stärker präsent als in Deutschland. Noch immer patrouillieren Soldaten zum Anti-Terror-Schutz im öffentlichen Raum. Täglich beschreiben Prozessberichterstatter im Palais de Justice das Grauen der Terroranschläge vom 13. November 2015. Gedenktage erinnern daran, wie viele Opfer der islamistische Terrorismus gefordert hat." Die These, dass Einwanderung der Muslime, islamisch begründeter „Separatismus“ und Radikalisierung einander bedingen, ist in Frankreich eine Tatsache. Wie zur Zeit der Reconquista spricht man von einem „Zivilisationskrieg gegen den Islam“. Lobeshymnen auf die deutsche Willkommenskultur für Muslime sind in Frankreich verstummt. Gegenüber Algerien, Marokko und Tunesien hat Frankreich eine härtere Gangart eingeschlagen und die Visagenehmigungen reduziert. An den Landesgrenzen zu Spanien und Italien verdoppelte man die Zahl der Grenzschützer. Der Frontalangriff auf die europäische Asyl- und Einwanderungspolitik wird damit begründet, dass die EU-Grenzen für islamische Terroristen und Kriminelle durchlässig wie ein Sieb sind. [41]
 
 

12. „Le grand remplacement“, „Reconquête“, Muslim-Horden in der Banlieue; „In den Sechzigerjahren hatte ein Prozent der Neugeborenen einen muslimischen Vornamen" Heute sind es 22 Prozent; Schicksal der Armenier symbolisch für den Überlebenskampf der Christen, Armenien stehe im "Mittelpunkt eines Krieges der Zivilisationen“; „systemischer Linksextremismus" in den Geisteswissenschaften, „Islamgauchismus“

In Frankreich erhält die Idee eines „großen Austausches“, „le grand remplacement“, weiter zulauf, der nämlich dazu führt, dass Franzosen christlich-jüdischer Herkunft durch nichteuropäische muslimische Völker verdrängt werden. In den mainstream Medien blieb die These verpönt. Sogar Marine Le Pen lehnte es ab, sie sich zu eigen zu machen. "Aber dann kamen die islamistischen Terroranschläge. Charlie Hebdo, Bataclan, Promenade des Anglais, Polizisten, Christen beim Morgengebet, ein Pfarrer, ein Lehrer: die Blutspur des islamistischen Terrorismus zieht sich durch das Land. Mit jedem Toten, jedem Verletzten wurden die Fragen lauter und größer. „Der Kampf wird hart. Denn der Feind kommt von innen. Er hat unsere Schulen besucht, ist in unseren Wohnvierteln groß geworden“, sagte der sozialistische Premierminister Manuel Valls nach den Pariser Attentaten 2015. Der rechtsbürgerliche Präsidentschaftskandidat François Fillon trat mit dem Wahlkampfbuch „Den islamischen Totalitarismus besiegen“ an. Doch beiden Politikern gelang es 2017 nicht, in den Élysée-Palast einzuziehen... „Reconquête“ hat Zemmour seine Partei genannt, eine klare Anspielung auf die christliche Reconquista Spaniens im Mittelalter, die mit der Vertreibung der Muslime endete. Wiedereroberung (reconquête) bedeutet, dass etwas verloren gegangen ist. 2002 veröffentlichten Lehrer ein Buch über „die verlorenen Territorien der Republik“. Gemeint waren die Viertel, die dem politischen Islam preisgegeben wurden, die alltäglichen Zugeständnisse, bei einem Gefälligkeitsattest die Augen zuzudrücken, damit das muslimische Mädchen nicht am Sportunterricht teilnimmt, in der Schulkantine kein Schweinefleisch auf den Tisch kommt und im Geschichtsunterricht antisemitische Anmerkungen von Schülern geflissentlich übergangen werden. Unter dem Hashtag „nur keine Wellen (der Empörung)“ beklagten Pädagogen in den sozialen Netzwerken monatelang das Schweigen im Schulwesen. Geändert hat das wenig. Der Geschichtslehrer Samuel Paty wurde im Herbst 2020 im Lehrerkollegium angefeindet, nachdem muslimische Eltern sich über die vorgebliche Diskriminierung ihrer Kinder beschwert hatten. Bevor ein radikaler Islamist ihn vor dem Schulgebäude ermordete, hatte sich Paty gegenüber seinen Kollegen dafür rechtfertigen müssen, dass er Mohammed-Karikaturen aus Charlie Hebdo seinen Schülern als Anschauungsmaterial zum Thema Meinungsfreiheit gezeigt hatte. Die  Schulaufsichtsbehörde hatte ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet." Den meisten Franzosen gehen die Solidaritätsadressen und Trauerfeiern nicht weit genug. Sie glauben nicht, dass Präsident Macron mit seinem Gesetz gegen den „islamistischen Separatismus“ etwas ändern wird. Man / Frau wollen eine Rückkehr in eine weitgehend homogene, katholisch geprägte Gesellschaft.  „In den Sechzigerjahren hatte ein Prozent der Neugeborenen einen muslimischen Vornamen. Heute sind es 22 Prozent“, sagt Zemmour. Die Vornamen sind Zemmours Obsession. In der ersten Reihe sitzen in Villepinte seine Ehefrau und die drei gemeinsamen (erwachsenen) Kinder Clarisse, Hugo und Thibault. Christliche Vornamen, wie er sie allen Franzosen vorschreiben will, auch denen mit Einwanderungshintergrund. Zemmour beruft sich dabei auf Napoleon, der 1803 die Vornamensvergabe erstmals gesetzlich reglementierte. Es geht um totale Assimilierung der Einwanderer. „Ihr Vorname ist eine Beleidigung für alle Franzosen“, herrschte er in einer Talkshow im September 2018 die Beauty-Produkt-Unternehmerin Hapsatou Sy an. „Ihre Eltern hätten Sie besser Corinne genannt“, sagte er. Die junge Frau, die als Modellfranzösin aus der Banlieue gefeiert worden war, sagte dem Moderator schockiert, sie werde Anzeige erstatten. Der wimmelte sie ab. „Es ist eine Propaganda-Maschine im Dienste einer Ideologie, die Frankreich verachtet. Diese Leute spucken auf die Geschichte Frankreichs, sie spucken auf die französische Kultur, die sie verschwinden sehen wollten“, sagte er über die staatlichen Fernseh- und Radiosender. Dabei hat ihn selbst die Sendung „Face à l’Info“ im ganzen Land berühmt gemacht. Mehr als eine Million Zuschauer schaute täglich zu, wenn Zemmour im privaten Infosender „CNews“ die Aktualität kommentierte. Eigentümer Vincent Bolloré, ein Milliardär aus der Bretagne mit politischem Sendungsdrang, hat den Sender nach dem Vorbild des amerikanischen „Fox News“ aufgestellt. Erst als die Medienaufsichtsbehörde CSA begann, Zemmours Wortmeldungen als Sprechzeit im Wahlkampf mitzuzählen, hörte er auf. Auch beim „Figaro“ hat er seine Tätigkeit eingestellt, um sich voll auf den Wahlkampf zu konzentrieren... Zum Jahrestag der Pariser Anschläge ließ er sich vor dem Konzerthaus Bataclan von einem Fernsehteam interviewen. „Die Staatsführung war sich der Gefahr bewusst, aber sie zog es vor, Franzosen sterben zu lassen, statt die Migranten an der Einreise nach Frankreich zu hindern“, sagte er. „Präsident François Hollande hat die kriminelle Entscheidung getroffen, die Grenzen offen zu lassen.“ Die Frage, wie es zu den Anschlägen vom 13. November 2015 kommen konnte, bewegt die Franzosen. Beinahe täglich berichtet die Presse über den Gerichtsprozess, der sich noch bis zum Mai 2022 hinziehen wird. Der frühere Präsident Hollande hat als Zeuge ausgesagt. „Wir wussten, dass Operationen vorbereitet wurden, und zwar von Leuten, die sich unter die einreisenden Flüchtlinge mischten, und von ihren Chefs in Syrien“, sagte er. „Wir wussten alles. Wir wussten nur nicht, wo, wann und wie sie zuschlagen würden.“ Zemmour offenbart die Auflösungserscheinungen der französischen Gesellschaft, die nach Jahren des islamistischen Terrors und sozialer Spannungen zermürbt ist. Ein General im Ruhestand, Bertrand de La Chesnais, wird seine Wahlkampagne leiten. Pensionierte Generäle und Offiziere hatten im April in einem Aufruf die Bedrohung durch den Islamismus und, so wörtlich, „die Horden in der Banlieue“ angeprangert. Viele von ihnen sehen in Zemmour den Retter. Das trifft auch für etliche jüdische Franzosen zu, die sich seit den Attentaten noch mehr vom grassierenden Antisemitismus bedroht fühlen... Der Präsidentschaftskandidat stammt selbst aus einer jüdischen Familie. Seine Eltern haben Algerien vor der Unabhängigkeit verlassen. Zemmour kam 1958 im Pariser Vorort Montreuil zur Welt und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf." Die Angst vieler jüdischer Mitbürger vor dem Islam ist berechtigt. Die Debatten über die Nazi-Vergangenheit sind vielen von ihnen egal. „Es wird nicht ‚Heil Hitler‘ geschrien, sondern Allahu Akbar“ (Zemmour). [42]

Deutschland und die EU gelten als große Förderer der Türkei und des Islams. Viele Firmen wie Rapunzel, die fast alle Früchte aus der Türkei beziehen, zahlen in die Kriegskasse des türkischen Präsidenten ein, der es dazu benutzt um z.B. armenisches Gebiet zu erobern indem er Aserbaidschan mit Drohnen unterstützt. In Frankreich heißt es dagegen "erst Armenien, dann Europa". Dafür wirbt z.B. Valérie Pécresse, die die erste französische Präsidentin werden will. Emmanuel Macron hatte Anfang 2017 Berlin als Ziel seiner ersten Auslandsreise als Kandidat ausgewählt. "Pécresse hat sich für Eriwan entschieden. Kaukasus statt Europa, die Botschaft klingt zunächst verwirrend. Aber viele Franzosen, gerade die katholisch geprägten, sehen das Schicksal der Armenier als symbolisch für den Überlebenskampf der Christen an. Auch Präsident Emmanuel Macron hat vergangene Woche in Brüssel betont: „Wir werden die Armenier niemals im Stich lassen.“ ... Von Pécresse Drei-Tage-Reise geht wie einst von Macrons Berlin-Besuch ein Signal an die Wähler aus. Es richtet sich an all diejenigen, die in den bedrohten Christen des Orients den Vorposten einer auch in Frankreich attackierten Zivilisation sehen." Kurz vor ihrer Reise war der Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour in Begleitung des rechtsnationalen Politikers Philippe de Villiers nach Eriwan gepilgert. Er beklagte, dass der Westen das Land in Stich gelassen habe. Armenien stehe „im Mittelpunkt eines Krieges der Zivilisationen“, sagte Zemmour. Pécresse vermeidet es, von einem Zivilisationskrieg zu sprechen. Aber in ihrer Analyse liegt sie nicht weit entfernt von Zemmour. Seit Langem verfolgt sie, wie sich die EU unter deutscher Führung mit der Türkei arrangiert, statt ihr abzuverlangen, den Genozid an den armenischen Christen im Osmanischen Reich anzuerkennen. Die türkische Rückendeckung für Aserbaidschan im Konflikt mit Armenien sieht sie als logische Folge dieser nie vollzogenen Vergangenheitsaufarbeitung. Sie hat kürzlich gefordert, die suspendierten EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vollständig zu beenden. Pécresse’ politischer Ziehvater, Präsident Jacques Chirac, war einer der Verfechter der EU-Beitrittsperspektive für die Türkei gewesen. Aber bei einer Reise 2006 in Eriwan hatte auch Chirac von Ankara verlangt, sich den dunklen Seiten der Vergangenheit zu stellen und den Genozid anzuerkennen. Im Jahr 2000 hatte Pécresse als junge Beraterin im Elysée-Palast den Kampf um das Gesetz miterlebt, mit dem seit Anfang 2001 in Frankreich der Völkermord an den Armeniern durch die Türkei anerkannt wird... Bereits 2014 gründete Pécresse als Abgeordnete eine parlamentarische Gruppe „zur Verteidigung der Christen im Orient“. Bis heute ist die Gruppe mit 49 Mitgliedern einer der einflussreichsten parteiübergreifenden Zusammenschlüsse in der Nationalversammlung. Den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan verfolgt Pécresse wachsam. In der französischen Presse wird viel darüber berichtet, wie seit dem Ende des Kriegs um Nagornyj Karabach armenische Kirchen und Kreuzstein-Denkmäler in den nun von Aserbaidschan beherrschten Regionen zerstört werden. Das mehrheitlich muslimische Aserbaidschan erhebt Anspruch auf armenische Kirchen und Klöster in der gesamten Region." [43]

Nicht zuletzt dank der Skandale um Kindesmissbrauch in den Kirchen und den abstrusen Meinungen ihrer Vertreter wie der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, der wie kein anderer für die weitere Entfremdung zwischen den Kirchen und der Gesellschaft steht, weil er den Islam und Antisemitismus mehr fördert als das Christentum und der über die Biotech-Medizin und 2G-Regel sagt: „Impfen ist für mich aber ganz klar eine moralische und solidarische Pflicht“. Wenn ein Kollege die Impfung kritisch sieht, sagt er, es seien "abstruse Ansichten", die "Spaltung befördern". Es darf keine Spaltung zwischen den Lemmingen geben, alle zusammen sollen sich impfen lassen, da sei er sich mit den Politikern einig genau wie er Pseudo-Religiosität und Antisemitismus fördern will durch die Zustimmung zum Bau weiterer Moscheen und zur Genehmigung von Muezzinrufen. Laut einer Umfrage des Institust für Demoskopie Allensbach, gibt es in Deutschland aber trotzdem noch eine christliche Kultur, auch wenn die Christen von den Kirchenvertretern nichts mehr wissen wollen. Allerdings könnte die christlichen Bevölkerungsmehrheit verschwinden, woran die Kirchenvertreter nicht unschuldig sind, die inzwischen den Islam mehr fördern als das Christentum, was natürlich auf Unverständnis stößt, oder die die materialistische Biotech-Medizin unterstützen und sich dann wundern, dass die Bevölkerung selbst materialistisch wird und kaum noch an Seele und Geist glaubt, geschweige denn an die Kerninhalte des christlichen Glaubens. Diese werden daher "schon seit längerer Zeit nur noch von einer Minderheit der Bevölkerung vertreten. Dass Jesus der Sohn Gottes ist, glaubten 1986 in Westdeutschland 56 Prozent, heute sind es noch 37 Prozent. Der Glaube an die Dreifaltigkeit ist in Westdeutschland in der gleichen Zeit von 39 auf 27 Prozent zurückgegangen, der an die Auferstehung der Toten von 38 auf 24 Prozent. Vage spirituelle Vorstellungen mit nur losem Bezug zum Christentum, wie etwa der Glaube an „irgendeine überirdische Macht“ oder an Engel, sind dagegen heute ähnlich weit verbreitet wie vor drei Jahrzehnten... Besonders dramatisch ist der Verlust des Gewichts der Kirchen in der öffentlichen Diskussion. Bereits vor zehn Jahren fragte das Allensbacher Institut, von welchen Institutionen die wichtigsten gesellschaftlichen Impulse ausgingen. Die beiden großen Kirchen landeten auf den letzten beiden von 18 Plätzen, noch hinter der Verwaltung... In einem gewissen Kontrast zu diesen Zahlen stehen die Ergebnisse von Fragen, bei denen es um die Wertschätzung der christlichen Kulturtradition ging. Vor knapp einem Jahrzehnt gab es, angeregt durch den damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, eine intensive öffentliche Diskussion über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre. Eine sehr klare Mehrheit lehnte damals diese These ab. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In der aktuellen Umfrage sagten 17 Prozent der Befragten, der Islam gehöre zu Deutschland, 64 Prozent widersprachen ausdrücklich. Die Zahlen sind mit denen aus dem Jahr 2012 praktisch identisch. Zum ersten Mal wurde nun aber auch gefragt, ob das Christentum zu Deutschland gehöre. 70 Prozent antworteten mit „Ja“, von den Konfessionslosen gaben immerhin noch 55 Prozent diese Antwort. Die Frage, ob es wichtig sei, Kinder religiös zu erziehen, beantworteten im Dezember 2021 43 Prozent der Befragten mit „Ja“, exakt gleich viele wie im Oktober 1995. Und auch der Anteil derjenigen, die sagen, dass christliche Wertvorstellungen für sie persönlich wichtig seien, ist zumindest seit knapp zwei Jahrzehnten praktisch unverändert: 2004 lag er bei 46 Prozent, in der aktuellen Umfrage bei 44 Prozent." [44]

