Akademie der Kunst und Philosophie
Akademie der Wissenschaften | Académie des sciences
 

 

Nr. 604

St. Hildegard von Bingen / Hildegarde de Bingen / Doctor Ecclesiae

Epist., Scriva, Liber vitae meritorum, Liber Divinorum Operum, Physica, Causae et curae, Symph., Ordo virtutum 


"So ruht nun auf der Gestalt der Frau
Des Himmels Segen,
Und Segen vor aller Welt
Kommt aus dem Wesen der Frau.
Denn Gott ward Mensch
In einer jungen Frau,
In dieser einzig geliebten glückseligen Frau." - St Hildegard von Bingen, Symphonia 

"Wenn nämlich der Mensch keine Gedanken hätte, hätte er kein Wissen, sondern wäre wie ein Haus, das weder Tür noch Fenster noch Kamin hat. Die Gedanken aber sind die Urheber des Wissens um Gut und Böse und die Ordnungsinstanz für alle Dinge, und diese heißen Gedanken. Die Gedanken sind die Urheber der Güte, der Weisheit und der Torheit und von Ähnlichem, wie vom Herzen schlechte Gedanken ausgehen, und das ist die Tür. Und deshalb führt vom Herzen ein Weg zu den Elementen, mit denen der Mensch umsetzt, was er denkt. Die Kräfte der Gedanken steigen zum Gehirn auf und das Gehirn hält sie fest, weil das Gehirn die Feuchtigkeit des ganzen Körpers ist, wie der Tau alles befeuchtet." - St Hildegard von Bingen, Causae et curae II, 197

Hl. Hildegard von Bingen, Miniatur aus dem Liber divinorum operum

 

 
 
 
 
 

 

Aus dem Inhalt:
 
"Wenn ein Mensch körperlich gesund ist: Wenn er klare und helle Augen hat, von welcher Farbe auch immer sie seien, trägt er das Zeichen des Lebens. Wenn seine Augen in der Weise hell sind, wie es eine weiße Wolke ist, durch die manchmal eine bläuliche Wolke durchscheint, wird er leben und nicht schnell sterben. Denn der Blick der Seele ist in den Augen dieses Menschen mächtig, wenn seine Augen klar und hell sind, da die Seele in seinem Körper machtvoll wohnt, damit sie in ihm viele Werke vollbringe. Die Augen des Menschen sind nämlich die Fenster der Seele." - St Hildegard von Bingen, Causae et curae V, 461 f.

"Denn die Sonne gibt dem ganzen Leib des Menschen von oben bis unten Kraft und das richtige Verhältnis, indem sie vor allem das Gehirn stärkt, so dass es durch den Verstand voller Lebenskraft alle Körperkräfte zusammenhält und als oberer Teil des Körpers mit den Sinneswahrnehmungen alle Eingeweide durchströmt, so wie die Sonne die Erde durchleuchtet ... und so gibt die Sonne mit ihren Kräften allen Gliedern des Menschen das rechte Maß, wie sie auch die übrigen Geschöpfe belebt." - St Hildegard von Bingen, Liber Divinorum Operum I, II, 32 

"Denn aus der Kraft der wahren Liebe (caritas), in deren Wissen der Weltumlauf ruht, geht ihre überaus feine Ordnung hervor. Sie leuchtet über alles und umschließt und festigt alles."  - St Hildegard von Bingen, Liber Divinorum Operum I, II, 46 

Hildegard von Bingen, Heilige und Kirchenlehrerin, korrespondierte mit Geistesgrößen in aller Welt, reiste viel und genoss hochgebildet, erfolgreich und durchsetzungsstark Ansehen in Klerus und Politik. Hildegard stellt die Frau als gleichberechtigte Gefährtin des Mannes dar, als "Schwester der Weisheit", die selbstbewusst wie sie selbst durchs Leben gehen soll. Hildegard von Bingen ist in den Stand der Kirchenlehrerin erhoben worden. Die Äbtissin ist die erste deutsche Frau, die diesen selten vergebenen Titel erhalten hat und die vierte Frau weltweit. Die anderen drei Frauen sind Teresa von Avila, Katharina von Siena und Thérèse von Lisieux. Die Bezeichnung Kirchenlehrer wird für Persönlichkeiten verwendet, die mit ihrer philosophisch-theologischen Lehre einen besonderen und nachhaltigen Eindruck und Einfluss auf die katholische Kirche ausgeübt haben. Dieser besondere Ehrentitel ist in der Vergangenheit erst 33 Persönlichkeiten zuteilgeworden. Das gesamte Leben, ihr Einsatz und ihre schriftlichen Nachlässe sind Gründe für die Erhebung in diesen seltenen Stand. Mit Hildegard von Bingen hätte Deutschland den zweiten Kirchenlehrer. Bisher war Albert der Große der einzige Deutsche, der von der katholischen Kirche diesen Titel erhalten hat. [1]

Sie war nicht nur für ihre Zeit revolutionär, sondern sie ringt auch heute noch vielen Menschen Respekt ab. Die Führung des Klosters war für die Äbtissin eigentlich Aufgabe genug. Trotzdem leistete sie Erstaunliches weit über diesen Bereich hinaus. Sie begab sich regelmäßig auf Predigtreisen und sprach vor Kirchen zu dem Volk. Dabei griff sie mehr als einmal auch die Priester und Oberen der katholischen Kirche an. Sie verurteilte deren Hang zur Gottlosigkeit und kritisierte, dass sie die Lehren des Christentums deshalb nicht genügend verbreiten würden - einen Vorwurf, den man den heutigen Oberen der katholischen Kirche auch machen könnte. Offen prangerte sie an, dass die Priester kein Halt für die Kirche wären. Sie beschuldigte sie, raffgierig zu sein, und darüber ihre Pflichten zu vergessen. [2]

Sie tauschte sich mit berühmten Personen aus, wie dem damaligen Papst Eugen III. und anderen Kirchenoberhäuptern. Sogar mit Kaiser Barbarossa führte sie einen regen Briefwechsel. Selbst kurz vor ihrem Tod führte sie noch Fehden zugunsten Benachteiligter. Sie geriet immer wieder mit Kaisern, Fürsten und Bischöfen aneinander, doch dies geschah immer in der festen Überzeugung, dem Wunsch Gottes damit zu folgen. Sie versuchte, die aus den Fugen geratene Welt der katholischen Kirche wieder zu schließen und setzte sich massiv für die Erneuerung der Kirche im Glauben ein. [3]

