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Kurs Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón

- spanisch-mexikanischer Dramatiker



Juan Ruiz de Alarcón - Dramatiker des goldenen Zeitalters der spanischen Literatur (Siglo de Oro)

"Siempre queda que aprender, / no ay hombre del todo sabio." (Es gibt immer zu lernen, es gibt keinen Menschen mit vollendeter Weisheit)
- Juan Ruiz de Alarcón, La cueva de Salamanca I 

"De Christo adoro la Fè / ...Que el Catechismo / Romano sigo, y condeno  / el Alcoran Sarraceno,  / y pido el santo Bautismo" (von Christus verehre ich den Glauben... Diesem romanischen Katechismus folge ich und verurteile den Koran der Sarrazenen, und ich bitte um die heilige Taufe) - Juan Ruiz de Alarcón , La manganilla de Melilla

Luca Signorelli, The Archangel Gabriel

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:
 
 

1. Leben und Werk

Juan Ruiz de Alarcón, Ende 1580 oder zu Beginn 1581 in Taxco (Guerrero, Mexiko) geboren, am 4. August 1639 in Madrid gestorben, war ein spanisch-mexikanischer Dramatiker. Er studierte Jura in der Real y Pontificia Universidad de la Ciudad de México (Königlichen und Päpstlichen Universität der Stadt Mexiko). Am 15. April 1600 reiste er nach Spanien, wo er eine Zeit lang als Jurist in Sevilla arbeitete. Einiger seiner Werke spiegeln das Spanien wider, welches er dort aufnimmt: So hat beispielsweise „La verdad sospechosa“ (Die verdächtige Wahrheit) als Protagonisten Don García, der in Salamanca studiert hat. Nach wenigen Jahren kam er nach Mexiko zurück. 1614 kam er ein weiteres Mal nach Spanien, wo er bis zu seinem Tode, 25 Jahre später, blieb und als einstweiliger Berichterstatter des Consejo de Indias arbeitete. Dort intensivierte sich sein Zuwenden gegenüber der Literatur; seine Erfahrungen gegenüber dem Theater wurden in der Zeit zwischen 1615 und 1634 ausgebaut. Seine Zuwendung zum Theater brachten ihm auf der einen Seite hohen Ruhm, und Prestige, sowie ein gutes Einkommen, auf der anderen Seite aber auch viele Feindschaften. Der Dramatiker des goldenen Zeitalters der spanischen Literatur (Siglo de Oro) starb am 4. August 1639, relativ wohlhabend, in Madrid. Ein Bild von dem Dramatiker ist nicht erhalten, alle Bilder von ihm sind im Nachhinein entstanden, das verbreitetste darunter befindet sich in der Gemeinde von Santa Prisca, in Taxco. 

Die Thematik in Juan Ruiz de Alarcóns "El Anticristo" kommt auch in vielen Werken Calderóns zum Ausdruck, insbesondere in "La devoción de la misa" (I, 9-11), EL PURGATORIO DE SAN PATRICIO (II, 12-21), "La devoción de la Cruz, Comedia famosa" (II, 22-25), "El diablo mudo" (III, 5-7 ), "Loa en metáfora de la piadosa Hermandad del Refugio discurriendo por calles y templos de Madrid" (III, 9), "El mágico prodigioso" (III, 10-17),  "La protestación de la fe" (IV, 1-2), "La aurora en Copacabana, Comedia famosa" (IV, 9-15), "A María el corazón, Auto historial alegórico" (IV, 16), "El Santo Rey Don Fernando, Auto historial alegórico intitulado" (IV, 17). 

Dem MARQUES DE VILLENA in Alarcóns Komödie "La cueva de Salamanca" reicht es nicht nach Weisheit zu streben, er will auch von berühmten Leuten und Wissenschaftlern geehrt werden und wie Faust einen Pakt mit dem Teufel eingehen; damit konnte er seine Schüler an der Nase herumführen und wurde von ihnen gefeiert. 

In der Komödie "El tejedor de Segovia" ist man nicht gut auf Gerichtsvollzieher zu sprechen. Thematisiert wird die Zeit der Reconquista in Spanien. Ähnlich wie in Griechenland bei den Befreiungskriegen auch Räuber gegen die Türken gekämpft hatten, so auch in Spanien gegen Türken und Mauren. Wie in Griechenland verschwanden auch in Spanien mit der Zeit islamische Zeichen und Symbole: Sie hissen jetzt vorsichtiger "las banderas Berberiscas" (die Berberflaggen), da sie in Toledo wissen, dass Kastilien Krieg gegen sie führt. Spanien wird von den Muslimen zurückerobert: "Restauremos lo perdido" (Lasst uns wiederherstellen, was verloren gegangen ist); der König von Kastilien ist beeindruckt von der Tapferkeit, andere sind froh, dass sie wieder sicher wandern können, ohne dass sie gleich von Mauren überfallen werden: "Que esquadra es esta, Marques,  / que con los rostros cubiertos  / valerosamente embiste  / contra el campo Sarraceno?" (Was für ein Trupp ist das, Marques, das mit ihren Gesichtern bedeckt gegen das sarazenische Feld anstürmt?)

Die Komödie "La manganilla de Melilla" spielt ebenfalls in der Zeit der Reconquista; hier konvertiert eine Maurin zum Christentum, weil ihr die Sekte des Islam nichts bringt: "barbaro Moro, / sin ley, sin Dios" (barbarische Mauren, gesetzlos, gottlos); diese Meute hat eine seltsame Vorstellung von Gott: "qual rabiosa tigre, al viento  / de tus entrañas impuras" (Was für ein tollwütiger Tiger im Wind Ihrer unreinen Eingeweide), auch andere Mauren fühlen sich vom Halbmond unterdrückt. Die Maurin ALIMA  will auch gerettet werden. Sie wolle lieber von Persern oder Skythen gekapert oder im Mittelmeer ertrinken als in diesem muslimischen Land Königin sein; nicht aus Opportunität sondern aus Überzeugung will sie zum Christentum konvertieren: "De Christo adoro la Fè / ...Que el Catechismo / Romano sigo, y condeno  / el Alcoran Sarraceno,  / y pido el santo Bautismo" (von Christus verehre ich den Glauben... Diesem romanischen Katechismus folge ich und verurteile den Koran der Sarrazenen, und ich bitte um die heilige Taufe). "Soldados, los que seguis  / el Catholico estandarte" (Soldaten, die dem katholischen Banner folgen), die lebendigen Streiter für das Kreuz werden Zeugen sein, dass ich Christin sein will, und das heißt, den Namen Christi verehren, er ist Mensch und allein wahrer Gott: "sed testigos de que quiero  / ser Christiana, y de que el nombre  / de Christo adoro, por hombre  / y Dios solo y verdadero". Und dein Captain aus Angst vor Azen soll mich verpflichten,  zum Fehler des Koran zurückzukehren: "Y que vuestro Capitan  / por temor de Azen me obliga,  / a que vuelva, donde siga  / el error del Alcoran". 

Die Komödie zeigt auch wie sinnlos es ist gegen Christen anzukämpfen, denn das sei das Gleiche wie gegen den Himmel kämpfen: "Sarracenos, / cuyas lunas amenaçan  / al Sol del Christiano Imperio,  / pues tan claras experiencias  / de milagrosos portentos  / veys que no mueuen de Azen  / el duro y rebelde pecho.  / Vosotros, si estos prodigios  / han persuadido los vuestros...  / Mirad que os lleua, paganos,  / a dar guerra al mismo cielo" (Sarazenen, deren Monde die Sonne des christlichen Reiches bedrohen, haben so klare Erfahrungen von wundersamen Zeichen, sie sehen, dass sie nicht an Azen sterben, die harte und rebellische Brust; diese Wunder haben überzeugt; ... Sehen Sie, was es Ihnen bringt, wenn Heiden, mit dem Himmel selbst Krieg führen); daraus folgt: "negando a Mahoma el culto" (Muhammad den Kult verweigern) und "Mahoma  / no es profeta verdadero" (Muhammad ist kein wahrer Prophet) 

ARLAJA  meint, sie wolle nicht ernsthaft zum Christentum konvertieren. Das sieht ALIMA anders; sie erklärt wie sie zu der Überzeugung gekommen ist: "Investigables caminos  / son, Daraja, los divinos;  / la lengua sola primero  / con engañosa intencion  / pidiò el Bautismo; mas luego  / no se como llegò el fuego  / de la boca al coraçon.  / Por no descubrir mi engaño,  / por cumplimiento passè  / el Catechismo, y hallè  / gusto tan nuevo y estraño;  / tal gozo el alma sintiò,  / en su patente verdad,  / que en ella la falsedad  / del Alcoran conociò;  / y assi no podrà la muerte  / mudar ya mi firme intento." (Unbestreitbare Wege sind sie, Daraja, die göttlichen; Zunge allein zuerst mit trügerischer Absicht bat um Taufe; aber dann Ich weiß nicht, wie das Feuer kam vom Mund zum Herzen. Weil ich meine Täuschung nicht entdeckt habe, durch Erfüllung im Katechismus, und ich fand es schmeckte so neu und seltsam; solche Freude fühlte die Seele, in seiner Patentwahrheit, dass mir darin die Falschheit des Koran bewusst wurde; und so wird der Tod nicht in der Lage sein meine feste Absicht zu ändern). [1]
 

2. "El Anticristo" (Der Antichrist); "En falsas leyes y opiniones vanas / anegaré la tierra, el mar y el viento" (In falschen Gesetzen, eitlen und hohlen Meinungen werde ich das Land, das Meer und den Wind überfluten); In einem großen Monolog gibt der Antichrist zu - wie Mephisto in Goethes Faust oder der Teufel in Calderóns "El mágico prodigioso" -, dass er ein geschaffener Geist ist,  der dazu da ist, den Menschen zwar zu täuschen, durch falsche Meinungen über Gott und Religion oder falsche Wissenschaft, ihn aber letztlich dazu bringt, sich für die Wahrheit einzusetzen und somit das Gute schafft

Die großen Dichter des goldenen Zeitalters der spanischen Literatur (Siglo de Oro) wie Calderón, Cervantes und Lope de Vega ließen in ihren Werken immer wieder anklingen, dass die Jungfrau Maria und das Christentum aus dem Joch der islamischen Tyrannei befreit werden müsse: "Que no ha de estar cautiva...En tirano poder la casa de María." (Dass sie nicht gefangen sein sollte ... In tyrannischer Macht das Haus Mariens); Sultane wie Saladin unterjochten die orientalischen Christen und ließen Kirchen und Tempel zerstören; grundsätzlich galt es Luzifer (Allah) bzw. die luziferische Schlange oder Hydra im islamischen Orient zu bekämpfen, was dem Kampf gegen den Antichristen entsprach. Man wusste: "Si Alá es Dios, Mahoma no fue  / profeta suyo." (Wenn Allah Gott ist, war Muhammad nicht sein Prophet); Allah oder Luzifer wurden als Seelenfresser dargestellt; dem gegenüber stand "Cristo es el Dios verdadero,  / que por siglos vive y reina." (Christus ist der wahre Gott,  der jahrhundertelang lebt und regiert); "la Iglesia cielo en la tierra" (Die Himmelskirche auf Erden); Die christlichen Könige riefen zu den Waffen, damit die Hydra des Islam bekämpft werden konnte. Denn der Koran ruft zur Vernichtung des Christentums auf und zwar unter Verwendung seiner Zaubersprüche der teuflischen Macht im Sultans-Anzug mit dem ganzen Schrecken seines islamischen Gesetzes: "valiéndose mis hechizos  / del diabólico poder / en el traje de sultana,  / todo el horror de mi ley" (Calderón IV). Auch Alarcón lässt in seinem Drama "El Anticristo" den Antichristen, von Luzifer inspiriert, auftreten; er weiß natürlich genau, dass Christus der wahre Gott ist, aber er darf die Menschen täuschen, ihnen vorgaukeln, dass er, Luzifer oder Allah, der wahre Gott sei und natürlich darf er seine "Ariusnarren" (St. Athanasius) und "Mohammednarren" an der Nase herumführen. Dazu ist er schließlich da. [2]

In einem großen Monolog gibt der Antichrist zu - wie Mephisto in Goethes Faust oder der Teufel in Calderóns "El mágico prodigioso" -, dass er ein geschaffener Geist ist,  der dazu da ist, den Menschen zwar zu täuschen, durch falsche Meinungen über Gott und Religion oder falsche Wissenschaft, ihn aber letztlich dazu bringt, sich für die Wahrheit einzusetzen und somit das Gute schafft. ANTICRISTO: "Lucifer o Plutón el cetro horrible   /  ha renunciado en mí del hondo infierno,   /  tanto que no hay espíritu invisible  /  que al suyo no anteponga mi gobierno;   /  no hay cosa a mis intentos imposible;   /  émulo soy de aquel poder eterno   /  que a conocer me obliga la justicia,   /  si no a reconocerle la malicia.  /  Con éste, pues, de fuerzas más que humanas,   /  y más que humanas ciencias fundamento,   /  se eleva mi obstinado pensamiento.   /  En falsas leyes y opiniones vanas   /  anegaré la tierra, el mar y el viento,  /  intimando que yo soy el Mesías   / que prometieron tantas profecías.   /  Bien sé que no lo soy; bien que lo ha sido   / Jesús, que es hombre y Dios; mas yo, que al suelo   / por tipo, cifra, epílogo he nacido  / de la maldad mayor que ofendió al cielo,   / para serlo es forzoso haber sabido   / esta verdad; pues si el confuso velo   /  de la ignorancia me opusiese a ella,   / fuera yo menos malo en ofendella.  / Pues como a ejecutar tan alto intento,   / acreditar me importa que me ha dado   / de Judá el tribu claro nacimiento,   / según fue por Jacob profetizado,   / quiero matar contigo el argumento  / de la sangre de Dan que en ti he heredado,   / porque no deje mi rigor prescrito   / de cometer también este delito.   / Resuelto al parricidio detestable,   / por ser a Jesucristo todo opuesto,  / te quise hacer del todo abominable.../ que simulada luz de virtud pura   /  desde este punto ostento y acredito,   /  porque dé la engañosa hipocresía   /  principio a mi tirana monarquía." (...Ich bin ein Nachahmer dieser ewigen Kraft, diese Gerechtigkeit zwingt mich zu wissen, wenn nicht, um die Bosheit anzuerkennen. In der Wissenschaft kommt mein hartnäckiges Denken zum Vorschein. In falschen Gesetzen, eitlen und hohlen  Meinungen werde ich das Land, das Meer und den Wind überfluten, andeuten, dass ich der Messias bin, der in so vielen Prophezeiungen versprochen war. Ich weiß gut, dass ich es nicht bin; gut, dass es gewesen ist Jesus, der Mensch und Gott ist; ... als Antichrist wollte ich das Gegenteil von Jesus Christus sein, Ich wollte ihn total abscheulich machen... dieses simulierte Licht der reinen Tugend, von diesem Punkt zeige ich und akreditiere, weil ich die trügerische Heuchelei geben werde, der Beginn meiner Tyrannenmonarchie)  [3]
 

"PERSONAS: EL ANTICRISTO, ELÍAS FALSO,   viejo, JUDÍOS PRIMERO, SEGUNDO Y TERCERO, BALAN,   judío, pastor gracioso, EL PATRIARCA,   judío viejo, UN MORO, CRISTIANOS PRIMERO Y SEGUNDO, UN HERMANO DE SOFÍA,   Cristiano, UN CAMINANTE,   judío, ELÍAS,   profeta verdadero, viejo, ELIAZAR,   judío viejo, UN GENTIL, SOFÍA,   dama cristiana, LA MADRE DEL ANTICRISTO, UNA EGITANA,   dama, UNA LÍBICA,   dama, UNA ETIOPISA,   dama, UN CRISTIANO, UNA JUDÍA, UN ÁNGEL, JUDÍOS, GENTE, MÚSICA
...
ANTICRISTO  ... 
 Lucifer o Plutón el cetro horrible 
 ha renunciado en mí del hondo infierno, 
 tanto que no hay espíritu invisible 
 que al suyo no anteponga mi gobierno; 
 no hay cosa a mis intentos imposible;
 émulo soy de aquel poder eterno 
 que a conocer me obliga la justicia, 
 si no a reconocerle la malicia. 
 Con éste, pues, de fuerzas más que humanas, 
 y más que humanas ciencias fundamento, 
 se eleva mi obstinado pensamiento. 
 En falsas leyes y opiniones vanas 
 anegaré la tierra, el mar y el viento, 
 intimando que yo soy el Mesías 
 que prometieron tantas profecías. 
 Bien sé que no lo soy; bien que lo ha sido 
 Jesús, que es hombre y Dios; mas yo, que al suelo 
 por tipo, cifra, epílogo he nacido 
 de la maldad mayor que ofendió al cielo, 
 para serlo es forzoso haber sabido 
 esta verdad; pues si el confuso velo 
 de la ignorancia me opusiese a ella, 
 fuera yo menos malo en ofendella. 
 Pues como a ejecutar tan alto intento, 
 acreditar me importa que me ha dado 
 de Judá el tribu claro nacimiento, 
 según fue por Jacob profetizado, 
 quiero matar contigo el argumento 
 de la sangre de Dan que en ti he heredado, 
 porque no deje mi rigor prescrito 
 de cometer también este delito. 
 Resuelto al parricidio detestable, 
 por ser a Jesucristo todo opuesto, 
 te quise hacer del todo abominable... 
 que simulada luz de virtud pura 
 desde este punto ostento y acredito, 
 porque dé la engañosa hipocresía 
 principio a mi tirana monarquía." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo I

3. "Símbolo de la maldad / en quien cifra y epiloga / todo su imperio el infierno, / Lucifer sus fuerzas todas / ... ¿qué nueva torre fabricas,  / qué nueva máquina formas / contra el poder de los cielos" (Symbol des Bösen,  in dessen Chiffren und Epilog sein ganzes Reich der Hölle steckt, Luzifer und seine ganze Kraft... welche neuen Maschinenformen gegen die Macht des Himmels); Zutage tritt diese Kraft an islamischen Universitäten und dort, wo an den Genen manipuliert wird: "El demonio, cuya ciencia" (Der Teufel und seine Wissenschaft); Muhammad als Antichrist; dafür benötigt er "simulada piedad" (gespieltes Mitleid), "mansedumbre engañosa" (trügerische Sanftmut), seine Wissenschaft und Kraft: "de mi ciencia y poder"

Ein islamischer Maure tritt auf und meint, ohne Zweifel sei Muhammad der Antichrist, denn er könne die Menschen genauso bedrängen und erschrecken, eine Ansicht, die unter Schriftstellern und Künstlern damals verbreitet war. MORO: "sin duda, está con la tierra   / Mahoma, pues con portentos  / nos aflige y amedrenta." (Ohne Zweifel ist es auf der Erde Muhammad, denn er kann uns bedrängen und erschrecken). [4]

Der Antichrist und ELÍAS FALSO (falscher Elias) fordern SOFÍA , also die göttliche Weisheit, heraus. Sie ist entsetzt, dass die beiden im Namen des höchsten Gottes ihr Unwesen treiben wollen. Er sei das Symbol des Bösen, das ganze Reich der Hölle und Luzifers bzw. Allahs ganze Kraft stecke in ihm. Zutage tritt diese Kraft an islamischen Universitäten und dort, wo an den Genen manipuliert wird: "El demonio, cuya ciencia" (Der Teufel und seine Wissenschaft) . SOFÍA: "que en llamas abrasadoras,   / opuesto al cielo, pretendes   / inundar las cinco zonas.  / Símbolo de la maldad,   / en quien cifra y epiloga   / todo su imperio el infierno,   / Lucifer sus fuerzas todas,   / ¿qué nueva torre fabricas,  / qué nueva máquina formas / contra el poder de los cielos   / en la región babilonia?   / ¿Con qué engaños te acreditas?   / ¿Piensas tú que el mundo ignora  / que eres aquel Belial   / que en proféticas historias   / con soberanos impulsos   / anunciaron tantas bocas   / de santos vaticinantes  / y de sibilas ariolas? / ¿Piensas tú que ha de ocultarse   / que tus artes engañosas   / de nigrománticos pactos   / tus raros portentos obran?  / Y si la vecina muerte   / de tu patriarca ahora   / anunciaste, fue dictando   / el pronóstico a tu boca   / el demonio, cuya ciencia  / angélica es poderosa   / a colegir de la vida   / por los rumores las horas.   / Pues apercibe tus fuerzas   / y tus conjuros invoca  / cuantos espíritus fueron   / ya luces y ya son sombras,   / cuantos ya precipitados   / por soberbios, de la gloria  / niegan arrepentimientos,  / cuando escarmientos informan   / que esta mujer flaca, humilde,   / a quien la verdad exhorta   / contra ti publica guerras   / y enemistades pregona." (in sogenannten sengenden Flammen, in Opposition zum Himmel, tun Sie so als würden Sie alle fünf Zonen überfluten. Symbol des Bösen, in dessen Chiffren und Epilog sein ganzes Reich der Hölle steckt, Luzifer und seine ganze Kraft, Welchen neuen Turm errichtest du, welche neuen Maschinenformen gegen die Macht des Himmels in der babylonischen Region? Mit welchen Täuschungen schreiben Sie sich ein? Glaubst du, die Welt ignoriert, dass du dieser Belial bist, der in prophetischen Geschichten mit souveränen Impulsen, so vielen Münder angekündigt, durch Vorhersage der Heiligen und Sibyllen? Denkst du, dass es versteckt werden muss, dass deine trügerischen Künste nur durch nekromantische Pakte deine seltsamen Wunder bewirken? ... der Teufel, dessen Wissenschaft... ) [5]

ELÍAS FALSO nennt die Weisheit: "¡Loca mujer!" (Verrückte Frau!). Der Antichrist nimmt sie Schutz, denn er braucht sie noch bis er seine Macht etabliert hat. Dafür benötigt er "simulada piedad" (gespieltes Mitleid), "mansedumbre engañosa" (trügerische Sanftmut) ANTICRISTO: "¡Deteneos!,   /  no la ofendáis si está loca.   /  Aunque la defiendo, más   (Aparte.)   / que por loca, por hermosa,   / y mis lascivos deseos  / ciegamente me provocan   / a gozar de su belleza;   / mas acreditarme importa   / con simulada piedad   / y mansedumbre engañosa  / hasta confirmar mi imperio,   / que después las riendas todas   / soltaré a mis apetitos.)   / Mujer, mi piedad perdona   / injurias a tu ignorancia.  / Vete en paz, que en breves horas   / darán luz a tus tinieblas   / mis hazañas milagrosas,   / pues de mi ciencia y poder   / no habrá centro que se esconda." [6]

 
"MORO...
sin duda, está con la tierra 
Mahoma, pues con portentos
nos aflige y amedrenta." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo I

"SOFÍA
 que en llamas abrasadoras,
 opuesto al cielo, pretendes 
 inundar las cinco zonas. 
 Símbolo de la maldad, 
 en quien cifra y epiloga 
 todo su imperio el infierno, 
 Lucifer sus fuerzas todas, 
 ¿qué nueva torre fabricas, 
 qué nueva máquina formas 
 contra el poder de los cielos 
 en la región babilonia? 
 ¿Con qué engaños te acreditas? 
 ¿Piensas tú que el mundo ignora 
 que eres aquel Belial 
 que en proféticas historias 
 con soberanos impulsos 
 anunciaron tantas bocas 
 de santos vaticinantes 
 y de sibilas ariolas?
 ¿Piensas tú que ha de ocultarse 
 que tus artes engañosas 
 de nigrománticos pactos 
 tus raros portentos obran?
 Y si la vecina muerte 
 de tu patriarca ahora 
 anunciaste, fue dictando 
 el pronóstico a tu boca 
 el demonio, cuya ciencia 
 angélica es poderosa 
 a colegir de la vida 
 por los rumores las horas. 
 Pues apercibe tus fuerzas 
 y tus conjuros invoca 
 cuantos espíritus fueron 
 ya luces y ya son sombras, 
 cuantos ya precipitados 
 por soberbios, de la gloria 
 niegan arrepentimientos, 
 cuando escarmientos informan 
 que esta mujer flaca, humilde, 
 a quien la verdad exhorta 
 contra ti publica guerras 
 y enemistades pregona. 
ELÍAS FALSO     ¡Loca mujer! 
ANTICRISTO                         ¡Deteneos!, 
 no la ofendáis si está loca. 
 (Aunque la defiendo, más   (Aparte.) 
 que por loca, por hermosa, 
 y mis lascivos deseos 
 ciegamente me provocan 
 a gozar de su belleza; 
 mas acreditarme importa 
 con simulada piedad 
 y mansedumbre engañosa 
 hasta confirmar mi imperio, 
 que después las riendas todas 
 soltaré a mis apetitos.) 
 Mujer, mi piedad perdona 
 injurias a tu ignorancia. 
 Vete en paz, que en breves horas 
 darán luz a tus tinieblas 
 mis hazañas milagrosas, 
 pues de mi ciencia y poder 
 no habrá centro que se esconda." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo I 
 
