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Kurs Nr. 636 Ferdinand Victor Eugène Delacroix


Er wurde zum Vorbild vieler Impressionisten, die sich entschieden von der romantischen Schule und dem Klassizismus abgrenzten. Auch als Philhelene hat er sich mit vielen bekannten Werken hervorgetan, wie z.B. "Griechenland auf den Ruinen von Mesolongi (La Grèce sur les ruines de Missolonghi) von 1826, Öl auf Leinwand, Musée des beaux arts, Bordeaux.
Eugène Delacroix, Selbstbildnis von 1837

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:

Ferdinand Victor Eugène Delacroix wird am 26. April 1798 in Charenton-Saint-Maurice, Paris geboren; gestorben ist er am 13. August 1863 in Paris. Er war französischer Maler und gilt wegen der Lebhaftigkeit seiner Vorstellungskraft und wegen seines großzügigen Umgangs mit den Farben als Wegbereiter des Impressionismus und stellte alljährlich im Pariser Salon Gemälde aus, deren leidenschaftliche Sujets Aufsehen erregten und nicht selten schockierten. [1]

Die Arbeiten Delacroix’ werden zwar der französischen Spätromantik zugeordnet, er lehnte es jedoch für sich ab, der populär werdenden Strömung der romantischen Schule zugeschlagen zu werden. Er wurde zum Vorbild vieler Impressionisten, die sich entschieden von der romantischen Schule und dem Klassizismus abgrenzten. [2]

Auch als Philhelene hat er sich mit vielen bekannten Werken hervorgetan, wie z.B. "Griechenland auf den Ruinen von Mesolongi (La Grèce sur les ruines de Missolonghi) von 1826, Öl auf Leinwand, Musée des beaux arts, Bordeaux. [3] 
 
 

Anmerkungen

[1] Vgl. Science Review Letters 2020, 19, Nr. 1118 und Kurse Nr. 636 Eugène Delacroix, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 631 Adelbert von Chamisso, Nr. 622 Victor Hugo, Nr. 629 Voltaire, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Ib.
[3] Ib.
 
 










Eugène Delacroix, 1826: "Griechenland auf den Ruinen von Mesolongi (La Grèce sur les ruines de Missolonghi), Öl auf Leinwand, Musée des beaux arts, Bordeaux 
 


Eugène Delacroix, combat giaour and turks
 

Ein eigenes Erlebnis des Dichters während seines Aufenthaltes zu Athen im Frühjahr 1810 gab, wie Lord Byron später seinem Freunde, dem Capitän Thomas Medwin, erzählte, die Anregung zu der poetischen Erzählung des Giaour. 
Wo Türken mit ihrer "Gier und Raubsucht , mordentbrannt, / Durchtoben wild das schöne Land" und sich breit machen, ist das Land durch Dämonen "verpestet" (Ariosto); Kirchen werden in Moscheen verwandelt, der Wüsten- und "Höllensohn" Mohammed "Sich setzte auf den Himmelsthron / So sanft und hehr der Gegend Pracht, / So fluchwert der Tyrannen Macht!"

Die Besetzung Griechenlands durch die Türken hat auch bei den Griechen tiefe Spuren hinterlassen, wie auch Hölderlin festgestellt hatte. "Zum Grabe kriecht jetzt dies Geschlecht / Als Sklav, – ja, als des Sklaven Knecht." Athen ist das Eigentum des Kislar-Aga (Sklave des Serails und Hüter der Frauen), welcher den Woywoden ernennt. "Ein Kuppler und Eunuch beherrscht jetzt den Herrscher von Athen!" (Lord Byron) 