Für ihre Überzeugungen trat Hildegard ihr ganzes Leben ein und widmete ihr 81-jähriges-Leben ganz Gott. Dabei war sie so vielseitig interessiert, dass ihre Werke über Naturkunde noch heute geschätzt werden. Sie trug Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten zusammen, katalogisierte die Flora und Fauna ihrer Umgebung, komponierte Kirchenlieder und schrieb natürlich mithilfe eines Mönches ihre Visionen nieder. Denn scheinbar waren ihre mangelnden Kenntnisse der lateinischen Sprache so ziemlich das Einzige, dass die Äbtissin nicht in den Griff bekam. Dies bezog sich allerdings nur auf die sehr komplizierte Grammatik. Deshalb musste sie alles diktieren, anstatt es selbst niederzuschreiben. Ihre Predigten hielt Hildegard durchaus in lateinischer Sprache. Sie stand und steht für die Frauen ihrer Zeit und auch noch für die Frauen von heute als wahres Vorbild da. Denn sie wagte sich weit über die Grenzen dessen, was Frauen gestattet war. Dachte die Kirche doch zu dieser Zeit, dass der weibliche Geist gar nicht für Wissen geschaffen sei. Sie hielt auch nichts von Askese, sondern forderte genügend Schlaf, Essen und Freude, um ein gefälliges Leben führen zu können. Die Ärztin in ihr erkannte die wichtigen Zusammenhänge von christlichem Glauben und Heilung sowie einer gesunden Lebensführung. Sie widersetzte sich deshalb auch der Askese und befürwortete für ihre Zeit revolutionäre Ideen. Sogar fließendes Wasser ließ Hildegard in ihrem Kloster einbauen. Doch nicht nur das weiblich geprägte Klosterleben erregte Aufsehen. So erschienen Hildegard und ihre Konventdamen zu bestimmten Festen nicht in Ordenstracht, sondern in festlicher Kleidung mit offenem Haar. Die Nonnen trugen hierbei Ringe, Gewänder aus weißer Seide und goldene Kronen zu Ehren der Jungfrau Maria. [4]

Bemerkenswert ist das umfangreiche schriftstellerische Werk, welches Hildegard uns hinterlassen hat. Die zahlreichen Schriften weisen eine breite thematische Spannweite auf, von den theologischen Schriften, über die Sammlung der Briefe, Biografien über Heilige, eine Autobiografie, Gedichte und Lieder bis zu den medizinisch-naturkundlichen Büchern.

Im Jahr 1098 wird Hildegard von Bingen als zehntes Kind des Edelfreien Hildebert von Bermersheim und seiner Frau Mechthild in Bermersheim bei Alzey geboren. Im Alter von acht Jahren wird Hildegard von ihren Eltern der Klausnerin Jutta von Sponheim auf dem Disibodenberg zur geistlichen Erziehung übergeben. Die Klause war am dort beheimateten Mönchskloster angebaut. Im Kloster wird das Kind Hildegard im Singen der Psalmen und den Gesängen Davids unterwiesen. Des weiteren erhielt die junge Hildegard Unterricht in der „Regula Benedicti“, in der Liturgie und in Teilen der „Artes Liberales“ (Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Musik und Grammatik). Die junge Hildegard kam in den Genuss dieser umfassenden Bildung und Ausbildung, da die Klöster der Benediktiner zu dieser Zeit Hochburgen der Wissenschaften und Zentren der Begegnung für Künste und Bildung waren. Mit circa 15 Jahren legt Hildegard die heiligen Gelübde ab und wird Benediktinerin. Nach dem Tode der Klausnerin Jutta von Sponheim wird Hildegard im Alter von 38 Jahren einstimmig zur geistlichen Mutter des sich in der Entwicklung befindenden Frauenklosters gewählt. Vier Jahre später erhält Hildegard den göttlichen Auftrag, alles zu dokumentieren und zu verkünden, was ihr in dieser ersten und den weiteren Visionen geoffenbart wird. Dies ist der Beginn eines Schriftwerkes, welches beispiellos ist, in der europäischen Geschichte des Mittelalters. Denn selbst von den männlichen Zeitgenossen der Hildegard von Bingen ist kein so umfangreiches Textwerk überliefert. Ihr erstes Werk entsteht: „Scrivas“ , übersetzt lautet der Titel: „Wisse die Wege“. Diese Schau von der Schöpfung und der Erlösung der Welt schreibt Hildegard mit der Unterstützung des Mönches Volmar und der Nonne Richardis von Stade. Ihre intuitive Begabung zur Vision erklärt die Benediktinerin Hildegard als ein plötzlich über sie kommendes Wissen über den Sinn der Heiligen Schriften. Im Zustand der Vision erschließen sich ihr die tieferen Geheimnisse der göttlichen Schriften. Sie legte auch immer großen Wert auf die Feststellung, dass sie ihre Visionen nicht in einer Ekstase oder anders gearteten Entrückung erhielte, wie beispielsweise Mohammed, sondern sich dabei immer im klaren Wachzustand befinde. Im Vorfeld der päpstlichen Synode von Trier in den Jahren 1147/1148 hatte eine vom Papst eingesetzte Kommission die Sehergabe von Hildegard von Bingen geprüft und bestätigt. Als Konsequenz erkennt Papst Eugen der Dritte offiziell die Sehergabe an, indem er aus ihrem Werk Scriva vorträgt und sie zur Weiterführung ihres Schaffens ermutigt. Mit dieser Bestätigung von der höchsten kirchlichen Seite wird die Magistra Hildegard aus der Abgeschiedenheit der Klosterzelle mitten auf die Bühne der Welt gestellt. Im Jahr 1150 gründet Hildegard von Bingen das Kloster Rupertsberg bei Bingen. Die Gemeinschaft im Kloster wächst kontinuierlich an. Hildegard erwirbt aber auch weit über die klösterliche Gemeinschaft hinaus einen hohen Grad an Bekanntheit. Viele Menschen kommen zu ihr, um sie um Rat und Hilfe zu bitten. Es ist bekannt, dass sie einen umfangreichen Briefwechsel mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Politik und Kirche unterhält. Sie korrespondierte mit Königen und Päpsten, Erzbischöfen und Äbtissinnen. Dazu zählen unter anderem: die Päpste Eugen III., Anastasius IV., Hadrian IV., und Alexander III., die Erzbischöfe von Köln, Salzburg, Trier und Mainz, sowie der Kaiser Barbarossa, König Heinrich II. von England, König Konrad III., die Gräfin von Sulzbach und Kaiserin von Byzanz, sowie zahlreiche andere Herzöge, Äbte und Priester. Doch auch einfache Menschen wenden sich in dieser schriftlichen Form an sie, um ihren Ratschlag einzuholen. Ihre Briefe an das Volk und an wichtige Persönlichkeiten begründen den Ruf der „rheinischen Sibylle“ als Botschafterin Gottes. Und auch ihre Lieder bieten eine reiche visionäre Perspektive.