In Frankreich dürfte es ähnlich aussehen, hinzu kommt ein „systemischer Linksextremismus" in den Geisteswissenschaften, der vor allem für "cancel culture" und "political correctness" verantwortlich ist und dem "Komplizenschaft mit dem islamistischen Terrorismus und Kulturkampf" vorgeworfen wird. In der französischen Akademie in Rom wird "ungeniert der Cancel Culture gehuldigt. In der Villa Medici wurden die berühmten Wandteppiche Tentures des Indes, die Ludwig XV. in die Ewige Stadt geschickt hatte, abgehängt. Die auserwählten Stipendiaten des französischen Staats – die kulturelle Elite von morgen – störten sich an den kolonialen Motiven. Weil es sich bei der Tapisserie um die einzige Dekoration im großen Saal handelt, zeigte sich Sam Stourdzé, der Leiter des Instituts, einsichtig und nachgiebig: „Was für ein Weltbild verbreiten wir da eigentlich?“ Die traditionsreichsten kulturellen Institutionen scheinen sich dem Wokismus so willig anzupassen wie die akademischen. Noch immer wartet man in Paris auch auf den von Bildungsministerin Frédérique Vidal beim staatlichen Forschungsinstitut CNRS bestellten Bericht über das Ausmaß des „Islamgauchismus“ an den Universitäten und Eliteschulen. Mehrfach haben Emmanuel Macron und Unterrichtsminister Jean-Michel Blanquer die Geisteswissenschaften der Komplizenschaft mit dem islamistischen Terrorismus und Kulturkampf bezichtigt. Nach der Enthauptung von Samuel Paty wurde der Vorwurf laut, die Schulbehörden hätten den Lehrer nicht beschützt, sondern gerüffelt – aus Angst. Als in Grenoble massive Morddrohungen gegen zwei Lehrer von Sciences Po ausgesprochen wurden, forderte Frédérique Vidal eine exemplarische Bestrafung der für die Hetzkampagne verantwortlichen Studenten. Sie hatten den deutschen Germanistikprofessor Klaus Kinzler und seinen Kollegen, den Politikwissenschaftler Vincent Tournier, der Islamophobie bezichtigt und als Faschisten bezeichnet. In einem Untersuchungsbericht der Aufsichtsbehörden wurden die gravierenden Vorfälle festgehalten. Von einem „Klima der Angst“ ist die Rede. Auch die disziplinarische Kommission scheint dieser Atmosphäre zu unterliegen. Siebzehn Angeklagte wurden freigesprochen. Nur eine Studentin wurde mit einem kurzen Ausschluss aus der Schule, allerdings auf Bewährung, bestraft. Als ob es die Mauerinschriften, Morddrohungen und ihre Rechtfertigung nie gegeben hätte. Eigentlich hatte das milde Urteil geheim gehalten werden sollen. Nach seiner Veröffentlichung in „Le Monde“ befasste sich auch der „Figaro“ auf zwei Seiten mit den Zuständen in Grenoble. Anlässlich der „Woche gegen den Rassismus“ hatte die Studentengewerkschaft, der die Angeklagten angehören, den Ausschluss der Liga gegen den Rassismus und Antisemitismus (Licra) gefordert: erneut wegen „Islamophobie“. Den Sciences-Po-Instituten in ganz Frankreich bescheinigt die Zeitung einen „systemischen Linksextremismus“. Kinzler ist derweil noch immer krankgeschrieben und unterrichtet nicht mehr. Er schreibt an einem Buch. „Sciences Po Grenoble ist zu einem Umerziehungslager geworden“, erklärt er in einem Interview mit der Zeitung „L’Opinion“: „Ich habe in den vergangenen Monaten mehr gelernt als in den vierzig Jahren, in denen ich mich mit Deutschland beschäftige. In Grenoble kann man beobachten, wie eine militante Minderheit durch Einschüchterung und Missachtung der Gesetze der Mehrheit ihren Willen aufzwingt und ihre Machtübernahme vorbereitet.“ Am Montagnachmittag wurde bekannt, dass ihm die Schulleitung auf Grund dieses Interviews seine Entlassung mitgeteilt hat." [45]
 

13. Ausgeblendet: Konflikte an Schulen mit Muslimen und Moscheevereinen

In Deutschland sind die meisten Ministerpräsidenten Rassisten und Antisemiten, die sich nicht nur für die 2-G-Regel und die Impfpflicht einsetzen, sondern auch für antisemitische Einrichtungen wie die Moscheevereine der Ditib. Zu nennen wäre zum Beispiel Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, der nicht früh genug die allgemeine Impfpflicht einführen kann und der verantwortlich ist für islamistisch-türkische Einflussnahme nicht nur der  Prachtmoschee in Köln, sondern aller Ditib-Moscheevereine in NRW auf Schulen. "Spätestens seit vor vier Jahren die ersten Wachdienste an Berliner Schulen engagiert wurden, weiß man, dass manche Bezirke der Hauptstadt für Lehrer und Schüler ein hartes Pflaster sind. Ein großes Problem ist, dass viele Schüler zu Hause kein Deutsch sprechen und dem Unterricht nur schwer folgen können. Ein zweites sind die wachsenden religiösen Konflikte. Über Neuköllner Schulen liegt jetzt eine vom Verein für Demokratie und Vielfalt (Devi) beauftragte Umfrage vor, der zufolge es an neunzig Prozent der zehn befragten Schulen regelmäßig zu religiösen Konflikten kommt, die in erster Linie von strenggläubigen Muslimen ausgehen. Schüler werden demnach von Mitschülern aufgefordert, den Ramadan einzuhalten oder das Kopftuch zu tragen. Regelmäßig kommt es zu Streit über gottgefälliges Essen oder zu herablassendem Verhalten gegenüber weiblichen Lehrkräften, um nur einige Streitpunkte zu nennen. Lehrer haben generell einen Autoritätsverlust erlitten. In Koranschulen lernen Schüler, die Autorität des Korans und des Propheten unbedingt höher einzuschätzen als die des Klassenlehrers. Von ihren Eltern und einem von vielen Befragten als rückschrittlich empfundenen Umfeld werden sie in ihrer bildungsfeindlichen Haltung unterstützt." Die religiöse Infiltration werde unterstützt durch "von Islamisten betriebene Medienkanäle, die Schülern einreden, sie würden in Deutschland wie in einem großen KZ gehalten. Einigen der befragten Lehrer kommt ihre Schule wie eine Insel in einer ihr
feindlichen Werteordnung vor. Immer mehr Themen würden nach Gut und Böse sortiert. Das geht natürlich auf Kosten der Bildung: Konfliktträchtige Stoffe wie der Nahostkonflikt oder Sexualkunde werden zunehmend gemieden. Im Ramadan ist an manchen Schulen kaum Unterricht zu machen, die Schüler leiden unter Durst und Hunger und fallen schulisch zurück. Das Ergebnis der Umfrage kommt nicht überraschend. Es deckt sich mit einer Hamburger Studie aus dem Jahr 2014, die erstmals die Öffentlichkeit alarmierte. Der Journalist Joachim Wagner hat in dem umfassend angelegten Buch „Die Macht der Moschee“ (2018) zudem aufgewiesen, dass ähnliche religiöse Konflikte nicht nur in Berlin-Neukölln, sondern auch an Hanauer oder Nürnberger Schulen ausgetragen werden. Das wäre weniger besorgniserregend, wenn Politik und Schulbehörden das Problem nicht verdrängen würden. Als völlig untauglich bewertet die Studie eine Präventionsarbeit, die religiösen Extremismus als verständliche Reaktion auf eine feindselige Umwelt verharmlost und die konkreten Ursachen der Radikalisierung ausblendet. Sie hat viele Anhänger. Die Zeitung „Die Welt“ hat als erste über die Devi-Studie berichtet und sich an verantwortlichen Lokalpolitikern der Grünen und der Linkspartei, die sie daraufhin befragte, die Zähne ausgebissen. Entweder will man das Problem nicht sehen, oder man schiebt es unter dem Vorwurf „muslimfeindlich“ vom Tisch... Es gibt mutige Lehrer, die von den Schulbehörden alleingelassen werden. Auch in Frankreich hat die Politik seit Langem von der religiösen
Radikalisierung an den Schulen gewusst, den entsprechenden Bericht aber zurückgehalten." [46]
 

14. Schlacht um die Meinungsfreiheit 

In Deutschland sind nicht nur Politiker wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier gegen die Meinungsfreiheit sondern auch Sender wie ZDF und WDR, die weder Kritik an der sogenannten "wissensbasierten Medizin" aufkommen lassen wollen noch an islamischen Antisemiten: "Auch nach der BDS-Resolution gibt es kein Anzeichen dafür, dass die „Israel-Kritik“ versiegte. Dafür steht etwa das Radiofeature „Vorwurf Antisemitismus – Vom Umgang mit einem scharfen Schwert“, das am 29. Januar im Westdeutschen Rundfunk lief. Die Autoren Heike Brunkhorst und Roman Herzog nutzen die Sendung, um die Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance madig zu machen. Die von mehr als dreißig Staaten akzeptierte Definition bewertet es als Antisemitismus, wenn in der Darstellung von Israel Doppelstandards angelegt werden, das Land dämonisiert oder in seinem Existenzrecht infrage gestellt wird. Die Definition soll einen neuen Typ des Antisemitismus erfassen, der sich verdeckt über Kritik an Israel artikuliert." [47]

ZDF und WDR stehen für Antisemitismus und Werbung für die Biotech-Pharmaindustrie. "Peter Schäfer, der ehemalige Direktor des Jüdischen Museums Berlin, der nach einem BDS-freundlichen Tweet des Hauses zurücktreten musste, lässt man durchgehen, dass er den iranischen Kulturattaché in seinem Haus empfing und dessen Positionen zu Israel freundlich abnickte; also den Vertreter eines Landes, das die Vernichtung von Israel zur Staatsräson erklärt hat und Jahr für Jahr zum Al-Quds-Tag aufruft, wo Juden der Tod gewünscht wird... Islamischer und arabischer Judenhass, für den nicht nur die dem BDS wohlgesinnten Terroristen von Hamas und Hisbollah stehen, wird von der Sendung ausgeblendet, und plötzlich steht Israel als ein Land da, das grundlos um seine Existenz fürchtet und sinnlos um sich schießt. Kaum besser machte es das ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ in seiner Ausgabe zum Holocaust-Gedenktag. Es griff dort die neue These auf, die deutsche Fixierung auf das Holocaust-Gedenken verhindere die Aufarbeitung von Kolonialverbrechen, und führte sie zugleich ad absurdum. Der palästinensische Philosoph Sami Khatib forderte, der Nakba, der arabischen Niederlage im Krieg gegen Israel von 1948 und der anschließenden Flucht und Vertreibung palästinensischer Araber von israelischem Boden, sei ebenso zu gedenken wie des Holocaust. Mit keiner Silbe wurde erwähnt, dass die Nakba auf einen Angriffskrieg der arabischen Staaten zurückging, in dem auch rund achthunderttausend Juden vertrieben wurden." [48]

In Frankreich sieht es nicht anders aus: „Sind wir im Begriff, die Schlacht um die Meinungsfreiheit zu verlieren?“, schreibt der Chefredakteur des Magazins „Le Point“, Étienne Gernelle. Er erinnert an die Solidaritätskampagne nach dem Attentat auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“: „Je suis Charlie“ war die Losung, nachdem zwei Islamisten in der Redaktion des Blattes ein Massaker verübt und zwölf Menschen ermordet hatten. Das war am 7. Januar 2015. Am siebten Jahrestag des Attentats hatte man den Eindruck, dass die Erinnerung an das Attentat, dem Journalisten, Zeichner und Polizisten zum Opfer fielen, aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwindet. In Roubaix gab es – noch – keine Toten. Aber seit der Ausstrahlung der Sendung „Zone Interdite“ des Privatsenders M6 am 23. Januar gehen dort Morddrohungen ein. Die Moderatorin Ophélie Meunier und der in Roubaix lebende Jurist Amine Elbahi stehen unter Polizeischutz. Ihre Reportage dokumentierte den Vormarsch des radikalen Islams in Frankreich in spektakulären Bildern und Sequenzen. Sie zeigten, dass in Roubaix Puppen ohne menschliche Gesichtszüge verkauft werden. An einer Straße im Stadtzentrum finden sich auf einem halben Kilometer sechs Halal-Metzgereien. Buchhandlungen verkaufen salafistische Propagandaliteratur. Ein Restaurant hat Boxen für vollverschleierte Frauen  eingerichtet... So sieht es aus in Roubaix, und so erklärt sich, warum die Reportage von M6 sieben Jahre nach dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ und den jüdischen Supermarkt „Hyper Cacher“ in Paris (bei dem vier weitere Menschen ermordet wurden), zum Testfall für die Meinungsfreiheit in Frankreich geworden ist. Anfang der Woche hatte Richard Malka, der Anwalt der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“, die Medien aufgefordert, sich mit Ophélie Meunier und Amine Elbahi zu solidarisieren. Er blieb nicht ungehört. Am Freitag veröffentlichte der „Figaro“ einen eindrucksvollen Aufruf für die Informations- und Meinungsfreiheit. Unterzeichnet haben ihn Philosophen und Schriftsteller, unter ihnen Pascal Bruckner, Luc Ferry, Kamel Daoud, Boualem Sansal, Michel Onfray, André Comte-Sponville, Frédéric Beigbeder. Auch die Namen prominenter Journalisten sind auf der Liste verzeichnet. Selbstkritisch erwähnen sie ihre mangelnde Reaktionsbereitschaft: „Es dauerte Tage bis zu den ersten Solidaritätsbekundungen der Kolleginnen und Kollegen für Ophélie Meunier. Es brauchte die Tweets der Politiker, um die Journalisten wachzurütteln.“ Der Text erinnert daran, dass Frankreich auf der Rangliste der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ den „beschämenden“ 34. Platz einnimmt. Der nach dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ erhofften Bewusstseinsbildung bescheinigen sie einen „totalen Misserfolg“: „Die Meinungsfreiheit setzt das Verantwortungsbewusstsein aller voraus.“ Auch „Le Point“ zieht eine erschreckende Bilanz. Das Magazin berichtet von rund dreißig Intellektuellen und Journalisten, die unter Polizeischutz stehen – längst nicht jeder Fall wird bekannt gemacht. „Bald wird man nicht mehr über den Islam, den Fanatismus und den Fundamentalismus berichten können“, fürchtet der Anwalt Malka, der seine Wohnung nicht ohne seine Leibwächter verlassen kann. Der Chefredakteur Étienne Gernelle appelliert an die Verantwortung und Solidarität jedes Journalisten: „Wir sind alle Ophélie Meunier und Amine Elbahi... Roubaix ist kein Einzelfall, und die Wirklichkeit, die der Sender M6 gezeigt hat, ist vielfach belegt. Wenn Frankreichs Intellektuelle das nicht mehr auf den Plan ruft; wenn Journalisten über diese Realität nicht mehr berichten, sondern von Politikern dazu aufgefordert werden müssen, haben sie die Prüfung nicht bestanden."  [49]
 