Griechische Freiheitskämpfer wurden von den Türken verfolgt wie auch Christen in der heutigen Türkei: "Flogst meteorgleich du durch's Land; / Doch warst du Einer, wie mir schien, / Den Moslems töten oder fliehn." 
In dem von Moslem-Türken verpesteten Griechenland hört man nur noch Muezzine, statt christliche werden muslimische Feste gefeiert: "Die Ampeln der Moschee noch flimmern; / Und trägt auch nicht der Wiederhall / Bis hieher der Tupheken Knall, / Gibt doch der Blitz aus jedem Schlund / Der Moslems frommen Eifer kund. / Heut Abend schloss der Ramasan, / Das Beiramsfest hob heute an." »Tupheke« = Muskete. "Der Beiram wird bei Sonnenuntergang durch Kanonensalven angekündigt; die Erleuchtung der Moscheen und das Feuern aus allerlei kleinen Gewehren, die mit Kugeln geladen sind, geben ihn während der Nacht bekannt... Ein Kanonenschuss bei Sonnenuntergang schließt den Ramasan" (Lord Byron)
Zu: "Schnell, wie des Dscherids Wurfgeschoss" schreibt Lord Byron: "Dscherid, ein stumpfer türkischer Wurfspieß, der mit großer Kraft und Gewandtheit vom Pferde herabgeschleudert wird. Es ist dies eine Lieblingsübung der Muselmänner; ob sie jedoch eine männliche genannt werden kann, weiß ich nicht, da die schwarzen Eunuchen Konstantinopels die Geschicktesten in dieser Kunst sind. Nächst ihnen war, meiner Ansicht nach, ein Mameluk in Smyrna der Gewandteste, welcher mir vor Augen kam." 

Wo der Pesthauch der Türken aus dem "Unheilsreich" hinweht, wächst kein Gras mehr: "Dem Boten aus dem Unheilsreich, / Vor dessen Hauch, der sengend weht, / Selbst der Cypresse Laub vergeht" 
Selbst Derwische, die als besonders extremistische Moslems gelten, haben hier ihre Zelte aufgeschlagen: "Und langsam nur frisst überall / Krebsartig weiter der Verfall. / Doch schaurig Dunkel webt am Tor, / Der Fakir selbst hält nicht davor, / Noch weilt der Derwisch hier als Gast, / Denn Milde würzt ihm nicht die Rast, / Und Keiner wird ihm dort begegnen, / ... Sein Dach, so wirthlich Jedem offen, / Hat der Verödung Fluch getroffen. / Der Gast flieht die Halle, die Arbeit der Knecht, / Seit der Gjaur ihm den Turban zerspliss im Gefecht!" Es wimmelt von Moslems, "beturbant" und bis an die Zähne bewaffnet: "Sie nahn, – beturbant jeder Mann, / Von Silber blitzt der Ataghan; / Den ersten hat die grüne Tracht / Als Emir kenntlich mir gemacht." Lord Byron schreibt: Der Ataghan ist, "ein langer Dolch, den man nebst den Pistolen im Gürtel trägt, und zwar in einer metallenen Scheide, die gewöhnlich von Silber und bei Reicheren vergoldet oder von Gold ist. Grün ist die privilegirte Farbe der zahlreichen angeblichen Nachkommen des Propheten. Bei ihnen wird, wie hier, vorausgesetzt, dass der Glaube (ihr Familienerbteil) die Notwendigkeit guter Werke aufhebe; sie sind die Schlechtesten eines höchst unbedeutenden Gezüchts." Frauen werden von Türken im Harem wie Pferde behandelt, weshalb sie oft versuchen zu fliehen: "Denn in georg'scher Pagentracht / Entfloh sie des Gebieters Macht, / Und höhnt des Moslems Grimm und Harm, / Dem ehrvergessnen Gjaur im Arm." 

Zu: "Wenn mich Al-Sirat's Bogen tragen"  schreibt Lord Byron: "Al-Sirat, die Brücke, welche schmäler als der Faden einer ausgehungerten Spinne und schärfer als die Schneide eines Schwertes ist, und über welche die Muselmänner ins Paradies hinüberglitschen müssen, da sie den einzigen Eingang zu demselben bildet. Aber das ist noch nicht das Schlimmste; denn der Fluss darunter ist die Hölle, in welche, wie zu erwarten steht, die Ungeschickten und Zartfüßigen mit einem » facilis descensus Averni« hinabtaumeln, nicht eben die erfreulichste Aussicht für den nächsten Passagier." Nach Dante schmoren Moslems ohnehin im tiefsten Schlund der Hölle der Hölle 
Den Moslems, den Muftis, insbesondere den Türken, gelten Frauen nichts: "Das Weib sei Staub, ein seelenlos / Werkzeug für herrische Lüste blos." Dazu Lord Byron: "Ein gewöhnlicher Irrtum; der Koran erkennt Frauen, die sich gut aufgeführt haben, doch wenigstens ein Dritteil des Paradieses zu; aber bei Weitem die Mehrzahl der Muselmänner deutet den Text nach eigenem Gefallen und schließt ihre Ehehälfte ganz vom Himmel aus. Als Gegner der Platoniker vermögen sie in den Seelen des andern Geschlechtes keine »geistige Tüchtigkeit« zu finden und meinen, selbige würden durch die Houris ersetzt werden." 