In den Jahren 1151-1158 arbeitet Hildegard an ihren Werken: Physica (Heilkraft der Natur) und Causae et Curae (Ursachen und Behandlungen der Krankheiten – Heilwissen). Von 1158-1163 verfasst sie ihr Werk: Liber vitae meritorum (Buch der Lebensverdienste). Ebenfalls in diesen drei Jahren unternimmt Hildegard drei Missions- und Predigtreisen nach Franken, Lothringen und ins Rheinland. Im Jahr 1163 beginnt Hildegard mit der Niederschrift ihres letzten großen Werkes über ihre Visionen. Sie gibt dem Buch den Titel: Liber Divinorum Operum (Das Buch der göttlichen Werke). Am 17.09.1179 stirbt sie im Alter von 81 Jahren auf dem Rupertsberg bei Bingen. In der „Vita“ der Hildegard von Bingen ist zu lesen, dass Gott ihr ihren Tod in einer Vision mitgeteilt hatte. Sie kündigte daraufhin das Ende ihres irdischen Lebens auch ihren Schwestern im Kloster an. Nach ihrem Tode strahlte nach den Berichten von Zeitzeugen ein helles Licht tagelang über ihrem Grab. Dieses Licht war nicht die einzige wunderbare Erscheinung nach ihrem Tode. An ihrem Grab geschahen viele Wunderheilungen, deshalb kamen die Menschen in Strömen zu ihr, um Heilung zu erbitten. Doch diese Scharen von Pilgern brachten sehr viel Unruhe in das Leben des Klosters. Deshalb bat man den Bischof von Mainz um Hilfe. Der Bischof besuchte daraufhin das Grab der Äbtissin Hildegard und sprach ein Verbot zu ihr aus. Er untersagte ihr, weiterhin Wunder zu wirken. Und die Verstorbene gehorchte, seit dieser Stunde gab es kein einziges Heilungswunder mehr an ihrem Grabe. 

Am siebten Jahrestag der Heiligsprechung der Hildegard von Bingen wird in der nach ihr benannten Rüdesheimer Abtei die „St. Hildegard Akademie“ als Zentrum für Wissenschaft, Forschung und europäische Spiritualität feierlich gegründet. Die Überlegungen, eine Institution zur Erschließung und Erforschung der Werke und des Lebens von Hildegard zu etablieren, reichen in die Zeit vor der Heiligsprechung zurück. Eibinger Nonnen hatten maßgebliche Beiträge zu den Vorbereitungen geleistet, die im Mai 2012 zur Heiligsprechung und fünf Monate später zur Erhebung zur Kirchenlehrerin durch den damaligen Papst Benedikt XVI. beitrugen. Die Initiative zur Akademiegründung ging von Monsignore Michael Weninger aus, einem Mitglied des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog beim Heiligen Stuhl. Gegründet wurde die Akademie schon im Oktober 2018, gefeiert wird sie mit 250 Ehrengästen im Mai 2019 in der Abteikirche. Man will "die christlichen Grundlagen Europas aufs Neue schärfen. Die Mittel dazu sind Grundlagenforschung und Bildung. Die Akademie will die europaweite Hildegard-Forschung koordinieren, den wissenschaftlichen Austausch fördern und dafür eine Plattform bieten. Durch Vorträge, Bildungsexkursionen, Kongresse und mit Veröffentlichungen soll das Wissen um und über Hildegard über den Kreis der Wissenschaft hinaus einem möglichst breiten Publikum vermittelt werden." [5]

Es geht darum, den im Sinne von Bernhard von Clairvaux, mit dem sie in Kontakt stand, und Petrus Venerabilis (1092 - 1156), der eng befreundet war mit dem Abt von Clairvaux, dem hl. Bernhard und der das Christentum gegenüber dem Islam verteidigte und die Werke schrieb: Summa totius haeresis Saracenorum, Contra sectam Saracenorum, ausserdem einen Brief an Bernhard von Clairvaux, Epistola de translatione sua, sich auf das Christentum in Europa zu besinnen. "Eine Aufgabe, der sich an vorderster Front jetzt Schwester Maura Zátonyi stellt. Die Ungarin, Jahrgang 1974, lebt seit 20 Jahren als Nonne in Eibingen. Die Philologin, Theologin und in Mainz promovierte Philosophin hat als Autorin jene Gutachten mitverfasst, die zur ungewöhnlich schnellen Erhebung der Heiligen Hildegard zur Kirchenlehrerin beigetragen haben. Sie ist zudem Autorin einer Monographie über Hildegard."  [6]

Doch ist spätestens seit den Vorbereitungen zum Prozess der Heiligsprechung nicht längst alles über die Heilige bekannt? „Hildegard wirft noch immer mehr Fragen auf, als es Antworten gibt“, sagt Schwester Maura. Ein Historiker-Leben sei nicht genug, alle Fragen zu der Heiliggesprochenen zu beantworten, auch wenn der Forschungsstand inzwischen recht gut sei. Doch eine Vielzahl der Handschriften Hildegards sei noch immer nicht wissenschaftlich aufgearbeitet worden. Das Entstehungsdatum des „Riesencodex“ mit Hildegards gesammelten Schriften sei nicht eindeutig identifiziert. Gut möglich, dass er entgegen bisheriger Auffassung doch schon zu Lebzeiten Hildegards zusammengestellt wurde. Und eine wünschenswerte Gesamtbibliographie über Hildegard wäre nach Mauras Ansicht wohl ein „Jahrhundertprojekt“. [7]
 

