Akademie der Kunst und Philosophie
Akademie der Wissenschaften | Académie des sciences
 

 

No 533 

Aristoteles - Philosophy of Sciences


On wrong science methods and how to improve

Distance Course for CEOs and "High Potentials"

Learn more on Aristoteles instead of materialistic and atomistic science

"Die Natur tut nichts vergebens, es fehlt ihr nichts Notwendiges, noch gibt es Überfluss an Unnützem"  - Aristoteles

Raffael: Aristoteles

 

 
 
 
 
 

 

Aristoteles - Philosophy of Sciences
This course is useful for European / American CEOs, who need to know how real science is working, as well as for Eurasian / Russian CEOs.
 
"Die Ursache aber für ihre Meinung, die sie verfechten, liegt darin, dass sie zwar nach der Wahrheit des Seienden forschten, aber als Seiendes lediglich die Sinnesdinge gelten liessen. ... Daher sprechen sie zwar dem Anschein nach wahr, sagen aber nicht die Wahrheit." [1] - Aristoteles

"Und wenn die Gerechtigkeit eine Wissenschaft ist, so ist auch die Ungerechtigkeit eine Unwissenheit."  - Aristoteles

"Wenn sich Mangel an Bildung zur Macht gesellt, entsteht Größenwahn" [1] - Aristoteles

Viele der heutigen Wissenschaftler machen "erstens falsche Annahmen" und zweitens sind sie in sich nicht schlüssig. Für Aristoteles ist der Träger des Strebens nach Wahrheit allein der tugendhafte bemühte Mensch, der Ernstes ernst zu nehmen willens ist - was man von heutigen Wissenschaftlern im Bereich Gentechnik und Pestizide kaum behaupten kann. Dazu Aristoteles: "Auf der Suche nach der Wahrheit und nach dem natürlichen Wesen alles Seienden gerieten die Ersten in der Wissenssuche gewissermaßen vom Wege ab und wurden infolge von Unwissenheit auf einen anderen Weg gesoßen." Einen Weg, der die Wissenschaft auf die schiefe Ebene führte:  "What happens if there is a wrong Philosophy of Sciences? Are breeding American Elite-Universities stupid konformists? Most U.S. scientists from Harvard, Yale & Co are thinking a philosophy of nature is without meaning, because in the United States nature is an object of exploitation (fracking, pesticides such as glyphosate and neonicotinoids, meat and dairy products from cloned animals, genetically engineered plants, animals and human beings) - and that is also possible without thinking, wthout real science and philosophy. A materialistic- mechanistic or atomistic view of the world in the sense of Francis Bacon, Isaac Newton, René Descartes, John Locke or in the sense of positivists such as David Hume, Steven Hawking and some emty words and phrases from Bertrand Russell are enough: " There is no life after death, Life after death is nonsense and there can't be a practical reason for believing what isn't true. It's a fundamental dishonesty and a fundamental treachery to intellectual integrity to hold a belief because you think it's useful, and not because you think it's true." It is a saying that the United States ruined the soil and produces food which is able to pass for weapons of mass destruction." [2]
"Die Naturwissenschaften wurden darüber hinaus dem ursprünglichen griechischen Motiv des Wissensdursts entfremdet und in den Dienst des profitmachenden Produktionsprozesses gestellt." [3]
"Und wenn sie das nicht mit Wissen, sondern aus blosser Meinung tun, so müssen sie sich weit mehr um die Wahrheit kümmern, wie sich ja auch der Kranke mehr als der Gesunde um die Gesundheit bemüht. Denn in Hinblick auf den Wissenden steht der bloss Meinende in keinem gesunden Verhältnis zur Wahrheit." [3] - Aristoteles

"Dass man also zum Beispiel weiß, jede Mauleselin sei unfruchtbar und dieses Tier sei eine Mauleselin, und gleichzeitig wohl meint, es sei trächtig... Wer aber annimmt, das Gutsein sei Schlechtsein, muss annehmen, das Sein und Wesen von Gut und Schlecht sei Identisch." - Aristoteles

"Ist dieses aber klar, so ist auch klar, dass es nicht Sache der jeweiligen Wissenschaft ist, ihre eigentümlichen Prinzipien zu beweisen. Denn dazu sind Prinzipien erforderlich, die für alles gelten, und die Wissenschaft, die sie hergibt, muss die leitende Wissenschaft für alles sein. Denn es weiß auch in höherem Grade wer aus den höheren Ursachen weiß." - Aristoteles

"Wer aber den allgemeinen Beweis hat, weiß auch das Partikuläre, wer aber nur den partikulären Beweis hat, weiß nicht das Allgemeine." - Aristoteles

"Und, der allgemeine Beweis ist intelligibel, während der partikuläre bei der Wahrnehmung endigt." - Aristoteles

"Das Objekt der Wissenschaft und diese selbst ist verschieden von dem Objekt der Meinung und dieser selbst." - Aristoteles

"Unter Nus nämlich verstehe ich das Prinzip der Wissenschaft." - Aristoteles

"Nun ist aber die Wesenheit des Menschen und das Dasein des Menschen verschieden." - Aristoteles