 

4. "El cristiano solamente  / te resiste pertinaz" (Nur der Christ widersteht hartnäckig); der "capitán general" (Generalkapitän) des Antichristen solle der Welt kurz gesagt den universellen Terror geben: "al mundo en término breve  / den terror universal", Er soll vorgehen wie Mohammed damals und wie islamistische Schwadrone heute: "sujeta, destruye y mata " (unterwerfen, zerstören und töten)

Der Antichrist hat sich als König der Juden verkleidet und erscheint zusammen mit dem falschen Elias: "Salen EL ANTICRISTO, vestido de rey judío, y ELÍAS FALSO, y acompañamiento de judíos con música."  ELÍAS FALSO meint, die Juden würden ihm folgen, auch die Heiden, nur die Christen würden sich widersetzen, wie sie sich auch Mohammed widersetzten: "pues tienen ya conocido  / tu gran poder los hebreos,  / y pues te dan los paganos,  / dejando sus ritos viles,  / la obediencia, y los gentiles  / desprecian sus dioses vanos.  / El cristiano solamente  / te resiste pertinaz;  / mas pues no estima la paz,  / pruebe tu brazo valiente." (Nun, die Hebräer haben deine große Macht bereits gekannt, und dann geben dir die Heiden Gehorsam und verlassen ihre abscheulichen Riten, die Heiden verachten ihre eitlen Götter. Nur der Christ widersteht hartnäckig; aber er schätzt den Frieden nicht, versuche deinen tapferen Arm). [7]

EL ANTICRISTO macht den falschen Elias zum "capitán general" (Generalkapitän), er solle der Welt kurz gesagt den universellen Terror geben: "al mundo en término breve  / den terror universal." Er soll vorgehen wie Mohammed damals und wie islamistische Schwadrone heute: "sujeta, destruye y mata " (unterwerfen, zerstören und töten). ELÍAS FALSO: "Voy a obedecerte." (Ich werde dir gehorchen).  [8]

 
"ELÍAS FALSO 
Ya de Babilonia tienes
el cetro, ya la corona 
de ese cielo, breve zona, 
ciñe tus heroicas sienes. 
Manda, ordena, y tus deseos 
tengan el colmo debido, 
pues tienen ya conocido 
tu gran poder los hebreos, 
y pues te dan los paganos, 
dejando sus ritos viles, 
la obediencia, y los gentiles 
desprecian sus dioses vanos. 
El cristiano solamente 
te resiste pertinaz; 
mas pues no estima la paz, 
pruebe tu brazo valiente. 
ANTICRISTO 
Con su injusta sangre, Elías, 
vertida en furiosa guerra, 
se esculpirán en la tierra 
las ciertas verdades mías. 
Mi capitán general 
te nombro, ejércitos mueve 
que al mundo en término breve 
den terror universal. 
Lo primero que has de hacer 
es que se publique un bando 
en que determino y mando 
que a cuantos mi caractér 
en la diestra o en la frente 
no trajeren, desde luego, 
se prohíbe el agua y fuego 
y el comercio de la gente. 
Tras esto a Egipto camina 
con numeroso escuadrón, 
y al rey de aquella región 
a sangre y fuego arruina. 
Al de Libia y Etiopia. 
sujeta, destruye y mata... 
ELÍAS FALSO 
Voy a obedecerte." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo II

5. "Jesucristo, Dios y hombre,  / el verdadero celestial Mesías" (Jesus Christus, Gott und Mensch, der wahre himmlische Messias); "Anticristo, / que el contrario de Cristo significa" (der Antichrist, der das Gegenteil von Christus bedeutet), "monstruo horrendo" (schreckliches Monster), "para emporio del mayor delito" (für das Handelszentrum des größten Verbrechens),  "tirano imperio" (Tyrannenimperium); Und wie man den heutigen Muslimen ihre Verfälschungen der Heiligen Schrift vorwerfen könnte, so fragt er ihn:  "¿Y adulteras tan claras escrituras?" (Und verfälschen Sie so klare Schriften?), Wie die Muslime stelle er sich mit raffinierten Nebeln vor die Wahrheiten, verfälsche und verdunkele das Göttliche: "Con sofísticas nieblas imaginas  / verdades, falso, oscurecer divinas"; "no lo entendéis, que en místico sentido  / habló, no literal, llamando templo  / a la Iglesia, y la patria soberana  / Jerusalén de la nación cristiana" (Sie verstehen nicht, dass es im mystischen Sinne gesprochen ist, nicht wörtlich, Tempel heißt die Kirche und die souveräne Heimat Jerusalem der christlichen Nation); islamische Länder: "Generación depravada" (Verdorbenem Generation), stinkenden pestartige Krankheiten, Tod durch Medizin: "de pestilentes contagios  / la muerte por medicina"

Der echte ELÍAS tritt auf, "con saco y barba larga, y GENTE" (mit Jacke und langem Bart und Gefolge) und deckt den Schwindel auf: "Mas véngote a probar, en la presencia  / del pueblo que me escucha, la evidencia  / de que fue Jesucristo, Dios y hombre,  / el verdadero celestial Mesías,  / y eres tú la ceraste, la culebra,  / el Belial, la bestia decacornu,  / en que los santos padres han previsto  / al hijo del pecado, al Anticristo, / que el contrario de Cristo significa,  / según el griego idioma lo publica;  / porque no excuse la ignorancia al mundo  / en aquel grande y espantoso día,  / universal de fuego cataclismo,  / cercano ya, en que el Hijo de Dios mismo  / a dar eternos premios y escarmientos  / descenderá en los hombros de los vientos." (Aber kommen Sie, um sich in der Gegenwart zu beweisen gegenüber den Leuten, die mir zuhören, die Beweise, was war Jesus Christus, Gott und Mensch, der wahre himmlische Messias, und du bist nur eine Wachsnase, die Schlange, der Belial, die zehnfach gehörnte Bestie, die die heiligen Väter vorausgesehen haben, der Sohn der Sünde, der Antichrist, das das Gegenteil von Christus bedeutet, nach der griechischen Sprache veröffentlicht;
weil ich der Welt keine Unwissenheit entschuldigte an diesem großen und schrecklichen Tag, universelle Feuerkatastrophe, die schon nah ist, in dem der Sohn Gottes selbst ewige Belohnungen und Lektionen geben und auf den Schultern der Winde herabsteigen wird). [9]

ELÍAS hält dem Antichristen sein "tirano imperio" (Tyrannenimperium) vor, wie man es vor- oder antichristlichen Tyrannen oder islamischen Sultanen vorwerfen könnte: "Pues en ti, falso, ¿cómo verificas  / este silencio cuando notificas  / al mundo a voces tu tirano imperio?" (Gut in dir, falsch, wie verifizierst du diese Stille, wenn Sie benachrichtigen zur Welt ruft dein Tyrannenimperium?). Und wie man den heutigen Muslimen ihre Verfälschungen der Heiligen Schrift vorwerfen könnte, so fragt er ihn:  "¿Y adulteras tan claras escrituras?" (Und verfälschen Sie so klare Schriften?). Wie die Muslime stelle er sich mit raffinierten Nebeln vor die Wahrheiten, verfälsche und verdunkele das Göttliche: "Con sofísticas nieblas imaginas  / verdades, falso, oscurecer divinas." [10]

Dabei werden alle Prophezeihungen in Jesus erfüllt, warum leugne er also so hartnäckig, dass er der Messias ist?: "¿Por qué, pues, gente adúltera y malvada,  / cumpliéndose en Jesús las profecías  / contumaces negáis que es el Mesías?  / Si porque eternidad prometió al templo  / y que a Jerusalén triunfante haría  / por largos siglos, y la veis opresa,  / y el templo desde entonces destruido,  / no lo entendéis, que en místico sentido  / habló, no literal, llamando templo  / a la Iglesia, y la patria soberana  / Jerusalén de la nación cristiana.  / Y si desto dudáis, bien lo ha probado  / su imperio al mundo en siglos dilatado,  / cuando a Sión le dijo del Mesías:  / «A ti vino la luz, y cuando al mundo  / tiniebla cubrirá caliginosa,  / tú sola en su esplendor serás hermosa»,  / no habló el profeta, pues, con frases tales  / de luces y tinieblas materiales.  / Si prometió en el Génesis al mundo  / Dios, el Mesías, que al dragón profundo  / hiciese guerra, y al divino imperio  / restituyese a Adán del cautiverio  / a que le sujetó el primer pecado,  / ¿no está con esto sin cuestión probado  / que hablando del imperio del Mesías  / no hablan del temporal las profecías?" (Die Prophezeiungen werden in Jesus erfüllt, warum leugnen Sie hartnäckig, dass er der Messias ist? Ja, weil die Ewigkeit den Tempel versprochen hat und dieses triumphale Jerusalem würde seit langen Jahrhunderten sein, und Sie sehen ihre Unterdrückung, und der Tempel seitdem zerstört, Sie verstehen nicht, dass es im mystischen Sinne gesprochen ist, nicht wörtlich, Tempel heißt die Kirche und die souveräne Heimat Jerusalem der christlichen Nation. Und wenn Sie daran zweifeln, hat er es gut bewiesen
sein Reich in langen Jahrhunderten, als er Zion vom Messias erzählte: «Licht kam zu dir und als die Welt Dunkelheit wird bedecken, du allein in seiner Pracht wirst schön sein », Der Prophet sprach also nicht mit Sätzen wie von materiellem Licht und Dunkelheit. Wenn er der Welt in Genesis versprochen hat, Gott, der Messias, der mit dem Drachen Krieg führen und das göttliche Reich wiederherstellt, indem er Adam aus der Gefangenschaft holt, in die die erste Sünde ihn hineinbrachte, Ist damit nicht ohne Frage bewiesen das Sprechen vom Reich des Messias und Sprechen die Prophezeiungen nicht vom Zeitlichen?) [11]

ELÍAS spricht in Bezug auf die Regionen, in denen sich der Islam ausgebreitet hat, von einer "Generación depravada" (Verdorbenem Generation), sie seien "rebelde y adulterina" (rebellisch und ehebrecherisch) und verdienten keine Gnade, sondern würden "sentiréis de Dios la ira" (den Zorn Gottes spüren), er würde ihnen seinen Regen verweigern und "y en las regiones de Asiria  / no fructifiquen los campos" (in den Regionen von Assyrien Lass die Felder keine Früchte tragen). Es solle kein Wasser geben, stinkenden pestartige Krankheiten breiten sich aus, Tod durch Medizin: "de pestilentes contagios  / la muerte por medicina". Und das alles durch den Abfall vom christlichen Glauben: "de tan loca apostasía" (solch verrückten Abfall vom Glauben). [12]
 

"ELÍAS 
No vengo a disuadirte, monstruo horrendo, 
tu nefanda intención, tu enorme empresa, 
pues para emporio del mayor delito, 
desde tu concepción estás precito; 
si bien al peso igual de tu malicia, 
porque de Dios conozcas la justicia, 
te ha dado entendimiento y ciencias tales, 
que en discernir los bienes de los males 
ninguno te aventaja, y, aunque en vano, 
un custodio te inspira soberano. 
No vengo, no, a intimar a tus mentiras 
la guerra que les mueven mis verdades; 
pues fuera de que a ti no son secretas 
las voces de sibilas y profetas, 
la impura inteligencia te lo ha dicho, 
que al oído te dicta los ausentes 
casos, como futuros contingentes. 
Falsa ocasión que contra la infinita 
verdad te ensoberbece y acredita. 
Mas véngote a probar, en la presencia 
del pueblo que me escucha, la evidencia 
de que fue Jesucristo, Dios y hombre, 
el verdadero celestial Mesías, 
y eres tú la ceraste, la culebra, 
el Belial, la bestia decacornu, 
en que los santos padres han previsto 
al hijo del pecado, al Anticristo, 
que el contrario de Cristo significa, 
según el griego idioma lo publica; 
porque no excuse la ignorancia al mundo 
en aquel grande y espantoso día, 
universal de fuego cataclismo, 
cercano ya, en que el Hijo de Dios mismo 
a dar eternos premios y escarmientos
descenderá en los hombros de los vientos." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo II 

"ELÍAS 
Con sofísticas nieblas imaginas 
verdades, falso, oscurecer divinas, ... 
¿Por qué, pues, gente adúltera y malvada, 
cumpliéndose en Jesús las profecías 
contumaces negáis que es el Mesías? 
Si porque eternidad prometió al templo 
y que a Jerusalén triunfante haría 
por largos siglos, y la veis opresa, 
y el templo desde entonces destruido, 
no lo entendéis, que en místico sentido 
habló, no literal, llamando templo 
a la Iglesia, y la patria soberana 
Jerusalén de la nación cristiana. 
Y si desto dudáis, bien lo ha probado 
su imperio al mundo en siglos dilatado, 
cuando a Sión le dijo del Mesías: 
«A ti vino la luz, y cuando al mundo 
tiniebla cubrirá caliginosa, 
tú sola en su esplendor serás hermosa», 
no habló el profeta, pues, con frases tales 
de luces y tinieblas materiales. 
Si prometió en el Génesis al mundo 
Dios, el Mesías, que al dragón profundo 
hiciese guerra, y al divino imperio 
restituyese a Adán del cautiverio 
a que le sujetó el primer pecado, 
¿no está con esto sin cuestión probado 
que hablando del imperio del Mesías 
no hablan del temporal las profecías? ..." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo II 

"ELÍAS 
Generación depravada, 
rebelde y adulterina, 
pues no merecéis piedad, 
sentiréis de Dios la ira. 
El austro os niegue sus lluvias, 
y en las regiones de Asiria 
no fructifiquen los campos; 
el sol con llamas estivas 
os dé abrasados alientos; 
el mar y las fuentes frías  535
sangre os ofrezcan por agua, 
y escojáis en las fatigas 
de pestilentes contagios 
la muerte por medicina, 
hasta cuando, arrepentidos 
de tan loca apostasía, 
la penitencia merezca 
lo que pierde la malicia." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo II
 
 

6. "Enemigo del cielo" (Feind des Himmels); "De modo que puede hacer  / cuanto los demonios pueden" (So können sie tun soviel  die Dämonen können); Der Teufel erhält die Macht zu täuschen, es ist unsere Aufgabe, es herauszufinden

Sofia, ihr Bruder und andere Christen erscheinen mit Buch und Kreuz: "Salen SOFÍA, con saco y una cruz y un libro; y su HERMANO y otro CRISTIANO". Sie sind froh, dass sie erfolgreich in die Berge flüchten konnten, quasi  "libra de la crueldad  / de ese enemigo del cielo" (befreit von der Grausamkeit dieses Feindes des Himmels!). CRISTIANO (der Christ) schlägt das Buch auf und liest: «Dice San Pablo que la venida del Anticristo ha de ser según la obra de Satanás, porque los demonios le ayudarán, y mediante su ministerio hará muchas cosas que parecerán milagros.» ("Der heilige Paulus sagt, dass das Kommen des Antichristen dem Werk Satans entsprechen muss, weil die Dämonen ihm helfen werden und er durch seinen Dienst viele Dinge tun wird, die wie Wunder erscheinen werden.") Weiter liest er: «Santo Tomás dice que son milagros los que se hacen fuera de la orden de la naturaleza criada; y cuando vemos alguna cosa que no conocemos, lo tenemos por milagro, y no lo es, y así serán los que hará el Anticristo con poder del demonio.» («Der heilige Thomas sagt, dass Wunder diejenigen sind, die außerhalb der Ordnung der geschaffenen Natur geschehen; und wenn wir etwas sehen, das wir nicht wissen, nehmen wir es als ein Wunder, und es ist nicht so, und das wird der Antichrist mit der Macht des Teufels tun.») HERMANO DE SOFÍA: "De modo que puede hacer  / cuanto los demonios pueden;  / y aunque sus obras exceden  / nuestro modo de entender  / no son milagros, pues son  / hechos por virtud criada:  / y así puede estar ligada  / por oculta aplicación  / de algún demonio, la lengua  / de mi hermana." (So können sie tun soviel  die Dämonen können; und obwohl ihre Werke übertreffen unsere Art zu verstehen, sind es keine Wunder, sondern sie werden hervorgerufen durch tugendhafte Dienerinnen und so kann es verknüpft werden durch versteckte Anwendung von einem Dämon die Sprache von meiner Schwester). CRISTIANO: "¿Es de creer / que te dé tanto poder  / Dios al demonio en su mengua,  / y más contra los cristianos?" (Ist es zu glauben, dass er so viel kraft gibt, Gott dem Teufel in seinem Niedergang, und mehr gegen Christen?) [13]

Der Teufel erhält die Macht zu täuschen, es ist unsere Aufgabe, es herauszufinden. HERMANO DE SOFÍA: "Sí, porque en esta ocasión,  / para su persecución,  / le ha desatado las manos." (Ja, denn diesmal hat er für sein Streben ihre Hände gelöst).  CRISTIANO  (Leyendo - er liest) «Dice San Juan: Le desatará al fin del mundo, y por todo él ha de ir a engañar.» / Si los prodigios son tales  / que engañan nuestros sentidos,  / ¿en qué han de ser conocidos  / por efectos naturales?" («Der heilige Johannes sagt: Er wird ihn am Ende der Welt losbinden und für alles, was er täuschen muss.» Wenn die Wunder solche sind die unsere Sinne täuschen, In was sollen sie bekannt sein durch natürliche Effekte?) HERMANO DE SOFÍA: "En que está profetizado  / que han de serlo; y así, quiso  / hacer Dios con este aviso  / que no tuviese el pecado  / de creerle, justa excusa  / en la ignorancia." (In dem es prophezeit wird dass sie sein müssen...). CRISTIANO: "Mi pecho, / del todo habéis satisfecho:  / huyó la noche confusa." (Meine Brust haben Sie völlig zufrieden gestellt: Die verwirrte Nacht floh).  [14]
 

"HERMANO DE SOFÍA 
¡Gracias a Dios que este suelo, 
en su inculta soledad, 
nos libra de la crueldad 
de ese enemigo del cielo!... 
CRISTIANO (Leyendo.) 
«Dice San Pablo que la venida del Anticristo ha de ser según la obra de Satanás, porque los demonios le ayudarán, y mediante su ministerio hará muchas cosas que parecerán milagros.»
(Ella abre el libro por otra parte; lee EL CRISTIANO)
«Santo Tomás dice que son milagros los que se hacen fuera de la orden de la naturaleza criada; y cuando vemos alguna cosa que no conocemos, lo tenemos por milagro, y no lo es, y así serán los que hará el Anticristo con poder del demonio.»
HERMANO DE SOFÍA 
De modo que puede hacer 
cuanto los demonios pueden;
y aunque sus obras exceden 
nuestro modo de entender 
no son milagros, pues son 
hechos por virtud criada:
y así puede estar ligada 
por oculta aplicación 
de algún demonio, la lengua 
de mi hermana.
CRISTIANO 
¿Es de creer
que te dé tanto poder 
Dios al demonio en su mengua, 
y más contra los cristianos? 
HERMANO DE SOFÍA 
Sí, porque en esta ocasión, 
para su persecución, 
le ha desatado las manos. 
(Ella abre por otra parte el libro, y lee EL CRISTIANO.)
CRISTIANO  (Leyendo.) 
«Dice San Juan: Le desatará al fin del mundo, y por todo él ha de ir a engañar.»
Si los prodigios son tales 
que engañan nuestros sentidos,
¿en qué han de ser conocidos 
por efectos naturales? 
HERMANO DE SOFÍA 
En que está profetizado
que han de serlo; y así, quiso 
hacer Dios con este aviso 
que no tuviese el pecado 
de creerle, justa excusa 
en la ignorancia.
CRISTIANO 
Mi pecho,
del todo habéis satisfecho: 
huyó la noche confusa." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo II 

7. "En faltándote la fe,  / no obrará en ti su virtud." (In mangelndem Glauben, seine Tugend wird nicht in dir wirken); "Vuélvome cristiano,  / y arrenuncio al embustero" (Ich werde Christ, und ich verzichte auf den Lügner); "¡Valedme vos, mujer santa,  / pues por vos cristiano soy  / y al Anticristo he negado!" (Du bist mein Wert, heilige Frau, denn für dich bin ich ein Christ und den Antichristen habe ich geleugnet!); Der Antichrist tritt in der Art eines Islamisten auf und will BALAN wegen Blasphemie und Abfall vom Glauben grausam bestrafen, wie es in islamischen Ländern heute noch üblich ist: "¡Ah, traidor! ... / Infiel, / quien castigará cruel  / lo que blasfemo has pecado"; Fakultät des Antichristen, "bárbaro, torpe, blasfemo" (barbarisch, dumm und tölpelhaft, blasphemisch)

BALAN hat die Täuschung des Antichristen durchschaut, aber er zweifelt noch, ob er zum Christentum konvertieren soll. HERMANO DE SOFÍA: "Su intento ignoras / lo que dice es que si adoras  / la cruz, luego sanarás" (Deine Absicht ignorierst du, was es sagt ist, dass, wenn du das Kreuz liebst, dann wirst du geheilt). BALAN: "Déme primero salud  / y luego la adoraré." (Gib mir zuerst Gesundheit, dann werde ich es anbeten).  HERMANO DE SOFÍA: "En faltándote la fe,  / no obrará en ti su virtud." (In mangelndem Glauben, seine Tugend wird nicht in dir wirken).  BALAN: "Yo lo he de hacer, pues porfías:  / ¿Por ventura esa señal  / me librará de este mal  / que me dio la del Mesías?  / Yo la adoro y la venero.  /
(Besa la cruz. y levántase dando saltos.) / ¡Cielo santo! Bueno y sano  / estoy. Vuélvome cristiano,  / y arrenuncio al embustero  / por quien me vi en tal trabajo  / (Disparan dentro truenos.) / Mas, ¡qué fiera tempestad!" (Ich muss es tun, weil Sie darauf bestehen: Dies Zeichen wird mich von diesem Übel befreien...? Ich bete es an und verehre sie. (Küsst das Kreuz und springt auf). Du lieber Himmel! Gut und gesund Ich bin. Ich werde Christ, und ich verzichte auf den Lügner ... (es donnert) Aber was für ein heftiger Sturm!)  CRISTIANO: "¡Qué truenos!" (Was für ein Donner!) HERMANO DE SOFÍA: "¡Qué oscuridad!" (Was für eine Dunkelheit!) BALAN: "El cielo se viene abajo. / ... ¡Valedme vos, mujer santa,  / pues por vos cristiano soy  / y al Anticristo he negado!  " (Der Himmel kommt herunter... Du bist mein Wert, heilige Frau, denn für dich bin ich ein Christ und den Antichristen habe ich geleugnet!) [14]

Der Antichrist tritt in der Art eines Islamisten auf und will BALAN wegen Blasphemie und Abfall vom Glauben grausam bestrafen, wie es in islamischen Ländern heute noch üblich ist. ANTICRISTO: "¡Ah, traidor! ... / Infiel, / quien castigará cruel  / lo que blasfemo has pecado.  / ¿No sabes tú que por mío  / mi carácter te imprimí?  " (Ah, Verräter!... Untreu, der du grausam bestraft wirst für Gotteslästerung dass du gesündigt hast. Weißt du das nicht, dass mein Charakter dich geprägt hat?) [15]

Auch SOFÍA sollte für den Antichristen in seiner Fakultät auf der Universität quasi Werbung machen, aber sie lässt sich durch Geschichtsklitterung und Pseudotheologie, wie sie heute an islamischen Koranhochschulen gelehrt wird, nicht vereinnahmen: "Callaba por no ejercer / facultad que tú me das: / hablo porque pensarás / que callar es conceder.  / Ni tu amor ni tu poder, / bárbaro, torpe, blasfemo, / me obligan; que en el supremo / Dios confiada y constante, / que es más fuerte y más amante,  / ni uno estimo, ni otro temo." (Ich schwieg, weil ich nicht trainiert hatte an der Fakultät, die du mir gibst: Ich spreche, weil du denken wirst diese Stille ist Zustimmung. Weder deine Liebe noch deine Kraft, barbarisch, dumm und tölpelhaft, blasphemisch, zwingen mich, das Vertrauender in den höchsten und beständigen Gott aufzugeben, Wer ist stärker und liebevoller, weder das eine schätze ich, noch das andere fürchte ich). ANTICRISTO: "¡Qué ciega estás! ¿Defenderte / piensas de mí cuando ves / que el mundo tiembla a mis pies, / sirve a mis manos la muerte?" (Wie blind du bist! Verteidige dich, du denkst an mich, wenn du siehst dass die Welt zu meinen Füßen zittert, dient der Tod nicht meinen Händen?) SOFÍA: "Más invencible y más fuerte / que entrambos es mi albedrío." (Unbesiegbarer und stärker zwischen uns beiden ist mein Wille). ANTICRISTO: "¿No has visto ya el poder mío?" (Hast du meine Kraft noch nicht gesehen?) SOFÍA: "Su fuerza conmigo es vana." (Deine Stärke ist bei mir zwecklos). ANTICRISTO: "¿No eres mujer?" (Du bist keine Frau?) SOFÍA: "Soy cristiana." (Ich bin Christin). [16]