Schriften

Drei große theologische Werke hat Hildegard von Bingen verfasst – nicht aus Freude am Schreiben, wie sie wieder und wieder betont, sondern aus der Verpflichtung heraus, das zu verkünden, was ihr die Erkenntnis der Schau vermittelt hat. Wie groß die Mühe, die sie das Schreiben kostete, und wie stark die inneren Widerstände waren, die sie zu überwinden hatte, schildert Hildegard im Vorwort zu ihrem ersten Hauptwerk “Scivias” (Wisse die Wege): “Erst als Gottes Geissel mich auf das Krankenlager warf, … legte ich endlich Hand ans Schreiben…” Was dann in den nächsten Jahrzehnten in mühevoller Arbeit entstand, war eines der imponierendsten Weltpanoramen des Mittelalters – übrigens nicht selten als Vorwegnahme bzw. Grundlage von Dantes “Divina Commedia” bezeichnet. Hildegard von Bingen, Thomas von Aquin, Pietro, il Venerabile, dem Abt von Cluny war klar, dass "der Ort dem im Orte befindlichen Wesen entsprechen" müsse. Nun ist der Ort, in dem wir wohnen, der Ort des Entstehens und Vergehens, nämlich der Vergänglichkeit; der Himmel ist der Ort der Unvergänglichkeit. Also kam es Christo, der unvergängliches Leben angenommen hatte, dem Leibe nach zu, im Himmel zu sein, ganz im Gegensatz zu Mohammed, der sich, seinem Wesen entsprechend, an einem anderen Ort aufhält; er ist nicht wie die Mohammedaner glauben, vom Felsendom in Jerusalem in den Himmel aufgefahren, sondern, seinem Wesen entsprechen gemäß Dante im tiefsten Höllenschlund gelandet. Mohammed erleidet in der Hölle das, was er im Koran den Nicht-Muslimen, den sog. Ungläubigen androht, zum Beispiel: "Die, welche nicht an den Koran glauben, werden in Höllenflammen braten und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben wir ihnen eine andere Haut, damit sie umso peinlichere Strafe fühlen, denn Allah ist allmächtig und allweise " (Sure 4,59). In über 200 Suren-Versen des Koran droht Allah den Nicht-Muslimen irdische und ewige Strafen an. Dante begegnet in seiner “Divina Commedia” dem "Zwietrachtstifter Mohammed" oder "Mahom" genannt, im tiefsten Höllenschlund. Er klagt sich selber an, seinen gerechten Lohn erhalten zu haben. Im 28. Gesang der Hölle heißt es [8] : 
"Ein Fass, von welchem Reif und Dauben weichen,
Ist nicht durchlöchert, wie hier einer (Mohammed) ging,
Zerfetzt vom Kinn bis zu Gesäß und Weichen,
Dem aus dem Bauch herunter im Geschling
 Gedärm und Eingeweid, wo sich die Speise
In Kot verwandelt, samt dem Magen hing.
Ich schaut ihn an und er mich gleicherweise,
Dann riss er mit der Hand die Brust sich auf,
Und sprach zu mir: „Sieh, wie ich mich zerreiße!
Betrachte den verstümmelten Mohammed!
Der vor mir geht und jammert, ist Ali 
das Gesicht gespalten vom Kinn bis zu dem Scheitelhaar hinauf.
Sieh alle, die, da sie auf Erden wallten,
Dort Ärgernis und Trennung ausgesät,
Zerfetzt hier unten ihren Lohn erhalten.
Ein wilder Teufel, der dort hinten steht,
Er ist’s, der jeglichen zerfetzt und schändet
Mit scharfem Schwert, der dort vorübergeht,
Wenn wir den wehevollen Kreis vollendet;
Weil jede Wunde heilt, wie weit sie klafft,
Eh unser Lauf zu ihm zurück sich wendet.
Doch wer bist du, der dort hernieder gafft?
Weil du noch zögernd über diesen Schlünden,
Wohin Geständnis dich und Urteil schafft?“
„Er ist nicht tot, noch hergeführt von Sünden“,
So sprach mein Meister (Vergil) drauf zu Mahoms Pein,
„Doch soll er, was die Höll umfasst, ergründen,
Und ich, der tot bin, soll sein Führer sein.
Drum führ ich ihn hinab von Rund zu Runde,
Und Glauben kannst du meinem Wort verleihn.“
Jetzt blieben hundert wohl im tiefen Grunde,
Nach mir hinblickend, stillverwundert stehn,
Vergessend ihre Qual bei dieser Kunde.
„Du wirst vielleicht die Sonn in kurzem sehn,
Dann sage dem Dolcin , er soll mit Speisen,
Eh ihn der Schnee belagert, sich versehn,
Wenn er nicht Lust hat, bald mir nachzureisen.
Allein vollbringt er, was ich riet, so muß
Novaras Heer ihn lang umsonst umkreisen.“
Zum Weitergehn erhoben einen Fuß,
Rief dieses Wort mir zu des Mahom Seele,
Und setzt ihn hin und ging dann voll Verdruß." - Dante Alighieri, XXVIII Inferno

"Der Wahnsinn des Muhammad dagegen, der von den arabischen Ismaeliten seinen Ausgang nahm, hat Perser, Meder, Syrer, Armenier, Äthiopier, Inder, die übrigen Reiche des Orient und selbst Asien, den größten der drei Erdteile, fast ganz befallen; indem er diese Völker teils vom Christentum abbrachte, teils von irgendwelchen alten Götzenglauben zur Irrlehre dieses verruchten Menschen bekehrte, entzog er Christus den Boden unter den Füßen und bereitete dem Teufel eine Heimstatt. Von dort aus unterwarf Muhammad, nachdem er schon, wie gesagt, fast den ganzen Orient, nicht durch friedliche Argumente, sondern durch kriegerische Aktivitäten, in seine Gewalt gebracht hatte, auch Ägypten, Libyen und ganz Afrika dieser Gottlosen Religion, und nachdem er so zwei Erdteile unterworfen hatte, hat er jetzt durch sein Eindringen in Spanien nicht einmal den dritten, der Europa genannt wird, Christus bzw. seinen Anhängern unversehrt überlassen." - Pietro, il Venerabile

"Dass man sagt oder glaubt, er sei Gottes Sohn, darüber macht er sich lustig, und weil dieser Hornochse die ewige Geburt des Gottessohnes am Maßstab menschlicher Fortpflanzung misst, leugnet und verspottet er mit größtem Nachdruck die Ansicht, dass Gott zeugen oder gezeugt werden könne."  - Pietro, il Venerabile

“Scrivas” - Wisse die Wege (entstanden 1141 bis 1151): Ganze zehn Jahre brauchte Hildegard von Bingen für dieses Werk, welches aus drei unterschiedlichen Teilen besteht. Dieses Werk der Hildegard von Bingen soll eine Glaubenskunde sein und stellt die komplette Schöpfung dar. Der erste von den drei Teilen handelt von Gott. Hier gibt es sechs unterschiedliche Versionen. Aber auch Luzifer wird erwähnt und sie berichtet, wie dieser mit seinen Untertanen in den Abgrund, also die Hölle fiel. Nachdem auch die Menschheit eine Sünde beging, stellt sich Hildegard schlussendlich die Frage, wer die Menschheit vom Bösen erlöst. Der zweite Teil besteht aus sieben Versionen, stellt das Erlösungswerk dar und wird aus diesem Grund Gottes Sohn zugeordnet, der die Menschheit erlöst. Der dritte und letzte Teil besteht aus 13 unterschiedlichen Versionen. Dies nicht ohne Grund, denn sie zählte die Versionen vom ersten und zweiten Teil zusammen. Hier berichtet Hildegard vom Heiligen Geist.

“Liber vitae meritorum” - das Buch der Lebensvergeltung (entstanden 1158 bis 1161): Das Buch der Lebensvergeltung beschäftigt sich mit der Frage „Wie kann ich in dieser Welt verdienstlich, gelungen, dem Guten dienlich leben?“ Hildegard von Bingen schrieb dieses Werk als eine Art Theaterstück, indem mehrere Figuren, wie zum Beispiel Laster und Tugenden ihre Konzepte des Lebens vorstellten. In der Mitte dieser Gegensätze steht der Mensch und sein freier Wille sich für das Gute oder Böse zu entscheiden.

Liber Divinorum Operum - Das Buch vom Wirken Gottes (Welt und Mensch): Hildegards großes Werk über den Kosmos, die Schöpfung, die Erlösung in Gestalt des Gottessohnes bis hin zum Ende der Zeiten. In dieser Schrift lässt die Äbtissin die Welt vor den Augen des Lesers als Kunstwerk Gottes erstrahlen. Hildegard von Bingen zeigt dem Leser die Beziehung von Mikro- und Makrokosmos zum allmächtigen Schöpfer. Das Buch zeigt die zehn Visionen “Vom wirken Gottes” anhand von Ursprung, Werdegang und Schicksal des gesamten Kosmos. Acht Jahre lang arbeitete Hildegard an dieser einzigartigen Schrift von Welt und Mensch.