"Bismillah!" (im Namen Gottes!) ist der Anfang fast aller Kapitel des Korans, sowie der muslimischen Schau-Gebete und Kampfruf der Türken und Dschihadisten, die ohne »Aman!« (Gnade, Pardon) in den Kampf gegen Christen ziehen. 
Die Anrufungen Allahs und Mohammeds helfen den Moslems oder Türken ("Schurkenherz") eigentlich nie, die Dinge nehmen auch ohne "Mahmud" ihren Lauf; nur christlicher Geist kann die Dinge zum Guten wenden: "Ihr Geist hat gut den Stahl gelenkt, / Den ich ins Schurkenherz gesenkt. / Er rief zu Mahmud, dessen Hand / Des Gjauren Zorn nicht abgewandt; / Zu Allah rief er, doch sein Wort / Flog unerhört im Winde fort. / Du türkischer Narr!" Vgl. Kurse Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 641 Lope de Vega III, Nr. 643 Lope de Vega IV, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


Eugène Delacroix, Tuerkischer Frauenraub
 


Eugène Delacroix, Le Massacre de Scio
 
 


Eugène Delacroix, a turk surrenders to a greek horseman
 


Eugène Delacroix, Botzaris Surprises the Turkish Camp and Falls Fatally Wounded
 


Eugène Delacroix, Battle between Tours and Poitiers, canvas, 1830
 


Combat entre Grecs et Turcs par Eugene Delacroix, 1821
 


Eugène Delacroix, Christ in the Garden of Olives 1827
 
 
 


Delacroix, La Barque de Dante

In seinem Epos schildert Dante eine visionäre Reise durch die Hölle, das Fegfeuer - den „Läuterungsberg“ - und den Himmel. Sein Hauptanliegen ist die Bekehrung der durch Sünde vom rechten Weg abgeirrten Seelen, die, geläutert durch den Anblick höllischer Strafen, über den Berg der Läuterung zur ewigen Seligkeit emporsteigen sollen. Als Führer durch die Hölle wählt Dante den Dichter Vergil. Die drei Reiche sind in "Cantica-Gesänge" behandelt, untergliedert in 33 canti, so dass sich zusammen mit dem einleitenden „Gesang“ 100 „Gesänge“ ergeben. Streng wie die Form gliedert Dante auch den Inhalt: "Die Hölle" umfasst ausser dem Vorhof neun Höllenkreise, die wie ein Trichter im Mittelpunkt der Erde zusammenlaufen, dem Sitz Luzifers. Je tiefer die Seelen der Verdammten, umso größer ihre Verfehlungen und umso größer auch ihre Strafen. Dantes Mahnungen und Warnungen stehen in vollem Einklang mit der Lehre der Kirche, der er sich als Autorität immer unterworfen hat. Grunddogma ist für ihn der Glaube an die Dreieinigkeit Gottes. Thomas von Aquin und Albertus Magnus befinden sich im Paradies; Dante begegnet Mohammed, "der Zwietrachtstifter Mohammed" oder "Mahom" genannt, im tiefsten Höllenschlund; auch die islamischen Gelehrten Averroes, Avicenna und der berüchtigte Sultan Saladin gehören zu denen, die unter falschen, lügnerischen Göttern lebten. Mohammed klagt sich selber an, seinen gerechten Lohn erhalten zu haben. In dem berümten Canto XXVIII und Bolgia 9 werden die Säer der Zwietracht in die Mangel genommen: In der neunten Bolgia werden die Zwietrachtsäer für alle Ewigkeit von einem großen Dämon mit einem blutigen Schwert zerhackt und verstümmelt; ihre Körper sind geteilt, da ihre Sünde im Leben darin bestand, zu zerreißen, was Gott als Einheit vorgesehen hatte; dies sind die Sünder, die bereit sind, das ganze Gefüge der christlichen Gesellschaft zu zerreißen, um einen sektiererischen Egoismus zu befriedigen. Die Seelen müssen ihre zerstörten Körper durch den Graben schleppen, wobei ihre Wunden im Laufe des Kreislaufs heilen, nur damit der Dämon sie erneut zerreißt. Diese werden in drei Kategorien eingeteilt: 1. religiöse Spaltung und Zwietracht, 2. zivile Unruhen und politische Zwietracht und 3. Familienzwietracht oder Zwietracht zwischen Verwandten. Zur ersten Kategorie gehört Mohammed, der Gründer des Islam: Sein Körper ist von der Leiste bis zum Kinn aufgerissen, und seine Eingeweide hängen heraus. Dante sah in Mohammed die Ursache für eine Spaltung innerhalb des Christentums, nämlich als er und seine Anhänger sich abspalteten und gegen das Christentum kämpften. Am Eingang der Hölle heißt es: „Das sind die Stifter falscher Lehren / und allerlei sektiererischer Anhang. / Viel voller als du denkst, sind diese Gräber. / In Massen liegen Gleichgesinnte drin, / und eingebettet in gestufte Gluten" - Dante, Göttliche Komödie IX Inferno. 