"HERMANO DE SOFÍA 
Su intento ignoras
lo que dice es que si adoras 
la cruz, luego sanarás, 
BALAN 
Déme primero salud 
y luego la adoraré. 
HERMANO DE SOFÍA 
En faltándote la fe, 
no obrará en ti su virtud. 
BALAN 
Yo lo he de hacer, pues porfías:
¿Por ventura esa señal 
me librará de este mal 
que me dio la del Mesías? 
Yo la adoro y la venero. 
(Besa la cruz. y levántase dando saltos.) 
¡Cielo santo! Bueno y sano 
estoy. Vuélvome cristiano, 
y arrenuncio al embustero 
por quien me vi en tal trabajo 
(Disparan dentro truenos.) 
Mas, ¡qué fiera tempestad! 
CRISTIANO 
¡Qué truenos!  (Vase como a ciegas.) 
HERMANO DE SOFÍA 
¡Qué oscuridad! (Vase como a ciegas.) 
BALAN 
El cielo se viene abajo. (Anda como a ciegas.) 
De una en otra peña doy 
todo me aflige y espanta. 
¡Valedme vos, mujer santa, 
pues por vos cristiano soy 
y al Anticristo he negado!" Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo II 

"SOFÍA 
Callaba por no ejercer 
facultad que tú me das: 
hablo porque pensarás 
que callar es conceder. 
Ni tu amor ni tu poder, 
bárbaro, torpe, blasfemo, 
me obligan; que en el supremo 
Dios confiada y constante, 
que es más fuerte y más amante, 
ni uno estimo, ni otro temo. 
ANTICRISTO 
¡Qué ciega estás! ¿Defenderte 
piensas de mí cuando ves 
que el mundo tiembla a mis pies, 
sirve a mis manos la muerte? 
SOFÍA 
Más invencible y más fuerte 
que entrambos es mi albedrío. 
ANTICRISTO 
¿No has visto ya el poder mío? 
SOFÍA 
Su fuerza conmigo es vana. 
ANTICRISTO 
¿No eres mujer?
SOFÍA 
Soy cristiana." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo II 
 

8. "Ministros del infierno" (Minister der Hölle); ELÍAS klärt auf und sagt, der Antichrist sei nicht der Messias, sondern ein Lügner der Hölle, er sei "es el mismo a quien das culto / espíritu del averno" (derselbe, den du verehrst, der Geist der Hölle); "profeta engañoso" (betrügerischer Prophet); das ganze erinnert an Allah und seinen einzigen Propheten Mohammed, "este profeta fingido" (diesen Scheinprophet) 

Der Antichrist gesteht wie er den Ruhm Gottes für sich usurpieren will, nämlich indem er die Menschen in Tempeln und Moscheen zu sich beten lässt und sie im Glauben lässt, er sei der höchste Gott. ANTICRISTO: "Va que el mar, la tierra y viento  (Aparte.) / me obedecen, y a los reyes  / del universo mis leyes  / son preciso mandamiento,  / vuele mi soberbia al cielo, / usurpar su gloria intente,  / y por Dios omnipotente  / en templos me adore el suelo." (Es geht darum, dass das Meer, das Land und der Wind  (für sich) mir gehorchen und den Königen des Universums, meine Gesetze sind ein genaues Gebot, fliege meinen Stolz in den Himmel, versuche seinen Ruhm zu usurpieren, und vom allmächtigen Gott
In Tempeln verehrt mich der Boden). Die Muslime tanzen genau nach seiner Pfeife, nur die Christen kann er nicht fassen. Er ruft seine "ministros del infierno" (Minister der Hölle), damit er gegen den  "valor de una cristiana!" (Mut einer Christin) ankämpfen kann. [17]

Zusammen mit seinen bärtigen Salafisten, Muezzinen, Imamen, Muftis und Ajatollahs will sich der Antichrist feiern: "Tus barbudas filomenas  / están aquí." (Deine bärtigen Nachtigallen sind hier). ANTICRISTO: "Celebrad / mi majestad y grandeza" (sie feiern meine Majestät und Größe). Er sagt so etwas wie, sein Name sei Allah, man müsse von seiner Herrlichkeit singen ("su gloria habéis de cantar"). Aber statt dass sein falscher Prophet, ELÍAS FALSO oder wahlweise Mohammed erscheint, kommt der echte Prophet ELÍAS und verdirbt ihm sein Fest.  [18]

ELÍAS klärt auf und sagt, der Antichrist sei nicht der Messias, sondern ein Lügner der Hölle, er sei "es el mismo a quien das culto / espíritu del averno" (derselbe, den du verehrst, der Geist der Hölle). Ähnlich wie islamische Geistliche, sagt der Teufel, er würde lügen. DEMONIO: "Mientes, profeta engañoso." (Du lügst, betrügerischer Prophet). Das ganze erinnert an Allah und seinen einzigen Propheten Mohammed, "este profeta fingido" (diesen Scheinprophet). [19]
 

"ANTICRISTO 
Va que el mar, la tierra y viento  (Aparte.) 
me obedecen, y a los reyes 
del universo mis leyes 
son preciso mandamiento, 
vuele mi soberbia al cielo, 
usurpar su gloria intente, 
y por Dios omnipotente 
en templos me adore el suelo." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo III 

"ANTICRISTO 
Celebrad
mi majestad y grandeza." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo III 
 
 
 

9. Die Anhänger des Antichristen, die ihn vorher noch gefeiert hatten, müssen nun mit ansehen, wie SOFÍA als Schlangentreterin ihre Füße auf den Kopf des Antichristen setzt: "Cae EL ANTICRISTO y SOFÍA pone el pie en la cabeza" (Der ANTICHRIST fällt und SOFIA setzt ihren Fuß auf den Kopf); nicht der Islam sondern die christliche Religion wird zur Erkenntnis der Wahrheit führen: "Aquí de mi religión  / conocerás la verdad." (Hier von meiner Religion wirst du die Wahrheit erkennen); "¡Victoria por los cristianos!" (Sieg für die Christen!); Heute täuschen vor allem die Muslime in ihren Ländern, ihren Koranschulen, "gemeinnützigen" Vereinen und Moscheen die Menschen und verdunkeln die Wahrheit, so dass man von ihnen sagen kann: "de tus blasfemias testigo  / el pueblo que has engañado." (von Ihren Gotteslästerungen zeugen die Stadt, die getäuscht wurde); "¡Qué falsa sofistería!" (Was für eine falsche Sophistik!); Bienenwachs statt "ceraste infernal" (höllisches Wachs) 

Die Anhänger des Antichristen, die ihn vorher noch gefeiert hatten, müssen nun mit ansehen, wie SOFÍA als Schlangentreterin ihre Füße auf den Kopf des Antichristen setzt: "Cae EL ANTICRISTO y SOFÍA pone el pie en la cabeza" (Der ANTICHRIST fällt und SOFIA setzt ihren Fuß auf den Kopf). Nicht der Islam sondern die christliche Religion wird zur Erkenntnis der Wahrheit führen: "Aquí de mi religión  / conocerás la verdad." (Hier von meiner Religion wirst du die Wahrheit erkennen). ANTICRISTO: "¿Qué mágica potestad  / tienes, horrible visión,  / que así de temor helada  / muere en mí la sangre mía?" (Welche magische Kraft hast du, schreckliche Vision, diese so frostige Angst, stirbt mein Blut in mir?) SOFÍA: "Mira aquí la profecía  / de San Juan ejecutada,  / para pena y confusión  / de tus intentos tiranos." (Schauen Sie sich hier die Prophezeiung an vom Johannes dem Evangelisten, hingerichtet, in Trauer und Verwirrung durch Ihre tyrannischen Versuche). VOCES: "¡Victoria por los cristianos!" (Sieg für die Christen!)  SOFÍA: "De tu loca obstinación  / conoce el yerro, infeliz,  / vencido de una mujer,  / que te ha podido poner  / el pie sobre la cerviz." (Von deiner verrückten Sturheit kenne den Fehler, Unglücklicher, von einer Frau besiegt, die ihren Fuß auf den Nacken setzt).  ANTICRISTO: "¡Ah, infierno! ¿Injuria tan fuerte  / sufrís?" (Ah Hölle! so stark leidest du an der Verletzung). SOFÍA: "No tiene el infierno / fuerzas contra Dios eterno." (die Hölle hat keine Kräfte gegen den ewigen Gott). ANTICRISTO: "Dame, cristiana, la muerte,  / para más afrenta suya." (Gib mir, Christin, den Tod, für seinen weiteren Affront). [20]

Heute täuschen vor allem die Muslime in ihren Ländern, ihren Koranschulen, "gemeinnützigen" Vereinen und Moscheen die Menschen und verdunkeln die Wahrheit, so dass man von ihnen sagen kann: "de tus blasfemias testigo  / el pueblo que has engañado." (von Ihren Gotteslästerungen zeugen die Stadt, die Sie getäuscht haben). [21]

SOFIA nennt ihn "diabólico" (teuflisch), der lügt, sobalt er den Mund aufmacht und mit Kunstwachs oder "ceraste infernal" (höllischem Wachs) handelt statt mit echtem Bienenwachs wie es in christlichen Klöstern verwendet wird. Heute wird in christlichen Kirchen kaum noch Bienenwachs verwendet, auch was gesunde Lebensmittel betrifft, verhält man sich heute eher antichristlich, man setzt auf eine philosophie-freie „Naturforschung“, die skrupellos an den Genen herummanipuliert, die vergiftete Lebensmittel, genmanipulierte Pflanzen, Tiere und zum Teil Menschen hervorgebracht hat; dabei sollen Tiere und Pflanzen geliebt und nicht durch Gentechnik und Massentierhaltung gequält werden. "¡Qué falsa sofistería!" (Was für eine falsche Sophistik!). [22]

SOFIA zeigt ihre Standhaftigkeit und "cristiana fortaleza" (christliche Stärke) und erteilt damit allen teuflischen Manipulationsversuchen eine Absage. Der Antichrist könne zwar alles manipulieren, Himmel und Erde vernichten, sie gehe aber immer stärker, unbesiegbarer und konstanter daraus hervor: "Remedios pruebas en vano  / en cristiana fortaleza.  / Si derribas las estrellas;  / si haces que cuantos montes  / ven terrestres horizontes  / truequen asientos en ellas;  / si al sol das oscuro velo;  / si del empíreo al profundo  / la ley alteras del mundo;  / si aniquilas tierra y cielo,  / siempre me verás más fuerte,  / más invencible y constante,  / que no hay portento que espante  / a quien no espanta la muerte." [23]

 
"SOFÍA 
Aquí de mi religión 
conocerás la verdad. 
(Cae EL ANTICRISTO y SOFÍA pone el pie en la cabeza.)
ANTICRISTO 
¿Qué mágica potestad 
tienes, horrible visión, 
que así de temor helada 
muere en mí la sangre mía? 
SOFÍA 
Mira aquí la profecía 
de San Juan ejecutada, 
para pena y confusión 
de tus intentos tiranos. 
VOCES 
¡Victoria por los cristianos! 
SOFÍA 
De tu loca obstinación 
conoce el yerro, infeliz, 
vencido de una mujer, 
que te ha podido poner 
el pie sobre la cerviz. 
ANTICRISTO 
¡Ah, infierno! ¿Injuria tan fuerte 
sufrís?
SOFÍA 
No tiene el infierno
fuerzas contra Dios eterno. 
ANTICRISTO 
Dame, cristiana, la muerte, 
para más afrenta suya." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo III 

"SOFÍA 
¡Ah falso! ¡Ah vil Anticristo!...
¡Qué falsa sofistería!... 
Remedios pruebas en vano 
en cristiana fortaleza. 
Si derribas las estrellas; 
si haces que cuantos montes 
ven terrestres horizontes 
truequen asientos en ellas; 
si al sol das oscuro velo; 
si del empíreo al profundo 
la ley alteras del mundo; 
si aniquilas tierra y cielo, 
siempre me verás más fuerte, 
más invencible y constante, 
que no hay portento que espante 
a quien no espanta la muerte." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo III 
 
 
 

10. Der Antichrist ist verzweifelt, wie früher bei Mohammed bleiben ihm nur die einfältigsten Straßendiebe treu; sogar ungebildete und wüste Bösewichte verlieren den Respekt und wenden sich von ihm ab: "¿Ya me pierden el respeto  (Aparte) / hasta los rudos villanos?  / Muera ese vil" (Verlierst du schon den Respekt vor mir? Sogar die unhöflichen Bösewichte? Stirb so gemein); Der Antichrist und der falsche Prophet werden von der Erde verschlungen; "Dios eterno es Jesucristo" (Ewiger Gott ist Jesus Christus); Auch die Juden sind überzeugt, und loben Christus: "Todo el mundo adorará  / su nombre" (die ganze Welt lobt seinen Namen)

Der Antichrist ist verzweifelt, wie früher bei Mohammed bleiben ihm nur die einfältigsten Straßendiebe treu. Aber sogar unhöfliche, ungebildete und wüste Bösewichte verlieren den Respekt und wenden sich von ihm ab: "¿Ya me pierden el respeto  (Aparte) / hasta los rudos villanos?  / Muera ese vil." (Verlierst du schon den Respekt vor mir? (für sich) Sogar die unhöflichen Bösewichte? Stirb so gemein). Der Antichrist will sie dazu bringen, Gott zu versuchen, SOFÍA lässt sich aber nicht beirren: "Yo no he menester señales  / ni a mi Dios quiero tentar:  / Dios es Dios, y puede obrar  / lo que importa en casos tales." (Ich brauche keine Schilder noch will ich meinen Gott versuchen: Gott ist Gott und er kann arbeiten
worauf es in solchen Fällen ankommt).  Auch die Juden wenden sich von ihm ab. ANTICRISTO: "Perros, ¿vosotros también  / blasfemáis las glorias mías?" (Hunde, auch ihr lästert über meine Herrlichkeit?) Eine Jüdin sagt: "No eres Dios; tu lengua miente" (Du bist nicht Gott; deine Zunge lügt) und will den Namen Christi verehren: "adoro el nombre cristiano."  [24]

Dem Antichrist bleibt nur noch zu rufen: "Ya se declara mi daño" (Mein Schaden ist bereits angemeldet). TODOS: "¡Muera el Anticristo, muera!" (Stirb du Antichrist, stirb!). ÁNGEL: "Bárbaro, ¿quién como Dios?" (Barbar, wer ist wie Gott?). Der Antichrist und der falsche Prophet werden von der Erde verschlungen: "¡Ay de mí! De las olivas  / el monte se abrió, y en vivas  / llamas sepultó a los dos." (Oh mein! Von den Oliven, der Berg wurde geöffnet und im Jubel, die Flammen begruben beide). TODOS: "Dios eterno es Jesucristo." (Ewiger Gott ist Jesus Christus).  Auch die Juden sind überzeugt, und loben Christus: "Todo el mundo adorará  / su nombre" (die ganze Welt lobt seinen Namen).  [25]

 
"ANTICRISTO 
¿Ya me pierden el respeto  (Aparte.) 
hasta los rudos villanos? 
Muera ese vil...
SOFÍA 
Yo no he menester señales 
ni a mi Dios quiero tentar: 
Dios es Dios, y puede obrar 
lo que importa en casos tales.... 
ANTICRISTO 
Perros, ¿vosotros también 
blasfemáis las glorias mías?...
MUJER JUDÍA 
No eres Dios; tu lengua miente...
ANTICRISTO 
Ya se declara mi daño...
TODOS 
¡Muera el Anticristo, muera!" Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo III 

"ÁNGEL 
Bárbaro, ¿quién como Dios? 
JUDÍO PRIMERO 
¡Ay de mí! De las olivas 
el monte se abrió, y en vivas 
llamas sepultó a los dos. 
TODOS
Dios eterno es Jesucristo. 
JUDÍO PRIMERO 
Todo el mundo adorará 
su nombre. Y ésta será
la historia del Anticristo, 
según la interpretación 
que a los profetas han dado 
los doctores; al senado 
pide el poeta perdón, 
pues en materias tan altas, 
y que están por suceder, 
ni en él es mucho caer 
ni en vos perdonar sus faltas." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo III 
 

11. "Siga vuestro camino" (folge deinem Weg); "Siempre queda que aprender, / no ay hombre del todo sabio." (Es gibt immer zu lernen, es gibt keinen Menschen mit vollendeter Weisheit); "No es el fin, Andres amigo, / del estudio, enriquezer,  / fin del estudio es saber,  / si esso alcanço, lo consigo" (Es ist nicht das Ende, Freund Andres, des Studiums, sich zu bereichern, Zweck des Studiums ist es zu wissen, wenn das reicht, verstehe ich es)

In dieser Komödie geht es um das Studentenleben in Salamanca und wie sich einige Studenten der Magie hingeben. DON DIEGO: "Necio estais." (Du bist dumm). DON IUAN: "Y vos sin sesso: / para que es bueno arresgarnos  / quando podemos holgarnos,  / sin temer vn mal sucesso?" (Und du ohne Gehirn: Warum ist es gut, uns zu verhaften, wenn wir uns entspannen können, ohne Angst vor einem schlechten Ereignis?) DON GARCIA: "En la burla que imagino  / ningun peligro ha de aver." (In dem Spott, den ich mir vorstelle, sehe ich keine Gefahr).  DON IUAN: "Dezid, que tal puede ser,  / que siga vuestro camino?" (Sag, wie kann es sein, folge deinem Weg?)  [26]

ENRICO, ein älterer Student kommt heraus, mit einer Soutane und hebt Kleidung und Haube und Tinte und Stift und Papier. ANDRES, sein Diener, stellt mit einer Lampe ein Buffet in die Mitte des Theaters und die Lampe oben drauf: "
Sale ENRICO, viejo grave, con sotana, y ropa de levantar y bonete, y tinta, y pluma, y papel, ANDRES su criado, en cuerpo con vn candil, pone vn bufete en medio del teatro, y el candil encima." ANDRES: "No es hora ya de dormir?  / mira que las doze: son." (Ist es nicht Zeit zu schlafen? Schau dir das dösen an: sie sind es). ENRICO: "Primero, Andres, la licion  / de mañana he de escriuir.  / Dame assiento." (Zuerst Andres, die Lektion, ich muss morgen schreiben.
Gib mir einen Stuhl). Er setzt sich zum Schreiben. ANDRES: "Hazes agravio / a tu edad, y a tu saber." (Sie schreiben eine Beschwerde in ihrem Alter und bei ihrer Weisheit). ENRICO: "Siempre queda que aprender,  / no ay hombre del todo sabio." (Es gibt immer zu lernen, es gibt keinen Menschen mit vollendeter Weisheit). ANDRES: "Quando saldras de pobreza  / con trabajo semejante?" (Wann kommst du aus der Armut heraus mit ähnlicher Arbeit?)  ENRICO: "Quando salga de ignorante,  / que el saber es gran riqueza. / No es el fin, Andres amigo,  / del estudio, enriquezer,  / fin del estudio es saber,  / si esso alcanço, lo consigo.  / El que riquezas procura,  / con la fortuna las ha,  / cuyo buen efeto està,  / no en saber, sino en ventura.  / Rico, eminente en saber  / pocas vezes lo veràs,  / saber pobre quiero mas,  / que ignorante enriquezer.  / Si ya en vn valle templado,  / de verde pasto abundoso,  / viste el cavallo vicioso,  / rico en su bestial estado." (Wenn ich unwissend gehe, ist dieses Wissen großer Reichtum. Es ist nicht das Ende, Freund Andres, des Studiums, sich zu bereichern, Zweck des Studiums ist es zu wissen, wenn das reicht, verstehe ich es. Wer Reichtum sucht, mit Glück hat er es, Reich sein, und bedeutend im Wissen, du wirst es selten sehen ... du hast das bösartige Pferd gesehen, reich an seinem tierischen Zustand...) [27]

 
"FIGURAS DE LA COMEDIA: DON DIEGO,    estudiante galan, DON IUAN,    galan, DON GARCIA,   estudiante galan, EL MARQUES DE VILLENA,    galan, ENRICO,   viejo grave, estudiante, UN TENIENTE, CHINCHILLA,    corchete, ALONSO,   ganapan, ZAMUDIO,    estudiante gracioso, DON PEDRO,   viejo graue, ANDRES,   criado de ENRICO, DOÑA CLARA,   dama, LUCIA,    criada, YNES,    que habla dentro
...
DON DIEGO
Necio estais.
DON IUAN 
Y vos sin sesso:
para que es bueno arresgarnos 
quando podemos holgarnos, 
sin temer vn mal sucesso? 
DON GARCIA 
En la burla que imagino 
ningun peligro ha de aver. 
DON IUAN 
Dezid, que tal puede ser, 
que siga vuestro camino?" Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca I 

"ANDRES 
No es hora ya de dormir? 
mira que las doze: son. 
ENRICO 
Primero, Andres, la licion 
de mañana he de escriuir. 
Dame assiento.  (Sientase a escriuir) 
ANDRES 
Hazes agravio
a tu edad, y a tu saber. 
ENRICO 
Siempre queda que aprender, 
no ay hombre del todo sabio. 
ANDRES
Quando saldras de pobreza 
con trabajo semejante? 
ENRICO 
Quando salga de ignorante, 
que el saber es gran riqueza. 
No es el fin, Andres amigo, 
del estudio, enriquezer, 
fin del estudio es saber, 
si esso alcanço, lo consigo. 
El que riquezas procura, 
con la fortuna las ha, 
cuyo buen efeto està, 
no en saber, sino en ventura. 
Rico, eminente en saber 
pocas vezes lo veràs, 
saber pobre quiero mas, 
que ignorante enriquezer. 
Si ya en vn valle templado, 
de verde pasto abundoso, 
viste el cauallo vicioso, 
rico en su bestial estado. 
Tuuistele inuidia? no: 
Trocaràs con el tus bienes? 
no, que en la razon que tienes 
el cielo te mejorò. 
Quando vn mayorazgo vés 
destos que se vsan agora, 
y que mas que tiene ignora, 
no te dà lastima, Andres?" Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca I 
 
 

12. "Amante de las ciencias" (Liebhaber der Wissenschaft); "monstro en ciencias" (Monster in der Wissenschaft), "verdades, o consejas, / lo concibio de un demonio" (Wahrheiten oder Ratschläge, empfing er von einem Dämon); "con palabras ligeras / obra prodigios, que admira / la misma naturaleza" (mit leichten Worten, wirkte man Wunder, und bewundert die Natur gleichermaßen); "ciencia curioso"