"Demnach wird der Zweck, das Gute, zum Weswegen und zwar entweder durch Natur oder durch Kunst. Durch Glück aber wird kein Weswegen." - Aristoteles

Aristoteles hat nicht nur die Logik und Naturwissenschaft begründet, sondern er war auch der Begründer der Psychologie als wissenschaftlicher Disziplin. Seine Idee von der Psyche des Menschen ist untrennbar verbunden mit dem Aufbau seiner gesamten Weltanschauung. Es handelt sich um die Grundlegung der Seelenkunde, wie sie mit seiner Schrift über die Seele (Peri tes psyches) erstmalig im Abendland in Erscheinung trat. Aristoteles unterscheidet eine "pflanzenhafte" Seele (Threptikon), eine wahrnehmende, empfindende Seele (Ästhetikon), eine begierdenentwickelnde Seele (Orektikon), eine willenentfaltende Seele (Kinetikon) und als denkendes Vermögen eine geistige Seele (Dianoetikon). Die Vernunft, das dianoetikon, besitzt nur der Mensch. Erst durch die Vernunft (Nus), die in jedem Menschen, zumindest der Anlage nach vorhanden und göttlich-geistiger Natur ist, erfasst der Mensch den Begriff (Logos). Wenn Aristoteles von der Fortdauer der Entelechie spricht, so steht er damit im Grunde nicht im Gegensatz zur platonischen Lehre von der Präexistenz der frühgriechisch-pythagoräischen Wiederverkörperungslehre. [4]
"Wir dürfen nicht denen folgen, die uns Menschen raten, über menschliche Dinge zu denken, sondern wir müssen, so weit wir nur immer können, Unsterbliche werden." [5] - Aristoteles
Aristoteles schuf mit seiner Philosophie ein geistiges Weltreich, wie es noch nie vorher von einem menschlichen Intellekt erobert worden war. Nicht alles, was er beispielsweise in seiner Politeia sagte, ist zum Teil heute noch aktuell. Aristoteles empfahl, dass die Helenen als Freunde in gleichberechtigter Demokratie behandelt werden, die Orientalen aber despotisch beherrscht werden sollen, "als wären sie Tiere und Pflanzen". Letzteres ist noch heute in vielen arabischen Ländern der Fall. [6] 

Die griechische Universität in Alexandria wurde der Mittelpunkt der aristotelischen Philosophie im Zeitalter des Hellenismus. Aristoteles war auch Begründer einer Ästhetik und Philosophie der Kunst.  [7] 

"Eine Tragödie ist die Darstellung einer ernsten, dedeutenden Handlung (praxis teleios), mit Größe (megethos), ausgedrückt in schöner Sprache (hedysmeno logo), jedes Element eingeführt in verschiedenen Teilen des Werkes in dramatischer, nicht erzählender Form, so dass die Darstellung Mitleid (eleos) und Furcht (phobos) erregt, um die Reinigung (katharsis) diser Empfindungen zu erreichen." [8] - Aristoteles
Aristoteles wusste, durch Ehrfurcht und Mitleid werde die Seele in ein Gleichgewicht gesetzt, durch welches das Gewissen allmählich erwacht. Katharsis war ein Wort aus der Mysteriensprache. Ein Erklärung dieses Wortes ohne ein Verständnis des Mysterienhintergrundes ist unmöglich. Aristoteles hat es mit aller Bewusstheit in das sechste Kapitel seiner Poetik mit aufgenommen. [9] 

Auf das Staunen (thaumazein) gründete sich die gesamte Kultur der Griechen. Es entsprang dem Herzen, nicht der abstrakten Neugier und dem Nützlichkeitsdenken des heutigen Menschen oder der Angst der Orientalen. 

"Weil sie sich nämlich wunderten, haben die Menschen zuerst wie jetzt noch zu philosophieren begonnen ...Der jedoch, der voller Fragen ist und sich wundert, vermeint, in Unkenntnis zu sein. So ist auch ein Liebhaber von Mythen in gewisser Hinsicht ein Philosoph; setzt sich doch ein Mythos aus Wunderbarem zusammen. Philosophierte man also, um der Unwissenheit zu entkommen, so suchte man offenbar das Verstehen, um zu wissen, keineswegs aber um eines Nutzens willen." [10] - Aristoteles
Es geht um das "gesund denken" (sophronein), aus dem die Tugend oder das Gleichmaß (sophrosyne) sich herleitet; also in Harmonie und Einklang von Seele und Leib sein oder wie schon Heraklit sagt: "Der Seele ist der Logos eigen, der sich selbst mehrt. Den Menschen ist allen zuteil geworden, sich selbst zu erkennen und gesund zu denken." [11]

Man kann sagen, obwohl beispielsweise die Philosophie eines Empedokles von seinen Zeitgenossen Anaxagoras und besonders durch die Atomisten Leukippos und Demokrit, materialistisch umgedeutet wurden, sowohl Platon und vor allem Aristoteles in seiner Naturwissenschaft nicht an Demokrit, sondern an Empedokles anknüpfen. Dies wurde entscheidend für die Philosophie des Abendlandes. Diese Gedanken wirkten über Aristoteles, die Neuplatoniker und Thomas von Aquin bis zu Paracelsus, den deutschen Idealisten und Goethe [12]:

"Wär' nicht das Auge sonnenhaft,
Wie könnten wir das Licht erblicken?
Lebt' nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
Wie könnt' uns Göttliches entzücken?" - Goethe
Sokrates kämpfte gegen die Sophisten. Platon stand mit seiner Ideenlehre in schroffem Gegensatz zu den Atomisten. Aristoteles knüpfte bewusst an Empedokles und Heraklit an, wies Demokrit und Leukippos ab und verlieh der Philosophie die Würde wieder, die ihr die Sophisten genommen hatten, nämliche die freieste aller Wissenschaften zu sein. So konnte er die Freiheit des Geistes von Griechenland aus für die Zukunft des Abendlandes retten. Insbesondere Thomas von Aquin hatte es verstanden, in das Zentrum seiner Philosophie intuitiv einzutreten. [13]

Aristoteles, der vom 17. bis zu seinem 37. Lebensjahr Platons Akademie besuchte, gründete in der Zeit vom 37. bis 49. Lebensjahr seine eigenen Lehrstätten in Assos und Mythilini und gelangte schliesslich als Lehrer Alexanders des Grossen an den makedonischen Hof. Hier hat Aristoteles auch seine politischen Ansichten, im Perserreich die Erzgefahr des erwachenden Abendlandes zu sehen, an seinen Zögling weiter gegeben. Danach gründete er seine letzte Lehrstätte im Lykeion, welche das Urbild der Universität wurde. Er hatte Beziehungen zu den grossen Mysterienzentren Eleusis, Samothrake und Ephesos. Aristoteles, der erste Philosoph der Naturwissenschaft und Begründer der Logik, verstand sich als Kosmopolit. Sein Blick war auf die gesamte Menschheit gerichtet. Er ging über Platon hinaus. Der strikte Dualismus zwischen Geist und Materie, der aus Platons Ideenlehre hervorgegangen war, bereitete den Weg für späteren Agnostizismus vor, wie er in der Kant'schen Lehre von der Unerkennbarkeit der Dinge an sich gipfelte. Für Aristoteles war es ein unerträglicher Gedanke, dass der menschliche Geist nicht fähig sein sollte, die volle Wahrheit der Welt zu ergründen. Sein Widerstand gegen die Platonische Ideenlehre beruht darauf, dass der Mensch schon hier auf der Erde die volle Harmonie mit dem Göttlichen erlangen könne. Dennoch meinte Hegel in seiner Philosophie der Geschichte [14]:

"Platon hat jedoch in der Tat den Aristoteles zum Nachfolger gehabt; denn Aristoteles trug die Philosophie im Sinne Platons, aber tiefer und erweiterter vor - so dass er sie zugleich weiter gebracht hat." [15] - Hegel
Die Idee der Eudaimonia, die oft missverstanden wurde als Glück oder Glückseligkeit, bedeutet harmonische Einheit mit dem göttlichen Daimon in uns selbst. Der wahre Philosoph ist der, welcher das Daimonion in sich selbst erwecken kann durch die reinste Aktivität des Denkens. 

Die Grundideen der Politeia wurden von Platons Staat zwar übernommen, im krassen Gegensatz zu Platons Utopie eines ideal-kommunistischen Gemeinwesens ohne Theater und Kunst stand allerdings Aristoteles' Auffassung vom Privateigentum. Die Entelechien der Menschen sind nicht gleich und stehen auf "tausendfach abgestuften Ebenen." Deshalb war er gegen eine kommunistische Staatsbildung im Sinne der Platonischen Politeia. Auch die Taktiererei der Sozialisten lehnte Aristoteles ab. Für Demosthenes, dem Erzfeind des Aristoteles, waren alle Mittel heilig, welche die verlorene Freiheit Griechenlands hätten wiederherstellen können. Deshalb versuchte er aus rein politischen Gründen bei der Despotie des Perserreiches Hilfe für Athen zu erhalten. Aristoteles lehnte aber schon von anfang an die Welt der Perser ab, deren orientalisches Bewusstsein sich dem Aufgang abendländischen Denkens entgegenstellte. Heute kann man an ehemaligen sozialistischen oder kommunistischen Ländern studieren, dass dieser Weg eine Sackgasse war. [16] 