Teil 1 Naturkunde ,,Physica“: Der erste Teil besteht insgesamt aus 9 unterschiedlichen Büchern die insgesamt 513 Kapitel aufweisen. Diese handeln zum Beispiel von dem Ursprung der verschiedenen Metalle. Aber auch die vielen Pflanzen, Säugetiere, Fische, Vögel, Reptilien, Bäume und Steine werden hier ausführlich beschrieben. Interessenten finden in diesen Büchern Rezepte der Hildegard von Bingen Lehre, die Ratschläge rund um die Gesundheit des Menschen geben.

Teil 2 Heilkunde „Causae et curae": Der zweite Teil beschreibt, die vielen verschiedenen Krankheiten, die ein Mensch haben kann. Doch nicht nur das, auch der Körper des Menschen wird hier genaustens behandelt. Hildegard von Bingen befasst sich nicht nur mit den vielen Krankheiten, sondern auch mit Schlafstörungen, dem Wachstum eines Menschen und dessen Verdauung. Aber auch die Gemütsbewegungen sowie die Ernährung, die dem Mensch erst am Leben hält, werden in diesem Buch ausführlich behandelt. Hildegard von Bingen beschäftigt sich ausserdem mit dem Gehen und Stehen, sowie das Reiten, was einem Menschen ein gesundes Leben vermittelt. Dieses Buch zeigt den Lesern, was man machen muss, um den Alltag gesund und munter zu bewältigen.

Symphoniae – Lieder (1151–1170)
Das Buch der Lieder enthält 77 Gesänge, die die heilige Hildegard komponiert und gedichtet hat. Dazu das geistliche Singspiel »Ordo Virtutum« (Reigen der Tugenden), das zur Einweihung der Klosterkirche auf dem Rupertsberg uraufgeführt wurde.

Epistolae – Briefe (1147–1179)
Die Briefsammlung umfasst 390 Briefe der heiligen Hildegard an bekannte und unbekannte Zeitgenossen. Die Briefe enthalten sowohl persönliche als auch allgemeingültige Botschaften. Hildegard erscheint in ihnen als wache Zeugin des Zeitgeschehens und mahnt kirchliche und weltliche Amtsträger mit wahrhaft prophetischem Sendungsbewusstsein.

Singspiel „Ordo virtutum“: Das Singspiel Ordo virtutum besteht aus 77 unterschiedlichen Liedern, welche die Hildegard von Bingen eigenhändig komponierte. Diese Stücke handeln vom Kampf der menschlichen Seele, sich zwischen den einzelnen Tugenden und Lastern entscheiden muss. Die einzelnen Tugenden werden von 17 Frauen gesungen und bestehen aus der Demut (Königin der Tugenden), himmlische Liebe, Verachtung der Welt, Disziplin, Nächstenliebe, Bescheidenheit, Barmherzigkeit, Sieg, Geduld, Keuschheit, Wissen von Gott, Diskretion, Gottesfurcht, Gehorsam und Glaube, Hoffnung und der Unschuld. Der Teufel singt in diesem Stück nicht. Es ist eher als ein lautes grunzten zu beschreiben, denn Hildegard ist der Meinung, dass ein Teufel nicht singen kann. Bezeichnend ist, dass Mohammedaner mit Musik nichts anfangen können, in manchen islamischen Ländern taucht die Sittenpolizei auf, wenn Musiker sich mit ihren Instrumenten auf der Straße sehen lassen. [9]

Die hl. Hildegard schreibt: »Die selige und unaussprechliche Dreifaltigkeit hat sich der Welt geoffenbart, als der Vater den durch den hl. Geist empfangenen und von der Jungfrau geborenen Sohn in die Welt sandte, solange die Menschen vielartig geboren und durch viele Sünden gezwungen zu ihm auf den Weg der Wahrheit zurückgeführt werden; von den Fesseln der körperlichen Last befreit, tragen sie Güte und heilige Werke in sich und werden die Freuden der himmlischen Erbschaft erlangen.«  [10]

Wie ihr Zeitgenosse, der hl. Petrus Venerabilis, ist die hl. Hildegard der Meinung, dass man die Menschen über die Irrlehren, z.B. der Mohammedaner, aufklären muss; daher sagt sie: "So stritt auch die Kirche gegen die hässlichsten Verderber, d. h. gegen die Irrtümer der Häretiker sowohl wie gegen die der schlechten Christen und Juden, wie auch der anderen Ungläubigen, die jene anfeinden, indem sie ihre Jungfräulichkeit, den katholischen Glauben, zerstören wollen; sie widersteht ihnen jedoch mannhaft, um nicht verdorben zu werden, weil sie immer jungfräulich war und immer bleiben wird; sie bleibt im wahren Glauben immer jungfräulich entgegen allem Irrtum, wie auch die Ehre der keuschen Jungfrau in der Schamhaftigkeit ihres Körpers gegenüber aller Berührung der Wollust unversehrt geblieben war. Daher ist auch die Kirche die jungfräuliche Mutter aller Christen, weil sie im Geheimnis des heiligen Geistes sie empfängt und gebiert und Gott darbringt, so dass sie deshalb auch Gottes Kinder genannt werden. Und wie der hl. Geist die allerseligste Mutter überschattet hat, so dass sie schmerzlos und auf wunderbare Weise den Sohn Gottes empfing und gebar, und dennoch Jungfrau blieb, so erleuchtet auch der hl. Geist die Kirche, die glückliche Mutter der Gläubigen, und empfängt und gebiert ohne jegliche Verletzung auf einfachste Weise Kinder und bleibt dabei Jungfrau."  [11]