Dem MARQUES DE VILLENA reicht es nicht im Sinne von Enrico nach Weisheit zu streben, oder zu hause unter Freunden sich selbst zu ehren, sondern er will von berühmten Leuten und Wissenschaftlern geehrt werden und wie Faust einen Pakt mit dem Teufel eingehen; damit konnte er seine Schüler an der Nase herumführen und wurde von ihnen gefeiert: "Dadme atencion. / En esta Universidad,  / donde la sabia Minerva  / oy tiene el sagrado culto,  / de que està celosa Atenas  / desde la puericia docil  / a la ardiente adolecencia,  / hize de mi sacrificio  / a la Diosa de las letras.  / Era en mi casa el segundo,  / y aunque amante de las ciencias,  / mucho mas me provocava  la milicia, que la Iglesia. / Partime a Italia, ambicioso  / de las glorias de la guerra,  / y al monstro en ciencias Merlin,  / por mi dicha, encontre en ella: / Aquel, que segun publican,  / o verdades, o consejas,  / lo concibio de un demonio  / una engañada doncella,  / ... Merlin, el hijo del diablo,  / su apellido comunera:  / yo he pensado, que por ser  / mas que humano a todas ciencias,  / yo soldado, aun no oluidado  / de mi inclinacion primera,  / con dadiuas, y con ruegos  / gané en su pecho las puertas.  / Enseñòme los efetos,  / y cursos de las estrellas,  / que el entendimiento humano  / hasta los cielos penetra.  Las chiromanticas lineas,  / con que en la mano a qualquìera  / de su vida los sucessos  / escriue naturaleza.  / Supe la fisonomia,  / muda, que habla por señas,  / pues por las del rostro dize  / la inclinacion mas secreta.  / Sutiles eutropelias,  / con que las manos se adiestran,  / y a la vista mas aguda  / engaña su ligereza.  / De numeros, y medidas  / las demonstraciones ciertas  / por Matematica supe,  / y supe por Aritmetica.  / Estudiè en Cosmografia  / el sitio, la diferencia, longitud, y latitud  / de los mares, y las tierras.  / Y por remate de todo  / la Arte Magica me enseña,  / de cuyo efeto las causas  / no alcança la humana ciencia,  / pues con caracteres vemos,  / y con palabras ligeras,  / obra prodigios, que admira / la misma naturaleza.  / En esto de que murio  / mi hermano mayor, las nueuas  / fueron causa, que de Italia  / diesse a Castilla la buelta.  / Fuime a vivir a la Corte,  / que parecen bien en ella  / las cabegas de las casas  / a acompañar su cabeça.  / La parlera fama alli  / ha dicho, que ay vna cueva  / encantada en Salamanca,  / que mil prodigios encierra.  / Que vna cabeça de bronze,  / sobre vna Catedra puesta,  / la Magica sobre humana  / en humana voz enseña.  / Que entran algunos a oirla,  / pero que de siete que entran,  / los seis bueluen a salir,  / y el vno dentro se queda.  / Yo, desta ciencia curioso,  / incitado destas nuevas,  / supe de la cueua el sitio,  / y partime solo a verla.  / La cueva està en esta casa,  / sino mintieron las señas;  / pero, que verdad dixeron  / muestra el hallaros en ella.  / Porque sino es por encanto,  / impossible es, que cupieran  / dos hombres, que son tan grandes,  / en casa que es tan pequeña." (Gib mir Aufmerksamkeit. In dieser Universität, wo die weise Minerva den heiligen Kult der eifersüchtigen Athena pflegt ... habe ich mein Opfer gebracht an die Göttin der Briefe. Es war in meinem Haus, und obwohl ein Liebhaber der Wissenschaft, provozierte mich das Mitltär mehr als die Kirche. Ich gehe ehrgeizig nach Italien wegen der Herrlichkeiten des Krieges, und das Monster in der Wissenschaft Merlin, zu meinem Glück fand ich darin: Das, was sie veröffentlichen, oder Wahrheiten oder Ratschläge, empfing er von einem Dämon, einer betrogenen Jungfrau, einer erträumten Venus... Merlin, der Sohn des Teufels, sein gemeinsamer Nachname: Ich habe gedacht, mehr das zu sein als menschlich für alle Wissenschaften... und Kurse der Sterne, dieses menschliche Verständnis, das zum Himmel dringt. Die Chiromantik, mit der man in der Hand jedermanns die Ereignisse seines Lebens, die die Natur hineingeschrieben hat, vorhersagen kann. Ich habe Physiognomie studiert, stumm, die durch Zeichen spricht, des Gesichts heißt es, könne man die geheimste Neigung sehen... Von Zahlen und Maßen die wahren Demonstrationen durch Mathematik wusste ich, und ich hörte von der Aritmetik. Ich habe Kosmographie studiert, über Ort, Unterschied, Längen-und Breitengrad der Meere und der Länder. Und um alles zu beenden, die magische Kunst lehrte mich, von deren Wirkung und Ursachen, die Humanwissenschaft war nicht genug, nun, mit Zeichen, die wir sehen, und mit leichten Worten, wirkte man Wunder, und bewundert die Natur gleichermaßen. Darin starb er, mein älterer Bruder, die Neuigkeiten waren Ursache... Der Ruhm dort, er sagte, sei eine verzauberte Höhle in Salamanca, die tausend Wunder enthalte. Was für ein Bronzekopf auf einem Stuhl platziert, Magie über den Menschen in menschlicher Stimme lehrt. Dass einige eintreten, um es zu hören, aber das von sieben, die eintreten, die sechs Guten hinausgehen, und der eine drinnen bleibt. Ich, mit dieser seltsamen Wissenschaft, stiftete diese neuen an, nur um sie von der Seite zu sehen. Das Wasser ist in diesem Haus, sonst haben die Zeichen gelogen; aber welche Wahrheit sagten sie, zeigt es, dass du dabei bist. Denn wenn es nicht für Charme unmöglich ist, dass sie passen für zwei Männer, die so großartig sind, zu Hause ist das so klein). [28]

DOÑA CLARA  will allerdings von DON DIEGO und dem ganzen Spuk nichts wissen: "Quedate, falso, tu, que pues arguyo  / tu engaño de tu prueva cautelosa  / no quiero ser tu amante, ni tu esposa." (Bleib, falsch, du, was ich dann argumentiere, Deine Täuschung deines vorsichtigen Tests, Ich möchte weder dein Liebhaber noch deine Frau sein). [29]

Auch ZAMUDIO, der Komiker unter den Studenten, distanziert sich von der Magie und hält sich lieber an Christus und die Heiligen wie Anastasius und Kyrill von Alexandrien: "Los Magicos imagino  / que andan por aqui, Lucia,  / no tengas miedo, bien mio,  / que almenos en las personas  / no tiene fuerça el hechizo...  / Goze yo tus dulces braços,  / que del encanto me rio:  / valgame san Anastasio,  / san Panucio, san Francisco,  / san Hernando, san Gonçalo,  / san Baltasar, san Cirilo,  / valgame las Letanias... / que yo creo en Iesu Christo" (Die Magiier stelle ich mir vor, die hier sind, Lucia, Hab keine Angst, meine Gute, denn zumindest bei Menschen hat der Zauber keine Kraft. - Er geht, um LUCIA zu umarmen, und sinkt, und der Löwe fällt an seine Stelle und umarmt ihn und sieht den Löwen. - Ich genieße deine süßen Arme, dass ich über den Charme lache: rette mich Heiliger Anastasius, Hl. Panucio, Hl. Franziskus, Heiliger Ferdinand, Heiliger Gonçalo, Heiliger Balthasar, Heiliger Kyrill, rette mir die Litaneien... dass ich an Iesu Christo glaube). [30]

 
"MARQUES 
Si tal me dezis, de vos 
serà forçoso agrauiarme, 
que bien puedo entrar, y honrarme 
en casa en que estais los dos. 
Que si tan ilustres pechos
encontrar aqui pensara, 
sin otra ocasion trocara 
por este los altos techos. 
Mas dexando estas porfias, 
si bien hijas de verdad, 
porque son de la amistad 
agenas las cortesias: 
Dezir quiero la ocasion, 
pues me la aueis preguntado, 
porque esta casa he buscado. 
DON DIEGO 
Dezid, pues.
MARQUES 
Dadme atencion.
En esta Universidad, 
donde la sabia Minerva 
oy tiene el sagrado culto, 
de que està zelosa Atenas 
desde la puericia docil 
a la ardiente adolecencia, 
hize de mi sacrificio 
a la Diosa de las letras. 
Era en mi casa el segundo, 
y aunque amante de las ciencias, 
mucho mas me provocava 
la milicia, que la Iglesia. 
Partime a Italia, ambicioso 
de las glorias de la guerra, 
y al monstro en ciencias Merlin, 
por mi dicha, encontre en ella: 
Aquel, que segun publican, 
o verdades, o consejas, 
lo concibio de vn demonio 
vna engañada donzella, 
que esto puede hazer vn Angel, 
si a vaso femineo lleua 
el semen viril, que pierden 
los que con Venus se sueñan. 
Mas sigan esta question 
los que siguen las escuelas, 
que a mi no me toca aora 
prouar sus naturalezas. 
Merlin, el hijo del diablo, 
su apellido comunera: 
yo he pensado, que por ser 
mas que humano a todas ciencias, 
yo soldado, aun no oluidado 
de mi inclinacion primera, 
con dadiuas, y con ruegos 
gané en su pecho las puertas. 
Enseñòme los efetos, 
y cursos de las estrellas, 
que el entendimiento humano 
hasta los cielos penetra. 
Las chiromanticas lineas, 
con que en la mano a qualquìera 
de su vida los sucessos 
escriue naturaleza. 
Supe la fisonomia, 
muda, que habla por señas, 
pues por las del rostro dize 
la inclinacion mas secreta. 
Sutiles eutropelias, 
con que las manos se adiestran, 
y a la vista mas aguda 
engaña su ligereza. 
De numeros, y medidas 
las demonstraciones ciertas 
por Matematica supe, 
y supe por Aritmetica. 
Estudiè en Cosmografia 
el sitio, la diferencia, 
longitud, y latitud 
de los mares, y las tierras. 
Y por remate de todo 
la Arte Magica me enseña, 
de cuyo efeto las causas 
no alcança la humana ciencia, 
pues con caracteres vemos, 
y con palabras ligeras, 
obra prodigios, que admira 
la misma naturaleza. 
En esto de que murio 
mi hermano mayor, las nueuas 
fueron causa, que de Italia 
diesse a Castilla la buelta. 
Fuime a vivir a la Corte, 
que parecen bien en ella 
las cabegas de las casas 
a acompañar su cabeça. 
La parlera fama alli 
ha dicho, que ay una cueva 
encantada en Salamanca, 
que mil prodigios encierra. 
Que vna cabeça de bronze, 
sobre vna Catedra puesta, 
la Magica sobre humana 
en humana voz enseña. 
Que entran algunos a oirla, 
pero que de siete que entran, 
los seis bueluen a salir, 
y el vno dentro se queda. 
Yo, desta ciencia curioso, 
incitado destas nueuas, 
supe de la cueua el sitio, 
y partime solo a verla. 
La cueua està en esta casa, 
sino mintieron las señas; 
pero, que verdad dixeron 
muestra el hallaros en ella. 
Porque sino es por encanto, 
impossible es, que cupieran 
dos hombres, que son tan grandes, 
en casa que es tan pequeña." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca I 

"DOÑA CLARA 
Quedate, falso, tu, que pues arguyo 
tu engaño de tu prueua cautelosa 
no quiero ser tu amante, ni tu esposa." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca I 

"ZAMUDIO 
Los Magicos imagino 
que andan por aqui, Lucia, 
no tengas miedo, bien mio, 
que almenos en las personas 
no tiene fuerça el hechizo... 
Goze yo tus dulces braços, 
que del encanto me rio: 
valgame san Anastasio, 
san Panucio, san Francisco, 
san Hernando, san Gonçalo,
san Baltasar, san Cirilo, 
valgame las Letanias...
que yo creo en Iesu Christo" Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca II 

 

13. Magie oder besser christlicher Geist in der Musik; "Se junten los Catedraticos  / de la santa Teologia" (Die Professoren der Heiligen Theologie kommen zusammen); " toda la Universidad  / se halle presente al acto" (die ganze Universität ist bei der Veranstaltung anwesend); "es natural, luego es buena" (es natural, luego es buena); "en la musica, la otava, / la sexta, quinta, y tercera, /  y sus compuestos dan gusto. / todos los demas dissuenan,  / y la consonancia puede  / hasta en los brutos, y peñas.  / El numero septenario  / honrò Dios, virtud encierra,  / y tiene en contados dias  / su crisis qualquier dolencia. (In der Musik, die Oktave, die Sechst, die Quinte und die Terz, und ihre Verbindungen geben Geschmack, alle anderen geben Dissonanzen ab, und die Konsonanz kann sogar wilde Tiere und Schmerzen zähmen und bekämpfen. Bei der Sept wird Gott geehrt, sie enthält Tugend,  und hat in ein paar Tagen die Krise jeder Krankheit überwunden); "Dios aquesta ciencia, ... / como mil santos lo pruevan" (Gott gab ihm diese Wissenschaft, wie tausend Heilige es beweisen); gute und schlechte Magie

Es gibt auch Ärger an der Universität, wo die Magier-Kurse stattgefunden haben. Heute würde man solche Leute wie Magier oder Islamisten an der Universität sogar unterstützen, wenn sie sich diskriminiert fühlen, etwa wenn sie kein Kopftuch aufsetzen dürfen oder sich in Öffentlichkeit nicht auf den Boden werfen dürfen um ihren Mohammed oder Allah anzurufen. ZAMUDIO: "Llegó anoche la respuesta,  / y oy el juez ha mandado,  / que en esta Iglesia mayor  / se junten los Catedraticos  / de la santa Teologia,  / y que la lecion cessando,  / toda la Universidad  / se halle presente al acto.  / El intento no se sabe,  / mas presto a sabello aguardo,  / pues que ya a coger lugar  / corre el pueblo alborotado." (Die Antwort kam letzte Nacht, und hey der Richter hat befohlen, das in dieser größeren Kirche die Professoren der Heiligen Theologie zusammen kommen und dass die Lektion aufhört, die ganze Universität ist bei der Veranstaltung anwesend...) DON IUAN: "Ya viene el pesquisidor,  / y ya los Doctores sabios, / luz del mundo, honor de España:  / a esta capilla me aparto." (Der Ermittler kommt, und schon die weisen Doktoren, Licht der Welt, Ehre Spaniens: von dieser Kapelle wende ich mich ab). [31]

Es soll geklärt werden, ob Magie erlaubt ist oder nicht, und welche Grundlagen es hat, und dies in Gegenwart aller: ENRICO, ein älterer Student, will die Magie verteidigen.  ZAMUDIO: "Famosa ocasion es esta  / para los hombres que saben." (Berühmter Anlass ist dies für Männer, die wissen). ENRICO: "Propongo desta manera:  / Toda ciencia natural  / es licita, y usar della  / es permitido; la Magia,  / es natural, luego es buena. / Pruevo la menor: La Magia,  / conforme a naturaleza,  / obra, luego es natural?  / la mayor assi se prueva:  De virtudes, y instrumentos  / naturales se aprovecha  / para sus obras; luego obra,  / conforme a naturaleza.  / Probatur, obra en virtud  / de palabras, y de hierbas,  / de caractères, figuras,  / numeros, nombres, y piedras,  / todas estas cosas tienen  / natural virtud, y fuerza;  / luego quien por ellas obra,  / obra por naturaleza?  / Virtud tienen las palabras,  / que bien lo prueua la Iglesia,  / que tantos milagros haze,  / y Sacramentos con ellas,  / tienen con sus mismas cosas  / natural correspondencia  / los nombres que puso Adan;  / luego virtudes encierran. / ... que tienen virtudes ciertas?  / en la musica, la otava,  / la sexta, quinta, y tercera, /  y sus compuestos dan gusto.  / todos los demas dissuenan,  / y la consonancia puede  / hasta en los brutos, y peñas.  / El numero septenario  / honrò Dios, virtud encierra,  / y tiene en contados dias  / su crisis qualquier dolencia.  / Quien no sabe que ay virtudes  / en las piedras, y en las hierbas?  / esto dexo por notorio,  / con que bien prouado queda,  / que la Magia es natural,  / pues lo son los medios della,  / y con esto de que es justa,  / se prueva la consequencia.  / Añado mas si a los brutos  / dio el cielo virtudes ciertas:  / al lobo, de enronquecer  / al que mira, si antes llega,  / que el basilisco mirando  / mate: al gallo que le tema  / el leon: y el elefante  / vn ratonzillo amedrenta,  / que mucho que estas virtudes  / por arte, o naturaleza,  / tenga el hombre, Rey de todos,  / y criatura mas perfeta?  / Demas desto, al primer padre  / le dio Dios aquesta ciencia,  / y a Salomon la infundio,  / como mil santos lo pruevan.  / Pues cosa mala por si,  / no es possible, que la diera  / Dios, fuente de sumo bien,  / luego la Magica es buena." (Ich schlage so vor: Allen Naturwissenschaften  ist es erlaubt sie auszuschreiben und zu nutzen; die Magie ist natürlich, darum ist sie gut. Ich versuche logisch vorzugehen: wenn Magie gemäß der Natur arbeitet, dann ist sie natürlich? Also prüfen wir: Tugenden und Instrumente werden natürlicher Weise für ihre Werke genutzt; dann wird gearbeitet gemäß der Natur.  Das bedeutet, kraftvolles arbeiten mit Wörtern und Kräutern, mit Zeichen, Figuren, Zahlen, Namen und Steinen, Alle diese Dinge haben haben eine natürliche Tugend und Stärke; wenn man also damit arbeitet, dann ja wohl gemäß der Natur. Tugend ist auch in den Worten, wie die Kirche es gut beweist, dass sie so viele Wunder tun, und Sakramente mit ihnen, sie haben mit den gleichen Dingen natürliche Korrespondenz, die Namen, die Adam gab; dann schließen sie Tugenden ein... Wer hat bestimmte Tugenden? In der Musik, die Oktave, die Sechst, die Quinte und die Terz, und ihre Verbindungen geben Geschmack, alle anderen geben Dissonanzen ab, und die Konsonanz kann sogar wilde Tiere und Schmerzen zähmen und bekämpfen. Bei der Sept wird Gott geehrt, sie enthält Tugend,  und hat in ein paar Tagen die Krise jeder Krankheit überwunden. Wer weiß nicht, dass es Tugenden gibt in den Steinen und in den Kräutern? Das zeigt wie gut es bewiesen ist, dass diese Magie natürlich ist...)   So wie diese Tugenden in Kunst oder Natur anzutreffen sind, so hat sie der Mensch natürlich auch, der König von allen, und die perfektere Kreatur. Gott gab ihm diese Wissenschaft, wie tausend Heilige es beweisen. Allerdings ist die Magie nur dann gut, wenn sie von Gott stammt, sozusagen weiße Magie ist. Schwarze Magie dagegen ist eine schlechte Sache, denn sie stammt nicht von Gott, der Quelle des großen Guten. [32]
 

"ZAMUDIO 
Llegó anoche la respuesta, 
y oy el juez ha mandado, 
que en esta Iglesia mayor 
se junten los Catedraticos 
de la santa Teologia, 
y que la lecion cessando, 
toda la Vniuersidad 
se halle presente al acto. 
El intento no se sabe, 
mas presto a sabello aguardo, 
pues que ya a coger lugar 
corre el pueblo alborotado. 
DON IUAN 
Ya viene el pesquisidor, 
y ya los Doctores sabios, 
luz del mundo, honor de España: 
a esta capilla me aparto." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca III 

"ZAMUDIO 
Famosa ocasion es esta 
para los hombres que saben. 
ENRICO 
Propongo desta manera: 
Toda ciencia natural 
es licita, y usar della 
es permitido; la Magia, 
es natural, luego es buena. 
Prueuo la menor: La Magia, 
conforme a naturaleza, 
obra, luego es natural? 
la mayor assi se prueua: 
De virtudes, y instrumentos 
naturales se aprouecha 
para sus obras; luego obra, 
conforme a naturaleza. 
Probatur, obra en virtud 
de palabras, y de yeruas, 
de caractères, figuras, 
numeros, nombres, y piedras, 
todas estas cosas tienen 
natural virtud, y fuerça; 
luego quien por ellas obra, 
obra por naturaleza? 
Virtud tienen las palabras, 
que bien lo prueua la Iglesia, 
que tantos milagros haze, 
y Sacramentos con ellas, 
tienen con sus mismas cosas 
natural correspondencia 
los nombres que puso Adan; 
luego virtudes encierran... 
que tienen virtudes ciertas? 
en la musica, la otaua, 
la sexta, quinta, y tercera, 
y sus compuestos dan gusto. 
todos los demas dissuenan, 
y la consonancia puede 
hasta en los brutos, y peñas. 
El numero septenario 
honrò Dios, virtud encierra, 
y tiene en contados dias 
su crisis qualquier dolencia. 
Quien no sabe que ay virtudes 
en las piedras, y en las yeruas? 
esto dexo por notorio, 
con que bien prouado queda, 
que la Magia es natural, 
pues lo son los medios della, 
y con esto de que es justa, 
se prueua la consequencia. 
Añado mas si a los brutos 
dio el cielo virtudes ciertas: 
al lobo, de enronquecer 
al que mira, si antes llega, 
que el basilisco mirando 
mate: al gallo que le tema 
el leon: y el elefante 
vn ratonzillo amedrenta, 
que mucho que estas virtudes 
por arte, o naturaleza, 
tenga el hombre, Rey de todos, 
y criatura mas perfeta? 
Demas desto, al primer padre 
le dio Dios aquesta ciencia, 
y a Salomon la infundio, 
como mil santos lo prueuan. 
Pues cosa mala por si, 
no es possible, que la diera 
Dios, fuente de sumo bien, 
luego la Magica es buena." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca III 
 
 

14. "La Magica se divide  / en tres especies diversas,  / natural, artificiosa,  y diabolica" (Die Magie ist aufgeteilt in drei verschiedenen Arten, natürlich, künstlich, und teuflisch); Kräften von Pflanzen, Tieren und Steinen; dritte Art Magie, dass das Böse, das täuschen will, mit einer Maske des Guten eintritt: " la tercera,  / que el mal que quiere engañar,  / con mascara de bien entra"; Wissenschaftler, die mit Genen experimentieren und Wirkungen hervorrufen, die sie nicht durchschauen und die hergestellten Produkte und Medikamente als gut verkaufen; Zu den Aussagen unserer heutigen Politiker und den von ihnen alimentierten Wissenschaftlern und Journalisten, meint ein Komiker, es könne leicht passieren, dass man die Lüge für die Wahrheit, und die Wahrheit für eine Lüge halte: "passar con facilidad  / la mentira por verdad,  / y la verdad por mentira"

Ein DOCTOR  nimmt dazu Stellung und meint, es gebe drei verschiedenen Arten Magie, natürlich, künstlich, und teuflisch. Gegen die natürliche sei im Prinzip nichts einzuwenden, doch versuche der Teufel die dritte Art unter dem Deckmantel der ersten oder zweiten einzuführen, wie man bei einigen heutigen Wissenschaftlern sehen kann, die mit Genen experimentieren und Wirkungen hervorrufen, die sie nicht durchschauen und die hergestellten Produkte und Medikamente als gut verkaufen: "El cielo adiestre mi lengua.  / Toda regla general  / es peligrosa, y incierta. / Y usando de divisiones,  / se declaran las materias:  / la Magica se divide  / en tres especies diversas,  / natural, artificiosa,  / y diabolica; de aquestas  / es la natural, la que obra  / con las naturales fuerças, / y virtudes de las plantas,  / de animales y de piedras:  / la artificiosa consiste,  / en la industria, o ligereza  / del ingenio, o de las manos,  / obrando cosas con ellas,  / que engañen algun sentido,  / y que impossibles parezcan.  / Estas dos licitas son,  / con que este modo no excedan;  / mas con capa de las dos,  / dissimulada, y cubierta  / el demonio entre los hombres  / introduxo la tercera,  / que el mal que quiere engañar,  / con mascara de bien entra.  / Que no pudiera, viniendo  / con la cara descubierta.  / La diabolica se funda  / en el pacto y convenencia,  / que con el demonio hizo  / el primer inventor della:  / pruevolo assi: Por virtud  / de palabras esta ciencia,  / obra prodigios, que admira  / la misma naturaleza;  / luego los obra en virtud  / del pacto implicito en ellas  / contraido del demonio.  / Pruevase la consequencia:  / Ninguna cosa corrompe,  / engendra, muda, ni altera,  / sino tiene accion real,  / para hazer en quien padezca.  / Las Palabras no la tienen,  / ni puede de cuerpos, y ellas  / darse con tacto real;  / luego ni cuerpos, ni essencias  / alteran naturalmente;  / luego es forçoso que tengan  / fuerça sobrenatural,  / no les ha dado Dios esta;  / luego darsela el demonio,  / es fuerça que se conceda... / En la musica las vozes  / en tal numero consuenan,  / mas no del numero nace  / esta consonancia en ellas.  / Y assi es forçoso afirmar  / lo que muchos santos prevean  / que es ilicita, pues obra  / por el demonio esta ciencia." (Der Himmel trainiert meine Zunge. Jede allgemeine Regel ist gefährlich und unsicher. Und auf Entscheidungen gehen, Die Themen sind deklariert: Die Magie ist aufgeteilt in drei verschiedenen Arten, natürlich, künstlich, und teuflisch; von diesen ist das Natürliche, das mit den natürlichen Kräften funktioniert, und Tugenden oder Kräften von Pflanzen, Tieren und Steinen; das Künstliche besteht darin, in der Industrie oder mit Leichtigkeit des Witzes oder der Hände, Dinge mit ihnen zu machen, das führt einen Sinn in die Irre, so dass sie unmöglich scheinen. Diese beiden Lizenzen sind so dass der Teufel unter den Menschen mehr mit einer Schicht der beiden, getarnt und bedeckt unterwegs ist. Ich stellte die dritte Art vor, dass das Böse, das täuschen will, mit einer Maske des Guten eintritt. Die konnte nicht kommen mit unbedecktem Gesicht. Das Teuflische ist gegründet im Pakt und in der Bequemlichkeit, die er mit dem Teufel gemacht hat, der erste Erfinder davon: beweise es so: Durch Kraft von Wörtern wirkt diese Wissenschaft Wunder, die er bewundert, die gleiche Natur; dann arbeitet sie kraft des in ihnen implizierten Bundes vom Teufel zusammengezogen...) Der Doktor meint, Enricos Vergleiche seien nicht ganz zutreffend, die magischen Kräfte könne man nicht mit den Sakramenten vergleichen, letztere wirken durch göttliche Kraft. Die Wirkungen der Sterne und Planeten seien nicht zu leugnen, doch könne man nicht von Magie sprechen. Ebenso in Bezug auf die Musik. Die Musik habe eine bestimmte Wirkung, sie liege in der Melodie und ist göttlichen Ursprungs, habe aber mit Magie nichts zu tun. Und so sei es notwendig zu bestätigen, was viele Heilige geprüft haben. Magie sei illegal, weil sie nur funktioniere weil diese Wissenschaft, eine Wissenschaft des Teufels sei. [33]
 