15. Modelabels der Dschihadisten

Eine Frankfurter Dschihadistin, Latifa Dadi, der sogar in der FAZ eine Plattform geboten wird, will Kopftuchmode für Dschihadistinnen, „die sich bedeckt kleiden wollen“. Ihre Modemarke heißt  „Hijabi“. Jetzt will sie sich auf den
Onlinehandel konzentrieren. An einem der Regale im Lager klebt ein Zettel: „Mekka 5446,2 km“ steht darauf. Sie meint,  „Wir haben heute eine Offenheit gegenüber allem,“ auch gegenüber IslamistInnen, den „Hijabistas“. Kopftuch tragende „Hijabistas“ wie Mariah Idrissi und Halima Aden, die 2017 als erste Frau mit einem Hidschab ein „Vogue“-Cover schmückte, sorgten für Furore. Schon 2016 erntete die indonesische Modemacherin Anniesa Hasibuan, als sie ihre Models bei der New York Fashion Week ausnahmslos mit Kopftuch auf den Laufsteg schickte, Begeisterung in der Pseudo-Modewelt. "Standing Ovations" für Dschihadistinnen.  Für Dadi ist der Hidschab mehr als ein Accessoire. "Er verkörpert für sie Werte, ist Symbol ihrer Verbundenheit mit dem Islam. Sich an das Regelwerk der Religion zu halten, das falle ihr nicht schwer. „Der Mensch ist von Natur aus darauf geprägt, sich unterzuordnen, sei es in der Liebe, der Erziehung, der Ernährung oder eben im Glauben“, sagt sie." Der Pseudo-Prophet Mohammed und sein Allah gäben ihr die Richtung vor. Von ihnen lasse sie sich coachen, sie stützen sie "so krass“. Ständig  beweist sie, dass sie nicht unterdrückt werde, dass sie eine scheinbar intelligente Frau sei, wenn sie Kopftuch trage, was natürlich gelogen ist und nicht zutrifft. Pseudo-Modelabels empfangen sie mit offenen Armen und sprechen von "divers, offen". Die Produkte werden "in Italien und der Türkei produziert". Die allerdümmsten "Onlineriesen Zalando und About You wollen Dadis Mode bald in ihre Sortimente aufnehmen... Dadi kramt ihr iPhone hervor, öffnet den TikTok-Account ihres Modelabels. 1,2 Millionen Follower hat sie auf der Plattform. Sie zeigt eines der kurzen Videos, die sie für das Portal gedreht hat, auf der Zeil, der Einkaufsmeile in der Frankfurter Innenstadt. „Hijabi Transformation“ hat sie die Videoreihe getauft." Junge Frauen sollen zu Dschihadistinnen werden. Die meisten sehen sie allerdings "als Verfechterin eines rückständigen Islams... Früher hat Dadi in Frankfurt „Hijabi Fashion Days“ organisiert, damals wurde der Vorwurf laut, sie biete dort auch Salafisten ein Forum. Ihr Vater spielte eine wichtige Rolle in einem islamischen Verein, der 2013 vom Bundesinnenministerium verboten wurde. Als verfassungsfeindlich und extremistisch hatte das Ministerium die Gruppe mit dem Namen „Dawa FFM“ eingestuft." Die Entlarvung als Dschihadistin sieht sie nicht gerne:  „Da muss man darüberstehen und weitermachen.“ Diese Einstellung, die Dschihad-Pseudophilosophie, "wolle sie nun an ihre Töchter weitergeben." [50]

Dabei ist es heute eigentlich klar „das Kopftuch ist kein Zeichen der Befreiung“ und die Begeisterung für die muslimische Mode stärkt den Dschiadismus. Muslimische Mode war also nie ein Zeichen der Toleranz, sondern "diejenigen, die den Hype um die islamische Mode vorantrieben, waren ausnahmslos Angehörige fundamentalistischer Gruppen, die gleichzeitig gegen Frauen mobil machten, die sich nicht verschleierten. In Indonesien wurde aus diesen Kreisen eine Kampagne gestartet, mit der Kleidung unter Strafe gestellt werden sollte, die auf Männer anziehend wirken könnte. Dazu gehört, je nach Auslegung, bereits eine enge Jeans oder ein T-Shirt. Auch in westlichen Ländern ist die islamische Mode kein emanzipativer, sondern ein sehr patriarchalischer Ansatz." Klar ist auch, dass durch den Hype um Hidschab und Co. auch ein Nährboden für Islamismus entsteht. Es gibt verzweifelte Widerstandsaktionen von Frauen in islamischen Ländern, "die mit drakonischen Strafen rechnen müssen, wenn sie das Kopftuch abziehen... Das Argument, dass kopftuchtragende Frauen nur ihre Religion ausleben wollen, wird gerade von Fundamentalistinnen vorgetragen. Auch die großen islamischen Verbände vertreten diese Position." Atib und Ditib gelten als islamistisch; Firmen wie Amazon fördern diese Entwicklung, indem sie vorzugsweise kopftuchtragende DschihadistInnen einstellen. [51]
 

16. Eskalationsstufen im Kampf des Staates gegen Moscheevereine und islamische Clankriminalität

Deutschland und Frankreich stehen im Kampf gegen islamische Clankriminalität. Wie sieht das zum Beispiel in Berlin Neuköln aus? "Im Eingang des Amtsgerichts haben bewaffnete Polizisten mit dicken Schutzwesten Position bezogen, ein knappes Dutzend Journalisten ist gekommen. Die Klage betrifft schließlich den Remmo-Clan (je nach Schreibweise auch Rammo), also ausgerechnet jene arabischstämmige Berliner Großfamilie, deren kriminelle Mitglieder für besonders gewinnträchtige und aufsehenerregende Taten verantwortlich zeichnen. Für den Diebstahl einer 100-Kilo-Goldmünze aus dem Bode-Museum sitzen Remmos im Gefängnis. Wegen des Einbruchs in das Grüne Gewölbe in Dresden stehen Remmos derzeit vor Gericht. Wie andere kriminelle Clans in der Hauptstadt sind die Familienmitglieder für ihr nicht gerade zimperliches Auftreten bekannt. Ein kleiner Trupp dieser Familie, die auf mehr als 150 Mitglieder geschätzt wird, soll nun gerichtlich zum Auszug gezwungen werden, und das Haus, um das es geht, ist ausgerechnet jenes Gebäude, das in den Medien gerne als „Clan-Villa“ bezeichnet wird: ein  164-Quadratmeter-Bau mit einem großen Garten, in dem Familienoberhaupt Issa Remmo schon Interviews gegeben hat. Inzwischen ist er dort nicht mehr gemeldet, der Mietvertrag läuft auf den Namen seiner Frau, eine strafrechtlich unbescholtene Person. Weitere acht Personen sollen gemeldet sein, darunter minderjährige Kinder." Obwohl man nirgendwo in Deutschland den kriminellen islamischen Clans früher und konsequenter den Kampf angesagt als in dem Multiproblemstadtteil im Südosten Berlins, dem Bezirk Neukölln, konnten sie sich weiter ausbreiten und ihren kriminellen Machenschaften nachgehen. [52]

Man hatte zwar 2018 auf einen Schlag 77 Immobilien beschlagnahmt. Einer veränderten Rechtslage zufolge hätten die Eigentümer beweisen müssen, dass das Geld für den Erwerb nicht aus kriminellen Machenschaften stammte. "Im Fall der Villa in Alt-Buckow, gekauft 2012 von einem 19-jährigen Remmo-Spross, der Hartz IV bezog, ist das offenkundig nicht gelungen... Die Remmos verschrecken Heizungsinstallateure, indem sie vor deren Augen mit einer Waffe herumspielen." [53]

Statt die Machenschaften islamischer Clans wirksam zu bekämpfen, finanziert der deutsche Staat den Islam und Islamismus (z.B. Dschihadistenprediger vom Zentralrat der Muslime) auch noch. "Das Bundesinnenministerium und das niedersächsische Wissenschaftsministerium finanzieren es, gut eine Million Euro gibt es jährlich, fünf Jahre lang. Was danach passiert, ist offen. Auch weil von den vier großen islamischen Dachverbänden nur einer, der Zentralrat der Muslime, mit an Bord ist." Die meisten Dschihadisten-Imame sind zwar Importware, "vor allem aus der Türkei. Sie predigen auf Türkisch und werden vom türkischen Staat bezahlt, besonders in den knapp 1000 DITIB-Moscheen. Die DITIB ist die größte muslimische Organisation in Deutschland und untersteht der staatlichen Religionsbehörde der Türkei. Jeweils knapp 400 Moscheegemeinden in Deutschland gehören dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) an." Nun will Deutschland aber eigene Dschihadisten-Imame ausbilden. Das IKD ist an keinen Verband und keine Nation gebunden, die dortige Ausbildung wurde mit "islamischen Theologen deutscher Universitäten" entwickelt. Muhamed Memedi steht in der Küche seiner "mazedonischen Moscheegemeinde im Norden Düsseldorfs und faltet Handtücher für die rituelle Waschung. Der Küchentresen geht direkt in den Aufenthaltsraum über; das Gebäude, das mal ein Taxibetrieb, dann eine Kneipe und dann eine DITIB-Moschee war, ist beengt, das Geld knapp." Bülent Ucar leitet das "Institut für Islamische Theologie an der Uni Osnabrück", lehrt Dschihadismus auf Deutsch und islamische Pädagogik und ist "wissenschaftlicher" Direktor des IKD. Auf der Islamkonferenz 2010 wurde die Einrichtung der Lehrstühle beschlossen. 2021 begann der erste Jahrgang seine Ausbildung am IKD. Lamya Kaddor, innenpolitische Sprecherin der Grünen und Mitbegründerin des Liberal-Islamischen Bunds, sagt: „Letztlich ist es staatliche Aufgabe", auch den islamischen Dschihadismus als Religion anzuerkennen. [54]

Wichtig ist, dass Moscheevereine und Koranschulen geschlossen und verboten werden, denn dort wird Antisemitismus gepredigt und Terrororganisationen werden unterstützt. So wurde kürzlich der schiitisch-islamistische Verein „Fatime Versammlung“ verboten. Das „Imam-Mahdi-Zentrum“ in Münster sowie fünf Wohnungen dort und in Niedersachsen hat man durchsuchen lassen. „Seit heute ist ein wichtiger Außenposten der Terrororganisation Hizbullah dicht“. In den vergangenen Jahren habe der Verein die Terrororganisation Hizbullah regelmäßig indirekt und „zum Teil ganz direkt“ unterstützt. Unter anderem seien mehrere Tausend Euro an Spenden für Hinterbliebene von Hizbullah-Kämpfern gesammelt worden. „Der Verein war also eine wichtige Spendenbüchse der Hizbullah.“ Die in Libanon entstandene und von Iran geförderte Hizbullah war bereits im April 2020 vom damaligen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) deutschlandweit verboten worden, weil sie offen zur gewaltsamen Vernichtung des Staates Israel aufruft und dessen Existenzrecht infrage stellt. Die „Fatime Versammlung“ blieb zunächst weiter unter Beobachtung des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes. Dass auch in der „Imam-Mahdi-Moschee“, wie in den meisten Moscheen, der Dschihad gepredigt wurde, war einer breiteren Öffentlichkeit 2019 durch einen Videomitschnitt bekannt geworden. Ein gewöhnlicher Moschee-Prediger hatte das iranische Regime gepriesen und unter anderem offen bekundet: „Wir werden beschuldigt, Terroristen zu sein – wir sind stolz auf den Terrorismus.“ Der Verein habe immer wieder Kontakte zu Funktionären der Hizbullah gehabt. „Einmal war sogar ein mutmaßlicher Gesandter der Hizbullah zu Besuch, quasi als Botschafter des Terrors“. In den Räumen des Vereins seien in den vergangenen Jahren zudem wiederholt Referenten aufgetreten, denen eine geistige Nähe zur Hizbullah und zur sogenannten Islamischen Revolution nachgewiesen werden konnte. „Oft waren die Vorträge antiwestlich und teils sogar antisemitisch.“ Zudem habe der Verein mehrfach den „Al-Quds-Tag“ unterstützt, an dem für die Vernichtung Israels protestiert wird. Durch all das sowie ihre vereinseigene Koranschule habe die „Fatime Versammlung“ ihre radikalen Ideologien weitergetragen und dabei wie in vielen Moscheevereinen mit angeschlossenen Koranschulen,  früh angesetzt. „Zum Verein gehörte nämlich auch eine eigene Jugendgruppe, die fest in den Vereinsalltag integriert war.“ [55]
 

17. In Ditib-Moscheen und auf türkischen Friedhöfen in Deutschland werden die Kriegsverbrecher Cemal Azmi und Bahattin Schakir, zwei der Hauptverantwortlichen für den Genozid an den Armeniern, als Märtyrer geehrt; Dschihad „made in Germany“; Geschichtsklitterung; "komplette Assimilierung der Muslime oder deren Auswanderung"

In Berlin-Neukölln, Columbiadamm steht die Ditib-Moschee „Schehitlik“. Der Name der bekanntesten Berliner Moschee, die sich hier, ganz in der Nähe des Tempelhofer Felds, befindet, leitet sich vom türkischen Wort für Märtyrer ab. "Direkt vor ihrem Eingang befindet sich ein helles marmornes Grabmal – mit islamtypisch dunkelgrünen Flächen und goldenen Lettern sticht es auf dem Friedhof deutlich hervor. Darin bestattet wurden Bahattin Schakir, ein Gründungsmitglied des seit 1908 im Osmanischen Reich regierenden jungtürkischen Komitees für Einheit und Fortschritt (KEF), und der einstige Gouverneur der osmanischen Provinz Trabzon Cemal Azmi. Beide kamen bei einem Attentat am 17. April 1922 in Berlin ums Leben – „ermordet durch armenische Terroristen“, wie die Grabinschrift auf Türkisch und Deutsch berichtet." Dabei waren die Armenier die Opfer der Türken. "Mehr als die Hälfte der 1,5 bis zwei Millionen Armenier sowie etwa 200 000 assyrische Christen waren 1915/16 im Osmanischen Reich Deportationen, Massenmord, Vergewaltigung und Versklavung zum Opfer gefallen. Diese zu rächen war das oberste Ziel eines armenischen Geheimkommandos: Die Operation „Nemesis“ war nach der griechischen Rachegöttin benannt und hatte sich gegründet, um die Hauptverantwortlichen für den Genozid zu töten." [56] 