Man kann sagen, das Lykeion des Aristoteles wurde die erste weltbürgerlich orientierte Universität der Welt. Es stand auf dem Boden eines ehemaligen Heiligtums, das dem Apollon Lykeios geweiht war, dem Apollon, der "den Wolf von der Herde vertreibt". Aristoteles vertrieb tatsächlich "den Wolf des Materialismus" von seiner Herde. Hier in den Wandelgängen (peripatos), schritt er sprechend mit seinen Studenten, die deshalb die Peripatetiker genannt wurden. Im Gegensatz zu Platon erwies sich die Aristotelische Philosophie als ein bedeutender Wegweiser für die Inspiration der abendländischen Künstler. Aristoteles sprach von einer dreifachen Aufgabe der Kunst. erstens die Erzeugung von Freude und Wohlgefallen durch das Gefühl der Harmonie; zweitens die Katharsis, die Läuterung der Seele und drittens die sittliche Vollendung. Wahre Kunst ist Erziehung zur Tugend (Arete). Durch aktives Denken bereitete Aristoteles den Weg zum Begreifen der Seele. Sein Begriff des nus poitikos ist das Erfassen des Willens im Denken. Es ist aktives Denken, eine Art "Seelen-Gymnastik", im Gegensatz zu dem nus pathetikos, dem passiven Denken. "Die Feuerkraft des auf das Gute gerichteten Willens bringt Wärme und Licht in das Denken ... Im Denken handeln wir. Unsere Verstandesaktivität ist eine innerliche Tat, die wir betrachten können, weil unser Verstand tätig ist. Der Gedankengang läuft nicht automatisch ab, worauf wir ihn betrachten, sondern wir wollen diesen Begriff denken. Betrachtung und Handlung fallen zusammen. Dieses Zusammenfallen wird durch Übung erlangt, es verlangt 'seelisches Turnen' von uns. Wir lieben zwar körperliche Anstrengung, aber seelische Anstrengung halten wir nicht für notwendig." [17] 