"DOCTOR 
El cielo adiestre mi lengua. 
Toda regla general 
es peligrosa, y incierta. 
Y usando de divisiones, 
se declaran las materias: 
la Magica se divide 
en tres especies diversas, 
natural, artificiosa, 
y diabolica; de aquestas 
es la natural, la que obra 
con las naturales fuerças, 
y virtudes de las plantas, 
de animales y de piedras: 
la artificiosa consiste, 
en la industria, o ligereza 
del ingenio, o de las manos, 
obrando cosas con ellas, 
que engañen algun sentido, 
y que impossibles parezcan. 
Estas dos licitas son, 
con que este modo no excedan; 
mas con capa de las dos, 
dissimulada, y cubierta 
el demonio entre los hombres 
introduxo la tercera, 
que el mal que quiere engañar, 
con mascara de bien entra. 
Que no pudiera, viniendo 
con la cara descubierta. 
La diabolica se funda 
en el pacto y conuenencia, 
que con el demonio hizo 
el primer inuentor della: 
prueuolo assi: Por virtud 
de palabras esta ciencia, 
obra prodigios, que admira 
la misma naturaleza; 
luego los obra en virtud 
del pacto implicito en ellas 
contraido del demonio. 
Prueuase la consequencia: 
Ninguna cosa corrompe, 
engendra, muda, ni altera, 
sino tiene accion real, 
para hazer en quien padezca. 
Las Palabras no la tienen, 
ni puede de cuerpos, y ellas 
darse con tacto real; 
luego ni cuerpos, ni essencias 
alteran naturalmente; 
luego es forçoso que tengan 
fuerça sobrenatural, 
no les ha dado Dios esta; 
luego darsela el demonio, 
es fuerça que se conceda: 
Mas si en las mismas palabras 
esta virtud estuuiera, 
dichas por qualquiera, obraran 
sin el arte, por si mesmas. 
Como el yelo siempre enfria, 
el fuego siempre calienta, 
tal Vez a nuestro pesar, 
por ser su naturaleza. 
Es assi, que las palabras 
que el Arte Magica enseña, 
no obran sin la intencion 
del que obrar quiere con ellas. 
O sin mirar a tal parte, 
baxar, o alçar la cabeça: 
luego si obran, no es por si, 
sino por virtud agena. 
El argumento traido 
de lo que en la santa Iglesia 
pueden las palabras, haze 
mi opinion mas verdadera, 
pues obran por la virtud 
que la Magestad eterna 
les dio, quando instituyò 
sus Sacramentos en ella. 
Luego no obràran por si, 
si esta ley no les pusiera, 
y en requerir la intencion 
del que las dize se muestra 
que ellas no tienen por si 
natural, virtud, ni fuerça, 
en caractères, figuras, 
lineas, señales, y letras. 
Quien duda, que sus efectos 
de aqueste pacto procedan? 
Prueuolo: Dezis, Enrico, 
que por lo que se semejan 
a los signos celestiales, 
reciben dellos su fuerça; 
luego los signos mejor 
essos efectos hizieran, 
obrando inmediatamente 
en las humanas materias 
no los hazen, sin que en ello 
tal caracter interuenga. 
Luego el caracter no obra 
por celestial influencia: 
demas de que aquestos signos 
que figuramos de estrellas, 
son vn ente de razon, 
no figuras verdaderas, 
que ni ay escorpion, ni ay ossas, 
y no avrá quien no conceda, 
que lo que no es, no puede 
en lo que es tener agencia: 
fuera desto, al caractèr 
añade palabras ciertas 
el Magico para obrar; 
luego no està en el la fuerça. 
Añado mas: Que virtud, 
que actiuidad, que potencia 
tiene vn carácter inutil, 
corta, linea, o breue letra, 
para formar de repente, 
nubes, truenos, valles, sierras: 
Cosas que, sin mucho espacio, 
no puede naturaleza? 
luego si su modo exceden, 
los obran algunas fuerças 
sobrenaturales; luego 
diabolica inteligencia. 
Los argumentos que Enrico 
ha propuesto en su defensa 
son falsos, que en los espejos, 
el eco, y consonas cuerdas 
por percusiones reales 
obra la naturaleza. 
Que entre otras ciencias tuviessen 
Salomon, y Adan aquesta, 
es verdad; pero tuvieron 
las dos especies primeras, 
natural, y artificiosa: 
mas la tercera se niega: 
que tengan los animales 
ciertas virtudes secretas, 
concedo; pero también 
el hombre muchas encierra, 
y la virtud natural 
de las cosas no se niega. 
Los numeros, y los nombres 
son una cosa discreta, 
ni sustancia, ni accidente; 
luego para obrar sin fuerças. 
En la musica las vozes 
en tal numero consuenan, 
mas no del numero nace 
esta consonancia en ellas. 
Y assi es forçoso afirmar 
lo que muchos santos prevean 
que es ilicita, pues obra 
por el demonio esta ciencia." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca III 
Die Komiker in manchen seiner Komödien wie "Los empeños de un engaño" sagen durchaus die Wahrheit in bezug auf die Aussagen unserer heutigen Politiker und den von ihnen alimentierten Wissenschaftlern und Journalisten, wenn ein Komiker (CAMPANA)  meint, es könne leicht passieren, dass man die Lüge für die Wahrheit, und die Wahrheit für eine Lüge halte: "passar con facilidad  / la mentira por verdad,  / y la verdad por mentira." [34]

Auch wie man sich Nachstellungen erwehrt, kann man aus diesen Komödien entnehmen. THEODORA: "Don Diego, el mas fementido,  / el mas falso, el mas mudable,  / el mas ingrato, que ha visto  / el ambito de los cielos,  / y el discurso de los siglos:  / que quieres? Que quieres? Vete,  / vete, que ya me has perdido." (Don Diego, der am meisten Vorgetäuschte, der Falscheste, der Veränderlichste, der Undankbarste, den je gesehen hat das Reich des Himmels, und der Diskurs der Jahrhunderte: was willst du? Was willst du? Geh weg, Geh, du hast mich schon verloren). DON DIEGO: "Escucha" (Hör zu). THEODORA: "No ay que escucharte, / ya estoy resuelta, enemigo;  / ni oyr tus descargos quiero." (Ich musst nicht zuhören, Ich bin bereits entschlossen, Feind; Ich will deine Entladungen nicht hören). [35]
 

"HABLAN EN ELLA LAS PERSONAS SIGUIENTES: "DON DIEGO,    galan, DON IUAN,    galan, DON SANCHO,   galan, EL MARQUES,    galan, THEODORA,   dama, CONSTANÇA,    su criada, LEONOR,   dama, YNES,    su criada, UN CRIADO,    del MARQUES, UN CRIADO,   de DON SANCHO, CAMPANA,   gracioso, Dos cortesanos,   primos de DON SANCHO
...
THEODORA 
Don Diego, el mas fementido, 
el mas falso, el mas mudable, 
el mas ingrato, que ha visto 
el ambito de los cielos, 
y el discurso de los siglos: 
que quieres? Que quieres? Vete, 
vete, que ya me has perdido. 
DON DIEGO 
Escucha.
THEODORA 
No ay que escucharte,
ya estoy resuelta, enemigo; 
ni oyr tus descargos quiero," Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, Los empeños de un engaño, comedia famosa III

15. Ähnlich wie in Griechenland bei den Befreiungskriegen auch Räuber gegen die Türken gekämpft hatten, so auch in Spanien gegen Türken und Mauren; Gerichtsvollzieher bzw. Häscher der maurisch-türkischen Regierung waren schlecht angesehen; Wie in Griechenland verschwanden auch in Spanien mit der Zeit islamische Zeichen und Symbole: Sie hissen jetzt vorsichtiger "las banderas Berberiscas" (die Berberflaggen), da sie in Toledo wissen, dass Kastilien Krieg gegen sie führt; Heute werden in Europa türkische oder maurische Islamisten, die verbotene islamische Zeichen und Symbole zeigen, Kinder indoktrinieren und Anschläge verüben, von der Regierung verwöhnt und erhalten ein Straffreiheits-Abonnement 

Ähnlich wie in Griechenland bei den Befreiungskriegen auch Räuber gegen die Türken gekämpft hatten, so auch in Spanien gegen Türken und Mauren. Gerichtsvollzieher bzw. Häscher insbesondere der maurisch-türkischen Regierung waren natürlich besonders schlecht angesehen. In Alarcóns Komödie "El tejedor de Segovia" treten alle Banditen, mit Halbmasken in den Händen auf: " Salen PEDRO, CAMACHO, CORNEJO, XARAMILLO, TEODORA, todos los bandoleros, con medias mascaras en las manos." CAMACHO: "Ya, famoso Capitan,  / son ochenta hombres valientes,  / y armados, los que obedientes  / a tu fuerte mano estan." (Ja, berühmter Kapitän, es gibt achtzig tapfere Männer, und bewaffnet sind diejenigen, die gehorsam sind, in deiner starken Hand). PEDRO  ermahnt die Räber zu Ordnung und Disziplin, denn das sei im Krieg wichtiger als alles andere, die Alternative sei Gefängnis, dort sei aber die Betreuung und das Essen weniger gut. CAMACHO: "Està bien considerado." (Es ist gut überlegt). PEDRO will in den Schneewüsten kampieren, wo sich niemand blicken lässt. CAMACHO: "Aguardad, que viene alli  / un caminante" (Warten Sie, dort kommt ein Wanderer). PEDRO: "Pues dos / salgan, Camacho con vos  / al camino, y traelde aqui." (Nun zwei kommen, Camacho, mit dir auf die Straße und bring ihn hierher).  CAMACHO: "Vamos los tres." (auf geht's ihr drei). Sie setzen alle ihre Masken auf, CAMACHO kommt heraus. ALGUAZIL: "Quitadme, si soys humanos,  / la hazienda, mas no la vida;  / aduertid que la crueldad  / infama la valentia." (Nimm mir die Farm weg, wenn du ein Mensch bist, aber nicht das Leben; Erkenne diese Grausamkeit, es ist berüchtigter Mut). PEDRO: "Di, quien eres?" (Sag, wer bist du?) ALGUAZIL: "Alguazil por mi desdicha."  (Gerichtsvollzieher für mein Elend). PEDRO: "Que ay en la Corte de nuevo?" (Was gibt's Neues im Gericht?) ALGUAZIL: "Solo agora se platica  / del Texedor Pedro Alonso." (man redet jetzt nur über den Weber Pedro Alonso). PEDRO: "Que dizen del?" (Was sagen sie dazu?) Der ALGUAZIL meint, es seien tausend Lügen und dass der Ruhm die Wahrheit einbetten würde. PEDRO: "El es un gran delinquente." (Er ist ein großer Verbrecher). ALGUAZIL: "Ni las edades antiguas,  / ni las presentes han visto  / mayor vellaco en Castilla... / Dos mil ducados promete,  / a quien entregare viua  / su persona." (Weder die alten Zeiten, noch die Gegenwart haben einen größeren Schurken in Kastilien gesehen... Zweitausend Dukaten versprechen sie, wenn ich ihn lebend übergebe). PEDRO meint, das seien ja schöne Neuigkeiten, er dachte eigentlich mehr an Neuigkeiten wie man vor den Mauren Zuflucht suchen könne, die nach Andalusien übergegangen seien: "que a ampararse de los Moros  / ha passado a Andaluzia". [36]

Wie in Griechenland verschwanden auch in Spanien mit der Zeit islamische Zeichen und Symbole. ALGUAZIL: "Dan agora mas cuydado  / las banderas Berberiscas,  / que en Toledo se aperciben,  / para hazer guerra a Castilla." (Sie hissen jetzt vorsichtiger die Berberflaggen, da sie in Toledo wissen, dass Kastilien Krieg gegen sie führt).  PEDRO: "Y tu agora a que lugar,  / y a que negocio caminas?" (Und du, zu welchem Ort, und zu welchen Verhandlungen gehst du?)  ALGUAZIL: "A informarme con secreto,  / si Garceran de Molina  / està escondido en Madrid,  / el Conde don Iuan me embia." (Um mich geheim zu halten, Garceran de Molina ist in Madrid versteckt, Graf Don Juan bindet mich ein). PEDRO: "Que dinero lleuas?" (Welches Geld trägst du?) ALGUAZIL: "Poco" (Wenig). PEDRO: "Pues no has hurtado estos dias?" (Nun, Sie haben in diesen Tagen nicht gestohlen?) [37]

CAMACHO  denkt, man müsse den Gerichtsdiener nach seinem Verdienst behandeln: "Y despues dello la vida." (Und danach das Leben). PEDRO: "No le mates." (Töte ihn nicht). CAMACHO: "Este fue / la ocasion de mis desdichas,  / que el me prendio." (Das war der Anlass meines Unglücks, dass er mich verhaftet hat). PEDRO: "Si su oficio / exerciò como justicia,  / ni te hizo agrauio en prenderte,  / ni con razon le castigas." (Wenn er seinen Beruf als Gerechtigkeit in Person  ausübte, so hat es dir auch nicht geschadet, weder ihn zu fangen, noch ihn mit Grund zu bestrafen).  CAMACHO: "No basta ser Alguazil?" (Ist es nicht genug, Gerichtsvollzieher zu sein?)  PEDRO sagt, er solle froh sein, dass sich einige darum kümmern, Verbrecher zu finden und festzunehmen, es gebe ja so viele. Schließlich könne man sie nicht verwöhnen, indem man sie straffrei oder ihnen eine Art Abonnement zukommen lasse: "No basta; antes me fastidian  / los que de oficio aborrecen  / a los ministros: por dicha  / no ha de aver los? no han de ser  / hombres? acaso querias  / que no aya algunos que prendan,  / donde ay tantos que delinquan?  / Si los basta a malquistar  / el oficio que administran,  / que informacion en su abono  / pretendes mas conocida,  / que conseruarse entre tantos  / enemigos, quien tendria  / de la culpa mas venial  / mil mortales Coronistas?  / vete, amigo." (Es ist nicht genug; bevor sie mich nerven, diejenigen, die von Amts wegen hassen, die Minister: Gott sei Dank, sind sie nicht zu sehen? dürfen sie keine Menschen sein? wolltest du dass es nicht einige gibt, die sich einschalten, wo es so viele gibt, die Verbrechen begehen?  Wenn es ausreicht, sie zu verwöhnen...). Heute werden in Europa türkische oder maurische Islamisten, die verbotene islamische Zeichen und Symbole zeigen, Kinder indoktrinieren und Anschläge verüben, von der Regierung verwöhnt und erhalten ein Straffreiheits-Abonnement. CAMACHO: "Solo quiero / que cortarle me permitas  / vna oreja." (ich will nur, dass du mit erlaubst ihm ein Ohr abzuschneiden). PEDRO: "Ni un cabello; / en hazañas mas altiuas  / ha de emplear el valor,  / quien anda en mi compañia." (Nicht einmal Haare...). [38]

HABLAN EN ELLA LAS PERSONAS SIGUIENTES: PEDRO ALONSO,   tejedor de Segovia, EL CONDE,   galan, GARCERAN,   galan, DON IUAN,   cortesano, FINEO,   criado, CAMACHO,   valenton (Großmaul), CORNEJO,   valenton, XARAMILLO,   valenton, UN BASTONERO, UN VEJETE, UN CAMINANTE (Wanderer), UN ALGUAZIL (Gerichtsvollzieher, Häscher), UN VILLANO, EL REY,   viejo, EL MARQUES,   viejo, CHICHON,   gracioso, TEODORA,   dama, DOÑA ANA,   dama, FLORINDA,   criada

"CAMACHO 
   Ya, famoso Capitan, 
son ochenta hombres valientes, 
y armados, los que obedientes 
a tu fuerte mano estan... 
   Està bien considerado. 
PEDRO 
    En la sierra demas desto 
hemos de elegir un puesto 
de nadie jamas pisado, 
donde reparos formeys 
contra la nieve y el viento, 
y a comun alojamiento 
todos de noche os junteys. 
Las mugeres alli ocultas 
del regalo cuydaràn 
de todos, y alli se haràn, 
como importa las consultas. 
CAMACHO 
   Aguardad, que viene alli 
un caminante.
PEDRO 
Pues dos
salgan, Camacho con vos 
al camino, y traelde aqui. 
CAMACHO 
   Vamos los tres. (Vanse CAMACHO, CORNEJO, XARAMILLO.) ...
ALGUAZIL 
    Quitadme, si soys humanos, 
la hazienda, mas no la vida; 
aduertid que la crueldad 
infama la valentia. 
CAMACHO 
    Ande, y calle.
PEDRO 
Di, quien eres?
ALGUAZIL 
   Alguazil por mi desdicha. 
CAMACHO  (A parte.) 
   Pues tus manos me prendieron, 
mejor diràs por la mia; 
pero vive Dios, que agora 
ha llegado tu visita. 
PEDRO 
   Que ay en la Corte de nuevo? 
ALGUAZIL 
   Solo agora se platica 
del Texedor Pedro Alonso. 
PEDRO 
   Que dizen del?
ALGUAZIL 
Mil mentiras,
que en vna verdad embueltas 
la fama las acredita. 
PEDRO 
   El es un gran delinquente. 
ALGUAZIL 
   Ni las edades antiguas, 
ni las presentes han visto 
mayor vellaco en Castilla... 
   Dos mil ducados promete, 
a quien entregare viua 
su persona.
PEDRO 
Es vano intento,
que yo he tenido noticia, 
que a ampararse de los Moros 
ha passado a Andaluzia; 
sino hazen mas prevenciones, 
segura tiene la vida. 
ALGUAZIL 
    Dan agora mas cuydado 
las banderas Berberiscas, 
que en Toledo se aperciben, 
para hazer guerra a Castilla. 
PEDRO 
   Y tu agora a que lugar, 
y a que negocio caminas? 
ALGUAZIL 
   A informarme con secreto, 
si Garceran de Molina 
està escondido en Madrid, 
el Conde don Iuan me embia. 
PEDRO 
   Que dinero lleuas?
ALGUAZIL 
Poco.
PEDRO 
   Pues no has hurtado estos dias?" Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El tejedor de Segovia II 

"CAMACHO 
   Y despues dello la vida. 
PEDRO 
   No le mates.
CAMACHO 
Este fue
la ocasion de mis desdichas, 
que el me prendio.
PEDRO 
Si su oficio
exerciò como justicia, 
ni te hizo agrauio en prenderte, 
ni con razon le castigas. 
CAMACHO 
   No basta ser Alguazil? 
PEDRO 
   No basta; antes me fastidian 
los que de oficio aborrecen 
a los ministros: por dicha 
no ha de averlos? no han de ser 
hombres? acaso querias 
que no aya algunos que prendan, 
donde ay tantos que delinquan? 
Si los basta a malquistar 
el oficio que administran, 
que informacion en su abono 
pretendes mas conocida, 
que conseruarse entre tantos 
enemigos, quien tendria 
de la culpa mas venial 
mil mortales Coronistas? 
vete, amigo.
CAMACHO 
Solo quiero
que cortarle me permitas 
una oreja.
PEDRO 
Ni un cabello;
en hazañas mas altiuas 
ha de emplear el valor, 
quien anda en mi compañia." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El tejedor de Segovia II 
 

16. Türken- bzw. Maurenkönig "el Moro Zeylan Rey de Toledo"; "vil persona  / de un bandido delinquente" (die abscheuliche Person eines kriminellen Banditen); "ruydo de batalla de Moros, y Christianos" (Schlacht zwischen Mauren und Christen); die islamischen Berber ziehen sich bereits zurück, hundert der Unsrigen nehmen es mit tausend von ihnen auf, bis die Reconquista vollendet ist; "Restauremos lo perdido" (Lasst uns wiederherstellen, was verloren gegangen ist); "Que esquadra es esta, Marques,  / que con los rostros cubiertos  / valerosamente embiste  / contra el campo Sarraceno?" (Was für ein Trupp ist das, Marques, das mit ihren Gesichtern bedeckt gegen das sarazenische Feld anstürmt?); Seht, wie die Mauren sich erheben auf der Flucht durch die Bergwüste, Ich kann wieder sicher ausgehen zwischen den Felsen 

PEDRO erzählt die Geschichte seines Lebens, dabei zeigt sich, dass nicht er die "vil persona  / de un bandido delinquente" (die abscheuliche Person eines kriminellen Banditen) ist, sondern der damals in Toledo herrschende Maurenkönig "el Moro Zeylan Rey de Toledo", der seinen Vater beschuldigte, sich für die Wahrheit einzusetzen, und daher seine Familie foltern und töten ließ; er konnte nur entkommen, weil er für tot erklärt wurde und heimlich floh. PEDRO: "... El Moro Zeylan Rey de Toledo / a mi padre imputaron que tenia / suelo alevoso, y la malicia pudo / vencer a la verdad el fuerte escudo. /    Rindiò el cuello inocente al vil suplicio / el Alcayde leal; y quiso el cielo, / que pretendiendo por el mismo indicio / manchar de mi inculpada sangre el trato, / para ocultarme al capital juyzio, / me prestasse el temor alas, y velo / la sacra habitacion de Martin santo, / que aun duran las piedades de su manto. / ... se assentò la opinion de que soy muerto. /
   Yo fugitiuo en curso acelerado / a Guadarrama caminé, y fingiendo / que he sido de ladrones salteado,  / a la piedad Christiana me encomiendo / del Cura del lugar, que lastimado / de mi desdicha y desnudez, pidiendo / limosna al pueblo, me comprò vn vestido, / con que a Segovia parto agradecido.  / ... Pedro Alonso me nombro, y obligado  / de la necessidad, su imperio duro / y mis desdichas evitè, siruiendo / a un  tejedor, cuyo exercicio aprendo." (Der Maure Zeylan, König von Toledo beschuldigte meinen Vater, dass er heimtückisch und mit Bosheit könnte besiegen die Wahrheit, den starken Schild. Er gab den unschuldigen Hals der abscheulichen Folter; der treue Bürgermeister; und der Himmel wollten, verhindern dass mir das gleiche Schicksal widerfuhr mit meinem beschuldigten Blut, sie versteckten mich; Angst verleiht mir Flügel und Schleier, der heilige Raum des heiligen Martin, dass die Barmherzigkeit seines Mantels noch anhält... Der Meinung wurde zugestimmt, dass ich tot bin. Ich renne auf schnellstem Weg nach Guadarrama und tat so dass ich von Dieben überfallen worden war; ich vertraue mich der christlichen Frömmigkeit des Priesters dieses Ortes an, verletzt von meinem Elend und meiner Nacktheit gibt er mir Almosen, in der Stadt kaufte er mir ein Kleid, womit ich Segovia dankbar verlasse... Pedro Alonso nannte ich mich und verpflichtete mich notgedrungen für sein hartes Reich und ersparte mir mein Unglück, ich diente als Weber, dessen Handwerk ich lernte). [39]

Auf dem Weg der Vertreibung der Mauren- und Türkenkönige aus Spanien heißt es in der Regie: "Dentro ruydo de batalla de Moros, y Christianos, salen los bandoleros." (In der Schlacht zwischen Mauren und Christen kommen die Banditen heraus). PEDRO sagt, die islamischen Berber  ziehen sich bereits zurück, hundert der Unsrigen nehmen es mit tausend von ihnen auf, bis die Reconquista vollendet ist: "Esta es la ocasion, amigos,  / en que justamenete espero  / que adore vn honroso fin  / todos los passados yertos.  / Vitorioso el Berberisco  / sigue el alcance, y los nuestros  / sin orden ya se retiran;  / por mil valemos los ciento  / en la sierra, donde estamos  / exercitados y diestros;  / acometamos en orden,  / y la fuga reparemos  / de los Castellanos; ea,  / al Rey a la patria al cielo,  / a quien viviendo ofendimos,  / obliguemos oy muriendo."  GARCERAN: "Con tan valiente caudillo  / y con tan honrado intento  / serà un rayo cada braço,  / y una peña cada pecho." (Mit so einem tapferen Anführer und mit solch einer ehrlichen Absicht wird jeden Arm blitzen, und jede Brust dem Schmerz trotzen). CORNEJO: "Acomete, Capitan,  / que todos te seguiremos." (Beeilen Sie sich, Kapitän, wir werden euch alle folgen). CAMACHO: "Restauremos lo perdido." (Lasst uns wiederherstellen, was verloren gegangen ist). [40]

Der König von Kastilien bewundert die Kämpfer um Pedro, wie er die Sarazenen in die Flucht schlägt: "Que esquadra es esta, Marques,  / que con los rostros cubiertos  / valerosamente embiste  / contra el campo Sarraceno?" (Was für ein Trupp ist das, Marques, das mit ihren Gesichtern bedeckt gegen das sarazenische Feld anstürmt?)  MARQUES: "Favor al cielo has pedido,  / y te dà favor el cielo. / ... Ya sube el Moro sangriento  / huyendo por los peñascos,  / por donde baxò siguiendo. " (Gunst vom Himmel hast du erfragt, und der Himmel gibt dir Gunst... Der blutige Moor/Maure steigt bereits auf der Flucht durch die Felsen, wo es nach unten geht). Überall ertönen die Rufe "Vitoria, Castilla." (Sieg Kastilien). Der König von Kastilien bedankt sich für die Gunst des Himmels: "Gracias / os hago, señor inmenso,  / que de las piedades vuestras  / el tesoro aveys abierto." (Vielen Dank, unermesslicher Herr, durch dich öffnet sich der Schatz). [41]