Die für den Genozid verantwortliche jungtürkische Regierung ist an der Niederlage im Ersten Weltkrieg zugrunde gegangen. Der Offizier Mustafa Kemal, unter dessen Führung später aus der Konkursmasse des Osmanischen Reichs die türkische Republik entstehen sollte, war zwar persönlich daran nicht beteiligt – "dennoch erkannte er die Verantwortung der Türkei als Nachfolgestaat nicht an. Dass es sich um einen Völkermord handelte, ist wissenschaftlich längst erschöpfend nachgewiesen worden, dennoch wird dies von der Türkei bis heute geleugnet... Diese Haltung ist auch in der Berliner Ditib-Moschee am Columbiadamm zu spüren, deren Gelände Eigentum des türkischen Verteidigungsministeriums ist. Mit dem auffälligen Doppelgrab wurden zwei besonders brutale Verbrecher geehrt. „Du hast ohnehin nicht mehr viele Tage zu leben. Wir werden keinen einzigen Armenier am Leben lassen“, soll das Kind des einen zu einem armenischen Nachbarsjungen gesagt haben – der Schriftsteller Leon Surmelian, Sohn eines Apothekers aus Trabzon, der beide Eltern im Genozid verloren hat, musste später oft an diese Szene denken. Sein Nachbar, Gouverneur Azmi, war berüchtigt als „Henker von Trabzon“. Er soll zur sexuellen Befriedigung seines Sohnes einige der schönsten armenischen Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren ausgesucht haben, bevor er die anderen im Meer ertränken ließ. 2003 wurde in der Türkei eine Grundschule nach ihm benannt. Bahattin Schakir, der andere, organisierte die Deportationen aus den Hauptsiedlungsgebieten der Armenier im Westen des Reichs und befehligte Todesschwadronen. Für ihre Taten waren Schakir und Azmi von Kriegsgerichten zum Tode verurteilt worden. Dem entgingen sie durch ihre Flucht ins Ausland, doch die „Nemesis“-Agenten folgten ihnen ins Exil. Was aber hatten die beiden – genauso wie der im Jahr zuvor getötete Talat Pascha – überhaupt in Berlin zu suchen? Die Attentate markieren nicht nur eine armenisch-türkische Tragödie, sie verraten auch viel über die ambivalente deutsch-türkische Geschichte." [57] 

Schon Kaiser Wilhelm II. und der osmanische Sultan hatten ihre Freundschaft demonstrativ zur Schau gestellt: In der spätosmanischen Zeit, die mit der Herrschaft Abdülhamids II. in der Türkei neuerdings besonders verklärt wird, waren die Beziehungen zum Deutschen Reich überaus eng. "Das revisionistische Geschichtsbild, das Recep Tayyip Erdogan in Bezug auf den Armenier-Genozid noch immer vertritt, bedeutet nicht, dass sich geschichtspolitisch in den vergangenen Jahren nicht einiges getan hätte: Mustafa Kemal Atatürk war als nationale Identifikationsfigur lange unantastbar, doch seine restriktive Religionspolitik wird heute verstärkt und zunehmend auch offen kritisiert. Die Zeit der osmani-schen Sultankalifen mit ihrer Herrschaft über ein Großreich wirkt inzwischen auf viele als die wahre romantische Verheißung der Vergangenheit für die Zukunft. Zu dieser Zeit gehörte auch eine enge deutsch-osmanische Verbindung, und sie war beiderseits gewinnbringend: Während Abdülhamid II. den britischen und französischen Einfluss in Nahost einhegen wollte und von deutschen Militärmissionen profitierte, freute man sich in Berlin, das seinen „Platz an der Sonne“ einforderte, über wirtschaftliche Mammutprojekte wie die Bagdadbahn und konnte sich zumindest einem „kulturellen Imperialismus“ hingeben... Die Massaker an der armenischen Minderheit, die unter Abdülhamid II. Mitte der 1890er Jahre verübt und vom Leiter der Deutschen Orient-Mission Johannes Lepsius dokumentiert wurden, haben Wissenschaftler bereits als „partiellen Genozid“ bezeichnet. Das verbündete Kaiserreich aber ignorierte das Leid der armenischen Christen im Nahen Osten weitgehend. Deutsche Offiziere gingen derweil in Konstantinopel ein und aus: Insbesondere an den Militärschulen war der preußische Drill eingekehrt. Ausgerechnet an diesen Orten aber gedieh, beeindruckt von technischen und ideologischen westeuropäischen Entwicklungen, die Opposition gegen den Sultan ganz besonders. Ende des 19. Jahrhunderts formierte sich die sogenannte jungtürkische Bewegung, die von einer besonders gebildeten osmanischen Elite getragen wurde und in der viele nicht nur die Frömmigkeit der einfachen Bevölkerung belächelten." [58] 

In Kairo vertraten viele Jungtürken eine sogenannte dezentralistische Position, die sich für Minderheitenrechte aussprach. "Hand in Hand mit den osmanischen Christen, so die Hoffnung, werde man der Herrschaft des Sultans ein Ende bereiten. In Konstantinopel feierten 1908 schließlich Armenier und Türken, Juden und Griechen gemeinsam die Wiedereinsetzung der osmanischen Verfassung. Die Christen hätten damals erwartet, dass nun auch die bürgerliche Gleichstellung folgen würde, schrieb der spätere „Nemesis“-Attentäter Schirakian in seinen Memoiren, aber: „Nur ein Jahr später, 1909, wurden 35 000 Armenier in Adana von einem türkischen Mob massakriert.“ Die vergleichsweise kurze Regierungszeit der Jungtürken in den zehn Jahren von 1908 bis 1918 liegt gewissermaßen als Fanal zwischen dem alten osmanischen System und der türkischen Republik; hier zeigte die Moderne ihre brutalste Seite. Im jungtürkischen Komitee für Einheit und Fortschritt (KEF), das die Regierungsgeschäfte des Osmanischen Reichs übernahm, spielte ein Mann, der als besonders kaltblütig galt, eine wichtige Rolle: Mehmed Talat, bald weltweit bekannt als Talat Pascha.Der persönlich ganz und gar ungläubige, aber die religiöse Erregbarkeit des Volkes kühl berechnende Mann gehörte jenem Zweig der Bewegung an, der von einem „reinen“ türkisch-muslimischen Staat träumte und unter dem Schlagwort Türk Yurdu („Türkische Heimat“) hart gegen nicht muslimische Minderheiten vorging. Gemeinsam mit den Paschas Enver und Cemal bildete Talat schließlich das sogenannte Triumvirat, das ab 1913 regierte und das Osmanische Reich an der Seite der Deutschen in den Weltkrieg führte. Der Sultan, inzwischen nurmehr eine Marionette der Jungtürken, beanspruchte als Kalif die geistige Oberhoheit über alle Muslime – was die deutschen Verbündeten zu einer beispiellosen Aktion inspirierte: Um die gesamte muslimische Welt gegen die feindlichen europäischen Großmächte aufzuwiegeln, ersonnen Strategen und Nahost-Kundige um Max von Oppenheim im Auswärtigen Amt in Berlin das Konzept eines Heiligen Kriegs, der unter muslimischen Kriegsgefangenen mithilfe einer Zeitschrift namens „El Dschihad“ propagiert wurde. Die Osmanen halfen bei diesem Dschihad „made in Germany“ kräftig mit – Großmufti Musa Kazim verkündete eine entsprechende Fatwa. Der Plan sollte kriegsstrategisch scheitern. Im Innern des Osmanischen Reichs aber, wo anti-armenische Reflexe lediglich reaktiviert werden mussten, wandte sich der religiös geschürte Hass umso erbitterter gegen die christliche Minderheit. Schirakian hat die Gewaltausbrüche in seinen Memoiren beschrieben: Auf der Konstantinopler Galata-Brücke geriet der damals 14 Jahre alte Junge in einen Aufmarsch kriegsbegeisterter Türken, die von einem Gottesdienst in der Neuen Moschee kamen. Die gegen das christliche Europa fluchenden Türken zerstörten Geschäfte sowie armenisch und griechisch geführte Restaurants, wobei sie penibel darauf achteten, nicht aus Versehen deutsche Einrichtungen zu treffen: „Die Rädelsführer schworen mit viel Gestik und Geschrei lautstark, einen Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen zu führen. Selbst in ihrer wild-religiösen Schwärmerei nahmen sie ihre deutschen Freunde sorgfältig aus.“  [59] 

Kristina Milz, Historikerin am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, fährt fort: "Der Genozid geschah im Auftrag des Staates: Der schriftliche Vernichtungsbefehl von Innenminister Talat Pascha, den der deutsche Botschafter Wolff-Metternich 1915 als „Seele der Armenierverfolgungen“ bezeichnete, ist öffentlich geworden. Die Regierung habe beschlossen, „alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten“, hieß es darin: „Ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Kranke, so tragisch die Mittel der Ausrottung auch sein mögen, ist, ohne auf die Gefühle des Gewissens zu hören, ihrem Dasein ein Ende zu machen.“ Der Aghet („Katastrophe“), wie Überlebende das Geschehen bezeichneten, spielte sich unter den Augen der Weltöffentlichkeit, nicht zuletzt der deutschen Bündnispartner, ab, deren Militärvertreter das Geschehen vor Ort beobachteten. „Unser einziges Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig ob darüber Armenier zugrunde gehen oder nicht“, ließ Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg verlauten. Der Weltkrieg aber ging verloren, und die Flucht der in ihrer Heimat in Ungnade gefallenen jungtürkischen Verbündeten zu organisieren war die letzte deutsche Kriegshandlung in der Türkei, wie Rolf Hosfeld in seinem Buch „Operation Nemesis“ geschrieben hat: Die Flucht war lange vorbereitet worden; mit einem deutschen Torpedoboot trafen die Türken am 3. November 1918 im deutsch besetzten Krimhafen Sewastopol ein und reisten über Simferopol weiter nach Deutschland. Für das Unternehmen hatte die Seekriegsleitung absolute Geheimhaltung angeordnet. Das Kaiserreich selbst war von revolutionären Unruhen ergriffen, aber genau einen Tag nach Ausrufung der Republik, am 10. November 1918, erreichten die einstigen türkischen Führer, ausgestattet mit falschen Pässen, Berlin. Ungeachtet der neuen politischen Vorzeichen pflegte Talat Pascha fortan Kontakte in die höchsten deutschen Kreise. Seine große Wohnung in der Hardenbergstraße wurde sein Hauptquartier: Von hier aus zog er die Fäden der türkischen Nationalbewegung in Anatolien. Mustafa Kemal hielt er für eine nützliche Marionette: „Unsere Führung in Berlin steht mit den bewaffneten Kräften im Innern des Landes in enger Verbindung“, hielt Talats Gefährte Bahattin Schakir fest. Ein weiterer Treffpunkt der Gruppe war ein eleganter Tabakladen – dieser gehörte Cemal Azmi, geführt wurde er von dessen ältestem Sohn... Talat Paschas sterbliche Überreste wurden 1943 in einem Staatsakt unter militärischen Ehrenbezeugungen von den Nationalsozialisten nach Istanbul, wie Konstantinopel seit der Ära Atatürk auch offiziell genannt wird, überführt und am Denkmal für die jungtürkische Revolution beigesetzt. Den Leichnam holten sie vom Türkischen Friedhof in Berlin, wo sich auch die unscheinbaren Gräber Schakirs und Azmis befanden, in denen sie zunächst beerdigt worden waren. Erst 2011 wurden sie in dem strahlenden Weiß aufwendig erneuert, in dem wir sie heute dort finden."  In allen Ditib-Moscheen werden die Christenschlächter noch heute verehrt, "die 99 Namen Allahs" und antichtistliche Koranzitate herausposaunt:  „Wir alle sind im Islam geboren“. Das ist Erdogans Geschichtsbild, das in den Ditib-Moscheen in Deutschland verbreitet wird.  [60] 

Ähnlich verhält es sich mit deutschen Predigern, die vom Glauben abgefallen sind und sich einen islamischen Namen zugelegt haben wie Husamuddin Meyer, der "muslimische Jugendliche, die im Gefängnis inhaftiert sind" betreut und ihnen gleich beibringt wie man im Sinne der Türkei Geschichtsklitterei betreibt. "Seit 2008 kümmert er sich in Wiesbaden um Inhaftierte muslimischen Glaubens. Er spricht dort das Freitagsgebet, liest mit den Männern den Koran."  Als Dschihadist trägt er einen "Turban, einen langen weißen Bart, weite Gewänder. Mehr als ein Vierteljahrhundert ist es her, dass er den Islam für sich entdeckte, auf einer Reise in den Norden Afrikas. An der Universität in Freiburg studierte Meyer, der in einem Dorf im Odenwald aufgewachsen ist und Martin hieß, bevor er den Vornamen Husamuddin wählte." Meyer saß sogar schon oft in Talkshows; er fordert, nicht immer nur Weihnachten und Ostern zu feiern, sondern vor allem "die muslimischen Festtage", damit sich Dschihadisten in Deutschland zuhause fühlen. Das Bild von Muslimen "mit negativen Bildern – mit Scharia, Dschihad, Terrorismus" sei gar nicht so schlimm. Wichtig ist ihm, dass Geschichtsklitterung schon im Unterricht beginnt. "Meyer nennt ein Beispiel: den Geschichtsunterricht. Dort steht seit Ewigkeiten die Schlacht bei Poitiers auf dem Lehrplan. Im Jahr 732 gelang dem Franken Karl Martell ein Sieg gegen ein übermächtiges maurisches Heer, der Kriegsherr werde seitdem als „Retter des Abendlands“ gepriesen. „Viele sind sich gar nicht bewusst, was das bei muslimischen Jugendlichen auslöst, wenn sie in der Schule hören, welche Heldentat es war, dass die Muslime vertrieben worden sind.“ Der Islam, dem sie angehören, gilt als "barbarisch, als Bedrohung." Das soll, wenn es nach ihm ginge, in den Geschichtsbüchern geändert werden.  [61] 

Eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus wird zunehmend schwierig; in fast allen Moscheegemeinden in Europa wird inzwischen der Islamismus gepredigt, weshalb Parteien, die den Islam bekämpfen und den den „großen Bevölkerungsaustausch“ verhindern wollen, in Frankreich zulauf bekommen. "Saint-Tropez, Grimaud, Gassin, Saint-Paul-de-Vence und Saint-Jean-Cap-Ferrat: Das ist nicht die Liste der teuersten französischen Urlaubsorte an der Côte d’Azur, sondern der besten Wahlergebnisse für Éric Zemmour." Der Präsidentschaftskandidat, der den „Selbstmord Frankreichs“ verhindern will, hat an der Riviera zwischen 17 und 22 Prozent der Stimmen erhalten. Mit einem Ergebnis von rund sieben Prozent landesweit verfehlte Zemmour den Einzug in die Stichwahl. "Eine Analyse seiner Wahlergebnisse zeigt, dass sein Kulturkampf gegen den Islam aber ein starkes Echo in der französischen Oberschicht entfaltet hat. In den großbürgerlichen Vierteln der Hauptstadt Paris erzielte Zemmour seine besten Ergebnisse. Das ist umso bemerkenswerter, weil seine rechte Konkurrentin Marine Le Pen, die in der Stichwahl gegen Präsident Emmanuel Macron antritt, in Paris nie Fuß fassen konnte. Im großbürgerlichen 16. Arrondissement, das sich vom Trocadéro bis zum Stadtwald Bois de Boulogne erstreckt, kam Zemmour auf 17,5 Prozent der Stimmen. Es war dort zu heftigen Protesten gekommen, als die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Rand des Stadtparks ein Heim für Obdachlose und Flüchtlinge eröffnen ließ. Auch in Neuilly-sur-Seine, einem im Westen von Paris gelegenen einkommensstarken Vorort, erhielt Zemmour 18,75 Prozent der Stimmen. In der alten Königsstadt Versailles, der Wahlheimat der rechtsbürgerlichen Kandidatin Valérie Pécresse, schnitt er besser ab als sie und erreichte 18,48 Prozent. Mit seinem Versprechen, den „großen Bevölkerungsaustausch“ zu verhindern, sprach er gebildetere und wohlhabendere Wählergruppen als Le Pen an." Le Pen unterscheidet sich, was den Islam betrifft, allerdings kaum von anderen Parteien, denn sie unterscheidet zwischen Islam und Islamismus. "Zemmour ist hingegen der Auffassung, dass der Islamismus Bestandteil des Islams sei. Deshalb fordert er eine komplette Assimilierung der Muslime oder deren Auswanderung... Der Kulturkampf bringt immer mehr Katholiken dazu, für Kandidaten der extremen Rechten zu stimmen. Wie das Meinungsforschungsinstitut Ifop für die katholische Zeitung „La Croix“ ermittelt hat, haben 40 Prozent der Katholiken weit rechts abgestimmt." Neuerdings versucht der Islamismus sich hinter Begriffen wie "Diversität" , "Kopftuchmädchen-Power", "Kopftuchmädchen Media UG", "Impact of Diversity (IOD) Award", Frauen-Karriere-Index (FKI)" zu verstecken. [62] 
 
 

18. Islamischer Antisemitismus um mehr als 200 Prozent gewachsen; der Staat, wenn er in "administrativer Trägheit und weltfremder Beschwichtigungspolitik" verharrt, kann deshalb verklagt werden; Dschihadisten-Urlaub "nach den Regeln des Korans"

Die polizeilich erfassten antisemitischen Straftaten in Deutschland sind auf einen neuen Höchststand gestiegen. Das Bundeskriminalamt registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 3027 Taten und damit 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Islamischer Antisemitismus, der vor allem bei Muslimen auftritt, die regelmäßig die Moschee besuchen, ist "um mehr als 200 Prozent gewachsen. Unter den antisemitischen Delikten insgesamt ist der Anteil von Volksverhetzungen mit 61 Prozent der größte, es gab hier einen Anstieg von 40 Prozent. Die Anzahl von Straftaten gegen Synagogen ist um mehr als hundert Prozent gestiegen. [63] 

Islamischer Antisemitismus und Islamismus wird immer noch auf die leichte Schulter genommen. "Am 16. Oktober 2020 wurde Samuel Paty, siebenundvierzig Jahre, Lehrer für Geschichte und Erdkunde an einer Sekundarschule im nordwestlichen Pariser Großraum, unweit seiner Lehranstalt durch einen achtzehnjährigen Flüchtlingssohn tschetschenischer Herkunft enthauptet. Die Tat fand kurz vor siebzehn Uhr statt, bald verbreiteten Medien landauf, landab den Namen des Opfers. Doch Patys Angehörige erhielten – trotz mehrerer Anrufe bei der örtlichen Polizeistation – erst weit nach Mitternacht eine offizielle Bestätigung. Im Licht neuer Informationen, die die Tageszeitung „Libération“ unlängst vorgestellt hat, ist das Versäumnis nur eines unter vielen, die sich die öffentliche Hand in dieser Angelegenheit geleistet hat. Und gewiss nicht das schwerste. Patys Eltern und seine zwei Schwestern, die seit der Tat erstmals gemeinsam vor die Öffentlichkeit treten, beklagen gegenüber „Libération“, dass der Staat seine Schutzpflicht verletzt habe. Reihe man die einzelnen Verlautbarungen der Minister und zuständigen Dienststellen aneinander, entstehe der Eindruck, der Staat habe „nie und nimmer“ gefehlt, so Patys jüngere Schwester Mickaëlle. „Wenn Samuel zu Tode gekommen ist, dann fast wie durch einen Schicksalsschlag, den nichts hat verhindern können. Doch wir denken, dass er besser geschützt hätte werden sollen und dass unverzeihliche Fehler begangen worden sind.“ Nachdem ihre schriftlichen Fragen an den Innen- und an den Erziehungsminister unbeantwortet geblieben sind, haben die Patys jetzt Anzeige gegen den Staat erhoben wegen unterlassener Hilfeleistung und Nichtverhinderung eines Verbrechens." [64] 

Eine Hauptfrage ist zum Beispiel, warum das Twitter-Konto des Attentäters bis zum Schluss unter dem Radar geblieben ist. "Wegen seines Extremismus war es seit Juli 2020 dreimal durch Nutzer des Mikrobloggingdienstes an Frankreichs Plattform für Internetkriminalität gemeldet worden. Diese leitete die Anzeige zwar an den zuständigen Antiterrorismusdienst weiter, doch dort landete die Nachricht zwischen täglich vielen Hunderten gleicher Natur in einer Schublade." Auch den verantwortlichen Politikern wurde eine Mischung aus "administrativer Trägheit und weltfremder Beschwichtigungspolitik" attestiert. Gérald Darmanin, zum Zeitpunkt der Tat Innenminister, sagte es gebe keinen Grund, über das zu erröten, was der Staat geleistet habe. Der Attentäter „war keinem Nachrichtendienst bekannt“, so Darmanin, und habe sich „innerhalb weniger Tage selbst radikalisiert“. Eine Sichtweise, "die vor Gericht schwer zu erhärten sein dürfte, hatte es doch Hinweise auf den Extremismus des künftigen Mörders schon Monate vor seiner Tat gegeben. Und auf die Kernfrage, warum Paty kein Schutz gewährt wurde, obwohl zahlreiche Warnsignale aufleuchteten, geht der Minister gar nicht erst ein... Bitter schließt Mickaëlle Paty gegenüber „Libération“: „Im Bemühen, die Gesellschaftsordnung an der Basis unbedingt durch eine Politik der ,Nur keine Wellen‘ zu regeln, durch ,vernünftige‘ Arrangements und einen fehlgeleiteten Antirassismus, gibt der Staat am Ende die öffentliche Ordnung preis . . . Mein Bruder hat sich nicht aufgeopfert, er wurde geopfert durch all die, die ihn schützen konnten und hätten schützen sollen.“ [65] 

Einige Islamisten, wie die Mitglieder einer tadschikischen Terrorzelle, die in Deutschland im Auftrag des IS Anschläge verüben sollen, werden zwar entdeckt und kurzfristig bestraft. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat kürzlich fünf Mitglieder einer dschihadistischen Terrorzelle aus Neuss, Siegen, Kreuztal, Essen und Selfkant zu Haftstrafen zwischen drei Jahren und acht Monaten und neuneinhalb Jahren verurteilt. "Ein sechstes Zellenmitglied aus Wuppertal war schon im Januar zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden, der Mann hatte die nun verurteilten tadschikischen Staatsbürger im Alter zwischen 25 und 34 Jahren mit seinen Aussagen schwer belastet. Die Vorwürfe der Anklage des Generalbundesanwalts (GBA) hätten sich „in vollem Umfang bestätigt“, sagte der Vorsitzende Richter. Zahlreiche Beweisanträge der Verteidiger hätten dagegen „nicht zur Aufklärung beigetragen, sondern das Verfahren nur verzögert“. Laut Urteil standen die Männer, die 2012 als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren, von Januar 2019 an per Chat in Kontakt mit einem führenden IS-Mitglied in Afghanistan, das sie ideologisch schulte. Sodann plante die Zelle im Namen des IS Anschläge auf Einrichtungen des amerikanischen Militärs in Deutschland und ein Schusswaffenattentat auf einen Islamkritiker in Neuss, der durch seinen Youtube-Kanal „Ex-Muslime klären auf“ in den Fokus der Terroristen geraten war... Zur Finanzierung ihrer Pläne sowie zur Unterstützung des IS hat die Mitte April 2020 zerschlagene Zelle nicht nur in Deutschland Geld gesammelt und über türkische Finanzagenten an ein führendes Mitglied der Terrororganisation in Syrien weitergeleitet.“ [66] 

Die meisten Dschihadisten und Antisemiten werden allerdings weder behelligt noch als Gefährder geführt und können ungestört mithilfe von Plattformen wie "Halalbooking" ("Reisen für fromme Muslime"), Urlaub machen und ggf. in Ruhe ihre Anschläge planen in einer "halalfreundlichen Umgebung", und alles "nach den Regeln des Korans". Auch das Berliner Hotel Adlon soll beliebt sein: "Auf dem Nachttisch weist der aufgeklebte grüne Pfeil auf weißem Grund Richtung Mekka, im Wandschrank liegt ein eingerollter Gebetsteppich, in der Minibar findet sich kein Alkohol... getrennte Spa-Bereiche für Frauen, Männer und Familien, ein eigener Strandabschnitt oder Pools nur für Frauen, von außen nicht einsehbare Privatbereiche, nach Regeln des Korans zubereitetes Essen, ein alkoholfreies Restaurant." Die Türkei ist bei Islamisten besonders beliebt, ist es doch das "Urlaubsland mit den meisten an Halalregeln orientierten Unterkünften." Passende Unterkünfte gibr es schon fast überall: "Wellness auf den Malediven, Skiresorts in Bosnien und der Schweiz, Riads in Marokko, Übernachtungen in Deutschland. Das Berliner Hotel Adlon etwa schneide wegen seines getrennten Spa-Bereichs gut ab." So kann „bescheidene“ Bademode (vor allem Burkinis für Frauen) „vorgeschrieben“, „von den meisten Gästen getragen“ bis „optional“ oder „nicht erlaubt“ sein, „Außenpool gemischt, bescheidene Badekleidung erlaubt.“ Die Dschihadisten-Plattform "Halalbooking" wird von einem Aserbaidschaner betrieben; er will vor allem in Asien expandieren mit den großen muslimischen Ländern wie Malaysia und Pakistan, "aber auch das Geschäft im Mittleren Osten und in Nordamerika voranbringen." Besonders praktisch für Dschihadisten ist, dass er "mit der türkischen Kuveyt Türk Bank, die nach den Regeln des Islams arbeitet", zusammenarbeiten will, werden die meisten Geschäfte der Dschihadisten doch über die Türkei abgewickelt: „Deren Kunden sind ein interessantes Publikum für uns.“ Enver Cebi, der das Tagesgeschäft im Vorstand leitet, nennt weitere Pläne. "Eines heißt „Umrah +“. Reisende könnten die traditionelle Umrah-Pilgerreise nach Mekka und Medina mit Sightseeing-Touren in Saudi-Arabien ... oder in die historische Altstadt von Dschidda ergänzen." [67]
 

19. Voltaire wird zum "Symbol der geistigen Kapitulation Frankreichs vor dem Islamismus", denn seit dreißig Jahren verhindern die Islamisten die Aufführung seines Stücks „Mahomet der Lügen-Prophet“

Schon damals Im Jahr 1717 hatte Voltaire, damals 23, eine Satire in die Bastille gebracht. Später wurde er zur Strafe in die Verbannung geschickt. Während der zehn Monate dauernden Haft schrieb er „Ödipus“, das Stück zum spöttischen Gedicht, das die Comédie Française mit großem Erfolg aufführte. "In seinem Erstling verarbeitete der als Sohn eines Notars geborene François-Marie Arouet auch die Zweifel an seiner eigenen Herkunft. Fortan nannte er sich Voltaire, und inzwischen wird ein ganzes Jahrhundert nach ihm benannt. Er kämpfte für die Meinungsfreiheit auch der Andersdenkenden und ging dafür große Risiken ein – der zweite Aufenthalt in der Bastille fiel immerhin kürzer aus. Unerschrocken kritisierte er den Fanatismus der Religionen. In Paris wurde ihm 1778 ein katholisches Begräbnis verweigert und der mumifizierte Leichnam – ohne Herz und Hirn – in seine Wahlheimat Genf geschickt, aber schon auf halbem Weg erstmals begraben. Die Revolutionäre holten seine sterblichen Überreste nach dem Sturm auf die Bastille ins Pantheon. Heute verfolgen ihn die neuen Revolutionäre schlimmer als einst die Katholiken. Seit dreißig Jahren verhindern die Islamisten die Aufführung seines Stücks „Mahomet der Prophet“. In der arabischen Welt ist Voltaire ein Feindbild wie „Charlie Hebdo“." Die MeToo-Bewegung, Islamisten und linke Antirassisten bei den „Black Lives Matter“-Demonstrationen schritten zur "symbolischen Ermordung des Aufklärers". Vollzogen wurde sie als Farbanschlag auf seine Statue in der Nähe der Académie Française. Seit zwei Jahren wird sie in einer Werkstatt gesäubert. "Längst ist der Zwangsaufenthalt im Depot zum Symbol der geistigen Kapitulation Frankreichs vor dem Islamismus geworden. Jetzt wird das postume Schicksal des Satirikers auch zur zeitgenössischen Realsatire: Die Statue wird demnächst im Innenhof der medizinischen Fakultät aufgestellt. Er kann durch ein Eisentor verschlossen werden. Hier ist sie fast so sicher wie Voltaires Herz und Hirn, die in der Nationalbibliothek (BNF) und der Comédie Française konserviert werden. Wie vor 305 Jahren muss Voltaire aus der Verbannung direkt hinter Gitter." [68]