"Das Denken an sich geht auf das, was an sich das Beste ist, und Denken im höchsten Sinne an sich auf das, was im höchsten Sinne das Beste an sich ist. Sich selbst denkt die Vernunft, indem sie am Gedachten Anteil hat. Gedacht nämlich wird sie selbst, indem sie Gedachtes berührt und denkt, so dass Vernunft und Gedachtes dasselbe sind. Denn die Vernunft ist das, was für das Gedachte und das Wesen aufnahmefähig ist, und sie verwirklicht, indem sie über das Gedachte verfügt. Also ist der Besitz des Gedachten in höherem Masse göttlich als das, was die Vernunft als Göttliches zu beinhalten scheint; und die Betrachtung ist das Angenehmste und Beste. Wenn sich aber der Gott immer so wohl befindet, wie wir uns nur zuweilen, so ist dies bewundernswert. Wenn er sich aber in noch höherem Maße wohlbefindet, so ist dies noch bewundernswerter. So aber befindet er sich. Und auch Leben kommt ihm zu; denn die Verwirklichung der Vernunft ist Leben, jener aber ist die Verwirklichung. Seine Verwirklichung aber an sich ist bestes und ewiges Leben. Wir sagen also, dass der Gott ein lebendes, ewiges und bestes Wesen sei. Dem Gott kommt demnach ununterbrochenes, fortdauerndes und ewiges Leben zu; denn das ist eben der Gott.... Denn dass es nun ein ewiges, unbewegliches und von den Sinnesdingen abgetrenntes Wesen gibt, ist aus dem Gesagten klar ersichtlich."  [18] - Aristoteles
Über das Schicksal der Werke nur soviel: Nach Schliessung der Philosophenschulen gelangten die Bücher in den Osten. Avicenna kommentierte die naturwissenschaftlichen Werke, Averroes missdeutete besonders die logischen Abhandlungen. Der eine erklärte Aristoteles als Pantheisten, der andere als Atheisten. Averroes behauptete, dass der nus poietikos ein allgemeiner Teil der Natur Gottes sei, in welcher die Menschenseele nach dem Tode sich auflöse und gleichsam in ein gemeinsames, individualitätsloses Reservoir aller Geister ein- und zurückkehre. "In der Auslegung der Araber erschien die im Sinne des Aristoteles gehaltene Denkart als Gegner, als Feind des Christentums." Für die Scholastiker ergab sich die Aufgabe, zu beweisen, dass man die "Logik des Aristoteles anwenden könne, seine Philosophie treiben könne, und dass man gerade durch ihn das Instrument habe, das Christentum wirklich zu begreifen und zu verstehen." Und so wurde ersichtlich, "was als Lehre des Aristoteles von den Arabern gebracht worden war, ist nur eine missverständliche Auffassung derselben." Thomas von Aquin, der seine Werke aus den spärlich überkommenen griechischen Originalen übersetzen liess, stellte seine Weltanschauung wieder her und liess ihn als den grössten Philosophen für das mittelalterliche Christentum auferstehen. Bis in die Neuzeit bleibt sein Einfluss ungebrochen: Dante, Leibniz, Hegel und insbesondere Goethes Naturwissenschaft bildete die aristotelische Lehre der organischen Entwicklung und der Entelechie weiter. Aber es kommt immer wieder vor, dass die Nachfolger, die Bekenner einer Weltanschauung "ungemein viel von dem verderben, was die Begründer durchaus richtig hingestellt haben. Statt in die Natur selbst hineinzuschauen, statt zu beobachten, fand man es am Ende des Mittelalters bequem, die alten Bücher des Aristoteles zu nehmen und bei allen akademischen Vorlesungen das Geschriebene des Aristoteles zugrunde zu legen. Charakteristisch dafür ist, dass ein orthodoxer Aristoteliker aufgefordert wurde, sich an einer Leiche zu überzeugen, dass nicht, wie er missverständlich aus Aristoteles herausgelesen hatte, die Nerven vom Herzen ausgehen, sondern dass das Nervensystem sein Zentrum im Gehirn habe. Da sagte der Aristoteliker: Die Beobachtung zeigt mir, dass sich das wirklich so verhält, aber in Aristoteles' Werken steht das Gegenteil, und dem glaube ich mehr. So waren die Aristoteliker in der Tat eine Erkenntnisplage geworden. Und darum musste die empirische Wissenschaft aufräumen mit diesem falschen Aristotelismus." Es entstand eine tiefe Kluft zwischen der Vernunft und ihrer Denktechnik (Luther nannte die Vernunft eine "stockblinde, taube Närrin") einerseits und der übersinnlichen Wahrheit andererseits. Einen letzten Ausdruck hat diese Kluft durch einen Philosophen gefunden, unter dessen Einfluss sich das 19. und zum Teil das 20. Jahrhundert in einem Netz gefangen hat, aus dem es schwer wieder entkommen kann: "durch Kant. Er ist im Grunde genommen der letzte Ausläufer jener durch den mittelalterlichen Riss hervorgebrachten Spaltung. Er trennt streng den Glauben und dasjenige, was der Mensch durch das Wissen erreichen kann." Es entsteht der verwüstende "Fundamental-Irrtum Kants." Wer aber Aristoteles richtig begreift, der wird finden, dass in einer geraden Entwicklung von Aristoteles aus ganz anderes als Erkenntnis-Prinzip und -Theorie hätte kommen können. "Aristoteles hat bereits Dinge eingesehen auf erkenntnistheoretischem Gebiet, zu denen sich der Mensch heute durch all das denkerische Wesen, das unter dem Einflusse Kants entstanden ist, erst wieder langsam und allmählich wird aufschwingen können." Er muss vor allen Dingen begreifen lernen, dass Aristoteles schon die Möglichkeit hatte, durch die Denktechnik Begriffe sich zu erarbeiten, die richtig gefasst sind, und die unmittelbar dahin führen, die Kant gezogenen Erkenntnisgrenzen zu überschreiten. Zum Beispiel gestattet der richtig verstandene Aristotelismus bei den Tieren von von Gruppenseelen (Art-, Gattungsseelen) zu sprechen, beim Menschen von Individualseelen, was auch von Thomas von Aquin gezeigt wurde. Wahre Scholastik ist eben nichts anderes, als die gründliche Ausarbeitung der Gedankenkunst, so dass diese ein Fundament für das wirkliche Begreifen der Wirklichkeit bilden kann. Es hat in der Tat einen Weg gegeben, um in die Tiefen der Denktechnik einzudringen. Und wäre dieser Weg weiter beschritten worden, hätte man sich nicht einfangen lassen in das "Kantsche Gespinst" vom "Ding an sich", dann hätte man zweierlei erreicht: erstens wäre man zu einer in sich selbst sicheren Erkenntnistheorie gelangt, und zweitens hätte man nicht die grossen Philosophen so gänzlich missverstehen können, die nach Kant gearbeitet haben, insbesondere Fichte, Schelling, Hegel. Man war eingezwängt in Kantsche Begriffe und deshalb konnte man die grössten Philosophen der Welt weder philosophisch noch sachlich begreifen. Solange man den Materialismus auf die Erkenntnistheorie ausdehnen wird, solange wird man nicht herausfinden, worauf es ankommt. "Kant war zu seinen Vorstellungen durch seinen versteckten Materialismus verführt. Sieht man die Dinge im rechten Lichte, so wird  allerdings auch die Nichtigkeit der in der Gegenwart immer wieder auftretenden Versicherung durchschaut: Die Wissenschaft sei heute über den Materialismus der zweiten hälfte des neunzehnten Jahrhunderts hinausgekommen. Sie ist in ihn deshalb tiefer hineingekommen, weil sie ihre materialistische Vorstellungsart nicht mehr als solche erkennt."Man sieht heute wie sehr sich der neuzeitliche Materialismus unvermerkt selbst in die erkenntnistheoretischen Begriffe eingebürgert hat. Die Philosophie des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart tut sich schwer eine spirituelle Philosophie zu begreifen, weil diese ihren Ursprung aus einer Vorstellungsart herleitet, welche die fruchtbaren Keime einer vorurteilsfreien Begriffstechnik, die schon im Aristotelismus liegen, nicht zur Entfaltung bringen konnte. Aus diesem Mangel entsprang der Fehler, dass man sich durch künstliche Begriffsgespinste von der wahren Wirklichkeit, die man zu einem unnahbaren "Ding an sich" machte, abschloss.  [19] 