"Wie Balsam aus dem Baume träufelt, und kräftigste Medizinen aus dem Salbendöschen ausfließen, und klarster Glanz aus der Kohle ohne ein Hindernis sich verteilt, so ist auch der Sohn Gottes ohne ein verderbliches Hindernis aus der Jungfrau geboren worden, und so zeugt auch die Kirche als seine Braut ohne eine Beimischung eines Irrtums ihre Kinder und bleibt jungfräulich in der Unversehrtheit des Glaubens." - St Hildegard von Bingen, Liber Divinorum Operum II
Die siebte Vision, vom besiegten Teufel, handelt von denen, "welche sich nicht durch den Taufquell reingewaschen und das Licht der Wahrheit und des Glaubens nicht kannten, den Satan statt Gott verehrten" wie die Mohammedaner. Dazu im Gegensatz stehen die Länder, in denen das Christentum diese Länder geprägt hat, und weiter prägen wird: "Du siehst ein brennendes Licht so groß und hoch wie einen Berg, auf dessen Spitze das Licht sich in viele Zungen teilt, weil dies die Gerechtigkeit Gottes, die im Glauben der treuen Völker brennt, bedeutet und in der Kraft ihrer Macht die Größe der Heiligkeit und die Erhabenheit ihres Ruhmes zeigt. Auch werden in der Herrlichkeit des hl. Geistes verschiedene Gaben wunderbar gezeigt." [12]
"Wahrlich, der Teufel hat sie wie die Heiden zur Lästerung des heiligen Namens der Kirche ausgesandt, damit die Menschen ihre Ohren abwenden von der Verkündigung der Wahrheit, wenn sie ihre verschiedenen Lehrweisen vernehmen und meinen, wir alle seien von jener Art. Ja, wenn sie ihre Sachen bloß sehen, lästern sie uns alle, die wir doch mit ihnen weder in der Lehre noch in den Sitten noch im täglichen Umgang irgendwelche Gemeinschaft haben." - St. Irenaeus von Lyon, De haeres. I, 25
Der hl. Irenaeus hatte schon lange vor ihr beschrieben, wie die Irrgläubigen vorgehen und von wem sie inspiriert sind, nämlich "zur Lästerung des heiligen Namens der Kirche ausgesandt, damit die Menschen ihre Ohren abwenden von der Verkündigung der Wahrheit." Zu den listigen Irrgläubigen, die in Europa vor allem in Form der Mohammedaner auftreten, die sogar von den Oberen der katholischen Kirche gefördert werden, schreibt die hl. Hildegard: "Würde der Teufel sich offen zu erkennen geben, so würden sie ihn meiden, weil sie ihn erkannten. Daher zeigt er ihnen die Dinge listig, als seien sie gut und heilig, um sie zu täuschen. Der Teufel weiß, dass ihm wenig Zeit zur Verfügung steht, um seinen Irrtum auszubreiten, deshalb beeilt er sich, die Ungläubigkeit in seinen Kindern zur Vollendung zu bringen." [13]

Sie schreibt daher: "So werden jene Tage ihren Lauf mit den wüsten Sitten der Menschen füllen, die Blut vergießen, jede ehrenhafte Einrichtung der Kirche zerstören, die goldenen Gerechtigkeit verfälschen. Die kirchlichen Einrichtungen (Die Kirche sollte immer leuchtend und unwandelbar vor Gott stehen) werden allmählich zerfallen. Die Kirche klagt: Meine Krone ist durch die Spaltung des irrenden Geistes verdüstert, weil jeder sich nach seinem Willen sein Gesetz macht. Für die Heilige Schrift sind sie taub, sie hören nicht auf sie und lehren sie nicht. So herrscht Überdruß in allen Ständen." Hildegard hörte drei Reden des Menschensohnes und eine ausdrückliche Bitte des Sohnes Gottes an den Vater um Schonung der Menschen in der Heilsgeschichte. "Im katholischen Glauben der Christen werden so große Zweifel und Verunsicherung herrschen, dass die Menschen zweifeln, wen sie als Gott anrufen sollen. In jener Zeit wird so große Traurigkeit die Menschen befallen, dass sie das Sterben für nichts erachten.“ Selbst der heutige Papst ruft den Mohammedanischen Allah an und denkt es sei der gleiche wie der christliche Gott! Auch die modernen Neuheiden verabscheuen das zentrale Symbol des Christentums. Bischöfe kämpfen gegen das Kreuz oder legen es in brenzligen Situationen ab. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz verteidigt das Kreuz jedenfalls nicht, sondern deutet es nur als ein "Symbol für Menschlichkeit, Solidarität, Hingabe und Versöhnung." Jeder Sozialpolitiker würde ihm  beipflichten, ohne Hinweis auf das Kreuz. Hier liegt ein gravierender Denkfehler der Bischöfe nach dem II. Vatikanium. [14]

Schon heute haben wir Tage des "hoffnungslosen Irrtums, des Antichristen ..der Sohn des Verderbens lehrt die Menschen nach der feurigen Begierde des Fleisches zu leben und jeden Wunsch ihres Fleisches zu erfüllen. Er wird sich als Gott anbeten lassen." Gott lässt dies im Kreisen seiner Liebe zu, damit das gesamte Menschengeschlecht den Sturz des Antichristen erkennt. „Wenn nämlich der Sohn des Verderbens sich durch teuflische Kunst nach oben erhebt, wird er durch göttliche Kraft hinuntergestürzt werden. 'Jesus, der Herr, wird ihn, den gesetzwidrigen Menschen, durch den Hauch seines Mundes töten' (2 Thess 2,8). Die dabeistehenden Völker werden sich zum wahren Glauben der Taufe bekehren. Sie werden Gott lobpreisen." Hildegard hörte vom Himmel eine Stimme: „Jetzt sei Gott Lob in seinem Werk, dem Menschen. Für seine Erlösung hat er die gewaltigsten Kämpfe auf der Erde geführt und er hat sich gewürdigt, ihn über die Himmel zu erheben, damit er zusammen mit den Engeln sein Antlitz in jener Einheit lobt, in der er wahrer Gott und Mensch ist.“ [15]
 

Kirchenlehrer bzw. Kirchenlehrerinnen (doctor Ecclesiae)

Kirchenlehrer (doctor Ecclesiae) ist ein Titel, den der Papst für herausragende Leistungen in der Theologie und in der Glaubensweitergabe vergibt. In der Regel wurden mit diesem Titel bestimmte ausgewählte Heilige der Kirche geehrt; in seltenen Ausnahmen, wie z.B. bei Albertus Magnus, erfolgte die Heiligsprechung zugleich mit der Erhebung zum Kirchenlehrer. Der Titel Kirchenlehrer entwickelte sich ab dem 13. Jahrhundert aus dem Titel Kirchenvater. Im Gegensatz zu diesem ist der Titel Kirchenlehrer nicht auf das christliche Altertum beschränkt. Die Kirchenlehrer bringen den Menschen ihrer Zeit und oftmals auch späterer Zeiten die Lehre des eigentlichen Kirchenlehrers Jesus Christus auf besondere Weise nahe und sind damit Zeugen der Glaubenslehre der Kirche. Gemäß der Festlegung durch Papst Benedikt XIV. (De servorum Dei beatificatione et beatorum canonizatione, lib. IV, p.2, cap. 11, aus dem Jahr 1741) sind vier Merkmale erforderlich, damit jemand als Kirchenlehrer bzw. Kirchenlehrerin (doctor Ecclesiae) geehrt werden kann: 1 Rechtgläubigkeit der Lehre (“doctrina orthodoxa”): verstanden als Lehrgemeinschaft mit der Kirche, nicht als Irrtumslosigkeit in einzelnen theologischen Lehrmeinungen; 2. Heiligkeit des Lebens (“sanctitas vitae”): Anerkennung des vorbildlichen Lebens durch die Verehrung bzw. ausdrückliche Anerkennung der Kirche; 3. herausragende Lehre (“doctrina eminens”): nicht nur die streng wissenschaftliche Theologie ist hier gemeint, sondern auch der Aspekt der mystisch-spirituellen Erfahrung und Wegweisung; 4. Anerkennung bzw. offizielle Ernennung durch die Kirche (Papst oder zuständige Vatikanische Kongregation für die Heiligsprechungen; “expressa ecclesiae declaratio”). [16]