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Figur des LUCIFER, die Cervantes in einer seiner Komödien auftreten lässt und der von Moslems als Allah angebetet wird; er kommt mit Krone und Zepter heraus, zusammen mit den schön gekleideten Dämonen SAQUIEL und VISIEL, die aber als Dämonen hässlich sind:  "LUCIFER, con corona y cetro, el más galán demonio y bien vestido que ser pueda, y SAQUIEL y VISIEL, como quisieren, de demonios feos". Ihm gefällt es gar nicht, dass diejenigen, die er schon in seiner Sekte vereinigt wusste, ihn plötzlich wieder verlassen wollen um dem christlichen Kreuz zu folgen. Auch beklagt er sich, dass seit dem Sturz aus dem Himmel, sein Neid gewachsen sei auf den neuen Richter (Christus): "Digo que desde entonces se recoge / la fiera envidia en este pecho fiero, / de ver que el cielo en su morada acoge / a quien pasó también de Dios el fuero." (Ich sage, dass seitdem gesammelt wird der wilde Neid in dieser wilden Brust, zu sehen, dass der Himmel in seiner Unterkunft begrüßt an wen die Gerichtsbarkeit auch von Gott überging). Ihm bleiben aber "mis secuaces, deste duro infierno" (meine Schergen aus dieser harten Hölle). Den Abfall vom Glauben an Allah bzw. an ihn, sei wie wenn er eines Geschenkes beraubt würde; seine Schergen versuchen daher auf der Erde, Apostasie in islamischen Ländern mit dem Tod zu bestrafen, damit sie nicht den christlichen Glauben annehmen: "de verme despojado del regalo / de mi primera aventajada suerte, / quiere que se alce con el cielo un malo, / un pecador blasfemo" (um mich des Geschenks beraubt zu sehen von meinem ersten vorteilhaften Glück, will, dass ein Bösewicht zum Himmel aufsteigt, ein blasphemischer Sünder). Seine Schergen, SAQUIEL und VISIEL, wollen versuchen den bekehrten Sünder zurückzuholen. Letztlich müssen sie aber einsehen, dass die Menschen in Allah, dem Teufel oder Luzifer nur sterben, und nur in Christus leben können: "muerto al diablo y vivo a Cristo" (tot für den Teufel und lebendig für Christus), vgl. Kurse Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Nr. 500 St. Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 579 Albertus Magnus, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


Die Freiheitsstatue in Kalamata mit dem Schriftzug "Elefthería" (Freiheit) und "1821 - with one voice we have decided to live or die for our freedom" erinnert an den Freiheitskampf der Griechen gegen die Türken

Das ganze Jahr 2021 wird das 200. Jubiläum des Widerstandes der Griechen gegen die Türken gefeiert. Der Freiheitskampf der Griechen gegen die Türken wird von vielen Dichtern besungen, so auch von Victor Hugo, Lord Byron, Percy Bysshe Shelly, Johann Ludwig Wilhelm Müller, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Friedrich Hölderlin, Adelbert von Chamisso. Die Griechen wollten endlich ihre Freiheit zurück und alle Türken zum Teufel jagen: "Jagt hinaus die Türkenrotte... Zur fernen Heimat jagt die Türkenschiffe wieder" (Victor Hugo). Die Kirchen sollten wieder aufgebaut und alles, was an die muslimischen Türken erinnerte, sollte aus dem Land verschwinden. 