Statt ihn zu bekämpfen, wird der Islamismus inzwischen in ganz Europa herangezüchtet, nicht erst seitdem der Westen aus Afghanistan abgezogen ist. Kürzlich wollten, unter Anleitung eines führenden Kaders des „Islamischen Staats“ (IS) in Afghanistan  fünf tadschikische Staatsbürger in Nordrhein-Westfalen Anschläge verüben. dafür werden sie vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. "Die Planung der vereitelten Anschläge folgte einem bekannten Muster. Es wurde nach 2015 von der Führung des IS in dessen früherem Kerngebiet in Syrien und im Irak entwickelt. Die Terrororganisation schickt nicht mehr selbst trainierte Kader nach Europa, um Anschläge auszuführen. Die Planer stehen vielmehr, etwa mittels des Messaging-Dienstes Telegram, in virtuellem Kontakt mit denen, die sie anleiten. Das ist für sie effizient. Die Dschihadisten sparen Kosten, müssen nicht mehr reisen und Grenzen überqueren, können aber die Anschläge aus sicherer Ferne steuern. Die tadschikische Terrorzelle in Nordrhein-Westfalen hatte den IS-Kader in Afghanistan nie getroffen. Der afghanische Ableger des „Islamischen Staats“, der sich dort „IS-Provinz Khorasan“ nennt, ist in den vergangenen Jahren zum gefährlichsten Flügel der Terrororganisation geworden. Während sich die Bewegung in Syrien und im Irak nach der militärischen Zerschlagung nur langsam wieder formiert, findet er im „Islamischen Emirat“ der Taliban Bedingungen vor, die seine Expansion begünstigen. Die Zahl der kampfbereiten IS-Dschihadisten hat sich dort seit Anfang 2021 auf 4000 verdoppelt. Die meisten sind Afghanen, Pakistaner und Bürger aus Staaten Zentralasiens. In Afghanistan verbreiten sie seit Jahren Angst und Schrecken. Allein im April wurden 37 teilweise große Anschläge registriert. Erstmals griff der IS in den vergangenen Wochen von Afghanistan aus auch Ziele in Pakistan und Usbekistan an. Kann der IS seine Position am Hindukusch konsolidieren, dann könnten die Dschihadisten Europa weiter ins Visier nehmen. Der Düsseldorfer Prozess gegen die tadschikische Terrorzelle war nur ein Vorgeschmack auf das, was kommen könnte." Man rechnet mit mindestens 20.000 Kämpfern. Afghanistan gilt also wieder als das Epizentrum des internationalen Terrorismus. "Die pakistanischen Taliban sind heute die größte Bedrohung für die innere Sicherheit Pakistans. Vom sogenannten Haqqani-Netzwerk, das an der Regierung in Kabul beteiligt ist, bezieht der IS die Selbstmordattentäter für seine Anschläge in Afghanistan. Die Haqqanis haben innerhalb der Taliban eine halbautonome Stellung. Sie bilden den Flügel der Hardliner und stellen den Innenminister." [69]

Länder mit einem hohen Anteil Muslimen in der Bevölkerung wie Indien haben traditionell die meisten Probleme mit Moslems bzw. Islamisten. Es muss nur Jemand einmal die Wahrheit über den Lügenpropheten verbreiten, schon fliegen Steine, gibt es Verletzte, Scheiben gehen zu Bruch. Kürzlich waren die Muslime wieder wegen der aus ihrer Sicht beleidigenden Bemerkungen aufgebracht, die eine Sprecherin der indischen Regierungspartei über den Propheten Mohammed gemacht hatte. Darin ging es um die Verbindung des Religionsgründers zu einer Minderjährigen. "Ein Dutzend mehrheitlich muslimische Länder haben schon Protest eingelegt. Indonesien, Iran, Qatar und Kuwait bestellten den jeweiligen indischen Botschafter ein. In einigen arabischen Ländern wurde zum Boykott indischer Waren aufgerufen. Auch im Nachbarland Pakistan kam es zu wütenden Protesten. [70]
 

20. Die romantische Kunst und Philosophie hat schon früh vor "Stolto Allhà!" (Verdi), seinen antisemitischen Pseudo-Künstlern und islamischer Clankriminalität gewarnt; staatlich alimentierter Antisemitismus im Kunstbetrieb, an Schulen und an Hochschulen

Die romantische Kunst und Philosophie hat schon früh vor "Stolto Allhà!" (Verdi) und islamischer Clankriminalität gewarnt. Der spanische Dichter, Schriftsteller und Komponist Temistocle Solera (1815-1878) schrieb das Libretto zu Verdis "Nabucco", wodurch Verdi weltberühmt werden sollte. Die Musik bringt die romantische Philosophie zum Ausdruck, die immer eine Philosophie der Freiheit ist. So zum Beispiel der feierlich fließende Hoffnungsgesang des Zacharias im ersten Act: "D'Egitto là sui lidi..." (In schweren Leidenstagen / Sandte er Moses als Retter. / Siegreich die Feinde schlagen / Half er Gideons kleiner Schar. / Niemals wird Leid euch geschehen, / Baut ihr auf den Herrn in Not und Gefahr. / ... Glückliche Friedenstage / Werden wir wiedersehen), den der Chor unisono aufnimmt; und vor allem im Gesang des Gefangenenchors am Ende des dritten Acts. So wie es hier um die Befreiung der Hebräer vom Joch des Nebukadnezar und die Vertreibung des Verräters (Ismael) geht, der den "Lügengott" Baal verehrt, so hatte sich zu Verdis Lebzeiten Griechenland vom Joch der ismaelitischen Osmanen bzw. Türken und ihrem "Lügengott" Allah befreit. Was Zacharias am Ende des ersten Acts zu Ismael sagt, könnte man heute den Muslimen sagen: "Dalle genti sii reietto, / Dei fratelli traditore! / Il zuo nome maledetto / Fia l'obbrobio d'ogni età! / 'Oh, fuggite il maledetto', / Terra e cielo griderà." (Ja, ganz Israel wird schmähen dich, Verräter an den Brüdern. Mit Verachtung soll dich sehen wer zum wahren Glauben sich bekennt! Gram und Schrecken wird entstehen, wo man deinen Namen nennt!) Im Gegensatz zu den heutigen Muslimen, die weiterhin an ihrem "Lügengott" festhalten, erkennen Nebukadnezar und Ismael - zumindest in der Oper - dass sie bisher einen "Lügengott" oder "Unheilsgötzen" angebetet hatten; nun bekennen sie sich zum Gott der Hebräer, der eigentlich Christus ist. Dazu Zacharias: "Ein mächtiger Herrscher wirst du durch den Segen Gottes sein! Ebenfalls von Solera stammt das Libretto zu Verdis Oper Attila; auch hier geht es um die Freiheit Europas bzw. Italiens. In der Oper werden die Verwüstungen geschildert, die Attila angerichtet hat und die an die Verwüstungen der Russen in der Ukraine erinnern: "Cara patria, già madre e reina / Di possenti magnanimi figli, / Or macarie, deserto, ruina, / Su cui regna silenzio e squallor" (Teures Heimatland, ehemals Mutter und Königin von kräftigen und großmütigen Söhnen, Jetzt ein Trümmerhaufen, eine Wüste, eine Ruine, über die Düsternis und Schweigen regieren). Raffael hat die Szene im ersten Akt schon in seinem berühmten Bild festgehalten. Attila hat einen Traum, in dem ihn ein alter Mann bei den Haaren ergreift und ihm befiehlt: "Di flagellar L'incarco / Contro i mortali hai sol. / Tarretra! Or chiuso è il varco; / Questo de' numi è il suol!" (Du bist als Geißel ausersehen allein gegen die Menschheit. Ziehe dich zurück! Der Weg ist nun versperrt: Dieses ist das Gebiet der Götter!" Attila bekennt: "E l'alma in petto ad Attila / S'aahiaccia pel terror." (Und die Seele in Attilas Brust ist gelähmt vor Schrecken), vor allem als er den alten Mann (Papst Leo) später tatsächlich trifft und er die gleichen Worte wiederholt. In Giuseppe Verdis "Il Corsario" (Libretto Francesco Maria Piave nach Lord Byron) kündigt sich schon der griechische Freiheitskampf an: "dal braccio nostro oppresso / il Musulman cadrà / All'armi, all'armi e intrepidi / cadiam, cadiam sull' empia Luna." (Erdrückt von unserer Übermacht wird der Muselmann unterliegen. Zu den Waffen, zu den Waffen, ohne Verzagen lasst uns den verruchten Halbmond überfallen). Auch die Frauen aus dem Harem sollen befreit werden, denn sie wollen vom Pascha und dem "verruchten Halbmond" nichts mehr wissen: "M'ama Said! io l'odio! / O vile musulman, tu non conosci, / tu non comprendi ancora / qual alma io chiuda in petto!" (Seid liebt mich, doch ich verabscheue ihn. O ekelhafter Muselman, du kennst nicht und kannst noch nicht verstehen die Gefühle meines Herzens). Der Pascha von Coron hat außer seinen hundert Frauen nur noch eins im Kopf: "Nuovi supplizi, / orribili, mai noti / all'uom, al demone, / immaginar saprò." (Neue, furchtbare Foltern, weder von Menschen noch vom Teufel gekannt, werde ich ersinnen). Ohne Freiheit kann es auch keine Liebe geben: "E può la schiava un palpito sentir / per l'oppressore? / Nel core sol dei liberi / sa germogliar l'amore." (Kann das Herz einer Sklavon für ihren Unterdrücker schlagen? Liebe kann nur gedeihen unter freien Menschen). Auch in Giuseppe Verdis "I Lombardi alla prima crociata" (Libretto Temistocle Solera nach Tommaso Grossi und Torquato Tasso) geht es um die Freiheit Europas und anderer christlicher Städte wie Jerusalems, die von Halbmond-Bannern bedroht werden, "Sugl' empi vessilli che il ciel maledi"(den schändlichen Bannern, die der Himmel verdammt);  "l'empie bende squarciar de' Musulmani" (die gottlose Bande der Moslems müsse zerrissen werden), denn man will auch im nahen Osten sich als freier Mensch bewegen und sich nicht verstecken müssen: "Musulman la veste il dice / Ritiriamci" (Seine Kleidung verrät den Moslem. Ich werde mich zurückziehen), "Odi, un branco musulmano / Ha la figlia a me rapita... / Tutta l'Europa là vedi raccolta, / Al voler di Goffredo sogetta! / ... Stolto Allhà! sovra il capo ti piomba / Già dell'ira promessa la piena; / Santa voce pertutto ribomba / Proclamante l'estremo tuo di." (Höre! eine Bande von Moslems hat mit meine Tochter geraubt... Du siehst dort ganz Europa versammelt, fügsam den Befehlen Godefroys!... verblödeter, lächerlicher Allah! Auf dein Haupt mag die angekündigte Last des Zorns nun niederfallen; lass das heilige Wort überall widerhallen, wie es das Ende deiner Tage verkündet).  [71]

Heute müssen sich Gerichte mit islamischen Clans auseinandersetzen, die nichts anderes sind als eine "Beutegemeinschaft", also eine gewöhnliche Räuberbande. Obwohl es sich schon um eine Zusammenfassung handelt, braucht der Staatsanwalt im Düsseldorfer Landgericht mehr als eine Stunde, um die Anklageschrift gegen sieben Mitglieder des türkisch-libanesischen Al-Z.-Clans aus Leverkusen zu verlesen. "Endlos reihen sich schwere und schwerste Straftaten aneinander, die die Männer und Frauen im Alter zwischen 22 und 47 Jahren begangen haben." Es handelt sich um eine skrupellose, bis ins perfideste Detail konsequent-kriminelle Beutegemeinschaft, die "brutal Schutzgeld" einforderten, die Barber-Shops, Shisha-Bars und Bistros zur Geldwäsche nutzten, also eine islamische Bande, auf "Stolto Allhà!" (Verdi) gegründet, "die mit kriminellen Machenschaften viele Hunderttausend Euro verdiente, sich von dem Geld eine Villa in Leverkusen, teure Kleider, Uhren und Luxusautos zulegte – und obendrein Sozialleistungen in Höhe von 456 000 Euro kassierte. Tatsächlich stellte die Familie seit 2014 26 Anträge auf Hartz IV, „verschleierte dabei ihr Vermögen“... die Sozialleistungen wanderten laut Anklage in einen gemeinsamen Topf, in den auch das andere ergaunerte oder erpresste Geld floss. Der Clan verfügte über ein „gemeinsames Familienvermögen, zu dem alle beitrugen und an dem alle partizipierten“, so der Staatsanwalt. Spezialkräfte der Polizei hatten die Leverkusener Villa vor einem Jahr gestürmt und dort schussbereite Waffen, Luxusuhren, Autos und 340 000 Euro Bargeld sichergestellt." Es war also "praktisch das gesamte Interagieren der Familie mit der Außenwelt in allen nur denkbaren zügellosen Varianten kriminell geprägt. Das mutmaßliche Clanoberhaupt Badia Al-Z. war vor einem Jahr nicht in der Villa, sondern nach einer illegalen Glücksspielnacht in Duisburg festgenommen worden. Die Ermittler verdächtigen den 47 Jahre alten Mann zudem, als „Friedensrichter“ an einer „Paralleljustiz“ zur internen Klärung von Streitigkeiten beteiligt gewesen zu sein... Der Al-Z.-Clan zählt zu den großen Clans in Nordrhein-Westfalen. Kriminellen Mitgliedern der auch in anderen Bundesländern ansässigen Großfamilie werden laut dem jüngsten NRW-Clanlagebild 277 Tatverdächtige zugerechnet, die für 441 Straftaten verantwortlich sein sollen... Während ein großer Teil der Familie offiziell von Hartz IV lebte, gab Mohamed Al-Z., einer der nun ebenfalls angeklagten Söhne von Badia Al-Z., an, sein Geld als Gebäudereiniger zu verdienen."  Das perfide hybride Konstrukt, das sich der Clan ausgedacht hat, um zugleich den Staat zu schröpfen und Geld aus Straftaten zu „legalisieren“ funktioniert so: "Laut Anklage war Mohamed Al-Z. extra aus der Bedarfsgemeinschaft ausgeschieden. „Tatsächlich hat er zu keinem Zeitpunkt gearbeitet, sondern seinen Lebensunterhalt weiter durch Straftaten finanziert.“ Mit seinen gefälschten Lohnabrechnungen und als „Geschenk“ oder „Darlehen“ deklarierten Überweisungen von mehr als einem Dutzend Familienmitgliedern gelang es ihm jedoch, einen Bausparvertrag abzuschließen. Mit der Kreditsumme in Höhe von 500 000 Euro und „Eigenkapital“ in Höhe von rund 205 000 Euro erwarb der damals erst 21 Jahre alte Mohamed Al-Z. die Villa in Leverkusen. Das Anwesen vermietete der „Gebäudereiniger“ an seine eigene Familie. Von dem Geld, das Badia Al-Z. und seine auf insgesamt drei Bedarfsgemeinschaften aufgeteilte Familie monatlich vom Jobcenter bekamen, flossen 2000 Euro als Mietzahlungen an den Sohn, der damit den Bausparvertrag bediente – nach Überzeugung der Ermittler ließ der Clan den Immobilienkauf zu einem erheblichen Teil also direkt vom Staat finanzieren. Der andere Teil diente dazu, Geld zu waschen. Als eine Art Schatzmeisterin soll die Frau des Clanchefs fungiert haben, sie soll die Kasse verwaltet und über Investitionen in Uhren oder Luxusautos entschieden haben. Die unscheinbare, verschleierte Frau sitzt in der ersten Reihe der Anklagebank. Anders als ihr Mann ist sie auf freiem Fuß... Ohne äußere Regungen lauscht die Frau auch einem besonders verstörenden Anklagepunkt. Eines ihrer Familienmitglieder hat drei äußerst brutale Hinrichtungsvideos der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) per Whatsapp an Verwandte versandt. In der Anklage wird bis ins fürchterlichste Detail geschildert, wie IS-Schergen Opfer quälen, verstümmeln und grausam töten. Der Saal hört schockiert zu – nur einem der Angeklagten scheint langweilig geworden zu sein. Er wendet sich zum Zuschauerraum, wo offensichtlich Angehörige von ihm sitzen."  [72]