Liste der 34 Kirchenlehrer und Kirchenlehrerinnen 2019

• Albertus Magnus (um 1200-1280), deutscher Universalgelehrter
• Alfons Maria di Liguori (1696-1787), italienischer Jurist, Bischof und Ordensgründer
• Ambrosius von Mailand (um 340-397), Bischof von Mailand
• Anselm von Canterbury (um 1033-1109), Erzbischof von Canterbury, Begründer der Scholastik
• Antonius von Padua (1195-1231), portugiesischer Franziskaner, Prediger
• Athanasius der Große (um 298-373), Bischof von Alexandria
• Augustinus von Hippo (354-430), Bischof von Hippo
• Basilius von Caesarea (um 330-379), Bischof von Cäsarea
• Beda Venerabilis (um 673-735), englischer Benediktiner, Geschichtsschreiber
• Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153), französischer Zisterzienser, Mystiker
• Ephraem der Syrer (um 306-373), Einsiedler
• Franz von Sales (1567-1622), französischer Ordensgründer, Mystiker
• Gregor der Große (um 540-604), Papst
• Gregor von Nazianz (um 329-390), Patriarch von Konstantinopel
• Hieronymus (347-420), Bibelübersetzer
• Hildegard von Bingen (1098-1179, deutsche Heilige und Kirchenlehrerin, Poetin, Komponistin
• Hilarius von Poitiers (um 315-367), Bischof von Poitiers
• Isidor von Sevilla (um 560-636), Bischof von Sevilla
• Johannes Bonaventura (1221-1274), Franziskaner, Bischof von Albano
• Johannes Chrysostomos (344/349-407), Erzbischof von Konstantinopel
• Johannes vom Kreuz (1542-1591), spanischer Karmelit und Mystiker, Ordensgründer
• Johannes von Damaskus (um 650-749), orthodoxer Mönch, Dogmatiker
• Katharina von Siena (1347-1380), italienische Mystikerin
• Kyrill von Alexandria (um 375/380-444), Patriarch von Alexandria
• Kyrill von Jerusalem (um 315-386), Bischof von Jerusalem
• Laurentius von Brindisi (1559-1619), italienischer Kapuziner
• Leo der Große (um 400-461), Papst
• Petrus Canisius (1521-1597), erster deutscher Jesuit
• Petrus Chrysologus (um 380-451), Bischof von Ravenna
• Petrus Damiani (um 1006-1072), italienischer Bischof
• Robert Bellarmin (1542-1621), italienischer Jesuit
• Teresa von Ávila (1515-1582), spanische Karmelitin, Mystikerin, Ordensgründerin
• Thérèse von Lisieux (1873-1897), französische Karmelitin
• Thomas von Aquin (um 1225-1274), italienischer Dominikaner, Hauptvertreter der Scholastik
 
 
 
 
 