Johann Ludwig Wilhelm Müller dichtet: "Der Freiheit Tuba hab ich hell durch Stadt und Land geblasen". Es wird sogar von neuen Kreuzfahrern gesprochen, die gegen die türkischen Barbaren kämpfen sollen - ungeachtet einer Moslem- und Türkenfreundlichen Politik in Europa, die sogar heute noch sämtliche Augen verschließt vor den Greueltaten der Türken gegen Christen (z.B. die grüne Kanzlerkandidatin, die deutsche Bundeskanzlerin und ihr Aussenminister, der in solchen Situationen nur mit den Augen klimpert wie ein Schoßhündchen) und die sogar durch Finanzämter auch noch die türkischen Organisationen (z.B. Ditib) fördert, also die "die der Freiheit Haupt ins Joch ihm helfen beugen, / Und lehren, dass das heilge Kreuz soll vor dem Mond sich neigen." Die Gegner des Philhelenismus, allen voran der österreichische Fürst Metternich, werden scharf kritisiert, so wie man heute die Europäer kritisieren könnte, die Angriffskriege der Türken ungeahndet lassen (z.B. Eroberung von Nordzypern oder Syrien): "Hervor, der du mit frechem Mund die Freiheit nennst Empörung, / Und der Hellenen Heldenkampf bejammerst als Betörung! / Du, der mit feiner Politik du drechselst die Beweise, / dass man die Menschheit würgen kann auf legitime Weise! / Du auch, der jeden Türkensieg verkündet mit Posaunen, / Und was der Griechen Schwert vollbracht, befleckt mit leisem Raunen!" Knechtschaft unter dem Halbmond wird grundsätzlich ausgeschlossen, weshalb in Europa als Symbol auch "kein halber Mond zu sehn" sein sollte. 

Viele Denkmäler auf dem Peleponnes, insbesondere in Kalamata, erinnern an diesen Freiheitskampf. Oft werden die Freiheitskämpfer verehrt: "Griechenland bekränzt den griechischen Kampf von 1821". Die großen griechischen Freiheitskämpfer wie Jannis Makryjannis, Kanaris, Theodoros Kolototronis, Nikitas Stamatelopoulos (Nikitaras), Georgios Karaiskakis, Kitsos Tzavellas, Ioannis Kolettis, Ioannis Graf Kapodistrias, Ioannis Gouras, Odysseas Androutsos, Alexandros Mavrokordatos, Mavromichalis, Andreas Metaxas, Yennaios Kolokotronis, wurden immer wieder besungen, in Klöstern hängen ihre Portraits. Ähnlich wie die Freiheitsstatue von Amerika finden sich auch hier große weibliche Statuen mit dem Schriftzug "Elefthería" (Freiheit) und "1821 - with one voice we have decided to live or die for our freedom". Vgl. Kurse Nr. 622 Victor Hugo, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 553 Friedrich Schiller I-II, Nr. 554 Friedrich Hölderlin I-II, Nr. 631 Adelbert von Chamisso, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Akademie der Kunst und Philosophie / Academy of Arts and Philosophy
 
 



Eugène Delacroix
Akademie der Kunst und Philosophie / Academy of Arts and Philosophy
DI. M. Thiele, President and international Coordinator
M. Thiele College of Beetherapy / Academy of Arts and Philosophy / Sciences