Der Komiker CHICHON meint dazu, er könne nun wieder sicher zwischen den Felsen wandern: "Agora que por la sierra  / suben los Moros huyendo,  / seguro puedo salir  / de entre las peñas, y quiero  / participar de la gloria  / de los vencedores perros,  / de perros os bolueys liebres?  / aguardad, que quiere hazeros  / Chichon a todos Chichones." (Seht, wie die Mauren sich erheben auf der Flucht durch die Bergwüste. Ich kann wieder sicher ausgehen zwischen den Felsen, und ich will am Ruhm teilnehmen ... warte, was will er machen, Chichon an alle Chichones). [42]
 

"PEDRO... 
pues ni mi padre, pudo, ni yo puedo 
faltar a la lealtad y sangre mia
con el Moro Zeylan Rey de Toledo 
a mi padre imputaron que tenia 
suelo aleuoso, y la malicia pudo 
vencer a la verdad el fuerte escudo. 
   Rindiò el cuello inocente al vil suplicio 
el Alcayde leal; y quiso el cielo, 
que pretendiendo por el mismo indicio 
manchar de mi inculpada sangre el trato, 
para ocultarme al capital juyzio, 
me prestasse el temor alas, y velo 
la sacra habitacion de Martin santo, 
que aun duran las piedades de su manto... 
se assentò la opinion de que soy muerto. 
   Yo fugitiuo en curso acelerado 
a Guadarrama caminé, y fingiendo 
que he sido de ladrones salteado, 
a la piedad Christiana me encomiendo 
del Cura del lugar, que lastimado 
de mi desdicha y desnudez, pidiendo 
limosna al pueblo, me comprò vn vestido, 
con que a Segovia parto agradecido. 
   Y antes de entrar en ella, despojado 
de la barba, mi rostro desfiguro; 
si bien antes la pena y el cuydado 
me diò la nueua forma que procuro: 
Pedro Alonso me nombro, y obligado 
de la necessidad, su imperio duro 
y mis desdichas euitè, siruiendo 
a vn Texedor, cuyo exercicio aprendo." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El tejedor de Segovia III 

"PEDRO 
   Esta es la ocasion, amigos, 
en que justamenete espero 
que adore vn honroso fin 
todos los passados yertos. 
Vitorioso el Berberisco 
sigue el alcance, y los nuestros 
sin orden ya se retiran; 
por mil valemos los ciento 
en la sierra, donde estamos 
exercitados y diestros; 
acometamos en orden, 
y la fuga reparemos 
de los Castellanos; ea,
al Rey a la patria al cielo, 
a quien viviendo ofendimos, 
obliguemos oy muriendo. 
GARCERAN 
   Con tan valiente caudillo 
y con tan honrado intento 
serà vn rayo cada braço, 
y vna peña cada pecho. 
CORNEJO 
   Acomete, Capitan, 
que todos te seguiremos. 
CAMACHO 
   Restauremos lo perdido." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El tejedor de Segovia III 

"REY 
   Que esquadra es esta, Marques, 
que con los rostros cubiertos 
valerosamente embiste 
contra el campo Sarraceno? 
MARQUES 
    Favor al cielo has pedido, 
y te dà favor el cielo... 
   Ya sube el Moro sangriento 
huyendo por los peñascos, 
por donde baxò siguiendo... 
(Dentro.)
    Vitoria, Castilla.
REY 
Gracias
os hago, señor inmenso, 
que de las piedades vuestras 
el tesoro aueys abierto... 
CHICHON  (A parte.) 
   Agora que por la sierra 
suben los Moros huyendo, 
seguro puedo salir 
de entre las peñas, y quiero 
participar de la gloria 
de los vencedores perros, 
de perros os bolueys liebres? 
aguardad, que quiere hazeros 
Chichon a todos Chichones." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El tejedor de Segovia III 
 
 

17. "Bien armada turba" (gut bewaffnete, beturbante Meute); "barbaro Moro, / sin ley, sin Dios" (barbarische Mauren, gesetzlos, gottlos); diese Meute hat eine seltsame Vorstellung von Gott: "qual rabiosa tigre, al viento  / de tus entrañas impuras" (Was für ein tollwütiger Tiger im Wind Ihrer unreinen Eingeweide); "Pese a Mahoma" (Trotz Muhammad), Allah-Gequatsche, "Pues digo que pese a Alà  / mil vezes" (Nun, das sage ich trotz Allah tausendmal); "è intentas, necio imprudente,  / reprimirme en la creciente" (Sie versuchen, rücksichtsloser Dummkopf, mich im Halbmond zu unterdrücken), "por Alà voy preso,  / Alà mirarà por mi" (bei Allah, bin ich eingesperrt, Allah wird nach mir suchen); "Los milagros de tu ciencia;  / y con eso la imprudencia  ... amedrentas mas" (die Wunder Ihrer Wissenschaft; und mit dieser Rücksichtslosigkeit ...erschreckst du mehr)

Die maurische Dame ALIMA wird von Moslems geraubt. Ihr Vater sei ABENYUSAR und habe vom König von Fes ein Vermögen erhalten. Sie hatte eine unbeschwerte Jugend, doch nun sei sie von "de Moros enmascarados  / una bien armada turba" (maskierten Mauren, einer gut bewaffneten, beturbanten Meute), entführt worden. Schon vorher hatte sie am Sinn der islamische Sekte gezweifelt, nun wird es ihr immer klarer, um was es sich dabei handelt: "barbaro Moro, / sin ley, sin Dios" (barbarische Mauren, gesetzlos, gottlos). Diese Meute hat eine seltsame Vorstellung von Gott: "qual rabiosa tigre, al viento  / de tus entrañas impuras... que deidad tienes infusa?" (Was für ein tollwütiger Tiger im Wind Ihrer unreinen Eingeweide... Welche Gottheit hast du hineingegossen?). [43]

Die Mauren AZEN, MULEY und ZAYDE fragen sich wie das passieren konnte. ZAYDE: "No ay donde buscarla ya;  / tragose a tu Alima el suelo." (Es gibt jetzt keinen Ort, an dem man danach suchen kann. Ihre Alima verschluckte den Boden). AZEN: "Pese a Mahoma, y al cielo  / pese, y pese al mismo Alà." (Trotz Muhammad, trotz Himmel und trotz Allah). MULEY: "Ten, no blasfemes, señor,  / de Alà; mira que es locura  / por amor de una criatura  / ofender assi al Criador." (Hier lästern Sie nicht, Herr über Allah; schau was Wahnsinn ist für die Liebe einer Kreatur, beleidigen Sie also den Züchter). AZEN platzt der Kragen, ihm reicht es langsam mit dem ganzen Allah-Gequatsche: "Y es cordura que me ofendas  / a mi tu, siendo quien soy;  / y quando rabiando estoy,  / mis excessos reprehendas?  / Pues digo que pese a Alà  / mil vezes...  / Quando vomito Vulcanes,  / quando el dolor en el pecho, ...  / quando las crinadas furias  / de yra, rabia, y fuego llenas,  / ministrando al alma penas,  / brotan a la boca injurias;  / te opones tu a mi furor?  / è intentas, necio imprudente,  / reprimirme en la creciente  / de un desesperado amor?... / Pues presto veràs en ti  / qual yerra mas de los dos,  / yo blasfemando de Dios,  / o tu ofendiendome a mi.  / Ola, prendeldo al momento,  / y a su soberuia locura  / la mazmorra mas obscura  / dè pena, y ponga escarmiento." (Und es ist vernünftig, dass du mich beleidigst, und wenn ich tobe, meine Exzesse rügst? Nun, das sage ich trotz Allah tausendmal ... Wenn ich als Vulkan ausbreche, wenn der Schmerz in der Brust, ... wenn die Mähnen wild sind, voller Zorn, Wut und Feuer, dem Seelenleiden dienen, Beleidigungen kommen zum Mund; widersetzen Sie sich meiner Wut? Sie versuchen, rücksichtsloser Dummkopf, mich im Halbmond zu unterdrücken, die verzweifelte Liebe?... Nun, bald wirst du in dir selbst sehen wer mehr irrt als die beiden, Ich lästere Gott, oder du beleidigst mich. Ich schalte den Moment ein, und zu seinem großartigen Wahnsinn der dunkelste Kerker, Mitleid geben und eine Lektion erteilen). MULEY: "Bien, Alcayde, vas pagando  / de mi padre los servicios,  / que con tantos beneficios  / te està en España obligando." (Nun, Bürgermeister, du bezahlst von meinem Vater den service, der mit so vielen Vorteilen ist in Spanien und zwingt dich). AZEN: "Quanto del allà me obligo,  / me ofendes tu acà, y no entiendo  / que al padre, que es bueno, ofendo,  / si al hijo malo castigo:  / lleualde presto de aqui." (Wie viel von dort mich zwingt, du beleidigst mich hier und ich verstehe nicht dass ich den Vater beleidige, der gut ist, wenn ich den bösen Sohn bestrafe:
mach dich bereit von hier). MULEY: "Poco te vengas en esso;  / Azen, por Alà voy preso,  / Alà mirarà por mi." (Wenig kannst du ausrichten; Azen, bei Allah, bin ich eingesperrt, Allah wird nach mir suchen). [44]

Der Maure MULEY glaubt er könne mit islamischer Wissenschaft mehr erreichen und erschrecken: "con eso acreditaràs  / los milagros de tu ciencia;  / y con esso la imprudencia  / de Azen amedrentas mas." (Damit werden Sie akkreditieren
die Wunder Ihrer Wissenschaft; und mit dieser Rücksichtslosigkeit von Azen erschrecken Sie mehr). PIMIENTA   (A parte - für sich): "El Moro dene de ser  / otro hechizero Merlin." (Der Mohr muss sein ein anderer Zauberer Merlin).  [45]

 
HABLAN EN ELLA LAS PERSONAS SIGUIENTES: PEDRO VANEGAS DE CORDOBA,   galan, PIMIENTA,   soldado, ARELLANO,   soldado, Dos soldados, RODRIGO,   cautivo, SALOMON,   iudio, gracioso, AZEN,   moro, galan, MULEY,   moro, galan, ZAYDE,   moro, PIALI,   moro, ZEILAN,   moro, AMET,   morabito (islamischer Eremit), viejo grave, ALIMA,   mora, dama, ARLAJA,   mora, dama, DARAJA,   mora, dama, ABENYUSAR,   moro, viejo grave

"ZAYDE... 
No ay donde buscarla ya; 
tragose a tu Alima el suelo. 
AZEN 
    Pese a Mahoma, y al cielo 
pese, y pese al mismo Alà. 
MULEY 
    Ten, no blasfemes, señor, 
de Alà; mira que es locura 
por amor de vna criatura 
ofender assi al Criador. 
AZEN 
    Y es cordura que me ofendas 
a mi tu, siendo quien soy; 
y quando rabiando estoy, 
mis excessos reprehendas? 
Pues digo que pese a Alà 
mil vezes, y pese a quanto 
sobre su estrellado manto 
su gloria gozando està. 
Quando vomito Vulcanes, 
quando el dolor en el pecho, 
es vn Aquilon deshecho, 
que forma mil Vracanes, 
quando las crinadas furias 
de yra, rabia, y fuego llenas, 
ministrando al alma penas, 
brotan a la boca injurias; 
te opones tu a mi furor? 
è intentas, necio imprudente,
reprimirme en la creciente 
de vn desesperado amor?... 
    Pues presto veràs en ti 
qual yerra mas de los dos, 
yo blasfemando de Dios, 
o tu ofendiendome a mi. 
Ola, prendeldo al momento, 
y a su soberuia locura 
la mazmorra mas obscura 
dè pena, y ponga escarmiento. 
MULEY 
    Bien, Alcayde, vas pagando 
de mi padre los servicios, 
que con tantos beneficios 
te està en España obligando. 
AZEN 
    Quanto del allà me obligo, 
me ofendes tu acà, y no entiendo 
que al padre, que es bueno, ofendo, 
si al hijo malo castigo: 
lleualde presto de aqui. 
MULEY 
    Poco te vengas en esso; 
Azen, por Alà voy preso,
Alà mirarà por mi." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla I 

"PIMIENTA   (A parte) 
    El Moro dene de ser 
otro hechizero Merlin." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla II
 

18. Iglesia Militante y Triunfante (streitende und triumphierende Kirche); Die Maurin ALIMA  will auch gerettet werden. Sie wolle lieber von Persern oder Skythen gekapert oder im Mittelmeer ertrinken als in diesem muslimischen Land Königin sein; nicht aus Opportunität sondern aus Überzeugung will sie zum Christentum konvertieren: "De Christo adoro la Fè / ...Que el Catechismo / Romano sigo, y condeno  / el Alcoran Sarraceno,  / y pido el santo Bautismo" (von Christus verehre ich den Glauben... Diesem romanische Katechismus folge ich und verurteile den Koran der Sarrazenen, und ich bitte um die heilige Taufe); "de vuestro Dios les oî  / mil efetos soberanos" (von deinem Gott habe ich gehört tausend souveräne Effekte); "Yo digo firme y constante  / que es Christo autor de la vida,  / y quiero ser admitida  / en la Iglesia Militante" (Ich sage fest und stetig wer ist Christus, Autor des Lebens, und ich möchte zugelassen werden in der streitenden Kirche); "Soldados, los que seguis  / el Catholico estandarte" (Soldaten, die dem katholischen Banner folgen), die lebendigen Streiter für das Kreuz werden Zeugen sein, dass ich Christin sein will, und das heißt, den Namen von Christus verehren, er ist Mensch und allein wahrer Gott: "sed testigos de que quiero  / ser Christiana, y de que el nombre  / de Christo adoro, por hombre  / y Dios solo y verdadero"; Und dein Kapitän aus Angst vor Azen soll mich verpflichten,  zum Fehler des Koran zurückzukehren: "Y que vuestro Capitan  / por temor de Azen me obliga,  / a que vuelva, donde siga  / el error del Alcoran"

PEDRO VANEGAS DE CORDOBA hat sich in die Maurin ALIMA verliebt und sie wohl in ihn. VANEGAS: "Y que soñauas?" (Und wovon träumst du?) ALIMA: "Locuras" (Verrückte Dinge). VANEGAS: "Dimelas por vida mia." (Sag es mir für mein Leben). ALIMA: "(A parte. Algo siente pues porfia.)  / A que fin saber procuras  / disparates è ilusiones?" (Für sich: Das fühlt sich etwas hartnäckig an). Zu welchem Zweck versuchen Sie es zu wissen, Unsinn und Illusionen?) VANEGAS: "Por ver si lo que soñauas,  / conforma con lo que hablauas." (Um zu sehen, wovon Sie träumen, passen Sie sich an das an, worüber Sie sprechen). ALIMA: "Pues tal gusto en ello pones,  / a obedecerte me inclino.  / Soñaua que me querias,  / y que tu amor me encubrias;  / mira que gran desatino." (Nun, so einen Geschmack hast du hineingelegt, Ich verneige mich, um dir zu gehorchen. Ich habe geträumt, dass du mich liebst, und dass deine Liebe mich bedeckt; Schau dir an, was für ein großer Unsinn). VANEGAS: "No puede ser?" (Kann nicht sein?) ALIMA: "Ni yo creo / que merezco que me quieras,  / ni que, quando me quisieras, / me encubrieras tu desseo,  / siendo tu esclaua." (Ich glaube auch nicht, 
dass ich es verdiene, dass du mich liebst, oder was, wenn du mich liebst, du wirst dein Verlangen vor mir verbergen, dein Sklave zu sein).  [46]

Der Christ RODRIGO wird von dem Juden SALOMON aus islamischer Gefangenschaft befreit. "SALOMON: "Serè lo que tu quisieres;  / mas tu quien eres, que dàs  / indicios de ser de España?" (Ich werde sein, was du willst; aber wer bist du, was bist du? Es gibt Anzeichen dafür, dass du aus Spanien kommst?  RODRIGO   (Desatalo-Bindet ihn los) "Del traje que me acompaña,  / mi suerte saber podràs,  / de España y Christiano soy,  / cautivo en Africa he estado  / tres años, y rescatado  / agora a mi patria voy,  / perdime en esta espessura  / por tu bien." (Von dem Anzug, der mich begleitet, mein Glück zu wissen, dass ich aus Spanien und Christ bin, können sie gut. Gefangen war ich in Afrika drei Jahre und gerettet gehe ich jetzt in meine Heimat, Verliere mich in diesem Dickicht für dein eigenes Wohl). [47]

Die Maurin ALIMA  will auch gerettet werden. Sie wolle lieber von Persern oder Skythen gekapert oder im Mittelmeer ertrinken als in diesem muslimischen Land Königin sein; nicht aus Opportunität sondern aus Überzeugung will sie zum Christentum konvertieren: (A parte:  A falso, no es firme amante,  / quien tan cobarde se muestra.)  / Tambien es en la ley vuestra  / fuero inviolable y constante,  / que al rescate no se dè,  / el que quiera ser Christiano." (für sich: Ein falscher, ist kein fester Liebhaber, wer ist so feige dies nicht auszuprobieren. Es ist auch in deinem Gesetz unverletzliche und ständige Gerichtsbarkeit, das zur Rettung ist nicht gegeben, wer nur so ein Christ sein will). VANEGAS: "Eso es llano." (Das ist klar). ALIMA: "Pues si es llano, / de Christo adoro la Fè." (Na wenn es flach ist, von Christo verehre ich den Glauben).  VANEGAS: "Que dizes?" (Was sagst du?) ALIMA: "Que el Catechismo / Romano sigo, y condeno  / el Alcoran Sarraceno,  / y pido el santo Bautismo."  (Diesen romanische Katechismus folge ich und verurteile den Koran der Sarrazenen, und ich bitte um heilige Taufe). VANEGAS  glaubt immer noch, sie sei eine Simulantin und betont, der christliche Glaube bringe nur etwas, wenn er freiwillig ist: "No, Alima; / las circunstancias que veo,  / me muestran que no es desseo  / verdadero, el que te anima,  / sino cauteloso intento,  / porque Azen no te possea;  / y mi ley manda que sea  / voluntario el movimiento,  / del que quiere ser contado  / en el gremio de su fe,  / y en ti, aunque niegues, se vè  / que esta ocasion te ha forçado;  / y assi, Alima, determino  / entregarte." (Nein, Alima; die Umstände, die ich sehe, zeigen mir, dass es kein wahres Verlangen ist, denn derjenige, der dich ermutigt, einen vorsichtigen Versuch zu wagen, ist Azen, der dich nicht besitzen soll; und mein Gesetz schreibt vor, dass er freiwillig sein soll, der Umzug, wer gezählt werden will in der Gilde meines Glaubens, muss es in sich selbst sein, siehst du dass diese Gelegenheit dich gezwungen hat; Und so, Alima, bestimme ich Kapitulation). ALIMA: "General, / tu argumento fundas mal,  ... / Que a los cautivos Christianos  / de quien siempre me servi,  / de vuestro Dios les oî  / mil efetos soberanos.  / Vosotros no llamays santo  / a un Pablo, que oyò en el viento  / vna voz, con cuyo accento  / fue tal su medroso espanto,  / que dexò su ley primera,  / y la vuestra professò?  / por ser de temor, dexò  / de ser su fe verdadera?  / Luego en mi bien puede ser  / el gran aborrecimiento  / que tengo a Azen, instrumento  / de que usa Dios, para hazer  / esta cierta conversion;  / de mas que a los hombres toca  / juzgar solo por la boca,  / y a Dios por el coraçon.  / Que sabes tu si mi pecho  / siempre a tu ley se inclinava,  / y viendo que me faltava  / resolucion para el hecho,  / quiso Dios con tal sucesso  / obligarme a declarar?  / el hombre no ha de juzgar  / lo oculto, sino lo expresso.  / Yo digo firme y constante  / que es Christo autor de la vida,  / y quiero ser admitida  / en la Iglesia Militante.  / Si con lo que afirmo aqui,  / me das a los enemigos  / de tu ley, harè testigos  / a los cielos contra ti.  / Soldados, los que seguis  / el Catholico estandarte,  / y del crucifero Marte  / en la milicia vivis,  / sed testigos de que quiero  / ser Christiana, y de que el nombre  / de Christo adoro, por hombre  / y Dios solo y verdadero.  / Y que vuestro Capitan  / por temor de Azen me obliga,  / a que vuelva, donde siga  / el error del Alcoran."  (Ganz allgemein, Ihr Argument ist falsch, ... Durch die gefangenen Christen, die mir immer dienten, habe ich von deinem Gott gehört tausend souveräne Effekte... Was weißt du, wenn meine Brust verneigte sich schon immer vor deinem Gesetz, und zu sehen, dass ich vermisst wurde, Auflösung für die Tatsache, meinst du Gott wollte mit solchem Erfolg mich zum Zeugnis zwingen? 
Der Mensch ist nicht zu beurteilen, Ich verstecke es, aber ich drücke es aus. Ich sage fest und stetig wer ist Christus, Autor des Lebens, und ich möchte zugelassen werden in der streitenden Kirche... Soldaten, die dem katholischen Banner folgen, die lebendigen Streiter für das Kreuz werden Zeugen sein, dass ich Christin sein will, und das heißt, den Namen von Christus verehren, er ist Mensch und allein wahrer Gott. Und dein Captain aus Angst vor Azen soll mich verpflichten,  zum Fehler des Koran zurückzukehren). AZEN fällt aus allen Wolken: "Que esto sufra tu poder,  / Mahoma?" (Wie soll das deine Macht verkraften, Muhammad?) [47]

AZEN will sie überreden zu bleiben, sie könne doch die ganze islamische Welt mit neugeborenen Christen auffüllen. VANEGAS  fürchtet keinen Mauren, wenn es darum geht den christlichen Glauben zu verteidigen: "Moro, yo tengo valor,  / que no teme tu poder;  / y aunque toda la Berberia  / venga talando y rompiendo,  / la causa de Dios defendiendo,  / el defenderà la mia." (Maure, ich habe Mut, der fürchtet deine Macht nicht; auch wenn die ganze Berberei kommt, Horden hier einfallen und alles zerstören; dieser mein Mut wird die Sache Gottes verteidigen, er wird meine verteidigen).  AZEN: "Pues presto boluerè a verte  / con mas Moros, que vè el sol  / atomos." (Nun, ich werde dich sehen mit mehr Mauren, als die Sonne Atome sehen kann). [48]

"VANEGAS 
    Y que soñauas?
ALIMA 
Locuras.
VANEGAS 
    Dimelas por vida mia. 
ALIMA 
 (A parte. 
    Algo siente pues porfia.) 
A que fin saber procuras 
disparates è ilusiones? 
VANEGAS 
    Por ver si lo que soñauas, 
conforma con lo que hablauas. 
ALIMA 
    Pues tal gusto en ello pones, 
a obedecerte me inclino. 
Soñaua que me querias, 
y que tu amor me encubrias; 
mira que gran desatino. 
VANEGAS 
    No puede ser?
ALIMA 
Ni yo creo
que merezco que me quieras, 
ni que, quando me quisieras, 
me encubrieras tu desseo, 
siendo tu esclaua." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla II

"SALOMON 
    Serè lo que tu quisieres; 
mas tu quien eres, que dàs 
indicios de ser de España? 
RODRIGO   (Desatalo.) 
    Del traje que me acompaña, 
mi suerte saber podràs, 
de España y Christiano soy, 
cautivo en Africa he estado 
tres años, y rescatado 
agora a mi patria voy, 
perdime en esta espessura 
por tu bien." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla II