Aristoteles hat die Inhalte der antiken Mysterienweisheit gedanklich abstrahierend in die Begriffe der Kategorien umgesetzt: 1. Raum (Astronomie, Seelen nach ihrem Tod und vor ihrer Geburt), 2. Zeit (Geschichte, Welt- und Menschheitsevolution), 3-4. Tun, Leiden (Urschöpfung, das Böse als hemmende Mächte, Schmerz), 5. Habitus (durchgeistigte Aura), 6. Quantität (Harmonie der Welt), 7. Situs (Weltensphären, Schichtenlehre), 8. Qualität (Elementenlehre), 9. Substanz (Hierarchien), 10. Relation (Zusammenwirken der Wesen). [20]

Man kann sagen, die griechische Logoslehre legt Zeugnis davon ab, dass der präexistente Logos schon vor der Zeitenwende erkannt worden ist. So kann man auch die Kategorienlehre des Aristoteles als ein Glied der griechischen Logos-Weisheit auffassen. [21]

Der Logos, der Aristoteles zu seinen Kategorien inspirierte, ist derselbe, der sich in Palästina verkörpert hat. Daher lässt sich die aristotelische Kategorienlehre auch auf die christliche Logosweisheit beziehen. Damit ist das Christentum etwas Grosseres als das, was es in den Augen von vielen verflachten christlichen Theologen und Gläubigen darstellt. Damit ist zugleich, wie Augustinus schon erkannt hat, ein Beispiel dafür gegeben, dass die wichtigsten geistigen, philosophischen und religiösen Erscheinungen, auch die vorchristlichen, nicht beziehungslos neben dem Christentum stehen. Die griechische Philosophie, insbesondere die Logoslehre, kann als eine das Christentum vorbereitende Strömung aufgefasst werden. Die Sonderstellung des Christentums besteht nicht in einem dogmatischen Anspruch seiner Vertreter, sondern beruht auf einer von der Gottheit selbst begründeten Tatsache. "Es zeigt sich, dass das Christentum mehr ist als eine Religion, insofern der Logos sich als ein alles Sein durchwaltendes Wesen enthüllt." [22]

Leibniz hat schon im Jahre 1696 der ganzen aristotelischen Logik eine "bildende Kraft" zugesprochen. Man kann seine logischen Schriften als eine Art Meditationsbücher bezeichnen. Aristoteles gehört zu den Persönlichkeiten, von denen Augustinus sagte, dass sie bereits vor Christus Christen gewesen seien, soweit sie dem Logos gemäss gelebt hätten. "Aristoteles nimmt bei dem Übergang vom Vorchristlichen zum Christlichen eine wichtige Stellung ein: Er trägt das Alte nicht als blosses Traditionsgut, sondern in einer von ihm metamorphosierten Gestalt in das Neue hinüber... Aristoteles muss eine starke Geistbeziehung zu den Logos-Mysterien und damit zu Ephesos gehabt haben, wo die Logosweisheit ihren Quellort hatte." - Als wenn Aristoteles in einer früheren Inkarnation ein Angehöriger der Mysterienstätte zu Ephesus gewesen sei. [23]

"Wie sehr auch die große Menge der Modernen die Aristotelische Logik verachtet: diese Logik enthält trotzdem unfehlbare Mittel, um bei solchen Gelegenheiten sich vor Irrtum zu hüten." - Gottfried Wilhelm Leibniz