Wer sich auf "Stolto Allhà" oder seinen Pseudo-Propheten Mohammed einlässt, muss sich nicht wundern, wenn antisemitische Dschihadisten versuchen, sich als Künstler zu betätigen, eine islamische "Antisemitismus-Documenta" organisieren und "antisemitische Schmierereien", die niemand auch nur geschenkt bekommen will, als Kunst verkaufen. Kürzlich noch hielt die hessische Kulturministerin Dorn Warnungen vor Antisemitismus auf der Documenta für abwegig. "Nun ist sie geläutert. Die ausschwärmenden Antisemitismuskunst-Detektive werden auf der Documenta 15 immer fündiger, von einem einzigen Ausrutscher kann inzwischen nicht mehr die Rede sein. Neben den unsäglichen antiisraelischen Vergleichen der im April 1937 von Nationalsozialisten ausgelöschten baskischen Stadt Guernica mit dem angeblich vom Staat Israel annihilierten Gazastreifen und seinen Einwohnern auf gleich mehreren Bildern des Palästinensers Mohammed Al Hawajiri tauchten in Kassel nun auch explizit antisemitische Stereotype auf. Im figurenreichen Gewimmel eines mehrere Meter groß aufgespannten Protestbanners des indonesischen Kollektivs Taring Padi erscheint lebensgroß und kaum zu übersehen auf der Seite des Bösen direkt hinter einem gehörnten Satan ein antijüdisches Zerrbild, wie es auch nationalsozialistische Propagandapublikationen wie der „Stürmer“ in den Dreißiger- und Vierzigerjahren nicht anders gezeichnet hätten: Dort steht geschützt hinter einem Riegel aus Polizisten ein Geschäftsmann mit Hakennase, wölfischen Reißzähnen sowie mit blutunterlaufenen Augen, Brille und Schläfenlocken, als würde sein gelbes Sakkorevers – die Signalfarbe also, die Juden im Mittelalter tragen mussten – nicht schon ausreichen. Auf seinem Hut aber prangt unverkennbar das Doppelrunen-Zeichen der SS. Ähnlich wie der Zyklus „Guernica Gaza“ von Mohammed Al Hawajiri im Documenta-Standort WH 22 setzt damit das Protestbanner von Taring Padi einen Juden mit der nationalsozialistischen SS gleich und weist ihm als Strippenzieher hinter der Polizeimacht und dem Satan auch noch die Rolle des „internationalen Finanzjuden“ zu, ein uraltes Stereotyp aus dem Bildkatalog des Antisemitismus. Zusätzlich wird der gezeigte Jude mit den tierischen Gesichtszügen entmenscht. Ein noch schlimmeres Documenta-Bild in Hinsicht auf Entmenschung ist daneben in der Polizeiriege zu sehen: ein Schwein mit Rüssel und einem mit „Mossad“, dem israelischen Geheimdienst, beschrifteten Helm. Als wäre das nicht deutlich genug, prangt auf seinem blutroten Halstuch auch noch ein Davidstern in Schwarz." [73]

Verantwortlich für die islamische "Antisemitismus-Documenta" sind grüne PolitikerInnen, die in Deutschland schon immer gerne den Dschihadismus gefördert haben. Angesichts des Antisemitismus-Skandals bei der Documenta fordert die „Jüdische Allgemeine“ zurecht den Rücktritt von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne). „Für wen das Versprechen ‚Nie wieder Antisemitismus‘ keine wohlfeile Phrase“ sei, der müsse „das Kulturstaatsministerium jemandem anvertrauen, der glaubhaft gegen Judenhass eintritt. Jemandem, der sein Amt mit Kompetenz und Würde ausübt“, schreibt die vom Zentralrat der Juden in Deutschland herausgegebene Zeitung. Entweder sei Roth nicht in der Lage gewesen, „Einfluss auf die sich lange abzeichnende Entwicklung zu nehmen. Oder sie konnte beziehungsweise wollte nicht verstehen, dass Judenhass eine elementare Herausforderung für unsere Demokratie darstellt. Beides disqualifiziert sie in höchstem Maße als Kulturstaatsministerin...Steuergelder dürfen in diesem Land niemals für lupenreinen Judenhass ausgegeben werden.“ Die Documenta habe diesem Selbstverständnis eine schallende Ohrfeige verpasst. „Es war die Aufgabe von Kulturministerin Roth, dies zu verhindern. Dabei ist sie krachend gescheitert.“ Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) trägt ebenfalls die Verantwortung, denn das Land Hessen ist Gesellschafter der Documenta. [74]

Wieviele islamische Antisemiten aus Indonesien haben die Grünen eigentlich nach Deutschland eingeladen und finanziert? "Nach Maßgabe ihres Verteilungssystems einer indonesischen Reisscheune hatte Ruangrupa 53 sogenannte Lumbung-Künstler bestimmt, von denen wiederum jeder zehn bis dreißig weitere einlud, bis es zu den mehr als fünfzehnhundert nun an der Documenta beteiligten Künstlern kam. Ein Schneeball- oder Outsourcingsystem, mit den aus der realen Welt bekannten Problemen, dass im Regressfall der Sub-Subunternehmer oft schwer aufzufinden, zumindest selten strafrechtlich zu belangen ist, da er die Verantwortung auf eine je andere Ebene abwälzen kann. Die Documenta hat, nachdem wegen Volksverhetzung Strafanzeige gestellt wurde, übrigens auch ein finanzielles Rechtfertigungsproblem, ist sie doch per Satzung eine gemeinnützige Gesellschaft, also rechenschaftspflichtig. Auf die sagenhafte Summe von 42 Millionen hat der Bund den Etat der vom Land Hessen und der Stadt Kassel getragenen Gesellschaft erhöht, jeder Lumbung-Künstler verfügt frei über etwa fünfzigtausend Euro, selbst die Sub-Subunternehmerkünstler der Documenta 15 erhalten noch mehrere Tausend Euro. Das ist staatlich alimentierter Antisemitismus.  Ruangrupa sollte sich aus Kassel zurückziehen. Auch Claudia Roth solle gehen, fordert die „Jüdische Allgemeine“. Roths Parteifreundin, die hessische Kulturministerin Angela Dorn, müsste dann ebenfalls abtreten. Erstere entschuldigte die Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht mit Gottvertrauen und Augen-zu-und-durch-Mentalität („Ich war nicht gutgläubig, ich habe vertraut“ – aber auf wen der fünfzehnhundert Kollektivisten, würde der Kontrollgenosse Lenin fragen)".  Allein schon wegen des Kommunikationschaos im Vorfeld müsste Schormann zurücktreten. Aber auch die geistigen Wegbereiter des Fiaskos sollten nicht außer Acht gelassen werden: So hat Heinz Bude, der Direktor des Kasseler Documenta-Instituts, das die Schau in den fünf Jahren zwischen den jeweiligen Ausstellungen „erlebbar“ machen soll, die skandalösen NS-Israel-Vergleichsbilder der Serie „Guernica Gaza“ und den bewussten Ausschluss israelischer Künstler von der Documenta 15 heruntergespielt. Er meint "nahezu alle Künstler hätten eine BDS-Position". [75]

Wie konnte es überhaupt zum Documenta-Skandal kommen, wenn islamischer Antisemitismus nicht an deutschen Schulen (islamischer bzw. Dschihad-Religionsunterricht) und Hochschulen schon salonfähig gemacht wird? Nun ist der Skandal da, der bis zur letzten Minute geleugnet wurde. Noch am 20..Juni 2022 bekundete der Dschihad-Journalist Mohamed Amjahid im RBB, „Dutzende Journalisten“ hätten sich auf die Suche nach antisemitischen Exponaten gemacht und „rein gar nichts gefunden“.Islamischer Antisemitismus "betrifft nun keineswegs nur den Kunstbetrieb, sondern gleichermaßen die Hochschulen und die Medien... Es ist bekannt, dass in den Postcolonial Studies, die von dieser Documenta nicht zu trennen sind, eine höchst selektive Deutung der nachkolonialen Welt dominiert. Man ist dort desinteressiert am Genozid an den Armeniern, an der Vertreibung von mehr als achthunderttausend Juden aus den arabischen Ländern nach 1948, an der fortwährenden kolonialen Besatzung Zyperns." An Universitäten sind "kulturrelativistische Arbeiten Legion", also Doktorarbeiten zur Verherrlichung des Islam und Verharmlosung des islamischen Antisemitismus, Schriften der US-amerikanischen "Terrorapologetin Jasbir Puar", die ihr jüngstes Buch dem sogenannten palästinensischen Befreiungskampf gewidmet hat. "An der Frankfurter Städelschule trug Puar im November 2021 über eine Kunst-Installation zum Gazastreifen vor... Hier zeigt sich, dass der Kulturbetrieb und die Hochschulen nicht nur ein veritables Antisemitismusproblem, sondern auch ein damit zusammenhängendes Rassismusproblem haben, das ein dezidiert linkes ist." Der verkrampfte Versuch, sich weltoffen zu geben, bezeugt, wie schwer sich die vermeintlich progressiven Areale damit tun, unvoreingenommen über muslimische Einwanderer nachzudenken. "Somit ist diese Documenta keineswegs ein organisatorischer Unfall, sondern das Produkt einer Entwicklung, die seit zwei Jahrzehnten im vollen Gange ist. Wichtigster Faktor dieser Entwicklung ist ein Milieu, das ungeniert an der Normalisierung seines israelfeindlichen Weltbildes arbeitet und dafür auf konventionellen linken Rassismus setzt. Eilig einberufene Podiumsdiskussionen zu „Antisemitismus in der Kunst“ tangieren deshalb nur die Oberfläche des eigentlichen Problems." So lange an deutschen Hochschulen antizionistische und islamische Propaganda als postkolonialer Einspruch verkauft wird, wird sich "Deutschlands manifestes Antisemitismusproblem" nur noch weiter verschärfen. [76]

Nach Ansicht vieler Politiker ist islamischer Antisemitismus in Deutschland durchaus willkommen, zumindest wird nichts dagegen unternommen, z.B. gilt antisemitisch-islamischer bzw. Dschihad-Religionsunterricht in Schulen und islamischer Antisemitismus in Kunstausstellungen als tolerabel. Die Grünen sind hier besonders engagiert: "Das denkwürdige Gespräch erschien zwei lange Tage nach Publikumseröffnung mit gleich mehreren antiisraelischen Bildern der Serie „Guernica Gaza“, vor allem aber drei lange Tage nach dem Aufstellen des Taring-Padi-Banners „People’s Justice“ mit antisemitischen Bildern auf dem zentralen Friedrichsplatz am Freitagmittag, also nach Abzug der Presse. Seither waren die dem Juristen Peter Raue zufolge deutlich den Strafbestand der Volksverhetzung erfüllenden Bilder öffentlich für jeden zu sehen. Der Beraterstab des Bundespräsidenten wird das gesehen haben, jener von mehr als vierhundert Mitarbeitern Claudia Roths offenkundig nicht. Sonst hätte die Ministerin kaum am Montag nach der Eröffnung in besagtem Interview geäußert: „Ich warne allerdings davor, die spezifisch deutschen Fragen dieser Auseinandersetzung einem Kollektiv aus Mali oder Kuba überzustülpen.“ Ihr Wille zu Dauerdiskussion und Kulturrelativismus, wiegelt ab nach dem Motto: "Lasst sie machen, im globalen Süden, im dortigen Kontext ist das kein Antisemitismus, sondern gerechter Volkszorn, People’s Justice! Es sind eben nur – O-Ton Roth – „spezifisch deutsche Fragen“, mit denen man doch nicht ein indonesisches Kollektiv wie Taring Padi befrachten möge. Es gehe darum, so Roth, auch „entlegene Sichtweisen des globalen Südens nachzuvollziehen“. Nicht nur die jüdische Gemeinschaft in Deutschland stürzt das in Fassungslosigkeit. "Seit Monaten haben vor allem jüdische Stimmen in Deutschland immer wieder vor Antisemitismus auf der diesjährigen Documenta gewarnt. Die Warnungen wurden nicht ernst genommen, ignoriert und arrogant zurückgewiesen. Dabei war doch von Anfang an klar: Nur Künstler aus Israel wurden systematisch ausgegrenzt; es waren (und sind immer noch) Bilder auf der Documenta zu sehen, in denen israelische Soldaten mit der Wehrmacht gleichgesetzt werden, und bei den Kuratoren der diesjährigen Ausstellung handelt es sich um eine Gruppierung, die den BDS unterstützt, bei der es sich um eine antisemitische Organisation handelt, wie der Deutsche Bundestag in einer Resolution 2019 bekräftigt hat... Doch mindestens genauso schlimm wie der eigentliche Vorfall ist die Reaktion der Verantwortlichen. Das Bild wurde zunächst verdeckt, als könnte man damit den Schaden reparieren und den Antisemitismus verhüllen. Nach weiterem Druck wurde das Bild schließlich entfernt, die Ausstellung läuft aber unvermindert weiter. Dabei ist der Schaden nicht mehr zu beheben, der Ruf der Documenta ist nachhaltig beschädigt, und die Documenta 15 (oder wie im „Spiegel“  beschrieben: „Antisemita 15“) verkommt zu einer antisemitischen Propagandashow, an der Goebbels und Streicher ihre helle Freude hätten. Und es kommt noch schlimmer: Das Bild, welches alle antisemitischen Klischees bedient, wird nun noch damit nachträglich gerechtfertigt, dass es bereits in anderen Ländern hing und es dort keine negativen Reaktionen gab. Sabine Schormann, die tatsächlich immer noch Generaldirektorin der Documenta ist, teilte sogar noch mit, dass die Künstler glaubwürdig versichert hätten, dass das Bild „keinen antisemitischen Kontext“ habe und „unter anderen historischen Vorzeichen“ entstanden sei. Wer so argumentiert, dem ist schlicht und einfach nicht mehr zu helfen. Auch seitens der Politik gibt es bis zum heutigen Tag keine Konsequenzen, sondern lediglich Aufforderungen zum Dialog, die deutlich zu spät kommen. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Documenta gGmbH, der Kasseler Oberbürgermeister, der vor Beginn der Documenta noch davon sprach, die Antisemitismusdebatte sei „medial aufoktroyiert“ worden, will plötzlich nicht verantwortlich sein. Gleiches gilt für die Vertreter des Landes und des Bundes. Anscheinend herrscht bei allen Verantwortlichen der Glaube, der Sturm werde sich schon legen. Doch das wird nicht geschehen. Wir erleben staatlich tolerierten und geförderten Antisemitismus, ein Totalversagen aller Verantwortlichen, fehlende Einsicht und die Verweigerung, Verantwortung zu übernehmen." [77]