"ALIMA 
(A parte. 
    A falso, no es firme amante, 
quien tan couarde se muestra.) 
Tambien es en la ley vuestra 
fuero inuiolable y constante, 
que al rescate no se dè,
el que quiera ser Christiano. 
VANEGAS 
    Eso es llano.
ALIMA 
Pues si es llano,
de Christo adoro la Fè. 
VANEGAS 
    Que dizes?
ALIMA 
Que el Catechismo
Romano sigo, y condeno 
el Alcoran Sarraceno, 
y pido el santo Bautismo. 
AZEN 
    Esto mas, cielo?
VANEGAS 
No, Alima;
las circunstancias que veo, 
me muestran que no es desseo 
verdadero, el que te anima, 
sino cauteloso intento, 
porque Azen no te possea; 
y mi ley manda que sea 
voluntario el mouimiento, 
del que quiere ser contado 
en el gremio de su fe, 
y en ti, aunque niegues, se vè 
que esta ocasion te ha forçado; 
y assi, Alima, determino 
entregarte.
ALIMA 
General,
tu argumento fundas mal, 
y provartelo imagino, 
con diversas ocasiones 
de temores y portentos, 
de assombros y de escarmientos 
mueue Dios los coraçones, 
a conocer lo perfeto, 
y buscar su salvacion; 
violentos los medios son, 
mas voluntario el efeto.
Que no todas vezes tiene 
principio en si este desseo, 
antes las mas, segun creo, 
de causa extrinseca viene. 
Que a los cautivos Christianos 
de quien siempre me serui, 
de vuestro Dios les oî 
mil efetos soberanos. 
Vosotros no llamays santo 
a un Pablo, que oyò en el viento 
vna voz, con cuyo accento 
fue tal su medroso espanto, 
que dexò su ley primera, 
y la vuestra professò? 
por ser de temor, dexò 
de ser su fe verdadera? 
Luego en mi bien puede ser 
el gran aborrecimiento 
que tengo a Azen, instrumento 
de que usa Dios, para hazer 
esta cierta conversion; 
de mas que a los hombres toca 
juzgar solo por la boca, 
y a Dios por el coraçon. 
Que sabes tu si mi pecho 
siempre a tu ley se inclinaua, 
y viendo que me faltaua 
resolucion para el hecho, 
quiso Dios con tal sucesso 
obligarme a declarar? 
el hombre no ha de juzgar 
lo oculto, sino lo expresso. 
Yo digo firme y constante 
que es Christo autor de la vida, 
y quiero ser admitida 
en la Iglesia Militante. 
Si con lo que afirmo aqui, 
me das a los enemigos 
de tu ley, harè testigos 
a los cielos contra ti. 
Soldados, los que seguis 
el Catholico estandarte, 
y del crucifero Marte 
en la milicia viuis, 
sed testigos de que quiero 
ser Christiana, y de que el nombre 
de Christo adoro, por hombre 
y Dios solo y verdadero. 
Y que vuestro Capitan 
por temor de Azen me obliga, 
a que vuelva, donde siga 
el error del Alcoran. 
AZEN 
    Que esto sufra tu poder, 
Mahoma?" Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla II

"VANEGAS 
    Moro, yo tengo valor, 
que no teme tu poder; 
y aunque toda la Berberia 
venga talando y rompiendo, 
la causa de Dios defendiendo, 
el defenderà la mia. 
AZEN 
    Pues presto boluerè a verte 
con mas Moros, que vè el sol 
atomos." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla II
 

19. "Con el poderoso, / siempre el engaño es dichoso,  / y la verdad desdichada" (Mit den Mächtigen, ist die Täuschung immer glücklich, und die Wahrheit unglücklich); gegen Christen anzukämpfen sei das Gleiche wie gegen den Himmel kämpfen: "Sarracenos, / cuyas lunas amenaçan  / al Sol del Christiano Imperio,  / pues tan claras experiencias  / de milagrosos portentos  / veys que no mueuen de Azen  / el duro y rebelde pecho.  / Vosotros, si estos prodigios  / han persuadido los vuestros...  / Mirad que os lleua, paganos,  / a dar guerra al mismo cielo" (Sarazenen, deren Monde die Sonne des christlichen Reiches bedrohen, haben so klare Erfahrungen von wundersamen Zeichen, sie sehen, dass sie nicht an Azen sterben, die harte und rebellische Brust; diese Wunder haben überzeugt; ... Sehen Sie, was es Ihnen bringt, wenn Heiden, mit dem Himmel selbst Krieg führen); "negando a Mahoma el culto" (Muhammad den Kult verweigern); "Mahoma  / no es profeta verdadero" (Muhammad ist kein wahrer Prophet) 

Die Maurin DARAJA  sagt ein erstaunlich wahres Wort, das auch in der heutigen Politik gilt, wo die Wahrheit zumindest in einigen Bereichen vernachlässigt wird und die Täuschung die Oberhand behält: "Con el poderoso, / siempre el engaño es dichoso,  / y la verdad desdichada" (Mit den Mächtigen, ist die Täuschung immer glücklich, und die Wahrheit unglücklich); auf die heutige Politik angewendet hat z.B. die mRNA-Technologie mit Wissenschaft und Wahrheit nichts mehr zu tun, hier geht es um eine dritte Art Magie, bei der das Böse, das täuschen will, mit einer Maske des Guten auftritt: "la tercera,  / que el mal que quiere engañar,  / con mascara de bien entra"; es handelt sich um Pseudo-Wissenschaftler, die mit Genen experimentieren und Wirkungen hervorrufen, die sie nicht durchschauen und die hergestellten Produkte und Medikamente als gut verkaufen; Zu den Aussagen unserer heutigen Politiker und den von ihnen alimentierten Wissenschaftlern und Journalisten wie "Nano", meint ein Komiker, es könne leicht passieren, dass man die Lüge für die Wahrheit, und die Wahrheit für eine Lüge halte: "passar con facilidad  / la mentira por verdad,  / y la verdad por mentira". Es sind also keine "Amante de las ciencias" (Liebhaber der Wissenschaft) sondern "monstro en ciencias" (Monster in der Wissenschaft), "verdades, o consejas, / lo concibio de un demonio" (Wahrheiten oder Ratschläge, empfing er von einem Dämon). [49]

Da die Maurin Alima vom Mauren Azen geraubt wurde, zieht nun ihr Vater Abenyufar gegen ihn nach Melilla.  SALOMON: "Ya cubren los verdes campos  / los esquadrones Marciales,  / y ya las templadas caxas  / dan ronco estruendo a los ayres.  / Espejos prestan al sol  / los azeros relumbrantes,  / y al suelo dan primaueras  / los vistosos tafetanes." (Sie bedecken bereits die grünen Felder, die martialischen Kriegstrupps, ... Spiegel verleihen der Sonne die glitzernden Schilde,
und am Boden breitet der Frühling seine prächtigen Gewänder aus).  RODRIGO: "Y contra quien apercibe  / sus armas el fiero Marte?" (Und gegen jeden, der es wahrnimmt, seine Waffen der wilde Mars?) SALOMON: "A Melilla va a cobrar  / su amada Alima el Alcayde;  / mas han de darse primero  / la batalla en este valle,  / el y Abenyufar, un Moro  / de Fez, que de Alima es padre,  / porque Azen se la robò,  / y dello viene a vengarse,  / de su Rey favorecido,  / con quien mas que todos vale." (... DieSchlacht in diesem Tal, zwischen ihm und Abenyufar, einem Moor aus Fes, Alimas Vater, weil Azen sie gestohlen hat, und er kommt, um sich zu rächen...). [50]

AZEN: "Presto veràs mi verdad." (Presto du wirst meine Wahrheit sehen). ABENYUSAR: "Pues a Melilla marchad;  / treguas hago, que no pazes." (Nun, geh zu Melilla. Ich mache Waffenstillstände, mache keinen Frieden). Waffenstillstände waren auch eine verbreitete Methode der Türken mit europäischen Staaten. Für Türken oder generell diejenigen, die in der Sekte des Muhammd gefangen sind, gilt: "Enfrena el furor blasfemo,  / con que a Dios ofendes tanto" (Zügeln Sie die blasphemische Wut, mit der Sie Gott immer beleidigen).  [51] 

AMET, ein muslimischer Eremit, scheint in seiner Einsamkeit zu der Erkenntnis gekommen zu sein, dass Muslime sich von der Sekte des Muhammd trennen müssen, auch gegen Christen anzukämpfen sei das Gleiche wie gegen den Himmel kämpfen: "Sarracenos, / cuyas lunas amenaçan  / al Sol del Christiano Imperio,  / pues tan claras experiencias  / de milagrosos portentos  / veys que no mueuen de Azen  / el duro y rebelde pecho.  / Vosotros, si estos prodigios  / han persuadido los vuestros,  / obligad a vuestro Alcayde  / a que admita mis consejos.  / Mirad que os lleua, paganos,  / a dar guerra al mismo cielo" (Sarazenen, deren Monde die Sonne des christlichen Reiches bedrohen, haben so klare Erfahrungen von wundersamen Zeichen, sie sehen, dass sie nicht an Azen sterben, die harte und rebellische Brust. Diese Wunder haben überzeugt, verpflichten Sie Ihren Bürgermeister meinen Rat zugeben. Sehen Sie, was es Ihnen bringt, wenn Heiden, mit dem Himmel selbst Krieg führen). Sarazenen müssen sich zum wahren Gott bekennen und "negando a Mahoma el culto" (Muhammad den Kult verweigern), damit sie nicht wie die osmanischen Reiche statt des wahren Gottes einen ungerechten Tyrannen auf den Thron des Universums setzen: "que os propongo, Sarracenos,  / es que aveys de confessar  / un solo Dios verdadero,  / negando a Mahoma el culto,  / que al autor del universo  / tyraniza injustamente  / en los Otomanos Reynos". AMET will mit den Christen in Melilla verhandeln und verlangt von den Muslimen, dass sie den christlichen Gott anerkennen und sagen Muhammad sei kein wahrer Prophet: "Pues dezid que confessays  / que un Dios solo tiene el cetro  / de ambos mundos, y Mahoma  / no es profeta verdadero." (Nun sag mir zu Geständnissen, dass Gott nur das Zepter hat beider Welten und Muhammad ist kein wahrer Prophet). AZEN  bekennt: "Que Azen / lleua en el alma el infierno." (Was für ein Azen. Die Seele war vollkommen höllisch). [52] 

"SALOMON 
    Ya cubren los verdes campos 
los esquadrones Marciales, 
y ya las templadas caxas 
dan ronco estruendo a los ayres. 
Espejos prestan al sol 
los azeros relumbrantes, 
y al suelo dan primaveras 
los vistosos tafetanes. 
RODRIGO 
    Y contra quien apercibe 
sus armas el fiero Marte? 
SALOMON 
    A Melilla va a cobrar 
su amada Alima el Alcayde; 
mas han de darse primero 
la batalla en este valle, 
el y Abenyufar, un Moro 
de Fez, que de Alima es padre, 
porque Azen se la robò, 
y dello viene a vengarse, 
de su Rey favorecido, 
con quien mas que todos vale." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla III

"AZEN 
    Presto veràs mi verdad. 
ABENYUSAR 
    Pues a Melilla marchad; 
treguas hago, que no pazes." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla III

"AMET 
Sarracenos,
cuyas lunas amenaçan 
al Sol del Christiano Imperio, 
pues tan claras experiencias 
de milagrosos portentos 
veys que no mueuen de Azen 
el duro y rebelde pecho. 
Vosotros, si estos prodigios 
han persuadido los vuestros, 
obligad a vuestro Alcayde 
a que admita mis consejos. 
Mirad que os lleua, paganos, 
a dar guerra al mismo cielo;... 
que os propongo, Sarracenos, 
es que aveys de confessar 
un solo Dios verdadero, 
negando a Mahoma el culto, 
que al autor del universo 
tyraniza injustamente 
en los Otomanos Reynos...
    Pues dezid que confessays 
que un Dios solo tiene el cetro 
de ambos mundos, y Mahoma 
no es profeta verdadero...
AZEN  (A parte) 
Que Azen
lleua en el alma el infierno." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla III 
 

20. "Mas luego  / no se como llegò el fuego  / de la boca al coraçon.  / Por no descubrir mi engaño,  / por cumplimiento passè  / el Catechismo, y hallè  / gusto tan nuevo y estraño;  / tal gozo el alma sintiò,  / en su patente verdad,  / que en ella la falsedad  / del Alcoran conociò;  / y assi no podrà la muerte  / mudar ya mi firme intento" (aber dann Ich weiß nicht, wie das Feuer kam vom Mund zum Herzen... und ich fand es schmeckte so neu und seltsam; solche Freude fühlte die Seele, in seiner Patentwahrheit, dass mir darin die Falschheit des Koran bewusst wurde; und so wird der Tod nicht in der Lage sein meine feste Absicht zu ändern); "y no ay poder en el mundo  / contra aquel que en Dios confia" (und es gibt keine Macht auf der Welt gegen den, der auf Gott vertraut); "Confiessa a Christo por Dios,  / y de Mahoma reniega" (Bekenne Christus als Gott, und Mohammed bestreite);  "El Bautismo te pedimos,  / noble General, con ella,  / que la verdad de tu ley  / estos prodigios enseñan" (Um die Taufe bitten wir Sie, edler General, auf dass die Wahrheit Ihres Gesetzes uns diese Wunder lehre)

ARLAJA  meint, sie wolle nicht ernsthaft zum Christentum konvertieren. Das sieht ALIMA anders; sie erklärt wie sie zu der Überzeugung gekommen ist: "Investigables caminos  / son, Daraja, los divinos;  / la lengua sola primero  / con engañosa intencion  / pidiò el Bautismo; mas luego  / no se como llegò el fuego  / de la boca al coraçon.  / Por no descubrir mi engaño,  / por cumplimiento passè  / el Catechismo, y hallè  / gusto tan nuevo y estraño;  / tal gozo el alma sintiò,  / en su patente verdad,  / que en ella la falsedad  / del Alcoran conociò;  / y assi no podrà la muerte  / mudar ya mi firme intento." (Unbestreitbare Wege sind sie, Daraja, die göttlichen; Zunge allein zuerst mit trügerischer Absicht bat um Taufe; aber dann Ich weiß nicht, wie das Feuer kam vom Mund zum Herzen. Weil ich meine Täuschung nicht entdeckt habe, durch Erfüllung im Katechismus, und ich fand es schmeckte so neu und seltsam; solche Freude fühlte die Seele, in seiner Patentwahrheit, dass mir darin die Falschheit des Koran bewusst wurde; und so wird der Tod nicht in der Lage sein meine feste Absicht zu ändern). VANEGAS: "Y yo morirè contento,  / Alima, por defenderte." (Und ich werde glücklich sterben, Alima, weil du dich verteidigt hast).  ALIMA: "Nos has escuchado?" (Hast du uns gehört?) VANEGAS: "Si, / y el gran gozo me enloquece,  / de saber que no enflaquece  / esse proposito en ti:  / venga toda Berberia,  / que en Dios mi esperança fundo,  / y no ay poder en el mundo  / contra aquel que en Dios confia." (Ja, und große Freude macht mich verrückt, zu wissen, dass er nicht abnimmt dieser Zweck in dir: Es komme die ganze Berberei, ich habe meine Hoffnung in Gott gefunden habe, und es gibt keine Macht auf der Welt gegen den, der auf Gott vertraut).  [53] 

ALIMA bittet sie die Grausamkeiten von Azen zu vergeben, wieviel könne eine Frau, die den christlichen Mut habe: "Daraja, mi fe te estima;  / mas perdonen las crueldades  / de Azen, porque oy esta mano  / al Moro darà a entender,  / quanto puede una mujer,  / que anima valor Christiano." ARLAJA: "Date, Alima, ese valor  / el amor del General?" (Alima, ist dieser Mut die Liebe des Generals?) ALIMA: "No, Arlaja, no, porque mal  / humano y divino amor  / caben en un pecho mismo;  / otra soy de la que fui,  / solo el de Dios arde en mi,  / solo aspiro ya al Bautismo." (Nein, Arlaja, nein, weil menschliche und göttliche Liebe passen schlecht genau in deine Brust; Ich bin eine andere als die, die ich war, nur Gottes brennt in mir, Ich strebe jetzt nur nach Taufe). [54]

Zum Schluss der Komödie konvertieren nicht nur Alima sondern auch alle anderen wichtigen Mauren zum Christentum. AZEN: "Matarme, quando ya muero,  / hazaña serà pequeña." (Töte mich, wenn ich schon sterbe, Kunststück wird klein sein).  ALIMA: "Confiessa a Christo por Dios,  / y de Mahoma reniega." (Bekenne Christus alsr Gott, und Mohammed bestreite).  AZEN: "Yo lo harè, Alima, con solo  / que vna merced me concedas." (Ich werde es nur mit Alima tun; mögest du mir gewähren)  ALIMA hat damit kein Problem: "Di, que por saluarte, Azen,  / no aurà cosa que no emprenda." AZEN: "Que la palabra me des,  / de que nadie te possea  / por esposa, ya que yo  / no he merecido tus prendas." (Mögest du mir das Wort geben, dass dich niemand besitzt als Frau, seit ich deine Kleidung nicht verdiene).  ALIMA: "Yo lo prometo." (Ich verspreche es). AZEN: "Y yo quiero morir Christiano." (Und ich will als Christ sterben). VANEGAS: "Pues entra
donde el Bautismo recibas." (Komm Sie rein, wo Sie die Taufe empfangen). Wer als Maure überlebt hat, wird, wenn er nicht zum Christentum konvertiert, sein Leben lang Sklave sein. ARELLANO: "Quantos quedan / con la vida de los Moros  / a esclauitud se sujetan." (Wie viele sind übrig mit dem Leben der Mauren; sie sind der Sklaverei ausgesetzt).  ALIMA: "Menos Daraja, y Muley,  / y mi padre, gran Vanegas,  / cuyas libertades pido." (Minus Daraja und Muley, und mein Vater, großer Vanegas, um deren Freiheit ich bitte). VANEGAS: "No aurà cosa que no puedas." (Keine Sache, die du nicht kannst). DARAJA: "El Bautismo te pedimos,  / noble General, con ella,  / que la verdad de tu ley  / estos prodigios enseñan." (Um die Taufe bitten wir Sie, edler General, auf dass die Wahrheit Ihres Gesetzes uns diese Wunder lehre). ABENYUSAR: "Yo pido lo mismo." (Ich frage das gleiche).  PIMIENTA: "Y muchos / convertidos lo dessean." (Und mehr
Konvertiten wünschen es). VANEGAS: "De todos serè padrino;  / hazañas de Dios son estas,  / y este el fin, noble Senado,  / desta historia verdadera,  / que llaman, la manganilla  / de Melilla por Vanegas." (Von allen werde ich Pate sein;
Taten Gottes sind diese, und dies ist das Ende, edler Senat, dieser wahre Geschichte,  sie nennen sie Manganilla aus Melilla von Vanegas). [55]
 

"ALIMA 
    Inuestigables caminos 
son, Daraja, los divinos; 
la lengua sola primero
con engañosa intencion 
pidiò el Bautismo; mas luego 
no se como llegò el fuego 
de la boca al coraçon. 
Por no descubrir mi engaño, 
por cumplimiento passè 
el Catechismo, y hallè 
gusto tan nueuo y estraño; 
tal gozo el alma sintiò, 
en su patente verdad, 
que en ella la falsedad 
del Alcoran conociò; 
y assi no podrà la muerte 
mudar ya mi firme intento. 
VANEGAS 
    Y yo morirè contento, 
Alima, por defenderte. 
ALIMA 
    Nos has escuchado?
VANEGAS 
Si,
y el gran gozo me enloquece, 
de saber que no enflaquece 
esse proposito en ti: 
venga toda Berberia, 
que en Dios mi esperança fundo, 
y no ay poder en el mundo 
contra aquel que en Dios confia." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla III 

"ALIMA 
    Daraja, mi fe te estima; 
mas perdonen las crueldades 
de Azen, porque oy esta mano 
al Moro darà a entender, 
quanto puede vna muger, 
que anima valor Christiano. 
ARLAJA 
    Date, Alima, esse valor 
el amor del General? 
ALIMA 
    No, Arlaja, no, porque mal 
humano y diuino amor 
caben en vn pecho mismo; 
otra soy de la que fui, 
solo el de Dios arde en mi, 
solo aspiro ya al Bautismo." Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla III 

"AZEN 
    Matarme, quando ya muero, 
hazaña serà pequeña. 
ALIMA
    Confiessa a Christo por Dios, 
y de Mahoma reniega. 
AZEN 
    Yo lo harè, Alima, con solo 
que vna merced me concedas. 
ALIMA 
    Di, que por saluarte, Azen, 
no aurà cosa que no emprenda. 
AZEN 
    Que la palabra me des, 
de que nadie te possea 
por esposa, ya que yo 
no he merecido tus prendas. 
ALIMA 
    Yo lo prometo.
AZEN 
Y yo quiero 
morir Christiano.
VANEGAS 
Pues entra
donde el Bautismo recibas.... 
ARELLANO 
Quantos quedan
con la vida de los Moros 
a esclauitud se sujetan. 
ALIMA 
    Menos Daraja, y Muley, 
y mi padre, gran Vanegas, 
cuyas libertades pido. 
VANEGAS 
    No aurà cosa que no puedas. 
DARAJA 
    El Bautismo te pedimos, 
noble General, con ella, 
que la verdad de tu ley 
estos prodigios enseñan. 
ABENYUSAR 
    Yo pido lo mismo.
PIMIENTA 
Y muchos
convertidos lo dessean. 
VANEGAS 
    De todos serè padrino; 
hazañas de Dios son estas, 
y este el fin, noble Senado, 
desta historia verdadera, 
que llaman, la manganilla 
de Melilla por Vanegas... " Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla III 
 
 
 

Anmerkungen

[1] Vgl. Science Review Letters 2021, 19, Nr. 1219 und Kurse Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 558 Calderón de la Barca I, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 650 Calderón de la Barca IV, Nr. 637 Lope de Vega, Nr. 638 Lope de Vega II, Nr. 642 Lope de Vega III, Nr. 643 Lope de Vega IV, Nr. 563 Miguel de Cervantes I, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 623 Johann Ludwig Wilhelm Müller, Nr. 622 Victor Hugo,Nr. 629 Voltaire I-II, Nr. 621 Lord Byron, Nr. 628 Percy Bysshe Shelly, Nr. 561 Sir Walter Scott, Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El Anticristo I; vgl. Kurse Nr. 650 Calderón de la Barca IV, Nr. 609 St. Athanasius der Große,
[3] Ib.
[4] Ib.
[5] Ib.
[6] Ib.
[7] II
[8] Ib.
[9] Ib.
[10] Ib.
[11] Ib.
[12] Ib.
[13] Ib.
[14] Ib.
[15] Ib.
[16] Ib.
[17] III
[18] Ib.
[19] Ib.
[20] Ib.
[21] Ib.
[22] Ib.; zu: SOFIA nennt ihn "diabólico" (teuflisch), der lügt, sobalt er den Mund aufmacht und mit Kunstwachs oder "ceraste infernal" (höllischem Wachs) handelt statt mit echtem Bienenwachs wie es in christlichen Klöstern verwendet wird. Heute wird in christlichen Kirchen kaum noch Bienenwachs verwendet, auch was gesunde Lebensmittel betrifft, verhält man sich heute eher antichristlich, man setzt auf eine philosophie-freie „Naturforschung“, die skrupellos an den Genen herummanipuliert, die vergiftete Lebensmittel, genmanipulierte Pflanzen, Tiere und zum Teil Menschen hervorgebracht hat; dabei sollen Tiere und Pflanzen geliebt und nicht durch Gentechnik und Massentierhaltung gequält werden vgl. Anm. 49 und Kurse Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 533 Aristoteles, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 653 St. Cyprianus,. Ib. sowie Zentrum für wesensgemaesse Bienenhaltung / Zentrum für natürliche Bienentherapie 2021: Gefährliche Suessigkeiten. Pressemitteilung;  Ders. 2021: Mechanistische Sichtweise in der Schulmedizin und unvorhersehbare Folgen I-II (z.B. mRNA Technologie für Impfstoffe). Ib.; Ders.  2021: Natürliche Bienentherapie. Ib.; Ders. 2021: Buchbesprechungen. Ib. ; Ders. Kurs Nr. 48 wesensgemäße Bienenhaltung. Ib. 
[23] Ib.
[24] Ib.
[25] Ib.
[26] Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La cueva de Salamanca (Die Höhle von Salamanca), comedia I
[27] Ib.
[28] Ib.
[29] Ib.
[30] II; zu: Auch ZAMUDIO, der Komiker unter den Studenten, distanziert sich von der Magie und hält sich lieber an Christus und die Heiligen wie Anastasius und Kyrill von Alexandrien, vgl. Kurse Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 617 St. Cyrill von Alexandrien, Ib.
[31] III
[32] Ib.; zu: Magie oder christlicher Geist in der Musik vgl. auch Kurse Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 551 G.W.F. Hegel, Nr. 505 Arthur Schopenhauer, Johann Wolfgang von Goethe I-II, Nr. 512 Novalis, Ib.
[33] Ib.
[34] Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, Los empeños de un engaño, comedia famosa I
[35] III
[36] Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, El tejedor de Segovia (Der Weber von Segovia) II
[37] Ib.
[38] Ib.
[39] III
[40] Ib.
[41] Ib.
[42] Ib.
[43] Juan Ruiz de Alarcón y Mendoza, La manganilla de Melilla, Comedia famosa I
[44] Ib.
[45] II
[46] Ib.
[47] Ib.
[48] Ib.
[49] III; zu: ein erstaunlich wahres Wort, das auch in der heutigen Politik gilt, wo die Wahrheit zumindest in einigen Bereichen vernachlässigt wird und die Täuschung die Oberhand behält: "Con el poderoso, / siempre el engaño es dichoso,  / y la verdad desdichada" (Mit den Mächtigen, ist die Täuschung immer glücklich, und die Wahrheit unglücklich); auf die heutige Politik angewendet hat z.B. die mRNA-Technologie mit Wissenschaft und Wahrheit nichts mehr zu tun, hier geht es um eine dritte Art Magie, bei der das Böse, das täuschen will, mit einer Maske des Guten auftritt: "la tercera,  / que el mal que quiere engañar,  / con mascara de bien entra"; es handelt sich um Pseudo-Wissenschaftler, die mit Genen experimentieren und Wirkungen hervorrufen, die sie nicht durchschauen und die hergestellten Produkte und Medikamente als gut verkaufen; Zu den Aussagen unserer heutigen Politiker und den von ihnen alimentierten Wissenschaftlern und Journalisten wie "Nano", meint ein Komiker, es könne leicht passieren, dass man die Lüge für die Wahrheit, und die Wahrheit für eine Lüge halte: "passar con facilidad  / la mentira por verdad,  / y la verdad por mentira". Es sind also keine "Amante de las ciencias" (Liebhaber der Wissenschaft) sondern "monstro en ciencias" (Monster in der Wissenschaft), "verdades, o consejas, / lo concibio de un demonio" (Wahrheiten oder Ratschläge, empfing er von einem Dämon), vgl. Anm. 22 und Kurse Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón (12-14, 19), Nr. 653 St. Cyprianus, Ib.
[50] Ib.
[51] Ib.
[52] Ib.
[53] Ib.
[54] Ib.
[55] Ib.
 