Anmerkungen

[1] Zu: Die Äbtissin ist die erste deutsche Frau, die diesen selten vergebenen Titel erhalten hat und die vierte Frau weltweit. Die anderen drei Frauen sind Teresa von Avila, Katharina von Siena und Thérèse von Lisieux. Die Bezeichnung Kirchenlehrer wird für Persönlichkeiten verwendet, die mit ihrer philosophisch-theologischen Lehre einen besonderen und nachhaltigen Eindruck und Einfluss auf die katholische Kirche ausgeübt haben. Dieser besondere Ehrentitel ist in der Vergangenheit erst 33 Persönlichkeiten zuteilgeworden. Das gesamte Leben, ihr Einsatz und ihre schriftlichen Nachlässe sind Gründe für die Erhebung in diesen seltenen Stand. Mit Hildegard von Bingen hätte Deutschland den zweiten Kirchenlehrer. Bisher war Albert der Große der einzige Deutsche, der von der katholischen Kirche diesen Titel erhalten hat, vgl. Kurse Nr. 579 St. Albertus Magnus, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen. Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Ib.; zu: sie griff sie mehr als einmal auch die Priester und Oberen der katholischen Kirche an. Sie verurteilte deren Hang zur Gottlosigkeit und kritisierte, dass sie die Lehren des Christentums deshalb nicht genügend verbreiten würden - einen Vorwurf, den man den heutigen Oberen der katholischen Kirche auch machen könnte, vgl. Kurse Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Ib. 
[3] Ib.; zu: Sie tauschte sich mit berühmten Personen aus, wie dem damaligen Papst Eugen III. und anderen Kirchenoberhäuptern. Sogar mit Kaiser Barbarossa führte sie einen regen Briefwechsel, vgl. Anm. 2
[4] Ib.
[5] Science Review Letters 2019, 18, Nr. 1013 und FAZ 2019, Nr. 106; Oliver Bock 2019: Mehr Fragen als Antworten zu Hildegard. Eine Akademie an der Rüdesheimer Abtei soll die Forschung über die Heilige und Kirchenlehrerin institutionalisieren. Und zugleich an die spirituellen Wurzeln Europas erinnern. Frankfurt a.M.; vgl. Kurs Nr. 604 St. Hildegard von Bingen. Akademie der Kunst und Philosophie
[6] Ib.; vgl. Petrus Venerabilis, Summa totius haeresis Saracenorum - Gesamtdarstellung der Irrlehre der Sarazenen; Ders.: Contra sectam Saracenorum - Gegen die Sekte der Sarazenen; Ders.:Brief an Bernhard von Clairvaux, Epistola de translatione sua - Brief über die Übersetzung (des Koran), und Kurse Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher I, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas: Summa Theologica I., Nr. 502 St.Thomas Aquinas, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas Aquinas, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas Aquinas, Sth. III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 557 - Ludovico Ariosto, Nr. 599 Petrus Venerabilis, Ib.
[7] Ib.
[8] Ib.; zu: Was dann in den nächsten Jahrzehnten in mühevoller Arbeit entstand, war eines der imponierendsten Weltpanoramen des Mittelalters – übrigens nicht selten als Vorwegnahme bzw. Grundlage von Dantes “Divina Commedia” bezeichnet. Hildegard von Bingen, Thomas von Aquin, Pietro, il Venerabile, dem Abt von Cluny war klar, dass "der Ort dem im Orte befindlichen Wesen entsprechen" müsse. Nun ist der Ort, in dem wir wohnen, der Ort des Entstehens und Vergehens, nämlich der Vergänglichkeit; der Himmel ist der Ort der Unvergänglichkeit. Also kam es Christo, der unvergängliches Leben angenommen hatte, dem Leibe nach zu, im Himmel zu sein, ganz im Gegensatz zu Mohammed, der sich, seinem Wesen entsprechend, an einem anderen Ort aufhält; er ist nicht wie die Mohammedaner glauben, vom Felsendom in Jerusalem in den Himmel aufgefahren, sondern, seinem Wesen entsprechen gemäß Dante im tiefsten Höllenschlund gelandet. Mohammed erleidet in der Hölle das, was er im Koran den Nicht-Muslimen, den sog. Ungläubigen androht, zum Beispiel: "Die, welche nicht an den Koran glauben, werden in Höllenflammen braten und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben wir ihnen eine andere Haut, damit sie umso peinlichere Strafe fühlen, denn Allah ist allmächtig und allweise " (Sure 4,59). In über 200 Suren-Versen des Koran droht Allah den Nicht-Muslimen irdische und ewige Strafen an. Dante begegnet in seiner “Divina Commedia” dem "Zwietrachtstifter Mohammed" oder "Mahom" genannt, im tiefsten Höllenschlund. Er klagt sich selber an, seinen gerechten Lohn erhalten zu haben, vgl. Kurse Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 583 St.Thomas Aquinas, Sth. III, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Ib. 
[9] Ib.; zu: Der Teufel singt in diesem Stück nicht. Es ist eher als ein lautes grunzten zu beschreiben, denn Hildegard ist der Meinung, dass ein Teufel nicht singen kann. Bezeichnend ist, dass Mohammedaner mit Musik nichts anfangen können, in manchen islamischen Ländern taucht die Sittenpolizei auf, wenn Musiker sich mit ihren Instrumenten auf der Straße sehen lassen. Selbst in Europa gibt es Imame, die in der Regel eine Art Aberglaube predigen ("Wer Musik hört, hört den Teufel") und reden von "religiöser Wahrheit" - in Wirklichkeit geht es aber um die "Entäusserung der Persönlichkeit", die "Entäusserung der intelligenten Vernünftigkeit, Moralität, Sittlichkeit, Religion", vgl. Anm. 6 und Kurse Nr. 505 Schopenhauer, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre, Nr. 551 G.W.F. Hegel - Philosophie der der Wissenschaft, Kunst und Religion. Ib.
[10] Liber Divinorum Operum
[11] Ib.; zu: Wie ihr Zeitgenosse, der hl. Petrus Venerabilis, ist die hl. Hildegard der Meinung, dass man die Menschen über die Irrlehren, z.B. der Mohammedaner, aufklären muss, vgl. Anm. 2
[12] Ib.
[13] Ib.; zu: Der hl. Irenaeus hatte schon lange vor ihr beschrieben, wie die Irrgläubigen vorgehen und vom wem sie inspiriert sind, nämlich "zur Lästerung des heiligen Namens der Kirche ausgesandt, damit die Menschen ihre Ohren abwenden von der Verkündigung der Wahrheit." Zu den listigen Irrgläubigen, die in Europa vor allem in Form der Mohammedaner auftreten, die sogar von den Oberen der katholischen Kirche gefördert werden, schreibt die hl. Hildegard: "Würde der Teufel sich offen zu erkennen geben, so würden sie ihn meiden, weil sie ihn erkannten. Daher zeigt er ihnen die Dinge listig, als seien sie gut und heilig, um sie zu täuschen." vgl. Anm. 2 und Kurs Nr. 605 St. Irenaeus von Lyon, Ib.
[14] Ib.; zu: "Im katholischen Glauben der Christen werden so große Zweifel und Verunsicherung herrschen, dass die Menschen zweifeln, wen sie als Gott anrufen sollen. In jener Zeit wird so große Traurigkeit die Menschen befallen, dass sie das Sterben für nichts erachten.“ Selbst der heutige Papst ruft den mohammedanischen Allah an und denkt es sei der gleiche wie der christliche Gott! Auch die modernen Neuheiden verabscheuen das zentrale Symbol des Christentums. Bischöfe kämpfen gegen das Kreuz oder legen es in brenzligen Situationen ab. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz verteidigt das Kreuz jedenfalls nicht, sondern deutet es nur als ein "Symbol für Menschlichkeit, Solidarität, Hingabe und Versöhnung." Jeder Sozialpolitiker würde ihm  beipflichten, ohne Hinweis auf das Kreuz. Hier liegt ein gravierender Denkfehler der Bischöfe nach dem II. Vatikanium, vgl. Anm. 8 ff. und 13 f.
[14] Ib.
[15] Ib.
[16] Zu KirchenlehrerInnen (doctor Ecclesiae) vgl. Kurse  Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 570 Hilarius von Poitiers, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 579 Albertus Magnus, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas: Summa Theologica I., Nr. 502 St.Thomas Aquinas, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas Aquinas, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas Aquinas, Sth. III
 

Zur Philosophie und Kulturgeschichte von Byzanz, des Mittelalters, der Schule von Chartres und der Renaissance vgl. Kurse: Nr. 616 St. Gregor von Nazianz, Nr. 613 St. Gregor von Nyssa, Nr. 612 St. Johannes Chrysostomos, Nr. 611 St. Johannes Cassianus, Nr. 609 St. Athanasius der Große, Nr. 605 St. Irenaeus von Lyon, Nr. 604 St. Hildegard von Bingen, Nr. 600 St. Johannes von Damaskus, Nr. 599 St. Petrus Venerabilis, Nr. 581 Bernhard von Chartres, Nr. 580 Wilhelm von Conches, Nr. 579 Albertus Magnus, Nr. 578 Pierre Abaelard, Nr. 574 Johannes von Salisbury, Nr. 577 Petrus Lombardus, Nr. 576 Gilbert de la Porrée / Gilbert von Poitiers, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 575 Thierry de ChartresNr. 571 Alanus ab Insulis, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 St. Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus I, Nr. 601 St. Augustinus II, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas: Summa Theologica I., Nr. 502 St.Thomas Aquinas, Sth. I-II, Nr. 582 St.Thomas Aquinas, Sth II-II, Nr. 583 St.Thomas Aquinas, Sth. III, Nr. 566 Meister Eckhart , Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 557 Ludovico Ariosto,Nr. 556 Torquato Tasso, Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur , Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 586 Tizian, Nr. 590 Giovanni Bellini, Nr. 587 Andrea Mantegna, Nr. 595 Jan van Eyck, Nr. 610 Piero della Francesca, Nr. 522 Raffael und das kosmische Christentum, Nr. 523 Sandro Botticelli, Nr. 602 Benozzo Gozzoli, Nr. 606 Fra Angelico,Nr. 607 Pinturicchio, Nr. 593 Filippo Lippi, Nr. 594 Filippino Lippi, Nr. 589 Albrecht Dürer, Nr. 603 Bernard van Orley, Nr. 615 Ambrogio da Fossano detto il Bergognone, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Akademie der Kunst und Philosophie
 
 


Hildegard von Bingen
 
 


Hildegarde de Bingen a été l’une des premières femmes à s’imposer dans un monde de l’esprit dominé par les hommes. 
Dans un contexte historique où la notion de "nouveauté" n’était pas favorisée, elle a imposé une œuvre novatrice, au féminin
 


Friedrich I, Barbarossa - Rotbart, 1123-1190. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches von 1152. Miniatur von Robert de Saint Remy
 


Saint statues
 


Abtei St. Hildegard in Eibingen
 

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Letzte Bearbeitung:17.05.2019