Bei den Diskussionen um die antisemitischen Kunstwerke auf der Documenta und die Frage, was die Leitung der Kunstausstellung getan hatte (oder eben nicht), um diese zu verhindern, fiel ein neuer Name: Emily Dische-Becker. "Die Journalistin und Kuratorin habe als Antisemitismus-Beraterin ein Gremium koordiniert, und zwar auf Empfehlung der Kulturstaatsministerin Claudia Roth." Emily Dische-Becker war eine zweifelhafte Entscheidung gewesen. Und zwar nicht nur, weil diese, wie berichtet wurde, dem BDS nahestehen soll. Oder weil sie mit dem Vorwurf konfrontiert ist, während eines Onlineseminars einige Documenta-Guides mit fragwürdigen Ratschlägen auf den Umgang mit Vorwürfen des Antisemitismus vorzubereiten (der „Süddeutschen Zeitung“ war in der vergangenen Woche ein Video dieses Seminars zugespielt worden). "Sondern auch, weil Emily Dische-Becker, die in Beirut gelebt hat, für die libanesische Zeitung „Al Akhbar“ tätig war. „Al Akhbar“ gilt in Libanon, wo Zeitungen bis auf ganz wenige Ausnahmen Sprachrohre politischer Kräfte sind, als der Schiitenorganisation Hizbullah nahestehend. Und zu deren ideologischem Markenkern gehört bekanntermaßen der Hass auf Israel, die Kader des Hizbullah ergehen sich regelmäßig in Vernichtungsphantasien. Erst vor Kurzem führte die Zeitung auch eine Kampagne gegen Deutschland. Chefredakteur Ibrahim al-Amin hatte im Februar einen Leitartikel mit dem Titel „Lasst uns die Deutschen aus Libanon vertreiben“ verfasst. Der Anlass war sein Unmut darüber, dass die Deutsche Welle einige Trennungsverfahren gegen Mitglieder der arabischen Redaktion wegen antisemitischer Äußerungen eingeleitet hatte. Die deutsche Regierung und ihre Vertreter in Libanon, zu denen der Chefredakteur auch die politischen Stiftungen zählte, hätten „ihre Feindschaft gegenüber denjenigen erklärt, die die israelische Besatzung ablehnen“. Der Text schloss mit den Worten: „Deutsche in Libanon, benehmt euch von nun an, ihr lebt in einem feindlichen Land.“... Sie wurde zum Lager einer arabischen Linken gerechnet, die Antikapitalismus und Antiimperialismus mit Israelfeindlichkeit vermengte – und in Teilen offen dafür war, eine Front mit islamistischen Organisationen wie der Hizbullah gegen Amerikaner und Israelis zu bilden. Unter dem Chefredakteur Ibrahim al-Amin näherte sich die Zeitung immer stärker der Hizbullah an, wie alteingesessene Journalisten in Beirut berichten." [78]
 

21. Psychisch Kranker Muslim entpuppt sich als Dschihadist

Zuerst werden sie als psychisch krank eingestuft, später wird ihnen der Prozess gemacht und sie erhalten in der Regel eine geringe Haftstrafe dafür, dass sie durch die wahllose Tötung "ungläubiger" Nichtmuslime in Deutschland "einen Beitrag zum weltweiten Dschihad" leisten wollten; quasi zu ehren eines verblödeten, lächerlichen Allah ("Stolto Allhà!"). Im Fall des Islamisten bzw. "gläubigen Muslim", der vor acht Monaten eine Messerattacke auf Reisende in einem ICE in Bayern verübt hat, wird ihm von der Bundesanwaltschaft nun u.a. versuchter Mord und und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Anfang November 2021 hatte der damals 27 Jahre alte Muslim-Bandit "in dem Zug zwischen Regensburg und Nürnberg vier Männer angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Er war zunächst in ein Bezirksklinikum eingewiesen worden. In der jetzigen Mitteilung heisst es, der Beschuldigte habe spätestens im September 2021 den Entschluss gefasst, durch die wahllose Tötung "ungläubiger" Nichtmuslime in Deutschland einen Beitrag zum weltweiten Dschihad zu leisten. Inzwischen sei davon auszugehen, dass der Mann nicht an einer psychischen Erkrankung leide."  [79]
 
 

Anmerkungen

[1] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters  2021, 20, Nr. 1239 und FAZ 2021, Nr. 154, Nr. 155 sowie Kurse Nr. 614 Sittenlehre III, Nr. 551 G.W.F. Hegel, Nr. 511 J.G.Fichte I, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 568 Nicolaus Cusanus I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus II, Nr. 500 St. Thomas von Aquin I, ScG, Nr. 582 St.Thomas Aquinas, Sth. II-II, Nr. 512 Novalis, Nr. 505 Schopenhauer, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 563 Miguel de Cervantes (I,18-19), Nr. 558 Calderón de la Barca, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 651 Calderón de la Barca IV, Nr. 545 Sittenlehre I-II. Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Ib.
[3] Ib.
[4] Ib.
[5] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters  2021, 20, Nr. 1244 und FAZ 2021, Nr. 168; Jürg Altwegg 2021: Der Marxismus ist tot, es lebe der Antirassismus. Pierre-André Taguieff sieht französische Intellektuelle im Griff der neuesten Ideologien, Paris, Frankfurt a.M; Pierre-André Taguieff 2021: „Liaisons dangereuses: islamo-nazisme, islamo-gauchisme“. Éditions Hermann, Paris; Ders. 2020: „L’imposture décoloniale“. Science imaginaire et pseudo-antiracisme.Éditions de l’Observatoire, Paris sowie Kurs Nr. 545 Sittenlehre I-II, Ib.
[6] Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Philosophie der Religion
[7] Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Reden vor der Akademie der Wissenschaften in München, 1840, 1845; vgl. auch Kurse Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 510 F.W.J. Schelling II, Nr. 506 Wladimir Solowjew, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 562 Dante Alighieri I-II, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Ib.
[8] Ib.
[9] Ib.
[10] Ib.
[11] Ib.
[12] Johann Gottlieb Fichte, Sittenlehre, 1812; vgl. Kurse Nr. 511 J.G.Fichte, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Ib.
[13] Ib.
[14] Ib.
[15] Ib.
[16] Ib.
[17] Ib.
[18] Ib.; vgl. Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1243 und FAZ 2021, Nr. 168, Nr. 179; FAS 2021, Nr. 29 sowie Kurse Nr. 511 J.G.Fichte I, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 614 Sittenlehre III,  Ib.
[19] Ib.
[20] Ib.
[21] Ib.
[22] Ib.
[23] Ib.
[24] Ib.
[25] Ib.
[26] Johann Gottlieb Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben oder auch die Religionslehre, 1806; Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1257 und FAZ 2021, Nr. 206 sowie Kurse Nr. 511 J.G.Fichte I, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 614 Sittenlehre III, Ib.
[27] Ib.
[28] Ib.
[29] Ib.
[30] Ib.
[31] Ib.
[32] Ib.
[33] Ib.
[34] Ib.
[35] vgl. Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1258, Nr. 1266 und FAZ 2021, Nr. 210, Nr. 238, Nr. 241; Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2019, 18, Nr. 1020 und EMMA September/Oktober 1995; FAZ vom 28.01.2003; Thomas Thiel 2021: Terror im Opferkleid. Frankfurt a.M. sowie Kurse Nr. 545 Sittenlehre II, Nr. 614 Sittenlehre III, Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 558 Calderon de la Barca I, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 662 Gottfried von Strassburg, Ib.
[36] Ib.
[37] Ib.
[38] Ib.
[39] Ib.
[40] Ib.
[41] Ib.
[42] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2021, 20, Nr. 1284 und FAS 2021, Nr. 49; FAZ 2021, Nr. 297, Nr. 298;  Jörg Altwegg 2021: Mitleid für Mobber. Universität Grenoble: Milde Urteile gegen Islamogauchisten, Genf, Frankfurt a.M.
[43] Ib.
[44] Ib.
[45] Ib.
[46] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1291 und FAZ 2022, Nr. 2; vgl. Anm. 35 ff.
[47] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1299 und FAZ 2022, Nr. 30; vgl. Anm. 35 ff.; Jürg Altwegg 2022: Von Islamisten mit dem Tod bedroht. In Frankreich formiert sich Solidarität für Ophélie Meunier und Amine Elbahi, Genf, Frankfurt a.M.
[48] Ib.
[49] Ib.
[50] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1306 und FAZ 2022, Nr. 49, Nr. 64, Nr. 65; FAS 2022, Nr. 10; vgl. Kurse Nr. 505 Schopenhauer I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 614 Sittenlehre III,  Ib.
[51] Ib.
[52] Ib.
[53] Ib.
[54] Ib.
[55] Ib.
[56] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1318 und FAZ 2022, Nr. 85, Nr. 87, Nr. 106; FAS 2022, Nr. 14; Michaela Wiegel 2022: Rechter Liebling der Oberschicht. Éric Zemmour konnte bei der französischen Wahl vor allem bei den Reichen punkten. Paris, Frankfurt a.M.; vgl. Anm. 50 und Kurse Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 614 Sittenlehre III, Ib.
[57] Ib. 
[58] Ib. 
[59] Ib. 
[60] Ib. 
[61] Ib. 
[62] Ib. 
[63] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1328 und FAZ 2022, Nr. 109, Nr. 125, Nr. 126; Marc Zitzmann 2022: Arrangements und Beschwichtigungen. Die Familie des enthaupteten Lehrers Samuel Paty wirft den französischen Sicherheitskräften Versagen vor, Paris, Frankfurt a.M.
[64] Ib. 
[65] Ib. 
[66] Ib. 
[67] Ib. 
[68] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1334 und FAZ 2022, Nr. 131, Nr. 132; Jürg Altwegg 2022: Hinter Gittern, Frankfurt a.M.; vgl. Kurse Nr. 629 Voltaire I-II, Nr. 614 Sittenlehre (III, 1), Nr. 020 Johann Wolfgang von Goethe I-II, Ib.
[69] Ib. 
[70] Ib. 
[71] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1336 und FAZ 2022, Nr. 138, Nr. 141, Nr. 142, Nr. 143, Nr. 144, Nr.148, Nr.150; Nr. 164 Stefan Trinks 2022: Das große Wegducken. Kassel oder die Kunst, es nicht gewesen zu sein, Frankfurt a.M.; Vojin Saša Vukadinovic 2022: Das Vorspiel zum Documenta-Skandal. Veredelte Ressentiments: Wie Antisemitismus an deutschen Hochschulen salonfähig gemacht wird, Ib.; Benjamin Graumann 2022: Antisemitische Propagandashow. Der Skandal um die Documenta macht Konsequenzen nötig.Ib.; Lena Bopp 2022: Der Hizbullah verbunden. Wen die Documenta als Antisemitismus-Beraterin einsetzen wollte, Beirut/ Frankfurt a.M. vgl. Kurse Romantische Kunst und Philosophie, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 553 Friedrich Schiller I-II, Nr. 512 Novalis, Nr. 630 Johann Ludwig Tieck I, 5-7, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 634 Hans Sachs, Nr. 559 Wolfram von Eschenbach, Nr. 664 Philosophie der Kunst, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Ib.
[72] Ib. 
[73] Ib. 
[74] Ib. 
[75] Ib. 
[76] Ib. 
[77] Ib. 
[78] Ib. 
[79] Wissenschaftsbriefe / Science Review Letters 2022, 21, Nr. 1340 und FAZ 2022, Nr. 171
 
 


Murillo, Madonna del latte

Geistige Nahrung von Maria lactans (Madonna del latte), statt mit halben Ohren hören und mit halber Denkkraft denken: Wie kommt es, dass die Menschen heute ein so geringes Denkvermögen besitzen, bzw. sich so weit von der Wahrheit entfernen? Ist doch gerade "ein nicht unwichtiger Bestandteil des Lebens" das Denken. Es ist eben diese Art des Denkens, "deren sie den größten Teil ihres Lebens hindurch warten, und pflegen, jenes leere, zerstreute Denken, wo einer sich hinsetzt, um nachzudenken, und hinterher nicht zu sagen weiß, an was er denn gedacht hat... der wundere sich doch ja nicht, warum er nicht versteht, und gebe doch ja die Schuld nicht der Sache, oder dem Vortrage." So ist natürlich klar, "wer in dieser Form hängen bleibt, der ist vom Scheine zum Sein, von dem Meinen und Wähnen zum Wissen nicht durchgedrungen." Er wird auch nicht in der Lage sein, wie die großen Gelehrten, von Maria lactans oder der Madonna del latte, geistig "genährt" zu werden wie es von vielen Künstlern dargestellt wurde. 

"Die Grundlage des Universums ist nicht Ungeist, Widergeist, dessen Verbindung mit dem Geiste sich nie begreifen ließe, sondern selbst Geist. Kein Tod, keine leblose Materie, sondern überall Leben, Geist, Intelligenz, Geisterreich, und durchaus nichts anderes."  - Johann Gottlieb Fichte, 1801
"Man wird wohl gehört haben und sich gemerkt, dass die Menschen unter Anderem auch denken können; ja, dass es wirklich mehrere gegeben, die gedacht, dass der eine so, der Zweite anders, und der Dritte und Vierte, jeder wieder anders gedacht und wie dieses ausgefallen; - zu dem Entschlusse aber, dieses Denken nun auch einmal an seiner eigenen Person zu versuchen, wird es nicht leicht kommen" - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Würde man z.B. so reden, wie ich jetzt geredet habe, die historische Flachheit, Zerstreutheit in die mannigfaltigsten und widersprechendsten Ansichten, Unentschlossenheit über alle zusammen, und absolute Gleichgültigkeit gegen Wahrheit so rügen, wie ich sie jetzt gerügt habe; so würde jeder versichern, dass er in diesem Bilde sich nicht erkenne"  - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Ganze, volle, zum Unterschiede von jener halben Aufmerksamkeit, die mit halben Ohren hört und mit halber Denkkraft denkt, unterbrochen und durchkreuzt durch allerlei hin- und herfliegende Gedanken und Einfälle, denen es denn zuletzt wohl gar gelingt, des Gemütes sich ganz zu bemächtigen, so dass der Mensch allmählich in ein Träumen und Staunen bei offenen Augen gerät, und, falls er etwa wieder zu sich kommt, sich wundert, wo er ist, und was er hört." - Johann Gottlieb Fichte, 1804

"Ich glaube sie am Besten charakterisieren zu können durch folgenden Grundzug: ihr heißt Denken soviel als sich Etwas ausdenken; und Selbstdenken soviel als sich für seine eigene Person und auf seinen eigenen Leib eine Wahrheit erdenken." - Johann Gottlieb Fichte, 1804
 

Wahre Philosophie und echte Wissenschaft sind ihnen nur "leerer Schall, Worthauch, bloße Lufterschütterung". Das Wesen der Historie, der Rechts- und Sittenlehre verschwindet nur für die "sich nicht Besinnenden und flach Denkenden"; heute sind dies nicht nur muslimische InfluencerInnen, die Werbung für den islamischen Despotismus machen, sondern auch viele JournalistInnnen und PolitikerInnen, die die grüne und rote Gentechnik fördern. Vgl. Kurse Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 562 Dante Alighieri I-II, Nr. 656 Andrea Solari, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 






Joos van Cleve, Virgin and Child, 1525, Metropolitan Museum of Art
 

Sittenlehre
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Letzte Bearbeitung:26.07.2022