 





Peter Paul Rubens: Maria als Schlangentreterin, 1623-25, Öl auf Leinwand, 554,5 x 370,5 cm München, Alte Pinakothek

Juan Ruiz de Alarcón, Ende 1580 oder zu Beginn 1581 in Taxco (Guerrero, Mexiko) geboren, am 4. August 1639 in Madrid gestorben, war ein spanisch-mexikanischer Dramatiker. Er studierte Jura in der Real y Pontificia Universidad de la Ciudad de México (Königlichen und Päpstlichen Universität der Stadt Mexiko). Am 15. April 1600 reiste er nach Spanien, wo er eine Zeit lang als Jurist in Sevilla arbeitete. Einiger seiner Werke spiegeln das Spanien wider, welches er dort aufnimmt: So hat beispielsweise „La verdad sospechosa“ (Die verdächtige Wahrheit) als Protagonisten Don García, der in Salamanca studiert hat. Nach wenigen Jahren kam er nach Mexiko zurück. 1614 kam er ein weiteres Mal nach Spanien, wo er bis zu seinem Tode, 25 Jahre später, blieb und als einstweiliger Berichterstatter des Consejo de Indias arbeitete. Dort intensivierte sich sein Zuwenden gegenüber der Literatur; seine Erfahrungen gegenüber dem Theater wurden in der Zeit zwischen 1615 und 1634 ausgebaut. Seine Zuwendung zum Theater brachten ihm auf der einen Seite hohen Ruhm, und Prestige, sowie ein gutes Einkommen, auf der anderen Seite aber auch viele Feindschaften. Der Dramatiker des goldenen Zeitalters der spanischen Literatur (Siglo de Oro) starb am 4. August 1639, relativ wohlhabend, in Madrid. 

Die Thematik in Juan Ruiz de Alarcóns "El Anticristo" kommt auch in vielen Werken Calderóns zum Ausdruck, insbesondere in "La devoción de la misa" (I, 9-11), EL PURGATORIO DE SAN PATRICIO (II, 12-21), "La devoción de la Cruz, Comedia famosa" (II, 22-25), "El diablo mudo" (III, 5-7 ), "Loa en metáfora de la piadosa Hermandad del Refugio discurriendo por calles y templos de Madrid" (III, 9), "El mágico prodigioso" (III, 10-17),  "La protestación de la fe" (IV, 1-2), "La aurora en Copacabana, Comedia famosa" (IV, 9-15), "A María el corazón, Auto historial alegórico" (IV, 16), "El Santo Rey Don Fernando, Auto historial alegórico intitulado". 

Die großen Dichter des goldenen Zeitalters der spanischen Literatur (Siglo de Oro) wie Calderón, Cervantes und Lope de Vega ließen in ihren Werken immer wieder anklingen, dass die Jungfrau Maria und das Christentum aus dem Joch der islamischen Tyrannei befreit werden müsse: "Que no ha de estar cautiva...En tirano poder la casa de María." (Dass sie nicht gefangen sein sollte ... In tyrannischer Macht das Haus Mariens); Sultane wie Saladin unterjochten die orientalischen Christen und ließen Kirchen und Tempel zerstören; grundsätzlich galt es Luzifer (Allah) bzw. die luziferische Schlange oder Hydra im islamischen Orient zu bekämpfen, was dem Kampf gegen den Antichristen entsprach. Man wusste: "Si Alá es Dios, Mahoma no fue  / profeta suyo." (Wenn Allah Gott ist, war Muhammad nicht sein Prophet); Allah oder Luzifer wurden als Seelenfresser dargestellt; dem gegenüber stand "Cristo es el Dios verdadero,  / que por siglos vive y reina." (Christus ist der wahre Gott,  der jahrhundertelang lebt und regiert); "la Iglesia cielo en la tierra" (Die Himmelskirche auf Erden); Die christlichen Könige riefen zu den Waffen, damit die Hydra des Islam bekämpft werden konnte. Denn der Koran ruft zur Vernichtung des Christentums auf und zwar unter Verwendung seiner Zaubersprüche der teuflischen Macht im Sultans-Anzug mit dem ganzen Schrecken seines islamischen Gesetzes: "valiéndose mis hechizos  / del diabólico poder / en el traje de sultana,  / todo el horror de mi ley" (Calderón IV). Auch Alarcón lässt in seinem Drama "El Anticristo" den Antichristen, von Luzifer inspiriert, auftreten; er weiß natürlich genau, dass Christus der wahre Gott ist, aber er darf die Menschen täuschen, ihnen vorgaukeln, dass er, Luzifer oder Allah, der wahre Gott sei und natürlich darf er seine "Ariusnarren" (St. Athanasius) und "Mohammednarren" an der Nase herumführen. 

Die Anhänger des Antichristen, die ihn vorher noch gefeiert hatten, müssen am Ende der Komödie nun mit ansehen, wie SOFÍA als Schlangentreterin ihre Füße auf den Kopf des Antichristen setzt: "Cae EL ANTICRISTO y SOFÍA pone el pie en la cabeza" (Der ANTICHRIST fällt und SOFIA setzt ihren Fuß auf den Kopf). Nicht der Islam sondern die christliche Religion wird zur Erkenntnis der Wahrheit führen: "Aquí de mi religión  / conocerás la verdad." (Hier von meiner Religion wirst du die Wahrheit erkennen); Der Antichrist und der falsche Prophet werden von der Erde verschlungen; "Dios eterno es Jesucristo" (Ewiger Gott ist Jesus Christus); Auch die Juden sind überzeugt, und loben Christus: "Todo el mundo adorará  / su nombre"  (die ganze Welt lobt seinen Namen). Vgl. Kurse Nr. 647 Peter Paul Rubens, Nr. 652 Juan Ruiz de Alarcón, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 650 Calderón de la Barca IV,   Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


Luca Signorelli, preaching of the Antichrist
 


Luca Signorelli, Cappella di san Brizio, Duomo, Orvieto, The Damned Being Plunged into Hell
 
 


Luca-Signorelli, Portal zur Hölle, Orvieto
 
 


Rubens, San Jorge y el Dragón, Museo del Prado, 1605

Der Hl. Georg, aus der damals überwiegend christlichen Türkei (griechisch-byzantinisch, der Name Türkei existierte noch nicht) stammend, war ein römischer Offizier. Er starb um 304 unter Kaiser Diokletian durch Enthauptung in Kappadozien oder Lydda und wird bereits seit dem 4. Jahrhundert verehrt. Georg ist Namensgeber des Landes Georgien. Er war Schutzpatron von Richard Löwenherz. Verschiedene Orden, wie der Hosenbandorden, der auch Orden des hl. Georg in England genannt wird, das Georgskreuz, z.B. in der Flagge Englands, oder die Georgsmedaille leiten ihre Bezeichnung von dem Heiligen ab. Gedenktag ist der 23. April. Die bekannte Legende, die Darstellung des hl. Georg als Ritter, der einen Drachen mit einer Lanze durchbohrt und tötet, nachdem sich das dortige Volk zum Christentum bekehrte, ist auch heute aktuell, denn der Kampf gegen den Drachen, der Luzifer bzw. Allah symbolisiert, scheint in der heutigen Türkei und Aserbaidschan fast verloren; es gibt dort fast keine Christen mehr. Der hl. Georg konnte den Drachen nur besiegen, weil die Menschen sich dort zum Chistentum bekannten; heute sind die Menschen in der Türkei und Aserbaidschan Muslime, ehemalige Kirchen verfallen und werden nicht für den Gottesdienst genutzt, sondern in Moscheen umfunktioniert um Luzifer oder Allah anzurufen. Mit Calderón könnte man fragen: wie nennt man, wenn ein türkischer oder Aserbaidschanischer Präsident mit Drohnen christliche Nachbarländer überfliegen und angreifen lässt? "bandido monstruo asaltas sus confines" (Monsterbandit stürmt seine Grenzen). Das erinnert an die Vorgeschichte Georgiens, das über 400 Jahre lang unter islamischer Herrschaft stand. Der Sultan der Seldschuken, Mahmud II sammelte 1121 ein gewaltiges islamisches Heer unter Führung von Naim al-Din Ilghazi bin Artuq, Emir von Aleppo, um in Georgien einzufallen. Der Legende nach griff der Heilige Georg auch bei späteren Kämpfen gegen muslimische Invasoren ein, z.B. soll er am 12. August 1121 an der Schlacht gegen die Seltschuken die Georgier zum Sieg verholfen haben. Der Ausgang der Schlacht am Didgori ermöglichte die Rückeroberung von Tiflis und weiter Teile des Kaukasus, die unter islamischer Vorherrschaft standen. Der Sieg gegen eine islamische Übermacht, welcher von Zeitgenossen als übernatürliches Wunder gepriesen wurde, begründete die mittelalterliche Blütezeit Georgiens und nimmt heute noch einen wichtigen Platz in der georgischen Identität ein. Vgl. Kurse Nr. 647 Peter Paul Rubens, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 650 Calderón de la Barca IV, Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 624 Byzantinische Wissenschaft / Philosophie, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur,  Akademie der Kunst und Philosophie
 
 



Luca Signorelli, Madonna col Bambino, la Trinità, sant'Agostino e sant'Atanasio d'Alessandria e arcangeli

Athanasius wurde um 295 in Alexandrien / Ägypten geboren, er nahm 325 als Diakon am 1. Konzil von Nicäa teil. 328 wurde er zum Patriarchen von Alexandrien ernannt. Er verteidigte das Christentum vehement gegen die Lehre des Arianismus und nannte die Arianer "Ariusnarren", so wie man heute die Mohammedaner "Mohammednarren" nennen könnte. Da der Staat damals die arianische Lehre vertrat, musste er 17 Jahre im Exil verbringen, und lebte unter anderem in Trier (335 - 337) und Rom (339 - 345). Er verfasste zahlreiche Schriften gegen den Arianismus, viele Briefe, exegetische und pastorale Werke. Athanasius, auch der Große, Doktor Kirche, oder "Vater der Orthodoxie" genannt, starb am 2. Mai 373 in Alexandria und wurde 1568 zum Kirchenlehrer erhoben. Auch die orthodoxe Kirche ehrt ihn als Kirchenvater. Viele Künstler wie Luca Signorelli oder Rubens verewigten St. Athanasius den Großen. Peter Paul Rubens malte sein berühmtes Bild: St Athanasius of Alexandria Defeating Arius.

Die Verirrung des Arius und später des Mohammed, ist "christusfeindlich" und wurde als "Vorläuferin des Antichrist" angesehen, die Lehren sind ungereimt und "offenbar mit der Wahrheit im Widerspruch", "unsinniges und törichtes Zeug", wenn aber ihre Worte ungeprüft bleiben, so glaubt man, sie hätten etwas Vernünftiges gesagt: "Wenn man sie aber logisch untersucht, so wird es sich herausstellen, dass sie bittern Spott und Hohn verdienen" (Orationes contra Arianos I)

Das zweiteilige Jugendwerk des hl. Athanasius "Gegen die Heiden" (contra gentes) und "Über die Menschwerdung des Logos und dessen leibliche Erscheinung unter uns"  (de incarnatione Verbi) ist eine Apologie des Christentums gegen das Heidentum bzw. Islam und Judentum. In der ersten Schrift wird das Heidentum in seiner Verkommenheit und Torheit bloßgestellt und verurteilt und dem heidnischen Götzenwahn, der im Islam in verdeckter Form auftritt, gegenüber dem Christentum als allein vernünftig und heilsnotwendig begründet. Im zweiten Teilwerk wird das christliche Mysterium des Heils in der "Menschwerdung des Logos" erläutert, als vernunftgerecht dargelegt und gegen heidnische, also auch islamische Einwände verteidigt. Die beiden Schriften als ein Werk anzusprechen und zu behandeln, dazu berechtigen ihre gegenseitigen formellen und inhaltlichen Beziehungen: "Über die Menschwerdung" stellt im ersten Kapitel ausdrücklich die Überleitung vom ersten zum zweiten Buch her und gibt außerdem wiederholt ähnliche Rückverweisungen zu lesen. Der Autor der ersten Schrift "Gegen die Heiden" kündigt aber gleich in seiner Einleitung auch eine Abhandlung über ein speziell christologisches Thema an, die er tatsächlich erst im zweiten Buch liefert. Daraus erhellt, dass die beiden Schriften von Anfang an auch inhaltlich aufeinander angelegt sind. Eine Apologie des Christentums im strengen Sinn stellt das Werk dar, insofern es einmal die charakteristische Zweiteilung der Apologie enthält: den Angriff auf die gegnerische Position und die Verteidigung der eigenen, sodann auch die doppelte Bestimmung hat, einem bereits christlichen Leserkreis eine noch notwendige weitere Belehrung zu geben, wie auch dem Christentum noch Fernstehende über die Wahrheit aufzuklären und für Christus zu gewinnen - eine Methode, die heute in einem Europa, das islamischen satt christlichen Religionsunterricht anbietet, zunehmend in Vergessenheit gerat. Die zwei Abhandlungen sind an einen christlichen Leserkreis, der allerdings noch einer Unterweisung und Befestigung im Glauben bedarf: Die Angaben des Athanasius über den Zweck seines Schreibens (im Schlussabschnitt von contra gentes c. 1 sowie in de incarnatione c.1) stellen außer jeden Zweifel, dass der Leser desselben sich bereits zum Christentum bekehrt hat. Anderseits sollte das Werk wohl auch einem noch aussenstehenden Leserpublikum zugänglich werden, so wie es heute Muslimen verabreicht werden könnte statt sie kommentarlos dubiosen Moscheegemeinden oder einem staatlichen islamischen Religionsunterricht zu überlassen. Zu solcher Annahme rieten schon die Bloßstellung des Götzendienstes, was genau genommen den Islam einschließt, und die wiederholte Aufforderung zum Schriftstudium. Zunächst soll den Irrgläubigen, also den Mohammedanern beispielsweise, "den Ungläubigen ihre Unwissenheit" nachgewiesen werden, damit dann auf die "Widerlegung ihrer Lügen hin die Wahrheit von selbst leuchte." 

Athanasius konnte zeigen, dass die Verehrung und Vergötterung der Götzen, abstrakte Götzen eingeschlossen, wie der islamische Allah zusammen mit seinem Werkzeug Mohammed, nicht das sind für das sie gewöhnlich gehalten werden, also "nicht ein Weg zur wahren Gottesverehrung, sondern ein Weg zum Atheismus und jeglicher Gottlosigkeit und ein Beweis einer großen Abirrung von der Erkenntnis des einzigen und allein wahren Gottes, nämlich des Vaters Christi." (Athanasius, contra Gentes 29)

Wo das Christentum ist, wird man immer "die falschen Götter, die von den Ungläubigen für lebend ausgegeben werden" wie z.B. Allah, "austreiben, verfolgen und vernichten," da schwindet aller Götzendienst, aller Trug der bösen Geister kommt ans Licht und Millionen Muslime konvertieren zum Christentum (zumindest in Afrika und Asien), "ja kein Dämon verträgt seinen Namen, sondern flieht in alle Weite, wenn er diesen nur hört," weshalb Moslems auch so allergisch auf christliche Symbole reagieren und sogar von Bischöfen verlangen ihr Kreuz abzulegen, wenn sie ihre Götzentempel (Moscheen) besichtigen möchten. (Athanasius, de incarnatione verbi 30 ff.)

So kann man damit und mit noch weiteren Beweisen aus den göttlichen Schriften die "Ausgeschämtesten" bzw. die "verpestenden Lehren" der Mohammedaner (Muslime) schlagend widerlegen; auch die Logik scheint nicht ihre Sache zu sein wie folgendes Zitat zeigt:: 

"Da wir aber um Beweise für unsere Behauptung gar nicht verlegen sind, wohlan, so wollen wir auch diese Heiden mit guten Gründen zuschanden machen, vornehmlich mit Berufung darauf, was wir selber sehen. Was gäbe es denn bei uns Ungereimtes oder Lächerliches als äußersten Falles unsere Behauptung, der Logos sei im Leibe erschienen? Doch werden sie wohl auch selbst zugestehen, dass das nicht in widersinniger Weise vor sich gegangen ist, falls sie es wirklich mit der Wahrheit ernst nehmen. Wenn sie nun überhaupt das Dasein eines Logos Gottes leugnen, dann tun sie etwas Überflüssiges, wenn sie über das spotten, wovon sie nichts wissen. Geben sie aber einen Logos Gottes zu und bekennen sie, dass er der Lenker des Alls ist, dass in ihm der Vater die Schöpfung zustande gebracht hat, dass durch seine Vorsehung alles erleuchtet und belebt wird und besteht, und dass er über alles herrscht, so dass er selbst aus den Werken seiner Vorsehung erkannt wird und durch ihn der Vater, so sieh doch, bitte, ob sie nicht, ohne es zu wissen, sich selbst lächerlich machen. Die Welt erklären die griechischen Philosophen für einen großen Körper und sagen damit eine Wahrheit. Wir sehen ja, wie sie und ihre Teile in die Sinne fallen. Wenn also der Logos in der Welt wie in einem Körper ist, und wenn er in das Ganze und in all die Einzelteile eingegangen ist, wie soll es dann sonderbar oder ungereimt sein, wenn wir sagen, dass er auch in einen Menschen eingegangen ist? Denn wenn es ungereimt klingt, dass er überhaupt in einem Körper wohnt, so wäre es auch ungereimt, wenn er im Weltall Wohnung genommen hätte und alles durch seine Vorsehung erleuchtete und bewegte; denn ein Körper ist auch das Weltall. Wenn es aber angeht, dass er in die Welt kommt, und dass er im Ganzen sich zu erkennen gibt, so wird es auch angehen, wenn er auch in einem menschlichen Körper sich offenbart und dieser von ihm erleuchtet wird und seine Wirksamkeit erhält. Ein Teil des Ganzen ist ja auch das Menschengeschlecht. Und wenn es nicht angeht, dass ein Teil sein Medium für die Erkenntnis Gottes wird, dann geht es wohl erst recht nicht an, dass er durch die ganze Welt sich zu erkennen gibt." - St. Athanasius, de incarnatione verbi 41
Und um noch einen, und zwar ganz auffallenden Beweis für die Gottheit des Heilandes anzuführen: Wann hat denn je ein bloßer Mensch oder Zauberer oder Herrscher oder König für sich allein mit so vielen sich zu messen vermocht und zu kämpfen wider den ganzen Götzenkult, gegen das ganze Heer der Dämonen, gegen alle Zauberei und alle Weisheit der Heiden, da sie noch soviel galten und auf dem Höhepunkt waren und alle Welt in Staunen setzten, und mit einem Schlag allen gegenüberzutreten wie "unser Herr, der wahre Logos Gottes, der unsichtbar einen jeden über seinen Götzenwahn aufklärt und allein alle Menschen allen Götzen abwendig macht, so dass die, die zuvor vor den Götzen auf die Erde sich niederwarfen, diese nunmehr mit Füßen treten", nur in den Moscheen werfen sich die Moslems vor dem Götzen Allah nieder und praktizieren z.B. in Europa ihr Antichristentum und werden auch nicht daran gehindert ihre "verpestende Lehren" im islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen zu verbreiten, was von den Oberen der katholischen Kirche unterstützt wird, statt dass sie diesen Spuk "durch das Kreuzeszeichen" verscheuchen. Zur Politik, die so etwas unterstützt, lässt Calderón in seiner Komödie "La aurora en Copacabana" die zum Christentum konvertierte Amerikanerin sagen: "que digo yo que es tonto...es política muy necia" (Was soll ich sagen, das ist töricht, dusselig und schwachköpfig ...Es ist eine sehr dumme Politik). Vgl. Kurse Nr. 626 Luca Signorelli, Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 650 Calderón de la Barca IV, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 625 Theodorus Abucara, Nr. 624 Byzantinische Philosophie, Nr. 612 St. Johannes Chrysostomos, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 644 Staats- und Rechtslehre IV, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 



Inmaculada Maria von Guadelupe

Calderón lässt in seinem Theaterstück "La protestación de la fe" die Weisheit (SABIDURÍA) auftreten und von ihr das neue Christentum verkünden, Die Weisheit (SABIDURÍA) ist im Gespräch mit LA FE (Glaube, Vertrauen), LA ORACIÓN (Gebet), LA RELIGIÓN  (Religion), LA PENITENCIA (Buße), MÚSICA (Musik), MÚSICOS (Musiker). Sie werden ausgesandt, damit die Weisheit den Völkern kundgetan werde, und nicht das Unwissen durch Sekten und falsche Propheten wie im islamischen Afrika: "Tú, Oración, a África parte / y de aquel falso profeta / la secta convida". Dort, wo es nur das trostlose Mekka gibt ohne echte Gebete, und wo das Sprichwort gilt, die Fahrt entpuppt sich fast wie eine Fahrt nach Mekka: "Que te lleve, / por tan grandes desatinos." (Eine Fahrt, für so großen Unsinn), wird LA ORACIÓN (Gebet) hingeschickt, auf dass die Muslime lernen zum echten Gott zu beten, statt wie eine Hammelherde hinter dem Leithammel Mohammed hinterherzulaufen. In manchen Ländern wurde nicht die Weisheit aufgenommen sondern es kam zur Christenverfolgung der Heiden, die ihren Gipfel erreichte im "Abscheu jener Heiden / Vor dem Glauben an den Christ", die sich später Türken oder Muslime nannten: "No es delito, pues ha sido  / por el aborrecimiento  / de la fe de Cristo, a quien  / como a mi dios reverencio" (Nicht ein Frevel führt mich her, / Nein, der Abscheu jener Heiden / Vor dem Glauben an den Christ, / Den als meinen Gott ich preise). Calderón lässt einen Philosophen sagen: Nicht er sei verrückt sondern die, die nicht an Christus glauben, also quasi alle in der heutigen Türkei, die an Allah glauben: "Nunca yo he estado más cuerdo,  / que vosotros sois los locos." (Niemals war ich noch so weise, / Denn ihr andern seid die Tollen); als verrückt können nur die islamisierten Türken bezeichnet werden, und zwar je höher das Amt, desto verrückter der Türke - an der Spitze sitzt Allah, der "Dios de los necios" (Gott der Dummköpfe)

Durch Marienerscheinungen sind in Mexiko Millionen zum Christentum konvertiert. Diese Ereignisse haben neben der siegreichen Seeschlacht von Lepanto gegen die ungläubigen Türken, auch Maler und Zeichner wie Peter Raul Rubens (Maria als Schlangentreterin und die berühmte La Inmaculada Concepción), Michiel Snyders, Schelte Adamsz Bolswert inspiriert. Bei den südamerikanischen Künstlern stellt der Drache nicht den besiegten Götzen Allah dar sondern mexikanische Gottheiten, über denen Maria mit dem Christuskind thront bzw. die durch das Zeichen des Kreuzes abgelöst werden. Der Name Guadalupe kann aus dem aztekischen "quatlasupe' - Sie, Die die Schlange zertritt, abgeleitet werden. Calderóns Komödie "La aurora en Copacabana" handelt von einer Marienerscheinung auf der Copacabana-Halbinsel am Ufer des 3810 m hoch gelegenen Titicaca-Sees in Bolivien an der Grenze zu Peru. Der Ort gilt als der bedeutendste Wallfahrtsort Boliviens. Dort befindet sich in der Basilika von  Copacabana die Virgen Morena, Virgen de Copacabana genannt. Die Figur wurde 1576 von Francisco Tito Yupanqui, einem Enkel des Inka-Herrschers Huayna Cápac, aus dunklem Holz geschnitzt und hat eine Krone aus purem Gold. Zusammen mit Guadelupe in Mexiko handelt es sich hier um die älteste Marienverehrung in Amerika. Vgl. Kurse Nr. 647 Peter Paul Rubens, Nr. 648 Calderón de la Barca II, Nr. 650 Calderón de la Barca III, Nr. 650 Calderón de la Barca IV, Nr. 563 Miguel de Cervantes I, Nr. 645 Miguel de Cervantes II, Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


Inmaculada Maria von Guadelupe
 
 


Virgen de Copacabana
 
 
 
 
 
 
 

Juan Ruiz de Alarcón
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Letzte Bearbeitung:27.05.2021