"Ich finde, daß die meisten, welche sich zu den Lehren der Mathematik hingezogen fühlen, eine Abneigung gegen die Metaphysik hegen, weil sie bei jenen Licht, bei dieser dagegen Dunkelheit wahrnehmen. Der Hauptgrund für diese Erscheinung ist meines Erachtens der, daß die allgemeinen Begriffe, die von allen für am meisten bekannt angesehen werden, infolge der Oberflächlichkeit und Unbeständigkeit der Menschen im Denken zweideutig und unklar gemacht worden und daß die davon gegebenen Definitionen nicht einmal Nominaldefinitionen sind und daher nichts erklären. Dies Übel hat sich unzweifelhaft auch in die übrigen Wissenschaften eingeschlichen, die jener ersten und aufbauenden untergeordnet sind. Daher haben wir statt klarer Definitionen kleinliche Unterscheidungen, statt wahrhaft umfassender Axiome topische Regeln, die häufiger durch Gegengründe entkräftet als durch Beispiele bestätigt werden. Und dennoch wenden die Menschen die metaphysischen Ausdrücke infolge einer gewissen Notwendigkeit allenthalben an und schmeicheln sich mit dem Glauben, das zu verstehen, was sie auszusprechen gelernt haben. In Wahrheit aber sind offenbar die wahren und ergiebigen Begriffe nicht bloß der Substanz, sondern auch der Ursache, der Tätigkeit, der Beziehung, der Ähnlichkeit und vieler anderer allgemeiner Ausdrücke gewöhnlich unbekannt. Daher darf es denn niemand wundernehmen, daß jene Hauptwissenschaft, die unter dem Namen der ersten Philosophie auftritt und von Aristoteles die ersehnte oder gesuchte genannt ward, noch heute zu den gesuchten gehört. Allerdings sucht Platon in seinen Dialogen aller Arten den Inhalt der Begriffe auf, und das nämliche tut Aristoteles in der sogenannten Metaphysik, viel aber scheint das nicht genützt zu haben. Die spätem Platoniker verfielen darauf, seltsame Erdichtungen vorzutragen, und den Aristotelikern, namentlich den Scholastikern, lag mehr daran, Fragen aufzuwerfen, als sie zu lösen. In der Neuzeit haben zwar etliche ausgezeichnete Männer ihre Gedanken auch auf die erste Philosophie gerichtet, aber bis jetzt ohne sonderlichen Erfolg. Daß Descartes manches Vortreffliche vorgebracht, durch Ablenkung des Geistes vom Sinnlichen besonders das Studium Platons in gehöriger Weise wieder ins Leben gerufen und sodann mit Nutzen vom Zweifel der Akademie Gebrauch gemacht hat, kann allerdings nicht bestritten werden; allein infolge einer gewissen Unbeständigkeit oder einer Willkür im Behaupten ist er bald vom Ziele abgewichen, hat das Gewisse nicht vom Ungewissen unterschieden und daher die Natur der körperlichen Substanz verkehrterweise in die Ausdehnung gesetzt, auch von der Verbindung zwischen Seele und Körper keine richtigen Begriffe gehabt. Die Ursache von alledem war, daß er das Wesen der Substanz im Ganzen genommen nicht erfaßt hatte, denn er war sprungweise zur Lösung der schwierigsten Fragen vorgeschritten, ohne die darin enthaltenen Begriffe klargelegt zu haben. Wie sehr daher seine metaphysischen Betrachtungen der Gewißheit entbehren, erhellt aus nichts mehr als aus der Schrift, in der er dieselben auf Anraten Mersennes und anderer vergeblich in ein mathematisches Gewand zu kleiden versucht hat. Auch andere, durch Scharfsinn ausgezeichnete Männer, haben sich mit der Metaphysik befaßt und einiges tief erwogen, es aber so in Dunkelheiten eingehüllt, daß sie mehr zu weissagen als zu beweisen scheinen. Mir scheint nun aber gerade in der Metaphysik mehr Klarheit und Gewißheit nötig zu sein als in der Mathematik, weil die mathematischen Dinge ihre Proben und Beweise in sich tragen, was die Hauptursache ihres Erfolges ist, während man in der Metaphysik dieses Vorteils entbehrt. Daher ist bei dieser ein ganz besonderes Verfahren beim Aufstellen der Sätze und gleichsam ein Faden im Labyrinthe nötig, mit dessen Hilfe die Fragen, nicht weniger als bei der Methode des Euklid, völlig rechnungsmäßig gelöst werden, wobei indessen die Klarheit in acht genommen werden muß, die den landläufigen Redensarten keine Zugeständnisse macht." [24] - Leibniz

"Nicht alles, was wahrscheinlich scheint, ist es auch." [25] - Aristoteles

"Der Charakter der Falschheit verrät sich bei ihnen sofort und in den meisten Fällen für solche, die auch nur wenig Überblick haben." [26] - Aristoteles

"Er folgert aus Annahmen, die zwar seiner Wissenschaft eigentümlich, die aber nicht wahr sind." [27] - Aristoteles

"Ist doch philosophieren zwar besser als Geld erwerben, aber für den Dürftigen nicht wünschenswerter als das Notwendige." [28] - Aristoteles

"Denn von dem Schlechten kann man nicht sagen, dass es mehr oder minder gut ist als ein anderes, sondern nur, dass es mehr oder minder schlecht ist." [29] - Aristoteles

"Sind alle gerecht, so braucht es keinen Mut. Sind aber alle mutig, so braucht es Gerechtigkeit." [30] - Aristoteles

"Dadurch, dass die Seele von der natürlichen Verwirrtheit aus auf festem Boden Fuß fasst, wird etwas erst besonnen und klug." [31] - Aristoteles