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Zur Philosophie und Kulturgeschichte von Byzanz, des Mittelalters, der Schule von Chartres, der Renaissance, des Barock, der Aufklärung, des Idealismus, der Romantik vgl. Kurse:Nr. 551 G.W.F. Hegel I, Nr. 660 G.W.F. Hegel II, Nr. 511 Johann Gottlieb Fichte I, Nr. 658 Johann Gottlieb Fichte II, Nr. 509 F.W.J. Schelling I, Nr. 510 F.W.J. Schelling II, Nr. 513 F.W.J. Schelling III, Nr. 505 Arthur Schopenhauer I-II, Nr. 663 Arthur Schopenhauer III, Nr. 531 Platon, Nr. 533 Aristoteles, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Nr. 020 Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 553 Friedrich Schiller I-II, Nr. 554 Friedrich Hölderlin I-II, Nr. 512 Novalis, Nr. 667 Romantische Kunst und Philosophie, Nr. 630 Johann Ludwig Tieck, Nr. 631 Adelbert von Chamisso, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 665 Molière, Nr. 622 Victor Hugo, Nr. 629 Voltaire I-II, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 561 Sir Walter Scott, Nr. 555 Angelus Silesius, Nr. 634 Hans Sachs, Nr. 619 Franz Werfel, Nr. 588 Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Nr. 550 Fjodor M. Dostojewskij I-II, Nr. 506 Wladimir Solowjew, Nr. 664 Philosophie der Kunst, Nr. 661 Philosophie der Geschichte, Nr. 659 Wissenschaftslehre I, Nr. 666 Wissenschaftslehre II, Nr. 545 Sittenlehre I-II, Nr. 614 Sittenlehre III, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre I-II, Nr. 641 Staats- und Rechtslehre III, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Nr. 655 Staats- und Rechtslehre V, Nr. 618 St. Ephraim der Syrer, Nr. 617 St. Cyrill von Alexandrien, Nr. 616 St. Gregor von Nazianz, Nr. 613 St. Gregor von Nyssa, Nr. 612 St. Johannes Chrysostomos, Nr. 611 St. Johannes Cassianus, Nr. 627 St. Basilius der Große, Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 653 St. Cyprianus, Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 605 St. Irenaeus von Lyon, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 581 Bernhard von Chartres, Nr. 580 Wilhelm von Conches, Nr. 578 Pierre Abaelard, Nr. 574 Johannes von Salisbury, Nr. 577 Petrus Lombardus, Nr. 576 Gilbert de la Porrée / Gilbert von Poitiers, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 575 Thierry de ChartresNr. 571 Alanus ab Insulis, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 654 St. Augustinus III, Nr. 579 St. Albertus Magnus, Nr. 500 St. Thomas von Aquin I, ScG, Nr. 501 St.Thomas von Aquin II,  Sth I., Nr. 502 St.Thomas von Aquin III, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas von Aquin IV, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas von Aquin V, Sth. III, Nr. 566 Meister Eckhart, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 558 Calderón de la Barca, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 651 Calderón de la Barca IV, Nr. 563 Miguel de Cervantes I, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Nr. 637 Lope de Vega I, Nr. 638 Lope de Vega II, Nr. 642 Lope de Vega III, Nr. 643 Lope de Vega IV, Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 632 Ginés Pérez de Hita, Nr. 633 Luis Vaz de Camões, Nr. 557 Ludovico Ariosto, Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 552 William Shakespeare II, Nr. 559 Wolfram von Eschenbach, Nr. 560 Walter von der Vogelweide, Nr. 662 Gottfried von Strassburg, Akademie der Kunst und Philosophie

Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 586 Tizian, Nr. 591 Paolo Veronese, Nr. 597 Correggio, Nr. 598 El Greco, Nr. 620 Giovanni Battista Tiepolo, Nr. 590 Giovanni Bellini, Nr. 656 Andrea Solari, Nr. 657 Bernadino Luini, Nr. 587 Andrea Mantegna, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 635 Rogier van der Weyden, Nr. 640 Stefan Lochner, Nr. 646 Michael Pacher, Nr. 647 Peter Paul Rubens, Nr. 649 Giotto di Bondone, Nr. 626 Luca Signorelli, Nr. 610 Piero della Francesca, Nr. 596 Perugino, Nr. 522 Raffael (Raffaello Sanzio), Nr. 523 Sandro Botticelli, Nr. 602 Benozzo Gozzoli, Nr. 606 Fra Angelico, Nr. 607 Pinturicchio, Nr. 608 Domenico Ghirlandaio, Nr. 593 Filippo Lippi, Nr. 594 Filippino Lippi, Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 603 Bernard van Orley, Nr. 615 Ambrogio da Fossano detto il Bergognone, Nr. 636 Eugène Delacroix, Nr. 639 Bartolomé Esteban Murillo, Akademie der Kunst und Philosophie



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Letzte Bearbeitung:03.09.2021