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[1] Siehe Kurs Nr. 533 Aristoteles - Philosophy of Sciences. Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Leider sind die heutigen Elite-Universitäten meilenweit von einer aristotelischen "Wissenschaft des Guten" entfernt. Man geht von falschen Prämissen aus und kommt dann natürlich auch zu falschen Schlüssen. Mehr dazu in den Kursen Nr. 533 Aristoteles - Philosophy of Sciences, Nr. 511 Fichte - Philosophie der Erziehung, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 532 Philosophie der Wissenschaften, Nr. 562 Dante, Nr. 531 Plato. Akademie der Kunst und Philosophie
[3] Lorenz Gyömorey: Auf den Spuren der Mütter, Paul Zsolnay Verlag, Wien-Hamburg 1977; Aristoteles hatte wirklich noch eine Ahnung davon, dass tatsächlich mit menschlichen Begriffen eine spirituelle Realität ergriffen wird. Gerade heute ist es notwendig, die Seelenlehre so zu betreiben, auch die Wissenschaft, dass sie herauskommt aus dem todesstarren Zustand, in den sie gekommen ist. Die Wissenschaften sterben ab, nur die Naturwissenschaft kann noch mit "strohernen Begriffen" arbeiten, weil man die Tatsachen sammelt und sie sprechen lassen kann. Moderne Technik bringt die Wissenschaft nicht weiter. "Wirkliche Wissenschaft aber stirbt immer mehr und mehr ab." Steiner, R.: Exkurse in das Gebiet des Markus-Evangeliums. GA 124, dreizehn Vorträge 1910-1911, Dornach/Schweiz 1999; vgl. auch Anm. 1 und 2 sowie Kurs Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Akademie der Kunst und Philosophie
[4] Siehe Anm. 1 und Kurs Nr. 531 Plato. Akademie der Kunst und Philosophie 
[5] Siehe Anm. 1
[6] Siehe Anm. 1 und Kurse Nr. 503 Nominalistische Weltanschauungen, Nr. 502 Thomismus in der heutigen Zeit, Nr. 501 Summ Theol, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 562 Dante. Akademie der Kunst und Philosophie
[7] In der Der Völkervermischung (Helenen und Orientalen) sah man den historischen Sinn, den Boden für die Aufnahme der Weltreligion des Christentums vorzubereiten. "Der völkervereinende Impuls des Hellenismus war in der Tat der heidnische Herold für den völkerversöhnenden Geistesraum des künftigen Christentums.Es ist daher bezeichnend, daß Alexandria kurz nach dem Fall von Ägypten unter die Herrschaft Roms zum Mutterboden des Frühchristentums und der Theologie der Kirchenväter geworden. Hier wirkte unter vielen anderen besonders Klemens als der Begründer der hellenistisch-christlichen Philosophie des Abendlandes." (Ibid und Johann Gustav Droysen 1833, Geschichte Alexanders des Großen, Berlin)
[8] Siehe Anm. 1
[9] Ib.
[10] Ib.
[11] Siehe Anm. 4
[12] Die sophistische Philosophie dagegen bedeutete Subjektivität der Erkenntnis, Relativismus der Ethik, Nihilismus und Materialismus, wie wir sie noch heute in der Naturwissenschaft und analytischen Philosophie antreffen. Die Sophistik tauchte auf wie eine Kinderkrankheit der neugeborenen Philosophie. Die Sophisten missbrauchten mit all ihrer Haarspalterei die eben erst erworbene Fähigkeit der Kritik und brachten den griechischen Geist an den Rand des Abgrundes. Siehe Anmerk. 6 und Kurse, Nr. 551 G.W.F. Hegel - Philosophie der Wissenschaft, Kunst und Religion, Nr. 513 Schelling: Philosophie der Mythologie, Nr. 511 Fichte - Philosophie der Erziehung, Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion. Akademie der Kunst und Philosophie 
[13] Ib.
[14] Siehe Anm. 4 und 6
[15] Siehe Kurs, Nr. 551 G.W.F. Hegel - Philosophie der Wissenschaft, Kunst und Religion. Akademie der Kunst und Philosophie 
[16] Siehe Kurs Nr. 550 Dostojewskij. Akademie der Kunst und Philosophie
[17] Heute ist vielfach ein "fundamentales Gefühl der Unfreiheit" weit verbreitet - vor allem, aber nicht nur in der muslimischen Welt. "Wenn der Wille am meisten zurückgedrungen ist, erleben wir Angst. Aller Kummer und Leiden hängen unmittelbar mit dem Erleben des Verlustes an Kräften, uns außerhalb unseres eigenen Willens angetan, zusammen. Auch diese negativen Gefühle differenzieren sich. In der Angst ist der Boden des Ichs weggeschlagen." Von Aristoteles wird das Denken des Denkens als die göttliche Qualität ersten Ranges angesehen. (Mieke Mosmuller 1994, Suche das Licht, das im Abendlande aufgeht, Den Haag; Dies. 2007: Der heilige Gral. Occident. Baarle Nassau); vgl. Anmerk 2 und 23
[18] Ib. 
[19] Steiner, R.: Philosophie. Gesammelte Aufsätze 1904-1923, GA 35. Ib. 1984; vgl. Anm. 6 und 12; zum Schicksal der Werke siehe Strabon, Geographica 13, 54, Paul Gohlke 1948, Aristoteles und sein Werk, Paderborn 
[20] Vgl. Anm. 1 und 6 sowie Kurs Nr. 562 Dante. Akademie der Kunst und Philosophie
[21] Ib.
[22] Ib.
[23] Ib.; vgl. Kurse Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 564 Aurelius Augustinus. Akademie der Kunst und Philosophie
[24] Vgl. Kurs Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz. Akademie der Kunst und Philosophie
[25] Vgl. Anm. 1
[26] Vgl. Anm. 2
[27] Ib.
[28] Vgl. Anm.. 1 und Kurs Nr. 531 Plato. Akademie der Kunst und Philosophie
[29] Ib.
[30] Vgl. Anm. 1 und Kurse Nr. 511 Fichte - Philosophie der Erziehung, Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion. Akademie der Kunst und Philosophie 
[31] Vgl. Anm. 1 und Kurs Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles. Akademie der Kunst und Philosophie
 
 



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Last update :2017/12/11